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Sicherheit und Höchstverfügbarkeit von Serverparks, ­Rechenzentren und IT-Räumen Planungsgrundsätze, Projektmanagement, Sicherheitsund Verfügbarkeitsoptimierung für Neubau, Erweiterung und Sanierung von Rechenzentren, Energieeffizienz, Risikomanagement, Vergabe- und Abwicklungsstrategien

4. / 5. Februar 2010 in Basel


Vorwort Jedes Unternehmen verfügt über Geschäftsprozesse, deren ­ nterbrechung derart gravierende Konsequenzen hat, bis hin U zur Existenzgefährdung, dass sie über eine bestimmte Dauer hinaus nicht toleriert werden können (kritische Ausfallzeit). Abhängig sind diese Geschäftsprozesse insbesondere von der technischen, informationstechnischen und baulichen Infrastruktur. Sicherheit und Höchstverfügbarkeit in Serverparks, Rechenzentren und IT-Räumen ist deshalb heute für die meisten Unternehmen ein absolutes Muss. Die Realisierung des Ziels „Sicherheit und Höchstverfügbarkeit“ ist so komplex, dass eine sichere Lösung nur dann erreicht werden kann, wenn unterschiedliche Fachleute interdisziplinär und integral zusammenarbeiten. Je nachdem, ob ein neuer(s) Serverpark/Rechenzentrum/IT-Raum geplant oder ein Um-/Ausbau bevorstehen, sind unterschiedlich komplexe Anforderungen zu berücksichtigen. Unsystematische und konzeptionsarme Planung unter Missachtung wichtiger Planungsgrundsätze führen nicht selten zu verdeckten Mängeln bzw. umfangreichen Nachbesserungen, die teuer zu bezahlen sind. Wie solche Fehler zu vermeiden sind, vermitteln Ihnen unsere hochkarätigen, herstellerunabhängigen Experten aus Deutschland und der Schweiz. Erfahren Sie z.B.

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welche Anforderungen an Serverparks, Rechenzentren und IT-Räume zukünftig zu stellen sind

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welche baulichen und sicherheitstechnischen Anforderungen beim Aus- und Neubau unbedingt zu berücksichtigen sind

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welche Risiken immer wieder unterschätzt werden

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welche Möglichkeiten und Strategien zur Steigerung der Energie­ effizienz in Rechenzentren bestehen

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was hinsichtlich der Vergabe und Abwicklungstrategien bei RZ-Projekten zu beachten ist.

wie ein Planungsablauf optimal und integral ablaufen muss wie Sicherheit und Höchstverfügbarkeit durch Prävention, Früh­ erkennung und Redundanzen erreicht werden können

Profitieren Sie vom umfangreichen Know-how unserer Referenten und vermeiden Sie Fehler, die andere bereits gemacht haben! Gewinnen Sie Planungssicherheit! Nutzen Sie die Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch!


Programm – 4. Februar 2010

10:00 Uhr

RZ-PROJEKTE: SYSTEMATISIERUNG, PRAXISBEISPIELE UND ­PROJEKTMANAGEMENT Einführungsvortrag RZ-Katastrophen – Beispiele, Systematisierung und daraus abgeleitete ­Sicherheitsgrundsätze und –strategien R. von zur Mühlen, VON ZUR MÜHLEN’SCHE GmbH, BdSI 3 Typische Schwachstellen / verdeckte Fehler 3 Sicherheit ist nicht gleich Sicherheit! 3 Grundsätze der Sicherheitsplanung 3 Schutzzieldefinitionen 3 5 Wirksamkeitsstufen von Sicherungsmaßnahmen 3 Sicherheit – nicht Status, sondern Prozess

11:00 Uhr

Kaffeepause

11:30 Uhr

Projektmanagement für Rechenzentren aus Bauherrensicht J. Linder, Drees & Sommer GmbH 3 Besonderheiten des Planungsprozesses 3 Erarbeitung von Lastenheften und deren Umsetzung in Planungsablauf 3 Steuerung Tools im Projektmanagement 3 Qualitätssicherung im Umfeld komplexer Projektstrukturen

12:30 Uhr

Mittagspause

14:00 Uhr

15:00 Uhr

RECHENZENTRUMSPLANUNG KONKRET Rechenzentrumsplanung mit Focus Sicherheitstechnik und Lastenheft R. von zur Mühlen, VON ZUR MÜHLEN’SCHE GmbH, BdSI 3 Erarbeitung eines Lastenheftes 3 Vorgehensweise bei der Erarbeitung von Lastenheften 3 Lastenhefte als Basis funktionaler Ausschreibung 3 Werkzeug zur Erarbeitung von Lastenheften / Beispielgliederung 3 Vom Lastenheft zum Projekt begleitenden Planungswerkzeug 3 Lastenheft und Qualitätssicherung 3 Sicherungstechnik 3 Gebäudeschutz (Unternehmensstandards) 3 Physische Sicherungsnotwendigkeiten Rechenzentrumsplanung im Focus der Gebäudetechnik C. Weiss, Suiselectra Ingenieurunternehmung AG 3 RZ-Klimatisierung 3 Varianten der Klimatisierung von Serverräumen 3 Anordnung von Server-Schränken 3 Serverschrankbelüftungskonzepte 3 Luftverteilung 3 Einfluss weiterer Parameter 3 Lösungsvarianten für eine optimierte Klimatisierung 3 Klimatisierung von IT-Equipment 3 Klimatisierung durch Umluftkühlung 3 Raumkühlung / Rackkühlung 3 Kaltgang/Warmgang 3 Einhausung von Racks 3 Direktkühlung mit Wasser


Programm – 4. / 5. Februar 2010 16:00 Uhr

Kaffeepause

16:30 Uhr

Rechenzentrumsplanung im Focus der Architektur P. Waldburger, Rapp Arcoplan AG 3 Integrales Planen und Bauen 3 Planungspartner 3 Phasenmodell 3 Potentiale der Kostenoptimierung in den Phasen 3 Standortfrage nach Gebäudetypologien 3 Sanierung, Umbau, Erweiterungsbau und Neubau: Anforderungen, die sich gleichen 3 Standortfragen nach Funktionen 3 Flexibilität, Erweiterbarkeit 3 Anordnung technischer Infrastrukturräume 3 Nachbarschaften, Unverträglichkeiten 3 Raumanforderungen 3 Konstruktive Anforderungen, Erdbebensicherheit 3 Lastenanforderungen 3 Materialisierung 3 Anforderungen an Wände, Decken, Türen, Schleusen, Korridore & Erschliessung, Aufzüge 3 Vorgaben der Behörden 3 Brandschutz

17:30 Uhr

Ende des 1. Veranstaltungstages

Im Anschluss daran Stadtrundgang mit anschließender ­Schifffahrt incl. Abendessen auf dem Rhein.

9:00 Uhr

Green IT im Rechenzentrum R. Wagner, Drees & Sommer Advanced Building Technologies GmbH 3 Benchmarking des Energieverbrauchs (Messen heißt wissen) 3 Strategien zur Reduzierung des Energieverbrauchs (Hardware, Kühlung) 3 Gesamtheitliche Energiekonzepte für Rechenzentren (Kraft-WärmeKälte-Kopplung und andere Möglichkeiten) 3 Empfehlungen zu Green IT (in den Köpfen anfangen)

10:00 Uhr

OPTIMALER RZ-BETRIEB: MAssNAHMEN ZUR SICHERSTELLUNG DES BETRIEBES UND DER VERFÜGBARKEIT Konstruktive technische Maßnahmen zur Optimierung der Infrastruktur in Serverräumen – im Bestand, beim Neubau O. Woll, VON ZUR MÜHLEN’SCHE GmbH, BdSI 3 Sichere und redundante Stromversorgung z.B. von 40 Servern pro Rack 3 Wie kann die massive Häufung von Netzverbindungen verlegt werden? 3 Wie können hohe Leistungen mit einer konventionellen Umluft­ kühlung realisiert werden? 3 Sicherstellung der Leistungsfähigkeit und Verfügbarkeit / Redundanz 3 Skalierbarkeit


Programm – 5. Februar 2010

3 Energieeffizienz mit Serienprodukten aus der Elektrotechnik, dem Doppelboden-, Schaltschrank- und Metallbau nach dem KISS-Prinzip 11:00 Uhr

Kaffeepause

11:30 Uhr

Verfügbarkeit – Energie-Konzept B. Laule, Suiselectra Ingenieurunternehmung AG 3 Sichere Energieversorgung und -einspeisung (Mittelspannungs­ versorgung, Transformatoren, Niederspannungsversorgung, ­Stromschienen, Trassen) 3 USV-Konzept 3 Netzersatzanlage 3 Unterbrechungsfreie Wartung bzw. Störungsbeseitigung 3 Trassenkonzept 3 Betrachtungen zur Wirtschaftlichkeit 3 Abnahmen 3 Überwachung GLT

12:30 Uhr

Mittagspause

14:00 Uhr

Risikomanagement bei Rechenzentren J.M. Volm, Drees & Sommer Stuttgart GmbH 3 Risikoaggregation 3 Externe/Interne Risikoursache 3 Vertragliche Risikoallokation 3 Risikobewertung mit Monte-Carlo-Simulation 3 Risikomanagement über Projektzyklus

15:00 Uhr

CHANCEN UND TRENDS Erfolgreiche Sanierung/Optimierung von Serverparks /­ Umnutzungspotenziale – Beispiele aus der Beraterpraxis R. von zur Mühlen, VON ZUR MÜHLEN’SCHE GmbH, BdSI 3 Optimierungs-/Sanierungskonzepte an konkreten Beispielen 3 Besondere Gefährdungspotenziale für Serverräume 3 Man kann vieles auch nachträglich tun 3 Was ist möglich/sinnvoll u.a. bei kleineren Serverräumen? 3 Möglichkeiten der Optimierung / Sanierung im laufenden Betrieb 3 Sanierungsplanung und -realisierung, ein Beispiel 3 Staubschutz und weitere Anforderungen bei Umbau, Sanierung im laufenden Betrieb

16:00 Uhr

Kaffeepause

16:30 Uhr

Vergabe- und Abwicklungsstrategien B. Unseld, Drees & Sommer Schweiz GmbH 3 Bauherrenaufgaben im Vergabeprozess 3 Architektenwettbewerb oder direkte Vergabe? 3 Vergabemodelle: Vom Controlling bis zum Generalübernehmer 3 Vor- und Nachteile verschiedener Contractingstrategien 3 Bestandteile und Grundlagen der Bauverträge 3 Konflitvermeidung / Konfliktlösung

ca. 17:30 Uhr Ende der Veranstaltung


Die Referenten

Laule, Bernd

Elektromeister, Betriebswirt VWA, Fachverantwortlicher Elektroplanung, Gesamtprojekt­ leiter bei der Suiselectra Ingenieurunternehmung AG. Seine fachlichen Schwerpunkte liegen in den Geschäftsfeldern Rechenzentren, Industrie und Verwaltung.

Linder, Josef

Dipl.-Ing. Bau, M.Eng., Projektpartner bei der Drees & Sommer Stuttgart GmbH und Prokurist bei der Drees & Sommer Schweiz GmbH. Seine fachlichen Schwerpunkte liegen im Bereich Generalplanung, Projektmanagement und schlüsselfertiges Bauen.

Unseld, Bernhard

Dipl. Ing. Bau, Geschäftsführer bei der Drees & Sommer Stuttgart GmbH und Drees & Sommer Schweiz GmbH. Seine fachlichen Schwerpunkte liegen im Bereich Construction Management, Vertrags- und Abwicklungsstrategien.

Volm, Jürgen M.

Dipl.-Ing. Bau, M.Eng., MBA, Projektpartner bei der Drees & Sommer Stuttgart GmbH. Seine fachlichen Schwerpunkte liegen im Bereich Risk Management, Vertragsmanagement und Anti-Claimmanagement.

von zur Mühlen, Rainer A.H.

Dipl.-Kfm., seit 1969 freiberuflicher IT-Sicherheitsberater und Rechenzentrumsplaner, Gesellschafter der VON ZUR MÜHLEN’SCHE GmbH, BdSI, Sicherheitsberatung – Sicherheitsplanung – Rechenzentrumsplanung, Bonn. Herausgeber des Informationsdienstes »Sicherheits-Berater« seit 1974. Vorsitzender des »Bundesverband unabhängiger deutscher Sicherheitsberater und -Ingenieure e.V. (BdSI)«.

Wagner, Ralf

Dipl.-Ing. (FH), Projektpartner bei der Drees & Sommer Advanced Building Technologies GmbH Stuttgart. Seine fachlichen Schwerpunkte liegen im Bereich Energiemanagement, technisch wirtschaftliches Controlling und Systemplanung.

Waldburger, Paul

Dipl. Arch. ETH/SIA, Abteilungsleiter/Mitglied der Geschäftsleitung bei Rapp Arcoplan AG Basel. Seine fachlichen Schwerpunkte liegen im Bereich der integralen Planung und Realisierung in den Geschäftsfeldern Chemie und Pharma, Büro und Verwaltung, Industrie und Gewerbe.

Weiss, Christopher

Dipl. Ing. Gebäude- und Energietechnik, Techn. Gebäudemanagement, Stv. Fachverantwortlicher Heizung, Lüftung, Klima, Sanitär (HLKS), Gesamtprojektleiter bei der ­Suiselectra Ingenieurunternehmung AG. Seine fachlichen Schwerpunkte liegen im Bereich der integralen Planung und Realisierung in den Geschäftsfeldern Chemie und Pharma, Büro und Verwaltung, Industrie und Gewerbe.

Woll, Oliver

Security Consultant bei der VON ZUR MÜHLEN’SCHE GmbH, BdSI, Bonn, im Bereich Rechenzentrumsplanung mit den Schwerpunkten Konzepterstellung für höchstverfügbare Rechenzentren, Schwachstellenanalysen, Qualitätssicherung während der Planung und Realisierung sowie Energieeffizienz. Redakteur des »Sicherheits-Berater«.


Anmeldebedingungen

Veranstaltungsort

Hotel Victoria, Centralbahnplatz 3-4, 4051 Basel, Schweiz, Tel. +41 61 2707070, Fax +41 61 2707077. Es steht ein begrenztes Zimmerkontingent zur Verfügung. Bitte nehmen Sie die Reservierung unter Berufung auf Ihre Teilnahme an dem Seminar selbst vor. Stichwort: SIMEDIA. Weitere Hotels in allen Preisklassen finden Sie unter www.hotelreservierung.com und unter www.hrs.de.

Kosten

Die Teilnahmegebühr für das Seminar beträgt CHF 1.950,00/€ 1.290,00 (für Abonnenten des »Sicherheits-Berater« reduziert sich der Preis um 5 %). Der Preis versteht sich zuzüglich Mehrwertsteuer. Darin enthalten sind eine ausführliche Dokumentation, Mittagessen, Erfrischungen und Pausenverpflegung.

Anmeldung

Die Anmeldung zum Seminar ist per E-Mail oder per Telefax oder im Internet möglich. Richten Sie Ihre Anmeldung an die SIMEDIA GmbH, Fax: +49 228 9629390, E-Mail: anmeldung@simedia.de, Internet www.simedia.de. Nach Eingang Ihrer Anmeldung erhalten Sie die Anmeldebestätigung mit Ihrer Rechnung und detaillierte Informationen über das Seminar. Die Gebühr ist spätestens bis zum Veranstaltungstag zu entrichten. Die SIMEDIA behält sich vor, Anmeldungen ohne Angabe von Gründen abzulehnen. Bei Fragen steht Ihnen das Team der SIMEDIA telefonisch unter +49 228 9629370 zur Verfügung.

Rücktritt

Bei Stornierung Ihrer Anmeldung später als 3 Wochen vor dem Seminartag erlauben wir uns, Ihnen eine Pauschale in Höhe von 25 % der Teilnahmekosten zuzüglich Mehrwertsteuer in Rechnung zu stellen; bei Absagen, die später als 7 Tage vor dem Veranstaltungstag erfolgen, oder bei Nichterscheinen erheben wir den vollen Teilnahmebeitrag zuzüglich Mehrwertsteuer und senden Ihnen die Tagungsunterlagen zu. Selbstverständlich können Sie Ihre Anmeldung z.B. auf einen Kollegen übertragen.

Programmänderungen Änderungen bleiben vorbehalten.

Wir über uns

Die SIMEDIA GmbH steht in Deutschland für hochwertige Seminare, Foren und Zertifikatslehrgänge. Ausgewählte, praxiserfahrene Referenten vermitteln umfassendes Wissen zu aktuellen Themen rund um die betriebliche Sicherheit. Darüber hinaus schätzen Nachwuchs- und Führungskräfte unsere Veranstaltungen als wertvolle Informations- und Erfahrungsbörsen. In Kooperation mit der Messe Essen konzipierte und veranstaltete die SIMEDIA von 1994-2004 den Security Kongress. Die SIMEDIA GmbH ist eine Schwesterfirma der VON ZUR MÜHLEN´SCHE GmbH, Sicherheitsberatung – Sicherheitsplanung, BdSI. Weitere Informationen über die SIMEDIA erhalten Sie im Internet unter: www. simedia.de.



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