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Ausgabe April 2004

Electric

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In dieser Ausgabe... 1. Recht und IT-Sicherheit: CAST-Forum [...klick ] 2. Verity akquiriert Cardiff Software [...klick ] 3. Normen in der Lehrevaluation [...klick ] 4. Internetwirtschaft am Scheideweg [...klick ] 5. CD-Recycling [...klick ] 6. Hacker-Contest als Weiterbildung [...klick ] 7. Kantonsspital Winterthur Beleglesung von Pflegedaten [...klick ] 8. Das Electric PaperLexikon: Data Warehouse [...klick ]

CAST-Forum

Recht und IT-Sicherheit

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it der stetig wachsenden Bedeutung der IT-Sicherheit steigt auch die Wichtigkeit des Themas Recht der IT-Sicherheit. Der CAST-Workshop Recht und ITSicherheit des Fraunhofer Instituts für Graphische Datenverarbeitung in Darmstadt trägt dieser Entwicklung Rechnung. Ein Schwerpunkt des Workshops liegt auf den rechtlichen Fragen zum Datenschutz. So verlangt das Bundesdatenschutzgesetz die Benennung eines betrieblichen Datenschutzbeauftragten in Unternehmen, wenn mehr als 4 Mitarbeiter mit der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten beschäftigt sind. Ein Erfahrungsbericht aus dem betrieblichen und behördlichen Bereich stellt den Status Quo vor. Weiterhin werden das Spannungsfeld Datenschutz vs. Profilerstellung sowie Datenschutzgütesiegel thematisiert.

dem Anonymisierungsdienst AN.ON und dem BKA sowie die daraus resultierenden Fragestellungen. Ein Dauerthema ist die private Nutzung des Internet am Arbeitsplatz. Für die Umsetzung einer vom Land Bremen entwickelten Richtlinie wurde ein technisches Werkzeug entwickelt. Die Erfahrungen dazu werden in einem Vortrag vorgestellt. Immer wichtiger wird auch der Umgang mit Software-Lizenzen. Unternehmen unterschätzen häufig die juristischen Konsequenzen aus Lizenzvergehen. Auch hierzu wird kompetenter Rat gegeben. Ein Vortrag zu Aufgaben und Haftungsrisiken des ITSicherheitsbeauftragten schließt den Workshop ab. Zur Anmeldung beim [ CAST-Forum ]

Interessant ist auch der Rückblick auf die rechtliche Auseinandersetzung zwischen Verity akquiriert Cardiff Software

Electric Paper weiterhin Generaldistributor für TeleForm und LiquidOffice

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nfang Februar hat der kalifornische Wissensmanagementspezialisten Verity bekannt gegeben, dass er Cardiff Software übernimmt – nun ist die Übernahme abgeschlossen. Der kalifornische Marktführer für Intellectual Capital Management zahlt für Cardiff Software 50 Millionen Dollar. Cardiff bietet seit Jahren die erfolgreichen Produkte TeleForm, LiquidCapture und LiquidOffice an; im deutschsprachigen Raum werden die Produkte von Electric Paper vertrieben. Diese Produktsuite automatisiert die digitale Erfassung von Dokumenten, digitalen Formularen und unterstützt Geschäftsprozesse workflowbasiert. Für Verity bedeutet das eine Ergänzung seiner bisherigen Geschäftsfelder Suche/Retrieval, Klassifikation und Intellectual Capital Management. Für Kunden von Electric Paper bleibt alles beim Alten. Alle Cardiff-Produkte werden von Verity weiterhin angeboten wie bisher – wenn auch mit neuen Produktlogos im Verity-Design. Electric Paper ist ab sofort Generaldistributor für die Verity-Produkte TeleForm, LiquidOffice sowie LiquidCapture. Lars Riemenschneider, Geschäftsführer der Electric Paper GmbH, sieht der Zusammen-

arbeit mit Verity ausgesprochen optimistisch entgegen: „Die Übernahme ist durch ein hohes Maß an Kontinuität geprägt. Die Verbindung der Produktpaletten von Verity und Cardiff bietet neue Möglichkeiten und gewährleistet eine noch bessere Interaktion von Dokumenten und Content mit den Geschäftsprozessen. Auch wir können davon profitieren.“ Die Mitarbeiter von Cardiff Software wurden von Verity übernommen, so dass auch personell kein Bruch zu spüren sein wird. Verity bietet ein breites Spektrum von netzbasierenden Retrieval- und KlassifizierungsLösungen für die firmenweite Organisation von Wissen an. Zu den Einsatzbereichen zählen interne und externe Portale, OnlinePublishing sowie e-Commerce-Anwendungen. Verity erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2003 mehr als 102 Millionen Dollar Umsatz mit 400 Mitarbeitern. Mehr als 3.500 Unternehmen weltweit nutzen die VerityTechnologie, darunter als OEM-Partner Adobe, Hyperwave, Ixos, Lotus, SAP. Weitere Verity-Kunden sind Alcatel, Allianz, BMW, Deutsche Bank, IBM, Pfizer, Schering, die Schweizer Patentbehörde, Siemens, UBS Warburg. [ zum Inhaltsverzeichnis ] www.electricpaper.de


www.electricpaper.de Ab EvaSys V2.1

Normen und Beratung in der Lehrevaluation mit HILVE

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efragungsergebnisse von Lehrevaluationsbefragungen zu erhalten ist schön und gut — aber bei vielen Indikatoren ist es ohne eine Vergleichsmöglichkeit nicht einfach, die Kennzahlen zu interpretieren. Ist ein Mittelwert von 2,7 für den Indikator „Rhetorik“ zufriedenstellend oder schon kritisch? Ist dieses Ergebnis im vergleich zu anderen Universitäten oder Studiengängen gut oder schlecht? Eine Antwort auf diese Fragen kann die Nutzung des Heidelberger Inventars zur Lehrevaluation (HILVE) geben, zu dem in den letzten zehn Jahren aus mehreren Tausend Befragungen in verschiedenen Universitäten und Fachhochschulen Daten gewonnen wurden und daraus Normen abgeleitet werden konnten. Die Normen erleichtern die Interpretation der Daten; die Hochschulen haben die Chance, sich mit anderen zu vergleichen. HILVE misst die verschiedenen Dimensionen, die die Qualität der Lehre beeinflussen: Merkmale des Unterrichtshandelns, d.h. des Lehrenden, Merkmale der Studierenden sowie die Rahmenbedingungen. Außerdem werden Lehrerfolgskriterien gemessen, d.h. der Kompetenzgewinn (aus Sicht der Studierenden). EvaSys-Anwender können die Ergebnisse der eigenen Veranstaltungsbewertungen mit Hilfe einer neuen Funktionalität zu diesen Normen in Beziehung setzen. Im Rahmen einer Kooperation mit Dr. Rindermann wer-

den die Befragungsinstrumente sowie der Normdatenpool als optionales Zusatzpaket ab der EvaSys Version 2.1 erhältlich sein. Mittels einer (freiwilligen) Rückmeldefunktion können Hochschulen, die mit diesem Modul arbeiten, ihre Daten anonymisiert an Dr. Rindermann abgeben und so den Normdatenpool wiederum erweitern. Beratungsvorschläge inklusive Lehrevaluation soll nicht nur dokumentarischen Charakter haben. Eine besondere Bedeutung kommt der Einbindung der Evakuation in einen Rahmen, der Verbesserungen ermöglicht, zu. Evaluation alleine hat keine Wirkung bzw. kann sogar kontraproduktiv sein, wenn Dozenten schlechte Ergebnisse erhalten und nicht wissen, wie sie sich verbessern können. Darum ist eine kommentierte Rückmeldung für die Dozenten in Form von Beratungsgesprächen oder auch didaktischen Trainings essentiell. Deshalb verfolgt das HILVE-Zusatzmodul von EvaSys einen innovativen Ansatz zur optimalen Nutzung der Lehrevaluation: Ein erstes Feedback ist bei HILVEII in seiner EvaSys-Version bereits in den automatisch generierten Ergebnissen enthalten. Abgestimmt auf die Ergebnisse jedes einzelnen Indikators werden Interpretationshilfen gegeben sowie Beratungsvorschläge für die Dozenten gegeben.

Electric Paper wünscht Ihnen ein schönes und erholsames Osterfest!

[ Publikationen Dr. Heiner Rindermann] [ zum Inhaltsverzeichnis ]

Studie zeigt zweierlei Szenarien

Internetwirtschaft am Scheideweg Die Internetwirtschaft wird sich entweder im Schneckentempo entwickeln oder es kommt der große Durchbruch — zu diesem Schluss kommt eine gemeinsame Studie des Fraunhofer-Instituts und des Europäischen Instituts für internationale Wirtschaftsbeziehungen. Die für das Jahr 2010 entwickelten Szenarien legen die Interpretation nahe, dass wir momentan an einem Scheideweg stehen, an dem über die Zukunft der Internet-Wirtschaft entschieden wird. Die bloße Verlängerung der Gegenwart, ein Verharren auf dem Status Quo erscheint vor dem Hintergrund der Ergebnisse eher unwahrscheinlich. Zwei mögliche Szenarien werden für die Zukunft aufgezeigt: Die Entwicklung wird in Zukunft entweder von einem Durchbruch gekennzeichnet sein, oder aber sie wird auf der Basis des Status Quos nur langsam voranschreiten und ständig in Gefahr sein, in negative Bereiche abzurutschen.

Im Negativ-Szenario verläuft die technische Entwicklung zwar stetig, beschert der Internet-Wirtschaft aber keinen neuen Boom. Die Bedeutung der Internet-Wirtschaft wächst nur in Teilbereichen, wichtige Impulse aus der Politik bleiben aus. Beim Durchbruch-Szenario dagegen ist die Internetwirtschaft zur Leitbranche geworden, Unternehmen nutzen das Medium vielfältig und erhöhen damit Wertschöpfung und Kundennähe. Besonders auffällig ist außerdem die stark entwickelte Angebots- und Anbietervielfalt und die hohe Akzeptanz und Nachfrage von Internet-Angeboten durch die Bevölkerung. Auch die Integration des Internets in Geschäftsprozesse auf der Unternehmensseite ist stark vorangetrieben, während sie im Szenario „Verhaltenen Wachstum“ zu wünschen lässt. Hier finden Sie eine Zusammenfassung der [ Studie ]. [ zum Inhaltsverzeichnis ]

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www.electricpaper.de CD-Recycling

Wohin mit den alten Silberlingen?

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Ds, CD-ROMs und DVDs haben sich als preiswerte Speichermedien für Informationen nahezu sintflutartig verbreitet. Die kleinen Silberscheiben können Texte, Bilder, Grafik, Musik, Filme und andere Daten enthalten. Im Jahr 2000 wurden weltweit über 20 Milliarden CDs hergestellt. Die Branche erwartet jährliche Zuwachsraten von etwa 15 Prozent; damit dürften 2005 rund 40 Milliarden CDs auf den Markt kommen. Viele CDs veralten sehr schnell oder sind unerwünschte Werbebeigaben. Wohin also mit den alten Scheiben? CDs bringen sehr gute Voraussetzungen für eine hochwertige werkstoffliche Verwertung mit. CDs bestehen überwiegend aus dem Kunststoff Polycarbonat sowie einer dünnen Metallschicht (z.B. Aluminiumbedampfung) mit Schutzlack und Druckfarben. Die Beschichtung lässt sich mit geringem Aufwand von der Kunststoffscheibe lösen. Das aufbereitete Polycarbonat ist ein hochwertiger Wertstoff, aus dem beispielsweise Produkte für die Medizintechnik, die Automobil und die Computerindustrie hergestellt werden. Eine Verwer-

tung ist nicht nur wirtschaftlich sinnvoll, sie hilft auch nicht erneuerbare Ressourcen zu sparen. Das Recycling von CDs ist in Deutschland bereits Realität – obwohl Verbraucher von dieser Möglichkeit noch wenig Gebrauch machen. Statt nicht mehr gebrauchte CDs in Schubladen „zwischenzulagern“ oder in der Mülltonne zu entsorgen, empfiehlt das Umweltbundesamt (UBA), diese an die Sammelstellen zu leiten. Gegenwärtig bestehen kostenfreie Rückgabemöglichkeiten über das von der Firma Newcycle initiierte Sammelsystem „ CD-Collect“ (www.cd-collect.com) abgefragt werden können. CDs der Telekom nehmen alle T-PunktFilialen der Deutschen Telekom entgegen. CDs der Firma AOL können unfrei an AOL zurückgeschickt werden. Weitere Rückgabemöglichkeiten finden Sie in der Broschüre vom Umweltbundesamt, die Sie sich hier herunterladen können: [ Ratgeber Umweltbundesamt ]

Ab in die Mülltonne? Nicht unbedingt!

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IT-Weiterbildung mal anders T

TU Darmstadt bietet Hacker-Contest als berufsbegleitende Weiterbildung

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inen anderen Blickwinkel auf ITSicherheit kann man mit dem HackerContest gewinnen, den die TU Darmstadt vom 30.April bis 9. Juli veranstaltet. Um eigene Netzwerke schützen zu können, sollen die Teilnehmer das Vorgehen der Angreifer kennenlernen. Das Angebot richtet sich an Berufstätige, die auf ihrem Gebiet IT-Fachkenntnisse mitbringen und sich insbesondere im Themenbereich IT-Sicherheit qualifizieren wollen. Dazu zählen Anwender, Entwickler, Gruppenleiter und Systemadministratoren. Wird Sicherheit in der Informationstechnik (IT) heute als Qualitätsmerkmal betrachtet, so fällt auf, dass wir oftmals weit von den Qualitätsstandards entfernt sind, wie sie beispielsweise in der Automobilbranche als selbstverständlich betrachtet werden. Das Zitat "Complexity is the worst enemy of security" nennt einen der Hauptgründe für diesen Zustand:

Die IT-Systeme und Anwendungen sind heute so komplex geworden, dass es kaum machbar ist, alle möglichen Angriffswege vorherzusehen und entsprechende Sicherheitsmaßnahmen zu treffen. Darüber hinaus sind heutige Werkzeuge und Methoden zur Umsetzung von Sicherheit zeitaufwendig und oft teuer. Es fehlt auch eine hinreichende Kompatibilität bzw. Integration der verschiedenen Vorgehensweisen. Insbesondere Laien auf dem Gebiet ITSicherheit werden daher zwangsläufig Fehler machen, wenn sie neben dem Tagesgeschäft plötzlich sicherheitsrelevante Aufgaben wahrnehmen müssen. Neben dem Hacker Contest Classic vom 30. April bis 9. Juli 2004 werden Tagesschnupperkurse und Kompaktkurse angeboten. Nähere Informationen finden Sie hier: [ Hacker-Contest ] !

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Kontakt:

Kantonsspital Winterthur

Deutschland

Beleglesung von Pflegedaten

Electric Paper GmbH Konrad-Zuse-Allee 13 D- 21337 Lüneburg Tel.: Fax:

0049 (0)4131.73600 0049 (0)4131.736060

[ info@electricpaper.de ] [ www.electricpaper.de ]

Schweiz Electric Paper (Schweiz) GmbH Sagenriet 1 CH- 8853 Lachen Tel.: Fax:

0041 (0)55.4107075 0041 (0)55.4107077

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Herausgeber des Electric NewsPapers: Electric Paper GmbH, Lüneburg Verantwortlich: Dorothee Schneider Thomas Lamprecht-Klingberg

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as Kantonsspital Winterthur (KSW) setzt die Beleglesesoftware TeleForm bei der Leistungserfassung in der Pflege (LEP®) ein. LEP ist ein insbesondere in der Schweiz weit verbreitetes statistisches Erfassungs- und Darstellungsverfahren für die Gesundheits- und Krankenpflege. Mit 350 Betten in der Grundversorgung und weiteren 175 Betten für die spezialisierte Versorgung ist das Akutkrankenhaus das bedeutendste Spital im Nordteil des Kantons Zürich. Zur kontinuierlichen Überwachung der Qualität bezüglich Struktur, Prozess und Ergebnis trägt im KSW auch die Leistungserfassung in der Pflege bei. Für die Erstellung, den Druck und die anschließende Verarbeitung von LEP - Belegen nutzt das Spital TeleForm. Zuvor wurden die Belege mit einem OMR-Belegleser erfasst. Jedoch war man durch den teuren Druck der OMR-Belege in großen Auflagen sehr unflexibel; die Patientenerfassungsblätter konnten deshalb nicht schnell genug den Bedürfnissen entsprechend geändert werden. Mit TeleForm kann die Leistungserfassung weiterhin papierbasiert durchgeführt werden. Die Erfassungsblätter können jederzeit abgeändert und in der gewünschten Menge auf einem Office-Drucker ausgedruckt werden. Das Pflegepersonal kann so mit Pa-

pierbelegen an Ort und Stelle unkompliziert die Eintragungen vornehmen; es sind keine Zusatzgeräte wie z.B. Palmtops nötig. Jeden Tag werden mit TeleForm 600-700 Belege eingelesen und ausgewertet. Die zweiseitig bedruckten Belege werden mit einem Duplexscanner eingelesen, der bis zu 72 Seiten pro Minute erfasst. Anschließend werden die Daten von TeleForm zur Analyse in das Leistungserfassungssystem PKS3000 übergeben. Rund ein Dutzend verschiedener Belege aus LEP Nursing 2.0 wurden für den Einsatz im KSW mit dem TeleForm Designer entworfen. Selbstverständlich können diese nicht nur abgeändert werden, sondern es können auch komplett neue Belege entworfen werden. Die Einführung von TeleForm im KSW war schnell und reibungslos. Der Projektleiter für LEP im Kantonsspital, Reinhold Krämer, äußert sich zufrieden: „Die Einführung hat sich dank der guten Instruktion und dem Support einfach gestaltet.“ Dank der papierbasierten Erfassung mit TeleForm entstand für das Personal nur ein minimaler Aufwand bei der Umstellung. Weitere Informationen zu TeleForm finden Sie hier: [ TeleForm ]. [ zum Inhaltsverzeichnis ]

Das Electric Paper-Lexikon Alle Veranstaltungen mit Beteiligung der Electric Paper GmbH finden Sie unter folgendem Link: [ Events ] Besuchen Sie unsere Webseiten: Informationen zu [ TeleForm ] Informationen zu [ Liquid Office ] Informationen zu [ Sphinx ] Informationen zu [ EvaSys ] Informationen zu [ qm|Clinica ]

Was ist eigentlich Data Warehouse?

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ata Warehouse ist eine übergreifende Datenbank, die Informationen aus verschiedenen einzelnen, innerhalb eines Unternehmens verstreuten Datenbanken vereint. So können Manager auf eine Sammlung der verschiedensten Art und Unternehmensbereiche zugreifen, das Programm ist also ein „Datenwarenhaus“, in dem der Benutzer quasi als Kunde sich die verschiedenen benötigten Waren (nämlich die Daten) aus den verschiedenen Abteilungen einfach zusammensuchen kann. Ein Data Warehouse ermöglicht die Analyse von Geschäftszeiten in Echtzeit – wofür man sonst aus den verschiedensten, über das gesamte Unternehmen verteilten Programmen Daten zusammensuchen müsste, um Managemententscheidungen treffen zu können. Das Data Warehouse integriert Datenextrakte aus verschiedenen Programmen und in-

tegriert sie in einem System. Das Erkennen langfristiger Trends durch Möglichkeiten zur Datenaggregation steht dabei für die strategisch ausgerichteten Entscheidungen im Vordergrund. Durch die Zusammenführung der Daten können neue Informationen gewonnen werden, z.B. durch Data Mining Tools wertvolle Erkenntnisse hinsichtlich Kauf- oder Kundenverhalten. Ein Einzelhandelsunternehmen kann so beispielsweise erkennen, ob ein Zusammenhang zwischen Werbeaktionen im Lebensmittelbereich und dem Absatz von Artikeln einer anderen Abteilung, etwa Unterhaltungselektronik, Electric Paper LEXIKON besteht. Wenn Sie auch eine ...da frag' ich gleich mal nach! Frage haben, dann klicken Sie einfach auf das „Electric Paper-Lexikon“-Symbol. [ zum Inhaltsverzeichnis ]

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