Page 30

ChinaMed Zentren geniessen erstklassigen Ruf Die traditionelle chinesische Medizin (TCM) hat sich in der Schweiz als hilfreiche Ergänzung und Alternative zur klassischen Schulmedizin etabliert. Sehr hohes Ansehen geniessen die ChinaMed Zentren. Hier praktizieren TCMÄrzte mit erstklassiger Universitätsausbildung und jahrelanger Erfahrung.

Dr. med. Ralph Manser, Zentrumsleiter

Die Traditionelle Chinesische Medizin ist seit mehr als 3000 Jahren erfolgreich. Für West-Europäer sind diese Therapieformen oft schwer zu verstehen. Zunächst muss man wissen, dass in der TCM die Gesundheit gleichbedeutend ist mit der Fähigkeit des Menschen, seine innere Harmonie zu erhalten, die sich im Gleichgewicht von Yin und Yang fi ndet, im Westen als Homöostase bezeichnet. Das Ziel ist eine nachhaltige und lange Gesundheit. Behandelt werden neben schulmedizinisch schwer erfassbaren Beschwerden vor allem Kopfschmerzen, Verdauungsbeschwerden sowie Störungen des Bewegungsapparates. Der Therapieerfolg der TCM-Ärzte in den 21 Schweizer ChinaMed Zentren beruht auf der fundierten Universitätsausbildung in China. Doch erst die jahrzehntelange Erfahrung ist entscheidend für den Erfolg des TCM-Arztes. ChinaMed verlangt von seinen TCMÄrzten nach dem Universitätsabschluss erst 10 Jahre Praxis-Erfahrung ChinaMed rekrutiert die besten Ärzte für TCM direkt aus China. Die Kriterien sind streng: Vorausgesetzt werden neben einem sehr guten Studienabschluss an einer anerkannten Universität, mindestens zehn Jahre Berufserfahrung in Akupunktur, Massage und Phytotherapie. Im ChinaMed Zentrum

St. Gallen arbeiten derzeit zwei chinesische TCM-Ärzte und Dr. med. Ralph Manser, Arzt und Naturheilpraktiker, der auch die zwei weiteren ChinaMed Zentren in Uzwil und Wil leitet. Dr. med. Manser, Schulmediziner, leitet die ChinaMed Zentren in St. Gallen Geleitet werden die insgesamt drei ChinaMed Zentren im Kanton St. Gallen von dem Schweizer Schulmediziner und Naturheilpraktiker Dr. med. Ralph Manser, der von 1994 bis 2002 an der Universität Zürich Humanmedizin studierte und sich bereits während dem Studium für TCM begeisterte. Er entschloss sich daher zu einem parallelen Zusatzstudium der TCM am Institut für Medizinische Fortbildung in Adliswil und München. Im Anschluss folgte eine dreimonatige praktische Tätigkeit am Universitätsspital in Jinan (Shandong Province, VR China). 2005 wurde ihm von der Fakultären Instanz für Allgemeinmedizin (FIAM) der Universität Bern die Doktorwürde verliehen. Das Thema seiner Promotionsarbeit lautete, wie nicht anders zu erwarten: «Traditionelle Chinesische Medizin in der Schweiz aus Patientensicht». 2009 erlangte er zusätzlich das für die Zulassung der Krankenkassen erforderliche Diplom zum Naturheilpraktiker Akupunktur TCM. Für Patienten mit Zusatzversicherung für Komplementärmedizin ist es möglich, die ambulant durchgeführten Therapien in den ChinaMed Zentren von den Krankenkassen erstatten zu lassen, da alle tätigen Therapeuten vom EMR und der ASCA anerkannt sind. Die Therapiearten in der TCM sind vielfältig Bei den möglichen Anwendungen denken die meisten zunächst an Akupunktur. Doch das gezielte Stechen mit Nadeln ist nur ein Teilgebiet der Traditionellen Chinesischen Medizin. Hinzu kommen die Tuina-Massage als Therapiemethode für Beschwerden des Bewegungsapparats und die chinesische Kräutermedizin, die in China eine der wichtigsten Lehren innerhalb der TCM darstellt. Dabei werden die Chinesischen Kräuter für jeden Patienten nach einer ausführlichen Untersuchung individuell zusammengestellt. Die Diagnosen sind jedoch in der TCM bei den schulmedizinisch schwer erfass-

30 1

Best of St. Gallen 2015  
Best of St. Gallen 2015  

Best of St. Gallen 2015

Advertisement