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EcoView-Featuretext

CO2-Reduktionsziele für jedermann Immer wichtiger: Durch energieeffizientes Verhalten kann jeder Einzelne seinen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Nettetal, Dezember 2009

Zum Weltklimagipfel in Kopenhagen (7.-18.12.2009) wird sich die weltweite Aufmerksamkeit wieder ganz dem Klimaschutz widmen. Die Festlegung der CO2-Reduktionsziele aller 27 Länder bis 2020 ist ein besonders wichtiger Bestandteil der Verhandlungen. Es wird in diesem Rahmen aber auch wieder darüber diskutiert werden, was jeder Einzelne selbst an seinem Verhalten ändern muss, um den Klimawandel aufzuhalten. Die in Kopenhagen festgelegten Ziele müssen ausgefüllt werden, und zwar nicht nur durch Politik und Industrie, sondern auch durch Beiträge der Gesellschaft. „Denn an der Gestaltung einer neuen, besseren Welt kann jede und jeder von uns mitwirken. Wir haben unsere Zukunft zum einem großen Teil selbst in der Hand.“, betonte auch Bundespräsident Horst Köhler kürzlich bei der Verleihung des diesjährigen Umweltpreises in Augsburg. In vielen Situationen zeigt sich, wo alltäglich Optimierungsbedarf besteht: Bei acht von zehn Reisen nutzen die Deutschen z.B. das Auto oder das Flugzeug – obwohl die Eisenbahn als das umweltfreundlichste aller Verkehrsmittel gilt. Das hat die Deutsche Bahn in zahlreichen Studien errechnen lassen. So produziert ein Reisender auf einer Fahrt von Hamburg nach Frankfurt am Main mit dem Auto viermal so viel und mit dem Flugzeug fünfmal so viel Kohlendioxid wie bei einer Fahrt mit dem Zug. Ein weiteres Beispiel: Über 30 % des in Haushalten ausgestoßenen CO2 entsteht durch die Nutzung von Elektrogeräten. Wo das Energiebewusstsein des Verbrauchers z.B. bei der Nutzung von Glühbirnen oder Waschmaschinen immer weiter steigt, ist bei Unterhaltungselektronik ein genau entgegengesetzter Trend zu beobachten. Laut Studien wird damit gerechnet, dass der Stromverbrauch insbesondere durch den Einsatz von PCs und Fernsehern bis 2020 um ca. 20 % ansteigen wird. Die erwartete Steigerung wird insbesondere bedingt durch Fernseher und Computer, die mit immer größeren Bildschirmen auf den Markt kommen und durch falsches Nutzungsverhalten der Verbraucher. Standbyfunktionen und unpassende Funktionseinstellungen verbrauchen viel Energie – und kümmern den Nutzer wenig. Um diese Entwicklung klimaneutral zu gestalten, investieren jedoch immer mehr Unternehmen der IT-Branche verstärkt in die Entwicklung energieeffizienter Geräte. Zum Beispiel ressourcenschonende Computermonitore, die sich automatisch an die Helligkeit des Raumes anpassen oder erkennen, ob der Nutzer gerade davor sitzt. Die so genannte EcoView-BildschirmReihe des Unternehmens EIZO z.B. spart dadurch pro Jahr etwa die Hälfte der Energie und damit auch eine nicht unerhebliche Menge CO2 im Vergleich zu Monitoren mit maximalem Energieverbrauch ein. Eins steht also fest: Nur ein Zusammenspiel aller Beteiligten - Politik, Wirtschaft und Verbraucher kann bewirken, dass Kopenhagen ein wirklicher Erfolg wird.

Weitere Informationen unter: www.eizo.de/ecoview


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