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Editorial

Newsletter Mission & Entwicklung Nr. 6 – Jan. 2010

Begegnung mit Jacqueline Die diakonische Arbeit der Kirchen und die Entstehung des Gesundheitswesens, so wie wir es heute kennen, sind eng miteinander verknüpft. In Staaten wie dem Kongo übernimmt die Kirche auch heute noch fast die gesamte Verantwortung für die Pflege und Therapie von kranken Menschen. Der Newsletter zeigt eindrückliche Beispiele dieser Arbeit in den 27 Kliniken und drei Spitälern der Heilsarmee in der Demokratischen Republik Kongo. Wir sind vom Zusammenhang von Glaube und Medizin, Kirche und Gesundheitswesen, Beten und Heilen überzeugt.

Mit unserer Hilfe fördern wir die Heilsarmee im Kongo, damit sich vor Ort christliche Gemeinschaften, Kirchgemeinden und die Kirche generell an der Heilung und auch an der Versöhnung zwischen Gott und den Menschen beteiligen können, welche die Gesellschaften um sie herum dringend benötigen. Markus Muntwiler, Leiter Mission & Entwicklung

Jedes Jahr, wenn ich in Kinshasa auf Evaluationsbesuch bin, erhalte ich Besuch von Jacqueline, einem fünfzehnjährigen Mädchen. Diese Begegnung macht mir immer wieder Freude.

Glaube in Aktion

Jacqueline erblickte 1994 in der Heilsarmee-Klinik Bomoi das Licht der Welt. Es war für die Mutter eine ziemlich mühsame Geburt, doch die Freude an dem Neugeborenen war danach riesig. Zur selben Zeit war damals auch ein Filmteam aus der Schweiz in dieser Klinik, um einen Film über die Arbeit der Heilsarmee in Kinshasa zu drehen. Die Regisseurin war von diesem neugeborenen Mädchen und der damit verbundenen Freude begeistert. Sie bot der in armen Verhältnissen lebenden Mutter kurzerhand eine Patenschaft für das Mädchen an. Erfreut über diese Geste, gab ihm die Mutter den Namen der Regisseurin, Jacqueline. Wenn ich nun Jacqueline fünfzehn Jahre später begegne, sehe ich ein Mädchen, das sich gesund entwickelt hat, in der Schule gut vorankommt und mit Begeisterung lernt. Es ist eine Freude zu sehen, dass sich bereits ein kleiner Einsatz lohnt. Verena Henggi

Jacqueline

Die Heilsarmee bietet nach wie vor Patenschaften an. Dies jedoch nicht mehr für einzelne Kinder, sondern für Schulen, Kinderheime oder Projekte. Von der regelmässigen Unterstützung durch die Paten profitieren somit alle Kinder einer Institution gleichermassen. Werden auch Sie Pate oder Patin und schenken Sie Kindern in den Ländern des Südens Hoffnung für die Zukunft. Weitere Informationen bei Thomas Martin (031 388 06 04) oder auf unserer Website: www.heilsarmee.ch/mission

Impressum Herausgeber Redaktion Fotos Layout / Konzept Druck

Stiftung Heilsarmee Schweiz, Mission & Entwicklung Laupenstrasse 5, 3001 Bern, Schweiz Telefon 031 388 05 91, mission@swi.salvationarmy.org Markus Muntwiler, Doris Droz, Thomas Martin Archiv Mission & Entwicklung Thomas Martin / Martin Stucki Grafik, Heimenschwand, msgrafik.ch Jordi AG, Belp

Dieser Newsletter erscheint dreimal jährlich. Postkonto: 30-6709-1 (mit entsprechendem Verwendungszweck)

www.heilsarmee.ch/mission

Kongo Gesundheitspflege mit Herz


Editorial

Newsletter Mission & Entwicklung Nr. 6 – Jan. 2010

Begegnung mit Jacqueline Die diakonische Arbeit der Kirchen und die Entstehung des Gesundheitswesens, so wie wir es heute kennen, sind eng miteinander verknüpft. In Staaten wie dem Kongo übernimmt die Kirche auch heute noch fast die gesamte Verantwortung für die Pflege und Therapie von kranken Menschen. Der Newsletter zeigt eindrückliche Beispiele dieser Arbeit in den 27 Kliniken und drei Spitälern der Heilsarmee in der Demokratischen Republik Kongo. Wir sind vom Zusammenhang von Glaube und Medizin, Kirche und Gesundheitswesen, Beten und Heilen überzeugt.

Mit unserer Hilfe fördern wir die Heilsarmee im Kongo, damit sich vor Ort christliche Gemeinschaften, Kirchgemeinden und die Kirche generell an der Heilung und auch an der Versöhnung zwischen Gott und den Menschen beteiligen können, welche die Gesellschaften um sie herum dringend benötigen. Markus Muntwiler, Leiter Mission & Entwicklung

Jedes Jahr, wenn ich in Kinshasa auf Evaluationsbesuch bin, erhalte ich Besuch von Jacqueline, einem fünfzehnjährigen Mädchen. Diese Begegnung macht mir immer wieder Freude.

Glaube in Aktion

Jacqueline erblickte 1994 in der Heilsarmee-Klinik Bomoi das Licht der Welt. Es war für die Mutter eine ziemlich mühsame Geburt, doch die Freude an dem Neugeborenen war danach riesig. Zur selben Zeit war damals auch ein Filmteam aus der Schweiz in dieser Klinik, um einen Film über die Arbeit der Heilsarmee in Kinshasa zu drehen. Die Regisseurin war von diesem neugeborenen Mädchen und der damit verbundenen Freude begeistert. Sie bot der in armen Verhältnissen lebenden Mutter kurzerhand eine Patenschaft für das Mädchen an. Erfreut über diese Geste, gab ihm die Mutter den Namen der Regisseurin, Jacqueline. Wenn ich nun Jacqueline fünfzehn Jahre später begegne, sehe ich ein Mädchen, das sich gesund entwickelt hat, in der Schule gut vorankommt und mit Begeisterung lernt. Es ist eine Freude zu sehen, dass sich bereits ein kleiner Einsatz lohnt. Verena Henggi

Jacqueline

Die Heilsarmee bietet nach wie vor Patenschaften an. Dies jedoch nicht mehr für einzelne Kinder, sondern für Schulen, Kinderheime oder Projekte. Von der regelmässigen Unterstützung durch die Paten profitieren somit alle Kinder einer Institution gleichermassen. Werden auch Sie Pate oder Patin und schenken Sie Kindern in den Ländern des Südens Hoffnung für die Zukunft. Weitere Informationen bei Thomas Martin (031 388 06 04) oder auf unserer Website: www.heilsarmee.ch/mission

Impressum Herausgeber Redaktion Fotos Layout / Konzept Druck

Stiftung Heilsarmee Schweiz, Mission & Entwicklung Laupenstrasse 5, 3001 Bern, Schweiz Telefon 031 388 05 91, mission@swi.salvationarmy.org Markus Muntwiler, Doris Droz, Thomas Martin Archiv Mission & Entwicklung Thomas Martin / Martin Stucki Grafik, Heimenschwand, msgrafik.ch Jordi AG, Belp

Dieser Newsletter erscheint dreimal jährlich. Postkonto: 30-6709-1 (mit entsprechendem Verwendungszweck)

www.heilsarmee.ch/mission

Kongo Gesundheitspflege mit Herz


Der Unterernährung begegnen Hunger ist nach wie vor ein grosses Problem in den Ländern des Südens. Auch in der Demokratischen Republik Kongo ist die Anzahl Menschen, die an Hunger leiden, alarmierend. Laut Statistiken des „UN World Food Programme“, dem Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen, sind 74 Prozent der Bevölkerung der D.R. Kongo unterernährt. Über 30 Prozent der Kinder sind untergewichtig und 20 Prozent sterben vor ihrem fünften Lebensjahr. Im Juni 2009 sind die Nahrungsmittelpreise im Vergleich zu 2008 um 52 Prozent gestiegen, was die Situation zusätzlich verschärft.

Vergleich Demokratische Republik Kongo – Schweiz Fläche Einwohner Bruttoinlandprodukt pro Einwohner Lebenserwartung (F/M)

D.R. Kongo 2'344'858 km² 68,7 Mio. 184 US-Dollar 49/46 Jahre

Schweiz 41'285 km² 7,7 Mio. 67'385 US-Dollar 84/79 Jahre

Um diese grosse Not zu lindern, führen 14 der Heilsarmee-Gesundheitszentren rund um Kinshasa und in Bas-Kongo zusätzlich Ernährungsprogramme für schwangere Frauen, Kleinkinder und kranke Menschen durch. Für diese Ernährungsprogramme in der D.R. Kongo erhält die Heilsarmee Schweiz von der Schweizer Regierung jedes Jahr um die zwölf Tonnen Milchpulver und organisiert dessen Versand dorthin. Die regelmässige und kontrollierte Abgabe dieses Milchpulvers in den Ernährungsprogrammen der Kliniken ermöglicht dort den unterernährten Kindern und Erwachsenen eine gesundheitliche Rehabilitation. Im Rahmen dieser Ernährungsprogramme erhalten die Notleidenden in den Gesundheitszentren auch wertvolle Informationen über Hygiene, gesunde Ernährung und darüber, wie sie sich vor Krankheiten schützen können, um weiteren Nöten vorzubeugen.

Jährlich profitieren mehrere Tausend Personen von dieser Hilfe, die für deren gesundheitliche Entwicklung von grosser Wichtigkeit ist. Hunger ist und bleibt eine grosse Not, doch Unterstützungen wie diese können im Leben einzelner Menschen Grosses bewirken. Esther Martin


Der Unterernährung begegnen Hunger ist nach wie vor ein grosses Problem in den Ländern des Südens. Auch in der Demokratischen Republik Kongo ist die Anzahl Menschen, die an Hunger leiden, alarmierend. Laut Statistiken des „UN World Food Programme“, dem Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen, sind 74 Prozent der Bevölkerung der D.R. Kongo unterernährt. Über 30 Prozent der Kinder sind untergewichtig und 20 Prozent sterben vor ihrem fünften Lebensjahr. Im Juni 2009 sind die Nahrungsmittelpreise im Vergleich zu 2008 um 52 Prozent gestiegen, was die Situation zusätzlich verschärft.

Vergleich Demokratische Republik Kongo – Schweiz Fläche Einwohner Bruttoinlandprodukt pro Einwohner Lebenserwartung (F/M)

D.R. Kongo 2'344'858 km² 68,7 Mio. 184 US-Dollar 49/46 Jahre

Schweiz 41'285 km² 7,7 Mio. 67'385 US-Dollar 84/79 Jahre

Um diese grosse Not zu lindern, führen 14 der Heilsarmee-Gesundheitszentren rund um Kinshasa und in Bas-Kongo zusätzlich Ernährungsprogramme für schwangere Frauen, Kleinkinder und kranke Menschen durch. Für diese Ernährungsprogramme in der D.R. Kongo erhält die Heilsarmee Schweiz von der Schweizer Regierung jedes Jahr um die zwölf Tonnen Milchpulver und organisiert dessen Versand dorthin. Die regelmässige und kontrollierte Abgabe dieses Milchpulvers in den Ernährungsprogrammen der Kliniken ermöglicht dort den unterernährten Kindern und Erwachsenen eine gesundheitliche Rehabilitation. Im Rahmen dieser Ernährungsprogramme erhalten die Notleidenden in den Gesundheitszentren auch wertvolle Informationen über Hygiene, gesunde Ernährung und darüber, wie sie sich vor Krankheiten schützen können, um weiteren Nöten vorzubeugen.

Jährlich profitieren mehrere Tausend Personen von dieser Hilfe, die für deren gesundheitliche Entwicklung von grosser Wichtigkeit ist. Hunger ist und bleibt eine grosse Not, doch Unterstützungen wie diese können im Leben einzelner Menschen Grosses bewirken. Esther Martin


Der Unterernährung begegnen Hunger ist nach wie vor ein grosses Problem in den Ländern des Südens. Auch in der Demokratischen Republik Kongo ist die Anzahl Menschen, die an Hunger leiden, alarmierend. Laut Statistiken des „UN World Food Programme“, dem Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen, sind 74 Prozent der Bevölkerung der D.R. Kongo unterernährt. Über 30 Prozent der Kinder sind untergewichtig und 20 Prozent sterben vor ihrem fünften Lebensjahr. Im Juni 2009 sind die Nahrungsmittelpreise im Vergleich zu 2008 um 52 Prozent gestiegen, was die Situation zusätzlich verschärft.

Vergleich Demokratische Republik Kongo – Schweiz Fläche Einwohner Bruttoinlandprodukt pro Einwohner Lebenserwartung (F/M)

D.R. Kongo 2'344'858 km² 68,7 Mio. 184 US-Dollar 49/46 Jahre

Schweiz 41'285 km² 7,7 Mio. 67'385 US-Dollar 84/79 Jahre

Um diese grosse Not zu lindern, führen 14 der Heilsarmee-Gesundheitszentren rund um Kinshasa und in Bas-Kongo zusätzlich Ernährungsprogramme für schwangere Frauen, Kleinkinder und kranke Menschen durch. Für diese Ernährungsprogramme in der D.R. Kongo erhält die Heilsarmee Schweiz von der Schweizer Regierung jedes Jahr um die zwölf Tonnen Milchpulver und organisiert dessen Versand dorthin. Die regelmässige und kontrollierte Abgabe dieses Milchpulvers in den Ernährungsprogrammen der Kliniken ermöglicht dort den unterernährten Kindern und Erwachsenen eine gesundheitliche Rehabilitation. Im Rahmen dieser Ernährungsprogramme erhalten die Notleidenden in den Gesundheitszentren auch wertvolle Informationen über Hygiene, gesunde Ernährung und darüber, wie sie sich vor Krankheiten schützen können, um weiteren Nöten vorzubeugen.

Jährlich profitieren mehrere Tausend Personen von dieser Hilfe, die für deren gesundheitliche Entwicklung von grosser Wichtigkeit ist. Hunger ist und bleibt eine grosse Not, doch Unterstützungen wie diese können im Leben einzelner Menschen Grosses bewirken. Esther Martin


Gesundheitsdienst der Heilsarmee Eine funktionierende, qualitativ gute Gesundheitsversorgung ist für uns Schweizer selbstverständlich. Viele Menschen in den Ländern des Südens können davon jedoch nur träumen. Während sich bei uns der nächste Arzt gleich um die Ecke befindet, müssen dort viele Menschen kilometerweit marschieren, um auch nur eine minimalste Hilfe zu erhalten. Während bei uns die Kosten durch eine Krankenkasse gedeckt sind, können dort viele die Kosten für eine Behandlung nicht aufbringen. Doch gerade in diesen Ländern leiden besonders viele Menschen an Krankheiten wie Aids, Tuberkulose oder Malaria. Die Heilsarmee hat das grosse Bedürfnis der Bevölkerung in den Ländern des Südens nach einer Gesundheitsversorgung bereits früh entdeckt und deshalb ihren Gesundheitsdienst kontinuierlich ausgeweitet. So auch in der Demokratischen Republik Kongo, wo die Heilsarmee bereits seit 1934 tätig ist. Inzwischen führt sie dort einen Gesundheitsdienst mit insgesamt 27 Einrichtungen (Gesundheitszentren, Geburtskliniken, Zahnkliniken) sowie drei Spitälern. Dieser ist gut in die bestehende Struktur des staatlichen Gesundheitswesens integriert und bringt der besonders armen und geschwächten Bevölkerung in den armen Gebieten der Hauptstadt Kinshasa sowie im verarmten Bas-Kongo und Kasai eine medizinische Grundversorgung. Im Einzugsgebiet dieser Zentren leben ca. 1,8 Millionen Menschen. Die Gesundheitszentren der Heilsarmee behandeln nicht nur die auftretenden Krankheiten, sondern betreiben auch Prävention (z. B. Unterricht in gesundheitsfördernden Themen für wartende Patienten, Impfungen, imprägnierte Moskitonetze, usw.) und begleiten unterernährte Menschen. Ein weiterer Hauptschwerpunkt bildet die Betreuung schwangerer Frauen und Mütter. Mehrere Kliniken führen eigene Geburtsabteilungen mit bis zu 400 Geburten im Monat. Alle Kliniken gewährleisten kompetente Schwangerschaftsbetreuung, Familienplanung und Ernährungsberatung für die Mütter. Mit diesen Gesundheitszentren kann die Heilsarmee den Menschen in der Demokratischen Republik Kongo ganz konkrete Hilfe anbieten und so viel Leid, das durch Krankheiten ausgelöst wurde, lindern.

Wie können Sie helfen? Bereits ein kleiner Betrag kann in Ländern wie der Demokratischen Republik Kongo im Leben einzelner Menschen sehr viel bewirken. So kostet eine sichere Geburt inkl. Medikamente und Betreuung während der Schwangerschaft nur gerade 15 Franken. Herzlichen Dank, dass Sie uns helfen, den Menschen im Kongo eine gesundheitliche Grundversorgung zu ermöglichen. Einzahlungen mit dem Vermerk „Gesundheit Kongo“ auf das Konto 30-6709-1. Beten Sie für die Demokratische Repubilk Kongo, für die Leute, die dort leben und auch die Mitglieder der Heilsarmee, welche vor Ort mit ihrem Dienst den Bedürftigen helfen.

Thomas Martin

Gesundheitspflege mit Herz „Soins de qualité avec coeur, eine qualitativ gute Gesundheitspflege mit Herz“, so stellt Dr. David Imbie Nku, Heilsarmeemitglied und Leiter des Gesundheitsdienstes der Heilsarmee in der Demokratischen Republik Kongo, sein Arbeitsmotto vor. „Die Gesundheitsversorgung muss mit Mitgefühl und Liebe geschehen. „Es geht um die Menschen, wir müssen sie ganzheitlich unterstützen, nicht nur körperlich. Als Christen wollen wir ein Beispiel sein und wie Jesus Mitgefühl für den Nächsten zeigen.“ Seit etlichen Jahren ist Dr. Nku als Leiter des Gesundheitsdienstes tätig und seine Begeisterung für die Mitmenschen und seine Arbeit ist ihm immer noch anzusehen: „Ich liebe meinen Beruf als Arzt. Er ermöglicht mir, den Menschen zu helfen und ihnen die nötige Unterstützung zu geben.“

Die Kliniken und Gesundheitszentren der Heilsarmee bringen die nötige medizinische Versorgung zu den Menschen in den armen Gegenden, die sonst kaum Aussicht auf eine medizinische Betreuung hätten. „Die Arbeit, die wir machen, ist schwierig, aber sie bringt sehr viel Freude und Zufriedenheit, wenn man sieht, wie eine Person, die wir betreuen und behandeln, wieder gesund wird“, erzählt Dr. Nku. „Da ist zum Beispiel eine Frau, die HIV-positiv ist und wegen ihrer Krankheit alles verloren hatte. Ihr Mann und ihre Familie haben ihr alles weggenommen und sie auf die Strasse gesetzt. Sie kam dann in eine Klinik der Heilsarmee, wo sie die nötige Behandlung und Medikamente erhielt. Inzwischen geht es ihr viel besser. Bei der Heilsarmee lernte sie zudem Tätigkeiten, die ihr nun ein kleines Einkommen ermöglichen. Damit konnte sie eine Wohnung mieten und muss nun nicht mehr auf der Strasse leben. Ihre Kinder können in einer Heilsarmeeschule den Unterricht besuchen. Wenn man sie jetzt sieht, strahlt sie. Man sieht ihr die Krankheit nicht an. Das ist für uns ein sehr positives Erlebnis. Es gibt viele davon und das macht uns Freude.“ Für Dr. Nku ist auch die Zusammenarbeit mit der Heilsarmee Schweiz sehr wichtig: „Wir haben eine gute, sehr intensive Zusammenarbeit. Dies hilft uns in schwierigen Momenten, wie wir sie auch jetzt gerade erleben, unsere Arbeit weiterzuführen.

Ich danke der Heilsarmee in der Schweiz für die Zusammenarbeit und die nicht nur materielle, sondern auch geistliche und moralische Unterstützung.“ Thomas Martin


Gesundheitsdienst der Heilsarmee Eine funktionierende, qualitativ gute Gesundheitsversorgung ist für uns Schweizer selbstverständlich. Viele Menschen in den Ländern des Südens können davon jedoch nur träumen. Während sich bei uns der nächste Arzt gleich um die Ecke befindet, müssen dort viele Menschen kilometerweit marschieren, um auch nur eine minimalste Hilfe zu erhalten. Während bei uns die Kosten durch eine Krankenkasse gedeckt sind, können dort viele die Kosten für eine Behandlung nicht aufbringen. Doch gerade in diesen Ländern leiden besonders viele Menschen an Krankheiten wie Aids, Tuberkulose oder Malaria. Die Heilsarmee hat das grosse Bedürfnis der Bevölkerung in den Ländern des Südens nach einer Gesundheitsversorgung bereits früh entdeckt und deshalb ihren Gesundheitsdienst kontinuierlich ausgeweitet. So auch in der Demokratischen Republik Kongo, wo die Heilsarmee bereits seit 1934 tätig ist. Inzwischen führt sie dort einen Gesundheitsdienst mit insgesamt 27 Einrichtungen (Gesundheitszentren, Geburtskliniken, Zahnkliniken) sowie drei Spitälern. Dieser ist gut in die bestehende Struktur des staatlichen Gesundheitswesens integriert und bringt der besonders armen und geschwächten Bevölkerung in den armen Gebieten der Hauptstadt Kinshasa sowie im verarmten Bas-Kongo und Kasai eine medizinische Grundversorgung. Im Einzugsgebiet dieser Zentren leben ca. 1,8 Millionen Menschen. Die Gesundheitszentren der Heilsarmee behandeln nicht nur die auftretenden Krankheiten, sondern betreiben auch Prävention (z. B. Unterricht in gesundheitsfördernden Themen für wartende Patienten, Impfungen, imprägnierte Moskitonetze, usw.) und begleiten unterernährte Menschen. Ein weiterer Hauptschwerpunkt bildet die Betreuung schwangerer Frauen und Mütter. Mehrere Kliniken führen eigene Geburtsabteilungen mit bis zu 400 Geburten im Monat. Alle Kliniken gewährleisten kompetente Schwangerschaftsbetreuung, Familienplanung und Ernährungsberatung für die Mütter. Mit diesen Gesundheitszentren kann die Heilsarmee den Menschen in der Demokratischen Republik Kongo ganz konkrete Hilfe anbieten und so viel Leid, das durch Krankheiten ausgelöst wurde, lindern.

Wie können Sie helfen? Bereits ein kleiner Betrag kann in Ländern wie der Demokratischen Republik Kongo im Leben einzelner Menschen sehr viel bewirken. So kostet eine sichere Geburt inkl. Medikamente und Betreuung während der Schwangerschaft nur gerade 15 Franken. Herzlichen Dank, dass Sie uns helfen, den Menschen im Kongo eine gesundheitliche Grundversorgung zu ermöglichen. Einzahlungen mit dem Vermerk „Gesundheit Kongo“ auf das Konto 30-6709-1. Beten Sie für die Demokratische Repubilk Kongo, für die Leute, die dort leben und auch die Mitglieder der Heilsarmee, welche vor Ort mit ihrem Dienst den Bedürftigen helfen.

Thomas Martin

Gesundheitspflege mit Herz „Soins de qualité avec coeur, eine qualitativ gute Gesundheitspflege mit Herz“, so stellt Dr. David Imbie Nku, Heilsarmeemitglied und Leiter des Gesundheitsdienstes der Heilsarmee in der Demokratischen Republik Kongo, sein Arbeitsmotto vor. „Die Gesundheitsversorgung muss mit Mitgefühl und Liebe geschehen. „Es geht um die Menschen, wir müssen sie ganzheitlich unterstützen, nicht nur körperlich. Als Christen wollen wir ein Beispiel sein und wie Jesus Mitgefühl für den Nächsten zeigen.“ Seit etlichen Jahren ist Dr. Nku als Leiter des Gesundheitsdienstes tätig und seine Begeisterung für die Mitmenschen und seine Arbeit ist ihm immer noch anzusehen: „Ich liebe meinen Beruf als Arzt. Er ermöglicht mir, den Menschen zu helfen und ihnen die nötige Unterstützung zu geben.“

Die Kliniken und Gesundheitszentren der Heilsarmee bringen die nötige medizinische Versorgung zu den Menschen in den armen Gegenden, die sonst kaum Aussicht auf eine medizinische Betreuung hätten. „Die Arbeit, die wir machen, ist schwierig, aber sie bringt sehr viel Freude und Zufriedenheit, wenn man sieht, wie eine Person, die wir betreuen und behandeln, wieder gesund wird“, erzählt Dr. Nku. „Da ist zum Beispiel eine Frau, die HIV-positiv ist und wegen ihrer Krankheit alles verloren hatte. Ihr Mann und ihre Familie haben ihr alles weggenommen und sie auf die Strasse gesetzt. Sie kam dann in eine Klinik der Heilsarmee, wo sie die nötige Behandlung und Medikamente erhielt. Inzwischen geht es ihr viel besser. Bei der Heilsarmee lernte sie zudem Tätigkeiten, die ihr nun ein kleines Einkommen ermöglichen. Damit konnte sie eine Wohnung mieten und muss nun nicht mehr auf der Strasse leben. Ihre Kinder können in einer Heilsarmeeschule den Unterricht besuchen. Wenn man sie jetzt sieht, strahlt sie. Man sieht ihr die Krankheit nicht an. Das ist für uns ein sehr positives Erlebnis. Es gibt viele davon und das macht uns Freude.“ Für Dr. Nku ist auch die Zusammenarbeit mit der Heilsarmee Schweiz sehr wichtig: „Wir haben eine gute, sehr intensive Zusammenarbeit. Dies hilft uns in schwierigen Momenten, wie wir sie auch jetzt gerade erleben, unsere Arbeit weiterzuführen.

Ich danke der Heilsarmee in der Schweiz für die Zusammenarbeit und die nicht nur materielle, sondern auch geistliche und moralische Unterstützung.“ Thomas Martin


Gesundheitsdienst der Heilsarmee Eine funktionierende, qualitativ gute Gesundheitsversorgung ist für uns Schweizer selbstverständlich. Viele Menschen in den Ländern des Südens können davon jedoch nur träumen. Während sich bei uns der nächste Arzt gleich um die Ecke befindet, müssen dort viele Menschen kilometerweit marschieren, um auch nur eine minimalste Hilfe zu erhalten. Während bei uns die Kosten durch eine Krankenkasse gedeckt sind, können dort viele die Kosten für eine Behandlung nicht aufbringen. Doch gerade in diesen Ländern leiden besonders viele Menschen an Krankheiten wie Aids, Tuberkulose oder Malaria. Die Heilsarmee hat das grosse Bedürfnis der Bevölkerung in den Ländern des Südens nach einer Gesundheitsversorgung bereits früh entdeckt und deshalb ihren Gesundheitsdienst kontinuierlich ausgeweitet. So auch in der Demokratischen Republik Kongo, wo die Heilsarmee bereits seit 1934 tätig ist. Inzwischen führt sie dort einen Gesundheitsdienst mit insgesamt 27 Einrichtungen (Gesundheitszentren, Geburtskliniken, Zahnkliniken) sowie drei Spitälern. Dieser ist gut in die bestehende Struktur des staatlichen Gesundheitswesens integriert und bringt der besonders armen und geschwächten Bevölkerung in den armen Gebieten der Hauptstadt Kinshasa sowie im verarmten Bas-Kongo und Kasai eine medizinische Grundversorgung. Im Einzugsgebiet dieser Zentren leben ca. 1,8 Millionen Menschen. Die Gesundheitszentren der Heilsarmee behandeln nicht nur die auftretenden Krankheiten, sondern betreiben auch Prävention (z. B. Unterricht in gesundheitsfördernden Themen für wartende Patienten, Impfungen, imprägnierte Moskitonetze, usw.) und begleiten unterernährte Menschen. Ein weiterer Hauptschwerpunkt bildet die Betreuung schwangerer Frauen und Mütter. Mehrere Kliniken führen eigene Geburtsabteilungen mit bis zu 400 Geburten im Monat. Alle Kliniken gewährleisten kompetente Schwangerschaftsbetreuung, Familienplanung und Ernährungsberatung für die Mütter. Mit diesen Gesundheitszentren kann die Heilsarmee den Menschen in der Demokratischen Republik Kongo ganz konkrete Hilfe anbieten und so viel Leid, das durch Krankheiten ausgelöst wurde, lindern.

Wie können Sie helfen? Bereits ein kleiner Betrag kann in Ländern wie der Demokratischen Republik Kongo im Leben einzelner Menschen sehr viel bewirken. So kostet eine sichere Geburt inkl. Medikamente und Betreuung während der Schwangerschaft nur gerade 15 Franken. Herzlichen Dank, dass Sie uns helfen, den Menschen im Kongo eine gesundheitliche Grundversorgung zu ermöglichen. Einzahlungen mit dem Vermerk „Gesundheit Kongo“ auf das Konto 30-6709-1. Beten Sie für die Demokratische Repubilk Kongo, für die Leute, die dort leben und auch die Mitglieder der Heilsarmee, welche vor Ort mit ihrem Dienst den Bedürftigen helfen.

Thomas Martin

Gesundheitspflege mit Herz „Soins de qualité avec coeur, eine qualitativ gute Gesundheitspflege mit Herz“, so stellt Dr. David Imbie Nku, Heilsarmeemitglied und Leiter des Gesundheitsdienstes der Heilsarmee in der Demokratischen Republik Kongo, sein Arbeitsmotto vor. „Die Gesundheitsversorgung muss mit Mitgefühl und Liebe geschehen. „Es geht um die Menschen, wir müssen sie ganzheitlich unterstützen, nicht nur körperlich. Als Christen wollen wir ein Beispiel sein und wie Jesus Mitgefühl für den Nächsten zeigen.“ Seit etlichen Jahren ist Dr. Nku als Leiter des Gesundheitsdienstes tätig und seine Begeisterung für die Mitmenschen und seine Arbeit ist ihm immer noch anzusehen: „Ich liebe meinen Beruf als Arzt. Er ermöglicht mir, den Menschen zu helfen und ihnen die nötige Unterstützung zu geben.“

Die Kliniken und Gesundheitszentren der Heilsarmee bringen die nötige medizinische Versorgung zu den Menschen in den armen Gegenden, die sonst kaum Aussicht auf eine medizinische Betreuung hätten. „Die Arbeit, die wir machen, ist schwierig, aber sie bringt sehr viel Freude und Zufriedenheit, wenn man sieht, wie eine Person, die wir betreuen und behandeln, wieder gesund wird“, erzählt Dr. Nku. „Da ist zum Beispiel eine Frau, die HIV-positiv ist und wegen ihrer Krankheit alles verloren hatte. Ihr Mann und ihre Familie haben ihr alles weggenommen und sie auf die Strasse gesetzt. Sie kam dann in eine Klinik der Heilsarmee, wo sie die nötige Behandlung und Medikamente erhielt. Inzwischen geht es ihr viel besser. Bei der Heilsarmee lernte sie zudem Tätigkeiten, die ihr nun ein kleines Einkommen ermöglichen. Damit konnte sie eine Wohnung mieten und muss nun nicht mehr auf der Strasse leben. Ihre Kinder können in einer Heilsarmeeschule den Unterricht besuchen. Wenn man sie jetzt sieht, strahlt sie. Man sieht ihr die Krankheit nicht an. Das ist für uns ein sehr positives Erlebnis. Es gibt viele davon und das macht uns Freude.“ Für Dr. Nku ist auch die Zusammenarbeit mit der Heilsarmee Schweiz sehr wichtig: „Wir haben eine gute, sehr intensive Zusammenarbeit. Dies hilft uns in schwierigen Momenten, wie wir sie auch jetzt gerade erleben, unsere Arbeit weiterzuführen.

Ich danke der Heilsarmee in der Schweiz für die Zusammenarbeit und die nicht nur materielle, sondern auch geistliche und moralische Unterstützung.“ Thomas Martin


Gesundheitsdienst der Heilsarmee Eine funktionierende, qualitativ gute Gesundheitsversorgung ist für uns Schweizer selbstverständlich. Viele Menschen in den Ländern des Südens können davon jedoch nur träumen. Während sich bei uns der nächste Arzt gleich um die Ecke befindet, müssen dort viele Menschen kilometerweit marschieren, um auch nur eine minimalste Hilfe zu erhalten. Während bei uns die Kosten durch eine Krankenkasse gedeckt sind, können dort viele die Kosten für eine Behandlung nicht aufbringen. Doch gerade in diesen Ländern leiden besonders viele Menschen an Krankheiten wie Aids, Tuberkulose oder Malaria. Die Heilsarmee hat das grosse Bedürfnis der Bevölkerung in den Ländern des Südens nach einer Gesundheitsversorgung bereits früh entdeckt und deshalb ihren Gesundheitsdienst kontinuierlich ausgeweitet. So auch in der Demokratischen Republik Kongo, wo die Heilsarmee bereits seit 1934 tätig ist. Inzwischen führt sie dort einen Gesundheitsdienst mit insgesamt 27 Einrichtungen (Gesundheitszentren, Geburtskliniken, Zahnkliniken) sowie drei Spitälern. Dieser ist gut in die bestehende Struktur des staatlichen Gesundheitswesens integriert und bringt der besonders armen und geschwächten Bevölkerung in den armen Gebieten der Hauptstadt Kinshasa sowie im verarmten Bas-Kongo und Kasai eine medizinische Grundversorgung. Im Einzugsgebiet dieser Zentren leben ca. 1,8 Millionen Menschen. Die Gesundheitszentren der Heilsarmee behandeln nicht nur die auftretenden Krankheiten, sondern betreiben auch Prävention (z. B. Unterricht in gesundheitsfördernden Themen für wartende Patienten, Impfungen, imprägnierte Moskitonetze, usw.) und begleiten unterernährte Menschen. Ein weiterer Hauptschwerpunkt bildet die Betreuung schwangerer Frauen und Mütter. Mehrere Kliniken führen eigene Geburtsabteilungen mit bis zu 400 Geburten im Monat. Alle Kliniken gewährleisten kompetente Schwangerschaftsbetreuung, Familienplanung und Ernährungsberatung für die Mütter. Mit diesen Gesundheitszentren kann die Heilsarmee den Menschen in der Demokratischen Republik Kongo ganz konkrete Hilfe anbieten und so viel Leid, das durch Krankheiten ausgelöst wurde, lindern.

Wie können Sie helfen? Bereits ein kleiner Betrag kann in Ländern wie der Demokratischen Republik Kongo im Leben einzelner Menschen sehr viel bewirken. So kostet eine sichere Geburt inkl. Medikamente und Betreuung während der Schwangerschaft nur gerade 15 Franken. Herzlichen Dank, dass Sie uns helfen, den Menschen im Kongo eine gesundheitliche Grundversorgung zu ermöglichen. Einzahlungen mit dem Vermerk „Gesundheit Kongo“ auf das Konto 30-6709-1. Beten Sie für die Demokratische Repubilk Kongo, für die Leute, die dort leben und auch die Mitglieder der Heilsarmee, welche vor Ort mit ihrem Dienst den Bedürftigen helfen.

Thomas Martin

Gesundheitspflege mit Herz „Soins de qualité avec coeur, eine qualitativ gute Gesundheitspflege mit Herz“, so stellt Dr. David Imbie Nku, Heilsarmeemitglied und Leiter des Gesundheitsdienstes der Heilsarmee in der Demokratischen Republik Kongo, sein Arbeitsmotto vor. „Die Gesundheitsversorgung muss mit Mitgefühl und Liebe geschehen. „Es geht um die Menschen, wir müssen sie ganzheitlich unterstützen, nicht nur körperlich. Als Christen wollen wir ein Beispiel sein und wie Jesus Mitgefühl für den Nächsten zeigen.“ Seit etlichen Jahren ist Dr. Nku als Leiter des Gesundheitsdienstes tätig und seine Begeisterung für die Mitmenschen und seine Arbeit ist ihm immer noch anzusehen: „Ich liebe meinen Beruf als Arzt. Er ermöglicht mir, den Menschen zu helfen und ihnen die nötige Unterstützung zu geben.“

Die Kliniken und Gesundheitszentren der Heilsarmee bringen die nötige medizinische Versorgung zu den Menschen in den armen Gegenden, die sonst kaum Aussicht auf eine medizinische Betreuung hätten. „Die Arbeit, die wir machen, ist schwierig, aber sie bringt sehr viel Freude und Zufriedenheit, wenn man sieht, wie eine Person, die wir betreuen und behandeln, wieder gesund wird“, erzählt Dr. Nku. „Da ist zum Beispiel eine Frau, die HIV-positiv ist und wegen ihrer Krankheit alles verloren hatte. Ihr Mann und ihre Familie haben ihr alles weggenommen und sie auf die Strasse gesetzt. Sie kam dann in eine Klinik der Heilsarmee, wo sie die nötige Behandlung und Medikamente erhielt. Inzwischen geht es ihr viel besser. Bei der Heilsarmee lernte sie zudem Tätigkeiten, die ihr nun ein kleines Einkommen ermöglichen. Damit konnte sie eine Wohnung mieten und muss nun nicht mehr auf der Strasse leben. Ihre Kinder können in einer Heilsarmeeschule den Unterricht besuchen. Wenn man sie jetzt sieht, strahlt sie. Man sieht ihr die Krankheit nicht an. Das ist für uns ein sehr positives Erlebnis. Es gibt viele davon und das macht uns Freude.“ Für Dr. Nku ist auch die Zusammenarbeit mit der Heilsarmee Schweiz sehr wichtig: „Wir haben eine gute, sehr intensive Zusammenarbeit. Dies hilft uns in schwierigen Momenten, wie wir sie auch jetzt gerade erleben, unsere Arbeit weiterzuführen.

Ich danke der Heilsarmee in der Schweiz für die Zusammenarbeit und die nicht nur materielle, sondern auch geistliche und moralische Unterstützung.“ Thomas Martin


Gesundheitsdienst der Heilsarmee Eine funktionierende, qualitativ gute Gesundheitsversorgung ist für uns Schweizer selbstverständlich. Viele Menschen in den Ländern des Südens können davon jedoch nur träumen. Während sich bei uns der nächste Arzt gleich um die Ecke befindet, müssen dort viele Menschen kilometerweit marschieren, um auch nur eine minimalste Hilfe zu erhalten. Während bei uns die Kosten durch eine Krankenkasse gedeckt sind, können dort viele die Kosten für eine Behandlung nicht aufbringen. Doch gerade in diesen Ländern leiden besonders viele Menschen an Krankheiten wie Aids, Tuberkulose oder Malaria. Die Heilsarmee hat das grosse Bedürfnis der Bevölkerung in den Ländern des Südens nach einer Gesundheitsversorgung bereits früh entdeckt und deshalb ihren Gesundheitsdienst kontinuierlich ausgeweitet. So auch in der Demokratischen Republik Kongo, wo die Heilsarmee bereits seit 1934 tätig ist. Inzwischen führt sie dort einen Gesundheitsdienst mit insgesamt 27 Einrichtungen (Gesundheitszentren, Geburtskliniken, Zahnkliniken) sowie drei Spitälern. Dieser ist gut in die bestehende Struktur des staatlichen Gesundheitswesens integriert und bringt der besonders armen und geschwächten Bevölkerung in den armen Gebieten der Hauptstadt Kinshasa sowie im verarmten Bas-Kongo und Kasai eine medizinische Grundversorgung. Im Einzugsgebiet dieser Zentren leben ca. 1,8 Millionen Menschen. Die Gesundheitszentren der Heilsarmee behandeln nicht nur die auftretenden Krankheiten, sondern betreiben auch Prävention (z. B. Unterricht in gesundheitsfördernden Themen für wartende Patienten, Impfungen, imprägnierte Moskitonetze, usw.) und begleiten unterernährte Menschen. Ein weiterer Hauptschwerpunkt bildet die Betreuung schwangerer Frauen und Mütter. Mehrere Kliniken führen eigene Geburtsabteilungen mit bis zu 400 Geburten im Monat. Alle Kliniken gewährleisten kompetente Schwangerschaftsbetreuung, Familienplanung und Ernährungsberatung für die Mütter. Mit diesen Gesundheitszentren kann die Heilsarmee den Menschen in der Demokratischen Republik Kongo ganz konkrete Hilfe anbieten und so viel Leid, das durch Krankheiten ausgelöst wurde, lindern.

Wie können Sie helfen? Bereits ein kleiner Betrag kann in Ländern wie der Demokratischen Republik Kongo im Leben einzelner Menschen sehr viel bewirken. So kostet eine sichere Geburt inkl. Medikamente und Betreuung während der Schwangerschaft nur gerade 15 Franken. Herzlichen Dank, dass Sie uns helfen, den Menschen im Kongo eine gesundheitliche Grundversorgung zu ermöglichen. Einzahlungen mit dem Vermerk „Gesundheit Kongo“ auf das Konto 30-6709-1. Beten Sie für die Demokratische Repubilk Kongo, für die Leute, die dort leben und auch die Mitglieder der Heilsarmee, welche vor Ort mit ihrem Dienst den Bedürftigen helfen.

Thomas Martin

Gesundheitspflege mit Herz „Soins de qualité avec coeur, eine qualitativ gute Gesundheitspflege mit Herz“, so stellt Dr. David Imbie Nku, Heilsarmeemitglied und Leiter des Gesundheitsdienstes der Heilsarmee in der Demokratischen Republik Kongo, sein Arbeitsmotto vor. „Die Gesundheitsversorgung muss mit Mitgefühl und Liebe geschehen. „Es geht um die Menschen, wir müssen sie ganzheitlich unterstützen, nicht nur körperlich. Als Christen wollen wir ein Beispiel sein und wie Jesus Mitgefühl für den Nächsten zeigen.“ Seit etlichen Jahren ist Dr. Nku als Leiter des Gesundheitsdienstes tätig und seine Begeisterung für die Mitmenschen und seine Arbeit ist ihm immer noch anzusehen: „Ich liebe meinen Beruf als Arzt. Er ermöglicht mir, den Menschen zu helfen und ihnen die nötige Unterstützung zu geben.“

Die Kliniken und Gesundheitszentren der Heilsarmee bringen die nötige medizinische Versorgung zu den Menschen in den armen Gegenden, die sonst kaum Aussicht auf eine medizinische Betreuung hätten. „Die Arbeit, die wir machen, ist schwierig, aber sie bringt sehr viel Freude und Zufriedenheit, wenn man sieht, wie eine Person, die wir betreuen und behandeln, wieder gesund wird“, erzählt Dr. Nku. „Da ist zum Beispiel eine Frau, die HIV-positiv ist und wegen ihrer Krankheit alles verloren hatte. Ihr Mann und ihre Familie haben ihr alles weggenommen und sie auf die Strasse gesetzt. Sie kam dann in eine Klinik der Heilsarmee, wo sie die nötige Behandlung und Medikamente erhielt. Inzwischen geht es ihr viel besser. Bei der Heilsarmee lernte sie zudem Tätigkeiten, die ihr nun ein kleines Einkommen ermöglichen. Damit konnte sie eine Wohnung mieten und muss nun nicht mehr auf der Strasse leben. Ihre Kinder können in einer Heilsarmeeschule den Unterricht besuchen. Wenn man sie jetzt sieht, strahlt sie. Man sieht ihr die Krankheit nicht an. Das ist für uns ein sehr positives Erlebnis. Es gibt viele davon und das macht uns Freude.“ Für Dr. Nku ist auch die Zusammenarbeit mit der Heilsarmee Schweiz sehr wichtig: „Wir haben eine gute, sehr intensive Zusammenarbeit. Dies hilft uns in schwierigen Momenten, wie wir sie auch jetzt gerade erleben, unsere Arbeit weiterzuführen.

Ich danke der Heilsarmee in der Schweiz für die Zusammenarbeit und die nicht nur materielle, sondern auch geistliche und moralische Unterstützung.“ Thomas Martin


Gesundheitsdienst der Heilsarmee Eine funktionierende, qualitativ gute Gesundheitsversorgung ist für uns Schweizer selbstverständlich. Viele Menschen in den Ländern des Südens können davon jedoch nur träumen. Während sich bei uns der nächste Arzt gleich um die Ecke befindet, müssen dort viele Menschen kilometerweit marschieren, um auch nur eine minimalste Hilfe zu erhalten. Während bei uns die Kosten durch eine Krankenkasse gedeckt sind, können dort viele die Kosten für eine Behandlung nicht aufbringen. Doch gerade in diesen Ländern leiden besonders viele Menschen an Krankheiten wie Aids, Tuberkulose oder Malaria. Die Heilsarmee hat das grosse Bedürfnis der Bevölkerung in den Ländern des Südens nach einer Gesundheitsversorgung bereits früh entdeckt und deshalb ihren Gesundheitsdienst kontinuierlich ausgeweitet. So auch in der Demokratischen Republik Kongo, wo die Heilsarmee bereits seit 1934 tätig ist. Inzwischen führt sie dort einen Gesundheitsdienst mit insgesamt 27 Einrichtungen (Gesundheitszentren, Geburtskliniken, Zahnkliniken) sowie drei Spitälern. Dieser ist gut in die bestehende Struktur des staatlichen Gesundheitswesens integriert und bringt der besonders armen und geschwächten Bevölkerung in den armen Gebieten der Hauptstadt Kinshasa sowie im verarmten Bas-Kongo und Kasai eine medizinische Grundversorgung. Im Einzugsgebiet dieser Zentren leben ca. 1,8 Millionen Menschen. Die Gesundheitszentren der Heilsarmee behandeln nicht nur die auftretenden Krankheiten, sondern betreiben auch Prävention (z. B. Unterricht in gesundheitsfördernden Themen für wartende Patienten, Impfungen, imprägnierte Moskitonetze, usw.) und begleiten unterernährte Menschen. Ein weiterer Hauptschwerpunkt bildet die Betreuung schwangerer Frauen und Mütter. Mehrere Kliniken führen eigene Geburtsabteilungen mit bis zu 400 Geburten im Monat. Alle Kliniken gewährleisten kompetente Schwangerschaftsbetreuung, Familienplanung und Ernährungsberatung für die Mütter. Mit diesen Gesundheitszentren kann die Heilsarmee den Menschen in der Demokratischen Republik Kongo ganz konkrete Hilfe anbieten und so viel Leid, das durch Krankheiten ausgelöst wurde, lindern.

Wie können Sie helfen? Bereits ein kleiner Betrag kann in Ländern wie der Demokratischen Republik Kongo im Leben einzelner Menschen sehr viel bewirken. So kostet eine sichere Geburt inkl. Medikamente und Betreuung während der Schwangerschaft nur gerade 15 Franken. Herzlichen Dank, dass Sie uns helfen, den Menschen im Kongo eine gesundheitliche Grundversorgung zu ermöglichen. Einzahlungen mit dem Vermerk „Gesundheit Kongo“ auf das Konto 30-6709-1. Beten Sie für die Demokratische Repubilk Kongo, für die Leute, die dort leben und auch die Mitglieder der Heilsarmee, welche vor Ort mit ihrem Dienst den Bedürftigen helfen.

Thomas Martin

Gesundheitspflege mit Herz „Soins de qualité avec coeur, eine qualitativ gute Gesundheitspflege mit Herz“, so stellt Dr. David Imbie Nku, Heilsarmeemitglied und Leiter des Gesundheitsdienstes der Heilsarmee in der Demokratischen Republik Kongo, sein Arbeitsmotto vor. „Die Gesundheitsversorgung muss mit Mitgefühl und Liebe geschehen. „Es geht um die Menschen, wir müssen sie ganzheitlich unterstützen, nicht nur körperlich. Als Christen wollen wir ein Beispiel sein und wie Jesus Mitgefühl für den Nächsten zeigen.“ Seit etlichen Jahren ist Dr. Nku als Leiter des Gesundheitsdienstes tätig und seine Begeisterung für die Mitmenschen und seine Arbeit ist ihm immer noch anzusehen: „Ich liebe meinen Beruf als Arzt. Er ermöglicht mir, den Menschen zu helfen und ihnen die nötige Unterstützung zu geben.“

Die Kliniken und Gesundheitszentren der Heilsarmee bringen die nötige medizinische Versorgung zu den Menschen in den armen Gegenden, die sonst kaum Aussicht auf eine medizinische Betreuung hätten. „Die Arbeit, die wir machen, ist schwierig, aber sie bringt sehr viel Freude und Zufriedenheit, wenn man sieht, wie eine Person, die wir betreuen und behandeln, wieder gesund wird“, erzählt Dr. Nku. „Da ist zum Beispiel eine Frau, die HIV-positiv ist und wegen ihrer Krankheit alles verloren hatte. Ihr Mann und ihre Familie haben ihr alles weggenommen und sie auf die Strasse gesetzt. Sie kam dann in eine Klinik der Heilsarmee, wo sie die nötige Behandlung und Medikamente erhielt. Inzwischen geht es ihr viel besser. Bei der Heilsarmee lernte sie zudem Tätigkeiten, die ihr nun ein kleines Einkommen ermöglichen. Damit konnte sie eine Wohnung mieten und muss nun nicht mehr auf der Strasse leben. Ihre Kinder können in einer Heilsarmeeschule den Unterricht besuchen. Wenn man sie jetzt sieht, strahlt sie. Man sieht ihr die Krankheit nicht an. Das ist für uns ein sehr positives Erlebnis. Es gibt viele davon und das macht uns Freude.“ Für Dr. Nku ist auch die Zusammenarbeit mit der Heilsarmee Schweiz sehr wichtig: „Wir haben eine gute, sehr intensive Zusammenarbeit. Dies hilft uns in schwierigen Momenten, wie wir sie auch jetzt gerade erleben, unsere Arbeit weiterzuführen.

Ich danke der Heilsarmee in der Schweiz für die Zusammenarbeit und die nicht nur materielle, sondern auch geistliche und moralische Unterstützung.“ Thomas Martin


Editorial

Newsletter Mission & Entwicklung Nr. 6 – Jan. 2010

Begegnung mit Jacqueline Die diakonische Arbeit der Kirchen und die Entstehung des Gesundheitswesens, so wie wir es heute kennen, sind eng miteinander verknüpft. In Staaten wie dem Kongo übernimmt die Kirche auch heute noch fast die gesamte Verantwortung für die Pflege und Therapie von kranken Menschen. Der Newsletter zeigt eindrückliche Beispiele dieser Arbeit in den 27 Kliniken und drei Spitälern der Heilsarmee in der Demokratischen Republik Kongo. Wir sind vom Zusammenhang von Glaube und Medizin, Kirche und Gesundheitswesen, Beten und Heilen überzeugt.

Mit unserer Hilfe fördern wir die Heilsarmee im Kongo, damit sich vor Ort christliche Gemeinschaften, Kirchgemeinden und die Kirche generell an der Heilung und auch an der Versöhnung zwischen Gott und den Menschen beteiligen können, welche die Gesellschaften um sie herum dringend benötigen. Markus Muntwiler, Leiter Mission & Entwicklung

Jedes Jahr, wenn ich in Kinshasa auf Evaluationsbesuch bin, erhalte ich Besuch von Jacqueline, einem fünfzehnjährigen Mädchen. Diese Begegnung macht mir immer wieder Freude.

Glaube in Aktion

Jacqueline erblickte 1994 in der Heilsarmee-Klinik Bomoi das Licht der Welt. Es war für die Mutter eine ziemlich mühsame Geburt, doch die Freude an dem Neugeborenen war danach riesig. Zur selben Zeit war damals auch ein Filmteam aus der Schweiz in dieser Klinik, um einen Film über die Arbeit der Heilsarmee in Kinshasa zu drehen. Die Regisseurin war von diesem neugeborenen Mädchen und der damit verbundenen Freude begeistert. Sie bot der in armen Verhältnissen lebenden Mutter kurzerhand eine Patenschaft für das Mädchen an. Erfreut über diese Geste, gab ihm die Mutter den Namen der Regisseurin, Jacqueline. Wenn ich nun Jacqueline fünfzehn Jahre später begegne, sehe ich ein Mädchen, das sich gesund entwickelt hat, in der Schule gut vorankommt und mit Begeisterung lernt. Es ist eine Freude zu sehen, dass sich bereits ein kleiner Einsatz lohnt. Verena Henggi

Jacqueline

Die Heilsarmee bietet nach wie vor Patenschaften an. Dies jedoch nicht mehr für einzelne Kinder, sondern für Schulen, Kinderheime oder Projekte. Von der regelmässigen Unterstützung durch die Paten profitieren somit alle Kinder einer Institution gleichermassen. Werden auch Sie Pate oder Patin und schenken Sie Kindern in den Ländern des Südens Hoffnung für die Zukunft. Weitere Informationen bei Thomas Martin (031 388 06 04) oder auf unserer Website: www.heilsarmee.ch/mission

Impressum Herausgeber Redaktion Fotos Layout / Konzept Druck

Stiftung Heilsarmee Schweiz, Mission & Entwicklung Laupenstrasse 5, 3001 Bern, Schweiz Telefon 031 388 05 91, mission@swi.salvationarmy.org Markus Muntwiler, Doris Droz, Thomas Martin Archiv Mission & Entwicklung Thomas Martin / Martin Stucki Grafik, Heimenschwand, msgrafik.ch Jordi AG, Belp

Dieser Newsletter erscheint dreimal jährlich. Postkonto: 30-6709-1 (mit entsprechendem Verwendungszweck)

www.heilsarmee.ch/mission

Kongo Gesundheitspflege mit Herz


Newsletter Nr. 6  

Januar 2010 Kongo - Gesundheitspflege mit Herz

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