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JAHRESBERICHT 2006

Danke.

Mission & Entwicklung


Das Team

Pierre-Alain Droz Buchhaltung und Administration

Doris Droz Übersee-Personal und Öffentlichkeitsarbeit

Ruth Lüthi Patenschaften und Milchprodukte

Esther Martin-Cox Öffentlichkeitsarbeit und Entwicklungsprojekte

Sarah Cox Entwicklungsprojekte

Markus Muntwiler Leiter Mission & Entwicklung


Editorial und Inhaltsübersicht Team / Editorial

Liebe Freunde und Partner „Dankbarkeit macht das Leben erst reich”, sagt Dietrich Bonhoeffer in einem Brief an Eberhard Bethge vom 13. September 1943. Mit unserm Jahresbericht 2006 wollen wir Ihnen wiederum einen Einblick in unsere Arbeit im Süden geben. Dort treffen wir auf viel Dankbarkeit bei unsern Partnern. Die 12 Kurzgeschichten machen dies deutlich. Auch wir sind Ihnen und Gott für das Jahr 2006 sehr dankbar. Insgesamt konnten wir im letzten Jahr Projekte in der Grössenordnung von 4'563'852.Franken unterstützen. Aber mit Geld alleine ist noch nicht geholfen. Unsere sechs Schweizer Mitarbeitenden und die vielen vertrauenswürdigen Offiziere und Mitarbeitenden der Heilsarmee in den Südländern haben im vergangenen Jahr eine grossartige Leistung vollbracht. Unsere Dankbarkeit gilt ganz besonders auch ihnen, die täglich mit grosser Armut konfrontiert sind. Dankbar bin ich über das gute und kompetente Team. Die Majore Doris

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und Pierre-Alain Droz haben sich gut in die Thematik der Missions- und Entwicklungszusammenarbeit eingearbeitet und Frau Lüthi bringt neue Ideen und Effizienz in die Patenschaftsarbeit. Angesichts der bescheidenen Fortschritte in der Armutsbekämpfung (Millennium-Entwicklungsziele) und des steigenden Wohlstands bei uns setzen wir uns auch in diesem Jahr für eine gerechtere Welt ein. Das tun wir mit viel Engagement, Gebet und professioneller Arbeit.

Die Heilsarmee Schweiz feiert dieses Jahr ihren 125. Geburtstag. Somit feiern auch wir 125 Jahre Missions- und Entwicklungszusammenarbeit. In diesem Zusammenhang geht ein besonderer Dank an alle, die diese Arbeit der Heilsarmee in den letzten 125 Jahren geprägt und getragen haben. Herzlichen Dank für Ihre treue Unterstützung. Markus Muntwiler Leiter Mission & Entwicklung, Mai 2007

Die folgenden Partner haben im Jahr 2006 einzelne unserer Projekte finanziell unterstützt: DEZA

Fondation Lord Michelham of Hellingly

ACCENTUS FOUNDATION, REDYW-TOTTA Funds

Brot für alle

Solidarität Dritte Welt

Jahresbericht Mission & Entwicklung - 2006

Glückskette

Stanley Thomas Johnson Stiftung

2-3 Simbabwe Juli 2007 4-5 Ecuador August 2007 6-7 China / Dujiaping September 2007 8-9 Kongo / Kinshasa Oktober 2007 10-11 Brasilien /Carmò Rio Claro November 2007 12-13 Haiti Dezember 2007 14-15 Nigeria Januar 2008 16-17 Brasilien / Torre Februar 2008 18-19 Indonesien März 2008 20-21 Kongo / Kinshasa April 2008 22-23 Brasilien / Bangu Mai 2008 24-25 Jamaika / Port Antonio Juni 2008 26-27 Finanzen / Leitbild 28-31 Mitarbeiter / Ausland 32-33 Patenschaften 34-35


JULI 2007


Danke für das Vertrauen Bei 2000 Prozent Inflation und 80 Prozent Arbeitslosigkeit fällt es den Menschen in Simbabwe schwer, „Danke” zu sagen. Dazu kommt, dass Aids nach wie vor präsent ist: Kaum ein Haushalt ist nicht auf irgendeine Art von der Krankheit betroffen. Man rechnet mit 800’000 Aidswaisen und die Lebenserwartung der Frauen ist auf 34 Jahre gesunken. Trotz dieser Schwierigkeiten kann die Heilsarmee vielen Menschen helfen und ein wenig Hoffnung bringen. Ein Beispiel dafür sind die rund 400 verwaisten, gefährdeten oder schutzlosen Kinder, die an einem der Lager des „Masiye Camp” in der Stadt Bulawayo teilnehmen. Sie können dort über ihre Probleme diskutieren, sich sportlich betätigen und Selbstvertrauen gewinnen. Ein Teilnehmer sagte nach dem Lager: „Hier durfte ich neue Freunde gewinnen und viele positiven Dinge über das Leben lernen. Ich habe mein Leben Jesus Christus übergeben und

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weiss jetzt, wie ich Herausforderungen besser bewältigen kann. Ich habe das Vertrauen in andere wieder gewonnen.” Auf der anderen Seite des Lebens stehen betagte Menschen, die oft keine Familie mehr haben. Im Heilsarmee-Altersheim „Bumhudzo” (Ort des Ruhens) finden 110 verlassene Senioren ein Zuhause. Im „Bumhudzo” erhalten sie die notwendige Pflege und Aufmerksamkeit. Das Altersheim wird zurzeit renoviert, um den Bewohnern einen gewissen Komfort zu gewährleisten. All diese Leute sind dankbar, dass man sie nicht vergessen hat und dass wieder etwas Licht in ihr Leben gekommen ist. Sarah Cox Sarah Cox ist Sachbearbeiterin für Entwicklungsprojekte von Mission & Entwicklung.

Jahresbericht Mission & Entwicklung - 2006

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Simbabwe


AUGUST 2007


Danke für die Anteilnahme In der ecuadorianischen Hafenstadt Manta führten die Schweizer Heilsarmee-Offiziere Katharina und Peter Hauri ein Frauenhaus. Seit 2005 arbeiten sie wieder in der Schweiz. Die chilenischen Offiziere Heriberto Jara und Valeska Jara Redon haben sie in Manta abgelöst. Das Heilsarmee-Frauenhaus in dieser Stadt ist landesweit erst das dritte seiner Art. Zwei andere Frauenhäuser befinden sich im Hochland. Eines ist staatlich, das andere wird von einer ecuadorianischen Nichtregierungsorganisation geführt. Auf Geheiss der ecuadorianischen Regierung hat der Bürgermeister von Manta ein Büro eingerichtet, um der Heilsarmee eine entsprechende Anlaufstelle in der Hafenstadt zu geben. Sie ist Teil des städtischen Netzwerkes verschiedenster sozial tätiger Institutionen. Dieses Netzwerk sensibilisiert die Bevölkerung für das Problem der Gewalt an Frauen und Kindern innerhalb der Familie.

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Die Projektleiter und Angestellten der Heilsarmee besuchen regelmässig Weiterbildungsseminare. Weiter hat die Heilsarmee in Manta unter Mitwirkung internationaler Partner ein Seminar zum Thema Menschenhandel und Prostitution durchgeführt. Auch Kinder und sozial benachteiligte Familien in den Aussenbezirken der Stadt sind der Heilsarmee wichtig. Die Anwohner sagen: „Wir haben uns verlassen gefühlt, aber jetzt spüren wir, dass wir wichtig sind. Die Heilsarmee hat uns Hoffnung und eine Zukunft gebracht.» Peter Hauri Kapitän Peter Hauri hat während mehrerer Jahre in Ecuador gearbeitet. Er macht regelmässig Projektevaluationen in diesem Land.

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Ecuador


SEPTEMBER 2007


Danke für das Wasser Stolz führt Frau Wang ihre Besucher durch ihr zweistöckiges Haus. Im Erdgeschoss gibt es zwei Räume. In einem sind vier Schweine, im andern ein paar Ziegen und Hühner untergebracht. Über eine steile Treppe geht es in den ersten Stock. Hier wohnt Frau Wang mit sieben Familienmitgliedern. Im Winter ist es hier auf über 2’500 Meter über Meer sehr kalt. „Es schneit und das Wasser gefriert”, erzählt Frau Wang, „deshalb halten wir die Tiere im Erdgeschoss.” Seit vier Jahren hilft die Heilsarmee im Bergdorf Dujiaping in der Provinz Sichuan (China), dies in Zusammenarbeit mit der Regierung des Distrikts. Seither haben die Menschen in Dujiaping grosse Veränderungen erlebt: Die vierhundert Dorfbewohner haben mit Hilfe von Fachkräften verschiedene Projekte realisiert. So haben sie eine Zugangsstrasse gebaut, Toiletten erstellt, eine Wasserversorgung und eine Klinik eingerichtet, die

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bestehende Schule renoviert, Heilpflanzen angebaut und eine Ziegenzucht angefangen. Frau Wang ist glücklich. Vorher brauchte sie pro Tag über eine Stunde, um das Wasser für die Tiere und die Familie ins Haus zu holen: „Ich musste über 500 Meter weit zum Wasserschöpfen gehen. Jetzt habe ich fliessendes Wasser im Haus.” Seither ist alles viel sauberer und die Menschen leben gesünder. „Wir müssen nur noch ein bis zwei Mal pro Jahr in die Klinik gehen. Vorher waren es vier bis fünf Mal pro Jahr”, sagt sie mit grosser Genugtuung. Markus Muntwiler Markus Muntwiler ist Leiter von Mission & Entwicklung.

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China

Dujiaping


OKTOBER 2007


Danke für die Selbständigkeit Pascaline ist HIV-positiv. Ihren Mann hat sie bereits im Jahr 2002 verloren – ebenfalls an Aids. Bis zu seinem Tod wohnten sie in Lubumbashi, einer Stadt im Südosten der DR Kongo. Dann erfuhr sie, dass es in Kinshasa Hilfe für aidskranke Menschen gebe. So verkaufte sie ihr ganzes Hab und Gut und flog mit ihren Kindern für 500 Dollar in die Hauptstadt. Anfangs wohnten sie bei Pascalines Schwiegereltern. Weil diese sich aber vor einer Ansteckung fürchteten, schickten sie die Familie weg. Ihrer Schwiegertochter drückten sie 50 Dollar in die Hand, damit sie sich eine eigene Wohnung nehme. Für zwanzig Dollar im Monat fand Pascaline dann ein kleines einfaches Haus ohne Wasser und Strom, und undicht bei Regen. In einem Heilsarmee-Gesundheitszentrum für aidskranke Menschen erhielt sie kostenlos Hilfe und Medikamente. Eine Gruppe der Heilsarmee begann sie nun regelmässig zu besuchen; diese Leute brachten ihr Matratzen, Stühle, Kleider, Nahrungsmittel und Schulmaterial für die Kinder. Man gab ihr auch getrocknete und geräucherte Fische zum Verkaufen,

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damit sie ihr Leben wieder ohne fremde Hilfe meistern konnte. Inzwischen bietet Pascaline auch frischen, selbst gemachten Joghurt und Fruchtsäfte feil. So kann sie die Familie nun ernähren. Jetzt lebt sie in einem gemieteten Backsteinhäuschen und nennt sogar einen Kühlschrank und Ventilator ihr Eigen, den sie mit ihrem Verdienst anschaffen konnte. Es ist ein Wunder, dass diese Frau überlebt hat und sich mit den Kindern durchschlägt. Pascaline ist selten krank und geht regelmässig zur Kontrolle in die Klinik. Anfangs hatte sie keine Kraft und keine Zuversicht mehr. Seitdem sie die Medikamente erhält und die Heilsarmeeanlässe besucht, weiss sie wieder, was Freude und Hoffnung bedeuten. Die Kinder besuchen die Schule und helfen nebenbei der Mutter. Sie nehmen am Gemeindeleben teil und sind ein Segen und Vorbild für viele Menschen. Vreni Henggi Vreni Henggi hat während mehrerer Jahre in Kinshasa gearbeitet. Sie macht regelmässig Projektevaluationen in der DR Kongo.

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Kongo

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NOVEMBER 2007


Danke für die neue Sicht Natália ist die älteste Tochter einer brasilianischen Landarbeiterfamilie. Seit Geburt sieht sie nur mit dem linken Auge – mehr schlecht als recht. Sie musste sich schmerzhaften Untersuchungen unterziehen. Die Diagnose war schlimm: Unter anderem leidet sie an Netzhautablösung im fortgeschrittenen Zustand. Kein Arzt wollte eine Operation riskieren. Auf Anraten des Arztes musste sie den Schulbesuch abbrechen. Schon als kleines Mädchen besuchte Natália die Sonntagsschule der Heilsarmee in Carmò do Rio Claro. Als Teenager begann sie, in der Lobpreisgruppe mitzusingen. Im Jahr 2005 wurde sie, schon fast erblindet, mit 18 Jahren als Mitglied der Heilsarmee aufgenommen. Der Zustand ihres linken Auges verschlimmerte sich und sie litt unter immer grösseren Kopfschmerzen. Singen konnte sie nicht mehr. Es kam zu weiteren Untersuchungen, doch diesmal in einer hochmodernen Klinik in Belo Horizonte.

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Dort stellte sich heraus, dass Natália nebst den alten Problemen der Netzhautablösung auch an einem „Grauen Star” litt. In der Zwischenzeit versprachen neue Operationsmethoden Erfolg für die nun ganz erblindete Natália. Aber die Operation war für die Familie zu teuer. Sie suchte Hilfe bei der öffentlichen Hand und bei Privaten – ohne Erfolg. Der Kontakt mit der Heilsarmee brachte die Wende: Im Oktober 2006 konnte die junge Frau operiert werden – erfolgreich. Natália sagt, dass sie sich wie neu geboren fühlt und dass sie Gott ewig dankbar sein möchte, aber auch allen, die diese Operation möglich machten. Lucia Erni Majorin Lucia Erni ist Schweizerin und leitet jetzt das Integrationszentrum für Jugendliche, Arco Verde, in Prudente de Morais, Brasilien.

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Brasilien

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DEZEMBER 2007


Danke für die Spiele Nach einer zweijährigen Übergangsregierung ist in Haiti seit Februar 2006 endlich wieder ein gewählter Präsident im Amt. Doch die Wahl war umstritten. In der Hauptstadt Port-au-Prince sind Schiessereien, Raubüberfälle, Drogenhandel und Entführungen fast zur Normalität geworden. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung lebt unter der Armutsgrenze, ist arbeitslos und unterernährt. Die Lebenserwartung liegt entsprechend tief bei ungefähr fünfzig Jahren. In dieser schwierigen Situation gibt die Heilsarmee in Haiti den Menschen Hoffnung und bessere Lebensbedingungen. So wurde zum Beispiel in Port-au-Prince kürzlich eine Frauengruppe neu organisiert. Die Gruppe wuchs stetig, vor allem kam eine grosse Anzahl Schulmädchen dazu. So beschloss man, eine Juniorgruppe zu bilden. Letzthin stand bei ihnen „Spielen” auf dem Programm. Anderntags kam eine Neunjährige zur Leiterin und sagte: „Es ist gut, dass wir

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spielen, dann können wir die Misere für eine Weile vergessen”. Ihre Familie muss viel entbehren. Oft fehlt es ihr an Nahrung, an Seife zum Waschen, an Schulmaterial und an Schuhen. Aus diesem Grund sind die älteren Mädchen glücklich und dankbar, wenn sie mit dem Stickprogramm der Heilsarmee Sackgeld verdienen können. Manchmal begleichen sie damit sogar die Schulden der Eltern! Damit die Heilsarmee diese Kinder unterstützen kann, werden Spenden aus der Schweiz eingesetzt. Herzlichen Dank! Emmi Zimmermann Majorin Emmi Zimmermann ist Schweizerin und arbeitet seit mehr als 30 Jahren für die Heilsarmee in Haiti.

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Haiti


JANUAR 2008


Danke für die materielle Hilfe Idu Karimu ist – oder besser gesagt war – ein Quartier im Vorort der neuen nigerianischen Hauptstadt Abuja. Ein Teil der auf mehrere hunderttausend Personen geschätzten Einwohnerschaft hatte sich unerlaubterweise auf staatlichem Gelände niedergelassen. Wenn es in Abuja einen Bereich gibt, wo die Regierung das Gesetz strikt anwendet, so ist es die Planung der Stadtentwicklung. Die Quartiere sind in Wohn- und Geschäftsviertel eingeteilt, und Wehe dem, der dies ignoriert. Jedes illegal erstellte Gebäude wird, ohne dass der Eigentümer sich wehren kann, zerstört. Wer sich in Idu Karimu nicht an die Bauvorschriften hält, bezahlt einen hohen Preis für sein Vergehen. Man gibt ihm einige Wochen Zeit, um anderswo eine Bleibe zu finden. Danach fahren die Planierraupen auf, um alle vorschriftswidrigen Bauten niederzureissen, was bedeutet, dass in diesem Viertel kaum je ein Haus stehen bleibt.

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Inzwischen wurde das ganze Quartier zerstört. Mehrere Familien kehrten in ihre Dörfer zurück, andere liessen sich an anderen Orten in der Region nieder. Die Heilsarmee konnte mit Unterstützung ihrer Salutisten vor Ort etwa hundert bedürftige Familien ausfindig machen, um sie mit dem Nötigsten zu versorgen. Das Material wurde – ohne irgendwelche Störung und in einem fröhlichen Geist – unter einem Mangobaum in unbesiedeltem Gebiet ausserhalb der Stadt verteilt. Die Beschenkten freuten sich sehr über diese Geste und nahmen die wertvolle materielle Unterstützung dankbar an. Diese Menschen haben erfahren, dass sie in ihrer grossen Not nicht allein gelassen sind; die Heilsarmee hat an sie gedacht und ihr Elend gemildert.

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Emmanuel Dorthe Emmanuel Dorthe ist Schweizer und war während den letzten 2 Jahren als Projekt-Verantwortlicher der Heilsarmee in Nigeria tätig.

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Nigeria


FEBRUAR 2008


Danke für die Begleitung Der zwölfjährige Juan ist im zweiten Schuljahr und besucht das Heilsarmee- Gemeinschaftszentrum in Torre, Brasilien. Oft verhält er sich aggressiv, rebellisch und grob; es mangelt ihm auch an Respekt seinen Kameraden und seinem Lehrer gegenüber. Mit Mühe folgt der Knabe dem Unterricht. Leider sind bei ihm auch keine Fortschritte zu sehen, und die Hausausgaben erledigt er langsam und verträumt. Kürzlich brachte ein Drama das Leben von Juan und seiner Familie durcheinander. Ihr am Flussufer gebautes Holzhaus wurde durch eine von starkem Regen verursachte Überschwemmung weggerissen. Zum Glück blieb das Leben von Juan und seinen Angehörigen verschont, doch dieses tragische Ereignis hat das Kind zutiefst erschüttert. Verändert ist es ins Gemeinschaftszentrum zurückgekommen, besorgt, aufständisch und noch aggressiver als zuvor. Und weshalb hat Juan sich

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so verhalten? Er schämte sich für seine Armut und Bedürftigkeit. Juan schmerzte der Verlust seines Hauses sehr. Gemeinsam mit den anderen Kindern des Zentrums haben wir ihn umgeben, für ihn gebetet und ihn damit unsere Zuneigung, unser Verständnis und die Sicherheit im Glauben spüren lassen. Nach und nach hat sich Juan verändert; er hat sich den anderen gegenüber geöffnet. Jetzt lacht er und zeigt Respekt allen gegenüber, er liest schneller und entwickelt sich in einer erfreulichen Weise. Seine Schulfortschritte sind offensichtlich, und was ebenso wichtig ist: Gott hat Juan von seinem inneren Gefängnis und seinem Leiden befreit. Roland und Rosa Meylan Die Majore Roland und Rosa Meylan sind Schweizer und leiten die Heilsarmee in Torre, Brasilien.

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Brasilien

Torre


MÄRZ 2008


Danke für die Unterstützung Die Heilsarmee legt viel Wert auf eine gute Verwaltung der Spenden, die den Entwicklungsprojekten zugewiesen werden. Von Mission- & Entwicklung wurden wir beauftragt, die Konten der Heilsarmeeprojekte in Indonesien zu überprüfen. Unsere Reise führt uns auf die Insel Sumatra. Nach einer stürmischen Nacht begeben wir uns in Richtung eines in den Bergen angesiedelten Dorfes. Die Fahrt ist abenteuerlich; der Chauffeur scheint auf seiner Hupe zu liegen und fährt mit rasender Geschwindigkeit. Nach drei Stunden kommen wir im Dorf an. Die Armut, in der diese Leute leben, schockiert uns. Die Dorfbewohner hausen in einfachen Bretterhütten ohne sanitäre Einrichtungen. Das Entwicklungsprojekt besteht darin, einen Obstgarten mit etwa hundert Orangenbäumen zu kultivieren. Jeden Monat pflücken die Mitglieder der Heilsarmee die Orangen, um sie zu verkaufen. Das so verdiente Geld verhilft dreissig armen Familien zu einem kleinen Einkommen.

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Wir besichtigen auf der Amboninsel auch eine Geburtsklinik der Heilsarmee mitten in der Stadt, in einem Gebiet mit christlicher und muslimischer Bevölkerung. Vor einigen Jahren kam es zwischen ihnen zu einem ernsthaften Konflikt. Dank der Qualität ihrer Arbeit und ihres Zeugnisses wird die Heilsarme von allen anerkannt und akzeptiert. Zwölf Mütter und ihre Säuglinge können in dieser Entbindungsstation empfangen werden. Die lange Warteliste beweist, dass viele Frauen ihr Kind dort auf die Welt bringen wollen. Diese Reise war für uns eine schöne Erfahrung. Wir sind vom Mut und vom Glauben der indonesischen Salutisten berührt worden. Diese setzen sich - trotz vieler Schwierigkeiten und häufiger Katastrophen - zum Wohle ihrer Mitmenschen ein. Jacqueline Bates Oberstleutnantin Jacqueline Bates ist Offizierin im Ruhestand. Sie evaluierte mit ihrem Mann Projekte in Indonesien.

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Indonesien


APRIL 2008


Danke für die Reparaturen Das Altersheim der Heilsarmee in Kintambo, Kinshasa, besteht seit 1968. Es beherbergt dreiundzwanzig Senioren, elf Waisen, das Personal und die Heimleiter (Majore Mwanza). Im Hauptgebäude befinden sich Küche, Speisesaal, Büro, Waschküche, Toiletten, Bad und ein Behandlungsraum. Vor etwa zwei Jahren wurde ein beunruhigender Riss auf der Hausfassade entdeckt, genau an der Stelle, wo sich die Wasserleitungen für die Toiletten befinden. Für die Reparaturen sollte das Wasser abgestellt werden. Doch ohne Wasser wird der Alltag für ältere Menschen schnell mühsam. Um Unannehmlichkeiten für die Bewohner zu vermeiden, musste der Schaden möglichst rasch behoben werden. Die Mauer wurde also abgerissen, und - um künftige Reparaturen zu vereinfachen wurden die alten Leitungen durch neue Aufputzleitungen ersetzt. Danach wurde ein Betonbalken gegossen und die Mauer mit Zementziegelsteinen wieder aufgebaut. Zuletzt erhielt die Fassade einen neuen Verputz.

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Auch im Inneren des Gebäudes wurden Arbeiten ausgeführt. Die alten sanitären Anlagen wurden entfernt, die Leitungen, Boden- und Wandplatten frisch verlegt, neue Apparate installiert und die Wände gestrichen. Das Altersheim Kintambo ist jetzt mit angemessenen sanitären Anlagen ausgestattet, so dass mögliche Unfälle ausgeschlossen werden können. Die Instandstellung wurde dank der finanziellen Unterstützung durch die Heilsarmee Schweiz möglich. Den Heimbewohnern konnte damit nicht nur ein notwendiger Mindestkomfort geboten werden, sondern gleichzeitig auch eine höhere Heimqualität, worüber sie sich besonders freuen. Claude Huguenin Claude Huguenin ist Schweizer und seit 2003 als Immobilien-Verantwortlicher der Heilsarmee in der Demokratischen Republik Kongo tätig.

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Kongo

Kinshasa


MAI 2008


Danke für den treuen Dienst Sergeant Francisco war ein treues Mitglied der Heilsarmee in Bangu bei Rio de Janeiro. Er verkaufte den Kriegsruf und war immer bereit zu helfen, wo es nötig war. Das ist Vergangenheit – Francisco starb vor einigen Jahren. Er hinterliess aber ein Beispiel des Dienstes aus Liebe zu Gott und den Menschen. Heute haben Franciscos Töchter seine Stelle eingenommen: Ruth und Miriam. Sie helfen, wo sie nur können. Ruth übernahm freiwillig die ganze Putzarbeit im Heilsarmee-Korps in Bangu. Woche für Woche kommt sie. Trotz gesundheitlicher Schwierigkeiten versäumt sie ihre Arbeit nie. Sie meint: „Das ist doch nichts, was ich tue.” Sie tut es aus Liebe zu Gott. Und alle sind ihr dankbar dafür. Ruth und Miriam besuchen regelmässig die Heilsarmee-Frauengruppe in Bangu. Miriam macht gerne Handarbeiten, Ruth jedoch mangelt es an der nötigen Geduld. Doch wenn es darum geht, etwas für den Imbiss zu bringen, kommt immer ein feiner Kuchen auf den Tisch.

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Beide müssen arbeiten gehen. Weil ihnen die höhere Schulbildung fehlt, kommt für sie nur eine Arbeit als Haushalthilfe in Frage. Diese Tätigkeit ist ermüdend und der angeschlagenen Gesundheit kaum zuträglich. Trotzdem kommen Ruth und Miriam treu in die Gottesdienste, eine halbe Stunde zu Fuss, denn die Fahrt mit dem Bus wäre zu teuer. Die beiden Schwestern sind Gott dankbar: Ihr Vater, Sergeant Francisco, lebte auf der Strasse. Durch die Heilsarmee entdeckte er ein neues Leben. Das kam den beiden Töchtern zugute. Sein Leben trägt Früchte, über seinen Tod hinaus – in Ruth und Miriam. Esther Ferreira-Benoit Kapitänin Esther Ferreira-Benoit ist Schweizerin und leitet jetzt zusammen mit ihrem Mann Salvador die Heilsarmee in Carmò do Rio Claro, Brasilien.

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Brasilien

Bangu


JUNI 2008


Danke für das Informatik-Material Ende des Jahres 2004 zerstörte der Orkan Yvan einen grossen Teil des Heilsarmee-Kinderheimes „Windsor Lodge” in Port Antonio in Jamaika.

für sie, ihre Erfahrungen untereinander auszutauschen. Dank den erworbenen Fachkenntnissen haben sie nun eine Zukunftsperspektive.

Dieses Heim nimmt Kinder benachteiligter oder zerbrochener Familien auf. Die Kinder haben eine schwere Vergangenheit, manche wurden geschlagen oder nach der Geburt einfach weggegeben. Das Windsor Lodge bietet ihnen einen geschützten Rahmen und eine warmherzige Atmosphäre; dies hilft ihnen, das Gleichgewicht, das für ihre Entwicklung wichtig ist, wieder zu finden. Aufgrund des grossen Gebäudeschadens hat die Heilsarmee Schweiz finanzielle Unterstützung zum Wiederaufbau angeboten.

Überdies haben wir in zwei anderen Bezirken eine Informatik-Wanderwerkstatt geschaffen, um weitere Kurse auch für die lokale Bevölkerung anzubieten. Für die mit dem Projekt verbundenen Reisen wurde ein Auto angeschaft.

Inzwischen wurde Basismaterial für eine Informatik-Werkstatt, die in einem zusätzlichen Raum eingerichtet worden ist, geliefert. Kinder und Jugendliche zeigen grosses Interesse am Grundkurs und machen begeistert mit beim Unterricht. Bereichernd ist es

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Diese Arbeit konnte dank einer Spende der Heilsarmee Schweiz an die Informatikabteilung der Karibik realisiert werden. Claude-Pascal Tschantz Claude-Pascal Tschanz ist Schweizer und war in den letzten 2 Jahren als Informatik-Verantwortlicher der Heilsarmee in Jamaika tätig.

Jahresbericht Mission & Entwicklung - 2006

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Jamaika

Port Antonio


Finanzbericht 2006 Ertrag 2006

CHF

Legate

171’734.35

Fonds Bund - Entwicklungszusammenarbeit Beiträge an Freiwilligeneinsätze Beiträge an Koordinierungsprojekte DEZA

Beitrag aus Katastrophenfonds 10’400.00 239’700.00

1’093’200.00

149’057.65

Solidarität Dritte Welt Schulen in Bas-Congo, DR Kongo,

22’000.00

Strassenkinder ”Torre”, Brasilien

15’700.00

Glückskette Tsunami Kerala, Indien Süd- West

Zweckbestimmte Spenden

524’997.00 60’000.00

“School Feeding Program”, Haiti

56’615.00

Jahresbericht Mission & Entwicklung - 2006

46’446.65

Spenden für laufende Projekte

1’118’809.70

Total Ertrag Projekte

4’821’841.01

Jahressammlung (World Mission Fund)

857’620.00

Beitrag Jahressammlung

177’737.16

Total Ertrag

5’857’198.17

23’920.60 Missionsfonds (inkl. laufende Projekte)

Accentus: für Masiye Camp, Simbabwe

17’618.70

Stanley Thomas Johnson: für Kinderkrippe Manta, Ecuador

24’934.00

Fontes Stiftung

13’000.00

Lord Michelham of Hellingly: für Bumhudzo, Simbabwe

36’493.20

Stand 01.01.2006

2’733’954.50

Zins 2006 Entnahme aus Missionsfonds Missionsfonds per 31.12.2006

Übrige Spenden

Landwirtschaftsprogramm, Haiti

28

565’709.86

Stiftungen

Brot für alle Beiträge an Heilsarmeeprojekte

Entnahme aus Missionsfonds

72’478.25

Kirchgemeinden

Bund - Humanitäre Hilfe - DEZA Naturalgabe: Milchprodukte (9 Länder)

Übrige Fonds

185’128.15

Aktionen der Frauengruppen

54’679.05 -565’709.86 2’222’923.69

Abkürzungen: DEZA = Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit

Patenschaften für Schul- und Heimkinder

312’085.55

Kollekte zum Missionssonntag

45’012.35

Weltgebetstag

16’800.00

BFA = Brot für alle / SDW = Solidarität Dritte Welt HA = Heilsarmee / GK = Glückskette WGT = Weltgebetstag


Finanzbericht 2006 Aufwand 2006

CHF

Naturalspenden Bund Milchprodukteversand in 9 Entwicklungsländer

1’093’200.00

Brasilien

Patenschaften

Frauenprojekt Manta (BFA/DEZA/HA)

66’015.10

Guarderia Manta (Stanley Thomas Johnson Stiftung)

10’971.05

Diverse Hilfeleistungen

2’000.00

25’000.00

Projekt "Drei Herzen", Sao Paulo

181’992.00

Kinderkrippe, Carmò do Rio Claro

88’716.90

Computer und Bus, Torre (Heimbund-Projekte)

29’715.65

Diverse Hilfeleistungen Patenschaften

126’042.35 6’900.00

China

Patenschaften

11’000.00

Landwirtschaftsprojekt (GK) Diverse Hilfeleistungen Schulspeisungsprogramm (GK) Patenschaften

76’986.75 254’047.80 92’429.35 300’440.30

125’000.00

Demokratische Volksrepublik Korea (Nordkorea) Projekt zur Ernährungssicherung Stipendien für Studenten

Patenschaften

23’000.00

48’750.00

Jahresbericht Mission & Entwicklung - 2006

Medizinische Hilfe (BFA/DEZA/HA) Diverse Hilfeleistungen

33’750.00 9’925.01

41’250.00 153’062.00 5’354.20

Myanmar 5’400.00

Nigeria Diverse Hilfeleistungen

27’610.40

Pakistan Projekt Gender & Entwicklung (BFA/DEZA/HA)

50’323.15 108’403.45

Panama Patenschaften

Republik Kongo (Brazzaville) 275’404.00

Diverse Hilfeleistungen

Diverse Hilfeleistungen

Indien

Integriertes Entwicklungsprojekt (BFA/DEZA/HA)

Gesundheitszentrum (BFA/DEZA/HA)

Patenschaften

Haiti

18’000.00

Demokratische Republik Kongo (Kinshasa)

Patenschaften

El Salvador

Gemeinschaftszentrum Torre, Recife SDW

29

Ecuador

13’000.00

Paraguay Diverse Hilfeleistungen

7’758.60


Finanzbericht 2006 Philippinen Diverse Hilfeleistungen Patenschaften

Katastrophenhilfe 77’351.35 6’300.00

Ruanda Ernährungsprogramm

61’193.40

Simbabwe

Sub-Sahara, Afrika Java, Indonesien

60’856.55

Ueberschwemmung, Rumänien

78’714.25

Tsunami Kerala Wiederaufbauprogramm (GK)

27’671.95

Heilsarmee-Versandspesen für Milchprodukte

Masiye-Camp (Accentus)

42’706.15

Übriger Aufwand (Versicherungen/Konferenzen usw.)

8’700.00

Südafrika Ausbildung für Frauen (WGT)

15’657.70

Sri Lanka 13’500.00

Ungarn Diverse Hilfeleistungen

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Total Aufwand Projekte

9’140.00

Jahresbericht Mission & Entwicklung - 2006

59’981.70 155’997.95 4’563’852.01

Beitrag an World Mission Fund

857’620.00

Aufwand Projektbegleitung

435’726.16

Total Aufwand

Patenschaften

524’997.00

Übriger Aufwand

Diverse Hilfeleistungen

Patenschaften

109’635.95

5’857’198.17


Finanzbericht 2006

Über uns ...

Internationales Leitbild Die Heilsarmee ist eine internationale Bewegung und Teil der weltweiten christlichen Kirche. Ihre Botschaft gründet auf der Bibel. Ihr Dienst ist motiviert von der Liebe zu Gott. Ihr Auftrag ist es, das Evangelium von Jesus Christus zu predigen und menschliche Not ohne Ansehen der Person zu lindern.

Die Organisationseinheit „Mission & Entwicklung” ist Teil der Stiftung Heilsarmee Schweiz. Die Stiftung Heilsarmee Schweiz erstellt eine konsolidierte Jahresrechnung nach Swiss GAAP FER.

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Jahresbericht Mission & Entwicklung - 2006


Unsere Mitarbeitenden in Ăœbersee

Jonathan Grosjean ab 01.09.07

Emmi Zimmermann

Emmanuel Dorthe bis 28.02.07

Lucia Erni

Salvador und Esther Ferreira-Benoit Roland und Rosa Meylan-Lauber

Claude Huguenin


Brasilien

Haiti

Lucia Erni, Majorin, Exército de Salvação, Centro de Integraçao Familiar Arco Verde, Av. Antônio Pires, 1790 Bairro Campo de Santana, Prudente de Morais – M.G. CEP 35715-000, Brasil E-Mail: lucia.erni@salvos.org.br

Emmi Zimmermann, Majorin (R), Armée du Salut, B.P. 2571, Port-au-Prince, Haiti E-Mail: emmizimi@yahoo.com

Salvador und Esther Ferreira-Benoit, Kapitäne, (Etienne, Sara und Efraim) Exército de Salvação, Caïxa postal 18, Carmò do Rio Claro – M.G. CEP 37150-000, Brasil E-Mail: esther.ferreira@salvos.org.br Roland und Rosa Meylan-Lauber, Majore, (Thierry), Exército de Salvação, Rua Conde de Irajà 135, Torre Recife – P.E. CEP 50710-310, Brasil E-Mail: roland.meylan@salvos.org.br E-Mail: rosa.meylan@salvos.org.br Jakob Stalder-Schmid, Brigadier (R), Comendador Elias Zarzur 269, Apt. 92, Boa Vista, São Paulo - S.P. CEP 04736-000, Brasil

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Jahresbericht Mission & Entwicklung - 2006

Jonathan Grosjean, Armée du Salut, B.P. 301, Port-au-Prince, Haiti E-Mail: jongrosjean@laposte.net (ab September 2007)

Demokratische Republik Kongo (Kinshasa) Claude und Matty Huguenin-Nkoko, Armée du Salut 8636, Kinshasa 1, Demokratische Republik Kongo E-Mail: claude_huguenin2002@yahoo.fr


Patenschaften

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ANTWORTKARTE Ich möchte detaillierte Informationen über

¨ Personal-Einsätze ¨ Vortragsdienst ( gewünschtes Land ) ……………………......................... ¨ Entwicklungsprojekte ( gewünschtes Land ) …………………….............. ................................................................................................................ Ich möchte eine Patenschaft unterstützen

¨ Gewünschtes Land ................................... ¨ Senden Sie mir bitte Unterlagen ¨ Nehmen Sie mit mir bitte Kontakt auf Ich habe folgende Fragen/Anregungen ..................................................................................................................... ..................................................................................................................... .....................................................................................................................

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 Patenschaften

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