Page 1

Ma s ter of A d van ced Stu d ies in

Corporate Innovation Management

FHO Fachhochschule Ostschweiz

RZ_FHS_WBTE_Broschur_MAS_CIM_110908.indd 1

www.fhsg.ch 08.09.2011 11:49:32


Editorial

Innovationsfähigkeit ist ein wesentlicher Wettbewerbsfaktor in einer Wirtschaft, die massgeblich durch gesättigte Märkte gekennzeichnet ist. Innovationsfähigkeit basiert auf strukturellen und kulturellen Voraussetzungen, aber auch auf der Planungs- und Handlungskompetenz einzelner Mitarbeitender. Die geeignete Gestaltung eines Innovationsprozesses, der richtige Umgang mit Methoden und Modellen von der Ideen-

findung über die Ideenselektion, die Innovationsplanung bis hin zur Einführung in die Praxis, aber auch die Fähigkeit, Teams zu begeistern, Widerstände aufzulösen und eine wirkungsvolle Kommunikation zu pflegen, sind wesentliche Kompetenzen von Innovatoren und Innovatorinnen. Diese zu vermitteln, ist Gegenstand des Masterstudiengangs in Corporate Innovation Management.

Weiterbildung ist notwendiger denn je, um den aktuellen Herausforderungen der Wirtschaft begegnen zu können. Oftmals scheitert dies jedoch bereits am dafür benötigten Zeitaufwand. Die FHS St.Gallen bietet mit ihren modular aufgebauten Nachdiplomstudien einen individuellen Studienablauf. Somit lassen sich Weiterbildung, Beruf und Privates optimal verbinden. Wir freuen uns, von Ihnen zu hören.

Bologna in der Weiterbildung Nachdiplom-Ausbildungen dienen der berufsspezialisierenden sowie angewandtpraxisorientierten Vertiefung in ausgewählten Themen- und Fachgebieten. Sie werden unterteilt in: Weiterbildungsmaster (Master of Advanced Studies/MAS) Weiterbildungsmaster (Nachdiplomstudien) an Fachhochschulen schliessen mit dem eidgenössisch geschützten Titel Master of Advanced Studies (MAS) ab und umfassen eine Arbeitsleistung von mindestens 60 ECTS-Punkten. Zertifikatslehrgänge (Certificate of Advanced Studies/CAS) Diplomlehrgänge (Diploma of Advanced Studies/DAS) Die Lehrgänge sind in sich abgeschlossene Ausbildungen zu einem spezifischen Themengebiet. Ein einzelner Zertifikats bzw. Diplomlehrgang kann Bestandteil eines umfassenderen Weiterbildungsmasters sein. Zertifikatslehrgänge schliessen mit einem Zertifikat (mindestens 10 ECTSPunkte), Diplomlehrgänge mit einem Diplom (mindestens 30 ECTS-Punkte) der anbietenden Bildungsinstitution ab. *ECTS (European Credit Transfer and Accumulation System). Ein ECTS-Punkt entspricht einer Arbeitsleistung (Workload) von zirka 25–30 Arbeitsstunden.

1 RZ_FHS_WBTE_Broschur_MAS_CIM_110908.indd 2-1

08.09.2011 11:49:32


Inhaltsverzeichnis

Editorial 1 Wer ist angesprochen?

5

Das Masterkonzept

6

Innovation – ein menschzentrierter Ansatz

8

Ausbildungskonzept 9 CAS Innovation Design

10

CAS Prozessoptimierung

12

Modulaufbau 15 Modulbeschreibung 16 Ăœbersicht Weiterbildung Technik

20

Dienstleistungen und angewandte Forschung und Entwicklung

22

Organisatorisches 24 Kontakt 25

3 RZ_FHS_WBTE_Broschur_MAS_CIM_110908.indd 2-3

08.09.2011 11:49:35


Master of Advanced Studies MAS Corporate Innovation Management

Wer ist angesprochen?

Ein Unternehmen ist so innovativ, wie seine Mitarbeitenden. Das bedeutet, alle Mitarbeitenden sind ein Teil des Innovationsprozesses, wenn sie in ihrem Tagesgeschäft kreative Ideen, neue Lösungen, neue Verfahren, Produkte oder Dienstleistungen entwickeln. Während früher nur ein kleiner, definierter Kreis von Personen am unternehmerischen Innovationsprozess beteiligt war, sind dies heute alle Mitarbeitenden, sofern sie ihr kreatives Potenzial abrufen wollen und können. Diese Mitarbeitenden spricht der Masterstudiengang in Corporate Innovation Management an. Es sind Menschen, die Chancen des Neuen im Alltagsgeschäft erkennen, die neue Ideen für altbekannte Fragen entwickeln, die Zusammenhänge herstellen und unterschiedliche Perspektiven einnehmen können, die Vertrautes und Bekanntes auf unerwartete Weise so zu kombinieren wissen, dass etwas Neues entsteht.

Zielgruppen Angesprochen sind Fach- und Führungskräfte sowie Unternehmer/innen, die in ihrer täglichen Arbeit entwicklungsorientiert nach neuen Lösungen (Produkten, Dienstleistungen, Prozessen und Verfahren) suchen und diese erfolgreich umsetzen wollen: z.B. Projektleiter/innen, Fachkräfte mit einem entwicklungsorientierten Aufgabenspektrum, Unternehmer/innen, Consultants, Produktmanager/innen, Ingenieur/ innen, Konstrukteur/innen, Grafikschaffende, Marketingfachleute sowie Gestalter/innen.

Zulassung Personen mit einem Hochschulabschluss und mindestens zwei Jahren Praxis oder Personen mit einem Abschluss auf Stufe Höhere Fachschule, Fachprüfung, Berufsprüfung mit mindestens sechs Jahren Praxis können sich für den Studiengang bewerben. Personen mit anderen Vorbildungen werden von der Studienleitung zu einem individuellen Bewerbungsgespräch eingeladen. In einem persönlichen Gespräch werden sowohl das Interesse, der Bezug zur Innovation und eine spezifische Expertise in einem Fachgebiet gemeinsam erörtert und hierauf ein Zulassungsentscheid gefällt.

5 RZ_FHS_WBTE_Broschur_MAS_CIM_110908.indd 4-5

08.09.2011 11:49:39


Das Masterkonzept

Bildungsverständnis Lernen - das heisst, bereit sein sich zu verändern. Das bedingt, gesättigtes Wissen zu hinterfragen, neugierig nach Neuem zu suchen, neue Wege zu gehen, neue Prozesse in Gang zu setzen, die das in uns Schlummernde zur Entfaltung bringen. Der Masterstudiengang bietet Ihnen nicht nur neues Wissen, sondern auch die Fähigkeit für sich selbst Neues zu erschliessen. Mit unserem Bildungsverständnis fördern wir Persönlichkeiten, die sich gestaltend und produktiv in die Arbeitswelt einbringen wollen. Modularer Aufbau Der Masterstudiengang ist modular aufgebaut, was den Studierenden eine grosse Wahlfreiheit der Modulkombination entsprechend ihrer persönlichen Zielsetzung ermöglicht. Selbstverständlich können auch nur einzelne Module oder ein einzelner Zertifikatskurs (CAS) belegt werden. Jedes Modul wird mit einer Modulbestätigung abgeschlossen und an den Masterstudiengang angerechnet. Der modulare Aufbau ermöglicht auch, entsprechend der beruflichen Belastung das Studium auf maximal vier Jahre zu erstrecken. Praxisorientierung Im Studiengang arbeiten Sie praxisnah an eigenen Projekten, entwickeln umsetzbare Lösungen und reflektieren deren Umsetz-

6 RZ_FHS_WBTE_Broschur_MAS_CIM_110908.indd 6-7

barkeit gemeinsam mit erfahrenen Experten und Coaches. Impulsveranstaltungen regen Ihre Kreativität an, geben Ihnen die Werkzeuge und Ideen, selbständig Problemlösungen zu erarbeiten; in Ateliers arbeiten wir dann gemeinsam an der Umsetzung. In einem spezifischen CoachingModul erhalten Sie direkte Unterstützung bei der Verwirklichung Ihrer Lösung im Unternehmen oder auf dem Markt. Zwei Studienrichtungen Wir unterscheiden Innovationen, die als neue Produkte oder Dienstleistungen auf einen Markt gerichtet sind, von Innovationen, die die Wertschöpfungsprozesse einer Unternehmung verändern. Diese zwei unterschiedlichen Innovationsstränge bildet der in der Schweiz einzigartige Masterstudiengang in zwei integrierten Studienrichtungen ab: Schwerpunkt A: Marktorientierte Innovation Schwerpunkt B: Unternehmensorientierte Innovation Schwerpunkt A: Marktorientierte Innovation Neue Produkte oder Dienstleistungen, innovative Geschäftsmodelle, neue Marktsegmente und Zielgruppen, das sind die Erfolgsfaktoren von Unternehmen auf ihren Märkten. Wer hier stillsteht, hat bald den Anschluss verpasst. Die Studienrichtung

«Marktorientierte Innovation» richtet sich in erster Linie an Fach- und Führungskräfte sowie Unternehmer/innen, die neue Produkte oder Dienstleistungen kreieren und erfolgreich im Markt einführen wollen. Im Rahmen des Masterstudiengangs beschäftigen Sie sich mit Design Thinking, Open Innovation/Crowd Sourcing, Visual Design, Trendanalysen, Marketing und Markteinführungsfragen und erhalten ein Coaching für Ihre neue Idee. Schwerpunkt B: Unternehmensorientierte Innovation Für eine effektive und effiziente Wertschöpfung sind die Unternehmen auf Verfahrens- und Prozessinnovationen sowie kreative Wertschöpfungsmodelle angewiesen. Die Studienrichtung «Unternehmensorientierte Innovation» richtet sich in erster Linie an Fach- und Führungskräfte, die sich mit der laufenden Verbesserung und Weiterentwicklung von Wertschöpfungsprozessen beschäftigen und entwicklungsunterstützende Strukturen sowie eine innovative Kultur im Unternehmen einführen wollen. Sie beschäftigen sich mit Design Thinking, Innovationsstrategien, Prozessoptimierung, Change Management und erhalten ein Innovationscoaching entlang der Wertschöpfungskette.

MAS in Corporate Innovation Management

Schwerpunkt A Marktorientierte Innovation

Schwerpunkt B Unternehmensorientierte Innovation Innovations-Preis

Masterthesis

Masterthesis

Startfeldcoaching

Innovationscoaching

Wahlpflichtfach aus Modulkatalog

Wahlpflichtfach aus Modulkatalog

Wahlpflichtfach aus Modulkatalog

Wahlpflichtfach aus Modulkatalog

Wahlpflichtfach aus Modulkatalog

Wahlpflichtfach aus Modulkatalog

Marketing

Change Management

Trendanalysen

Innovationsstrategien

CAS Innovation Design

CAS Prozessoptimierung

Visual Design / Creative Prototyping

Projektmanagement

Open Innovation / Crowd Sourcing

Prozessoptimierung

Design Thinking

Design Thinking Externe Werkstatt

7 08.09.2011 11:49:39


Innovation – ein menschzentrierter Ansatz

MAS in Corporate Innovation Management

Marktorientierte Innovation

Unternehmensorientierte Innovation

Design Thinking

Design Thinking – der methodische Ansatz des Masterstudiums Unsere Wirtschaft wandelt sich zunehmend von der industriellen Fertigung zur wissensbasierten Kreation von Leistungssystemen und Service-Angeboten. Innovation wird nicht mehr nur im Zusammenhang mit neuen Produkten gesehen, sondern beinhaltet je länger je mehr auch Prozesse, Services, und Verfahren mittels neuartiger Kommunikations- und Kollaborationswege. Design Thinking ist eine Innovations-Methodik mit dem Ziel, komplexe, gesellschaftlich relevante Probleme zu lösen sowie innovative Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln. Die Innovationsmethodik des MAS in Corporate Innovation Management beruht auf dem Design Thinking-Ansatz.

8 RZ_FHS_WBTE_Broschur_MAS_CIM_110908.indd 8-9

Typisch für das Design Thinking in der Praxis ist das Arbeiten in kleinen, multidisziplinären Teams und eine nutzerorientierte, vom Denken und Handeln der Designer inspirierte Herangehensweise an Problemstellungen und Problemformulierungen. Der Fokus liegt dabei auf der Vereinigung divergierender Ansprüche, zum Beispiel zwischen menschlichen Bedürfnissen und den aktuellen technischen Möglichkeiten innerhalb praktischer und wirtschaftlicher Rahmenbedingungen. Die Beteiligten des Innovationsprozesses sind dafür oft als multidisziplinäres Team zusammengestellt, um ein möglichst vollständiges Erfolgsspektrum entfalten zu können. Design Thinking als Problemlösungsmethode bedient sich unserer Fähigkeiten, kreativ und intuitiv vorzugehen, Muster zu erkennen, Ideen zu konstruieren, die in uns schlummern, die aber meist von kon-

ventionellen Problemlösungsmethoden nicht abgerufen werden. Wahlmöglichkeiten Neben den bestehenden sechs Pflichtmodulen des Schwerpunkts belegen Sie zusätzlich drei Wahlpflichtmodule. Das erhöht die Flexibilität und Individualisierbarkeit des Studiums und bietet Ihnen eine sinnvolle Kompetenzergänzung. Als Wahlpflichtmodule für den Schwerpunkt A «Marktorientierte Innovation» stehen folgende Module zur Verfügung:  Prozessoptimierung  Projektmanagement  Innovationsstrategien  Change Management  Innovations Coaching  Digital Prototyping  Komplexitätsmanagement

Ausbildungskonzept

Masterthesis Als Abschluss des MAS in Corporate Innovation Management bearbeiten Sie Ihre Masterthesis in Form eines realen Projekts aus Ihrem Umfeld. Abschluss Nach erfolgreichem Abschluss des Masterstudiengangs erhalten Sie den geschützten Titel:

Der Design Thinking-Prozess ist kein linearer Ablauf, vielmehr sind die einzelnen Prozessschritte als Ankerpunkte zu sehen, von denen aus der Innovationsprozess durch Iteration und Mehrfachschlaufen exploriert werden kann. Elemente dabei sind u.a.  Probleme verstehen, beschreiben, spezifizieren, formulieren,  Zielgruppen beobachten, anhören, befragen, hinterfragen,  Erkenntnisse verorten, auswerten, interpretieren, gewichten,  Ideen entwickeln, produzieren, verdichten, bewerten, auswählen,  Prototypen modellieren, visualisieren, kommunizieren, kombinieren,  Lösungen simulieren, verstehen, testen, benutzen, vergleichen,  Konzepte entwickeln unter den Bedingungen der nachhaltigen Entwicklung in Technologie, Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt.

Master of Advanced Studies FHO in Corporate Innovation Management

Als Wahlpflichtmodule für den Schwerpunkt B «Unternehmensorientierte Innovation» stehen folgende Module zur Verfügung:  Open Innovation/Crowd Sourcing  Visual Design/Creative Prototyping  Trendanalysen  Marketing  Startfeld Coaching  Digital Prototyping  Komplexitätsmanagement Die Modulbeschreibungen finden Sie auf den Seiten 16 bis 19.

9 08.09.2011 11:49:40


Certificate of Advanced Studies CAS Innovation Design

Das Konzept des CAS Innovation Design

Zielsetzung Sie erhalten mit dem CAS Innovation Design einen tiefen Einblick in die Design-ThinkingKultur, eine neue Innovationskultur und Herangehensweise an Problemstellungen. Sie sind dadurch in der Lage, im beruflichen Kontext Probleme neu zu interpretieren und kreative Verbesserungsvorschläge oder Innovationsideen zu entwickeln. Zielgruppe Angesprochen sind Fach- und Führungskräfte, die in ihrer täglichen Arbeit entwicklungsorientiert nach neuen Lösungen suchen, und diese auch umsetzen wollen. Sie besitzen ein breites Allgemeinwissen und sind kompetent in Ihrem Fachbereich sowie interessiert, sich fachübergreifend mit anderen Disziplinen zu verbinden. Sie sind experimentierfreudig und beherrschen das analytische Denken.

Hinweis: Die Zulassungsbedingungen zum CAS Innovation Design berechtigen nicht automatisch für die Zulassung zum MAS Corporate Innovation Management. Beachten Sie die Auflagen für den MAS. Module Der CAS Innovation Design umfasst drei Module, bestehend aus dem Kernmodul Design Thinking und den Modulen Open Innovation/Crowd Sourcing und Visual Design/Creative Prototyping. (Siehe Seite 16)

Externe Werkstatt Das Kernmodul Design Thinking findet in Form einer externen Werkstatt statt, in der an konkreten Beispielen die Ideengenerierung in interdisziplinären Teams anhand der Design Thinking-Methode angewendet wird. Dauer / Abschluss Der CAS Innovation Design dauert neun Monate und führt bei erfolgreichem Bestehen zu einem Schlusszertifikat.

CAS Innovation Design

Visual Design / Creative Prototyping Open Innovation / Crowd Sourcing Design Thinking Externe Werkstatt

11 RZ_FHS_WBTE_Broschur_MAS_CIM_110908.indd 10-11

08.09.2011 11:49:43


Certificate of Advanced Studies CAS Prozessoptimierung

Das Konzept des CAS Prozessoptimierung

Wertschöpfungsprozesse sind heute für Unternehmen erfolgskritisch. Minimale Zeit und Kosten und optimale Qualität, Flexibilität sind gewünscht. Kundenbedürfnisse in Richtung von Mass-Customizing, international vernetzte Wertschöpfungsketten und Abhängigkeiten von Rohstoffpreisen, Währungsentwicklung, Nachfragedruck etc. machen die Planung und Führung von Wertschöpfungsprozessen zunehmend herausforderungsreich. Hinzu kommt, dass das unternehmensinterne Risikomanagement eine hohe Belastbarkeit der Prozesse erfordert. Nachhaltige Innovationen in Prozesse und Verfahren helfen, die Effizienz, die Effektivität und Sicherheit sowie Stabilität der unternehmerischen Wertschöpfung zu steigern. Zielsetzung Mit dem CAS Prozessoptimierung erhalten Sie Methoden, Kompetenzen und Instrumente an die Hand, Wertschöpfungsprozesse im Unternehmen zu modellieren, zu analysieren und mittels Simulationstechniken zu optimieren. Mit innovativen Prozesseingriffen oder -neuerungen leisten Sie einen wertvollen Beitrag zur Verbesserung der Unternehmensleistung.

Zielgruppe Angesprochen sind Fach- und Führungskräfte, die in ihrer täglichen Arbeit entwicklungsorientiert nach neuen Lösungen suchen, und diese auch umsetzen wollen. Sie besitzen ein breites Allgemeinwissen und sind kompetent in Ihrem Fachbereich sowie interessiert, sich fachübergreifend mit anderen Disziplinen anzuwenden. Sie sind experimentierfreudig und beherrschen das analytische Denken. Hinweis: Die Zulassungsbedingungen zum CAS Design Thinking berechtigen nicht automatisch für die Zulassung zum MAS Corporate Innovation Management. Beachten Sie die Auflagen für den MAS.

Module Der CAS Prozessoptimierung umfasst drei Module, bestehend aus dem Kernmodul Design Thinking und den Modulen Prozessoptimierung und Projektmanagement. (Siehe Seite 17) Externe Werkstatt Das Kernmodul Design Thinking findet in Form einer externen Werkstatt statt, in der an konkreten Beispielen die Ideengenerierung in interdisziplinären Teams anhand der Design Thinking-Methode angewendet wird. Dauer / Abschluss Der CAS Prozessoptimierung dauert neun Monate und führt bei erfolgreichem Bestehen zu einem Schlusszertifikat.

CAS Prozessoptimierung

Projektmanagement Prozessoptimierung Design Thinking Externe Werkstatt

13 RZ_FHS_WBTE_Broschur_MAS_CIM_110908.indd 12-13

08.09.2011 11:49:46


Modulaufbau

Die Anwendungsorientierung und der Transfer des Inhalts in die Praxis der Studierenden wird in jedem Modul grossgeschrieben. Jedes Modul basiert deshalb auf drei Komponenten:

lich Rücksicht genommen. Alternativ zum eigenen Projekt stehen Projekte aus dem Umfeld des Innovationszentrums der FHS St.Gallen zur Verfügung.

Atelier freies und begleitetes Arbeiten

Sämtliche Module sind ähnlich aufgeFachinput baut. Ein Modul dauTheorie und Workshop ert neun Wochen. Die Transfer Auf Lehr- und Lernsequenzen in die eigene Praxis Basis eines fachsind grösstenteils auf Freitag, lichen Inputs mitSamstag angesetzt. Als Ergäntels Vorlesung und Workzung zum Kontaktunterricht werden shop entwickeln Sie während fünf Monaten Online-Betreuungen angeboten. Ihr eigenes Projekt. Begleitend stehen Ihnen dabei diverse Ateliersessions zur Verfügung. Dabei erhalten Sie von Experten und Coaches wichtige Impulse und Anregungen. Am Ende Ihres Moduls präsentieren Sie Ihr Projekt vor der Gruppe. Auf gewünschte Geheimhaltung der Innovation oder des Projektes wird selbstverständ-

Modulwoche Wochentag

01 D

F

02

03

S

D

F

S

Vormittag

WS WS

T

T

Nachmittag

III

T

T

III

D

F

04 F

S

A

T

III

T

Begleitung

S

D

05 D

F

06 S

F

S

A

A

A

III

III

III

Onlinekonferenz

Begleitung

D

07 D

F

08 S

D

F

09 S

D

F

S •

• Onlinekonferenz

Transferaufgabe mit Online-Betreuung WS = Workshop

T = Theorie-Input

A = Atelier begleitet

III = Atelier freies Arbeiten

• = Präsentation, Abgabe

15 RZ_FHS_WBTE_Broschur_MAS_CIM_110908.indd 14-15

08.09.2011 11:49:49


Modulbeschreibung

Kernmodul Design Thinking In diesem Modul werden Sie eingeführt in den Bereich des Design Thinking als einer neuartigen Innovations-Methodik mit dem Ziel, komplexe, gesellschaftlich relevante Probleme zu lösen sowie innovative Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln. Typisch für das Design Thinking ist das Arbeiten in kleinen, multidisziplinären Teams und eine nutzerorientierte – vom Denken und Handeln der Designer inspirierte – Herangehensweise an Problemstellungen und Problemformulierungen und deren Lösungsfindung im iterativen Prozess. Das Modul ist so aufgebaut, dass die Teilnehmenden diesen Innovationsprozess anhand einer Fallstudie erfahren können. Module Schwerpunkt A «Marktorientierte Innovation» Open Innovation/Crowd Sourcing Open Innovation bewirkt die Öffnung des Innovationsprozesses von Organisationen und damit die aktive strategische Nutzung der Außenwelt zur Vergrößerung des Innovationspotenzials. Crowdsourcing ist Teil neuer, interaktiver Wertschöpfungsketten innerhalb des Open Innovation-Ansatzes. Beim Crowdsourcing werden Prozesse und

16 RZ_FHS_WBTE_Broschur_MAS_CIM_110908.indd 16-17

Aufgaben ins Internet ausgelagert und dort durch eine Community bearbeitet. Das Modul verschafft den Teilnehmenden einen Überblick im Themenbereich Open Innovation und vertieft die Ansätze des Crowdsourcing. Dabei werden unterschiedliche praktische Anwendungen analysiert und Nutzen sowie die Gefahren aufgezeigt. Visual Design/Creative Prototyping Das visuelle Design beeinflusst massgeblich, ob ein neues Produkt oder eine neue Dienstleistung von der Kundschaft akzeptiert wird. Dabei spielt das Interaktion Design – der Dialog zwischen Mensch und Maschine – eine wichtige Rolle. Im Creative Prototyping werden neue Ideen zur Verbesserung von Produkten und Prozessen gezielt erarbeitet und umgesetzt. Die Visualisierung und Entwicklung ‚greifbarer‘ Prototypen erlaubt eine umfassende Prüfung im Markt und direkt beim Nutzer. Schwachstellen können dadurch verbessert werden. Das Modul vermittelt die Methodik des Creative Prototypings, von der Ideenfindung bis zum haptischen Prototyp.

Trendanalyse Gegenstand einer Trendanalyse ist es, die für das Unternehmen und deren Angebote relevanten Trends zu identifizieren und deren Bedeutung für das Portfolio des Anbieters aufzuzeigen. Dieses betrifft in gleichen Teilen Trends zu neuen Konsum- und Verhaltensgewohnheiten wie auch zu neuen Technologien. Das Kennen neuer Konsumententrends ist notwendig, um auf der Basis veränderter Bedürfnisse und Kundenwünsche erfolgreiche Innovationen zu entwickeln. Neue Technologietrends hingegen sind relevant, da sich daraus eventuell die Notwendigkeit von Modifikationen durch geänderte Anforderungen an bestehende Produkte ergibt. Marketing Gute Innovationen sind solche, die vom Markt aufgenommen werden und sich selbst multiplizieren. Angesichts des heute herrschenden Verdrängungswettbewerbs auf hochdynamischen Märkten muss der Markteinführung einer Innovation besonderes Gewicht beigemessen werden. In diesem Modul werden Markteinführungsstrategien für unterschiedliche Innovationsfälle strategisch geplant und Hinweise für deren operative Umsetzung gegeben.

Startfeld-Coaching STARTFELD ist ein Projekt zur Förderung von Innovationen und Jungunternehmertum in der Ostschweiz und im internationalen Bodenseeraum. Als Gemeinschaftsprojekt der Universität St. Gallen, der Fachhochschule St.Gallen, der Empa sowie der Stadt St.Gallen wurde diese Plattform zum Jahresbeginn 2010 gegründet. Ziel ist es, durch einen aktiven Support und eine enge Begleitung innovative, ambitionierte Jungunternehmen in der Startphase zu unterstützen. Im Rahmen des Moduls werden Sie aktiv bei den Herausforderungen einer Unternehmensgründung gecoacht und unterstützt. Zusätzlich kann Ihnen bei der Bereitstellung von Frühfinanzierungsgeldern und mit einer kostengünstigen und zweckdienlichen Infrastruktur geholfen werden. Module Schwerpunkt B «Unternehmensorientierte Innovation» Prozessoptimierung Informationsfülle und Komplexität im beruflichen Umfeld nehmen ständig zu. Die Fähigkeit, komplizierte Prozesse vereinfacht abzubilden, gewinnt zunehmend an

Bedeutung. Unterstützt durch den Computer, mit grafischen Hilfsmitteln und statistischen Methoden analysieren Sie Ihre Prozesse präziser. Dadurch erlangen Sie ein vertieftes Prozessverständnis und erhöhen Ihre Handlungskompetenz. Im Rahmen dieses Moduls erlernen Sie einfache, praktisch einsetzbare Methoden und SoftwareWerkzeuge, die Sie bei der Visualisierung und der Modellierung, der Darstellung von Geschäftsabläufen und der Analyse von statistischen Zusammenhängen bei Fertigungsprozessen unterstützen Projektmanagement Jede Innovation oder Entwicklung wird im Rahmen eines Projektes in die Wege geleitet. Dabei kann ein ungenügendes Projektmanagement jede noch so gute Innovationsidee gefährden. Das Modul vermittelt die Methodik und das Instrumentarium, auch schwierige und komplexe Projekte zum Erfolg zu führen. Das Schwergewicht liegt dabei auf den instrumentellen wie auch psychologischen Aspekten der Projektdynamik.

Innovationsstrategie Die Innovationsstrategie ist ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmensstrategie. Sie beinhaltet die strategischen Ziele und Aktivitäten für angestrebte Produktund Verfahrensinnovationen. Sie ist für die zukünftige Positionierung Ihres Unternehmens im Markt und im Wettbewerb von entscheidender Bedeutung. Denn schliesslich geht es darum, mit der Produktpolitik den dauerhaften Fortbestand Ihres Unternehmens sicherzustellen. In diesem Sinne sind Innovationsstrategien sehr eng mit der Entwicklungsstrategie, der Marketingstrategie, der Produktions- und Logistikstrategie und anderen Funktionalstrategien verknüpft und als Metastrategie (ganzheitliche Strategie) zu verstehen. Change Management Gute Ideen brauchen ein innovatives, unternehmerisches Umfeld, um gedeihen zu können. Doch viele Strukturen und Kulturen sind heute ungenügend auf die Anforderungen von Innovationen vorbereitet. Ablehnende interne Reaktionen, komplizierte Strukturen, Veränderungsscheu, Ängste etc. erschweren die interne Umsetzung und Verankerung von Innovati-

17 08.09.2011 11:49:49


onen und Entwicklungen. Das Modul unterstützt Sie darin, Strategien, Strukturen, Abläufe, Kommunikation und Beziehungen so zu verknüpfen, und Widerstände und Konflikte konstruktiv zu nutzen, damit Entwicklungsprozesse und Veränderungsprojekte gelingen. Innovations-Coaching Innovationen müssen nicht nur nach «aussen» vermarktet, sondern auch unternehmensintern verankert werden. Für die Umsetzung Ihrer unternehmensinternen Innovationen erhalten Sie in diesem Modul eine gezielte Beratungsunterstützung. Sie werden gezielt darin unterstützt, den internen Kommunikations- und Entscheidungsprozess für Ihre Innovation optimal vorzubereiten. Auf der Basis von erprobten Analysetools erstellen Sie zudem ein Innovationskulturprofil des unternehmerischen Umfelds. Darauf aufbauend identifizieren Sie Handlungsoptionen für kulturverändernde Massnahmen und zur Schaffung einer innovationsfreundlichen Ausgangslage.

18 RZ_FHS_WBTE_Broschur_MAS_CIM_110908.indd 18-19

Masterthesis Den Abschluss des Masterstudiengangs bildet eine schriftliche Masterarbeit, jeweils von April bis Oktober. Sie ist als Einzel- oder Gruppenarbeit mit maximal drei Teilnehmenden vorgesehen. In der Regel handelt es sich um eine Projektarbeit aus dem betrieblichen Umfeld der Studierenden oder der Teilnahme an einem Forschungsprojekt des Innovationszentrums St.Gallen. Die Themenvorschläge können durch die Studierenden eingebracht werden, wobei die Studienleitung, sofern das Thema masterarbeitswürdig ist, in der Regel den Anträgen weitestgehend entspricht. Jede Masterarbeit wird durch einen Betreuer begleitet. Die Betreuung erfolgt durch eine Dozentin oder einen Dozenten aus dem Weiterbildungsmasterstudium. Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die übergeordneten Lernziele des Studienganges in ihrem gesamthaften Zusammenhang erreicht wurden und die in der Masterarbeit aufgezeigten Lösungswege nutzbringend auf die betriebliche Arbeit der Studierenden umgesetzt werden können. Die Ergebnisse sind zu präsentieren.

Zugelassen sind Personen, die mindestens neun Module des abzuschliessenden Schwerpunkts erfolgreich absolviert haben und somit 45 ECTS-Punkte vorweisen können. Weitere Wahlpflichtmodule Komplexitätsmanagement Das Management von Innovationsprojekten stellt für ein Unternehmen eine grosse Herausforderung dar. Nichtlinearitäten, Rückkoppelungen und Verzögerungen sind hauptverantwortlich für die Komplexität eines solchen Projektes. Die Verwendung von traditionellen, linearen Denkschemen ist wenig erfolgsversprechend, um optimale Entscheidungen zu treffen. Das Systemische Denken erweist sich im Gegensatz dazu als hoffnungsvolle Methodik, um die Komplexität wirksam zu bewältigen. Dieses Modul gibt einen Einblick in die Welt komplexer Systeme und präsentiert mit der systemdynamischen Modellierung ein wertvolles Werkzeug zur erfolgreichen Umsetzung eines Innovationsprojektes.

Digital Prototyping Die zeit- und ortsunabhängige Zusammenarbeit in Unternehmen und Organisationen nimmt immer mehr zu. Smartphone‘s und Tablet-PC’s mit ihren Applikationen und Mobilepages‘s unterstützen diesen Trend. Um diese Applikationen bedürfnisgerecht entwickeln zu können, müssen die Abläufe der Unternehmung klar definiert und dokumentiert werden. Unter Einsatz verschiedener Methoden werden die Prozesse skizziert und in Ablaufdiagrammen aufgezeichnet. Neben dem Verständnis der Prozesse spielen Benutzerinteraktionen und gerätespezifische Richtlinien eine wichtige Rolle bei der Konzipierung. Usability, Design und technische Rahmenbedingungen sind die Leitplanken, entlang welcher die Umsetzung geplant werden muss.

19 08.09.2011 11:49:50


Übersicht Weiterbildung Technik

Innovative, praxisorientierte Weiterbildungsangebote Das Weiterbildungszentrum Technik der FHS St.Gallen bietet mit einem praxisgerichteten Ausbildungskonzept ein vielfältiges Angebot an berufsbegleitenden Weiterbildungsmastern (Master of Advanced Studies/MAS), Zertifikatslehrgängen (CAS), Diplomlehrgängen (DAS) und Seminaren an. Wissen vertiefen und erweitern Absolventinnen und Absolventen einer Hochschule oder Höheren Fachschule haben die Möglichkeit, ihr fachliches Wissen in Zertifikatslehrgängen (CAS), Diplomlehrgängen (DAS) oder Weiterbildungsmastern (MAS) zu vertiefen und/oder zu erweitern. Ergänzt wird das Weiterbildungsangebot durch Seminare, die gezielt neue Kompetenzen vermitteln oder bestehendes Wissen auf den neuesten Stand bringen. Das aktuelle Angebot des Weiterbildungszentrums Technik der FHS St.Gallen finden Sie auch auf der Internetseite (www.fhsg.ch/wbte).

20 RZ_FHS_WBTE_Broschur_MAS_CIM_110908.indd 20-21

Masterstudiengänge MAS MAS in Business Administration and Engineering (Wirtschaftsingeneur) Schwerpunkte: Management, Controlling, Investitionscontrolling, Unternehmensplanung, Marketing, Logistik, Rechnungswesen, Rhetorik, Präsentationstechnik. Beginn: jeweils im Oktober, berufsbegleitend, drei Semester plus Masterarbeit. MAS Real Estate Management (Immobilienmanagement) Schwerpunkte: Projektmanagement, Betriebswirtschaft, Gebäudeplanung, Bauökonomie/Bauökologie, Immobilienbewertung, Informatik, Portfolio-Planung, Projekte. Der MAS besteht aus drei CAS, die auch einzeln besucht werden können. CAS Immobilienbewertung, CAS Immobilienplanung, CAS Immobilienmanagement. Beginn: jeweils im Januar, berufsbegleitend, drei Semester plus Masterarbeit. MAS in Social Informatics Schwerpunkte: Nutzung und Wirkung von Medien und Informatik in spezifischen Tätigkeitsbereichen des Sozial-, Bildungs- und Gesundheitsbereichs. Der MAS besteht aus drei CAS, die auch einzeln besucht werden können. CAS Medienpädagogik, CAS Online Services, CAS Informatik-Projektleitung.

Beginn: mit jedem CAS, berufsbegleitend ca. 600 Stunden Präsenzunterricht (inkl. Seminar- und Projekttage sowie angeleitetes Selbststudium), zuzüglich Masterphase und Selbststudium. Weiterbildungsmaster Applied Ergonomic Engineering Der Weiterbildungsmaster wird in Zusammenarbeit mit der FH Vorarlberg und Schloss Hofen angeboten. Schwerpunkte: Grundlagen Applied Ergonomic Engineering, System Mensch, Bau, Geräte und Systeme, Software. Beginn: jeweils im Herbst, berufsbegleitend vier bzw. fünf Semester. Zertifikatslehrgänge CAS/DAS DAS Giessereitechnik Der Diplomlehrgang wird von der FHS St.Gallen und der Fachhochschule Nordwestschweiz gemeinsam angeboten. Neben vertieftem giessereitechnischem Wissen werden betriebswirtschaftliche Grundkenntnisse und Handlungskompetenzen vermittelt, um erfolgreich im mittleren oder oberen Kader zu arbeiten.

CAS Creative Application Engineering Schwerpunkte: Der Zertifikatslehrgang befähigt die Teilnehmenden, ein Projekt zur Entwicklung einer Smartphone Applikation zu leiten und aktiv auf das Design und die Programmierung Einfluss zu nehmen. CAS Gemeindeentwicklung In Zusammenarbeit mit der Vereinigung der St.Galler Gemeindepräsidentinnen und -präsidenten und dem Verband Thurgauer Gemeinden und in Kooperation mit den Weiterbildungszentren Gesundheit, Management, Soziale Arbeit und Technik der FHS St.Gallen. Schwerpunkte: Entwicklung von innovativen Ansätzen der Aufgabengestaltung und -bewältigung von Akteuren aus Gemeindepolitik und -verwaltung: Gesellschaftliche Entwicklungstrends, Modelle der Kommunalentwicklung, Organisation

der Gemeinde sowie deren Aufgabenfelder und Ressorts, Verwaltungsmanagement, Konfliktvermittlung und Krisenkommunikation, Modelle und Methoden des Entscheidens. CAS Immobilienbewertung Schwerpunkte: Immobilienbewertung Bauwesen, Volkswirtschaftslehre, Recht, Querschnittsarbeit. CAS Immobilienplanung Schwerpunkte: Projektmanagement, Betriebswirtschaftslehre, Marketing, Finanzen, Recht, Nachhaltigkeit und Architektur, Projektieren im Neubau und im Bestand, Querschnittsarbeit.

CAS Immobilienmanagement Schwerpunkte: Betriebswirtschaftslehre, Informations- und Managementsysteme, Ökologie und Umwelt, Portfolio, Bewirtschaftung von Mietliegenschaften, Querschnittsarbeit. CAS Informatik-Projektleitung (für Interessierte aus dem Sozial- und Bildungswesen) Schwerpunkte: Grundlagen der Medieninformatik, branchenspezifische Informatik für den Sozial- und Bildungsbereich, konzeptionelle Fragen von spezifischen Informatiklösungen, Leitung von Informatik-Projekten (inkl. Konflikt- und Wissensmanagement), Medien- und Informationsrecht.

Informationsanlässe «Entschlüsse eines Menschen können nie besser sein als die Informationen und die Einsichten, die er hat.» Emil Oesch, Schweizer Schriftsteller und Verleger (1894 bis 1974)

gangsleitung genauere Informationen über die Studiengänge.

Termine und Anmeldung unter www.fhsg.ch/wbte-info

Beim anschliessenden Apéro stehen Ihnen alle Personen gerne für persönliche Gespräche zur Verfügung.

Ort Tellstrasse 2, 9000 St.Gallen

An Informationsabenden orientieren wir Sie über das Angebot des Weiterbildungszentrums Technik. Nach einer allgemeinen Einführung erhalten Sie von der Studien-

Allgemeine Daten Jeweils freitagabends im Februar, April, Juni und September.

Zeit 19.15 Uhr bis ca. 20.30 Uhr, anschliessend Apéro und Gelegenheit für ein persönliches Gespräch mit der Studienleitung.

21 08.09.2011 11:49:50


Dienstleistungen und angewandte Forschung und Entwicklung

Innovationszentrum St.Gallen IZSG-FHS Das Innovationszentrum St.Gallen ist als Forschungs- und Dienstleistungszentrum in folgenden Themenfeldern tätig: iCollaboration und Ambient Assisted Living. Die dabei entwickelten Methoden und Werkzeuge im Innovationsumfeld werden als Dienstleistungen Unternehmen angeboten. Zusammen mit verschiedenen Förderinstitutionen und Wirtschaftspartnern forscht das IZSGFHS an konkreten Fragestellungen der Praxis. Im Kompetenzzentrum iCollaboration werden Ansätze untersucht und entwickelt, bei denen es um die Identifikation, Selektion, Nutzung und Vernetzung von dezentralen Expertenmeinungen geht. In Anlehnung an das zunehmend aufkommende Crowdsourcing – dem Auslagern von Arbeitspaketen an Externe oder das Insourcing von Ideen ins Unternehmen – sollen aus der Kombination innovativer Instrumente und Methoden neue Ideen im Innovationsprozess entstehen oder diese beurteilt werden. Im zweiten Kompetenzzentrum geht es um Konzepte im Umfeld von Ambient Assisted Living (AAL), die ältere Menschen in der Alltagsbewältigung im Hinblick auf eine selbständige Lebensführung unterstützen sollen. In enger Kooperation mit dem Kompetenzzentrum Generationen wird ein AAL-Kompetenznetzwerk für die Ostschweiz aufgebaut.

Institut für Modellbildung und Simulation IMS-FHS Das Institut für Modellbildung und Simulation IMS-FHS befasst sich mit der Entscheidungsunterstützung und Optimierung in schwierigen, dynamischen Fragestellungen. Dazu werden komplexe Systeme mittels vereinfachten, quantitativen Modellen abgebildet. Diese Modelle sind simulationsfähig und ermöglichen es, «Was-wäre-wenn-Fragen» zu klären und damit potenzielle Handlungsoptionen zu analysieren.

den können oder GlobalStorehouse® erlaubt es, ein Lager hinsichtlich der Kosten bei vorgegebener Lieferfähigkeit optimal zu bewirtschaften. Die Modellbildungssoftware GlobalSimulate® hingegen erlaubt es, für expertenbasierte Modelle unterschiedlicheFragestellungen zu erstellen und daraus anwendungsspezifische Applikationen zu generieren.

Im Rahmen von Forschungsprojekten werden unterschiedliche Modellierungsansätze, wie z.B. die Systemdynamik, die Diskret­ ereignissimulation oder die Agentenbasierte Simulationen, in noch unerprobten Anwendungsgebieten ausprobiert und damit die Entscheidungsfindung mittels quantitativen Simulationsmodellen unterstützt. Die Anwendungen beschränken sich dabei nicht nur auf die Modellierung und Optimierung von industriellen Fertigungs- und Logistikprozessen, sondern auch strategisch-ökonomische, ökologische, soziale oder politische Fragestellungen werden adressiert. Als Ergebnis der Forschungstätigkeiten werden spezifische Instrumente und Methoden als Werkzeuge für die Praxis zur Verfügung gestellt: So steht z.B. mit GlobalOptimize® ein Werkzeug zur Verfügung, mit dem technische Fertigungs- und Entwicklungsprozesse intuitiv und effizient optimiert wer-

23 RZ_FHS_WBTE_Broschur_MAS_CIM_110908.indd 22-23

08.09.2011 11:49:53


Organisation

Anmeldung Der Anmeldeschluss für den MAS ist jeweils am 31. Dezember (Der Unterrichtsstart ist jeweils im Februar KW 05 mit dem Modul Design Thinking). Hierzu ist das beiliegende Anmeldeformular unter Angabe der Vertiefungsrichtung sowie der gewünschten drei Wahlpflichtmodule auszufüllen und die Anmeldegebühr einzuzahlen. Eine frühzeitige Anmeldung wird bei ernsthaftem Interesse aufgrund der begrenzt verfügbaren Studienplätze dringend empfohlen. Bewerbung Aufgrund des Studienaufbaus ist zusätzlich zu den Anmeldeunterlagen eine zirka einseitige Bewerbung nötig. In diesem Bewerbungsschreiben müssen folgende Punkte dargelegt werden.  Motivation zum Besuch des Studiums  Kurze Beschreibung der bisherigen Tätigkeiten mit Jahreszahlen belegt. Studiendauer/Unterrichtszeiten Der MAS findet berufsbegleitend statt. Beginn jährlich im Februar mit dem Modul Design Thinking. Die einzelnen Module dauern in der Regel neun Wochen, wobei die Anwesenheit an ca. vier Terminen nötig ist,. Die genauen Daten für die einzelnen Module sind dem Beiblatt oder unter www. fhsg.ch/mas-cinm zu entnehmen.

24 RZ_FHS_WBTE_Broschur_MAS_CIM_110908.indd 24-25

Kontakt

Die unterrichtsfreie Zeit findet im Rahmen des Ferienplanes des Weiterbildungszentrums Technik statt. Nähere Informationen können über die Administration des Weiterbildungszentrums Technik eingeholt werden. Leitung und Beratung Prof. Ueli Hagger, Dipl. Ing. HTL/NDS, leitet das Weiterbildungszentrum Technik der FHS St.Gallen, Hochschule für Angewandte Wissenschaften. Bei administrativen Fragen kann Ueli Hagger kontaktiert werden: Tel. +41 71 226 12 04 Fax +41 71 226 12 05 ueli.hagger@fhsg.ch Prof. Ueli Rhiner ist der fachliche Leiter des MAS. Bei fachspezifischen Fragen steht Ihnen Ueli Rhiner zur Verfügung. ueli.rhiner@fhsg.ch Das Weiterbildungszentrum Technik der FHS St.Gallen veranstaltet pro Jahr vier Informationsanlässe, an denen das Studienprogramm detailliert vorgestellt wird und den Studieninteressierten die Möglichkeit zu direkten Gesprächen mit der Studienleitung gegeben wird. Die aktuellen Termine werden auf der Homepage des Weiterbildungszentrums Technik der FHS St.Gallen veröffentlicht (http://www.fhsg.ch/wbte).

Prüfungen /Abschluss/Titel Der MAS Corporate Innovation Management an der FHS St.Gallen erfüllt die Anforderungen des Bundesamtes für Berufsbildung und Technologie (BBT) zur Anerkennung von Weiterbildungsstudiengängen an Fachhochschulen. Sie schliessen mit folgendem Titel ab: Master of Advanced Studies FHO in Corporate Innovation Management.

Weitere Informationen FHS St.Gallen Hochschule für Angewandte Wissenschaften Weiterbildungszentrum Technik Tellstrasse 2 CH-9000 St.Gallen

Ihre Ansprechpersonen Leitung Weiterbildungszentrum Technik Prof. Ueli Hagger

Tel. +41 71 226 12 04 Fax +41 71 226 12 05

Administration Olivia Rüedi Silvia Böckle

Leitung Studiengang Prof. Ueli Rhiner

wbte@fhsg.ch www.fhsg.ch/wbte

Ein regelmässiger Besuch des Unterrichts wird vorausgesetzt. Der Wissensstand wird innerhalb der Module anhand des jeweiligen Praxisprojektes erarbeitet und bewertet. Näheres regelt die Studien- und Prüfungsordnung (SPO) im Bereich Weiterbildung Technik der FHS St.Gallen. Beim Abschluss eines einzelnen CAS (Certificate of Advanced Studies) erhalten die Absolvierenden ein Hochschulzertifikat sowie 15 ECTS-Punkte. Beim erfolgreichem Abschluss eines einzelnen Moduls erhalten die Absolvierenden eine Modul-Bestätigung der FHS St.Gallen sowie 5 ECTS-Punkte.

FHO Fachhochschule Ostschweiz Die FHO Fachhochschule Ostschweiz ist eine von sieben öffentlich-rechtlichen Fachhochschulen der Schweiz. Als Verbund vereint die FHO vier Hochschulen unter ihrem Dach: Nebst der FHS St.Gallen sind dies die HSR Rapperswil, die HTW Chur und die NTB Buchs. Sie bieten praxisnahe Studiengänge, hochwertige Dienstleistungen und umsetzbares Know-how aus anwendungsorientierter Forschung

an. Das Angebot der FHO umfasst 15 Bachelor-, 9 Master- und 23 Weiterbildungsstudien sowie zahlreiche Weiterbildungen. Alle staatlich anerkannten Abschlüsse der vier Hochschulen tragen die Bezeichnung «FHO» im Titel. In den fünf Fachbereichen der FHO Technik/Informationstechnologie, Bau/Planung, Wirtschaft/Management, Soziale Arbeit und Gesundheit werden wichtige gesellschaftliche Fragen aufgegriffen und aktuelles, nachhaltiges Wis-

sen vermittelt. Die Studierenden erwerben Kenntnisse auf dem aktuellen Stand der Forschung und praktische Fähigkeiten. Die Institute der Hochschulen sind wichtige Partner von Unternehmen und Organisationen in der Forschung und Entwicklung. Besonders KMU profitieren von ihrem Fachwissen, um technische, wirtschaftliche oder gesellschaftliche Innovationen umzusetzen. Damit ist die FHO die Ideen- und Impulsgeberin der Ostschweiz.

25 08.09.2011 11:49:53


FHS St.Gallen Hochschule f端r Angewandte Wissenschaften Weiterbildungszentrum Technik Tellstrasse 2 CH-9000 St.Gallen Tel. +41 71 226 12 04 Fax +41 71 226 12 05 wbte@fhsg.ch www.fhsg.ch/wbte

FHO Fachhochschule Ostschweiz

RZ_FHS_WBTE_Broschur_MAS_CIM_110908.indd 26

www.fhsg.ch 08.09.2011 11:49:55

MAS CInM (2012)  

Broschüre MAS Corporate Innovation Management