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UN UNABHÄNGIGES N AB A HÄ Ä NG N IG G ES M MAGAZIN A AZ AG AZIN IN N FFÜR ÜR Ü RA AUTO, UT T O, O, M MOBILITÄT, OB B ILL ITT Ä ÄT, RE REIS REISEN IS S EN NU UND N V ND VERKEHR ERKE ER K HR KE

STÄDTE VERKEHRSATLAS 2011 SO GUT IST UNSER ÖPNV

DEUTSCHLANDS ERSTER

CARSHARING ATLAS 2011

DEUTSCHLANDS NEUER ONLINE & DIREKT AUTOMOBILCLUB

EO E IELEUR LL SP 5.00N0 ! TO NT VONN NE N I ER I WIM W GEW GPREEISE ZU

IN D IN DEUTSCHLAND EUTSCHLAND | W WINTER I N T E R 22011 011 | w www.mobil.org w w. m o b i l . o r g


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Liebe Leser, Nein, nein und nein! Kinder, denen keine gute Kinderstube zuteil wird wiederholen sich gerne in diesen vier Worten und stampfen gleichzeitig trotzig auf den Boden. Hier hilft wenig elterliche Argumentation und auch keine Schokolade. Mit viel Glück legt sich diese Haltung in der Pubertät, tut sie es nicht, zieht sie sich wie ein roter Faden durchs ganze Leben. Niemand will dann wohl länger mit solchen Leuten zu tun haben. Das sind keine freundlichen Kollegen oder Nachbarn und Spaß macht es auch nicht. Das müssen sich wohl Klaus Wowereit und Christian Ude auch gerade denken. Erster ist regierender Bürgermeister und hat gerade die Grünen aufgrund ihrer „Nein, nein und nein“ Haltung zur Stadtautobahn zum Spielen auf die Wiese geschickt und sich jetzt die CDU als neuen Partner für seine Berliner Koalition angelacht. Diese hat schon signalisiert, dass man über alles reden könne. Ähnlich erging es auch dem Münchner OB Christian Ude, der den Grünen aufgrund der Blockadehaltung zur 3. Startbahn am Münchner Flughafen das „Nein als oberstes Dogma“ bescheinigte und damit deren Regierungsfähigkeit anzweifelte. Die Grünen als bundesweite „Dagegen Partei“ das trifft es wahrscheinlich am ehesten: Gegen Stuttgart21, gegen die Berliner Stadtautobahn, gegen die 3. Startbahn am Münchner Flughafen, gegen, gegen, gegen. Einfach gegen alles was größer als ein Windrad ist. Das mag zwar örtlichen Bürgerinitiativen gefallen stürzt aber ein Land in die Bedeutungslosigkeit aufgrund Tatenlosigkeit. Konjunktur braucht Infrastruktur. Ja zur Infrastruktur! Kennen Sie Mobil in Deutschland schon? Wenn nicht, dann möchten wir das mit diesem Magazin ändern. Mobil in Deutschland e.V. ist der neue Direkt- und Online-Automobilclub in Deutschland! Sie bekommen volle Automobilclubleistung zu einem genialen online Preis und das ab 24 EUR im Jahr. Pannen- & Unfallhilfe, Abschleppen, Reiseservice, Rechtsauskunft und viele weitere Rabatte und Einkaufsvorteile. Wenn es Ihnen also nichts ausmacht, dass im Pannenfall nicht ein gelbes, sondern ein silbernes Fahrzeug zu Ihnen kommt und Ihnen im Not- und Pannenfall weiterhilft, dann sind Sie bei uns silberrichtig aufgehoben. Außerdem sind wir Ihr Interessensvertreter als Autofahrer. Wir wollen, dass Sie Mobil in Deutschland sind. Wir mögen keine Bevormundung der deutschen Autofahrer. Die Menschen sollen selber entscheiden. Das Auto ist das wichtigste Verkehrsmittel in Deutschland und das wird sich auch in absehbarer Zeit nicht ändern. Clever und Mobil in Deutschland eben. Jetzt auf www.mobil.org Mitglied werden und sofort von all unseren Vorteilen profitieren. Wir freuen uns auf Sie.

INHALT 06-07

Deutschlands erster Carsharing-Atlas

08

POLITIK Mobilität ist ein Grundbedürfnis Dr. Martin Zeil im Interview

10-11

AUTOMOBIL Große Familienkombis im Vergleich

12-13

INTERVIEW Klaus Wowereit und Christian Ude

14-15

REISEN & FLIEGEN Neues von den deutschen Flughäfen

16-17

MOBILITÄT Blitzerwahnsinn in Deutschland

18

SERVICE Wintercheck fürs Auto

23

MITGLIEDSSEITE Sie haben das Wort

24-25

TITELTHEMA Mobil in Deutschland e.V. ist Deutschlands neuer Automobilclub

26-27

X-MAS SPECIAL Weihnachtsgeschenke für mobile Menschen, Sudoku Gewinnspiel

Viel Spaß beim beeim im Lesen!

28-31 Dr. Michael Haberland 1. Vorsitzender Mobil in Deutschland e.V. www.mobil.org

TITELTHEMA

TITELTHEMA Städte Verkehrsatlas ÖPNV So sieht Ihr Nahverkehr aus!

32

KOLUMNE Willy Astor und Markus Majowski

IMPRESSUM

Mobil in Deutschland Magazin. Unabhängiges Magazin für Auto, Mobilität, Reisen und Verkehr • AUSGABE: Winter 2011, Erscheinungsweise: Dreimal im Jahr • AUFLAGE: 510.000 Exemplare bundesweit • HERAUSGEBER: Haberland Beratungs- und Verlagsgesellschaft, Dr. Michael Haberland, Tulpenweg 24, 81379 München FÜR Mobil in Deutschland e.V., Elsenheimerstr. 53, 80687 München, Tel.: 089 / 9213 007-0 , Fax: 089 / 9213 007-77, E-Mail: info@mobil.org, www.mobil.org • VERANTWORTLICH: Dr. Michael Haberland • CHEFREDAKTION: Julitta Ammerschläger REDAKTION: Janine Haberland, Katharina Schwach, Stefanie Will und David Navratil • MARKETING: Ralf Baumeister • GESTALTUNG/GRAFIK/DTP: Suny Mayer (die denkbar Wolfgang Greiner, München) • DRUCK: pva, Druck und Medien Dienstleistungen GmbH • GERICHTSSTAND UND ERFÜLLUNGSORT: München. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher Genehmigung. Namentlich gekennzeichnete Artikel geben die Meinung des Verfassers wieder.

34

PERSÖNLICHKEITEN Sänger "DJ Ötzi" Gerry Friedle


4 ................................................................................MOBIL IN DEUTSCHLAND // WINTER 2011

TEILEN STATT KAUFEN

CARSHARING ATLAS 2011 DEUTSCHLAND ENTDECKT CARSHARING

Neulich im Cafe. Ich vor einem Latte Macchiato, da rauscht mit wehendem Haar eine alleinerziehende Schwabinger Mama mit dem allerneuesten Mini-Cabrio an mir vorbei. Eine halbe Stunde später hupt mich mein Nachbar, der VorzeigeÖko, an. Er winkt aus einem verchromten Audi A1. Ich besteige meinen Drahtesel, frage mich: Was geht da vor?

TITELTHEMA

Carsharing lautet die Antwort. Bei Carsharing teilen sich mehrere Leute ein Auto. Gerade in Städten gehen immer mehr Unternehmen damit an den Start. Denn: Ein neues Auto fahren zu wollen, ohne dass man die Verantwortung und Kosten schultern muss, liegt im Trend. Zwar ist die Idee nicht neu, die ersten klassischen Carsharing-Unternehmen gibts seit 20 Jahren, doch der vor kurzem vollzogene Imagewandel („Raus aus der verstaubten Ökokiste, rein in die bunte Autowelt“) lockt jetzt auch ein ganz junges Klientel.

Die Betreiber: Bei den ersten Carsharing-Anbieter (z.B. Teilauto, Stattauto) haben

sich Bürger zusammengetan, Initiativen gegründet und Autos geteilt. Man wollte die Umwelt entlasten, die Stadt von Staus und Parkchaos befreien. Carsharing war sozial, ökologisch und preisgünstig. Heute ist Carsharing das und noch viel mehr. Denn: Carsharing ist mittlerweile auch Marketinginstrument und Goldgrube. Hier lassen Autohersteller ihre neuen Wagen Probefahren, führen Kunden auch an Elektromobilität heran (u.a. Drive Now, Quicar). Hier mischen Autovermieter wie Europcar mit (z.B. Car2go), die vom Trend zur Kurzmiete profitieren wollen. Die Orte: Carsharing-Anbieter gibt es vor allem in den Städten. Die meisten Städte in Deutschland bedient Flinkster, das Carsharing der Deutschen Bahn. Dann gibt es Carsharing-Anbieter, die regional und/oder lokal agieren. Dennoch: Viele CarsharingAnbieter ermöglichen eine Quernutzung. Heißt: Mit einer Mitgliedschaft bei Stattauto München kann ich auch ein Auto bei Cambio in Köln buchen. Dann gelten zwar die Tarife von Köln, doch man muss nicht erneut eine Mitgliedschaft beantragen bzw. eine Monatsgebühr überweisen. Die Fahrzeuge: Bei Carsharing-Anbietern, hinter denen Autovermieter und Herstel-

FÜR WEN LOHNT SICH DAS? Carsharing ist für Menschen geeignet, die im Jahr höchstens 12 000 Kilometer fahren. Denn dann sparen sie Geld: Rund 320 Euro kostet ein Kleinwagen im Monat, und viele werden oft nur eine Stunde am Tag genutzt. Laut der Unternehmensberatung Frost & Sullivan haben Carsharer jährlich rund 1700 Euro mehr in der Kasse als Autobesitzer.

ler stehen, sind die Fahrzeuge fabrikneu, und es gibt wenig Auswahl an unterschiedlichen Fahrzeugtypen. Hier will man einem potentiellen Kunden ein ganz bestimmtes Auto schmackhaft machen. Eine größere Bandbreite an Fahrzeugen bieten regionale Carsharing-Anbieter. Stadtmobil oder Cambio etwa haben neben Kleinwagen auch Familienkutschen, Cabrios oder Transporter im Fuhrpark. Wie viel kostet mich Carsharing? Zuerst simulierten wir einen Kunden, der zwei

ZAHLEN, FAKTEN Zum 1. Januar 2011 meldete der Bundesverband Carsharing e.V. 190.000 Carsharing-Teilnehmer in Deutschland. Das sind 20,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Durch brandneue Anbieter wie Zebramobil oder Drive Now ist im Laufe diesen Jahres die Zahl weiter nach oben geschnellt. Für 2016 werden europaweit 9 Millionen Carsharing-Nutzer vorhergesagt.

DER ERSTE CARSHARINGATLAS 2011 Mobil in Deutschland e.V. nimmt sich als erster Automobilclub dieses Themas an und fragt in seinem Carsharing-Atlas: Wer sind die Unternehmen, was bieten sie an und zu welchem Preis? Gibt es versteckte Kostenfallen? 10 Kategorien hat Mobil in Deutschland bewertet und nach dem Schulnotensystem benotet.

Stunden lang eine Shoppingfahrt macht und dabei 20 km zurücklegt. In Fall 2 wurde das Auto sechs Stunden gebucht. Das reicht für eine Fahrt zu Ikea, auf der Rückfahrt zum Supermarkt, dann noch schnell die Kinder vom Musikunterricht abholen und zurück zum Abendbrot. Fall 3 entspricht dem klassischen Tagesausflug ins grüne Umland, mit einer Strecke von 100 km. Und zuletzt wollten wir das Carsharing-Modell auch noch für den Wochenendtrip testen, von Freitag 12 Uhr bis Sonntag 18 Uhr. Die Probebuchungen zeigen: Carsharing in seiner neuesten Version, mit spontaner Fahrzeugaufnahme am Straßenrand, verlockendem Minutenpreis und ohne Monatsgebühr eignet sich vor allem für kurze Stadtfahrten. Für eine längere, vielleicht sogar mehrtägige Fahrt lohnen sich die Anbieter mit geringer Stundenpauschale dank Mitgliederbeitrag, Monatsgebühr und Kilometerpauschale. Übrigens: Wer mal ein Wochenende raus will, kann ohne Bedenken auch zum Autovermieter. Europcar etwa bietet den Smart pro Tag für rund 65


Winterüberraschung? Ohne Voranmeldung: Winter-Check bei DEKRA.

Liebe Leser, wer hätte das gedacht. Car Sharing kommt nun groß in Mode! Obwohl schon länger durch verschiedene lokale Firmen angeboten, erlebt Carsharing plötzlich eine Renaissance und ist in aller Munde! Wie kommts? Nun, zum einen steigt der Bedarf an individueller Mobilität, die jüngeren Generationen haben andere Vorstellungen davon und haben auch andere Ansprüche an Mobilität, wie das vielleicht noch vor einigen Jahren der Fall war. Zum anderen liegt es daran, dass es neue, innovative und sehr flexible Konzepte gibt, die eher auf jüngere Zielgruppen zugeschnitten sind. Gerade in Ballungsräumen gibt es diese neuen Angebote und man kann sicher sein, dass noch in vielen weiteren Städten neue Anbieter folgen werden. Es lohnt sich auf jeden Fall diese Angebote zu vergleichen, so lässt sich das Passende für die eigenen, oft unterschiedlichen Bedürfnisse finden. Wie auch immer Sie die nächsten Monate unterwegs sein werden, ich wünsche Ihnen eine allzeit sichere Fahrt durch den kommenden Winter! Herzlichst, Ihr Ralf Baumeister

MOBIL IN DEUTSCHLAND // SOMMER 2011 .............................................................................

5

Ralf Baumeister, stellvertretender Vorsitzender Mobil in Deutschland e.V.

Euro an. Das ist günstiger als eine Tagesfahrt mit Drive Now oder Car2go. Monatsgebühr: Verlangt ein Carsharing-Anbieter eine monatliche Grundgebühr wirkt sich das auf den Minuten- bzw. Stundenpreis aus. Was ist inklusive beim Preis? Carsharing-Autos müssen nicht geputzt, nicht

zum TüV oder zum Winterreifenwechsel gebracht werden. Carsharing-Autos haben oft reservierte Parkplätze. Doch dann gibt es auch versteckte Kosten. Der Selbstbehalt in Sachen Versicherung unterscheidet sich enorm. Nicht bei allen ist der Kilometerpreis bereits im Minutenpreis enthalten und manchmal ist die verspätete Rückgabe höher als der Mietpreis.

REISEN MIT HUND

Wie funktioniert die Autofahrt per Carsharing? Zuerst muss man sich per

Internet oder an einer Station registrieren lassen. Die Anbieter wollen dann den Führerschein und den Personalausweis sehen (ganz selten reicht die Führerscheinnummer per Internet). Dort erhält man dann eine Art Kundenkarte oder einen Sticker mit integriertem Chip, der auf den Führerschein geklebt wird. Toll: Manche bringen die Kundenkarte persönlich vorbei oder versenden sie. Wie komme ich dann an ein Auto? Während bei „alten“ Carsharing-Anbietern der Wagen an einer festen Station abgeholt und zurückgebracht werden muss, kann man bei „jungen“ Anbietern den nächstgelegenen Wagen oft per App orten und für 15 Minuten reservieren. Dann nur noch Karte oder Chip an die Frontscheibe halten (dort ist der Kartenleser versteckt), PIN eintippen und los geht die Fahrt.

Kompetent, flexibel und unbürokratisch.

Die Internetseiten: Klare, ansprechende Seiten haben wir top bewertet. Toll finden

wir auch Videos, die den Erstnutzern den Einstieg in die Welt des Carsharings erklären. DAS ERGEBNIS:

Alle Bewertungsdetails auf www.mobil.org

© VW

Unser Sieger ist Flinkster. Das Carsharing der Deutschen Bahn hat fast in ganz Deutschland Stationen, stellt die meisten Fahrzeuge und punktet mit niedrigen Preisen. Platz 2 geht an den relativ großen Anbieter Stadtmobil, da er Autos zu fairen Preisen und ohne versteckte Extrakosten bietet. Platz 3 teilen sich Car2go und Quicar. Sie kommen dem Konzept spontan & flexibel am nächsten.

Sicherheit hat Vorfahrt. Fahren Sie doch einfach bei einer unserer DEKRA Kfz-Prüfstellen in Ihrer Nähe vor. Ganz ohne Termin und langes Warten. Unsere Ingenieure vor Ort führen dabei nicht nur die erforderlichen Prüfungen durch – sie beraten Sie auch gern bei speziellen Fragen. Weitere Informationen rund um den DEKRA Winter-Check erhalten Sie auch direkt unter der DEKRA Service-Hotline 01805.2099* oder unter www.DEKRA-vor-Ort.de (* 14 Cent/Minute aus dem deutschen Festnetz. Mobilfunkpreise können eventuell abweichen.)

www.dekra.de


6 ............................................................................ MOBIL IN DEUTSCHLAND // WINTER 2011 6

MARKE KRITERIUM

TITELTHEMA

Drive Now

Zebra Mobil

FFlinkster links

Car2 Car2Go

Qui Quicar icar ar & QQuicar Plus

Betreiber

BMW i, Mini und Sixt

Deutsche Bahn

Mercedes & Europcar

VW

Unternehmen existiert seit

2011

Zwei Privatunternehmer aus München 2011

2008

2011

In welcher Stadt?

München, Berlin

München

Hamburg & Ulm

Hannover

Note Anzahl Städte

4

4

4

Welche Fahrzeuge?

BMW 1er, Mini Cooper, Mini Clubman, Mini Cabrio

Audi A1, Audi A3

2009 Über 140 Städte, in München auch direkt am Straßenrand 1 Smart, Citroen C1, VW Polo, Opel Corsa, VW Golf, Mini E, Alfa Romeo MITo, etc.

4 VW Golf BlueMotion; bei Quicar Plus: u.a. VW up!, VW Beetle, VW Golf Cabrio

Durchschnittsalter der Fahrzeuge Note Alter

5 Monate

8 Monate

1

2

3

2

1

Anzahl Fahrzeuge in D

600

30

2500

600

Quicar: 200; QuicarPlus: 70

Note Anzahl Fahrzeuge

3

5

1

3

4

Tarife (kleinstes Modell)

29 Cent/min; Parken: 10 Cent/min; max. Stundenpreis: 17,40€

25 Cent/min; Parken: 12,50 Cent/min; ab 6/12h Parken: 6,25/4,17 Cent/min; über 150km/Tg.: 20 Cent/km

Abrechnung

minütlich

minütlich

1. Stunde voll, danach halbstündlich

minütlich

Erste 30min: 6€; dann minütlich; Quicar Plus: andere Tarife

1. Fall: 2h (1h Fahren, 1h Parken), 25 km Note Fall 1 2. Fall: 6h (2h Fahren, 4h Parken), 50km Note Fall 2 3. Fall: 1 Tag (6h Fahren, 18h P), 100km Note Fall 3 4. Fall: 2,5 Tage (10h Fahren, 44h P), 250 km Note Fall 4

20,9

22,5

8,85

19,8

18

4

4

1

3

3

53,8

60

22,3

49,4

48

5

5

2

4

4

197,4

135,04

56

149,00

180,00

4

3

2

3

4

413

260,1

128,9

364,6

384

5 Benzin, Parken auf Mischparkplätzen, Versicherung (SB 750€), keine Monatsgebühr

4

Inklusive im Preis

Extrakosten

Anmeldegebühr: 29€; Ordnungswidrigkeit: 18€; Reduzierung SB: ab 99€/ Jahr;Hotline: ab 20ct/min

Anmeldegebühr

29 €

12 Monate

Smart fortwo mhd 10 Monate

8-22 Uhr: 2,30€/h; 22-8 Uhr: 29 cent/min, Parken: 9 cent/ 1,50€/h; Tagespreis: 1. Tag: min; 1h Fahren: 14,90€, 1h 39€, ab 2. Tag: 29€; KmParken: 4,90€, pro Tag max. Pauschale: 0,17€/km 149€ (Ulm: andere Preise)

2 5 Benzin; stornierbar bis 24 h Benzin; Parken im ParkliMietbeginn; Versicherung Benzin; keine Monatsgebühr; zenzgebiet; Versicherung (SB vor (SB 1500€); keine MonatsVersicherung (SB 500€) 500€); keine Monatsgebühr gebühr Anmeldegebühr: 50€ Anmeldegebühr: 29€; Anmeldegebühr: 19€ (mit Bahncard: 0€); Stornierung: 4€; Hotline: (wird vollständig als Guthaben Ordnungswidrigkeit: 5€ ; ab 14 cent/min (plus 2€); angerechnet) Verspätung: ab 12,50€; Redu- Ordnungswidrigkeit: 10€ (in zierung SB auf 300€: 90€/Jahr Ulm andere Preise) wird angerechnet 50 € 19 €

brandneu

20 cent/min; Parken: 10 cent/min; Quicar Plus: up! 30€ für 10h, 40€ für 24h, 80€ fürs Wochenende

5 Benzin (nur bei Quicar), keine Monatsgebühr; Versicherung (SB 1000€); Stornierung bis 30 min vorher Anmeldegebühr: 25€; Reduzierung SB auf 350€: 99€/Jahr; Stornierung weniger als 30 min voher: 6€ 25 €

Note Anmeldegebühr

3

1

3

2

2

Jahresgebühr

0€

0€

0€

0€

0€

Note Jahresgebühr

1

1

1

1

Sonstige Bedingungen

Hunde erlaubt; Kreditkarte nötig; Mindestalter 21 Jahre

Hunde erlaubt; kein Mindestalter

Hunde nicht erlaubt; ab 19 Jahre; keine Kreditkarte

Hund erlaubt; Keine Kreditkarte nötig; kein Mindestalter

Note Bedingungen

2

1 Hunde nicht erlaubt; Keine Kreditkarte nötig; kein Mindestalter 2

Wie funktionierts?

Note Handling

1 2 Internet-Registrierung. Internet-Registrierung, Internet/App-Registrierung, Internet-Registrierung; in Vertriebsstelle. Über car2go-Siegel bei Station. Per ID bei Station; Auto per App/ ZebraCard wird zugeschickt; Karte Internet/App buchen. 15 min Internet/App 15 min reserInternet finden oder am Auto per App/Internet oder am Start SMS mit Adresse. Ins vieren oder am Straßenrand Straßenrand mitnehmen. In Straßenrand finden; Auto in vor oder Station zurück. mitnehmen. Ins car2go-Gebiet Geschäftsgebiet zurück jeweiliger Parkzone parken QuartierKein Openend. zurück. 2 2 3 1

1 Internet-Registrierung, Quicar Zugangs-Chip im Shop. Station auswählen, Auto reservieren, zurück an vereinbarte Station. 2

Domain

www.drive-now.com

www.zebramobil.de

www.flinkster.de

www.car2go.com

www.quicar.de

Note Internetauftritt

1

1

2

3

1

GESAMTNOTE

3,08

3,00

22,83

22,83

22,08


7 SStadtmobil t dt

Teilauto

Carsharing-Unternehmen aus Gemeinnütziger Verein Unternehmensverbund Mobility Center GmbH Aachen, Bremen & Köln Spectrum Stadtm. Berlin, Hannover, etc. 2000 1992 1992 1993 14 Städte: u.a. Berlin, Bre70 Städte: u.a. Hannover, 15 Städte: u.a. in Dresden, München men, Hamburg, Köln Karlsruhe, Stuttgart Erfurt, Jena, Leipzig, Weimar 3 4 2 3 Mitsubishi i-MiEV, Smart, Opel u.a. Toyota Aygo, Ford Ka, u.a. Fiat 500 Cabrio, Honda u.a. Smart Fortwo, Renault Combo, VW Focus, Opel Zafira, Opel Agila, Toyota Yaris, Opel Jazz, Mini Cooper, Audi A1/A3, Clio, Ford Fiesta, Renault Volvo S60 Astra Kombi, Opel Zafira 1er BMW Grand Scenic, Ford Transit

Book N Drive

MARKE KRITERIUM

Privatunternehmer

Betreiber

2000 7 Städte: u.a. Frankfurt, Mainz, Wiesbaden 4 Opel Agila, Renault Twingo, Opel Astra Kombi/Twintop, Opel Zafira, MB Sprinter

Unternehmen existiert seit

1,5 Jahre

In welcher Stadt? Note Anzahl Städte Welche Fahrzeuge?

4

4

4

4

4

Durchschnittsalter der Fahrzeuge Note Alter

900

380

1550

350

270

Anzahl Fahrzeuge in D

3

4

1,5 Jahre

1,5 Jahre

unter 2 Jahre

1,5 Jahre

2 4 4 Überregionaler Tarif: 1,60 Startnutzer: 1,90€/h, Tag: 1,90 €/h (8-24 Uhr), 0,50 Starttarif: 2,28€/h (7-24 €/h, Tag 20 €, plus: 1 € Mischtarif zwischen Zeit (2 23€; Km-Pauschale: 0,32€/ €/h (0-8 Uhr); 24h: 19 €; Uhr), 0,60€/h (0-7 Uhr), 24h: €/h Pauschale & km-Pauschale: oder 22€/Tag), Weg 0,25€/ km (bis 100km), 0,22€/km (ab km-Pauschale: 0,19 €/km, ab 0,20 €/km (bis 100km), 0,17€ 22,80€, km-Pauschale: 0,28€/ km und Buchung 0,90 € 101km) 200/250/350km Rabatte km (bis 299km) (ab 101km)

Note Anzahl Fahrzeuge Tarife (kleinstes Modell)

stündlich, von 23 bis 7 Uhr kostenfrei

stündlich

stündlich

1. Stunde voll, dann halbstündlich

stündlich

Abrechnung

11,8

8,55

9,2

11,56

11,15

2

1

1

2

2

27,4

20,9

20,6

27,68

25,4

2

2

2

2

2

55,00

38,00

41

50,8

47,9

2

1

1

2

1

122,4

73,15

96,3

129,28

119,4

2

1

1

2

Benzin; Versicherung (SB 1000€); Stornierung bis 24 h vorher; Quernutzung möglich

Benzin; Versicherung (SB 500); Kooperation mit Flinkster & Quernutzung

Benzin; Tarifwechsel; Versicherung (SB 900€)

Benzin, Versicherung (SB 1500 €), Stornierung bis 24h vorher; Quernutzung

2 Benzin; Versicherung (SB 1500 €); bis zu 3 Fahrer inklusive; Stornierung bis 24 h vorher

1. Fall: 2h (1h Fahren, 1h Parken), 25 km Note Fall 1 2. Fall: 6h (2h Fahren, 4h Parken), 50km Note Fall 2 3. Fall: 1 Tag (6h Fahren, 18h P), 100km Note Fall 3 4. Fall: 2,5 Tage (10h Fahren, 44h P), 250 km Note Fall 4

Anmeldegebühr: 30€; Anmeldung: 25 €; Kaution: 500 €; Aufnahmege- Aufnahmegebühr (Berlin): 39 Anmeldegebühr: 50 €; Monatsgebühr: ab 3€; Kaution: 100 €; Monatsbühr: 50 €; Monatsgebühr: €; Monatsgebühr: 0€ (ansonJahresgrundpreis: 60 €; ReReduzierung SB auf 200€: gebühr: Starttarif: 0€ (anson7 €; Verspätung: 15 €; sten ab 2 €); Reduzierung SB sten ab 9 €), Reduzierung SB duzierung SB: ab 50 €/Jahr; 50€/Jahr; Openend-Buchung: Ordnungswidrigkeit: 3 € auf 300€: 39€/Jahr Verspätung: ab 12,50 € plus 25 Cent/h auf 300 €: 90 €/Jahr 30 € 50 € 39 € 25 € 50 €

Inklusive im Preis

Extrakosten Anmeldegebühr

3

3

3

2

3

Note Anmeldegebühr

36 €

84 €

24 €

108 €

60 €

Jahresgebühr

3 Hunde okay; mind.: 25 Jahre/2 Jahre Führerschein; keine Kreditkarte 2

4

2

5

4

Note Jahresgebühr

Hunde erlaubt; kein Mindestalter, keine Kreditkarte

Hunde erlaubt, kein Mindestalter, keine Kreditkarte

Hunde erlaubt, kein Mindestalter, keine Kreditkarte

Hunde erlaubt; kein Mindestalter, keine Kreditkarte

Sonstige Bedingungen

1

1

1

1

Note Bedingungen

Internet-Registrierung, Karte Internet-Anmeldung; Vertragsabschluss in Internet-Registrierung, Karte An Station registrieren; in Geschäftsstelle; Auto bu- Geschäftsstelle. Kundenkarte zugestellt; Per Telefon/ abholen; Auto auf Stadtauto- Teilauto-Karte bekommen; Buchung überwird chen per Internet, teils auch Internet; Auto Auto reservieren; Parkplätzen abholen und per Internet buchen; zur Sta- an Station holen und zurück; Openend; an Station abholen Internet Auto zurück zur Station. zurück. Kein Openend. tion zurück. Kein Openend. und zurück Hin & Weg: Openend 3

4

www.cambio-carsharing.com www.stattauto-muenchen.de 4

5

3,00

3,17

Wie funktionierts?

4

4

4

Note Handling

www.stadtmobil.de

www.teilauto.net

www.book-n-drive.de

Domain

3

4

4

Note Internetauftritt

3,25

3,25

GESAMTNOTE

2,50 2

MOBIL IN DEUTSCHLAND // WINTER 2011 ...............................................................................

Stattauto München

TITELTHEMA

Cambio


© Martin Lay

8 ................................................................................MOBIL IN DEUTSCHLAND // WINTER 2011

MOBILITÄT IST EIN GRUNDBEDÜRFNIS BAYERNS WIRTSCHAFTS- UND VERKEHRSMINISTER MARTIN ZEIL IM INTERVIEW MIT MOBIL IN DEUTSCHLAND e.V.

POLITIK

Die Kanzlerin sagt: " Mobilität ist ein Ausdruck der Individualität." Das sehen viele Oberbürgermeister ganz anders und gängeln die Autofahrer, wo es geht. Gehört das Auto auch heute noch zu einem modernen Stadtbild? Mobilität ist ein Grundbedürfnis der Menschen. Sie bildet die Voraussetzung für eine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und ist für wirtschaftlichen Erfolg unerlässlich. Allerdings steht das ständig steigende Verkehrsaufkommen in einem Spannungsverhältnis zur Ökologie und führt zu gesellschaftlichen Problemen. Folglich findet Individualität dort ihre Grenzen, wo sie von der Allgemeinheit nicht mehr verkraftet werden kann. Heutzutage ist aus einem modernen Stadtbild deshalb ein attraktiver öffentlicher Verkehr nicht mehr wegzudenken. Welche deutschen Verkehrsprojekte müssen schnellstens umgesetzt werden? Für mich als bayerischen Verkehrsminister hat die Umsetzung des Bahnknotenkonzepts des Freistaats hohe Priorität. Wichtige Elemente sind hier die 2. Stammstrecke, mit der wir die Münchner S-Bahn fit für die Zukunft machen werden, die Verbesserung der Flughafenanbindung aus Nordostbayern durch die Neufahrner Kurve und den Erdinger Ringschluss, sowie die Erweiterung der Strecke Daglfing-Johanneskirchen. Eine dritte Start- und Landebahn am Flughafen München stellt die Weiterentwicklung des weiß-

blauen Luftverkehrsdrehkreuzes sicher. Darüber hinaus ermöglicht uns der Aus- und Neubau der Zugstrecke Nürnberg – Erfurt, die Hauptstadt von der Frankenmetropole aus in drei Stunden zu erreichen. Schließlich befürworte ich auch eine vollständig ausgebaute Magistrale für Europa von Paris nach Budapest, weil die europäischen Nachbarn dadurch näher zusammenrücken. Wie wichtig werden Elektromobilität und innovative Antriebe in den nächsten Jahren für die Menschen in Deutschland? Die individuelle Mobilität mit dem eigenen, jederzeit verfügbaren Auto ist für viele ein selbstverständlicher und wichtiger Bestandteil des Lebens. Weil die fossilen Energieträger endlich sind und viel CO2 emittieren, müssen wir es schaffen, in naher Zukunft eine umweltverträgliche, bezahlbare Alternative zu etablieren. Wir sollten dabei für verschiedene Technologien aufgeschlossen sein. Auch wenn derzeit die Elektromobilität in aller Munde ist und ich diese ebenfalls als eine wichtige Säule zukünftiger Mobilität sehe, wird diese kein Allheilmittel sein. Ich bin überzeugt davon, dass wir in den nächsten Jahren viele innovative, für die unterschiedlichen Nutzungsanforderungen optimierte Antriebsarten erleben werden. Immer mehr Städte und Autohersteller setzen auf Carsharing. Hat das Zukunft? Marktforschungsinstitute sehen für sämtliche

Formen von Carsharing-Systemen einen Trend mit hohen Zuwachsraten. Die schlechtesten Prognosen liegen bei 20 Prozent pro Jahr, die besten bei 50 Prozent. Gerade in Großstädten ist derzeit die Tendenz bei jungen Erwachsenen zu beobachten, kein eigenes Auto mehr anzuschaffen, sondern neben Fahrrad und öffentlichen Verkehrsmitteln auch Carsharing-Angebote zu nutzen. Für mich stellt Carsharing dabei einen guten Weg dar, um das ständig steigende Verkehrsaufkommen zu bewältigen. Zudem reduziert sich beispielsweise die Anzahl parkender Pkws in den Innenstädten. Sind Sie ein guter Beifahrer? Bei meinem gefüllten Terminkalender bin ich täglich auf meine Fahrer im Dienstwagen angewiesen. Diesen vertraue ich voll und ganz. Da meine Familie aus lauter guten Fahrern besteht, kann ich mich privat auf dem Beifahrersitz gut entspannen. Welches war Ihr erstes Auto? Und welche Erinnerungen haben Sie an dieses? Mein erstes Auto war ein VW-Käfer. Ein SuperAuto, das extrem lange gehalten hat.


Geschärft, in Form und Performance. Das neue Audi A5 Coupé mit elektromechanischer Servolenkung. Eine neue Form des Lenkens – für ein Fahrgefühl höchster Agilität und Präzision. Die Technik: Die Servokraft wird durch einen Elektromotor erzeugt, der sie nicht – wie bisher – hydraulisch, sondern mechanisch direkt auf die Zahnstangenlenkung überträgt. Das Ergebnis: eine spürbar gesteigerte Fahr-Performance, die sich im Design des neuen Audi A5 Coupé widerspiegelt: präziser, schärfer und emotionaler die Linienführung; markanter die Front mit optionalen Xenon-Scheinwerfern und integriertem LED-Tagfahrlicht. Mehr unter: audi.de/a5

Kraftstoffverbrauch in l/100 km: kombiniert 7,0–4,6; CO2-Emissionen in g/km: kombiniert 159–120.


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Audi A4 Avant

BMW3er Touring

Ford Mondeo Turnier

Motor/ Zylinderzahl: 4-Zylinder-Dieselmotor Hubraum/PS: 1968cm³/120 Beschleunigung 0-100 km/h: 10,9s Höchstgeschwindigkeit: 197km/h Getriebe: 6-Gang-Schaltgetriebe Kofferraumvolumen: 490l-1430l Sicherheit/Airbags: Fullsize Airbag Fahrer und Beifahrer mit Sitzpositionserkennung, Kopfairbags, Seitenairbags vorn CO2-Ausstoß/Abgasnorm: 124g/km / EU5 Verbrauch (kombiniert): 4,7l Steuer pro Jahr: 198 Euro Preis ab: 31.550 Euro

Motor/ Zylinderzahl: 4-Zylinder-Dieselmotor Hubraum/PS: 1995cm³/115 Beschleunigung 0-100 km/h: 11,2s Höchstgeschwindigkeit: 200km/h Getriebe: 6-Gang-Schaltgetriebe Kofferraumvolumen: 460l-1385l Sicherheit/Airbags: Fahrer- und Beifahrerairbags mit Sitzbelegungserkennung, Kopfairbags vorn und hinten, Seitenairbags vorn CO2-Ausstoß/Abgasnorm: 119g/km / EU5 Verbrauch (kombiniert): 4,5l Steuer pro Jahr: 190 Euro Preis ab: 31.350 Euro

Motor/ Zylinderzahl: 4-Zylinder-Dieselmotor Hubraum/PS: 1560cm³/115 Beschleunigung 0-100 km/h: 12,1s Höchstgeschwindigkeit: 185km/h Getriebe: 6-Gang-Schaltgetriebe Kofferraumvolumen: 549l-1740l Sicherheit/Airbags: Frontairbags, Knieairbag Fahrer, Kopf-Schulterairbags vorn und hinten, Seitenairbags vorn CO2-Ausstoß/Abgasnorm: 129g/km / EU5 Verbrauch (kombiniert): 4,9l Steuer pro Jahr: 170Euro Preis ab: 26.950 Euro

2.0 TDI

316d

1,6l Duratorq TDCi Ambiente

AUTOMOBIL

DIE TURBO-LADER

DER GROSSE FAMILIENKOMBI-VERGLEICH STEHT DER NÄCHSTE WINTERURLAUB AN, DANN SOLLTE MAN VORBEREITET SEIN: WOHIN MIT SKIERN, SNOWBOARD UND DEM SCHLITTEN? ALLES MUSS MIT. WER MIT KIND, KEGEL, HUND UND OMA VERREISEN WILL, GREIFT DAHER AM BESTEN ZU EINEM KOMBI. © arsdigital - Fotolia.com

Sie schlucken viel Gepäck, aber – und das ist gerade für Familien eine gute Nachricht – wenig Sprit. Kaum zu glauben, aber die neuen Kombis sind wahre Spartalente beim Verbrauch. Beim Verstauen muss dagegen nicht gespart werden, in einen Kombi geht viel rein. Trotzdem sehen die Lademeister in der Regel auch noch schnittig und oft viel schicker aus als ihre kleinen LimousinenBrüder. Auch für kleine Ausflüge sind die Raumwunder perfekt: Endlich Platz für Kindersitz, Kinderwagen, Spielzeug – und das ohne Einschränkungen in punkto Stil, Komfort und Sicherheit. Airbags im Fond sind bei den meisten Modellen mittlerweile Standard. Und mit 110 PS aufwärts geht’s im flotten Tempo ans Ziel – einige sind gegen Aufpreis auch als starker Allrad zu haben. Mobil in Deutschland stellt die besten Kombis vor, die zur Zeit auf dem Markt zu haben sind.


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Mercedes C-Klasse T-Modell

Opel Insignia Sports Tourer

Motor/ Zylinderzahl: 4-Zylinder-Dieselmotor Hubraum/PS: 1685cm³/116 Beschleunigung 0-100 km/h: 12,9s Höchstgeschwindigkeit: 190km/h Getriebe: 6-Gang-Schaltgetriebe Kofferraumvolumen: 553l-1719l Sicherheit/Airbags: Full-Size-Fahrer-/Beifahrerairbag, Knieairbag Fahrer, Seitenairbags vorn, Vorhangairbags bis in den Fond reichend CO2-Ausstoß/Abgasnorm: 122g/km / EU5 Verbrauch (kombiniert): 4,6l Steuer pro Jahr: 165 Euro Preis ab: 24.990 Euro

Motor/ Zylinderzahl: 4-Zylinder-Dieselmotor Hubraum/PS: 2143cm³/120 Beschleunigung 0-100 km/h: 10,8s Höchstgeschwindigkeit: 201km/h Getriebe: 6-Gang-Schaltgetriebe Kofferraumvolumen: 485l-1500l Sicherheit/Airbags: Airbag + Sidebag für Fahrer und Beifahrer, Kneebag für Fahrer sowie Windowbag für Fahrer, Beifahrer und Fondraumpassagiere CO2-Ausstoß/Abgasnorm: 141g/km / EU5 Verbrauch (kombiniert): 5,4l Steuer pro Jahr: 251 Euro Preis ab: 34.480 Euro

Motor/ Zylinderzahl: 4-Zylinder-Dieselmotor Hubraum/PS: 1956cm³/110 Beschleunigung 0-100 km/h: 12,6s Höchstgeschwindigkeit: 185km/h Getriebe: 6-Gang-Schaltgetriebe Kofferraumvolumen: 540l-1530l Sicherheit/Airbags: Frontairbags (mehrstufig) und Seitenairbags vorn, Kopfairbags vorn und hinten außen CO2-Ausstoß/Abgasnorm: 129g/km / EU5 Verbrauch (kombiniert): 4,9l Steuer pro Jahr: 208 Euro Preis ab: 26.120 Euro

Peugeot 508 SW

Renault Laguna Grandtour

VW Passat Variant

Motor/ Zylinderzahl: 4-Zylinder-Dieselmotor Hubraum/PS: 1560cm³/112 Beschleunigung 0-100 km/h: 11,6s Höchstgeschwindigkeit: 188 km/h Getriebe: 5-Gang-Schaltgetriebe Kofferraumvolumen: 560l-1598l Sicherheit/Airbags: Fahrer-, Beifahrerairbag, Seitenairbags, Vorhangairbags vorn und hinten CO2-Ausstoß/Abgasnorm: 125g/km / EU5 Verbrauch (kombiniert): 4,8l Steuer pro Jahr: 162 Euro Preis ab: 25.550 Euro

Motor/ Zylinderzahl: 4-Zylinder-Dieselmotor Hubraum/PS: 1461cm³/110 Beschleunigung 0-100 km/h: 12,1s Höchstgeschwindigkeit: 187km/h Getriebe: 6-Gang-Schaltgetriebe Kofferraumvolumen: 508l-1593l Sicherheit/Airbags: Doppelkammer-Airbags Fahrer und Beifahrer, Doppelkammer-Seitenairbags vorne, Windowbag vorne und hinten CO2-Ausstoß/Abgasnorm: 110g/km / EU5 Verbrauch (kombiniert): 4,2l Steuer pro Jahr: 142 Euro Preis ab: 24.500 Euro

Motor/ Zylinderzahl: 4-Zylinder-Dieselmotor Hubraum/PS: 1968cm³/140 Beschleunigung 0-100 km/h: 10s Höchstgeschwindigkeit: 210km/h Getriebe: 6-Gang-Schaltgetriebe Kofferraumvolumen: 603l-1731l Sicherheit/Airbags: Airbags Fahrer/Beifahrer, Kopfairbagsystem für Front- und Fondpassagiere, Seitenairbags vorn CO2-Ausstoß/Abgasnorm: 120g/km / EU6 N Verbrauch (kombiniert): 4,6l Steuer pro Jahr: 196 Euro Preis ab: 30.625 Euro

C 180 CDI BlueEFFICIENCY

2.0 CDTI Selection

AUTOMOBIL

1.7 CRDi Comfort

MOBIL IN DEUTSCHLAND // WINTER 2011 .............................................................................

Hyundai i40cw

Access Hdi FAP 110

dCi 110 Expression

BlueTDI Trendline


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FLIEGEN IN BERLIN UND MÜNCHEN BERLINS REGIERENDER BÜRGERMEISTER KLAUS WOWEREIT UND MÜNCHENS OB CHRISTIAN UDE IM INTERVIEW MIT MOBIL IN DEUTSCHLAND E.V. In Berlin hat das Bundesverwaltungsgericht gerade ein Machtwort zu den Flugzeiten des neuen Flughafen Berlin gesprochen, ganz zur Freude des regierenden Berliner Bürgermeisters Klaus Wowereit. Dieser hat gerade die Wahlen gewonnen und will jetzt, entgegen den ursprünglichen Ankündigungen, nicht mit den Grünen koalieren. In München hat OB Christian Ude alle Hände voll zu tun seine Partei auf die 3. Startbahn einzuschwören. Die Grünen haben längst abgelehnt. München hat bereits den zweitgrößten Flughafen in Deutschland. Berlin möchte in dieser Liga auch ganz oben mitspielen. Mobil in Deutschland e.V. sprach mit beiden Bürgermeistern über dieses Thema.

Wie wichtig ist ein Großflughafen für Ihre Stadt? Wowereit: Der Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt (BER) ist das größte Infrastrukturprojekt der neuen Länder. Für Berlin ist der Flughafen eine Jobmaschine, um mit den anderen Wachstumsregionen in Deutschland gleichziehen zu können. Schon heute zählen die Berliner Flughäfen zu den wichtigsten Arbeitgebern der Region. Für die nächsten Jahre sehen Experten sogar ein Potenzial von bis zu 73.000 Jobs voraus. Nicht nur für den Tourismus, sondern auch für den Wirtschaftsstandort Berlin insgesamt ist BER ein Motor. Ude: Die Region benötigt wie der gesamte Freistaat den Flughafenausbau, um ihre Attraktivität als Wirtschafts- und Wissenschaftszentrum zu erhalten und bayerischen Unternehmen den Zugang zu den Weltmärkten zu erleichtern. In einer globalisierten Welt entscheidet im immer schärfer werdenden Standortwettbewerb – gerade zwischen den großen Städten in Europa – die Verkehrsinfrastruktur mit darüber, ob man auf der Seite der Gewinner oder der Verlierer steht. Deshalb müssen auch die Schattenseiten des Wachstums bis zu einem gewissen Grad in Kauf genommen werden. Der Flughafen München ist ein wichtiger Job- und Wachstumsmotor für die Region, und er wird es nur bleiben, wenn ihm eine bedarfsgerechte Weiterentwicklung ermöglicht wird.

INTERVIEW

Wie sind die Wachstumsprognosen? Wowereit: Die Luftfahrtbranche ist neben der Hoch- und Biotechnologie eine der führenden Wachstumsindustrien in der global vernetzten Welt. Der zukünftige Airport wird der Region Berlin- Brandenburg für die nächsten Jahrzehnte die Luftverkehrskapazitäten zur Verfügung stellen, die sie so dringend benötigt. 2010 wurden in Tegel und Schönefeld 22,3 Millionen Passagiere gezählt. Nach den vorliegenden Prognosen werden die Fluggastzahlen in den nächsten Jahren kontinuierlich steigen. In den vergangenen Jahren lagen die Steigerungsraten immer über den anderen deutschen Flughäfen. Gemäß Planfeststellungsbeschluss kann der Flughafen Willy Brandt bis auf eine Kapazität von 360.000 Flugbewegungen ausgebaut werden. Das entspricht ca. 45 Millionen Passagieren. Ude: Aufgrund der geographischen Lage, der Leistungsfähigkeit und der zunehmenden Mobilitätsnachfrage ist am Flughafen München auch in Zukunft mit einem erheblichen Verkehrszuwachs zu rechnen. Für das Jahr 2025 werden über 58 Millionen Fluggäste erwartet – das wäre gegenüber den im vergangenen Jahr gezählten 34,7 Millionen Passagieren ein enormer Anstieg.

© SPD

Wie wichtig war die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts zum Nachtflugverbot in Berlin? Wowereit: Wir sind sehr zufrieden mit dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts, denn damit sind die Grundlagen gelegt, dass der Flughafen BER zu einem der großen Drei der Bundesrepublik Deutschland und zu einem Drehkreuz des internationalen Luftverkehrs werden kann. Unser Ziel, verstärkt Interkontinentalverbindungen ab Berlin anbieten zu können, erhält eine reale Basis. Air Berlin hat darauf bereits reagiert und angekündigt, ab Mai 2012 nach Los Angeles zu fliegen. Ferner wird die Anzahl der Flüge nach New York ab dem Sommerflugplan 2012 (täglich statt vier Mal wöchentlich) ebenfalls erhöht. Mit der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts ist also eine der wichtigsten Voraussetzungen geschaffen, dass sich in der Metropolregion Berlin-Brandenburg auch international konkurrenzfähige Zukunftsindustrie und Technologie ansiedeln kann.


13 Natürlich ist der Flughafenausbau eine Abwägungsfrage, aber ich bin davon überzeugt, dass in diesem Fall die wirtschaftlichen Erfordernisse der ganzen Region schwerer wiegen als die Gegenargumente der Flughafenanwohner, auch wenn ich deren Position für sich genommen gut nachvollziehen kann. Im Übrigen hat es weder bei mir noch bei der Münchner SPD in dieser Frage einen Sinneswandel gegeben, wie die Stadtratsbeschlüsse belegen, mit denen die Flughafen-Minderheitsgesellschafterin Landeshauptstadt München die dritte Start- und Landebahn stets mitgetragen hat. Freuen Sie sich auf die bevorstehende Eröffnung des Großflughafen Berlin Schönefeld? Wowereit: Ja, weil Berlin dann über Europas modernsten Flughafen verfügt. Das ist wie Werbung für unsere Stadt. Und weil man sehen wird, dass sich die Arbeit gelohnt hat. Warum sperren sich die Grünen gegen die meisten Flughafenprojekte? Wowereit: Das müsste man die Grünen fragen. Ude: Da sollten Sie die Grünen selber fragen, die derzeit ja nicht nur gegen den Ausbau von Flughäfen demonstrieren, sondern auch gegen den Bau von Brücken (an der Mosel), von Autobahnverlängerungen (in Berlin) sowie den Ausbau von Bahnhöfen (Stuttgart) und S-Bahnsystemen (München) oder Häfen (Hamburg). Wie wichtig ist eine gute ÖPNV-Verbindung zum Flughafen und gibt es hier bei Ihnen Verbesserungspotentiale? Wowereit: Sehr wichtig. Und unsere ÖPNV-Anbindung kann sich sehen lassen: Der Airport-Express verbindet den Flughafen Berlin Brandenburg im 30-Minuten-Takt mit der Berliner Stadtbahn (RE7, RB14) sowie ebenfalls im 30-Minuten-Takt mit der Achse Südkreuz-Hauptbahnhof (RE9). Damit besteht vier Mal stündlich eine Verbindung zwischen Hauptbahnhof und BER. Zusätzlich verkehrt die S-Bahn im 10-Minuten-Takt (S9 und S45). Neben dem Anschluss an das regionale Verkehrsnetz bietet der Flughafen Berlin Brandenburg auch nationale und internationale Fernstrecken an: Direkte Fernverkehrszüge verbinden den BER mit Hamburg, Münster und Hannover sowie mit dem Flughafen AmsterdamSchiphol und Krakau. Nach Inbetriebnahme der sog. Dresdner Bahn in Berlin wird sich die ÖPNV-Anbindung noch weiter verbessern.

Was wünschen Sie ihrem SPD Kollegen OB Ude mit seinem klaren Bekenntnis zur 3. Startbahn am Flughafen München? Wowereit: Wirtschaftlichen Erfolg und ein gutes Wahlergebnis. Was wünschen Sie Ihrem SPD-Kollegen Wowereit mit dem neuen Flughafen in Berlin? Ude: Natürlich habe ich ihm schon viel Glück gewünscht und eine möglichst schnelle Klärung der Flugroutenfrage. Wohin geht die nächste Urlaubsreise mit dem Flieger? Wowereit: Erst einmal geht es darum, die Koalitionsverhandlungen abzuschließen - dann wird man sehen. Ude: Wie in den vergangenen Jahren auch nach Mykonos.

MOBIL IN DEUTSCHLAND // WINTER 2011 .............................................................................................................................

Ein klares Ja für die 3. Startbahn am Flughafen München . Ist es Sinneswandel oder absolute Notwendigkeit? Ude: Man muss einfach sehen, dass bereits seit Eröffnung des Flughafens im Erdinger Moos im Jahr 1992 die Zahl der jährlichen Passagiere um 20 Millionen gestiegen ist. Schon jetzt operiert der Airport insbesondere zu den Hauptverkehrszeiten an seiner Kapazitätsgrenze. Und man muss jetzt die Weichen stellen, um den in der Zukunft zu erwartenden Zuwachs im Luftverkehr bewältigen zu können.

Ude: Natürlich ist eine gute Nahverkehrs-Anbindung für einen Flughafen sehr wichtig und es gibt hierbei in München zweifellos Verbesserungspotential. Nach dem Scheitern des finanz-, verkehrs- und umweltpolitisch unsinnigen Transrapids liegen zur Verbesserung der Schienenanbindung des Flughafens München die Ergebnisse eines vom Freistaat Bayern in Auftrag gegebenen Gutachtens vor, das den "Ostkorridor" einschließlich eines oberirdischen Ausbaus der Bahnstrecke der S 8 befürwortet. Dieses Gutachten gilt es zwischen der Landeshauptstadt München und dem Freistaat Bayern noch inhaltlich abzustimmen.

INTERVIEW

Dabei müssen allerdings auch die Sorgen der Anwohnerinnen und Anwohner ernst genommen werden. Die Flughafengesellschaft wird nach bisherigen Planungen 140 Millionen Euro allein für den aktiven und passiven Schallschutz ausgeben. Ferner hat sich sie sich im Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig durch Protokollnotizen bereit erklärt, zusätzliche Lärmschutzmaßnahmen zu ergreifen.


© Flughafen Berlin

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ÜBERFLIEGER FLUGHAFEN WAS SICH AUF DEN DEUTSCHEN AIRPORTS ALLES TUT... Hin und weg. Rein und raus. Hoch hinaus. Auf deutschen Flughäfen tut sich was. Denn egal ob in München, Frankfurt oder Berlin – alle Welt landet und startet ab Deutschland. Das freut nicht nur Globetrotter oder Businessleute – das freut auch den kleinen Bürger. Denn die Flughäfen in Deutschland sind für dieses Land ein zentraler Wirtschaftsfaktor und Jobmotor. Sie sind mit verantwortlich dafür, dass die deutsche Wirtschaft wächst, noch stärker wird. Und damit die deutschen Flughäfen die Überflieger bleiben, müssen sie weiter investieren in ihre Infrastruktur, Technik, Umweltfreundlichkeit. Sie müssen sich modernisieren, expandieren. Auf deutschen Flughäfen tut sich was. Lesen Sie selbst.

FRANKFURT HAT JETZT VIER...

© Flughafen Frankfurt

REISEN & FLIEGEN

Eine Regierungsmaschine mit Kanzlerin Angela Merkel ist am 21. Oktober als erstes Flugzeug auf der neuen Landebahn des Frankfurter gelandet und hat die Bahn damit in Betrieb genommen. Die 2,8 Kilometer lange Betonpiste ist das wichtigste Bauwerk bei der Erweiterung von Deutschlands größtem Airport. Die Landebahn mit Flugzeugbrücken über die Autobahn entstand in zweieinhalb Jahren Bauzeit im Nordwesten des bisherigen Geländes und soll die Kapazität des Flughafens um 50 Prozent erhöhen. Rund 280 Hektar Wald wurden für die Piste gerodet. Die reinen Baukosten beziffert der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport auf 600 Millionen Euro. Der gesamte Flughafenausbau mit neuem Terminal im Süden soll vier Milliarden Euro kosten. Zahlreiche Bürgerinitiativen hatten gegen den Bau der vierten Bahn im Voraus gekämpft. Doch Bundeskanzlerin Angela Merkel zeigte sich per Video-Botschaft kämpferisch, betonte, dass das Projekt ein wesentlicher Faktor für die Zukunftsfähigkeit des größten deutschen Flughafens sei. Merkel: „Der Airport mit bisher rund 53 Millionen Passagieren im Jahr soll weiter eines der wichtigsten Drehkreuze im europäischen Luftverkehr bleiben.“ Kein Wunder, dass die Bundeskanzlerin für solch klare Worte den Premierenflug gewann...

BUNDESVERWALTUNGSGERICHT: FLÜGE IN DEN TAGESRANDZEITEN AM NEUEN HAUPTSTADTFLUGHAFEN MÖGLICH Am künftigen Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt wird es keine Ausweitung des Nachtflugverbotes auf die Tagesrandzeiten (22-0 und 5-6 Uhr) geben. Das hat jetzt das Bundesverwaltungsgericht entschieden und damit den ergänzenden Planfeststellungsbeschluss vom Oktober 2009 bestätigt, in dem das brandenburgische Infrastrukturministerium die Anzahl der Flüge in den Randzeiten von 22 bis 24 Uhr und von 5 bis 6 Uhr geregelt hatte. Anwohner hatten für eine Ausweitung des Nachtflugverbots gekämpft. Doch der zuständige Richter, Rüdiger Rubel, bescheinigte der Planungsbehörde, es habe den Bedarf für Nachtflüge plausibel dargestellt. Und: Es habe auch die Lärmschutzbelange der Anwohner zutreffend ermittelt und nicht unterschätzt. Dass die Flugrouten anders liegen als jahrelang angenommen, sei für den Lärmschutz in der Nacht nicht entscheidend, so Rubel. Gleichzeitig aber forderte das Gericht ein umfangreiches Schallschutzprogramm, das die Anwohner des Flughafens schützt. Berlins Regierender Bürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender der Berliner Flughäfen, Klaus Wowereit, zeigte sich danach zufrieden: „Mit diesem Urteil sind die Grundlagen gelegt, dass der Willy-Brandt-Flughafen zu einem der großen Drei der Bundesrepublik Deutschland werden und dass sich in der Metropolregion Berlin-Brandenburg auch international konkurrenzfähige Zukunftsindustrie und Technologie ansiedeln kann.“ Auch der Ministerpräsident des Landes Brandenburg, Matthias Platzeck, freute sich: „Dies ist ein guter Tag für Wirtschaft und Beschäftigung in unserer Region.“ Flughafenchef Prof. Dr. Rainer Schwarz ergänzt: „Dank des heutigen Urteils können wir den Flughafen so eröffnen, wie wir ihn all die Jahre geplant und gebaut haben: als Airport, der durch mehr Langstrecken und weitere Europaverbindungen Berlin und Brandenburg wesentlich besser mit der Welt verbinden wird, als das die Altflughäfen Schönefeld und Tegel können. Gleichzeitig gilt unser Augenmerk unseren Flughafennachbarn: Wir werden Sorge dafür tragen, dass sich die Anwohner des neuen Flughafens, wie vom Gericht gefordert, schnell und unbürokratisch Schutz vor Fluglärm einbauen lassen können.“ Und so sieht die Nachtflugregelung für den Flughafen aus:

• Reguläre Linienflüge in der Kernnachtzeit von 0 bis 5 Uhr sind ausgeschlossen – im Gegensatz zur derzeit für Schönefeld bestehenden 24-h-Genehmigung. • Es wird durchschnittlich 77 Flugbewegungen in den Tagesrandzeiten von 22 bis 24 Uhr und von 5 bis 6 Uhr geben. • Für die Zeit zwischen 5 und 6 Uhr sowie zwischen 23 und 24 Uhr sind im Schnitt höchstens 31 Flugbewegungen erlaubt. Dadurch ist schon heute klar, dass das mittel- und langfristige Wachstum des Flughafens gedeckelt ist. • Von 23.30 bis 24 Uhr und von 5 bis 5.30 Uhr dürfen grundsätzlich keine planmäßigen Flüge stattfinden. Diese Zeiten stehen ausschließlich für Verspätungen bzw. Verfrühungen zur Verfügung.


MOBIL IN DEUTSCHLAND // SOMMER 2011 ............................................................................ 15 Wie geht es weiter mit der dritten Start- und Landebahn am Flughafen München? Die Regierung von Oberbayern hatte im Sommer einen positiven Planfeststellungsbeschluss zum Bau dieser Bahn erlassen. Und das hat bei Politik und Wirtschaft Begeisterung ausgelöst. Bayerns Verkehrsminister Martin Zeil meinte: "Verkehrs- und wirtschaftspolitisch ist die 3. Bahn für unser Land enorm wichtig. Bereits heute kann der Flughafen die Nachfrage nach zusätzlichen Flügen kaum mehr bedienen. Mit der dritten Start- und Landebahn ist das prognostizierte Verkehrsaufkommen zu bewältigen und das Luftverkehrs-Drehkreuz München kann sich weiterentwickeln. Dieser weitere Ausbau des Flughafens zu einer international bedeutenden Verkehrsdrehscheibe ist mit Blick auf den globalen Wettbewerb von elementarer Bedeutung für den Forschungs- und Produktionsstandort Bayern." Inhalt des Planfeststellungsbeschlusses: Die Flughafen München GmbH darf nordöstlich des bestehenden Bahnsystems eine weitere 4.000 m lange und 60 m breite Start- und Landebahn mit entsprechenden Rollbahnen, Vorfeldflächen und Nebeneinrichtungen errichten. Damit kann die steigende Nachfrage nach Flügen von und nach München sichergestellt werden. Denn: Der Flughafen München hat mit seinem derzeit bestehenden Zweibahnsystem auch bei einer Optimierung nicht die Möglichkeit, das bis zum Jahr 2025 prognostizierte Luftverkehrsaufkommen abzuwickeln. Der Planfeststellungsbeschluss enthält allerdings auch Festlegungen zum Schutz der Bevölkerung vor Fluglärm sowie zum Schutz von Natur und Umwelt. Etwa: 1. Laute Flugzeuge ohne Lärmzertifikat oder sogenannte „Kapitel 2 – Flugzeuge“ dürfen am Flughafen München ab dem 1. Januar 2012 nicht mehr starten oder landen. Und: Auf der 3. Bahn dürfen Flugzeuge, welche die „Kapitel 3 – Grenzwerte“ nur knapp erreichen, nicht starten oder landen. 2. Während der Nachtzeit von 22:00 Uhr bis 06:00 Uhr wird es auf der 3. Bahn keinen Nachtflugbetrieb geben. Ausnahmen sind nur für Notsituationen vorgesehen. 3. Ab einem Fluglärmpegel von mehr als 70 Dezibel tags und 60 Dezibel nachts

Doch gegen diesen 2800 Seiten dicken Planfeststellungsbeschluss gab es auch Kläger. Wie geht’s jetzt weiter? In den nächsten sechs Wochen können die beim Verwaltungsgerichtshof eingereichten Klagen von den Antragstellern näher begründet werden. Anschließend erhalten der Freistaat Bayern als Beklagter und der Flughafen München als Beigeladener Gelegenheit zur Erwiderung. Derzeit sei "nicht absehbar", wann die mündlichen Verhandlungen im Prozess um die dritte Startbahn beginnen können, teilte das Gericht mit. Das gelte auch für die Verfahren um den "einstweiligen Rechtsschutz". Rund 35 Millionen Passagiere und 390.000 Starts und Landungen wurden im Jahr 2010 am Münchner Flughafen registriert, damit haben sich das Fluggastaufkommen gegenüber dem Eröffnungsjahr 1992 verdreifacht und die Anzahl der Flugbewegungen nahezu verdoppelt. Heute bietet der Flughafen München regelmäßige Verbindungen zu über 220 Zielen in 68 Ländern der Erde. Mit insgesamt 30.000 Beschäftigten auf dem Flughafengelände ist der Münchner Airport zudem eine der größten Arbeitsstätten Süddeutschlands. Eine Inbetriebnahme der 3. Bahn ist aus heutiger Sicht ab 2015 möglich.

REISEN & FLIEGEN

INVESTITION IN DIE ZUKUNFT BAYERNS. DIE 3. BAHN FÜR DEN FLUGHAFEN MÜNCHEN

wird den Eigentümern der betroffenen Wohngrundstücke aufgrund der verfassungsrechtlichen Zumutbarkeitsschwelle ein Anspruch auf Übernahme ihrer Grundstücke gegenüber der FMG gewährt. Das betrifft etwa 35 Anwesen. Zusätzlich hat die Regierung einen solchen Anspruch etwa 65 weiteren Eigentümern von Wohngrundstücken in Attaching zugesprochen, die einen Fluglärmpegel von 70 bzw. 60 Dezibel zwar nicht erreichen, aber innerhalb eines Bandes von 210 m nördlich und südlich der Achse der dritten Bahn liegen und von dieser Bahn in mehrfacher Hinsicht besonders betroffen sind.


„GESCHWINDIGKEITSMESSUNGEN, DIE NICHT DER SICHERHEIT DIENEN, SIND NICHT ZULÄSSIG“

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INTERVIEW


Davon jedenfalls sind 92,4% der Befragten der großen Verkehrsumfrage 2011 von Mobil in Deutschland überzeugt. Während 71% Radarkontrollen akzeptieren, die der Sicherheit dienen, fordern 85% der Befragten, dass man Radarkontrollen, die nur der Sanierung des kommunalen Haushalts dienen, endlich unterbinden sollte. Einer, der vehement gegen den Blitzerwahnsinn in Deutschland kämpft, ist der Münchner Rechtsanwalt Volker Pampuch. „Geschwindigkeitsmessungen durch Ordnungsbehörden aus wirtschaftlichen Gründen sind unzulässig, weil es keine Rechtsgrundlagen gibt. Es gibt keine Gesetze – weder von der Polizei, noch von Ordnungsbehörden oder aus dem Straßenverkehr, auch nicht vom Bund, der Länder oder den Kommunen, die eine Verkehrsüberwachung unter fiskalischen Gesichtspunkten abdecken.“ Und was sagt das Bundesverfassungsgericht dazu? „Es hat dazu bisher keine Stellung genommen. Es hat lediglich festgestellt, dass zulässige Geschwindigkeitsmessungen (abschlie-

NIE MEHR VOM WEG ABKOMMEN

'Navi vertraut und im Fluss gelandet'; 'Schienen-Taxi: Navi führte ins Gleisbett' - immer wieder sorgen Schlagzeilen dieser Art für Schmunzeln, aber auch für Misstrauen gegenüber Navigationsgeräten. Dabei liegt der Grund für unbeabsichtigte Ausflüge in fremdes Terrain in der Regel nicht am Navi, sondern an veralteten Straßenkarten auf dem Gerät. Die Planung der schnellsten Route ans Ziel, die unkomplizierte Suche nach Geschäften, Unternehmen oder Sonderzielen sowie das Umfahren von Verkehrsbehinderungen - all das ist nur mit aktuellen Karten zuverlässig möglich. Denn das Straßennetz verändert sich permanent– im Jahr sind bis zu 15% des Straßennetzes betroffen. Aktuelle Karten bilden daher die Grundlage eines jeden Navigationsgeräts. Um die Vorteile der mobilen Wegweiser tatsächlich nutzen zu können, empfehlen Verkehrsexperten deshalb, das Kartenmaterial auf dem Navigationsgerät in regelmäßigen Abständen zu aktualisieren. Welche Dienste und Modelle Navigationsgerätehersteller ihren Kunden zur Kartenaktualisierung hierbei bieten, haben wir am Beispiel eines TomTom Navis einmal getestet. Mit der Garantie für die neueste Kartenversion stellt der niederländische Navigationsspezialist sicher, dass der Kunde beim Kauf eines Navigationsgeräts immer die aktuellste Karte besitzt. Wenn eine neue Karte innerhalb von 90 Tagen nach der ersten Nutzung des Geräts verfügbar ist, kann diese Karte kostenlos heruntergeladen werden. Danach ist der so genannte Kartenaktualisierungsservice die kostengünstigste Variante, sein Navi immer up-to-date zu halten. Für vierteljährlich 9,95 Euro erhalten TomTom User für einen bestimmten Zeitraum jede neue vierteljährlich veröffentlichte Version ihrer Karte.

Angebot gültig vom 1.Oktober 2011 bis 14. Januar 2012

Deshalb fordert Volker Pampuch zusammen mit Mobil in Deutschland: „Der Bürger hat das Recht auf transparente Überprüfungen des Ermessensgebrauchs der Behörden. Dazu zählt die Verpflichtung der Behörden, nachvollziehbare Gründe für die Anordnungen der Radarmessungen anzugeben.“ Fakt ist: Die Kommunen sahnen kräftig ab. Und das mithilfe immer vollkommeneren und unauffälligeren Verkehrsüberwachungsmethoden. Da wären etwa Radarsäulen, die wie Lichtmasten aussehen, Infrarot-Blitzer, sog. Geisterblitzer, die nicht mehr blitzen, oder PoliScan speed, eine digitale Laufzeitmessung, die per scannenden Laser die Geschwindigkeiten und Positionen aller Fahrzeuge im Messfeld ermittelt. All diese modernsten, technischen Einrichtungen machen es möglich, dass immer mehr Autofahrer unbemerkt in die Falle tappen und jedes Jahr schätzungsweise rund 100 Millionen Euro zusätzlich in die Kassen fließen. Das ist nichts anderes als eine verdeckte unzulässige „Steuer“. Mobil in Deutschland fordert: Schluss mit dem „Blitzerland“ Deutschland. Unsere Straßen brauchen mehr Sicherheit, aber weniger Abzocke! ....Und der Sohn unterm Weihnachtsbaum ein tolles Paket und einen gut gelaunten Vater.

MOBIL IN DEUTSCHLAND // WINTER 2011 ......................................................................................................................... 17

Jetzt vor Weihnachten ist es besonders ärgerlich. Man hat die Liste aller Weihnachtswünsche im Kopf, will in letzter Sekunde die Geschenke besorgen und zack, rauscht in eine Radarfalle. Ein Blick auf die Bußgeld-App – und aus der neuen Carrera-Bahn für den Sohn wird doch die gebrauchte Holz-Lock auf ebay. Der Blitzerwahnsinn in Deutschland raubt den Autofahrern den letzten Nerv. Vor allem, weil es bei den Radarkontrollen dabei fast nie um die Sicherheit, sondern meistens um Abzocke geht.

ßend gesetzlich geregelt bei Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs sowie zur Gefahrenabwehr) rechtlich abgesichert sind. Alle anderen Messungen, die dem widersprechen, sind unzulässig und ermessensfehlerhaft.“ Hinzu kommt: „In gerichtlichen Bußgeldverfahren ist es unmöglich, die Frage zu klären, aus welchem Grund Bildaufnahmen zur Verfolgung von Verkehrsordnungswidrigkeiten angefertigt wurden, ob es um die Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs, einer Gefahrenabwehr oder fiskalischen Interessen geht.“

KOSTENLOSE KARTENAKTUALISIERUNGEN Zudem ist es stets lohnenswert, ein Blick auf Rabattangebote zu werfen. Denn immer wieder können Autofahrer dank dieser Sonderaktionen richtig Geld sparen. So läuft bei TomTom zum Beispiel momentan unter www.tomtom.com/kartenpromo eine zeitlich begrenzte Promotionaktion zur kostenlosen Kartenaktualisierung. Käufer ausgewählter TomTom Geräte haben dank dieses Angebots bis zum 14. Januar 2012 die Gelegenheit, die Karten ihres neuen Geräts ganze drei Jahre lang kostenfrei auf dem neuesten Stand zu halten. Das Kartenmaterial aktueller Navigationsgeräte deckt meist mindestens Europa und manchmal sogar noch weitere Kontinente ab. Um jedoch auch in den entlegensten Winkeln der Erde immer stressfrei und schnell ans Ziel zu kommen, bieten Navi-Hersteller oftmals spezielle Reisekarten an. Je nach Gerätespeicher können diese zusätzlich zur ab Werk installierten Karte oder aber anstatt der ursprünglichen Karte auf das Navi geladen werden. Selbstverständlich ist die Standardkarte damit jedoch nicht verloren und ein Wechsel der Karten jederzeit möglich.

DIE INSTALLATION - SCHNELL UND UNKOMPLIZIERT Das Updaten oder die Installation einer neuen Karte erfolgt bei den meisten Herstellern über eine spezielle, einfach zu bedienende Software am Computer. Im Falle von TomTom erkennt die Verwaltungssoftware MyTomTom, nachdem das Navi an den Computer angeschlossen wurde, um welches Gerät es sich handelt und welche Software- oder Kartenupdates neu verfügbar sind. Ähnlich verhält sich der Kauf einer neuen Karte. Nachdem das Navi an den Computer angeschlossen wurde und die Karte auf der TomTom Webseite gekauft wurde, ist diese mit wenigen Mausklicks auf das Gerät gespielt und einer entspannten Fahrt - an allen Flüssen und Schienen vorbei - steht nichts mehr im Wege.

REISE

MOBIL IN DEUTSCHLAND WEHRT SICH GEGEN DEN BLITZERWAHNSINN IN DEUTSCHLAND


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SICHERHEITSTIPPS VON DEN EXPERTEN DER DEKRA!

WINTERCHECK FÜRS AUTO:

SO KOMMT IHR WAGEN DURCH DEN WINTER!

Neben dem Messen der Kühlflüssigkeit sollte man die Überprüfung der Scheinwerfer dem Fachmann überlassen. Eine richtig justierte Beleuchtung kann überlebenswichtig sein. Ungleich ziehende Bremsen bringen auf glatter Fahrbahn ein Fahrzeug leicht ins Schleudern, ein Mangel, der von einer Werkstatt behoben gehört. Daneben prüft der Fachmann während eines Winterchecks auch die Spannung des Keilriemens - gerade im Winter machen sich diese bei unkorrekter Einstellung durch unangenehmes Quietschen bemerkbar.

Nach den ersten kühlen Nächten laufen in der Regel in den Werkstätten die Telefone heiß. Besorgte Autofahrer erkundigen sich oft vergeblich nach freien Terminen, um die altersschwache Batterie vom Fachmann austauschen oder den Frostschutz im Kühlkreislauf messen zu lassen. Wer rechtzeitig vor Beginn der kalten Jahreszeit sein Auto einem Wintercheck unterzieht, kann böse Überraschungen vermeiden. älteren Batterien den Flüssigkeitsstand überprüfen, und wenn nötig, destilliertes Wasser nachfüllen. Dieser Ar❄ Bei beitsgang entfällt bei neuen, wartungsfreien Batterien. Beitrag zur Sicherheit leistet die Kontrolle der Wischerblätter. Ausgefranste Wischergummis verursachen Streifen- oder ❄ Einen Schlierenbildung und sollten deshalb ausgewechselt werden.

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SERVICE

Wischwasser gehört auf jeden Fall Frostschutz, damit die Anlage nicht einfrieren kann. ❄ Ins der Motor empfindlich auf zu niedrigen Ölstand reagiert, empfehlen die DEKRA-Ingenieure auch einen Blick ❄ Weil auf den Öl-Meßstab. Bei zu niedrigem Ölstand nachfüllen. kommen mit Talkum oder Glyzerin geschmiert geschmeidiger über den Winter. Außerdem verhindert diese Maß❄ Gummidichtungen nahme bei Frost das "Festkleben" von Türen und Kofferraumdeckel. selbst Winterreifen montiert, sollte auf eine genügende Profiltiefe der Pneus achten. Der DEKRA emp❄ Wer fiehlt eine Mindestprofiltiefe von vier Millimetern. © Brian Jackson - Fotolia.com

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TITELTHEMA

MOBIL IN DEUTSCHLAND // SOMMER 2011 ...........................................................................

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„GROSSE VERKEHRSUMFRAGE 2011“

DARÜBER ÄRGERN SICH DIE DEUTSCHEN AUTOFAHRER Die Deutschen wollen mitreden. In Sachen Auto, Mobilität und Verkehr. Das hat Mobil in Deutschland in diesem Jahr gemerkt. Denn bei der großen Online-Umfrage im Juli und August 2011 haben mehrere tausend Personen mitgemacht. Schaut man auf die Ergebnisse, wird sofort klar, was den Deutschen auf ihren Straßen stinkt. Wir wollen an dieser Stelle mal das Thema Autobahnen herausgreifen. Hier nervt die Diskussion rund um das „Tempolimit auf den Autobahnen“: 82 % der Befragten sprechen sich in der Umfrage von Mobil in Deutschland klar gegen ein Tempolimit aus. Umfragen, die behaupten, dass 50% der Deutschen gegen und 50% der Deutschen für ein Tempolimit sind, sind also völlig unzutreffend. Mobil in Deutschland schließt sich dieser Mehrheit absolut an, und ist damit auf einer Linie mit Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer. Dieser bekräftigte erst vor kurzem, dass es ein generelles Tempolimit auf Bundesautobahnen nicht geben werde. Schließlich gelten schon jetzt "auf knapp 40 Prozent der rund 12.800 Autobahnkilometer dauerhafte oder temporäre Geschwindigkeitsbegrenzungen". Mit dieser Regelung gehörten die deutschen Autobahnen "zu den sichersten Straßen der Welt". Außerdem sollte man "Mobilität ermöglichen und nicht verhindern". Recht hat er der Verkehrsminister...

KOLUMNE

Beim „Zustand der Autobahnen“ könnte das Bundesverkehrsministerium dafür mal mehr Gas geben. 64% der Befragten äußerten sich empört über den miserablen Zustand der deutschen Autobahnen. Mobil in Deutschland findet: Auf Kosten eines ungebremsten Neu- und Ausbaus werden bestehende Straßen vernachlässigt. Bereits 2000 ergab der Straßenbaubericht des Bundesverkehrsministeriums, dass 22,9% des Gesamtnetzes der Autobahnen nicht mehr voll gebrauchsfähig sind und dringend saniert werden müssten. Eine weitere Untersuchung durch die Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen 3 zeigt, wie es dazu kommen konnte. Demnach müssten jährlich etwa 2,70 Euro pro Quadratmeter in bestehende Autobahntrassen investiert werden; tatsächlich werden aber mit 1,71 statt 2,70 Euro durchschnittlich nur 63% der nötigen Investitionen bei Autobahnen getätigt.

Vielleicht gäbe es für die Sicherheit und den Zustand der Autobahnen ja schon in naher Zukunft eine Antwort. In Form der Lang-LKWs. Zwei LangLKWs mit einer Gesamtlänge von bis zu 25,25 m könnten drei herkömmliche LKWs bei der Gütermenge ersetzen. 53 % würde das laut Umfrage befürworten, noch mehr und zwar 58 % wünschen sich auf jeden Fall Tests mit Lang-LKWs auf den Autobahnen. Denn – und da sind sich die Deutschen so gut wie einig - 88 % der Befragten wollen, dass der Güterverkehr umweltfreundlicher und effizienter gestaltet wird. Mobil in Deutschland weiß: Bis ins Jahr 2025 rechnen Experten mit 75 % mehr LKW-Verkehr. Ein Lang-LKW wäre eine Lösung, um den Verkehr zu reduzieren, die Umwelt zu schonen und den Klimaschutz zu stärken. PS: Die vollständige Verkehrsumfrage und was die Autofahrer sonst noch nervt, lesen Sie unter www.mobil.org


Muss denn Wellness Sünde sein?

TAUERN SPA Zell am See - Kaprun

Modernes Design und exklusives Wohlfühlen Das TAUERN SPA Zell am See - Kaprun fügt sich mit seiner spektakulären, modernen Architektur in eine einmalige Naturlandschaft am Fuße des Kitzsteinhorns ein. Die stilvoll angelegte Resortanlage gehört zur VAMED Vitality World, Österreichs führendem Betreiber von Thermen- und Gesundheitsresorts. Die Idee eines Base Camps, von dem aus man zu Expeditionen in den Nationalpark Hohe Tauern aber auch zu Reisen ins Ich aufbricht, lag seiner Konzeption zu Grunde. Entstanden ist ein exklusives 4-Sterne Superior Resorthotel mit modernem, den Hotelgästen vorbehaltenem Panorama SPA, und einem öffentlichen SPA, der TAUERN SPA Wasser- und Saunawelt mit Indoor- und Outdoorbereich auf rund 20.000 m2. Die Wasserwelt beeindruckt mit vielfältig inszenierten Aktiv- und Entspannungsbecken, einem separaten Kinderbereich mit vielen Wasserattraktionen, Spielplatz, Bewegungs-, Kreativ- und Spielräumen. Der Saunabereich umfasst 13 verschiedene Saunen und Dampfbäder, darunter einen Textilsaunabereich. Das Alpin Vital SPA & Kosmetik bietet Treatments mit Naturprodukten der Region an. Die Hohen Tauern und die Pinzgauer Grasberge sind im Sommer und Winter ein ideales Bergsportrevier, Naturfreunde können im Nationalpark Hohe Tauern unter kundiger Führung auf Expedition gehen. www.tauernspakaprun.com

Serfaus-Fiss-Ladis

Genusswinter auf hohem Niveau Die Wintersportregion von Serfaus-Fiss-Ladis mit den drei historischen Dörfern liegt in 1.400 m Höhe auf einem sonnigen Hochplateau über dem Tiroler Inntal, umrahmt von den mächtigen 3.000er Bergen der Samnaungruppe und den Ötztaler Alpen. 204 km bestens präparierte Pisten, 125 km davon über 2.000m Höhe, 119 km täglich gespurte Loipen, 70 Beförderungsanlagen, Freeridehänge, Funparks und alle Varianten des Winter-Funsports stehen den Wintersportlern zur Verfügung. Mit der Kinderschneealm, dem Murmlipark und Bertas Kinderland, exzellenten Skischulen, Ganztags-Kinderbetreuung, eigenen Kinderrestaurants und vielen anderen familienfreundlichen Attraktionen verfügt Serfaus-Fiss-Ladis über das wohl beste Winterangebot für Familien. Es wurde von namhaften Skiguides (Skigebiete-test.de, ski-online etc.) bereits mehrfach als familienfreundlichste Region der Alpen ausgezeichnet. www.serfaus-fiss-ladis.at

Schiiiiifoan…….! Jetzt kann der Winter kommen! Wenn Sie noch nicht wissen, wo Sie Ihren Urlaub im Schnee verbringen möchten, hat Mobil in Deutschland einige Ideen für Sie zusammengestellt. Viel Spaß im Schnee! Kronplatz.

Der Zug zur Piste im Kronplatz Ab sofort reisen Skifahrer und Snowboarder statt mit Auto oder Skibus direkt mit dem Zug zum Skigebiet Kronplatz. Von der Talstation Percha führt die Bahn unmittelbar und staufrei auf die Piste und pendelt im 30-Minutentakt zwischen den Skigebieten Sextner Dolomiten und Kronplatz. Das Angebot am Kronplatz bietet Urlaubern mit einer Beförderungskapazität von 3.200 Personen/h und einer Pistenlänge von sieben Kilometern mit 1.355 Metern Höhenunterschied ideale Wintersport-Bedingungen. Mit über 100 Pistenkilometern und modernsten Auftiegsanlagen ist der 2.275 m hohe Kronplatz der Skiberg für anspruchsvolle Skifahrer und Snowboarder. Gäste können mit dem SKI MOBILITY DOLOMITES Ticket zu einem Preis von sechs Euro alle öffentlichen Transportmittel in Südtirol sieben Tage lang nutzen. Das Ticket ist in Verbindung mit einem Skipass erhältlich. www.kronplatz.com

Design und Öko-Philosophie im Skizirkus Saalbach/Hinterglemm / Gartenhotel Theresia Das Gartenhotel Theresia****Superior zählt schon lange zu den besten Häusern in Saalbach-Hinterglemm im Salzburger Land. Die Gastronomie des Hotels ist schon seit Jahren Trägerin der „Grünen Haube“, eine Auszeichnung an österreichische Restaurants, die gastronomische Höchstleistung bringen und vorwiegend auf Produkte der regionalen, biologischen Landwirtschaft setzen.. Angebot vom 7.-23.12.2011 und 24.-31.3.2012 „First come – first served“ – alle ZIMMER- und SUITENtypen zum EINHEITSPREIS! Sieben Nächte mit erweiterter Wellness-Halbpension + 6-Tage-Skipass oder wahlweise Wellnessbehandlungen nach Wahl im Wert von € 200,-. im Gartenhotel****S € 895,(Zimmer), für € 1.229,- (Suite) pro Person buchbar. Im Aparthotel**** € 759,- . Kinder bis zum 18. Geburtstag bezahlen im Zimmer oder in der Suite der Eltern NICHTS für Unterkunft und Verpflegung! Der Skipass für Kinder bis zu 6 Jahren (geboren 2006 oder später) ist während der gesamten Wintersaison gratis. www.hotel-theresia.com

REISEN & FLIEGEN

Die „Übergossene Alm“ in Dienten liegt mitten in Hochkönigs Bergreich, im Herzen des Salzburger Landes, etwa 1 Autostunde von Salzburg Stadt entfernt. Dort erwartet den Gast ein perfekt ausgestattetes Refugium für einen WohlfühlUrlaub mit besonderem Ambiente. Das 4-Sterne-Superior Hotel verfügt über 83 Zimmer und Appartements unterschiedlichster Kategorien und für alle Ansprüche. „Kann denn Wellness Sünde sein?“ fragt man sich, wenn man ‚Hochkönigs Vitalreich’, die sagenhafte Wellness-Landschaft des Hotels betritt. Auf 3 Etagen und 1700 m² findet sich alles, was Körper und Seele begehren: ein großzügiges Saunadörfl, duftende Bäder, wohlig warme Ruheoasen, heimische und fernöstliche Massage-Anwendungen, exklusive Beautybehandlungen u.v.m. Für das leibliche Wohl sorgen die ausgezeichnete Küche und ein hauseigener Weinkeller. www.uebergossenealm.at.

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Alpinresort & Spa „Übergossene Alm“ am Hochkönig


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MOBILES LEBEN


Das sagen unsere Mitglieder! Christoph Hilkenbach (44) aus Augsburg „Ausgerechnet an einem Sonntag streikte die Batterie meines Motorrads - so kam ich bereits in den Morgenstunden mit dem Pannenservice von Mobil in Deutschland e.V. und Assistance Partner in Kontakt. Zu meinem Erstaunen hatte ich nur eine sehr kurze Wartezeit und durchweg freundliche Mitarbeiter am Telefon, sowie einen Helfer der - wie sich im Gespräch herausstellte - auch selbst Biker war. Da hatte man natürlich gleich eine sehr nette Gesprächsbasis. Der ganze Prozess hinterließ bei mir einen durchweg positiven Eindruck. Ich war rundum zufrieden. Auch wenn ich hoffe, den Pannenservice so wenig wie möglich in Anspruch nehmen zu müssen, bin ich bei jährlichen Fahrleistungen von etwa 10.000 km doch nun weitaus gelassener unterwegs. Danke Mobil in Deutschland e.V. dafür!“

Claus-Dieter Behrens (44) aus Bayreuth „Es war ein ganz normaler Morgen! Ich verließ früh das Haus und ging zu meinem Auto, um zur Arbeit zu kommen. Als ich das Fahrzeug aufsperren wollte, tat sich nichts. Da ich erst zwei Tage zuvor aus dem Urlaub gekommen war, ging ich davon aus, dass die Funkfernbedienung defekt sei. Beim Starten des Motors tat sich dann aber auch nichts. Gar nichts. Sollte es doch kein normaler Morgen werden, sondern ein ganz böses Erwachen? Denn: Wegen der über 3000 Kilometer, die ich während des Urlaubs zurückgelegt hatte, ging ich plötzlich vom Schlimmsten aus. Immerhin konnte es die Fahrzeugbatterie nicht sein. Die hätte sich beim Fahren voll aufgeladen. Also habe ich mit einem ziemlich flauen Gefühl im Magen bei Mobil Deutschland angerufen. Ungefähr zehn Minuten später rief mich dann mein "Retter" an und kündigte seine Ankunft für eine halbe Stunde später an. Und: Er war tatsächlich auf die Minute pünktlich. Was dann folgte, ist kurz zusammenzufassen: Ein schneller Check des Fahrzeugs, mit der eindeutigen Diagnose: Batterieschaden. Nachdem er mir Starthilfe gegeben hatte und ich das Protokoll unterschrieben hatte, machte er sich 10 Minuten nach seiner Ankunft auf zum nächsten Einsatz. Ich war sprachlos: Mein Auto hatte mich nicht im Stich gelassen. Und der Pannenservice von Mobil in Deutschland auch nicht. Dieser Mann war absolut kompetent und professionell. Meine Mitgliedschaft bei Mobil in Deutschland hat sich für mich auf jeden Fall gelohnt. Und kündigen werde ich, wenn ich kein Fahrzeug mehr habe - so in 35 Jahren.“

Mobil in Deutschland auf der IAA 2011 DIE GRÖSSTE AUTOMESSE DER WELT HAT WIEDER EINMAL GEZEIGT: DIE FASZINATION AUTO BLEIBT UNBEGROCHEN Autos, so weit das Auge blicken kann und die das Herz schneller schlagen lassen: Die IAA 2011 ist ihrem Namen der bedeutendsten, schönsten und größten Automesse der Welt wieder einmal völlig gerecht geworden. Dies findet Mobil in Deutschland e.V. Chef Dr. Michael Haberland. Mit einem eigenen Stand hat sich Deutschlands erster OnlineAutomobilclub dieses Jahr wieder auf der IAA präsentiert, und die Besucher zeigten sich mehr als interessiert. Dr. Michael Haberland: „Wir freuen uns, hier immer so willkommen aufgenommen zu werden und sind sehr glücklich, dass wir vielen jungen Menschen mit unserem tollen Angebot einen jungen und günstigen Automobilclub näher bringen können. Das Beste für den Kunden ist der Wettbewerb, das gilt in der Autobranche so gut wie für Automobilclubs. Wir wollen, dass die Menschen in diesem herrlichen Automobilland Mobil in Deutschland sind.“

Auf der 64. Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt wurden an den zehn Messetagen insgesamt 928.000 Besucher gezählt. Das waren rund zehn Prozent mehr als 2009. Vor allem viele junge Menschen waren auf der IAA. Die Zahl der Schüler und Schulklassen ist dabei am deutlichsten gewachsen. Das Durchschnittsalter der IAABesucher lag bei 35 Jahren. VDA-Präsident Matthias Wissmann wertete das Besucherplus als Zeichen, "dass die Faszination des Autos für viele Menschen ungebrochen ist". Das glaubt auch Mobil in Deutschland Chef Dr. Michael Haberland: "Es hat uns heuer hier sehr gut gefallen und wir haben wieder einmal viele neue Mitglieder für uns gewinnen können. 2013 werden wir sicherlich wieder kommen."


Leonardo Hotels – The Art to Feel at Home Ob Deutschland, Schweiz, Belgien oder Israel – europaweit steht Leonardo Hotels für attraktive Destinationen, herausragenden Service und einzigartiges Design. Dabei gilt: Alles zum Wohle des Gastes, der sich in den einzelnen Häusern, gemäß des Leonardo Hotels Motto „The Art to Feel at Home“, wie zu Hause fühlen soll. 30 Hotels in Deutschland und Europa erwarten die Mitglieder von Mobil in Deutschland ab sofort mit attraktiven Sonderkonditionen. Als Mitglied erhalten Sie 15 % Nachlass auf den tagesaktuellen Preis auf www.leonardo-hotels.com – und das immer und zu jeder Saison!

Streit mit dem Unfallgegner, drohende Punkte in Flensburg? Rechtsschutz bei der D.A.S. Die richtige Entscheidung. Als Europas Nr. 1 im Rechtsschutz bietet unser Partner D.A.S, ein Unternehmen der ERGO Versicherungsgruppe, umfassende Dienstleistungen rund um das gesamte Thema Recht. Sie als Mitglied von Mobil in Deutschland e.V. profitieren von Sonderkonditionen bei allen Rechtschutztarifen der D.A.S. Sie finden die Sondertarife auf unseren Mitgliedsseiten.

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Europcar – Vorreiter bei Serviceleistung und Qualität Europcar ist die führende Autovermietung in Europa. In Deutschland bietet Europcar mit einem Netz von 577 Stationen die beste Erreichbarkeit. Das Unternehmen bewegt hierzulande 37.000 Fahrzeuge und beschäftigt rund 1.400 Mitarbeiter. In der Flotte finden sich alle namhaften Hersteller wie Mercedes-Benz, BMW, VW oder Audi. Die Nutzfahrzeugflotte reicht vom Transporter bis zum 12-Tonner. Umzugshilfen wie Kartons, Packdecken und Gurte können bei Bedarf gekauft werden. Ein umfangreiches Zusatzsortiment wie mobile und festinstallierte Navigationssysteme, Winterreifen und Schneeketten, Kindersitze oder Skiträger ergänzen das Angebot. Mobil in Deutschland-Mitglieder mieten mit bis zu 30 % Rabatt auf die tagesaktuellen Preise!

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Hinweise und Erklärungen: Die Mobil in Deutschland e.V. -Mitgliedschaft kann innerhalb von 14 Tagen nach Antragsstellung ohne Angabe von Gründen schriftlich widerrufen werden.

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Alle Jahre wieder, kommt………, ja genau, es ist wieder Weihnachtszeit! Und damit kommt einem der ein oder andere Gedanke in den Kopf. Den Schal aus dem letzten Jahr noch nie getragen, beim Parfüm komplett daneben gegriffen, die Krawatte hat nicht zum Anzug gepasst, die Handtasche war vom falschen Designer und die Socken liegen noch originalverpackt im Schrank! Damit das nicht wieder passiert, hat Mobil in Deutschland tolle Geschenkideen für Sie zusammengestellt. Da sollte das Richtige für alle Ansprüche dabei sein. Das Beste daran aber ist, dass Sie als Leser eine der abgebildeten Geschenkideen gewinnen können. Einfach Sudoku lösen und anrufen! Merry X-Mas wünscht Mobil in Deutschland!

BlackBerry Torch 9810

Das edle BlackBerry Torch 9810 Smartphone kombiniert einen 3.2 Zoll Touchscreen und eine ausschiebbare HardwareTastatur. Das hochwertige Multitouch Display ist ideal, um Geschäftsdokumente anzuschauen und Facebook-Bilder anzuklicken. Mit der 5 Megapixel Kamera kann man tolle Bilder machen. Diese lassen sich dann einfach mit dem Chatprogramm BlackBerry Messenger (BBM) an alle Freunde verschicken. UVP 529€, www.blackberry.de

Need for Speed – RC-Fellas präsentiert HighEnd Automodell KSRC001 für große Jungs

Maße: 81,7x48,0x25,5cm, Stahlkäfig, Hochleistungsauspuff, umfangreiche Ersatzteilausstattung, Heckspoiler, Aufkleber, 2 PS, Höchstgeschwindigkeit: 75 km/h, Gewicht: 16 Kilogramm, Radstand: 57 Zentimeter. UVP 389,00€, www.rc-fellas.com

Dell XPS 15z: Ultraschlank und leistungsfähig

Das XPS 15z ist das ideale Notebook für alle, die neben hoher Performance auch Wert auf Eleganz und luxuriöse Verarbeitung legen. Es ist eines der weltweit dünnsten Laptops seiner Klasse und bietet trotz einer Höhe von nur 2,5 Zentimetern maximale Leistung auf minimalem Raum in einem edlen Aluminiumgehäuse. UVP 999€, www.dell.de

X-MAS SPECIAL

TomTom VIA 125 Europe Traffic stressfrei und komfortabel navigieren

Rechtzeitig zur Bescherung daheim sein! Dank präziser Karten und IQ Routes sagt Ihnen der VIA 125 stets eine Ankunftszeit voraus, auf die Sie sich verlassen können. Und mit der "3 Jahre kostenloses Kartenupdate" Promotion bleiben Ihre Karten auch bis 2014 bequem und ohne Kosten auf dem neuesten Stand! UVP 199€, www.tomtom.com/de

Filzhüllen & Parkscheibe

Charmant, Frech und Trendy! Edle-Filzhüllen + Parkscheibe in verschiedenen trendigen Styles mit witzigen Sprüchen! Um Freunden und Bekannten mit einem Augenzwinkern zu zeigen, mit wem sie es zu tun haben. Viele verschiedene Motive für 8,95€ direkt unter www.geschenk-lounge.de

Samsung C3350 Outdoor Handy

Wenn es mal etwas härter zugeht ist das Samsung C3350 der ideale Begleiter. Es bietet Schutz vor Wasser, Stößen und Staub und ist mit der internationalen Schutznorm IP67 zertifiziert. Zusätzlich Quad-Band, Outdoor Funktionen, Taschenlampe und Social Messaging-Dienste. UVP 179€, www.samsung.de


27 Weltweite kostenlose Navigation mit dem Nokia E6 und Nokia X7

Nokia E6: Vollständige QWERTZ-Tastatur, hochauflösendes Touch-Display, kompakte Maße, ausgeprägte Akkulaufzeit, Microsoft-MessagingFunktionen inklusive Microsoft Exchange, Microsoft Communicator Mobile und Microsoft Sharepoint. Das Nokia X7 ist mit seinem 10,2-cm-Display ein auf Entertainment ausgelegtes Smartphone und ideal für Mobile Gaming. 8-Megapixel-Kamera für Fotos und Videoaufnahmen in HD. Neugestaltete Icons, verbesserte Texteingabe, schnellerer Internet-Browser sowie die aktuelle Version von Ovi Karten. Die UVP für das E6 liegt bei 429€, für das X7 bei 459€. www.nokia.com

MOBIL IN DEUTSCHLAND

SUDOKU GEWINNSPIEL

Mobil in Deutschland verlost unter allen Anrufern jeweils eines der auf dieser Seite abgebildeten Geräte. Einfach anrufen und Lösungszahl nennen unter 0137 / 8373999 (Anrufertarif 0,50 Euro/Anruf aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunktarife können abweichen). Aktionsende ist der 29.02.2012, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Glück!

MOBIL IN DEUTSCHLAND // WINTER 2011 .............................................................................

Samsung SE-S084D

Externer Slimline Brenner mit AV-Konnektivität DVDBrenner und Multimedia-Gerät. Kann wie eine externe Festplatte an die Geräte, die die USB Schnittstelle unterstützen, angeschlossen und als Abspielgerät verwendet werden. Kompatibel zu allen gängigen Betriebssystemen einschließlich Mac OS und Windows 7. UVP 79€, www.samsungsemi.eu

LG P990 Optimus Speed Superschnell und reaktionsfähig bei wenig Strombedarf

Das LG P990 Optimus Speed setzt neue Maßstäbe in der Welt der Smartphones. Mit dem von NVIDIA entwickelten Dual-Core-System Tegra 2 mit 2 x 1 GHz Prozessorkernen und einem Grafikprozessor funktionieren schnelle Anwendungen, Voice-toText Befehle und Multitasking reibungslos. UVP 499€ www.lg.com

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F-Secure Internet Security 2012 Rundumschutz für den Computer – und das gesamte Online-Leben. Die neue F-Secure Internet Security™ 2012 besticht durch branchenführenden Schutz im Netz. Schutz vor Viren und Spyware, Firewall, blockiert Spam-E-Mails und Phishing-Attacken, Kindersicherung.1 Jahr (12 Monate) für 3 Computer PLUS 12 Monate Mobile Security für ein Telefon oder Tablet kosten 79,90€, www.f-secure.de

VARTA 3 Watt LED Indestructible Light 3C

Mio M410 und M610

Die neuen Mio Moov M610 und Moov M410 bieten noch mehr Übersicht und Bedienungskomfort auf den Straßen: IQ Routes, realistische Ansichten von Kreuzungen mittels 3D Junction Views & Lane Guidance. Zieleingabe via Sprachführung und übersichtliches Spirit QuickStart-Menü. UVP Mio M410 ca. 89€, MioM610 ca. 119€, www.mio.com

Ein Mann, ein Wort: unzerstörbar. Extrem robustes und dennoch ebenso ergonomisches wie ansprechendes Produktdesign. Übersteht selbst einen Fall aus bis zu neun Metern Höhe und ist noch dazu spritzwassergeschützt. UVP 34,90 €, www.built-to-survive.com


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DER STÄDTE VERKEHRSATLAS ÖPNV 10 STÄDTE IM VERGLEICH DES ÖFFENTLICHEN NAHVERKEHRS

TITELTHEMA

Jetzt geht es wieder los: Der Himmel ist grau, die Temperaturen unter Null, die herabgefallenen Blätter machen die Gehwege zur Rutschbahn, es pfeift ein eisiger Wind um die Ohren, Schneeregen peitscht durch die Straßen. Ziemlich ungemütlich ist es jetzt auf dem Weg zur Arbeit. Da möchte, man endlich eingestiegen, eigentlich gar nicht mehr raus aus dem Bus, da würde man am liebsten sein Büro direkt in der U-Bahn aufschlagen und da wird die Trambahn zur vorübergehenden Luxusabsteige. Doch: Wie schaut es bei weniger extremen Wetterbedingungen aus? Macht man dann lieber einen weiten Bogen um U-Bahn, Bus und Tram in seiner Stadt? Bevorzugt man lieber kilometerlange Märsche, um ja nicht die S-Bahn besteigen zu müssen? Oder ist alles viel besser als gedacht? Jede Stadt hat so seine Vorzüge und Macken. Die Berliner kennen das schon. Jeden Winter das ganz normale Chaos. Nichts geht mehr heißt es dann in der S-Bahn. Pünktlichkeit wird zum Ausnahme- und nicht zum Regelfall. Mehr als die Hälfte der Züge fallen aus. Die Stimmung ist gereizt, Berlin muss auf Busse umsatteln. Schuld sind natürlich immer die anderen. Irgendwie haben es viele kommen sehen, weil seit Jahren nur gespart wurde und eigentlich hätte investiert werden sollen. Das war im Winter 2010/2011 so, und die Aussichten für den kommenden Winter sind nicht besser. Die Berliner müssen sich also warm anziehen, um nicht bei dem, was da auf sie zukommt, ganz in der Kälte zu stehen. Auch in München streikt die S-Bahn im Winter des öfteren. Schuld sind meist auch Eis und Schnee und veraltete Leitungen. Hier gibt es aber noch ganz andere Probleme. Die Hauptröhre unter der Innenstadt ist zu klein, um die steigenden Fahrgastzahlen zu bewältigen. Also muss eine weitreichende Lösung her. Eine zweite Stammstrecke ist im Gespräch, aber auch hier ist sich die Politik nicht einig und streitet lieber, als um eine Lösung zu ringen. Auch hier ist das Chaos vorprogrammiert. Eines aber eint alle Städte in ihren Bemühungen: Man möchte den Menschen einen öffentlichen Nahverkehr anbieten, der es ihnen ermöglicht, möglichst schnell, günstig und bequem in die Städte zu gelangen, um alle notwendigen Besorgungen und Erledigungen zu machen.

Mobil in Deutschland e.V. wollte es wieder einmal genau wissen und hat dabei 10 große deutsche Städte und deren ÖPNV auf Zahlen und Alltagstauglichkeit untersucht: Berlin, Bremen, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig, München und Stuttgart. Nachdem es bereits im Frühjahr den Städte Verkehrsatlas 2011 Auto gab, ziehen wir somit jetzt mit unserem ersten Städteverkehrsatlas ÖPNV nach.

UND DAS WOLLTEN WIR WISSEN: Welche unterschiedlichen Fahrzeuge sind im Einsatz? Gibt es Regionalbahnen, S- und U-Bahn, Busse und Trambahnen? Manche Städte punkten auch noch zusätzlich mit einer Seilbahn oder Fähren. Wie groß ist die Nutzung des ÖPNV? Um hier eine Vergleichszahl zu bekommen, haben wir die Einwohnerzahl des Gesamtverbunds in Relation zur Fahrgastzahl gesetzt. Wie haben sich die Fahrgastzahlen von 2005 auf 2010 entwickelt? Gibt es Nachtlinien und welche Fahrzeuge sind nachts im Einsatz? Wie viel kostet das Einzelticket bei Erwachsenen, wie viel bei Kindern? Wie viel kostet die Tageskarte bei Erwachsenen? Hier haben wir stets den Innenraum-Ticketpreis miteinander verglichen. Kostet die Mitnahme eines Hundes, die eines Fahrrades etwas? Wenn ja, wie viel? Wie hoch ist der Kostendeckungsbeitrag im Verbund? Heißt: Inwieweit finanziert sich das Unternehmen selbst (etwa durch TicketEinnahmen) und wie viel müssen Land und Stadt noch bezuschussen? Wie viele Park&Ride-Stellplätze gibt es? Und wie lange dauert die Fahrt vom Hauptbahnhof zum Flughafen?

DAS ERGEBNIS: Der Sieger des großen Städteverkehrsaltasses ÖPNV von Mobil in Deutschland ist Hamburg, gefolgt von München und Hannover. Interessanterweise waren Hamburg und München auch schon bei unserem Städteverkehrsatlas Auto auf den ersten Rängen. Auf den hinteren Rängen befinden sich Köln, Stuttgart, Berlin und Frankfurt. Das Mittelfeld teilen sich Leipzig, Düsseldorf und Bremen. Wie wir bewertet haben finden Sie auf www.mobil.org


3030................................................................................ ............................................................................ MOBIL MOBILININDEUTSCHLAND DEUTSCHLAND////SOMMER WINTER 2011

STÄDTE KRITERIEN

TITELTHEMA

BERLIN

BREMEN

DÜSSELDORF

FRANKFURT

HAMBURG RG RG

Verbund

Verkehrsverbund Berlin Brandenburg VBB

Verkehrsverbund Bremen Niedersachsen VBN

Verkehrsverbund Rhein Ruhr

Rhein Main Verkehrsverbund RMV

Hamburger Verkehrsverbund

Einwohner

3.442.675

547.535

586.217

671.927

1.787.000

Einwohner Gesamtverbund

5.950.000

603.993

8.100.000

5.000.000

3.387.000

Fahrgäste gesamt 2010

1.266.000.000

102.630.000

1.200.000.000

667.000.000

676.300.000

Fahrgäste gesamt 2005

1.227.000.000

97.480.000

1.080.000.000

640.000.000

580.300.000

Fahrgäste Wachstum

3,18%

5,28%

11,11%

4,22%

16,54%

NOTE WACHSTUM

5

5

3

5

1

jährliche Nutzung pro Einwohner

213

170

148

133

200

NOTE NUTZUNG

2

4

5

5

2

Öffentliche Verkehrsmittel

S-Bahnen, U-Bahnen, Straßenbahn, Busse, Fähren und Regionalbahnen

S-Bahn, Straßenbahn, Bus und Regionalbahn

S-Bahn, U-Bahn, Busse, Straßenbahn und Regionalbahn

S-Bahn, U-Bahn, Busse, Straßenbahn und Regionalbahn

U-Bahn, S-Bahn, Busse, Fähren und Regionalbahn

NOTE ART VERKEHRSMITTEL

1

2

1

1

1

Nachtlinien

Alle U-Bahn-Linien (außer U4 und U55) fahren am Wochenende und vor Feiertagen im 15-MinutenTakt. 46 Nachtbusse.

3 Straßenbahn- , 7 Bus-Linien sowie 10 Nachtschwärmer-Linien

1 U-Bahn, 1 SB, 13 Buslinien (5 davon die ganze Nacht), 5 Discolinien

22 Busse

Am Wochenende fahren alle U- und S-Bahn-Linien und die wichtigsten Buslinien die ganze Nacht.

NOTE NACHTLINIEN

1

3

2

3

1

Einzelticket in EUR

2,30 ¤

2,30 ¤

2,30 ¤

2,40 ¤

2,80 ¤

NOTE EINZELTICKET

2

2

2

2

4

Einzelticket Kinder in EUR

1,40 ¤

1,15 ¤

1,40 ¤

1,40 ¤

1,00 ¤

NOTE EINZELTICKET KINDER

3

2

3

3

1

Tageskarte in EUR

6,30 ¤

6,30 ¤

5,50 ¤

6,20 ¤

6,8

NOTE TAGESKARTE

3

3

2

3

3

Preis Fahrrad/Hunde

Hund: ab 1,40 ¤ mit Tageskarte kostenlos; Fahrrad: ab 1,50 ¤

Hund: ab 1,15 ¤; FahrradTicket a 1,50 ¤

Hunde gratis; Fahrrad-Zusatzticket ab 2,60 ¤

Hunde und Fahrräder: kostenlos

Hunde und Fahrräder: kostenlos

NOTE FAHHRAD/HUNDE

3

3

3

1

1

Deckungsbeitrag

42

60

80,7

54

68

NOTE DECKUNGSBEITRAG

4

3

2

4

3

Park&Ride Parkplätze

26369

7116

18000

15000

23000

Quotient PR / Fahrgäste

4,43

11,78

2,22

3,00

6,79

NOTE P&R

4

1

5

5

3

Fahrtdauer der Hauptbahnhof-Flughafen-Anbindung

30 min

15 min

5 min

10min

24 min

NOTE ANBINDUNG

3

2

1

1

3

NOTE GESAMT

2,82

2,73

2,64

3,00

2,09 2


31 LEIPZIG

MÜNCHEN ENN

STUTTGART

Großraumverkehr Hannover GVH

Verkehrsverbund Rhein Sieg VRS

Mitteldeutscher Verkehrsverbund MDV

Münchner Verkehrsund Tarifverbund MVV

Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart VVS

Verbund

520.966

998.105

518.862

1.330.440

601.646

Einwohner

1.100.000

3.300.000

1.000.000

2.700.000

2.500.000

Einwohner Gesamtverbund

195.500.000

503.000.000

136.500.000

633.000.000

330.000.000

Fahrgäste gesamt 2010

172.400.000

460.000.000

123.000.000

580.000.000

317.000.000

Fahrgäste gesamt 2005

13,40%

9,35%

10,98%

9,14%

4,10%

Fahrgäste Wachstum

2

3

3

3

5

NOTE WACHSTUM

178

152

137

234

132

jährliche Nutzung pro Einwohner

4

4

5

1

5

NOTE NUTZUNG

S-Bahn, Stadtbahn, Busse und Regionalbahn (Metronom)

S-Bahn, Stadtbahn, Busse und Regionalbahn

S-Bahn, Straßenbahn, Bus und Regionalbahn

S-Bahn, U-Bahn, Straßenbahn, Busse und Regionalbahn

S-Bahnen, Stadtbahn, Busse, Zahnradbahn, Seilbahn und Regionalbahn

Öffentliche Verkehrsmittel

2

1

2

1

2

NOTE ART VERKEHRSMITTEL

10 Regio-Nachtbusse, 11 Stadtbahnen, 4 S-Bahnen, viele Stadtbusse

Stadtbahn: alle am Wochenende durchfahrend

10 Bus-Nachtlinien

28 Bus-Nachtlinien

Nachtlinien

2

1

3

2

3

NOTE NACHTLINIEN

2,30 ¤

2,50 ¤

2,10 ¤

2,50 ¤

2,00 ¤

Einzelticket in EUR

2

3

1

3

1

NOTE EINZELTICKET

1,20 ¤

1,50 ¤

1,00 ¤

1,20 ¤

1,00 ¤

Einzelticket Kinder in EUR

2

4

1

2

1

NOTE EINZELTICKET KINDER

4,30 ¤

7,30 ¤

50 ¤

5,60 ¤

6,10 ¤

Tageskarte in EUR

1

4

1

2

3

NOTE TAGESKARTE

Fahrrad: Kostenlos; große Hunde: 1,20 ¤

Hunde kostenfrei, Fahrräder: 2,50 ¤

Fahrrad: 1 ¤, Hund: 1 ¤

Hunde: Einer gratis, jeder weitere: 1,20 ¤; FahrradTageskarte: 2,50 ¤

Hund: kostenlos mit Verbundpass, sonst ab 1 ¤. Fahrräder kostenlos.

Preis Fahrrad/Hunde

2

3

2

3

2

NOTE FAHHRAD/HUNDE

k.a.

74,6

73

80

57

Deckungsbeitrag

0

2

2

2

3

NOTE DECKUNGSBEITRAG

6500

15617

3200

27400

17500

Park&Ride Parkplätze

5,91

4,73

3,20

10,15

7,00

Quotient PR / Fahrgäste

4

4

5

1

3

NOTE P&R

20min

11 min

12 min

40 min

27 min

Fahrtdauer der Hauptbahnhof-Flughafen-Anbindung

2

2

2

4

3

NOTE ANBINDUNG

2,30

2,82

2,45

2,18 2

2,82

NOTE GESAMT

Werktags: 4 Nachtrambahn und 3 Busse im Stundentakt. Wochenende: 4 Tram und 8 Busse im ½ Stunden-Takt

MOBIL IN DEUTSCHLAND // WINTER SOMMER2011 2011............................................................................. ...........................................................................

KÖLN

TITELTHEMA

STÄDTE KRITERIEN

HANNOVER ER ER


32 ................................................................................ MOBIL IN DEUTSCHLAND // WINTER 2011

Mit der ehemaligen Linie 1 bin ich früher gerne in Richtung Ost Berlin gefahren. Zu Mauerzeiten bis Schlesisches Tor, später schnurstracks über die Spree bis Warschauer Straße. Diese Strecke ist heute ein Fragment, vielen nur noch aus dem Musical vom Grips Theater bekannt. Sie ist noch da, wurde aber umbenannt - in die U12. Ihr Kennzeichen ist ein quergeteilter rotgrüner Untergrund, und das steht wohl für eine Art von liebenswerter Behinderung. Tja! Es wird gebaut auf meiner Lieblingsstrecke - seit Jahrzehnten - und gefühlte zehn Mal muss man umsteigen. Ich hab mich daran gewöhnt. Eines Tages fahre ich sie mal wieder. Plötzlich kommt eine Durchsage: Bitte steigen sie auf den Schienenersatzverkehr um. Ich stehe das durch. Die Tasche schultern, das Buch in die Manteltasche und lächeln. Plötzlich bemerke ich eine alte Dame, die Probleme mit ihren Tüten und Taschen hat. Gleichzeitig fällt mein Blick auf eine Gruppe Jugendlicher. Es passiert, was passieren muss. Die Tüten reißen, und der Inhalt ergießt sich über den Bahnsteig. Eine Apfelsine rollt vor meine Füße, einige Jugendlichen grölen. Wieder Andere sammeln einige Sachen zusammen. Ich kann gar nicht anders und hebe die Apfelsine auf. Die Jugendlichen haben mich längst erkannt. Sie sind aufgeregt, und ich spüre ihre Neugier. Das ist unser aller Rettung. Denn plötzlich greifen übereifrige Hände nach den Lebensmitteln. Taschen werden umsortiert, Jacken zu Behältnissen umfunktioniert. Wir kommen ins Gespräch. Die Jugendlichen dürfen ihr Foto mit mir machen. Wir laufen gemeinsam zum Bus, fahren mit der dankbaren Omi ein paar Stationen. Und unser kleines Grüppchen bringt ihre Sachen bis vor die Wohnungstür. Ich bin begeistert von der Eigendynamik, die sich aus einer rollenden Apfelsine entwickelt. Eine Mischung aus Autogrammstunde und gutem Miteinander. Zum Abschied reimt die alte Dame ein Dankeschön und ich werde erinnert an einen Text meiner Großmutter, die auch gerne reimte.

KOLUMNE

„Der Berliner, bekannt für Schnauze mit Herz, ist freundlich und hilfsbereit, macht gerne mal einen Scherz. Will er einmal seine Stadt von Oben besehen, braucht er nur zum iPunkt oder auf den Funkturm zu gehen. Auch ich fahre bald mal wieder hin denn ich hab ja noch einen Koffer in Berlin!“

Markus Majowski (bekannt aus der Sat1-Comedy "Die Dreisten Drei") spielt vom 10. Mai bis 22. Juli 2012 am Kölner Theater am Dom die Hauptrolle in der Inszenierung „Der Mann, der sich nicht traut“ von Curth Flatow.

Die Tram ist ein Traum. Meine erste Fahrt mit einer Tram hab ich gemacht, als ich eventuell 4 Jahre alt war. Es war die Nummer 8, die vom Hasenbergl in die Stadt fuhr, mir kam die Fahrt vor wie ein halber Tag. Ein Mann mit einem Wechselgelddrücker stand hinter einem Seil, das wie eine Vorhangkordel aussah, und uns die Fahrkarten verkaufte. Das war Ende der 60er Jahre, als Hans Jochen Vogel noch OB war. Meine Mama erzählt mir heute noch, dass ich von der Dülferstraße bis zum Stachus den Struwelpeter rauf und runter erzählt hab. Einmal war die Schaffnerin aus Warschau, eine Tram-Polin, worauf ich mir ein Trampolin gewünscht hab. Diese schönen Straßenbahnen wurden nach und nach durch modernere ersetzt und fahren heut in den östlichen Ländern rum. Unsere 8er wurde später die 13er, mei - die werden schon ihre Gründe gehabt haben. Für mich ist Straßenbahn fahren bis heute die schönste Art öffentlich zu reisen, die beste Entschleunigung und irgendwie romantisch - man kann die Leute drinnen und draußen beobachten und oft will ich gar nicht aussteigen, weil's mich beruhigt. eine Art Slow-Tempo-Mantra. Der Bus ist für mich das ungemütlichste und ruppigste Fortbewegungsmittel, aber fett im Einsatz in München und wohl unverzichtbar. Mein Bus als Jugendlicher war der 84er, der zu BMW am Olympiazentrum fuhr, wo ich meine Werkzeugmacherausbildung gemacht hab. Auf der 84er Linie hatte ich an einem Morgen gegen 6 im Sommer 1980 die Eingebung, dass ich auf die Bühne gehen werde, wenn ich fertig bin mit der Ausbildung. Es hat dann noch 5 Jahre gedauert, bis ich diesen Schritt gewagt hab. Doch dann: Bei meiner 10-jährigen Mitarbeit bei 7Tage 7Köpfe mit Rudi Carell fuhr ich sehr gern mit Jochen Busse. Die U-Bahn ist was für die Hartgesottenen. Da sitzen die meisten Flunschgesichter rum. Die Flunschis müssen aber auch oft schon früh runter in den Schacht und in zugigen Ecken warten, bis das Gerät aus dem Tunnel züngelt. Einmal bin ich mit der U3 vom Olympiazentrum zum Marienplatz, der Zugführer war sehr lustig und der Gipfel seiner Ansage war auf Höhe Odeonsplatz: "Nächster Halt: Kuala Lumpur." Alle haben gelacht und ich dachte mir, Mensch, wieso gibt es nicht mehr solche netten Sprüche. Aber wahrscheinlich verbietet das die strenge U-Bahn-Innung. Willy Astor geht ab Dezember auf Tour. "Tonjuwelen": 9.12. Lörrach, 10.12. Trossingen, 12.12. Mannheim "Nachlachende Frohstoffe": 13.1. Roth, 14.1. Nürnberg, 6.3. Kaufbeuren, 7.3. Memmingen, 8.3. Peißenberg, 9.3. Penzberg, 10.3. Traunreut, 16.4. Bamberg, 17.4. Würzburg, 18.4. Stuttgart, 22.4. Ingolstadt, 23.4. München, 25.4. Düsseldorf, u.a.


33 Eine Übernachtung für 2 Personen im modernen Doppelzimmer (auf Anfrage, nach Verfügbarkeit, außerhalb Messezeiten und Großveranstaltungen) inkl. Frühstück. Einfach anrufen und Lösungswort des Kreuzworträtsels nennen unter 0137 / 8373967 (Anrufertarif 0,50 Euro/Anruf aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunktarife können abweichen). Aktionsende ist der 29.02.2012, der Rechtsweg ist ausgeschlossen! Viel Glück!

MOBIL IN DEUTSCHLAND // WINTER 2011 ................................................................................................................................

GEWINNEN SIE EINE ÜBERNACHTUNG IM LEONARDO HOTEL NÜRNBERG!


344 ..............................................................................MOBIL IN DEUTSCHLAND // WINTER 2011

Meinen Ruhestand möchte ich in … verbringen. in meiner Heimat, da wo meine Familie zuhause ist. … sollte ich mal Blumen schicken, weil… Meiner Oma, weil sie sich immer freut, wenn ich an sie denke. Dieses Verkehrsprojekt gehört längst umgesetzt… ...auf die Punkte in Flensburg könnte ich verzichten. Mein erstes Auto war… Ein Nissan Stanza. Mein Traumauto der Zukunft wäre… Audi A8. Von einem Tempolimit auf den Autobahnen in Deutschland halte ich... Nicht viel, dennoch ist es eine Grundvoraussetzung für Jeden, vernünftig zu fahren. Mobilität bedeutet für mich… flexibel zu sein, spontan zu sein, Mobilität bedeutet für mich Freiheit... Zuletzt habe ich gelacht über… einen österreichischen Kabarettisten, der die These aufgestellt hat, das eigentlich Google aus Österreich stammt. Seiner Meinung nach kommt Google von Gugelhupf (Kuchen), weil bei Google hupft (springt) man von einer Information zu nächsten Information... Alles klar!? Zuletzt habe ich mich geärgert über… über einen Blitzer!

25 FRAGEN AUS DEM LEBEN AN … GERRY FRIEDLE ALIAS DJ ÖTZI. SÄNGER PERSÖNLICHKEITEN

GEBOREN: 1971 BERUF: SÄNGER FAMILIENSTAND: VERHEIRATET Mit diesem Politiker würde ich gerne gepflegt zum Gedankenaustausch essen gehen..., und ihm folgendes sagen... Momentan mit keinem. Wenn dann nur mit dem Altbundeskanzler Schmidt, mit ihm könnte ich eventuell auch eine Runde Schach spielen.

Auf die Palme bringt mich immer… im Stau stehen. Wenn ich Bundeskanzler wäre, würde ich… viel zu tun haben! 2012 nehme ich mir privat vor. ... mit dem Rauchen endlich aufzuhören! Für den täglichen Gebrauch würde ich gerne … ... einen Mützenstricker erfinden, weil ich zu wenig davon habe. Meinen Kindern möchte ich mitgeben, dass… sie ehrlich, aufmerksam, hilfsbereit, mutig, sozial,... durch die Welt gehen. Meine Lieblingsweisheit….. Mache das Beste aus dem, was dir gegeben wurde! Luxus ist für mich… Zeit mit meiner Familie zu verbringen.

Meine Lieblingsspeise ist… Tafelspitz mit allem was dazugehört.

Mein schönstes Reiseerlebnis war… und ist Österreich!

Mein Lieblingstier ist… unser Hund Sternchen.

Mein Plan B im Leben wäre… Ich hatte nie einen Plan B, ich bin immer meinem Traum gefolgt. ..

Meine Lieblingssendung im TV ist… Dr. House. Mein absoluter Lieblingsfilm ist… Wie im Himmel.

Passend zur Weihnachtszeit gibts die neue DJ Ötzi Single 'Ring The Bell' im Handel.

Dieses Buch kann ich wärmstens empfehlen… Antony Robbins – grenzenlose Energie. Den Friedensnobelpreis würde ich überreichen an... Helmut Schmidt.

Das aktuelle Album von DJ Ötzi heißt "Der DJ aus den Bergen"


Mobil in Deutschland Magazin - Winter 2011  

Städte Verkehrsatlas 2011 - So gut ist unser ÖPNV Deutschlands erster Carsharing Atlas 2011

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