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Interkran AG – Das Symbol für Fortschritt Filigrane Türme aus Eisen und Stahl spicken den Horizont dank dem Bauboom seit Jahren – Baukräne in allen Grössen, ein sichtbares Symbol für wirtschaftlichen Aufschwung. Denn sind sie wieder verschwunden, bleibt meist etwas zurück: Ein Wohnblock, ein Einfamilienhaus oder ein Industriegebäude. Wo immer so ein Kran im Einsatz steht, die Chancen stehen hoch, dass er von der Lachener Firma Interkran AG stammt. Die Firma verfügt heute über 40 Mitarbeitende und mehr als 400 Kräne, die in der ganzen Schweiz und ins Ausland vermietet werden. Dass die Firma für internationale Erfolge gefragt ist, kann auf ihr einzigartiges Know-how zurückgeführt werden. Es gibt zwar eine offizielle Ausbildung zum Kranführer, abgesehen davon lässt sich die entsprechende berufliche Expertise nur durch praktische Erfahrung aneignen. Und die gibt es bei Interkran AG in Hülle und Fülle. Auch im Jahr 2017 legte die Interkran AG einige Meilensteine zurück. Die Mitbeteiligung am Umbau der Stahlgiesserei in Schaffhausen ist mit Sicherheit eines davon. Mit fünf Kränen wird momentan dort gearbeitet und alle davon aus der grossen und starken Dimension. Zudem wurden insgesamt 15 Liebherr 81K . 1 bezogen. Mit 15 Stück ist die Interkran AG schweizweit mit am meisten ausgestattet.

Das Unternehmen wurde 1995 gegründet, doch die Erfolgsgeschichte begann viel früher. Nämlich Mitte der Achtzigerjahre, als sich Antonio Teixeira, aus dem portugiesischen Distrikt Braga zum Vermessungszeichner ausbilden liess. Er war an der Konzeption von Brücken und Autobahnen beteiligt. Eine gute Arbeit, aber Leidenschaft war dabei nicht im Spiel. Selbstverständlich nahm Antonio Teixeira die Kräne auf der Baustelle wahr, doch sie waren für ihn einfach ein Hilfsmittel, mehr nicht. Bis zu dem Tag, als er am Fuss von einem dieser Ungetüme stand. Er blickte hoch, fasste es an, kletterte hinauf. «In diesem Moment wusste ich: Das ist es. Das ist es, was ich tun will», erinnert sich Antonio Teixeira. Er wechselte den Job, ging zu einer Kranfirma und schon nach einem Monat erhöhte sein Chef den Lohn ungefragt um einen Drittel – er entdeckte das grosse Potenzial in Antonio Teixeira, liess den jungen Mann dann doch in die Schweiz ziehen. «Ich war erfreut und verblüfft über dieses Vertrauen, wusste aber auch, dass ich noch viel zu lernen hatte», erzählt Teixeira selbstkritisch.

Interkran AG bietet einen Rundum-Service an. Ein Mitarbeiter der Firma nimmt die Bedarfsanalyse am geplanten Einsatzort vor. Transport und Montage der Baukräne organisiert und führt Interkran AG selber aus – mit firmeneigenen Lastwagen und Autokränen. Und wer einen Kran kauft, kann sich auf erstklassigen Service und Reparaturen verlassen – auch dank dem fi rmeneigenen Ersatzteillager.

Bald drei Jahrzehnte ist das her, den kritischachtsamen Blick auf sein eigenes Tun und das seiner Angestellten hat Antonio Teixeira in all dieser Zeit beibehalten. Der Patron achtet auf jedes Detail, kann einen Mitarbeiter schon mal zusammenfalten, wenn dieser Sorgfalt vermissen lässt. Denn beim Kranbau «mag’s nüüt liide», sagt Antonio Teixeira. «Eine fehlende Schraube hier, ein defekter Splint da und die Stabilität des Krans leidet

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darunter, er könnte gar zusammenkrachen.» Auch mentale Faktoren sind Antonio Teixeira wichtig. So gewöhnt er seine Mitarbeitenden stufenweise an die Höhe, lässt einen Anfänger ganz sicher nicht auf den 80 Meter hohen Kran hinaufklettern. Das wäre kontraproduktiv. «Ein Kranmonteur darf bei seiner Arbeit nicht ängstlich sein, doch den Respekt muss er beibehalten», präzisiert Antonio Teixeira. Und er pocht zwar auf die Einhaltung von SUVA-Vorschriften, für ihn ersetzt der Sicherungsgurt aber nicht die Selbstverantwortung. Der Erfolg ist für Unternehmer häufig mit einem Nachteil verbunden: Dort, wo ihr Herzblut liegt, was sie gross gemacht hat, das tun jetzt die Angestellten. Die Unternehmer selber sind mit anderen Aufgaben beschäftigt – HR, Finanzen, Strategie etc. Das tut auch etwas weh. Antonio Teixeira funktioniert anders. Er steht selber noch tagtäglich an der Front, geht mit auf Montage und zum Abbau. Für ihn ist es wichtig am Ball zu bleiben, das Gespür für sein Allerliebstes nicht zu verlieren. Kräne sind noch immer seine Leidenschaft. Und die Chancen stehen ausgezeichnet, dass dieses Feuer weiterbrennt. Denn neben seiner Frau arbeiten auch die drei Söhne im Betrieb mit. Das sind gute News. Nicht nur für die Zukunft der Interkran AG, sondern für die ganze Branche.

Interkran AG Glärnischstrasse 12b, 8853 Lachen Telefon E-Mail

+41 44 687 48 00 info@interkran.ch

www.interkran.ch

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