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Wat givt Neeis...?

Nr. 06 | Mai 2012

Pflegedienst Villa Savelsberg

Grußwort

Liebe Patienten und Mitarbeiter, Angehörige und Freunde des Pflegedienstes Villa Savelsberg! Ich begrüße Sie herzlich zu unserer Maiausgabe Wat givt Neeis…? Es gibt wieder viel Interessantes aus dem Pflegedienst Villa Savelsberg zu berichten. Am 1. April eröffneten wir feierlich mit einem “Tag der offenen Tür“ unsere neue Tagespflege und Seniorenwohngemeinschaft des Hauses Moni im Kapitänsviertel. Insgesamt erfreuten sich ca. 400 Gäste an diesem Tag. Interessierte und Besucher mit Beratungsbedarf

kamen voll auf ihre Kosten! Des weiteren fand ein guter alter Stangenherd seinen Weg von der Nenndorferstraße aus Aschendorf nach Papenburg und eine schöne plattdeutsche Geschichte schildert die Erinnerungen unserer Frau Hanneken-Heidelberg . Auch viel Wissenswertes wurde in vergangenen Tagen vermittelt. So referierte am 17. April der Notar Herr Dr. Schierholt über das Thema Patientenverfügung im Gasthof Prangen in Rhede. Am 2. Mai findet diese Veranstaltung ebenfalls in Papenburg statt. Ich möchte Ihnen auch im Nachhinein noch einmal sehr ans Herz legen sich rechtzeitig zum Thema Patientenverfügung zu informieren. Sorgen Sie für sich und für Ihre Angehörigen. Wir beraten Sie gerne! Ich wünsche uns allen noch einen sonnenreichen Frühling und nun viel Freude beim Lesen! Herzlichst Ihre Sr. Annelene

ch

ch über Ihren Besu

i freut si Das Team Haus Mon

--- Kostenloser Sondervortrag ---

Thema: Typ 2 Diabetiker - Was nun? Annelene Arens • Termine im Veranstaltungskalender

Inhalt dieser Ausgabe De erste kauken: Geschichte von Frau Adelheid Hanneken-Heidelberg Seite 2 „Viele meiner Geschichten erzählen aus meinem Leben...“: Interview Seite 3 Wir gratulieren: Unsere Jubilare Seite 4 Dit und Dat: Aktuelles aus dem Pflegedienst Villa Savelsberg Seite 4

Telefon: 0 49 61 - 9 42 00 - 0 • www.pflege-papenburg.de


Wat givt Neeis...? | Seite 2

Nr. 06 | Mai 2012

De erste Kauken von Frau Adelheid Hanneken-Heidelberg Urs Oma hät urs immer gern vertellt, wo dat früher wen ist, as sein noch’n jung Wicht was.“Bie urs gaff dat immer blos Swartbrood, för Sünndogs wor’n Stuten in’t Huus holt. Allein urs Voder, de kreg ale Dooge weiten Stuten in’t Huus holt. Dat was so. Hei was völe in’t Moor to Törfgroven. As hei einmol nix mehr to Drinken fund, harr hei Moorwooter drunken. So harr hei sück de Mogen verneilt un kunn kein Swartbrood mehr verdrogen. Wie Kinner lurn dor al up, dat hei urs’n Stück ofgaff, mitunner de hei dat ok. Bid Broodbacken müssen wie völe mithelpen. Wie worn hinstüürt, urs de Fööte to waschen, un dann müssen wie de Deig in de Boje düchtig trappeln, dat was leip stur,maokde urs ober ok Spoß. So was dat in ale Hüser, de ik kennde, seh urs Oma. Wat Gott drüm deh, gung de Fründin van mien öllste Süster Lene not‘ Kockschaule. De beiden wüssen kein Wunner tu vertelln, wo moi man ein Kauken backen kunn. Lene drammde solange, bis sei dat in Huus ok mol versööken düß. Meel, Botter, Eier, Zucker un

Melk harrn wie ja wal in Huus, man dat Geheimnis het < Backpulver >. Dor harr Mauder noch noid wat van hört. Man Lene wüß dat to besörgen. Un dann sull’t ja losgohn. De < Anleitung zum Bereiten eines Kuchens > stund achter up de Backpulverpüüt schreven. Lene harr dor rein rode Backen bie kregen, so iwerk was sei an’t Warken. Wie anner Kinner stunnen dor wies ümto. Wie stippen ok gern mit de Fingers in de Deig, wat Lene gor nich anstund. „Schmookt gaud“, seen wie un

lickden urs schmokelt de Fingers of. So, nu was aller verbrucked, bloß dat Bachpulver nich. “Man rühre das Backpulver unter den Teig“, stund dort o Läsen. Dor kamm urs Lene (un wie al heil mol nich) nich achter. „Laot erst sein“, reep Mauder, man sei wüß dat, as Ji jau dinken könt, ok nich. Ein Glück, dat Voder net na Huus hen kamm. Hei sedde sein Brill up de Nöse uno verleg sück de Saoke. Antletzt meinde hei: „Mien leive Kinner, kön ich dann nich läsen? Hier steiht < Man rühre das Backpulver unter den Teig >. De Soke is

ganz einfach.“ Lene, du streihst das Backpulver in de Förm un strickst dann de Deig dor boven over. Dann is hei ja > unter dem Teig < nicht?“ Aober „Lesen und Nichtverstehen ist schlimmer als Müßiggehen“ kunn hei sück nich verkniepen to seggen. So, as Voder dat kummdeirt harr, worde dat maoked. Natürlich was de Kauken net so hart as ein Bickel un so platt as ein Pannkauken. All‘ wassen sück einig: „Dat neimodsche Krom dögg nix. Al’s Wiesmaokerei!“Van nu an gaff dat wer all Doge Swartbrood un sünndogs weiten Stuten.

Wichtige Termine und aktuelle Veranstaltungen Datum

Termin

Zeit

Ort

Adresse

Mi. 02.05.12 Di. 08.05.12 Mi. 09.05.12 Fr. 01.06.12 Di. 05.06.12 Mi. 06.06.12 Di. 12.06.12 Mi. 13.06.12

Kostenloser Infoabend Thema: Patientenverfügung - Dr. jur. Stefan Schierholt Info Abend: Ausbildung zum „Ehrenamtlichen Demenzbetreuer“ Beginn Typ 2 Diabetiker-Schulung Referentin Annelene Arens Angehörigenabend Seniorenwohngemeinschaft Haus Anna Angehörigenabend Seniorenwohngemeinschaft Haus Moni Angehörigenabend Seniorenwohngemeinschaft am Mittelkanal Angehörigenabend Tagespflege am Mittelkanal Angehörigenabend Tagespflege Haus Moni

20:00 Uhr

Gaststätte Finkenbrink Pflegedienst Villa Savelsberg Besprechungsraum Pflegedienst Villa Savelsberg Beratungsstelle Rhede Pflegedienst Villa Savelsberg Tagespflege Pflegedienst Villa Savelsberg Tagespflege Haus Moni Pflegedienst Villa Savelsberg Tagespflege Pflegedienst Villa Savelsberg Tagespflege Pflegedienst Villa Savelsberg Tagespflege Haus Moni

Umländerwiek rechts 4 Papenburg Mittelkanal links 72 Papenburg Am Neumarkt 2b Rhede Mittelkanal links 72 Papenburg Margaretha-Meinders-Str. rechts 20 Papenburg Mittelkanal links 72 Papenburg Mittelkanal links 72 Papenburg Margaretha-Meinders-Str. rechts 20 Papenburg

18:30 Uhr 18:30 Uhr bis 20:30 Uhr 19:00 Uhr 19:00 Uhr 19:00 Uhr 19:00 Uhr 19:00 Uhr

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Nr. 06 | Mai 2012

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„Viele meiner Geschichten erzählen aus meinem Leben...“ Frau Adelheid Hanneken – Heidelberg führt alles andere als ein langweiliges Leben. Vieles Erlebte aus Ihrer Vergangenheit wurde in ihren plattdeutschen Geschichten festgehalten. 1927 wird sie als 3. Kind von insgesamt 5 Geschwistern auf dem Papenburger Obenende geboren. Fortan wuchs die kleine Adelheid mit 2 Elternpaaren auf. Ihre Tante hatte zu der damaligen Zeit einen unerfüllten Kinderwunsch, so ergab es sich, daß sie von der Mutter in die Obhut ihrer Tante übergeben wurde. Darüber erzählt sie auch in ihrer Geschichte „Dübbeld Öllern för ein Kind“:„ Alle aus unserem Ort wussten Bescheid und es wurde immer sehr offen darüber geredet, ich bin damit aufgewachsen und fühlte mich wohl mit beiden Elternpaaren,“ erzählt sie mir in unserem Gespräch: „Ich hatte immer regelmäßigen Kontakt zu meinen Geschwistern, das ist auch heute noch so.“ Auf die Frage was sie für Hobbys gehabt hat in ihrer Kindheit und Jugend kommt ein schnelles, begeistertes: „Ich war und bin eine Leseratte! Früher haben wir untereinander oft Bücher getauscht und sobald ich eins ausgelesen hatte, fiel mir auch schon das Nächste wieder in die Hände“ So war es auch nicht verwunderlich, das Frau Hanneken- Heidelberg als junges Mädchen nicht wie ihre Mutter angeordnet hatte um 20 Uhr zu Bett ging, um zu schlafen, sondern des Nachts mit ihrer Nachttischlampe und einem Buch unter der Bettdecke lag um zu lesen: „ Einmal habe ich eine ganze Nacht durchgelesen, bis die ersten Leute morgens schon zur Kirche gingen und musste immer wieder zwischendurch das Licht ausmachen, weil es sonst zu heiß unter der Decke wurde!“ Schlittschuh

laufen war auch eine große Leidenschaft, wie gerne lief sie doch im Paarlauf über den Kanal und zeigte ihre sich selbst beigebrachten Kunststücke auf dem Eis. „ Es gab schon einige Bewunderer, die mir vom Fenster aus zuschauten.“ Ihre Weihnachtsgeschichte „ De richtigen Schöwels“ wurde 1994 in einer Zeitung veröffentlicht. Nach ihrer abgeschlossenen, schulischen Laufbahn arbeitete Frau Hanneken- Heidelberg 23 Jahre als Lehrerin an der Mühlenschule in Papenburg. Der Beruf hat ihr viel Freude bereitet, auch wenn es manchmal nicht ganz einfach war. Nach ihrem Berufsleben als Lehrerin fing sie in den 80er Jahren an zu schreiben. Viele ihrer plattdeutschen Geschichten wurden in diversen Zeitungen und Zeitschriften veröffentlicht : „ Meine Geschichten wurden gerne gelesen, dann konnten sie ja nicht so schlecht sein“, erzählt sie. Frau Hanneken- Heidelberg trat einem Autorenkreis bei: „Regelmäßig trafen wir uns mit Gleichgesinnten in einem Lokal und halfen und unterstützten uns gegenseitig bei unseren Geschichten.“ Unter anderem wurde darauf geachtet, dass kein hochdeutsches Wort doppelt verplattdeutscht wurde ins Papenburger Platt ( Beispiel: Tisch – Toafel – Disk ) : „ De erste Kauken war gleich ein Knaller“, so Frau HannekenHeidelberg. Die erste Geschichte die auch in einem plattdeutschen Lesebuch erschien. Nachdem sie eine Menge an Geschichten gesammelt hatte, verlegte sie in den 90er Jahren 2 Bücher aus ihren gesammelten Werken: In’t Verloop van Joahr un Tied Minsken an’t Kanool. Es bereitet Frau Hanneken- Heidelberg eine große Freude und erfüllt sie mit Stolz, daß eines ihrer Bücher in der Buchhandlung

Eissing in Papenburg verkauft wird ( Minsken an’t Kanool). Eine schöne Geschenkidee für die ältere Generation ,die sich sicherlich an den plattdeutschen Geschichten von früher erfreuen kann. Heute ist sie nicht nur Mutter von 4 Kindern, sondern auch Oma von 10 Enkelkindern und Uroma: „ Mein Mann und ich freuen uns, dass unsere Kinder in der direkten Nachbarschaft wohnen, so sind wir nicht viel alleine und haben eine große Familie die hinter uns steht. Heute ist mein ältester Sohn in Rente gegangen, da wird mir bewusst wie alt ich geworden bin!“ Durch körperliche Erkrankung ist Frau Hanneken – Heidelberg nicht mehr in der Lage alles selbstständig meistern zu können. Durch die Unterstützung von ihrem Mann und ihren

Kindern ist sie gut versorgt und auch sehr dankbar dafür. Während ihr Mann für sie kocht, hat sie nun noch mehr Zeit um ihr neuestes Buch weiter zu lesen, einen spannenden Kriminalroman. Frau Hanneken- Heidelberg liest gerne Thriller und Krimis. Ihr Mann erzählt lächelnd: „Das Buch kann noch so aufregend sein, genauso wenn spannende Filme im Fernsehen laufen, meine Frau kann immer ruhig schlafen – ich nicht!“ Da ist es doch nur praktisch, dass die Schwiegertochter bei einer Bücherei arbeitet. Wenn Frau Hanneken – Heidelberg widererwartend in der Zukunft mehr Hilfe benötigt, weiß sie, dass sie sich jederzeit auf unseren Pflegedienst verlassen kann. Wir danken Ihnen recht herzlich für die Worte, Frau Hanneken – Heidelberg!

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Nr. 06 | Mai 2012

Wir gratulieren Zu dem besonderen Fest der Diamantenen Hochzeit möchten wir rechtherzlich Frau Maria und Herrn Josef Schomaker gratulieren.

Herrn Christian Schroeder gratulieren wir herzlich zum 80. Geburtstag.

Herzlichen Glückwunsch zu diesem ehrwürdigen Ereignis! Unsere Autorin der vorherigen Geschichte, Frau Adelheid Hanneken-Heidelberg ist nicht nur eine ganz erfolgreiche Schreiberin, sondern ist auch stolze 85 Jahre alt geworden.

Alles Gute und viel Gesundheit Herr Schroeder! Auch Frau Henriette Lind feierte Ihren 80. Geburtstag.

Noch einmal die herzlichsten Glückwünsche Frau Lind! Die herzlichsten Glückwünsche Frau Hanneken-Heidelberg! Frau Hanneken- Heidelberg ist außerdem eine Orchideenliebhaberin.

Unsere liebe Frau Hermanns ist in diesem Jahr 80 alt geworden. Herzlichen Glückwunsch Frau Hermanns!

Ebenfalls den 85. Geburtstag feierte Frau Angela Stell.

Auch unsere liebe Frau Henriette Nee feierte Ihren 80. Geburtstag.

Die herzlichsten Glückwünsche Frau Stell!

Herzlichen Glückwunsch liebe Frau Nee!

Impressum Herausgeber: Pflegedienst Villa Savelsberg GmbH & Co. KG Mittelkanal links 72 • 26871 Papenburg Tel. 0 49 61 / 9 42 00 - 0 • Fax 0 49 61 / 9 42 00 - 10 info@pflege-papenburg.de • www.pflege-papenburg.de Bürozeiten: Montag bis Donnerstag 08:00 – 15:00 Uhr und Freitag 08:00 - 13:00 Uhr Redaktion: Petra Pünter Gestaltung und Herstellung: MK Advertising Media GmbH Für den Inhalt ist der Herausgeber verantwortlich. Alle Rechte vorbehalten. Die Zeitung ist ein Service des Pflegedienstes Villa Savelsberg für ihre Patienten und darf ausschließlich zu diesem Zweck verwendet werden. Ohne schriftliche Genehmigung darf sie nicht reproduziert bzw. unter Verwendung elektronischer Systeme verarbeitet, vervielfältigt oder verbreitet werden.

Dit und Dat Aktuelles aus dem Pflegdienst Villa Savelsberg Eröffnung erfährt starke Resonanz: Die Seniorenwohngemeinschaft und Tagespflege Haus Moni wurde mit einem “Tag der offenen Tür“ mit mehr als 400 Besuchern am 1.4.2012 eröffnet. Das Foto zeigt die andachtsvolle Segnung des Hauses, die Herr Pfarrer Gerrit Weusthof zusammen mit den ersten Mietern und Tagespflegegästen des Hauses feierte. Gewinner am Tag der offenen Tür Den richtigen Blick hatten unsere Gewinner bei unserem mit 167 Ostereiern gefülltem Schätzglas. Es freuen sich: Platz 1(links): Frau Anna Vogel über einen Präsentkorb, Platz 2 (rechts) Frau Helga Heyen über einen Gutschein zur Fußpflege und Herr Christian Voß (Mitte) über 2 Kinogutscheine. Die Ludgerusschule in Rhede freut sich über 500 Euro Spende. Schuldirektor Herr Hermann Wilkens freut sich gemeinsam mit den beiden Schülersprechern Adrian Schwagmann und Steffen Wotte über eine Spende in Höhe von 500 Euro. Zahlreiche Besucher unseres neuen Beratungsbüros in Rhede spendeten großzügig anlässlich der Eröffnungsfeier für Glühwein, Punsch und Waffeln. Sr. Annelene stockte die Summe auf insgesamt 500 Euro auf. “Verwendung findet diese Gemeinschaftsspende im Musikunterricht“, freuen sich die Schüler mit Herrn Wilkens. Stangenherd beeindruckt nicht nur die Männer. Dank der großzügigen Spende von Frau Margaretha Janhsen aus der Nenndorferstraße in Aschendorf empfängt fortan dieser ehrwürdige Stangenherd aus der guten alten Zeit die Besucher und Bewohner unseres Hauses Moni. Auch unsere starken männlichen Mitarbeiter staunten nicht schlecht über das Gewicht des Herdes. Unser Hausmeister Werner schätzt stolze 500 kg. Noch einmal vielen Vielen Dank Frau Janhsen!

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