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erleben sie eine zeitreise

Prunksaal im Schloss Ratibor

2010 Mannheim Schwetzingen Heidelberg Sinsheim Bad Wimpfen Heilbronn Schw채bisch Hall Rothenburg o.d.T. Ansbach N체rnberg Bamberg Coburg Kronach Kulmbach Bayreuth Prag

Schloss Ratibor in Roth

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die zeitreise ist möglich ... n einer Zeit der Gegensätzlichkeiten tut es gut zu wissen, wo die Welt noch in Ordnung ist, so man zwischendurch auf der Suche ist. Die Burgenstraße zwischen Mannheim und Prag bietet jedenfalls viele Möglichkeiten, in die vermeintlich gute alte Zeit einzutauchen. Die mag damals aus der Sicht der Zeitgenossen vergleichsweise auch nicht besser gewesen sein. Auf uns macht sie aber jetzt mit ihren stabilen steinernen Zeugen und spannenden Geschichten fast ein wenig den Eindruck des Unvergänglichen und Überschaubaren. Manche meinen, dass dies in bestimmten Stimmungslagen, die der Mensch einfach braucht, Geborgenheit und Sicherheit in einer turbulenten Zeit verspricht ...

Das Neckartal, der Verlauf der Jagst und der Tauber zählen zu den zauberhaften Eindrücken entlang der Straße, bevor mit Nürnberg etwa der halbe Weg absolviert ist. Nicht weniger charmant begleiten dann die Landschaften der Fränkischen Schweiz, des Mains, des Frankenwaldes und des Fichtelgebirges die Burgenstraße, bevor Böhmen den Gast empfängt.

Wer dem auf den ersten Blick etwas eigentümlichen Verlauf der Burgenstraße folgt, mag sich denken, dass die Straße sich ihren Weg nahezu selbst ausgesucht hat, schlängelt sie sich doch wie selbstverständlich durch Bilderbuchlandschaften und kommt immer wieder in Städte, wo man die „gute alte Zeit“ spüren kann.

Burg- oder Schlosshotel Burg- oder Schlossrestaurant Entfernung in Kilometern Impressum

Autobahn

Herausgeber: Die Burgenstraße e.V., Allee 28, 74072 Heilbronn Verantwortlich für den Inhalt: Ariane Born, Geschäftsführung Text: Redaktionsbüro Walchshöfer, 91154 Roth bei Nürnberg, PR-Büro Carin Dennerlohr, Neumarkt/Opf. Fotos: Fremdenverkehrsstellen, Touristik und Marketing Schwäbisch Hall, Eva Maria Kraiss (S. 3), Archiv des BAMBERG Tourismus & Kongress Service (S. 64) Gestaltung: Böker & Mundry Werbeagentur GmbH, Ansbach, www.boeker-mundry.de

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Die Kilometerangaben vor den Ortsnamen zeigen jeweils die Entfernung zum Startpunkt Mannheim. Die Markierung in der kleinen Übersichtskarte zeigt Ihnen, wo Sie sich gerade auf der Burgenstraße befinden.

km

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NEU: Route np Burgenstraß laner der e www.burge unter nstrasse.de

Dort führt der Weg zu mächtigen Burgen und prächtigen Schlössern, und am Ende der Reise setzt die Burgenstraße mit Karlstein und Prag ihrer Bezeichnung die Krone auf. Obwohl die Burgenstraße ihre Attraktionen wie an einer Perlenkette aufreiht, war damit nie die Idee verbunden, die

Straße durchgängig und auf einmal zu befahren. In den über 50 Jahren des Bestehens waren und sind Passagen oder einzelne Teile der Burgenstraße so interessant, dass es immer wieder lohnt die Idee der Zeitreise aufzunehmen. Dazu möchten wir Sie gerne einladen.

inhalt 4 Erleben Sie eine Zeitreise Seite 10 Burgen, Schlösser & Orte Seite 21 Die Burgenstraße vom Schiff aus erleben Seite 22 Die Burgenstraße per Kanu Seite 25 Reiseführer „Burgenstraße“ Seite 49 Veranstaltungskalender Seite 60 Die Spuren der Staufer an der Burgenstraße Seite 66 Angebote Seite 67 Zu Gast in Burgen und Schlössern Seite 72 Hotel-Tipps Seite 78 Wohnmobilstellplätze Seite

Informationen:

Die Burgenstraße e.V. Allee 28 · 74072 Heilbronn Deutschland Tel. +49 (0) 7131 56-4028 Fax +49 (0) 7131 56-4029 info@burgenstrasse.de www.burgenstrasse.de Heilbronn

Kronach

Schwäbisch Hall

Prag

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erleben sie eine zeitreise

Eine Reise entlang der Burgenstraße bedeutet immer auch eine Reise durch die Epochen. Ob finsteres Mittelalter, glanzvolles Barock oder strenger Klassizismus – wagen Sie den Sprung in die Vergangenheit und lassen Sie sich verzaubern von Orten und Erlebnissen, die Sie den Hauch der Geschichte spüren lassen. Ritter, Burgen, Minnesang lapprige Pferdefuhrwerke bahnen sich ihren Weg durch enge, morastige Gassen zwischen spitzgiebeligen Fachwerkhäusern, zerlumpte Kinder und ärmlich aussehende Frauen in grauwollenen Tüchern bevölkern die Plätze, dazwischen prüft angewidert ein prächtig ausstaffierter Patrizier seine vom Straßendreck ruinierten Schnabelschuhe, entfernt sich dann eilenden Schrittes hinauf ins Burgviertel, zu seinem herrschaftlichen, aber schlecht beheizbaren und zugigen Wohnsitz am Tiergärtnertor zu Füßen der Kaiserburg. So ähnlich könnte er ausgesehen haben, der Alltag im Mittelalter in einer Stadt wie der Freien Reichsstadt Nürnberg. Diese Stadt, die zwar damals ihre große Blütezeit erlebte, Kaiser und Könige zu den Reichstagen auf der Kaiserburg empfing, große Söhne wie Albrecht Dürer, Hans

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Agnes Dürer

Sachs und Veit Stoß hervorbrachte und zur glanzvollen Metropole emporstieg, bot für die Mehrzahl der Bevölkerung aber alles andere als gute Lebensbedingungen. Dennoch: Das Ansehen der Stadt, ihre Bedeutung und ihr heutiges Aussehen – soweit nicht viel später den Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges zum Opfer gefallen – gründen sich auf diese Epoche. Albrecht Dürer lebte hier in seinem Haus am Tiergärtnertorplatz, schuf seine weltberühmten Werke wie das „Rasenstück“ und die „Betenden Hände“ und nahm seinen Feierabendschoppen im „Goldenen Posthorn“ im Schatten der Sebalduskirche ein. Das stattliche Wohnhaus ist heute ein Museum mit Erlebnis-Charakter. Wer es zum rechten Zeitpunkt besucht, macht leibhaftig Bekanntschaft mit seiner Frau, der „keifenden“ Agnes. In historischer Hausfrauenrobe und mit Schlüsselbund am Rock führt die Dürerin durch das Haus und plaudert fleißig aus dem Nähkästchen. Da erfährt der staunende Besucher Details aus dem Leben in einem Künstlerhaushalt, von Agnes’ Wirken in Küche und Haus, von ihrem Umgang mit Geld und ihrer schwierigen Beziehung zu Albrecht.

Tucher Ritterspiele Nürnberg

Ähnliche Szenen wie in Nürnberg haben sich zu jener Zeit wohl auch in anderen Orten an der Burgenstraße abgespielt. So ist unter anderem in Bad Wimpfen, Mosbach, Kronach oder Eger ein Hauch von Mittelalter bis heute erhalten geblieben. Weltweit bekanntes Paradebeispiel mittelalterlicher Romantik ist Rothenburg ob der Tauber. Eine wehrhafte Mauer mit zahlreichen Türmen und Toren umgibt die Stadt, noch heute rumpeln Fuhrwerke

Loket: Burgfest

und Kutschen über das holprige Pflaster, und das völlige Fehlen greller Neonreklame in den authentisch erhalten gebliebenen Altstadtgassen tut ein Übriges dazu, dass man sich direkt ins Mittelalter versetzt fühlt. Nichts für schwache Nerven ist das berühmte Kriminalmuseum, in dem Folterinstrumente, Schandmasken und Henkerbeile für manchen Grusel sorgen. Mit lichtscheuem Gesindel, Dieben und Betrunkenen hatten es in jener dunklen Zeit des Mittelalters auch die Rothenburger Nachtwächter zu tun. Ihre Hauptaufgabe war es, für Ruhe und Sicherheit der Bürger innerhalb der Stadtmauern zu sorgen – ein gefährlicher Dienst! Noch heute ist der Nachtwächter mit seiner Hellebarde in Rothenburg im Einsatz – als historischer Stadtführer, der viel über die Geschichte Rothenburgs zu erzählen weiß. Der abendliche einstündige Spaziergang mit dem Rothenburger Nachtwächter findet von April bis Weihnachten täglich um 21.30 Uhr statt.

Nachtwächter in Rothenburg o.d.T.

Wie aber lebte es sich auf den Burgen zu jener Zeit? Wie wurde man Ritter? Welche Waffen führte ein Ritter? Auf Burg Guttenberg, die hoch über dem Neckar thront, gibt die preisgekrönte Ausstellung „Leben auf der Ritterburg“ im Burgmuseum auf diese spannenden Fragen die passenden Antworten. Einer der berühmtesten Ritter über-

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haupt, Götz von Berlichingen, lebte gleich in Sichtweite auf Burg Hornberg. 45 Jahre seines bewegten Lebens verbrachte er dort, einige davon nicht ganz freiwillig, denn er saß dort auch einen zwölfjährigen Hausarrest ab, weil er eine aufsässige Bauernhorde Götz von Berlichingen angeführt hatte. Heute beherbergt die Burg ein erstklassiges Hotel und Restaurant. Wenn die Männer von Schlacht zu Schlacht zogen, muss das Leben für die Burgfräulein manchmal recht langweilig gewesen sein. Eine erfreuliche Abwechslung waren freilich die Minnesänger, die von Burg zu Burg reisten, um die Herzen der schönen Frauen zu betören. Zu den prominentesten ritterlichen Poeten des Hochmittelalters zählt zweifellos Wolfram von Eschenbach. Er wurde im gleichnamigen mittelalterlichen Städtchen nahe Ansbach geboren und begraben und hat etwa 40.000 Verszeilen

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hinterlassen, die seinen Ruhm bis heute fortwirken lassen. Das Wolfram-von-Eschenbach-Museum setzt Leben und Werk des Dichters mit bildlichen Mitteln und Lichtinstallationen in Szene. Auch im heute tschechischen Teil der Burgenstraße erinnert eine große Zahl von Burgen, teilweise mit all ihren wertvollen Interieurs erhalten, an das Mittelalter. Karl IV., 1346 zum Museum Wolfram von Eschenbach deutschen König, 1347 zum König von Böhmen und 1355 zum römischen Kaiser gewählt, wurde zum bedeutendsten europäischen Herrscher seiner Zeit. Auf seinen Wegen zwischen Nürnberg und Prag bezog er häufig auf ihnen Quartier. Auf seiner Burg Karlstein unweit von Prag, in die er sich gerne zu geistiger Versenkung zurückzog, ließ er die Heiligkreuzkapelle als Nachbildung der Gralsburg errichten. Teile seiner Jugend verbrachte er auf Burg Krˇivoklát, die zu den ältesten und bedeutsamsten Burgen der böhmischen Fürsten zählt. Sehenswert ist die wunderschöne Burgkapelle, der König- und der Rittersaal mit einer Ausstellung gotischer Malerei und Bildhauerkunst, die 52.000 Bände umfassende Bibliothek, aber auch das berüchtigte Gefängnis mit Folterkammer. Eine herrliche Aussicht bietet der Große Turm mit seinen Jagdsammlungen. Kontraste im geschichtlichen Erleben vermittelt die Wasserburg Švihov, die erst viel später, im ausgehenden Spätmittelalter, entstand und deren Inneres den Besuchern das Leben im 16. Jahrhundert näher bringt. In der Burgkapelle befinden sich wertvolle Plastiken, sehenswert ist auch die Waffenkammer. In der Burg selbst sind gotische Kunstgegenstände aus den Sammlungen der Nationalgalerie zu besichtigen.


Aufbruch in eine neue Zeit it der Reformation des Martin Luther, der 1530 während des Augsburger Veste Coburg: Lutherzimmer Reichstags unter päpstlichem Bann stand und ein halbes Jahr auf der Coburger Veste lebte – dort erinnert das Lutherzimmer an seinen Aufenthalt –, endete endgültig das Mittelalter, die Renaissance läutete die Wende zur Neuzeit ein. Das mittelalterliche Welt- und Menschenbild wurde überwunden. Diese „Wiedergeburt“ brachte eine verstärkte Hinwendung zum Humanismus mit sich, in der Architektur darüber hinaus auch eine Wiederbelebung der klassischen Formen, die ursprünglich von den alten Griechen und Römern entwickelt worden waren. Kein Wunder, dass in jener „Zeit des Aufbruchs“ viele bedeutende Bauwerke in den alten Städten komplett im neuen Stil umgestaltet wurden. Ein Beispiel ist das Heilbronner Rathaus, das als gotischer Bau 1417 errichtet worden war und Ende des 16. Jahrhunderts im RenaissanceStil erweitert wurde. Seitdem schmückt die Fassade eine Kunstuhr, die damals als technisches Wunderwerk galt. Ein paar Schritte weiter liegt die Kilianskirche. Ihr Turm gilt als erstes bedeutendes Renaissancebauwerk nördlich der Alpen. Der Grund? Steinmetzmeister Hans Schweiner hielt dort in einer „ketzerischen Fantasie“ fest, wie damals die Bürger der um einen neuen Glauben ringenden Stadt wirklich dachten. Vor allem das „Heilbronner Männle“ an der Turmspitze, ein Stadtsoldat in Landsknechtuniform, stieß bei der Geistlichkeit auf Ablehnung, war aber Ausdruck des damaligen Fortschrittsglaubens. Auch

das mächtige Wasserschloss im hohenlohischen Neuenstein sowie Schloss Eyrichshof in Ebern gehören zu den beeindruckenden Renaissancebauten an der Burgenstraße. Darüber hinaus bietet die Kulmbacher Plassenburg ein herausragendes bauliches Beispiel für diese Epoche. Nachdem die Burg 1553 im Markgräflerkrieg gegen Bamberg, Nürnberg und Würzburg niedergebrannt wurde, ergriff Markgraf Georg Friedrich 1562 die Initiative zum Wiederaufbau. Er beauftragte damit den Kulmbacher Caspar Vischer, einen der bedeutendsten Baumeister der deutschen Renaissance. Dieser erweiterte die Hochburg noch einmal um das Doppelte und schuf mit dem „Schönen Hof“ einen Der reich geschmückte „Schöne Hof“ – der eindrucksvollsten Arka- Herzstück der Kulmbacher Plassenburg denhöfe der Renaissance. Puder, Pomp und Kavaliere egenreformation und aufkommender Absolutismus ebneten zu Beginn des 17. Jahrhunderts den Weg in eine wieder ganz neue und andere Stilepoche: die des glanzvollen Barock. Geistliche und weltliche Herrscher belegten fortan ihren Führungsanspruch auch durch Prachtbauten, inspiriert durch den französischen Sonnenkönig Ludwig XIV., dessen Schloss Versailles zum Inbegriff barocker Pracht und Machtentfaltung wurde. So ließ Kurfürst Carl Philipp von der Pfalz in Mannheim eines der größten

Astronomische Kunstuhr am Heilbronner Rathaus

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Barock-Schlösser in Deutschland errichten. Federführend waren vor allem die Fürstbischöfe, die prächtige Repräsentationsbauten errichten ließen, wie der Bamberger Fürstbischof Lothar Franz von Schönborn, dessen Namen in Franken heute noch jedes Kind kennt. Ihm, der von sich selbst sagte, er sei vom „Bauwurm“ befallen, verdankt Bamberg seine Neue Residenz, ein von Leonhard Dientzenhofer 1697-1703 geschaffenes Schmuckstück in der auf sieben Hügeln erbauten Stadt. Heute beherbergt der prächtige Gebäudekomplex die Staatsbibliothek und die Staatsgalerie Bamberg, die mit historischen Räumlichkeiten und wertvollen Gemälden beeindruckt. Die Pracht des Barock spiegelt auch der im Innenhof der Residenz angelegte Rosengarten wider. Vom dortigen Café aus lässt sich während der Sommermonate, umgeben von Duft und Blütenpracht der rund 4500 Rosen, der herrliche Blick über die Weltkulturerbestadt Bamberg genießen.

Schloss Mannheim

Blumen sind auch das beherrschende Thema im liebevoll restaurierten Herrensitz Nebílovy in der Pilsener Hügellandschaft. So trägt dieses heitere Beispiel der wienerisch orientierten Barockarchitektur in Böhmen stolz den Beinamen „Blumenschloss“. Es erhielt ihn wegen der häufig verwendeten Blumenmotive, die in der Wandgestaltung und im Mobiliar immer wiederkehren. Da verwundert es nicht,

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dass das reizende Schloss auch eine einzigartige Sammlung venezianischer Blumenkronleuchter aus Glas zu seinen Schätzen zählt.

Bayreuth: Wasserspiele in der Eremitage

Das hätte sicher auch der kunstsinnigen Markgräfin Wilhelmine in Bayreuth gefallen. Die preußische Prinzessin, Schwester Friedrichs des Großen und eine der bedeutendsten Frauengestalten im Deutschland des 18. Jahrhunderts, machte aus der bislang verschlafenen Residenzstadt Bayreuth eine strahlende Kulturmetropole. Um etwas von der Pracht des Berliner Hofes in ihre neue Heimat hinüber zu retten, schuf sie ihr „irdisches Arkadien“ mit prunkvollen Bauten und bezaubernden Gartenanlagen. Zu ihren wesentlichen Schöpfungen zählen das Neue Schloss mit Hofgarten, der Schlosspark Eremitage mit Sommerschloss, Ruinentheater und Wasserspielen und vor allem ihr Lieblingsprojekt: das prachtvolle Markgräfliche Opernhaus. Ganz im Sinne der Wilhelmine, die ein eigenes Opernensemble unterhielt, dürfte auch die alljährlich im September stattfindende, glanzvolle Veranstaltungsreihe „Bayreuther Barock“ sein. Für Gruppen bietet der Stadtrundgang „Das Bayreuth der Markgräfin Wilhelmine“ die Möglichkeit auf den Spuren der kunstbegeisterten Prinzessin zu wandeln. „Kurtzweil und Pläsier des 18. Säculum“ werden bei den Ansbacher Rokoko-Festspielen in historisch authentischer Kulisse lebendig. Die „Stadt des fränkischen Rokoko“, die mit einer Fülle von Sehenswürdigkeiten aus dieser heiteren Epoche aufwarten kann, bewahrt mit den Festspielen jedes Jahr im Juli ihr markgräfliches Erbe. Galanterie und ein Hauch von Puder und Parfüm geben dem festlichen Geschehen auf den Spuren der Hohenzollern seinen einmaligen Charakter. Seine Majestät Friedrich II., König von


Preußen, geruhen dem markgräflichen Hof durch seinen Besuch Glanz zu verleihen. Galante Kavaliere verzaubern charmante Damen mit graziösen Bewegungen beim Tanz. Beim „Sommerlichen Maskenfest“ verlustiert sich der ausgelassene Hofstaat mit seinem allergnädigsten Fürst im illuminierten Hofgarten. Am Ende dieses Festes erstrahlt die Orangerie unter dem edelsteingleichen Gefunkel eines Barockfeuerwerkes. Edle Einfalt, stille Größe ie kein zweites Festival dieser Art geben die Ansbacher Rokoko-Festspiele geschichtlich und stilistisch korrekte Einblicke in die Zeit der Schäferspiele und Lustbarkeiten des leichten, heiteren Rokoko, das jedoch wenig später, zu Beginn des 19. Jahrhunderts, zunehmend als dekadent empfunden wurde. Was folgte, war fast zwangsläufig die völlige Abkehr von den verspielten, komplizierten Formen der Rokokoarchitektur – hin, ein weiteres Mal, zur Antike. Eine nicht zu überbietende Begeisterung für das Griechische erfasste alle Lebensbereiche. In der Kunst orientierte man sich fortan in Thema und Gestaltung an den klassischen Werken, in der Baukunst an griechischen und ägyptischen Stilelementen, an einfachen Grundformen und sparsamen Dekorationen. Es war dies eine absolute Kehrtwende von allem, was man kannte, nun aber plötzlich nicht mehr leiden mochte.

Schloss Kozel

Diese einfachen Grundformen beherzigten auch die Baumeister des klassizistischen Schlosses Kozel, heute eines der gefragtesten Ausflugsziele Westböhmens. Streng geometrisch wurde es Ende des 18. Jahrhunderts als vierflügeliges einstöckiges Gebäude um einen rechteckigen Innenhof erbaut. Auch als die Anlage ein Jahrzehnt später um zwei Gebäudepaare erweitert wurde, hielt man sich wieder an eine klare symmetrische Anordnung von Kapelle mit gegenüberliegender Reithalle einerseits und Pferdestall mit gegenüberliegendem Lakaienhaus andererseits. Die im Original erhaltene Einrichtung des in einem herrlichen Park gelegenen Jagdschlosses dagegen enthält neben den klassizistischen auch noch Objekte aus der Ära des beschwingten Rokoko. Das beeindruckendste klassizistische Bauwerk in Böhmen ist jedoch zweifellos das im Wiener Stil umgebaute Metternich-Schloss Königswart, das in seinen Dimensionen und der kunstvollen Ausgestaltung eines österreichischen Staatskanzlers wahrhaft würdig war.

Schloss Königswart Ansbach: Rokoko-Festspiele

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Prag Mannheim Nürnberg

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Mannheim annheim, die ehemalige Residenzstadt, markiert mit einem der größten und schönsten Barockschlösser Europas den Anfang der Burgenstraße. Nach einer Phase des Dornröschenschlafes wurde das Schloss 2007 mit aufwändigen Renovierungsmaßnahmen wieder wach geküsst. Nun kann man den zentralen Teil des Schlosses endlich wieder in vollem Glanz besichtigen und eine Ausstellung mit über 800 Originalstücken von Möbeln über Gemälde bis zu kunstvollen Gobelins und Porzellan sucht ihresgleichen. Höhepunkte eines Besuches sind die wieder eingerichteten Prunkräume der Beletage.

Barockschloss Mannheim

Teil dieser kulturellen Tradition Mannheims heute ist zum Beispiel die vielfältige Museumslandschaft. Die Kunsthalle birgt eine Sammlung mit Gemälden, Skulpturen und Grafiken des 19., 20. und 21. Jahrhunderts und auch die Sammlungen der Reiss-

Wasserturm

Das Barockschloss wurde zwischen 1720 und 1760 von den Kurfürsten Carl Philipp und Carl Theodor erbaut, und besonders durch den kultur- und musikliebenden Carl Theodor gediehen die schönen Künste in Mannheim. Es tummelten sich Künstler, Musiker und berühmte Geister am Schlosshof – Mozart und Voltaire, Goethe und Schiller – die den Grundstein zur heute noch so lebendigen Kulturund Musikszene legten. Jesuitenkirche

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Engelhorn-Museen stehen im Blickpunkt europäischen Kulturinteresses. Das TECHNOSEUM steht für interaktive und erlebnisorientierte Ausstellungen. Das deutschlandweit erste und weltweit älteste noch spielende kommunale Theater, das Nationaltheater Mannheim, sorgte mit seinen Inszenierungen schon immer für Aufsehen. Und natürlich wird ebenso die Tradition als Musikstadt in vielen Bereichen Kunsthalle Mannheim

fortgeführt. Der Nachfolger der Kurfürstlichen Hofkapelle, das Kurpfälzische Kammerorchester, pflegt unter anderem die Mannheimer Schule, die schon bevor Mannheim den Titel „heimliche Hauptstadt des Pop“ trug, Maßstäbe gesetzt hat. Ob Sport oder Kultur – im Jahr 2010 bietet die Quadrate-Stadt wieder ganz besondere Anlässe für einen Besuch. Sportfans können vom 7. bis 23.5.2010 live bei der Eishockey-WM in der SAP ARENA mitfiebern und Kulturund Italienliebhaber werden im Stauferjahr 2010 voll auf ihre Kosten kommen. Neben den beeindruckenden Zeugnissen aus der Stauferzeit, die in der Ausstellung „Die Staufer und Italien“ in den Reiss-Engelhorn-Museen bewundert werden können, lädt die ganze Stadt mit ihrem vielfältigen Angebot an italienischer Gastronomie, Einkaufsmöglichkeiten und Handwerk dazu ein, die italienische Lebensart direkt vor der Haustüre zu entdecken. Mannheim am Beginn der Burgenstraße, mit seinen vielfältigen Seiten, stimmt ein auf eine Reise durch die Jahrhunderte. Zeughaus

Ebenfalls sehenswert: Altes Rathaus/Untere Pfarrkirche – ein gemeinsamer Turm verbindet die Zweiflügelgruppe des Alten Rathauses und der Unteren Pfarrkirche (1700-23) Jesuitenkirche St. Ignaz und Franz Xaver – Barockbau (1733-1760) von Alessandro Galli da Bibiena Kunsthalle Mannheim – Jugendstilbau von Hermann Billing aus dem Jahre 1907 mit bedeutenden Werken europäischer Maler und Grafiker TECHNOSEUM –erlebnisorientierte und interaktive Dauer- und Sonderausstellungen Luisenpark – eine der schönsten Parkanlagen Europas u.a. mit Tiergehegen, Pflanzenschauhaus, Heilpflanzengarten und Chinesischem Garten Reiss-Engelhorn-Museen – einer der renommiertesten Museumskomplexe Deutschlands, u.a. mit dem 2007 wieder eröffneten barocken Zeughaus Wasserturm – monumentales Wahrzeichen der Stadt am Friedrichsplatz, 1886-89 nach Plänen von Gustav Halmhuber erbaut

INFORMATION: Tourist Information Willy-Brandt-Platz 3 · 68161 Mannheim Tel. +49 (0) 621 293-8700 · Fax 293-8701 info@tourist-mannheim.de www.tourist-mannheim.de


Prag Mannheim Schwetzingen

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Nürnberg

Schwetzingen chon die Kurfürsten schätzten das überaus milde Klima der Kurpfalz und errichteten in der „Barockstadt“ ihre Sommerresidenz. Das Schwetzinger Schloss war ursprünglich eine mittelalterliche Wasserburg und wurde später als Jagd- und Lustschloss (1710 bis 1716) genutzt. Unter dem musischen Kurfürst Carl Theodor (1724 bis 1799) erlangte die Schlossanlage

Berühmtheit. Mozart spielte hier 1763 als Siebenjähriger vor. Das 1752 erbaute Rokokotheater ist heute repräsentativer Mittelpunkt der alljährlich stattfindenden internationalen Schwetzinger Festspiele (Mai bis Juni zur Spargelzeit) sowie des Schwetzinger Mozartfestes (an Wochenenden im September und Oktober). Die kurfürstlichen Appartements von Carl Theodor und seiner Gemahlin Elisabeth Auguste wurden originalgetreu rekonstruiert. In Führungen durch die mehr als 30 Räume wird das höfische Leben des 18. Jahrhunderts wieder lebendig. Der Schwetzinger Schlossgarten zählt zu den

Schlossplatz

Rokokotheater

bedeutendsten Gartenanlagen Europas. Begonnen im Jahr 1753 unter Kurfürst Carl Theodor wurde er in wenigen Jahrzehnten bis zu imposanten 72 Hektar Gesamtfläche ausgebaut. Heute gern als „Pfälzisches Versailles“ bezeichnet wird die Gartenanlage jährlich über 500.000 Mal besucht. Sie besteht aus dem symmetrisch angelegten französischen Barockgarten und dem englischen Landschaftsgarten. Wasserspiele, Skulpturen, Apollound Minerva-Tempel, türkische Moschee, chinesische Bogenbrücken und der große Weiher bieten rund um die ehemalige Sommerresidenz Orte der Ruhe von eindrucksvoller Schönheit und vollendeter Harmonie. Das Schloss verfügt übrigens über ein Restaurant (800 Plätze), das von April bis Oktober geöffnet ist. Die Führungen durch die Anlage werden auf Wunsch in Kostümen aus der Blütezeit des Schlosses durchgeführt. Öffnungszeiten Schloss (Innenführungen): Sommerzeit Di.-Fr. 11-16 h, Sa.,So. + Feiertags 11-17 h; Winterzeit nur Fr. 14 h, Sa.,So. + Feiertags 11, 14, 15 h; Öffnungszeiten Schlossgarten: Sommerzeit 8-19.30 h, Winterzeit 9-16.30 h

Schlossgarten Schloss Schwetzingen

Brunnen im Schlossgarten

„Spargelfrau“

Ebenfalls sehenswert: Palais Hirsch – Kleinod am Schlossplatz, ideal für Tagungen und Ausstellungen St. Pankratius-Kirche (18. Jh.) – frühklassizistische Fassade Karl-Wörn-Haus – „Schwetzinger Sammlungen“ zur Stadtgeschichte Schlossplatz – einzigartige Mischung aus mediterranem Flair und höfischer Kulisse. Mittelpunkt zahlreicher Veranstaltungen Spargelfrau – Bronzeskulptur am Schlossplatz Hebelgrab – Grab des bekannten Heimatdichters Johann Peter Hebel (1760-1826) an der Hildaschule

INFORMATION: Stadtinformation Dreikönigstraße 3 · 68723 Schwetzingen Tel. +49 (0) 6202 9458-75 · Fax 9458-77 stadtinfo@schwetzingen.de www.schwetzingen.de

Schlafgemach im Schloss

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Prag Mannheim Heidelberg

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Nürnberg

Heidelberg s gibt kein besseres Synonym für die Romantik der Burgenstraße, die mit Heidelberg ein international bekanntes Aushängeschild von exzellenter Werbewirkung hat. Der Neckar mit der Alten Brücke und darüber die Ruine des Schlosses prägen das Vorstellungsbild vom romantischen Deutschland wie kaum ein zweites Motiv. Mittendrin breitet sich das Flair der alten Burschenherrlichkeit aus, der man heute noch auf Schritt und Tritt nachspüren kann. Wer das will, findet in der Altstadt gemütliche Gaststätten, historische Studentenlokale und romantische Weinstuben. Dort gelingt der Einstieg in die Geschichten, die von Biergeruch, Couleurband, Mensuren und Paukböden handeln.

Alte Brücke

Wer sich Alt-Heidelberg von der schönsten Seite nähern will, macht einen Spaziergang über den berühmten Philosophenweg am Hang des Heiligenberges oder über die Freiung des Schlosses, das auf rotem Sandsteingemäuer Romantik vor nächtlicher Schlosskulisse

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Schloss Heidelberg

thront. Nach Sprengungen im Pfälzischen Erbfolgekrieg 1689 und 1693 ist das Schloss zum großen Teil nur noch Ruine, dennoch zählen die Gebäudekomplexe aus rotem Neckarsandstein zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Deutschland. In Heidelberg wurde nie ein einheitliches und umfassendes Schlossprojekt entwickelt, denn die Kurfürsten errichteten jeweils Einzelpaläste, wodurch im Laufe der Zeit ein Ensemble repräsentativer Schlossund Gartenbaukunst entstand. Das Heidelberger Fass (221.726 Liter!) im Keller des Schlosses neben dem Friedrichsbau wurde im 18. Jahrhundert zur Aufbewahrung des Weinzehnten gezimmert. Im Ottheinrichsbau des Heidelberger Schlosses machen Besucher Bekanntschaft mit der Entwicklungsgeschichte des Apotheken- und Arzneimittelwesens.

Länger als fünf Jahrhunderte war die Neckarstadt die Residenz der Kurfürsten von der Pfalz, bis diese 1720 nach Mannheim verlegt wurde. In einer Urkunde des Klosters Schönau aus dem Jahre 1196 findet sich die erste Erwähnung der Stadt, die von den Pfalzgrafen zu ihrer Residenz erkoren wurde. Schon 1386 gründete Pfalzgraf Ruprecht I. die Universität, die in der Folgezeit wohl traditionsreichste und älteste Hochschule Deutschlands – und Inbegriff deutscher Romantik.

Ebenfalls sehenswert: Heiliggeistkirche (1399 bis 1441) – Grablege der Kurfürsten Jesuitenkirche (1711 bis 50) – mit ehemaligem Jesuitenkolleg Providenzkirche (1659 bis 61) – von Kurfürst Carl Ludwig erbaut Peterskirche (1485 bis 1500) – Universitätskirche

Buntes Treiben auf dem Marktplatz

Michaelskloster – aus dem 9. Jahrhundert auf dem Heiligenberg Alte Brücke und Karlstor (von 1775) – erbaut zu Ehren des Kurfürsten Carl Theodor Universitätsbibliothek – prachtvoller Sandsteinbau vom Beginn des 20. Jahrhunderts mit dem Original der „Manessischen Liederhandschrift“ Kurpfälzisches Museum – das besterhaltene Barockpalais (1712) der Stadt Museum im Palais Weimar – Kunst und Kultur außereuropäischer Völker Haus zum Ritter St. Georg – einziger Renaissance-Bau Heidelbergs von 1592 mit prachtvoller Fassade Haus zum Riesen – 1707 von Johann Adam Breunig erbaut „Studentengefängnis“ der Karzer (Alte Universität) – die sechs pittoresk ausgemalten Räume waren von 1778-1918 mehr oder weniger komfortables Domizil für akademische „Straftäter“ INFORMATION: Heidelberg Marketing GmbH Willy-Brandt-Platz 1 · 69115 Heidelberg Tel. +49 (0) 6221 19433 · Fax 142254 info@heidelberg-marketing.de www.heidelberg-marketing.de


Prag Mannheim Nürnberg

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Neckargemünd och über Neckargemünd auf dem Dilsberg liegt die historische Bergfeste. Sie wurde zwischen 1150 und 1200 erbaut und war im Dreißigjährigen Krieg heiß umkämpfter Schauplatz: 1622 wurde die Burg von Tilly besetzt, 1633 von den Schweden zurück erobert. Trotz aller Kriegswirren blieb die mittelalterliche

Bergfeste jedoch unzerstört. Mit dem Ende der Kurpfalz wurde das Land Baden 1803 Eigentümerin der Anlage. Bis zum Abbruch 1822 diente die Bergfeste als Staatsgefängnis. In den letzten 100 Jahren entwickelte sich die Feste Dilsberg zur Touristenattraktion, wobei die Wehranlagen, der tiefe Burgbrunnen (35 Meter tief) und der unterirdische Stollengang (ca. 80 Meter lang) besonders

Neckargemünd mit Dilsberg

sehenswert sind. Bei einem Rundgang um die Feste genießt der Gast den überwältigenden Panoramablick über das Neckartal und den Odenwald. Im Städtchen am Fuße der Feste scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Die malerischen Fachwerkhäuser in den engen Gässchen lassen die anheimelnde Atmosphäre vergangener Tage spüren. Auch in Neckargemünd selbst lohnt sich ein Rundgang durch den historischen Ortskern.

Bergfeste Dilsberg

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Ebenfalls sehenswert: Frühklassizistische Toranlage – zu Ehren des Kurfürsten Carl-Theodor 1788 errichtet St. Johannes Nepomuk – 1894/96 als dreischiffige Kirche im neuromanischen Stil erbaut Evangelische Pfarrkirche – einschiffige spätgotische Anlage von 1520 wurde auf den Grundmauern einer Vorgängerkirche aus dem 12./13. Jahrhundert errichtet

INFORMATION: Tourist-Information Bahnhofstraße 13 · 69151 Neckargemünd Tel. +49 (0) 6223 3553 · Fax 73784 touristinfo.neckargemuend@t-online.de www.neckargemuend.de

Neckarsteinach Neckarsteinach hält den inoffiziellen „Burgenstraßenrekord“ was die Anzahl der Wehranlagen betrifft. Das Vier-Burgen-Panorama im schönsten Teil des Neckartales ist nicht zu übertreffen. Verwinkelte Gässchen, eine spätgotische Kirche, gemütliche Wirtschaften, eine fünf Kilometer lange, autofreie Neckar-Uferpromenade und die Burgen geben ihr ein

unverwechselbares Gepräge. Die älteste, die Hinterburg, wurde um 1180 vom Geschlecht der Edelfreien von Steinach erbaut. Weil diese Anlage für die Familie zu klein war, entstanden auf dem Bergrücken die Mittelburg (zwischen 1170-1200) und die Vorderburg (um 1200). Von der Hinterburg sind Mauerreste, ein Bergfried und ein Torbogen erhalten. Die Mittelburg wurde im

Hirschhorn

entstand. Der von den Herren von Hirschhorn im 16. Jahrhundert erbaute Renaissancepalas ist heute ein stilvolles Hotel, von dessen Terrasse der Blick über die Dachlandschaft und das bezaubernde Neckartal geht. Von dort sieht man auch auf die Ersheimer Kapelle auf dem gegenüberliegenden Ufer. Das Kirchlein aus dem 8. Jahrhundert ist die „älteste Kapelle im Neckartal“ und diente als Grablege der Hirschhorner Ritter.

Durch die Bilderbuch-Lage an der großen Neckarschleife ist das Städtchen zur „Perle des Neckartals“ avanciert. Hinter der Stadtmauer kuscheln sich Fachwerkhäuser aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Die Krönung des Stadtbildes ist allerdings Burg Hirschhorn mit eindrucksvoller Mauer und einem Bergfried, der um 1250 bei der Anlage der Burg

19. Jahrhundert modernisiert. Die Vorderburg ist mit der Stadtmauer verbunden und heute noch bewohnt. Die vierte, Burg Schadeck entstand 1260 und ist – wie die Hinterburg – als Ruine zu bewundern.

Vorder- und Mittelburg INFORMATION: Tourist-Information Hauptstraße 7 · 69239 Neckarsteinach Tel. +49 (0) 6229 92000 · Fax 920019 info@neckarsteinach.de www.neckarsteinach.com

Burg Hirschhorn

Ebenfalls sehenswert: Mitteltorturm – gleichzeitig Glockenturm der Pfarrkirche von 1628 ehemaliges Karmeliterkloster – Klosterkirche von 1406

INFORMATION: Tourist-Information Alleeweg 2 · 69434 Hirschhorn Tel. +49 (0) 6272 1742 · Fax 912351 tourist-info@hirschhorn.de www.hirschhorn.de

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Eberbach enauso malerisch wie Eberbach zwischen den Hügeln des Odenwaldes im Neckartal liegt die einstige Burg des Hohenstaufenkönigs Heinrich VII. Etwa zur Gründerzeit der Stadt wurde die Burg im Jahr 1227 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Heute ist von der Burg Eberbach nur eine Ruine zu sehen,

Ebenfalls sehenswert: Altes Badhaus – eine der besterhaltenen Badstuben im süddeutschen Raum vom Ende des 15. Jahrhunderts (heute Hotel) Zinnfigurenkabinett – im Haspelturm – Darstellungen historischer Ereignisse in Form von Dioramen Museum der Stadt Eberbach – ein Teil der Schau ist der Neckarschifffahrt im Mittelalter gewidmet Neckarpartie

dennoch lohnt sich ein Besuch. Von dort oben – an einstmals strategisch wichtiger Stelle – bietet sich ein imposanter Blick über das Neckartal und die Stadt. Den historischen Stadtkern umgibt eine gut erhaltene Stadtmauer mit vier Ecktürmen. Die attraktive Lage der ehemaligen Reichs- und Stauferstadt macht Eberbach zu einem beliebten Ziel mit hübscher Fußgängerzone und Promenade entlang des Neckars. Ruine der Burg Eberbach

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Mosbach osbach mit seiner über 1100-jährigen Geschichte ließ schon Matthaeus Merian vor knapp 400 Jahren in seiner „Topographea Franconiae“ von einer „feinen, wohlgebauten Stadt“ schreiben, ein Eindruck, der sich auch heute noch dem Besucher vermittelt. Die Hauptstraße in der historischen Altstadt ist eine einzige Fachwerk-Parade:

Rathaus

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Thalheim‘sches Haus – Pulverturm aus dem Jahre 1390, eine Zeit lang Jagdsitz der Fürsten von Leinigen Stadtmauer – zum Teil begehbar Der Hof – zu beiden Seiten des spätromanischen Bettendorf‘schen Tores erheben sich zwei der schönsten und ältesten Fachwerkhäuser Eberbachs: Das ehemalige kaiserliche Stadtschloss und späterer Adelssitz „Der Hof“ und das Bettendorf‘sche Haus „Die Kaserne“.

INFORMATION: Tourist-Information Leopoldsplatz 1 · 69412 Eberbach Tel. +49 (0) 6271 87242 · Fax 87254 tourismus@eberbach.de www.eberbach.de

Gutleuthausanlage – aus dem 15.Jh., Kapelle mit spätgotischen Fresken Stadtmuseum – mit großer Fayencensammlung, Exponate zur Wohnkultur im 18. und 19. Jh. Schloss zu Mosbach – Residenz der Pfalzgrafen Otto I. und seines Sohnes Otto II. Wanderbahn – Wanderweg in den Odenwald auf einer stillgelegten Kleinbahntrasse

Palm‘sches Haus am Marktplatz

spitze und breite Giebel, Jahrhunderte alte Holzkonstruktionen in Grau-, Schwarz- und Rot-Tönen bilden eine geschlossene Kulisse. Diese Fachwerkhäuser aus dem 15. und 16. Jahrhundert, allen voran das Palm‘sche Haus, sind Sehenswürdigkeiten für sich. Das gegenüberliegende Rathaus (erbaut 1557/58) entstand auf den Resten der zuvor errichteten Cäcilienkirche. Das Tempelhaus im Stadtteil Neckarelz – vier Kilometer entfernt, an der Mündung

der Elz in den Neckar – ist ein einzigartiges Denkmal. Ein Rundgang um den mehrgeschossigen Bau vermittelt den besten Eindruck von der wehrhaften Anlage.

Ebenfalls sehenswert: Palm‘sches Haus – prachtvoller Fachwerkbau im Renaissancestil von 1610 Rathaus – von der Cäcilienkirche erhalten geblieben ist der untere Teil des 34m hohen Turmes Simultankirche – auf den Fundamenten einer Klosterkapelle, mit erhaltener Trennmauer von 1708

Haus Kickelhain

INFORMATION: Tourist-Information Marktplatz 4 · 74821 Mosbach Tel. +49 (0) 6261 9188-0 · Fax 9188-15 tourist.info@mosbach.de www.mosbach.de


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Burg Hornberg Burg Hornberg gilt als die größte und älteste Burganlage am Neckar. 1517 erwarb Götz von Berlichingen, der Ritter mit der eisernen Hand, die stolze Ritterburg aus dem 11. Jahrhundert. Hier verbrachte er 45 Jahre seines Lebens, davon elf in ritterlicher Haft. Diese war ihm durch den Schwäbischen Bund auferlegt worden, weil er 1525 die Bauern im Bauernkrieg

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anführte. 1562 starb er im hohen Alter von 82 Jahren auf seinem Hornberg. Seit 1612 ist die Burg Hornberg im Besitz der Freiherren von Gemmingen. Im Laufe der Jahre entstand in den historischen Gemäuern der Unterburg ein Burghotel mit romantischen Gästezimmern sowie ein, über die Region hinaus, bekanntes Restaurant.

Burghof

INFORMATION: Hotel Restaurant Burg Hornberg 74865 Neckarzimmern Tel. +49 (0) 6261 9246-0 · Fax 9246-44 info@burg-hotel-hornberg.de www.burg-hotel-hornberg.de

Burg Hornberg

Ebenfalls sehenswert:

Gundelsheim

St. Nikolaus-Kirche – barocker Hochaltar Oldtimer-Museum

Wein & romantisches Ambiente · Kurzreisen ab 89,- Euro · „Auf den Spuren von Götz von Berlichingen“ · Gruppentagesprogramme entlang der Burgenstraße · Historische Altstadt · Schloss Horneck, größtes Neckarschloss nach Heidelberg · Weinwanderungen, Weinund Pralinenproben · Oldtimerfahrten · Siebenbürgisches Museum

Das von Weinbergen umgebene Wahrzeichen des Neckarstädtchens wurde im 13. Jahrhundert

Wallfahrtskirche in Höchstberg

Deutschordensschloss Horneck

vom Deutschen Ritterorden erbaut. Nach Marienburg und Riga war Gundelsheim mit seinem mächtigen Schloss Horneck 1420 der dritte Hauptsitz des Ordens. Beim Bauernaufstand unter Götz von Berlichingen brannte das Schloss 1525 völlig aus. Im wieder-

aufgebauten Schloss – ein Renaissancegebäude auf der Basis des einstigen Grundrisses – verblieb nur eine Komturei. Heute sind in dem Gebäude ein Altenheim und das Siebenbürgische Museum untergebracht.

Erlebnisprogramme INFORMATION: Tourist-Information Bad Wimpfen & Gundelsheim · i-Punkt im Bürgerbüro Tiefenbacherstraße 16 · 74831 Gundelsheim Tel. +49 (0) 6269 9619 · Fax 9696 sabrina.geissler@gundelsheim.de www.gundelsheim.de · www.badwimpfen.de

Gundelsheim Weinbau Pavillon „Dichten ist auch Wein genießen, nur dass die Verse nach innen fließen...“ Inmitten sonnenverwöhnter Weinberge, hoch über dem Neckar Schloss Horneck – hier liegt die Deutschordensstadt Gundelsheim am Neckar. Beim Radeln, Wandern & Paddeln umgeben sein von feinsten Weinreben. Tafeln und Genießen – die Altstadt und unser gemütlicher Weingutsausschank laden zum Verweilen ein. Die typischen Besenstuben und lauschige Plätzle unter den alten Nussbäumen sind der ideale Ort für Wein,

gute Gespräche & eine regionaltypische Küche: hausgemachte Besenspezialitäten, Wild aus heimischer Jagd & eigener Wein warten schon darauf, Ihren Aufenthalt bei uns krönen zu dürfen.

Unsere Leistungen: • hausgemachte Besengerichte • schwäbische Spezialitäten • Wild aus heimischer Jagd • Weinproben & Weinmenüs • über 20 eigene offene Weine im Ausschank • große Gartenwirtschaft • Tischreservierungen möglich • Weinscheune für Festlichkeiten bis 100 Pers. • Wein- u. Städtles-Kult(o)ur für Firmen, Vereine, private Gruppen und Gäste, die etwas erleben möchten • Weinverkauf ab Hof Weinbau Pavillon · Oststraße 5 · 74831 Gundelsheim · Tel. +49 (0) 6269 8015 Fax 429333 · weinbau-pavillon@t-online.de · www.weinbau-pavillon.de

Reiseplanung per Mausklick – der Routenplaner der Burgenstraße Reisepla Der speziell für die Ferienstraße konzipierte Online-Routenplaner auf www.burgenstrasse.de leistet gute Dienste bei der Reisevorbereitung, ganz gleich ob für den deutschen oder den tschechischen Teil. Per Mausklick liefert er alles, was für die Zusammenstellung der individuellen Wunschtour entlang der Burgenstraße wichtig ist.

Burgen, Schlösser, Museen und andere Sehenswürdigkeiten werden in einer Karte angezeigt, Entfernungen und Reisezeiten berechnet. Holen Sie sich also die Burgenstraße zuerst einmal nach Hause und gestalten Sie die Reise nach Ihren persönlichen Vorlieben. Viel Spaß und einen unvergesslichen Aufenthalt an der Burgenstraße!

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Burg Guttenberg Burg Guttenberg Geöffnet: Apr.-Okt. 10-18 Uhr; März+Nov. auf Anfrage

Besucher geharnischte Ritter, mutige Reformatoren, tapfere Kriegsherren und passionierte Jäger. Die unzerstörte Burg aus der Stauferzeit wird seit 1449 von den Freiherren von Gemmingen-Guttenberg bewohnt. Die Geschichte der Anlage wird in der Ausstellung „Leben auf der Ritterburg“ eindrucksvoll dokumentiert. Anschaulich gestaltet laden die Gemäuer zu einer Entdeckungsreise in die Vergangenheit ein. Wie wurde man Ritter? Warum wurden eigentlich Burgen gebaut? Wie lebten die Bewohner in den vergangenen Jahrhunderten? Auf einer Zeitreise vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert begegnen dem

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Erleben Sie Adler, Geier und Eulen im freien Flug über dem romantischen Neckartal! In den mittelalterlichen Zwingeranlagen der Burg stehen rund 100 Greifvögel und Eulen, die hautnah betrachtet und teilweise bei ihren beachtlichen Flugmanövern vor einzigartiger Kulisse beobachtet werden können. Während einer Falknerstunde kommen Menschen ab 7 Jahren Greifvögeln besonders nahe. Durch dieses Erlebnis entsteht ein tiefes Verantwortungsgefühl gegenüber Tier und un d Na Natu turr.r. tu Natur.

Die Burgschenke bietet einen schönen Blick auf die Neckarschleife. Unterhalb der Burg befindet sich die mittelalterliche Heuherberge „Zum alten Marstall“. INFORMATION: Burg Guttenberg · Burgstraße 74855 Haßmersheim-Neckarmühlbach Tel. +49 (0) 228 · Fax 928860 info@burg-guttenberg.de www.burg-guttenberg.de

Deutsche Greifenwarte · Burg Guttenberg · 74855 Haßmersheim-Neckarmühlbach Tel. +49 (0) 6266 388 · www.greifenwarte.de

Perneck in der Steiermark erwähnt, kam die Familie derer von Racknitz um 1720 in den Besitz der Herrschaft Hotel Schloss Heinsheim Heinsheim und erwarb 1727 vom Bistum Worms das Schloss erfolgreich zuerst alle dazugehörenden Rechte. als Gasthof, und später dann als Seit mehr als 50 Jahren wird Hotel geführt. Die zum Schloss

Neckarbischofsheim Der idyllische Schlosspark mitten im Ort ist das ganz Besondere in Neckarbischofsheim. Die 2,6 ha große Anlage umgibt das 1829 erbaute Neue Schloss, das heute ein Schlosshotel beherbergt, sowie das Alte Schloss, auch Steinernes Haus genannt. Es wurde 1368 als Palas errichtet und ist der einzige erhaltene Bau der früheren Burganlage. Im Dreißigjährigen Krieg

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Flugvorführungen der Deutschen Greifenwarte Burg Guttenberg täglich 11:00 und 15:00 Uhr

Schloss Heinsheim Die Schlossanlage befindet sich seit etwa 1720 in Familienbesitz derer von Racknitz. Das Hauptgebäude wurde im frühen 18. Jahrhundert erbaut, Flügelanbauten und weitere Wirtschaftsgebäude wurden im Laufe der Jahrhunderte hinzugefügt. 1180 erstmals in Zusammenhang mit ihrem Stammsitz, Schloss

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In den Zwingeranlagen der Burg ist die Deutsche Greifenwarte beheimatet, die zweimal täglich spektakuläre Flugvorführungen mit Adlern und Geiern veranstaltet.

Greifen, Ritter & Co.

Foto: Peter Schwarz

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diente es 1622 dem berühmten Feldherren Tilly als Hauptquartier, der von hier aus die Vorbereitungen zur Belagerung Heidelbergs leitete. Nach dem Aussterben der Bischofsheimer Linie derer von Helmstatt ging das Gebäude 1975 in den Besitz der Stadt über. Bei der Restaurierung wurden insbesondere im Rittersaal, der heute als Trauzimmer dient, bemerkens-

gehörende barocke Kapelle, der um 1810 angelegte, naturbelassene Garten, die Nähe zum Neckar und die auf höchstem Niveau liegende Gastfreundschaft machen den unverwechselbaren Charme von Schloss Heinsheim aus.

INFORMATION: Schloss Heinsheim · Gundelsheimer Straße 36 74906 Bad Rappenau-Heinsheim Tel. +49 (0) 7264 95030 · Fax 4208 info@schloss-heinsheim.de www.schloss-heinsheim.de

werte Wandmalereien aus dem 15. und 16. Jahrhundert freigelegt.

Ebenfalls sehenswert: Fünfeckiger Hoher Turm (1448) – Teil der früheren Stadtbefestigung, heute Heimatmuseum Totenkirche – mit über 40 historischen Grabmälern der Herren von Helmstatt Renaissance-Prachttor – im Schlossgarten Stadtkirche St. Salvator (1386) – mit drei Schmuckportalen im Renaissancestil

Altes Schloss INFORMATION: Stadtverwaltung Neckarbischofsheim Bürgerbüro · Herbert Hauck Alexandergasse 2 · 74924 Neckarbischofsheim Tel. +49 (0) 7263 607-40 · Fax 607-99 herbert.hauck@neckarbischofsheim.de www.neckarbischofsheim.de


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Nürnberg

Sinsheim Burg Steinsberg u Füßen des 330m hohen Steinsbergs, der höchsten Erhebung im Kraichgau, liegt die ehemalige Reichsstadt Sinsheim, die in der staufischen Politik eine große Rolle spielte. Weithin sichtbar erhebt sich im Stadtteil Weiler die Burg Steinsberg, auch Kompass des Kraichgaus genannt, ein Meisterwerk staufischer Architektur mit ihrem einzigartigen und vollständig erhaltenen achteckigen Bergfried. In einer Urkunde des Hirsauer Codex wurde 1109 erstmalig der

Interessantee Führungen weihen den Besucher nicht cht nur in die Baugeschichte, hte, sondern auch in die Geheimnissee ihrer Bewohner ner ein.

Dauer: ca. 1 Stunde Dau Führungen: nach Vereinbarung/ Füh Min. 15 Personen Min Preis: 50,- Euro bis 25 Personen Pre jede weitere Person zzgl. 1,- Euro jed

Zu buchen b über: Freunde Sinsheimer Geschichte e.V. Freu 07261/404-950 072

Stadtmuseum

Burgherr Eberhardus aus dem Geschlecht der Werinharde erwähnt und vom Dichter Spervogel in der 2. Hälfte des 12. Jh. besungen. Von der frühen Burganlage gibt es keine sichtbaren Zeugnisse mehr.

Um 1180 ging die Burg in den Besitz der mächtigen Grafen von Oettingen über, die im Auftrag des Stauferkaisers Friedrich II. zwischen 1225 und 1250 den Bergfried und die innere Mantelmauer erbauen ließen.

genießt man eine herrliche Aussicht auf den Kraichgau bis zu den Vogesen, dem Schwarzwald, Odenwald und Pfälzer Wald. Im Burgrestaurant kann man sich stärken.

Bei einer Burgführung erhalten die Besucher Einblick in die Geschichte der Burg und ihrer Bewohner. Vom Bergfried aus Auto & Technik Museum Sinsheim – Original Concorde der Air-France und die „russische Concorde“ Tupolev TU-144

Ebenfalls sehenswert: Auto & Technik Museum – mit IMAX 3D Filmtheater Friedrich der Große-Museum im Museumshof Lerchennest – ständige Ausstellung über das Leben und Wirken Friedrichs des Großen Stadt- und Freiheitsmuseum – ausgezeichnet mit dem Hauptpreis „Vorbildliches Heimatmuseum“

Burg Steinsberg

Das Lerchennest - in der Nacht vom 4. auf den 5. August 1730 schlug hier der Fluchtversuch des späteren Preußenkönigs Friedrichs II. fehl

INFORMATION: Stadtverwaltung Sinsheim · Fremdenverkehrsamt Wilhelmstraße 14-18 · 74889 Sinsheim Tel. +49 (0) 7261 404-109 · Fax 404-4510 info@sinsheim.de · www.sinsheim.de

AUTO & TECHNIK MUSEUM Sinsheim Direkt an der Autobahn A6 liegt das AUTO & TECHNIK MUSEUM Sinsheim, das größte Privatmuseum Europas, mit mehr als 3000 Exponaten auf über 30 000 qm Hallenfläche. Über 300 Oldtimer bieten einen repräsentativen Querschnitt durch alle Automarken und Epochen. Die einmalige luftfahrttechnische Ausstellung umfasst über 50 Flugzeuge, darunter die Überschallmaschine „Concorde“ und ihre russische Konkurrentin „Tupolev 144“.

Dreamcars im Auto & Technik Museum Sinsheim

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Prag Mannheim Nürnberg Bad Wimpfen

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Bad Wimpfen er besondere Reiz der Stadt Bad Wimpfen besteht in der Symbiose aus Kurstadt und ehemaliger Stauferpfalz. Wer nach Bad Wimpfen kommt, kann sich schon aus der Entfernung ein Bild davon machen, wie es dem Reisenden früherer Jahrhunderte ergangen sein mag, wenn er in die Nähe befestigter Städte kam: Die Silhouette hoch über dem Neckar

Romantische Kurzreiseangebote und Tagesprogramme · Wellness-, Romantik-, Kultur- und Aktiv-Kurzreiseangebote · „Von der Kaiserpfalz ins Himmelreich“: Gruppentagesprogramme entlang der Burgenstraße

Arkaden der Kaiserpfalz

Türme, Fachwerkhäuser, Kirchen und Brunnen der denkmalgeschützten Stadt. Den schönsten Rundblick genießt man von der Plattform des 32 Meter hohen

· „Wo einst Kaiser und Könige Hof hielten“: jeden Sonntag Stadtführung · Erlebnisreiche Stadt“ver“führungen: samstags · Viele traditionelle Veranstaltungen · Sole-Heilbad am Neckar

Marktplatz

Stadtsilhouette mit Blauem Turm

der einstmals größten Kaiserpfalz der Hohenstaufer nördlich der Alpen zieht Besucher magisch an und vermittelt ein Bild wie ein Postkartenmotiv. Beeindruckte Besucher entdecken hinter den mittelalterlichen Befestigungen

Blauen Turms, der im 12. Jahrhundert als westlicher Bergfried der Kaiserpfalz erbaut wurde. Der Turm diente bis ins 13. Jahrhundert als Hochwachtturm mit der wohl ältesten ununterbrochenen Türmertradition Deutschlands.

Bad Wimpfen Restaurant Friedrich & Weinstube Café-Konditorei Feyerabend Das Haus aus dem Jahre 1563 befindet sich seit 4 Generationen im Familienbesitz! Restaurant Friedrich: Gehobene Gastronomie mit Blick über die Altstadt und auf den Blauen Turm. Familienfeiern bis 40 Personen/Terrasse 20 Plätze. Montag + Dienstag Ruhetag Weinstube Feyerabend: Traditionelles WeinstubenAmbiente mit regionaler Speisekarte. Hausgemachte Kuchen + Torten in großer Auswahl. 25 Sitzplätze. Montag Ruhetag/Dienstag bis 18 Uhr (Café) geöffnet. Restaurant Friedrich · Weinstube Feyerabend · Hauptstraße 74 74206 Bad Wimpfen · Tel. +49 (0) 7063 245 oder 950566 · Fax 6591 anfrage@friedrich-feyerabend.de · www.friedrich-feyerabend.de

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Ebenfalls sehenswert:

Historisches Museum im Steinhaus

Stadtkirche – 13. bis 16. Jh. mit Wandmalereien und einem Kruzifix mit abnehmbarem Korpus

Reichsstädtisches Museum und Galerie der Stadt im Alten Spital

Kirche St. Peter und Kloster Bad Wimpfen – Ritterstiftskirche aus der Zeit des 11. bis 13. Jahrhunderts mit gotischem Kreuzgang, Pilgerstempel Jakobs-Weg Badhaus – von 1534 Blauer Turm, Roter Turm – begehbare Wehrtürme der einstigen Befestigungsanlage

Pfalzkapelle mit kirchenhistorischem Museum

INFORMATION: Tourist-Information Bad Wimpfen/Gundelsheim Carl-Ulrich-Straße 1 · 74206 Bad Wimpfen Tel. +49 (0) 7063 9720-0 · Fax 9720-20 info@badwimpfen.org · www.badwimpfen.de

Wege in die Vergangenheit – Erlebnisführungen an der Burgenstraße Verborgene Schätze, geheime Gänge, mysteriöse Geschehnisse – bei einer Reise in die Vergangenheit gibt es eine Fülle von interessanten Begebenheiten. Die Besichtigungsangebote sind ebenso vielfältig wie ihre Themen. Schlossgespenster führen durch Gemächer, Kammerdiener plaudern aus der Schule, historische Berühmtheiten berichten aus ihrer Zeit. Mehr unter www.burgenstrasse.de

Hohenlohische Geschichte und Geschichten in Waldenburg


Prag Mannheim Nürnberg Bad Friedrichshall

b 89,- Euro

a Kurzreisen

Vergangenheit fühlen – Gegenwart genießen Bad Wimpfen / Gundelsheim „Radelspaß“ Burgenstraßen-Radweg, KocherJagst- oder Neckartal-Radweg

„Balsam für Körper & Seele“ Gesundheits & Wellnessangebote im Soleheilbad Bad Wimpfen Kurzreise (3 Tage) ab 99,- Euro Gesundheitswoche ab 269,- Euro

„Rotbarts Geheimnis“ oder „Auf den Spuren von Götz von Berlichingen“ Kaiserliches oder Ritterliches Vergnügen bei einem Weinwochenende 3 Tage ab 139,- Euro

Kurzreiseangebote zu historischen Events z.B. Festspiel zum Stauferjubiläum, Altdeutscher Weihnachtsmarkt, Neckar 2000 (mit 5-fachem Feuerwerk), KunstNacht ab 99,- Euro

3 Tage ab 149,- Euro

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3 Tage ab 139,- Euro

, Kurzurlaub n Sie einen Verschenke h Freu(n)de schafft! der wirklic

Ihr Kontakt: Tourist-Information Bad Wimpfen/Gundelsheim Carl-Ulrich-Straße 1 · 74206 Bad Wimpfen Tel. +49 (0) 7063 97200 www.badwimpfen.de · info@badwimpfen.org

„Kanuvergnügen“

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„Süße Träume im Himmelreich“ oder die „Magie der Genüsse“

Bad Friedrichshall ie Salzstadt Bad Friedrichshall ist 1933/35 durch den Zusammenschluss des ehemals Freien Reichsritterdorfs Kochendorf mit den Gemeinden Jagstfeld und Hagenbach entstanden. Der Ortsname „Friedrichshall“ geht auf den ersten württembergischen König Friedrich I. zurück, der hier 1812 bis 1816 erfolgreich nach Salz bohren ließ.

Schloss Lehen

In Bad Friedrichshall sind vier Schlösser sowie das Ensemble aus Altem Rathaus, Alter Kelter und Sebastianskirche als steinerne Zeitzeugen zu bewundern. Das Greckenschloss, zwischen 1599 und 1602 als Renaissancebau errichtet und Wahrzeichen des ehemaligen Reichsdorfs Kochendorf, wird derzeit saniert (Fertigstellung September 2010). Ebenfalls in Kochendorf befinden sich das kleine St. Andrésche Schlösschen – erbaut 1710, heute Notariat – und das Schloss Lehen, das 1553 im Renaissancestil erbaut wurde und unter anderem Jagdschloss der Herzöge von Württemberg war. Das ehemalige Wasserschloss liegt in-

Schloss Heuchlingen

mitten eines ruhigen Parks und ist heute ein Schlosshotel, das viele Besucher nach Bad Friedrichshall lockt. Das Deutschordensschloss Heuchlingen, heute Staatsdomäne, erhebt sich auf einer steilen Anhöhe über der Jagst. Der Radwegeknotenpunkt Bad Friedrichshall ist mit der Lage am Radweg „Burgenstraße“, Neckartal-Radweg, Kocher-JagstRadweg, Salz & Sole Radweg, Alb-Neckar-Radweg und AOK Radrundwanderweg optimaler Ausgangspunkt für einen Radurlaub. Wanderer finden ausgeschilderte Wege wie beispielsweise den Kulturwanderweg Jagst.

Entspannung und Spaß bieten das Solefreibad mit Wellenbecken und Riesenrutsche oder eine Kanutour auf einem der drei Flüsse Kocher, Jagst und Neckar.

Ebenfalls sehenswert: Altes Rathaus Kochendorf – Fachwerkbau aus dem Jahr 1597, heutige Gestalt seit 1890 Evangelische Sebastianskirche – vermutlich vor 1100 entstanden, ältestes Gebäude in Kochendorf

INFORMATION: Stadt Bad Friedrichshall Rathausplatz 1 · 74177 Bad Friedrichshall Tel. +49 (0) 7136 832-0 · Fax 832-888 info@friedrichshall.de · www.friedrichshall.de

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Prag Mannheim Nürnberg Heilbronn

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Heilbronn eilbronn am Neckar ist eine lebenswerte Großstadt im Herzen von Baden-Württemberg. Seine einmalige Lage am Neckar, die Gastfreundschaft seiner Bewohner sowie das gastronomische Angebot machen die Stadt nicht nur für Burgenstraßen-Bummler zur gefragten Adresse. Heinrich von Kleist machte die Stadt mit dem „Käthchen von Heilbronn“ weltbekannt. Die ausgeprägte schwäbisch-fränkische Gastfreundschaft kommt beim Festkalender der Stadt deutlich zum Ausdruck. So bietet Heilbronn viele Möglichkeiten der Begegnung: Pferdemarkt, TrollingerMarathon, Neckarvergnügen/ Neckarfest, Gaffenberg Festival, Unterländer Volksfest, Weindorf, Hafenmarkt, Weingipfel und Weihnachtsmarkt sind alljährlich die Höhepunkte.

1371-1803 Reichsstadt, im 19. Jahrhundert führende Industriestadt Württembergs, seit 1970 Großstadt. Heute ist die Stadt mit über 120.000 Einwohnern wirtschaftlicher und kultureller Mittelpunkt im Heilbronner Land, eingebettet in eine Landschaft, die Natur, Kultur und Geschichte in idealer Weise vereint.

Ebenfalls sehenswert: Kilianskirche – Baubeginn im 13. Jahrhundert, Fertigstellung 1529. Der 62 m hohe Kiliansturm ist das erste bedeutende Renaissancebauwerk nördlich der Alpen. Hochaltar – Kunstwerk spätgotischer Altarkunst in der Kilianskirche (Hans Seyfer) Deutschhof – nach 1950 Wiederaufbau nach historischem Vorbild – heute Kulturzentrum mit Städtischen Museen, Stadtarchiv und Volkshochschule Deutschordensmünster – ältestes Bauwerk der Stadt (um 1250), nach frühgotischer Erweiterung um 1500 folgte der Umbau zur Barockkirche (1718-1721)

Wein Villa

Theater und Museen, Literatur und Kleinkunst, Musik zwischen Klassik und Moderne machen die kulturelle Vielfalt Heilbronns aus. Mit über 500 Hektar Rebfläche ist Heilbronn die drittgrößte Weinbaugemeinde in BadenWürttemberg und Deutschlands Rotweinregion Nr. 1! Heilbronn bietet sich als idealer Ausgangspunkt für Rundfahrten entlang der Burgenstraße, für Schifffahrten auf dem Neckar oder für Radtouren entlang überregionaler Radwanderwege an.

Kilianskirche

Rathaus – um 1417 gotischer Umbau des ersten Rathauses, 1579-1600 Fertigstellung des Rathauses im RenaissanceStil, zwischen 1950 und 1953 Wiederaufbau nach historischem Vorbild

experimenta – Science Center im historischen Hagenbucher-Gebäude

Astronomische Kunstuhr – Meisterwerk von Isaak Habrecht am Rathaus mit astronomischer Uhr, Zeituhr und Mondphasentafel. Mit dem kunstvollen Mechanismus der Uhr sind bewegliche Figuren verbunden. Bei jedem Stundenschlag stoßen zwei vergoldete Widder mit den Köpfen gegeneinander, ab 12 Uhr kräht alle 4 Stunden ein Hahn.

Hafenmarktturm – 43 m hoher Turm in barocker Form (begehbar)

Käthchenhaus – gotisches Patrizierhaus am Marktplatz mit RenaissanceErker

Wein Villa – Stadtvilla im Stil des Historizismus 1873 errichtet, 2000 kunstvoll saniert, heute Forum für Weinkenner mit Degustationstheke für Spitzenweine

Götzenturm – 1392 als südwestlicher Eckpfeiler der Stadtmauer gebaut – benannt nach dem Ritter aus Goethes Schauspiel „Götz von Berlichingen“ und Bollwerksturm – hier saß der Ritter Götz von Berlichingen für eine Nacht als Gefangener ein. Beide Türme sind begehbar. Schießhaus – Rokokogebäude mit prächtigem Saal (1771) Trappensee-Schlösschen – 1784 erbaut, heute Kunstauktionshaus Wasserschloss des Deutschen Ritterordens im Stadtteil Kirchhausen – prächtiger Renaissancebau

Käthchen von Heilbronn

Wartberg – Aussichtsplateau (330 m) mit Turm und Wein Panorama Weg (Rundweg 2,5 km / 6 km) mit Skulpturenweg

Zwischen der ersten urkundlichen Erwähnung als „villa helibrunna“ im Jahr 741 und der Zerstörung der Stadt am 4. Dezember 1944 liegen mehr als zwölfhundert Jahre Stadtgeschichte: Erwähnung von Münze, Markt und Hafen im 12. Jahrhundert, 1281 Stadtrecht,

INFORMATION: Tourist-Information Kaiserstraße 17 · 74072 Heilbronn Tel. +49 (0) 7131 562270 · Fax 563349 info@heilbronn-marketing.de www.heilbronn-tourist.de

Historisches Rathaus mit Astronomischer Kunstuhr Neckarschifffahrt

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Heilbronner Türme

Trollinger-Marathon


Prag Mannheim NĂźrnberg Heilbronn

Heilbronn – „Käthchenstadt zum Kennenlernen“ ab 80,00 Euro pro Person Zum Kennenlernen der Käthchenund Weinstadt Heilbronn hält die Heilbronn Marketing GmbH eine Wochenend-Pauschale mit ein, zwei oder drei Ăœbernachtungen und interessantem Rahmenprogramm sowie Heilbronn-Souvenirs bereit.

• BroschĂźre „Historischer Stadtbummel“

KP1 – 1 Ăœbernachtung mit

KP2 – 2 Ăœbernachtungen mit FrĂźhstĂźcksbuffet

Leistungen: • 1 Mittag- oder Abendessen im Restaurant „Ratskeller“, im Restaurant „Am Stadtgarten“, im Restaurant „MĂśhle“, im HĂśhenrestaurant „Wartberg“ oder in der Waldgaststätte „Jägerhaus“: ApĂŠritif, „Heilbronner Leibgericht“ und 1 Getränk • 2 Tages-Ticket Gesamtnetz fĂźr Heilbronner-Hohenloher-Haller Nahverkehr • 1 Flasche „Käthchen-Sekt“ in der Geschenkpackung • 1 Käthchen-Autogrammkarte • 1 Packung „Käthchen-ZĂśpfchen“ aus Schokolade

Leistungen wie KP1 und zusätzlich: • Teilnahme an der „StadtfĂźhrung zur Marktzeit“ am Samstag um 11:30 h • Besuch in der Wein Villa (entsprechend der Ă–ffnungszeiten): 4 Proben Heilbronner Wein, dazu 1 Fl. Mineralwasser und Flammkuchen • Eintritt zur aktuellen Sonderausstellung in den Städtischen Museen Heilbronn • Kaffee-Gedeck im CafĂŠ Deutschhof in den Städtischen Museen

FrĂźhstĂźcksbuffet

Preise: im Einzelzimmer ab 92,50 Euro pro Person im Doppelzimmer ab 80,00 Euro pro Person

Preise: im Einzelzimmer ab 169,00 Euro pro Person im Doppelzimmer ab 143,50 Euro pro Person

Heilbronner Marktplatz mit Rathaus

KP3 –

3 Ăœbernachtungen mit FrĂźhstĂźcksbuffet Preise: im Einzelzimmer ab 245,00 Euro pro Person im Doppelzimmer ab 207,00 Euro pro Person

Leistungen wie KP1 + KP2 und zusätzlich: • 1 Mittag- oder Abendessen im Restaurant „Ratskeller“, im Restaurant „Am Stadtgarten“, im Restaurant „MĂśhle“, im HĂśhenrestaurant „Wartberg“ oder in der Waldgaststätte „Jägerhaus“: ApĂŠritif, regionales 3-GangMenu und 1 Getränk

INFORMATION UND BUCHUNG DER PAUSCHALE: Tourist-Information Heilbronn ¡ KaiserstraĂ&#x;e 17 ¡ 74072 Heilbronn Tel. +49 (0) 7131 562270 und 563751 ¡ Fax +49 (0) 7131 563349 info@heilbronn-marketing.de ¡ www.heilbronn-tourist.de

Die BurgenstraĂ&#x;e vom Schiff aus erleben Bei einer Fahrt mit dem Schiff auf einem der zahlreichen FlĂźsse, die die BurgenstraĂ&#x;e begleiten, ist die Idealperspektive auf eine der hoch auf dem Berg gelegenen Burgen oder auf das Stadtpanorama meist inbegriffen. Bei den verschiedenen Schifffahrtsbetrieben, sei es auf dem Neckar, der Regnitz oder der Moldau, ist der Passagier bestens aufgehoben und fĂźr das leibliche Wohl ist auch stets

gesorgt. Im Neckartal ist es die Rhein-Neckar-Fahrgastschifffahrt in Heidelberg und die Personenschifffahrt Stumpf in Heilbronn, die Linien- und Sonderfahrten durch die romantische Flusslandschaft anbieten. SchlieĂ&#x;lich ist auch die Kombination einer Radtour mit einer Schifffahrt eine reizvolle Ausugsvariante.

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Prag Mannheim Nürnberg Weinsberg

km

195

Weinsberg ie ehemalige Reichsburg Weinsberg zählte zu den ältesten Hochadelsburgen in Deutschland. Sie bestand vermutlich schon im 10. Jahrhundert und war nach alter Überlieferung in den ersten Jahrzehnten des 11. Jahrhunderts Wohnsitz der Mutter Kaiser Konrads des Zweiten, Adelheid, der Stamm-Mutter des salischen Kaiserhauses.

Belagerung errang König Konrad III., der erste König aus dem Hause der Staufer, in offener Feldschlacht einen überwältigenden Sieg über Welf VI., der aus Bayern herbeigeeilt war. An die damalige Kapitulation der Burg knüpft die historische Begebenheit der „Treuen Weiber von Weinsberg“ an, die freien Abzug erhielten und statt der erlaubten „persönlichen Habe“ ihre Männer aus der Burg trugen. Ab 1150 residierten staufische Ministeriale auf der Burg, die späteren „Herren von Weinsberg“. Im Bauernkrieg 1525 wurde die Burg zerstört. Die Ruine

Burgruine Weibertreu

wurde durch den Dichterarzt Justinus Kerner und den im Jahre 1823 gegründeten Weinsberger Frauenverein vor weiterem Zerfall bewahrt. König Wilhelm I. von

Ebenfalls sehenswert:

WeibertreuWochenende

Treue Weiber

Im Jahre 1140 wurde die Burg im Streit um die deutsche Königskrone Schauplatz eines erbitterten Kampfes zwischen den beiden Herrscherhäusern Welfen und Staufer. Nach mehrwöchiger

Römischer Gutshof – 3. Jahrhundert, rekonstruierte Badruine

Das Angebot ist ab 4 Personen buchbar und enthält 2 Übernachtungen mit Frühstück, eine Führung im historischen Kostüm mit WeibertreuUmtrunk, 2 Abendessen inklusive einem Viertele Wein sowie einen geführten Ausflug in die Weinberge mit kleiner Weinkostprobe.

Staatsweingut Weinsberg – älteste Weinbauschule Deutschlands

Preis pro Person bei Übernachtung im Doppelzimmer ab 180,00 Euro. BUCHUNG: Hotel Rappenhof***s · Tel. +49 (0) 7134 5190 · rezeption@rappenhof.de

Paddeln durch das majestätische Neckartal Wir starten unsere Neckar-Touren ab Bad Friedrichshall. Hier eignet sich der Neckar hervorragend als Kanuwanderroute, denn er wird gesäumt von Wiesen, Wäldern, Weinterrassen, Schlössern und Burgen mit einer traditionsreichen und mittelalterlichen Historie. Die bezaubernde Landschaft aus dem Blickwinkel des Sport- und Freizeitpaddlers bietet zudem noch vielfältige zusätzliche Freizeitangebote.

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Weibertreu-Museum im Rathaus

Sie suchen einen entspannenden Wochenendtrip für zwischendurch? Dann sind Sie in unserem idyllischen, von rebenumrankten Bergkegeln umgebenen Städtchen genau richtig. Lassen Sie sich von einer Gästeführerin in historischem Gewand in die Vergangenheit der Stadt entführen, erkunden Sie die reizvolle, abwechslungsreiche Landschaft, gönnen Sie sich ein kulinarisches Erlebnis, probieren Sie unsere exzellenten Weine, zum Beispiel in der Vinothek Weinsberg.

die burgenstraße per kanu

Kanufahrer vor Burg Guttenberg

Württemberg schenkte 1824 dem Frauenverein die Burg Weinsberg. Sie befindet sich noch heute in dessen Besitz. Von der Burganlage genießt der Besucher einen herrlichen Rundblick bis Löwenstein und über den Schwäbischen Wald.

Sie erhalten eine Einweisung in die Paddeltechnik und zum Verhalten beim Wasserwandern. Eine verschließbare Tonne pro Boot ist für Ihr Kleingepäck vorhanden, Schwimmweste,

Paddel und Wasserkarte sind ebenfalls inklusive. Für Ihre Radtour bringen wir Ihnen ein hochwertiges Trekkingoder Mountain-Bike in Ihr Hotel und erleben Sie dann auf den Radwegen der Region viele attraktive historische Gebäude und Anlagen sowie eine bezaubernde Natur hier im 3-Flüsse-Eck von Neckar, Jagst und Kocher.

Fit-and-Fun-Tour Kombinierte 2-Tages-Kanu- und Bike-Tour • Tagestour im Canadier von Bad Friedrichshall nach Neckarelz mit Transfer • Übernachtung im Hotel/ Doppelzimmer mit Frühstück • Trekkingbike mit Karte vom Salzund Sole-Radweg mit Bringservice Preis pro Person ab 84,00 Euro, Verlängerungstage auf Anfrage

Kernerhaus – Wohnhaus des Arztes und Dichters Justinus Kerner Johanneskirche – imposante Stauferkirche (13. Jh.)

INFORMATION: Tourist-Information Rathaus · Marktplatz 11 · 74189 Weinsberg Tel. +49 (0) 7134 5120 · Fax 512199 stadt@weinsberg.de www.weinsberg.de

Fit-and-Fun-DELUXE-Tour Kombinierte Kanu-, Bike- und Schlemmer-Tour • Kanu- und/oder Radtour nach Absprache an Neckar oder Kocher • Übernachtung im Schloss Lehen mit exquisitem Frühstücksbuffet • Am Abend Viergängemenü im Gewölberestaurant, Glas Sekt zum Aperitif, eine Flasche Württemberger Wein • Canadier- und/oder Fahrradmiete mit Bringservice und Transfer Preis pro Person ab 174,00 Euro, Verlängerungstage auf Anfrage Information & Buchung 100% KANU+BIKE · Tuchbleiche1 74239 Hardthausen-Gochsen Tel. +49 (0) 7139 934900 · Fax 934901 info@kanu-bike.de www.kanu-bike.de


Prag Mannheim Nürnberg

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Schloss Neuenstein Neuenstein bietet eines der schönsten Schlösser an der Burgenstraße. Das Renaissance-Wasserschloss steht derart dominant im Ort, dass man sich sehr gut die Situation im 13. Jahrhundert vorstellen kann, als das damals freistehende Bauwerk von den

Mittelalterliche Küche im Schloss

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Grafen von Hohenlohe übernommen wurde. Erst später wuchs eine Ansiedlung um die Anlage. Im 15. Jahrhundert wurde die Burg erweitert. Das Schloss heutiger Ausprägung entstand 1560, als die Gebäude zu einer Residenz im Renaissancestil zusammengefasst wurden. Mit dem Tod des Grafen Julius von Hohenlohe-Neuenstein 1698 endete auch die Residenzstadtzeit des Ortes. In der Folge diente das Schloss sozialen Zwecken, 1878 wurde dann ein Museum eingerichtet. Seit 1946 wurde das Schloss planvoll zu einem

Ebenfalls sehenswert: Stadtkirche – sehenswerte Hallenkirche im Renaissancestil aus dem Jahre 1611

Schloss Neuenstein

Kulturzentrum ausgebaut. Das sehenswerte Hohenlohe-Museum zeigt Prunkräume, umfangreiche Sammlungen zur Geschichte des hohenlohisch-fränkischen Raumes und eine riesige Küche aus dem späten Mittelalter. Öffnungszeiten: Beginn der Karwoche bis 15. November, Di – So von 9-12 Uhr und 13-17.30 Uhr, Mo (außer an Feiertagen) geschlossen

Rittersaal INFORMATION: Hohenlohe-Museum Schloss Neuenstein Schlossstraße 49 · 74632 Neuenstein Tel. +49 (0) 7942 2209 u. +49 (0) 7941 6099-0 Fax 6099-20 · info@schloss-neuenstein.de www.schloss-neuenstein.de

Waldenburg aldenburg liegt im östlichen Teil der Hohenloher Ebene im Naturpark SchwäbischFränkischer Wald. 1253 erstmals urkundlich erwähnt, wurde Waldenburg 1533 selbständige Residenz der späteren Fürsten zu Hohenlohe-Waldenburg. In den letzten Kriegstagen 1945 zerstörte amerikanische Artillerie beinahe das ganze Städtchen. Die Stadt auf dem Waldenburger Bergrücken wurde jedoch vorbildlich in mittelalterlicher Form wieder aufgebaut.

Waldenburg – der Balkon Hohenlohes

Waldenburg hat viele liebliche Winkel mit historischen Gebäuden u.a. mit dem Lachnersturm als höchstgelegenem Aussichtsturm Hohenlohes. In einem Nebengebäude vor dem Schloss sind im Siegelmuseum 800 Exponate von Wachssiegeln zu bewundern. Die barocke Schlosskirche und im Innenhof ein 65 m tiefer Brunnen sind weitere interessante Objekte. Das Urweltmuseum im Rathaus zeigt die prähistorische Tier- und Pflanzenwelt mit wertvollen Funden aus der Frühgeschichte dieses Landstrichs.

Brunnentor und Staffel

Die Burgenstraße von A bis Z im Internet

Waldenburg, der „Balkon Hohenlohes“, bietet grandiose Ausblicke über die Hohenloher Ebene hinweg. Die Waldenburger Berge laden

zum Wandern, Radfahren, Reiten und Speisen ein. Am Neumühlsee finden Badefreunde, Angler und Camper alles, was das Herz begehrt. Stadtführungen mit Frau Anneliese Ottliczky vermitteln ein lebendiges Bild von Waldenburg. Geschichte und Geschichten in hohenloher Mundart lassen in 1 1/4 h Waldenburger Persönlichkeiten, Schicksale und Begebenheiten auferstehen. Waldenburg bietet jetzt auch Stadtführungen für Kinder ab dem Kindergartenalter bis zwölf Jahre an. Gedacht sind die Führungen für Kindergärten, Schulklassen oder auch für Kindergeburtstage. Die rund eineinhalbstündigen Touren werden von zwei Naturerlebnisführerinnen begleitet. Der Preis beträgt pro Gruppe 5,00 Euro. Anmeldung: Tel. +49 (0) 7942 108-0

Unter www.burgenstrasse.de zeigt der Almanach die zahlreichen Facetten des Burgenstraßen-Angebotes – historisch, kulturell oder kulinarisch. Historische Persönlichkeiten wie Kaspar Hauser oder Hans Sachs sind darin ebenso

Lachnersturm

INFORMATION: Bürgermeisteramt · Hauptstraße 13 74638 Waldenburg Tel. +49 (0) 7942 108-0 · Fax 108-88 stadt@waldenburg-hohenlohe.de www.waldenburg-hohenlohe.de

aufgeführt wie Dampfzugfahrten oder Schnapsproben. Von „A“ wie Aussichtspunkte bis „Z“ wie Zinnfiguren liefert er immer wieder Anregungen für die Gestaltung Ihrer individuellen Burgenstraße-Reise.

Zinnfigurenmuseum in Kulmbach

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Prag Mannheim Nürnberg Schwäbisch Hall

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Schwäbisch Hall ie Comburg ist eine besondere Perle an der Burgenstraße. Das ehemalige Benediktinerkloster liegt in Sichtweite der Stadt Schwäbisch Hall auf einem Umlaufberg des Kochers. Der 420 m lange umlaufend begehbare

St. Michael. Hier finden jedes Jahr von Juni bis Ende August die Freilichtspiele statt, professionelles OpenairTheater vor der Kulisse des Marktplatzes, der zu den schönsten in Süddeutschland zählt.

Ebenfalls sehenswert: Malerische Altstadt Hällisch-Fränkisches Museum – in sechs historischen Gebäuden wird die Reichsstadtgeschichte dokumentiert Kunsthalle Würth

Rathaus – Barockbau von 1730-35 Pfarrkirche St. Michael – romanischer Turm, gotisches Langhaus, niederländischer Gruppenaltar 15. Jh., Kruzifix von Michael Erhard (1494), vergoldeter Michaelsaltar, zahlreiche Epitaphien Kunsthalle Würth – moderne Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts mit den Schwerpunkten Skulptur und Malerei Johanniterhalle – Sammlung Alter Meister mit Fürstenbergischem Bilderschatz Freilichtspiele – auf dem historischen Marktplatz und im GlobeTheater: 11. Juni bis 27. August Hohenloher Freilandmuseum (Wackershofen) – Museumsdorf mit 64 original wiederaufgebauten Gebäuden aus den letzten 4 Jahrhunderten, alten Haustierrassen, Handwerkervorführungen. Backofenfest im September

Kloster Comburg

Wehrgang bietet wunderbare Ausblicke auf die Stadt. Die burgartige Anlage mit ihren Kirchen, Türmen und Kapellen beherbergt mit einem romanischen Radleuchter und einem feuervergoldeten Altarantependium Kunstschätze von internationalem Rang. In der historischen Altstadt werden auf Schritt und Tritt 2.500 Jahre Salzgeschichte lebendig. Sehr bekannt ist Schwäbisch Hall auch durch die 53 stufige Freitreppe zur Kirche Freilichtspiele auf der Treppe vor St. Michael

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Schwäbisch Hall erleben Öffentliche Stadtführungen: Mai bis Oktober jeden Samstag um 14.30 Uhr ab Tourist Information Führungen für Gruppen: „Nachtwächter-Rundgang“, „Hall und das Salz“, „Eine Siedersmagd plaudert aus dem Nähkästchen (im historischen Gewand)“, „Frauen in Schwäbisch Hall“ Voranmeldung nötig bei der Tourist Information Kurzreise-Angebot: Hall Versucherle mit 1x Übernachtung/Frühstück, Stadtführung, Kaffeepause, 1x Vesper mit einem „Viertel Wein“ ****Hotel: 77,- Euro/Pers. im DZ

„Kleine Sieder“

Romanischer Radleuchter auf der Großcomburg INFORMATION: Touristik und Marketing Schwäbisch Hall Am Markt 9 · 74523 Schwäbisch Hall Tel. +49 (0) 791 751-246 · Fax 751-397 touristik@schwaebischhall.de www.schwaebischhall.de

Fachwerk in Schwäbisch Hall


Prag Mannheim Nürnberg Kirchberg an der Jagst

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Kirchberg an der Jagst

Schlosskonzert

irchberg an der Jagst, 1265 erstmals urkundlich erwähnt, ist aus einer frühmittelalterlichen Burg hervorgegangen, welche einst die unterhalb des Berges liegende Jagstfurt beschützte. Die Furt war Teil der wichtigen Verbindung zwischen den Reichsstädten Hall und Rothenburg. Im Jahr 1373 gab Kaiser Karl IV. in einer Urkunde dem Grafen Kraft IV. zu Hohenlohe die Erlaubnis, vor seiner Burg Kirchberg eine Stadt zu bauen und sie zu befestigen. Anstelle der ursprüngli-

chen Burg und der reichstädtischen Festung wurde ab 1590 ein Renaissanceschloss errichtet. 1738-56 wurde das Schloss durch barocke Umbauten stark verändert und ausgebaut. Diesem Ausbau verdankt die Stadt ihr heutiges Aussehen. Vor allem die in der historischen Altstadt herrschende Ruhe und Stille geben Kirchberg einen ganz besonderen Charme. Die Oberstadt von Kirchberg und das Schloss sind eine sehenswerte Einheit. Für die Schloss-Konzerte, die von Januar bis November stattfinden, ist der Rittersaal im Schloss ein stimmungsvoller Rahmen. Besuchermagnete sind die Feste im KirchberFürstliche Residenz

Stadtansicht

ger Jahresablauf: der Stadtfeiertag mit Mittelaltermarkt am 4. Samstag im Februar, der Büchermarkt am 3. Samstag im Juni, das Hofgartenfest am 3. Wochenende im Juli und der Weihnachtsmarkt am 2. Adventswochenende in der idyllischen Kulisse der Kirchberger Altstadt. Die Stadtteile bieten ebenfalls viel Sehenswertes. In Gaggstatt befindet sich die bedeutendste Jugendstilkir-

che Süddeutschlands (1904/05), in Mistlau ist in der romantischen Nikolauskirche ein außergewöhnlicher Freskenzyklus aus dem 15. Jh. zu bewundern und in der gotischen Stephanuskirche in Lendsiedel wird auf der ältesten noch in Betrieb befindlichen Barockorgel musiziert.

Ebenfalls sehenswert: Hofgarten – barocke Gartenanlage mit Gartenskulpturen und Zierportal von 1799 Alter Friedhof – 1614-16 anstelle des alten Begräbnisplatzes in Lendsiedel am Rande der Vorstadt neu angelegt Orangerie – um 1750 erbaut, im Hofgarten, jetzt als Ausstellungssaal genutzt Stadtturm und -tor – Wahrzeichen der Stadt von 1400 mit original Gefängnisräumen von 1774 Alte Lateinschule – Barockbau von 1748 – jetzt Sandelsches Museum (Stadtmuseum)

INFORMATION: Stadtverwaltung Schloßstraße 10 · 74592 Kirchberg an der Jagst Tel. +49 (0) 7954 9801-0 · Fax 9801-19 info@kirchberg-jagst.de www.kirchberg-jagst.de

Reiseführer zu Burgen und Schlössern von Mannheim bis Prag Für die Burgenstraße gibt es einen Reiseführer im Taschenbuchformat, in dem alle an der Route liegenden BBurgen, Schlösser und Burgru ruinen beschrieben werden – nahezu 70 Objekte, zu de denen die Nürnberger Kaiserburg und das Heidelberger SSchloss hl ebenso gehören wie der Prager Hradschin. Autor Prof. Dr. G. Ulrich Großmann, Generaldirektor des Germanischen Nationalmuseums in Nürnberg und Vorsitzender der Deutschen Wartburggesellschaft zur Erforschung von Burgen und Schlössern, hat sich dazu selbst auf den über 1.100 Kilometer langen Weg gemacht und

vor Ort recherchiert. Daher vermittelt der Reiseführer nicht nur die historischen Hintergründe zu den Bauten, er zeigt auch erstmals in dieser Form Grundrisse, in denen die Bauabschnitte farblich gekennzeichnet sind, um dem Besucher die Orientierung zu erleichtern. Ergänzend werden Rundgänge, jeweils mit Hinweisen zur Baugeschichte, empfohlen, auf denen alle für eine Burg wichtigen Räume vom Bergfried über die Ringmauer bis zum Saal und zur Küche vorgestellt werden. Der Reiseführer ist im Imhof-Verlag erschienen (12 x 22 cm, 240 Seiten, 265 Farbabbildungen und 35 farbige Grundrisse, Broschur) und kostet 12,80 Euro. Er ist im Buchhandel und unter www.burgenstrasse.de (zuzüglich 1,50 Euro Versandkosten) erhältlich.

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Mannheim

Prag

Rothenburg ob der Tauber Nürnberg

km

323

Rothenburg ob der Tauber as mittelalterliche Rothenburg zählt zu den Highlights an der fast 1200 Kilometer langen Burgenstraße. Die Silhouette der Stadt hoch über dem Taubertal hat Rothenburg den Beinamen „Das fränkische Jerusalem“ eingebracht. Hinter der gewaltigen Stadtmauer aus dem 14. Jahrhundert, deren Wehrgang auf einer Länge von 2,5 Kilometern sogar begehbar ist, finden sich in einem Gewirr von Gassen Sehenswürdigkeiten allererster Güte. Der älteste Stadtteil von Rothenburg, Detwang mit dem Riemenschneider-Altar in der Kirche St. Peter und Paul ist bereits 1030 Jahre alt. Die Stadt „Rodenburch“ selbst wird 1144 erstmals urkundlich erwähnt. Staufischer Kaisersitz, Freie Reichsstadt, Blütezeit unter Bürgermeister Heinrich Toppler (um 1340 bis 1408), Bauernkrieg, Dreißigjähriger Krieg und die Zuordnung zu Bayern 1802 sind die Stationen der Geschichte, deren bauliche Spuren sich trotz erheblicher Zerstörungen bei

Luftangriffen im Stadtbild wiederfinden. Von Malern und Poeten wurde die romantische Stadt im vorletzten Jahrhundert wiederentdeckt, dazu gehörte 1858 auch Carl Spitzweg. Das Geheimnis der Anziehungskraft von Rothenburg liegt wohl darin, dass sich die alte Stadt dem hektischen Rhythmus des 21. Jahrhunderts verweigert. Hinter den dicken Mauern gilt eine andere Zeitrechnung, der sich viele Besucher gerne anschließen.

Rothenburgs Türme

Ebenfalls sehenswert: Meistertrunkuhr am Gebäude der Ratstrinkstube am Marktplatz – zur Erinnerung an die Ereignisse von 1631, als Altbürgermeister Nusch auf Veranlassung von General Tilly 3 1/4 Liter Wein zur Rettung der Stadt auf einen Zug getrunken haben soll (von 11 bis 15 Uhr und 20 bis 22 Uhr, jeweils zur vollen Stunde Figurenspiel) Rathaus — aus dem 13. Jahrhundert, vereint Gotik, Renaissance und Barock zu einem der schönsten Rathäuser des Landes. Vom 60 Meter hohen Turm einmaliger Blick auf die Dächerlandschaft der Altstadt St.-Jakobs-Kirche — spätgotische Pfeilerkirche mit dem berühmten Heilig-Blut-Altar von Tilman Riemenschneider und dem Hochaltar von Friedrich Herlin Franziskanerkirche — um 1300 erbautes dreischiffiges Gotteshaus mit Franziskus-Altar von Riemenschneider und sehenswertem Lettner

Klingentor

St.-Wolfgangskirche — auch Schäferskirche genannt, in die Klingenbastei eingebaute Wehrkirche, Ausstellung zum Historischen Schäfertanz St.-Peter-und-Paul-Kirche, Detwang — romanische Kirche im Taubertal mit Riemenschneider-Altar und Reliquienkreuz Burggarten — Platz der ehemaligen Reichsburg der Hohenstaufer, Burgtor, schönster Blick auf den Kappenzipfel, die „Riviera“ und in das Taubertal Plönlein — weltbekanntes Fotomotiv mit dem Siebersturm und dem Kobolzeller Tor Markusturm und Röderbogen — Zeugnisse der ersten Stadtmauer

Rödertor Feldlager, Pfingstfestspiele

Plönlein

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Hans-Sachs-Spiele

Museen: Reichsstadtmuseum — im ehemaligen Dominikanerinnenkloster, älteste Klosterküche Deutschlands, Rothenburger Passion, Judaikaabteilung, bedeutende Waffen- und Kunstsammlung Baumann Mittelalterliches Kriminalmuseum — ehemaliges Komtureigebäude, einzigartige Sammlung zur Geschichte der Rechtsprechung aus 7 Jahrhunderten, Folterinstrumente und Geräte zum Vollzug der Ehrenstrafen Puppen- und Spielzeugmuseum — über 1000 Puppen aus drei Jahrhunderten, Puppenhäuser, Kaufmannsläden und Blechspielzeug sind in der größten privaten Sammlung des Landes zusammengetragen Deutsches Weihnachtsmuseum — traditioneller Weihnachtsschmuck aus allen Epochen, über 100 Weihnachtsmänner, einzigartige Sammlung historischer Nussknacker Historiengewölbe — Ausstellung zur Geschichte des 30-jährigen Krieges, im Verlies kam 1408 Heinrich Toppler, der bedeutendste Bürgermeister der Stadt, ums Leben INFORMATION: Rothenburg Tourismus Service Marktplatz · 91541 Rothenburg o.d.T. Tel. +49 (0) 9861 404800 · Fax 404529 info@rothenburg.de www.rothenburg.de

Toppler-Theater

© diba Foto


Prag Mannheim Nürnberg

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Romantisches Franken

Burg Colmberg

Colmberg Die wuchtige Burg Colmberg liegt auf einem Bergkegel und bietet einen herrlichen Rundumblick.

Das Mauerwerk deutet auf eine staufische Reichsburg hin. Die Grafen von Truhendingen sind jedenfalls die ersten urkundlich nachgewiesenen Besitzer der Veste. Sie verkauften die Anlage 1318 an den Nürnberger Burggrafen Friedrich IV. Später war Colmberg Sitz eines markgräflichen Oberamtes, von 1791 bis 1806 stand Colmberg unter preußischer Verwaltung, und in bayerischer Zeit war sie Sitz eines Rentamtes des Königreiches Bayern. 1880 ging die Burg in private Hände über und wird seit 1964 als Hotel genutzt.

Lichtenau

Lichtenau Lichtenau, das von der Anlage her ein wenig an Nürnberg erinnert, war 1406-1806 in nürnbergischem Besitz und galt mit seiner trutzigen Festung als vorgeschobenes Bollwerk gegen die Markgrafen von Ansbach. Nach den Zerstörungen 1449 und 1552 begann die Stadt Nürnberg mit dem Wiederaufbau (1558-1630) nach dem Muster

italienisch-niederländischer Zitadellen. Im Jahre 1631 nahmen Tilly-Truppen die Festung ein; im Reunionskrieg konnte Lichtenau gegen die Truppen Ludwig XIV. erfolgreich verteidigt werden. In der Veste befindet sich heute eine Außenstelle des Staatsarchives Nürnberg.

Ebenfalls sehenswert: Museum Wolfram von Eschenbach – zehn sehenswerte Räume wurden 1994 eröffnet Liebfrauenmünster – mit der Grabstätte von Wolfram von Eschenbach (älteste gotische Hallenkirche Deutschlands)

Wolframs-Eschenbach In dem 1623 erbauten ehemaligen Deutschordensschloss mit seinen beiden Achteck-Erkern ist seit 1859 das Rathaus der Stadt zu finden. Zusammen mit dem Liebfrauenmünster bildet der Gebäudekomplex den baulichen Mittelpunkt der Minnesänger-Stadt. Von 1999 bis 2001 wurden das Deutschordensschloss und die Zehntscheune grundlegend saniert und bilden nun eine Begegnungsstätte für Bürger und Touristen. Besonders bemerkenswert ist die komplett erhaltene Stadtbefestigung aus dem frühen 14. Jahrhundert. Ein Spaziergängerweg vor Ort lädt zu einem ausgiebigen Rundgang ein.

Ehemalige Ordensvogtei – typisch fränkisches Gasthaus in der spätmittelalterlichen Alten Vogtei Pfründehaus – aus dem 13. Jahrhundert

Blick auf Pfründehaus

Fürstenherberge – Renaissance-Bau Hauptstraße

Wolfram-Denkmal – das von König Maximilian 1861 gestiftete Bronzedenkmal ist Mittelpunkt des Städtchens

INFORMATION: Stadt Wolframs-Eschenbach Wolfram-von-Eschenbach-Platz 1 91639 Wolframs-Eschenbach Tel. +49 (0) 9875 97550 · Fax 9671 info@wolframs-eschenbach.de www.wolframs-eschenbach.de

Deutschordensschloss

Liebfrauenmünster

Geschichte, Geschichten und Kuriositäten in den Museen an der Burgenstraße Die Burgenstraße kann mit weit über 100 Museen aufwarten. Neben berühmten Sammlungen wie dem Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg umfasst die vielfältige Museumslandschaft aber auch originelle und ungewöhnliche Facetten, beispielsweise das Klöppelmuseum in Abenberg oder das Kuriositätenkabinett auf Schloss Königswart. Weitere Museen auf www.burgenstrasse.de

Ansbach - Kaspar-HauserAbteilung im Markgrafen-Museum

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Prag Mannheim Nürnberg

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Ansbach ie Markgräfliche Residenz, eine vierflügelige Anlage aus der Zeit von 1705 bis 1738, ist eines der markantesten Bauwerke Ansbachs, direkt an der Rezat errichtet. Die ehemalige Residenz der Markgrafen von Brandenburg-Ansbach gehört zu

den bedeutendsten Bauwerken des 18. Jahrhunderts in Franken. Die Hauptfassade und der Innenhof wurden von Gabriel de Gabrieli geplant. Die Hofbaumeister der Landesregentin Christiane Charlotte und ihres Sohnes Carl Wilhelm Friedrich prägten im 18. Jahrhundert den „Ansbacher Spätbarock“ und die prachtvollen Raumschöpfungen des Rokoko. 27 Staatsräume beeindrucken heute noch durch ihre prunkvolle Ausstattung. Zu den Hauptattraktionen der Residenz zählen der doppelgeschossige Festsaal, das Spiegelkabinett sowie der Kachelsaal mit rund 2.800 Fliesen aus der ehemaligen Ansbacher Fayencenmanufaktur.

Konzert- und Tagungsstätte. In dem ehemaligen „Lustgarten“ mit seinem barock bepflanzten Rasenparterre erwacht jedes Jahr im Juli der Glanz des Hofes von Ansbach bei den Rokoko-Festspielen zu neuem Leben. Mit der Bachwoche bietet die Markgrafenstadt seit 1948 ein Musikereignis von europäischem Rang.

Führungen: Apr.-Sep. 10-17 h, Okt.-März 10-15 h

Wiege des Markgräflichen Nachwuchses

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Abenberg

Thannhäuser) in das Eigentum des Hochstifts Eichstätt und wurde bis 1806 als Verwaltungssitz genutzt.

eisende auf der Burgenstraße werden schon von weitem durch die Silhouette der über 750 Jahre alten Anlage begrüßt. Beeindruckend thront die Burg Abenberg über der romantischen Altstadt und kündet von ihrer historischen Bedeutung.

Mittelalterromantiker des 19. Jahrhunderts wollten die Burg noch mittelalterlicher aussehen lassen und statteten sie mit mehreren malerisch wirkenden Türmen aus.

Im Hochmittelalter wurde sie von den Grafen von Abenberg zu einer der größten Burganlagen ausgebaut. Nach dem Aussterben des Geschlechts war die Burg im Besitz der Nürnberger Burggrafen, später kam die von Wolfram von Eschenbach besungene Anlage (Parzival,

Haus fränkischer Geschichte

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Heute residiert im Schloss die mittelfränkische Regierung. Kaum einen Steinwurf davon entfernt bietet der Hofgarten Ruhe und Entspannung. Architektonischer Mittelpunkt ist die Orangerie (1726 bis 1728), ausgebaut zur

Orangerie im Hofgarten

Ebenfalls sehenswert: St. Gumbertus-Kirche – romanische Krypta (11. Jh.), Fürstengruft, Schwanenritterkapelle St. Johannis – mit zwei ungleich hohen Türmen aus den Jahren 1504 und 1508 Markgrafen-Museum – Sammlungen zur Ansbacher Markgrafengeschichte mit interessanter Kaspar-Hauser-Abteilung, daneben naturwissenschaftliche, sowie vorund frühgeschichtliche Bestände

INFORMATION:

Markgräfliche Residenz

Amt für Kultur und Touristik Johann-Sebastian-Bach-Platz 1 91522 Ansbach Tel. +49 (0) 981 51243 · Fax 51365 akut@ansbach.de · www.ansbach.de

Burg Abenberg Klöppel-Weltrekord

Heute ist sie im Besitz des Zweckverbandes Burg Abenberg. Die Burg bietet neben Tagungsräumen ein Hotel und ein Restaurant mit internationaler Küche (siehe S. 70). Ebenfalls in der Burg sind das Museum „Haus fränkischer Geschichte“ und das Klöppelmuseum untergebracht.

Alljährlich im Mai findet das historische Burgfest mit Mittelaltermarkt, Autorenlesungen, Kinderprogramm und musikalischen Attraktionen statt.

Ebenfalls sehenswert: Stilla-Klosterkirche – Grab der seligen Stilla, Stadtpatronin von Abenberg. Mit Klosterkatakomben, Nonnengruft mit 72 Grabnischen aus fünf Jahrhunderten

Schloss Dürrenmungenau – Inmitten einer wunderschönen Allee steht das idyllische BarockWasserschloss Dürrenmungenau (heutige Form aus dem 17. Jahrhundert), das von 1651 bis 1876 im Besitz der Nürnberger Patrizierfamilie Kreß von Kressenstein war.

INFORMATION: Stadt Abenberg Stillaplatz 1 · 91183 Abenberg Tel. +49 (0) 9178/9880-0 · Fax 9880-80 info@stadt-abenberg.de www.abenberg.de


Prag Mannheim Nürnberg Roth

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401

Roth as „Schloss der Drahtbarone“ – Schloss Ratibor – ist das Aushängeschild der ehemaligen Markgrafenstadt mitten im Ort. Markgraf Georg der Fromme erbaute das Schloss 1535 bis 37 in der Südwest-Ecke der Stadt aus den Einkünften seiner oberschlesischen Besitztümer – daher auch der Name. Das Gebäude diente damals als Jagdschloss und meist zugleich als Sitz des Oberamtes der markgräflichen Verwaltung. Im Innern des Schlosses befindet sich ein herrlicher Prunksaal mit Decken- und Wandgemälden aus der griechischen Göttersage und Homers Odyssee. Im 18. Jahrhundert ging das ehemalige Jagdschloss in den Besitz des Rother Fabrikanten Johann P. Stieber über. Mit dem Verkauf des Schlosses im Jahr 1791 beginnt in Roth die Industrialisierung. In den Stallungen des Schlosses Ratibor stellt der neue Hausherr Leonische Waren her, also versilberte und

vergoldete Drähte und daraus gefertigte Produkte, während er und seine Familie den Westflügel beziehen. Dank der günstigen Lage der Stadt, speziell durch den Bahnanschluss 1849 blüht dieses Rother Traditionsgewerbe auf. Eine Reihe ähnlicher, kleinerer Firmen oder davon abgeleitete Industrien (Christbaumschmuck, Metallfolien, Kabel) werden gegründet. Ein Teil dieser Firmen produziert noch heute. Roth führte einige Zeit den Titel „industriereichste Kleinstadt Bayerns“. Einen Einblick in die Leonische Industrie von damals zeigt das Fabrikmuseum der Leonischen Industrie an der Oberen Mühle. Bei Führungen an laufenden Maschinen wird der Weg des Drahtes zur Leonischen Ware anschaulich dargestellt. Neben den Räumlichkeiten, wie z.B. dem imposanten Prunksaal, sind im Schloss das Stadtmuseum, die Tourist-Information, die Stadtbücherei und ein Sitzungssaal des Stadtrates untergebracht. Außerdem werden im Schloss Ratibor jedes Jahr Ausstellungen

Prunksaal im Schloss Ratibor

namhafter Künstler wie Hundertwasser, Chagall, Picasso oder Dalí organisiert. Und unter der alten Linde im romantischen Schlosshof begeistern im Sommer die Rother Schlosshofspieler das Publikum. Die Kulturfabrik ist ein weiterer Grund, weshalb Roth überregional bekannt ist. Die Bluestage mit Stars von Rang sind nur ein Beispiel für das vielfältige Angebot auf hohem Niveau. Höchste Qualität wird Roth auch im Triathlon bescheinigt: Der Challenge Roth zählt zu den Top-Veranstaltungen auf der LangDistanz und zu den Klassikern in Europa: Bis zu 3000 Athleten liefern vor 100.000 Zuschauern und TV-Teams aus aller Welt am dritten Juli-Wochenende den Beweis für „Faszination Triathlon“ der Marke Roth.

Schlosshofspiele Museum Historischer Eisenhammer

Stadtpanorama mit Schloss Ratibor

Ebenfalls sehenswert: Stadtmuseum – im Schloss Ratibor mit Hausrat, Keramik, Trachten, Dokumenten zur Stadt- und Kreisgeschichte, Werke Rother Künstler Historischer Eisenhammer – Museums-Ensemble im Ortsteil Eckersmühlen mit noch vollständig erhaltener Betriebseinrichtung (Luft-, Feder- und Fallhammer) Fabrikmuseum an der Oberen Mühle – lebendiges Zeugnis großer Drahtziehertradition mit Fertigungsmethoden der Leonischen Industrie Rother Stadtgarten – 2003 fand in Roth die Stadt-Gartenschau „Natur in Roth“ statt, so dass viele grüne Besonderheiten immer noch einen Besuch lohnen Rothsee – das sanfte Meer im Fränkischen Seenland. Sandstrände und Wegenetz ideal für Wassersportler, Radfahrer, Wanderer und Erholungssuchende

INFORMATION: Tourist-Information im Schloss Ratibor Hauptstraße 1 · 91154 Roth Tel. +49 (0) 9171 848-513 · Fax 848-519 tourismus@stadt-roth.de www.roth.de

Rothsee

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Prag Mannheim Nürnberg

km

428

Nürnberg it der Freisprechung der Leibeigenen Sigena durch Heinrich III. und einer Urkunde aus dem Jahre 1050 beginnt die Geschichte der Stadt „nourenberc“ (felsiger Berg). Auf einem Sandsteinfelsen thront weithin sichtbar die Burg, das Wahrzeichen der fränkischen Halbmillionen-Metropole. Über der Dachlandschaft der Altstadt Blick auf die Nürnberger Altstadt

Ebenfalls sehenswert: St. Sebald – Grab des Nürnberger Stadtpatrons Sebaldus, Silberschrein (1397), Gehäuse aus Messing von Peter Vischer (1519) Christkindlesmarkt

Empfangs- und Wohnzimmer, der Kemenatenbau, der Heidenturm, der Kapellenbau mit der romanischen Doppelkapelle, der Vorhof mit dem aus dem 12. Jahrhundert stammenden mächtigen Sinwellturm und dem 50 Meter in Sandstein gehauenen „Tiefen Brunnen“. Dürerhaus

vermittelt die Anlage schon von weitem ein Bild harmonischer Geschlossenheit. Dennoch sind die zahlreichen Bauten zu verschiedenen Zeiten entstanden. Kaiserburg, Burggrafenburg, reichsstädtische Bauten und die wuchtigen Bastionen mit dem Burggärtlein bilden die imponierende Anlage mit einer Ausdehnung von über 200 Metern. Zur Kaiserburg im Westen gehören der Palas mit Kaiserund Rittersaal, die kaiserlichen Heilig-Geist-Spital

30

Auf der einstigen Burggrafenburg residierte ein königlicher Beamter, dem die Burgverteidigung und die Verwaltung des dazugehörigen Reichsgutes anvertraut war. Aus diesen Aufgaben entwickelte sich das Burggrafenamt, das seit 1192 die Hohenzollern wahrnahmen. Der Luginsland aus dem Jahre 1377 war der erste städtische Bau auf dem Sandsteinfelsen. In den Jahren 1494/95 kam die Kaiserstallung hinzu (heute Jugendherberge und Jugendgästehaus). (Geöffnet: April-Sep. täglich 9-18 h, Okt.-März täglich 10-16 h)

Rathaus

St. Lorenz – mit dem berühmten Engelsgruß von Veit Stoß und dem Sandstein-Sakramentshäuschen von Adam Kraft Zu Unserer Lieben Frau – älteste Hallenkirche in Franken mit der Kunstuhr am Westchor St. Johannis-Friedhof und St. Rochus-Friedhof – Grablegen berühmter Nürnberger Germanisches Nationalmuseum – größtes Museum deutscher Kunst und Kultur mit Exponaten aus der Frühzeit bis zum 20. Jahrhundert. „Straße der Menschenrechte“ – geschaffen von dem israelischen Künstler Dani Karavan (vor dem Museumseingang) Stadtmuseum Fembohaus – Alt Nürnberger Entwicklungsgeschichte und Wohnkultur Albrecht-Dürer-Haus – Dürers Wohnhaus von 1509 bis 1528 Museum Tucherschloss mit Hirsvogelsaal – Sommersitz der Patrizierfamilie Tucher, Renaissancegarten Henkerhaus – mittelalterliche Rechts- und Kriminalgeschichte(n) in der ehemaligen Dienstwohnung des Nürnberger Scharfrichters am Henkersteg (April bis Dezember)

Schloss Neunhof – repräsentativer Patriziersitz im „Knoblauchsland“ Naturhistorisches Museum – regionale Vor- und Frühgeschichte Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände – Ausstellung und Studienforum über die NS-Zeit in Nürnberg, die Geschichte des Reichsparteitagsgeländes und den Umgang mit den NS-Bauten nach 1945 DB-Museum – Geschichte der Bahn lebendig gestaltet mit berühmten Originalfahrzeugen Museum für Post und Kommunikation – Geschichte der Post und Nachrichtentechnik mit bayerischem Schwerpunkt Museum Industriekultur – mit Motorradmuseum, Druckerei und Schulmuseum der Universität Erlangen-Nürnberg, Museumskino Neues Museum – Staatliches Museum für Kunst und Design – zwei Sammlungen der freien und der angewandten Kunst werden im Neuen Museum gleichwertig zusammengeführt

INFORMATION: Congress- und Tourismus-Zentrale Postfach 4248 · 90022 Nürnberg Tel. +49 (0) 911 2336-0 · Fax 2336-166 Tourist Infos: Königstr. 93 und Hauptmarkt 18 tourismus@nuernberg.de www.tourismus.nuernberg.de

Kaiserburg


Prag Mannheim Nürnberg

km

478

Fränkische Schweiz as Urlaubsgebiet im Städtedreieck von Nürnberg, Bayreuth und Bamberg gilt als der Tourismusklassiker in Franken schlechthin. Mit seinem Vorstellungsbild von Burgen, Tälern und Höhlen hat sich die Fränkische Schweiz bei den Liebhabern der „Sommerfrische“, die dort durchaus noch anzutreffen ist, eingeprägt.

Schweiz“. Bei Radeln, Wandern und Nordic-Walking erleben Sie die Obstblüte im Frühjahr, schattige Wälder im Sommer und romantische Laubfärbung im Herbst. Sehenswert sind die Marienkapelle und das Wasserschöpfrad, die historischen Scheunenviertel und das Heimatmuseum, das von April bis Ende Oktober an Sa, So und Feiertagen geöffnet ist. Eine Attraktion sind die Sonntagsfahrten mit den historischen Dampfzügen der Museumsbahn zwischen Mai und Oktober.

Muggendorf/Streitberg

Forchheimer Pfalzmuseum

Die von pittoresken Felsen und großen Wäldern umgebenen Luftkurorte liegen malerisch im Tal der Wiesent. Die Burgruinen

Forchheim Forchheim ist wegen seiner großen Zahl von historischen Gebäuden, Plätzen, Denkmälern und anderen Sehenswürdigkeiten ein beliebtes Ziel für Besucher aus nah und fern. Eines der großen Prunkstücke der Stadt ist zweifelsohne die „Kaiserpfalz“, die inmitten der Altstadt den Glanz einer großen Vergangenheit bis in die Gegenwart aufrechterhält. Mit ihren Wandmalereien aus dem 14. und 16. Jh. gehört sie zu den Denkmälern von nationaler Bedeutung. Im Inneren erwarten Sie Stadtmuseum, Trachtenmuseum und Archäologie-Museum Oberfranken. Museumspädagogik und Führungen vermitteln anschaulich Geschichte und Kulturgeschichte.

Ruine Neideck

Neideck und Streitberg sind interessante Aussichtspunkte. Liebhaber von Spirituosen sollten unbedingt eine der alteingesessenen Brennereien und Probierstuben besuchen, die ein großes Angebot wohlschmeckender „geistiger Getränke“ bieten.

Mitten im zauberhaften Trubachtal schmiegt sich Egloffstein an felsige Hänge und das uralte Stammschloss der Freiherren von Egloffstein überragt auf einem Fels die malerischen Häuschen. Die Burg wurde erstmals 1184

Ebermannstadt

Waischenfeld

Waischenfeld

Burg Gößweinstein

Gößweinstein Schon aus der Ferne ist die Burg Gößweinstein zu sehen: Sie thront 150 Meter über dem Wiesenttal und bietet eine großartige Fernsicht. Die Burg aus dem 11. Jahrhundert wurde während des Bauernkrieges 1525 niedergebrannt, 1605 wiederhergestellt und 1890 mit gotischer Inneneinrichtung erneuert. Die Anlage ist im Privatbesitz, Teile davon können aber besichtigt werden.

Egloffstein

Ebermannstadt

Die 1000-jährige Stadt liegt eingebettet zwischen Feldern, Wiesen und Mischwäldern und ist das „Herz der Fränkischen

erwähnt, noch heute ist sie im Besitz der Freiherren von Egloffstein. Burgführungen auf Anfrage unter Tel. +49 (0) 9197 202 oder 8780. Oberhalb des Wildparks Hundshaupten liegt das von Pölnitzsche Barockschloss (keine Führungen).

Pottenstein

Pottenstein Hoch über dem Städtchen liegt die über 1000-jährige Burg Pottenstein. Seit 1918 ist sie im Besitz der Freiherren von Wintzingerode, die sie bis heute bewohnen und dort ein Museum u.a. mit Objekten des 30-jährigen Krieges, dem Rittersaal, dem Roten Salon, einem Brunnenhaus und der Zehntscheune präsentieren. An den Aufenthalt eines berühmten Gastes, der Heiligen Elisabeth, im Jahr 1228 erinnert das „Elisabethzimmer“.

Die Burganlage hoch über Waischenfeld beherbergt eine „Burgschänke“ und einen der schönsten Biergärten der Fränkischen Schweiz. Die Beurkundung der Burg erfolgte erstmals 1122. Zugleich tritt mit einem Wirint von Wischinfelt als Burgherr der Name Waischenfeld erstmals auf. Veranstaltungen unter www.burg-waischenfeld.de

Schloss Unteraufseß

Aufseß Das Pfarrdorf Aufseß ist seit 895 Jahren Stammsitz der Freiherren von und zu Aufseß. Das Schloss Unteraufseß stammt in seiner heutigen Form aus dem 17. Jahrhundert. Hier ist im Meingozsteinhaus noch heute die Studierstube von Hans von Aufseß zu sehen, dem Gründer des Germanischen Nationalmuseums. Das Schloss Oberaufseß aus dem 17. Jahrhundert befindet sich in einem Park etwa einen Kilometer nördlich von Aufseß.

Heiligenstadt Schloss Greifenstein der Grafen Schenk von Stauffenberg zählt zu den besterhaltenen und imposantesten Bauten der Fränkischen Schweiz. Die Anlage entstand im 12. Jahrhundert, wurde im Bauernkrieg zerstört, wiedererrichtet und 1690 von dem Bamberger Hofarchitekten Leonhard Dientzenhofer umgebaut. Teile der Burg können besichtigt werden. Klaus Schenk Graf von Stauffen-

Egloffstein

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Prag Mannheim

Burg Rabenstein Nürnberg

berg wurde durch sein mutiges Mitwirken beim Hitler-Attentat am 20. Juli 1944 im Führerhauptquartier bekannt.

Fisch- und Waldreichtum sowie die Nähe zu Bamberg machten die Gegend um Memmelsdorf zum Lieblingsaufenthaltsort vieler Bamberger Fürstbischöfe, und so ließen sie dort ab 1686 Schloss Seehof als Sommerresidenz errichten. Die Vier-Flügelanlage mit den vier orientalisch anmutenden Ecktürmen liegt in

Heiligenstadt – Schloss Greifenstein

km

505

Burg

einem Rokokogarten, von dessen einstiger Pracht heute vor allem die aufwändig restaurierte Kaskadenanlage sowie monumentale Skulpturengruppen zeugen. Die Orangerie bildet den stimmungsvollen Rahmen für Konzerte.

Memmelsdorf

Rabenstein

Um 1188 beginnt die Geschichte der Burg Rabenstein. Trutzig und imposant überragt sie das weite, lieblich geschwungene Ahorntal und das schroff-bizarre Ailsbachtal im Herzen der Fränkischen Schweiz, ca. 20 km südlich von Bayreuth. Den Gast

INFORMATION:

Schloss Seehof

Mittelaltermarkt (2x jährlich)

erwartet in dem 64 Hektar umfassenden Erholungsgebiet „Naturparadies Burg Rabenstein“ • die über 800 Jahre alte Burg Rabenstein mit Rittersälen, barocken Salons, Renaissance-Saal, Waffensaal und Burgkapelle

• weitläufige Wald- und Wanderwege, wie den 6 km langen Promenadenweg, den bereits König Ludwig I. bei seinem Besuch im Jahre 1830 beschritt. Waffensaal

• die 1833 entdeckte Sophienhöhle – eine der schönsten aktiven Tropfsteinhöhlen Süddeutschlands • die Falknerei im großen Eulenund Greifvogelpark mit Flugvorführungen • ganztägig fränkische Küche in der urigen Gutsschenke mit idyllischem Biergarten

Burg Rabenstein

Tourismuszentrale Fränkische Schweiz Oberes Tor 1 · 91320 Ebermannstadt Tel. +49 (0) 9194 7977-79 · Fax 7977-76 info@fraenkische-schweiz.com www.fraenkische-schweiz.com

• das Keltendorf mit großem

Die Burg mit ihren schlossartigen Räumlichkeiten und 22 im erlesenen Burgstil eingerichteten Zimmern ist für Übernachtungsgäste und geschlossene Veranstaltungen ganzjährig durchgehend geöffnet. Burg- und Höhlenführungen: April-Okt.: Di-So/Feiertags 11-16.30 h, Nov-März: Sa/So/bayer. Schulferien 11-16 h

INFORMATION: Burg Rabenstein Event GmbH Rabenstein 33 · 95491 Ahorntal Tel. +49 (0) 9202 970044-0 · Fax 970044-520 info@burg-rabenstein.de www.burg-rabenstein.de

KKreuzfahrt zu Lande

Erfahren Sie herrliche Landschaften – zum Beispiel entlang der Burgenstraße – in der Original AAGLANDER Motorkutsche und entdecken Sie den Luxus der Langsamkeit. Genießen Sie mit unseren neuen Kurzreise-Arrangements ausgewählte Hotels, anspruchsvolle regionaltypische Küche und weitere Besonderheiten in den schönsten Regionen Deutschlands. Informieren Sie sich über unsere Kurzreise-Arrangements im aktuellen AAGLANDER-Reisekatalog.

Wir beraten Sie gerne. Telefon: +49 (0) 9243 / 924 925 · Internet: www.AAGLANDER.de

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Die Fränkische Schweiz ... …Romantik pur im „Land der Höhlen, Burgen und Mühlen“

Forchheim Die historische Innenstadt Forchheims, geprägt von Bauwerken mit eindrucksvollen Barock- und Fachwerkfassaden, zeugt von der stolzen Geschichte der Stadt. Die Fußgängerzone, zahlreiche kleine Geschäfte und Cafés laden zum Bummeln und Genießen ein. • Besuch der Kaiserpfalz – ein Denkmal von nationaler Bedeutung. Im Inneren: Wandmalereien aus der Erbauungszeit, Stadt- und Trachtenmuseum, Archäologiemuseum Oberfranken, Sonderausstellungen.

Der besondere, einmalige Reiz liegt in der kleinstrukturierten, romantisch geprägten Naturlandschaft, durch die sich anmutige Täler schlängeln. Brauchtum und Kultur, zahlreiche Museen und vielfache sportlich-aktive Angebote wie Wandern und Radeln erwarten die Erholungssuchenden.

• Einkehr auf den Forchheimer Bierkellern. Möglichkeit eine Bierkellerführung mit Bierprobe und Brotzeit zu buchen. • Besuch der historischen Altstadt mit Stadt-, Unterwelt-, Gambrinusführung oder Führung bei Nacht. Tourist-Information Forchheim Rathaus, Hauptstr. 24 · 91301 Forchheim Tel. +49 (0) 9191 714-337 und -338 tourist@forchheim.de · www.forchheim.de

Ebermannstadt „Das Herz der Fränkischen Schweiz“ Wandern & Radeln, Einkehren & Bummeln! Nostalgie mit der Museumsbahn; Stadtführungen durch die historische Altstadt und Heimatmuseum für Gruppen nach Vereinbarung.

Tourismuszentrale Fränkische Schweiz Oberes Tor 1 · 91320 Ebermannstadt Tel. +49 (0) 9194 7977-79 · Fax 7977-76 info@fraenkische-schweiz.com www.fraenkische-schweiz.com

Touristinformation Bahnhofstraße 5 91320 Ebermannstadt Tel. +49 (0) 9194 50640 Fax 50641 www.ebermannstadt.de

Egloffstein

Gößweinstein

staatlich anerkannter Luftkurort

Das Ferienzentrum der Fränkischen Schweiz

Sehenswürdigkeiten: - Burg und Kirche Egloffstein - Wildpark Hundshaupten - Kirchenruine Dietersberg - historischer Kulturweg

Freizeiteinrichtungen: Wanderparadies Trubachtal, NordicWalking-Zentrum, Frankenweg, beheiztes Freibad, Kneippanlage, Minigolfplatz Tourist-Information Egloffstein · Felsenkellerstraße 20 91349 Egloffstein · Tel. +49 (0) 9197 202 · Fax 625491 egloffstein@trubachtal.com · www.egloffstein.de

Waischenfeld

das Zentrum der Fliegenfischer, Wanderer & Biergenießer Das kleine mittelalterliche Städtchen an der Wiesent mit eigenem Fischwasser hat sich mit seinen malerischen Fachwerkhäusern zum Fliegenfischerzentrum in der Fränkischen Schweiz entwickelt. Markantes Erkennungszeichen des Ortes ist der „Steinerne Beutel“, ein wuchtiger Rundturm, der die fast 900-jährige Burganlage mit einer gepflegten Gaststätte und schönem Biergarten überragt. 180 km bestens markierte Wanderwege • Radwanderwege • kulturelle Veranstaltungen • Burgen • Mühlen • Tropfsteinhöhlen • Fliegenfischen • Kajakfahrten • Klettern • Tennisplätze • Freibad mit direkter Verbindung zum Campingplatz • Therme Obernsees Tourist-Information · 91344 Waischenfeld Tel. +49 (0) 9202 960117 · Fax 960129 www.waischenfeld.de

Sehenswürdigkeiten - fast 1000-jährige Burg Gößweinstein - barocke Wallfahrtsbasilika von Balthasar Neumann - Wallfahrtsmuseum & Spielzeugmuseum

Freizeiteinrichtungen Nachtwächter, Museums-Dampfbahn, Kreativzentrum Morschreuth, Konzerte, 240 km markierte Wanderwege, 2 Themenwege, Minigolf- und Pit-Pat-Anlage, Boots- und Kajakverleih, Leinen-Los-Park mit 3-D-Bogenparcour und TipiÜbernachtungen u.v.m.

Tourismusbüro im Haus des Gastes, Burgstraße 6, 91327 Gößweinstein, Tel. +49 (0) 9242 456, Fax 1863, www.goessweinstein.de, info@goessweinstein.de

Werden Sie „Fränk. Ehrenbiertrinker der vier WeltrekordBrauereien“! Mit seinen vier Brauereien ist Aufseß Weltrekordhalter für die größte Brauereidichte pro Einwohner. Als Dank für die Erwanderung des Brauereienweges erhalten Sie zur Erinnerung eine Urkunde als „Fränkischer Ehrenbiertrinker der Weltmeisterbrauereien“. Gemeinde Aufseß Schloßberg 98 · 91347 Aufseß Tel. +49 (0) 9198 998881 Fax 998882· www.aufsess.de

Heiligenstadt Radeln auf den Fürstbischöflichen Pfaden: Leistungen: 4 Übern./Frühstück in Heiligenstadt, Pommersfelden, Ebrach und Memmelsdorf oder Scheßlitz; Führungen: Schloss Greifenstein/Heiligenstadt, Neue Residenz der Bamberger Fürstbischöfe, Schloss Weißenstein/Pommersfelden; Besichtigungen: Klosterkirche/ Ebrach, Schloss Seehof/Memmelsdorf; Pers. im DZ ab 149,-Euro Bürgerbüro: Tel. +49 (0) 9198 929932 tourismus@markt-heiligenstadt.de www.markt-heiligenstadt.de

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Prag Mannheim

Bamberg Nürnberg

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Bamberg ie alte Bischofsund Kaiserstadt zwischen sieben Hügeln wird gerne als urbanes Gesamtkunstwerk bezeichnet und ist deshalb 1993 von der UNESCO zum „Weltkulturerbe der Menschheit“ erklärt worden. Es gibt nicht viele Städte, in denen der Zauber der Geschichte so deutlich wird wie in Bamberg. Das verleiht der oberfränkischen Stadt ihren unverwechselbaren Charakter – und zwar in vielfach ausgeprägter Form. Auf dem höchsten der Bamberger Hügel thront die romantische Altenburg. Erstmals 1109 urkundlich erwähnt, war die Burg von 1305 bis 1553 Sitz der Bamberger Fürstbischöfe. Zerstörung im 16. Jahrhundert, notdürftiger Aufbau, Gefängnisnutzung und langsamer Verfall waren die weiteren Stationen, bis der Bamberger

Blick über die Altstadt

Arzt A. F. Marcus sie erwarb und grundlegend restaurierte. Das beliebte Ausflugsziel beherbergt heute ein romantisches Restaurant mit kleinem Biergarten im Burghof und stilvollen Räumen für Feiern und Tagungen im historischen Rittersaal. Unter Kaiser Heinrich II. (10021024) wird Bamberg zum Bistum und kurzfristig sogar zur Hauptstadt des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Entsprechend prächtig wird die Stadt auch ausgebaut, gleichzeitig entwickelt sich zu Füßen des Domberges die Bürgerstadt. Bamberg wird auch einer der Mittelpunkte des deutschen Humanismus. Das erste illustriert gedruckte Buch entsteht 1460/61 in einer Bamberger Buchdruckwerkstatt. Unter den SchönbornBischöfen verzeichnet

die Stadt von 1693 bis 1746 ein regelrechtes Wirtschaftswunder. In diese Zeit fällt auch der Bau der barocken Flügel der prunkvollen Neuen Residenz am Domplatz durch Leonhard Dientzenhofer unter Fürstbischof Lothar Franz von Schönborn. Besonders sehenswert sind der Kaisersaal und der im Innenhof anschließende Rosengarten. Als Kulturstadt genießt Bamberg bis heute einen hervorragenden Ruf, nicht zuletzt dank der hier beheimateten, weltberühmten Bamberger Symphoniker.

Ebenfalls sehenswert: Dom – von Kaiser Heinrich II. gestiftet – hier steht der „Bamberger Reiter“ Alte Hofhaltung – Historisches Museum mit Sammlungen zur Geschichte der Stadt Diözesan-Museum – von Balthasar Neumann 1731 bis 33 erbautes Kapitelhaus u.a. mit Domschatz und wertvollen Sammlungen Kloster St. Michael – ehemalige Benediktinerabtei, dreischiffige Barock-Basilika mit HimmelsgartenDeckenmalerei; toller Blick über die Klostergärten auf Bamberg

Altes Rathaus – das ursprünglich gotische Gebäude wurde 1744-56 umgestaltet Klein-Venedig – Panorama der Fischerhäuser am Regnitzufer Fränkisches Brauereimuseum – Kellergewölbe und Sammlungen von Braugegenständen E.T.A.-Hoffmann-Haus – hier lebte der Künstler von 1809 bis 1813 Gärtner- und Häckermuseum – Möbel und Geräte der Weinbauern und Gärtner Naturkundemuseum – Zoologische, mineralogische und geologische Sammlung Tägliche Stadtführung „Faszination Weltkulturerbe“ April bis Oktober: täglich 10.30 und 14.00 Uhr, November bis März: täglich 14.00 Uhr Dauer: 2 Stunden Preise: 6,- Euro pro Person, 4,- Euro für Jugendliche bis 18 Jahre und Studenten, Kinder bis 10 Jahre in Begleitung der Eltern frei Treffpunkt: Tourist Information, Geyerswörthstr. 5

INFORMATION: BAMBERG Tourismus & Kongress Service Geyerswörthstraße 5 · 96047 Bamberg Tel. +49 (0) 951 2976-200 · Fax 2976-222 info@bamberg.info www.bamberg.info

Altenburg Neue Residenz

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Rosengarten mit Blick auf St. Michael

Klein-Venedig


Prag Mannheim Nürnberg

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Rentweinsdorf Das Ortsbild von Rentweinsdorf wird von Schloss Rotenhan, einem eleganten dreiflügeligen Rokokobau, geprägt, den Freiherr Friedrich von Rotenhan zwischen 1750 und 1765 auf den Fundamenten einer früheren Wasserburg errichten ließ. Im Innern des Schlosses ist die ursprüngliche Ausstattung noch weitgehend erhalten. Besonders

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582

Ebenfalls sehenswert:

bemerkenswert ist der mit Fayencen und Rokokostuck gestaltete „Große Saal“ im Mittelbau. Das Schloss, das in einem ausgedehnten englischen Landschaftspark aus dem Jahr 1774 liegt, wurde in den vergangenen Jahrzehnten aufwändig restauriert. Die beiden Seitenflügel

INFORMATION: Tourist-Information Ebern Rittergasse 3 · 96106 Ebern Tel. +49 (0) 9531 629-14 · Fax 629-56 touristinfo@ebern.de www.rentweinsdorf.de

wurde der englische Landschaftspark angelegt.

cht Türme und der Turm der Stadtpfarrkirche bildeten das „Eberner Kegelspiel“. Drei Kegel haben die vergangenen Jahrhunderte abgeräumt. Geblieben ist eine liebenswerte fränkische Kleinstadt, die einen Besuch wert ist.

Das malerische Schloss Eyrichshof mit seinen Staffelgiebeln, Rundtürmen und Erkern war mehrmals die Kulisse für Film- und Fernsehaufnahmen. Es bildet aber auch den Hintergrund für Gartenmärkte, Oldtimertreffen oder ähnliche Veranstaltungen.

Schloss Eyrichshof

Errichtet im 12. Jahrhundert war die Burg Stammsitz der Freiherren von Rotenhan, die in den Diensten des Bamberger Bischofs standen. Beim Bau der Burg wurden im frühen Mittelalter einfach fünf mächtige Sandsteinfelsen durch Mauern verbunden. Bereits 1324 aber wurde die Burg nach einer Fehde der Rotenhans mit dem Würzburger Bischof zerstört und durfte nicht wieder aufgebaut werden. Daraufhin zog die adelige Familie ins Tal. Die Ruine ist jedoch bis heute in ihrem Besitz. Sie ist jederzeit zugänglich. Im Talgrund errichteten die

Ruine Rotenhan

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beherbergen Wohnräume, Räume der Gutsverwaltung sowie das Familienarchiv. Die Anlage ist bis heute Wohnsitz der Familie von Rotenhan und nicht öffentlich zugänglich.

Ebern

Nahe bei Ebern, verwunschen im Wald, liegt eine der ungewöhnlichsten Burganlagen Deutschlands: die Rotenhan. Durch ihre architektonische Besonderheit zählt die Felsenburg zu den 100 wichtigsten Geotopen Bayerns.

km

Schloss Rentweinsdorf

Pfarrkirche ev. Dreieinigkeitskirche – erbaut zwischen 1597 und 1600 mit bedeutenden Grabmälern der Freiherren von Rotenhan, darunter Sebastian von Rotenhan, der um das Jahr 1533 die erste Landkarte von Franken fertigte

Pfarrweisach Historische Fachwerkhäuser und fränkische Bauernhöfe prägen das Bild der Gemeinde, zu der auch der Ort Lichtenstein gehört. Dort liegt die gleichnamige, 1232 erstmals erwähnte Burg, der Stammsitz der Herren von Lichtenstein. Ab etwa 1330 wurde sie zur Ganerbenburg erweitert, hatte also mehrere Eigentümer. Im Bauernkrieg 1525 und im

Burg Lichtenstein

Markgrafenkrieg 1553 wurde die Nordburg schwer beschädigt und verfiel zur Ruine. Die Südburg blieb erhalten und wurde in der Folgezeit zum heu-

Herren von Rotenhan daraufhin eine Wasserburg, die sie Eyrichshof nannten. Sie wurde im Bauernkrieg 1525 stark zerstört. Ihr Wiederaufbau begann 1533 und kam trotz hoher Schadenersatzsummen zunächst nur schleppend voran. Das änderte sich mit Sebastian II. von Rotenhan. Zu seiner Zeit entstand ein Schloss im Renaissancestil, der das Bild von Eyrichshof bis heute prägt. Von 1735 bis 1746 wurde ein neuer Nordflügel im Stil des Rokoko errichtet, der sogenannte „Gastbau“. Eine gründliche Restaurierung des Schlosses folgte in den Jahren 1846/47. 1849/50

Der Eintritt in den Hof ist gestattet. Das Schloss selbst ist nur zu besonderen Anlässen (Konzerte, Feiern) öffentlich zugänglich. Für Familienfeste können einzelne Räume gemietet werden.

Ebenfalls sehenswert: Historisches Rathaus – dreistöckiger Fachwerkbau mit steinernen Rundbögen, erbaut 1604 und 1690 Grauturm – mit Wohn- und Schlafraum des Türmers im oberen Stockwerk Heimatmuseum – am Grauturm INFORMATION: Tourist-Information Ebern Rittergasse 3 · 96106 Ebern Tel. +49 (0) 9531 629-14 · Fax 629-56 touristinfo@ebern.de · www.ebern.de

tigen Umfang ausgebaut. 1850 starb die Familie Lichtenstein zu Lahm, die seit 1691 die gesamte Anlage besaß, aus.

Ebenfalls sehenswert:

Nach mehreren Wechseln erwarben 1909 die Freiherren von Rotenhan die Südburg und bewohnen sie bis heute.

Spätgotische Pfarrkirche St. Kilian – (erbaut 1499-1519) in Pfarrweisach

Die Ruine der Nordburg wurde in den letzten Jahren in beispielhafter Weise burgenkundlich erschlossen und mit Informationstafeln ausgestattet.

Kirche zwischen den Burghälften (1710) Landschaftspark mit Felsenlabyrinth – unterhalb der Burg

Spätromanische Dorfkirche Junkersdorf

INFORMATION: Tourist-Information Ebern Rittergasse 3 · 96106 Ebern Tel. +49 (0) 9531 629-14 · Fax 629-56 touristinfo@ebern.de www.pfarrweisach.de

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Prag Mannheim Nürnberg

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Maroldsweisach us dem WeisachBaunach-Grund wirkt der Blick nach Norden auf Altenstein wie gemalt: Ein hoch aufragender Berg vor einem Wolkenhimmel, an seiner Spitze eine Kirche, eine Burg und rotgedeckte Häuser. Das Motiv hat schon viele Maler und

Fotografen begeistert, besonders wenn im April an den Hängen die Kirschbäume in weißer Blütenpracht erstrahlen. Auch dank der exponierten Lage ist Altenstein (staatlich anerkannter Erholungsort) mit seiner mächtigen Burgruine ein Wahrzeichen im Naturpark Haßberge. Erstmalige urkundliche Erwähnung des Berg-

dorfes war anno 1178. Die Burganlage war eine der größten Frankens und Stammsitz der Maroldsweisach – Dorfplatz Herren „von Stein zum Altenstein“, Ebenfalls sehenswert: einem Adelsgeschlecht, das die Schloss Maroldsweisach – errichtet um Geschicke der Bewohner im 1770, zweigeschossiger Mansardenbau hiesigen Raum über Jahrhunderte Evangelische Pfarrkirche – erbaut prägte. 1723-1727

In der Eberner Stadtchronik stieß unser Kreisheimatpfleger auf eine interessante Geschichte. Demzufolge lebte in Altenstein ein Mann namens Joseph Brunner, der im Alter von über 120 Jahren, am 19. November 1827 starb. Noch nie hat es weltweit einen Mann mit einer nachweislich längeren Lebenszeit gegeben. Dies als Zeugnis der guten Lebensqualität in Altenstein.

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egen der vollständig erhaltenen Stadtmauer mit den drei Wehrtürmen, die den mittelalterlichen Stadtkern umschließt, wird Seßlach auch „Oberfränkisches Rothenburg“ genannt.

Schloss Geyersberg

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Schloss Birkenfeld – Rokokoanlage mit kostenbaren Stuckverzierungen Schloss Ditterswind – vollendet 1743, zweigeschossige Schlossanlage mit Anbau eines Schlösschens im Stil der Renaissance INFORMATION:

Barockanlage im gleichnamigen Ortsteil von Seßlach, die 1705 vollendet wurde.

Seßlach

Das älteste Gebäude ist Schloss Geyersberg. Die ursprüngliche Geyersburg entstand im 12. Jahrhundert und wurde rund 500 Jahre von den Herren zu Lichtenstein bewohnt. 1831 wurde sie von Herrn von Pawel-Rammingen erworben, der sie nach dem Geschmack der Neugotik umgestal-

Schloss Hafenpreppach – Anlage mit spätbarockem Charakter

Markt Maroldsweisach Hauptstraße 24 · 96126 Maroldsweisach Tel. +49 (0) 9532 9222-0 · Fax 9222-37 kanzlei@maroldsweisach.de www.maroldsweisach.de

Ruine Altenstein

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Schloss Pfaffendorf – in gepflegter englischer Parkanlage

Stadtmauer

Ein Netz von Rad- und Wanderwegen umgibt Seßlach, die zu einer Entdeckungsreise durch das Coburger Land einladen.

Flenderstraße in Seßlach

ten ließ. Dabei ging der Burgcharakter verloren. Nach einem erneuten Besitzerwechsel im Jahr 1839 wurde Schloss Geyersberg 1920 von Familie Salb erworben, die es bis heute bewohnt. Alljährlich am 24. Juni findet auf dem Geyersberg das Johannisfeuer statt, das mit einem Fackelzug von der Altstadt zum Schloss eröffnet wird.

Seit Kaiser Ludwig der Bayer Seßlach vor 675 Jahren neben dem Stadt- auch das Braurecht verliehen hat, wird unter Regie der Stadt gebraut. Eine Kuriosität in Deutschland ist das Kommunbrauhaus. Bier bekommt hier, wer es abholt und in Fässern, Kannen oder Eimern nach Hause trägt. Flaschen gibt es bis heute nicht. Einen Besuch lohnt auch Schloss Heilgersdorf, eine imposante

Ebenfalls sehenswert: Stadtkirche St. Johannes Heimatmuseum – zur Geschichte der Stadt und ihrer Bewohner Naturschutzzentrum

INFORMATION: Touristinformation Seßlach Marktplatz 98 · 96145 Seßlach Tel. +49 (0) 9569 922540 · Fax 980808 info@sesslach.de · www.sesslach.de


Prag

Bad Colberg-Heldburg Mannheim Nürnberg

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Bad Colberg-Heldburg chon von weitem ist die Veste Heldburg aus allen Richtungen zu sehen. Sie thront märchenhaft auf einem 403 Meter hohen Felsen und ist heute das Wahrzeichen der Stadt Bad Colberg-Heldburg.

„Französischer Bau“ Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, Foto: C. Beyer, Weimar

Sie steht in Blickkontakt zu den fränkischen Nachbarburgen, unter anderem zur Veste Coburg, und hatte so in früheren Zeiten die wichtige Aufgabe, bei drohender Gefahr Feuerzeichen vom hohen

Turm zu geben. Dies trug ihr den Namen „Fränkische Leuchte“ ein. 1317 wurde die Veste Heldburg erstmals erwähnt und diente zunächst als Amts- und Gerichtssitz der Grafen von HennebergSchleusingen. 1374 kam sie durch Heirat an die Wettiner, in deren Besitz sie bis 1920 blieb. Eine erste Blüte erlebte die Veste ab 1560, als Johann Friedrich der Mittlere sie zur herzoglichen Residenz ausbauen und im Stil der Renaissance den „Französischen Bau“ errichten ließ. Ab Ende des 17. Jahrhunderts verfiel die Burg. Es wird sogar davon berichtet, dass Steine des Schlosses zur Pflasterung der Straßen in Heldburg verwendet wurden. Die Wende brachte Ende des 19. Jahrhunderts Herzog Georg II. von Sachsen-Meiningen: nach der nicht standesgemäßen Eheschließung mit einer ehemaligen

Heldburg, Ortsansicht

Schauspielerin wählte er die Heldburg als Nebenresidenz, um Schmähungen aus dem Wege gehen zu können. Er ließ, inspiriert von Schloss Neuschwanstein, die zerfallene Anlage wieder instand setzen und machte sie zu einem exzellenten Beispiel der deutschen Burgenromantik. Diese baulichen Veränderungen prägen das Bild bis heute. Zur Zeit der DDR lag die Veste Heldburg im Grenzgebiet. Von 1954 bis 1982 wurde sie als Kinderheim genutzt, bevor ein Großbrand den Französischen Bau vernichtete. Heute informiert eine Ausstellung über die Geschichte der Veste sowie über den Wiederaufbau des Französischen Baus als Gemeinschaftswerk Thüringens und Bayerns. Es finden Burgfeste, Kon-

Diese Quellen dienen als natürliche ortsgebundene Heilmittel bei der Verabreichung von Bädern und der Bewegungstherapie sowie der Verordnung von Trinktherapien.

Kurbetrieb seit 1910 Beinahe zufällig, auf der Suche nach dem damals so wertvollen Kali, wurde im Jahre 1907 in Colberg eine Thermalquelle mit hohem Salzgehalt und einer Temperatur von 36 Grad entdeckt. 1910 wurde der Kurbetrieb aufgenommen. Heute besitzt Bad Colberg eines der modernsten Rehabilitationszentren für Orthopädie und Innere Medizin in Deutschland und setzt eine nahezu hundertjährige Tradition im Dienste der Gesundheit auf höchstem Niveau fort.

Veste Heldburg, die „Fränkische Leuchte“ Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, Foto: R. Kruse & Th. Seidel, Weinböhla

zerte und andere Veranstaltungen statt. Die Veste Heldburg befindet sich seit 1994 im Besitz der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten. Sie ist zudem Standort des künftigen Deutschen Burgenmuseums, über welches bereits eine Ausstellung informiert. Öffnungszeiten: April-Oktober Di-So 10-18 Uhr, November-März 10-16 Uhr

Am Fuße der Veste liegt das Städtchen Heldburg mit schönen geschlossenen Fachwerkensembles. INFORMATION: Gästeinformation Bad Colberg-Heldburg Hauptstraße 4 · 98663 Bad Colberg-Heldburg Tel. +49 (0) 36871 20159 · Fax 30683 info@bad-colberg-heldburg.de www.bad-colberg-heldburg.de

INFORMATION VESTE: Förderverein Veste Heldburg e.V. Tel. +49 (0) 36871 21210 · Fax 20199 veste@bad-colberg-heldburg.de

Das einzigartige Spektrum dieser Thermalquellen stellt daher eine wertvolle Ergänzung und Bereicherung bei der Behandlung bestimmter interner und orthopädischer Erkrankungen dar.

Die Rehabilitationsklinik Bad Colberg mit ihrer architektonisch einmaligen Terrassentherme verfügt über drei unterschiedlich mineralisierte und temperierte Thermalquellen: • eine fluoridhaltige Natrium-Chlorid-Therme von 34°C (632 m Tiefe) • eine magnesiumhaltige Kalzium-Sulfat-Therme von 39°C (920 m Tiefe) • eine schwefelhaltige Thermalsole von 47°C (1400 m Tiefe)

INFORMATION: Rehabilitationsklinik Bad Colberg GmbH Parkallee 1 · 98663 Bad Colberg-Heldburg · Tel. +49 (0) 36871 23-0 · Fax 23-2255 klinik-colberg@dengg-kliniken.de · www.therme24.de

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Coburg

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Coburg er Name Coburg bezeichnete 1056 nur den Festungshügel, der heute von einer der großartigsten Burganlagen Deutschlands bekrönt wird: Der Veste Coburg. Als herzogliche Residenz ab 1540 wandelte sich das mittelalterliche Stadtbild hin zur Renaissance. Unter Herzog Johann Ernst wurde 1543 bis 1547 die Hofhaltung von der Veste in das neuerrichtete Schloss Ehrenburg in die Stadt verlegt. Nach einem Brand erfolgte 1690 die Erweiterung zu einer barocken Dreiflügelanlage, ab 1810 erhielt das Schloss eine neugotische Fassade von Karl Friedrich Schinkel. Die Veste hoch über der Stadt ist eine der größten und am besten erhaltenen mittelalterlichen Burganlagen Deutschlands. Martin Luther diente sie 1530 fast ein halbes Jahr lang als Zufluchtsort,

Veste Coburg

und rund 100 Jahre später, 1632, wurde die Veste vom kaiserlichen Wallenstein-Heer erfolglos belagert. Das Lutherzimmer, der wiedereröffnete Fürstenbau, Kunst und Kunsthandwerk des Mittelalters und der frühen Neuzeit, eine Gemäldesammlung altdeutscher Meister der Dürerzeit, eine Glassammlung, ein Kupferstichkabinett und eine historische Waffensammlung sind nur einige Beispiele für einen lohnenswerten Besuch.

Schloss Callenberg war bis 1945 Sommerresidenz der Coburger Herzöge. Der Besuch gibt einen interessanten Einblick in die Geschichte des Hauses SachsenCoburg und Gotha, eine der bedeutendsten europäischen Herrscherdynastien. Darüber hinaus werden fürstliche Wohnkultur und die eminente Bedeutung der Herzöge als Kunstmäzene und Kunstsammler dokumentiert. Das Schloss liegt sehr reizvoll etwas außerhalb nordwestlich von Coburg im Stadtteil Beiersdorf und beherbergt zudem das Deutsche Schützenmuseum. Das bei Rödental nahe Coburg gelegene Schloss Rosenau war vom 15. Jahrhundert bis 1698 im Besitz der Münzmeister von Rosenawe, ab 1806 erfolgte der Ausbau als Sommersitz der Coburger Herzöge im englisch-neogotischen Stil. Berühmt ist das Schloss als Geburtsstätte von Prinz Albert, dem Gemahl der Queen Victoria von Großbritannien und Irland.

Schloss Callenberg

Schloss Ehrenburg

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Schloss Rosenau

Ebenfalls sehenswert: Münzmeisterhaus – ältestes Fachwerkhaus Coburgs und eines der ältesten Deutschlands aus dem 14. Jh. Steinerne Kemenate – ältestes Haus Coburgs aus dem 12. Jh. St.-Moriz-Kirche – spätgotischer Hallenbau, dort predigte Martin Luther Schlossplatz mit Landestheater und Schloss Ehrenburg Naturkunde-Museum – Erdgeschichte mit Mineralien, Kristallen und Gesteinen, Evolution von Mensch und Tier mit Fossilien und völkerkundlicher Sammlung Coburger Puppenmuseum – eines der größten Deutschlands mit Puppen und Puppenhäusern von 1800 bis 1960 Vielfältige Stadt-, Themen- und Eventführungen Veranstaltungshighlights – SambaFestival, Open-Air-Konzerte auf dem Schlossplatz, Coburger Klößmarkt, Schlossplatzfest, Vogelschießen, Weihnachtsmarkt, Landestheater

INFORMATION: Tourismus Coburg Herrngasse 4 · 96450 Coburg Tel. +49 (0) 9561 89-8000, Fax 89-8029 info@coburg-tourist.de www.coburg-tourist.de


Kronach

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Kronach

die Angreifer. Seit dieser Demütigung der Soldaten dürfen die Kronacher Frauen bei der alljährliie Festung Rosenchen „Schwedenprozession“ berg ist in ihrer (1. Sonntag nach Fronleichnam) über 750-jähriden Zug anführen. gen Geschichte nie erobert Zur Geschichte der Festung: worden. Kein Wunder, dass sich um Schon vor dem Ende des 10. die Verteidigung einer der größten Jahrhunderts erbauten die Festungsanlagen in Deutschland Markgrafen von Schweinfurt viele Erzählungen ranken. eine Burg, die 1003 abgebrannt wurde. Kaiser Heinrich V. schenkte 1122 „Chrana“ (Kronach) dem Bamberger Bischof Otto I., der um 1130 „ein steinernes Haus mit Turm“ erbaute. Am 13. Juni 1249 wurde Rosenberg erstmals in einer Urkunde erwähnt und in der Folgezeit wurde die Festung von Historisches Stadtspektakel den Bambergern zum stärksten Bollwerk ihrer Landesverteidigung Den schwersten Tag im Kampf um ausgebaut. seine Freiheit erlebte Kronach am 21. März 1634, als Herzog Bernhard Am 14. Mai 1888 veräußerte das von Sachsen-Weimar gegen die Münchner Kriegsministerium die Stadt vorging. Nach dem Einfall der Anlage für 32.000 Mark an die Truppen in die Stadt kamen den Stadt Kronach. Kronacher Männern im letzten AuZur Geschichte der Stadt: Kronach genblick die Mädchen und Frauen blickt auf eine über 1000-jährige der Stadt zu Hilfe. Pflastersteine Historie zurück und ist die und kochendes Wasser vertrieben

Ebenfalls sehenswert:

Faust-Festspiele auf der Festung Rosenberg „Theater wie Kino“! Die Faust-Festspiele in Kronach bezaubern jeden Sommer mehr als 17.000 Besucher; namensgebend für dieses Freilichttheater ist Goethes Klassiker „Faust“, der jede Saison zusammen mit einer ausgewählten Komödie und einem ernsthaften Stück einem begeistertem Publikum dargeboten wird.

www.faust-festspiele.de

Festung Rosenberg, Innenhof

Geburtsstadt von Lucas Cranach d.Ä. (1472 bis 1553). Diesem berühmten Sohn verdankt Kronach vor allem seine Bekanntheit. Der Malerunternehmer und Luther-Freund lebte 18 Jahre in der Frankenwald-Stadt, die heute noch Besucher von nah und fern mit ihrem mittelalterlichen Ambiente begeistert. Werke von Lucas Cranach d.Ä. oder auch von Tilman Riemenschneider sind in der Fränkischen Galerie – einem Zweigmuseum des Bayerischen Nationalmuseums – auf der Festung Rosenberg zu bewundern.

Faust-Festspiele

Heunischenburg bei Kronach – die älteste wissenschaftlich untersuchte Steinbefestigungsanlage Europas nördlich der Alpen Waterfire von Fabrizio Plessi – die weltweit einzige freistehende Videoskulptur des international renommierten Künstlers Fabrizio Plessi Landesgartenschau-Park – eine weitläufige Parkanlage mit zahlreichen Erholungsmöglichkeiten, Kinder-Abenteuer-Spielplatz mit Kletterwald, Aussichtsturm, Kletterwand, Seebühne, SkaterAnlage, Fun-Arena, Gastronomie u.v.m.

Festung Rosenberg

Festung Rosenberg Festung 1 · 96317 Kronach Tel. +49 (0) 9261 604112 · Fax 604118 festung@stadt-kronach.de www.festung-kronach.de März bis Oktober: Festungsführungen 11 h, 12.30 h, 14 h und 16 h, täglich außer Montag, sowie nach Anmeldung Museumspädagogische Angebote und kunsthistorische Sonderführungen nach Anmeldung Fränkische Galerie Öffnungszeiten 9.30 h bis 17.30 h, täglich außer Montag Informationen zu weiteren erlebnispädagogischen Angeboten erhalten Sie bei der Tourist-Information Kronach November bis Februar: Festungsführungen 11 h und 14 h, täglich außer Montag, sowie nach Anmeldung ganzjährig: Möglichkeiten zum Feiern und Heiraten in herrlichem Ambiente

INFORMATION: Tourismus- und Veranstaltungsbetrieb der Lucas-Cranach-Stadt Kronach Marktplatz 5 · 96317 Kronach Tel. +49 (0) 9261 97-236 · Fax 97-310 touristinfo@stadt-kronach.de www.kronach.de

Fränkische Galerie

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Kulmbach

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Kulmbach

Landratsamt Kulmbach Tourismus Kulmbacher Land Konrad-Adenauer-Straße 5 95326 Kulmbach Tel. +49 (0) 9221 707-110 jarema.cornelia@landkreis-kulmbach.de www.landkreis-kulmbach.de

Plassenburg hoch über Kulmbach

erzlich willkommen in Kulmbach! Hier am Zusammenfluss von Weißem und Rotem Main erwartet Sie eine der schönsten und sympathischsten Naturlandschaften Deutschlands. Die Zugehörigkeit zur „Burgenstraße“ verdankt Kulmbach seinem Wahrzeichen aus dem Jahre 1135: Der Hohenzollernfeste Plassenburg. Diese wehrhafte Festung ist eines der eindrucksvollsten historischen Bauwerke Bayerns. Im Innenhof der Burg, dem „Schönen Hof“ mit seinen reich geschmückten Arkadengängen, wird die Atmosphäre eines Fürstenhofes der Renaissance lebendig.

(Juni bis August) statt und locken Scharen von Besuchern in die alte Markgrafenstadt. Das Kulmbacher Altstadtfest (Juli) und die Kulmbacher Bierwoche (Ende Juli bis Anfang August) sind weit über die Stadtgrenzen hinaus beliebt und bekannt und zeugen von Kulmbacher Lebensart und Gastlickeit.

Kulmbacher Land Das reiche kulturelle Erbe zeigt sich nicht nur in der „Metropole Kulmbach“ selbst, sondern erstreckt sich über das gesamte Kulmbacher Land:

Heute ist die Plassenburg ein kulturelles Zentrum des Obermainlandes und beherbergt u.a. das weltgrößte Zinnfigurenmuseum (ca. 300.000 Einzelfiguren), das Landschaftsmuseum Obermain sowie die Staatlichen Sammlungen (Markgrafenräume, Armeemuseum Friedrich der Große sowie die Ausstellung „Hohenzollern in Franken“). Geöffnet: tägl. Apr.-Okt. 9-18 Uhr, Nov.-März 10-16 Uhr.

Im Sommer finden alljährlich die „Open Airs auf der Burg“ im „Schönen Hof“ der Plassenburg

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Ob Deutsches DampflokomotivMuseum, Bayerisches Brauerei- & Bäckereimuseum, Töpfermuseum, Heimatmuseum, Stiftskirchenmuseum, Dorfschulmuseum oder Bergbaumuseum – hier findet sicherlich jeder etwas für seinen Geschmack. In Sanspareil zum Beispiel befindet sich mit dem Felsengarten der Markgräfin Wilhelmine einer der schönsten Parke Deutschlands. So viel ist hier zu sehen, entdecken und zu tun. Gastlichkeit und hohe Qualität von Speis und Trank haben im Kulmbacher Land Tradition ... nicht nur zum Bierfest, wo Tausende zusammensitzen, -trinken und tanzen, sondern auch zu den vielen traditionellen Kirchweihfesten, wie z.B. der Limmersdorfer Lindenkirchweih oder der Lindenkirchweih in Peesten. Hier wird der Gast sehr schnell zum Freund. Wir freuen uns auf Ihren Besuch, herzlich willkommen.

Kirchplatz 12, 95349 Thurnau Tel. +49 (0) 9228 5351 toepfermuseum-thurnau@t-online.de www.toepfermuseum-thurnau.de

Fremdenverkehrsamt Stadtsteinach Tel. +49 (0) 9225 9578-24 www.stadtsteinach.de

Besuchen Sie Kulmbach, wir freuen uns auf Sie!

Goldbergsee Marktschorgast

Mainzusammenfluss bei Kulmbach

Das Stadtsteinacher Heimatmuseum befindet sich in einem Fachwerkhaus des 17. Jh. In den 13 Räumen mit 250 qm Ausstellungsfläche befinden sich die Geräte von Handwerkern (Schneider, Sattler, Schreiner etc.), aus Land- und Forstwirtschaft als auch Zeugnisse der Volksfrömmigkeit und der Stadt- und Kirchengeschichte sowie Exponate einer naturhistorischen Sammlung.

Im historischen Ortskern zeigt das Töpfermuseum umfassend die Geschichte des Thurnauer Töpferhandwerks. Beispielhafte Dokumentation mit Urkunden, Zunftordnung, Wanderbuch, alten Bauplänen, Ausgrabungsfunde und Fotografien; Arbeitsgeräte und -techniken, Tonaufbereitung, Drehen, Dekorieren und Brennen; „Schwarze Küche“ aus dem 16. Jh.; Kachelöfen aus dem 19. Jh.; Traditionelle und künstlerische Keramik.

„Schönheit und Natur pur erleben und genießen“... so lautet das Motto des idea DschungelParadieses Neuenmarkt. Das Aufblitzen der leuchtenden Farben, verursacht durch exotische Schmetterlinge zwischen vielen tropischen Pflanzen, macht diese Anlage zu einem echten Paradies. Erleben Sie verschiedene Vögel, Echsen, Weißbüscheläffchen, Schlangen, Vogelspinnen, Frösche, Schildkröten u.v.m. idea DschungelParadies Neuenmarkt Wirsberger Str. 12, 95339 Neuenmarkt Tel. +49 (0) 9227 902525 und 902527 www.dschungelparadies.de

Im Deutschen DampflokomotivMuseum in Neuenmarkt verbringen rund 30 Lokomotiven der verschiedensten Baureihen ihren Ruhestand. Stars der Sammlung sind fünf Schnellzug-Dampflokomotiven der Baureihen 01, 03, die 10 001 und 18 612. Jung und Alt begeistert die große H0Modellbahnanlage des Museums mit dem Vorbild der Steilstrecke „Schiefe Ebene“. Deutsches Dampflokomotiv-Museum Birkenstraße 5, 95339 Neuenmarkt Tel. +49 (0) 9227 5700 www.dampflokmuseum.de

Kulmbacher Mönchshof – Kultur und Genuss unter einem Dach! Bayerisches Brauereimuseum: Wissenswertes rund ums Bier, Braukunst von 1900 bis heute, einzigartige Gläserne Brauerei, Bierkennertest mit Urkunde und Probierschluck Bayerisches Bäckereimuseum: von der Mühle bis zum Bäckerladen, lebendige Inszenierungen rund ums Bäckerhandwerk, von der Landwirtschaft bis zum Frühstückstisch, Happen aus dem Steinbackofen Mönchshof-Bräuhaus, große Biersortenvielfalt, deftige fränkische Brotzeiten, Biergarten mit alten Kastanien, kulinarische Köstlichkeiten Hofer Straße 20, 95326 Kulmbach Tel. +49 (0) 9221 805-14, Fax 805-15, www.bayerisches-brauereimuseum.de Kulmbacher-Moenchshof@kulmbacher.de

Himmelkron: mittelalterlicher Kreuzgang, Ritterkapelle mit Fürstengruft, Baille-Maille-Lindenallee, Roter-Adler-Ordenssaal. Stiftskirchenmuseum Mai – Sept. geöffnet So 13.30 h bis 16.30 h + nach tel. Vereinbarung Gemeinde Himmelkron Tel. +49 (0) 9227 9310 www.himmelkron.de INFORMATION: Tourismus & Veranstaltungsservice Kulmbach Sutte 2 · 95326 Kulmbach Tel. +49 (0) 9221 9588-0 · Fax 9588-44 touristinfo@stadt-kulmbach.de www.kulmbach.de


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Bayreuth it der Verlegung der Residenz der Markgrafschaft von Kulmbach nach Bayreuth beginnt 1603 ein Teil der Stadtgeschichte, die bis heute deutlich sichtbar ist. Als Markgrafenresidenz nahm Bayreuth eine überaus stürmische Entwicklung. Im 18. Jahrhundert regierte in Bayreuth die Lieblingsschwester Friedrichs des Großen, Markgräfin Sophie Friederike Wilhelmine. In ihrer Regierungszeit entstanden das schönste Barocktheater Europas, das Markgräfliche Opernhaus, das Neue Schloss und die Eremitage. Das heute noch bespielte, wunderschöne Opernhaus wurde 1744 bis 1748 nach Plänen von Joseph Saint-Pierre erbaut und von Giuseppe Galli Bibiena im prunkvollen Barock ausgestaltet. Wenige Jahre später entstand das Neue Schloss, ein lang gestreckter, dreigeschossiger Bau mit 38 Stilräumen, von Joseph Saint-Pierre im Jahre 1753 erbaut. Besonders sehenswerte Räume der markgräflichen Stadt-

residenz sind das Garten- und Palmenzimmer, das Musikzimmer der Wilhelmine und das berühmte Spiegelscherbenkabinett. Öffnungszeiten: Opernhaus tägl. Apr.-Sept. 9-18 h, Okt.-März 10-16 h; Neues Schloss Apr.-Sept. tägl. 9-18 h, Okt.-März Di-So 10-16 h

Die Eremitage vor den Toren der Stadt war ein Refugium von höfischem Leben. Hier wurde 1715 von Markgraf Georg Wilhelm das Alte Schloss mit der Inneren Grotte errichtet. Markgräfin Wilhelmine erweiterte den Bau ab 1735 und ließ den ersten Landschaftsgarten des europäischen Kontinents anlegen, mit Römischem Theater, Orangerie und einem von Apoll, dem Gott der Musen, bekrönten Sonnentempel. Sehenswert sind die Wasserspiele, die von Mai bis Mitte Oktober zu jeder vollen Stunde zu sehen sind. Richard Wagner rückte die Stadt rund einhundert Jahre nach dem Ende der Markgrafenzeit, die zwischenzeitlich preußisch, napoleonisch und schließlich 1810 bayerisch geworden war, in den Blickpunkt der Weltöffentlichkeit. Prominente Vertreter aus Politik und Gesellschaft sowie viele

Sonnentempel in der Eremitage

Tausend Opernfreunde aus aller Welt strömen seitdem alljährlich in das Festspielhaus auf dem Grünen Hügel um die Werke Richard Wagners am Originalschauplatz zu erleben.

Unser Tipp: Wagner-Open-Air 2010 Live Übertragung der Walküre aus dem Festspielhaus am 21.8.2010 Info-Hotline: +49 (0) 921 88588

Ebenfalls sehenswert: Haus Wahnfried – das heutige Wagnermuseum, im Stil der Neurenaissance von 1873 bis 74 im Auftrag Wagners erbaut Festspielhaus – nach einer Idee von Gottfried Semper und Richard Wagner von 1872 bis 75 gebaut

– der Thermenwelt mit rund 1.000 qm Wasserfläche und Temperaturen bis 38° C – einer hochattraktiven Saunalandschaft mit Biosanarium, Blockhaussauna, Steinbad, Finnische Sauna, Schneekammer u.v.m.

Weitere Informationen: Lohengrin Therme Kurpromenade 5 95448 Bayreuth Tel. +49 (0) 921 792400 www.lohengrin-therme.de

– und dem Lohengrin SPA, einem Wellnessbereich, der in Nordbayern einzigartig ist. Gesundheit, die Spaß macht... ist das Motto der 1999 eröffneten Lohengrin Therme. Das Angebot des staatlich anerkannten Heilquellenkurbetriebs basiert auf drei Säulen:

Festspielhaus

Bayreuth Nürnberg

Thiergarten – Jagdschloss (1715 bis 20), heute Hotel Historisches Museum – Dokumentation zur Stadtgeschichte. Iwalewa-Haus – Afrika-Zentrum der Universität Bayreuth Deutsches Freimaurer-Museum – Geschichte der Freimaurerei. Größte freimaurerische Bibliothek im gesamten deutschsprachigen Raum Deutsches SchreibmaschinenMuseum – 200 Exponate Jean-Paul-Museum – Museum zum Leben und Werk des großen deutschen Dichters Kunstmuseum Bayreuth – im Alten Rathaus. Die Schwerpunkte der dort zu sehenden Arbeiten liegen in der Kunst des 20. Jahrhunderts. Franz-Liszt-Museum – Museum zum Leben und Werk des großen Komponisten und Klaviervirtuosen, dessen Name eng mit Bayreuth verbunden ist Maisel‘s Brauereimuseum – laut Guiness-Buch der Rekorde umfangreichstes Biermuseum der Welt Kleines Plakatmuseum – Präsentation zeitgenössischer Plakate Archäologisches Museum – Funde der Altsteinzeit Urweltmuseum – die Erdgeschichte Oberfrankens spannend dargestellt

Die Lohengrin Therme, in unmittelbarer Nachbarschaft zur historischen Parkanlage Eremitage und zum 18-Loch-Golfplatz Bayreuth gelegen, freut sich auf Ihren Besuch.

INFORMATION: Bayreuth Marketing & Tourismus GmbH Luitpoldplatz 9 · 95444 Bayreuth Tel. +49 (0) 921 885-88 · Fax 885-55 info@bayreuth-tourismus.de www.bayreuth.de

Markgräfliches Opernhaus

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Prag Mannheim Nürnberg

Tschechien Nürnberg–Prag ab 19 Euro!

6-mal täglich ab Nürnberg Hbf Reisen Sie in nur 3 3/4 Stunden nach Prag. Mit dem Europa-Spezial schon ab 19 Euro. Nur solange Vorrat reicht. Erhältlich überall, wo es Fahrkarten gibt. www.bahn.de Die Bahn macht mobil.

ie Burgen und Schlösser am tschechischen Teil der Burgenstraße, die hier „Hradní stezka“ heißt, beherbergen eine schier unglaubliche Vielfalt bedeutender Schätze und Kostbarkeiten. Das ganze Land ist berühmt für sein ungewöhnlich dichtes Netz von Burgen und Schlössern von einmaliger Schönheit. Die für die Öffentlichkeit zugänglichen Bauten an der Burgenstraße erzählen über das reiche Kulturerbe, das auf dem historischen Gebiet Böhmens bis heute lebendig geblieben ist. Gerade in den Sommermonaten pulsiert seit einigen Jahren auch vielerorten wieder das Leben in den alten Gemäuern. Nicht nur Geschichtsinteressierte, sondern auch Freunde guter Unterhaltung kommen hier voll auf ihre Kosten. Es wird eine Vielzahl

Über das Reiseland Tschechien informiert die Tschechische Zentrale für Tourismus unter www.czechtourism.com

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Burg Cheb (Eger)

Burg Cheb

ie Burg von Eger, dem historischen Cheb, ist nur eine von vielen Sehenswürdigkeiten dieses wunderschönen kleinen Städtchens. Das Symbol der Stadt, der Spalicek, ist ein besuchenswertes Gebäudeensemble aus dem 13. Jahrhundert direkt am berühmten Marktplatz. Die Burg selbst wurde im 12. Jahrhundert an der Stelle eines slawischen Burgwalls errichtet und wird bewacht vom Schwarzen Turm, der einen herrlichen Blick auf das denkmalgeschützte Stadtbild bietet. An

Die „Goldene Stadt“ ist näher gerückt: der neue Expressbus der Deutsche Bahn AG verbindet Nürnberg und Prag nonstop und in der Rekordzeit von 3 3/4 Stunden

Ein Erlebnis sind auch die vielen klassischen Konzerte, die in einigen historischen Gebäuden das ganze Jahr über stattfinden. INFORMATION: Destinaãni spoleãnost Sokolovsko, o.p.s. Burgenstraße/Hradni stezka Husovy sady 2044 · CZ-356 01 Sokolov Tel. (+420) 352 605 600 · Fax (+420) 352 623 356 info@sokolovsko.cz · www.sokolovsko.cz

den Palast der Kaiserpfalz wurde dreihundert Jahre später ein Wirtschaftsgebäude angebaut, in dem am 25. Februar 1634 Waldsteins Offiziere ermordet wurden. Seit 1895 befindet sich die Burg im Besitz der Stadt. Im Inneren gibt es neben der einmaligen Architektur auch Ausstellungen zur Archäologie und zur Geschichte der Hafnerei in Eger zu sehen.

Marktplatz Cheb INFORMATION:

Burgkapelle

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von farbenfrohen Veranstaltungen geboten – Fechtturniere, Feste, mittelalterliche Jahrmärkte.

KMKK,p.o. – Muzeum Cheb nám. Krále Jifiího z Podûbrad 493/4 CZ-350 11 Cheb Tel. (+420) 354 400 620 · Fax (+420) 354 422 292 sekretariat@muzeumcheb.cz www.chebskyhrad.cz


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Schloss Sokolov (Falkenau) ie erste Festung an der Stelle des heutigen Schlosses Sokolov wurde am 13. April 1279 erstmals schriftlich erwähnt. Nach den Hussitischen Kriegen, von denen sie verschont blieb, erwarb Kaspar Schlik 1434 die Herrschaft von Sokolov. Die Schliks errichteten 1480 eine Burg mit fast quadratischem Grundriss und vier Ecktürmen, der das Fundament des heutigen Schlossbaus bildete. Jan Albin, der letzte Besitzer aus dem Schlikschen Geschlecht, gehörte seit 1618 zu den Führern des böhmischen Ständeaufstandes. Als dieser in der Schlacht am Weißen Berg am 8.11.1620 niedergeschlagen wurde, floh er ins Ausland. Burg und Vermögen wurden im Jahr 1621 konfisziert. 1622 kauften die Grafen Nostitz,

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die bis 1945 die Schlossherren blieben, die Anlage. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Burg stark zerstört. Daher ließ Jan Hartvik Nostitz sie von 1659 bis 1663 im Stil der Spätrenaissance zu einem bequemen Schloss umbauen. Um das Jahr 1730 wurde um das Schloss ein Französischer mit zahlreichen Statuen geschmück-

ter Garten angelegt. Von 1800 bis 1805 ließ der aufgeklärte Graf Friedrich Nostitz-Rieneck das Schloss sanieren und im Stil des Klassizismus umgestalten. Nach kleineren baulichen Veränderungen 1870 wurden um 1880 die alten Dächer der Schlosstürme durch zeltartige ersetzt, die bis heute erhalten sind.

Bei der Renovierung des Schlosses in den 70er Jahren wurde das Erdgeschoss in einen Zeremoniensaal und in Repräsentationsräume der Stadt umgewandelt. Die Arbeiten wurden allerdings nicht qualitätsgerecht und angesichts der historischen Bedeutung nicht einfühlsam ausgeführt. In den Jahren 1993 bis1994 wurde das Schloss erneut generalsaniert. Dabei wurde der klassizistische architektonische Ausdruck vom Beginn des 19. Jahrhunderts berücksichtigt. Heute befinden sich im Schloss Sokolov das Kreismuseum mit Expositionen zur Natur, zur Geschichte der Region und zur Entwicklung des Erz- und Kohlebergbaus sowie die Bibliothek.

INFORMATION: KMKK,p.o. - Muzeum Sokolov Zámecká 1 · CZ-356 01 Sokolov Tel. (+420) 352 623 930 Fax (+420) 352 602 217 sekretariat@muzeum-sokolov.cz www.omks.cz · www.sokolov.cz

Schloss Sokolov

Burg Loket (Elbogen) on Sagen umrankt ist die Burg Loket bei Karlsbad, deren Entstehung in die Regierungszeit von Prˇemysl Otakar I. (1197-1230) datiert. Loket wurde zu einer wichtigen Grenzfestung. Viele Vorrechte wurden von Karl IV. wieder bestätigt, der in Loket oft und gern verweilt hat, wenngleich er hier als Kind mit seiner Mutter Elisˇka Prˇemyslovná auf Befehl

Burg Loket

seines Vaters zwei Monate gefangen gehalten wurde. Der Sage nach hat Karl IV. bei der Jagd in den Wäldern von Loket heiße Heilquellen entdeckt und eine Stadt gegründet, die später Karlovy Vary (Karlsbad) genannt wurde. Während der Regierungszeit Wenzeslav IV. fand eine umfangreiche Sanierung der gesamten Burg statt. Im 16. Jahrhundert ging die Burg einschließlich des Herrenhofes in den Besitz der

Altstadt von Loket

Stadt Loket (Elbogen) über. 1907 wurde das Markgrafenhaus zum Stadtmuseum umgebaut, zu dessen wichtigsten Aufgaben die Sammlung von Porzellan aus den umliegenden Porzellanfabriken gehört. Lebendig wird die Geschichte dieses bedeutenden Industriezweiges beim großen Porzellanmarkt im Großen Burghof, wo sich die wichtigsten Porzellanhersteller der Region mit ihren Kunstwerken im Rahmen eines stimmungsvollen Festes präsentieren. Rund

geht es auch beim Elbogener Burgfest Mitte August. Fechter, Tänzerinnen und Gaukler geben sich ein Stelldichein und ein farbenprächtiger Jahrmarkt lockt mit Handwerkervorführungen, Haustieren, Pferden, einer orientalischen Teestube und einem Bademeisterzelt.

INFORMATION: Hrad Loket · Zámecká 67 · CZ-357 33 Loket Tel. (+420) 352 684 648 Fax (+420) 352 684 104 pruvodci@hradloket.cz kultura@hradloket.cz www.hradloket.cz

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Prag Mannheim Nürnberg

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Burg & Schloss Becˇov (Petschau) ie altertümliche Burgstadt Petschau a.d. Tepl (Becˇov) liegt in einer wunderschönen Landschaft im Tal des Tepl-Flusses zwischen Karlsbad und Marienbad, direkt im Herzen des Naturschutzgebietes Kaiserwald. Eine mächtige Burg überrascht und begrüßt jeden, der durch das einsame Flusstal stromaufwärts fährt. Archäologische Untersuchungen bestätigten die Existenz der Burg seit Anfang des 14. Jahrhunderts, als sie von dem Gutsherrn Osseck gegründet wurde. Im 15. Jahrhundert wurden die Burg und die umfangreiche Herrschaft von Pluh von Rabstejn gekauft. Dieses Geschlecht wurde aus dem Ertrag der Silber- und Zinnberggruben in der Umgebung sehr wohlhabend und wurde im Lauf der Zeit eine der mächtigsten Familien im

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Lande. In den nachfolgenden Jahrhunderten wechselte das Gut mehrmals seinen Besitzer und verlor allmählich an Bedeutung. Im 18. Jahrhundert ließ die Familie Questenberk ein spätbarockes Schloss unter der Burg errichten, das heute der einzige zugängliche Teil der Anlage ist, da die mächtige Burg renoviert wird. Die eigentliche Sensation Petschaus ist aber das berühmte Reliquiar des Heiligen Maurus, das erst 1985 unter dramatischen Umständen im Schloss gefunden wurde und zu den kostbarsten in Europa zählt. Nahezu sechzehn Jahre lang wurde der kostbare romanische Schrein renoviert, seit 2002 ist der goldene, kunstvoll verzierte Reliquienschrein im Turm des Schlosses Becˇov nad Teplou wieder zu besichtigen. Seither kommen Touristen aus aller Welt, um dem Heiligen ihre Aufwartung zu machen. Hier können die

Besucher auch die gut erhaltene Ausstattung der Innenräume aus dem 19. Jahrhundert und die Schlossausstellung bewundern. Die Gartenterrassen bieten eine entzückende Aussicht in das Tal und auf die städtische Denkmalzone.

Burg und Schloss Becˇov

INFORMATION: Hrad a zámek Beãov CZ-364 64 Beãov nad Teplou Tel./Fax (+420) 353 999 394 GSM (+420) 606 659 637 info@zamek-becov.cz www.zamek-becov.cz · www.castlebecov.eu

Schloss Kynžvart (Königswart) itten im Dreieck der westböhmischen Kurbäder in der Karlsbader Region befindet sich das Schloss Königswart (Kynžvart). Für den österreichischen Staatskanzler Clemens W. Lothar Fürst MetternichWinneburg wurde das Schloss im Stil des Wiener Klassizismus vom Architekten Pietro Nobile in den Jahren 1821-1839 umgebaut. Die Grundlage einer der wertvollsten Schlossbibliotheken in Böhmen

ist die Unikatkollektion kostbarer Handschriften, Erstdrucke und alter Drucke aus der Bibliothek des aufgelösten Benediktinerklosters im schwäbischen Ochsenhausen. Das Kuriositätenkabinett auf Schloss Königswart zählt zu den ältesten Museen Europas und ist eng mit Karl Huss (1761-1838), dem letzten Scharfrichter von Eger, verbunden. Seine Münz-, Naturalien und Kuriositätensammlungen bilden die Grundlage für die heutige Ausstellung. Zu bewundern sind unter

anderem persönliche Gegenstände historischer Gestalten wie ein Kamm der österreichischen Kaiserin Maria Theresia oder ein Mantel des Herzogs Kuriositätenkabinett auf Schloss Königswart von Wellington, aber auch gärtner Riedel im Stil des Wiener Geschenke an Kanzler Klassizismus geschaffen hat. Metternich wie ein russischer Auch das Kulturprogramm des Billardtisch von Zar Nikolaus I. Schlosses kann sich sehen lassen. Umgeben ist das Schloss von eiNeben vielen Schlosskonzerten nem 300 Hektar großen Park mit im Großen Saal, Nachtführungen Waldkapelle, Seen, Wasserfall, und Ausstellungen ist vor allem Radmühle, Bierbrauerei und das Königswarter Schlossfest Schmiede, den der Wiener Hofimmer am zweiten Wochenende im Juni eine große Attraktion. Ein Highlight des Festes ist der traditionelle Handwerksjahrmarkt mit Vorführungen der verschiedenen Handwerksberufe.

INFORMATION: Zámek KynÏvart CZ-354 91 Láznû KynÏvart Tel./Fax (+420) 354 691 269, 359 691 361 info@kynzvart.cz · www.kynzvart.cz

Schloss Königswart

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Kloster Teplá icher einer der bedeutendsten tschechischen Sakralbauten ist das 1193 gegründete Prämonstratenser-Kloster Teplá. Der älteste bis heute erhaltene Teil ist die romanisch-

gotische Hallenkirche Mariä Verkündigung, ein wertvolles Beispiel des Übergangs vom romanischen Stil zur Gotik. In den Jahren 1690 bis 1721 erbaute Christoph Dientzenhofer das Konventgebäude. Die Wirtschaftsgebäude entstanden vom 15. bis 19. Jahr-

hundert, der Bibliothekstrakt und das Museum wurden erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts angefügt. Von Anfang an war das Kloster ein geistiges, kulturelles, wissenschaftliches, aber auch ökonomisches Zentrum und beeinflusste nahezu 800 Jahre lang die Geschichte ganz Westböhmens. Die Stiftsbibliothek beherbergt wertvolle Handschrif-

Kloster Teplá – Blauer Saal

ten, Inkunabeln sowie Bücher in allen europäischen Sprachen und ist mit etwa 100.000 Bänden die zweitgrößte im Lande. Eine Besichtigung des Klosters umfasst das Konventgebäude, die Kirche (außerhalb der Gottesdienste), die Bibliothek und die Exponate aus den Klostersammlungen. Regelmäßig finden Orgel- und Chorkonzerte in der Klosterkirche oder im Blauen Saal statt. In der Anlage befindet sich auch ein Hotel.

INFORMATION: Klášter premonstrátÛ Teplá CZ-364 61 Teplá u Toužimû Tel./Fax (+420) 353 392 732 prohlidky@klastertepla.cz www.klastertepla.cz

Kloster Teplá

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Wasserburg Švihov ie im 15. und 16. Jahrhundert erbaute Wasserburg von Švihov nahe Pilsen nimmt eine einzigartige Position unter den tschechischen Fortifikationsbauwerken ein, die um die Jahrhundertwende vom 15. zum 16. Jahrhundert auf der

Innenraum Wasserburg Švihov

Stelle der ehemaligen Festung unter Beteiligung des Bauherrn Benedikt Rejt erbaut wurde. Den Burgkern bilden zwei Wohnflügel, die die gleichförmigen Innenhöfe umschließen. Rundherum verläuft eine durch Basteien befestigte Vorburg, die von einem weiteren Wassergraben umgeben ist. Er bildet zusammen mit den umgebenden Teichen eine künstliche Insel. Die Burg Švihov gehörte damals mit ihrem Wasserverschanzungssystem zu den wehrhaftesten Festungen. Die Innenräume sollen dem Besucher das Burgleben im 16. Jahrhundert näherbringen. In der Kapelle sind gotische Plastiken untergebracht, im Tanzsaal gibt es eine herrliche bemalte Kassettendecke im Renaissancestil zu bestaunen, interessanter Bestandteil der Besichtigung ist auch die umfangreiche Burgwaffenkammer. Der zweite Teil der Führung zeigt die Burgküche,

Wasserburg Švihov

die Burggräben, die Gemächer der Frauen und eine Galerie mit Werken gotischer Kunst. Im Ausstellungssaal finden immer wieder historische Ausstellungen statt.

INFORMATION: Vodní hrad Švihov ŽiÏkova 1 · CZ-340 12 Švihov Tel./Fax (+420) 376 393 378 hrad@hradsvihov.cz www.hradsvihov.cz · http://cestujme.cz/svihov

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Prag Mannheim Nürnberg

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Schloss Nebílovy er liebevoll restaurierte Herrensitz Schloss Nebílovy ist ein heiteres Beispiel der stilreinen, wienerisch orientierten Barockarchitektur in Böhmen. Von 1706 an wurde

es von dem Pilsener Architekten Jakub Auguston nach einer unbekannten Vorlage des kaiserlichen Architekten Johann Lucas Hildebrandt gebaut. Das Schloss besteht aus zwei einander gegenüberliegenden Gebäuden, die einst an den Seiten durch Arkadengänge

mit Terrassen verbunden gewesen waren. Ende des 18. Jahrhunderts wurde das Schloss von V. Haberditz und J. I. Palliardi umgestaltet. Bei dieser Gelegenheit wurden die Räume und vor allem der große Festsaal mit Motiven einer exotischen Landschaft vom Prager Maler Antonin Tuvora verziert. Seit 1998 ist das vordere Schloss mit seinem Barock- und Rokokomobi-

Innenraum Schloss Nebílovy

liar der Öffentlichkeit zugänglich. Hier werden Blumenmotive in bildender und angewandter Kunst präsentiert. Nach diesen häufig verwendeten Blumenmotiven am historischen Mobiliar wird das Schloss auch „Blumenschloss“ genannt. Zur Ausstattung gehört eine einzigartige Sammlung venezianischer Blumenkronleuchter aus Glas. INFORMATION: Zámek Nebílovy Nebílovy 1 · CZ-332 04 Nezvûstice Tel./Fax (+420) 377 917 090 nebilovy@mybox.cz www.zamek-nebilovy.cz http://cestujme.cz/nebilovy

Schloss Nebílovy

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Schloss Kozel ines der am meisten besuchten Denkmalobjekte in Westböhmen ist das klassizistische Schloss Kozel. Die für Böhmen einzigar-

tige Anlage zeigt die Wohn- und Lebensweise des Adels zum Ende des 18. Jahrhunderts. Sie wurde zu dieser Zeit unter der Leitung des Bauherrn Vaclav Haberditz als ein vierflügeliges, einstöckiges Gebäude rund um einen recht-

Schloss Kozel

Innenraum Schloss Kozel

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eckigen Innenhof erbaut. Nach dem Entwurf von Ignaz Palliardi wurde das Schlossareal um zwei Doppelgebäude erweitert: eine Kapelle mit dem gegenüber liegenden Reitschulgebäude (Ausstellungen von Kunstwerken) und ein Pferdestall mit Lakaiengebäude. An der Ausgestaltung des Schlossinneren war der Prager Maler und Raumgestalter Antonin Tuvor in bedeutendem Maß beteiligt. Unter anderem bemalte er die Wandflächen sämtlicher Räume in der damals beliebten „al secco“-Technik.

Das original erhaltene Mobiliar ist ein einzigartiges Beispiel von Kunst und Handwerk des Rokokos und Klassizismus. Das Schloss ist von einem 40 Hektar großen englischen Landschaftspark aus den Jahren 1870 bis 1890 umgeben, der allmählich im Einklang mit dem Charakter des Geländes rekonstruiert wird. INFORMATION: Zámek Kozel · CZ-332 03 Št‘áhlavy 67 Tel. (+420) 377 969 040 Fax (+420) 377 923 710 hz.kozel@telecom.cz www.zamek-kozel.cz · http://cestujme.cz/kozel


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Schloss Horˇovice (Horzowitz) as Barockschloss wurde von den Herren von Vrbno und Bruntal Anfang

des 18. Jahrhunderts in der damals typischen, vollkommenen Symmetrie erbaut. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ging das Anwesen in den Besitz der

Schloss Horˇovice

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Burgen Žebrák und Tocˇník Fast noch ein Geheimtipp sind die beiden benachbarten Burgen Žebrák und Tocˇník. Žebrák, in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts gegründet, wurde 1341 königliches Eigentum – häufig hielt sich Karl IV. auf der Burg auf. 1532 brach ein Brand aus, dessen Folgen die Burg nie mehr

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richtig verwinden konnte. Es blieben zwei zylinderförmige Türme, von denen einer heute als Aussichtsturm dient. Im Torso des anliegenden Palastes sind Reste einer steinernen Wendeltreppe und der Raum der ehemaligen Flammenkammer zu sehen. Die Burg Tocˇník zählt zu den größten

hessischen Fürstenfamilie von Hanau über, die das Schloss zu seiner heutigen barockklassizistischen Form umbauen ließ. Zum Schlossgelände gehört ein sehenswerter Park mit dem prachtvollen, barocken Sonnentor und den Barockplastiken aus der Werkstatt von Matyas Bernard Braun. Die ästhetische und künstlerische Umgestaltung der Innenräume in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts verband gewisse romantische Vorstellungen von der historischen und familiären Repräsentation mit Ansprüchen

Burgruinen Böhmens. Sie wurde von Wenzel IV. vor dem Jahr 1398 gegründet und im 16. Jahrhundert im Stil der Renaissance umgestaltet. Heute ist nur mehr ein Torso erhalten, dessen architektonische Beredtsamkeit jedoch eine romantische Ausstrahlung besitzt, die die Burg auch heute noch zu einem beliebten Ausflugs- und Wanderziel macht.

an modernes Wohnen auf einem komfortablen Landsitz. So wirkt der Einrichtungsstil heute verhältnismäßig neuzeitlich. Zu besichtigen sind der Jagdsalon, das Esszimmer und die Bibliothek. In einem Teil des Schlosses ist eine einzigartige Sammlung von Spieluhren, Spielautomaten und historischen Spielwaren des damaligen Adelsnachwuchses zu sehen, u.a. zahlreiche Puppen sowie Eisenbahnmodelle der Firma Märklin. INFORMATION: Zámek Hofiovice Vrbnovská 22 · CZ-268 01 Hofiovice Tel./Fax (+420) 311 512 479 horovice@stc.npu.cz www.zamek-horovice.cz

INFORMATION: Hrady Toãník a Žebrák, Toãník ã.p.1 CZ-267 51 Zdice Tel./Fax (+420) 311 533 202 tocnik@stc.npu.cz www.tocnik.com

Burg Krˇivoklát ie königliche Burg Krˇivoklát (Pürglitz) entstand vermutlich um das Jahr 1230. Während der Regierungszeit von Prˇemysl Otakar II. verlief die

Burgkapelle

zweite, frühgotische Bauphase der Burg. Eine weitere Erweiterung und Erneuerung wird mit den Luxemburgern verbunden, später auch mit Wenzel IV. Der Umbau im spätgotischen Stil während der Regierungszeit von Wladislaw Jagello machte Krˇivoklát zu einer der prachtvollsten Residenzen ihrer Zeit. Nach dem Brand im Jahre 1826 kam es zur Gesamterneuerung der Burg. In den Burgräumlichkeiten blieben einige wertvolle Interieurs erhalten. Vor allem die Burgkapelle mit Werken der spätgotischen Bildhauerei und Malerei und der Königssaal mit dem prächtigen Sternengewölbe sind ausgesprochen beeindruckend. Die Besichtigung umfasst die Burgkapelle, den Königs- und

Burg Krˇivoklát

den Rittersaal, die Bibliothek, den Zwinger, Folterkammern und auch den Großen Turm mit herrlicher Aussicht und Jagdsammlungen.

INFORMATION: Hrad Kfiivoklát · CZ-270 23 Kfiivoklát ã.p. 47 Tel. (+420) 313 558 440 Fax (+420) 313 559 165 krivoklat@stc.npu.cz www.krivoklat.cz

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Prag Mannheim Nürnberg

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Burg Karlštejn urg Karlštejn ist ein ehrwürdiges Symbol einer tausendjährigen Geschichte und eine der bedeutendsten und meistbesuchten mittelalterlichen Sehenswürdigkeiten des Landes. Kein Geringerer als der berühmte böhmische und römische König und spätere römische Kaiser Karl IV. ließ sie 1348 erbauen. Die trutzige Burg war eine in ihrer Zeit uneinnehmbare Festung.

Militärische Zwecke waren jedoch nicht die primäre Absicht des Bauherrn, vielmehr erbaute Karl IV. sie als Bollwerk seines Herrscherprogramms, dessen Bestandteil die Beförderung Böhmens zum Zentrum des politischen und kulturellen Geschehens in Europa war. Im 19. Jahrhundert wurde das Baudenkmal nach den Vorstellungen des Architekten Josef Mocker einer umfangreichen Instandsetzung und teilweisen Umgestaltung im neugotischen Stil unterzogen. Die Burg diente zur Aufbewahrung der kaiserlichen und später auch der tschechischen Krönungsinsignien und der heiligen Reliquien. Heute gibt es im Kaiserpalast eine Dauerausstellung zur Bedeutung der Persönlichkeit Karls IV. und seiner Zeit. Besichtigt werden können unter anderem der Mannensaal, das Schlafzimmer, der Audienzsaal, der Ahnensaal und

der Speisesaal. Zudem sind zwei Schatzkammern im Marienturm, die Kirche der Jungfrau Maria, die Kapelle der heiligen Katharina und der Brunnenturm für Besucher der Burg zugänglich.

Kapelle des heiligen Kreuzes

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1190

Prag ie mehr als tausendjährige Geschichte der „Goldenen Stadt“ Prag begann mit dem Bau der Prager Burg Vysˇehrad auf dem Hradschin Ende des 9. Jahrhunderts. Hier sagte die böhmische Fürstin Libusˇe einer alten Legende nach den Ruhm Prags vorher: „Ich sehe eine große Stadt, deren Ruhm bis zu den Sternen

Stadtansicht Prag

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Prager Burg

reichen wird...”. Sie hat sich nicht geirrt. Karl IV., böhmischer König, war auch Kaiser des Römischen Reichs, Prag war seine Hauptstadt. Noch heute ist die Burg das Wahrzeichen Prags und Anziehungspunkt für Millionen von Touristen. Unter Rudolf II. (1576-1611) wurde die Prager Burg zum Zentrum der Künste und Wissenschaften in Europa. 1918 wurde der Hradschin schließlich zum Amtssitz des Staatspräsidenten. In der Burggalerie sind Gemälde weltberühmter Maler wie Rubens, Tizian und Veronese zu besichtigen.

Burg Karlštejn

INFORMATION: Hrad Karlštejn · CZ-267 18 Karlštejn Tel./Fax (+420) 311 681 617, 311 681 695, 311 681 296 Fax (+420) 311 681 301 karlstejn@stc.npu.cz www.hradkarlstejn.cz

Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die Schatzkammer in der HeiligKreuz-Kapelle mit kostbarem kirchlichem Gerät und Reliquien. Einem antiken Triumphbogen ähnelt das barocke Matthias-Tor aus dem Jahr 1614. Ein Besuch der Burg lohnt aber allein schon wegen des fantastischen Blicks auf Prag, den man von der Burgrampe aus genießen kann. Nordwestlich des Burggrabens stößt man auf eine weitere berühmte Sehenswürdigkeit Prags: Das Goldene Gässchen (Zlatá ulicka) mit seinen kleinen, malerischen Handwerkerhäuschen. Hier haben vor mehr als vier Jahrhunderten die Alchimisten versucht, Gold herzustellen, und nach dem Stein der Weisen gesucht. Sie hatten mit ihren Bemühungen keinen Erfolg. Aber wer weiß? In einer Stadt wie Prag können auch heute noch Märchen wahr werden.

INFORMATION: Pražská informaãní služba Arbesovo nám. 4 · CZ-150 00 Praha 5 Tel. (+420) 12 444, 221 714 444 (Mo.-Fr. 8-19 Uhr) Fax (+420) 222 220 700 tourinfo@pis.cz · www.prague-info.cz


Veranstaltungen an der Burgenstraße 2010 ie vielfältigen Veranstaltungen an der Burgenstraße mit Musik, Theater, Ausstellungen, Märkten, Festen und Historien-Spektakeln verzaubern oft durch ihr ganz besonderes Flair. Auf den folgenden Seiten sind nahezu alle Termine zwischen Mannheim und Prag aufgelistet, die eine Beziehung zur Geschichte haben oder aber vor historischer Kulisse stattfinden. Dieser Veranstaltungskalender zeigt, wann es sich besonders lohnt, die Burgenstraße „ins Visier“ zu nehmen. März bis 01.03. Heilbronn

Pferdemarkt, Innenstadt bis 07.03. Mannheim

LESEN.HÖREN 4 – Literaturfest bis 07.03. Bamberg Gustav-Mahler-

Dirigentenwettbewerb bis 11.04. Nürnberg Germanisches

Nationalmuseum: „Plakativ! – Produktwerbung im Plakat“ 05. bis 07.03. Mannheim Mittelalterlicher

Jahrmarkt, Herzogenriedpark 06. bis 07.03. Schwetzingen

Internationaler Ostereiermarkt, Zirkelsäle im Schloss

06. bis 07.03. Neckarsteinach

Ein „durchschnittlicher“ Osterbrunnen in der Fränkischen Schweiz – hier im oberfränkischen Heiligenstadt – umfasst etwa 80 laufende Meter Girlanden aus Fichte und 1800 bis 2000 bemalte Eier

Kleine Buchmesse rund um Bücher und Literatur 07.03. Ebern

13. bis 14.03. Eberbach

Eröffnung der Museumssaison 11. bis 13.03. Bamberg Mittefastenmarkt –

Holz- und Korbwaren, Sämereien und sonstige landwirtschaftliche Artikel Museum Schloss Ratibor: „Archäologie in und um Roth“ Neuer Deutscher Jazzpreis Mannheim

Ostermarkt, Hauptmarkt 20.03. Mannheim/Heidelberg

Lange Nacht der Museen

14.03. Ebern Lätaremarkt 18.03. bis 03.10. Mannheim

12. bis 13.03. Mannheim

Spektakuläres mittelalterliches Varieté mit Rittermahl

13.03. bis 11.04. Eberbach Bärlauchtage

mit verkaufsoffenem Sonntag

11.03. bis 02.05. Roth

13.03. Burg Guttenberg

19.03. bis 05.04. Nürnberg

Ostermarkt, Stadthalle

TECHNOSEUM: Sonderausstellung „Nano! Nutzen und Visionen einer neuen Technologie“ 19.03. Burg Hornberg Frühlingserwachen 19. bis 21.03. Bamberg

20.03. Schwetzingen Galakonzert

„Spoleto all‘Opera“, Rokokotheater 20. bis 28.03. Roth Blues-Tage 20.03. bis 03.04. Mannheim

Frühlingsmarkt, Kapuzinerplanken 20.03. bis 11.04. Bamberg Passionskrippen-

ausstellung in der Maternkapelle

Bamberger Klezmer Tage

Roth feiert 950-jähriges Stadtjubiläum Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Stadt Roth im Jahre 1060, als Bischof Gundekar II. von Eichstätt eine Kirche zu „Rote“ weihte. In der Mitte des 14. Jahrhunderts erfolgte die Verleihung der Stadtrechte. Noch heute ist die damalige mittelalterliche Struktur im Stadtbild mit der an vielen Stellen erhaltenen Stadtmauer und dem breit ausladenden Markt als Zentrum, umrahmt von stattlichen Bürgerhäusern, gut abzulesen. Auf dem Marktplatz und in der Altstadt reihen sich viele Sehenswürdigkeiten aneinander, die zu Fuß mit dem Historischen Rundgang gut erkundet werden können.

Das Wahrzeichen und Schmuckstück der Stadt Roth ist das Schloss Ratibor. Das zwischen 1535 und 1538 von Markgraf Georg „dem Frommen“ errichtete repräsentative Jagdschloss wurde von den Einkünften des Regenten aus seinen schlesischen Besitzungen, vor allem der Fürstentümer Oppeln und Ratibor, finanziert. Mit dem idyllischen Innenhof, dem gemütlichen Garten und beeindruckendem Schlossgraben bildet das Ensemble mitten in der Stadt eine Oase der Ruhe. Hauptattraktion und größter Raum des Schlosses ist der Prunksaal. In seiner Gestaltung erinnert er an italienische Säle der Spätrenaissance und des Frühbarocks. In weiteren Räumen des Schlosses ist das Stadtmuseum untergebracht. Schloss Ratibor – Ansicht vor 1871

Rother Marktplatz mit Markgrafenbrunnen

Wir feiern das Stadtjubiläum – Feiern Sie mit! 26. und 27. Juni Der große Rother Sommertraum 2. bis 4. Juli Offizielles Festwochenende der Stadt Roth und Tag der Partnerstädte 17., 21., 23.-25., 28., 30. u. 31. Juli. 1., 7. u. 8. August Rother Schlosshofspiele 18. Juli Triathlon „Challenge Roth“ 24. Juli Sommernachtsball im Stadtgarten 31. Juli Hafenfest/Tag der Hilfsorganisationen 27. November bis 5. Dezember Christkindlesmarkt 31. Dezember Abschlussfeuerwerk auf dem Marktplatz Ausführliche Informationen zum Stadtjubiläum gibt’s im Internet unter www.stadtjubilaeum-roth.de

INFORMATION: Tourist-Information der Stadt Roth Hauptstraße 1 · 91154 Roth · Tel. +49 (0) 9171 848-513 · Fax 848-519

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Veranstaltungen an der Burgenstraße 2010 04. bis 05.04. Ebermannstadt Triebwagen-

Nürnberg feiert „175 Jahre Eisenbahn“ Vor 175 Jahren, am 7. Dezember 1835, fuhr der „Adler“, die erste dampfgetriebene Eisenbahn auf deutschem Boden, von Nürnberg nach Fürth. Der Nürnberger Veranstaltungskalender steht 2010 ganz im Zeichen dieses Jubiläums: 26. 3. - 10.10.2010 Spielzeugmuseum:

„Alle einsteigen! Spiele mit der Eisenbahn“ 17. 6. - 12.12.2010 Museum Industriekultur: „Die Strecke des Adlers“ 1.7. - Februar 2011 DB-Museum: „Planet Eisenbahn“ 30.7./1.8.2010 35. Nürnberger Bardentreffen in der Altstadt: „Railroadsongs“ DB-Museum Nürnberg – der legendäre „Adler“ neben dem ICE Mehr unter www.bahnjahr2010.nuernberg.de

fahrten der Museumsbahn an Ostern 04. bis 11.04. Forchheim Frühlingsfest 05.04. Heiligenstadt

Frühling, Klassik-Musikfestival 20.03. bis 09.05. Kronach

Festung Rosenberg: „Horst Böhm – ein Maler aus Kronach“ 21.03. Mannheim

bis 11.04. Nürnberg Germanisches

Nationalmuseum: „Plakativ! – Produktwerbung im Plakat“ bis 11.04. Bamberg Passionskrippenaus-

stellung in der Maternkapelle bis 14.04. Prag Osterfestival Prag 2010

Sommertagszug im Luisenpark 21.03. Coburg Osterbrunnenmarkt mit

verkaufsoffenem Sonntag 25.03. bis 02.04. Prag Febiofest –

Internationales Filmfestival 26.03. bis 10.10. Nürnberg

Spielzeugmuseum: „Alle einsteigen! Spiele mit der Eisenbahn“ 27.03. Wolframs-Eschenbach

Osterbrunnenfest 27. bis 28.03. Forchheim Allerlei aus Ei!

Ostereiermarkt, Kaiserpfalz 27.03. bis 09.04. Burg Hornberg

Rund ums Osterlamm 28.03. bis 18.04. Egloffstein Größter

Osterbrunnen der Welt, Bieberbach 28.03. bis 19.12. Abenberg

Klöppelmuseum: Sonderausstellung „Venedig zu Gast in Abenberg – Venezianische Spitzen“ 31.03. bis 14.04. Prag

Osterfestival Prag 2010 Ende März bis Mitte April Fränkische

Schweiz geschmückte Osterbrunnen

April bis 02.04. Prag Febiofest –

Internationales Filmfestival bis 03.04. Mannheim

Frühlingsmarkt, Kapuzinerplanken bis 05.04. Nürnberg

Ostermarkt, Hauptmarkt bis 09.04. Burg Hornberg

Rund ums Osterlamm bis 11.04. Eberbach Bärlauchtage

bis Mitte April Fränkische Schweiz

geschmückte Osterbrunnen bis 18.04. Egloffstein Größter

Osterbrunnen der Welt, Bieberbach bis 24.04. Heidelberg Heidelberger

Frühling, Klassik-Musikfestival bis 02.05. Roth Museum Schloss Ratibor:

„Archäologie in und um Roth“ bis 09.05. Kronach

Festung Rosenberg: „Horst Böhm – ein Maler aus Kronach“

30.04. Forchheim Lange Museumsnacht,

„Schaurig-schön“

Musik und Tanz am Osterbrunnen Ostermarkt, Marktplatz 09. bis 30.04. Rothenburg ob der Tauber

Hans-Sachs-Spiele, Kaisersaal im Rathaus ab 10.04. Burg Hornberg

Spargel und Erdbeeren 17.04. Burg Guttenberg

Öffentliches Rittermahl 17. bis 18.04. Wasserburg Švihov/ 18.04. Becˇov nad Teplou

Internationaler Denkmaltag „Der Lenz ist da“ – die Biergartensaison ist eröffnet! 19. bis 23.04. Waldenburg

Musikalische Kinderliteraturwoche 23.04. Bamberg

Tag des Bieres, Fußgängerzone 23.04. bis 02.05. Nürnberg

Venezianischer Markt, Altstadt 23.04. bis 02.05. Coburg Frühlingsfest 23.04. bis 13.06. Schwetzingen

Schwetzinger Festspiele, Rokokotheater und Zirkelsäle 24. bis 25.04. Rothenburg ob der Tauber

Frühlings-Stadtmosphäre, Altstadt 24. bis 25.04. Nürnberg Nürnberg spielt,

Spiel-Festival für Kinder

Mai bis 02.05. Roth Museum Schloss Ratibor:

„Archäologie in und um Roth“ bis 02.05. Nürnberg

Venezianischer Markt, Altstadt bis 02.05. Coburg Frühlingsfest bis 04.05. Mannheim Maimarkt bis 09.05. Heidelberg Heidelberger

Stückemarkt, Forum junger Autoren bis 09.05. Kronach

Festung Rosenberg: „Horst Böhm – ein Maler aus Kronach“ bis 13.06. Schwetzingen

Schwetzinger Festspiele, Rokokotheater und Zirkelsäle bis 03.10. Mannheim

TECHNOSEUM: Sonderausstellung „Nano! Nutzen und Visionen einer neuen Technologie“ bis 10.10. Nürnberg

Spielzeugmuseum: „Alle einsteigen! Spiele mit der Eisenbahn“ bis 19.12. Abenberg Klöppelmuseum:

Sonderausstellung „Venedig zu Gast in Abenberg – Venezianische Spitzen“ 01.05. Ebermannstadt

Saisonbeginn der Museumsbahn Ebermannstadt – Behringersmühle 01.05. Burg Waischenfeld

Fränkische Highland Games

bis 03.10. Mannheim

TECHNOSEUM: Sonderausstellung „Nano! Nutzen und Visionen einer neuen Technologie“ bis 10.10. Nürnberg

Spielzeugmuseum: „Alle einsteigen! Spiele mit der Eisenbahn“ bis 19.12. Abenberg Klöppelmuseum:

Sonderausstellung „Venedig zu Gast in Abenberg – Venezianische Spitzen“ 01. bis 11.04. Bayreuth

Bayreuther Osterfestival 03. bis 05.04. und 10. bis 11.04. Forchheim

Allerlei aus Ei! Ostereiermarkt, Kaiserpfalz 03. bis 05.04. Burg Krˇivoklát

Fürstliche Ostern in Krˇivoklát – traditioneller Jahrmarkt 03. bis 05.04. Wasserburg Švihov

Ostern für Kinder

Fränkische Highland Games – der sportliche Wettstreit um Ruhm und Ehre für Mannschaften und Einzelkämpfer ist eine neue Attraktion im vielfältigen Angebot der Burg Waischenfeld 24. bis 25.04. Sinsheim Mittelalterfest auf

der Burg Steinsberg

03. bis 11.04. Bayreuth Frühlingsfest

24.04. bis 04.05. Mannheim Maimarkt

03. bis 18.04. Nürnberg

25.04. Heiligenstadt Frühlingsmarkt

Frühlingsfest, Dutzendteich 04.04. Rothenburg ob der Tauber

Historischer Schäfertanz, Marktplatz

29.04. bis 09.05. Heidelberg Heidelberger

Stückemarkt, Forum junger Autoren 30.04. Burg Guttenberg Walpurgisnacht

mit Feuerspektakel

50

feuer“ – Walpurgisnacht auf der Burg

06. bis 10.04. Heiligenstadt

18.04. Burg Waischenfeld 20.03. bis 24.04. Heidelberg Heidelberger

30.04. Abenberg „Hexentanz und Hexen-

01.bis 02.05. Nürnberg

Töpfermarkt, Hauptmarkt 01. bis 09.05. Rothenburg ob der Tauber

Frühlingswanderwoche 01.05. bis 30.10. Bamberg Öffentliche

Orgelkonzerte im Kaiserdom, samstags 12.00-12.30 Uhr, Eintritt frei 03. bis 15.05. Bamberg

Frühjahrsmarkt, Maxplatz


06. bis 09.05. Heilbronn Festival der Sinne

mit Käthchenwahl am 08.05. 06. bis 09.05. Bamberg Tage Alter Musik 07. bis 08.05. Nürnberg

Trempelmarkt, Altstadt 07. bis 10.05. Mosbach

15.05. Coburg Museumsnacht 15.05. bis 19.09. Abenberg Haus fränkischer

Geschichte: Sonderausstellung „Spielstationen – früher und heute“ 16.05. Mannheim

TECHNOSEUM, Tag der offenen Tür

Frühlingsfest, Innenstadt

16.05. Heilbronn 10. Trollinger-Marathon

07. bis 13.05. Ansbach Frühlingsfest

16.05. Roth Wasserradfest, Fabrikmuseum,

07. bis 23.05. Mannheim

IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft 08.05. Mannheim Rhein-Neckar-

Comedyfestival 2010, Rosengarten

Obere Mühle 16.05. bis 17.10. Bamberg

Altes Rathaus: „300 Jahre Meißen“, Glanzstücke der Sammlung Ludwig

Beim großen Burgfest jedes Jahr an Pfingsten hält auf der Veste Heldburg das Mittelalter Einzug

08.05. Bad Wimpfen

bis 19.09. Abenberg Haus fränkischer

KunstNACHT, Altstadt

Haller Kuchen- und Brunnenfest der Salzsieder

08.05. Forchheim Aktionstag der Tourist-

Information und Kindertag 08. bis 09.05. Schwetzingen

21.5. – 24.5.2010

Spargelfest, Innenstadt 08.05. und 22.05. Burg Guttenberg

bis 17.10. Bamberg

Internationales Musikfestival

Altes Rathaus: „300 Jahre Meißen“, Glanzstücke der Sammlung Ludwig

13. bis 16.05. Nürnberg

Nürnberger Spargeltage, Hauptmarkt

bis 30.10. Bamberg Öffentliche Orgel-

konzerte im Kaiserdom, samstags 12.00-12.30 Uhr, Eintritt frei

13. bis 17.05. Sinsheim Fohlenmarkt 13. bis 17.05. Rentweinsdorf Kirchweih

Tourist-Information Rittergasse 3 · 96106 Ebern Tel. +49 (0) 9531 629-14 touristinfo@ebern.de www.rentweinsdorf.de

TECHNOSEUM: Sonderausstellung „Nano! Nutzen und Visionen einer neuen Technologie“ Spielzeugmuseum: „Alle einsteigen! Spiele mit der Eisenbahn“

12.05. bis 03.06. Prag Prager Frühling –

Der Markt Rentweinsdorf feiert von Do., 13.5. bis Mo., 17.5.2010 sein traditionelles Kirchweihfest. Fahrbetriebe am Planplatz, Kirchweihtanz am Samstag im Marktsaal, Griechische Livemusik bei Timmi und Lena sowie der herrliche Biergarten mit altem Baumbestand und Blick auf das Schloss Rotenhan laden ein.

bis 03.10. Mannheim

bis 10.10. Nürnberg

Öffentliches Rittermahl 09. bis 16.05. Bayreuth Musica Bayreuth

Rentweinsdorfer Kirchweih

Geschichte: Sonderausstellung „Spielstationen – früher und heute“

bis 19.12. Abenberg Klöppelmuseum: 21. bis 24.05. Schwäbisch Hall

Kuchen- und Brunnenfest, Innenstadt 21. bis 24.05. Rothenburg ob der Tauber

Historisches Festspiel 1631 „Der Meistertrunk“, Altstadt und Kaisersaal, mit Historischem Schäfertanz am 23.05. 21. bis 24.05. Kronach

23. bis 24.05. Burg Guttenberg Großes

mittelalterliches Pfingstburgfest 23. bis 24.05. Seßlach Gänsplatzfest mit

Floh- und Gewerbemarkt 23. bis 24.05. Bad Colberg-Heldburg

Großes Mittelalterburgfest, Veste Heldburg

Crana Historica, Festung Rosenberg 21. bis 25.05. Coburg Coburger Convent 21. bis 31.05. Bayreuth Volksfest 22. bis 23.05. Schwäbisch Hall

Salztage, Innenstadt 22. bis 24.05. Ebern

Gartenausstellung, Schloss Eyrichshof

Juni bis 03.06. Prag Prager Frühling –

Internationales Musikfestival bis 13.06. Schwetzingen

Schwetzinger Festspiele, Rokokotheater und Zirkelsäle

Sonderausstellung „Venedig zu Gast in Abenberg – Venezianische Spitzen“ 01. bis 06.06. Coburg Designtage 01.06. bis 28.08. Burg Krˇivoklát

Sommer in Krˇivoklát, Festival mit Musik, Theater, Ausstellungen 02. bis 06.06. Ansbach Altstadtfest 02. bis 06.06. Nürnberg

Fränkisches Bierfest, Burggraben 03.06. Ebermannstadt Fronleichnams-

prozession durch die Altstadt 03.06. Gößweinstein Pfarrfest im

Pfarrgarten neben der Basilika 03.06. Bamberg Traditionelle Fronleich-

namsprozession in der Innenstadt 03.06. Ebern Gesamtfränkisches 14. bis 16.05. Eberbach

Frühlingsfest, Altstadt 14. bis 16.05. Abenberg

Burgfest mit Burgfestlauf 14. bis 30.05. Prag

Tschechisches Bierfestival Prag 2010 15.05. Mannheim

MLP Marathon Mannheim

Großes mittelalterliches Burgfest auf Burg Guttenberg 23. bis 24. Mai 2010 Kinder stehen wieder ganz im Mittelpunkt des Burgfestes, und neben den fröhlichen Kinderstimmen liegen die Klänge von historischen Instrumenten und der Duft von allerley köstlichen Spezereyen in der Luft. Bekannte und beliebte Gaukler, Spielleute und Komödianten beleben das Gelände zwischen den staufischen Mauern ebenso wie kreative Händler.

15.05. Mosbach Blumenmarkt, Marktplatz 15.05. Roth Rother Kulturreise „Franken“,

Kulturfabrik 15.05. Nürnberg

Blaue Nacht „Unterwegs“, Innenstadt

Information unter: Burgschenke Burg Guttenberg 74855 HaßmersheimNeckarmühlbach Tel. +49 (0) 6266 288 www.burg-guttenberg.de

Oldtimertreffen, Schloss Eyrichshof 03. bis 06.06. Burg Rabenstein

Großer Mittelaltermarkt 03. bis 13.06. Nürnberg

Internationale Orgelwoche (ION) 04. bis 05.06. Schloss Kynžvart

Königswarter Schlossfest mit traditionellem Handwerksjahrmarkt 04. bis 06.06. Nürnberg Rock im Park 05.06. Heidelberg Schlossbeleuchtung

mit Brillantfeuerwerk 05. bis 06.06. Bad Wimpfen

Brunnen & Gärten, Altstadt

51


Veranstaltungen an der Burgenstraße 2010 Toppler-Theater in Rothenburg o.d.T. 18. Juni – 21. August 2010

05. bis 06.06. Bamberg

Schlosshoftage Geyerswörth mit Kunsthandwerkermarkt 05. bis 06.06. Prag-Karlsˇtejn

„Königlicher Umzug von Prag nach Karlsˇtejn oder der Weg Karls IV. mit seinen Kronjuwelen“ 05.06. bis 19.09. Kronach Festung Rosen-

berg, Sonderausstellung „Ottmar Alt“ 06.06. Burg Guttenberg

25. bis 27.06. Forchheim Altstadtfest 25. bis 27.06. Bamberg Canalissimo –

Die kleine, aber feine Profi-Freilichtbühne begeistert in einem historischen Ambiente mit einem abwechslungsreichen Spielplan.

Wasserfest am Alten Kanal 25. bis 30.06. Rothenburg ob der Tauber

Volksfest mit Krämermarkt 25.06. bis 17.07. Neckargemünd

Freilichttheater auf der Burgfeste Dilsberg „Der zerbrochene Krug“, (jeweils Freitag und Samstag)

Spielplan unter: www.toppler-theater.de

Öffentliches Rittermahl

25.06. bis 08.08. Heidelberg

Schlossfestspiele

06.06. Kronach Schwedenprozession

26.06. Sokolov

Karten und Information: Rothenburg Tourismus Service, Tel. +49 (0) 9861 404800, www.rothenburg.de

08.06. Schloss Nebílovy

Traditionelles Jahrmarktfest

Feuerwerkfestival und Kindertag 26. bis 27.06. Waldenburg

09. bis 12.06. Cheb „Egerer Hinterhöfe“ –

Kunstobjekte in kleinen Höfen

18. bis 20.06. Neckargemünd

Altstadtfest und Menzer Park Fest mit Open Air Konzert

10. bis 13.06. Heidelberg

Heidelberger Literaturtage

18. bis 20.06. Bamberg Fränkisches Wein-

fest im Schloss Geyerswörth

11. bis 13.06. Maroldsweisach

„See in Flammen“, OT Pfaffendorf

Stadtfest mit Kunst-, Kitsch- und Antiquitätenmarkt, Altstadt

19. bis 23.06. Prag

Goldenes Prag – Filmfestival

26. bis 27.06. Roth

20.06. zwischen Mannheim und

Der große Rother Sommertraum

Eberbach „Lebendiger Neckar“ – autofreier Sonntag

18.06. bis 21.08. Rothenburg o.d.Tauber

Theatersaison des Toppler-Theaters

11.06. bis 27.08. Schwäbisch Hall

Freilichtspiele auf der Großen Treppe und im Globe Theater

Freilichtspiele Burgbühne Dilsberg

„Der zerbrochene Krug“

19.06. Kirchberg a. d. Jagst

Szenen aus der „Rose vom Dilsberg“

Büchermarkt, Altstadt

Freilichtspiele Schwäbisch Hall 11.6. – 27.8.2010 Große Treppe: Der Besuch der alten Dame My Fair Lady Ein Sommernachtstraum Glenn Miller – Ein Leben für den Swing Haller Globe Theater: Wie es Euch gefällt Die Bremer Stadtmusikanten“

Unser Spezialangebot zum Festspiel: ... passend zum 100-jährigen Jubiläum der Rose vom Dilsberg - 1 Übernachtung im Arthotel Neckargemünd (im DZ) - eine Flasche Sekt und ein Rosenstrauß - 4-Gang-Rosenmenü mit passenden Weinen im Restaurant „Die Rainbach“ Preis: 100,- Euro pro Person

Buchung unter Kennwort „Burgenstraße“ oder „Rose vom Dilsberg“ ART Hotel Neckar · Hauptstraße 40 · 69 239 Neckargemünd Tel. +49 (0) 6223 862768 · www.art-hotel-neckar.de

20.06. Ebermannstadt Historischer Markt

im unteren Scheunenviertel 20.06. Maroldsweisach 12.06. Burg Guttenberg

Öffentliches Rittermahl 12. bis 13.06. Forchheim

Kunsthandwerkermarkt 12. bis 13.06. Seßlach Höfefest

19.06. Cheb

Touristentag am Bismarckturm 19.06. Burgen Žebrák a Tocˇník

„Slunkatoc“ (Sonnenwendfeier) – Nachtkonzerte

13.06. Rothenburg ob der Tauber 13.06. Bamberg

Weinfest auf der Altenburg 13.06. Wasserburg Švihov

Kindertag auf der Burg 14. bis 20.06. Weinsberg

Wein- und Rosentage 15. bis 17.06. Bamberg Bamberger

Hegelwochen in der Universität 17.06. bis 12.12. Nürnberg Museum Indus-

triekultur: „Die Strecke des Adlers“

18. bis 19.06. Abenberg Feuertanz-Festival

mit Mittelaltermarkt, Burg Abenberg

52

Johanni-Marktfest 21.06. Ebern Sonnwendlauf in der Altstadt 24. bis 27.06. Prag Brass2010Bohemia –

Internationales Blasmusikfestival 24. bis 29.06. Bad Wimpfen 1045. Talmarkt

26.06. bis 04.09. Bamberg

Rosengartenserenaden, Rosengarten der Neuen Residenz 27.06. Schwetzingen Parkfest der

Musikschule im Schlossgarten 27.06. Ebermannstadt Stephanusritt und

Kirchweih in Moggast mit Segnung von Reitern und Pferden 30.06. bis 29.08. Kronach

Faust-Festspiele, Festung Rosenberg

Rothenburger Halbmarathon

18.06. Burg Hornberg Italienischer Abend

jeweils Fr.+ Sa.: 25./26.6., 2./3., 9./10. und 16./17.7.

Das Feuertanzfestival auf Burg Abenberg – Kult für Fans der mittelalterlichen Musikszene


Juli bis 17.07. Neckargemünd

Freilichttheater auf der Burgfeste Dilsberg „Der zerbrochene Krug“, (jeweils Freitag und Samstag) bis 08.08. Heidelberg Schlossfestspiele bis 21.08. Rothenburg ob der Tauber

Theatersaison des Toppler-Theaters bis 27.08. Schwäbisch Hall

Freilichtspiele auf der Großen Treppe und im Globe Theater bis 28.08. Burg Krˇivoklát

Sommer in Krˇivoklát, Festival mit Musik, Theater, Ausstellungen bis 29.08. Kronach

Faust-Festspiele, Festung Rosenberg bis 04.09. Bamberg

Rosengartenserenaden, Rosengarten der Neuen Residenz

bis 30.10. Bamberg Öffentliche Orgel-

03. bis 05.07. Burgen Žebrák und Toc ˇník

konzerte im Kaiserdom, samstags 12.00-12.30 Uhr, Eintritt frei

Burgfest mit Ritterkämpfen u. Musik

bis 12.12. Nürnberg Museum Industrie-

kultur: „Die Strecke des Adlers“ bis 19.12. Abenberg Klöppelmuseum:

Sonderausstellung „Venedig zu Gast in Abenberg – Venezianische Spitzen“ 01. bis 24.07. Bayreuth

Bayreuther Klavierfestival 01.07. bis 07.11. Bamberg

Historisches Museum in der Alten Hofhaltung: Sonderausstellung „Im Fluss der Geschichte – Bambergs Lebensader Regnitz“ 01.07. bis Februar 2011 Nürnberg

DB-Museum: „Planet Eisenbahn“ 02. bis 04.07. Ansbach

Öffentliches Rittermahl 04.07. Burg Hornberg Jazzbrunch 04.07. Schwäbisch Hall

Salztage, Innenstadt 04.07. Roth Historischer Festzug 04.07. Egloffstein

Musical: „Ich liebe dich, du bist perfekt, jetzt ändere dich“, Burghof 04.07. Kulmbach

Tag der Franken, Innenstadt 04. bis 25.07. Bad Wimpfen

Festspiel Bad Wimpfen, „Heinrich VII., Rebell in Samt und Seide“

Säculum in historisch authentischer Kulisse lebendig. Galanterie und ein Hauch von Puder und Parfüm verleihen dem festlichen Geschehen auf den Spuren der Hohenzollern seinen einmaligen Charakter und lassen die „Ansbacher Rokoko-Festspiele“ zu einem einzigartigen Erlebnis werden.

08.07. bis 07.11. Nürnberg Germanisches

Nationalmuseum: „Mythos Burg“ 09. bis 11.07. Bamberg

Heinrichsfest auf dem Domplatz

Mosbacher Sommer 4.7. – 3.9.2010

„Kurtzweil und Pläsier des 18. Säculum“ 2. bis 4. Juli 2010

Immer am zweiten Wochenende im Juli strömen tausende Besucher in die Veste-Stadt, um das größte Samba-Festival außerhalb Brasiliens mitzuerleben. Auf vielen Bühnen und in der ganzen Innenstadt wird drei Tage lang getanzt, getrommelt und gefeiert!

„950 Jahre Stadt Roth“, Innenstadt

Ansbacher Rokoko-Festspiele

Ansbacher Rokoko-Festspiele

Jedes Jahr erwachen Glanz und Eleganz, Musik und Tanz des 18. Jahrhunderts in der Hohenzollernresidenz. Bei den Ansbacher RokokoFestspielen wird das galante

03.07. und 24.07. Burg Guttenberg

Coburg – Samba-Hauptstadt

Zum 25. Mal feiert die Fachwerkstadt ihren Mosbacher Sommer. Denn Kultur hat in Mosbach einen hohen Stellenwert. Aufgeführt werden auf dem Marktplatz u. a. die Theaterstücke „Ali Baba und die vierzig Räuber“ sowie William Shakespeares „Wie es euch gefällt“. Aber auch die Open Air Filmnächte, das Internationale Straßentheater Festival in der Altstadt und das Parkfest im ehemaligen Landesgartenschau-Park begeistern Besucher wie Einheimische Jahr für Jahr auf‘s Neue. Tourist Information Marktplatz 4 74821 Mosbach Tel. +49 (0) 6261/91 88 0 www.mosbach.de

09. bis 11.07. Coburg Samba-Festival 09. bis 11.07. Kulmbach Altstadtfest 09./10.07., 16./17.07. und 23./24.07. Loket

Elbogener Kultursommer im Freilichttheater 10.07. Heidelberg Schlossbeleuchtung

mit Brillantfeuerwerk 10.07. Kloster Teplá Wallfahrt zu den

Reliquien des Seligen Hroznata 10.07. Burgen Žebrák und Toc ˇník Böhmi-

sche Burgen – Musikfest, Žebrák 10. bis 12.07. Bad Friedrichshall

Schacht-See-Fest, Jagstfeld 10.07./11.07. und 18.07. Ebermannstadt

Bahnhofsfest der Museumsbahn 12. bis 25.07. Bamberg „Biennale Bamberg“

der Bamberger Symphoniker im Zeichen von Gustav Mahler 13. bis 30.07. Bamberg Calderón-Festspiele

04.07. bis 03.09. Mosbach Veranstaltungs-

reihe „Mosbacher Sommer“ 08. bis 11.07. Bayreuth

Afro-Karibik-Festival, Innenstadt Information: Amt für Kultur & Touristik Tel. +49 (0) 981 51243 · www.ansbach.de

Geschichte: Sonderausstellung „Spielstationen – früher und heute“ bis 19.09. Kronach Festung Rosenberg,

Sonderausstellung „Ottmar Alt“ bis 03.10. Mannheim TECHNOSEUM: Son-

derausstellung „Nano! Nutzen und Visionen einer neuen Technologie“ bis 10.10. Nürnberg

Spielzeugmuseum: „Alle einsteigen! Spiele mit der Eisenbahn“ bis 17.10. Bamberg

Altes Rathaus: „300 Jahre Meißen“, Glanzstücke der Sammlung Ludwig

Kirchweih und Schützenfest

14. bis 17.07. Schloss Nebílovy

Theater- und Musikfestival „Unter dem Himmel von Nebílovy“ 14.07. u. 29.07. Rothenburg ob der Tauber

Hans-Sachs-Spiele, Toppler-Theater

02. bis 04.07. Nürnberg Norisring Speed-

®

weekend am Dutzendteich 02. bis 04.07. Bayreuth

Bürgerfest, Innenstadt 03.07. Wolframs-Eschenbach

Italienische Nacht 03.07. Roth Mittelalterfest, Schlossgraben

Schloss Ratibor 03.07. Bamberg Museumsfest des

Fränkischen Brauereimuseums © Stadt Mosbach

bis 19.09. Abenberg Haus fränkischer

08. bis 14.07. Ansbach

„Die drei Musketiere“, Alte Hofhaltung

03. bis 04.07. Bad Wimpfen Stauferfest 03. bis 05.07. Wasserburg Švihov

Eroberung der Burg – mittelalterliche Fechtvorstellung

Eine von über 30 Veranstaltungen des „Mosbacher Sommers“ – das Internationale Straßentheater Festival in der Altstadt

53


Veranstaltungen an der Burgenstraße 2010 15. bis 19.07. Coburg Schlossplatzfest

23. bis 26.07. Schwäbisch Hall Jakobimarkt

15.07. bis 31.10. Roth Museum Schloss

24.07. Waldenburg

Ratibor: „Stadtgeschichte Roth“ 16. bis 18.07. Waldenburg

Hohenloher Bergfest mit 21. Waldenburger Ziehl-Abegg-Triathlon 16. bis 18.07. Kirchberg a. d. Jagst

Hofgartenfest 16. bis 18.07. Bamberg Bamberg zaubert 16. bis 23.07. Nürnberg Internationale

Rothenburger Jakobslauf, Kirchplatz 24. bis 25.07. Bad Wimpfen

Montmartre, Altstadt 24. bis 25.07. Kulmbach

Open Air „Amadeus rockt“ mit den Hofer Symphonikern und „Radspitz“, Plassenburg

Foto: Jürgen Frahm

Gluck-Opern-Festspiele

Feuerzaubersommerfest 24.07. Rothenburg ob der Tauber

Die Vierburgenbeleuchtung mit Brillantfeuerwerk in Neckarsteinach – fulminanter Höhepunkt des alljährlichen Sommerfestes am Neckarlauer 24.07. bis 02.08. Forchheim

Annafest, Kellerwald 25.07. Schwetzingen

Schloss in Flammen, Opern-Gala mit Synchron-Feuerwerk, Schlossgarten 25.07. Mosbach 600 Jahre Kirchturm –

Mosbacher Simultankirche

30.07. bis 09.08. Heilbronn

Unterländer Volksfest 31.07. Neckarsteinach

Großes Sommerfest mit Vierburgenbeleuchtung und Brillantfeuerwerk 31.07. Egloffstein Kellerfest vor den

historischen Felsenkellern

25.07. Nürnberg Klassik Open Air

„Zeitreise“, Luitpoldhain 25.07. Bamberg Gärtner- und Häckerfest 25.07. bis 28.08. Bayreuth Richard-

Wagner-Festspiele, Festspielhaus Weibertreu-Festspiele in Weinsberg – vor der malerischen Kulisse der Burgruine Weibertreu wird 2010 „Das Wirtshaus im Spessart“ gespielt 16. bis 27.07. Weinsberg Weibertreu-

Festspiele „Das Wirtshaus im Spessart“, Burgruine Weibertreu 17.07. Mosbach Antikmarkt, Marktplatz 17.07. Abenberg Kloster-Serenade in der

Stillakirche, Kloster Marienburg

24. bis 25.07. Bayreuth

Genussfest auf dem La-Spezia-Platz

27.07. bis 01.08. Ansbach

Kaspar-Hauser-Festspiele 30.07. bis 01.08. Nürnberg

Nürnberger Bardentreffen – „Railroad Songs“, Altstadt

24. bis 26.07. Hirschhorn Ersheimer Kerwe

30.07. bis 01.08. Burg Rabenstein

24. bis 26.07. Ebern Kulturelles Altstadtfest

Großer Mittelaltermarkt

mit Künstlermarkt

30.07. bis 08.08. Coburg Vogelschießen

17.07. Schloss Horˇovice Nokturno im

Schloss mit Sonderführung 17. bis 18.07. Sinsheim Stadtfest 17. bis 18.07. Gundelsheim/Bad Wimpfen/

Bad Friedrichshall Neckar 2000 – Flussgelaunt von Ort zu Ort 17. bis 18.07. Becˇov nad Teplou

VI. Petschauer Maskeraden und historischer Jahrmarkt – Thema: Die Entdeckung des Maurusschreins 17.07. bis 08.08. Roth

Schlosshofspiele, Schloss Ratibor 18.07. Burg Hornberg Jazzbrunch 18.07. Roth Triathlon „Challenge Roth“ 18. bis 25.07. Mannheim und Schwetzin-

gen Mannheimer Mozartsommer 21. bis 28.07. Heidelberg

Heidelberger Bachwoche – „Bach und das 20. Jahrhundert“ 22. bis 24.07. Heilbronn Heilbronner

Kulturtage im Deutschhof 23. bis 24.07. Wasserburg Švihov

Festival Tschechische Burgen – Sommer Musik Festival 23. bis 25.07. Wolframs-Eschenbach

Theater „Der Räuber Hotzenplotz“

54

Kulmbach – Hohenzollernresidenz Plassenburg Die Open Airs auf der Burg

Mittelaltermarkt auf Burg Rabenstein mit historischen Gruppen aus ganz Deutschland – hier zeigt der Bader sein Handwerk

Veranstaltungen der verschiedensten Art werden in der Atmosphäre des „Schönen Hofs der Plassenburg“ zu einem ganz besonderen Erlebnis. Im Monat Juli bietet der „Schöne Hof“ der Plassenburg eine Kulisse mit beeindruckender Akustik für die Kulmbacher Open Airs auf der Burg, z.B. am 24. und 25.7.2010 das Open Air „Amadeus Rockt“.

31.07. Bayreuth

Jedes Jahr kommen Besucher aus nah und fern nach Kulmbach, um sich dieses kulturelle Highlight des Jahres nicht entgehen zu lassen. Hier ist für jeden Geschmack etwas dabei: von Symphoniekonzerten, Oper, Operette, Chöre, Comedy bis Blasmusik. Die aktuellen Termine finden Sie auf unserer Homepage www.kulmbach.de. Die Bier- und Markgrafenstadt Kulmbach freut sich auf Ihren Besuch.

31.07. bis 08.08. Kulmbach

Sommernachtsfest in der Eremitage 31.07. bis 01.08. Waldenburg

Seefest, Neumühlsee 31.07. bis 08.08. Weinsberg Weinfestival

Kulmbacher Bierwoche, Innenstadt

Neckarsteinach 31. Juli 2010 Tag des Gastes Viele Vereinsstände laden zu den verschiedensten kulinarischen Genüssen und musikalischen Darbietungen ein. Ab 22.15 Uhr „Vierburgenbeleuchtung“ mit anschließendem Brillantfeuerwerk.


August bis 01.08. Waldenburg

Seefest, Neumühlsee bis 01.08. Ansbach

Kaspar-Hauser-Festspiele bis 01.08. Nürnberg Nürnberger Barden-

treffen – „Railroad Songs“, Altstadt bis 01.08. Burg Rabenstein

Großer Mittelaltermarkt bis 02.08. Forchheim Annafest, Kellerwald bis 08.08. Heidelberg Schlossfestspiele

bis 07.11. Bamberg Historisches Museum

in der Alten Hofhaltung: Sonderausstellung „Im Fluss der Geschichte – Bambergs Lebensader Regnitz“ bis 12.12. Nürnberg Museum Industrie-

kultur: „Die Strecke des Adlers“ bis 19.12. Abenberg Klöppelmuseum:

Sonderausstellung „Venedig zu Gast in Abenberg – Venezianische Spitzen“ bis Februar 2011 Nürnberg

DB-Museum: „Planet Eisenbahn“ 01.08. Wolframs-Eschenbach

Räuber-Hotzenplotz-Fest

bis 08.08. Weinsberg Weinfestival

01.08. Bamberg Kunstpavillon im Hain

bis 08.08. Roth

02. bis 07.08. Burg Krˇivoklát „Krˇivorˇezání“

Schlosshofspiele, Schloss Ratibor bis 08.08. Coburg Vogelschießen bis 08.08. Kulmbach

Kulmbacher Bierwoche, Innenstadt bis 09.08. Heilbronn

Unterländer Volksfest bis 21.08. Rothenburg ob der Tauber

Theatersaison des Toppler-Theaters bis 27.08. Schwäbisch Hall

Freilichtspiele auf der Großen Treppe und im Globe Theater

– Symposium für Holzschnitzer 02. bis 08.08. Schwetzingen

Schwetzinger Tanztage, Schloss

bis 29.08. Kronach

Faust-Festspiele, Festung Rosenberg bis 03.09. Mosbach Veranstaltungsreihe

„Mosbacher Sommer“ bis 04.09. Bamberg

Rosengartenserenaden, Rosengarten der Neuen Residenz bis 19.09. Abenberg Haus fränkischer

Geschichte: Sonderausstellung „Spielstationen – früher und heute“ bis 19.09. Kronach Festung Rosenberg:

Sonderausstellung „Ottmar Alt“ bis 03.10. Mannheim TECHNOSEUM: Son-

derausstellung „Nano! Nutzen und Visionen einer neuen Technologie“ bis 10.10. Nürnberg

Spielzeugmuseum: „Alle einsteigen! Spiele mit der Eisenbahn“ bis 17.10. Bamberg

Altes Rathaus: „300 Jahre Meißen“, Glanzstücke der Sammlung Ludwig bis 30.10. Bamberg Öffentliche Orgel-

konzerte im Kaiserdom, samstags 12.00-12.30 Uhr, Eintritt frei bis 31.10. Roth Museum Schloss Ratibor:

„Stadtgeschichte Roth“ bis 07.11. Nürnberg Germanisches

Nationalmuseum: „Mythos Burg“

07.08. Mosbach Kräutermarkt, Marktplatz 07.08. Rothenburg ob der Tauber

Carmina Burana Open Air 07.08. Nürnberg Klassik Open Air

„Zeitreise“, Luitpoldhain 07.08. Ebermannstadt

Lichterserenade auf der Wiesent 07.08. Egloffstein Weinfest

im historischen Majoratsgarten 07.08. Becˇov nad Teplou

Mitte Europa – Konzert 08.08. Waldenburg

Sonntag im Park, Kurgarten 08.08. Burg Rabenstein

Opern-Open-Air „Der Freischütz“

04.08., 11.08. und 18.08. Ebermannstadt

Feriensonderzug der Museumsbahn 06. bis 07.08. Schloss Kynžvart

Nachtführungen 06. bis 08.08. Nürnberg

Tucher Spectaculum, Burggraben

Spectaculum in Nürnberg Im Burggraben unterhalb der Kaiserburg lassen Ritter, Händler, Handwerker und allerlei Gauklervolk beim Tucher Spectaculum vom 6. bis 8. August 2010 das Mittelalter lebendig werden. Mägde und Knechte sorgen mit „Sauferey und Fresserey“ für das leibliche Wohl.

14. bis 15.08. Gößweinstein

Bürgerfest zwischen Burg und Basilika 18. bis 24.08. Bamberg Sandkerwa –

Kirchweih in der Altstadt u.a. mit Fischerstechen 19. bis 22.08. Rothenburg ob der Tauber

Rothenburger Weindorf 20.08. Burg Hornberg

Barbecue Grillabend 20.08. Schloss Kynžvart Schlosskonzert

im Rahmen des Chopin-Festivals 20. bis 22.08. Bad Colberg-Heldburg

Thüringer Montgolfiade 20. bis 24.08. Pottenstein

Bartholomäus-Kerwa 21.08. Bayreuth Public Viewing der

Wagner-Oper „Walküre“, Festplatz

Live aus dem Bayreuther Festspielhaus: Die Walküre am 21. August 2010

Festival Junger Künstler

Festspiele, Festspielhaus Sommer in Krˇivoklát, Festival mit Musik, Theater, Ausstellungen

weihmarkt, Innenstadt

02. bis 30.08. Bayreuth

bis 28.08. Bayreuth Richard-Wagnerbis 28.08. Burg Krˇivoklát

06. bis 10.08. Roth Kirchweih mit Kirch-

Nach erfolgreichen Live-Übertragungen der „Meistersinger“ und „Tristan und Isolde“ in den Jahren 2008 und 2009 wird am 21. August 2010 wieder eine Aufführung der Bayreuther Festspiele als großes Public Viewing zu erleben sein. Am 21. August 2010 wird bei der 3. Siemens Festspielnacht „Die Walküre“ live aus dem Bayreuther Festspielhaus auf den Festplatz übertragen. Bis zu 50.000 Besucher haben dann Gelegenheit, das Werk Richard Wagners bei bestem Sound und optimaler Sicht auf die Großbildleinwand zu genießen. Infos: Tel. +49 (0) 921 885-88 www.bayreuth.de

09. bis 15.08. Bamberg

Tucher Blues- und Jazzfestival 12. bis 15.08. Schwetzingen

„Musik im Park“, Open-Air-Konzerte im Schlossgarten 12. bis 22.08. Kronach

Kronacher Freischießen 13. bis 15.08. Rothenburg ob der Tauber

Taubertal Open Air Festival 13. bis 16.08. Wolframs-Eschenbach

Kirchweih

21. bis 22.08. Seßlach Altstadtfest 22.08. Burg Loket

Mittelalterliches Burgfest 25. bis 26.08. Burgen Žebrák und Toc ˇník

St. Wenceslavsfest – Fechtkunst, Theater, Jahrmarkt 25. bis 27.08. Roth

Mittelalterfest für Kinder 26. bis 29.08. Prag

Dance2010Bohemia – Folkloretanz mit Tanzgruppen aus aller Welt

13. bis 16.08. Ebermannstadt Altstadtfest 13. bis 16.08. Pfarrweisach

Kreismusikfest, OT Kraisdorf 13./14.08., 20./21.08. und 27./28.08. Wasser-

burg Švihov Nächtliche Sonderführungen mit Blick in die Geschichte 14.08. Burg Guttenberg

Spektakuläres mittelalterliches Varieté mit Rittermahl 14.08. Burg Waischenfeld

Shamrock Castle Festival 14.08. Schloss Horˇovice Nokturno im

Schloss mit Sonderführung 14. bis 15.08. Waldenburg Schlepperfest

Der leibhaftige Räuber Hotzenplotz beim Fest in WolframsEschenbach

55


Veranstaltungen an der Burgenstraße 2010 27. bis 28.08. Cheb Wallensteinfestspiele –

Historisches Stadtfest 27. bis 31.08. Eberbach Kuckucksmarkt 27.08. bis 12.09. Nürnberg

Herbstvolksfest, Dutzendteich 28.08. Burg Guttenberg

Öffentliches Rittermahl 28.08. Schwäbisch Hall

Sommernachtsfest 28. bis 29.08. Bad Wimpfen

619. Zunftmarkt, Kaiserpfalz 28. bis 29.08. Burg Waischenfeld

Mittelaltermarkt

September

bis 30.10. Bamberg Öffentliche Orgel-

konzerte im Kaiserdom, samstags 12.00-12.30 Uhr, Eintritt frei bis 31.10. Roth Museum Schloss Ratibor:

„Stadtgeschichte Roth“ bis 07.11. Nürnberg Germanisches

Nationalmuseum: „Mythos Burg“ bis 07.11. Bamberg Historisches Museum

in der Alten Hofhaltung: Sonderausstellung „Im Fluss der Geschichte – Bambergs Lebensader Regnitz“

„Mosbacher Sommer“ bis 04.09. Bamberg

Rosengartenserenaden, Rosengarten der Neuen Residenz bis 12.09. Nürnberg

Herbstvolksfest, Dutzendteich bis 19.09. Abenberg Haus fränkischer

Geschichte: Sonderausstellung „Spielstationen – früher und heute“ bis 19.09. Kronach Festung Rosenberg:

Sonderausstellung „Ottmar Alt“ bis 03.10. Mannheim TECHNOSEUM: Son-

derausstellung „Nano! Nutzen und Visionen einer neuen Technologie“ bis 10.10. Nürnberg

Spielzeugmuseum: „Alle einsteigen! Spiele mit der Eisenbahn“ bis 17.10. Bamberg

Altes Rathaus: „300 Jahre Meißen“, Glanzstücke der Sammlung Ludwig

Die Hirschhorner Ritter führen Sie durch die mittelalterliche Welt. Erleben Sie das Leben vergangener Zeit beim historischen Markt und mittelalterlichen Treiben der Rittersleut.

10. bis 19.09. Heilbronn 40. Heilbronner

Internationales Vorderladerschießen 03. bis 05.09. Rothenburg ob der Tauber

Reichsstadt-Festtage, Altstadt 04.09. Heidelberg Schlossbeleuchtung

Kurpfälzer Brotmarkt, Marktplatz 04. bis 05.09. Schwetzingen

Classic-Gala Schwetzingen, Internationaler Concours d‘Elégance, Oldtimer im Schlossgarten 04. bis 05.09. Hirschhorn Ritterfest 04. bis 05.09. Kronach Stadtfest 04.09., 11.09., 18.09. und 25.09. Burg Gutten-

berg Öffentliches Rittermahl

11.09. Coburg Nacht der Kontraste – Mu-

seumsnacht rund um den Hofgarten 11.09. Schloss Horˇovice Nokturno im

Burgfest Dilsberg 11. bis 12.09. Sokolov

Traditioneller Bergmannsjahrmarkt Kostenlose Stadtführungen von Juni-September, jeweils samstags ab 10.00 Uhr, Treffpunkt: Tourist-Info

11. bis 12.09. Becˇov nad Teplou Tage

Lassen Sie sich durch unsere romantische mittelalterliche Stadt führen! Erfahren Sie mehr zu unserem Rittergeschlecht, der Burg und der historischen Altstadt!

11. bis 12.09. Schloss Kozel Ausstellung

mit Brillantfeuerwerk 04.09. Mosbach

Weindorf rund ums Rathaus

11. bis 12.09. Neckargemünd

Sonderausstellung „Venedig zu Gast in Abenberg – Venezianische Spitzen“

03. bis 05.09. Schwäbisch Hall

Haydn-Musikfest

Schloss mit Sonderführung

bis 19.12. Abenberg Klöppelmuseum:

03. bis 05.09. Mannheim Hafenfest

Einweihung Greckenschloss (nach Sanierung), Kochendorf 10. bis 18.09. Schloss Nebílovy

kultur: „Die Strecke des Adlers“

DB-Museum: „Planet Eisenbahn“

10. bis 12.09. Bad Friedrichshall

Traditionelles 34. Ritterfest 04./05. September 2010

bis 12.12. Nürnberg Museum Industrie-

bis Februar 2011 Nürnberg bis 03.09. Mosbach Veranstaltungsreihe

Veranstaltungen in Hirschhorn:

des europäischen Kulturerbes – Ausstellung von Objekten aus der Entdeckung des Maurusschreins „Wochenende der Blumen“ 11. bis 14.09. Ebermannstadt Kirchweih 11.09. bis 01.10. Burg Hornberg

Schalen- und Krustentiere 12.09. in den Orten auf dem deutschen

05.09. Rothenburg ob der Tauber

Historisches Festspiel 1631 „Der Meistertrunk“, Kaisersaal im Rathaus, mit Historischem Schäfertanz auf dem Marktplatz am 05.09. 05.09. Ebermannstadt Fränkische-

Schweiz-Marathon und autofreier Sonntag auf der B 470 05.09. Wasserburg Švihov

Traditionelles Jahrmarktfest

Teil der Burgenstraße Tag des offenen Denkmals 12.09. Roth Altstadtfest mit Gautschen 16. bis 20.09. Pottenstein

Schoofmelker-Kerwa, OT Kühlenfels 16. bis 27.09. Nürnberg Altstadtfest mit

traditionellem Fischerstechen 16.09. bis 03.10. Nürnberg

Herbstmarkt, Hauptmarkt

10. bis 11.09. Nürnberg

Trempelmarkt, Altstadt

Neckarbischofsheim

Kunst und Kultur meet Kerwe 17. bis 20. September 2010

17. bis 20.09. Neckarbischofsheim

Kunst und Kultur meet Kerwe 17. bis 20.09. Ebern

Kirchweih mit Kirchweihmarkt 17. und 24.09. Rothenburg ob der Tauber

Hans-Sachs-Spiele, Kaisersaal im Rathaus 18.09. Burg Krˇivoklát „Pürglitzer Herr-

Internationaler Concours d’Elégance im Schwetzinger Schlossgarten – der Schönheitswettbewerb auf vier Rädern gehört zu den zahlreichen Besuchermagneten des „Pfälzischen Versailles“

56

scher“ – historisches Treiben


bis 10.10. Nürnberg

02. und 16.10. Burg Guttenberg

Spielzeugmuseum: „Alle einsteigen! Spiele mit der Eisenbahn“ bis 17.10. Schwetzingen bis 17.10. Bamberg

Altes Rathaus: „300 Jahre Meißen“, Glanzstücke der Sammlung Ludwig bis 30.10. Bamberg Öffentliche Orgel-

konzerte im Kaiserdom, samstags 12.00-12.30 Uhr, Eintritt frei

10. bis 19. September 2010

Das 40. Jubiläum ist Anlass, Deutschlands gemütliches Weindorf rund um das historische Rathaus in Heilbronn an zehn Tagen zu feiern. Der Treffpunkt für Weinkenner aus nah und fern bietet Spezialitäten aus den Weinbergen rund um die Weinbaumetropole Heilbronn. 12 Genossenschaftskellereien und 18 Weingüter kredenzen an ihren kreativ geschmückten Ständen rund 300 verschiedene Weine und 16 Winzersekte. Spritzige Weißweine, kräftige Rotweine und vollmundige Weißherbstweine werden in dekorativen 1/10 Litergläser zum Verkauf angeboten. Kulinarische Köstlichkeiten aus der regionalen und internationalen Küche verwöhnen den Gaumen der mehr als 300.000 Weindorfbesucher. Das vielfältige Musikprogramm auf fünf Bühnen sorgt für beste Stimmung und Atmosphäre. Tauchen Sie mit ein in die Welt des Weines und genießen Sie die edlen Tropfen aus dem Heilbronner Land.

18. bis 19.09. Kronach Rosen- und Garten-

messe, Festung Rosenberg

Oktober bis 01.10. Burg Hornberg

19.09. Schwäbisch Hall

Freundschaftstag, Marktplatz

Schalen- und Krustentiere bis 03.10. Mannheim TECHNOSEUM: Son-

19.09. bis 20.02.2011 Mannheim

Reiss-Engelhorn-Museen: „Die Staufer und Italien. Drei Innovationsregionen im mittelalterlichen Europa“ 24. bis 26.09. Prag XV. Internationales

Musikfestival „Vejvoda-Zbraslav“

03.10. Bamberg Großer Antik- und Trödel-

markt, Innenstadt

®

35. Schwetzinger Mozartfest , Schloss

40. Heilbronner Weindorf

Öffentliches Rittermahl

bis 31.10. Roth Museum Schloss Ratibor:

„Stadtgeschichte Roth“ bis 07.11. Nürnberg Germanisches

Nationalmuseum: „Mythos Burg“ bis 07.11. Bamberg Historisches Museum

in der Alten Hofhaltung: Sonderausstellung „Im Fluss der Geschichte – Bambergs Lebensader Regnitz“ bis 12.12. Nürnberg Museum Industrie-

kultur: „Die Strecke des Adlers“ bis 19.12. Abenberg Klöppelmuseum:

Sonderausstellung „Venedig zu Gast in Abenberg – Venezianische Spitzen“ bis 20.02.2011 Mannheim

Reiss-Engelhorn-Museen: „Die Staufer und Italien. Drei Innovationsregionen im mittelalterlichen Europa“ bis Februar 2011 Nürnberg DB-Museum:

„Planet Eisenbahn“ 01. bis 03.10. Heilbronn

Hafen- (Töpfer-) Markt, Innenstadt

03.10. Loket Weinfest 08. bis 11.10. Pfarrweisach

Kirchweih, OT Kraisdorf 09. bis 10.10. Nürnberg

Töpfermarkt, Hauptmarkt 09. bis 17.10. Rothenburg ob der Tauber

Herbstwanderwoche 09. bis 29.10. Burg Hornberg

Wildspezialtitäten 10.10. Mosbach Kurpfälzer Erntefest mit

historischem Umzug, Marktplatz 10.10. Sinsheim Sinsheimer Herbst 10.10. Schwäbisch Hall

Salztage, Innenstadt 10.10. Roth Matthäusmarkt, Innenstadt 10.10. Ebern Oktobermarkt und Apfelfest

mit verkaufsoffenem Sonntag 14. bis 17.10. Schwetzingen

Schwetzinger Jazztage 15.10. Burg Hornberg

Historischer Abend mit Drehleiher, Krummhorn und Garkleinflöten zur mittelalterlichen Tafeley 16.10. bis 17.10. Wasserburg Švihov

Tage des europäischen Kulturerbes – nächtliche Sonderführungen

derausstellung „Nano! Nutzen und Visionen einer neuen Technologie“ bis 03.10. Nürnberg

Herbstmarkt, Hauptmarkt bis 10.10. Mannheim

Oktobermess, Volksfest

24. bis 27.09. Weinsberg

Weibertreu-Herbst

bis 10.10. Hirschhorn Kürbiswochen

24.09. bis 17.10. Schwetzingen

®

35. Schwetzinger Mozartfest , Schloss 25.09. Heidelberg Heidelberger Herbst –

bis 10.10. Abenberg

Haus fränkischer Geschichte: Fotoausstellung „Augenblicke“

Altstadtfest mit historischem Markt 25.09. Heilbronn Weinleseauftakt,

Weinterrassen am Wartberg 25. bis 26.09. Schwäbisch Hall

Weinlese auf Burg Karlstein - ein farbenprächtiges Spektakel vom ersten Hahnenschrei bis in die Nacht, unter anderem mit historischem Umzug und Ritterturnier

Backofenfest, Hohenloher Freilandmuseum Wackershofen 25. bis 26.09. Pottenstein Historischer

Handwerkermarkt, OT Tüchersfeld

02.10. Mosbach Kürbismarkt, Marktplatz

25. bis 26.09. Seßlach Seßlacher Herbst mit

02.10. Rothenburg ob der Tauber

längster Weintafel Oberfrankens

Historisches Festspiel 1631 „Der Meistertrunk“, Kaisersaal im Rathaus“

25. bis 26.09. Burg Karlsˇtejn

Karlsteiner Weinlese

02.10. Horˇovice Zwiebeljahrmarkt

25.09. bis 10.10. Mannheim

02. bis 03.10. Burg Waischenfeld

Oktobermess, Volksfest

Kunst- und Handwerkermarkt

26.09. bis 10.10. Hirschhorn Kürbiswochen 26.09. bis 10.10. Abenberg

Haus Fränkischer Geschichte: Fotoausstellung „Augenblicke“

1985 wurde in der Kapelle der Burg Becˇov der Maurusschrein entdeckt – seine Geschichte gleicht einem Kriminalroman

02. bis 16.10. Mannheim

Herbstmarkt, Kapuzinerplanken 02.10. bis 13.11. Mannheim und Heidel-

berg Enjoy Jazz, 12. Internationales Festival für Jazz und anderes

16. bis 17.10. Burg Krˇivoklát

„Krumturnier“ – traditionelle Fechttage mit Ritterkämpfen, Jahrmarkt und historischem Treiben 16. bis 30.10. Bamberg

Herbstmarkt, Maxplatz 17.10. Eberbach Apfeltag, Altstadt 17. bis 31.10. Abenberg

Haus fränkischer Geschichte: Landkreis-Kunstausstellung 26.10. bis 20.02.2011 Heidelberg Univer-

sitätsbibliothek: Ausstellung „Codex Manesse“, die große Heidelberger Liederhandschrift des Mittelalters

57


Veranstaltungen an der Burgenstraße 2010 30.10. Burg Guttenberg

Großes Hexenspektakel 30.10. Bayreuth

Bayreuther Museumsnacht 30.10. bis 07.11. Rothenburg o.d.T.

Herbstmesse mit Volksfest

November bis 07.11. Rothenburg ob der Tauber

Herbstmesse mit Volksfest bis 07.11. Nürnberg Germanisches

Nationalmuseum: „Mythos Burg“ bis 07.11. Bamberg Historisches Museum

in der Alten Hofhaltung: Sonderausstellung „Im Fluss der Geschichte – Bambergs Lebensader Regnitz“ bis 13.11. Mannheim und Heidelberg

Enjoy Jazz, 12. Internationales Festival für Jazz und anderes bis 12.12. Nürnberg Museum Industrie-

kultur: „Die Strecke des Adlers“ bis 19.12. Abenberg Klöppelmuseum:

Sonderausstellung „Venedig zu Gast in Abenberg – Venezianische Spitzen“ bis 20.02.2011 Mannheim

Reiss-Engelhorn-Museen: „Die Staufer und Italien. Drei Innovationsregionen im mittelalterlichen Europa“

Besuchen Sie zur Jahreswende den Nachtwächterumzug auf der Bergfeste Dilsberg. Am 31. Dezember erwartet der Stadtwaibel mit seinen Nachtwächtern alle Dilsberger und Besucher zum traditionellen Neujahrsumzug. Begleitet von Musikern der Trachtenkapelle oder des Musikzuges wird das alte Jahr verabschiedet und das Neue Jahr mit Glockenschlag und dem tiefen Tuten des mächtigen Nachtwächterhorns begrüßt. Ausgangspunkt ist stets am Stadttor vor dem alten Wachhaus (Jugendherberge).

Sonderausstellung „Venedig zu Gast in Abenberg – Venezianische Spitzen“ bis 20.02.2011 Mannheim

Reiss-Engelhorn-Museen: „Die Staufer und Italien. Drei Innovationsregionen im mittelalterlichen Europa“ bis 20.02.2011 Heidelberg Universitäts-

bibliothek: Ausstellung „Codex Manesse“, die große Heidelberger Liederhandschrift des Mittelalters bis Februar 2011 Nürnberg

DB-Museum: „Planet Eisenbahn“ 04. bis 05.12. Forchheim Kunsthandwerk,

Infos: Tourist-Information Neckargemünd +49 (0) 6223 3553

Innenhof der Kaiserpfalz 09.12. bis 01.05.2011 Nürnberg

bis 20.02.2011 Heidelberg Universitäts-

bibliothek: Ausstellung „Codex Manesse“, die große Heidelberger Liederhandschrift des Mittelalters bis Februar 2011 Nürnberg

DB-Museum: „Planet Eisenbahn“ 01.11. Neckarsteinach Allerheiligenmarkt 01. bis 30.11. Heidelberg

06. bis 09.11. Pfarrweisach Kirchweih 06. bis 26.11. Burg Hornberg

Enten- und Gänsespezialitäten 20.11. Burg Hornberg Gourmet-Abend 20.11. Burg Guttenberg Wikingermahl 20. bis 21.11. Heilbronn Gipfeltreffen des

Württemberger Weines

05. bis 06.11. Mosbach Kunsthandwerker-

bis 12.12. Nürnberg Museum Industrie-

kultur: „Die Strecke des Adlers“

Einzigartig in Deutschland: Das ganzjährige „Weihnachtsdorf“ in Rothenburg ob der Tauber Mitten im Zentrum der romantischen Altstadt präsentiert „Käthe Wohlfahrt“ eine überwältigende Auswahl an Weihnachtsdekorationen in einzigartigem Ambiente: Ein nachgebildeter fränkischer Marktplatz mit schneebedeckten Fachwerkhäusern, ein 5,50 m hoher, weißer Weihnachtsbaum, eine 5 m hohe Weihnachtspy-

ramide und kilometerlange Tannengirlanden mit über 80 000 Lämpchen geben dem Fachgeschäft eine festliche Atmosphäre und laden zum genussvollen Einkaufen ein. Eine besondere Empfehlung sind die faszinierenden Produkte aus der „Rothenburger Weihnachtswerkstatt“. Sie werden von Künstlern des Hauses Käthe Wohlfahrt entworfen, handwerklich hergestellt und bemalt

27. bis 31.12. Mannheim

Silvestermarkt, Kapuzinerplanken 31.12. Neckargemünd

Nachtwächterumzug 31.12. Burg Guttenberg Mittelalterliches 31.12. Roth Abschlussveranstaltung des

Dezember

markt mit Lichtermarkt, Marktplatz 06.11. Rothenburg ob der Tauber

Germanisches Nationalmuseum: „Reisebegleiter – mehr als nur Gepäck“

Silvesterspektakulum

Internationales Filmfestival

Rothenburger Lichterlauf

58

bis 19.12. Abenberg Klöppelmuseum:

Jubiläumsjahres „950 Jahre Stadt Roth“ mit Hochfeuerwerk, Marktplatz 31.12. Bamberg Silvesterkonzert der

Bamberger Symphoniker

und sind ganz besondere Souvenirs oder außergewöhnliche Geschenke. Sowohl im Sommer als auch im Winter genießen

„Deutsches Weihnachtsmuseum“

es Kunden und Besucher aus der ganzen Welt, in den Zauber des „Weihnachtsdorfs“ einzutauchen. Und wer mehr über die Deutsche Weihnacht wissen möchte, der kann in der ersten Etage im ebenfalls ganzjährig geöffneten „Deutschen Weihnachtsmuseum“ die historischen Ausstellungsstücke bestaunen, die von den Weihnachtsfesten unserer Vorfahren erzählen. Informationen unter www.bestofchristmas.com oder unter www.weihnachtsmuseum.de


weihnachtsmärkte und andere weihnachtliche termine 24.11. bis 22.12. Heidelberg

Weihnachtsmarkt 24.11. bis 23.12. Mannheim

Weihnachtsmarkt rund um den Wasserturm 24.11. bis 02.01.2011 Heidelberg

Eislaufbahn „Christmas on Ice“ auf dem Karlsplatz 25.11. bis 22.12. Heilbronn

Weihnachtsmarkt 25.11. bis 23.12. Bamberg

Weihnachtsmarkt 26. bis 28.11. Gundelsheim

Weihnachtsmarkt 26. bis 28.11. Bad Wimpfen

Altdeutscher Weihnachtsmarkt 26. bis 28.11. Prag

XX. Internationales Festival der Advents- und Weihnachtsmusik 26.11. bis 23.12. Rothenburg o.d.Tauber

Reiterlesmarkt 26.11. bis 23.12. Ansbach Weihnachtsmarkt 26.11. bis 23.12. Coburg Weihnachtsmarkt

Coburger Weihnachtsmarkt Vom Geheimtipp zum Highlight – so präsentiert sich während der gesamten Adventszeit der Coburger Weihnachtsmarkt. Regionale Spezialitäten und Kunsthandwerk, Aktionen für Kinder und stimmungsvolle Musik gepaart mit einem frischen, modernen Lichtdesign auf dem historischen Marktplatz. Unvergesslich!

Burg-Weihnachtsmarkt Abenberg 27. und 28. Nov. 2010 Der Weihnachtsmarkt vor der grandiosen Kulisse der 1000-jährigen Abenberger Burg. An vielen Stellen können die Besucher, zwischen den 70 Buden und Ständen, an Lagerfeuern rasten. Auf dem gesamten Marktgelände finden musikalische und künstlerische Darbietungen statt. Highlight ist der alljährige Besuch des „original Nürnberger Christkinds“ am Sonntagabend. Stadt Abenberg Tel. +49 (0) 9178 988051 kultur@stadt-abenberg.de

27. bis 28.11. Abenberg

Weihnachtsmarkt auf Burg Abenberg 27. bis 28.11. Ebermannstadt

Weihnachtsmarkt 27. bis 28.11. Seßlach Adventsmarkt 27. bis 28.11. Schloss Horˇovice

Sonderführungen zum Advent 27.11. bis 05.12. Roth Christkindlesmarkt 27.11. bis 22.12. Cheb

Adventszeit – Märkte und Konzerte 27.11. bis 06.01.2011 Bamberg

„Krippenstadt“ Bamberg – 400 Krippendarstellungen in der Altstadt, Rundweg mit 39 Stationen 28.11. Pottenstein Weihnachtsmarkt 28.11. Ebern Weihnachtsmarkt

mit Krippenausstellung 01.12. bis 24.12. Forchheim

Forchheimer Adventskalender 01. bis 31.12. Schloss Kozel

Ausstellung „Weihnachtskrippen“ 02. bis 05.12. Schwetzingen

Weihnachtsmarkt

Kirchberg an der Jagst – im „Städtle“ findet vor der prächtigen Kulisse des Schlosses der älteste Weihnachtsmarkt Hohenlohes statt 03. bis 05.12. Neckargemünd

11. bis 12.12. Wolframs-Eschenbach

Weihnachtsmarkt, Marktplatz

Sternlesmarkt

03. bis 05.12. Bad Wimpfen

11. bis 12.12. Gößweinstein

Altdeutscher Weihnachtsmarkt 04. bis 05.12. Neckargemünd

Weihnachtsmarkt vor der Basilika 11. bis 12.12. Schloss Horˇovice

Weihnachtsmeile auf der Burgfeste Dilsberg 04. bis 05.12. Kirchberg a. d. Jagst

Sonderführungen zum Advent 12.12. Wolframs-Eschenbach

Fränkische Weihnacht, Konzert im Liebfrauenmünster

Weihnachtsmarkt 04. bis 05.12. Schloss Horˇovice

12.12. Maroldsweisach Weihnachtsmarkt

Sonderführungen zum Advent 04./05.12. und 11./12.12. Burg Krˇivoklát

Fürstlicher Advent in Krˇivoklát 05.12. Heiligenstadt Weihnachtsmarkt

in der Burgruine Altenstein 12.12. Loket Weihnachtsmarkt 16. bis 19.12. Schwetzingen

Weihnachtsmarkt

05.12. Ebern Krippen-

ausstellung und Krippenweg 05.12. Maroldsweisach

Weihnachtsbasar 08. bis 20.12. Mosbach

Weihnachtsmarkt 09. bis 12.12. Schwetzingen

Weihnachtsmarkt 09. bis 12.12. Prag

Veranstaltungsreihe „Prager Weihnacht“, Musik, Theater, Folklore 10. bis 12.12. Bad Wimpfen

Altdeutscher Weihnachtsmarkt 11. bis 12.12. Waldenburg

Weihnachtsmarkt

03.12. Sokolov

Advent im Schloss Sokolov 26.11. bis 23.12. Bayreuth

Prag im Lichterglanz – Weihnachtsmarkt am Altstädter Ring

Christkindlesmarkt 26.11. bis 24.12. Nürnberg

22.12. bis 01.01.2011 Prag

Weihnachtsstadt Nürnberg – Christkindlesmarkt, Kinderweihnacht, Markt der Partnerstädte, Sternenhaus (rund um den Hauptmarkt)

Veranstaltungsreihe „Prager Weihnacht“, Musik, Theater, Folklore 26.12. Gößweinstein Ewige Anbetung

mit anschließender Lichterprozession

27.11. Pfarrweisach Weihnachtsmarkt,

Burggasthof Lichtenstein

26.12. Wolframs-Eschenbach Weih-

nachtskonzert im Liebfrauenmünster

27. bis 28.11. Neckarsteinach

Weihnachtsmarkt

26.12. Schloss Kynžvart

Weihnachtskonzert

27. bis 28.11. Eberbach Weihnachtsmarkt 27. bis 28.11. Sinsheim Weihnachtsmarkt

Gößweinstein und seine Burg bei der „Ewigen Anbetung“ – ein Lichtermeer in der winterlichen Landschaft der Fränkischen Schweiz

Änderungen vorbehalten

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Neckargemünd – Marktplatz

Neckargemünd – Ruine Reichenstein

on der Schwäbischen Alb nach Italien In Baden-Württemberg, RheinlandPfalz und Hessen wurde das Jahr 2010 zum Stauferjahr ausgerufen. Die Länder widmen sich damit dem schwäbischen Adelsgeschlecht der Staufer, das die Geschichte des Hochmittelalters maßgeblich prägte. Höhepunkt ist die Ausstellung „Die Staufer und Italien“ vom 19. September 2010 bis 20. Februar 2011 in den Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim, dem Startpunkt der Burgenstraße. Grund genug, auch an der Burgenstraße den Spuren der Staufer zu folgen und die Herrscherdynastie vorzustellen. Ihr Name leitet sich von der Burg Stauf ab, gelegen auf dem Hohenstaufen am Rande der Schwäbischen Alb und hier beginnt auch ihre Geschichte. Zunächst eingesetzt als schwäbische Herzöge entwickelten sich die Staufer zum bedeutendsten Herrschergeschlecht ihrer Zeit. Zwischen 1138 und 1268 stellten sie sieben römisch-deutsche Könige und römische Kaiser und standen an der Spitze der mittelalterlichen Hierarchie. Darüber hinaus regierten sie als normannische Könige in Sizilien und Erben des Königreichs Jerusalem bisweilen weite Teile des christlichen Abendlandes.

60

Burg Guttenberg im Neckartal


die spuren der staufer an der burgenstraße

Burg Hirschhorn

Eberbach

Immer wieder finden sich an der Burgenstraße Orte, an denen sich staufische Geschichte zugetragen hat. Allein drei Kaiserpfalzen - Wimpfen, Nürnberg und Cheb (Eger) sind hier zu finden. Als wichtige materielle und personelle Stützpunkte der hochmittelalterlichen Politik, aber auch als Schauplätze glänzender Hoffeste und Hoftage, Horte des Wissens und Zentren künstlerischer Aktivität kommt ihnen besondere Bedeutung zu. Wimpfen als staufisches Machtzentrum In Wimpfen errichtete Kaiser Friedrich I. Barbarossa die größte Kaiserpfalz nördlich der Alpen und rückte damit die Region in den Mittelpunkt des politischen Interesses. Sowohl er als auch andere staufische Herrscher waren hier häufige Gäste und so sind jeweils drei Aufenthalte von Kaiser Heinrich VI. und Kaiser Friedrich II. sowie fünfzehn Aufenthalte von König Heinrich (VII.) verbrieft. Er hatte den Ort ebenso wie die Burg Eberbach 1227 als Lehen erhalten.

Blick auf Bad Wimpfen

Folgen eines Selbstmordversuchs. 775 Jahre später erinnert Bad Wimpfen mit verschiedenen Sonderveranstaltungen an dieses Ereignis. Die Bauten der Kaiserpfalz prägen das Stadtbild bis heute.

Bad Wimpfen – Musikanten in staufischen Kostümen

Der Schutz der Wimpfener Kaiserpfalz Der nun einsetzende Burgenbau in der Umgebung von Wimpfen hatte seine Ursache in der Sicherung dieser Kaiserpfalz und führte dazu, dass insbesondere das Neckartal mit Burgen aus dieser Zeit reich bestückt ist.

Neckargemünd gehörte zu den strategisch wichtigen Für ihn ist mit Wimpfen das tragischste Ereignis seines Orten, die an einer Hauptstraße lagen und besonders Lebens verknüpft: 1235 ließ ihn sein Vater Friedrich II. hier geschützt werden mussten. So wurde oberhalb der begefangen nehmen, stehenden Siedlung von den Staufern weil er gegen die die Reichsburg Reichenstein errichtet, Freilichtfestspiel „Heinrich VII., Politik rebelliert die zugleich Verwaltungssitz für einige Rebell in Samt und Seide“ hatte, die dieser Dörfer in der Nähe war. Schon bald nach Mittelalterliches Schauspiel von Gerhard Gruber ihm aufzwang. der Fertigstellung der Burg soll NeckarWimpfen im Jahr 1235. Die Königspfalz beherbergt Er sollte seine gemünd zur Freien Reichsstadt erhoben wie schon so oft in den letzten Jahren den Stauferkönig Heinrich (VII.). Freiheit niemals worden sein. Die erste schriftliche Ausgerechnet jetzt scheint der wieder erlangen. Erwähnung des neuen Status stammt jahrelange Streit des Königs mit seinem Vater, Kaiser Friedrich II. Seine Königswürvon 1241. dem Höhepunkt zuzustreben. de wurde ihm Denn der Kaiser ist unterwegs aberkannt. Sieben An der heutigen Burg Hirschhorn stamnach Wimpfen um seinen Sohn zur Rechenschaft zu ziehen… Jahre später starb men die mächtige Schildmauer und die er im Gefängnis in Reste des wohnturmartigen Palas aus Termine: 4./9./15./17./ 18./23./24./25. Juli 2010 Süditalien an den spätstaufischer Zeit.

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Mannheim Pauschalangebot „Die Staufer und Italien“

Sinsheim – Burg Steinsberg

Leistungen: • eine Übernachtung/ Frühstück im Dreioder Vier-SterneHotel • Eintritt in die Ausstellung „Die Staufer und Italien“ Schauplatz der Stauferausstellung: • Eintritt inklusive Museum Zeughaus C5 Audioguide ins (Foto: © rem) Barockschloss Mannheim • Drei-Gänge-Menü im Restaurant C Five im Hofgarten des Museums Zeughaus Ab 91,- Euro pro Person im Doppelzimmer Reisezeit: 19.09.2010 bis 20.02.2011.

Burg Guttenberg – Führung zum „Leben auf der Ritterburg“

Information & Buchung: Tourist-Information Mannheim In Eberbach wird für die Stadtmehrteilige BurganTel. +49 (0) 621 293-8700 · www.tourist-mannheim.de gründung das Jahr 1227 angenomlage liegt oberhalb men. In diesem Jahr erhielt der von Eberbach. Hier staufische König Heinrich (VII.) – eben derjenige, der in gilt die Mittelburg mit ihren am Wimpfener Vorbild orienWimpfen 1235 von seinem Vater Friedrich II. gefangen tierten Arkaden als originäre Stauferburg. genommen wurde – die bereits bestehende Burg Eberbach zusammen mit Wimpfen als Lehen. Es wird vermutet, dass Burg Steinsberg in Sinsheim verfügt über einen vollständig er bald darauf die Stadt gründete, um seine Machtposition erhaltenen achteckigen Bergfried, den einzigen seiner Art auszubauen. Heute sind in Eberbach bauliche Reste aus nördlich der Alpen. Er wurde zusammen mit der Mantelder Stauferzeit noch in Teilen der Stadtmauer sichtbar. Die mauer zwischen 1225 und 1250 im Auftrag Kaiser Friedrichs II. errichtet. Der Grundriss weist Parallelen zu Friedrichs berühmtem Castel del Monte in Apulien auf. Mit bedeutenden, zum Teil erstmals in Deutschland gezeigten, originalen Zeugnissen und Pretiosen wird die Geschichte, Kunst und Kultur des staufischen Zeitalters lebendig gemacht.

„Die Staufer und Italien“ – Drei Innovationsregionen im mittelalterlichen Europa Die Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim widmen dem bedeutendsten europäischen Herrschergeschlecht des 12. und 13. Jahrhunderts eine große kulturgeschichtliche Ausstellung. Sie wendet sich Innovationen und Entwicklungsschüben der Stauferzeit in drei Regionen, dem Rhein-Main-Neckar-Raum, Oberitalien und dem Königreich Sizilien zu. Es wird unter anderem den Wurzeln der Familie im 11. Jahrhundert nachgespürt, aber auch der Aufstieg in den höchsten Rang des Reiches und der Fall der staufischen Familie in den folgenden zwei Jahrhunderten nachgezeichnet. Zudem wird die Bedeutung Italiens und das Streben nach antiken Vorbildern vorgestellt.

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Geöffnet täglich (Montag bis Sonntag) auch an Feiertagen (außer 24.12. und 31.12.) 11–18 Uhr Reiss-Engelhorn-Museen Museum Zeughaus C5 68159 Mannheim Tel. +49 ((0)) 621 2933150 w.staufer2010.de www.staufer2010.de Speziell zur Stauferausstellung bietet die Deutsche Bahn das Kultur-Ticket-Spezial an. Näheres unter www.bahn.de.

Thronender König, Norditalien, um 1230-1235, New York, The Metropolitan Museum of Art, Mrs. Stephen V. Harkness Fund, 1922 (22.31.2), Photograph © 2004 The Metropolitan Museum of Art

Auch Burg Guttenberg wurde zum Schutz der Kaiserpfalz in Wimpfen errichtet. Der 46 Meter hohe Bergfried entstand unter Stauferkaiser Friedrich II. Gegenüber den anderen Burgen, die ebenfalls diesem Zweck dienten, bildet sie jedoch eine große Ausnahme: Sie wurde nie zerstört, wurde ununterbrochen – bis zum heutigen Tage – bewohnt und zählt daher zu den wenigen vollständig erhaltenen Stauferfestungen. Der Staufer und die treuen Weiber In Weinsberg ging Konrad III., der erste König aus dem Geschlecht der Staufer, 1140 in die Geschichte ein. Als Herrscher, der einer List zum Opfer fällt und dennoch zu seinem Wort steht, spielt er eine wichtige Rolle in der Sage „Die Treuen Weiber


Foto: Jürgen Frahm

Weinsberg – Weibertreufestspiele

Schwäbisch Hall – Keckenturm aus der Stauferzeit

von Weinsberg“ (mehr dazu auf Seite 22). Er hatte gerade die Welfen besiegt, die Burg Weinsberg in seinen Besitz gebracht und über die welfisch gesinnten Weinsberger Bürger als staufische Vögte die „Herren von Weinsberg“ gesetzt. Der daraus erwachsende ständige Streit mit der Stadt bewog die Herren von Weinsberg fortan Burg Guttenberg zu ihrem Aufenthaltsort zu machen. Der Ursprung des Hellers Zur Zeit der Staufer gehörte das Marktrecht, mit dem wirtschaftliche und kulturelle Blüte einherging, zu den

Rothenburg ob der Tauber – Blasiuskapelle im Burggarten

Arrangement: „Codex Manesse – die große Heidelberger Liederhandschrift“ • 1, 2 oder 3 Hotelübernachtungen/ Frühstück (Kategorie Komfort) • HeidelbergCARD (2 Tage) • Eintritt in die Codex ManesseAusstellung • Drei-Gang-Dinner in einem Altstadt-Restaurant buchbar: 01.11.2010 – 20.02.2011 1 Nacht = 120,- Euro pro Person im Doppelzimmer Tipp: „3 Nächte bleiben, 2 bezahlen“ – 3 Nächte = 185,- Euro pro Person im Doppelzimmer Buchung: Heidelberg Marketing GmbH Tel. +49 (0) 6221 14 22-24, -26 www.heidelberg-marketing.de

Burg Colmberg

wichtigsten Privilegien einer Stadt. In Schwäbisch Hall, wo schon lange Salz gewonnen wurde, tat Kaiser Friedrich I. Barbarossa ein Übriges: Er verlieh der Stadt 1156 auch noch das Recht für ihren siebentägigen Jahrmarkt eigene Münzen, den „Häller“ oder „Heller“, prägen zu dürfen. Was nun folgte, war ein regelrechter Boom im Salzhandel, der den Hallern großen Reichtum einbrachte. Auf dem ältesten Heller ist Barbarossa daher durch die Buchstaben „F.R.I.S.A.“, die Initialen des Fridericus Rex Imperator Semper Augustus, verewigt.

Ausstellung des Codex Manesse in Heidelberg vom 26. Oktober 2010 bis 20. Februar 2011 In Heidelberg gewährt die Universitätsbibliothek Einblick in ihren kostbarsten Schatz, den Codex Manesse. Die berühmteste deutsche Handschrift des Mittelalters entstand zu Beginn des 14. Jahrhunderts und enthält die umfassendste Sammlung mittelhochdeutscher Lieddichtung. Die ältesten Minnelieder reichen bis ins 12. Jahrhundert und damit in die Blütezeit staufischer Klassik zurück. Der Codex Manesse ist damit – obwohl Jahrzehnte nach dem Ende der Staufer angelegt – eines der Schlüsselzeugnisse für die Kunst und Kultur der Stauferzeit. Die Ausstellung der Universitätsbibliothek ist nicht nur ein Beitrag zum Stauferjahr 2010, sondern auch zum 625. Jubiläum der Universität Heidelberg im Jahr 2011. Geöffnet täglich – außer feiertags – 10 bis 18 Uhr Universitätsbibliothek Heidelberg – ihre Entstehung reicht bis zur Gründung der Universität im Jahr 1386 zurück. Das heutige Gebäude wurde 1905 fertig gestellt.

Universitätsbibliothek Heidelberg Plöck 107-109, 69117 Heidelberg Telefon +49 (0) 6221 54-2380 www.ub.uni-heidelberg.de

A h dem d SStaufer f Kaiser K Auch Heinrich VI. (1165-1197), dem Sohn Friedrichs I. Barbarossa, ist im Codex Manesse eine ganzseitige Miniatur gewidmet.

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Nürnberg – Kaiserburg

Der Bamberger Dom – Grablege des Staufer-Königs Konrad III.

Die Staufer in Franken In Rothenburg wurde eine über der Tauber gelegene Grafenburg 1142 von Konrad III. erweitert und zur Reichsburg erhoben, in der er auch Hof hielt. Sie sollte den Mittelpunkt der staufischen Herrschaft in Franken bilden und war auch hier Ausgangspunkt für die Stadtgründung. Die Burg befand sich auf dem Gebiet des heutigen Burggartens, in dem aus staufischer Zeit die Burgkapelle St. Blasius erhalten ist.

Die Doppelkapelle in der Burganlage von Cheb (Eger)

Entwicklung Nürnbergs förderten sie in besonders hohem Maße, beispielsweise durch den Freiheitsbrief von 1219, der zahlreiche Privilegien für die Stadt enthielt. Eine blühende Stadt wiederum konnte mehr Steuern entrichten, die zur Finanzierung der kostspieligen Hoftage dringend benötigt wurden. Die ausgedehnten Aufenthalte staufischer Herrscher auf der Kaiserburg zeigen, dass Nürnberg zweifelsohne zu ihren bevorzugten Orten zählte.

In Bamberg ist der Kaiserdom der Anknüpfungspunkt zur staufischen Geschichte. Als König Konrad III. verwundet Ebenso wie in Rothenburg gab es auch in Colmberg eine aus dem Zweiten Kreuzzug zurückgekehrt war, hielt er kleine Palisadenburg, die von den staufischen Kaisern nach 1152 in Bamberg einen Hoftag ab, um seine Nachfolge zu 1140 zu einer Reichsburg ausgebaut wurde. In dieser Zeit regeln. Als er währenddessen verstarb, sorgte der Bischof entstanden die unteren Teile des Palas und der Kemenate, von Bamberg, froh darüber eine hochrangige Persönetwa 100 Jahre später der Bergfried. Damals mauerte man lichkeit in seinem Dom bestatten zu können, dafür, dass mit Buckelquadern, die in der Mitte ein Loch hatten. Sie Konrad hier seine letzte wurden mit riesigen Zangen Ruhe fand. Mit Philipp gepackt und auf die gewünschvon Schwaben, dessen te Höhe hinaufgezogen. Eine Das Projekt Staufer-Stelen Weinsberg – die Staufer-Stele bei der gesamte Herrschaftszeit solche Zange hängt heute noch Zum 750. Todestag Kaiser Burgruine Weibertreu Friedrichs II. wurde im Jahr vom Thronstreit mit dem an der Wand neben dem Ein2000 vom Verein der StauferWelfen Otto IV. geprägt gang ins heutige Burghotel. freunde, Göppingen, die erste war, starb in Bamberg Stele in seinem Sterbeort Fiorentino errichtet. Aufgrund ein weiterer StauferköAuch die Kaiserburg in Nürnder großen Resonanz in der nig. Er wurde hier 1208 berg blickt auf eine VergangenÖffentlichkeit entwickelte von Pfalzgraf Otto von heit als staufische Kaiserpfalz sich die Idee, in möglichst vielen Städten in Europa, die Wittelsbach ermorzurück. Nacheinander bauten mit der Geschichte der Staudet. Dies änderte die die Nachfolger Kaiser Friedrichs fer in Zusammenhang stehen, Machtverhältnisse und I. Barbarossa die schon um die solche Stelen zu errichten und so ein Netzwerk der Otto IV. konnte sich im Mitte des 11. Jahrhunderts beStauferstädte zu bilden. Reich durchsetzen. Auch stehende salische Königsburg An der Burgenstraße gibt Philipp wurde zunächst großzügig aus. Es entstanden es seit 2009 Stauferim Bamberger Dom unter anderem der Palastbau Stelen in Bad Wimpfen und Weinsberg, weitere sollen in bestattet, später jedoch und die doppelstöckige KaiserRothenburg ob der Tauber in den Dom zu Speyer kapelle. Starke Städte waren (Oktober 2010), in Bamberg überführt. für die Staufer die Basis für die und Cheb (Eger) folgen. Durchsetzung ihrer Macht. Die

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„Mythos Burg“ Nürnberg ist vom 8. Juli bis 7. November 2010 Schauplatz einer Ausstellung, die enger nicht mit der Thematik der Burgenstraße verknüpft sein könnte: Das Germanische Nationalmuseum geht dem „Mythos Burg“ auf den Grund.

Staufische Machtpolitik in Böhmen Nachdem die Staufer schon seit 1146 die Verwaltung des Gebietes um Eger – das heutige Cheb in Tschechien – inne hatten, erbte Kaiser Friedrich I. Barbarossa 1167 das Egerland von seinem Vetter Friedrich von Rothenburg. Der Kaiser besuchte die Stadt erstmals 1179 und ließ in der Folge die bestehende Burg zur Kaiserpfalz ausbauen. Sie sollte in erster Linie Repräsentationszwecken dienen und so entstand bis 1189 als prächtigster Bau der romanische Palas. Außerdem wurden der Schwarze Turm und die Doppelkapelle erbaut. Die Burg wurde zum Stützpunkt der Deutsches Burgenmuseum auf der Veste Heldburg kaiserlichen Machtpolitik gegenüber dem böhmiDie Ausstellung „Mythos Burg“ in schen Fürstentum, das zu Nürnberg präsentiert neueste Forschungsergebnisse zum Thema Burg. dieser Zeit von inneren Diese bilden auch die wissenschaftStreitigkeiten erschüttert liche Grundlage für das Deutsche wurde. Burgenmuseum auf der Veste Für den deutschHeldburg, das 2013 eröffnet werden römischen Stauferkönig soll. Die dortige Ausstellung geht der Aufgabe, der Bedeutung und der Philipp von Schwaben Geschichte der Burgen, aber auch war die Egerer Burg 1206 dem Mythos Burg auf den Grund. Schauplatz eines Treffens Sie vermittelt ein anschauliches Bild mit dem böhmischen der Burg, das sich auf verschiedenste Weise vom bisherigen unterscheidet. König Premysl Ottokar I.. Sie vereinbarten hier die www.deutschesburgenmuseum.de Vermählung ihrer Kinder Wenzel I. und Kunigunde von Schwaben, die Eger als Mitgift bekommen sollte. Kaiser Friedrich II. führte den Bau der Egerer Burg fort. In der Doppelkapelle gab er 1213 die Goldene Bulle heraus, in der er die Beziehungen zwischen dem Reich und der päpstlichen Kurie regelte. In der Burganlage sind heute noch Teile des Palas mit den gut erhaltenen fünfteiligen Arkadenfenstern zu besichtigen. Vollständig erhalten ist die Doppelkapelle, die bauliche Parallelen zur Nürnberger Burgkapelle aufweist.

Veste Heldburg

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Doch weder diese idealisierten Darstellungen nochh stereotype Klagen über den elenden Alltag zeichnen ein realistisches Abbild des Lebens auf der Burg, das wesentlich facettenreicher war als oft angenommen wird.

Mythos Große S Burg o 08. 07. 2 nderausstellun 010– 07. 11. 2010 g

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Burg Cheb (Eger) – Arkaden des Palas

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Veste Heldburg – bereits jetzt informieren 30 Schautafeln über Ziele und Inhalte des künftigen Burgenmuseums

Bis heute prägen trutzige Mauern, imposante Bergfriede, prunkvolle Säle als Zeichen für Wehrhaftigkeit, Macht und ritterliches Leben das Bild von der Burg. Die Verklärung beginnt bereits im Mittelalter, angefangen bei der Gralsburg im Parzifal bis hin zu Luthers „Ein feste Burg ist unser Gott“. Herrscher lassen sich auf Siegeln und Grabplatten als ideale Ritter darstellen, Fresken und Wandteppiche zeigen das vollkommene höfische Leben, das sich in und vor der Burg abspielt. Hinzu kommt eine enge Verknüpfung des herrschenden Burgenbildes mit der Burgenrenaissance im 19. Jahrhundert, mit den Märchenschlössern Ludwigs II. und den romantischen en Reisebeschreibungen englischer Rheintouristen.

Die Ausstellung widmet sich den Ursprüngen und der Entwicklung des heutigen Bildes von der Burg in seiner ganzen Bandbreite und auf der Basis neuester Forschungserkenntnisse. Präsentiert werden rund 500 teilweise noch nie gezeigte Objekte aus eigenen Beständen, ergänzt durch Leihgaben internationaler Sammlungen. Erstmals entsteht so ein Panorama des „Mythos Burg“ durch die Jahrhunderte vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Germanisches Nationalmuseum, Kartäusergasse 1, 90402 Nürnberg Telefon +49 (0) 0911 1331-0 www.mythosburg.de, www.gnm.de Geöffnet: Di-So 10-18 Uhr, Mi 10-21 Uhr

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Angebote ie Erlebnismöglichkeiten sind vielfältig an der Burgenstraße. Daher haben wir für Sie hier einige interessante Angebote zusammengestellt.

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Schwetzingen

Heidelberg

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Zu Gast in Burgen und Schlössern Hirschhorn

Burg Hornberg

Schloss-Hotel Hirschhorn Hoch über dem romantischen Neckartal befindet sich das SchlossHotel auf der Burg Hirschhorn. Es ist einTeil einer gut erhaltenen mittelalterlichen Burganlage aus dem 12. Jh., in der 400 Jahre lang das hoch angesehene Geschlecht der Ritter „von und zu Hirschhorn“ lebte und wirkte. Heute befinden sich in dem ehemaligen Palas acht geschmackvoll eingerichtete Gästezimmer, Restauranträume und eine wunderschöne Terrasse, die zum Verweilen einladen. In der Schlossküche werden regionale und saisonale Frischprodukte verarbeitet. In der hauseigenen Konditorei gibt es neben den verschiedenen Torten auch den beliebten Apfelstrudel. Sie finden uns: Bundesautobahn Heidelberg – B 37– Hirschhorn – Stadtmitte – Richtung Beerfelden. Bundesautobahn Heilbronn – B 45 – Mosbach – Eberbach – Hirschhorn – Stadtmitte – Richtung Beerfelden.

Hotel-Restaurant Burg Hornberg

Schlossstraße 39 · 69434 Hirschhorn /Neckar Tel. +49 (0) 6272 9209-0 · Fax +49 (0) 6272 3267 info@castle-hotel.de · www.castle-hotel.de

Hornberger Weg 1 · 74865 Neckarzimmern Tel. +49 (0) 6261 9246-0 · Fax 9246-44 info@burg-hotel-hornberg.de · www.burg-hotel-hornberg.de

Burg Guttenberg

Schloss Heinsheim

Burgschenke Burg Guttenberg

Hotel Schloss Heinsheim

Hoch über dem Neckartal liegt die unzerstörte Festungsanlage aus der Stauferzeit. Die Burgküche bietet allerley leckere Speysen aus der Region und als besondere Spezialität Gerichte aus dem 13.-15. Jahrhundert, die nach original Rezepten zubereitet und von Knappen und Mägden in historischer Gewandung aufgetragen werden. Terrasse mit herrlichem unverbauten Neckarblick. Urige Tafeleyen wie Rittermahle und mittelalterliche Veranstaltungen aller Art sind die Spezialität. Ideales Ambiente für Hochzeiten (Burgkapelle) – Spezialität sind mittelalterliche Trauungen und Hochzeitsfeiern mit Zeremonienmeister. Familien- oder Firmenveranstaltungen. Großes Burgfest im späten Frühjahr. Preisgekröntes Burgmuseum mit kinderfreundlicher Ausstellung und Burgführung mit der originalen Besitzerfamilie (nach Vorbestellung). Am Fuße der Burg befindet sich die mittelalterliche Heuherberge im alten Marstall mit großem Ritterlager und 14 Kemenaten.

Mit seinen 42 Zimmern und Suiten, seinen Restaurants, der Kaminbar und den lichtdurchfluteten Tagungsräumen bietet Schloss Heinsheim sowohl für den Urlauber als auch für den Tagungsgast alles, was für einen angenehmen Aufenthalt oder eine erfolgreiche Tagung notwendig ist. Und da zudem eine besonders liebevolle, achtsame, individuelle und persönliche Betreuung unserer Gäste unser wichtigstes Anliegen ist, werden auch Ihnen Ihre Tage bei uns dauerhaft in angenehmster Erinnerung bleiben. Ob unsere Spezialangebote rund um den Golfsport, der GC Bad Rappenau ist etwa 3 km entfernt, oder für Radwanderer, oder ob unsere einzigartigen, kontemplativen Rahmenangebote für Ihre Tagung – ein Aufenthalt im Hotel Schloss Heinsheim kann aus jedem Anlass wohltuend, Kraft und Ruhe spendend für Sie sein.

74855 Haßmersheim-Neckarmühlbach · Tel. +49 (0) 6266 228 · Fax 1697 burgschenke@burg-guttenberg.de · www.burg-guttenberg.de

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Hoch über dem Neckartal, umgeben von Weinbergen erhebt sich die Burg Hornberg als stolze Ritterburg aus dem 11. Jh.. Einst war sie im Besitz des Ritters Götz von Berlichingen mit der eisernen Hand. Lassen Sie sich verzaubern vom Ambiente im Panorama-Restaurant und auf der Aussichtsterrasse mit weitem Blick über das romantische Neckartal. Die stimmungsvollen Veranstaltungsräume tragen mit ihrem Flair zum Gelingen Ihrer Feier bei. Wer das Besondere der Burg Hornberg ausgiebiger genießen möchte, dem bietet das Burghotel die Geborgenheit alter Burgmauern und den Komfort exklusiver Hotelzimmer. Durch die Verbindung von Qualität und Tradition ist das Hotel-Restaurant die ideale Adresse für Tagungen, Familienfeste, Jubiläen, Betriebsfeiern, Empfänge und Hochzeiten (Waldkapelle).

Gundelsheimer Straße 36 · 74906 Bad Rappenau-Heinsheim Tel. +49 (0) 7264 95030 · Fax 4208 info@schloss-heinsheim.de · www.schloss-heinsheim.de


Zu Gast in Burgen und Schlössern Bad Friedrichshall

Neckarbischofsheim Schloss Neckarbischofsheim Das Schlosshotel Neckarbischofsheim zeichnet sich durch seine wunderschönen Zimmer aus, die liebevoll im Biedermeierstil eingerichtet sind. Heike Schnur ist Schlossherrin und Küchenmeisterin in einer Person. Ihre moderne Küche mit Anleihen an regionale Vorlieben ist sensationell. Genießen Sie im Sommer auf unserer herrlichen Außenterrasse den Blick auf das Alte Schloss, in dem sich Verliebte das „Ja Wort“ geben können.

Schloss Neckarbischofsheim Schlossstraße 1 74924 Neckarbischofsheim Tel. +49 (0) 7263 40800 Fax 408022 · info@schloss hotelneckarbischofsheim.de www.schlosshotel neckarbischofsheim.de

Sinsheim Restaurant Burg Steinsberg Das Restaurant befindet sich im mittelalterlichen Burghof der Burg Steinsberg. Mit seinen rustikalen Räumlichkeiten sorgt es mit gutbürgerlicher Küche und hervorragenden Weinen aus der Region für das leibliche Wohl der Besucher. Feste, Veranstaltungen mit LifeMusik, öffentliches Burgmahl mit Gaukler, machen das Restaurant für den Besucher zu einem besonderen Erlebnis. Lassen Sie sich verwöhnen. Schauen Sie doch mal vorbei.

Restaurant Burg Steinsberg Steinsberg 1 74889 Sinsheim-Weiler Tel. +49 (0) 7261 65266 Fax +49 (0) 7261 976418 info@burg-steinsberg.de www.burgsteinsberg.de

Colmberg

Schloss Lehen Das Schloss wurde in der Presse als Kleinod des württembergischen Landes gepriesen. Es hat jenes Flair, das in Kettenhotels nur im Prospekt versprochen wird. Zimmer mit neu restaurierten alten Parkettböden und teils Stuckdecke, mit Antiquitäten und hochwertigen Stoffen ausgestattet. Jeder Raum eine Welt für sich. Lobbybar und Bistro im Gewölbe, Restaurant „Lehen“, Lounge, Greckensalon, Terrasse im Park. 20 Zimmer, 16 Doppelzimmer, 4 Einzelzimmer, Übernachtung inkl. Frühstück ab 89,- Euro. Wochenend-, Gourmet- und Tagungspauschalen. Bankett bis 120 Personen und Tagen im Schloss bis 20 Personen. Ruhige und zugleich verkehrsgünstige Lage. Heilbronn 8 km, Golfclub Bad Rappenau max. 15 Minuten Autofahrt. Familie Freistetter · Hauptstraße 2 · 74177 Bad Friedrichshall Tel. +49 (0) 7136 9897-0 · Fax +49 (0) 7136 9897-20 info@schlosslehen.de · www.schlosslehen.de

Ansbach Restaurant-Café Orangerie

Hotel Burg Colmberg Foyer mit offenem Kamin, Burgstuben, Restaurant, fränkischer Saal, Rittersaal besonders für Hochzeiten und Familienfeiern geeignet. Burgkapelle, Spielplatz, 9-Loch-Golfplatz, Biergarten, Gartenterrasse, Familienzimmer. Kinder herzlich willkommen. Tagungsräume mit Medien. Radler und Biker herzlich willkommen. Garage, Parkplätze. Lage: alleinstehend Preise:

Ü/F pro Person und Tag (HP und VP n.V.) 2 Einzelzimmer 42,- Euro mit Dusche/WC 22 Doppelzimmer ab 39- Euro mit Dusche/WC als Einzelzimmer ab 55,- Euro 2 Suiten ab 80,- Euro mit Dusche/Bad/WC

Familie Otto Unbehauen Burg Colmberg 1-3 · 91598 Colmberg Tel. +49 (0) 9803 91920 · Fax +49 (0) 9803 262 info@burg-colmberg.de · www.burg-colmberg.de

Die Orangerie wurde 1726 von der Markgräfin Christiane Charlotte als Pomeranzenhaus erbaut. Heute bietet sie einen festlichen Rahmen für Tagungen, Konzerte, Familienfeiern und andere Festlichkeiten in verschieden großen Sälen bis zu 800 Personen. Gaststätte Orangerie: Restaurant mit 120 Plätzen. Gartenterrasse mit 120 Sitzplätzen. Montag: Ruhetag

Promenade 33 91522 Ansbach Tel. +49 (0) 981 2170 Fax +49 (0) 981 15894 Orangerie-Ansbach@ t-online.de www.orangerie-ansbach.de

Waischenfeld Mittelalter zum Anfassen auf Burg Waischenfeld Der lauschige Burghof und der rustikale Saal sind der ideale Rahmen für romantische Hochzeitsfeiern, zünftige Rittermahle und stimmungsvolle Mittelaltermärkte. Bei historischen Teamspielen erleben Firmen Mittelalter zum Anfassen. Interessierten Besuchern lehrt der Waffenmeister die Kunst des Schwertkampfs und den Umgang mit Pfeil und Bogen, Wurfaxt und Armbrust.

Burg Waischenfeld Event GmbH Schlossberg 20 91344 Waischenfeld Tel. +49 (0) 9202 970447 Fax +49 (0) 9202 970448 info@burg-waischenfeld.de www.burg-waischenfeld.de

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Zu Gast in Burgen und Schlössern Abenberg

Burg Rabenstein

Hotel Burg Abenberg Seit dem 1. Mai 2008 erstrahlt das Hotel Burg Abenberg in neuem Glanz. Im Restaurant verwöhnt erfahrenes Personal mit internationaler Küche. Die Bar bietet Cocktails und Weine aus aller Welt. Das Hotel verfügt über 22 Zimmer, ausgestattet mit Flachbild-Fernseher, Telefon, Föhn und zum Teil einer fantastischen Aussicht über die Umgebung und den nur 1,5 km entfernten 27-Loch-Golfplatz. Sechs Doppelzimmer befinden sich im „Schottenturm“ in der Burganlage, darunter das nostalgisch eingerichtete Hochzeitszimmer. Das Gästehaus, das in zwei Minuten zu Fuß zu erreichen ist, verfügt über weitere fünf Doppel- und elf Einzelzimmer. Für Bankette und Tagungen, aber auch für Hochzeiten, Firmenund Familienfeiern oder Ritteressen stehen verschiedene Räume zur Verfügung, unter anderem das Balkon- und das Kaminzimmer und ein Gewölbekeller. Auf Wunsch wird für Met und mittelalterliche Unterhaltung gesorgt. Das Team von Burg Abenberg freut sich auf Ihren Besuch.

Urlauber und Tagungsgäste schätzen gleichermaßen die besondere Lage des Hotels Burg Rabenstein inmitten des 64 ha großen Naturparadieses im Herzen der Fränkischen Schweiz. Komfort, Kommunikation und Kontemplation sind das Angebot des Burghotels. Bei prasselndem Feuer ersetzt das Gespräch im großen Kaminzimmer den Fernseher auf dem Zimmer, edle Getränke in angenehmer Gesellschaft die Minibar. Inspiration und Behaglichkeit umfängt den Gast auch in den 22 geräumigen Zimmern und Suiten der Burg. Besonders beliebt sind die regelmäßig stattfindenden Burgkonzerte und kulinarische Veranstaltungen wie Wildschwein- oder Ritteressen. Für Familien- und Firmenfeiern bzw. Tagungen stehen neun historische Säle für bis zu 170 Personen zur Verfügung. Die Beletage mit ihrem schlossartigen Ambiente ist für eine Märchenhochzeit wie geschaffen.

Hotel Burg Abenberg · Burgstraße 16 · 91183 Abenberg Tel. +49 (0) 9178 98299-0 · Fax +49 (0) 9178 98299-10 info@burgabenberg.de · www.burgabenberg.de

Rabenstein 33 · 95491 Ahorntal · Tel. +49 (0) 9202 970044-0 Fax 970044-520 · info@burg-rabenstein.de · www.burg-rabenstein.de

Kronach

Kronach

Heiraten & Feiern auf der Festung Rosenberg

Festungsherberge

Regimentsstube im Alten Zeughaus Jüngst sanierter Festsaal aus der Renaissance mit romantischen Gewölbedecken u. modernster Einrichtungstechnik. Ein stilvoller Rahmen für Festlichkeiten jeder Art. Ob romantische Hochzeitsfeier, festliche Geburtstagsfeier od. als Tagungs- u. Seminarraum für Firmen u. Institutionen bietet Ihnen die Regimentsstube immer das richtige Flair. Vereinbaren Sie mit uns Ihren ganz persönlichen Termin. Gerne helfen wir Ihnen auch bei der Ausgestaltung Ihrer Veranstaltung.

Die zwei Trauzimmer Heiraten in den Gemächern des Fürstbischofs mit stilvoller Einrichtung. Auf Wunsch festlicher Umtrunk mit Häppchen und Möglichkeit zum Fotografieren in den geschlossenen Bastionen. Wir bieten Ihnen ein romantisches Turmzimmer mit Platz für bis zu 20 Personen sowie ein weiteres Trauzimmer mit Klavier mit Platz für bis zu 50 Personen. Vereinbaren Sie mit uns Ihren persönlichen Gesprächs- und Besichtigungstermin und Sie werden beeindruckt sein von dieser imposanten Festungskulisse.

Festung Rosenberg · Festung 1 · 96317 Kronach Tel. +49 (0) 9261 6041-0, Fax 6041-18 festung@stadt-kronach.de · www.kronach.de

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Burg Rabenstein

Übernachten Sie im Herzen der Festung Rosenberg! Unsere Festungsherberge bietet Gruppen und Individualreisenden jeden Alters eine günstige Übernachtungsmöglichkeit inmitten der Festungsmauern. Unser Raumangebot: Einzel- bis 12-Bettzimmer. Unsere Ausstattung: 105 Betten in 20 Zimmern mit Etagen WC und Dusche. Frühstücksbuffet im historischen Gewölbesaal. Familie Backer freut sich auf SIE!

Festungsherberge Kronach Festung 1 96317 Kronach Tel. +49 (0) 9261 94412 Fax +49 (0) 9261 629109 kronach@festungsherberge.de www.festungsherberge.de

Kronach Festungsgaststätte Rosenberg Die Festungsgaststätte Rosenberg liegt hoch über den Dächern von Kronach im Areal der Festung Rosenberg. In Gaststube und Sonnensaal finden bis zu 80 Personen Platz. Vom herrlichen Biergarten aus hat man einen phantastischen Blick auf die Stadt sowie auf das Rodachtal und das Maintal. In der ganzjährig geöffneten Gaststätte wird gutbürgerliche Küche mit fränkischen und thüringischen Spezialitäten angeboten.

Bernd Hölzer Festungsgaststätte Rosenberg Festung 1 · 96317 Kronach Tel. +49 (0) 9261 500700 Fax +49 (0) 9261 500795 info@festungsgaststaetterosenberg.de www.festungsgaststaetterosenberg.de


Zu Gast in Burgen und Schlössern Bayreuth Schlosshotel Thiergarten**** „Fränkisches Hochzeitsschlösschen“

Vor den Toren Bayreuths liegt das Schlosshotel Thiergarten. Das historische Haus ist mit Liebe eingerichtet, viele Antiquitäten und Ambiente von Barock und Landhausstil. Zahlreiche Arrangements für ein tolles Wochenende. Wellnesstage (mit der LohengrinTherme) oder einfach nur Genießen und sich Wohlfühlen zwischen Gourmetrestaurant und großartiger Natur. Barocksaal bis 120 Pers., Restaurants, Terrassen, Garten, Tagungsräume, Wellness, Pool, Wildgehege, Teich

Oberthiergärtner Straße 36 95448 Bayreuth Tel. +49 (0) 9209 9840 Fax 98429 · schlosshotelthiergarten@t-online.de www.schlosshotel-thiergarten.de 8 DZ ab 140 Euro, 2 Suiten ab 210 Euro Frühstück, Halbpension, Vollpension

Tagen & Feiern auf Burgen und Schlössern Burg/Schloss, Anschrift

Anzahl d. Räume

Größe in qm

Kapazität je nach Bestuhlungsart innen außen

Schlossrestaurant Schwetzingen · 68723 Schwetzingen Mövenpick Restaurant Schloss Heidelberg · 69117 Heidelberg Burg Dilsberg · 69151 Neckargemünd Schlosshotel Hirschhorn · 69434 Hirschhorn/Neckar Hotel Restaurant Burg Hornberg · 74865 Neckarzimmern Burgschenke Burg Guttenberg GmbH · 74855 Haßmersheim-Neckarmühlbach Hotel Schloss Heinsheim · 74906 Bad Rappenau Schloss Neckarbischofsheim · 74924 Neckarbischofsheim

9 9 1 4 3 3 6 3

140-630 70-600 30-550 10-500 130 10-60 50-150 10-120 12-130 30-230 bis 180 35-75 2-130

300 10-2000 bis 130

Restaurant Burg Steinsberg · 74889 Sinsheim Schloss Lehen · 74177 Bad Friedrichshall Hotel Restaurant Burg Colmberg GmbH · 91598 Colmberg Restaurant-Café Orangerie · 91522 Ansbach Hotel Burg Abenberg · 91183 Abenberg

2 3 2 6 5

80-100 100-120 30-200 5-100 20-450 25-574 31-120 10-150

50-120 50 50-100 120 150

Burg Rabenstein Event GmbH · 95491 Ahorntal

9

25-200

5-170

5-650

Burg Waischenfeld · 91344 Waischenfeld

2

100-130 45-93

6-600

Festung Rosenberg · 96317 Kronach Festungsgaststätte Rosenberg · 96317 Kronach Schlossgaststätte Eremitage Café Orangerie · 95448 Bayreuth

3 1 4

40-240 66 25-250

20-160 20-50 2-140

20-200 30-100 2-1200

Jagdschloss Thiergarten · 95448 Bayreuth

5

25-130

bis 200

bis 1000

Heiraten auf Burgen und Schlössern Burg/Schloss, Anschrift

Schlossrestaurant Schwetzingen · 68723 Schwetzingen Mövenpick Restaurant Schloss Heidelberg · 69117 Heidelberg

Kapelle oder Raum?

10-120 50-130 bis 100 2-90

Bemerkungen

Terrasse Terrasse, Innenhof großer Burginnenhof, gut mit Zelten zu gestalten Terrasse Terrasse Terrasse, Biergarten Garten, Terrasse, Weinkeller Terrasse, Hochzeitsfeiern im Restaurant für 20-130 Personen möglich Biergarten Garten, Terrasse, „Alte Kelter“ bis 100 Personen Terrasse, Biergarten Terrasse im herrlichen Hofgarten Terrasse, Gewölbekeller, Burginnenhof, Rosengarten Garten, Terrasse, Biergarten, Beletage mit barocken Salons, Waffensaal u. gr. RenaissanceSaal (bis 170 Pers.); Rittersäle (bis 70 Pers.) Rittersaal (bis 93 Pers.), Schänke (bis 45 Pers.) Biergarten, Bühne (überdacht) im Burgfried Terrasse, Biergarten Garten, Terrasse, Biergarten, verschiedene Sommerterrassen Garten, Terrasse, Schlosspark mit Hirschgehege

evangelische (ev.) Hochzeits- Bemerkungen katholische (kath.) arrangement standesamtliche (SA) Trauung möglich?

Kapelle/Raum ev., kath., SA Kapelle/Raum ev., kath., SA

ja ja

Burg Dilsberg · 69151 Neckargemünd Schlosshotel Hirschhorn · 69434 Hirschhorn/Neckar Hotel Restaurant Burg Hornberg · 74865 Neckarzimmern Burgschenke Burg Guttenberg GmbH · 74855 Haßmersheim-Neckarmühlbach Hotel Schloss Heinsheim · 74906 Bad Rappenau Schloss Neckarbischofsheim · 74924 Neckarbischofsheim Restaurant Burg Steinsberg · 74889 Sinsheim Schloss Lehen · 74177 Bad Friedrichshall Hotel Restaurant Burg Colmberg GmbH · 91598 Colmberg Restaurant-Café Orangerie · 91522 Ansbach

Kapelle Kapelle/Raum Kapelle Kapelle/Raum Kapelle

SA ev., kath., SA ev., kath. ev., kath., SA ev., kath. ev., kath.

Kapelle

ev., kath., SA

Hotel Burg Abenberg · 91183 Abenberg Burg Rabenstein Event GmbH · 95491 Ahorntal

Kapelle/Raum ev., kath., SA Kapelle ev., kath., SA

ja ja ja ja ja ja ja ja ja

Burg Waischenfeld · 91344 Waischenfeld

Raum

SA

ja

Festung Rosenberg · 96317 Kronach Schlossgaststätte Eremitage Café Orangerie · 95448 Bayreuth Jagdschloss Thiergarten · 95448 Bayreuth

Raum Raum Raum

SA ev., kath., SA ev., kath., SA

ja ja

seit 2009 darf standesamtlich im Schloss Heidelberg geheiratet werden. Nur noch wenige Termine frei! ev. und kath. Kirche sowie Standesamt in der unmittelbaren Nachbarschaft

Standesamt im Rittersaal im Alten Schloss gegenüber Kapelle liegt unterhalb der Burg Kapellen und Kirchen in der Umgebung Kapelle direkt in der Burg Terrasse im herrlichen Hofgarten, Kapellen und Kirchen in der Umgebung Burgkapelle direkt an der Burg, „Trauzimmer“ für SA Kapelle direkt in der Burg, auf Wunsch Trauung im Freien, individuelle Gestaltung der Feier Trauungen auch am Wochenende möglich, katholische Kirche in unmittelbarer Nähe Trauungen mit „eigenem“ Pfarrer Trauungen auch im Garten möglich; kirchliche Trauungen mit „eigenem“ Pfarrer

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Hotel-Tipps Hotel-Tipps für die Burgenstraße Bei der Fülle der zu bestaunenden Sehenswürdigkeiten entlang der Burgenstraße empfiehlt es sich, auch einmal eine Rast einzulegen und die Gastfreundschaft in den Hotels an der Route zu genießen. Auf den folgenden Seiten stellen wir Ihnen eine Auswahl von Betrieben vor, in denen Sie auf Ihrer Reise besonders herzlich willkommen sind. Was sonst noch zu beachten wäre: Grundsätzlich gelten für die Vermietung von Gästebetten, Ferienwohnungen, u.ä. die „Geschäftsbedingungen im Hotelgewerbe“ als vereinbart. Die in diesem Verzeichnis enthaltenen Angaben beruhen auf den von den Betrieben gelieferten Unterlagen, für deren Vollständigkeit und Richtigkeit durch uns keine Gewähr übernommen wird. Für Satzfehler, Auslassungen, Zeit- und Preisangaben usw. übernehmen die Herausgeber keine Haftung.

Heidelberg

Mannheim Hotel Am Bismarck Logieren in City Lage ... In 2-3 Min. zum Zentrum. 100 m vom Hauptbahnhof. Alle Gästezimmer mit individueller Klimaanlage, DU/WC oder Bad/WC, Fön, TV, Minibar, Telefon; reichhaltiges Frühstücksbuffet. In der gemütlichen Hotelbar im Entrée genießen Sie ein frisch gezapftes Bier oder entspannen sich bei einem Drink. Gastfreundschaft mit familiärem Engagement und freundlicher, persönlicher Atmosphäre.

Bismarckplatz 9-11 68165 Mannheim Tel. +49 (0) 621 40041960 Fax +49 (0) 621 4004196250 info@hotel-am-bismarck.de www.bismarckhotel.de

Neckargemünd

Hotel Holländer Hof Unser Haus liegt im Herzen der Heidelberger Altstadt direkt an der Alten Brücke mit Blick auf den weltberühmten Philosophenweg. Von hier aus können Sie die Sehenswürdigkeiten Heidelbergs zu Fuß erkunden. Unsere Zimmer sind mit Dusche oder Bad/WC, TV, Telefon, W-LAN Internet-Zugang und Minibar ausgestattet. Einige Zimmer mit Klimaanlage. Zum Frühstück erwartet Sie ein reichhaltiges Büffet.

Neckarstaden 66 69117 Heidelberg Tel. +49 (0) 6221 6050-0 Fax +49 (0) 6221 6050-60 info@hollaender-hof.de www.hollaender-hof.com

Heidelberg - Ziegelhausen Erholungsort – Kurpfalz Wir empfehlen uns mit gut geführter Gastronomie, Hotels, Pensionen, Gästehäusern, Ferienwohnungen, Appartements und Zimmern mit Frühstück in allen Preislagen. Verkehrsverein e.V. Ziegelhausen Bürozeiten: Montag bis Freitag: 10-12 Uhr und 15-17 Uhr Samstags von 10-12 Uhr

Die Rainbach

Einfach alles richtig traumhaft. Im Herzen Neckargemünds erleben Sie Gastfreundschaft und viele liebenswerte Annehmlichkeiten. Alle Doppelzimmer und Suiten verfügen über komfortabel ausgestattete Bäder, Telefon, Sat-TV und W-LAN.

Genussreiche Stunden zu jeder Jahreszeit bietet der idyllisch am Neckar gelegene Landgasthof mit seinen gepflegten historischen Räumlichkeiten, einer sonnigen Kaffeeterrasse und dem überaus romantischen Kastaniengarten. Schon Henry Ford sprach von „wonderful Gemütlichkeit“ und auch Mark Twain war vom Charme des Hauses entzückt.

ART Hotel Neckar · Hauptstraße 40 · 69151 Neckargemünd Tel. +49 (0) 6223 862768 www.art-hotel-neckar.de · info@art-hotel.de Landgasthof „Die Rainbach“ · Ortsstraße 9 · 69151 Neckargemünd Tel. +49 (0) 6223 2455 · Fax 7191 www.rainbach.de · info@rainbach.de

Neckargemünd

Eberbach

Hotel Kredell

Hotel-Restaurant „Zum Karpfen“ ***

Unser gemütliches Haus liegt zentral, mitten im Herzen von Neckargemünd, nur wenige Minuten Autofahrt von Heidelberg entfernt. Haltestellen öffentlicher Verkehrsmittel befinden sich in nächster Nähe. Die einladende Atmosphäre, der zeitgemäße Komfort und aufmerksamer Service versprechen einen angenehmen Aufenthalt. 1898 eröffnet, ist das Hotel Kredell seit nunmehr über einem Jahrhundert als Ort guter Gastlichkeit bekannt.

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Peterstalerstr. 1 69118 Heidelberg-Ziegelhausen Tel. +49 (0) 6221 800649 Fax +49 (0) 6221 4330604 info@verkehrsvereinziegelhausen.de www.verkehrsvereinziegelhausen.de

ART Hotel Neckar

Hauptstraße 67 69151 Neckargemünd Tel. +49 (0) 6223 2633 Fax +49 (0) 6223 6228 info@hotel-kredell.de www.hotel-kredell.de

Unser denkmalgeschütztes Haus liegt direkt im Herzen von Eberbachs Altstadt. Trotz Fußgängerzone ist die Zufahrt für Hotelgäste jederzeit möglich. Tradition und Fortschritt gehen im „Karpfen“ eine gelungene Verbindung ein. Mit viel Sinn fürs Detail haben wir „Historisches“ erhalten und gleichzeitig Gasträume und Hotelzimmer geschaffen, die den Ansprüchen an modernen Komfort entsprechen.

Am Alten Markt 1 69412 Eberbach Tel. +49 (0) 6271 80660-0 Fax +49 (0) 6271 80660-500 kontakt@hotel-karpfen.com www.hotel-karpfen.com


Hotel-Tipps Neckarmühlbach

Bad Wimpfen Quality Hotel am Rosengarten

Heuhotel „Alter Marstall“ Die erste mittelalterliche Heuherberge unterhalb der Burg Guttenberg Ein großes Ritterlager mit frisch aufgeschütteltem Kräuterheu erwartet Euch, oder 14 mittelalterliche Kemenaten für ein trautes Pärchen „Schlafen wie die Rittersleut“. Morgens werdet Ihr verwöhnt mit einem ritterlichen Frühstücksbüffet. Aber vorher geht es noch in die Badestub (Dusche und WC sind vorhanden). Unterstellmöglichkeiten für Stahlrösser sind vorhanden Schlafsäcke solltet Ihr mitbringen Nichtraucherhotel, Freizeitmöglichkeiten für die ganze Familie Gern heißen wir Euch willkommen mit einem „So seid gegrüßet“

Heinsheimer Straße 4 · 74855 Haßmersheim-Neckarmühlbach Tel. +49 (0) 6266 228 (Burgschenke) · Fax +49 (0) 6266 1697 heuherberge@burg-guttenberg.de · www.burg-guttenberg.de

Weinsberg

Ruhige Lage am Kurpark und Solebad, nah zur historischen Altstadt; 60 komfortable Zimmer (4*) und 61 Zimmer (2-3*); W-LAN, Lift, Sauna, Solarium (gegen Gebühr), Dampfbad, Bar, Restaurant, Kegelbahn (gegen Gebühr); Tiefgarage (gegen Gebühr), 10 Tagungsräume vorhanden, Gruppen willkommen; attraktive Rahmenprogramme für Erholungs-, Sport- und Geschäftsreisen

Osterbergstr. 16 74206 Bad Wimpfen Tel. +49 (0) 7063 991-0 Fax +49 (0) 7063 991-8008 rosengarten@t-online.de www.hotel-rosengarten.net

Heilbronn Hotel-Restaurant Urbanus Wir sind ein familien- und fahrradfreundliches Hotel. Kinder wohnen kostenlos im Elternzimmer. Radflaschen werden kostenlos mit Saftschorle aufgefüllt. Viele Zimmer klimatisiert. Großes Frühstücksbüffet. Küche und Weine aus der Region. 5-Gehminuten bis Zentrum. Wir freuen uns auf Sie.

Urbanstraße 13 74072 Heilbronn Tel. +49 (0) 7131 99171-0 Fax +49 (0) 7131 99171-91 info@urbanus.de www.urbanus.de

Schwäbisch Hall Romantik Hotel „Der Adelshof“

Rappenhof *** superior - Hotel und Gutsgaststätte Ein kleines Paradies inmitten von Wiesen und Weinbergen – und doch nur 2 km vom A6/A81-Kreuz Weinsberg. Ausgeschrieben direkt ab A81-Ausfahrt Weinsberg/Ellhofen. 39 Hotelzimmer, 5 Tagungsräume, Restaurant mit Wintergarten, idyllische Gartenterrasse. Herrlicher Blick auf das alte Oberamtsstädtchen Weinsberg und die sagenhafte Burg Weibertreu. Wir lieben unsere Heimat und wollen, dass sie uns noch lange erhalten bleibt : BIO-zertifizierte, regionale Küche, Schmeck-den-Süden-Gastronomen, Haus der Baden-Württemberger Weine, EMAS-Betrieb Wir freuen uns auf Ihren Besuch – Ihr Rappenhof Team Rappenhofweg 1 · 74189 Weinsberg Tel. +49 (0) 7134 5190 · Fax +49 (0) 7134 51955 rezeption@rappenhof.de · www.rappenhof.de

Historie erleben – mit allen Sinnen genießen Direkt am historischen Marktplatz liegt die ehemalige Residenz der Haller Stättmeister. Moderner Komfort, ein hervorragender Service und eine vielfach ausgezeichnete Küche schaffen die Wohlfühlatmosphäre für die besonderen Momente im Leben. Themenarrangements und Wellnessangebote.

Am Markt 12 74523 Schwäbisch Hall Tel. +49 (0) 791 75890 Fax +49 (0) 791 6036 hotel.adelshof@online.de www.hotel-adelshof.de

Schwäbisch Hall Hotel-Restaurant Goldener Adler Unser Haus liegt direkt am historischen Marktplatz. Gastlichkeit und Gemütlichkeit ist bei uns Tradition. Unsere vorzügliche Küche bietet Ihnen heimische, schwäbische und internationale Spezialitäten. 22 stilvolle Zimmer erwarten den Übernachtungsgast. Parkplätze direkt am Haus oder im nahegelegenen Parkhaus.

Am Markt 11 74523 Schwäbisch Hall Tel. +49 (0) 791 971160 oder 6168 · Fax +49 (0) 791 7315 GoldenerAdler.SHA@t-online.de www.goldener-adler-sha.de

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Hotel-Tipps Schwäbisch Hall

Rothenburg o.d.Tauber

Ringhotel Hohenlohe

Hotel Roter Hahn

Herzlich willkommen! Das HOHENLOHE ist ein außergewöhnliches Haus... zentrumsnah, sehr persönlich im Stil und komfortabel. Restaurant, Bar-Bistro und eine große Sommerterrasse. Purer Genuss für Körper und Seele auf 2000 qm Wellnessfläche mit 4 wohlig warmen Solebecken, 8 Duftund Schwitzkabinen, Kosmetik, Physiotherapie und Gesundheitszentrum Solino.

Das freundliche Hotel mitten im Zentrum der Altstadt von Rothenburg o.d.Tauber. Sie wohnen in komfortabel ausgestatteten Zimmern mit Bad oder DU/WC, Sat-TV, Radio, Minibar, Safe und Haartrockner. Genießen Sie das historische Flair und die traditionelle Gastlichkeit in einem über 600 Jahre alten Hotel

Hotel Hohenlohe GmbH Weilertor 14 74523 Schwäbisch Hall Tel. +49 (0) 791 7587-0 Fax +49 (0) 791 7587-84 info@hotel-hohenlohe.de www.hotel-hohenlohe.de

Rothenburg o.d.Tauber

Ansbach

AKZENT Hotel Schranne*** mit Gasthaus

Hotel „Fantasie“

Im 17. Jh. Adligenwohnsitz, heute ein Komforthotel in der historischen Altstadt von Rothenburg o.d.T. mit freundlichen Gästezimmern und familiärer Atmosphäre. Gemütliches Restaurant mit gutbürgerlicher Küche und fränkischen Spezialitäten aus eigener Herstellung. Genießen Sie das romantische Flair in unserem Schrannengarten. Lassen Sie sich von unseren Pauschalangeboten rundum versorgen.

Familie Manfred Meinold e.K. Schrannenplatz 6 91541 Rothenburg o.d.T. Tel. +49 (0) 9861 9550-0 Fax +49 (0) 9861 9550-150 info@hotel-schranne.de www.hotel-schranne.de

Bamberg

Unser Hotel liegt direkt an der grünen Lunge von Ansbach, dem Hofgarten. Unsere 42 Zimmer sind gemütlich, wir legen allergrößten Wert auf Sauberkeit. Auf unserem Frühstücksbuffet finden Sie alles, was das Herz begehrt. Im Haus befindet sich ein italienisches Restaurant mit kleinem Biergarten. Parkplätze in begrenzter Anzahl im Hof, Lift im Haus.

Obere Schmiedgasse 21 91541 Rothenburg o.d.T. Tel. +49 (0) 9861 9740 Fax +49 (0) 9861 974111 info@roterhahn.com www.roterhahn.com

Hotel „Fantasie“ Eyber Straße 75 91522 Ansbach Tel. +49 (0) 981 95200 Fax +49 (0) 981 9520180 info@hotel-fantasie.de www.hotel-fantasie.de

Kronach

Barockhotel am Dom Moderner Hotelkomfort in einem eleganten Barockhaus zu Füßen des Bamberger Doms. Das historische Gewölbezimmer aus dem 14. Jahrhundert, welches als Frühstücksraum genutzt wird, und einige liebevoll erhaltene Kostbarkeiten verleihen dem Haus eine besondere Atmosphäre.

Vorderer Bach 4 96049 Bamberg Tel. +49 (0) 951 54031 Fax +49 (0) 951 54021 info@barockhotel.de www.barockhotel.de

Kulmbach ACHAT Hotel Kulmbach Genießen Sie modernen Hotelkomfort und erleben Sie in unseren Zimmern einen geschmackvollen Mix aus hochwertigen Materialien und einer anspruchsvollen Ausstattung mit Minibar, Telefon, Kabel-TV sowie W-LAN-Zugang. Alle Zimmer sind großzügig eingerichtet. Stärken Sie sich für den Tag an unserem reichhaltigen Frühstücksbuffet oder genießen Sie die kulinarischen Spezialitäten von Restaurant, Bistro und Bar.

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Luitpoldstraße 2 95326 Kulmbach Tel. +49 (0) 9221 603-0 Fax +49 (0) 9221 603-100 kulmbach@achat-hotel.de www.achat-hotel.de

Die Kronacher ****Stadthotels Die Kronacher ****Stadthotels liegen eingebettet im mittelalterlichen Ensemble der Oberen Stadt – der Altstadt von Kronach. Umgeben von Wehrmauern, trotzigen Türmen, steilgiebeligen Bürgerhäusern und nicht zuletzt dem Wahrzeichen Kronachs – der Festung Rosenberg, finden Sie bei Ihrem Aufenthalt einen perfekten Ausgangspunkt für lange Spaziergänge, Erholung und Sightseeing. Das Haupthaus „Pfarrhof“ und die Komfortdependancen „Am Pförtchen“ und „Zum Floßherrn“ bieten unseren Gästen eine liebevolle und behagliche Umgebung, ohne auf den heute üblichen modernen Komfort verzichten zu müssen. Die 16 Doppelzimmer, davon 9 Zimmer mit Klimaanlage, 6 Einzelzimmer und 2 Suiten sind ausgestattet mit vielen Antiquitäten und aufwendigen Einbauten, welche den Gästen jeglichen Komfort bieten – denn das Wohlbefinden des Gastes ist für uns das „Maß aller Dinge“. Amtsgerichtsstraße 12 · 96317 Kronach Tel. +49 (0) 9261 50459-0 · Fax +49 (0) 9261 50459-99 info@stadthotel-pfarrhof.de · www.stadthotel-pfarrhof.de


Hotel-Überblick Zeichenerklärung TV im Zimmer Drei- oder Vierbettzimmer vorhanden Nichtraucherzimmer

Zimmer für Rollstuhlfahrer Lift Tagungsraum vorhanden Hunde auf Anfrage

68165 Mannheim (vorwahl: +49 (0) 621) Art

Hotel, Anschrift

HG

Hotel Am Bismarck · Bismarckplatz 9-11 · Tel. 40 04 19 60 · Fax 40 04 19 62 50 info@hotel-am-bismarck.de · www.bismarckhotel.de

Gesamtbetten

Hauseigener Parkplatz Hauseigene Garage Fahrradfreundlicher Betrieb Motorradfreundlicher Betrieb

EZ Anzahl Preis in Euro

DZ Anzahl Preis in Euro

66

22 67,- bis 95,-

22 87,- bis 120,-

68723 Schwetzingen (vorwahl: +49 (0) 6202) H

ACHAT Hotel · Schälzigweg 1-3 · Tel. 206-0 · Fax 206-333 schwetzingen@achat-hotels.com · www.achat-hotels.com

71

32 69,- bis 109,-

35 + 2 Suiten 79,- bis 123,-

HG

Villa Benz *** Komfort Hotel Garni · Zähringerst. 51 · Tel. 93 60 90 · Fax 93 60 920 info@villa-benz.de · www.villa-benz.de

17

8 75,- bis 89,-

8 95,- bis 109,-

63

19 51,- bis 96,-

22 62,- bis 114,-

64

14 97,- bis 135,-

25 132,- bis 188,-

69115 Heidelberg (vorwahl: +49 (0) 6221) HG

Hotel Kohler · Goethestr. 2 · Tel. 97 00-97 · Fax 97 00-96 info@hotel-kohler.de · www.hotel-kohler.de

69117 Heidelberg (vorwahl: +49 (0) 6221) HG

Hotel Holländer Hof · Neckarstaden 66 · Tel. 60 50-0 · Fax 60 50 60 info@hollaender-hof.de · www.hollaender-hof.com

69151 Neckargemünd (vorwahl: +49 (0) 6223) HG

ART-Hotel-Neckar**** · Hauptstraße 40 · Tel. 86 27 68 · Fax 86 63 30 info@art-hotel-neckar.de · www.art-hotel-neckar.de

36

DZ als EZ ab 65,-

13 86,- bis 92,-

HG

Die Dependance · Hauptstraße 57 · (Shuttle-/Gepäckservice) info@die-dependance.de · www.die-dependance.de

25

4 35,- bis 52,-

9 59,- bis 89,-

H

Hotel Kredell · Hauptstraße 67 · Tel. 26 33 · Fax 62 28 info@hotel-kredell.de · www.hotel-kredell.de

30

3 40,- bis 50,-

13 65,- bis 80,-

50

DZ als EZ 72,- bis 95,-

25 110,- bis 148,-

80

15 57,- bis 78,-

34 92,- bis 135,-

11

1 22,- bis 25,-

5 42,- bis 45,-

45

3 78,-

21 100,- bis 160,-

Shuttleservice

69434 Hirschhorn/Neckar (vorwahl: +49 (0) 6272) H

Schlosshotel Hirschhorn · Schloßstr. 39 · Tel. 9 20 90 · Fax 32 67 info@castle-hotel.de · www.castle-hotel.de

69412 Eberbach (vorwahl: +49 (0) 6271) H

Hotel-Restaurant „Zum Karpfen“ *** · Am alten Markt 1 · Tel. 8 06 60-0 Fax 8 06 60-500 · kontakt@hotel-karpfen.com · www.hotel-karpfen.com

74821 Mosbach (vorwahl: +49 (0) 6261) H G

Hotel Goldener Stern · Kurfürstenstr. 21 · Tel. 89 34 19 · Fax 1 75 95 volker.dotterweich@web.de · www.goldener-stern-lohrbach.de.vu

74865 Neckarzimmern (vorwahl: +49 (0) 6261) H

Hotel Restaurant Burg Hornberg · Tel. 9 24 60 · Fax 92 46 44 info@burg-hotel-hornberg.de · www.burg-hotel-hornberg.de

74855 Hassmersheim-Neckarmühlbach (vorwahl: +49 (0) 6266) H

Mittelalterliche Heuherberge „Zum Alten Marstall“ · Heinsheimer Str. 4 · Tel. 92 84 01 Ritterlager im Heu, Fax 16 97 · heuherberge@burg-guttenberg.de · www.burg-guttenberg.de 14 Kemenaten

13,- Ritterlager für Kinder bis 12 Jahre, 19,50 pro Pers. im Ritterlager 31,- pro Pers. in der Doppelkemenate, 45,- in der Einzelkemenate

74906 Bad Rappenau (vorwahl: +49 (0) 7264) H

Hotel Schloss Heinsheim · Gundelsheimer Str. 36 · Tel. 9 50 30 · Fax 42 08 info@schloss-heinsheim.de · www.schloss-heinsheim.de

80

4 50,- bis 110,-

38 65,- bis 170,-

7 75,- bis 105,-

23 120,- bis 185,-

1 35,- bis 40,-

1 55,- bis 60,-

74924 Neckarbischofsheim (vorwahl: +49 (0) 7263) H

Schloss Neckarbischofsheim · Schlossstraße 1 · Tel. 40 80-0 · Fax 40 80 22 53 info@schlosshotelneckarbischofsheim.de · www.schlosshotelneckarbischofsheim.de

74889 Sinsheim (vorwahl: +49 (0) 7261) P

Gästehaus Sablowski · Am Ring 30 · Tel. 9 49 50 36 gsablowski@yahoo.de · www.gaestehaus-sablowski.de

6

mit Terrasse/Gartenbenutzung kleines Appartement

75


Hotel-Überblick 74206 Bad Wimpfen (vorwahl: +49 (0) 7063) Art

Hotel, Anschrift

H

Quality Hotel am Rosengarten · Osterbergstraße 16 · Tel. 99 10 Fax 9 91 80 08 · rosengarten@t-online.de · www.hotel-rosengarten.net Gästehaus Fernblick

Gesamtbetten

EZ Anzahl Preis in Euro

DZ Anzahl Preis in Euro

120

DZ als EZ 79,- bis 94,-

60 104,- bis 119,-

87

35 46,- bis 69,-

26 66,- bis 89,-

74177 Bad Friedrichshall (vorwahl: +49 (0) 7136) H

Schloss Lehen · Hauptstr. 2 · Tel. 98 97-0 · Fax 98 97 20 info@schlosslehen.de · www.schlosslehen.de

36

4 89,- bis 109,-

16 125,- bis 160,-

H

Gasthaus zur Sonne · Deutschordensstr. 16 · Tel. 95 61-0 · Fax 95 61-11 info@sonne-badfriedrichshall.de · www.sonne-badfriedrichshall.de

36

2 60,-

17 90,-

G

Schöne Aussicht · Deutschordensstr. 2 · Tel. 95 32-0 · Fax 95 32-29 info@schoene-aussicht-jagstfeld.de · www.schoene-aussicht-jagstfeld.de

30

8 49,-

10 74,-

74072 Heilbronn (vorwahl: +49 (0) 7131) H

nestor Hotel Heilbronn · Jakobgasse 9 · Tel. 65 60 · Fax 65 61 13 nestor-hotel-heilbronn@t-online.de · www.nestor-hotel.de

72

13 59,- bis 119,-

29 69,- bis 129,-

H

Hotel-Restaurant Urbanus · Urbanstr. 13 · Tel. 9 91 71-0 · Fax 9 91 71-91 info@urbanus.de · www.urbanus.de

49

10 52,- bis 59,-

20 72,- bis 79,-

76

12 59,- bis 68,-

32 79,- bis 91,-

57

21 ab 90,-

18 ab 110,-

136

25 80,- bis 108,-

44 115,- bis 145,-

74076 Heilbronn (vorwahl: +49 (0) 7131) HG

Akzent Stadthotel Heilbronn · Neckarsulmer Str. 36-38 · Tel. 95 22 0 · Fax 95 22 70 info@akzent-stadthotel-heilbronn.de · www.akzent-stadthotel-heilbronn.de

74189 Weinsberg (vorwahl: +49 (0) 7134) H

Rappenhof-Hotel und Gutsgaststätte · Rappenhofweg 1 · Tel. 51 90 Fax 5 19 55 · rezeption@rappenhof.de · www.rappenhof.de

74638 Waldenburg (vorwahl: +49 (0) 7942) H

Panoramahotel Waldenburg · Hauptstr. 84 · Tel. 91 00-0 · Fax 91 00-888 info@panoramahotel-waldenburg.de · www.panoramahotel-waldenburg.de

74523 Schwäbisch Hall (vorwahl: +49 (0) 791) H

Ringhotel Hohenlohe · Weilertor 14 · Tel. 75 87-0 · Fax 75 87-84 info@hotel-hohenlohe.de · www.hotel-hohenlohe.de

194

30 103,- bis 169,-

84 126,- bis 360,-

H

Romantik Hotel „Der Adelshof“ · Am Markt 12-13 · Tel. 75 89-0 · Fax 75 89-890 hotel.adelshof@online.de · www.hotel-adelshof.de

70

20 80,- bis 100,-

25 125,- bis 180,-

H

Hotel-Restaurant Goldener Adler · Am Markt 11 · Tel. 61 68 · Fax 73 15 GoldenerAdlerSHA@t-online.de · www.goldener-adler-sha.de

42

3 59,- bis 79,-

19 89,- bis 120,-

HG

Hotel Scholl garni · Klosterstr. 2-4 · Tel. 97 55-0 · Fax 97 55-80 info@hotel-scholl.de · www.hotel-scholl.de

55

12 69,- bis 79,-

20 99,- bis 119,-

26

8 61,- bis 66,-

9 74,- bis 88,-

74592 Kirchberg/Jagst (vorwahl: +49 (0) 7954) H

Landhotel Kirchberg · Eichenweg 2 · Tel. 9 88 80 · Fax 98 88 88 info@landhotelkirchberg.de · www.landhotelkirchberg.de

91541 Rothenburg o.d.T. (vorwahl: +49 (0) 9861) H

Hotel Eisenhut · Herrngasse 3-5/7 · Tel. 70 50 · Fax 7 05 45 reservation@eisenhut.com · www.eisenhut.com

141

15 100,- bis 180,Suiten ab 333,-

61 146,- bis 259,-

H

Hotel Roter Hahn · Obere Schmiedgasse 21 · Tel. 974-0 · Fax 974-111 info@roterhahn.com · www.roterhahn.com

50

5 67,- bis 85,-

22 89,- bis 160,-

H G

Akzent Hotel Schranne mit Gasthaus · Schrannenplatz 6 · Tel. 95 50 0 Fax 95 50 150 · info@hotel-schranne.de · www.hotel-schranne.de

90

13 45,- bis 75,-

33 70,- bis 115,-

48

2 42,- bis 69,Suiten ab 80,-

23 39,- bis 79,-

91598 Colmberg (vorwahl: +49 (0) 9803) H

Hotel Restaurant Burg Colmberg · Burg Colmberg 1-3 · Tel. 9 19 20 · Fax 2 62 info@burg-colmberg.de · www.burg-colmberg.de

91522 Ansbach (vorwahl: +49 (0) 981)

76

H

Hotel Fantasie · Eyber Str. 75 · Tel. 9 52 00 · Fax 9 52 01 80 info@hotel-fantasie.de · www.hotel-fantasie.de

76

17 50,- bis 68,-

19 88,- bis 98,-

G

Hotel-Gasthof Rangau · Laurentiusstr. 5 · Tel. 6 15 51 · Fax 4 61 62 30 info@hotel-gasthof-rangau.de · www.hotel-gasthof-rangau.de

29

1 40,- bis 45,-

14 70,- bis 75,-

Qualitätsgastgeber Wanderbares Deutschland, Bayr. Umweltsiegel „Gold“


Hotel-Überblick 91639 Wolframs-Eschenbach (vorwahl: +49 (0) 9875) Art

Hotel, Anschrift

H G

Gasthof-Hotel Sonne *** · Richard-Wagner-Str. 2 · Tel. 9 79 70 Fax 97 97 77 · info@gasthof-hotel-sonne.de · www.gasthof-hotel-sonne.de

G

Gasthof Alte Vogtei · Hauptstr. 21 · Tel. 9 70 00 · Fax 97 00 70 Alte.Vogtei@t-online.de · www.gasthof-alte-vogtei.de

Gesamtbetten

EZ Anzahl Preis in Euro

DZ Anzahl Preis in Euro

55

1 35,-

27 58,-

34

5 34,-

13 57,- bis 62,-

33

11 65,-

11 90,- bis 110,-

86

26 69,- bis 99,-

28 99,- bis 159,-

91183 Abenberg (vorwahl: +49 (0) 9178) H

Hotel Burg Abenberg · Burgstr. 16 · Tel. 98 29 90 · Fax 9 82 99 10 info@burgabenberg.de · www.burgabenberg.de

90443 Nürnberg (vorwahl: +49 (0) 911) HG

Hotel Marienbad · Eilgutstr. 5 · Tel. 20 31 47 · Fax 20 42 60 info@hotel-marienbad.de · www.hotel-marienbad.de

91301 Forchheim (vorwahl: +49 (0) 9191) H G

Hotel-Gasthof Schweizer Grom · Röthenstr. 5 ·Tel. + Fax 39 55 hotel@schweizergrom.de · www.hotel-schweizergrom.de

45

16 45,- bis 55,-

14 65,- bis 75,-

HG

Hotel am Kronengarten · Bamberger Str. 6a · Tel. 7 25 00 · Fax 6 63 31 kontakt@hotel-am-kronengarten.de · www.hotel-am-kronengarten.de

41

5 65,-

18 79,-

70

5 ab 50,-

34 70,- bis 89,-

50

1 25,- bis 35,-

22 40,- bis 60,-

91346 Muggendorf (vorwahl: +49 (0) 9196) H

Akzent-Hotel Goldner Stern**** · Marktplatz 6 · Tel. 9 29 80 Fax 14 02 · hotel@goldner-stern.de · www.goldner-stern.de

91349 Egloffstein (vorwahl: +49 (0) 9197) G P

Gasthof „Schlehenmühle“ · Schlehenmühle 1 · Tel. 291 · Fax 62 55 28 info@gasthof-schlehenmuehle.de · www.gasthof-schlehenmuehle.de

91278 Pottenstein-Kirchenbirkig (vorwahl: +49 (0) 9243) H

Landgasthof Bauernschmitt *** · St.-Johannes-Str. 25 · Tel. 98 90 · Fax 9 89 45 bauernschmitt@t-online.de · www.landgasthof-bauernschmitt.de

54

4 34,- bis 38,-

25 58,- bis 70,-

54

5 ab 117,-

17 ab 158,-

36

5 75,- bis 89,-

14 98,- bis 115,-

26

2 36,90 bis 41,-

8 54,90 bis 61,-

10

DZ als EZ 40,-

5 60,-

95491 Ahorntal (vorwahl: +49 (0) 9202) H

Burg Rabenstein Event GmbH · Rabenstein 33 · Tel. 97 00 44-0 Fax 97 00 44-520 · info@burg-rabenstein.de · www.burg-rabenstein.de

96049 Bamberg (vorwahl: +49 (0) 951) HG

Barockhotel am Dom · Vorderer Bach 4 · Tel. 5 40 31 · Fax 5 40 21 info@barockhotel.de · www.barockhotel.de

96106 Ebern (vorwahl: +49 (0) 9531) H G

Gasthof Frankenstuben · Klein-Nürnberg 20 · Tel. 84 30 · Fax 82 99 info@gasthof-frankenstuben.de · www.gasthof-frankenstuben.de

96145 Sesslach (vorwahl: +49 (0) 9569) G

Gastronomie im Pörtnerhof · Luitpoldstr. 15 · Tel. 1 88 69 00 · Fax 1 88 68 89 poertnerhof-sesslach@t-online.de · www.sesslach-poertnerhof.de

96450 Coburg (vorwahl: +49 (0) 9561) H

Romantik Hotel Goldene Traube · Am Viktoriabrunnen 2 · Tel. 876-0 Fax 876-222 · info@goldenetraube.com · www.goldenetraube.com

119

23 89 ,- bis 110,-

48 119,- bis 165,-

HG

Bärenturm Hotelpension · Untere Anlage 2 · Tel. 31 84 01 · Fax 31 84 02 info@baerenturm-hotelpension.de · www.baerenturm-hotelpension.de

14

2 65,- bis 80,-

6 100,- bis 120,-

Festungsherberge Kronach · Festung 1 · Tel. 9 44 12 · Fax 62 91 06 kronach@festungsherberge.de · www.festungsherberge.de

105

1- bis 12-Bettzimmer ab 16,-/Pers. Kinder bis 3 Jahre frei 4-6 Jahre 1,50 pro Lebensjahr

Die Kronacher ****Stadthotels · Amtsgerichtsstr. 12 · Tel. 50 45 90 Fax 5 04 59 99 · info@stadthotel-pfarrhof.de · www.stadthotel-pfarrhof.de

49

9 73,- bis 89,50

96317 Kronach (vorwahl: +49 (0) 9261)

H

20 97,50 bis 169,50

77


Hotel-Überblick 95326 Kulmbach (vorwahl: +49 (0) 9221) Art

Hotel, Anschrift

H

ACHAT Hotel Kulmbach · Luitpoldstr. 2 · Tel. 603-0 · Fax 603-100 kulmbach@achat-hotel.de · www.achat-hotel.de

Gesamtbetten

EZ Anzahl Preis in Euro

DZ Anzahl Preis in Euro

305

103 51,- bis 128,-

101 72,- bis 142,-

13

1 65,- bis 115,-

5 90,- bis 145,-

16

DZ als EZ 8 95,- bis 135,140,- bis 180,Suite 210,- bis 280,-

95448 Bayreuth (vorwahl: +49 (0) 921) H

Schlossgaststätte Eremitage Hotel u. Café Orangerie · Eremitage 6 · Tel. 79 99 70 Fax 7 99 97 30 · info@eremitage-bayreuth.de · www.eremitage-bayreuth.de

95448 Bayreuth (vorwahl: +49 (0) 9209) H

Jagdschloss Thiergarten · Oberthiergärtner Str. 36 · Tel. 984-0 Fax 984-29 · schlosshotel-thiergarten@t-online.de www.schlosshotel-thiergarten.de

Wohnmobilstellplätze Nicht nur für Autofahrer und Radler ist die Burgenstraße eine interessante Reiseroute.

Foto: Eckehard Kiesewetter

Gerade durch ihre zahlreichen Sehenswürdigkeiten, die einen Stopp und näheres Hinsehen lohnen, ist sie ideal für alle, die sich mit dem Wohnmobil auf die Reise machen. Daher haben wir hier für Sie erstmals Wohnmobilstellplätze in verschiedenen Orten an der Burgenstraße zusammengestellt.

Zeichenerklärung –

uneingeschränkt nutzbar eingeschränkt nutzbar nicht möglich

Ebern – hier profitieren Reisemobilisten von der Nähe des Stellplatzes zum historischen Stadtkern

68723 Schwetzingen (vorwahl: +49 (0) 6202) Name, Anschrift

Entferung Ortsmitte

Anzahl Plätze

Strom

Wasser

< 1 km

12

Wohnmobilstellplatz beim SV Stadion Ketscher Landstraße Info: Stadtinformation · Tel. 94 58-75, stadtinfo@schwetzingen.de · www.schwetzingen.de

Ent- Preis in Euro sorgung Wohnmobil/Nacht

Preis in Euro Person/Nacht

Bemerkungen

verschiedene Lebensmittelfachgeschäfte, Gaststätten, Bankfilialen und eine Tankstelle in unmittelbarer Nähe

7,00 für 24 Std.

öffentlicher Parkplatz mit Blick auf das Schloss, direkt am Neckar, zum Bahnhof 5 Gehminuten

kostenfrei (max. 3 Nächte)

Nutzung der sanitären Anlagen im Sommer im Freibad (gegen Eintritt), Supermärkte in unmittelbarer Nähe

69434 Hirschhorn (vorwahl: +49 (0) 6272) Wohnmobilstellplatz Hirschhorn Jahnstraße/An der Slipanlage Info: Tourist-Information · Tel. 17 42, tourist-info@hirschhorn.de · www.hirschhorn.de

200 m

10

74821 Mosbach (vorwahl: +49 (0) 6261) Wohnmobilstellplatz „Wasemweg“ Wasemweg Info: Tourist Information · Tel. 91 88-0 tourist.info@mosbach.de · www.mosbach.de

1 km

10-12

74924 Neckarbischofsheim (vorwahl: +49 (0) 7263) Wohnmobilstellplatz am Schwimmbadweg < 1 km Schwimmbadweg Info: Stadtverwaltung · Tel. 607-14 herbert.hauck@neckarbischofsheim.de · www.neckarbischofsheim.de

5

74072 Heilbronn (vorwahl: +49 (0) 7131) Wohnmobilstellplatz „Wertwiesenpark“ Neckarhalde Info: Tourist-Information · Tel. 56-2270 info@heilbronn-marketing.de · www.heilbronn-tourist.de

78

2 km

12

keine Anmeldung nötig, öffentliche Toilette mit Behindertentoilette


Wohnmobilstellplätze 74592 Kirchberg an der Jagst (vorwahl: +49 (0) 7954) Name, Anschrift

Wohnmobilstellplatz am Auweg Auweg Info: Stadtverwaltung · Tel. 98 01-0 info@kirchberg-jagst.de · www.kirchberg-jagst.de

Entferung Ortsmitte

Anzahl Plätze

Strom

< 1 km

6-7

Wasser

Ent- Preis in Euro sorgung Wohnmobil/Nacht

Preis in Euro Person/Nacht

Bemerkungen

Ver-/Entsorgung von 10 bis 12 Uhr an der städtischen Kläranlage, ganzjährig geöffnet

an der historischen Stadtmauer, Themen-„Ritterspielplatz“ nebenan

91639 Wolframs-Eschenbach (vorwahl: +49 (0) 9875) Wohnmobilstellplatz „Festplatz“ 100 m Dr.-Johann-Baptist-Kurz-Platz Info: Kultur & Touristmusbüro · Tel. 97 55-32 info@wolframs-eschenbach.de · www.wolframs-eschenbach.de

20

91278 Pottenstein (vorwahl: +49 (0) 9242) Wohnmobilpark „Pottenstein“ ca. 1 km Am Langen Berg Info: Spätling-Failner GbR · Tel. 17 88 spaetling@t-online.de · www.wohnmobilpark-pottenstein.info

25

8,00

Wohnmobilpark für Eigenversorger konzipiert (keine Sanitäranlagen), ganzjährig geöffnet

gepflasterter Parkplatz, ganzjährig nutzbar

geschotterter Parkplatz, ganzjährig nutzbar

5,00 + 2,00 Strom

Toiletten und Duschen am Platz in Gebühr enthalten, Waschmaschine und Trockner gegen Gebühr

5,00 inkl. Strom

Toiletten und Duschen

8,00

Erw. 3,50 gepflegte Grünfläche mit befestigtem Kind (4-10 J.) 1,50 Untergrund, Terrassenplätze im Südhang, Kind (bis 4 J.) frei überdachter Grillpavillon, Hunde an der Leine

5

25

3,00 (freiwillig)

durch Bepflanzung sichtbar abgegrenzt, ganzjährig nutzbar, Wasserversorgung in den Sommermonaten gegeben

15

6,00

Toilette am Platz in Stellplatzgebühren enthalten, Stadtbusanbindung. Wohnmobilparkplätze ohne Ver- u. Entsorgung bestehen am Annecyplatz, am Geißmarkt u. am Parkplatz Grünewaldstr.

91332 Heiligenstadt i.OFr (vorwahl: +49 (0) 9198) Wohnmobilstellplatz Helmuth-Breckner-Parkplatz

200 m

10

Wohnmobilstellplatz Parkplatz am Örtelshof

50 m

5

Info: Tourist-Information · Tel. 92 99 32 tourismus@markt-heiligenstadt.de www.markt-heiligenstadt.de

96106 Ebern (vorwahl: +49 (0) 9531) Wohnmobilstellplatz „Festplatz“ Walk-Strasser-Anlage Info: Tourist-Information · Tel. 6 29-14 touristinfo@ebern.de · www.ebern.de

200 m

30

Wohnmobilstellplatz „Freizeitcenter Dietz“ Bahnhofstraße 37 Info: Tel. 6 27 60 zentrale@wohnmobil-caravan.de

ca. 1 km 10 (für Gruppen bis 40 Stellplätze mögl.)

96145 Sesslach (vorwahl: +49 (0) 9569) Camping Sonnland · Bahnhofstr. 154 ca. 1 km Info: Tel. 220 info@camping-sonnland.de · www.camping-sonnland.de

100

98663 Bad Colberg-Heldburg (vorwahl: +49 (0) 36871) Wohnmobilstellplatz Am Rainbrünnlein Info: Stadt Bad Colberg-Heldburg · Tel. 2 01 59 stadt@bad-colberg-heldburg.de, www.bad-colberg-heldburg.de

ca. 200 m

95326 Kulmbach (vorwahl: +49 (0) 9221) Wohnmobilstellplatz „Festplatz am Schwedensteg“ Schwedensteg Info: Tourismus & Veranstaltungsservice · Tel. 95 88-0 touristinfo@stadt-kulmbach.de · www.kulmbach.de

< 1 km

95448 Bayreuth (vorwahl: +49 (0) 921) Wohnmobilstellplatz „Lohengrin-Therme“ ca. 3 km Kurpromenade 5 Info: Bayreuth Marketing & Tourismus GmbH · Tel. 885-88 info@bayreuth-tourismus.de · www.bayreuth.de

79


Burgenstrasse Gesamtkatalog 2010  

Die Zeitreise ist möglich! Mannheim, Schwetzingen, Heidelberg, Sinsheim, Bad Wimpfen, Heilbronn, Schwäbisch Hall, Rothenburg o.d.T., Ansbach...

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