Issuu on Google+

LEARNTEC Produktneuheiten 2010

Inhalt

Viwis Kompetenzen stärken, Weiterbildung evaluieren

Comcave Mit flexiblen Lernumgebungen lebenslang lernen

Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg Baden-Württemberg fördert Weiterbildung

TriCAT Virtuelles Training für Polizisten


Viwis Kompetenzen stärken, Weiterbildung evaluieren

Ansprechpartner: Claudia Otto Tel: +49 (0)89/6275-7716 E-Mail: claudia.otto@viwis.de Webseite: www.viwis.de

Ob Konfliktfähigkeit, Moderation oder Business-Etikette – die Viwis GmbH hat ihren Geschäftsbereich Kompetenzmanagement in diesem Jahr stark ausgeweitet: Das Münchner Unternehmen integrierte die Bereiche Seminare und E-Learning des Unternehmens Nitor. Viwis kann nun Personalentwickler noch besser dabei unterstützen, die Kompetenzen der Mitarbeiter zu erfassen und an strategischen Zielen auszurichten. VIWIS und Nitor erhielten in der Vergangenheit mehrfach Preise für ihre Programme. So zeichnete das Institut für Bildung und Medien GPI 2009 das Lernprogramm „Professionell verhandeln“ mit dem Comenius EduMedia-Siegel aus. Das Programm schult Teilnehmer, Verhandlung erfolgreich zu gestalten. Sie lernen, ihre Ziele zu erreichen und gleichzeitig das Verhältnis zum Vertragspartner zu verbessern. Das Lernprogramm „Konfliktkompetenz“ erhielt beim digita 2006 den 1. Platz in der Kategorie „Aus- und Weiterbildung“. Mitarbeiter und Führungskräfte überprüfen damit ihre Selbstwahrnehmung in Konfliktfällen und lassen sich anhand von Fallbeispielen Verhaltensalternativen anzeigen. Angesichts knapper Budgets wollen Unternehmen den Beitrag von Bildungsmaßnahmen zum Unternehmenserfolg messen. „E-Learning-Systeme haben das Potenzial, in Zukunft zu einem zentralen Element des Bildungscontrollings zu werden“, sagt Joachim Lautenschlager von Viwis. „Der enorme Rechtfertigungsdruck in der Pionierzeit des E-Learnings hat dazu geführt, dass die Evaluations- und Controlling-Funktionen auf Lernplattformen heute sehr fortgeschritten sind.“ Zum Überprüfen von Bildungsmaßnahmen stellt Viwis Evaluationswerkzeuge bereit. Ihre Lernplattform Viversa, die vor allem in der Versicherungsbranche weit verbreitet ist, verfügt über ein ausgereiftes Test- und Analysesystem. Die Viwis GmbH ist seit über zehn Jahren in der E-LearningBranche tätig – zunächst vorrangig für Versicherungen. Heute entwickelt Viwis für Unternehmen und Bildungseinrichtungen E-Learning-Lösungen, die helfen, Kosten für Aus- und Weiterbildung dauerhaft zu senken. Neben Lösungen zum Kompetenz-Management und Bildungscontrolling stellt Viwis auf der diesjährigen LEARNTEC Konzepte für die Zertifizierung nach EU-Recht vor.


Comcave Mit flexiblen Lernumgebungen lebenslang lernen

Mit einer Wachstumsrate von rund 330 Prozent innerhalb der letzten fünf Jahre ist die COMCAVE AG eines der 50 am schnellsten wachsenden IT-Unternehmen Deutschlands. Dafür zeichnete die Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Deloitte das Unternehmen am 21. Oktober 2009 beim Wettbewerb Technology Fast 50 aus. Deloitte richtet den Wettbewerb seit 2002 in Deutschland aus, mit Unterstützung des Magazins „Capital“ und der Deutschen Börse Group. Ansprechpartner: Stefanie Pestel Tel: +49 (0)231/ 72 52 60 E-Mail: info@comcave.de Webseite: www.comcave.de

„Das Arbeitsumfeld und der Markt ändern sich stetig“, so Maximilian Jaber, Vorstandsvorsitzender der COMCAVE AG. Steigende Anforderungen an Mitarbeiter und immer kürzere Innovationszyklen verringern die „Halbwertzeit des Wissens“. Nur durch lebenslanges Lernen können Unternehmen und Arbeitnehmer auf veränderte Bedingungen schnell und flexibel reagieren. Um dies bedarfsgerecht zu unterstützen, haben die COMCAVE AG und die Bildungsakademie COMCAVE.COLLEGE GmbH ihr Know-how zusammengebracht: Mit COMCAVE.AMIGOS bieten sie Schulungen, Seminare und Lernumgebungen für Firmen, Privatkunden und Bildungsträger an. „Lernen bereitet nicht mehr nur auf das Berufsleben vor, sondern begleitet Berufstätige permanent“, erklärt Jaber. „Wenn sich der Lernende selbst Lerninhalte zusammenstellt, wird die Weiterbildung zielgerichteter.“ Die Anforderungen an Lernumgebungen haben sich verändert: Teilnehmer-orientierte kooperative Lernsituationen ergänzen zunehmend den traditionellen Dozenten-dominierten Frontalunterricht. COMCAVE hat darauf reagiert und verknüpft mit dem COMCAVE Global Educational Collaboration System (GECS) unterschiedliche Lernmethoden: Während im virtuellen Klassenraum Trainer via Audio- und Videokonferenz Wissen zu festen Schulungszeiten in Echtzeit vermitteln, stehen das Learning Management System und das eLab für selbstgesteuertes Lernen jederzeit zur Verfügung. Das GECS stellt COMCAVE auf der LEARNTEC 2010 vor.


Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg Baden-Württemberg fördert Weiterbildung

Wirtschaftsminister Ernst Pfister Ansprechpartner: Christina Gronmayer Tel: +49 (0)711/ 123-2426 E-Mail: christina.gronmayer@wm.bwl.de Webseite: www.wm.bwl.de

Wenn sich nicht mehr Menschen weiterbilden, fehlen in BadenWürttemberg in 20 Jahren rund zehn Prozent der benötigten Erwerbstätigen. Das ergab eine Studie zum Thema Qualifizierungsbedarf 2015 und 2030 der Prognos AG im Auftrag des baden-württembergischen Wirtschaftsministeriums. „Die Studie zeigt, dass Bildung, insbesondere berufliche Weiterbildung, der wichtigste Hebel gegen Fachkräftemangel ist“, sagt Wirtschaftsminister Ernst Pfister. Im Juli rief sein Ministerium ein Förderprogramm für die Qualifizierungsberatung und Personalentwicklung in Unternehmen mit bis zu 500 Beschäftigten ins Leben. Die Firmen erhalten Zuschüsse in Höhe von 75 Prozent für externe Coachings. Im Fokus stehen dabei an- und ungelernte Mitarbeiter, Mitarbeiter über 50 Jahre, Wiedereinsteiger und Beschäftigte mit Migrationshintergrund. „Gerade Zeiten der Kurzarbeit sollten Unternehmen für berufliche Weiterbildung nutzen“, fordert Pfister. Bereits im Jahr 2007 startete das Ministerium seine Qualifizierungsoffensive: Für die Weiterbildung stehen rund 20 Millionen Euro aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) zur Verfügung. Auf der LEARNTEC 2010 präsentiert das Wirtschaftsministerium das Weiterbildungsportal www.fortbildung-bw.de. Es enthält rund 30.000 Qualifizierungsmaßnahmen von ca. 1.200 Bildungseinrichtungen, die zu 34 regionalen Arbeitsgemeinschaften für berufliche Fortbildung (Argen) zusammengeschlossen sind. Das Wirtschaftsministerium fördert dieses Netzwerk, das bereits seit mehr als 40 Jahren besteht. Seit 2003 unterstützen 13 Regionalbüros die Arbeit der Argen, indem sie die Transparenz auf dem Weiterbildungsmarkt verbessern und ein weiterbildungsfreundliches Klima schaffen. Im Rahmen der Qualifizierungsinitiative erhalten die Regionalbüros knapp drei Millionen Euro, davon 40 Prozent aus dem Europäischen Sozialfonds. Zudem vergibt das Ministerium für Kurse, die der Anpassungsfortbildung dienen, Zuschüsse von 30 Prozent – Personen ab 50 Jahren erhalten sogar 50 Prozent. Alle Weiterbildungsträger, die berufliche Qualifizierungen anbieten, können Anträge stellen.


TriCAT GmbH Virtuelles Training für Polizisten

Ob Polizei, Bundeswehr oder Rettungsorganisation: Trainings für berufliche Extremsituationen sind teuer. Virtuelle Trainings vermeiden Kosten für Statisten oder aufwändige Szenerien. Eine solche Lernumgebung hat die TriCAT GmbH für die Ausund Weiterbildung der Polizei Baden-Württemberg erstellt. Das „Virtuelle Training von Polizeieinsatzkräften“ ist ein Pilotprojekt von Polizei Online. Die Initiative ist eine Kooperation des Innenministeriums Baden-Württemberg und der Deutschen Telekom. Ziel ist es, neue Wege für das Wissensmanagement der öffentlichen Verwaltung zu erproben. Die Universität Tübingen und das Zentrum für Wissensmedien evaluieren das virtuelle Polizei-Training. Ansprechpartner: Herr Markus Herkersdorf Tel: +49 (0)731/140 5198-0 E-Mail: markus.herkersdorf@tricat.net Webseite: www.tricat.net

TriCAT entwickelte eine virtuelle Ortschaft, die ein rund 150 Quadratmeter begeh- und befahrbares Terrain umgibt. Die Trainer können die Tageszeit, das Wetter und die Anzahl der Zivilisten variieren und damit unterschiedliche Szenarien erstellen. Polizisten trainieren darin zum Beispiel, wie sie als Einsatzkräfte am Boden reibungslos mit Hubschrauberbesatzungen zusammenarbeiten. Mit einem Avatar-Ego bewegen sie sich in der Landschaft und kommunizieren dabei wie im realen Einsatz direkt oder per Funk. Die Ausbildungsleiter können während des Trainings zwischen Perspektiven hin- und herwechseln und das Geschehen zum Beispiel aus der Avatar- oder der Hubschraubersicht beobachten. Besonderer Vorteil virtueller Trainings: Das Übungsgeschehen lässt sich vollständig aufzeichnen. Damit haben Trainer die Möglichkeit, das taktische Vorgehen und die Kommunikation der Lernenden viel detaillierter auszuwerten. Nachtszenarien lassen sich im Nachhinein aus HubschrauberPerspektive und mit Infrarot-Kamera-Einsatz nacherleben. Die TriCAT GmbH stellt ihre Trainingsmodule auf der LEARNTEC 2010 vor. Seit 2002 unterstützt das Ulmer Unternehmen technologiegestütztes Lernen, zum Beispiel durch virtuelle 3D-Welten, Serious Games und Simulationen. Zu seinen Kunden zählen auch die Bundeswehr und Eurocopter.


http://www.pressebox.de/attachments/257816/Themendienst_2_LEARNTEC