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PRESSEMITTEILUNG

Krauss-Maffei Wegmann präsentiert auf der ILA neue Fahrzeugfamilie -

GP-F²T als Weiterentwicklung des Spähpanzers FENNEK

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Modulare Skalierbarkeit für aktuelle und zukünftige Einsatzanforderungen

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Innovatives Systemkonzept optimiert Schutzfunktion und Durchsetzungfähigkeit

München, 27. Mai 2008. Auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung Berlin (ILA), der bedeutendsten Fachmesse für Luft- und Raumfahrtindustrie in Deutschland, stellt Krauss-Maffei Wegmann seine neue Familie modular skalierbarer taktischer Fahrzeuge dem Fachpublikum und der Öffentlichkeit vor. Die Generische Plattform Future FENNEK Technology (GP-F²T) basiert auf dem Spähpanzer FENNEK, der bereits von der Bundeswehr und den Streitkräften der Niederlande in verschiedenen Varianten erfolgreich genutzt wird, und sich auch im täglichen Einsatz in Afghanistan bewährt.

Foto: Generische Plattform Future FENNEK Technology (GP-F²T)

„Mit der Entwicklung der Fahrzeugfamilie GP-F²T wollen wir unter Einbeziehung der sich ständig verändernden Einsatzbedingungen,


der Bundeswehr und später auch weiteren internationale Kunden eine neue Dimension an Mobilität, Modularität und Schutztechnologie für ihre laufenden Einsätze bieten“, sagte der Vorsitzende der KMWGeschäftsführung, Frank Haun, bei der Vorstellung des neuen Fahrzeugs, „die GP-F²T Familie stellt hierfür ein Waffensystem dar, das auf die heutigen wie die zukünftigen Anforderungen der Streitkräfte zugeschnitten ist“, so Haun weiter. Ein erster Prototyp des zweimotorigen Systems wird im Juni 2008 auf der weltweit größten Fachmesse

für

Landsysteme,

der

EUROSATORY,

in

Paris

vorgestellt.

GP-F²T Fahrzeugfamilie – neue Technologie, mehr Flexibilität und höhere Überlebensfähigkeit Bei der Entwicklung des GP-F²T wurde großer Wert auf die Überlebens- und Durchsetzungfähigkeit von Besatzung und System gelegt. Aus diesem Grund wurde ein innovatives Konzept realisiert, das durch die Redundanz der Vitalkomponenten – beispielsweise unabhängige

Antriebsstränge

für

Vorder-

und

Hinterachse

gekennzeichnet ist. Dieses Konzept ermöglicht ein geschlossenes, hochgeschütztes Nutzvolumen zwischen den Fahrzeugachsen, in das modulare und missionsspezifische Fahrzeugzellen integriert werden können. Somit lässt sich die GP-F²T-Familie für unterschiedliche Einsätze modular ausrüsten.

Foto: Varianten der Generischen Plattform Future FENNEK Technology (GP-F²T)

Die Fahrzeugfamilie umfasst zwei Grundtypen, die sich aus der Skalierung der Tragstruktur ergeben, wobei die wesentlichen Komponenten und Subsysteme bei beiden Typen gleich sind. Dieser


Ansatz ermöglicht die Realisierung von einsatzspezifischen Crewund Missionscompartments mit drei bis sechs Besatzmitgliedern. Die

hochgeschützte

Fahrzeugzelle

schützt

die

Insassen

vor

ballistischen, Minen- und IED-Bedrohungen, wie auch gegen die potentiellen Gefahren einer ABC-Kontamination. Eine extra verstärkte Fahrzeugzelle

bietet

außerdem

Schutz

gegen

Panzerabwehrhandwaffen. Je nach Szenario stellen adaptive Module das ballistische Schutzniveau für die jeweilige Fahrzeugversion sicher. Darüber hinaus hat die GP-F²T-Familie eine sehr niedrige Silhouette und somit eine außerordentlich geringe Infrarot- und Radarsignatur. Die Antriebsleistung von mehr als 20 kW pro Tonne Gewicht ermöglicht es dem Fahrzeug, mühelos Steigungen von 60 Prozent und Schräglagen von bis zu 30 Prozent zu überwinden. In Verbindung mit einer Reichweite von über 1000 Kilometern kann die Besatzung bis zu fünf Tage autark operieren. Da die Fahrzeuge zudem luftverladebar sind, können sie schnell und problemlos auch in weit entfernte Einsatzgebiete verlegt werden. Das neue Konzept übernimmt auch die Fahrwerkseigenschaften und damit die einzigartige Mobilität des FENNEK. Als Resultat der redundanten Antriebskomponenten verfügt das Fahrzeug außerdem über eine außergewöhnliche „Restmobilität“. Das bedeutet, dass auch bei Ausfall eines Subsystems, zum Beispiel des Antriebsstrangs der vorderen Achse, das Fahrzeug durch das zweite Subsystem (Antriebsstrang der Hinterachse) trotzdem noch mobil bleibt.

Krauss-Maffei Wegmann Die Krauss-Maffei Wegmann GmbH & Co. KG ist Marktführer in Europa für gepanzerte Rad- und Kettenfahrzeuge. An Standorten in Deutschland, Griechenland, den Niederlanden und USA entwickeln, fertigen und betreuen über 3100 Mitarbeiter ein Produktportfolio, das von luftverladbaren und hochgeschützten Radfahrzeugen (MUNGO, DINGO, GFF4 und BOXER*), über die Aufklärungs-, Flugabwehr- und Artilleriesysteme (FENNEK, GEPARD, LeFLaSys*, Panzerhaubitze 2000 und AGM) bis hin zu schweren Kampfpanzern (LEOPARD 1 und 2), Schützenpanzern (PUMA*) und Brückenlegesystemen


(LEGUAN und PSB2) reicht. Darüber hinaus besitzt KMW eine umfassende

Systemkompetenz

auf

dem

Gebiet

ziviler

und

militärischer Simulation sowie Führungs- & Informationssystemen und fernbedienbaren

Lafetten

mit

Aufklärungs-

und

Beobachtungseinrichtungen für Missionen bei Tag und Nacht. Auf die Einsatzsysteme von KMW verlassen sich weltweit die Streitkräfte von über 30 Nationen. * Gemeinschaftsvorhaben mit nationalen und internationalen Partnern

Bitte beachten Sie, dass Sie alle Fotos nur unter Angabe der Quelle verwenden dürfen. Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an Christoph Müller Leiter Strategie & Unternehmenskommunikation Krauss-Maffei Wegmann GmbH Krauss-Maffei Str. 11 D-80997 München Tel: +49/89/8140.4675 Fax: +49/89/8140.4977 c.mueller@kmweg.de


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