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QR- Codes • • • • • • •

Was sind QP-Codes? Was bedeutet QR? Wo finden QR-Codes Verwendung? Wie erfolgt der Einsatz von QR-Codes? Was ist der Vorteil der QR-Codes? Welche Informationen beinhalten QR-Codes? Generiere eine QR-Code deiner Daten (Name, Adresse, …)

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Einleitung

Vielleicht haltet ihr gerade meine Visitenkarte in der Hand oder blättert in einer Ausgabe der WELT-KOMPAKT. Vielleicht habt ihr QR-Codes auch an anderer Stelle gesehen und fragt euch, was man mit ihnen machen kann. QR steht für englisch: quick response = schnelle Antwort. Die Idee dahinter ist, dass Menschen im Alltag mit einem Klick mit ihrem Fotohandy Informationen aufrufen, abspeichern und weiterverarbeiten können. QR-Codes gehören zur Familie der 2D-Barcodes die im Gegensatz zum herkömmlichen Barcodes sowohl horizontal als auch vertikal Informationen enthalten.

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Scannen

Ein Beispiel: 2006 schaffte der Weltmeister im SMS-Tippen 160 Zeichen in ca. 42 Sekunden. Eine URL (Internetadresse) kann schnell 250 Zeichen lang sein. Um eine solche Internetadresse in den Handybrowser zu tippen, würde selbst der damalige Weltmeister über eine Minute brauchen. Genau hier liegt einer der Vorteile der QR-Codes: Sie ersetzen das Abtippen von Informationen und sparen dadurch Zeit und Nerven. Statt die Informationen einzutippen scannt man den QRCode. Man benötigt dafür lediglich ein Java-fähiges Handy mit Kamera. Mit der Kamera wird der Code fotografiert. Ein Java-Programm im Handy analysiert den Code und decodiert die Informationen.

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Inhalte von QR-Codes

Für die Umwandlung in einen QR-Code sind folgende Informationsformen möglich: • Telefonnummer • SMS 1


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Link (URL) Text vCard (Name, Telefonnummer, Email-Adresse)

Reader und Generatoren

Um aus einem Kamera-Handy einen QR-Code-Scanner zu machen benötigt man eine so genannte Reader-Software. Reader sind kostenlos. Es gibt sie von verschiedenen Herstellern und für unterschiedliche Handymodelle. Die Liste der unterstützten Handys ist von Reader zu Reader unterschiedlich. Ob für das eigene Handymodell ein Reader verfügbar ist, und wie der Reader auf dem Handy installiert wird, erfährt man auf den Herstellerseiten. Viele Reader-Anbieter geben auch die Möglichkeit online Codes zu erstellen. Die durch die Generatoren erstellten Codes können als Bild abgespeichert und beliebig weiterverarbeitet werden. Auf diese Weise kann man einfach eigene QR-Codes für beliebige Zwecke erstellen. Außerdem gibt es eine Firefox-Exstension die per Klick die aktuelle URL im Browser in einen QRCode umwandelt, und einen Webservice, der aus einem RSS Feed einen QR-Code generiert. Liste verfügbarer QR-Code-Generatoren: • • • • • • •

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Kaywa i-Nigma Activeprint Nokia BeeTagg Mobile Barcoder (Firefox Extension) Feed2Mobile (RSS Feed Extension)

Einsatzmöglichkeiten für analoge QR-Codes

Beispiele analoger QR-Codes: • • • • • • • •

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Druckerzeugnisse (Zeitschriften, Poster, Visitenkarten, Aufkleber, Stempel, ...) Textilien (T-Shirts, Schale, ...) Bauwerke (Häuser, Mauern, ...) Schmuck (Anhänger, Ketten, ...) Haut (Tattoos, Stempel, ...) Verpackungen (Kartons, Tüten, ...) Lebensmittel (Schokolade, Chips, ...) Dokumente (Ausweise, Tickets, ...)

Digitale Weiterverarbeitung

Neben dem Aufruf einer Internetadresse im Handy-Browser gibt es noch andere Weiterverarbeitungsmöglichkeiten, abhängig vom codierten Informationstyp. Aufruf mit ... • Browser • Telefon • Speicherung in ... • Lesezeichen/Bookmark • Kontakte/Telefonbuch • Notiz (indirekt, mittels copy & paste) • Verlauf/Historie Weitergabe via ... 2


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SMS MMS E-Mail Infrarot Bluetooth

Mobile Ticketing

Durch Mobile Ticketing ist es möglich jederzeit, und an jedem Ort, ein gültiges Ticket zu erwerben. Momentane Einsatzgebiete sind Eintrittskarten für kulturelle oder geschäftliche Veranstaltungen sowie Fahrkarten für den Nah- und Fernverkehr. Über den Handybrowser kann das gewünschte Ticket gekauft werden (mobile e-commerce). Danach erhält man eine MMS mit einem 2D-Code. Dieser wird vom Veranstalter gescannt und somit das Ticket auf Gültigkeit kontrolliert.

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Videos • • • •

Was steckt hinter den Codes von WELT-KOMPAKT? Was steckt hinter den Codes von Saturn? Was steckt hinter den Codes der Deutschen Bahn? Was steckt hinter den Codes der Deutschen Post?

QUELLE: http://qrcode.wilkohartz.de/

LINKS: http://qr.tugraz.at/links.shtml

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Augmented Reality Die erweiterte Wirklichkeit Informationen gibt es heute genug, vor allem in der virtuellen Welt des Internets. Doch nicht immer hat man diese parat, wenn man sie braucht. Zum Beispiel in einer fremden Stadt, im Urlaub oder beim Einkaufsbummel in der Fußgängerzone. Mit der neuen Generation der Smartphones könnte sich das ändern. Sie sollen uns mit Informationen versorgen, wann und wo immer wir sie brauchen. Hält man die Kamera seines Mobiltelefons auf ein Gebäude, erscheinen im Display Kurztexte aus Wikipedia. Nach dem gleichen Prinzip erfährt man, was die nächstgelegene Pizzeria zu bieten hat oder bekommt freie Mietwohnungen im Umkreis angezeigt. Erweiterte Realität oder "Augmented Reality" sagen Experten dazu – die digitale Information verschmilzt mit der Umwelt des Benutzers.

Neue Weltsicht

Um das Stadtbild mit virtuellen Informationen anzufüttern, braucht das Smartphone nur eine Kamera, Internetzugang und einen GPS-Empfänger. Die Funktionsweise ist relativ einfach: Die reale Welt wird gefilmt, auf dem Bildschirm legt eine spezielle Software zusätzliche Informationen über das Filmbild der Umgebung - "Outernet" statt Internet. Wo früher der Reiseführer zum Einsatz kam, haften in Zukunft virtuelle Merkzettel an den Gebäuden in der Fußgängerzone. Statt den Immobilienteil der Tageszeitung zu studieren, wird uns bald ein Handy bei der Wohnungssuche unterstützen. Außerdem können wir die erweiterte Realität selbst mitgestalten, zum Beispiel indem wir einen virtuellen Smiley an einem Restaurant platzieren, um es anderen zu empfehlen. Die größten Veränderungen aber - glauben IT-Experten und Forscher - wird es am Arbeitsplatz geben: Monteure könnten sich den nächsten Arbeitsschritt direkt in ihr Sichtfeld einblenden lassen, ein Chirurg Operationen mithilfe einer virtuellen Projektion auf dem Körper des Patienten durchführen oder Designer mit virtuell anwesenden Kollegen am selben 3D-Modell arbeiten.

Parallelwelt im Computerspiel

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Bildunterschrift: Computerspiel im öffentlichen Raum Noch sind die Darstellungen auf den Smartphones relativ einfach. Doch "Erweiterte Realität" muss nicht auf Kurztexte oder Symbole beschränkt bleiben. Wissenschaftler vom Fraunhofer Institut für Angewandte Informationstechnik in Sankt Augustin forschen bereits an dreidimensionalen Computerspielen, bei denen sie virtuelle Objekte und Realität miteinander verschmelzen lassen. Dazu brauchen die Forscher einen Minicomputer mit GPS-Empfänger und eingebauter Kamera, sowie Kopfhörer für die Spielanweisungen. "Time Warp" heißt ihr Spiel, bei dem die Teilnehmer auf eine Zeitreise durch die Kölner Innenstadt geschickt werden. Sie folgen den Anweisungen der berühmten Heinzelmännchen und müssen ihnen helfen, das "Raum-Zeit-Kontinuum wieder herzustellen". Dabei reisen sie ins Mittelalter, in die Römerzeit oder in die Zukunft. Das Besondere an dem Spiel: Die 3D-Darstellung passt sich den Bewegungen der Spieler an und ist täuschend echt in die reale Umgebung eingebettet: Ein römischer Torbogen taucht auf, wo eigentlich nur eine Wiese ist - echte Möwen fliegen durch virtuelle Ufos. Allerdings haben die Untersuchungen auch ergeben, dass die Spieler fast ihre gesamte Aufmerksamkeit benötigen, um dem Spiel zu folgen. Die Gefahr der Ablenkung gerade im öffentlichen Raum oder im Straßenverkehr ist nicht zu unterschätzen.

Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt: Realität 2.0

Bildunterschrift: Erweiterte Realität: römischer Torbogen am Kölner Rheinufer

Wolfgang Broll, der die Untersuchungen am Fraunhofer-Institut leitet, ist sich jedoch sicher, dass die Technologie nicht auf den Spiele-Bereich beschränkt bleiben wird. Denkbar wären zum Beispiel virtuelle Stadtführungen oder die Simulation historischer Straßenzüge, die digital wieder aufgebaut werden – ganz nach dem Motto einer berühmten Kinderbuchfigur: Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt!

Momentane Situation und Ausblick 5


Noch steckt die Technologie in den Kinderschuhen. Wegen ihrer geringen Rechenleistung können die Smartphones nur einfache Texte und Symbole darstellen. Außerdem ist das GPS-Signal relativ ungenau. Doch der Fraunhofer Forscher blickt in eine digitale Zukunft: Nachfolgende Generationen werden die Welt, wie sie heute existiert, nur noch aus Erzählungen kennen. Es wird künftig am gleichen Ort verschiedene Welten geben, digital erweitert und individualisiert, zugänglich nur für bestimmte Nutzergruppen. Virtueller und öffentlicher Raum werden zusammenwachsen und unsere Weltsicht maßgeblich verändern.

Quelle: http://www.daserste.de/wwiewissen/beitrag_dyn~uid,kqxsgmw5vd1zt9ey~cm.asp

BEISPIELE:

Ein Beispiel für eine AR-Anwendung sind die in Echtzeit eingeblendeten virtuellen Marken bei Sportübertragungen: Verschiedene Entfernungen der Konkurrenten beim SkiSpringen, Weitwurf, usw. (Man beachte, dass dieses Beispiel oft keine AugmentedReality-Anwendung nach der obigen Definition ist, da manchmal das interaktive Element fehlt.) •

Hilfestellung bei komplexen Aufgaben, v. a. in Konstruktion, Wartung und Medizin o durch Anzeigen von Zusatzinformationen (z. B. werden für einen Mechaniker die Teile eines Gerätes „beschriftet“, und er bekommt Arbeitsanweisungen) o durch Darstellung nicht sichtbarer Elemente (z. B. intraoperativ in der Medizin, als „Röntgenblick“ für den Operateur, basierend auf vorheriger Tomographie oder aktuellen Bilddaten von Ultraschallgeräten oder offenen Kernspintomografen)

Industrielle Anwendungen o Mit Augmented Reality können digitale Planungsdaten effizient mit vorhandenen realen Geometrien abgeglichen werden. Die Technologie ermöglicht ferner den breiten Einsatz von digitalen Absicherungsmethoden bei der Kombination von digitalen Daten mit realen Prototypen bzw. Konstruktionen.

Navigation o im Gebäude, z. B. bei der Wartung von Industrieanlagen o im Freien, z. B. für Militär oder Katastrophenmanagement o im Auto (Darstellung von Navigationshinweisen in Abhängigkeit von der Verkehrslage in der Windschutzscheibe) o Im Flugzeug (Head-Up-Displays in Kampfflugzeugen sind eine der frühesten AR-Anwendungen überhaupt) Militär und Katastrophenmanagement (am Körper tragbare Systeme, die etwa Freund und Feind oder Brandherde anzeigen)

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Prospektion in Hydrologie, Ökologie, Geologie (Darstellung und interaktive Analyse von Karten und Geländemerkmalen, z. B. zur Ausbeutung von Bodenschätzen) Visualisierung von Architektur (Darstellung zerstörter historischer Gebäude; zukünftige Architekturprojekte) Simulation, z. B. Flug- und Fahrsimulatoren

Kollaboration verteilter Teams o Konferenzen mit realen und virtuellen Teilnehmern o gemeinsame Arbeit an simulierten 3D-Modellen

Unterhaltung o Virtuelle Objekte in Museen und Ausstellungen o Spiele (z. B. ARQuake, EyePet (für PS3))

Zukünftige Anwendungen: •

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Erweiterung von PC-Betriebssystemoberflächen in die reale Umwelt: Programmfenster und Icons werden als virtuelle Geräte im realen Raum dargestellt und durch Blicke oder Zeigen mit dem Finger bedient. Darstellung virtueller Geräte aller Art, z. B. Ersatz herkömmlicher Bildschirme, Gerätebedienfelder, dazu völlig neue Gerätetypen. Mediale Anwendungen, wie pseudo-holografische virtuelle Bildschirme, virtuelle „Holodecks“, virtuelles Surround-Kino. Ersatz von Handy- und Navigatorbildschirmen und Einblendung der Informationen direkt in die Umwelt, z. B. von Leitlinien direkt auf die Fahrbahn, sowie Erweiterungen, wie z. B. „Röntgenblick“ zur Darstellung verdeckter Ziele. Darstellung virtueller Pflanzen, Tapeten, Ausblicke, Kunstwerke, Dekorationen, Beleuchtung usw. zur Verschönerung der alltäglichen Umwelt. Bei allgemeiner Verbreitung von AR-Systemen auch virtuelle Schaufenster, Plakate, Verkehrsschilder etc.

Quelle: Wikipedia; http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Erweiterte_Realit %C3%A4t&oldid=73576232 LINKS: http://www.metaio.de/ http://www.adidas.com/campaigns/originals_ss10/content/microsites/neighborhood/default.asp x?headerType=discreet&strCountry_adidascom=at

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Google Street View Fragen: • Was ist Street View? • Wie werden Fotos gemacht, wo sind sie zu sehen? • Wie versucht google die Privatsphäre zu schützen? • Was sind die Kritikpunkte? •

Was ist deine Meinung?

Es handelt sich um 360-Grad-Panoramabilder, die mit speziell ausgerüsteten Pkw und Fahrrädern aufgenommen werden. Diese Spezialfahrzeuge haben auf dem Dach neun Kameras montiert: Acht Kameras für den 360-Grad-Blick, eine Kamera ist nach oben gerichtet; darüber hinaus sind drei dreidimensionale Lasermessgeräte vorhanden. Seit Mai 2008 wird das Bildmaterial von einer Software nach Gesichtern von Passanten und nach Autonummernschildern durchsucht und diese durch Weichzeichnung unkenntlich gemacht. [12] Google hat alle Bilder dieser Prozedur unterzogen. Da es sich um einen automatisierten Vorgang handelt, kann es vorkommen, dass Gesichter oder Nummernschilder nicht hundertprozentig unkenntlich gemacht wurden oder Bereiche behandelt werden, die gar kein Gesicht oder Nummernschild zeigen. Wenn jemand ein unbehandeltes Gesicht oder Nummernschild findet oder Bereiche erkennt, die aus Versehen unkenntlich gemacht wurden, kann er Google über die Hilfe-Funktion davon unterrichten. Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Google_Maps Faszinationen Denn Googles neuestes Kartentool zeigt eine Stadt wie eingefroren. Der Alltag ist angehalten und zeigt die Menschen bei den Dingen, die sie gerade taten, als der Wagen mit der Kamera auf dem Dach gerade vorbei fuhr. Das kann mitunter unangenehm sein. Denn Street View zeigt Menschen in Situationen, die nicht jeder auf ewig im Netz konserviert haben möchte. Jemand pinkelt an einen Zaun. Oder verlässt gerade einen Sexshop. Besonders gerne wurde in jüngster Zeit auf die Privatsphäre hingewiesen. Kann man mit Google Street View in jedes Fenster hineinschauen? Nein. Zwar ist hinter einem Fenster schemenhaft eine Katze zu erkennen, durch spiegelnde Glasscheiben schaut die Kamera jedoch nicht. Die unendlich wirkenden Straßenzüge einer realen Stadt, die scheinbar in einem Moment des Alltags einfach angehalten wurde, zu durchfahren, übt eine gewaltige Faszination auf viele Benutzer von Google Maps aus. In kürzester Zeit bildeten sich Communitys und Blogs, die Merkwürdigkeiten, Peinlichkeiten oder banale Alltagssituationen sammeln, die von den Kameraautos eingefangen wurden. Quelle: http://www.netzwelt.de/news/75729-google-street-view-stadtrundfahrt-bildschirm.html … Die Ansicht der Arge Daten decke sich grundsätzlich in vielen Bereichen mit den Bedenken der deutschen Datenschützer. Zeger sieht nicht so sehr ein Datenschutz-Problem, sondern „eher ein Problem der Grundrechte und Privatsphäre. Auch wenn man sich im öffentlichen Raum bewegt, 8


muss man nicht damit rechnen, dass alles aufgezeichnet und dann noch unbestimmt lang veröffentlicht wird. Aus Sicht der Arge Daten könne Street View in Österreich gegen mehrere Bestimmungen verstoßen: • Schon das Aufnehmen und nicht bloß das Veröffentlichen sei eine Datenverwendung, die einem berechtigten Zweck folgen muss; diesen berechtigten Zweck sei Google bisher schuldig geblieben. • das Auspixeln von Gesichtern und Nummernschildern reiche nicht zur Anonymisierung; genauso können Kleidung, bestimmte Körpermerkmale (Behinderungen) oder auch KFZAufschriften eine Identifikation ermöglichen. Darüber hinaus würden die Echtdaten derzeit auf unbestimmt lange Zeit bei Google aufgehoben, so die Arge Daten. • schon der Vorgang des Aufnehmens könne eine Privatsphäreverletzung nach §1328a ABGB darstellen (etwa wenn jemand gerade unfreiwillig entblößt ist oder sich in einer sonstigen unerwünschten Situation befindet). • Das Web sei bereits voll mit Street View-Szenen mit derartigen unerwünschten Bildern. Zeger: „Es wäre also schon ein Eingriff in meine Persönlichkeitsrechte, wenn ich ständig mit derartigen Aufnahmen rechnen müsste und mich dagegen schützen müsste oder ständig im Web nachsehen müsste, ob jemand derartiges über mich veröffentlicht.“ „Jeder kann das sehen“ Der Suchmaschinen-Gigant selbst stellt sich auf einen einfachen Standpunkt: „Street View enthält Bilder, die dem entsprechen, was jedermann auf der Straße sehen kann. Die Aufnahmen werden ausschließlich an öffentlichen, frei zugänglichen Orten angefertigt“ (Auszug aus den Erläuterungen zu Street View). Allerdings werden stets auf Antrag der Betroffenen Aufnahmen entfernt, die Menschen gefährden oder anderweitig beeinträchtigen könnten. Auf Anfrage von Recht.Extrajournal.Net, in welcher Weise darüber hinaus beim Start von Street View auf die Bedenken heimischer Datenschützer eingegangen werden könnte, gab es bis jetzt keine Antwort. Keine Einwände erhebt bisher übrigens die österreichische Datenschutzkommission gegen das Programm, solange auf Wunsch der Betroffenen anonymisiert wird, wie es heißt. Quelle: http://recht.extrajournal.net/2010/02/24/google-street-view-erwartet-in-osterreich-einheiser-empfang-5430/

Sorgen bei der Exekutive Sorgen macht Google Street View auch der Exekutive. Sicherheitsdirektor Alois Lißl sagt: "Aus kriminalpolizeilicher Sicht ist das natürlich ein ganz massiver Eingriff in die persönliche Sphäre schützenswerter Objekte. Wir wissen ganz genau, dass Täter planende Täter sind, d.h. sie planen und kundschaften aus. Früher war es üblich, dass sie die Siedlungen am Tag zuvor besichtigt haben." "Wenn jetzt die Möglichkeit eines Internetzugriffes schon erlaubt, genau zu sehen, was hinter einer Hecke oder wo der Eingangsbereich ist, dann ist das aus kriminalpolizeilicher Sicht eine massive Einschränkung. Die Hinweise auf Täter, die Siedlungen ausspionieren, werden daher weniger. Datenschutzrechtlich wird hier sehr viel preisgegeben", so Lißl. Und so wird es Einbrecherbanden immer leichter gemacht. Über Internetseiten wie Google Earth und Street View sind Tatorte bestens auszukundschaften. Tagesablauf bei Twitter und Facebook Über Seiten wie Twitter und Facebook, die mitteilsame Internetuser nutzen, um ihre Gewohnheiten und ihren Tagesablauf der restlichen Welt mitzuteilen, erfahren die Täter dann auch noch sehr einfach, ob jemand zuhause ist oder nicht. 9


Quelle: http://oesterreich.orf.at/ooe/stories/430002/ Fotos aus Street View Links: http://www.vienna.at/lifestyle/multimedia/artikel/google-street-view-die-skurrilstenbilder/cn/news-20091127-04263537

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BLOG Ein Blog [blɔg] oder auch Weblog [ˈwɛb.lɔg], engl. [ˈwɛblɒg], Wortkreuzung aus engl. World Wide Web und Log für Logbuch, ist ein auf einer Website geführtes und damit – meist öffentlich – einsehbares Tagebuch oder Journal. Häufig ist ein Blog „endlos“, d. h. eine lange, abwärts chronologisch sortierte Liste von Einträgen, die in bestimmten Abständen umgebrochen wird. Der Herausgeber oder Blogger steht, anders als etwa bei Netzzeitungen, als wesentlicher Autor über dem Inhalt, und häufig sind die Beiträge aus der Ich-Perspektive geschrieben. Das Blog bildet ein für Autor und Leser einfach zu handhabendes Medium zur Darstellung von Aspekten des eigenen Lebens und von Meinungen zu spezifischen Themen. Meist sind aber auch Kommentare oder Diskussionen der Leser über einen Artikel zulässig. Damit kann das Medium sowohl dem Ablegen von Notizen in einem Zettelkasten, dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrungen als auch der Kommunikation dienen. Insofern ähnelt es einem Internetforum, je nach Inhalt aber auch einer Internet-Zeitung.

Geschichte Die ersten Weblogs tauchten Mitte der 1990er Jahre auf. Sie wurden Online-Tagebücher genannt und waren Webseiten, auf denen Internetnutzer periodisch Einträge über ihr eigenes Leben machten. Seit einigen Jahren wird das „Bloggen“ auch geschäftlich in sogenannten Corporate Blogs oder Unternehmensblogs genutzt. So betreiben viele Medien inzwischen eigene Blogs, um ihren Leserkreis zu erweitern und Feedback von ihren Lesern zu bekommen.

Elemente Einträge / Posts Die Einträge, auch Postings oder Posts genannt, sind die Artikel, welche die Hauptbestandteile eines Weblogs darstellen. Sie werden üblicherweise umgekehrt chronologisch aufgelistet, die neuesten Beiträge findet man also zuoberst im Weblog. Ältere Beiträge werden zum Teil auf weiteren Seiten angezeigt oder in Archiven aufgelistet. Thread Als Thread wird hier die Gesamtheit der aufeinander folgenden Beiträge zu einem bestimmten Thema innerhalb eines Blogs bezeichnet. Permalinks Jeder Eintrag, bei manchen Weblog-Systemen auch jeder Kommentar, besitzt eine eindeutige und sich nicht verändernde, permanente Webadresse (URL). So können andere Nutzer oder andere Blogs direkt einzelne Texte anstatt des gesamten Weblogs verlinken. Diese permanenten Links ("Permalinks") werden z. B. genutzt, wenn man einen einzelnen Artikel aus einem RSS-Feed heraus aufruft. Kommentare 11


Bei vielen Weblogs ist es möglich, eine eigene Meinung zu einem Eintrag zu veröffentlichen. Ein solcher Kommentar wird dann auf der gleichen Seite wie der Eintrag selbst oder als Popup angezeigt. Bei vielen Weblogs kann man jedoch festlegen, ob der Kommentar sofort angezeigt wird oder moderiert, also vom Inhaber geprüft und dann freigeschaltet werden muss. Dies wird häufig angewandt, um Vandalismus und Spam in den Blogs zu verhindern. Trackback und Pingback Wenn der Blogger A auf einen Beitrag von Blogger B verlinkt, wird dies über die TrackbackFunktion automatisch auf der verlinkten Seite angezeigt, ähnlich wie ein Kommentar. So weiß der verlinkte Blogger B oder einer seiner Leser, dass ein anderer Blogger auf diesen Beitrag verwiesen hat. Nicht jede Weblog-Software unterstützt diese Funktion. Siehe auch: Trackback, Pingback. Feed Ein Feed enthält die Inhalte eines Weblogs in vereinheitlichter Form. Ein Feed kann mittels Feedreader von einem interessierten Leser abonniert werden. Mit dem Feedreader kann der Leser mehrere Blogs auf einen Blick überschauen und erkennen, in welchem abonnierten Weblog es neue Beiträge gibt. Diese Beiträge können auch im Feedreader gelesen werden. Es gibt mehrere technische Formate für Feeds, die gängigsten sind RSS und Atom. Blogroll Eine Blogroll (deutschsprachig auch Blogrolle) ist eine für den Leser öffentliche Linksammlung zu anderen Weblogs. Diese Linkliste ist auf dem Weblog sichtbar platziert. Autoren von Weblogs haben unterschiedliche Kriterien für die Aufnahme eines fremden Weblogs in ihre Blogroll. Diese reichen von ähnlichen Interessen über die Frequenz neuer Artikel oder Kommentare und geografischen Kriterien bis zu Linktausch. Manche Blogrolls bestehen einfach aus einer Liste von Blogs, die der Autor selbst liest. Schlagwortwolken Schlagwortwolken (Tag Clouds) listen und gewichten die im Blog verwendeten Schlagwörter auf visuell eindringliche Weise. Sie helfen zum Beispiel beim Indizieren.

Auswirkungen Viele Menschenrechtler, insbesondere in Ländern wie Iran oder China, benutzen Blogs, um ohne jegliche Zensurmaßnahmen der Regierungen Berichte über Menschenrechtsverletzungen, Zensur und aktuelle politische und soziale Lage etc. zu veröffentlichen. So bloggten viele Journalisten während der gewaltsamen Proteste zu den Präsidentenwahlen im Iran 2009 ihre Berichte für ausländische Medien. Diese Blogs waren eine wichtige Nachrichtenquelle westlicher Medien. Viele Politiker benutzen heutzutage Blogs und ähnliche Formate als PR-Mittel, beispielsweise Twitter während Wahlkampfreisen oder -veranstaltungen. Bekanntgeworden sind dabei einige Fälle, in denen Abgeordnete des deutschen Bundestages während geheimer Abstimmungen Vorab-Ergebnisse an die Öffentlichkeit "twitterten". Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Blog

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Klausur Unterlagen IT