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Der Aufstieg ist für den durchschnittlichen Bergfreund in etwa drei Stunden bequem zu schaffen.

Den 160 anwesenden Aktionären und Aktionärinnen durfte der Verwaltungsratspräsident Urs Allemann an der Generalversammlung zwar zunächst einen Jahresgewinn von CHF 332 247 vermelden, doch wurde dieser überwiegend durch ausserplanmässige und betriebsfremde Erlöse erzielt, das musste er fairerweise eingestehen. Gemeint sind die Einnahmen durch den Verkauf der alten Sesseli sowie durch Sponsorengelder. Schaut man sich das Gesamtergebnis genauer an, so müssen die Betreiber auf Grund der «bahnlosen» Zeit seit 2009, laut Allemann zunächst mit einem Verlustvortrag von CHF 119 102 in die neue Ära starten. So langsam gewinnt die WeissensteinBahn an Fahrt Daher werden weiterhin Sponsoren gesucht, um den Betrieb der neuen Gondelbahn hinauf zum Weissenstein zu unterstützen und langfristig zu sichern. So sollen zum Beispiel die Masten als Werbefl ächen zur Verfügung gestellt werden. Unternehmen können auch als Gondeligötti oder – gotte ihre Bekanntheit steigern. Das ambitionierte Projekt ist ganz sicher eine willkommene Gelegenheit für Gewerbetreibende ihr eigenes Image zu steigern und gleichzeitig ein Stück Heimat zu fördern. Es bleibt zu hoffen, dass die wiedereröffnete Bahn durch das operative Geschäft schon bald wieder eine positive Bilanz erreichen wird. Für die vielen Weissenstein- und Gondelbahn-Freunde ist die Hauptsache, dass die Zeit der Entbehrung im Dezember erst einmal ein Ende hat und zu diesem Etappenziel kann man bereits jetzt gratulieren.

© Region Solothurn Tourismus, www.solothurn-city.ch

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Best of Solothurn 7. Ausgabe 2014  
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