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Grünes Licht für die Gondelbahn zum Weissenstein Text: Robert Schütz

Der Weissenstein gilt als beliebtes Ausflugsziel in Solothurn. Die Strecke auf 1280 Meter lässt sich in drei Stunden erwandern oder man fährt mit dem Postauto. Gute Nachrichten gibtʼs für die Freunde der Gondelbahn. Laut Betreiber stehen Ende Dezember die Signale wieder auf grün. Lange hat man gekämpft um die erneute Inbetriebnahme der beliebten Gondelbahn hinauf zum Weissensee. Jetzt scheint das Projekt endlich wieder an Fahrt zu gewinnen. Anlässlich der Generalversammlung der Seilbahn Weissenstein AG konnte der Verwaltungsratspräsident Urs Allemann die Nachricht verkünden, auf die viele nach der Stilllegung der Bahn im Jahre 2009 lange gehofft hatten. «Wir haben immer gesagt, die neue Gondelbahn wird im Herbst 2014

eröffnet. Mit dem 20. Dezember halten wir dieses Versprechen ein.» Wenn der Dezember auch nicht mehr ganz im Herbst liegt, so sind alle Beteiligten über diesen Fortschritt sehr glücklich. Sicher ist das für den Tourismus in der Region ein wichtiger Meilenstein, gilt der Weissenstein doch als sehr beliebtes Ausfl ugsziel bei Urlaubern und Einwohnern. Gute Aussichten Wer den Gipfel des 1280 Meter hoch gelegenen Weissensteins erreicht hat, geniesst einen einmaligen Ausblick, der über das gesamte Schweizer Mittelland und die Stadt Solothurn reicht. Bei klarem Wetter geniesst man einen Rundblick über das weite Alpenpanorama mit bis hin zum Mont Blanc. Doch nicht nur die Aussicht lockt die Menschen in diese Höhe. Auch ein Besuch des Planetenweges oder im Juragarten bzw. des Nidlelochs, lohnen die Mühe. Für die nötige Verpfl egung werden dem Gast gleich mehrere kulinarische Höhepunkte geboten. Entweder man entscheidet sich für einen der Berggasthöfe oder gönnt sich einen Besuch im Kurhaus Weissenstein. Aufstiegsmöglichkeiten Der Weg hinauf in die luftige Höhe ist immer

eine Reise wert. Da bekanntlich der Weg das Ziel ist, wäre natürlich eine gemütliche Wanderung hinauf zum Solothurner Hausberg die sportlichste Variante. Der Aufstieg ist für den durchschnittlichen Bergfreund in etwa drei Stunden bequem zu schaffen. Für den eiligen Besucher, der gern schnell und bequem sein Ziel erreicht, fährt regelmässig ein Postauto ans Ziel. Doch die romantischste Art zu einem der schönsten Aussichtspunkte im Kanton, bleibt natürlich die Gondelbahn, die sich gemächlich Stück für Stück dem Ausfl ugsziel nähert und die nun im Dezember endlich wieder in Betrieb genommen werden soll, so die Betreiber. Etappenziel Johannes Sutter konnte an der Generalversammlung bereits konkrete Ziele defi nieren: Ein wichtiger und für alle sichtbarer Meilenstein bis hin zur Eröffnung, sei sicher die Montage der Masten im August, erklärte er damals. Hierfür ist eigens ein Spezialhubschrauber erforderlich. Die Gesamtkosten sind sicher einer der schwersten Brocken für die Bahngesellschaft, auf dem steinigen Weg hin zur Wiedereröffnung. Somit wundert es nicht, dass die Finanzen noch nicht ganz in grünen Bereich liegen, doch die Marschrichtung stimmt.

© Region Solothurn Tourismus, www.solothurn-city.ch

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Best of Solothurn 7. Ausgabe 2014  
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