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Film: THE DOORS - WHEN YOU‘RE STRANGE Kaum eine Band hat die Rebellion der Jugend so verkörpert wie „The Doors“. Fast 40 Jahre nach dem Tod des charismatischen Rock-Poeten Jim Morrison hat die Band nichts von ihrer Faszination eingebüßt. Erzähler dieser „sensationellen Doku“ (Die Zeit) ist Johnny Depp: „Ich bin stolz darauf, vielleicht mehr als auf alles, was ich bisher gemacht habe!“ Erfolgreich bei zahlreichen internationalen Film-Festivals. und dann ins Konzert: FIVA Intelligente Texte und kreative Beats: Nina Sonnenberg aka Fiva ist seit 1999 Teil der deutschsprachigen Rap- und Spoken Word-Szene. Als eine der wenigen weiblichen Stars der Szene ist sie regelmäßig auf den deutschsprachigen Bühnen zu sehen, war unter anderem Support Act von Fettes Brot – und jetzt führt sie ihr Weg nach Krems, wo sie abermals ihrer Sprache freien Lauf lässt. Hip Hop von der intelligenten, guten Sorte! Film & Live-Konzert, in Kooperation mit dem Kulturverein AVALON

Einsendeschluss ist der 20. November. 2010 Die Gewinner werder per Mail verständigt. Alle Infos zum Gewinn auf unserer Website www.molto-magazin.at. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen!

Mitreden. Mitentscheiden.

Im April 2008 hat mich der Landtag als Niederösterreichs Jugendvertreterin in den Bundesrat entsandt. Damit habe ich die große Chance, an der Schnittstelle zwischen Landespolitik und Bundespolitik die Anliegen von uns Jungen einzubringen und durchzuboxen.

Mittendrin statt nur dabei.

So sehe ich meinen Job als Jugendvertreterin: Unterwegs sein. Dort wo auch du unterwegs bist. Auf Partys und im Kino. In Schulen, Unis und Betrieben. Bei Brauchtumsveranstaltungen und Sportevents. Denn darum geht‘s: Miteinander reden, viel zuhören, Anliegen auf- und mitnehmen. Einbringen, wo sie hingehören und durchboxen für dich!

Online - und immer für dich da!

Noch viel mehr . Alle Details. Auch privat. Auf www.bettinarausch.at und gerne auch im persönlichen Gespräch!


3 SPECIAL

Das Leben hat uns wieder! Die Schule und die Uni sind wieder voll im Gang, was bleibt ist die Erinnerung an einen Sommer der modetechnisch wenig aufregend war. Im Herbst gibt es aber einige Modetrends die ein wenig an die 90er erinnern. Jeansstoff soll wieder modern sein, nicht nur am Bein – Nein! Auch am Oberkörper passt der blaue Jeansstoff wunderbar (sagen Modeexperten). Experten haben sich auch seit Monaten den Kopf zerbrochen wie es in Sache Schule weitergeht. Gesamtschule soll das Zauberwort heißen, muss es aber nicht- MOLTO ist für euch der Sache auf die Spur gegangen und die Meinungen gehen dabei ziemlich auseinander. Auseinander halten muss man so manch Liebespaar auch vor ach zu verführerischen Werbeplakaten. Seitdem der Mensch denken kann wird mit Sex Geld gemacht – das freut die Werbung. Freuen können wir uns auch auf Glanzleistungen des Fußballnationalteams. Mit dabei ist Julian Baumgartlinger der MOLTO Rede und Antwort gestanden ist. Wem aber Fußball zu fad ist – der kann ab sofort auch Sport im Wohnzimmer betreiben. Was das soll? Im neuen MOLTO steht’s!

SEX SELLS = Werbung mit nackter Haut! Wir blicken hinter die Kulissen der Werbebranche und berichten über (miss)glückte Kampagnen. + kritischer Kommentar + Meinungen zum Thema

POLITIK

Seite 4-5

RELIGION

7-8

Persönlich-kritische Eindrücke aus der Welt von Scientology.

Staatsbürgerschaft 6

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SCHULE SCHULE

Endstation „Schulversuch“ oder pädagogisches Paradis für alle? Eine Reportage über das österreichische Schulwesen.

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+ Schüler-Meinungen xxx + Kommentar

Mehr als ientierung LIFESTYLE & Or Lagerfeuer

der geheime Daten-Bunker

Seite 10-11

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ish Glo b

LIFESTYLE

GESAMTSCHULE

iPhone 4 Wie der Apfel scmeckt... LIFESTYLE

SPORT

Gefördert aus Mitteln der Stadt Krems

Der Weg zur

WISSEN 12-13

Philipp Maschl, Chefredakteur & das gesamte MOLTO-Redaktions-Team

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LIFESTYLE

odeHerbstm Trends

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SPORT

16 Er spricht über seinen Traumberuf: Der 22-jährige Austria-Wien-Kicker plaudert mit MOLTO über Motivation, Träume und den österreichischen Fußball.

Im Interview

JULIAN BAUMGARTLINGER

Fit mit Kraft 18-19

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SCHLUSSPFIFF

Rätsel, Info.Ticker & Co

IMPRESSUM MOLTO - Niederösterreichischer Jugendverein | Ausgabe 03-2010 Offenlegung gemäß §25 Mediengesetz Medieninhaber: MOLTO - NÖ Jugendverein, Brandströmstraße 5, 3500 Krems, www.moltomagazin.at Geschäftsführender Herausgeber: Obmann Georg Mantler (georg.mantler@molto-magazin.at) | Chefredaktion: Philipp Maschl (philipp.maschl@ molto-magazin.at) | Redaktion: Gernot Erber, Julia Erber, Jakob Etzel, Teresa Haslhofer, Georg Mantler, Philipp Maschl, Stefanie Panzenböck, Lisa-Maria Pitterle, Anita Quixtner, Lukas Suk, Holger Ubl | Anzeigenverwaltung: Philipp Maschl (philipp. maschl@molto-magazin.at) | Corporate Identity, Design: Clara Maier (clara.maier@molto-magazin. at) | Layout-Umsetzung: Georg Mantler (georg. mantler@molto-magazin.at), Philipp Maschl (philipp.maschl@molto-magazin.at) Erscheinungsweise: 4x jährlich | Erscheinungsort: Krems | Druck: online Druck GmbH, Wr. Neudorf Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung des Herausgebers wieder. Für den Inhalt von Inseraten haftet ausschließlich der Inserent. Für unaufgefordert zugesandtes Bild- und Textmaterial wird keine Haftung übernommen. Jegliche Reproduktion nur mit schriftlicher Genehmigung der Medieninhaber gestattet. Fotocredits: jugendfotos.at (mariesol, AsphaltTerror, lukas ffffffffffffff, tobias_oberraurer), Brauerei Hirt, Fritz Schuhmann, Lisa Pitterle, Lukas Suk, Philipp Maschl, Georg Mantler


georg.mantler @molto-magazin.at

KOMMENTAR

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Mei Bier ist net sexistisch! Als sexistisch wurden sie verurteilt – die Plakate aus dem Hause Hirter Bier. Aber wirklich sexistisch waren sie ja gar nicht. Viel mehr sexualisiert. Denn nackte Haut in Kombination mit Bier zu zeigen, hatte einen einfachen Hintergedanken: Den Absatz zu steigern, die Gewinne zu maximieren. Und das hat eigentlich recht gut geklappt. Außerdem, sind wir uns ehrlich, wirklich gesehen hat man ja nichts. Und ein HinGucker war’s alle mal, selbst wenn die Mädls gar nicht so sexy waren, wie immer aufgepauscht wird. (Wie sehen das die Frauen bei den Männer-Plakaten?) Den wirklichen Hype um die Werbung haben eigentlich die Medien gemacht. Die Aufruhr aus Bevölkerung und Politik war hausgemacht. Es war halt einfach ein Sommerloch… Setzt man das Foto vom Plakat noch in ein bewegtes Bild um, kommt man fast ins Schmunzeln. Nicht, weil „Sex in der Werbung“ so kreativ ist. Nein, vielmehr weil die Story, die im dazugehörigen Werbevideo erzählt wird, einfach so doof ist, dass man darüber einfach schon wieder lachen muss. Gezeigt wird ein junger Mann, ein Handtuch wie einen Lendenschurz umgebunden, der samt Pizza und Bier ins Wohnzimmer unterwegs ist. Die Pizza in der Hand, das Bier unterm Handtuch „waagrecht“ eingeklemmt. Da wird doch jede Frau schwach? Das Bierflascherl wird aus dem „Versteck“ geholt, doch die Beule unterm Handtuch bleibt. Zuletzt wird das geöffnete, überschäumende Bier gezeigt und der Text „Hart. Härter. Hirter.“ eingeblendet. Am Plot kann man zwar so einiges aussetzen (eigentlich wirklich blödsinnig), aber irgendwie trifft er die Zielgruppe ja doch: Männer, die „davor“ gern noch ein Bierchen trinken. Auch Männer werden sexualisiert in der Werbung dargestellt. Hirter Fasstypen: Im Herbst folgte der zweite Teil der Bierwerbung - diesemal mit männlichen „Models“. Die Kampagne wurde jedoch auf Grund erneuter Aufregung abgeändert und die Bursch trugen plötzlich T-Shirts und Hemd.

SEX SELLS

Weniger an, mehr

Georg Mantler Nicht nur in den Freibädern sind die Kleidungsstücke gefallen. Auch von den heimischen Plakattafeln lachen uns eine vollbusige Blondine und ein durchtrainierter Kerl mit freiem Oberkörper an, der uns Konsumenten zum Kauf von Bier, Deodorant & Co animieren soll. Aber was steckt wirklich hinter den sexistisch gestalteten Werbebotschaften? Nutzt die Werbewirtschaft unsere Triebe aus? Eine MOLTO-Reportage zum Verkaufsschlager „Sex sells“. Ziel erreicht | Eigentlich hat die Marketing-Abteilung der Brauerei Hirt ganze Arbeit geleistet: Die drei neuen Biersorten, die als „Fasstypen“ bezeichnet und von

F werden, haben für Aufregung in der ösM D W U führt dazu, dass Aufmerksamkeit erregt M G S

Wenn du polarisierst, hast du sie alle erwischt. Die Gegner sowie die Befürworter. Die K W greifen gerne auf nackte Haut zurück, da B E S B F -


5 Fasstypen: Jeweils drei junge Mädls und Burschen (siehe unten) präsentieren die neue Produktlinie des Hirter-Biers. Dass die Dunkel-, Rot- und Blondhaarigen auffallen ist garantiert - für richtige Aufregung sorgte jedoch nur die „weibliche“ Plakatlinie. Den großartigen Werbewert der Kampagne machten erst die Medien aus – sie berichteten ausführlich über das Thema „Sex sells“ und verhalfen dem Bierproduzenten zu großer Popularität.

Wirkung? ma die nackten Mädels als ihr Aushängeschild zu positionieren, denn die große mediale Präsenz – abseits der eigentlichen Plakattafeln – hätte kaum anders mit so großem Erfolg gekrönt werden können. Und das noch dazu kostenlos.

Poltischen Druck übte zuletzt die Wiener Frauenstadträtin auf die Werbewirtschaft aus, die mit Musterbriefen versuchte, den Zorn der Bevölkerung auf sexistische Werbung auszudrücken.

Wir sorgen für die Selbstverantwortung der Werbebranche. www.werberat.at

Studie: Ablenkung vom Produkt | Studien zu folge, die die Werbewirkung auf Konsumenten analysieren, können besonders „gemütserregende“ Bilder am Werbeplakat vom eigentlichen Produkt ablenken und somit kontraproduktiv sein. Das Sujet zieht in diesem Fall zwar die Blicke auf sich, der Konnex mit der Ware

wird aber nicht hergestellt und die Werbung verläuft im Sand. Sex sells?! | Was 1953 als sittenwidrig galt, ist heute längst Alltag geworden. Das vom Unterwäschen-Anbieter Palmers affichierte Plakat (siehe Faksimile) wurde damals per Ministerratsbeschluss auf Grund des Jugendschutzes verboten. Palmers zog das Plakat daraufhin jedoch nicht zurück, sondern färbte das weiße Nachthemd in biederes Dunkelgrün, was (angeblich) besser dem Jugendschutz entsprach. Und auch heute noch – wie es uns die Hirter-Bier-Werbung zeigt – werden Frauen wie die Konsumartikel selbst gezeigt: jung, schön und unverbraucht. Seitens der Bierbrauer nimmt man Stellung und meint, dass die Nacktheit der Frauen jene Ursprünglichkeit, Ehrlichkeit und Reinheit präsentieren, welche für Produkte aus dem Hause Hirter signifikant und garantiert sind. In der jüngeren Geschichte hat auch das Österreichische Bundesheer mit seinem Video-Spot für Aufregung gesorgt, als Mädchen – knapp bekleidet – einem Panzerfahrer begeistert nachlaufen und den „coolen Typen“ von nebenan im Regen stehen lassen. Der Minister zog den Spot sofort zurück und lies ihn von der HeeresHomepage nehmen. Der Spott ist jedoch ohnehin garantiert, ist das Video nach wie vor auf Youtube abrufbar. Mit Werbung werden wir täglich konfrontiert. Tausende Reize werden erzeugt, die uns animieren sollen, Produkte zu kaufen. Und mit dem Werbe-Wundermittel „Sex“ funktioniert’s anscheinend doch am besten – wir sind doch alle nur Menschen.

DEINE.MEINUNG In der heutigen Zeit sollte man Werbung flexibler sehen – jeder weiß „Sex sells“. Als Mann gefallen mir die feschen Mädels natürlich. Gut gemacht und meiner Meinung nach nicht anstößig oder diskriminierend.

ntin, 21)

Viele Firmen versuchen ähnlich wie „Austrias next Topmodel“ Personen für das Event - und somit auch für das Produkt zu begeistern. Einige machen es ganz gut und erfolgreich, manche auch wieder nicht. In dieser Kampagne würde weitaus mehr Potential stecken, wenn sie mit mehr Feingefühl und nicht so plump realisiert worden wäre. Hier versucht man, möglichst direkt ans Ziel zu gelangen.

Agnes (Stude

Othmar (Werber, 28)

Stefan (Student, 21)

Was darf Werbung? | In Österreich hat der Trägerverein „Gesellschaft zur Selbstkontrolle der Werbewirtschaft“ einen Kodex herausgebracht (siehe Factbox), der Leitlinien zum „angemessenen Werben“ beinhaltet. Die abgebildete Person in rein sexualisierter Funktion als Blickfang darzustellen, ist beispielsweise nicht erlaubt. Insbesondere dürfen keine nackten weiblichen oder männlichen Körper ohne direkten inhaltlichen Zusammenhang zum beworbenen Produkt verwendet werden.

Wird der „Werberat“ mit einer Beschwerde aus der Bevölkerung konfrontiert, wird im Gremium abgestimmt. Und verstößt das entsprechende Sujet gegen den Kodex, drohen der werbenden Partei Sanktionen, wie beispielsweise eine Ermahnung oder Aufforderung zum Einstellen der Kampagne. 2010 hat der Werberat von seinen rund 100 zu bearbeitenden Fällen drei Firmen aufgefordert, die entsprechenden Kampagnen sofort zu stoppen. Im Fall des Hirter-Biers riet der Werberat zu einer Sensibilisierung der Gestaltung von künftigen Werbemaßnahmen. Der Werberat ist nur für Wirtschaftswerbung, nicht aber für politische zuständig. Beschwerden, die beim Werberat eingehen werden zuerst auf die Zuständigkeit geprüft. Bezieht sich eine Beschwerde beispielsweise auf Rassismus oder Verhetzung einer wahlwerbenden Partei, so muss der Werberat diese ablehnen und sie wird nicht bearbeitet. Gleiches gilt übrigens auch für Non-Profit-Organisationen und Werbungen aus dem Bereich Kunst & Kultur.

Sexismus hat in den letzten Jahrzehnten Einzug in die Werbung genommen und bestimmt diese mittlerweile größtenteils. Wir Österreicher nehmen diesen Einfluss meist nur noch unbewusst wahr, Freunde aus Amerika hingegen waren von der Freizügikeit der österreichischen Werbungen geschockt.

FACT.BOX Auszug aus dem Werbekodex Werbung soll vom Grundsatz sozialer Verantwortung geprägt sein. Werbung darf nicht gegen die allgemein anerkannten guten Sitten verstoßen. Werbung darf nicht die Würde des Menschen verletzen, insbesondere durch eine entwürdigen de Darstellung von Sexualität oder anderweitig diskriminierende Darstellungen. Werbung darf nicht durch anlehnende und nacha hmende Darstellungen irreführen. Werbung muss als solche klar erkennbar sein. Werbung soll keinen direkten oder indirekten Kaufzwang auf KonsumentInnen ausüben. Auch DU kannst dich über eine Werbung beschweren! >> www.werberat.at


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§ Anita§gibt dir § §

§

RECHT §

Thema: Staatsbürgerschaft „Wie wird man Österreicher/in?“ Nach einer Studie des Europäischen Zentrums für Wohlfahrtspolitik und Sozialforschung zu urteilen, ist Österreich nicht sehr integrationsfreundlich, was vor allem auf die im europäischen Vergleich überlangen Wohnsitzfristen, die für eine Einbürgerung in Österreich notwendig sind, und den unveränderten Grundsatz, Doppelstaatsbürgerschaften nicht zuzulassen, zurückzuführen ist. Anita Quixtner Abstammungsprinzip | Als Rechtsgrundlage für die österreichische Staatsbürgerschaft dient das Staatsbürgerschaftsgesetz 1985 (StbG). Um diese zu bekommen gibt es verschiedene Möglichkeiten. Die einfachste Variante ist, automatisch österreichische(r) Staatsbürger/in zu werden, wenn man in Österreich geboren wird und mindestens einen österrei-

Der Test ist für viele eine Hürde

chischen Elternteil hat (§§ 7, 7a, 8). Alle anderen müssen entweder einen Antrag stellen, einen Rechtsanspruch besitzen oder aus „freiem Ermessen“ eingebürgert werden. Rechtsanspruch | Ein Rechtsanspruch auf Einbürgerung besteht erst nach 30 Jahren ununterbrochenem Aufenthalt in Österreich (§12 Z 1a) bzw. nach 15 Jahren, wenn man seine nachhaltige persönliche und berufliche Integration nachweisen (§ 12 Z 1b) kann. Antragstellung | Die Mindestaufenthaltsdauer, nach der ein Antrag gestellt werden kann, liegt in Österreich bei zehn Jahren. Diese kann auf vier bzw. sechs Jahre reduziert werden, wenn besonders berücksichtigungswürdige Gründe vorliegen. Verpflichtend ist der Nachweis von Deutschkenntnissen und Grundkenntnissen der demokratischen Ordnung, der Geschichte Österreichs und des jeweiligen Bundeslandes (§10a). Dies passiert mit dem sogenannten Einbürgerungstest. Es handelt sich dabei um einen Multiple Choice Test – pro Bereich werden sechs Fragen gestellt –, bei dem von drei Antwortmöglichkeiten die richtige angekreuzt werden muss. Die Lernunterlagen sind auf der Website des Landes Niederösterreich unter www.noe.gv.at zu finden. Wer all das nicht erfüllen kann, für den besteht die Möglichkeit der Einbürg-

Beispielfragen für den Einbürgerungstest: Bereich Demokratie: Welche Staatsform hat Österreich? Bereich Geschichte: Wann trat Österreich der Europäischen Union (EU) bei? Bereich Niederösterreich: Welche Stadt war bis 1918 die Hauptstadt des Landes Niederösterreich? erung aufgrund von bereits erbrachten und zu erwartenden außerordentlichen Leistungen auf wissenschaftlichem, wirtschaftlichem, künstlerischem oder sportlichem Gebiet (§11a Abs. 4 Z 4). Verlust | Verlieren kann man die österreichische Staatsbürgerschaft durch den Erwerb einer fremden Staatsangehörigkeit (§§ 27 und 29), den Eintritt in den Militärdienst eines fremden Staates (§ 32), die Entziehung, z.B. wegen Schädigung der Republik (§§ 33 bis 36) oder den Verzicht.


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Das Ziel ist klar: Eine Welt ohne Wahnsinn, Kriminalität und Gewalt. Fraglich sind jedoch die Methoden, mit denen dies erreicht werden soll. Unter dem Deckmantel „Religion“ werden laufend neue Anhänger gefunden, sehr zum Leidwesen der zahlreichen ScientologyKritiker. Der Vergleich mit dem Konsum von Drogen kommt nicht von ungefähr: Je länger man dabei ist, desto schwerer schafft man den Absprung.

Church of Scientology, Los Angeles

Teresa Haslhofer Wien, Scientology Zentrale | Zahlreiche Scientology Bücher und Plakate in diversen Sprachen dekorieren den Raum. Binnen kürzester Zeit werde ich freundlich von einer Mitarbeiterin begrüßt. Ich erkläre ihr, dass ich gerne mehr über Scientology erfahren möchte. Freudestrahlend bittet sie mich an einem Tisch Platz zu nehmen und reicht mir einen 200 Fragen umfassenden Persönlichkeitstest. Ich bekomme den Test kurz erklärt „Kreuzen Sie einfach an, ob die Antwort vollständig, teilweise oder gar nicht auf sie zutrifft.“ und werde gefragt, ob ich etwas zu trinken möchte. Der Persönlichkeitstest | Etwa 20 Minuten lang amüsiere ich mich über diverse, teilweise absurde Fragen, wie „Blättern Sie zu Ihrem Vergnügen in Eisenbahnfahrplänen, Telefonbüchern oder Wörterbüchern?“ oder „Sind Sie für Rassentrennung und Klassenunterschiede?“. Vor kurzem habe ich

eine Dokumentation gesehen, bei der Gegner der Organisation, zu denen ich auch zähle, da ich nicht vorhabe mich ihr anzuschließen, verfolgt und öffentlich gedemütigt wurden.

Jahrzehnten toten L. Ron Hubbard – Science Fiction Autor und Begründer der „Religion“ – zur Verfügung steht, macht mir Angst. Wie kann ein normal denkender Mensch auch nur ansatzweise glauben, dass in jedem von uns ein Thetan (Geist) lebt, der nur darauf wartet erlöst zu werden?!

Scientology ist wie ein Pfarrer, der Ihnen die Beichte abnimmt, um sie Wie oft masturbierst du? dann gegen Sie zu verWas denkst du dabei? wenden. Scientology will alles wissen. Wilfried Handl, ein Aussteiger

Auch wenn ich ungerne ehrlich auf so manche Frage antworten möchte, da ich nicht weiß, was Scientology wirklich damit macht, tue ich es dennoch, da ich im Anschluss ein „seriöses“ Ergebnis erwarte. Im Nachhinein bin ich froh, dass ich mich für die Angabe eines anderen Namens und einer fiktiven Adresse entschloss. Sicher ist sicher. Ein Büro für einen Toten | Dass sich gleich neben mir ein leer stehendes Büro befindet, welches für den bereits seit Tom Cruise

„Clear the planet“ | Um den Status „clear“ zu erreichen und somit den Thetanen mit all seinen bösen Erinnerungen aus dem eigenen Körper zu befreien, muss man nicht nur finanziell sein letztes Hemd geben („clear“ zu werden kostet rund 250.000 Euro), sondern auch privat sämtliche Hüllen fallen lassen. Durch das sogenannte „Auditing“ werden mithilfe eines E-Meters (Lügendetektor) negative Erinnerungen durch bewusste Fragestellungen gefunden und entfernt. Für Scientology gibt es keine Tabu-Themen, jede Facette des Lebens wird angesprochen. Mit laufenden Seminaren und Saunabesuchen wird die „Reinigung“ des eigenen Körpers abgerundet. Ziel ist es, sämtliche Thetane zu befreien und somit den Planeten zu reinigen, „clear the planet“.

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E-Meter, „Lügendedektor“: Schlägt der Zeuge r aus wird in Sitzungen solange „getestet“, bis es keine Reaktion mehr zeigt.

ntology-Bewegung

Anonymous - die Gegner der Scie

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Marketing pur | Kurz nachdem ich den Stift zur Seite gelegt habe, kommt auch schon die Scientologin zurück und nimmt mir den ausgefüllten Test ab. Da die Auswertung etwa 15 Minuten dauert, kann ich in der Zwischenzeit Informationsfilme über Scientology ansehen. Ich beginne mit den Geboten Scientologys, die ganz stark an die zehn Gebote der katholischen Kirche angelehnt sind. Mit dem einzigen Unterschied, dass sie bei Scientology mit Hilfe von aufwendigen Werbespots, die eher an Kinotrailer erinnern, weitaus besser vermarktet werden können. Im Anschluss sehe ich mir noch einen kurzen Informationsfilm an, welcher über das Leben innerhalb der „Kirche“ berichtet. Auf den ersten Blick strahlen mich lebensfrohe Scientologen mit ihren Kindern und Freunden an, die das Miteinander innerhalb ihrer Glaubensgemeinschaft lieben. Sie berichten über die Seminare, die sie in ihrer Kirche besuchen und inwiefern diese ihr Leben bereichert haben.

lich und unverletztlich ist, sobald man den „clear“-Status erreicht hat. Ihrer Meinung nach kann man mit Hilfe von AuditingSitzungen sämtliche Krankheiten besiegen, auch Krebs. Dass dem nicht so ist, mussten bereits einige Scientologen am eigenen Leibe spüren – die meisten sind mittlerweile tot.

ten ist nicht normal.“ Ich muss zugeben, dass ich ein wenig schockiert bin, und dies dürfte mir die Scientologin ansehen. „Aber machen Sie sich keine Sorgen. Es gibt viele Möglichkeiten um Ihnen zu helfen.“ Sie greift in ein Regal und reicht mir eines von L. Ron Hubbards Büchern, ein Frei-Exemplar.

Für Scientology existieren keine psychischen Erkrankungen, da diese eine Schwäche des eigenen Geistes zeigen. Dass der Sohn des prominenten Scientology Mitgliedes John Travolta an einer solchen (Autismus) litt, wurde somit vertuscht. Da dem 16-jährigen Jett medikamentöse Behandlungen verwehrt blieben, war es keine große Überraschung als dieser 2008 in Folge eines Anfalles starb. Scientology weist sämtliche Schuldzuweisungen zurück.

Sie können auch gerne an einem unserer Einsteiger-Seminare teilnehmen. Kostenlos versteht sich.

Der Schein trügt | Da in den letzten Jahren besonders häufig Kritik Scientology gegenüber geäußert wurde, wird nun ein besonderes Augenmerk auf die Medienpräsenz gelegt. Die zahlreichen negativen Vorfälle werden allerdings verschwiegen, verständlicherweise. Scientology ist der festen Überzeugung, dass man unsterb-

Testergebnis: Hilfe dringend nötig! | Ich wusste bereits, dass ich kommunikativ, verantwortungsbewusst und kritisch bin. Dass die Mitarbeiterin vor allem die letztere Eigenschaft gegen mich verwenden würde, hätte ich mir nicht gedacht. „Wenn Sie nicht aufpassen, dann werden sich Ihre Freunde abwenden. Ihr Verhal-

Es ist uns lieber, du wärest tot als unfähig. L. Ron Hubbard, Gründer von Scientology

DAS WHO IS WHO DER SCIENTOLOGEN

Ich blicke auf meine Uhr und sage, dass ich keine Zeit mehr habe, mir aber Gedanken machen werde. Ich bin schneller bei der Türe hinaus, als die gute Dame L. Ron Hubbard buchstabieren kann und mache mich auf dem Weg nach Hause. Im Hinterkopf stets ein Gedanke: Wüsste ich nicht, was diese Organisation tatsächlich von mir will – mein Geld! - und hätte ich eine relativ schwache Persönlichkeit, dann hätte ich mich ihnen möglicherweise angeschlossen.

www.berlinonymus.wordpress.com www.scientology-vienna.org

FACT.BOX Scientology 100.000 Mitglieder weltw eit, 600 in Österreich „Anonymous“ - Gegner der Organisation, tragen Masken zwecks Anonymität, organisieren Protestaktion en Scientology ist nur in we nigen Ländern als Religio n anerkannt, in Österreich arbeitet die Organisation als Verein

John Travolta (Schauspieler, „Pulp Fiction“)

Katie Holmes (Schauspie lerin, „Dawson‘s Creek“)

Leah Remini (Schauspielerin, „King of Queens“)

Scientology steht unter Beobachtung des deutsch en Verfassungsschutzes


9 rung und die Autonomie ist heute nicht mehr aufzuhalten, jedoch empfinde ich es als besonders wichtig, die Entwicklung in gewisse Bahnen zu lenken. Es geht vor allem danach um Vergleichbarkeit. Mit der Zentralmatura sollen sich künftige Arbeitgeber und Universitäten ein besseres Bild der Maturanten machen können. Haben Sie einen alternativen Lösungsvorschlag zur Zentralmatura parat? Nein. Ich habe keine Alternative parat. Da führt kein Weg vorbei.

Unterrichtsministerin Dr. Claudia Schmied erhofft sich von der Zentralmatura, dass Maturazeugnisse national und international vergleichbar sind und die Notengebung fairer und objektiver wird. Was genau wird sich Ihrer Meinung nach ändern?

Es geht vor allem um Glaubhaftigkeit. Gerade auf Fachhochschulen und Universitäten gibt es teilweise Aufnahmeverfahren, also sämtliche Aufnahmetests. Die Matura ist teilweise nichts mehr wert. Wenn wir dieser Entwicklung entgegentreten wollen, ist eine Zentralmatura unabdingbar. Welche Probleme wird die Zentralmatura auf jeden Fall mit sich bringen? Es wird mit Sicherheit ein Problem geben. Auf die Schülerinnen wird im mündlichen Bereich mehr eingegangen, als im schriftlichen. Auf kurze oder lange Zeit gesehen wird also die Individualität des Schülers nicht so sehr zum Ausdruck kommen. Standardisierte Test, wie zum Beispiel Multiple Choice Tests ermöglichen jedoch auch eine Vorbereitung auf den tertiären Bildungssektor. Allerdings sehe ich auf jeden Fall ein Umsetzungsproblem. Sowohl Lehrer als auch Schüler befürchten eine Vereinheitlichung des Unterrichts. Unterschiedliche schulische Schwerpunkte würden dementsprechend weitgehend ignoriert werden. Wie versucht der Stadtschulrat für Wien bei diesen Bedenken vorzugehen? Das glaube ich nicht. Eine Vereinheitlichung muss nicht nur ein Nachteil sein, denn sie kann auch als Zeichen für Qualitätssicherung stehen. Die Individualisie-

IM.PORTRAIT Dr. Susanne Brandsteidl Verheiratet, 1 Sohn gogin

Sprachwissenschafterin und AHS Päda Erste Erfahrungen als Lehrerin 1986 Franklinstraße

Ich habe jetzt noch eine Frage an Sie. Als Mutter reden Sie sicher mit Ihrem Sohn über das Thema Zentralmatura. Sehen Sie dieses dann vielleicht auch aus einem anderen Blickwinkel? Ich spreche hier jetzt als Mutter. Mein Sohn weiß nicht, wie die Matura vorher verlaufen ist und jetzt noch verläuft. Der Vorteil der Kinder besteht darin, dass Kinder keinen Vergleich haben. Ich habe aber das Gefühl, dass das Thema Matura ernster genommen wird. Ich bedanke mich bei Ihnen für dieses interessante Interview! Bitte! Sehr gerne! Foto: Lukas Suk

Liebe Frau Dr. Brandsteidl, die Zentralmatura, welche 2014 in Kraft treten soll, wird von vielen Seiten scharf kritisiert. Wie stehen Sie zur Zentralmatura? Was erwarten Sie sich von ihr? Ich bin ein Fan von der Zentralmatura. Ich habe diese bereits vor der jetzigen und zuständigen Ministerin gefordert. Ich finde die Zentralmatura sollte international gesehen Gang und Gebe sein, und das kann mit einer einheitlichen Matura als Abschluss der Schülerinnen und Schüler erreicht werden. Ich sehe zudem keinen Grund, weshalb die Matura nicht einheitlich abgewickelt werden soll. Eine Matura soll nicht nur bloß zwischen Schülern, Lehrern, den Vorsitzenden und den Direktoren stattfinden. In gewissen Punkten ist es wirklich erforderlich, dass sie einheitlich wird. Ich weiß natürlich, dass es Gegner der Zentralmatura gibt, mit Sicherheit auch seitens der Schülerinnen und Schüler. Sie haben auch Ihre Matura gemeistert und ich denke, dass sich die Schülerinnen und Schüler in Zukunft an die Zentralmatura gewöhnen werden. Ich sehe jedoch auch einen starken Aufholbedarf, was die Umsetzung dieser einheitlichen Matura anbelangt. Sehr entwicklungsbedürftig ist nämlich der Teil mit der Listening Comprehension. Die Vokabeln, welche abgeprüft werden, sind nicht einfach und die Tonbandqualität ist schlecht. Man sollte sich hier etwas für die Schülerinnen und Schüler überlegen. Jedoch halte ich prinzipiell die Zentralmatura für eine gute Idee.

Nicht nur die Lehrer, sondern besonders die Schüler haben mit der Umstellung auf die Zentralmatura zu kämpfen. Liebe Frau Dr. Brandsteidl, wie werden die Schüler Ihrer Meinung nach diese Änderung meistern? Haben Sie Tipps und Tricks für die Schülerinnen und Schüler auf Lager? Auf jeden Fall mit fleißigem und regelmäßigem Lernen. Mein Sohn befindet sich im ersten Jahrgang, welcher die Zentralmatura haben wird. Ich habe als Mutter beim Elternabend bemerkt, dass sich die Lehrer sehr intensiv mit der Thematik auseinandersetzen. Diese Auseinandersetzung stufe ich als sehr wichtig ein. Und in vielerlei Hinsicht laufen auch die Vorbereitungen gut. Wie bereits erwähnt, mache ich mir nur Sorgen wegen Listening Comprehensions. Da sollte sich noch etwas ändern.

am GRG 21 nd und Volk

Schullektorin beim Wiener Verlag Juge Seit 1994 im Wiener Stadtschulrat

räsidentin

Seit 2001 amtsführende Stadtschulratsp


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le u h c s t m a s e G r u z g e W r De le? r al pädagogisches Paradies fü er od ch su er lv hu Sc n tio Endsta

nzen: „Mit dem ) und des Problems in den Fina Lehrende pro Klasse (HS und HLW Gesamtschuktor vorhandenen Geld wird die die Leistungsgruppen fallen weg. Dire Heinzel, “, gs le ein pädagogischer Flop sagt Hermann Reichebner ist damit durchwe ion des miss st- der auch in der Standardkom im zufrieden. Einerseits werde die Selb tsch Deu ler Unterrichtsministeriums für ständigkeit der Schülerinnen und Schü poli m eine t Leh- BHS-Bereich arbeitet. „Mi algefordert, andererseits können die tnis enn Bek ehen. tischen Konzept und dem renden auf jedes Kind stärker eing etwas kosten mehr ler Parteien, dass Bildung Damit sind die Lehrenden nicht onsten werfragt. und muss, kann sie klappen. Ans Vortragende, sondern Moderatoren en können, leist Eltern, die es sich der Lehrenden und El- den alle Echo s „Da ner. Trai cken. Wer schi n Stefanie Panzenböck ner. ihre Kinder in Privatschule tern ist ausgezeichnet“, sagt Reicheb er in den Kind lässt seine Schüler fühlen sich kein Geld hat, und nen lerin Schü „Die stschule“ die „Re en Schulen, die zur Seit dem Schuljahr 2008/09 hab Aber natürlich ist die staatlichen le. Schu der an l woh bekomtufe eit ters chh verkommt. Statt mehr Glei Hauptschulen und die AHS-Un er einfach.“ imm t nich ung stell Um die wir , einheit gem men wir die größte Ungleich die Möglichkeit, das Modell der im gen samen Schule der Zehn- bis 14-Jähri Beispiel jemals hatten“, so Heinzel. el- Pädagogischer Flop | Um zum Mitt ue „Ne s such lver Schu des men Rah ährleisten, die eine Ganztagsbetreuung zu gew l | Ulrike Sedlschule“ (NMS) umzusetzen. Damit soll n Schu- Geld- und Personalmange viele an en rend Leh die für es gibt , den wer rerin am BG BRG in Schwechat Idee der Gesamtschule getestet eitsplätze und für die bauer, Leh Arb ug gen t nich len ler Schü phie, Psychologie) und Bilin der sich die Schülerinnen und ler zu wenige Räu- (Latein, Philoso Schü und nen lerin Schü n eine für rin, kann der Gesamtschule erst nach der achten Schulstufe Lehrer an der HLW dungsberate zel, Hein ner Wer me. müs iden ts abgewinnen, denn: speziellen Bildungsweg entsche tsch, Geschich- grundsätzlich nich (Deu z Gra in ger ödin Schr in Tag Hauptschule bzw. dem Gymsen. Sie sollen zudem den ganzen ), sieht die Wurzel „Auch in der ung Bild e tisch Poli te, Leh den der Schule verbringen und von den. renden am Nachmittag betreut wer en und fest Damit können teure Nachhil n tiere exis eingespart werden. Momentan e Neu Hauptschule, AHS-Unterstufe und amt Ges Mittelschule parallel. Würde die erdie es schule umgesetzt werden, gäbe der ste Differenzierung ausschließlich ab wie nkte neunten Schulstufe. Schwerpu raNaturwissenschaften oder Fremdsp en. geb r chen soll es allerdings auch davo

Spit„Unterwegs zum internationalen erUnt zenfeld in Sachen Schulbildung“: voll ist richtsministerin Claudia Schmied ue des Lobes für den Schulversuch „Ne amt Ges Mittelschule“, der Vorform der nen offe schule. Was aber sagen die betr hgeLehrenden dazu? MOLTO hat nac

t | Selbstständigkeit und Individualitä hule ptsc Die NÖ Modellschule und Hau der St. Pölten/Viehofen hat das Modell eeing NMS seit dem Schuljahr 2009/10 , ieht vors führt. Wie es der Schulversuch i zwe g gan unterrichten in diesem Jahr

Foto: Fritz Schuhmann

tgemeinde Bildungsstätte? le, ein Versuchslabor oder doch erns

Die Schu

MOLTO hat nachgefragt: Was sagen Schüler zur Gesamtschule? Die Meinungen gehen offensichtlich auseinander:

Max (13)


stefanie.panzenboeck @molto-magazin.at

KOMMENTAR

jetzt Faktor Zeit | Außerdem bleibt bis tunhtss offen, wie die Lehrenden Unterric skor ung den, Betreuungsstunden, Hausüb r elle vidu rekturen und die Erstellung indi oche Lehrpläne in einer 40-Stunden-W unterbringen sollen.

informaWährend der erzählte tiven Führung ülerinnen Bettie den Sch allerlei und Schülern zur DeWissenswertes Architekmokratie, zur des und tur des Gebäu anstrenüber ihren oft kraftgegenden, aber ls Parlabenden Job a mentariarin.

Wertlose Gesamtschule Die Idee der Gesamtschule strotzt vor Inschmeichelnden Begriffen. Aber: Um die für n che brau n novative Idee viel e, zept Kon te eite setzung ausgearb Geld und entscheidungsfreudige Akteurinnen und Akteure. Bekommt die t, Gesamtschule diese Zuwendung nich der als ben blei r meh t wird von ihr nich n bittere Beigeschmack eines weitere röste der in s uch Vers gescheiterten zu reichischen Bildungspolitik. Um das sind riffe Beg eis: Hinw verhindern, ein au nur dann etwas wert, wenn sie gen . definiert werden

Sylvia (12)

Martin (14)

Hast auch du Interesse an einem Parlaments-Be such mit deiner Klasse? Schau‘ vorbei auf w w w. pa rla m en t.g v. at oder www.bettinarausch.at!

Fotos: Philipp Maschl, Georg Mantler

Parmamentrundgang

des nasium stehen die Kinder im Zentrum en, rend Unterrichts, bemühen sich die Leh ht mac de dass den Kindern die Schule Freu an“, en und wenden neue Unterrichtsform alisagt Sedlbauer. Zudem sei die Individu r „De lich: sierung da und dort kaum mög runte Versuch, innerhalb der Klasse dem der schiedlichen Auffassungsvermögen geeine Schülerinnen und Schüler durch wer zu staffelte Aufgabenstellung gerecht Gym den, ist schon in einer homogenen . ierig nasial- oder Hauptschulklasse schw pngru Wenn überhaupt, ist das nur in Klei finanpen möglich. Dafür fehlen aber die ziellen und personellen Mittel.“

MOLTO hat die junge Bundesrätin Bettina Rausch auf einem Rundgang durchs Parlament in Wien begleitet.

mit Bundesrätin Bettina Rausch

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mit Christian Rupp seit 23 Jahren Pfadfinder

WORD.RAP

Die Pfadfinder wurden im Jahr 1907 vom britischen General Robert-Baden-Powell gegründet. 1908 erschien sein Leitfaden

Die erste österreichische Pfadfinderbewegung wurde 1909 in der Südsteiermark gegründet, der Österreichische Pfadfinderbund (ÖPD) 1914. In der Zeit des Nationalsozialismus waren die Pfadfinder

Zum 100-jährigen Jubiläum trafen sich die Pfadfinder Österreichs und vieler weiterer Länder zu „urSPRUNG 2010“, einem zehntägigen Zeltlager im Schlosspark Laxenburg mit mehr als 6.600 Teilnehmern. www.ppoe.at | www.scout.org

Das bedeutet Pfadfinder sein für mich... Persönlich, ein großer Teil meiner Freizeit, bei der ich wirklich gute Freunde gefunden habe. Allgemein... nicht alle Jugendlichen sitzen faul herum, interessieren sich für nichts und trinken. Deshalb bin ich dabei... weil meine Mama vor 23 Jahren gesagt hat: schau dir das doch mal an. Warum sollte man Pfadfinder werden... weil man dort etwas erleben kann, was sonst nicht geht, und es geht nicht um Schwammerlsuchen im Wald und Pflanzenbestimmen. Das fasziniert mich bei meiner Tätigkeit... dass Kinder und Jugendliche doch leicht zu begeistern sind.

DIE NEUE WELTSPRACHE... Lisa-Maria Pitterle Wenn Franzosen Englisch sprechen, könnte daraus eine Weltsprache werden. Diese Ansicht vertritt zumindest Jean-Paul Nerrière, gebürtiger Franzose und ehemaliger Spitzenmanager. In seinem Beruf kam er mit vielen Menschen in Berührung, die sich des Englischen zwar zur internationalen Kommunikation be-

R

Die Pfadfinder Österreichs feiern ihr 100jähriges Bestehen. Doch wer weiß schon wirklich was Pfadfinder zu sein bedeutet? MOLTO wirft einen genaueren Blick darauf.

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Gernot Erber

Derzeit zählt die Pfadfinderbewegung in Österreich knapp 85.000 Mitglieder, die in etwa 300 Gruppen organisiert sind. In diesen Gruppen finden die wöchentlichen Heimstunden statt. Daneben gibt es Ausflüge, Wochenendlager und Sommerlager. Weitere, regelmäßige Veranstaltungen im Pfadfinderjahr sind Sozialaktionen zum Projekt „Helfen mit Herz und Hand“, mit dem Selbsthilfeprojekte in Dritte-WeltLändern unterstützt werden, die von Pfadfindern vor Ort begleitet und durchgeführt werden.

FIN

MEHR ALS ORIENTIERUNG & LAGERFEUER

verboten, nach 1945 sammelten sie sich wieder unter dem Namen „Pfadfinder Österreichs“ (PÖ). Wie vor hundert Jahren sehen sich die Pfadfinder auch heute noch dem Grundsatz verpflichtet den Wünschen und Vorstellungen der Jugend in Bezug auf Abenteuer, Aktivität und Leben im Freien, sportliche Betätigung, Friedensarbeit und Internationalität nachzukommen.

PF AD

„Scouting for Boys“, der noch h e u te der Ausbildung dient. Ziel der Pfadfinderbewegung ist es, „zur Entwicklung junger Menschen beizutragen, damit sie ihre vollen körperlichen, intellektuellen, sozialen und geistigen Fähigkeiten als Persönlichkeiten, als verantwortungsbewusste Bürger und als Mitglieder ihrer örtlichen, nationalen und internationalen Gemeinschaft einsetzen können.“ Die Pfadfinder stehen Menschen aller Nationalitäten und Religionen offen.

GLOBISH dienten, jedoch keine Native-Speaker waren. Dabei fiel ihm auf, dass alle, egal ob Japaner, Russen oder Franzosen, mit ähnlichen Problemen zu kämpfen hatten. Im Sinne einer erleichterten Verständigung entwickelte er die Kunstsprache „Globish“. Diese basiert auf einer Liste von nur 1500 englischen Wörtern, die ohne jegliche Grammatik angewandt werden. So wird nicht nur das Erlernen der Sprache einfacher, sondern auch die Hemmungen und die Angst vor Fehlern sollen reduziert werden.


13 Streng bewacht vom Bundesheer und gut geschützt unter 300 Meter Felsen liegt in St. Johann im Pongau Österreichs Regierungsbunker. Als „Einsatzzentrale Basisraum“ ein Relikt des Kalten Kriegs erlebt er im digitalen Zeitalter ein Revival als Österreichs Datensicherheitszentrum – oder wie es genau heißt: „Zentrales Ausweichsystem des Bundes“. Auch die Nationalbibliothek, die Notariatskammer, das elektronische Staatsarchiv und private Ziviltechniker sowie neuerdings das europaweite Schengener Informationssystem nutzen den „Berg“ zum Schutz ihrer Daten.

Der Blick in den „Daten-Berg“: 1, Sicherheitsschleuse | 2, Zugangstunnel (200m) | 3, Luftraumüberwachung | 4, Bundesrechenzentrum | 5, Kirsenstab der Bundesregierung | 6, ORF Notstudio | 7, Stollen mit Käfigen

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mung der Bundeshauptstadt mit all ihren verfassungsrechtlichen Instituten.

Österreichs Raumverteidungsplan | Als im Jahre 1968 bewaffnete Handlungen im Rahmen des Prager Frühlings die österreichische Regierung auf die akuten Gefahren im Kalten Krieg aufmerksam machten, wurde ein nationaler Krisenund Katastrophenplan entwickelt, der auch für kriegerische Handlungen verschiedene Reaktionen vorsah. Grundsätzlich wurde ein potenzieller russischer Einmarsch als am meisten drohend wahrgenommen. In diesem Falle galt es als unwahrscheinlich, dass der Osten Österreichs gehalten werden konnte. Ein Rückzug in das gut zu verteidigende Bergland sollte es ermöglichen, bis zur Unterstützung durch NATO-Truppen Widerstand zu leisten. Unumgänglich war hier eine Räu-

Der Regierungsbunker | Um in Kriegs- und Katastrophenzeiten dennoch eine Notverwaltung aufrecht halten zu können, war es geplant, den Bundespräsidenten und die Bundesregierung gemeinsam mit den wichtigsten Ministerialabteilungen und dem Generalstab in einen neu zu bauenden Bunker in den Alpen zu übersiedeln und mithilfe des Notverordnungsrechts weitere Maßnahmen zu verhängen. Die Planung der Bunkeranlagen wurde 1977 begonnen, als man aus strategischen Gründen St. Johann im Pongau als Standort vorgesehen hatte. Die neue „Einsatzzentrale Basisraum“ galt von Beginn an als absolutes Staatsgeheimnis.

Wer Globish spricht, kann dabei nichts falsch machen!

den, ist fraglich. Vergangene Versuche, wie etwa die Verbreitung von Esperanto (im 19. Jhdt. aus lateinischen, germanischen, slawischen und griechischen Bestandteilen entworfene „gemeinsame Sprache aller Europäer“), sind bisher fehlgeschlagen. Zwar war eine solche Sprache immer nur als Zu- und nicht als Ersatz der Muttersprache vorgesehen, jedoch stehen viele Experten einem solchen Projekt skeptisch gegenüber. Es sei abzuwägen, ob eine erleichterte Kommunikation das Risiko rechtfertige, dass weniger weit verbreitete Sprachen schon in naher Zukunft vermehrt aussterben könnten.

Ob sich solche und ähnliche Kunstsprachen tatsächlich einmal durchsetzen wer-

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Schutz für österreichs wichtigste Daten

Die Idee, eine besonders einfache Sprache zu entwickeln, stammt allerdings nicht von Nerrière selbst, sondern von dem Inder Madhukar Gogate, dessen Konzept jedoch hauptsächlich auf der einheitlichen Schreibweise englischer Laute beruhte (Du yu no vear dha laaybrari iz?).

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DATEN-BERG

Jakob Etzel

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Luftraumschutz und Datenarchiv | Trotz

des Verschwindens der akuten Bedrohungslage sollen sich die Bunkeranlagen immer noch auf dem neuesten Stand der Technik befinden. Nach wie vor wird in der „Einsatzzentrale Basisraum“, wo auch das Kontrollzentrum des österreichischen Luftraumschutzsystems „Goldhaube“ und der militärische Wetterdienst beheimatet sind, der österreichische Staat vor Luftangriffen geschützt. Auch die EurofighterEinsätze werden hier gestartet. Vor allem aber beherbergt die Anlage seit mehr als 15 Jahren das „Zentrale Ausweichsystem des Bundes“ und weitere private und öffentliche digitale Datenarchive. Wesentlicher Ausgangspunkt für die Langzeitarchivierung solch gigantischer Datenmengen ist folgendes Szenario: Würde die Wiener Innenstadt im Krisenfall zerstört werden, so wären auf einmal Staatsarchiv, Parlament, fast alle Ministerien, Albertina, KHM, Nationalbibliothek, Gerichte, Nationalbank und viele weitere wichtige Archive zerstört. Dagegen hilft nur gezieltes Sichern außerhalb der Stadtgrenzen. Sekündliche Aktualisierungen | Die Aktualisierung der Daten im „Berg“ erfolgt unterschiedlich. Jene des Schengener Informationssystems werden sekündlich mit den Zentralservern in Straßburg synchronisiert, damit man im Ernstfall binnen weniger Augenblicke und fast unmerklich für ganz Europa die Datenbank wechseln kann. Es werden insgesamt 44 Millionen Datensätze, darunter seit Neuestem auch biometrischer Natur, gespeichert. Dokumente aus den Ministerien werden üblicherweise täglich aktualisiert. Nach wie vor gibt es einmal pro Monat einen bewachten LKW-Datentransport durch das Bundesheer nach St. Johann. Österreichs Datenbunker gilt als ziemlich sicher gegen die meisten Angriffe, wie mit Kernwaffen sowie mit biologischen und chemischen Kampfstoffen. Im Krisenfall können unter Tage 500 Personen untergebracht und versorgt werden.


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WIE DER APFEL SCHMECKT... Holger Ubl hat für MOLTO das neue iPhone 4 unter die Lupe genommen Ich hab es mit der allerersten Generation getan – damals noch sündteuer aus Amerika importiert. Auch der zweiten und dritten Fassung konnte ich nicht widerstehen. Und so war es kein Wunder, dass ich mir sofort gedacht habe: „Must have!“, als dieses Jahr die vierte Auflage angekündigt wurde. Ja, es geht ums iPhone. Und ja, ich geb’ auch gleich zu, dass ich ein Technikfreak bin. Eines habe ich allerdings vermieden, und nachträglich bin ich froh drüber: Mich bei Wind und Wetter in die Wiener Kärntnerstraße zu stellen und bis Mitternacht auszuharren, nur um einer der ersten zu sein, der das iPhone 4 in den Händen hält. Ich hab‘s auch so am ersten Tag bekommen – ganz gemütlich mit der Post. Doch zurück zum Wunderding von Apple, das dank moderater Preise mittlerweile in fast allen Gesellschaftsschichten – vom Manager bis zum Schüler – salonfähig geworden ist. Wer vor lauter Freude gleich seine alte SIM ins neue iPhone stecken möchte – Fehlanzeige! Das iPhone 4 „frisst“ nur mehr Karten der neuen Generation, die kleineren MicroSIMs. Zum Glück hat mein Betreiber die alte Karte gleich gegen eine iPhone 4-taugliche getauscht. Vor lauter Aufregung hab ich dabei ganz vergessen, dass mein iPhone ja vor dem Gebrauch noch aufgeladen werden wollte. Ran an die Steckdose – und knapp 80 Minuten später ist der Akku schon komplett voll. Eine erstaunlich kurze Ladedauer… Ob der Akku denn auch im Alltag lang genug durchhält?

Das erste Einschalten – immer so etwas wie ein kleiner Festakt.

Das erste Einschalten – immer so etwas wie ein kleiner Festakt, auf den ich mich beim iPhone 4 besonders gefreut habe. Das erste, was mir – im wahrsten Sinne des Wortes – ins Auge sticht, ist das Display. Apple hat mit der neuen RetinaTechnik versprochen, die Anzeige des iPhone 4 schärfer, farbenfroher und kontrastreicher zu gestalten. Und das ist auf allen Ebenen gelungen. Ich drehe das iPhone 4 um und staune über das Design. Gehärtetes Spezialglas macht das Gerät zum Hingucker und veredelt sogar die Rückseite des Geräts. Alles fühlt sich hochwertig verarbeitet an, auch die Tasten zum Regeln der Lautstärke. Einziger Wermutstropfen – wer das iPhone gern in der Hosentasche trägt, wird mit der Zeit Kratzer und Gebrauchsspuren vor allem an der Unterseite nicht vermeiden können. Aber dafür gibt’s ja mittlerweile zahllose perfekt maßgeschneiderte Hüllen und Taschen.

Aber was sich iPhone nennt, kann mehr als Telefonieren. Als Vieltelefonierer – ja, solche gibt’s auch unter Männern – fordere ich das iPhone 4 in den ersten Tagen gleich heraus. Der Akku soll angeblich höhere Leistung erzielen als beim alten iPhone – und das tut er auch. Bei voller Ladung telefoniere ich 4 Stunden durchgehend im UMTS-Netz – siehe da, nach Beendigung des Gesprächs ist der Akku immer noch zu 38 Prozent voll. Dann rufe ich noch Mails ab, schreibe SMS, mach ein paar Fotos – und es dauert wirklich lang, bis die Apple-übliche Warnung erscheint, dass nur mehr 20% der Batterieladung übrig bleiben. Selbst bei 10 Prozent kann ich erfahrungsgemäß immer noch mindestens eine halbe Stunde telefonieren.

Aber was sich iPhone nennt, kann mehr als Telefonieren. Fotografieren zum Beispiel. Apple hat dem iPhone 4 eine 5 Megapixel-Kamera verpasst. Und deren Fotos können sich sehen lassen. In Sachen Schärfe und Kontrast sind die Bilder endlich den von diversen Konkurrenten ebenbürtig – wenn nicht sogar besser. Die iPhone 4 Cam liefert nämlich auch unter schwierigen Lichtverhältnissen, wie bei Livekonzerten oder Nachtaufnahmen, noch erstaunlich gute Ergebnisse. Absolutes Highlight der Kamera ist aber die Videofunktion. Filme werden in HD mit 720p aufgezeichnet, der Autofokus arbeitet verlässlich und blitzschnell, es ist sogar möglich, via Touchfokus während des Filmens einzelne Objekte scharf zu stellen. Manko bei vielen Mobiltelefonen ist die Ton-Aufnahme – nicht so beim iPhone. Oft kritisiert wurde Apple wegen der fehlenden Multitasking-Funktion am iPhone. Sprich: Bisher konnten mehrere Anwendungen am iPhone nicht parallel ausgeführt werden. Das hat sich am iPhone 4 verändert. Mittels Doppelklick auf den Home-Button kann ich zwischen den zuletzt geöffneten Anwendungen wechseln. Bei so viel Lob muss ich doch nun einige Abstriche machen – ansonsten gerate ich ins Visier jener Kritiker, die so manch Apple-Fan vorwerfen, er würde alles fressen, wenn nur ein Apfel drauf ist. Das Mailprogramm am iPhone 4 liefert zwar einige Verbesserungen im Vergleich zum Vorgänger, wie den universalen Eingang für alle Mailboxen. Aber es bleibt mir weiter unverständlich, warum Apple es untersagt, mehr als einen Anhang per Mail zu versenden und das hinzufügen der Attachments nur umständlich über das Fotoalbum möglich ist.

Ich werde mir wieder einen Apfel pflücken! Und der Klang des Musikplayers ist nicht wirklich Musik in meinen Ohren. Trotz mehrerer Einstellungen schaffe ich es nicht, meine Songs am iPhone so zu hören, dass sie gut klingen. Wer weiß – vielleicht legt Apple ja absichtlich weniger Wert auf die Musikfunktion am iPhone, um Kunden dazu zu bringen, auch noch einen iPod zu kaufen. Und – wie ich mich kenne... Ihr wisst ja, was ich am Beginn von wegen Freak geschrieben habe – werde ich mir auch hier wieder einen Apfel pflücken.


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GIRLS

Pullis Strickjacken Blusen | Strick, Spitze und Seide sind in diesem Herbst wieder angesagt. Also ran an die Wolle und her mit den Strickjacken, Norwegerpullis und durchaus eleganten Strickkleidern. Feine Oberteile aus Seide und Spitze werden, kombiniert mit dicken Jacken und Stiefeln leicht zu echten Highlights der kalten Jahreszeit. Farblich dominieren klassische Schwarz- und Grautöne bzw. die heuer angesagten Natur- und Erdtönen gegriffen werden. Aber auch vor kräftigen Farben, wie etwa Lila oder Pink, braucht nicht zurückgeschreckt werden - da heißt‘s Mut Farbe! Natürlich macht man auch weiterhin in unschuldiges Weiß gehüllt eine gute Figur. Hosen Jeans Kleider Röcke | BoyfriendStyle, Marlenehosen und Cargopants. Bei den Hosen geht der Trend zwar zu weiten bequemen Schnitten, trotzdem bleiben auch Röhrenjeans und Leggins

weiterhin angesagt. Auch Jeggins, eine Mischform aus Leggins und Jeans, retten sich über den Sommer und werden in die Herbstmode integriert. Strumpfhosen machen die kalte Jahreszeit ein wenig angenehmer und lassen sich zu den unterschiedlichsten Outfits kombinieren. Ein Revival feiern Kniestrümpfe, die entweder aus dickem Strick in knalligen Farben und mit Muster als Farbakzent dienen oder auch in elegantem Schwarz oder Grau als pfiffiges Accessoire eingesetzt werden können. Wer nicht nur Hosen tragen will, kann mit verspielten Kleidern, kurzen Röcken sowie Shorts aus Leder, Denim oder Wolle Abwechslung in den modischen Alltag bringen.

Must-Haves | An Stiefeln und Stiefeletten kommt Frau im Herbst 2010 nicht vorbei. Hier dominieren Natur- und Erdtöne, aber auch zu kräftigeren Farben kann durchaus gegriffen werden. Jeans sind seit jeher ein Dauerbrenner, doch nun ist auch der Jeansstoff zurück. Egal ob Hemden, Blusen, Jacken, nahezu alles ist nun wieder erhältlich und tragbar und dies natürlich in den verschiedensten Blautönen oder Waschungen.

Jacken Mäntel Ponchos | Gegen die ungemütlichen Temperaturen wappnet sich Frau in diesem Herbst am besten mit langen, warmen Mänteln und Ponchos. Farblich empfiehlt es sich vor allem zu Naturfarben - allen voran zu Camel - zu greifen. Auch mit kurzen Jacken mit Pelzbesatz, Jacken im Military-Style oder aus Leder liegt man weiterhin voll im Trend.

S D N E R T E D O M T RBS Voll stylish: die HE

BOYS

Sakkos Anzüge Westen | Der Dandy Look ist wieder da und mit ihm gut sitzende Anzüge und Sakkos, die durchaus nicht nur im Büro, sondern auch lässig kombiniert im Alltag getragen werden können. Auch Sakkos und Westen sind mehr angesagt denn je und sollten in keinem Schrank fehlen. Farblich setzt man heuer wieder auf natürliche Farben, Vintage Looks spielen dabei eine große Rolle. Klassische Muster und Stoffe finden sich in vielen Kollektionen, mit Karomuster und Tweed kann Mann in diesem Herbst nichts falsch machen. Hosen Jeans | Wem gutsitzende Anzüge im Alltag ein bisschen zu dick aufgetragen erscheinen, der kann Westen und Sakkos zu klassischen schwarzen Hosen kombinieren oder aber auch auf die allseits beliebte Jeans zurückgreifen.

Mäntel Jacken | Offiziersmantel, Trenchcoat oder Jacke im Piloten- oder MilitaryStyle, auch die Männer haben die Qual der Wahl bei der Entscheidung für das Was zieh ich drüber. Wichtig dabei ist, die Outfits nicht zu überladen und farblich zu natürlichen Tönen zu greifen. Mit Oliv, Marineblau, Beige, Schwarz oder den diversen Erdtönen liegt man in diesem Herbst genau richtig. Must-Haves | Klassische Lederschuhe und edle Krawatten oder Fliegen perfektionieren den Dandy Look und sind ein Must-Have in diesem Herbst. Der Freizeitlook fällt durchaus ein bisschen lässiger aus, hierfür werden Jeans einfach mit schweren Lederboots kombiniert und so zum richtigen Eyecatcher.

MOLTO Modeexpertin Julia Erber hat die Herbstmodetrends für euch!


Julian Baumgartlinger (22) kickt derzeit für die Wiener Austria und hat früh gewusst, wie sein Weg zum Profifußballer aussieht. Beim USC Mattsee in Salzburg hat er mit fünf Jahren seine Karriere begonnen. Schon mit 13 wagt er den Schritt ins Ausland und geht nach München. Zahlreiche Sternstunden folgen, Julian Baumgartlinger schafft bereits im Jahr 2009 mit 21 Jahren den Sprung ins Nationalteam und steht beim WM-Qualifikationsspiel gegen Rumänien im Kader des A-Nationalteams. MOLTO-Chefredakteur Philipp Maschl hat mit dem Jungprofi über frühe Ziele und den Unterschied zwischen Deutschland und Österreich - aber auch über Chancen im Nationalteam gesprochen:

Viele Burschen träumen Profifußballer zu werden – du hast das geschafft. Wie hat deine Karriereleiter ausgesehen? Ja, von klein auf war mein Traumberuf Fußballer zu werden und ich habe auch meinen Weg zum Profifußballer sehr früh eingeschlagen. Mit 13 bin ich ja schon ins Ausland gegangen, nach Deutschland zu 1860 München. Da war mir aber wichtig, dass das mit der Schule passt! Das war in München super koordiniert, deswegen habe ich mich früh entschieden nach Deutschland zu gehen, weil es auch für die Matura wichtig war. Anders wäre das nicht gegangen! Ich habe dann in München alle Jugendmannschaften durchlaufen bis hin zu den Amateuren und bin dann auch sehr jung in die Profimannschaft gekommen, wo ich auch fast zwei Jahre war. Für viele platzt aber der Traum als Profi in der Bundesliga einzulaufen – warum? Da spielen einige Faktoren mit. Bei mir war vor allem die Familie entscheidend, die mich unterstützt hat und bei jedem Spiel dabei war. Sie hat mir immer gut zugesprochen und war immer für mich da. Das ist grundsätzlich für jeden Fußballer das Wichtigste! Heute noch sind von vielen Fußballern die Eltern bei jedem Fußballmatch im Stadion. Das zeigt wie wichtig das ist! Wichtig ist aber natürlich auch die persönliche Einstellung. Ich hab gemerkt, dass ich über die Jahre hinweg selber mehr Verantwortung übernehmen musste, da ich ja alleine in München war. Da hab ich schon andere Sachen müssen wie Bankangelegenheiten oder Schulsachen wo bei anderen die Eltern das noch übernehmen. Grundsätzlich ist es wichtig,

Foto: Lukas Suk

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Es ist mein Traumberufiew

TO-Interv Austria Wien Kicker Julian Baumgartlinger im MOL dass man immer zielstrebig ist und immer an sich weiterarbeitet. Es gibt viele die haben vergessen zu arbeiten – und da gibt es ein schönes Sprichwort „Arbeit besiegt Talent – außer Talent arbeitet“! Das ist besonders passend.

Mir hat es gut getan früh nach Deutschland zu gehen. Ich habe viel von der Mentalität mitgenommen! Du warst ja lange Zeit in Deutschland – wo liegt jetzt wirklich der Unterschied zwischen Österreich und unseren Lieblingsnachbarn in fußballerischer Hinsicht? Das ist schwer zu sagen, da ich die meiste Zeit in der Jugend in Deutschland war. Von österreichischen Nachwuchszentren habe ich nicht viel mitbekommen, außer dass ich gegen sie gespielt habe. Grundsätzlich ist die Dichte in Deutschland höher und natürlich auch die finanziellen Mittel. Da merkt man, dass einfach mehr möglich ist. In der Spitze ist aber in Österreich kaum mehr ein Unterschied. Jetzt hast du bei 1860 München bei den Profis gespielt. Wie sieht da der Vergleich zur Austria – oder generell zu Österreich aus? Also das Umfeld ist eigentlich relativ gleich. Die Austria ist sowieso in Österreich führend mit dem Stadion, mit der Infrastruktur und so weiter. Da greift al-

les ineinander! Was die Spieler zur Verfügung gestellt bekommen ist das Beste, was man sich eigentlich vorstellen kann in Österreich. In München ist eigentlich nur der Medienrummel größer. Da waren bei jedem Training fünf oder sechs Tageszeitungen dabei, das ist in Wien zum Glück ein bisschen ruhiger. Man kann sich da ein bisschen besser auf das Tagesgeschäft konzentrieren. Aber vom Druck, Umfeld oder der Erwartungshaltung ist es überall das Gleiche! Es ist der Traum eines jeden einmal im Nationalteam spielen zu können. Für dich ist der Traum sehr früh wahr geworden. 2009 hat dich Didi Constantini zum WMQualispiel gegen Rumänien einberufen. Eine besondere Ehre für dich? Ja auf jeden Fall! Also gerade, dass das so früh gekommen ist – mit 21 Jahren – war für mich sehr überraschend. Es ist eine besondere Ehre, wenn man zum ersten Mal mit der Nationalmannschaft einläuft, die Hymne hört und weiß, das ist das A-Team, das man 20 Jahre vorher immer angeschaut hat und dann steht man auf einmal selber da! Man muss sich aber auch den Druck eingestehen, dass das nicht einmal so leicht ist, auch wenn es vielleicht so aussieht. Da steckt mehr dahinter! Die


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FIT MIT KRAFT Tipps fürs Training zu Haus‘

In unserer neuen Serie zeigen dir, wie du Winterspeck erst gar nicht bekommst! Zum Beispiel mit...

T-LIEGESTÜTZ MIT KURZ-HANTELN

1 | Ausgangslage: Liegestütz-Position, schulterbreit aufgestütz auf jeweils einer Kurzhantel.

Gewicht so varrieren, dass ca. 12-16 Wiederholungen (abwechselnd 6-8 Wiederholungen auf jede Seite) möglich sind. 3 Durchgänge empfohlen. Trainiert Bizeps und Brustmuskulatur. Ehre ist aber natürlich sehr groß! Aber nicht jeder schafft den Sprung ins Team, auch wenn er wie du alle Nachwuchs-Nationalteams durchlaufen hat. Manche haben Verletzungen, manche haben die falsche Einstellung, manche haben den Hintergrund von der Familie her nicht oder auch vom Verein. Aber zehn Spieler die mit mir in der U-16 Auswahl waren, die können auch heute noch ganz gut von dem leben. Eine grobe Auswahl hat man damals eben schon getroffen. Natürlich gibt es immer wieder welche die wegfallen, aber die die am meisten gearbeitet haben, die haben es dann auch weiter gebracht und sind auch jetzt noch im Teamkader oder eben auch beim ATeam dabei. Zum Abschluss: Schafft Österreich die Qualifikation zur Europameisterschaft – und willst du im Prestigeduell gegen Deutschland auflaufen? Das ist schwer zu sagen. Da muss man abwarten, denn keiner in der Gruppe ist leicht zu besiegen. Da müssen wir einfach im Laufe der Qualifikation schauen was möglich ist. Leicht wird es nicht – aber wir werden es auf jeden Fall probieren! Danke Julian für das Interview! Gerne!

2 | Hochdrücken, wie beim „normalen“ Liegestütz. Auf Körperspannung achten und Kopf in Verlängerung der Wirbelsäule halten.

3 | Den rechten Arm aufdrehen, sodass eine T-Form entsteht.

4 | Arm langsam wieder absenken.

5 | Und den Liegestütz beeenden. Zusammenstellung, Fotos: Georg Mantler | Übungen zeigt Michael Kraft


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>> INFO.TICKER SPORT IM WOHNZIMMER

Die Playstation Move bläst zum Angriff auf Nintendo Seit Jahren wird im Jugend- oder Wohnzimmer gehupft, geboxt, getanzt oder ein komplettes Workout gemacht. Die Nintendo Wii hat es mit der „Wii-Sports“ Spieleserie möglich gemacht. Das Wohnzimmer ist so zur Tennisarena, Laufbahn oder zum überdimensionalen Golfplatz geworden – Spaßfaktor inklusive! Jetzt kommt aber Konkurrenz von einem alten Bekannten: Sony bläst mit „Playstation Move“ zum Angriff auf Nintendo.

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GAMER

NEUE SCHRIFT

Verkehrszeichen-Schrift wird Facelifting unterzogen Was bereits im Jahr 2005 als EU-Projekt gestartet wurde, wird jetzt schrittweise umgesetzt. In Österreich gibt es immer mehr neue Verkehrstafeln, also Wegweiser, wo die neue Schriftart „Tern“ eingesetzt wird. Peter Simlinger, Informations-Designer, war bei der Konzeption und Umsetzung an vorderster Front dabei. „Wir haben eine harmonische Schrift entwickelt, die in ganz Europa einsetzbar ist“, so der Experte. Die Donauuniversität Krems hat die neue Schriftart unter die Lupe genommen und findet Lob dafür: „Die Schrift ist besser lesbar als die bisher eingesetzte!“ Speziell für Österreich hat es bei der Entwicklung eine Extraaufgabe gegeben. Da in der Alpenrepublik Ortsnamen oft sehr lange sind, ist eine eigene Engschrift entwickelt worden.

Innovative Steuerung bei der „Playstation Move“ Controller und Kamera bringen Spaß | Die Bewegungen von „Playstation Move“ werden mit Hilfe der Erfassung durch Kamera und Controller auf den Bildschirm gebracht und das im dreidimensionalen Raum – sowas ist bei Nintendos Konkurrenzprodukt bislang nicht möglich gewesen. Kabelsalat gibt es auch keinen, alle Controller der Playstation sind kabellos und nutzen Bluetooth-Technologie zur Übertragung. Gespielt wird mit zwei Steuergeräten. Eines mit den typischen Knöpfen der Playstation, das andere mit Analogstick und Digitalkreuz. Spielspaß garantiert | Sony hat für die „Playstation Move“ neben Sport- und Partyspielen auch Kampfgames und Shooter im Talon. Kurz nach der Vorstellung des neuen Sony-Spiels haben Spielehersteller nicht lange gezögert und Wii-exklusive Spiele auch für die „Playstation Move“ angekündigt. Sony wird aber beweisen müssen, ob auf dem Nintendo dominierten Markt auch etwas zu holen ist. Vorteile gibt es jedenfalls für Spielehersteller, die können ihre Projekte künftig für zwei Konsolen planen.

>> PAUSEN.FÜ C B A . s an

Mill-W Wasch ash | Einzige ver s der He fahren, bei d em rsteller als Me terwar den Stoff e vorw äscht. ber m u N r fü kürzung N. E. | Ab zieht sich auf die e English. B n Denim-Stoffen. ke vo Garnstär

je

Oz | Abkürzu ng für Ounce (deutsch: Unz bezieht sich au e): f das Stoffgew icht des Denim (1 Unze sind ru s nd 28,35 Gram m). Angegeben wird das Gew icht pro Quadr atmeter Denim .


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eiPOTT MUSS WEG

SANDUHRSYNDROM NERVT

Schon mal mit einem Ei Musik gehört?

Warten, warten und nochmals warten...

Das hat Apple scheinbar gar nicht gerne. Jetzt hat der Computerriese eine einstweilige Verfügung gegen eine deutsche Firma aus Erbach erwirkt. Grund für den Rechtsstreit: Der eiPott! Ein Eierbecher, der laut Apple mit seinem beliebten MP3-Player verwechselt werden könnte. Das Hamburger Gericht sieht das auch so. „Wird der eiPott weiter unter diesem Namen vertrieben, wird ein Ordnungsgeld von 250.000 Euro fällig“, so ein Sprecher. Die Herstellerfirma des eiPotts wird dem Produkt jetzt einen neuen Namen verpassen und auch die Verpackung ändern. Der Eierbecher, den es seit Anfang 2009 im Programm des mittelständischen Betriebs gibt, sei der Verkaufsschlager gewesen, so eine Firmensprecherin. Zahlen, wie oft der Eierbecher mit dem kultigen Namen verkauft wurde, sind aber keine genannt worden.

Für viele heißt es warten Es ist ein Leiden unter allen Computernutzern: Das Sanduhrsyndrom. Wer kennt es nicht? Wir sitzen vorm Computer und warten. Das einzige auf das unser Blick fixiert ist, ist eine kleine Sanduhr am Bildschirm (oder seit neuestem ein Kreis, der sich dreht). Eine Studie des Computerchipherstellers „Intel“ hat ergeben, dass sich fast ein Viertel aller Computernutzer von langsam funktionierender Technologie genervt fühlen. Wohl auch zu Recht, denn laut der Studie wartet jeder von uns durchschnittlich 13 Minuten pro Tag unnötigerweise bis Programme, Spiele, Videos oder Mails endlich angezeigt werden. In der Wissenschaft heißt das ungeduldige Warten vor dem Bildschirm kurz „Sanduhrsyndrom“.

zitate.rätsel

Beim untenstehenden Zitat sind die Buchstaben durcheinander gekommen. Versuche, sie in die richtige Reihenfolge zu bekommen und trage sie in die untenstehende Tabelle ein. Z

E N

G T

T

B

L

B

E D

E

M A N

I

I

S U

,

T

A

S U

M N A

H E D

I

E

G M S

E

T

U R W E

T E

L

I

G E

R

R B O R H E

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ÜLLER V N D E M C H E N

Antoine de Saint Exupery


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MOLTO #8