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Nr. 03/14 · Juli/August/September · € 3,00 · G 14638

aktuell

Magazin der Reisemobil Union e.V.

Nachrichten aus dem Dachverband Neues aus der mobilen Szene Die aktuellen Termine RU-Kampagnen

Neuheiten

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Lang lebe mein Reisemobil

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Szenarium

Neues RU-Präsidium Weiter mit frischem Schwung.

L

iebe Mitglieder, liebe Leserinnen und Leser, kalendarisch startet ein neues Jahr in der westlichen Welt jeweils zum 1. Januar. In der Reisemobil-Union beginnt zwar das Geschäftsjahr ebenfalls zum Jahresanfang, aber das „gefühlte neue Jahr“ fängt für die Mitglieder jeweils mit dem Datum der Jahreshauptversammlung an. Auf der JHV wird auf das vergangene Jahr zurückgeblickt, ein Resümee gezogen und gemeinsam die Zielrichtung für die folgenden 12 Monate festgelegt. Am 17. Mai diesen Jahres erfolgte die Wahl eines neuen Teams, das die Interessenvertretung für die deutschen Reisemobilfahrer durch unseren Dachverband übernommen hat. Neu gewählt wurden der Präsident Wolfgang Baumeister, der Vizepräsident Volker Grasberger, der Schatzmeister Philipp Rhein und die Schriftführerin Gaby Baumeister, die sich Ihnen in diesem Heft auch vorstellen. Unser zweiter Schatzmeister Walter Reichl ist bereits seit zwei Jahren sehr aktiv und bleibt in viele Arbeitsbereiche eingebunden. Seit Herbst des vergangenen Jahres erfährt die RU große Unterstützung durch unseren Presseleiter Peter Hirtschulz. Mehrere Mitglieder haben sich ebenfalls bereit erklärt, das Präsidiumsteam ehrenamtlich und tatkräftig mit Zuarbeiten jeglicher Art zu unterstützen. Sie alle aufzuzählen würde an dieser Stelle allerdings den Rahmen sprengen. Uns allen macht es Freude, die gesetzten Ziele anzugehen und das in die Tat umzusetzen, was wir im Team bereits in Vorarbeit als Arbeitsprogramm erstellt haben. Wir wollen vorrangig die Interessen aller Reisemobilfahrer unterstützen und präsent in die Öffentlichkeit bringen. Wir wollen den Reisemobil-Tourismus fördern und Hemmnisse beseitigen. Wir wollen den Dialog mit der Politik und der Wohnmobil-Branche, um als starke Organisation Einfluß nehmen zu können. Dadurch wird der Bekanntheitsgrad der Reisemobil Union gesteigert und

weitere Mitglieder werden uns bei der Umsetzung unserer Ziele helfen. Unsere gemeinsamen Zielvorstellungen wurden bereits in der Mobil Szene 02/2014 auf den Seiten fünf bis sieben vorgestellt. Bei all den zu realisierenden Aufgaben wollen wir für Neues offen sein. Anliegen, Wünsche und vor allen Dingen auch Anregungen durch unsere Mitglieder und Fördermitglieder brauchen wir, damit wir effektiv auf die Bedürfnisse der Reisemobilwelt reagieren und eingehen können. Wir wollen für Sie, die Reisemobilfahrer und insgesamt für die Reisemobilindustrie da sein und die Interessen gegenüber Politik und Kommunen/ Gemeinden vertreten. Aber nur durch konstruktive Kommunikation ist dies möglich. Deshalb ist auch eines unserer erstes Anliegen, allen den Zugang zum Forum, insbesondere den Zugang zum internen Forum für die Mitglieder, praktikabler zu machen. Für unser Team gilt: Wir haben ein offenes Ohr für Sie. Auf den letzten Seiten dieses Magazins finden Sie unsere jeweiligen EMail-Adressen und Telefonnummern, unter denen Sie uns persönlich ansprechen können. Wir freuen uns auf die gemeinsame Arbeit mit Ihnen und für uns alle.

„„ Wolfgang Baumeister,

Präsident der Reisemobil Union.

Inhalt 03/14 Szenarium���������������������������������������������� 3

Für meinen Teil habe ich mir das Lebensmotto meines Schwiegervaters zu Eigen gemacht: „Das Schwerste immer zuerst.“ und „Wer schaffen will, muss fröhlich sein!“ � In diesem Sinne Ihr Wolfgang Baumeister

Gastkommentar������������������������������������ 4 Dachverband����������������������������������������� 5 Kampagnen������������������������������������������16 Fördermitglieder���������������������������������20 Clubs���������������������������������������������������� 26 Kleinanzeigen�������������������������������������� 29 Recht���������������������������������������������������� 30 Technik ������������������������������������������������ 32 Stellplatz-Forum��������������������������������� 42 Reisemobil-Tourismus������������������������44

In der Gesamtauflage der Mobil Szene aktuell liegt als Beilage der »AutohofGuide 2014« bei. Wir bitten um Beachtung.

Aktuelles aus der mobilen Szene������� 52 Termine������������������������������������������������ 58 Mitglieder��������������������������������������������60 Organisation der RU��������������������������� 65 Vorschau/Impressum�������������������������66

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Gastkommentar

Mitmachen, Mitdenken und Anhören Ein Zukunftsmotto der RU.

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as uralte Wort mit noch immer dem größten Aufmerksamkeitswert heißt „neu“. Leider wird der Begriff häufig missbraucht, gerade in unserem gemeinsamen Hobby, wenn uns ein neues Reisemobil präsentiert wird und sich bei näherer Betrachtung zeigt, dass lediglich die Außenlackierung und die Muster und Farben der Polster wirklich neu sind. So etwas darf als klassische Mogelpackung gelten, als Werbegag. Komplett anders, weil wirklich von Grund auf neu, präsentiert sich das frisch gewählte Vorstandsteam der RU. Langzeitbeobachter könnten anmerken „schon wieder“, weil sie in den zurückliegenden Jahre mehrmals von einem Neubeginn lasen. Mit dem 17. Mai 2014 ist tatsächlich ein Neuanfang verbunden, denn die Ausgangsbasis für das neue Team unterscheidet sich zur Vergangenheit. Das Präsidium ist nun vollständig besetzt, niemand musste sich dazu überreden lassen, und auch für die Aufgaben im Umfeld der Vereinsführung sind Mitglieder benannt. Es kann losgehen. - Neben der Vollständigkeit der „Arbeitsebene“ der RU wird die Qualifikation der Stelleninhaber wesentlich dazu beitragen, dass der Neustart erfolgreich ist. Die gewählten Vereinsmitglieder sind allesamt erfahren in den Aufgaben, die sie übernommen haben. Für das zukünftige Arbeitsklima zeichnet sich ebenfalls ein Wandel ab, die Neuen denken teamorientiert und haben menschlich dieselben Wertevorstellungen. Es bleibt also, über die Prioritäten in der Vereinsarbeit und die Wege zum Ziel zu diskutieren und zu entscheiden. Dabei wird gelten, dass keiner mehr weiß als alle. Denn die Summe der Fähigkeiten aller Aktiven in einer (Vereins) Gemeinschaft ist immer größer als die Begabung eines Einzelnen. Nach ernsthafter Prüfung und Abwägung der Argumente aller Aktiven dürfen bessere Entscheidungen erwartet werden.

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Mitmachen Die RU ist kein Club, der gegen eine Jahresgebühr „automatisch“ ein Magazin verteilt und in dem gut bezahlte Präsidiumsmitglieder ohne Kontakt zur Basis die vermuteten Interessen der Mitglieder vertreten. Die RU ist vielmehr auf die aktive Mitarbeit und Unterstützung der Mitglieder angewiesen. Jeder erfolgreiche Verein lebt von der Beteiligung aller, der praktischen Hilfe und dem Einbringen guter Vorschläge, jeder nach seinem Vermögen. Dieses Bewusstsein muss neu belebt werden, weil es scheinbar in Vergessenheit geraten ist. Das wird nicht über Nacht gelingen. Zuerst muss das Vertrauen entstehen, dass eigene Vorschläge nicht als unerwünschte Einmischung oder als Besserwisserei abgekanzelt werden. Wer sich in der Vergangenheit zurückgezogen hat, möge auf „Neustart“ drücken und ist aufgefordert wieder mitzumachen. Ein Präsidium kann nicht jeden Vorschlag umsetzen, aber ein Präsidium ist arm dran, wenn ihm die Mitglieder keine Vorschläge machen. Die Zukunft der RU soll durch die Diskussion hoffentlich vieler Vereinsmitglieder geprägt werden. Für diesen neuen Umgangsstil und Gedankenaustausch steht das interne Forum auf unserer Homepage als Plattform bereit. Wo sonst können mobile Menschen, die an unterschiedlichen Orten leben oder dahin reisen, besser miteinander kommunizieren? Nutzen wir die Technik zu unserem Vorteil, denn nur so ist für das Präsidium zeitnah erkennbar, welche Ansichten und Argumente die RU-Mitglieder zu den einzelnen Themen haben und was der Mehrheit wichtig ist. Deshalb ist „Mitmachen, Mitdenken und Anhören“ eine RU-Parole der Zukunft. Auch das ist neu. � Wolfgang Ramsteck

„„ Gastautor Wolfgang Ramsteck ist

neuer Berater des RU-Präsidiums.


Dachverband

Veranstaltungen – Gespräche – Veröffentlichungen der RU Zusammengestellt von Wolfgang Baumeister, Wolfgang Ramsteck und Peter Hirtschulz Habemus Papam

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s ist vielleicht ein wenig hochgegriffen, aber faktisch ist es absolut korrekt: Wir haben zwar keinen neuen Papst aber einen neuen Präsidenten! Er heißt Wolfgang Baumeister und wurde einstimmig von den anwesenden Mitgliedern auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Reisemobil Union gewählt. Insgesamt war die gesamte Jahreshauptversammlung ein voller Erfolg. Mehr als 50 Reisemobile und zirka 100 Personen waren vor Ort. Das vom ehemaligen Vize-Präsidenten Michael Paul Pludra organisierte Rahmenprogramm wurde von allen Teilnehmern für sehr gut befun-

den und entsprechend angenommen. Sowohl die Bootsfahrt über den Rhein wie der Weinabend, auch der Exkurs nach Speyer und natürlich alle gemeinsamen Abende vor den Reisemobilen nutzten die Mitglieder mit vielen Gesprächen zum weiteren Ausbau der sozialen Kontakte und des gemeinsamen Miteinanders. Den weiteren Ausbau der Beziehung und den Willen zum gemeinsamen Handeln auf Verbands- beziehungsweise Industrieebene betonte auch Dr. Holger Siebert, Geschäftsführer der Eura Mobil GmbH und Vorstandsmitglied des Herstellerverbandes CIVD am Vortag in seiner Eröffnungsrede

als Gastgeber der diesjährigen Jahreshauptversammlung. Auch die Jahreshauptversammlung selbst, an der 67 stimmberechtigte Mitglieder teilnahmen, war von überwiegender Harmonie geprägt. So waren alle Wahldurchgänge von mehrheitlicher Einigkeit geprägt. Neben der Wahl des neuen Präsidenten wurden Volker Grasberger zum Vize-Präsidenten, Philipp Rhein zum 1. Schatzmeister und Gaby Baumeister zur neuen Schriftführerin gewählt. Bestätigt respektive neu gewählt wurden als Kassenprüfer Frau Margit Bauerdick und Karl-Heinz Leye. Komplettiert wird das Prä-

„„ Eura-Geschäftsführer Dr. Holger Siebert begrüßt die Teilnehmer der RU-Jahreshauptversammlung 2014 in Sprendlingen.

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Dachverband

„„ Volles Haus: Das RU-Plenum der Jahreshauptversammlung.

sidium durch Hans-Rudolf Bader als Beauftragter für die Reisemobilclubs sowie durch Werner Amian als Beauftragter für die internationalen Kontakte. Inhaltlich wurden auf der Jahreshauptversammlung alle Formalien wie die Berichte der einzelnen Präsidiumsmitglieder und ihre ordnungsgemäßer Entlastung abgearbeitet. Erfreulich war der Bericht der Schatzmeisterei, die nicht nur einen fast zehnprozentigen Zuwachs bei den Mitgliedern sondern zudem einen positiven finanziellen Abschluss dokumentieren konnten. Als erste Maßnahme des neuen Präsidiums wurde festgelegt, dass per sofort die Mitgliedschaft in der RU täglich abgeschlossen werden kann. Dies ist – nicht nur aber auch – sehr wichtig für Messebeteiligungen auf denen nunmehr die Werbung neuer Mitglieder an Ort und Stelle in die Tat umgesetzt werden kann. Sicherlich ein motivierender Impuls für die Werbenden wie auch für die neuen Mitglieder. Präsident Baumeister betonte auf der Jahreshauptversammlung, dass er und sein Team für die RU und alle Mitglieder arbeiten werden. Dabei stehen die Zusammenarbeit und der offene Dialog zwischen den Mitgliedern und dem Präsidium im Vordergrund, um gemeinsam die angestrebten Ziele der RU zum Wohle des Reisemobil-Tourismus zu erreichen.

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Dies unterstreicht er mit den folgenden Zeilen: Liebe Freunde, Mitglieder und Leser, wir, das auf der Jahreshauptversammlung am 17. Mai 2014 in Sprendlingen gewählte Leitungsteam, bedanken uns für den Zuspruch und die Unterstützung in den vergangenen Monaten und die guten Wünsche für eine erfolgreiche Zukunft der Reisemobil Union e.V. Durch intensive Gespräche und den Austausch von Gedanken zu den Themen, die uns Reisemobilisten bewegen, haben sich die Mitglieder des Teams zusammengefunden. Aber nicht nur die sach- und fachlichen Kenntnisse verbinden uns, auch das zwischenmenschliche „MiteinanderKönnen“ ist eine fundamentale Voraussetzung für alle Beteiligten. Diese Atmosphäre möchten wir auf die gesamte Mitgliedschaft der RU übertragen. Nur dann kann eine effiziente Arbeit für unseren Verband geleistet werden. Die Ziele und Kampagnen, an denen kurz- und mittelfristig zu arbeiten sein wird, sind bereits in der MSa 2/2014 benannt worden. An dieser Stelle soll aber nochmals darauf hingewiesen werden, dass die Zusammenarbeit von Präsident, Vizepräsident, den beiden Schatzmeistern und dem Presseleiter allein nicht ausreichen kann. Auf die Bereitschaft zur Mitarbeit und Unterstützung unserer Mitglieder und Förder-

mitglieder, Helfer und Impulsgeber sind wir angewiesen, allein schon um beispielsweise dieses Magazin mit informativen und lebhaften Berichten sowie Artikeln zu füllen. Wir neu Gewählten gehen jetzt frohen Mutes und mit vollem Elan in das arbeitsreiche Verbandsjahr. Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit und stellen uns hier einmal kurz vor:

„„ Der neue Präsident übernimmt Mikro

und die Führung.


Dachverband

Wolfgang Baumeister, Präsident der Reisemobil Union Wolfgang Baumeister vollendet im Juli 2014 sein 65. Lebensjahr. Im Ruhrgebiet geboren und aufgewachsen lebt er mit seiner Familie bodenständig im grünen Essener Süden. Er ist verheiratet, hat zwei Kinder und zwei Enkelkinder. Nach seinem Studium trat er 1975 als Dipl. Kaufmann und Dipl. Handelslehrer in den Dienst des Landes NRW. Als Studiendirektor im berufsbildenden Schulwesen war er bis zur Pensionierung im Juli 2014 zuständig für die Ausbildungsqualifizierung junger Erwachsener mit verschiedensten Schulabschlüssen (Hauptschulabschluss bis Abitur) in Kooperation von Schule, Ausbildungsbetrieb und Industrie- und Handelskammer. Knapp 35 Jahre war er zudem Prüfungsausschussmitglied der IHK. Ab Sommer 2014 beginnt für ihn der sogenannte (berufsmäßige) Ruhestand, der aber kein Stillstand werden soll. Seine Zeit und Energie wird er der Reisemobil Union widmen. Dem Verband ist er durch seine Leidenschaft zum mobilen Reisen seit 1983 verbunden. Als Präsident möchte er dazu beitragen, dass die RU in zunehmendem Maße in der Branche eine entsprechende Beachtung findet. Volker Grasberger, Vize-Präsident der Reisemobil Union Volker Grasberger (Jahrgang 1942) ist seit 1964 glücklich verheiratet. Mit seiner Gattin ist er vielunterwegs mit idemReisemobil. Beruflich durchlief er zunächst von 1961 bis 1967 die Ausbildung zum Transporthubschrauberführer bei der Bundeswehr. Und in der Folge war er als Berufshubschrauberführer sowohl im In- und wie im Ausland tätig. Stets lernfähig absolvierte er im Laufe der Zeit diverse Weiterbildungen im fliegerischen, technischen und organisatorischen Bereich. Noch heute ist er im Besitz des Berufspilotenscheins

für Hubschrauber mit Fluglehrerberechtigung, Flugprüferlizenz sowie mit Flugtauglichkeit Klasse 1. Seit 1974 ist er mit seinem Luftfahrtunternehmen „Grasberger Helicopter Service“ selbständig in Oedheim ansässig. Als Mitglied im Deutschen Hubschrauber Verband e. V. war er ebendort über 20 Jahre im Vorstand und fünf Jahre als Geschäftsführer tätig. Im Alter von 70 Jahren ist er im März 2012 aus dem Vorstand ausgeschieden. „In Anerkennung der langjährigen verdienstvollen Tätigkeit für den Verband und für die zur Förderung der deutschen Hubschrauberwelt geleisteten treuen Dienste“, wurde er zum Ehrenmitglied ernannt. Als Kassenprüfer ist er dem Verband bis heute verbunden. Sein Wissen und seine oben genannten Fähigkeiten sind die ideale Basis für die Vize-Präsidentschaft in der RU. Philipp Rhein, 1. Schatzmeister der Reisemobil Union Philipp Rhein vertritt als Schatzmeister für die Reisemobil Union eine klare Philosophie und die lautet: Fakten, Fakten, Fakten…und an die Mitglieder denken. Privat und geschäftlich sind für ihn Harmonie und Respekt im Zusammenleben mit seinen Mitmenschen wichtig. So ist er 44 Jahre mit seiner Frau Roswitha verheiratet und war über 40 Jahre beim Rheinpfalz Verlag in Ludwigshafenbeschäftigt. Im Nebenerwerb und auch das kommt der RU zugute hat er zudem für mehrere Firmen die Buchhaltung bilanzfertig vorbereitet. Er wohnt in der Karolingerstadt Lorsch mit dem Weltkulturerbe Kloster Lorsch. Seit dem 1. Mai 2014 befindet er sich im Rentenstand und hat somit Zeit, sich für die Reisemobil-Union zu engagieren. Im Vereinsleben war er unter anderem als Vorsitzender im Sportverein, im Tierschutzverein, als Mitbegründer eines Motorsportclubs aktiv. In seiner Lieblingsportart Handball war er in verschiedenen Funktionen, unter anderem fast 30 Jahre lang als Schiedsrichter (Einzel und Gespann), tätig. Auch In der Kommunalpolitik hat er sich engagiert. So war er kurzzeitig Stadtverordneter seiner Hei-


Dachverband

matstadt. Er wurde als Schöffe am Landgericht Darmstadt vorgeschlagen wurde und hat diese Funktion über mehrere Jahre bekleidet. Bevor er das Reisemobil zu seinem Hobby machte, war er Besitzer eines Motorbootes, das beim 1. MBC in Speyer lag. Auch dort übte er Vorstandstätigkeiten aus. Sein Credo ist, dass man den Mitgliedern zuhören und diese bedienen muss, wobei das letztere Wort von „dienen“ kommt. Dieses Denken führt zu seiner Philosophie „Fakten, Fakten, Fakten … und an die Mitglieder denken“ Für nächsten 4 Jahre hat er sein Ziel, die RU erfolgreich mitzugestalten, fest im Fokus. Gaby Baumeister, Schriftführerin der Reisemobil Union Gaby Baumeister ist 64 Jahre jung und seit 40 Jahren mit ihrem Mann Wolfgang Baumeister verheiratet. Sie lebt mit Mann, Kindern, Enkeln und einem ungarischen Hirtenhund in einem Drei-Generationenhaus und pflegt zwei Hobbys: Familienleben und mobiles Reisen. Von Beruf ist Gaby ausgebildete Dipl. Sozialarbeiterin. In ihrem Berufsleben war sie als vom Gericht hauptamtlich bestellter Erziehungsbeistand beim Jugendamt, in der Jugendgerichtshilfe und 20 Jahre in der Erwachsenenbildung einer Familienbildungsstätte tätig. Berichte und Protokolle zu schreiben, sowie Aktenführung und Umgang mit Gesetzestexten sind ihr beruflich bedingt perfekt geläufig. Da Kinder und Enkelkinder inzwischen ihre Tätigkeit als „Geschäftsführerin und Managerin eines kleinen Familienbetriebs“ in immer geringerem Umfang benötigen, freut sie sich auf die neue, gemeinsame Aufgabe mit ihrem Mann und dem Vorstandsteam für die Reisemobil Union.

Wolfgang Ramsteck, Berater des Präsidiums der Reisemobil Union Wolfgang Ramsteck ist 70 Jahre jung und seit 46 Jahren glücklich verheiratet. Mit zwei erwachsenen Kindern glaubt er das Wesentliche des Lebens erreicht zu haben. Auch wenn er seit vierzig Jahren im Illertal lebt, haben ihn in der Jugend seine Lebensstationen Berlin, Wyk / Föhr und Hamburg als ‚Nordlicht’ geprägt. In der Hansestadt erfolgten Schiffbau-Studium und Familiengründung. Seine berufliche Laufbahn begann 1967 bei der Blohm+Voss AG als Projektingenieur für Kunststoff-Bauteile. Seitdem ist sein Fachgebiet und seine Welt die der „Plaste und Elaste“. Bei der Airbus GmbH verantwortete er die Entwicklung der Fertigungsverfahren und der Bauteilkonstruktion für die AirbusInnenausstattung sowie ähnlicher Komponenten für den Fahrzeugbau. (Einige der technischen Leichtbau-Lösungen sind inzwischen im Reisemobilbau im Einsatz.) Die letzten 15 Berufsjahre leitete er in Bayern ein Industrieunternehmen, das unter Anderen auch technische Kunststoffteile für die Fahrzeugelektronik produziert und an die führenden Automobilbauer im In- und Ausland

liefert. Jetzt im Rentenalter soll die RU von seinem Fachwissen profitieren; nicht nur zum Thema Kunststoff, sondern auch in der internen Organisation, bei der kontinuierlichen Verbesserung sowie bei anderen Maßnahmen und Vorhaben möchte er zum Gelingen und zum Erfolg der RU beitragen. �

„„ Symbolische Übergabe: Der scheidende RU-Vize Michael Paul Pludra (3. von rechts) be-

gutachtet die Übergabe der ersten Aktenordner vom alten an den neuen Schatzmeister.

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Dachverband RU verleiht neue Ehrenurkunden

„„ Der Gastgeber der RU-Jahreshaupt-

„„ Das Führungs-Team von Camping

versammlung, Eura Mobil-Chef Dr. Holger Siebert erhielt für sein Engagement die RU-Ehrenurkunde.

Service Heller präsentiert stolz die RU-Ehrenurkunde.

m Rahmen der Gesamtveranstaltung „Jahreshauptversammlung 2014“ hat die RU an verdiente Mitglieder neue Ehrenurkunden verliehen. So erhielt das Unternehmen Camping Service Heller, mit seiner erstklassigen Beratung und dem fachgerechten Einbau von Reisemobil-Zubehör und entsprechender Nachrüstung als besondere Anerkennung für die langjährige Unterstützung zum Wohle der Gemeinschaft der Reisemobilfahrer und

ihrer Verbandsorganisation die Ehrenurkunde der RU. Diese Ehrung wurde auch Dipl.-Ing. Reinhardt Sternitzke zuteil. Er bekam sie als besondere Anerkennung nicht nur für seine langjährige Mitgliedschaft seit dem 1. Februar 2002 in der Verbandsorganisation der Reisemobilfahrer, sondern auch für seine ehrenamtlichen Tätigkeiten für die Gemeinschaft der Reisemobilfahrer als Schriftführer und Messekoordinator.

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„„ Ehrung für ein verdientes Mitglied,

das sich ehrenamtlich für die Belange der RU einsetzt: Reinhardt Sternitzke mit der RU-Ehrenurkunde. Dr. Holger Siebert, Geschäftsführer der Eura Mobil GmbH, wurde die Ehrenurkunde der RU für seine besonderen unterstützende Maßnahmen zur reibungslosen Durchführung der mehrtägigen Veranstaltung rund um die Jahreshauptversammlung 2014 der Reisemobil Union überreicht. � Fotos: Kurt Westphal

Trauer um Peter von der Wöste, geb. Klapper

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„„ Der ehemalige RU-Geschäftsstellen-

leiter Peter von der Wöste ist nach schwerer Krankheit verstorben.

ie Nachricht kommt plötzlich und es ist gewiss, dass er der schweren Krankheit nichtParoli bieten konnte: Peter von der Wöste, bekannt als Peter Klapper vor seiner Hochzeit mit Uschi, aus Bramsche bei Osnabrück ist für immer von uns gegangen. Er war Leiter der Geschäftsstelle, Schatzmeister, Lager- und Messemann der Reisemobil Union bis 2013. In dieser Zeit war er auch Organisator von Veranstaltungen der RU und wichtiges Aushängeschild des Verbandes. Neben der normalen Geschäftstätigkeit, die er akkurat und zeitnah erledigte, hatte er andere wichtige Funktionen inne. Den Messekalender einschließlich Ansprechpartner und die örtliche Infrastruktur hatte er immer parat.

Alle Präsidiumsmitglieder der RU konnten sich blind auf ihn verlassen, wenn es vor einer Ausstellung „hektisch“ wurde. Auf den Messen machte er oft den Standdienst selbst und organisierte weitere Mitarbeiter. Gekonnt nutzte und verwaltete er die Materialien für Werbung und Transport. Es war eine Freude, wenn er von seinen Erfahrungen mit vielen Personen und wichtigen zentralen Orten des Reisemobiltourismus berichtete. Alle, die ihn kannten, schätzen seine direkte Art. Er war entscheidungsfreudig und tatkräftig, er konnte überzeugen, begeistern und gewinnen. Die RU wird diesen Frontmann und Motor der mobilen Freizeit in einer Umbruchzeit immer dankbar sein. �

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Dachverband Umfrage zum Übernachtungsverhalten auf Touren mit dem Reisemobil Welche Kriterien entscheiden über die Stellplatzwahl? Im Januar 2014 haben wir auf der „CMT“ in Stuttgart begonnen, Reisemobilfahrer zu ihrem Übernachtungsverhalten zu befragen. Die Umfrage wurde auf der »f.re.e« in München im Februar fortgesetzt und wird über das Jahr zu diversen weiteren passenden Anlässen weiter laufen. Die Teilnahme an der Umfrage via Internet ist in Vorbereitung. Und parallel dazu werden RU-Mitglieder ohne Internetanschluss den Fragebogen in der nächsten MSa finden und in »alter Väter Sitte« ausfüllen und per Briefpost an die Geschäftsstelle senden können. Warum wir fragen Für eine gute Lobbyarbeit ist das Argumentieren auf Basis konkreter Zahlen und Daten von wesentlicher Bedeutung. Ob auf kommunaler Ebene oder in der Diskussion mit Vertretern in den Bundesländern oder in Bundesministerien ist immer wieder erkennbar, wie wenig selbst die sogenannten Experten in der Politik über uns Reisemobilisten

und zu unserem Reiseverhalten konkret wissen. Teilweise beeinflussen ganz eindeutig Vorurteile die politischen Entscheidungen (oder wir werden als eigenständige Fahrzeugklasse gar nicht wahrgenommen). Im Ergebnis entstanden und entstehen noch immer praxisfremde Gesetze und Verordnungen. Aber nicht nur die Politiker wissen über uns wenig, auch wir selbst wissen von uns - als große Gemeinschaft aller Wohnmobilbesitzer - relativ wenig. Diese Lücke müssen wir zuerst schließen. Ohne Fakten, ohne statistische Werte und ohne konkretes Wissen sind Diskussionen selten zu „gewinnen“. Die föderale Struktur unseres Landes erschwert die »Aufklärungsarbeit«, der sich die RU verschrieben hat. Beispielsweise erfordert unser Bemühen um klare Regelungen auf Autobahnparkplätzen den Kontakt zu jedem einzelnen Bundesland. In Sachen Einfahrtsgenehmigungen zu Stellplätzen in Umweltzonen muss dagegen jede Kommune extra angesprochen werden. Sehr viel Arbeit für sehr wenige RU-Aktive. Weil die zeitgleiche Kontaktaufnahme

mit sämtlichen Behörden und Rathäusern für all die anstehenden Problemlösungen schlicht nicht zu leisten ist, bemühen wir uns um exemplarische Aktivitäten. Das, was beispielsweise im Kontakt mit einem Bundesland oder einer Kommune zufriedenstellend gelöst ist, lässt sich dann etwas leichter mit anderen Gesprächspartnern diskutieren, nach dem Motto: in der Stadt XY beziehungsweise im Bundesland YZ konnte das Problem gelöst werden, warum also nicht auch hier? Bisher begannen viele unserer Aktivitäten sozusagen im Nachhinein, mit dem Ziel Änderungen oder Verbesserungen an den bestehenden Regelungen zu erreichen. Zukünftig wollen wir noch stärker versuchen, uns bereits im sogenannten Gesetzgebungsverfahren zu Wort zu melden. Bekanntlich ist die RU inzwischen offiziell als anerkannter Vertreter der Interessen der Reisemobilisten in der Lobby-Liste des Deutschen Bundestages eingetragen. Der Fuß ist somit in der Tür. – Um frühzeitig aktiv werden zu können, sind wir auch auf Infor-

„„ Die Parkplatzsituation auf Autobahnrastplätzen ist für Reisemobile je nach Bundesland weiter ungeklärt.

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Kategorie: Heizungen

1. PLATZ Kategorie: Fahrwerkstechnik

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Dachverband

„„ Parkplätze an Bundesautobahnen sind Ländersache: Niedersachsen hat eine praktikable Lösung mit klarer Beschilderung gefunden.

mationen aus dem Kreis der RU-Mitglieder angewiesen. Wer erfährt, was von wem in seinem lokalen Umfeld politisch geplant oder diskutiert wird – mit Relevanz auf unser gemeinsames Hobby, ist gebeten und aufgerufen, darüber das Präsidium zu unterrichten. Die politisch erklärte, stete Ausweitung der sogenannten Umweltzonen und die damit einhergehende faktische Aussperrung eines Großteils von Reisemobilen sind Anlass für das Thema und die Fragen in diesem Jahr. Einerseits bemühen sich die Tourismusbüros in vielen deutschen Städten um mehr Besucher und geben dafür auf Messen und für Werbekampagnen viel Geld aus und andererseits verbieten dieselben Ratsherren (und Ratsfrauen) interessierten Reisemobilisten die Einfahrt. Was wir in der aktuellen Umfrage wissen möchten Ziel ist es, eine gesicherte Erkenntnis darüber zu gewinnen, nach welchen Kriterien die Mehrheit der Wohnmobilfahrer üblicherweise die Orte und Stellplätze für die

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Übernachtung auswählt. Im Ergebnis der Auswertung aller Antworten wird sich zeigen, was wirklich ausschlaggebend und was eher weniger bedeutsam ist. Wir hoffen hiermit auch den Stellplatz-Betreibern eine Orientierungshilfe zu bieten, denn die bisherigen Untersuchungen zur Stellplatzwahl geben keine Auskunft, welche Kriterien der gewünschte Stellplatz erfüllen muss, damit er angesteuert wird. Da ist lediglich allgemein formuliert von »erlebnisnaher Lage, ungehinderte An- und Abreisemöglichkeit an 365 Tagen, zweckmäßiger Infrastruktur und angemessenen Gebühren« die Rede. Ob Städtereise oder Tour durch unberührte Landschaften, ob an Kultur oder an Natur interessiert, für den Ort der Übernachtung haben wir Reisemobilfahrer Anforderungen, die wir erfüllt haben möchten. Um die geht es in dieser Umfrage. Inzwischen kaufen sich immer mehr Stellplätze teure »Qualitätssiegel«, um uns zu locken und damit ihre Übernachtungszahlen zu steigern. Aber viele Besucher bewerten diese »Auszeichnungen« mehr als Werbe-Gag und erkennen darin keine hilfreiche Bewertung. (Es

versteht sich, dass die nicht unerheblichen Kosten für das „Gütesiegel“ von uns über die Stellplatzgebühr bezahlt werden.) Daneben gehört zu unserer Umfrage auch die Untersuchung des sogenannten Konsumverhaltens. Wir, die wir mit dem Reisemobil durch die Lande fahren, wissen um das Geld, welches wir auf unseren Fahrten ausgeben. In den Rathäusern vieler Kommunen scheint dieser wirtschaftliche Aspekt noch immer nicht ausreichend erkannt. Aufklärung tut not, in Form aktueller Statistikdaten. Denn es gibt in unserem Land Bürgermeister, die uns Reisemobilisten als »unerwünschtes fahrendes Volk« einstufen und in dieser Überzeugung die Einrichtung eines Stellplatzes in ihrer Stadt eher behindern als unterstützen. Aus anderen konkreten Fällen ist bekannt, dass nicht darüber nachgedacht wird, welchen (wirtschaftlichen) Effekt die Ausweisung einer sogenannten Umweltzone auf den vorhandenen und gut frequentierten Stellplatz für die Attraktivität einer Kommune und den Mehrverdienst der örtlichen Geschäfte hat. Informierte Stadtverwaltungen und zeitge-


Dachverband

mäß denkende Bürgermeister kennen die Tendenzen im Tourismus und sorgen dafür, dass eine von ihrer Landesregierung verordnete Umweltzone den vorhandenen Reisemobilstellplatz ausspart oder sie schaffen Ausnahmeregelungen für die Zufahrt. Zu diesem Komplex fragt die RU bewusst nicht nach Geldbeträgen, das heißt nach dem Umsatz durch Reisemobilisten, sondern möchte allgemein aber statistisch solide belegen, dass Wohnmobil-Touristen nicht nur die Stellplatzgebühren entrichten, sondern den Geschäftsleuten im Umkreis eines Reisemobilhafens sehr wohl zusätzliche Einnahmen ermöglichen und damit in Restaurants und beim Bäcker oder Metzger gern gesehen sind. Die Förderung des Reisemobiltourismus ist damit klar für alle Beteiligte nur von Vorteil. Ein erster Trend Die Auswertung der Antworten unserer Befragung auf den beiden Messen in Stuttgart und München und in den Berger-Filialen zeigt bereits relativ eindeutig, was bei der Stellplatzauswahl für die Mehrheit von Bedeutung ist – und was eher nicht. In einer ersten Interpretation der vorliegenden Antworten ist interessant auch zu erkennen, dass wir Reisemobilisten uns offenbar in zwei Gruppen teilen lassen. Die einen bevorzugen das freie Stehen oder übernachten ausschließlich und bewusst nur auf Stellplätzen, fast könnte man formulieren, lehnen den klassischen Campingplatz ab. Der anderen Gruppe ist es nicht wichtig, welcher Art ihr Übernachtungsplatz ist, sie wählen den Ort danach aus, ob sie ihre Kriterien erfüllt sehen. Immerhin 27 Prozent bevorzugen den Campingplatz und 66 Prozent nutzen auch häufiger diese Alternative. Eigentlich sollte es gar nicht publiziert werden: für nur sechs Prozent ist die Höhe der Übernachtungsgebühren bei der Standortwahl ausschlaggebend. Zu den Auswahlkriterien für den Übernachtungsort zählen (in dieser Reihenfolge) die Schönheit der Lage (78 Prozent), die Nachtruhe (66 Prozent) und die Verfügbarkeit sanitärer Ver- und Entsorgungseinrichtungen (63 Prozent). Der Hälfte aller Befragten ist

die Sicherheit am Übernachtungsplatz besonders wichtig, sie meiden einsame Abseitslagen und bevorzugen das Stehen in Gemeinschaft mit anderen. Erst an fünfter Stelle steht die Forderung nach externer Stromversorgung (45 Prozent). Das ist plausibel, denn 52 Prozent gaben an, dass sie die Akkus durch bordeigene Stromerzeuger unterstützen, mehrheitlich sind Solarkollektoren im Einsatz. Immerhin 40 Prozent der Befragten ist eine Duschgelegenheit wichtig, obwohl 88 Prozent angaben, eine eigene Brause an Bord zu haben. (Das kann ich gut nachvollziehen, auch ich gehe bei entsprechender Möglichkeit lieber »auswärts« duschen, um mir die Putzarbeit an Bord zu ersparen.) - Die Angaben zur maximal möglichen autarken Verweildauer schwanken stark (ein bis 24 Tage), der rechnerische Mittelwert ist deshalb wenig aussagekräftig. Die größte Häufung liegt bei drei bis vier Tagen freien Stehens, bevor Bedarf an der WC- / Grauwasser-Entsorgung oder dem Auffüllen der Tanks oder dem Nachladen der Aufbau-Akkus besteht. Aus der Tatsache, dass 66 Prozent der Reisemobil-Touristen die Ruhe suchen, lässt sich im Umkehrschluss in der Diskussion über die Einrichtung neuer Stellplätze auch folgern, dass Anwohner in der Nachbarschaft keine Einschränkung ihrer Wohnqualität befürchten müssen. Reisemobilisten sind in ihrer großen Mehrheit »ruhige Bürger«.

Und der Konsum? 65 Prozent der Reisemobilisten nutzen nach eigenen Angaben die Restaurantangebote am Übernachtungsort, allerdings entscheiden sich 36 Prozent der Gaststättenbesucher nur dann für einen Besuch, wenn in der Lokalauswahl das gewünschte Ambiente zu finden ist. Und 81 Prozent der Befragten kaufen in den Ladengeschäften in Stellplatznähe regelmäßig ein. Den Entscheidern in allen Kommunen, die einen Stellplatz planen oder die Zufahrt zu einem vorhandenen Platz durch die Ausweisung einer Umweltzone behindern wollen, müssen wir diese Fakten mitteilen. Lediglich zwei Prozent der Stellplatzbesucher können als „Konsumverweigerer am Stellplatzort“ gelten. Damit ist klar belegt: Reisemobilisten verschaffen den lokalen Geschäftsleuten mehr Umsatz. Die Förderung des Reisemobiltourismus ist in Stadt und Land für alle Betroffenen nur von Vorteil. � Wolfgang Ramsteck

„„ Reisemobilisten, wie hier in Schachtholm, bringen zusätzliche

Einnahmen in das Umfeld der Stellplätze.

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Dachverband

Ein großartiges Jubiläum 25 Jahre: Die Geschichte der Reisemobil Union.

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in geflügeltes Wort besagt: Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht verstehen und die Zukunft nicht gestalten. In dieser Erkenntnis folgt hier in mehreren Teilen ein Abriss über die wichtigsten Stationen der Reisemobil Union während der vergangenen 25 Jahre, die wir mit unserem Jubiläum würdigen. So enstand die einzige Nutzer-Lobby in Deutschland. Der schon vor 1986 aufgekommene Gründungsgedanke einer Interessenvertretung für Reisemobilfahrer wurde im Oktober 1989 umgesetzt – die Reisemobil Union nahm ihre Lobby-Arbeit auf. Eine Handvoll Reisemobil-Clubvorstände aus dem Norden, die sich häufig bei Veranstaltungen trafen, machte den Anfang. Zunächst genügte es, Termine größerer Veranstaltungen zu koordinieren, gemeinsam für neue Stellplätze einzutreten und dabei Kontakt zu den Betreibern zu halten, Hilfe anzubieten und zu leisten. Die Frauen und Männer der ersten Stunde Diese Frauen und Männer der ersten Stunde, beginnend 1986, waren Anni und Peter Kluge (RMC Schleswig-Holstein, Peter wurde bis 1989 jährlich als Sprecher wiedergewählt, war dann auch der 1. erste Vorsitzende der RU). Durchgängig aktiv waren Krimhild und Jürgen Helgert (RMC Osnabrück). Vom RMC Weser-Ems waren von Anfang an Willi Reil, Uli Nottebaum und Wilhelm Holub dabei. Der Kreis wurde schnell erweitert um Heiner Joormann (RMC ElbeWeser), Rainer Peters (RMC Ahlen-BeckumHamm), Leonie und Theo Schulte-Suthum (RMC Asphalt Cowboys) und die besonders engagierten Herta und Klaus Böhnke (RMC Rheingold). Klaus Böhnke, leider viel zu jung von uns gegangen, hat das RU-Logo entworfen. Es stellt übrigens stilisiert eine gewundene Straße dar, beginnend mit kleinem „r“ und folgendem rotem „u“. Reichlich Unterstützung fanden wir von Anfang an auch bei Dr. Walter Wehrhan, Chefredakteur der Zeitschrift Promobil, die damals von den Brüdern Bues aus

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Königswinter herausgegeben wurde. Heute sind die Gebrüder Bues Herausgeber des Stellplatzmagazins Mobil Total und produzieren auch das RU-Verbandsmagazin Mobil Szene aktuell. Das promobil Lesertreffen von 1987 in Enkirch hat dem Gedanken eines Zusammenschlusses von Reisemobilclubs die initiale Zündung verliehen. Hier wurde erstmal klar, dass nicht nur die zeitliche Koordination von überregionalen Clubtreffen im Vordergrund stehen sondern sondern auch politisch Enfluß genomen werden sollte. Denn, die schnell wachsende Zahl von Reisemobil-Touristen – für die damals ein Campingplatzbesuch nur im „Notfall“ in Frage kam – überforderte vielerorts die Infrastrukturen der Gemeinden. Es gab zu wenig Stellplätze und Ver- und Entsorgungsanlagen waren sowieso äußerst rar. Außerdem begann in dieser Zeit, oft getragen von der Hotellerie im Ort, eine Anti-Wohnmobil-Stimmung aufzukeimen. Wer sein Bett mit in den Urlaub nahm, war ein verlorener Gast, so glaubte man damals

„„ Klaus Böhnke hat die Ur-Form

des RU-Logos entworfen. zumindest. Heute wissen wir es besser. Im Nachhinein betrachtet war es zu diesem Zeitpunkt sehr wichtig, dass sich die Reisemobil-Clubs zu einer ersten Lobby zusammenschlossen, um den negativen Strömungen wirksam entgegen wirken zu können. Vor allen andern bemühte sich Peter Kluge, die Clubs einander näher zu bringen. Ostern 1988 war erneut eine Gesprächsrunde in Gelsenkirchen (wieder auf dem großen promobil-Lesertreffen) mit dem Ziel, eine Koordination der Clubs hinzubekommen. Eine zweites Treffen zum gleichen Thema fand 1989 zu Pfingsten in Hamm statt. Die Bemühungen fruchteten und führten zur Gründungsversammlung der Reisemobil Union.

„„ Ein zweites informelles Treffen fand 1987 zur Gründung der RU in den Räumen der

promobil-Redaktion in Königswinter statt.


Dachverband

Die erste reguläre Versammlung in Essen Diese erste reguläre Versammlung fand am 7. Oktober 1989 im Rahmen der Essener Messe (Caravan-Salon) statt. Vor Ort haben Herta und Klaus Böhnke koordiniert. Die Raummiete sponserte die damals noch ganz junge Zeitschrift „Reisemobil International“. Zum Versammlungsleiter wurde Wilhelm Holub gewählt. 16 große Reisemobil-Clubs wurden auf diesem Treffen Gründungsmitglieder der Reisemobil Union e.V. Es waren neben der Keimzelle, bestehend aus RMC SchleswigHolstein, RMC Weser-Ems, RMC Osnabrück, RMC Rheingold und RMC Asphaltcowboys auch die Wohnmobilvagabunden Berlin, WMC Bergische Zugvögel, RMC Bünde, RMC Hagen „Die Zugvögel“, Rolling Tramps aus Idar-Oberstein, WMC Ahlen-Beckum-Hamm und die Womofreunde Aschaffenburg. Weitere Clubs stimmen später unseren Zielen brieflich zu und wollen Mitglied werden: WMC Elbe-Weser, VW Bus Club Koblenz, RMC Wolfsburg und der WMC Lippstadt. Der Verband erhielt den Namen Reisemobil Union, RU, (Vorschlag Wilhelm Holub) und den Auftrag für das Vereinsemblem der RU erhielt Klaus Böhnke. Zum ersten Sprecher wurde Peter Kluge gewählt, der anschließend auch die Reisemobil Union als Vorsitzender führte. Der erste überregionle Zusammenschluss von Reisemobil-Clubs in Europa war geboren und es gelang – trotz zeitweiliger Querelen und interner Machtkämpfe -fortan, in tausenden von ehrenamtlichen Arbeitsstunden sinnvolle und sehr erfolgreiche Lobbyarbeit für den Reisemobil-Tourismus abzuliefern. Ob es dem Reisemobil-Tourist und der Caravaningbranche auch ohne die Reisemobil Union heute so gut gehen würde? Diese Frage kann jeder für sich selbst beantworten. � Wilhelm Holub, Alfred Alkoven, Helga Färber, Peter Hirtschulz

25 Jahre RU: Jubiläumsaktion Die Reisemobil Union feiert ihr 25jähriges Jubiläum auf dem Caravan Salon in Düsseldorf und lädt alle RUMitglieder mit einer großen Jubiläumsaktion herzlich

349,90

dazu ein: Jedes RU-Mitglied bekommt auf Wunsch ein äußerst kostengünstiges Jubiläumspaket bestehend aus: ·· 1 Eintrittsgutschein für den Caravan Salon ·· 1 alkoholfreies Getränk / Glas Jubiläumssekt am Stand (A 75) in Halle 10 ·· 1 Jubiläumstasche mit „Geschenken“ unserer Fördermitglieder ebenfalls am Messestand Für dieses Jubiläumspaket fällt der folgende einmalig günstige Jubiläumspreis an: 11,- Euro für das Gesamtpaket, wenn der Eintrittsgutschein mittels „Code“ im Internet erstellt wird* 12,- Euro für das Gesamtpaket, wenn der Eintrittsgutschein in Papierform zur Verfügung gestellt wird** *Erforderlich ist ein Internetzugang zum Eingeben des Codes und eine E-Mailadresse mit Drucker zum Empfang und Ausdruck der Eintrittskarte **Der Gutschein kann mittel Internet in eine Eintrittskarte umgewandelt werden oder vor Ort „händisch“ bei den Kassen im Eingangsbereich der Messe

- Natürlich kann auf einer Überweisung auch der Partner integriert werden Die Überweisung an die RU mit Stichwort „Jubiläumsaktion“ bitte an folgendes Konto: Postbank Konto 658 182 307 / BLZ 250 100 30 IBAN 56 2501 0030 0658 182307 BIC PBNKDEFF Bei der 11,- Euro-Überweisung bitte Ihre Email- und Heimat-Adresse angeben! Bei der 12,- Euro-Überweisung bitte Ihre Postanschrift

Teil 2: Erste Erfolge der RU mit Stellplätzen

angeben! Nutzen Sie dieses supergünstige RU-Angebot. Das Präsidium freut sich, Sie auf dem RU-Stand A 75 in Halle 10 willkommen heißen zu dürfen!

„„ So sah das erste RU-Infoblatt 1993 vom

damaligen RU-Vize Wilhelm Holub aus.

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Kampagnen

© th-photo - Fotolia.com

Überholverbot für Reisemobile Kleine Anfrage an die Bundesregierung.

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ie Reisemobil Union e.V. veranlasst in Sachen Überholverbot eine „Kleine Anfrage“ an die Bundesregierung. Schon mancher Reisemobilist mit einem etwas schwereren Gefährt fragt sich, wenn er die Kasseler Berge oder den „Elzer Berg“ bei Limburg oder, oder... erklimmt, warum muss ich mich in die Reihe der vor sich hin qualmenden LKW einreihen. Ich könnte doch spielend an der Kolonne vorbeiziehen. Dann sehe ich die Busse, die ebenfalls 100 km/h fahren dürfen, die aber es sich nicht antuen müssen, sich in die Reihe der mühsam kletternden und vor sich hin qualmenden Brummis einzureihen. Wird hier mit zweierlei Maß gemessen? Reisemobilfreund KarlHeinz Storm kennt das Problem seit Jahren

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und stellt sich die Frage immer wieder, wenn er unterwegs ist mit seinem Viertonner Reisemobil. Mit einer Petition möchte er die Verantwortlichen auf diese ungleiche Behandlung aufmerksam machen. Leider wird das Quorum nicht die notwendige Zahl der Mitunterzeichner erreichen. Der ehemalige Vizepräsident der Reisemobil Union e.V. , der für die Reisemobilfahrer auch gerne zur Lösung des Problems beitragen will, hat sich bei den mit ihm vernetzten Freunden umgesehen, wer wohl dazu effektiv beitragen kann, dass das Thema auch wirklich auf den Tisch der für das Dilemma Verantwortlichen kommt. Zu diesen vernetzten Personen gehört auch Markus Tressel, Mitglied des Bundestages. Der sympathische Markus Tressel

fährt selbst Reisemobil. Er versteht unser Problem nur zu gut. Zu dem ist er auch noch Sprecher für Tourismuspolitik der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, also ein Fachmann, der weiß, wo er ansetzen muss. Und so hat er jetzt auf Anregung des ehemaligen Vizepräsidenten eine kleine Anfrage an die Bundesregierung gestartet, zu der die Regierung Stellung beziehen muss. Wenn die Parlamentarische Geschäftsführung der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen anfragt, dann wird die Anfrage Wirkung zeigen. Die Reisemobil Union e.V. ist direkt zusammen mit dem Bundestagsmitglied Markus Tressel für Sie direkt am Ball. Und ein kleiner Nebeneffekt: Karl-Heinz Storm wird demnächst das RU–Logo an seinem Reisemobil tragen.


Kampagnen

„„ Die „Kleine Anfrage“ von MdB Markus Tressel von der Fraktion Bündnis90/Die Grünen.

Zusatz: Das Problem ist, dass man in vielen Verordnungen immer von »Wohnmobilen" anstatt von »Reisemobilen" spricht. Da gilt es noch eine Menge dicker Bretter zu bohren. Es ist »a lot of work« hier einmal aufklärerisch tätig zu werden, ich werde dem am Samstag neugewählten Präsidenten der Reisemobil Union e.V. vorschlagen dafür jemand eizusetzen, der das Feld beackert. Das Problem: Bei der Regierung, insbesondere im Verkehrsministerium hat sich der Terminus Wohnmobil festgesetzt. Und so folgert man fälschlicherweise, bei einem Wohnmobil steht das Wohnen im Vordergrund. Im Verkehrsministerium hat man das »fahrende Volk« im Auge, hier wird zu einem Ziel gefahren und, wenn man einen Platz gefunden hat, von dem man seinen Handel aus betreiben kann, dann »wohnt" man

hier auch mal für längere Zeit. Bei unseren Mitgliedern ist es völlig anders! Wir sprechen von Reisemobilen" und da steht eben nicht das Wohnen sondern das komfortable Reisen im Vordergrund. Und wenn wir uns mit den Bussen vergleichen, die Überholen dürfen und wenn man im Verkehrsministerium damit argumentiert, diese dienen der Personenbeförderung dann können wir vortragen, dass es gerade die schwereren Reisemobile sind, die auch oft bis sechs Personen befördern. Aber im Gegensatz zu den Reisebussen ist das Reisen mit den Reisemobilen eben eine sehr komfortable Angelegenheit. Außerdem müssen wir der Sprachregelung mit dem Wohnmobil ganz energisch widersprechen. �

299,–

Michael Paul Pludra

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Kampagnen

Die RU vor Ort Fritz Berger Saisoneröffnungstage.

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ank der emsigen und umsichtigen Netzwerkarbeit des ehemaligen RUVizepräsidenten Michael Paul Pludra durfte die RU sich bei drei Saisoneröffnungstagen präsentieren. In Winsen an der Luhe waren Peter Kluge und Wilfried Lührssen, in Neumarkt/Oberpfalz Walter Reichl und in Isny, Allgäu Wolfgang Ramsteck im Auftrage der RU ehrenamtlich vor Ort um für die Reisemobil Union zu werben. Aus dem hohen Norden berichtet Peter Kluge über den RU-Auftritt bei Fritz Bergen in Winsen/Luhe: Nach anfänglichen (Platzierungs) Schwierigkeiten und intensiven Verhandlungen bekam die RU im vorderen Verkaufsraum einen kleinen Platz für zwei Campingtische. Am Donnerstag den 27. März reisten Erika Fliege und Wilfried Lührs-

sen an. Am Wochenende herrschte reges Treiben in dem Verkaufsraum. Viele Kunden waren auf Schnäppchenjagd. Der RUTisch war reichlich ausgestattet mit Flyern, Taschen, dem Verbandsmagazin MSa und mit einem Fragenbogen über Stellplätze beziehungsweise das dortige Übernachtungsverhalten. Es gab viele Interessenten, die am Tisch stehen blieben. In vielen Gesprächen mussten wir immer wieder feststellen, dass die RU kaum bekannt war. Es gab viele interessante Gespräche, in denen wir über die Arbeit der RU aufklären konnten. Gesprächsthemen waren unter anderen die Bettensteuer und die Maut. Wir wiesen gleichzeitig auf unseren Stammtisch in Amelinghausen hin. Ich denke mal, die Aktion war ein voller Erfolg, zumal wir auch

noch ein neues Mitglied vor Ort gewinnen konnten. Walter Reichl berichtet: Anfahrt zu Fritz Berger nach Neumarkt am Mittwoch 9. April ging ohne viel Verkehr und Stau über die Bühne. Ankunft um 18.30 Uhr und Zuteilung des Stellplatz für den Infostand in sehr guter Lage, zwischen dem Schnäppchenzelt und dem Eingang zum Verkaufsraum. Am Donnerstag war der Rentnertag und bescherte uns mehrere Gespräche mit den Angebotsjägern. Freitag wurde es ruhiger. Es war die Ruhe vor dem Sturm am Samstag. Des öfteren kam es dann am Schnäppchenzelt zum Stau, so dass die Leute zwangsmäßig unsere „Rollups“ lesen konnten und es zu mehreren interessanten Gesprächen kam. Am Sonntag gab es zuerst im Bewirtungs-

„„ Die RU konnte auf den Saisoneröffnungstagen der Firma Berger in Winsen, Neumarkt und Isny

ausführlich über den Dachverband informieren.

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Kampagnen

zelt ein Weißwurstfrühstück, um 13.00 Uhr begann der Verkauf. Mit demselben Besucherandrang wie am Vortag. Um 18.00 Uhr war der Spuk dann vorbei und es ging wieder Richtung München. Es wurden an allen Tagen gute und teilweise lange Gespräche geführt, bei denen 225 Verbandsmagazine (MSa) verteilt wurden. Bei Berger in Isny war die RU erstmalig vertreten. Dieser Berger-Standort, berichtet Wolfgang Ramsteck, dient vielen Reisemobilisten, die nur wenige Kilometer entfernt ihr Neufahrzeug im Dethleffs-Werk abholen, als »Erstausrüster". Vom 10. bis 12. April konnten sich interessierte Reisemobilisten an unserem kleinen Stand über die RU informieren. Zur Anknüpfung eines Gespräches war das Thema unserer diesjährigen Umfrage zum Übernachtungsverhalten gut geeignet. Die Besucher beantworteten bereitwillig die Fragen, die ihnen unser Mitglied Wolfgang Ramsteck stellte. Den meisten der Reisemobil-Fahrern unter den Besuchern konnte so auch die RU ausführlich vorgestellt werden, einschließlich unserer Ziele und dem Sinn einer Mitgliedschaft. Eine Erkenntnis aus verschiedenen Messen davor wurde in Isny erneut bestätigt: wir müssen mehr tun, um den Bekanntheitsgrad der RU in unserer Zielgruppe zu steigern. Ob Neueinsteiger oder alte „Fahrensleute“, von den Besuchern kannte nur einer(!) unseren Verband. Also hat sich der Einsatz gelohnt, aber es gibt noch viel zu tun. Allen ehrenamtlich Beteiligten gilt der Dank der Reisemobil Union. �

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Fördermitglieder

Land der Seen und Traditionen „Around.ru“ bietet geführte Reisemobil-Touren in Karelien an.

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arelien wird oft „die Lunge Europas“ genannt, mit gutem Grund: mehr als die Hälfte der Region ist von Taiga- und Tundrawäldern bedeckt; der Rest ist ein engmaschiges Netz aus Seen und Flüssen. Die wunderschöne Landschaft aus blauen Seen, prachtvollen Wasserfällen und Heilquellen, Hügeln und nackten Felsen ist ein Reiseziel für Menschen, die abseits der üblichen Touristenpfade unterwegs sein wollen. Traditionen, Folklore und Kultur spielen in Karelien eine grosse Rolle. Auf der Insel Kizhi findet man die am besten erhaltenen Schätze der berühmten russischen Holzarchitektur. Die karelische Reise beginnt bei einer Anfahrt von Deutschland mit dem typisch karelische Dorf Woknawolok nahe der finnischen Grenze. Mehr als 90 Prozent der Einwohner sind Karelier. Dieses Dorf ist auch durch den Namen von Elias Lönnrot bekannt. Hier genießt man das Abendessen aus traditionellen Gerichten bei einer einheimischen Familie, macht sich locker und übernachtet auf einem Stellplätze in karelischer Natur. Am Morgen erkunden wir das Dorf zu Fuß. In einem kleinen Museum erfahren Sie mehr über das Leben der Karelier im 18. und 19. Jahrhundert. Weiter geht es nach Kem mit einem Stellplatz direkt am Meer. Nach einem Frühstück erkunden wir die Stadt, die zum größten Teil noch aus traditionellen Holzhäusern besteht. Nur 120 Kilometer von Kem liegt noch eine karelische Stadt Belomorsk, die durch ihre prähis-

„„ Sonnenuntergang am Onegasee in

Kareliens Hauptstadt Petrozavodsk.

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„„ Die Teilnehmer erwarten herrliche

Stellplätze in unberührter Natur. torischen Steinmalereien weltbekannt ist. Am nächsten Tag bringt ein Motorboot die Teilnehmer in etwa drei Stunden zur Insel Solowetskij im Weißen Meer, die zur Inselgruppe Solowki gehört. Hier richtet man sich in einem Hotel aus Holz ein und verbringt die Zeit auf der Insel mit verschiedenen Ausflüge und Führungen. Als Alexander Solschenizyn den Begriff Archipel Gulag prägte, hatte er das Archipel Solowki als Vorbild. Bei einer Fahrt durch die zahlreichen Kanäle lernen Sie die schönsten Orte der Insel kennen. Die Gruppe fährt nach der Rückkehr von Krems aus weiter nach Petrosawosk, der Hauptstadt Kareliens. Unterwegs gibt es eine schöne Möglichkeit, den drittgrößten Wasserfall Europas Kiwatsch, zu besuchen. Übernachtet wird an Parkplätze im Jachtklub “Peski” mit der Aussicht auf Onegosee, dem Binnensee Kareliens. Tags drauf erlebt man den kulturellen Höhepunkt der Reise: Die Insel Kizhi. Die ganze Insel gleicht einem fantastischen Freilichtmuseum, das zum UNESCO–Weltkulturerbe erklärt worden ist. Später gibt es die Rückfahrt wieder mit dem Tragflächenboot zurück nach Petrosawodsk. Die Hauptstadt Kareliens hat einen prächtigen Kai, der immer auf Gäste wartet und seine Schönheiten anbietet. Aus einer Rundfahrt erfährt man die Geschichte der Stadt und besichtigt die Sehenswürdigkeiten der karelischen Hauptstadt. Schon am Abend nach dem leckeren Abendessen wird die Gruppe von dem Ka-

„„ Auf dem Programm: Whale Watching

im Weißen Meer. pitän auf eine Schifffahrt eingeladen. Sein historisches Segelschiff sieht so aus als ob es aus der Peterszeit wäre. So kann man den Sonnenuntergang an Bord genießen, fährt lautlos am Onegoufer entlang und wird vom Kapitän mit heißem Tee oder Kaffee, mit russischer Schokolade und karelischem Balsam bewirtet. Die nächste Etappe der Reise ist eine Fahrt nach Sortowala, einer historischen Stadt am Ladoga-See. Unterwegs besichtigen wir einen Marmor-Steinbruch und das karelisches Dorf Kinerma. Am Ufer des größten Sees Europas ist ein Stellplatz für die Nacht eingerichtet. Am nächsten Morgen geht es mit dem Tragflächenboot auf die Insel Walaam. Dort ist das sehenswerte orthodoxe Kloster aus dem 15. Jahrhundert zu sehen. In Sortowala kann man anschließend die Stadt besichtigen und ein Museum des Holzschnitzers Kronid Gogolew besuchen. Am nächsten Morgen fahren steht Sankt-Petersburg auf dem Programm. Die Kulturhauptstadt Russlands kann ausgiebig besichtigt werden, der Besuch der Isaaks Kathedrale und Peter und Paul Festung oder der Eremitage gehört sicher zu den Höhepunkten der Reise. Wer Zeit hat kann von Sankt-Petersburg sehr leicht mit dem Zug einen Abstecher in Russlands Hauptstadt Moskau machen. Aus Sankt-Petersburg ist es möglich die Reise nach Baltikum fortzusetzen oder durch Finnland nach Hause zurückzukehren. �


Fördermitglieder

Idealismus und Tatkraft Fördermitglieder sind willkommen. Sicherheit und Komfort von Türen und Klappen bei tegos

„„ Peter Müller, geschäftsführender „„ tegos-Chef Peter Müller (Mitte) umringt von interessierten RU-Mitgliedern.

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arum unterwegs im mobilen Zuhause auf Sicherheit und Komfort verzichten? Diese Frage stellen sich immer öfter Reisemobilisten. Denn Türen, Klappen und Schließsysteme bieten durchaus Raum für deutliche Verbesserungen. NachrüstTüren und Austausch-Klappen von Tegos sind mit vielen innovativen und Komfort verbessernden Ausstattungsdetails auf ReisemobilBesitzer mit hohen Ansprüchen zugeschnitten und können mit modernen, schlüssellosen Zugangs- und Sicherheitsoptionen ausgestattet werden. Hierzu zählen insbesondere eine elektrische Zuziehhilfe mit stabiler Mehrfachverriegelung, die Bedienung per Funkfernbedienung inklusive Anbindung an die Zentralverriegelung des vorhandenen Fahrzeugs sowie Zugangslösungen via Touch- oder Biometric-Sensoren für maximalen Komfort und eine extrem individuelle Zugangssicherheit. Ein technisches Highlight stellt die neue Zentralverriegelung dar, mit der alle Türen und Klappen entweder einzeln oder in Gruppen bedient und überwacht werden können. Die Steuerung kann dabei optional auch via App vom Smartphone oder Tablet erfolgen. Bei jeder Tür und Klappe aus dem Hause Tegos handelt es sich um eine

individuelle Maßanfertigung. Herstellung und passgenaue Montage erfolgen in der TegosManufaktur am Bodensee oder bei ausgesuchten Service-Partnern in Deutschland. Die Premium-Türen werden auf Wunsch mit integriertem Insektenschutzsystem und mit großzügigen Fensterflächen verbaut. Neben dem Gewinn an Komfort und Sicherheit haben nach dem Austausch auch Dichtigkeitsprobleme, Klappergeräusche und lautes Türenknallen ein Ende. Weitere Funktionen, beispielsweise ein stiller Einbruchs- oder Gasalarm aufs Handy, sind in der Entwicklung. Die tegos GmbH & Co. KG ist seit über 20 Jahren Entwicklungspartner und Systemlieferant namhafter Hersteller von Freizeitmobilen. Eine zukunftsorientierte Entwicklungskompetenz und die hohe Fertigungstiefe zeichnen das Tegos Werk in Ostrach mit rund 70 Mitarbeitern aus. Durch den intensiven Di-

Gesellschafter der tegos GmbH und Co. KG in Ostrach alog mit den Endkunden hat tegos das Ohr immer am Markt. »Die Symbiose aus Manufaktur, Serienhersteller und der Bekenntnis zu »made in Germany« ermöglicht es, innovative und ausgereifte Technologien einer wachsenden Anzahl zufriedener Freizeitmobilisten zugänglich zu machen«, beschreibt Peter Müller, Geschäftsführender Gesellschafter, die Unternehmensphilosophie. Weitere Tegos Schwerpunkte sind barrierefreie und behindertengerechte Türumbauten für Reisemobile und Caravans, um auf gestiegene Komfortansprüche sowie eine mögliche gesundheitliche Beeinträchtigung oder eine Behinderung mit intelligenten, möglichst barrierefreien Lösungen zu reagieren. Durch Türausschnitte mit bis 110 Zentimeter Breite wird der Zugang zum mobilen Zuhause entspannt und einfach. Infos: www.wohnmobiltuer.de. �

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Fördermitglieder

Caravan Salon 2014 in Düsseldorf Die Reisemobil Union lädt zum Jubiläumsbesuch ein.

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eim Caravan Salon Düsseldorf vom 30. August bis 7. September 2014 (Fachbesuchertag am 29. August) dürfen sich die Besucher in diesem Jahr auf eine noch größere Auswahl an Freizeitfahrzeugen freuen. Die weltweit größte Messe für Reisemobile und Caravans befindet sich weiter auf Wachstumskurs. So belegt der Caravan Salon in diesem Jahr zusätzlich zu den Hallen 9 bis 17 auch die Hallen 5 und 7.0 des Düsseldorfer Messegeländes. Damit bietet die weltweit größte Messe für Reisemobile und Caravans mit insgesamt rund 190.000 Quadratmetern in elf Hallen und dem Freigelände noch mehr Raum rund um die mobile Freizeit. Insgesamt werden sich rund 580 Aussteller von Reisemobilen und Caravans in allen Preisklassen sowie Basisfahrzeugen, Zubehör, Ausbauteilen, Zelten, Mobilheimen, Campingplätzen und Reisemobilstellplätzen sowie Reisedestinationen präsentieren.

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Die RU feiert 25jähriges Jubiläum Auch die Reisemobil Union (RU) wird mit einem eigenen Messestand auf dem diesjährigen Caravan Salon präsent sein. Dank der Unterstützung der Messe-Verantwortlichen hervorragend platziert findet man die RU in Halle 10 Stand A 75. Vor Ort wird das 25jährige Verbandsjubiläum mit einigen Überraschungen gefeiert. Außerdem stellt sich das neue Präsidium den RU-Mitgliedern vor. Im direkten Dialog möchten der neue Präsident Wolfgang Baumeister und sein Team mit der RU-Basis die zukünftige Entwicklung der RU skizzieren. Von den Mitgliedern möchte das neue Präsidium gewünschte Maßnahmen erfahren und diskutieren. Ein Besuch lohnt sich in jedem Falle – und wenn es auch nur das kostenfreie Glas Sekt und die von der RU geplante Jubiläums-Überraschungstasche ist.

Weltneuheiten, Innovationen und Trends Ein weiterer Grund für einen Besuch sind die rund 1.900 Freizeitfahrzeuge in allen denkbaren Größen und Varianten, mit vielen verschiedenen Grundrissen und individuell zusammengestelltem Interieur: Ob alltagstauglicher Campingbus oder rollendes Luxusmobil mit Sauna, Pool und Autogarage – in Düsseldorf ist alles zu sehen, was der Markt zu bieten hat. Bewährte Grundrisse und Fahrzeugklassiker sind dabei ebenso beliebt wie die neuen Modelle und Baureihen für die kommende Saison. Die Hersteller von insgesamt 130 Caravanund Reisemobilmarken werden in Düsseldorf eine ganze Reihe von Weltneuheiten, Premieren und Innovationen präsentieren. In diesem Jahr stehen vor allem die Chassis-Hersteller im Fokus. Die neuen Basisfahrzeuge überzeugen durch optische,


Fördermitglieder

„„ Der Caravan Salon in Düsseldorf ist die weltgrößte Messe für mobile Freizeit.

funktionelle und technisch ausgereifte Weiterentwicklungen. Kompakt, vielseitig und spritsparend Neuvorstellungen werden vor allem bei den kompakten Reisemobilen erwartet. Ob für zwei oder für vier Personen, die Fahrzeugkategorien der Kastenwagen und Teilintegrierten verzeichnen bereits seit einigen Jahren enorme Modellzuwächse. Immer mehr größere Reisemobile wahren

die Grenze von 3,5 Tonnen, ohne dabei an Komfort zu sparen. Spritsparende Innovationen, Leichtbau und kompakte Abmessungen spielen zudem eine wichtige Rolle bei den neuen Reisemobilen. Wer sich erstmals über das Thema Caravaning informieren möchte, findet auf dem Caravan Salon die Möglichkeit, das Fahren mit einem Reisemobil oder Caravan-Gespann auszuprobieren. Dafür stellen mehrere Hersteller ihre Fahrzeuge zur Verfügung.

„„ Weltneuheiten, Innovationen und die neuesten Trends der Branche finden sich auf

dem Caravan Salon Düsseldorf.

Sonderthema Kanu und Kajak: Freizeit auf dem Wasser Viele CaravaningFans verbringen ihre Freizeit gerne am, auf und im Wasser. Sie alle können sich beim Besuch des Caravan Salon in diesem Jahr im Freigelände ganz bequem über die Möglichkeiten informieren, Caravaning und Wassersport miteinander zu verbinden. Im Zentrum steht eine Wasser-Landschaft, in der Kanus, Kajaks und Canadier vorgeführt werden. Dazu schlängelt sich im Freigelände ein Wasserlauf, auf dem die Besucher sich im Paddeln üben und die Faszination des Kanusports hautnah erleben können. Unterhaltung und Spaß für Caravaningfans Auch in diesem Jahr bietet der Caravan Salon neben dem Angebot der Aussteller ein informatives und unterhaltsames Programm, das den Messebesuch zu einem Erlebnis für die ganze Familie macht. Im TraumtourenKino entführen Konstantin Abert, Jeanette Emerich und Uwe Hamm die Besucher täglich zu einzigartigen Zielen und wecken das Fernweh.

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Fördermitglieder

„„ Der Caravan Salon Düsseldorf glänzt mit einem informativen und unterhaltsamen Rahmenprogramm.

Freie Fahrt Wichtig für die Anreise: Düsseldorf hat eine Umweltzone, das Düsseldorfer Messegelände und das Caravan Center liegen aber bei der Anfahrt über die Autobahn A 44 außerhalb dieser Zone. Der Besuch des Caravan Salon Düsseldorf ist somit ohne Schadstoffplakette möglich. Auch die Campingplätze Unterbacher See, Lörick und MeerbuschLangst können ohne Plakette erreicht werden. Einen Plan der Düsseldorfer Umweltzone gibt auf im Internet auf http:// www.duesseldorf.de/kfz/feinstaub. Stellplätze für mehr als 3.500 Freizeitfahrzeuge Viele der Caravaning-Liebhaber reisen mit dem eigenen Fahrzeug an: Während des Caravan Salon übernachten rund 60.000 Besucher im Caravan Center der Messe Düsseldorf. Auf dem Großparkplatz nördlich des Messegeländes gibt es mehr als 3.500 versorgte und unversorgte Stellplätze. Die elektrisch versorgten Plätze (begrenzte Kapazität) kosten pro Nacht 22,- Euro (Caravan Salon -Clubmitglieder 19,- Euro). Die unversorgten Plätze (keine Reservierung möglich) kosten pro Nacht 15,- Euro (CS-Clubmitglieder 12,- Euro).

TourNatur parallel in Halle 1 und 2 Parallel zum Caravan Salon findet am zweiten Wochenende (5. bis 7. September) wieder die Wander- und Trekkingmesse TourNatur statt. In Halle 1 präsentieren sich mehr als 5.000 Wanderdestinationen, während es in Halle 2 die neueste Ausrüstung für Wandern und Trekking inklusive fachmännischer Beratung gibt. Auch bei der TourNatur gibt es zahlreiche Mitmachangebote.

Der Caravan Salon ist von Samstag, 30. August, bis Sonntag, 7. September 2014, jeweils von 10 bis 18.00 Uhr geöffnet. Für Fachbesucher und Medienvertreter ist die Messe bereits am Freitag, 29. August, geöffnet. Die Tageskarte kostet für Erwachsene 14,- Euro; Schüler, Studenten und Caravan Salon ClubMitglieder zahlen 10,- Euro, das Ticket für Kinder (6 bis 12 Jahre) kostet sechs Euro. Alle Tickets, die online erworben werden, gelten für die eingetragene Person bis zu zwei Tage. Infos: www.caravan-salon.de. �

„„Wird zu einem der größten Reisemobil-Stellplätze der Welt:

Das Caravan Center an der Messe Düsseldorf.

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Clubs

Saisonstart Ancampen der Vagabunden in Saarburg. Josef Wouters (Text und Fotos) berichtet vom Ancampen der Vagabunden in Saarburg. Vom 30. April bis 4. Mai 2014 war für die Aachener Vagabunden „Ancampen“ angesagt. Wir hatten uns für Saarburg entschieden. Eine Stadt in mitten von Weinbergen direkt an der Saar gelegen. Der historische Ortskern mit vielen Cafes und Restaurants und mittendrin ein Wasserfall, der sich 18 Meter in die Tiefe stürzt. Herr Eilenz, der Stellplatzbetreiber, hatte uns sieben Stellplätze reserviert. Wir standen alle direkt nebeneinander. Auf

dem Stellplatz von Josef und Gitte konnten wir zusätzlich unser Zelt aufbauen. Beim Aufbau des Zeltes gab es genug fleißige Hände und Ratschläge. Schon am Abend konnten wir den Vorteil unseres Zeltes nutzen, da der Wettergott es kräftig regnen ließ. Das tat der guten Stimmung keinen Abbruch. Wir haben viel geklönt und eine Menge Spaß gehabt. Unsere neuen Stammtischfreunde Elisabeth und Manfred Maubach sowie Doris Frings und Ansgar Carl wurden super aufgenommen und haben sich im Kreise der Vagabunden auf Anhieb sehr wohl gefühlt. Während der nächsten

„„ Es ist angerichtet im Vagabunden-Zelt.

„„ Manfred und Josef sind Ei mit Speck-

Profis.

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Tage haben wir zahlreiche Unternehmungen gemacht. Beispielsweise einen Stadtbummel, eine Radtour nach Konz, eine Schiffstour auf der Saar sowie einen Grillabend und ein Frühstück mit Rührei. Zum Abschluss sind wir in ein Restaurant in der Altstadt gegangen und haben lecker zu Abend gegessen. Sonntags, beziehungsweise Montag und Dienstag traten die Mitglieder dann wieder die Heimreise an. Für Manfred und Elisabeth allerdings ging die Reise weiter in das Elsass. Ancampen ist immer wieder schön! �

„„ Beim Stadtbummel in Saarburg.

„„ Entspannende Schiffstour auf der Saar.


Clubs

Treffen in Bad Königshofen Jahreshauptversammlung des Hymer Mobil Eignerkreises. Helga Schröter berichtet von der Jahreshauptversammlung des Hymer Mobil Eignerkreises in Bad Königshofen von 1. bis 5. Mai 2014. Zur Jahreshauptversammlung des HME h haben sich 23 Reisemobile, sprich 46 Personen angemeldet. Das waren immerhin etwa zwei Drittel aller Mitglieder. Anreise war am Donnerstag. Organisiert wurde das Treffen von Norbert Schröter, 2. Vorsitzender des HME, und seiner Ehefrau Helga. Wir reisten schon am Dienstag an, denn es ist wichtig als Organisatoren zeitig vor Ort zu sein und noch mal alles persönlich abzuklären. Die Wiese vor der Frankentherme in Bad Königshofen war frisch gemäht, der Hausmeister kam und schloss sofort den Strom an. Der Platz und die Einfahrt zur Wiese waren ordentlich mit Flatterband abgesperrt. Alles war gut vorbereitet. Da das Wetter schön war und die meisten Mitglieder Rentner sind, reisten Etliche mit ihren Reisemobilen schon am Mittwoch, den 30. April an. Es war, wie immer, ein herzliches Wiedersehen, denn die Meisten hatte man ein langes Jahr nicht gesehen. Jedes Mal, wenn das nächste Reisemobil ankam, wird es überschwänglich begrüßt und eingewiesen. Herr Angermüller, Kurdirektor von Bad Königshofen, gefiel unsere Herzlichkeit. Er verlieh meinem Mann und mir eine rote und eine weiße Schirmmütze, damit man uns besser sieht und wir nicht überfahren werden. Am 1. Mai war es kalt und windig. Gegen Mittag fing es an zu regnen. Unser Vorsitzender Peter Höhne mit seiner Frau Helga und ihren Eltern stellten ihre Wohnmobile so hin, dass beide Markisen herausgedreht werden können und in der Mitte etwas überlappen, sodass man darunter trocken sitzen kann. Zur Begrüßung um 14.30 Uhr wird die Vereinsglocke geläutet, das Kuchenbuffet eröffnet und alle sitzen eng an eng auf Hockern und Stühlen unter den Markisen. Um 17.00 Uhr kommt Herr Angermüller, der Kurdirektor, mit Sekt und Orangensaft und begrüßt alle herzlich. Er hält eine nette Rede

und erzählt Wissenswertes über Bad Königshofen. Anschließend holt Norbert seine Grills heraus. Es wird kräftig gegrillt. Trotz schlechten Wetters ist es ein fröhlicher und geselliger Abend. Am nächsten Morgen geht es nach einem kräftigen Frühstück ins Rathaus. Dort erwartet uns der Bürgermeister Helbling und begrüßt uns mit gutem Frankenwein und der Königshofener Stadtgeschichte. Danach tragen wir uns dankend in das Gästebuch der Stadt ein. Gut gelaunt begeben wir uns auf eine sehr interessante eineinhalbstündige Stadtführung. Um 14.00 Uhr genießen wir das Glockenspiel im Erker am Rathaus und besuchen in der Schranne das Archäologische Museum und das für Grenzgänger. Am Samstag, den 3. Mai fand die Jahreshauptversammlung statt. Es muss ein neuer Vorsitzender gewählt werden. Um 11.15 Uhr marschieren wir zum Hotel Vier Jahreszeiten, denn um 12.00 Uhr erwartet uns das typisch fränkische Hochzeitsessen, Rindfleisch mit frischer Meerrettichsoße und Bandnudeln, dazu gemischten Salat. Nachdem wir uns gestärkt haben, beginnt die JHV. Versammlungsleiter ist der 2. Vorsitzende. Er führt souverän von Punkt zu Punkt. Bei der Wahl des Vorsitzenden steht nur Peter Höhne zur Verfügung und wird natürlich einstimmig gewählt. Wer sein Amt so

gut macht, der wird es auf Dauer nicht los. Des weiteren werden unser Kassierer Franz Nieper und als Kassenprüfer Dr. Johannes Möhlenkamp wiedergewählt. Um 17.00 Uhr kommen wir zum Biergarten von Herrn Ebner. Dort bewundern wir in einem wunderschönen Garten Pfauen und viele selbstgeschmiedete Dinge. Da es kühl wird, entscheiden wir uns für die Gaststube des Hotels. Das Buffet sieht toll aus und schmeckt köstlich. Später spielt Herr Ebner an seinem Keyboard und singt dazu. Es wird kräftig getanzt bis es plötzlich an der Türe hämmert. Der Nachtwächter erscheint, bläst in sein Horn und meldete die Stunde. Er verkündet interessante Dinge aus früheren Zeiten und mit einem Abschiedstrunk trollt er sich wieder mit Horn und Gesang. Auch am Sonntag erlebten wir noch ein tolles Programm. Einzelheiten sind auf der Homepage der RU nachzulesen. Dort ist – weil im Magazin der Platz begrenzt ist – mein Bericht auch viel ausführlicher. Nach unserem Aufenthalt in Bad Königshofen machten wir noch eine „AfterJHV-Tour“. Unter der Führung von Irmi und Sigi Orth ging es mit 17 Wohnmobilen und 34 Teilnehmern eine Woche lang quer durchs Frankenland. Infos: Hymer Mobil Eignerkreis e.V., Peter Höhne, Steinkamp 48, D-38179 Schwülper, oder www.hme-ev.de. �

„„ 23 Reisemobilbesatzungen des HME waren der Einladung zur Jahreshauptversamm-

lung gefolgt.

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Clubs

April-Treffen RU-Stammtisch Nord in Amelinghausen. Peter Kluge berichtet von April-Treffen des RU-Stammtischs Nord in Amelinghausen. Zum Stammtisch im April waren neun Reisemobile mit Besatzung nach Amelinghausen gekommen. Die Anreise war schon am Freitag. So hatten wir letztendlich ausreichend viel Zeit zum Klönen. Einige nutzten das gute Wetter zu einer Radtour rund um Amelinghausen. Am Sonnabend nach einer gemütlichen Kaffeetafel auf dem Platz, begaben wir uns zum Gasthaus Kieferneck zur StammtischRunde. Nach der Begrüßung der RU-Mitglieder und einem Gastehepaar vom Stellplatz hatten wir noch einige Themen, wie die Bettensteuer (Kulturtaxe), den Tag der offenen Tür bei Fritz Berger, Stellplatz-Themen und

die Maut auf dem Programm. Alle Punkte wurden auch reichlich diskutiert. Die allgemeine Meinung zur Bettensteuer: Die kommt für uns nicht in Frage, da wir unsere Betten ja selber mitbringen. Wenn sie aber doch verlangt werden sollte, dann diese Plätze einfach nicht mehr anfahren! Am Tag der offenen Tür bei Fritz Berger war die RU mit einem Werbetisch vertreten. Dort wurde zudem der neue RU-Fragebogen zum Übernachtungsverhalten von Reisemobilisten verteilt. Die Befragten vor Ort zeigten, dass das Freistehen mit dem Mobil nicht mehr so gefragt ist. Einfache Plätze, nein danke! Heute muss ein Stellplatz ein bisschen mehr Standard aufweisen: Wie Entsorgung, Müllbehälter und Strom. Noch

„„ Gemütliches Beisammsein der RU-Stammtischrunde Nord.

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besser sind Komfortplätze mit Toiletten und Duschen. So sieht heute der moderne Reisemobiltourismus aus. Das nächste Thema war die Maut, hierzu gab uns Thomas D. einen interessanten Einblick über die in Zukunft zu erwartende PKW-Maut. Wie diese wirklich aussehen wird, weiß man wohl noch nicht so recht, aber sicher ist, dass sie kommen wird. Nach dem offiziellen Teil wurde noch intensiv weiter diskutiert, gegen 22.00 Uhr wurde der Stammtisch beendet. Der nächste RU-Stammtisch Nord findet am 25. Oktober 2014 statt. Das Stammtisch-Team wünscht einen sonnigen und erholsamen Sommer. �


Kleinanzeigen Vergünstigungen für Mitglieder der RU

D

ie Mitglieder der Reisemobil Union e.V. genießen eine Reihe von Vergünstigungen durch die Fördermitglieder der Reisemobil Union. Eine interessante Vergünstigung, die mit Verlag & Medien-Service in Königswinter vereinbart wurde, ist die kostenlose Veröffentlichung Privater Kleinanzeigen in unserem Verbandsmagazin Mobil Szene aktuell (MSa). Mitglieder der Reisemobil Union können kostenlos „1 x pro Ausgabe“ eine private Kleinanzeige in der MSa im Fließsatz einstellen lassen. Auch der Reisemobil Union e.V. angeschlossenen Clubs und Stammtische können von dieser Regelung Gebrauch machen. Die Anzeigengröße der kostenlosen privaten Kleinanzeigen beträgt pro Zeile maximal 35 Zeichen inklusive Zwischenräume und Satzzeichen. Die maximale Länge einer Anzeige beträgt fünf Zeilen. Weitere fünf Zeilen werden mit 5,Euro und für jedes Foto ebenfalls mit 5,- Euro berechnet. Gewerbliche Kleinanzeigen können nicht kostenlos veröffentlicht werden. Information hierzu liefert Andreas Bues beim Verlag unter der Telefonnummer: 02223-27318. Die privaten Kleinanzeigen sind an die Geschäftsstelle aufzugeben, die für die entsprechende Weiterleitung sorgt. �

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Recht

Recht so

© Hans-Jörg Nisch - Fotolia.com

Europäisches Erbrecht und Privatgutachterkosten. RU-Rechtsanwalt Ulrich Dähn informiert über aktuelle Rechtsentwicklungen.

Erbrecht: Lebensmittelpunkt ins Ausland verlegen/t? Wenn das zur Diskussion steht, sollte unbedingt testamentarisch verfügt werden, dass das deutsche Erbrecht Anwendung finden soll. Anderenfalls wird ab 17. August 2015 nach der neuen Europäischen Erbrechtsverordnung (EuErbVO) der letzte gewöhnliche Aufenthalt darüber entscheiden, welches Erbrecht gilt. Lebte also der Verstorbene zuletzt ganz überwiegend in Spanien und hat der Erblasser nichts verfügt, wird auch auf deutsches Vermögen das spanische Erbrecht angewendet werden. Das gilt sogar für das Verfahrensrecht, also die Beantragung eines Erbscheines. Diese EuErbVO gilt in ganz Europa, Ausnahme in Dänemark, Großbritannien und Irland. Spannend wird die Frage für Wohnmobilisten, die in Deutschland keinen festen Wohnsitz mehr haben und quer durch Europa reisen. Wie das später zu entscheiden sein wird, bleibt abzuwarten und dürfte stark vom Einzelfall abhängen. Wo war dann der letzte gewöhnliche Aufenthalt, also der wahre Lebensmittelpunkt, wenn jemand dauernd umher reist? Um jeder Unklarheit

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vorzubeugen ist auch diesen Wohnmobilsten zu raten, unbedingt notariell zu testieren, dass das deutsche Erbrecht, unabhängig vom letzten Aufenthalt gelten soll. Wer bereits als Deutscher in Deutschland testiert hat, also ein Testament errichtet oder einen Erbvertrag abgeschlossen hat, kann für sich die Fiktion in Anspruch nehmen, dass für diesen Erblasser das deutsche Recht anwendbar bleiben soll, auch wenn es nicht bereits ausdrücklich so geregelt ist. Dies ergibt sich aus Artikel 83 Abs. 4 EuErbVO. Hat aber jemand noch gar nichts verfügt, greift die neue Regelung bezogen auf den letzten gewöhnlichen Aufenthalt. Außerdem ist dringend anzuraten, mit einer Vorsorgevollmacht dem Partner ein Dokument in die Hand zu geben, damit dieser auch im Ausland schnell handeln kann, wenn der Partner ausfällt und vorübergehend oder dauerhaft geschäftsunfähig werden sollte. Diese Vorsorgevollmacht sollte ebenfalls schon zu Beweiszwecken notariell verfasst sein und über den Tod hinaus Wirkung haben (Überführung des Leichnams, Erledigung aller Formalitäten). Die Vollmachten sind dann in

Ausfertigung und nicht nur in einfacher Kopie mitzuführen, sonst nützen sie nichts. Nur die Ausfertigung ersetzt die Urschrift, nicht die einfache Kopie. Ich gehe davon aus, dass nicht notariell beurkundete Vollmachten im Ausland auf große Skepsis stoßen dürften und es Abwicklungsschwierigkeiten gibt. Im Idealfall versieht man die Urkunde sogar mit einer Apostille. Was das ist, erklärt der Notar bei der Beratung. Erstattungsfähigkeit von Privatgutachterkosten Immer wieder gibt es Streit, ob ein Mangel vorliegt oder nicht. Oftmals ist sowohl die Partei als auch der Anwalt nicht in der Lage, abschließend zu beurteilen, ob und wenn ja in welchem Umfang ein Mangel an der gekauften Sache vorliegt oder nicht. In vielen Fällen werden Gutachter beauftragt, oftmals auch außerhalb eines gerichtlichen Verfahrens. Es handelt sich dann um ein sogenanntes Privatgutachten. Es entsteht dann in der Regel ein Streit darüber, ob der Käufer für die Kosten der Einholung eines Gutachtens Ersatz vom Verkäufer ver-


Recht

„„ Rechtswanwalt Ulrich Dähn

ist Berater der RU. langen kann. In der Regel lehnt der Verkäufer eine solche Zahlung ab, meistens mit der mit Händen zu greifenden Begründung, er habe das Gutachten schließlich nicht in Auftrag gegeben. Der Bundesgerichtshof BGH hat hierzu am 30. April 2014, VIII ZR 275/13,

klarstellend entschieden, dass ein Erstattungsanspruch besteht, wenn die Mangelhaftigkeit festgestellt ist. Nach § 439 Abs. 2 BGB zählen zu den notwendigen Aufwendungen, die „zum Zwecke der Nacherfüllung getätigt werden“, auch Gutachterkosten, die eine verständige Partei auslöste, um sich hinsichtlich der Mangelhaftigkeit entsprechend fachkundig zu machen. Sollte also der Verkäufer eine Zahlung ablehnen, hat in diesen Fällen in der Regel der Käufer einen aussichtsreichen Zahlungsanspruch gegen den Verkäufer, welcher auch mit einem entsprechenden Zahlungsverfahren vor dem zuständigen Gericht geltend gemacht werden könnte. Solange also diese Gutachterkosten nicht mutwillig und womöglich trotz eines vorliegenden Anerkenntnisses des Verkäufers ausgelöst werden, besteht eine Erstattungsmöglichkeit aufgrund der aktuellen Gesetzeslage. Bei Rechtschutzversicherungen besteht die Verpflichtung,

vor Auslösung von Gutachterkosten eine entsprechende Deckungszusage einzuholen. Nicht alle Rechtschutzversicherungen zahlen allerdings solche „außergerichtlichen technischen Gutachten“. Das sollte sich klar aus den AGB ergeben. � RA Ulrich Dähn, Bad Hersfeld www.wohnmobilrecht.de

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Technik

Die sechste Generation Fiat Ducato kommt mit Facelift.

„„ An der geänderten Frontpartie und den dezenteren Schweinwerfern ist der neuen Fiat Ducato sofort zu erkennen.

M

ehr als 2,6 Millionen Fiat Ducato wurden seit 1981 verkauft, jetzt bringt Fiat die sechste Generation des Ducato auf den deutschen Markt. Das Karosseriedesign des neuen Fiat Ducato wurde dezent geliftet. Zu den Merkmalen des neuen Ducatos zählen unter anderem zwei unterschiedliche Farben für den Kühlergrill, der Unterfahrschutz, 16-Zoll-Leichtmetallräder in neuem Design, Scheinwerfer mit LED-Technologie sowie der nun dreiteilige vordere Stoßfänger. Im Innenraum stehen drei Varianten zur Wahl: Classic, Tecno und Lounge. Im Vergleich zum Vorgängermodell fallen die noch komfortableren Sitze, der in die Mittelkonsole integrierte Becherhalter und ein spezieller Halter auf, in

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dem auch größere Smartphones und TabletComputer sicher befestigt werden können. Auch in Sachen Qualität und Robustheit hat Fiat nachgerüstet: Der beliebte Transporter wurde im Bereich der Karosserie und des Innenraumes deutlich verstärkt und wird in der größten Variante mit einer zulässigen Gesamtmasse von 4,4 Tonnen angeboten. Als Antrieb kommen die bekannten Turbodiesel-Motoren mit MultijetDirekteinspritzung

„„ Erstmals wird es den Fiat Ducato mit

einer zulässigen Gesamtmasse von 4,4 Tonnen geben.


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Technik

„„ Das Cockpit und die Sitze wurden kräftig überarbeitet.

zum Einsatz, welche die aktuelle Abgasnorm Euro 5+ erfüllen. Vier Vierzylinder-Turbodiesel stehen zur Wahl. Der mit einem Fünfganggetriebe kombinierte 2.0 MultiJet bietet 84 kW (115 PS / 280 Nm). In zwei Leistungsstufen bildet das 2,3-Liter-Triebwerk die Mitte der Palette: Mit 95 kW (130 PS / 320 Nm) oder mit 110 kW (150 PS / 350 Nm). Spitzenaggregat ist der 3.0 MultiJet, der eine Leistung von 132 kW (180 PS / 400 Nm) produziert. Serienmäßig ist der Ducato in allen

Versionen mit elektronischem Fahrstabilitätsprogramm (ESP) ausgerüstet, das den Ladezustand des Fahrzeugs berücksichtigt und zusätzlich die Berganfahr-Hilfe (Hill Holder) sowie die elektronische Überschlagsvermeidung (Rollover Mitigation) enthält. Schade: Reisemobilhersteller dürfen das gerade für Reisemobile wichtige Sicherheitsdetail ESP abwählen. Das heißt, es kommen preiswerte Einsteigervarianten ohne ESP um den Grundpreis zu drücken und die elektro-

„„ Auch die Markenschwestern Citroën Jumper und Peugeot Boxer profitieren von dem Facelift.

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nische Stabilitätshilfe wird wieder als kostenpflichtige Option angeboten. Auf Wunsch stehen außerdem das automatisierte Getriebe Comfort Matic und das elektronische Sperrdifferenzial Traction+ inklusive Bergabfahr-Hilfe zur Verfügung. Im Innenraum, der in drei Ausführungen zur Wahl steht, kommen neu gestaltete Sitze und ein leicht umgestaltetes Cockpit zum Einsatz. � Claus-Detlev Bues


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Technik

Elektrische Energie im Überfluss.... System Agtar im Zusammenspiel mit 200 Wh Solarzellen.

I

n der letzten Ausgabe (MSa 2/2014, S. 28 ff.) habe ich Ihnen, liebe MSa-Leser versprochen, über meine weiteren Erfahrungen mit dem System Agtar zu berichten. Hier ist der Bericht: Leider waren für meinen Test der viel zu milde Winter sowie das sonnenscheinreiche und warme Frühjahrswetter hier im Norden Deutschlands eher kontraproduktiv. Um überhaupt an „vernünftige“ Verbrauchswerte zu kommen, musste ich sonst nur ein wenig die bei mir in Gebrauch befindliche Geräte wie Laptop, TV und andere in Betrieb nehmen, um elektrische Energie zu verbrauchen. Die neuesten

Messergebnisse: Nach einer Entnahme von 100 Ah – also wesentlich mehr, als ich normalerweise der 260 Ah Bordbatterie entnehme – ist die Bordbatterie nach zwei Stunden Fahrzeit durch das System wieder bis zu 250 Ah geladen. 60 Ah Entnahme sind nach 75 Minuten ebenfalls wieder bis auf 250 Ah aufgefüllt. 30 Ah Entnahme sind schon nach 30 Minuten Fahrzeit vollständig ausgeglichen. Und zwar jeweils bei einer Fahrt mit voll eingeschalteter Beleuchtung. Die genannten Werte habe ich meinem „Batteriecomputer“ entnommen, sie sind also nicht 100prozentig exakt.

„„ Die Solarmodule auf dem Reisemobil von Autor Norbert Blazytko.

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Zehn Tage autark Anlässlich der Fahrt zur Jahreshauptversammlung der Reisemobil Union e. V. war ich nun zehn Tage bei fast immer bestem Wetter mit meinem Reisemobil unterwegs. Das nutzte ich, um erstmals das Zusammenspiel des System Agtar mit den beiden Solarmodulen und deren Steuerung zu testen. Nun wechselten sich das System Agtar und die Solarmodule ab, die Bordbatterie nach dem nächtlichen Stellplatzverbrauch wieder zu füllen beziehungsweise sie teilten sich diese Aufgabe. Und wir hatten immer elektrische Energie im Überfluss. Was „irgend-


Technik

wie“ immer wieder ein sehr ungewohntes Gefühl bei mir verursachte..... Vielleicht sollte ich in Zukunft in den Sommermonaten neben uns übernachtenden Reisemobilen als „Stromspender“ dienen? Möglich wäre es uns jedenfalls. Irgendwelche Probleme sind in den mittlerweile sechs Testmonaten mit dem System Agtar nicht aufgetreten. Auch Messungen mit dem Oszillographen zeigten keinerlei beunruhigende Auffälligkeiten. Weder während der Motorlaufzeit noch im Ruhezustand. Bitte beachten Sie: Das System Agtar kann Ihnen nicht helfen, wenn Sie eine ungenügende Batteriekapazität installiert haben oder längere Zeit ohne Motorbetrieb an einem Ort verweilen. Und: Wenn Ihr Fahrzeug über einen sehr modernen CAN-Bus verfügt, muss unbedingt sehr sorgfältig individuell geprüft werden, ob der Einbau des System Agtar mit dem CANBus verträglich ist. Im Herbst dieses Jahres werde ich mein inzwischen „in die Jahre gekommenes“ Reisemobil insgesamt „auffri-

schen“. Und unter anderem eine 360-Grad Mikrowellen-Sensor-Überwachung und eine ebenfalls 360-Grad-Überwachung mit Videokameras und weitere neue Technik einbauen. Auf der Homepage der Reisemobil Union e. V. – vielleicht auch hier in der Mobil Szene aktuell - werde ich Ihnen davon berichten. Bei diesen Arbeiten werde ich zusätzlich im Cockpit eine Digitalanzeige für Strom- und Spannung während der Fahrt integrieren. Derartige Messgeräte – die beide Messwerte zugleich dauerhaft anzeigen und über einen Messwiderstand („Shunt“) für einen Strommessbereich von beispielsweise 100 A verfügen, sind im Internethandel inzwischen für zirka 10,- Euro erhältlich. Die Genauigkeit dieser Messgeräte reicht für Überwachungsaufgaben vollkommen aus. Als „Frühwarnsystem“ für etwaige Probleme in der elektrischen Anlage halte ich eine solche Anzeige für sehr nützlich. Tipps dazu werde ich Ihnen ebenfalls zu gegebener Zeit auf der Homepage der Reisemobil Union

e.V. geben. Wie sich wohl überhaupt in Zukunft ein Blick in diese Homepage wieder richtig lohnen wird. Falls Sie Fragen zu dem System Agtar oder der Stromversorgung Ihres Reisemobiles haben, können Sie mich gerne kontaktieren. Meine Kontaktdaten: Norbert Blazytko, Am Steinerberg 5, D-29571 Rosche OT Nateln; Tel. 05803/296020. (bitte ggf. lange klingeln lassen!) E-Mail: blazytko@ aol.com. Infos Agtar: www.agtar.com. Achtung: Mitglieder der Reisemobil Union e. V. sollten nicht vergessen, gegenüber der Firma Agtar auf diese Mitgliedschaft hinzuweisen. Unsere Mitglieder erhalten besonders günstige Sonderkonditionen! � Norbert Blazytko

AUSBAU IN DEUTSCHLAND SEIT 1989

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Technik

Toller Ausblick! Die Panorama-Frontscheibe in der Luxusklasse.

F

riedrich Borrosch hat einen Ausblick aus der Panoramascheibe eines Reisemobils gewagt. Eine größere Frontscheibe beschert den Insassen in Fahrzeugen der Luxusklasse einen noch besseren Panoramablick. Daraus ergeben sich Nachteile, die sich indessen durch entsprechendes Zubehör ausgleichen lassen. Ein Sichtschutzplissee schützt vor unliebsamen Blicken von Außen in den Wohnbereich. Die große Frontscheibe ist ein Einfallstor von Hitze und Kälte. Dagegen kommt der Frontrolladen zum Einsatz. Für die Fahrt gegen die Sonne sind entsprechend große Sonnenblenden vorgesehen. Riss in der Frontscheibe Eine große Frontscheibe ist ein Luxus, der seinen Preis hat. Nicht allein die Scheibe ist teuer, auch der Einbau ist arbeitsaufwendig. Die Frontscheibe und die Frontmaske mit dem Scheibenausschnitt werden in Handarbeit gefertigt. Nur selten passen beide sofort zusammen. An der fertigen Scheibe lässt sich nachträglich nichts mehr ändern. Also kann nur an der Frontmaske nachgearbeitet werden, bis die vorhandene Frontscheibe im Scheibenausschnitt gleichmäßig aufliegt und spannungsfrei verklebt werden kann. Hinter vorgehaltener Hand hört man, unter Zeitdruck werde schon mal die Frontscheibe gewaltsam nachgeholfen - angepresst und verklebt. Dann steht die Scheibe permanent unter Spannung. Wird in diesem Fall die Kabine gewalkt – schräges Anfahren einer Rampe – oder erhält die Scheibe einen Steinschlag oder wird die aufgeheizte Scheibe mit kaltem Wasser gewaschen, kann die Frontscheibe reißen. Ein Reisemobilfahrer konnte von acht beschädigten Scheiben in-

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„„ Sichtschutz-

plissee für unliebsame Blicke von außen.

„„ Frontrollladen für

die Nacht und gegen Hitze und Kälte.

„„ Elektrische Sonnenblenden für

nerhalb von zwei Jahren berichten, bis dann endlich der Hersteller die Frontmaske so weit nachgearbeitet (erweitert) hatte, dass die ausgewählte Scheibe gleichmäßig ohne Spannung im Scheibenausschnitt auflag und spannungsfrei verklebt werden konnte. Wer davon betroffen ist, sollte auf fachgemäße Behebung der Ursache bestehen und möglichst beim Reparaturvorgang zugegen sein.

die Fahr t.

Von diesen Problemen sind alle Hersteller betroffen, die zur Klebetechnik übergegangen sind und dabei werbewirksam von einem zusätzlichen stabilisierenden Faktor für die Kabine sprechen. Gut zu wissen: Der Austausch einer Panoramascheibe kostet mindestens 6.000,- Euro.� aus dem e-book von Friedrich Borrosch


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Technik

Stadtflitzer mit Rückenwind Pedelec i:SY NuVinci im Praxistest.

R

eisemobilisten wollen auch am Stellplatz mobil bleiben. Deshalb gehören Reisemobil-taugliche Fahrräder zum Standard-Zubehör beim Reisemobil. Wobei sich Kompakträder mit elektrischem Rückenwind mittlerweile einen gewichtigen Anteil erobert haben. Dass kompakte 20 Zoll Pedelecs nicht nur praktisch, sondern auch kompromisslos stabil und von hoher Qualität sein können, beweist das neue 20 Zoll i:SY Pedelec NuVinci. Die i:SY Pdelecs sind eine Zusammenarbeit der Firma Velofactur, dem Schweizer E-Bike Multi Flyer und dem deutschen Hersteller Hartje, der die Pedelecs mit dem neuen Boschmotor in Hoya herstellt. Premiere feierte die Marke im Jahr 2007 auf einer Fahrradmesse

und erregte ob ihres stabilen und doch leichten Alurahmens große Aufmerksamkeit in der Fachpresse und der Öffentlichkeit. Dank der hohen Qualität und der wertigen Materialien kann das i:SY-Bike auch von Schwergewichten jenseits der 120 Kilogramm-Grenze problemlos genutzt werden, ein Merkmal was nur wenige Kompakträder bieten können. Kompakte Maße und Gewichte Das i:SY Pedelec ist kein Faltbike, es beansprucht daher mehr Platz als ein Faltrad. Dennoch ist es so kompakt ausgeführt, dass es dank des verstellbaren Sattels, des eindrehbaren Lenkers und der Klapppedale in jeder Heckgarage eines Reisemobils Platz findet. Mit den 24 Kilogramm Gewicht läßt es sich

„„ Stabiles und schickes Kompaktrad: Das i:SY-Flyer NuVinci mit Bosch-Antrieb.

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auch von älteren Herrschaften noch geradeso in die Heckgarage heben oder auf den Heckträger hieven. Sichere Fahreigenschaften Seine orginären Qualitäten entwickelt das i:SY beim Fahren. Stabil und einhundertprozent sicher macht das Radeln mit dem schicken Bike einfach nur Spass und sorgt für hohe Aufmerksamkeit in der Umgebung. Bedienung und Handling sind denkbar einfach, die geniale NuVinci N360-Nabe ermöglicht eine stufenlose Schaltung und funktioniert bei drei einstellbaren Gewschindigkeitsbereichen wie eine Automatik, die Anschiebehilfe erleichtert den Start und die hydraulischen Bremsen packen gnadenlos zu. Prima!


Technik

Problemloser E-Antrieb Der Elektrobetrieb wird am Startknopf im übersichtlich gestalteten Display aktiviert. Der brandneue 250-Watt Bosch Antrieb ist Schwerpunkt-optimiert im Bereich Tretlager als Mittelmotor untergebracht und schiebt das kleine Gefährt mächtig an. Geschwindigkeiten von 25 bis 30 km/h sind problemlos und sicher realisierbar, Schade, daß nach Erreichen der zulässigen Höchstgeschwindigkeit der Motor abregelt. Der Lithium-Ionen-Akku ist mit einem Schlüsselschalter gesichert und abnehmbar. Er wird über eine externes Netztei mit Strom versorgt. Erstaunlich war die relativ lange Standzeit von 80 bis 100 Kilometern bei normaler Fahrweise.

„„ Das i:SY E-Bike überzeugt durch hochwertige Qualität und

wertige Ausstattungskomponenten.

Fazit: Das i:SY ist ein stabiles und sehr hochwertiges Kompaktrad mit hohem Sicherheitsfaktor. Technik der Spitzenklasse kostet Geld, knapp 2.700,- Euro werden für den Augenschmaus in der NuVinci-Edition fällig. Aber es ist ein Vergnügen, mit diesem sicheren und stabilen Kompaktrad unterwegs zu sein, denn der Preis relativiert sich schnell durch den Fahrspaß, die hohe Qualität, die sichere Funktion sowie die hochwertigen Ausstattungskomponenten, welches das hübsche E-Bike an Bord hat. � „„ Der Lithium-Ionen-Akku hat hohe Reserven und befeuert

Claus-Detlev Bues

den Bosch-Motor nachhaltig.

Technische Daten i:SY NuVinci Bosch

„„ Auch für längere Touren ist das

i:SY-Bike bestens geeignet.

Rahmen: Aluminium Compact

Akkulaufzeit: 70 –130 km

Bremsen: Tektro „Draco“ hydraulisch

Ladezeit: 6 Stunden

Pedale: Folding klappbar

Einstiegshöhe: 26 cm

Lenker und Vorbau: Satori, 90 Grad

Schaltung: NuVinci CVP N 360,

verdrehbar, SpeedLifter Twist

stufenlose Schaltung

Reifen: Reifen Schwalbe „Big Apple“

Zubehör: SpeedLifter Twist T14, Lichtpaket

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Maße B x H x T: 157 x 109 x 28 cm

che, Hinterbauständer, LowRider, Ledersat-

Gewicht: etwa 24,0 kg

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36 Volt, Schiebehilfe bis 6 km/h

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Akku: Lithium-Ionen 11,11 Ah / 400 W

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Stellplatz-Forum

Stellplatz-Forum Eine wahrhaftig heiße Sache – der Abstand auf Stellplätzen

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erade jetzt, wo Sie diese aktuelle Mobil Szene aktuell in den Händen halten, ist wieder die Zeit gekommen, wo oftmals nach langen Zeiten ohne Regen selbst auf den Stellplätzen das Gras auf dem Halm verdorrt und zu Heu geworden ist. Der kleinste Funke, eine achtlos weggeworfene Zigarettenkippe oder gar ein Glassplitter, der als Brennglas dient, reicht dann aus, um das

„„ Vernünftiger Hinweis: Drei Meter

Abstand zwischen den Reisemobilen einhalten.

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Gras zu entzünden. Wer kennt es nicht: Da kommt man auf einen Stellplatz und steht dann dicht an dicht mit vielen anderen Reisemobilen. Das stört zunächst erst einmal die Privatsphäre. Weil man „hautnah“ am Leben der Anderen teilnimmt. Aber es ist auch brandgefährlich – im wahrsten Sinne des Wortes! Denn brennt das Gras, dann brennt auch schnell das darauf geparkte Reisemobil! Und wo Reisemobile dicht an dicht stehen, erfasst das Feuer eines brennenden Reisemobils sehr schnell auch die daneben stehenden Reisemobile. Ohne dass deren Besitzer auch nur die kleinste Chance haben, ihr Fahrzeug noch zu retten. Versuchen Sie deshalb, auf Stellplätzen so viel Abstand als möglich zu ihren Nachbarn zu halten. Der Mindestabstand von drei Metern zu ihrem Nachbarn sollte auf keinen Fall unterschritten werden. Bei Abwesenheit der Reisemobilnutzer und nachts darf sich in diesem Bereich keinerlei Material wie beispielsweise Tische und Sitzmöbel und Ähnliches befinden. Und: Achten Sie darauf, dass Ihr Fahrzeug immer so abgestellt ist, dass man möglichst ohne umständliches Rangieren den Platz im wahrsten Sinne des Wortes fluchtartig verlassen kann! Und noch etwas: Bedenken Sie, dass Ihnen – sollte der Wohnbereich Ihres Reisemobils in Brand geraten – auch mit perfektester vorhandener Löschtechnik nur maximal 30 Sekunden (!) Zeit verbleiben, um Ihr Reisemobil zu löschen. Spätestens nach dieser Zeit hat sich das brennende Reisemobil

mit giftigen Gasen gefüllt, dass jedes weitere Verweilen darin tödliche Folgen haben kann. Weitere Löschversuche dürfen dann nur noch von Außen erfolgen. Brennt ein Reisemobil, dann verbrennen meist auch alle darin mitgeführten wichtigen Unterlagen. Haben Sie einen „Schutzbrief“, dann hilft Ihnen in solchen Fällen zwar der Versicherer. Besser allerdings ist, wenn Ihnen Ihre Papiere, Ihre EC- und Kreditkarten und Ihr Geld erst gar nicht in Flammen aufgehen. Deshalb sollten Sie diese Dinge immer so ablegen, dass Sie diese mit einem Griff beim Verlassen des Fahrzeuges mitnehmen können. Wenn Sie dann auch noch Ihr Mobiltelefon gerettet haben und dort die Kontaktdaten Ihres Schutzbrief- und Kraftfahrzeugversicherers (am besten mit Ihren Versicherungsnummern) gespeichert haben, dann kann Ihnen sehr schnell geholfen werden. Allerdings sollten Sie diese Unterlagen auch nicht so ablegen, dass sie einem Dieb schnell in die Hände fallen können. Eine gute Idee ist es auch, von den wichtigsten Unterlagen wie zum Beispiel dem Pass/Personalausweis, EC- und Kreditkarten, Fahrzeugschein Kopien anzufertigen und diese Kopien an einem relativ sicheren Ort innerhalb es Reisemobiles zu verstecken. Sie bleiben dann auch bei einem Verlust der Originalunterlagen relativ handlungsfähig. � Norbert Blazytko


Stellplatz-Forum

Reisemobilhafen am See

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lanmäßig wird Lagovida – Das Ferienresort am Störmthaler See in einem offiziellen Festakt am 27. Juni 2014 eröffnet. Gut einem Jahr nach der Grundsteinlegung ist das entstandene Bauprojekt im Leipziger Neuseenland damit bereits in diesem Sommer für Urlauber und Tagesgäste nutzbar. Nach der feierlichen Schlüsselübergabe sind alle Besu„„ Am Störmthaler See ist durch Renaturierung eine tolles cher am Freitagnachmittag, dem 27. Juni 2014 Ferien- und Freizeit-Ressort entstanden. Der Reisemoherzlich auf dem Gelände der Magdeborner bilhafen hat 90 großzügig angelegte Stellflächen. Halbinsel am Störmthaler See willkommen. Ein Wohnmobilhafen, ein maritimer SportboothaStellplatz-Adresse fen, Surfstrand sowie Abenteuerspielplätze ergänzen das Ferienresort. Der Wohnmobilhafen ist für etwa 90 Reiseobile großzügig ausgelegt hält individuell, grüne Stellflächen Stellplatz Lagovida am Störmthaler See Hafenstraße 1 auf Fünf-Sterne-Niveau bereit und garantiert durch die terD-04463 Großpösna rassierte Geländemodelation für die Reisemobilisten eine Kontakt: www.lagovida.de einmalige Sicht auf Hafen und See. Strom, V+E-Anlage und GPS: 51° 13' 30“ N / 12° 26' 46“ O Wlan werden installiert sein, der Übernachtungspreis soll bei 15,- Euro liegen.�

Wohlfühlen am NOK-Kanal

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irekt am Nord-Ostsee-Kanal, südwestlich von Rendsburg, am Sport-Flugplatz Rendsburg-Schachtholm, liegt der von Erika Milling und Norbert Treu betriebene „Wohlfühl – Stellplatz“ mit traumhafter Kulisse und direktem Blick auf die vorbeiziehenden, großen Schiffe der Weltmeere. In Schachtholm stehen Reisemobilieten sprichwörtlich in der ersten Reihe. Wer nicht mehr auf Schiffe auf Traumschiffe blicken möchte, dreht sich einfach um und beobachtet die nur tagsüber startenden und landenden kleinen Sportflugzeuge. Nach langwierigen Genehmigungsverfahren ist es dem Betreiber nun endlich gelungen einen naturbelassenen Stellplatz für 49 Reisemobile zu schaffen. Der Stellplatz verfügt über Ver- und Entsorgungsmöglichkeiten und einer Stromversorgung für jeden Stellplatz. Durch die großzügige Gestaltung ist der Stellplatz auch für „Dick-Schiffe„ geeignet und bietet neben Wohnmobiltreffen immer wieder Veranstaltungen (www.stellplatz-nok.de) an. Die Übernachtungsgebühr beträgt 10,- Euro, Frischwasser gibt es für 0,10-1,- Euro, Strom kostet 1,- Euro / kWh, die Entsorgung ist für 2,- Euro zu haben. Reservierungen können unter www.flieger44@gmx.de angenommen werden. �

Stellplatz-Adresse

„„ Der Stellplatz Schachtholm bietet traumhafte Stellflä-

che direkt am Nord-Ostsee-Kanal.

Wohlfühl-Stellplatz Schachtholm Schachtholm 1 D-24797 Hörsten Kontakt: www.stellplatz-nok.de GPS: 54° 13' 29“ N / 09° 36' 07“ O


Reisemobil-Tourismus „„ Auf der Gerlos-Passstraße, der Alternativroute vom Zillertal nach Mittersil.

Über die Alpen – aber richtig! Ein Tourentipp für alle, die ohne Autobahn die Berge überqueren wollen. Wolfgang Ramsteck (Text und Fotos) hat für die Alpenquerung wichtige Touren-Tipps für Mautmuffel zusammengestellt. Es macht Sinn, vor dem Lesen des Artikels eine Straßenkarte der deutschen und österreichischen Alpen bereit zu halten. Die Mehrheit der Reisemobilisten fährt auf ihren Touren gen Süden über die Alpen. Richtig müsste es aber heißen „durch“ die Alpen, denn die Hauptverkehrsrouten führen durch Tunnel. Das spart bekanntlich viel Zeit. Das Reiseziel lässt sich so schnell erreichen, denn Berge sind für viele Autofahrer nur ein Hindernis, das es bestmöglich zu überwinden gilt. – Für wen der Weg das Ziel ist, wie es Geheimrat Wolfgang von Goethe formulierte, der bekanntlich seine vielen Reisen entsprechend gestaltete und uns Reisemobilisten durchaus als ein Vorbild gelten darf, der will die schönsten Ausblicke während der Fahrt über die Alpen durch möglichst wenige Tunnel eingeschränkt erleben. Auch muss bei einem bewussten Reisen ohne Hektik der Alpentransit nicht in wenigen Stunden erledigt sein. Übernachtungen und Zwischenstopps sind willkommen, um Land und Leute auf der Fahrt besser kennen zu lernen. Für eine Anreise aus Deutschland über die BAB 7 oder BAB 8, mit Reiseziel Italien, Slowenien und

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Kroatien, gibt es ein paar schöne Strecken, um die Alpen ohne Autobahn und weitestgehend ohne Tunnel zu erleben. Abseits der bekannten Hauptrouten ist der Verkehr zu allen Zeiten deutlich geringer. Schon das ist ein Vorteil, der die Freude an jeder Reise erhöht. Weniger Betrieb heißt auch, man wird nicht sogleich zum Hindernis für den nachfolgenden Verkehr, nur weil man den Fuß vom Gaspedal hebt, um einen fotogenen Blick länger genießen zu können. Und zum Anhalten bietet jede Landstraße ohnehin mehr Möglichkeiten als die Autobahn. Hier beschreibe ich nachfolgend meine Reiseroute, die ich aus verschiedenen ähnlichen Alternativen inzwischen regelmäßig befahre, deshalb gut kenne und gerne empfehle, als komplette Route oder auch Teilstrecken davon: Ulm – Füssen – Reutte – Fernpass – Innsbruck – Kitzbühel - Pass Thurn – Mittersil – Felbertauernstraße – Matrei - Lienz (Osttirol) – Oberdrauburg – Gailbergsattel - KötschachMauthen – Plöckenpass – Paluzza – Tolmezzo – Udine - (Triest – Rijeka) Varianten und Anmerkungen zur Route Das Inntal (und Hinweise für „Maut-Gegner“) Das Inntal ermöglicht – vom Fernpass kommend – die Reise über zwei „rechts“ oder

„links“ parallel zur Inntal-Autobahn verlaufende Landstraßen, auf denen jedoch die Freude am Cruisen durch zahlreiche Ortsdurchfahrten und viele Geschwindigkeitskontrollen deutlich geschmälert wird. Die Stadtdurchfahrung Innsbruck ist auf beiden Landstraßen unvermeidbar. Die an sich gute, direkte und nach der Stadtmitte ostwärts zügig zu befahrene Straße ist im Stadtkern offiziell nur bis 3,5 Tonnen zulässig, schwerere Fahrzeuge müssen deshalb eine stadtinterne Umleitung fahren, die bewusst immer wieder zur Autobahn geführt wird. Der Zeitunterschied zwischen Autobahn- und Landstraßenbenutzung für die Streckenabschnitt Telfs bis Wörgl beträgt (je nach Gesamtgewicht) eine bis eineinhalb Stunden. Ich fahre inzwischen nicht mehr über den Fernpass in das Inntal, sondern über München – Kufstein und weiter Richtung Wörgl (siehe nächste Anmerkung). Nach Wörgl via München – Rosenheim – Kufstein (und Hinweise für „Maut-Gegner“) Bis Wörgl geht es bequemer und ebenfalls mautfrei via (Ulm – ) München – Rosenheim – Kiefersfelden / Kufstein und danach weiter wie oben aufgezählt. Hier ist die seit 1. Januar 2014 gültige neue Regelung zu berücksichtigen, dass der österreichische Au-


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tobahnabschnitt der Inntal-Autobahn ab Grenzübergang Kiefersfelden bis zur ersten Abfahrt hinter Kufstein mautpflichtig ist und deshalb die deutsche Autobahn in Kiefersfelden, also vor der Landesgrenze, verlassen werden muss und ein kleines Stück von Kufstein zu durchfahren ist, bevor es wieder auf die mautfreie Route (B 173) Richtung Kitzbühel gehen kann. Wer mit einer Go-Box im Cockpit unterwegs ist, dem empfehle ich, auf der Autobahn zu bleiben. Es „piepst“ bis zur Abfahrt Kufstein – Süd drei Mal, das ist finanziell zu verschmerzen. Weitere Vorschläge / Empfehlungen Transit München Wenn München über die BAB 96 aus Memmingen-Landsberg angesteuert wird, ist die Stadt über den bekannten Mittleren Ring auch mit einem WoMo über 3,5 Tonnen legal passierbar. Offiziell ist das Befahren für den Durchgangsverkehr über 3,5 Tonnen nicht zulässig, aber es existiert eine städtische Ausnahmegenehmigung für Reisemobile. (Das muss man wissen, denn ausgeschildert ist es nicht.) Trotz zahlreicher innerstädtischer Dauerbaustellen ist die Stadtdurchfahrt im Normalfall zeit- und wegmäßig günstiger als die Umfahrung auf der BAB 99. Zillertal Alternativ zum Streckenabschnitt Innsbruck – Kitzbühel – Pass Thurn – Mittersil bietet sich die Route durch das Zillertal an. Im Inntal geht es dann ab Jenbach bis Zell am Ziller und über

„„ Campingplatz Amlacher Hof, Dolomiten-Camping mit Pool.

den Gerlos-Pass (Mautstrecke) vorbei an den Krimmler Wasserfällen nach Mittersil. – Ins Zillertal gelangt man ebenso, wenn man Bayern vom Tegernsee oder von Bad Tölz kommend verlässt und über den Achenpass in das Inntal fährt. Wer bereits im Zillertal übernachten möchte, steht auf dem Campingplatz Mayrhofen im OT Laubichl (kurz vor Mayrhofen) ruhig auf einem für Womos eingerichteten Stellplatzstreifen. Stop-over in Lienz Gut geeignet und für diejenigen, die südlich der Donau den Reisetag begonnen haben – auch zeitlich passend – bietet sich nach zirka

„„ Blick ins Drautal (Richtung Südost), Lienz und Dolomiten.

350 Kilometern in Osttirol der Raum Lienz für die Übernachtung an. Direkt in der Landeshauptstadt ist der CP Falken ausreichend ruhig und doch stadtnah gelegen. Nur knapp zwei Kilometer weiter in Amlach bietet sich der CP Amlacher Hof / Dolomiten-Camping an, der nach einer Fahrt bei warmem Wetter mit einem Pool lockt. Vom Dolomiten-Camping sind es zirka 800 Meter zum Hotel Laserz in Ulrichsbichl, um nach großer Fahrt am Abend gut zu speisen. Vom CP Falken ist es die gleiche Entfernung nach dort oder – in die andere Richtung – bis zu einer großen Auswahl an unterschiedlichen Restaurants und Fast Food direkt in Lienz. Tipp: In Lienz sind die Spritpreise regelmäßig günstiger als anderswo auf dieser Strecke durch Austria – und die dortigen Tankstellen als „Füllstation“, bevor es nach Italien geht, unbedingt zu nutzen. Gailberg-Anstieg Wer Lienz im Sinne von „zu früh am Tage“ nicht als Übernachtungsort sieht und durchfahren will, dem empfehle ich, ostwärts bis Oberdrauburg und dann Richtung KötschachMauthen über den Gailbergsattel das Drautal hinter sich zu lassen. Die sehr gut ausgebaute breite Kehrenstraße überwindet auf wenigen Kilometern immerhin knapp 300 Meter Höhe. Oben angekommen und etwa 25 Kilo-

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meter hinter Lienz bietet der Reisemobilstellplatz Gailberghöhe ausreichend Stellplätze. Im Rasthaus vis-a-vis gibt es Frühstück bereits ab 6.00 Uhr. Wer das Schlafen neben der (nachts wenig befahrenen) Straße suboptimal findet, der sollte weitere sieben Kilometer bis Kötschach-Mauthen dieseln, bis zum CP Alpencamp, einem komfortablen Rastplatz mit ebensolchem Sanitär und akzeptablem Restaurant mit steirischer Küche. Plöckenpass (1.357 Meter, maximale Steigung 13 Prozent) Von diversen Urlaubern im Internet als Horror oder als gefährlich tituliert, ist diese Passstraße zwischen Kärnten und Friaul für jeden(!) WoMo-Fahrer, der ohne Hektik und mit Umsicht sein Gefährt lenkt, ohne Schweißhände zu befahren. Die großen Trucks des Berufverkehrs sind nicht zugelassen, das reduziert etwaige Begegnungen mit eiligem Gegenverkehr an schmalen Streckenabschnitten. Bei sonstigen Begegnungen auf schmalen Streckenabschnitten gilt, was immer gilt: langsam, notfalls anhalten. (Wo ist das Problem?) - Der Aufstieg auf der österreichischen Seite zieht sich und ist im mittleren Abschnitt stellenweise nicht komfortabel, weil der Berg „arbeitet“ und der ständig ausgebesserte Straßenbelag es geboten erscheinen lässt, langsamer zu fahren, als es die Motorstärke bergauf zulässt. Je höher es geht, desto besser wird die Straße wieder.

Kurz vor der Passhöhe hat die Straße in einem Tunnel ihre maximale Steigung. Ab der Passhöhe (Willkommen in Bella Italia) geht es dann auf qualitativ einwandfreier Piste bergab. Einzig die Straßenbreite und zwei der insgesamt zwölf Spitzkehren auf italienischer Seite, die beide in einem kurzen Tunnel liegen, erfordern besondere Aufmerksamkeit. Sehr hilfreich ist hier der Blick des Beifahrers nach unten auf den etwaigen Gegenverkehr. Es macht nämlich Sinn, nicht in diese Kehrtunnel einzufahren, wenn ein Bergfahrer gesichtet wird. Für Pkw ist eine Begegnung im Tunnel kein Problem, für Fahrzeuge mit hohen Aufbauten ist das nicht zu empfehlen, weil man auf der Straßenmitte durch die Tunnelkehren fahren sollte beziehungsweise muss. Danach geht es eng an den Berghang geschmiegt und teilweise schmal aber ansonsten problemlos stetig abwärts, bis am Ende der Passstrecke die Straßenbreite wieder komfortabel wird. Auch danach geht es weiterhin kontinuierlich bergab, es rollt sich bequem bis Tolmezzo und weiter bis zur Einfahrt auf die Autostrada. Tolmezzo - Udine Wer auch die italienischen Autobahn-Gebühren sparen will, hat die Möglichkeit, hinter Tolmezzo zur SS 13 zu fahren und dann der Beschilderung nach Udine zu folgen. Die Strecke ist ebenfalls komfortabel und wenig befahren. Auf ihr wird es erst geschäftig, wenn man sich Udine nähert.

Durch Slowenien ohne Maut (Umfahrung Triest Richtung Rijeka via Kozina) Erfahrene Kroatienfahrer kennen die Strecke, die vor dem Bau der slowenischen Autobahn und ihren Anschluss an die italienische über Jahrzehnte zur Anreise Richtung Rijeka als Standardroute galt. Es gibt sie noch und die Kenner befahren sie weiterhin. Leider sind auch viele Trucker nicht bereit, für die 35 Kilometer durch Slowenien Maut zu bezahlen. Die Berufskraftfahrer sind mehrheitlich zügig unterwegs und haben deshalb kaum Einfluss auf die eigene Durchschnittsgeschwindigkeit. Da die neue Autobahn nach der Grenze in Slowenien durch die Landschaft mäandert, quasi ein Umweg ist, bleibt die alte Transitstrecke auch die kürzere Verbindung. Einzig wichtig ist, sich nicht von den Autobahnschildern, die nach Slowenien weisen, irritieren zu lassen, sondern nach der letzten Zahlstelle auf der Autostrada lange weiter „stur geradeaus“ zu fahren und die „richtige“ Abfahrt von der Autostrada zu nehmen, denn auch die Vorwegweisung der neue Beschilderung „verheimlicht“ den Weg zur alten Transitroute. Wer die Abfahrt verpasst, „landet“ auf dem mautpflichtigen Abschnitt in Slowenien. Eine Möglichkeit zum Umkehren gibt es vorher nicht. Die richtige Abfahrt zur alten Transitstrecke ist „Basovizza (Basovica) / Padriciano“. In einer langgezogenen Rechtskurve führt die Abfahrt kreuzungsfrei direkt in die alte Wegführung, auf der man nach etwa 2,5 Kilometer die bekannte / berüchtigte »H-Kreuzung« erreicht. Hier erfolgt der Wechsel auf die SS 14 („scharf rechts“ und gleich danach „scharf links“), Richtung Pesek (di Grozzana). „SLO Kozina“ und „HR Rijeka“ sind dort bereits wieder (oder noch) ausgeschildert. Nach dem Grenzübergang zwischen Italien und Slowenien zeigen vor dem Ort Kozina erneut Schilder zur Autobahn, die es zu ignorieren gilt. Auf der E 61 / L 7 ist der Weg dann eindeutig mit „HR Rijeka“ beschildert. � Wolfgang Ramsteck

„„ Plöckenpass Südrampe (Italien), auch für größere WoMos befahrbar.

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Reisebericht hochinteressante er D : en ht ac be e rt Knaus Bitt n RU-Mitglied Albe vo a in Ch ch na ise unter Traumre isemobil-union.de .re w w w P H r de f t werden. kann aktuell au terwegs mitverfolg un r de lie itg M ik br der Ru


Reisemobil-Tourismus

NEU

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Ein besonderes Erlebnis Mit dem Reisemobil durch den Pfälzerwald, Teil 2.

Martin Koch (Text und Fotos) berichtet von der Pressefahrt der Südwestpfalz Touristik. In Teil 2 berichtet Martin Koch über ein Fabelwesen, Schuhe und viel aufregende Landschaft. Tourismus und Begegnungen standen im Mittelpunkt der Pressefahrt der Südwestpfalz Touristik mit Sitz in Pirmasens, deren Geschäftsführer Martin Hartwig – selbst Reisemobilfahrer - die Fahrt bestens leitete. Drei Teilnehmer kamen aus unterschiedlichen Pressesparten

und ich war als Vertreter der Reisemobil Union, dem Dachverband der Reisemobilfahrer, dabei. So war schon von der Zusammensetzung her eine interessante Fahrt vorprogrammiert, Und sehr interessante Ansprechpartner der Tourismusszene vor Ort ergänzten den Kreis vortrefflich. Die Fahrt mit drei Übernachtungen auf Stellplätzen der Region führte über 350 Kilometer von Trippstadt bei Kaiserslautern über Zweibrücken/Hornbach nach Fischbach und schließlich ins Dahner Felsenland.

„„ Das Biosphärenhaus von Fischbach ist der Zugang zum sehenswerten Baumwipfelpfad.

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Fischbach und das Biosphärenhaus 2003 war er der erste Baumwipfelpfad in Deutschland und ist heute nach zehn Jahren trotz weiterer sieben Nachahmer - immer noch höchst sehenswert. Das eigens angelegte Traggerüst aus Pfeilern und mit Wegen in 12 bis 35 Meter Höhe ist insgesamt 270 Meter lang. Es ist mit Hängebrücken, dem Turm außerordentlich gelungen. Dort ist ein breites Angebot geschaffen worden für die Touristen im Allgemeinen und die Naturliebhaber im Besonderen. Für die naturkundliche Bildung und dem Naturerlebnis sind interaktive Erlebniswege vorhanden. Dafür sorgt der Biologe und Touristikfachmann Ulrich Diehl mit seinem Team, der uns später auch bei einer Nachtwanderung begleitete. Die ganzen Anlage ist behindertengerecht und wurden bei der Tourismusmesse Stuttgart schon mehrfach ausgezeichnet für seine beispielhafte Infrastruktur! Und 2013 kam noch etwas hinzu: Noch im Sommer 2013 wurde ein Stellplatz für Wohnmobilisten mit acht Plätzen angelegt. Die Plätze liegen direkt an der Anlage, am Waldrand und mit Anschluss an die nahen Versorgungsgebäude einschließlich Grillhaus. Stromsäulen gehören selbstverständlich auch dazu. So wird konsequent versucht, den Bedürfnissen der


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Das einzigartige Erfolgsmodell

„„ Jaques Noll, der Touristikchef von Dahn-Hauenstein,

präsentiert stolz die alte Schuhmacherwerkstatt. Zielgruppe der Mobilisten Rechnung zu tragen. Und sie werden, auch wenn sie in Clubstärke kommen, von den speziellen Veranstaltungen und Besuchsangeboten besondere Erlebnisse mit nach Hause nehmen. Was haben wir noch gelernt im Biosphärenhaus Fischbach? Dass der Wald aus Kiefern, Buchen, Eichen, Fichten und Kastanien besteht. Damit unterscheidet er sich wesentlich von dem normalen mitteleuropäischen Wald bei uns durch einen großen Abwechslungsreichtum. Die Abfolge von Blattentwicklung, Blüte, Fruchtbildung sowie der Laubfall bei den einzelnen Baumarten verspricht eine schöne Waldbegegnung über das ganze Jahr hinweg. Der deutsche „Indian Summer“ mit den leuchtenden Herbstfarben des Waldes ist hier bestens bekannt. Die Elwetrittschen, die Fabelwesen des Pfälzerwaldes Auch über den Pfälzer Nationalvogel kann man im Biosphärenreservat viel erfahren. Als Kreuzung zwischen Elfen, Kobolden, Huhn und Gans sehen die Elwetrittschen regional etwas verschieden aus. Kein Wunder, denn die genetische Entschlüsselung der Erbanlagen ist noch nicht vollständig gelungen. Das Fabelwesen ist ausgesprochen anpassungsfähig: In den Felsen legt der schlaue Vogel eckige Eier, damit sie nicht aus dem Nest rollen. Weil die Population mittlerweise so rasant angestiegen ist, muss das Tier praktisch ganzjährig bejagt werden, und zwar am besten nachts mit Petroleumlaterne und Sack. Jeder Pfälzer kennt gute Fangplätze und weiß, dass - anders als bei normalen Jagden - zwei bis drei Schoppen Wein den Jagderfolg erhöhen. Doch weil die Viecher so schlau sind, sind die Fangergebnisse trotzdem mau. Genau genommen soll noch keiner wirklich gefangen worden sein. Aber angesichts der Gefährdungen der Natur allgemein heute gibt es einen Förderverein und einen wissenschaftlichen Forscherkreis mit dem „Obertrittschologen“ an der Spitze. Im bekannten Landauer Zoo ist ein kleines Reservat eingerichtet, um die grundsätzlich ebenfalls vom Aussterben bedrohte Art zu erhalten.

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„„ Noch einfach ausgestattet, aber mit allen Versorgungseinrichtungen versehen, ist der

Stellplatz hinter dem Schuhmuseum. Hauenstein bei Pirmasens nutzt die Gunst der Stunde Im Osten der Südwestpfalz liegt der Ort des Deutschen Schuhmuseums und der größten Schuhmeile Deutschlands. Wie in Pirmasens entwickelte sich ab 1857 eine Schuhindustrie mit zuletzt über 30 Firmen. Von denen ist nur noch die „Gläserne Schuhfabrik“ Seibel übrig geblieben. Sie zeigt den Besuchern die Handfertigung von Schuhen in 150 Arbeitsschritten und die Firma bildet heute ein großes Schuhimperium mit fünf Produktionsstätten in Europa. Die Schuhmeile von Hauenstein ist ein Outlet-Zentrum mit 24 Schuhgeschäften, der Traum jeder Frau: In dem an der B10 verkehrsgünstig gelegenen Einkaufsparadies stehen eine Million Paar Schuhe zur Auswahl bereit. Herausragend ist auch das „Deutsche Schuhmuseum Hauenstein“, das seit 2007 in Form einer Stiftung mit kommunalen Trägern geführt wird. Es präsentiert mit dem Schuh auf vier Etagen die Zeit-, Kultur- und Regionalgeschichte. Sonderausstellungen wie die vom Wanderschuh und von den Sportschuhen sind derzeit zu sehen Die Ernst-Tillmann-Sammlung zeigt die weltweiten Exponate eines passionierten Sammlers! Auch daran ist gedacht: Ein Reisemobilstellplatz für 12 Plätze ist vorhanden - unmittelbar hinter dem großen Gebäude des Museums. Die Übernachtung kostet 7,- Euro. Auch hier wurden 2013 noch mehr Annehmlichkeiten wie weitere Stromsäulen installiert und die Platzqualität wird kontinuierlich verbessert. Jacques Noll, der Tourismuschef der Region Dahn-Hauenstein, bezieht bald

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auch den neuen Tourismus-Pavillon direkt am Rand der Schuhmeile. Er führte uns auch an die Queich, den Hauptfluss der Region. Denn dort liegt die „Paddelweiher-Hütte von Christof Engel. Mit einem ausgeklügelten Konzept werden täglich viele Gäste in die bewirtschaftete Hütte mit großem Biergarten gelockt. Spezialität des Hauses sind die Fleisch- und Fischgerichte. Die Umgebung mit dem See lädt zu kleinen Wanderungen und Abenteuern ein. Im Winter hilft ein Fahrdienst, die 300 Meter lange Strecke vom Parkplatz bis zur Hütte zu überwinden. Die Campingplätze mit Stellplätzen für Reisemobile vor der Schranke: Trippstadt, Dahn und am Clausensee Der Besuch der großen und bekannten Campingplätze war eine gelungene Bereicherung.

Neben Caravans, Mobilheimen, Zelten, Blockhütten befinden sich auf den von uns besuchten Orten Stellplätze für Reisemobile vor der Schranke. Und die Campingplätze haben vieles zu bieten: Neben der landschaftlichen schönen Lage, der Ruhe und den ganzen Einrichtungen locken die Plätze mit der Nähe zu Wander- und Radfahr- und Mountainbike-Strecken. Nicht wenige Mobilisten schätzen den Komplettservice mit Sanitäreinrichtungen, Waschmaschinen, guter Gastronomie, Ladenverkauf, Spiel- und Minigolfplätze in ihrem Urlaub und stehen mit ihrem Fahrzeug direkt auf das Gelände. Darunter sind auch ausländische Gäste, aber der Schwerpunkt der Besucher kommt aus dem Umkreis von 200-300 Kilometer. Erstklassige Ausstattung und viele Dienstleistungen einschließlich Pflege und Sauberkeit haben nach wie vor einen hohen Stellenwert. Über die Klassifizierungssysteme des Bundesverbandes der Campringwirtschaft in Deutschland wurde nicht gesprochen, wohl aber über die Zusammenarbeit mit den örtlichen Tourismuseinrichtungen. Und die hat sich in den letzten Jahren erfreulicherweise verbessert und man hat endlich erkannt, dass alle ein gemeinsames Ziel vor Augen haben. Und um welche wirtschaftlichen Dimensionen es hier geht, das wurde daraus deutlich, dass neben der Betreiberfamilie viel Helfer notwendig sind, um ein Areal von 200 bis 300 Plätzen in gutem Zustand zu halten. Und noch etwas haben wir erfahren: Dass die Buchungen sehr stark von dem Wetter an den Feiertagen und langen Wochenenden beeinflusst werden. Ein gewisser Trend

„„ Vorbildliche Hinweisschilder wie hier auf dem Campingplatz Clausensee weisen den

Reisemobilgästen den richtigen Weg.


Reisemobil-Tourismus

geht heute auch zu einfachen Hütten und Zelten, die heute wieder vermehrt nachgefragt werden. Dass Reisemobilstellplätze vermehrt durch Kommunen angeboten werden, wird von den Campingplatzbetreibern durchaus kritisch gesehen, weil dort in der Regel mit einer Mischkalkulation gearbeitet wird, die das echte Kostenniveau verschleiert und falsche Preisvorstellungen in die Welt setzt. Der Campingplatz Clausensee mit Familie Dauenhauer hatte als Einziger die Ecocamping-Auszeichnung vorzuweisen: Ein besonderer Standard in

„„ Der Künstler Erwin Würth mit einem

Holz, das einen Einschuss aufweist.

Sachen Umwelt, Sicherheit und Qualität wird hier gepflegt.

ser und Grün in allen Schattierungen sowie handfeste touristische Sehenswürdigkeiten, die allein schon eine eigene Reise lohnen. �

Würth-Holz-Art, die Kunst im Zeichen der Natur Als Beispiel für die besondere Kreativität des ganzen Raumes wurde ein Betrieb in dem 200 Einwohner großen Künstlerdorf Petersbächel besichtigt. Erwin Würth, gelernter Schreiner, hat ein Auge für Holzformen und bearbeitet den Werkstoff Totholz auf schonende Weise, um aus ihn ausdrucksstarken Skulpturen zu entwickeln. Bei einer sehr interessanten Führung zeigte er uns das Holzlager, die Werkstatt mit einer 120 Jahre alten Bandsäge, das Atelier und den Ausstellungsraum. Seit 1993 bestückt er mit seinen Gilden viel besuchte Ausstellungen. Mit seiner Philosophie von „Holzart zu neuem Leben“ erreicht er jährlich über 1.000 Besucher in seiner eigenen Anlage. Fazit: Der Pfälzerwald im deutschen Südwesten ist eine Urlaubslandschaft par excellence. Angrenzend an die Weinpfalz, die Vogesen und das Elsass bietet er mildes Wetter, Was-

Martin Koch

Infos: Südwestpfalztouristik Unterer Sommerwaldweg 40-42 D-66953 Pirmasens Tel. 06331/809126 E-Mail: info@suedwestpfalz-touristik.de www.suedwestpfalz-touristik.de

Die Pfalz-Touristik Martin-Luther-Straße 69 D-67433 Neustadt / Weinstrasse Tel. 06321/39160 E-Mail: info@pfalz-touristik.de www.pfalz-touristik.de

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Aktuelles aus der mobilen Szene

Aktuelles aus der mobilen Szene Bürstner entdeckt die Seefahrt

Der Bulle aus Echzell

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ür einen schwedischen Kunden hat Bürstner – das Stammwerk liegt in Kehl, direkt am Rhein, zum ersten Mal Reisemobile per Schiffsverladung transportiert. 48 Argos Alkoven-Wohnmobile fahren mit einem Binnenschiff den Rhein hinunter bis nach Rotterdam. Dort werden sie umgeladen und mit einem hochseetauglichen Transportschiff weiter nach Schweden gebracht. Ein großer Reisemobil-Vermieter stockt damit seine Flotte auf. Bürstner will auch in Zukunft – wo es sinnvoll ist – Fahrzeuge mit Schiffen transportieren. Umweltfreundlicher als ein LKW-Transport ist dies allemal. Info: www.buerstner.com. �

M „„ Bürstner Mobil im Höhenflug: Argos

auf dem Weg in den Schiffsbauch.

Westfalia auf gutem Weg

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n der abgelaufenen Saison konnte sich der westfälische Traditionshersteller unter der Flagge der Rapido-Guppe mit einem Umsatz von 44 Millionen Euro und einem Absatz von etwa 300 eigenen Fahrzeugen und rund 800 Fahrzeugen für Mercedes, Ford und VW gebaute OEM-Farzeuge weiter konsolidieren. Mit dem neuen Amundsen 540 D präsentiert Westfalia einen Kastenwagengrundriss mit Nasszelle, Küche, festem Doppelbett und komfortabler Sitzgelegenheit auf einer kompakten Fahrzeuglänge von 5,40 Metern. Auf den kompakten Maßen ist es den Ingenieuren gelungen, ein Reisemobil zu entwickeln, das alle Funktionen eines Freizeitfahrzeuges wie Wohnen, Kochen, Schlafen und Sanitärraum optimal miteinander kombiniert. Der kurze Radstand des neuen Fiat Ducato bietet stadttaugliche Wendigkeit und macht das

Mobil damit zu einer Kombination von echtem Alltagsfahrzeug und vollwertigem Freizeitmobil. Als Besonderheit bringt der Neue ein großes Stück Autarkie durch den Einsatz einer Truma Combi Diesel Heizung und einen Kompressor Kühlschrank mit. Pfiffig gelöst: Der Kühlschrank befindet sich an der Küchenstirnseite und ist daher sowohl von Innen als auch von Außen bequem zu beladen. Der Heckstauraum ist groß und unverbaut, wodurch auch sperrige Reisebegleiter wie etwa Mountainbikes oder andere Sportgeräte ihren Platz finden. In dieser Klasse auch unüblich ist eine große Außenklappe, die Stauraum bietet und durch die sich auch die Kassette der Toilette einfach entnehmen lässt. Beim Sanitärraum verzichtet Westfalia auf eine „Umbau-intensive“ Raumbadlösung und bietet einen vollwertigen Raum mit Dusche, Waschbecken und Toilette an. Mit einem Startpreis von unter 40.000,- Euro soll der Amundsen 540 D als klassisches Zweipersonenmobil den Einstieg in die Westfalia Klasse markieren. Info: www.westfalia-mobil.de. �

„„ Kurz und kompakt: Der neue West-

falia Amundsen 540 D ist das neue Einstiegsmodell bei Westfalia.

it einem neuen Dauertestwagen erregt die Redaktion der Zeitschrift Mobil Total nicht nur in Königswinter Aufsehen. Schlicht Regent S 4 x 4 heißt der La Strada Kastenwagen auf Mercedes Sprinter mit dem Allrad-Umbau der österreichischen Firma Obereigner. In einem mehrmonatigen Test wollen wir feststellen, ob sich Alltag, Freizeit, Urlaub und Expedition in einem Fahrzeug sinnvoll verbinden lassen. Eins ist jetzt schon klar. Der Wagen fällt auf. Egal ob in der Stadt, oder auf dem Reisemobil-Stellplatz. Der La Strada Regent 4 x 4 ist der Hingucker schlechthin. Schuld sind natürlich der Allrad-Umbau der das Fahrzeug acht Zentimeter höher macht und die Mercedes Sprinter Maximalmotorisierung mit 180 PS, die der imposanten Erscheinung hörbar die nötige Kraft verpasst. Das ZweipersonenMobil hat die klassische Kastenwagen-Raumaufteilung: Heckbett quer, Bad in der Mitte, gegenüber bis in die Schiebetür die Küche. Dinettbank für zwei Personen und drehbare Fahrerhaussitze. Der edle Echtholzausbau wird mit Metallleisten verstärkt, ein Waeco Kompressor-Kühlschrank und eine Solaranlage zur Stromgewinnung sollen für Geländehärte im Mobil sorgen. Über 90.000,- Euro kostet der vollausgestattete Regent S 4 x 4 und er wird zeigen müssen, ob er sein Geld wert Ist. Info: www.la-strada.de. � „„ Der La Strada Regent S 4 x 4 ist der

neue Dauertestwagen der Zeitschrift Mobil Total aus Königswinter.


Aktuelles aus der mobilen Szene Hobby mit zwei neuen Baureihen

„„ Luxus pur: Das Jubiläumsmodell Hobby Anniversary Edition.

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it drei Modellen präsentiert Hobby seinen ersten Kastenwagen, der Vantana genannt wird. Es gibt ihn mit kurzem, mittleren und langem Radstand. Er ist kompakt und komfortabel und

wird kastenwagentypisch mit Heckquerbett, Längs-Einzelbetten, Raumbad und Küche in der Schiebetür angeboten. Hinzu kommt mit dem Optima eine komplett neue Teilintegrierten-Baureihe die in der Mittelklasse den

Platz zwischen den Hobby Baureihen Siesta und Premium einnimmt. Den Optima gibt es in neun verschiedenen Grundrisstypen mit Längseinzelbetten, Längsqueensbett, Hecklängsbett seitlich mit und ohne Hubbett. Sein Außendesign ist farbenfroh und elegant zugleich: Ein dunkles, anthrazitfarbenes Band umrahmt die Fenster, ein Zierelement betont die Konturen des Reisemobils zusätzlich. Auf Wunsch gibt es den Optima auch mit Fahrerhaus-Sonderlackierungen. Auch er hat ein hagesicheres GfK-Dach und ein GfK beschichteten Boden mit frostgeschützter Installation im Bodenpodest. Zum dreißigjährigen Hobby-Reisemobil-Jubiläum gibt es noch ein besonders reichhaltig ausgestattetes Wohnmobil. Die Anniversary Edition ist der Premium Van V 65 GE in Exclusiv-Ausführung mit reichhaltiger Sonderausstattung und mit Preisvorteil auf dem Renault Master. Info: www.hobby-caravan.de. �

LMC strafft Reisemobil-Modellprogramm

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ach der Markenverschmelzung mit T.E.C. im vergangenen Jahr wird LMC für die Saison 2015 das Reisemobilprogramm neu strukturieren. Während die Kastenwagenmodelle Tourer bis auf die neue Basis unverändert in die neue Saison gehen, gibt es fünf neue Modelle (Breezer H 747, Cruiser SL 632, Explorer SL 585, 635 und 655) und den Entfall von neun Modellen. So sind der Breezer A 654 G, V 546 G und H 577, Cruiser SL T 592 und 652 G, Cruiser CL T 661, Explorer SL I 695 G und die beiden Explorer CL I 650 G und 660 aus dem LMC Reisemobilprogramm für 2015 gestrichen worden. Generelle Änderungen an allen Fahrzeugen (Ausnahme: Tourer und Grand Explorer) sind ein neuer Heckleuchtenträger, neue Kopfstützen gemäß der aktuellen EU-Richtlinie, das neue Fiat Ducato-

Chassis mit serienmäßigem ESP und 16-ZollFelgen sowie eine verbesserte Erreichbarkeit der Öffnungen zu den Tankreinigungsklappen. Zusätzlich zum neuen Heckleuchtenträger erhalten die Baureihen Breezer Van, Cruiser und Explorer Sport Line auch einen neuen Heckspoiler, um das Familiendesign zu komplettieren (außer Breezer A und Breezer Lift) . Dazu sind ab sofort auch die Heckwände der Baureihen Breezer und Cruiser Sport Line aus GfK gefertigt. Die erfolgreiche Baureihe Breezer H wurde für das Modelljahr 2015 auch innen komplett überarbeitet. Mit dem neuen, linear absenkbaren Hubbett wurde auch der Möbelbau überarbeitet, dazu kommt der schmale Thetford Kühlschrank mit einem Volumen von 140 Litern zum Einsatz. Info: www.lmc-caravan.de. �

„„ Neuer Komfortgrundriss mit Einzelbet-

ten und einem pfiffigen Heckwaschraum über die gesamte Fahrzeugbreite: Der Breezer Lift H 747.

Grundstein für neues Laika-Werk gelegt

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en Kindern von Erwin Hymer war es vergönnt, den Gundstein für das neue Laika-Werk in der Toskana zu legen. Carolin und Christian Hymer gaben im Jubiläumsjahr des 50jährigen Bestehens des ita-

lienischen Herstellers in der Erwin Hymer AG mit der Grundsteinlegung den Startschuß zum Neubau der großzügigen Produktionsanlage, die in etwa zwei Jahren bezogen werden soll. �

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Aktuelles aus der mobilen Szene Eura mit Einsteigerbaureihe

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er unerwartete Erfolg der „Chalet-Mobile“ hat Eura Mobil veranlasst, In der neuen Saison mehr stilistisch attraktiv gestaltete Innenräume auch in Serienfahrzeugen anzubieten. Eine großzügige Raumgestaltung mit fließenden Linien im gesamten Möbelbau soll sich mit optischen und haptischen Sinnesreizen zu einem Wohnraum mit harmonischem Entspannungs- und Wohlfühlcharakter verbinden. Dazu hat Eura Mobil den Möbelbau und auch die Polsterwelt in den Baureihen Integra Line, Profila RS und Profila T tiefgreifend verändert. Im Zentrum steht eine neu gestaltete Küche, die sich von einem klassischen Raumteiler-Element zu einem Verbindungselement mit fließendem Übergang zum Wohnbereich wandelt. Mit dem neuen Teilintegrierten Profila One greift Eura Mobil im Marktsegment bis 50.000,- Euro mit vorerst drei Grundrissvarianten an. Gedacht ist die Baureihe für Vermieter und klassische Gebrauchtfahrzeugkunden, die ein günstiges

„„ Mit drei Grundrissvaraianten startet die neue Eura Einsteigerbaureihe Profila One.

Fließende Formen, harmonische Farbgestaltung und eine großzügiges Raumgefühl kennzeichnet die Innenraumgestaltung der neuen Eura Reisemobile. Reisemobil suchen. Im Profila One 690 HB finden Familien einen kompakten Allrounder mit einer für Querbett-Grundriss, während der Profila One 690 EB mit Einzelbetten von dem Zugang zum Heck und dem weitläufigen Raumgefühl profitiert. Beim Profila One 690 QB hat sich Eura Mobil für den Komfort einer separaten Dusche neben dem Zentralbett entschieden. Die Grundpreise starten

bei 47.890,- Euro für alle drei Grundrisse. In den Baureihen Integra Line, Profila RS und Profila T vollzieht sich zur Saison 2015 mit einer kompletten Überarbeitung im Innenraum ein tiefgreifender Wandel bei den beliebten Zentralbett- und den Einzelbettmodellen über sieben Meter Länge. Info: www.euramobil.de. �

Komplett neues Produktprogramm für Karmann

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ie Zeiten von Colorado & Co. und VW sind bei Karmann passé. Der Traditionshersteller baut ab der Saison 2015 keine Aufbaufahrzeuge mehr und hat – vorerst – keine Reisemobile mit den magischen zwei Buchstaben mehr im Programm. Dafür startet man in Sprendlingen mit einem komplett neuen Produktprogramm. Künftig wird Karmann-Mobil mit vier Campingbus-Baureihen am Markt präsent sein. Dem Davis fällt dabei die Rolle des eleganten, komfortabel ausgestatteten Klassikers zu. Er erhält ein komplett neues Interieur, so daß zusam-

men mit dem ebenfalls neu gezeichneten Basisfahrzeug Fiat Ducato eine rundum neue Campingbus-Baureihe an den Start geht. Die erfolgreichen Grundrisse werden auch in der neuen Davis Generation übernommen, vom Davis 590 und 630 gibt es jetzt auch Varianten mit Doppel-Stockbetten im Heck. Die Preise bewegen sich zwischen 38.990,- (Davis 540) und 41.990,- Euro (Davis 620 und 630). Dazu stellt Karmann-Mobil der Davis–Baureihe die Schwesterbaureihe „Jump“ an die Seite, die insbesondere Kastenwagen-Einsteiger und klassische Gebrauchtwagenkäufer gewin-

nen soll. Auch in der Baureihe Dexter werden neue Akzente gesetzt. Zur neuen Saison stehen beim Dexter drei Möbeldekore und drei alternative Polsterungen zur Wahl und die Truma Combi 6 Heizung kommt als Standard zum Einsatz. Bei der Preisgestaltung startet der Dexter 580 mit neuer Raumaufteilung bei einem Grundpreis von 42.990,Euro, das Top-Modell Dexter 650 mit großer Hecksitzgruppe und Hubbett kostet 51.490,Euro. Wie beim Davis stellt Karmann-Mobil auch der Exklusiv-Baureihe Dexter eine günstige Schwesterbaureihe Dexter Go! an die Seite. Die fünf Grundrisse verfügen über eine besonders umfangreiche Komfortausstattung bei günstigen Preisen ab 38.990,Euro. Das Produktprogramm reicht dabei vom ultrakurzen Dexter Go! 540 bis zu den großzügigen Dexter Go! 620 und 630. Info: www.karmann-mobil.de. �

„„ Karmann hat die Davis-Baureihe

für die neue Saison innen und außen komplett überarbeitet.

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Aktuelles aus der mobilen Szene Frankia erstmals in der 3,5 Tonnen-Klasse

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ir wollen auch im »Haifischbecken Komfort-Reisemobile mit 3,5 Tonnen« mit unserer Qualität bestehen“, kommentiert Frankia-Vertriebsleiter Thomas Pfister den Einstieg Frankias in die 3,5 Tonnen-Klasse. Mit der Serie 72 begeben sich die Oberfranken zum ersten Mal in den Reisemobilbereich mit dem größten Wettbewerb. Startmodelle der Serie sind der T 72 GD-L mit Einzelbetten und der T 72 FD mit einem Längsheckbett, die mit materialbezogenem, echten Leichtbau die magische Grenze von 3,5 Tonnen unterschreiten, ob-

wohl frankiatypsich ein Doppelboden über die gesamte Fahrzeuglänge eingebaut ist. Die Serie soll kontinuierlich mit weiteren Modellen ausgebaut werden. Neu für alle Modelle ist die Heckpartie in aktuellem Design mit bodentiefer Heckklappe und Leuchten in LED-Technik. Dazu kommt die Option Skyview-Panoramadach, die durch zwei kombinierte Dachfenster viel Licht in den Innenaum bringt. Acht Wohnwelten mit festgelegten Stoff- und Dekorkombination lassen dem Frankia-Kunden für 2015 die Qual der Wahl. Info: www.frankia.de. �

„„ Mit der Serie T 72 bringt Frankia

erstmals ein Leichtbaufahrzeug in der 3,5-Tonnenklasse auf den Markt.

Adria Reisemobile mit neuem Außendesign

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ie erneuerten Basisfahrzeuge von Fiat und Renault hat Adria für die Saison 2015 zum Anlaß genommen, das Außendesign zu erneuern. So sind alle Reisemobile mit viel Mühe geschickt an das Design der neuen Basisfahrzeuge angepasst worden. Dabei wurde bei Adria für die Baureihen Sonic und Matrix die Aufbautechnik verbessert, die Verwendung von PU-Beschichtungen sorgt für eine Gewichtsreduzierung, Styropor und Styrofoam bringen bessere Isolationswerte. Bei diesen Baureihen hat Adria die Aufbautüren und zehn Zentimeter vergrößert, alle Modell erhalten Kopfstützen und die Option, Isofix-Kindersitze zu befestigen. Zwei Möbelfarben– Forest und Horizont – stellt Adria 2015 für alle Modelle zur Wahl, und lässt dazu die passende Auswahl an Polsterfarben. Die teilintegrierte Matrix-Baureihe hat eine neue, flachere Fronthutze bekommen, da-

für wurde der Heckbereich um 60 Millimeter erhöht und die Modellreihe mit drei neuen 670er-Grundrissen erweitert. Die BestsellerSerie Coral gliedert sich jetzt in die Reihen Axess, Plus und Supreme und bietet fünf teilintegrierte Modelle an. Neu in der Coral-Baureihe für 2015 ist das Alkovenmodell Classic, damit hat Adria wieder zwei familienfreundliche Alkovenmodelle (A 660 SP und A 670 SL) im Programm. Bei den Vans kann Adria für 2015 mit der Twin-Serie sieben Modelle in vier Fahrzeuglängen von 4,99 bis 6,36 Meter auf dem neuen Fiat Ducato anbieten, wahlweise in der Möblierung Titan oder Forest. Info: www.adria-mobil.com. � „„ Die Modellreihe Sonic wurde innen

und außen komplett überarbeitet und erweitert.

Alde Compact 3020 mit Klimaautomatik

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lde kommt jetzt mit seinem aktualisierten Heizungssystem Alde Compact 3020 High Efficiency auf den Markt, die mit einer Vielzahl neuer Funktionen ausgestattet ist. Die Bedieneinheit ist aktualisiert und benutzerfreundlicher und hat die „full-scale“ Klimaautomatik. Die Temperatur wird laut Wunsch eingestellt und die Heizung ist zusammen mit einem Truma Aventa Comfort dafür zuständig, dass die gewünschte Temperatur beibehalten wird. Mit neuen Funktionen wie Nachtmodus und Tagesmodus wird das System auf Wunsch automatisch eingestellt, sowohl zur Nacht- als auch Tageszeit. Außerdem ist es möglich, das neue System mit einem hochmodernen „option board“ mit Premiumfunktionen wie Wärmetauscher, Booster, Fußbodenheizung und einem extra Warmwasserbereiter auszustatten. Alde Compact 3020 ist laut neuem Standard ECE R122 & R10 geprüft und genehmigt worden und die Ausführung des Heizkessels ist dieselbe wie für das Modell Alde Compact 3010. �

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Aktuelles aus der mobilen Szene Bürstner erneuert teilintegrierte Baureihen

M „„ Mit schickem Außendesign präsen-

tiert sich der neue Bürstner Nexxo time t 670.

it einer Modelloffensive positioniert sich Bürstner konsequent im Mittelpreissegment der Teilintegrierten. Die Baureihen Travel Van, Nexxo und Ixeo time sind für das Modelljahr 2015 erneuert und aufgewertet worden. Hinzu kommt der Nexxo time, der als neue Baureihe im unteren Mittelpreissegment neu eingeführt wurde. Von außen weist bei allen Baureihen eine frischere Grafik auf den Modellwechsel hin. Auch der Dachbereich über dem Fahrerhaus, wurde aerodynamisch optimiert und verur-

sacht nun geringere Windgeräusche. Der Aufbau wird nun bei den Baureihen Nexxo und Travel Van als holzfreie Konstruktion gefertigt und ist jetzt verwindungssteifer und bietet eine bessere Wärmedämmung. Neu und echt praktisch ist bei allen Bürstner Fahrzeugen der Generation 2015 die sogenannte Service-Unit. Dabei verbergen sich hinter einer abschließbaren Außenklappe alle relevanten Anschlüsse und Einfüll-Öffnungen der Wasser- und Stromversorgung. �

Ein Viertel Jahrhundert Pössl Reisemobile

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össl, der Pionier im Serienbau von Kastenwagen-Reisemobilen feiert sein 25 jähriges Firmenbestehen mit dem Jubiläumsfahrzeug Pössl25. Das mit vielen Extras ausgestattete Mobil hat ein 1.960 Zentimeter langes King Size Bett, ein 120 Liter Kühlschrank mit herausnehmbarem Gefrierfach und einen zweigeteilten, durchgehenden

Kleiderschrank. Neu sind auch die Grundrisse beim Pössl 2Win R und paralell dazu beim Globescout R. Beide haben jetzt auch das komfortable Raumbad aus dem 2Win Style bekommen. Alle Pössl und Globecar Reisemobile basieren auf dem neuen Fiat Ducato oder dem ebenfalls erneuerten Citroën. Im Innenraum sind einschlagende Klappen neu und

Zehn Jahre Telair Silent

Carthago erneuert chic c-line-Baureihe

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m Jahr 2004 präsentierte der italienische Klima-Spezialist Telair das Modell Silent 7300 H auf dem europäischen Markt. Sie war die erste Klimaanlage mit einem Wärmepumpensystem in Europa. Dank dieser Technologie konnten Reisemobilisten ihre Klimaanlage auch zum Heizen nutzen und den Komfort an Bord erheblich steigern. Nach einigen erfolgreichen Härtetetests wie der Überlandfahrt “Camp-Challenge in 80 Tagen um die Welt” kann die robuste und preiswerte Klimaanlage diese Jahr ihr zehntes Jubiläum feiern. 38.413 Einheiten sind seit 2004 in 13 Länder weltweit verkauft worden. Info: www.telecogroup.com. � „„ Zehn Jahre erfolgreich auf dem Markt:

Die Telair Silent 7300 H war die erste Klimaanlage mit Wärmepumpensystem.

D

er Carthago chic c-line feiert seinen zehnten Geburtstag – Anlass für den Premium-Hersteller aus Aulendorf eine neue Modellgeneration zu lancieren. Der chic c-line bildet das Rückgrat des Carthago-Programms, der neue chic c-line ist unübersehbar an der markanten Kühlermaske mit großem Lufteinlass und Chromeinsätzen zu erkennen. Ebenso markant ist das neue Fahrerhaussichtkonzept dank deutlich erhöhter Windschutzscheibe. Mit der Trendfarbe Weiß setzt sich der neue c-tourer sport von seinen Markengeschwistern ab. Unter dem Aufbau steckt der Fiat Ducato mit Flachrahmen und BreitspurHinterachse. Carthago stärkt seine Teilintegrierten-Baureihen c-tourer T und chic c-line T. Das neue Programm besteht aus zehn Modellen, die sich aus acht c-tourer T sowie zwei chic c-line T zusammensetzen. Alle integrierten Reisemobile von Carthago erhalten ein LEDLichtband unter dem Hubbett für eine stimmungsvolle Beleuchtung, sämtliche Modelle mit Einzelbetten erhalten eine neu gestaltete Heckwand mit neu positionierte Leselampen.

die Serienausstattung kann nun für 300,- Euro um ein Elegance-Paket erweitert werden. Die in Isny bei Dethleffs gefertigten Kastenwagenmobile von Pössl und Globecar werden in der neuen Saison rund 1.000,- Euro teurer, das aber mit deutlich verbesserter Serienausstattung. Info: www.poessl-mobile.de. �

Die Reisemobile von Carthago nutzen im Modelljahr 2015 die umfassend überarbeiteten Basisfahrzeuge. Beim neuen Fiat Ducato für ccompactline, c-tourer I/T, chic c-line und chic e-line sind zum Beispiel das neue Design, die erweiterte Spar- und Sicherheitstechnik hervorzuheben. Der rundum neue Iveco Daily für die Baureihen chic s-plus, highliner und liner de luxe punktet unter anderem durch ein neues Fahrwerk und Motoren nach der Abgasstufe Euro 5+ auf. Iveco Eurocargo und MAN TGL wurden ebenfalls auf Euro 6 umgestellt und in diesem Schritt überarbeitet. Info: www.carthago.com. �

„„ Der Carthago chic c-line der zweiten Generation

zeigt sich mit markantem Außendesign.

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Aktuelles aus der mobilen Szene

Dolce vita in Speyer

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„„ Altmeister Joachim Reichmann (rechts)

und Sohn Alexander lassen für Ahorn in Italien Reisemobile bauen. technik und alle Zubehör Ein- und Umbauten erledigt werden. Die Ahorn Neufahrzeuge stammen überwiegend von den italienischen Herstellern Rimor und PLA. Aber auch Modelle andere Marken kann Ahorn anbieten. Vom 5,95 Meter kurzen Alkoven über 6,95 Meter und 7,40 Meter große Teilintegrierte bis hin zum komfortabel ausgestatteten vollintegrierten Reisemobil reicht die Wohnmobil-Palette. Und bei den Basisfahrzeugen kann zwischen dem Fiat Ducato, dem Renault Master und dem Iveco mit Zwillingsbereifung gewählt werden. Alle Mobile werden auf deutsche Qualität- und Technikstandards angepasst und bekommen Service und Garantie ab Speyer. Info: www.das-wohnmobilcenter.de. �

„„ Den neuen Ahorn Camp ACT 690 mit Längsbetten im Heck und

FREIZEITFAHRZEUG www.moserkomm.de

ie Ahorn Wohnmobile GmbH & Co. KG ist wieder aktiv. Firmengründer Joachim Reichmann hat nach längerer Pause den Import italienischer Reisemobile wieder aufgenommen und will mit neuen Marketingkonzepten an alte Erfolge anknüpfen. Immerhin hat er es geschafft Anfang der 90-er Jahre einen beachtlichen Marktanteil von über 20 Prozent aller verkauften Reisemobile in Deutschland zu erzielen. Die Grundkonzeption stimmt. Mit Sohn Alexander, Frau Monika und weiteren engagierten Mitarbeitern will Ahorn wieder ganz vorne mitmischen. Auf dem insgesamt 12.000 Quadratmeter großen Firmengelände und in den 6.000 Quadratmeter Hallenflächen, in attraktiver Rheinlage in Speyer, werden Ausstellung, Erlebnis und Technik kombiniert. Event-Marketing nennt Joachim Reichmann sein neues Veranstaltungskonzept, das in erster Linie mit Palmen, Musik und italienischer Gastronomie auf den Wohlfühlfaktor der Besucher abzielt. Klassisch bleibt es bei der Präsentation. Auf dem Außengelände und in der großen Halle werden jede Menge Neu- und Gebrauchtfahrzeuge ausgestellt. Die Technik kommt auch nicht zu kurz. Mit LKW-Grube, Bremsenprüfstand, Hebebühnen, moderner Werkstattausrüstung und einem qualifizierten Mitarbeiter-Team können Fahrwerksoptimierungen, Sicherheits- und Komfort-

elektrischem Hubbett gibt es schon ab 34.900,- Euro.

Tischer GmbH Freizeitfahrzeuge Frankenstrasse 3 · D-97892 Kreuzwertheim Tel. (00)49 (0)9342/8159 Internet: www.tischer-pickup.com E-Mail: info@tischer-pickup.com


Termine

Treffen & Touren Termine Juli bis September 2014. Juli Wann

Wer, Was, Wo

Info

01. 07. 06. 07. 03. 07. 12. 07. 17. 07. 18. - 20. 07. 24. - 28. 07. 25. - 27. 07.

RMC Austria, Stammtisch in der Panorama-Schenke, Wien WMF Heimbach-Weis, Stammtisch Gasthof Reichwein, Neuwied-Weis Münchner Wohnmobilfreunde, Stammtisch Gaststätte Ostkurve Niederrhein Tourismus, 23. Niederrheinischer Radwandertag, Krefeld Aachener Vagabunden, Stammtisch im Kattwinkel, Aachen-Eilendorf Geldener Sommer, Straßenparty Innenstadt Geldern Arnold-Jansen Reisemobilwallfahrt in Goch, Friedensplatz 20. Bocholter Weinfest, Bocholt, Sankt-Georg-Platz

Rudi Nehmet, Tel. 0043/0676/4304050 Gaby und Rudolf Weiss, Tel. 02622/81922 Walter Reichel, Tel. 089/647669 Stadtmarketing Krefeld, Tel. 02151/861516 Josef Wouters, Tel. 0241/550708 Niederrhein Tourismus, Tel. 02162/817903 Stadtverwaltung Goch, Tel. 02823/9718133 Stadtmarketing Bocholt, Tel. 02871/2949330

26. - 27. 07.

39. Fest am See, Mönchengladbach Schlosspark Wickrath

Niederrhein Tourismus, Tel. 02162/817903

Wann

Wer, Was, Wo

Info

07. 08. 05. 08. 29. 08. - 07. 09. 21. 08. 15. - 17. 08. 15. - 17. 08. 30. - 31. 08.

Münchner Wohnmobilfreunde, Stammtisch Gaststätte Ostkurve RMC Austria, Stammtisch in der Panorama-Schenke mit Dia-Vortrag Caravan Salon Düsseldorf, RU-Stand in Halle 10 / Stand A 75 Aachener Vagabunden, Stammtisch im Kattwinkel, Aachen-Eilendorf RMC Austria, Niederösterreich-Tour Grischa Camping Club, Ausfahrt nach Vaduz Zehn Jahre Naturpark Eifel, Großes Jubiläumsfest, Schleiden-Gmünd

Walter Reichel, Tel. 089/647669 Rudi Nehmet, Tel. 0043/0676/4304050 Geschäftsstelle, Tel. 069/4960012 Josef Wouters, Tel. 0241/550708 Rudi Nehmet, Tel. 0043/0676/4304050 Hans Zwicky, Tel. 0041(0)/794304050 Eifel-Tourismus, Tel. 06551/96560

August

September Wann

Wer, Was, Wo

Info

02. 09. 04. 09. 05. - 07. 09. 05. - 07. 09. 07. - 14. 09. 12. - 14. 09. 14. 09. 18. 09. 30. 09.

RMC Austria, Stammtisch in der Panorama-Schenke, Wien Münchner Wohnmobilfreunde, Stammtisch Gaststätte Ostkurve Eumel91, 8. Reisemobil-Oldtimer-Treffen, "Grüner Jäger" Eckernförde Grischa Camping Club, Ausfahrt nach Witzweg, Camping Idyl, Altenrhein Grischa Camping Club, Ausfahrt Schwäbische Alb Reisemobilfest Walbeck, 1. Heideblütenfest in Geldern-Walbeck WMF Heimbach-Weis, Stammtisch Gasthof Reichwein, Neuwied-Weis Aachener Vagabunden, Stammtisch im Kattwinkel, Aachen-Eilendorf RMC Austria, Kultur in Wien, Führung Stephansdom

Rudi Nehmet, Tel. 0043-0676-4304050 Walter Reichel, Tel. 089/647669 Waltraut und Joachim Heß, www.eumel91.de Hans Zwicky, Tel. 0041(0)/794304050 Hans Zwicky, Tel. 0041(0)/794304050 Niederrhein Tourismus, Tel. 02162/817903 Gaby und Rudolf Weiss, Tel. 02622/81922 Josef Wouters, Tel. 0241/550708 Rudi Nehmet, Tel. 0043/0676/4304050

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Reisemobil Union e.V. Dachverband der Reisemobilfahrer Bitte senden Sie diesen Antrag an:

Reisemobil Union e.V - Geschäftsstelle Monika Westphal Rossdorfer Straße 24 HH

www.reisemobil-union.de info@reisemobil-union.de

Fax: +49(0)69/422212 Aufnahmeantrag RU-Mitgliedschaft

Ja, ich/wir möchte/n Mitglied der Reisemobil Union e.V. werden: Bitte die Felder in Druckbuchstaben ausfüllen Name

Geb.-Datum:

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Adresse

Telefax:

PLZ, Ort

Mobil: (*)

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Name des Partners/in (*)

Mit der Anmeldung kann der Partner/die Partnerin beitragsfreies Mitglied der RU werden.

Die kostenfreie Partnermitgliedschaft ist an die Mitgliedschaft des Antragsstellers gebunden und endet mit dieser. Mit der Antragsunterschrift erkennen der Antragssteller und der Partner/die Partnerin die aktuelle Satzung der Reisemobil Union e.V. an. Der Jahresbeitrag für eine Einzelmitgliedschaft beträgt € 28,-. Die Mitgliedschaft beginnt jeweils zum 1. des Folgemonats und wird nach Eintritt für das erste Jahr anteilig berechnet. Sie verlängert sich jeweils um ein Jahr, wenn sie nicht 3 Monate vor Ende des Kalenderjahres gekündigt wird. Als Mitglied der RU erhalte ich ein Jahresabonnement der „MobilSzene aktuell“ (Magazin des Dachverbandes der Reisemobilfahrer mit vier Ausgaben pro Jahr) und den RU-Mitgliedsausweis. Zur Begrüßung als neues Mitglied erhalte ich ein Starterpaket: die RU-Satzung, RU-Aufkleber, eine Liste mit aktuellen Vergünstigungen unserer Fördermitglieder und weitere nützliche Unterlagen. Ort, Datum

Unterschrift

Unterschrift des Partners/der Partnerin

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Vertrauensgarantie: Dieser Aufnahmeantrag kann innerhalb von 14 Tagen nach Antragstellung durch eine schriftliche Mitteilung an die Geschäftsstelle der Reisemobil Union widerrufen werden. Datenschutz: Wir nehmen den Schutz Ihrer persönlichen Daten sehr ernst und halten uns strikt an die Regeln des Datenschutzgesetzes. Personenbezogene Daten werden durch uns nur in technisch notwendigem Umfang gespeichert. In keinem Fall werden die erhobenen Daten verkauft, oder aus anderen Gründen an unberechtigte Dritte weitergegeben.

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Ich ermächtige die Reisemobil Union e. V., Zahlungen von meinem Konto mittels Lastschrift einzuziehen. Zugleich weise ich mein Kreditinstitut an, die von der Reisemobil Union e. V. von meinem Konto gezogene Lastschrift einzulösen. Hinweis: Ich kann innerhalb von acht Wochen, beginnend mit dem Belastungsdatum, die Erstattung des belasteten Betrags verlangen. Es gelten dabei die mit meinem Kreditinstitut vereinbarten Bedingungen. IBAN

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Inhaber

Institut

Ort/Datum

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Interne Bearbeitungsvermerke.: Schatzmeister / Vizepräsident / Präsident / Geschäftsstelle


Mitglieder und Förderer der Reisemobil Union e. V.

Wir sind dabei Vereine, Clubs, Gemeinschaften PLZ 3

Hymer Mobil Eignerkreis e. V. Peter Höhne · Steinkamp 48 D-38179 Schwülper Tel. 05303/6930 · Fax 6973 E-Mail: hme@hme-ev.de www.hme-ev.de

PLZ 4

RMC Ratingen-Rhein-Ruhr e. V. Karl-Heinz Leye Freundstraße 9 b D-42579 Heiligenhaus Tel. 02056/3666 E-Mail: kkleye@t-online.de

Mobile Freiheit Mattias Kullmann Memeler Straße 22 D-45884 Gelsenkirchen Tel. 0209/1209395

RMC Gladbeck Hans Fölz Röttgesweg 19 D-45896 Gelsenkirchen Tel. + Fax 0209/68980 E-Mail: Hans.foelz@rmc-gladbeck.de www.rmc-gladbeck.de

MCC »Die Wildgänse« Peter Bartels Katzbachstraße 12 · D-47443 Moers Tel. 02841/53575 · Fax 58169 www.wildgaense.npage.de

PLZ 5

Reisemobilfreunde der Region Aachen Josef Wouters Roedgerbachstraße 56 D-52080 Aachen Tel. 0241/550708 E-Mail: Josef.Gitte@t-online.de

60

RMF im Dreiländereck Jens Bauerdick Josefstraße 83 · D-52080 Aachen Tel. 0241/550871 E-Mail: bauerdick-aachen@t-online.de

Wohnmobilfreunde Heimbach-Weis/Stadt Neuwied Gaby und Rudolf Weiss Burghofstraße 29 a D-56566 Neuwied-Heimbach Tel. 02622/81922 · Fax 972151 E-Mail: grweiss@online.de www.grschwarz.de.tl

PLZ 8

F.I.C.M a.i.s.b.l. Rose-Marie Delannoy c/Vall, 3 – Urb. Can. Guitart Vell E-08758 Cervello Barcelona E-Mail: Info@ficm-aisbl.eu www.ficm-aisbl.eu

RMC Austria Reisemobil Touring Club Austria Rudi Nemeth Pf. 53 · A-1230 Wien Tel. +43 (0)676/4304050 Fax 1667/58 00 E-Mail: reisemobilclub@aon.at www.reisemobilclub.at

Grischa-Camper-Club Hans Zwicky Haslenstraße 4C CH-8862 Schübelbach Tel. 004179/4532733 E-Mail: hazwicky@bluewin.ch

Münchner Wohnmobilfreunde Walter Reichl Laufzorner Straße 5 D-81545 München Tel. 089/647669 E-Mail: walter-reichl@gmx.de

Einzelmitglieder Ansprechpartner: Monika Westphal Rossdorfer Straße 24 HH D-60385 Frankfurt am Main Tel. 069/4960012 info@reisemobil-union.de

Schwesterverbände

Camper Club Italia – Associazione Camperisti Casella Postale 116 I-40033 Casalecchio di Reno Tel. 051/6331814 · Fax 6331814 Assocampi, Assoziazione Campeggiatori Iteranti Guiseppe Truini c/o Via Ottavio Assarotti 9b I-00135 Roma Tel. 0039/695060658 E-Mail: presidentetruini@gmail.com www.assocampi.it Association Camping-Caristi Jean Levasseur 16, Vielle Rue · F-78125 Orphin Tel. 0033/632015042 E-Mail: accrepa@accrepa.com www.accrepa.com

Belgian MotorhomeClub BMHC Karel Verdonck Kattenhoflaan 71 B-2960 St.-Job-in’t-Goor Tel. 0032/36451818 Fax 36466749 E-Mail:karel.verdonck38@yucom.be

Reisemobil-Club Schweiz Giacomina Wehrli Untere Plessurstraße 52 CH-7000 Chur Tel: 0041(0)812524066 Natel: 0041(0)796400501 E-Mail: wehrli.wemo@gmx.ch www.rmcschweiz.ch

Motor Home Club of Sweden, MHC Jan Jerpal St. Persgatan 15 · S-74530 Enköping Tel. + Fax 0046/0171/20889 E-Mail: jan.jerpal@ab.irf.se

Fördermitglieder Industrie PLZ 0

Thitronik GmbH Redderkoppel 5 D-24159 Kiel Tel. 0431/6666811 Fax 6666827 E-Mail: kontakt@thitronik.de www.thitronik.de

Hobby Wohnwagenwerk Ing. Harald Striewski GmbH Harald-Striewski-Straße 15 D-24787 Fockbek Tel. 04331/6060 Fax 606400 E-Mail: info@hobby-caravan.de www.hobby-caravan.de

Koch Freizeit-Fahrzeuge Vertriebs GmbH Steinbrücker Straße 15 D-25524 Itzehoe Tel. 04821/68050 info@koch-freizeit-fahrzeuge.de www.koch-freizeit-fahrzeuge.de

Caravan Metropol Martin Michalzyk Gewerbepark 7 – 8 D-02694 Niedergurig Tel. 03591/2796500 · Fax 2796501 E-Mail: info@caravan-metropol.de www.caravan-metropol.de

Rauert Reisemobil GmbH Vosskamp 5 D-26655 Westerstede Tel. 04488/861800 Fax 861818 E-Mail: Info@rauert-reisemobile.de www.rauert-reisemobile.de

TMS Messen-KongresseAusstellungen GmbH Bremer Straße 65 · D-01067 Dresden Tel. 0351/8778511 · Fax 8778546 E-Mail: dresden@tmsmessen.de www.tmsmessen.de

Camp24 Magazin Cellemedia Im Försterbusch 1 D-29313 Hambühren Tel. 05084/9885810 Fax 9885829 E-Mail: verwaltung@cellemedia.de www.cellemedia.de

PLZ 1

PLZ 3

Reise- und Wirtschaftsdienst RWD Jan Schubert-Mehrens Lehderstraße 16 – 19 · D-13086 Berlin Tel. 030/9933465 · Fax 992766224

Reise Know-How Verlag Peter Rump GmbH Osnabrücker Straße 79 D-33649 Bielefeld Tel. 0521/946490 · Fax 441047 E-Mail: info@reise-know-how.de www.reise-know-how.de

M AGAZI N Dansk AutoCamper Forening DACF Dorthe Bernth Plutovej 35 DK-7100 Vejle Tel. 0045/75825205

Fédération Luxembourgeouise de Motorhomes Lucien Blasen · B.P. 42 L-3901 Mondercange Luxemburg Tel. 0035/513276 www.flm.lu

PLZ 2 Nederlandse Kamperauto Club NKC W.A. Helwegen PB 424 · NL-3760 AK Soest Tel. 0031/33/4677070 E-Mail: secretariaat@kampeerauto.nl www.kampeerauto.nl

Green Power LED KG Böhmsholzer Weg 5a D-21391 Reppenstedt Tel. 04131/671260 Fax 671082 E-Mail: info@green-power-led.de www.green-power-led.de

Highland Musikarchiv Keplerstraße 6 D-34233 Fuldatal Tel. 0567/9341067 · Fax 9341069 E-Mail: info@highland-musikarchiv.com www.highland-musikarchiv.com


Mitglieder und Förderer der Reisemobil Union e. V.

Wohnwagen Becker GmbH & Co. KG Dörnbergstraße 15 + 17 D-34233 Fuldatal Tel. 0561/9816711 · Fax 9816724 E-Mail: info@wohnwagen-becker.de www.wohnwagen-becker.de

Knocks Motors GmbH & Co KG Schulland 1 · D-34474 Diemelstadt Tel. 05694/990990 · Fax 990992 E-Mail: Info@knocks-motors.de www.knocks-motors.de Kalabis, Ulrich Sachverständiger Gutachter Auf der Haide 16 · D-35043 Marburg Tel. 06421/483217 · Fax 482143 E-Mail: kalabis@t-online.de

Reich GmbH Ahornweg 37 · D-35713 Eschenburg Tel. 02774/93050 · Fax 930590 E-Mail: info@reich-web.com www.reich-web.com

PLZ 4

Camping Krings GmbH & Co. KG Monschauerstraße 12 D-41068 Mönchengladbach Tel. 02161/30060 · Fax 300615

Thetford Deutschland Schallbruch 14 · D-42781 Haan Tel. 02129/94250 · Fax 942525 E-Mail: infod@thetford.eu www.thetford.eu

Pioneer Electronics Deutschland Hanns-Martin-Schleyer-Straße 35 D-47877 Willich Tel. 02154/9130 · Fax 429670 E-Mail: lotz@pioneer.de www.pioneer.de Dürrwang-Mörlein Hymer-Center-Dortmund Nortkirchenstraße 63 D-44263 Dortmund-Hörde Tel. 0231/9411650 Fax 94116525 E-Mail: Info@duerrwang.de www.duerrwang.de

Rühl Leder GmbH Lahnstr. 31 – 33 D-45478 Mülheim Tel. 0208/9409490 · Fax 9409499 Mobil 0170/9077774 E-Mail: info@ruehl-leder.de www.ruehl-leder.de

HYMER-Zentrum B1 Dhonau GmbH Kölner Straße 35 –  37 D-45481 Mülheim an der Ruhr Tel. 0208/484290 Email: info@hymerb1.de www.hymerb1.de

Wellnesshome Gurdrun Tüllmann Wandelsweg 27 D-45894 Gelsenkirchen Tel. + Fax 0209/394427 Mobil 0177/4347424 E-Mail: gt@gudrun-tuellmann.de www.gt.wellnesshome.de

Messe Düsseldorf GmbH Stockumer Kirchstraße 61 D-40474 Düsseldorf Tel. 0211/456001 E-Mail: info@messe-duesseldorf.de www.messe-duesseldorf.de Messe Essen GmbH Norbertstrasse · D-45131 Essen Tel. 0201/72440 E-Mail: info@messe-essen.de www.messe-essen.de

Pieper & Co. Freizeitmärkte Sandstraße 14 – 18 D-45964 Gladbeck Tel. 02043/6990 Fax 66961 E-Mail: info@pieper-freizeit.de www.pieper-freizeit.de

Hamaland Reisemobile GmbH Pioneer Red PANTONE Butenpass 13100201C 0 0 C 0 C2 D-46414 Rhede Tel. 02872/924403 E-Mail: Info@hamaland-reisemobile.de www.hamaland-reisemobile.de

Antes Wohnmobilstellplatz­ einrichtungen Am Franzosenfriedhof 15 (Halle) Voshalsfeld 22 (Büro) D-46562 Voerde Tel. 02855/969375 E-Mail: info@antes-womoservice.de www.antes-womoservice.de

Mark Neuhaus Caravan Service Sittardsberger Allee 33 D-47249 Duisburg Tel. 0203/9850848 E-Mail: info@caravan-service-neuhaus.de www.caravan-service-neuhaus.de

PLZ 5 Hagelsschaden-Centrum Douteil GmbH Nordstraße 3 D-47475 Kamp-Lintford Tel. 02842/55555 · Fax 5555542 E-Mail: info@douteil.de www.hagelschadencentrum.de Niederrhein-Werbung Gräfenthalerstraße 46 D-47608 Geldern Tel. 02838/914415 · Fax 914430 www.niederrhein-werbung.de

Stellplatz-Consulting Dammertz-Bader Feldstraße 4 · D-47661 Issum-Sevelen Tel. 02835/954111 und 0261/5794497 E-Mail: Buero@dammertz-partner.de www.stellplatzberatung.de WC Wash Handelsvertretung Dammertz Feldstraße 4 D-47661 Issum-Sevelen Tel. 02835/954111 E-Mail: info@stellplatztechnik-dammertz.com www.stellplatztechnik-dammertz.com

Dometic Waeco International GmbH Hollefeldstraße 63 D-48282 Emsdetten Tel. 0572/8790 · Fax 879300 E-Mail: info@dometic-waeco.de www.dometic-waeco.de

LMC Caravan GmbH & Co. kg Rudolf-Diesel-Str. 4 D-48336 Sassenberg Tel. 02583/270 Fax 27138 E-Mail: judith.huesemann @lmc-caravan.de www.lmc-caravan.de

SMV-Metall GmbH Deutschland Bruchheide 8 · D-49163 Bohmte Tel. 05471/95830 E-Mail: info@smvmetall.de www.smvmetall.de

Lewandowsky-Reisemobile Am Kanal 1b D-49565 Bramsche-Achmer Tel. 05461/65488 E-Mail: udo@lewandowsky-reisemobile.de www.lewandowsky-reisemobile.de

Werbegestaltung Wouters Zieglersteg 3 D-52078 Aachen Tel. 0241/522088 E-Mail: info@wouters-aachen.de www.wouters-aachen.de Auto Conen GmbH Rudolf-Diesel Straße 15 D-52351 Düren Tel. 02421/95370 E-Mail: Info@fiat-conen.de www.fiat-conen.de

RMV Versicherungen Im Weiherchen 2 – 4 D-52525 Heinsberg Tel. 02452/977070 E-Mail: mail@rmv-versicherung.de www.rmv-versicherung.de

TEC power Sinziger Straße 34 (B9) D-53424 Remagen Tel. 02642/903872 Fax 903873 E-Mail: info@tec-power.de www.tec-power.de

Camping Service Heller Von-Bodelschwingh-Straße 10 D-53909 Zülpich Tel. 0173/1616167 E-Mail: infos@campingservice-heller.de www.campingservice-heller.de

InterCaravaning GmbH Kurfürstenstraße 37 D-56068 Koblenz Tel. 0261/1005454 Fax 1005455 E-Mail: info@intercaravaning.de www.intercaravaning.de

Hans Bley GmbH Fahrzeugbau Andernacherstraße 199 – 203 D-56070 Koblenz Tel. 0261/8009225 Fax 869139

Berger Solar Rübenacher Straße 119 D-56072 Koblenz-Metternich Tel. 0261/9221414 Fax 9219955 E-Mail: Bergersolar@t-online.de www.bergersolar.de

S G

R

SOG-Entlüftungssysteme In der Mark 2 D-56332 Löf/Mosel Tel. 02605/952762 Fax 952763 E-Mail: info@sog-dahmann.de www.sog-dahmann.de

Weingut Helmut Geil GbR Am Römer 26 D-55234 Monzernheim Tel. 06244/220 · Fax 57489 E-Mail: info@weingut-helmut-geil.de www.weingut-helmut-geil.de

Kuhn Auto Technik GmbH Ziegeleistraße 2 – 5 D-54492 Zeltingen-Rachtig/Mosel Tel. 06532/95300 Fax 953050 E-Mail: info@kuhn-autotechnik.de www.kuhn-autotechnik.de

Camping-Center Klein GmbH An der A 61 D-56637 Plaidt Tel. 02632/93880 · Fax 710623 www.camping-center.de

Vossi-Reisemobile Gartenstraße 6 D-55494 Rheinböllen Tel. 06764/301115/301114 info@vossi-reisemobile.de www.vossi-reisemobile.de

Niesmann + Bischoff GmbH Clou-Straße 1 D-56751 Polch Tel. 02654/9330 · Fax 933100 www.niesmann-bischoff.com E-Mail: Info@niesmann-bischoff.com

Eura Mobil GmbH Kreuznacherstraße 78 D-55576 Sprendlingen Tel. 06701/2030 Fax 20326 E-Mail: info@euramobil.de www.euramobil.de

Dometic GmbH In der Steinwiese 16 D-57074 Siegen Tel. 0271/6920 Fax 692313 E-Mail: info@dometic.de www.dometic.de

61


Mitglieder und Förderer der Reisemobil Union e. V. PLZ 7 Campingcenter Overath Weberstraße 12 · D-51491 Overath Tel. 02206/951310 E-mail: service@ccoverath.de www.ccoverath.de

Pro Car GmbH & Co. KG Hälverstraße 43 D-58579 Schalksmühle Tel. 02355/893200 · Fax 893290 E-Mail: Pro-car@pro-car.de www.pro-car.de

L.A.S GmbH Sani Station Osemundstraße 19 D-58636 Iserlohn Tel. 02371/963080 · Fax 963081 E-Mail: info@las-gmbh.de www.sani-station.de

HJS-Emission Technology Dieselweg 12 · D-58706 Menden Tel. 02373/9870 · Fax 987199 E-Mail hjs@hjs.com · www.hjs.com

PLZ 6

Fiat Group Automobiles Germany AG Hanauer Landstraße 176 D-60314 Frankfurt am Main Tel. 00800/34280000 (00800 FIAT 0000) E-Mai: kontakt@fiat.de · www.fiat.de

Cooldry Ditoma GmbH Geisnangstraße 9 D-71640 Ludwigsburg Tel. 07141/9902754 Fax 9902751 E-Mail: Info@cooldry.eu www.cooldry.eu

Landesmesse Stuttgart CMT Flughafenrandstraße D-70629 Stuttgart Tel. 0711/185600 · Fax 185602440 E-Mail: info@messe-stuttgart.de www.messe-stuttgart.de

ESV Schwenger GmbH & Co. KG Versicherungsmakler Herrenberger Straße 25 D-70563 Stuttgart Tel. 0711/4596020 · Fax 45960260 E-Mail: info@esv-schwenger.de www.esv-schwenger.de

Auto Geiger e. K. Hoftalstraße 18 D-71720 Oberstenfeld Tel. 07062/2082 · Fax 2085 E-Mail: Info@geiger-autohaus.de www.geiger-autohaus.de

Gisa Tex Dieselstraße 14 · D-72770 Reutlingen Tel. 07121/9090390 E-Mail: info@gisatex.de www.gisatex.de

La Strada Fahrzeugbau GmbH Am Sauerborn 19 · D-61209 Echzell Tel. 06008/91110 · Fax 911120 E-Mail: info@lastrada-mobile.de www.lastrada-mobile.de

Reimo GmbH Boschring 10 · D-63329 Egelsbach Tel. 06103/400524 · Fax 400577 E-Mail: verkauf@reimo.com www.reimo.com

Müller mobil GmbH Junkerwiese 2 · D-63697 Hirzenhain Tel. 06045/954000 · Fax 9540017 E-Mail: info@mueller-mobil.de www.mueller-mobil.de Katadyn Deutschland GmbH Nordendstraße 76 D-64546 Mörfelden-Walldorf Tel. 06105/456789/45877 E-Mail: info@katadyn.de www.katadyn.de

62

Goldschmitt techmobil GmbH Dornberger Straße 8 – 10 D-74746 Höpfingen Tel. 06283/2229100 · Fax 2229199 E-Mail: Info@goldschmitt.de www.goldschmitt.de

Ten Haaft GmbH Oberer Strietweg 8 D-75245 Neulingen Tel. 07237/48550 · Fax 485550 E-Mail: info@ten-haaft.de www.ten-haaft.de

Bürstner GmbH Weststraße 33 · D-77694 Kehl Tel. 07851/850 · Fax 85201 E-Mail: info@buerstner.com www.buerstner.com

Elomat Wassertechnik GmbH Mättich-Elomatstraße 10 D-77880 Sasbach Tel. 07841/20770 · Fax 207722 info@hygienja.de · www.hygienja.de

PLZ 8

Freizeit – Reise – Erholung – Die Freizeitmesse Messe München D-81823 München Tel. 089/94911526 E-Mail: Info@c-b-r.de · www.c-b-r.de

tegos GmbH& Co.KG Heiligenbergerstraße 44 D-88356 Ostrach Tel. 07585/1898 · Fax 1899 Mobil: 0178/8747940 E-Mail: info@tegos-systeme.de www.wohnmobil-tuer.de Caravan- und Reisemobilservice Vogl Ödenpullach 2 D-82041 Ödenpullach Tel. 089/74746090 · Fax 74746091 E-Mail: info@mcrs-vogl.de www.mcrs-vogl.de

MultiMan Hygiene& Pflegeprodukte Peter Gelzhäuser GmbH Boschstraße 6 D-82168 Puchheim Tel. 089/80071835 · Fax 80071836 Mobil 0171/8002388 E-Mail: pg@multiman.de www.multiman.de

Truma Gerätetechnik GmbH Werner-von-Braun-Straße 12 D-85640 Putzbrunn Tel. 089/46170 · Fax 4617142 E-Mail: info@truma.com www.truma.com

Jahn und Partner Versicherungen Augsburger Straße 23 –25 D-86415 Mering Tel. 08233/38090 · Fax 380918 E-Mail: jup@Jahnupartner.de www.jahnupartner.de

Carthago Reisemobilbau GmbH Carthago Ring 1 D-88326 Aulendorf Tel. 07525/92003946 Christof.Folkerts@carthago.com www.carthago.com

Dethleffs GmbH & Co. KG Arist-Dethleffs-Straße 12 D-88316 Isny im Allgäu Tel. 07562/9870 · Fax 987101 E-Mail: info@dethleffs.de www.dethleffs.de

Expocamp Freizeit- und Caravaning Center Wertheim GmbH Hymerring 1 D-97877 Wertheim Tel. 09342/93510 Fax 9351100 E-Mail: Willkommen@expocamp.de www.expocamp.de

Hymer AG Holzstr. 19 · D-88330 Bad Waldsee Tel. 07524/9990 · Fax 99922025.01.2007 17:58:13 Uhr Movera_Anz_43x30_3c.pdf Megasat Werke GmbH E-Mail: info@hymer.com Industriestraße 4a www.hymer.com D-97618 Niederlauer Tel. 09771/63567100 Fax 63567155 E-Mail: info@megasat.tv Movera GmbH www.megasat.tv Campingzubehör Holzstraße 21 · D-88339 Bad Waldsee Tel. 07424/7000 · Fax 70089191 E-Mail: Info@movera.com www.movera.com Biketec AG Flyer Fahrräder Schwende 1 HEOSolution CH-4950 Huttwil Dürrlauinger Straße 35 Tel. 0041-062959/5555 D-89356 Haldenwang E-Mail: info@flyer.ch Tel. 08222/412216 · Fax 412217 www.flyer.ch E-Mail: info@heosolution.de www.heosolution.de

Schweiz

Al-KO Kober GmbH Ichenhauserstr. 14 · D-89359 Kötz Tel. 08221/970 · Fax 97390 E-Mail: fahrzeugtechnik@al-ko.de www.alko.de

PLZ 9

Womoclick Rätenbergstr. 6 CH-9246 Niederbüren Tel. +4176/4164655, Fax +4171/4223929 E-Mail: markus.loehrer@womoclick.de www.womoclick.de

Touristik, Camping, Frankia-GP GmbH Bernecker Straße 12 D-95509 Marktschorgast Tel. 09227/7380 · Fax 73833 E-Mail: info@frankia.de www.frankia.de

Concorde Reisemobil GmbH Concorde-Straße 2 – 4 D-96132 Aschbach Tel. 09555/92250 · Fax 922544 E-Mail: zentrale @concorde-reisemobile.de www.concorde-reisemobile.de

Schell Fahrzeugbau GmbH PhoeniX Reisemobile Sandweg 1 D-96132 Aschbach Tel. 09555/92290, Fax 922929 E-Mail: barbara.schell@ phoenix-reisemobile.de www.phoenix-reisemobile.de

Stellplätze PLZ 0 Ferien und Freizeitpark Geierswalde GbR Promenadenweg 1 – 3 D-02979 Elsterheide OT Geierswalde Tel. 0174/9012658 E-Mail: urlaub@geierswaldersee.de www.geierswaldersee.de

Hotel Restaurant »Zur Fichtenbreite« Fichtenbreite 5 D-06869 Coswig-Buro Tel. 034903/30516 Fax 30519 E-Mail: info@hotel-fichtenbreitehubertusberg.de www.hotel-fichtenbreitehubertusberg.de


Mitglieder und Förderer der Reisemobil Union e. V. PLZ 1 Wohnmobil Park Berlin Waidmannsluster Damm 12 – 14 D-13509 Berlin Tel. 030/20166333 · Fax 20166334 E-Mail: info@stellplatz-berlin.de www.stellplatz-berlin.de

PLZ 2

Gasthaus zum Kiekeberg Am Kiekeberg 5 D-21224 Rosengarten Tel. 040/7905021 · Fax 79144776 E-Mail: Info@kiekeberg.de www.kiekeberg.de Wohnmobilpark Büsum Heider Str. 8 · D-25761 Büsum Fax 04834/2050 E-Mail: Info@wmv.de

Camping Nordsee Dithmarscher Straße 41 D-25761 Büsum Tel. 04121/737335 · Fax 737333 E-Mail:Info@campimg-nordsee.de www.camping-nordsee.de

Genussreise – mobil erleben Wennerstorfer Kirchweg 68 D–21279 Wenzendorf Tel. 0173/9696222 E-Mail: info@genussreise.info www.genussreise.info Stadtwerke Wilhelmshaven Luisenstraße 8 D-26363 Wilhelmshaven Tel. 04421/2910 E-Mail: Info@sww-gmbh.de www.sww-gmbh.de

Gemeinde Lemwerder Stedingerstraße 51 D-27809 Lemwerder Tel. 0421/673939 · Fax 673951 E-Mail: info@lemwerder.de www.lemwerder.de

PLZ 3

Driburg Therme GmbH Georg-Nave-Straße 24 D-33014 Bad Driburg Tel. 05253/70116 E-Mail: info@driburg-therme.de www.bad-driburg-Therme.de Stadt Rietberg Rügenstraße 1 · D-33397 Rietberg Tel. 05244/986201 E-Mail: Info@stadt-rietberg.de www.stadt-rietberg.de

Bad Sachsa Info Am Kurpark 6 · D-37441 Bad Sachsa Tel. 05523/30090 · Fax 300949 E-Mail: touristik@badsachsainfo.de www.badsachsainfo.de

Tourist-Information Rotenburg a. d. Fulda Weingasse 3 D-36199 Rotenburg a. d. Fulda Tel. 06623/5555 · Fax 933153 E-Mail: tourist-info@rotenburg.de www.rotenburg.de Mobilcamping unter der Homburg Linnenkämper Straße 33 D-37627 Stadtoldendorf Tel. 0172/8022410 + 0172/5249583 E-Mail: reisemobilstellplatz@hotmail.de www.mobilcamping-homburg.de Wohnmobilstellplatz Ilsenburg Ilsetal 6 · D-38871 Ilsetal/Harz Tel. 0172/2757891 E-Mail: info@draculatours.de www.draculatours.de

PLZ 4

Stadt Goch Tourist Info Markt 2 · D-47574 Goch Tel. 02823/320148 · Fax 320748 E-Mail: Torsten.Kauling@goch.de www.goch.de www.reisemobilwallfahrt.de

Niederrheintourismus GmbH Willy-Brandt-Ring 13 D-41747 Viersen Tel. 02162/817903 E-Mail: info@niederrheintourismus.de www.niederrheintourismus.de

Wohnmobilpark Hexenland-Sevelen Feldtsraße 4 D-47661 Issum-Sevelen Tel. 02835/954111 · Fax 954123 www.wohnmobilparkhexenland-sevelen.de

Wohnmobilhafen Nettersheim Urftstraße D-53947 Nettersheim Tel. 02486/1246 · Fax: 203048 E-Mail: info@nettersheim.de www.wohnmobilstellplatz.de www.nettersheim.de

WiSta Diepholz Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing Diepholz mbH Rathausmarkt 1 · D-49356 Diepholz Tel. 05441/909207 E-Mail: wista@stadt-diepholz.de www.wista-diepholz.de

Camping-Reisemobilpark Treviris Luxemburger Straße 81 D-54294 Trier Tel. 0651/8200911 · Fax 8200567

Wohnmobilpark Xanten Fürstenberg 6 · D-46509 Xanten Tel. 02804/219588 E-Mail: post@womopark-xanten.de www.womopark-xanten.de Varus-Deele Cafe-Landgasthof Venner Str. 67 · D-49565 Bramsche Tel. 05468/9736/9737 www.varusdeele.de

Stadtmarketing Bramsche Maschstraße 9 D-49565 Bramsche Tel. 05461/935514 stadtmarketing@bramsche.de www.bramsche.de

Camping- und Reisemobil­ stellplatz Waldwinkel Zum Dreschhaus 4 D-49565 Bramsche-Kalkriese Tel. 05468/938235 · Fax 938026 E-Mail: kontakt@campingplatzwaldwinkel.de www.campingplatz-waldwinkel.de

PLZ 5 Tourist-Information Bocholt Nordstraße 14 · D-46399 Bocholt Tel. 02871/5044 E-Mail: info@tourist-info-bocholt.de www.tourist-info-bocholt.de

Stadt Geldern Der Bürgermeister Stadtmarketing und Kulturbüro Issumer Tor 36 D-47608 Geldern Tel. 02831/398120 · Fax 398130 E-Mail: Heinz-Theo.Angenvoort @geldern.de www.geldern.de

Reisemobilhafen Köln An der Schanz · D-50735 Köln Tel. 0178/4674591 info@reisemobilhafen-koeln.de www.reisemobilhafen-koeln.de

GHT-Park-Reisemobilhafen Dr. Antonie-Krebs-Straße 7 D-52349 Düren Tel. 02421/33847 · Fax 33847 E-Mail: info@ght-park-dueren.de www.ght-park-dueren.de

Gemeinde Ürzig/Mosel Finkenweg 10 D-54539 Ürzig/Mosel Tel. 06532/4333 E-Mail: info@uerzig.de www.uerzig.de

»Historische Wassermühle« Mariette Spohr GmbH Mühlenstraße 1 D-54587 Birgel/Vulkaneifel Tel. 06597/92820 · Fax 9282149 E-Mail: info@moulin.de www.muehle-birgel.de

Eifel Tourismus (ET) GmbH Kalvarienbergstraße 1 D-54595 Prüm Tel. 06551/96560 · Fax 965696 E-Mail: Info@eifel.info www.eifel.info

Weingut Helmut Geil Am Römer 26 D-55232 Monzernheim Tel. 06244/220 Fax 57489 E-Mail: weingut-helmut-geil @t-online.de

Wohnmobilpark Bingen Mainzer Straße (Ausserhalb) D-55411 Bingen-Gaulsheim Tel. 06725/308789 Fax 308788 info@wohnmobilpark-bingen.de www.wohnmobilpark-bingen.de Stadt Zell Balduinstraße 44 D-56856 Zell/Mosel Tel. 06542/96220 Fax 962229 E-Mail: Info@zellerland.de www.zellerland.de www.zellmosel.de

Rumkerhof Stellplatz Weslarner Straße 30 D-59505 Bad Sassendorf Tel. 02921/53118 · Fax 9818284 www.rumkerhof.de

PLZ 6

Saarpfalz-Touristik Am Forum 3 D-66424 Homburg Tel. 06841/104194 Fax 104195 E-Mail touristik@saarpfalz-kreis.de www.saarpfalz-kreis.de

Stadt Bexbach Rathausstraße 68 D-66450 Bexbach Tel. 06826/529143 · Fax 529149 E-Mail: Info@bexbach.de www.bexbach.de

Freizeitzentrum Bostalsee Am Seehafen D-66625 Nohfelden-Bosen Tel. 06852/90100 · Fax 901020 E-Mail: info@bostalsee.de www.bostalsee.de

Das Bad Merzig Saarwiesenring 3 D-66663 Merzig Tel 06861/770730 · Fax 77073110 E-Mail: info@das-bad-merzig.de www.das-bad-merzig.de

Stadt Wadern Stabsstelle Wirtschaftsförderung und Tourismus Marktplatz 13 D-66687 Wadern Tel. 06871/507118 · Fax 507130 E-Mail: hpebert@wadern.de www.wadern.de

Stadt Edenkoben Büro für Tourismus Poststraße 33 D-67480 Edenkoben Tel. 06323/959222 E-Mail: touristinfo@vg-edenkoben.de www.edenkoben.de www.garten-eden-pfalz.de

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Mitglieder und Förderer der Reisemobil Union e. V.

PLZ 7 Stadt Nürtingen Marktstraße 7 D-72622 Nürtingen Tel. 07022/750 · Fax 75380 E-Mail: Info@nuertingen.de www.nuertingen.de

Tourismus GmbH Bad Säckingen Waldshuter Straße 20 D-79713 Bad Säckingen Tel. 07761/56830 E-Mail: tourismus@bas-saeckingen.de www.bad-saeckingen.de Deutsche Fachwerkstraße Regionalstrecke Neckar-SchwarzwaldBodensee Marktplatz 11 D-74321 BietigheimBissingen Tel. 07142/74287 E-Mail: tourismus@bietigheim-bissingen.de www. bietigheim-bissingen.de

Tourist-Information Heilbronn Heilbronn Marketing GmbH Kaiserstraße 17 D-74072 Heilbronn Tel. 07131/562270 · Fax 563349 info@heilbronn-marketing.de www.heilbronn-tourist.de

Stadtinformation Calw Sparkassenplatz 2 · D-75365 Calw Tel. 07051/167399 Fax 167398 E-Mail: stadtinfo@calw.de www.calw.de

PLZ 8 Alpencamp am Wank Wankbahnstraße 2 D-82467 Garmisch-Partenkirchen Tel. 08821/9677805 E-Mail: Info@alpencamp-gap.de www.alpencamp-gap.de

Burghauser Touristik GmbH Stadtplatz 112 D-84489 Burghausen Tel. 08677/887140 · Fax 887144 touristinfo@burghausen.de www.tourismus.burghausen.de

PLZ 9

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Aroud.ru Travel Company Postfach 14 RU-185002 Petrozawodsk Tel. 0078/142/565046 Mobil 007911/4011101 around@karelia.ru www.around-karelia.ru

Helmut Knaus KG Campingparks Marktbreiter Straße 11 D-97199 Ochsenfurt Tel. 09331/983180 Fax 9831850 www.knauscamp.de

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Das Reisemobil Service-Magazin

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Alle Neuheiten 2014 Reisemobile & Zubehör

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RU-Intern

Organisation der Reisemobil Union e. V.

Geschäftsstelle Monika Westphal

RU-Bankverbindung: Postbank Konto 658 182 307 · BLZ 250 100 30 IBAN DE 56 2501 0030 0658 182307 BIC PBNKDEFF

Rossdorfer Straße 24 HH D-60385 Frankfurt am Main Tel. 069/4960012 E-Mail: info@reisemobil-union.de

Präsidium Wolfgang Baumeister

Volker Grasberger

Präsident

Philipp Rhein

Gaby Baumeister

Walter Reichl

1. Schatzmeister

Vizepräsident

2. Schatzmeister

Schriftführerin

Position

Name

Straße

PLZ/Ort

Telefon

Mobil

Präsident

Wolfgang Baumeister

Zur Wöllenbök 50

45239 Essen

0201/4087498

0163/7340930

E-Mail praesident@reisemobil-union.de

Vizepräsident

Volker Grasberger

Falkensteiner Straße 37

74229 Oedheim

07136/21424

0171/4972354

vizepraesident@reisemobil-union.de

0160/99464413

1. Schatzmeister

Philipp Rhein

Kriemhildenstraße 35

64653 Lorsch

0251/588291

2. Schatzmeister

Walter Reichl

Laufzorner Straße 5

81545 München

089/647669

schatzmeister2@reisemobil-union.de

schatzmeister@reisemobil-union.de schriftfuehrer@reisemobil-union.de

Schriftführerein

Gaby Baumeister

Zur Wöllenbök 50

45239 Essen

0201/402857

Beauftragter Reisemobilclubs

Hans-Rudolf Bader

Potsdamer Straße 28

56075 Koblenz

0261/5794497

0177/4038500

clubbeauftragter@reisemobil-union.de

Beauftragter für internationale Kontakte

Werner Amian

Obernstraße 2

41516 Grevenbroich

02181/74191

0173/3270346

international@reisemobil-union.de

Projektbeauftragter

RU-Berater Ulrich Kalabis

Hans-Rudolf Bader

Beauftragter Reisemobilclubs

Sachverständiger/Gutachter Reisemobile

German Saam

Ulrich Dähn

Reisemobilfahrer mit Handicap

Wolfgang Ramsteck

Fachberatung Stellplätze

Wolfgang Ritze

Theo Dammertz

FB Versicherungsfragen

Name

Straße

PLZ/Ort

Telefon

Wolfgang Ritze

Lindenweg 7

D-16727 Oberkrämer

033055/211953

Ulrich Kalabis

Auf der Halde 16

D-35043 Marburg

Homepage/Internet

Gerhard Reisch

Rechtsanwalt, Beratung Reisemobilbereich

Berater Technik und innere Organisation

Markus Stenzel

Thomas Scholz

Rechtsanwalt, Beratung Vereins-, Zivil-, Verkehrsrecht

Fachberatung Stellplätze

Fax

Mobil

E-Mail

06421/483217

-482143

0172/6560326

ulrich.kalabis@reisemobil-union.de

-41268

0151/27027017

Ulrich Dähn

Postfach 2001

D-36230 Bad Hersfeld

06621/77094

Markus Stenzel

Gartenstraße 47

D-41460 Neuss

02131/4245848

info@horbach24.de ulrich.daehn@reisemobil-union.de m.stenzel@hostingundservice.de

Theo Dammertz

Feldstr. 4

D-47661 Issum-Sevelen

02835/954111

-9541123

theo.dammertz@reisemobil-union.de

Thomas Scholz

Kolpingplatz 11

D-56642 Kruft

02652/582493

-582495

thomas.scholz@reisemobil-union.de

0322/26850173

Wolfgang Ramsteck

Weinberggasse 16

D-88481 Balzheim

07347/26850173

German Saam

St.-Bruno-Straße 13

D-97424 Schweinfurt

09721/83205

Gerhard Reisch

Am Mühläckerstraße 11

D-97520 Röthlein

09723/91160

0171/8319132

wolfgang.ramsteck@reisemobil-union.de

0170/5167039

german.saam@reisemobil-union.de gerhard.reisch@reisemobil-union.de

Regionale Ansprechpartner für Einzelmitglieder – geordnet nach Postleitzahlen Name

Straße

PLZ/Ort

Telefon

E-Mail

Kluge, Peter

Rade 11

21465 Reinbeck

040/7224629

Peklu42@gmx.de

Lührssen, Wilfried

Claus-Störtebecker-Straße 5

27607 Langen

0471/9009483

windspiel@freenet.de

Thiele, Fritz

Leipziger Straße 292

34123 Kassel

0561/526962

vadderfritz@aol.com

Sternitzke, Reinhard

Himmelreich 13

38302 Wolfenbüttel

05331/78622

rsternitzke@web.de

Engelskirchen, Hubert

Schildberg 46

45475 Mühlheim/Ruhr

0208/470116

Hubert.engelskirchen@web.de

Schröter, Norbert

Boschheideweg 66

47447 Moers

02841/61194

n.w.schroeter@gmx.de

Frank, Klaus

Im Vorhaupt 11

56294 Münstermaifeld

02605/4340

k.e.frank@t-online.de

Schulte-Sutum, Theodor

Auf den Steinen 17

56594 Willroth

0172/6517871

Schulte-sutum@online.de

Bölling, Joachem

Am Reygelskamp 8

57462 Olpe-Rohde

02761/64881

Jochem.boelling@web.de

Heckwolf, Albert

Nordendstraße 12

63110 Rodgau

06106/876271

albertheckwolf@web.de

Grasberger, Volker

Falkensteiner Straße 37

74229 Oedheim

07136-21485

volker.grasberger@t-online.de

Walter, Albert

Rosentrittstraße 10

74906 Bad Rappenau

07264/205166

albert.walter@kabelbw.de

Westphal, Kurt

Hainweg 14

87727 Babenhausen

0172/8304622

kurwes@hotmail.de

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Vorschau/Impressum

Vorschau auf die Ausgabe 04/2014 Neues von den RU-Kampagnen, Touren & Trips.

D

ie Mobil Szene aktuell soll für alle pünktlich im Postkasten liegen. Deshalb unsere Bitte: Schickt so früh wie irgend möglich Eure Texte (bitte nur als Word-Dateien im Format RTF speichern!) per Mail mit Fotos (digital mit Bildunterschriften im JPEG-Format), evtl. Clublogos ausschließlich an den Leiter RU Presse & PR Peter Hirtschulz. Er sortiert vor und gibt sie geordnet und vorredigiert an den Verlag weiter. Noch mal der Hinweis: Keine Vorlayouts in Graphikprogrammen wie Corel Draw oder Ähnliches schicken, keine Fotos in Word-Dokumente als Grafik einbinden, Texte bitte nicht formatieren. Silbentrennung unbedingt ausschalten! Nur als Word-Datei im RTF- oder Doc-Format schicken! Clubberichte, die nicht an die MSa-Hauptredaktion gehen, können nicht veröffentlicht werden! Die Adressen der Ansprechpartner stehen auf Seite 65 und unten im Impressum. Mobil Szene aktuell gibt es nur im Mitglieds-Abo. Also bitte Mitgliedsantrag ausfüllen und abschicken, Abo beginnt automatisch. Bei dem geringen Abopreis ist klar, dass unsere Mobil Szene aktuell nur durch Unterstützung der Industrie existieren kann. Wir bedanken uns an dieser Stelle bei allen Firmen und Fördermitgliedern, die mit ihrer Werbung helfen den europäischen Reisemobil-Tourismus zu fördern. �

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Vorschau · Neues von den RU-Kampagnen · Reisemobil Union stellt sich neu auf · Treffen & Touren & Trips: Berichte von Veranstaltungen, Treffen und Fahrten der Clubs

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Redaktionsschluss ·· Redaktionsschluss Abgabe an die Hauptredaktion Leiter Presse & PR Peter Hirtschulz (E-Mail: presse@reisemobil-union.de) für Mobil Szene 3/2014 ist der 11. August 2014. ·· Schlusstermin Abo-Änderungen für Mobil Szene 4/2014 ist der 23. September 2014.

Impressum Herausgeber: Reisemobil Union e.V. Dachverband der Reisemobilfahrer Präsident Wolfgang Baumeister Internet: www.reisemobil-union.de praesident@reisemobil-union.de Geschäftsstelle: Monika Westphal Rossdorfer Straße 24 HH D-60385 Frankfurt am Main Tel. 069/4960012 E-Mail: info@reisemobil-union.de Verlag: Verlag & Medien-Service Rheinallee 10-11 D-53639 Königswinter Tel. 02223/27318 + 28935 Fax 4316 E-Mail: v-medienservice@t-online.de Chefredakteur: Alfred Alkoven (V.i.S.d.P.) Geschäftsführender Redakteur: Claus-Detlev Bues E-Mail: redaktion@mobiltotal.de

66

Hauptredaktion Reisemobil Union e. V.: Leiter Presse & PR Peter Hirtschulz Liguster Weg 9 D-40880 Ratingen Tel. 02102/444993 presse@reisemobil-union.de Mitarbeit: RU-Präsidium, RU-Berater, ReisemobilClubs , Jörg Nullmeyer, u.v.m. Fotos: Clubautoren, Mobil Total, Mobil-Medien, Archiv Layout: publish! Medienkonzepte GmbH D-30539 Hannover www.publish-medien.de Anzeigenleitung: E. Andreas Bues Zur Zeit ist Anzeigenpreisliste Nr. 18 vom 1. November 2013 gültig. Erfüllungsort und Gerichtsstand: Königswinter

Druck: AJSP GmbH Vilnius/Litauen Vertrieb + Sonderversand: siehe Verlag Abonnement: RU-Geschäftsstelle E-Mail: info@reisemobil-union.de Erscheinungsweise: 4 x im Jahr Jahresabo Inland: 12,– Euro zzgl. 6,40 Euro Versand bei Bankeinzug; Mitglieder der RU erhalten die MSa zu einem vergünstigten Abopreis Erscheinungstermin: für Ausgabe 4/2014 ist der 29. September 2014 Copyright: © by Verlag & Medien-Service Königswinter. Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich ge-

schützt. Mit Ausnahme der gesetzlich zugelassenen Fälle ist eine Verwertung ohne Einwilligung des Verlags strafbar. Für unverlangt eingesandte Manuskripte, Dateien, E-Mails, Fotos, Zeichnungen und Karten kann keine Haftung übernommen werden. Beiträge der Reisemobilclubs geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und der Reisemobil-Union e.V. wieder. Mobil Szene aktuell wird lösungsmittelfrei auf Umweltpapier gedruckt, das zu 50% aus Altpapier und zu 50% aus absolut chlorfreiem Sulfatzellstoff besteht. Im gleichen Verlag erscheint auch »Mobil Total«, das große Reisemobil Service-Magazin, mit über 103.400 Stellplätzen in 37 europäischen Ländern.

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Europaweit die Nr. 1 mit Wohnmobil-Stellplätzen

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MobilSzene aktuell ist die Mitgliederzeitung des Dachverbandes der Reisemobilfahrer.

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