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Einblick 2011

Don-Bosco-Club Ein Stück »Zuhause« in Köln-Mülheim


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Impressum Einblick ist der offizielle Jahresbericht des Don-Bosco-Clubs Köln mit einer Auflage von 1.500 Exemplaren. Er wird ausschließlich durch Firmen und Unternehmen finanziert und erscheint einmal im Jahr.

Herausgeber Don-Bosco-Club Köln, Haus der Offenen Tür e. V. Tiefentalstraße 38, 51063 Köln Telefon: 0221 / 64 70 855 Fax: 0221 / 64 70 880 info@don-bosco-club.de

Spendenkonto Don-Bosco-Club Köln Konto: 2432573 BLZ: 370 50198 Sparkasse KölnBonn

Verantwortlich Matthias Marienfeld

Redaktion Michael Ewald

Mitarbeit an dieser Ausgabe S. Akram, J. Baus, M. Breitgoff, O. Danieli, G. Düren, M. Ewald, I. Gaeb, C. Gehrke, I. Hebel, A. Janisch, L. Kletsch, R. Linke, M. Lorenz, G. Marienfeld, M. Marienfeld, A. Rasquin, G. Schulz, R. Weiß, K. Wolter

Layout I. Halbfas

Druck Don Bosco Druck & Design

Fotos

Editorial offen sein // hinschauen // aufstehen // anfangen // mitgehen // hinschauen // überdenken // verändern // weitermachen Das sind typische Tätigkeitswörter für 2010 … und hoffentlich auch für 2011! Innen im Don-Bosco-Club ist viel passiert, unter anderem mit einem prima Programm für Kinder und Jugendliche, mit einer neuen Satzung und einem neuen Vorstand. Außen waren wir öfter auf Straßen und Plätzen zu finden, um klar zu machen: »Keine Kürzungen für Kurze!« Viele Menschen von 6–95 Jahren haben unser Don Bosco Jahr gestaltet. Menschen haben viel Zeit ehrenamtlich für Kinder und Jugendliche investiert. Engagierte Menschen haben uns durch ihren Einsatz, ihr Gebet, ihre Ideen und ihr Geld geholfen, Zeit für junge Menschen zu haben. Dafür ein Dickes Dankeschön! … und auf ein Neues!!! Matthias Marienfeld, Einrichtungsleiter

Don-Bosco-Club Köln

Öffnungszeiten

Haus Montags 12.00–15.30 Uhr: Hausaufgabenbetreuung 12.30–15.30 Uhr: Mittagessen 18.00–21.30 Uhr: Jugendliche (12–27 Jahre)

Dienstags bis Freitags 12.00–15.30 12.30–15.30 15.30–19.00 17.00–19.00 19.00–21.30

Uhr: Uhr: Uhr: Uhr: Uhr:

Hausaufgabenbetreuung Mittagessen Kinder (6–15 Jahre) Jugendcafé (ab 16 Jahre) Jugendliche (12–27 Jahre)

Außengelände (bei schlechtem Wetter Untergeschoss)

Dienstags bis Freitags ab 13.00 Uhr

Über uns Der Träger des Don-Bosco-Clubs ist ein eingetragener Verein. Die Ordensgemeinschaft der Salesianer Don Boscos (SDB) engagiert sich in diesem Verein entsprechend dem Gründer der Salesianer, des Priesters und Erziehers Johannes Bosco (1815–1888), zusammen mit haupt-, neben- und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen und PraktikantInnen. Der Don-Bosco-Club ist eine katholische Einrichtung der offenen Kinder- und Jugendarbeit. Unser Wunsch ist es, Kindern und Jugendlichen in ihrer Freizeit Raum für Erfahrungen, Begegnungen und Spiel anzubieten. Wir wollen junge Menschen beim Übergang von der Schule in die Arbeitswelt unterstützen und durch sozialpädagogische Hilfe in ihrer sozialen und beruflichen Integration fördern. Zielgruppe: Junge Menschen im Alter von 6–27 Jahren; Kinder und Jugendliche aus dem Stadtteil Köln-Mülheim und angrenzenden Stadtteilen; SchülerInnen aller Schulformen; Arbeitslose und von Arbeitslosigkeit bedrohte Jugendliche.

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»Keine Kürzung für Kurze!« Wir verschaffen uns Gehör Text: Kerstin Wolter

unterstützt. Wir konnten merken, dass die Kinder und Jugendlichen mit einer großen Motivation am Auftritt teilnahmen und sich diese im Spiel sogar noch steigerte.

Wir, Jose, Kerstin, Jana und Julia sind Studierende an der Fachschule für Sozialpädagogik in Bergisch Gladbach. Im Zuge unserer Ausbildung führten wir unser pädagogisches Projekt vom 27. Oktober 2010 bis zum 12. November 2010 im Don-Bosco-Club durch. Wir beschäftigten uns mit Musik, wir bauten gemeinsam mit den Kindern Trommeln und gestalteten diese, und wir lernten mit den Kindern typische afrikanische Rhythmen kennen. Das Musizieren in der Gruppe fördert die Kinder und Jugendlichen, denn wer aktiv musiziert, kann sich ausdrücken, muss aber auch lernen, sich einzufügen. Durch Musik können soziale Kompetenzen und die Persönlichkeitsbildung gefördert werden. Das alles haben wir in unserem Projekt auch pädagogisch umgesetzt. Da es durch die Stadt Köln in der Vergangenheit immer wieder zu massiven Kürzungen in der Kinder- und Jugendarbeit kam, haben wir zum Abschluss unseres Projekts, am 12. November 2010 mit unseren Trommeln und mit unserem Gesang die Öffentlichkeit auf diese Kürzungen aufmerksam gemacht. Hierbei haben wir gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen, im Herzen der Kölner Innenstadt, Gelder für den DonBosco-Club gesammelt. Die Trommelaktion ist rundherum super gelungen und ein absoluter Erfolg gewesen. Der Erlös spricht für sich. Alle waren sehr motiviert und engagiert bei der Sache. Besonders fiel uns positiv auf, wie viel Rücksicht die Kinder und Jugendlichen nahmen und wie gut das Zusammenspiel geklappt hat. Jeder, der singen oder trommeln wollte, wurde von den anderen motiviert und 4

Besonders schön war es anzusehen, wie die Kinder und Jugendlichen mit der Zeit immer mutiger wurden und sich mehr zutrauten. Einige legten sogar Soloauftritte hin und begeisterten so die Zuschauer. Da es leider stark zu regnen anfing, mussten wir den Auftritt nach einer Stunde beenden. Wenn es nach den Kindern und Jugendlichen und auch uns gegangen wäre, wären wir noch gern länger geblieben. Insgesamt kamen wir nach einer guten Stunde musizieren auf 77,65 €. Hierfür hatten die Kinder und Jugendlichen auch schon einige Investitionsideen wie z. B. das Geld in zwei neue Kegelkugeln zu investieren. Diese Aktion war, trotz des Sturmtiefs »Carmen« und dem vielen Regen, ein toller Erfolg! Wir bedanken uns bei Euch noch einmal für die tolle Zusammenarbeit. Wir konnten viel für unsere Ausbildung lernen aber vor allem hatten wir die ganze Zeit viel, viel Spaß mit Euch! – Wir kommen gern wieder!


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Workshop »Platz machen!«

Text: Reinhard Linke

Wie können wir den Zugangsbereich zum Club schöner gestalten? Diese Frage ist ein Dauerbrenner bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Don-BoscoClub. Es geht um den Bereich von der Straße (Tiefentalstraße) bis zum Eingang des Clubs, einschließlich des Parkplatzes vor dem Club-Gelände. Ideen gab es schon viele, ebenso wie Diskussion und Vorschläge.

des Clubs gesammelt werden. Hierfür wurde eigens ein Workshop-Konzept entwickelt!

Dann wurde überlegt, im Rahmen des Sommerprogramms einen dreitägigen Workshop zu organisieren, bei dem ein Modell gebaut werden sollte, um sich die unterschiedlichen Ideen besser vorstellen zu können.

Es wurden Ideen entwickelt, die dann gemalt und gezeichnet wurden und über die dann diskutiert wurde.

Dann sollte es losgehen. Aber was war das? Kein erwachsener Teilnehmer weit und breit. Welche Enttäuschung bei den Kindern. Doch zum Glück hielt diese Enttäuschung bei den erschienenen Kindern nicht lange an und es ging an die Arbeit.

Dann kam die nächste Workshop-Phase: Es wurde gebaut! Neben dem Styropor-Modell im Maßstab 1:20 wurde schon mal eine Idee in einem Holz-Modell verwirklicht – es wurde ein Kiosk gebaut. Die Kinder waren mit Feuereifer bei der Sache und die drei Tage waren viel zu schnell um. Die Ergebnisse sind in Fotos und dem Modell festgehalten. Wie es jetzt weitergeht? Das muss noch überlegt werden, eine konkrete Planung besteht derzeit leider nicht.

Also ging es los mit der Planung. Tom Koesel – der den Club auch schon bei dem Fotoprojekt I"C"YOU unterstützt hatte – stellte wieder seine Fachkenntnisse und seine Styropor-Schneidemaschine zur Verfügung, es wurde Material eingekauft und kräftig Werbung für den Workshop gemacht, denn es sollten möglichst viele Ideen von Kindern, Jugendlichen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und auch Erwachsenen aus dem Umfeld 5


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»Jungenarbeit ist viel mehr als nur Fußball« Text: Michael Ewald Jungenarbeit im Club Als sich die Jungengruppe im November 2010 das erste mal traf, wussten alle Beteiligten noch nicht, wohin das führen soll. Kein Geld, kein eigener Raum und noch wenig Ideen! Aber das machte die Gruppe nur noch stärker, denn das Interesse der Jungen war von Beginn an sehr groß. So hat sich die Jungengruppe sehr schnell gefunden – sie besteht aus Jan, Nico, Mikèle, Jason, Andrè und Dominik W. In der ersten Stunde wurden erstmal Ideen gesammelt im »Jugendraum«, der fortan von der »Jungengruppe« genutzt wurde. Und sofort gab es eine Überraschung: Themen wie Kochen, HipHop-AG, Ausflüge, Gespräche etc. wurden vorgeschlagen und vor allem der Zusammenhalt der Jungengruppe. Und erst zum Schluss fiel auf, dass das Thema Sport nur am Rande erwähnt wurde (»Wir können ja mal in die Soccerhalle gehen«). Die Begründung fiel sofort: »Sport haben wir doch den ganzen Tag im Club, aber die Jungengruppe soll etwas Besonderes sein«. Dies machte Mut für ein wöchentliches Treffen.

sem Jahr besucht, um die Jungenarbeit zu professionalisieren. Denn Jungenarbeit ist in Zeiten von großer Emanzipation des anderen Geschlechts immer wichtiger und bedeutet nicht nur Fußball spielen und andere sportliche Aktivitäten. Sich mit der eigenen Rolle als Junge zu identifizieren und als Mann heranzuwachsen, bedeutet gerade in der Pubertätsphase, dass viele Fragen aufkommen. Das Thema Liebe, Hobbys und das Interesse am anderen Geschlecht werden in der Jugendphase immer wichtiger und so ist es wichtig, dass Jungen hierfür einen Raum bekommen, um sich mitzuteilen. Deswegen freuen wir uns im Club umso mehr, dass es wieder eine Jungengruppe gibt, die sich regelmäßig trifft und noch weiter entwickeln wird.

So wurde am Anfang die Gruppe gestärkt mit Spielen vom Vertrauen, wobei sich einer fallen gelassen hat und die Gruppe denjenigen auffing. Eine Woche später war der zweite Weltkrieg ein Thema und danach haben die Jungen für einen Gast lecker Schnitzel mit Soße, Möhren und Erbsen, Salat und einem Dessert gekocht. Hierbei wurde noch gleichzeitig der Jugendraum etwas umgestellt. Im Jahr 2011 möchte die Jungengruppe eine Bildungsreise nach Berlin unternehmen und sich weiterhin mit der Geschichte von Deutschland beschäftigen. Und eine gute Nachricht zur Jungenarbeit folgte Ende 2010: eine Fortbildung zum Thema Jungenarbeit wird in die-

Jungengruppe, jeden Dienstag um 19.00 Uhr im Jugendraum

Lagerverkauf - Gebrauchte Büromöbel 6


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Jugendpastoral – »Erziehen wie Jesus«? Text: Br. Günter Schulz SDB »Wir bemühen uns, authentisch zu sein in dem, was wir vorleben, was wir glauben und sagen«. Als ich während der Herbstferien mit Jungen in Marienbaum war, las ich in der Tageszeitung den Artikel »Erziehen wie Jesus«. Doch was bedeutet »Erziehen wie Jesus«? »Also, wenn ihr wollt, hört mir mal bitte kurz zu, das wäre echt super von euch, wirklich« – so fangen wir oft Sätze an, um uns Gehör zu verschaffen. Jesus dagegen spricht ohne Umschweife »Einer von euch wird mich verraten«. Viele Bibelstellen belegen, dass Jesus »klare Ansagen« gemacht hat und kein »Wischi-waschi«. »Euer Ja sei ein Ja und Euer Nein ein Nein!« Dies sind nur ein paar Auszüge aus dem Artikel »Erziehen wie Jesus« von Walter Schmidt im »RP Online«. Im Folgenden versuche ich ein paar Parallelen zu unserer Arbeit mit unseren Kindern und Jugendlichen zu ziehen. So stellen wir immer wieder fest, wenn wir eine klare Ansage tätigen, verstehen uns unsere Kinder und Jugendlichen und es ist dann fast immer eine lockere und gute Atmosphäre. Dass die Kinder und Jugendlichen immer wieder versuchen, ihre Grenzen auszuloten ist normal und wichtig. Wir als ihre Ansprech-

partner/innen sind hier ganz besonders gefordert. Hierbei dürfen wir dann nicht geneigt sein, den leichteren Weg, den Weg des »allen recht Machens« zugehen, sondern es ist oft der Weg der Konfrontation. Dieser Weg kann dann den Kindern und Jugendlichen zeigen, wie wir damit umgehen und lehren, gesetzte Grenzen zu akzeptieren. Dies bedeutet nicht, dass unsere Kinder und Jugendlichen nicht selber entscheiden dürfen: Nein, sie sollen es sogar lernen und an uns testen. Denn dafür sollten wir da sein. Ferner ist unsere Aufgabe, ihnen ein guter Wegbegleiter/in zu sein, um sie so auf das Leben vorzubereiten. Wir versuchen neben dem Authentischsein, verschiedene kleine Bausteine in den Don-Bosco-Club-Alltag einzubauen. · Gestaltung der Monatsmottos am Eingang · Die »Gute Nacht« am Ende des Tages · Das kleine Gespräch über Gott und die Menschen · Ein Stück »Zuhause« zu sein · Multireligiöse Interesse · Leitung von Kommuniongruppen · Das wöchentliche Religionsquiz · Das Projekt »Glaubst Du noch oder tickst Du schon?«

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Oase in Marienbaum Texte: Matthias Marienfeld Seit über 10 Jahren können wir die Ferienwohnung am Niederrhein mit 11 Schlafplätzen, Fahrrädern, schöner Landschaft, netten Städtchen wie Xanten und Kalkar nutzen. Frau Johanna Boden gibt den Salesianern Don Boscos und uns diese Möglichkeit dafür. Gruppen aus dem Don-Bosco-Club, Familien aus Mülheim, Jugendhilfeeinrichtungen der Salesianer Don Boscos haben dieses tolle Angebot wahrgenommen. Die Wohnungsreservierung wird über Matthias Marienfeld und Angelika Rasquin vorgenommen.

Zusammenarbeit mit Schulen Es gibt sie, leider oft als Einbahnstraße. Die meisten Berührungen gab es über die Hausaufgabenhilfe mit den Grundschulen, die Sportraumnutzung (die Sporthalle an der Tiefentalstraße ist seit über einem Jahr geschlossen ohne erkennbare Bautätigkeiten). Schön ist, dass ein gemeinsames Projekt für Grundschüler der Schulen Mülheimer Freiheit und Langemaß möglich wurde. Bewegungsförderung in kleinen Gruppen mit dem speziell geschulten Trainer Jonas.

In Gedenken an Rolf Sonnen † 29. September 2010 Der langjährige Leiter der Christlichen Sozialhilfe und Initiator der Mülheimer Gesprächsrunde mit Politikern und Einrichtungen und Initiativen starb nach langer Krankheit. Im Saal des Don-BoscoClubs fand ein Danke-Kaffee statt.

Werner Huppertz † 22. November 2010 Langjähriger ehrenamtlicher Mitarbeiter im Vorstand und Akkordeonlehrer starb im Alter von 78 Jahren. Er hat viele Don-Bosco-Club- und Pfarrfeste musikalisch begleitet.

Wolfgang Kupfer † 27. November 2010 Einer der ersten Besucher des Don-Bosco-Clubs, und über lange Jahre ehrenamtlicher Mitarbeiter und Orchestermitglied im Don-Bosco-Blasorchester starb fast 57-jährig. Er spielte das größte Instrument, die Tuba. Ein Spruch von ihm: »Wenn wir uns nicht sehen – schreiben wir uns Pakete!«

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Kegelmasters 2010 Am 7. November 2010 traf sich Pater Janisch mit seinen acht besten Keglern, die ein komplettes Schuljahr davor mit viel Freude und Engagement mitgemacht haben, um sich noch einmal untereinander zu beweisen und den »Kegelmaster 2010« zu krönen. Die acht talentierten Teilnehmer waren: Tobias Wegen, Daniel Sälzer, Manuel und Dominik Weiß, Jan und Sven Kühnert, Egzon Pajaziti und ich, Lukas Kletsch. Man merkte deutlich, dass alle Beteiligten eine gewisse Aufregung und viel Ehrgeiz mit sich führten.

Und schon ging es los: Wir wurden in zwei Gruppen eingeteilt, die jeweils eine Hin- und Rückrunde kegelten. Die Finalisten der »Kegelmasters 2010« gaben ihr Bestes und waren schnell gefunden: Daniel Sälzer, Tobias Wegen, Dominik Weiß, Sven Kühnert und ich. Es war natürlich eine große Erleichterung für die fünf Gewinner der Vorrunden. Aber auch die, die sich nicht qualifizierten, leisteten Großes und konnten richtig stolz auf sich sein.

Text: Lukas Kletsch

Die Platzierung sah letztendlich so aus: 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8.

Lukas Kletsch Dominik Weiß Sven Kühnert Tobias Wegen Daniel Sälzer Manuel Weiß Egzon Pajaziti Jan Kühnert

ZUM TREPPCHEN Kiosk · Imbiss · Stehcafé Tiefentalstraße 26 · 51063 Köln Großer Hunger – kleine Preise!

Im Finale gab es wieder eine Hin- und Rückrunde. Zunächst sah es so aus, als ob Sven Kühnert, der amtierende »Kegel-Master«, wieder einmal seinen Titel verteidigte, doch im letzten Augenblick warf ich einen »Kranz«, d. h. dass alle Kegel umgeworfen wurden, bis auf den mittleren. So wurde ich zum ersten Mal Erster und habe mich dementsprechend gefreut. Die ersten drei Teilnehmer bekamen einen Pokal und alle eine Urkunde. Mit Essen und Trinken bediente uns Frau Stommel mit ihrem Gehilfen Fabrice Delaporte, bei denen wir uns alle an dieser Stelle bedanken wollen. Als fairer und konzentrierter Schiedsrichter begleitete uns beim »Kegel-Masters 2010« sowie beim Wettkampf über das komplette Jahr Pater Janisch, an den sich selbstverständlich auch ein herzliches Dankeschön richtet. 8

Pommes frites, Currywurst, Getränke, Mittagsmenü, Suppen, Waffeln, Süßigkeiten, Zigaretten und mehr


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34. Kölner Kickercup Auch im Herbst 2010 fand wieder der Kölner Kickercup statt. Auch wenn dieses Turnier auf wenig Interesse gestoßen ist, hat es den Teilnehmern doch sehr viel Spaß bereitet. Unsere Schüler haben ihr Bestes gegeben und sie haben den ersten Platz belegt. Dies fanden wir so gut, dass wir uns bei der kommenden Kickerliga angemeldet haben. In der Kickerliga spielen verschiedene Einrichtungen gegeneinander und treffen sich in den unterschiedlichen Einrichtungen. So sind die Spielorte für die Kinder wechselnd und es wird den jeweiligen Gruppen weiterhin sehr viel Freude machen.

Text: Br. Günter Schulz SDB Im Bereich der Jugendlichen waren wir beim Kölner Kickercup leider nicht so erfolgreich, da wir nur einen Platz im unteren Drittel belegten. Zum ersten Mal haben wir das Schülerturnier und das Jugendturnier nicht an zwei aufeinander folgenden Tagen veranstaltet, sondern hatten einige Wochen dazwischen Zeit. Wir hatten uns durch diese Terminierung eine größere Teilnahme von den verschiedenen Einrichtungen erhofft. Dies war dann aber nicht der Fall.

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Klausur 2010 Einmal im Jahr … gehen wir in Klausur. Der Niederrhein mit seiner Weite aber auch etwas »Rauf und Runter« eignet sich dafür. Marienbaum, unsere Möglichkeit für Fahrten und Ferien, war der Ort. Vieles gab es zu besprechen: Rückblick 2009/2010, Ergebnisprotokoll vom letzten Jahr, Budgetierung, Gebäude, Konzept, Jugendliche im Jugendzentrum, Vorstand, Arbeitsorganisation, Verwaltung, Mütter, Einrad/Saal (Dienstplan), Schachclub, Ferienfahrt, Theater, Jungenarbeit, Mädchenarbeit, Klausurtag in Köln, Öffnungszeiten (allgemein und Jugendliche ab 16 Jahre), Wirksamkeitsdialog, Sommerprogramm, Ausflüge, Kinder-Jugendrat, Praktikanten (Weggang), Regeln im Club und Sanktionen, Kommuni-

Text: Matthias Marienfeld kation im Club, Ausflüge (Sicherheitsstandards), Kleinkinder, Aufsichtspflicht), Sommerprogramm, Wochenende Gruppenbetreuung, Vermietung, Einblick 2011, Hausaufgabenhilfe, Eingang (Umgestaltung generell), Monatsmotto, Jugendprojekt, Sport (Schwimmen, Fußball, Fahrrad etc.), Medienwerkstatt, Öffentlichkeitsarbeit, Küche (bes. Sommerprogramm), Zuständigkeiten, Adventsbasteln (bis 31. Oktober anmelden), Dienstplan/Einteilung der Mitarbeiter, Wünsche an Hausmeister, Angebote (Kinder & Jugendliche), Unfallberichte, Ehrenamt, Projekte (von außen), neue Mitarbeiter suchen … Der Ortswechsel, der Arbeitstag mit dem Vorstand, die gemeinsame Zeit ohne Störung von außen gaben uns den Raum alles zu besprechen. 9


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»Wann geht es denn endlich wieder weiter?« Oder wie Turniere den Cluballtag bereichern Text: Michael Ewald Was haben das Billardturnier, Vier-gewinnt-Turnier und Kickerturnier gemeinsam? – Alle vereinen die Fragen der Kinder »Wann geht es endlich wieder weiter?« und »Komme ich auf die Liste?«. Die erste Frage ist eigentlich ganz leicht zu beantworten, die Turniere finden regelmäßig einmal die Woche zur feststehenden Zeit statt (s. Kasten unten). Die zweite Frage ist damit verbunden, dass der Sieger beim Wochenfinale auf eine Liste gesetzt wird und nach einem halben Jahr im Finale gegen alle Wochengewinner spielen muss. Den besten vier Spielern winkt ein Kinobesuch mit allem drum und dran (knabbern und trinken). Doch wie kommen die Kinder auf die Liste? Hierbei müssen die Kinder und Jugendlichen in der jeweiligen Woche verschiedene Gegner bei den Turnieren besiegen und müssen am Ende gegen den Sieger der Verlierer antreten. So schnell ist beim Turnier keiner raus denn die Verlierer spielen seit den NEUEN Regeln

auch noch mal alle gegeneinander. So hat der »Verlierer« die Möglichkeit gegen den Gewinner anzutreten und bekommt die Möglichkeit den Wochensieg zu erreichen. Doch das ist ein langer Weg und beim Billard darf die schwarze Kugel erst zum Schluss in das Loch versenkt werden. Gewinner des »Vier-gewinnt-Turniers« ist derjenige, der insgesamt dreimal mit 4 Steinen gewonnen hat; und beim Kickerturnier kommt derjenige weiter, der dreimal hintereinander mit 6 Toren gewonnen hat. Gar nicht so leicht und so können auch mal den tapferen Spielern vor Aufregung die Schweißflecken im Gesicht stehen und Sätze wie »Mein Herz klopft doch ganz doll« sind oftmals im Finale der jeweiligen Woche zu hören. Aber spätestens wenn es im Kino dunkel wird und die Halbjahresgewinner ganz gespannt dem Verlauf des Filmes folgen, hat sich die Mühe gelohnt und das nächste Turnier kann starten.

Billardturnier: Dienstags, 16.00 Uhr im EG Vier-gewinnt-Turnier: Donnerstags, 16.00 Uhr im UG Kickerturnier: Freitags, 15.30 Uhr im UG

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Gut, wieder hier zu sein! »Ich bin wieder hier in meinem Revier – war nie wirklich weg – hab mich nur versteckt.«, heißt es in einem Song von Marius Müller-Westernhagen. Okay, ich habe mich nicht gerade versteckt, aber musste aus beruflichen Gründen bei Don Bosco eine Auszeit nehmen. Insofern war ich nicht immer ansprechbar. Aber genauso richtig ist: Ich war nie wirklich weg, zumindest gedanklich. Verbindungen mit Menschen, mit denen man auf diese Art zusammengearbeitet hat, streift man nicht ab wie eine abgetragene Jacke. Das gilt für die Mitarbeiter von Don Bosco und erst recht für die Jugendlichen, mit denen ich in den vergangenen Jahren kleinere und größere Erfolge feiern durfte. Irgendwie war der Wiedereinstieg noch viel bewusster als damals die erste Entscheidung bei Don Bosco mitzumachen. Auch wenn die »Veranstaltung« nicht immer vergnügungssteuerpflichtig ist: Das hat mir gefehlt! Ihr habt mir gefehlt! Aber so eine »Auszeit« hat auch ihre Vorteile. Nicht nur dass man merkt, was man vermisst, sondern auch dass man manchmal deutlicher sieht, was man noch besser machen kann. Unsere Aufgabe ist es nicht nur dafür zu sorgen, dass die nächste Englisch- oder Mathearbeit besser als die letzte wird. Das wäre vergleichsweise leicht. Unsere Aufgabe ist es, nicht nur bei einer Bewerbung zu helfen, damit irgendeine Lehrstelle herausspringt. Unser Ziel muss sein, dass alle Mathe- und Englischarbeiten so gut sind, dass am Ende die Bewerbung auf den Traumjob nicht zur Illusion wird. Wir haben es eigentlich erst dann

Text: Monika Breitgoff geschafft, wenn für unsere Jugendlichen das gilt, was für uns Mitarbeiter – egal ob hauptamtlich oder ehrenamtlich – selbstverständlich war. Nämlich, sich den Beruf aussuchen zu dürfen. Wir sind gute Feuerwehrleute, weil wir es schaffen, viele Brände zu löschen. Wir wären sehr gute Feuerwehrleute, wenn wir es schafften, dass es nicht so oft brennt. Ein Traum? – Vielleicht. Unrealistisch? – Nein! Jedes Kind wird im Laufe seines Lebens ein Dutzendmal gefragt: »Was willst Du denn mal werden?« Diese Frage sollte es eigentlich ohne jede Beschränkung beantworten können. Diese Wahl sollte jeder haben! Deshalb versuche ich mein Wissen und meine Erfahrung weiterzugeben. Nicht mit dem Zeigefinger, sondern auf Augenhöhe. Die Wahlfreiheit bei dem ein oder anderen ein wenig zu erhöhen, ist mein Ziel für das nächste Jahr! Wenn ich in einem Jahr wieder einen Artikel für den Einblick schreibe und mir das für den ein oder anderen gelungen ist, wäre ich schon sehr zufrieden. Es darf aber auch noch ein bisschen mehr sein. Noch schöner wäre es nämlich, wenn der ein oder andere, den Wunsch hat, konkreter zu planen und ich die Frage beantworten dürfte: »Sag mal, Moni, ich will gerne Kfz-Mechaniker, Verkäuferin oder Krankenpfleger werden. Was muss ich dafür tun? Kannst du mir dabei helfen?« Es geht also weiter! Ich freue mich, wieder dabei zu sein. Ich freue mich auf spannende Projekte, ich freue mich auf Euch. »Ich bin wieder hier …«.

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Spitzenköche voraus Don-Bosco-Club wird Sieger beim 3. Kölner Text: Susanne Akram Kinder- und Jugend-Kochduell

2010 luden sich zehn Kölner Jugendeinrichtungen gegenseitig ein und bekochten sich. Der Don-Bosco-Club war eine davon. An die 5–8 Jugendliche trafen sich regelmäßig, um zu kreieren und kredenzen. Nicht nur unser kreativer Kopf Tugay Cholak sondern auch die anderen Teilnehmer sprühten nur so vor Ideen, manchmal noch kurz vor Beginn. Unter Leitung von Angelika Rasquin und Susanne Akram wurde gekocht und dekoriert; es wurden Cocktails gemixt, Gäste verwöhnt und unterhalten, so dass der Abend immer zu einem besonderen Erlebnis für die Gäste wurde; z. B. zu einer

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Zeitreise in das antike Rom oder in die Zukunft auf ein außerirdisches Raumschiff. Das Kochteam entführte nach Afrika, auf ein Piratenschiff und in die verkehrte Welt. Zu den Duellen wurde auch jedes Mal ein V. I. P. Gast geladen. So kamen unter anderem auch unser Bezirksjugendpfleger HeinzJürgen Wojke, unser 1. Vorstandsvorsitzender Reinhard Linke und Herr Zooch zu uns. Jedes unserer Events wurde mit der vollen Punktzahl honoriert, tja wir sind halt spitze!!! Vielen Dank auch an die HitStiftung und den SKM, die das Projekt gesponsert haben.


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»Ira, was basteln wir heute?«

Text: Ira Hebel

»Ira, was basteln wir heute?«, »Darf ich mitm-a-c-he-n?« – das sind die ersten Sätze, die ich zu hören bekomme, wenn ich auf dem Weg zum Bastelraum bin. In dieser Bastelstunde wird alles angeboten, was das kreative Herz eines Kindes erfreut. Die jungen Mädchen und Jungen lernen mit großem Spaß und eigenen Ideen kleine Kunstwerke zu erschaffen. Es gibt immer etwas Neues zu entdecken. Wer also Lust hat, mit zu malen oder zu werken und erfahren möchte, wie man z. B. aus einer alten Büchse ein Nilpferd oder einen Elefanten macht, der soll einfach vorbei schauen.

Basteln mit Ira: Dienstags und donnerstags 16.00 Uhr bis 19.00 Uhr im Bastelraum

Mittagstisch

Text: Michael Ewald

»Super lecker!«, hört man von montags bis freitags im Bistro, wenn Maria wieder gekocht hat. Und darüber freuen sich die Mitarbeiter des Clubs ebenso wie zahlreiche Kinder, die von der Schule kommen. Dank Lebensmittelspenden der »Kölner Tafel« sowie finanzieller Unterstützung des Kölner »Lions Club Agrippina« bereiten Maria Nowinski und vertretungsweise Trudi Börtgen, Walter Wegen, Micha Fischer und Günter Schulz gute und nahrhafte Mahlzeiten zu. Ihnen allen dafür ein Herzliches Dankschön!

Unser Wissen für Ihre Gesundheit

Wir beraten Sie gerne!

Brigitta Altgassen

Öffnungszeiten:

Berliner Str. 862 51069 Köln-Dünnwald

Montag bis Freitag: 8:00 – 13:00 Uhr und 15:00 – 18:30 Uhr

Telefon 0221/60 19 13 Fax 0221/6 00 12 46

Donnerstag: 8:00 – 13:00 Uhr und 15:00 – 20:00 Uhr

wildpark-apotheke@aponet.de www.wildparkapotheke.de

Samstag: 8:00 – 13:00 Uhr

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Freiwilligendienst im Don-Bosco-Club Text: Océane Danieli

Hallo, ich heiße Océane, ich bin 20 Jahre alt, und ich komme aus Frankreich, genauer aus Paris. Ich mache ein freiwilliges soziales Jahr im Don-Bosco-Club. In Paris habe ich schon zwei Jahre Sozial- und Kulturwissenschaft studiert. Im dritten Jahr habe ich mich für den sozialen Bereich entschieden. Hierbei habe ich mich zuerst gefragt: Wie entscheide ich mich, wenn ich noch nicht alle Möglichkeiten kenne? Ich habe mich entschieden, meine Zeit zu nehmen, um einfach zu überlegen. Ich wollte im Don-Bosco-Club arbeiten, um mehr Erfahrungen im sozialen Bereich zu sammeln. Und meine Entscheidung war richtig, weil ich hier neue Wege in der Jugendarbeit entdecke. “Warum Deutschland?”, werde ich oft gefragt. Deutsch war in der Schule meine erste Fremdsprache und als ich 15 war habe ich ein Austauschprogramm gemacht. Für welches ich drei Monate in Hamburg geblieben bin, und diese Erfahrung hat mir sehr gefallen. Seitdem wollte ich unbedingt wieder nach Deutschland kommen. Jetzt bin ich in Köln seit fast drei Monaten und ich fühle mich wohl. Tatsächlich habe ich hier eine gute Umgebung mit meinen Kollegen, MitbewohnerInnen und anderen neuen Bekannten. Die Kinder vom Don-Bosco-Club sind auch wichtig in meinem Leben, da ich ihnen helfen kann und sie mir Freude im Leben bringen. Ich habe bis heute einige Kinder kennengelernt und es kommen immer weitere in Kleingruppen dazu. Jeden Tag verbringe ich Zeit mit verschiedenen Kindern. Wir spielen Kicker, Tischtennis und viele andere Spiele. Jeden Donnerstag koche ich mit einer kleinen Gruppe, die Stimmung hierbei ist sehr gut. Jede Woche kochen oder backen wir etwas anderes. Hierbei lerne ich die Kinder noch besser kennen und sie bringen ihre Ideen mit ein. Mit den Kindern lerne ich auch viel über die deutsche Kultur, zum Beispiel was St. Martin oder Nikolaus ist. Andersherum lernen die Kinder auch etwas über die französische Kultur kennen. Mein Einblick, den ich heute vom Don-Bosco-Club habe, ist sehr gut und die Arbeit gefällt mir. Die Kinder und Jugendlichen helfen mit, auch wenn sie manchmal etwas frech sind, aber so sind Kinder nun mal, ob in Frankreich oder in Deutschland. Die Mitarbeiter sorgen sich hier um das Wohlergehen der Kinder und der Jugendlichen. Sie fühlen sich nicht einsam, was ich wichtig finde. Ich hoffe, dass ich hier weitere gute Erfahrungen machen werde, mit der gleichen Stimmung wie sie angefangen hat. Ich werde bestimmt noch viele unbekannte Erlebnisse entdecken, und ich freue mich darauf sehr! 14


Einblick 2011_2_DON BOSCO 14.01.11 22:10 Seite 15

Mathematik lernen und verstehen Viele kölsche Pänz kennen singend die Lösung der ersten Mathematikaufgabe: »Dree mohl null is…«. Die erlebte Alltagsmathematik geht jedoch deutlich über die »kölsche« Mathematik hinaus. Die Nachfrage nach außerschulischer Förderung und Hausaufgabenhilfe ist leider – wie man im Don-BoscoClub beobachten kann – sehr groß. Im Grundschulbereich wird dieser Bedarf bereits durch Frau Leinweber und ihre Mitstreiterinnen sehr erfolgreich abgedeckt. Seit März 2010 helfe ich nun im naturwissenschaftlichen Bereich – speziell in den Fächern Mathematik und Physik – bei den Hausaufgaben für die weiterführenden Schuljahrgänge. Zu meiner Person: Ich habe über 30 Jahre am Berufskolleg »Currenta«, Tochterunternehmen der Bayer-AG Leverkusen, in der schulischen Berufsausbildung mit den Schwerpunkten Elektrotechnik und Physik als Lehrer gearbeitet. Auf der Suche nach einer sinnvollen ehrenamtlichen Folgetätigkeit nach meiner Pensionierung habe ich den Kontakt zu Don Bosco gefunden.

Text: Reinhold Weiß

Nach einigen Monaten der Arbeit im Don-Bosco-Club (dienstags und mittwochs nachmittags) habe ich den Eindruck, dass bei vielen Hilfesuchenden neben dem Verständnis der Hausaufgaben die Übungsphase von großer Bedeutung ist. Durch die Einzelbetreuung kann ich zügig Erfolge für die Schüler/innen beobachten. Hier sehe ich einen Schwerpunkt meiner Arbeit. Einen positiven Effekt meiner Arbeit sehe ich auch in dem Bemühen der Hilfesuchenden, Genauigkeit zu üben, pünktliches Erscheinen zu praktizieren und Sorgfalt im Umgang mit dem eigenen schulischen Werkzeug zu erlernen. Darüber hinaus möchte ich auch versuchen, die Ausdauer und Anstrengungsbereitschaft zu fördern. Eine personelle ehrenamtliche Verstärkung würde eine Intensivierung und Verbreiterung des Angebots ermöglichen. Die Arbeit mit jungen Leuten macht mir in der Einzelbetreuung große Freude, auch weil man dann zeitnah Erfolgserlebnisse für beide Seiten beobachten kann. Interessiert an der Mitarbeit? Nur Mut, herzlich willkommen, es macht Freude!

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Ehrenamt im Don-Bosco-Club Köln-Mühlheim Offene Kinder- und Jugendarbeit Wir stehen für ein Angebot, bei dem Kinder und Jugendliche Freiraum leben können.

Feste Angebote Ob Ferienfahrten, Schwimmen, Fahrradtouren oder Ausflüge – wir kennen den Bedarf und haben da einiges zu bieten.

Projektarbeit Wir fördern und fordern Kinder und Jugendliche, indem wir ihre Talente und Fähigkeiten wecken und entwickeln.

Zielrichtung

Unser Angebot

Gemeinschaftsorientierung

Geborgenheit

t!

h

c Ma

mi

Konnten wir Ihr Interesse wecken? Dann nehmen Sie doch einfach Kontakt mit uns auf: Telefon: 0221.6470855 E-Mail: info@don-bosco-club.de

Gemeinschaft Selbstorganisation

Freispiel

Bewegung

Sport

Fähigkeitsentwicklung

Projekte

Medienumgang

Medienwerkstatt

Bildungsanforderungen

Hausaufgaben-/Nachhilfe

Zukunftsgestaltung

Bewerbungshilfe

Spaß an der Arbeit mit Kindern & Jugendlichen

Kreativität & Engagement

Freizeit gestalten

Wir brauchen engagierte Mitarbeiter, die ihre Fähigkeiten und Kompetenzen in die Arbeit im Don-Bosco-Club einbringen. Wir bieten ein tolles Team, Freiräume in der inhaltlichen und zeitlichen Gestaltung der Mitarbeit sowie Möglichkeiten zur Teilnahme an Weiterbildungsmaßnahmen. Weitere Informationen über unser Haus, das Außengelände und vor allem unsere Arbeit finden sich auf unseren Internetseiten: www.don-bosco-club.de 16


Einblick 2011_2_DON BOSCO 14.01.11 22:10 Seite 17

Wochenende der Ehrenamtler Wir waren in Jünkerath Es war viel zu kurz! Das war die einhellige Meinung der Teilnehmer an unserem Arbeitswochenende im Oktober. Das Wochenende stand unter dem Schwerpunktthema »Wie gewinnen wir zusätzliche freiwillige Kräfte für die Mitarbeit in unserem Club?«. Freitag, den 29. Oktober ging es so gegen 17.30 Uhr los. Nach dem Abendessen haben wir uns zunächst mal in unserem Domizil eingerichtet. Dann war Kino angesagt. Als spontane Aktion (zufällig hatten wir alles notwendige dafür mit) war der Film von der Ferienfreizeit in Niendorf angesagt. Da wir einen medial voll ausgestatteten Raum nutzen konnten, hieß es anschließend: Party-Time!

Text: Reinhard Linke

Abendessen zu kreieren. Dann ging es endlich etwas gemütlicher zu und der gemeinsame Spaß erhielt seinen Raum. Sonntag ging es dann wieder mit Clayton und dem gemeinsamen Frühstück los. Dann hieß es, die Ergebnisse der Gruppenarbeiten vom Vortag zu präsentieren und zu diskutieren. Nach engagierter Runde hieß es dann auch schon wieder »Koffer packen«. Also, es war wirklich zu kurz! So folgt ein »Follow-Up«, bei dem die Ergebnisse nochmal zusammengetragen und die notwendigen Schritte daraus aufgesetzt werden sollen. Wir freuen uns schon darauf!

Der nächste Morgen kam dann schneller als erwartet. Clayton stimmte die Teilnehmer auf den Tag ein und nach einem sehr kommunikativen Frühstück präsentierte uns Ina ein tolles Kreativ-Angebot, das von uns allen höchste Konzentration abverlangte. Zeit für einen Spaziergang war trotz der widrigen Witterungsbedingungen dann auch noch. Dann hieß es: Workshop ist angesagt; zu unserem Schwerpunktthema. In drei Gruppen wurde diskutiert, sinniert, formuliert und geschrieben. Anna fand – trotz der intensiven Workshop-Arbeit – Zeit (auch dank der vielen helfenden Hände), uns ein tolles 17


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Medienwerkstatt im Club »Licht aus – Spot an« Gemeinsam Filme schauen im Club Texte: Michael Ewald »Oh nein, gleich bringt er ihn um!« – Immer weniger Kinder und Jugendliche schauen noch gemeinsam mit ihren Eltern Fernsehen, geschweige denn, dass sie mit ihnen über das Gesehene sprechen. Medienpädagogen machen sich zunehmend Gedanken über das Medienverhalten der heutigen Jugend und warnen vor den »schwerwiegenden« Folgen. Diesem Medienverhalten kommt der Club jetzt nach und setzt da an, wo die Jugendlichen zu erreichen sind. Filme unterschiedlicher Genres (Komödie, Horror, Action, Sci-Fi, Drama etc.) werden einmal wöchentlich gezeigt und die Jugendlichen kommen somit ins Gespräch. Eine Mischung aus den Bedürfnissen der Jugendlichen und den pädagogischen Vorstellungen bringt eine breite Palette mit sich und macht jeden Donnerstag zu einem richtigen »Filmvergnügen«. In einigen Filmen erkennen sich die Jugendlichen wieder (Themen wie Familie, Schule, Freundin etc.) und manchmal »will ich einfach nur abschalten«. So sehen die Jugendlichen den Filmdonnerstag und genießen es, einfach in einer gemütlichen Runde zu sitzen und danach ohne »pädagogischen Zeigefinger« drüber zu diskutieren. Und wenn der Bösewicht im Film wirklich umgebracht wird, hat endlich wieder das Gute gesiegt. Wenn das im Leben manchmal so einfach wäre …

FILMABEND IM CLUB

TAG

UHRZEIT

DONNERSTAG

19.00 UHR

ORT COMPUTERRAUM

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»Glaubst du noch oder tickst du schon?« Projektarbeit im Club Unter diesem Motto entstand im Frühjahr 2010 ein besonderes Projekt im Club. Die Künstlerin Renate Paulsen und Drehbuchautor Doghan Akhanli haben zusammen mit einer kleinen Gruppe von acht Kindern ein besonderes Filmprojekt entwickelt und ihn beim Jugendkunstfestival in Mülheim gezeigt. Der Film behandelte das Thema Religion auf eine ganz besondere Weise. Die verschiedenen Migrationshintergründe von den Kindern wurden in szenischen Bildern von den Kindern und Jugendlichen dargestellt und die stereotypischen Vorurteile wurden in dem Film komödiantisch persifliert. Den Kindern und Jugendlichen hat es sehr viel Spaß gemacht und so hat das erfolgreiche Projekt gezeigt, dass sich Kinder und Jugendliche mit Religion auseinandersetzen, wenn Medien interessant mit einbezogen werden.


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Hausaufgabenbetreuung

Haustechnik

Texte: Michael Ewald

Täglich besuchen verschiedene Kinder die Hausaufgabenbetreuung unter der Leitung von Anna Leinweber. Trotz oder wegen der Ganztagsschulen ist die qualifizierte Hausaufgabenhilfe für die Kinder gewachsen. Frau Leinweber bekommt Hilfe von zwei netten EhrenamtlerInnen. Frau Molzberger und Frau Nutsch helfen bei der Betreuung mit, so dass schon in kurzer Zeit die Erfolge bei den Kindern zu sehen sind. Doch wie in jedem Jahr hoffen wir, dass die Stadt die Gelder nicht kürzt und das wichtige Angebot der Hausaufgabenbetreuung weiterhin Bestand hat in unserem Club. Dank Anna Leinweber und ihren wichtigen HelferInnen in der Hausaufgabenbetreuung sind die Kinder und Eltern besonders froh, dass es dieses Angebot in unserem Hause gibt.

Weiterhin Super! Das sind unsere Männer aus der Haustechnik! Wenn mal wieder etwas im Haus nicht funktioniert, der neue Eingang gestaltet wird (Foto) oder einiges mehr anliegt, dann geben sie ihr Bestes! Unter der Leitung von Achim Müller haben unsere fleißigen Helfer Avni, Taki und unser super Zivi Malte wieder so einiges geleistet im Jahr 2010! Und dank der drei Kammerzofen Marion Ermertz, Anna Berardi und Gabi Bill glänzt das Haus schon am frühen Morgen.

Frau Stommel hält die Stellung in der Bar »Bekomm ich bitte einen Kraneberger?« – Das ist eine Frage, die unsere liebe Frau Stommel seit gut 40 Jahren im Club jeden Tag hört und die Wünsche der Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen erfüllt. Viermal die Woche ab nachmittags gibt sie ihr Bestes und beglückt selbst den Hungrigsten abends noch mit einem leckeren Essen oder etwas zu Trinken. Selbst bei großen Veranstaltungen im Haus bleibt sie locker und hilft im Abendbereich sogar noch mit, das Haus zu fegen und die schweren Stühle wieder auf den Tresen zu stellen. Weiter so, Frau Stommel und danke, dass wir dich haben! 19


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Entschuldungshilfe und Schuldnerberatung Text: Johannes Baus Es gibt keinen besseren Zeitpunkt, um Altes loszulassen und Neues zu beginnen als ein neues Jahr.

Das Angebot der Entschuldungshilfe und Schuldnerberatung umfasst:

So wird die Entschuldungshilfe/Schuldnerberatung ab 2011 weiterhin im Don-Bosco-Club angesiedelt sein, jedoch in Kooperation – und unter Federführung – mit dem »iss Netzwerk«, einer gemeinnützigen Gesellschaft für interkulturellen sozialen Service mbH, seine Hilfsangebote anbieten.

· Einzelgespräch · Überblick der finanziellen Situation · Aufzeigen von Lösungsmöglichkeiten und Hilfsangeboten · Kontaktaufnahme mit Gläubigern · Hilfe bei Regulierung von Handyschulden und Vermeidung neuer Schulden · Aushandeln von Vergleichsangebot und Forderungsfestschreibung · Aushandeln von Zinsverzicht und Ratenzahlungen · Begleitung und Unterstützung während der Entschuldungsphase

Da sich Köln-Mülheim im Laufe vieler Jahre zu einem bunten und multikulturellen Stadtteil gewandelt hat, erscheint die Anbindung an das »iss Netzwerk« sehr sinnvoll. Johannes Baus hat nunmehr vor acht Jahren als Ehrenamtler im Don-Bosco-Club dieses niederschwellige Angebot einer Kombination aus Entschuldungshilfe und Schuldnerberatung ins Leben gerufen. Die meisten Betreuten sind zuvor aus unterschiedlichen Gründen durch das Raster anderer Beratungsstellen gefallen. Er begleitet Menschen auf ihrem Weg zurück in ein sorgen- und schuldenfreies Leben. Den Weg aus der Schulden-Spirale können wir gemeinsam finden. Schuldnerberatung ist stets unentgeltlich und vertraulich, sie unterliegt der Verschwiegenheitspflicht.

Immer freitags von 17.00 – 19.00 Uhr besteht die Möglichkeit zu einem persönlichen Beratungsgespräch bei Johannes Baus. Terminvereinbarung: Telefon: 0221/6470855; Mobil: 0163/9137945 E-Mail: johannes.baus@iss-netzwerk.de www.iss-netzwerk.de

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Krümel zu Besuch im Don-Bosco-Club Da es im Rahmen meiner Polizeiarbeit dazu gehört, dass ich die Kinder und Jugendlichen im Bereich Köln-Mülheim betreue, besuche ich nicht nur die Schulen im Bereich, sondern auch den Don-BoscoClub. Meine Besuche sollen dazu beitragen, dass die jungen Leute eine Ansprechpartnerin bei der Polizei haben und »ihre« Polizistin auch persönlich kennenlernen können. So soll Vertrauen zur Polizei geschaffen und Vorurteile abgebaut werden. Um einen leichteren Kontakt zu den Kindern und Jugendlichen zu bekommen, habe ich mich diesen Sommer dazu entschlossen, meinen Hund als Begleitung zu den Besuchen mitzunehmen. Natürlich wurde dies zuvor mit Matthias Marienfeld und meinem Dienststellenleiter so abgesprochen und genehmigt. Die Kinder und Jugendlichen haben nun bei meinen Besuchen nicht nur die Gelegenheit, mich als »Schulpolizistin« kennenzulernen. Dazu bekommen sie die Möglichkeit, den Umgang mit Hunden von mir zu lernen. Mein Hund »Krümel«, ein 4-jähriger BeauceronRüde, ist sehr verspielt und lebhaft. Er liebt es, sein Spielzeug zu apportieren oder zu suchen, wenn es auf dem Gelände versteckt wurde.

Text: Iris Gaeb

Die Kinder dürfen unter meiner Anleitung und Aufsicht mit Krümel spielen. So lernen sie zu verstehen, wie Hunde ihre Umwelt erleben, wie sie in verschiedenen Situationen reagieren, wie sie sich verhalten und wie man ihnen etwas beibringen kann. So merken selbst die großen Jungs beim Wettrennen, dass ein großer Hund immer schneller laufen kann als jeder Mensch. Wenn Krümel seinen Ball in der Luft aufschnappt, sehen sie, wie schnell er reagiert. Wenn er das Spielzeug auch findet, wenn es außer Sichtweite versteckt wird, erleben die Kinder, wie fein der Geruchssinn eines Hundes ist. Zudem zeigt »Krümel« sehr deutlich, wenn er etwas nicht möchte, indem er sich zurückzieht. So kann ich den Kindern deutlich machen, dass auch Hunde ihre Bedürfnisse haben und ihre Grenzen zeigen, die man dann auch respektieren sollte. So können die Kinder, auch diejenigen, die vor großen Hunden Angst haben, gefahrlos lernen, wie sie Hunden begegnen sollten. Inzwischen gehört Krümel für viele »Don-Bosco-Kinder« schon dazu. Wenn ich mal ohne seine Begleitung in den Club komme, vermissen sie ihn. »Krümel« hat jede Menge Spaß dabei und ich bin froh darüber, dass er mich bei meiner Arbeit begleitet und so gut unterstützt. 21


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Regen im Paradies Eine sechsstündige Autofahrt. Südlich von Köln befindet sich an der Grenze zu Österreich Benediktbeuern – eine kleine Stadt am Rande der Alpen, die (fast) jedes Jahr zum Ziel einer kleinen Gruppe des Don-Bosco-Clubs um Pater Janisch wird. Wenn man morgens aufsteht, blickt man vom mittelalterlichen Kloster, das inmitten einer Moor- und Seenlandschaft gelegen ist, auf eine massive Bergwand, die blau im Morgenlicht schimmert. Zumindest dann, wenn morgens die Sonne scheint und nicht die Regenwolken diesen paradiesischen Anblick verdecken. Gut organisiert, wie wir nun einmal waren, haben wir uns jedoch gerade eine von Regenwetter dominierte Woche ausgesucht, die wir im südlichen Bayern verbringen wollten. Ein kleiner Makel einer ansonsten in der Tat überaus gut organisierten und erlebnisreichen Ferienfahrt, die schlaraffenlandähnliche Züge für uns bereithielt. In diesem Sinne verlautet die wichtigste Nachricht dieser Fahrt: Wir sind nicht verhungert! Und dafür mussten wir noch nicht einmal etwas tun. Mindestens eine warme Mahlzeit am Tag, täglich frische Semmeln (Brötchen) und Butterbrezeln – da, wo es das Wetter nicht gut mit uns meinte, lieferten die täglichen Festessen hervorragende Aussichten im Überdruss. Ob es die guten Seelen von Frau und Herrn Kuhn waren, die wie die fleißigen Heinzelmännchen dafür sorgten, dass wir jeden Morgen gestärkt in den Tag gehen konnten, oder die vielen anderen Menschen, die uns auf der Almhütte, in der Pizzeria oder im Jugendgästehaus des Klosters großzügig bewirteten. Zwischen den ausgiebigen Mahlzeiten blieb jedoch auch genügend Zeit für weiteres, unterhaltsames Programm. Ob beim Wandern in den Alpen oder beim abendlichen Fußballspielen im Kloster; ob im erfrischenden Nass im Benediktbeuerner Freibad am Fuß der Alpen oder im aufregenden und attraktionsreichen Erlebnisbad, das selbst einen Ausflug in den kalten Bergsee gewährte; ob beim Begutachten des Wasserkraftwerkes oder der Berg- und vor allem Talfahrt auf der Sommerrodelbahn – die Woche steckte voller Aktionen. Wer davon noch nicht genug hatte, konnte sich am Tag der Rückfahrt schließlich auf den Besuch des Freizeitparks »Geiselwind« bei Würzburg freuen. Auf Achterbahnen, Wildwasserbahnen und vielen anderen Gefährten ging es auf und ab, vor und zurück, solange der Mageninhalt mitmachte. Am Ende kamen alle müde und erschöpft, aber bereichert mit vielen schönen Erinnerungen zurück nach Köln. Stellt sich nur noch die Frage, wer die Glücklichen waren, die in den Genuss dieser ereignisreichen Woche gekommen waren? Nico, Marcel, André, Daniel, David, Dennis sowie Pater Janisch, Bartek und Marc. Und beim nächsten Mal? Pater Janisch wirdʼs schon wissen … 22

Text: Marc Lorenz


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Mehr vom Meer! Niendorf 2010 Eine besondere Ferienfahrt an die Ostsee Text: Michael Ewald »Endlich Meer, bisher kannte ich das nur aus dem Fernsehen«, so klangen die Worte einiger Kinder und Jugendlicher als es im Sommer 2010 an die Ostsee ging. Vom 19. Juli bis zum 30. Juli 2010 unternahmen 43 Kinder zwischen 6 und 15 Jahren mit dem Don-BoscoClub eine Ferienfahrt nach Niendorf an die Ostsee. Zwei hauptamtliche und 8 ehrenamtliche Kollegen betreuten die Gruppe auf der Fahrt. Alle Kinder und Kollegen freuten sich besonders darüber, dass Angelika Rasquin nach einer einjährigen Pause wieder als Leiterin mit von der Partie war.

weiterhin über Spenden, die unseren Kindern eine interessante, abwechslungsreiche und entspannende Sommerferienfahrt 2011 ermöglichen. Damit wieder weitere Kinder Freude am Strand haben und sagen können: »Endlich mehr vom Meer!«

Mit einem wunderbaren Team und guter Laune startete die Gruppe von Köln aus und wurde an der Ostsee mit sehr gutem Wetter empfangen. Sofort stürzten sie sich in die Fluten des Meeres. Viele Kinder sahen zum ersten Mal in ihrem Leben das Meer und genossen es wie auch die leckeren Fischbrötchen. Besondere Highlights am Meer waren unsere Kinder, die zu Quallenfischern, Strandburgenbauern und zu hochsportlichen Brückenspringern wurden. Das Motto der Gruppe wurde »musikalisch« umrahmt mit dem Motto »Shalalishalalashalalishalala Ferien am Meer – immer fair«. So wurde die Ferienfahrt umrahmt mit spannenden Spielen wie der Suche nach »Mister X« und den täglich stattfindenden Turnieren wie Volleyball, Fußball, Vier gewinnt und einigem mehr. Ein besonderes Highlight der Fahrt bestand in dem Besuch des »Hansa Park«, hierbei wurden unsere Kollegen von den Kindern dazu aufgefordert, die spannendsten Achterbahnen zu besuchen, die sie sich vorher alleine nicht zugetraut hätten. Mit einer Schallgeschwindigkeit und einem großen Gebrüll fuhren die Achterbahnen mit den Don-Bosco-Kindern durch den Park und brachten die Ferienfahrt zu einem ganz besonderen Abschluss. Natürlich möchten wir uns an dieser Stelle ganz besonders bei allen Spendern bedanken, die diese Ferienfahrt möglich gemacht haben. Besonders freute sich die Gruppe am Ende der Fahrt über Urkunden, bei der jedes einzelne Kind und jeder Kollege und jede Kollegin geehrt und geschätzt wurden. So kann die nächste Ferienfahrt kommen oder wie die Kinder auf der Achterbahn schreien »Ahhhhhh, einfach GEIL, noch mal!«. Und so war die Antwort nahe liegend »Niendorf, wir kommen wieder 2011«. Leider können auch in diesem Jahr nicht alle Eltern, deren Kinder gerne mitfahren möchten, die Fahrt bezahlen. Deshalb freuen wir uns

Stichwort »Sommerferienfahrt 2011« Spendenkonto Sparkasse KölnBonn Konto: 127 025 77 BLZ: 370 501 98

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»… ’cause there’s a million things to do«* Text: Marc Lorenz Es ist der 17. September 2010. Nach einer letzten, schlaflosen Übernachtung fällt hinter mir die Tür ins Schloss und ich stehe draußen. Das warʼs. Ich setze mich aufs Fahrrad und fahre los – dreieinhalb intensive, spannende und vor allem schöne Jahre im DonBosco-Club hinter mir zurücklassend. In Gedanken lasse ich die Zeit Revue passieren: – Menschen sind so egoistisch. »Du darfst nicht gehen!« habe ich in den letzten Tagen und Wochen vor meinem Abschied mehrmals zu hören bekommen. »Du kannst uns nicht einfach so im Stich lassen. Wir brauchen dich!« Die denken doch alle nur an sich. – Und ich? »Danke für die schöne Zeit, aber ich habe hier genug Erfahrungen gemacht. Ich brauche neue Herausforderungen, möchte mal wieder woanders hin und etwas anderes machen.« Menschen sind so egoistisch – ich auch. – Was ein Quatsch! Dreieinhalb Jahre habe ich meine freie Zeit den Kindern und Jugendlichen des DonBosco-Clubs zur Verfügung gestellt, habe mehrmals in 24

der Woche Nachmittage mit der Betreuung von Fußballtrainings, Fahrradtouren und Schwimmbadbesuchen verbracht, Wochenenden für Übernachtungen, Fußballturniere und andere Ausflüge geopfert, Konflikte und Beschimpfungen ertragen. Ich habe die Aufgaben angenommen, bin ihnen mit Respekt und Verantwortungsbewusstsein begegnet, ohne auch nur eine Entschädigung oder Gegenleistung erwarten zu dürfen. Ich bin so gut! – Eigenlob stinkt! Ich habe so viel gelernt in den letzten dreieinhalb Jahren. Ich habe Erfahrungen gesammelt, die mich persönlich und fachlich weiterbringen werden. Ich habe Einblicke in einen für mich bis dato fremden Teil unserer Gesellschaft gewonnen. Ich habe Dankbarkeit und Zuneigung erfahren, von Menschen, denen viele auf der Straße mit Argwohn und Ablehnung begegnen. Wir haben viel Spaß miteinander gehabt und viele freudige und glückliche Momente miteinander geteilt. Die Kollegen, die Kinder und Jugendlichen * Zitat aus: »If you want to sing out, sing out« (Cat Stevens)


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haben dazu beigetragen, dass ich als ein Mensch weiterziehe, der seinen Horizont erweitert, sein Wissen ausgebaut und seine Persönlichkeit gestärkt hat. Die sind so gut! – Und jetzt? Natürlich hinterlasse ich eine Lücke. Jeder, der Abschied nimmt, hinterlässt eine Lücke, aber zugleich bietet sich dadurch die Chance, in dieser Lücke wieder etwas zu gestalten. Neue Menschen mit neuen Fähigkeiten und neuen Ideen werden kommen und diese Lücke füllen. Sie werden ihre Sache machen. Sie werden sich um die Kinder und Jugendlichen bemühen und für sie da sein. Lasst uns Gewinner sein. Wer steht nicht gerne auf der Seite des Siegers. Es ist so einfach. Ein jeder kann aktiv werden und dazu beitragen, uns und unsere Gesellschaft zukunftsfähig zu machen. Es gibt Millionen Wege, Millionen Möglichkeiten. Nur wer nichts tut, hat schon verloren. Geben wir uns Mühe, einander zuzuhören und einander zu verstehen. Begegnen wir einander mit Respekt und übernehmen wir Verantwortung für unser eigenes Handeln. Dann haben wir uns nichts vorzuwerfen. Dann gelingt Leben.

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Mädchenprojekt »Fitte Mädels – Starke Frauen« Text: Angelika Rasquin & Claudia Gehrke Nun ist es geschafft! »Fitte Mädels – Starke Frauen«, so lautet der Name des aktuellen Mädchenprojektes. Dieses Angebot wird durch die Spende von 10.000 € der Stiftung »Buschhausen« möglich gemacht. Die Mädchenarbeit ist seit Jahren fester Bestandteil des pädagogischen Konzeptes des Don-Bosco-Clubs. Gerne nutzten die Mädels das Angebot und genossen die Zeit ohne Jungs in diesem geschützten Rahmen. Aufgrund von Kürzungen in der offenen Kinder- und Jugendarbeit, mussten wir Einsparungen in unserem pädagogischen Angebot vornehmen. Dies zeigte sich im Mädchenbereich durch das Wegfallen der Honorarkraftstelle, die einmal wöchentlich gezielte Aktionen im Mädchenraum durchführte. Im Herbst 2010 wurde ein Projektantrag durch die Stiftung bewilligt und so konnte die Mädchenarbeit wieder in Angriff genommen

werden. Durch die Gelder konnte das nötige Equipment angeschafft werden, z. B. ein Laptop, Kamera usw … Das Ziel ist es, mit den Mädchen eine Zeitung von Mädels für Mädels zu entwerfen und herauszubringen. Um mit dem Projekt beginnen zu können, mussten erstmal einige Rahmenbedingungen geschaffen werden. Im September 2010 wurde die Erzieherin Claudia Gehrke eingestellt, um dieses Projekt mitzugestalten. Dann wurde gestrichen, geschliffen und der Mädchenraum wurde zu einem Büro mit Chillzone (Ruhezone) umgestaltet. Die Mädchen sind mit viel Spaß und Freude am Werk und die erste Zeitung geht im Februar 2011 in den Druck.

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Weiter so! ein offener Brief an das Fußballteam des Don-Bosco-Clubs Text: Marc Lorenz Eine Conclusio ist das, was man für gewöhnlich an das Ende eines Textes stellt – hier ist es aber angebracht damit zu beginnen: Ich bin stolz auf euch, Jungs! Auf jeden Einzelnen, der in den vergangenen Jahren ein Teil dieses Teams war. Wieso haben wir eigentlich nie einen Pokal für eure tollen Leistungen in der KölnKickt-Liga erhalten? Verdient hättet ihr es allemal. Mit großer Begeisterung und Beständigkeit zog es euch jede Woche aufs Neue und in Erwartung der nächsten Möglichkeit zum Kräftemessen, Tore schießen und Tore verhindern, auf den steinharten 26

Fußballplatz. So habt ihr auch im vergangenen Jahr dank eures Talents und eures kaum zu bändigenden Ehrgeizes Beeindruckendes geleistet. Ob bei den KalkMasters im Winter oder dem Sommerabschlussturnier von KölnKickt im Schatten der Profis vor den Toren des RheinEnergie-Stadions, immer wart ihr vorne mit dabei. Ganz zu schweigen von den vielen Turnieren auf eigenem Platz am Don-Bosco-Club. Nur der ganz große Coup, die Ligameisterschaft, blieb euch verwehrt. Vielleicht war es der bisweilen ungestüme Wille, das Hadern mit den eigenen Fehlern und denen der Schiedsrichter,


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die Verbissenheit und manche kleine Unkonzentriertheit, die den ganz großen Erfolg verhindert haben. Ein wenig mehr Lässigkeit hätte uns in manchen Situationen sicherlich gut zu Gesicht gestanden, aber gerade das macht den Charakter dieses Teams aus – ein Team, das Fußball mit allen seinen Gefühlen lebt, das trotz aller Spannungen und Konflikte zusammenhält. Ihr habt mitreißende Spiele geboten und mitunter begeisternden Kombinationsfußball gezeigt. Das, was ihr bisher erreicht habt, was ihr aus euch und diesem Team habt erwachsen lassen, hat meine volle

Achtung. Ihr seid in den vergangenen Jahren als Team zusammengewachsen und habt euch menschlich weiterentwickelt. Ich habe versucht, euch das mitzugeben, was mir auf diesem Weg wichtig erschien. Mit einem neuen Trainer, mit dem ihr mindestens genauso gut zurechtkommen möget wie mit mir, stehen euch nun neue Wege offen. Ihr werdet neuen Impulsen und Ideen ausgesetzt sein, die euch weiter voranbringen sollen. Es hat großen Spaß gemacht! Macht weiter so! Euer ehemaliger Trainer

Radtraining Text: Matthias Marienfeld Mittwochs nach der Schule kannʼs rundgehen. Marc Lorenz radelt mit Kindern bis 15 Jahren durch und um Köln. Die Dhünntalsperre war auch schon dabei. Die Stadt kennenlernen, sicher mit dem Fahrrad fahren, Verkehrsregeln lernen und Spaß im Gelände – das sind Ergebnisse der Fahrradtour. 27


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Der Vorstand lässt grüßen Seit nun knapp einem Jahr hat der Don-Bosco-Club einen neu gewählten Vorstand. Wieso braucht der Club so was eigentlich? Na ja, der Don-Bosco-Club ist ein eingetragener Verein (DonBosco-Club Köln e.V.) mit anerkannter Gemeinnützigkeit. Und da braucht man halt Vereinsmitglieder, eine Satzung und einen Vorstand. Dem Vorstand gehören zwei »geborene« und ein bis vier gewählte Mitglieder an. Geborene Mitglieder des Vorstands sind jeweils ein

Meggi Grote

Reinhard Linke

Text: Reinhard Linke

Vertreter der Ordensprovinz der Salesianer und ein Vertreter der Kirchengemeinde St. Clemens und Mauritius. Die Wahl der gewählten Mitglieder erfolgt durch die Mitgliederversammlung für jeweils zwei Jahre. Der neue Vorstand hat sich zur Aufgabe gemacht, den Club nach besten Kräften in seiner Arbeit zu unterstützen. Hier nun die Menschen, die derzeit für die Vorstandsarbeit im Club stehen:

Hatto von Hatzfeld

Johannes Thiemann

Für Anregungen für den Club, die jemand schon immer mal loswerden wollte, gibt es die E-Mail-Adresse vorstand@don-bosco-club.de. Aus der Präambel der Vereinssatzung: Der »Don-Bosco-Club« Haus der Offenen Tür in Köln-Mülheim dient dem Wohl junger Menschen durch offene Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit im Geiste der von Don Bosco geprägten Botschaft Jesu Christi.

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Wir sind stolz auf die Jungs Text: Matthias Marienfeld Wir meinen damit Turac, Baran, Adnan und Magomed. Der Kölner Oberbürgermeister, Jürgen Roters, hat mit der Schirmfrau Bettina Böttinger diesen jungen Männern den Kölner Ehrenamtspreis übergeben. Sie haben ein eigenes Fußballturnier für Mülheim geplant, organisiert und durchgeführt. Mülheimer Mannschaften mit wenigstens zwei Mädchen pro Team spielen unter dem Motto »Mülheim bolzt für Respekt!«. 28

Damit die Sache noch ein ordentliches Format bekommt, haben die Jungs eine Schiedsrichterausbildung absolviert. Das fanden die Menschen in der Ehrenamtspreis-Jury auch sehr toll – also wurden sie im Herbst 2010 ausgezeichnet. Ein dicker Scheck über 1.000 € wird nach Wunsch der Jungs wieder für das Projekt genutzt. Klasse!


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Das Team des Don-Bosco-Clubs Matthias Marienfeld, Leiter der Einrichtung Kontakt: marienfeld@don-bosco-club.de Zuständig für die Bereiche: Offene Kinder- und Jugendarbeit, Personal, Mitarbeiterführung, Fundraising, Jugendsozialarbeit, (u. a. Freizeitarbeit, Jugendprojekt), Ferienwohnung in Marienbaum Angelika Rasquin, Stellvertretende Leiterin Kontakt: rasquin@don-bosco-club.de Zuständig für die Bereiche: Offene Kinder- und Jugendarbeit, Mädchenarbeit, kreative Angebote, Ferienfahrt, Praktikanten, Betreuung der Ehrenamtlichen, Veedelstreff, Sommerprogramm

Océane Danieli, Jahrespraktikantin Zuständig für die Bereiche: Offene Kinder- und Jugendarbeit, Disco, Tanz, Kochen Michael Ewald, päd. Fachkraft Kontakt: ewald@don-bosco-club.de Zuständig für die Bereiche: Offene Kinder- und Jugendarbeit, Medienwerkstatt, Musik, Einblick, Praktikantenbetreuung, Fundraising, Jungenarbeit

Pater Armin Janisch, SDB Kontakt: info@don-bosco-club.de Zuständig für die Bereiche: Offene Kinder- und Jugendarbeit, Eingang, Kegelbahn, Jugendpastoral und Begegnung, Spielausgabe

Mechthild Kohlenberg Kontakt: kohlenberg@don-bosco-club.de Zuständig für die Bereiche: Personal- und Spendenverwaltung

Anna Leinweber Zuständig für die Bereiche: Hausaufgabenbetreuungund Übermittagsbetreuung

Joachim Müller Zuständig für die Bereiche: Haustechnische Dienste, Freizeitarbeit (Sozialstunden), Außengelände

Br. Günter Schulz, SDB Kontakt: guenter.schulz@gmx.de Zuständig für die Bereiche: Offene Kinder- und Jugendarbeit, Jugendpastoral, Kickercup Dariusz Brzozowski Kontakt: brzozowski@don-bosco-club.de Zuständig für die Bereiche: Verwaltung und Gertrud-Stiftung Don-Bosco-Club Köln

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Don-Bosco-Club Köln Abendrunde: Montags bis Freitags 21.30 Uhr Spielzone

Cheerleadertraining: Montags (ab März 2011) 17.00 Uhr bis 18.30 Uhr Saal (6–15 Jahre) – Rosa Weiler –

Bar: Montags 18.00 Uhr bis 21.30 Uhr – Getrud Stommel – Basteln: Dienstags & Donnerstags 15.30 Uhr bis 19.00 Uhr Bastelraum – Ira Hebel –

Computerführerschein: Dienstags 15.30 Uhr bis 17.00 Uhr Computerraum – Reinhard Linke –

Bewerbungstraining: Mittwochs, 19.00 Uhr Computerraum – Monika Breitgoff – Billardturnier: Dienstags, 16.00 Uhr Spielzone – Michael Ewald –

Disco: Dienstags 18.00 Uhr bis 19.00 Uhr Disco – Océane Daniele –

Capoeira: Donnerstags 17.30 Uhr bis 18.30 Uhr Turnhalle (6–12 Jahre) – Clayton Illes –

Fahrradtraining: Ab Frühjahr wieder einmal pro Woche – Matthias Marienfeld – Fahrradwerkstatt: Dienstags bis Freitags 13.00 Uhr bis 17.00 Uhr – Roman Nowinski – Fußball (KölnKickt): Dienstags, 15.30 bis 18.00 Uhr Spiel: mittwochs, 17.00 Uhr, außerhalb


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Unser Angebot von A–Z Gardetanz (GMKG): Dienstags & Freitags 17.00 Uhr bis 21.00 Uhr Gottesdienst: Sonntags, 10.00 Uhr St. Antonius Kirche Hausaufgabenhilfe: Montags bis Freitags 12.00 Uhr bis 15.30 Uhr Hausaufgabenraum – Anna Leinweber –

Mädchentreff: Dienstags & Donnerstags 16.00 bis 19.00 Uhr Mädchenraum – Claudia Gehrke – Mittagstisch: Montags bis Freitags 12.30 Uhr bis 15.30 Uhr Bistro – Maria Nowinski – Nachhilfe: Dienstags/Mittwochs 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr – Reinhold Weiß – Pastoralgruppe: Donnerstags 17.00 Uhr Erdgeschoss – Günter Schulz –

Jugendbistro: Dienstags bis Freitags 17.00 Uhr bis 19.00 Uhr Jungengruppe: Dienstags , 19.00 Uhr Jugendraum – Michael Ewald – Kegeln: Mittwochs 15.30 Uhr bis 21.30 Uhr Freitags 15.30 Uhr bis 19.00 Uhr – Pater Armin Janisch – Kino: Donnerstags 19.00 Uhr bis 21.00 Uhr Computerraum – Michael Ewald – Kickerturnier: Freitags, 16.00 bis 19.00 Uhr Untergeschoss – Günter Schulz –

Ringen: Dienstags 15.30 Uhr bis 17.00 Uhr Turnhalle – Conny Bläsing – Schwimmen: Freitags 16.00 Uhr bis 19.30 Uhr Schwimmbad – O. Danieli & M. Ewald – Tischtennis: Demnächst wieder im Club Theater–AG: Demnächst wieder öfter im Club


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Termine 2011 auch unter www.don-bosco-club.de Januar 03.01. 10.01. 24. – 31.01. 28.01. 30.01.

Erster Öffnungstag 18.00 Uhr Freiwillig-Engagierten-Treff Don-Bosco-Festwoche Jugendabend ab 16 Jahren 21.00 bis 1.00 Uhr Don-Bosco-Fest

Februar 07.02. 12.02. 25.02.

18.00 Uhr: Freiwillig-Engagierten-Treff Oldieparty Jugendabend ab 16 Jahren 21.00 bis 1.00 Uhr

März 03.03. 04.03. 08.03. 25.03.

Weiberfastnacht: Rallyespiele im Club Karnevalsdisco Karnevalsausklang ab 18.00 Uhr Jugendabend ab 16 Jahren

April 04.04. 18.–29.04.

26.04.

18.00 Uhr: Freiwillig-Engagierten-Treff Osterferienprogramm im Club (Ausflüge, Spiele, besondere Angebote, Ferienfahrt mit Jungengruppe, …) Osterfrühstück

Juni 03.06. 07.06.

Fronleichnam 18.00 Uhr Freiwillig-Engagierten-Treff

Juli 25.07. – 05.08. 04.07. – 02.09.

25.07. – 06.09.

September 07.09. – 09.09.

Klausurtagung (Haus geschlossen)

Ferienfahrt nach Niendorf Sommerprogramm im Außenbereich (Ausflüge, Freitagsaktion, usw.) Bei schlechtem Wetter im Haus! Sommerferien


einblick2011