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swissportrait

WWW.BESTOFBERN.CH | AUSGABE 2018

BEST OF KANTON BERN

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Roland Jeanneret

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Erich von Däniken

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Inmot!on

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Bern – eine Schweiz im Kleinen

Wohl kein anderer Schweizer Kanton ist so reich an Formen, so unterschiedlich in der Ausprägung wie Bern: Bevölkerung, Landschaft, Wirtschaft, Sprachen und Kultur sind in Bern in grosser Vielfalt vorhanden. Jede Region hat einen für sie prägenden Charakter. Während im Emmental Krächen, Gräben und Eggen vorherrschen, erstrecken sich in der Drei-Seen-Landschaft des Mittellandes fruchtbare Ebenen mit sanften Hügeln. Im Alpengebiet erheben sich die Fels- und Eisformationen der Viertausender, hier begegnen wir den schroffen Felsen des Lauterbrunnentals, den ausgesetzten Graten des Eigers oder des Schreckhorns, welche einen scharfen Kontrast zu den sanften Voralpen des Saanenlandes bilden. Die landschaftlichen Besonderheiten finden ihr Spiegelbild in der charakteristischen Bauweise der Bauernhäuser. So mussten zum Beispiel die Bewohner des Simmentals ihre Wohnhäuser, Scheunen und Maiensässe den harten Bedingungen des Klimas anpassen. Die Inschriften und Malereien auf den Häuserfronten zeugen von einem ausgeprägten Selbstbewusstsein, von einer Zugehörigkeit zu einem Staat, einer Kultur, die Identität schafft und der man sich verbunden fühlt. Was den Kanton Bern zusammenhält, ist auch sein Reichtum an Traditionen und kulturellen Leuchttürmen, die auf die ganze Schweiz ausstrahlen. Wir stellen nicht nur Schwingerkönige, wir singen nicht nur in Jodlerchören, sondern Bern besitzt auch eine vielfältige Szene der Mundartmusik. Sie geht auf die Chansons von Mani Matter, auf die Pioniere der Mundart-Popmusik wie Polo Hofer oder Hanery Amman zurück, die eine ganze Generation geprägt haben. Die erstaunlichen Gegensätze in der Musik, in der Bevölkerung und der Landschaft sind es, die das Leben lebenswert machen. Sie zeichnen den Kanton Bern aus und sie prägen auch die Schweiz. Unser Kanton ist eine Schweiz im Kleinen. Voraussetzung ist allerdings, dass wir die Andersartigkeit des Gegenübers verstehen und schätzen lernen. Eine Haslitalerin spricht eine andere Sprache als ein Bernjurassier und trotzdem verstehen sie sich. Diesen kulturellen und sprachlichen Reichtum gilt es immer wieder neu zu entdecken. Eine herausragende Uhren-, Maschinen- und Präzisionsindustrie, die leistungsfähige Medizinaltechnik und das führende Universitätsspital verbinden sich mit starken Bildungs- und Forschungsinstitutionen zu einer spannenden Mischung. Bern ist einer der führenden Industriestandorte der Schweiz. Die urbanen Zentren Bern, Biel und Thun sind umgeben von dynamischen Agglomerationen mit hoher Wirtschaftsleistung. Die Berner Altstadt ist ein Kleinod, das zum Verweilen einlädt. Wie das Berner Oberland mit dem Dreigestirn Eiger, Mönch und Jungfrau sind die Berner Gassen zu einem Magnet des internationalen Tourismus geworden. Die Berner sind sympathisch – und wirken als Menschen zugegebenermassen etwas gelassener und weniger

Die erstaunlichen Gegensätze in der Musik, in der Bevölkerung und der Landschaft sind es, die das Leben lebenswert machen.

gestresst als anderswo. Die reich gegliederten und weitgehend intakten Naturlandschaften bieten Raum für Freizeitaktivitäten und tragen zur grossen Lebensqualität bei. Bern ist bekannt für sein Aareschwimmen. Ein Hochgenuss für jene Zeitgenossen, welche die Hauptstadt aus einem anderen Blickwinkel betrachten wollen. Es ist eine Möglichkeit, der städtischen Hektik zu entfliehen und die Ruhe der Strömung zu spüren. All das ist eine Mischung, die mir gefällt. Ich lebe gerne in Bern. Natürlich hat Bern auch seine Schwächen – wie alle Kantone. An denen arbeiten wir mit Berner Hartnäckigkeit, aber eben auch mit Berner Gelassenheit. Auf den Weiden der Jurahöhen, an den Gestaden des Bielersees, in den Gassen der Berner Altstadt, auf den Schlosshügeln von Burgdorf oder Trachselwald, im Garten eines Emmentaler Bauernhofes, auf Pässen, Gipfeln und an Wasserfällen des Berner Oberlandes – in Bern lebt es sich überall gut. Willkommen in Bern! Bernhard Pulver Regierungsratspräsident 3


Inhaltsverzeichnis Überregional 7 8 10 11 12 17 18 20 22 24 26 28 30 32 34 36 38 40 42

Emil Frey AG, Autocenter Bern Tertianum Management AG physiobern Aare Seeland mobil AG BigFreinds Running GmbH Roland Jeanneret Aluag.ch – Exklusive Immobilien Schweiz screenpro AG Egli’s frische Küchenkräuter AG Klinik für Oralchirurgie und Stomatologie Kieferorthopädie Zentrum Bern AG Häubi AG USL Veranstaltungstechnik Glas-Werkstatt – Irene Kräuchi Atelier für Uhren – Frank Jutzi hubware AG Jeroen Seyffer Fotografie AG Kinderland Schweiz GmbH Lernstudio Heureka GmbH

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swissportrait Herausgeberin Miplan AG · Fabrikstrasse 10 · 4614 Hägendorf Telefon 062 210 10 10 www.miplan.ch www.swiss-portrait.ch

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Ziswiler AG A-Z Recycling Elektro Paganini AG Kunstreich AG vomFASS Bern Putzzentrale Bern-Solothurn GmbH Atelier Julia Bigler GastroZentrum Netzer AG PMC GmbH | Unternehmensberatung/Coaching Elisabeth Suter-Budliger Dr. Gurtner AG WIGASOL Münsingen AG Gerber B+S Küchen AG omega-healthcare das Gesundheitszentrum omega-healthcare physiotherapie ag Gefässzentrum Bern | Praxis am Lindenhofspital Erich von Däniken Sputnik Kita Regula Maria Brugos Villa Stucki Garten Center Säriswil Jaswant Singh Café Restaurant Treff Dr. med. Konstantin Vogt Frautschi Treuhand Bénédict-Schule Bern tabak gourmet & spirituosen – Brigitte Dätwyler Plus und Plus AG nyah PILATES & YOGA – Antonia Sassanelli MRI Marcel Rieben Ingenieure AG Lifestyle Company GmbH Hörkonzept Hörberatung Losensky ballett studio spiegel – eva werner Kohler Orthopädie Podologie GmbH – Christoph Kohler ILS-Bern – International Language School Furhan Schmerzfrei Praxis Hilfsmittelstelle HMS Bern AG Jutzi’s Schrankladen AG M. Messerli AG VIVA Betreuungsdienst AG Touring Club Schweiz – Sektion Bern

Redaktion, Fotograf Maximilian Marti, Thomas Bornhauser, Thomas Lüthi, Bianca Ritter Gestaltung  /  L ayout www.werbekonzepte.ch Regula Allemann, Kathrin Wenderlein, Nicolas Amsler Druck AVD GOLDACH AG Sulzstrasse 10 –12 · 9403 Goldach

Erscheinungsweise Jährlich, 15. Ausgabe (Jahr 2018) Alle Rechte vorbehalten. Die vom Verlag gestalteten Porträts mit Fotos, Texten und Logos dürfen nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Verlages reproduziert und nachgedruckt werden. Weitere Magazine Aargau, Appenzell, Graubünden, Luzern, Nordwest, Solothurn, St. Gallen, Thurgau, Zürich und Zug


Emmental-Oberaargau 141 Bucher AG Langenthal | MOTOREX-Schmiertechnik 143 inmot!on 144 2GO! Langenthal

161 Uni-Akrobatik 162 Metorol AG 164 2GO! Biel-Bienne

Aus der Nachbarschaft Berner Oberland 145 146 147 148 150 151 152 153 154

Kunstnacht Brienz Möbel Brügger AG Welten Metallbau AG Krenger Werbetechnik GmbH Oesch Innenausbau AG Alterswohnen Maison Claudine Pereira Hess + Kunz GmbH Salvis-Metzg GmbH Carrosserie Luginbühl Gwatt GmbH

Biel-Seeland 155 156 158

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Bischofszeller Rosen- und Kulturwoche Bühler Gastrotop AG –Gastronomie- & Systemtechnik Hotel/Restaurant Schloss Ueberstorf Graphax AG | IT Services, Document Solutions UNESCO Biosphäre Entlebuch Trincaria Vini Nicolosi Ratex AG MK Illumination AG Batcon Oberflächentechnik GmbH Videojet Technologies Suisse GmbH

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AMAG Bern TCM Oberaargau | Traditionelle Chinesische Medizin Emil Frey AG, Autocenter Bern

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Livia Anne Richard Theater Gurten

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Johann MĂźrner

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Uni-Akrobatik

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Moderne mit Tradition – Emil Frey AG, Autocenter Bern

1956 eröffnete die Emil Frey AG im Berner Liebefeld den ersten Filialbetrieb ausserhalb Zürichs. Vor gut zehn Jahren erfolgte der Umzug nach Ostermundigen. Das Autocenter im Wandel der Zeit. In den Anfangszeiten vertrat die WaldeggGarage in Bern-Liebefeld ausschliesslich englische Marken. Doch Ende der Siebzigerjahre begann man, mit Subaru auf eine neue aufstrebende Marke aus Japan zu setzen. Die Automo AG hingegen war bereits auf die fernöstlichen Marken Toyota und Lexus spezialisiert, als sie 1989 zur Emil Frey AG stiess. Der Zusammenschluss der beiden Garagen im Jahr 2007 markiert gleichzeitig die Geburtsstunde des Autocenters Bern in Ostermundigen, dessen Markenvielfalt die Bundeshauptstadt seitdem bereichert. Auf 3000 Quadratmetern Ausstellungsfläche präsentiert der im 2007 neueröffnete Filialbetrieb mit Ford, Jaguar und Land Rover, Lexus und Toyota, Mitsubishi, Subaru, Suzuki sowie Kia neun Marken, die zusammen in allen gängigen Fahrzeugkategorien Modelle anbieten können. Die grosszügige Werkstatt mit moderner Carrosserie bietet dem rund 90-köpfigen Team der Emil Frey ausserdem beste Voraussetzungen,

die Kunden auf höchstem Niveau zu betreuen und ihnen eine überdurchschnittlich hohe Servicequalität zu bieten. Seit der Neueröffnung 2007 hat sich die Emil Frey AG, Autocenter Bern zumindest nach aussen nicht mehr gross verändert. Doch der Schein trügt. Ende 2011 konnte die Carrosserie aufgrund der grossen Nachfrage erheblich erweitert werden – auf vier Vorbereitungsplätze sowie zwei Spritz- und Einbrennkabinen. Heute sind in der Spenglerei/Lackiererei 14 Mitarbeitende beschäftigt, darunter zwei angehende Berufsleute. Aber auch in der Werkstatt geniesst die Ausbildung einen hohen Stellenwert: Zurzeit befinden sich 14 Jugendliche in einer technischen Berufsausbildung. Die Erweiterung der Carrosserie wurde primär dank der Verkleinerung des Ersatzteillagers möglich. Dieses kann sehr klein und platzsparend gehalten werden, weil mittlerweile täglich drei Anlieferungen durch das Zentrallager in Safenwil erfolgen. Mängel und Schäden an Fahrzeugen lassen sich so zügig beheben, da die benötigten Ersatzteile jeweils schon wenige Stunden nach der Bestellung in der Garage eintreffen. Stark verändert hat sich indes das Kundenverhalten. Immer mehr Kaufinteressenten informieren sich im Internet über neue Modelle, weshalb die Besucherfrequenz in den Ausstellungsräumen abnimmt. Diesem Trend versucht das Team des Autocenters Bern entgegenzuwirken, indem es verschiedene Veranstaltungen in der Garage durchführt. Mit gutem Erfolg: Events wie die

GreenNight, die LadiesNight oder die Lancierung von Neuheiten in einem speziellen Rahmen stossen auf lebhaftes Interesse. Die kommenden Jahre werden weitere Veränderungen mit sich bringen. Die Website des Autocenters Bern: www.emil-frey.ch/bern – ist immer aktuell. Auf ihr finden sich auch die neuesten Trends sowie hilfreiche Tipps und Tricks rund um das Automobil.

Die Waldegg-Garage im Berner Liebefeld

Emil Frey AG, Autocenter Bern Milchstrasse 3, 3072 Bern-Ostermundigen Telefon E-Mail

+41 31 339 44 44 autocenterbern@emilfrey.ch

www.emilfrey.ch/bern

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Geborgen und selbstbestimmt leben im Alter

Wer als älterer Mensch im Alltag dauerhaft nicht mehr ohne fremde Hilfe zurechtkommt, ist in den Häusern der Tertianum Wohn- und Pflegezentren gut aufgehoben. Die kompetenten Pflege- und Betreuungsteams legen grossen Wert auf Geborgenheit, Wertschätzung und Sicherheit für ihre Pflegegäste. Sie unterstützen diese im Alltag, ohne ihre Autonomie unnötig einzuschränken. So erhalten alle Gäste die individuelle Pflege und Betreuung, die sie benötigen. Lebensqualität im Alter hängt zu einem grossen Teil von der Selbstbestimmung des Alltags ab. Auch wer in manchen Belangen auf Unterstützung angewiesen ist, möchte sein Leben weiterhin individuell gestalten. «Manche 1 8

Gäste sind Frühaufsteher, andere schlafen lieber aus. Für sie verlängern wir die Frühstückszeit gerne bis elf Uhr», erklärt Roland Eckert, Leiter Region Bern. Sei es bei den Schlafgewohnheiten oder bei der Einrichtung der Zimmer, welche die Gäste grösstenteils selber mitbringen können – selbstbestimmte Lebensgestaltung ist ein zentrales Thema bei Tertianum. So erhalten die Gäste nicht einfach einen Pflegeplatz, sondern ein geborgenes Zuhause mit so viel Unabhängigkeit wie möglich und so viel professioneller Hilfe wie nötig. Ziel ist es, dass die Gäste möglichst gesund und in vertrauter Umgebung ein selbstbestimmtes Leben führen. «Mit einem abwechslungsreichen Veranstaltungsprogramm wollen wir gezielt kreative, kognitive und soziale Fähigkeiten erhalten, unterstützen und somit fördern», sagt Roland Eckert. Ob Gesellschaftsspiele, Gymnastik-Lektionen, gemeinsames Kochen und Backen oder Gedächtnistraining – das Aktivitäten-Angebot bietet für jeden Geschmack das Richtige. Vielfalt und Abwechslung sind auch die wichtigsten Zutaten in den Menus von Tertianum. Eine schmackhafte, saisonale und kreative Küche weckt die Freude am Essen. Täglich

stehen verschiedene Speisen zur Auswahl. Regionale Spezialitäten werden genauso berücksichtigt wie die Vorlieben der Pflegegäste. Ob in der Pflege, bei den Aktivitäten oder bei der Planung des Menuplans – bei Tertianum stehen stets die Menschen mit ihren Lebensgeschichten im Zentrum. Das heisst, jeder Gast erhält die Art an Zuwendung und Unterstützung, die er braucht. Dabei soll er sein Leben weitgehend so führen, wie es seiner Biografie und seinen Gewohnheiten entspricht.

Tertianum Management AG Hauptsitz Seminarstrasse 28, Postfach, 8042 Zürich Telefon E-Mail

+41 43 544 15 15 tertianum@tertianum.ch

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Liebevolle Pflege für Menschen mit Demenz Bei Tertianum erhalten Menschen mit Demenz ein Zuhause in familiärem Ambiente in geschützten und spezialisierten Wohngruppen. Pflege und Betreuung sind geprägt von Verständnis für die Einschränkungen durch die Erkrankung und von emotionaler Wärme. Mit individuellen Tagesstrukturen wird auch hier auf die spezifischen Bedürfnisse jedes einzelnen Gastes eingegangen. Die den Ansprüchen von Menschen mit Demenz angepassten Pflegewohngruppen sowie die

grosszügigen Aussenanlagen sind so angelegt, dass sich die Gäste selbständig und frei bewegen können. Gemeinsame Aktivitäten orientieren sich an der Alltagsnormalität des Lebens der Gäste vor dem Einzug in die geschützte Pflegewohngruppe. Tisch decken, Geschirr abräumen, Kochen und Backen – alle beteiligen sich nach ihren Möglichkeiten. Das Dabeisein zählt, nicht das Ergebnis. Spiel, Singen,

Malen und Werken bereiten Freude und schaffen ein Gefühl der Zusammengehörigkeit. Je nach Wunsch und Bedürfnis werden Angehörige einbezogen. «Es ist einfach immer jemand da und man nimmt sich Zeit für die Leute. Auch wenn sie das nicht mehr aktiv einfordern können», so Frau Müller*. Ihr an Demenz erkrankter Mann lebt seit mehreren Jahren im Wohn- und Pflegezentrum Rägeboge. *Namen geändert

Unsere Pflegespezialisten im Kreis Bern

Tertianum Chly-Wabere, Wabern

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Bewegung ist Leben – Leben ist Bewegung Bewegung ist die Basis für das Leben. Atmen, sprechen oder essen, für alles braucht es Muskeln, Sehnen und Gelenke. Sich anziehen, kochen oder gehen sind Aktivitäten, die viele Muskeln und zusätzlich eine komplexe Steuerung durch das Gehirn benötigen. Auf einem Bein hüpfen oder Tanzen sind anspruchsvolle Aktivitäten, welche von Körper und Geist Höchstleistungen erfordern. Bei allen Bewegungen sind zwei Dinge entscheidend: Mechanik und Steuerung. Die Mechanik im Sinne eines Systems, das Bewegungen durchführen kann, beim Menschen gehören dazu Knochen, Muskeln, Gelenke, Sehnen und Bänder. Die Steuerung, damit diese Teile richtig zusammenspielen, dafür ist das Gehirn mit dem Rückenmark und allen Nerven zuständig. Beide Systeme müssen in einem guten Zustand sein, damit Bewegung möglich ist. Umgekehrt hilft jede Bewegung, das System zu verbessern, zu trainieren. Wie viel Bewegung braucht der Mensch? Wie kann ich gesunde Bewegung in meinen Alltag einbauen? Und warum überhaupt? Die aktuellen Empfehlungen sprechen von 2 ½ Stunden pro Woche bei mittlerer Intensität oder 1 ¼ Stunden mit hoher Intensität, verteilt auf mehrere Tage. Als mittlere Intensität gelten beispielsweise Gehen, Velofahren oder Gartenarbeiten, als hohe Intensität Joggen, sportliches Velofahren, Schwimmen oder Langlauf. Ergänzend haben weitere Trainings ihren Platz, für Kraft, Gleichgewicht, Beweglichkeit oder Ausdauer. Hier haben dann alle «Sportarten» ihren Platz, von Tennis über Krafttraining bis zum Tanzen, vom Nordic Walking bis zum Turnverein. Regelmässige körperliche Aktivität hat einen grossen Einfluss auf die Gesundheit und das Wohlbefinden. So reduziert genügend Bewegung das Risiko für Darmkrebs um 30 bis 40% und für Brustkrebs um 20 bis 30%. Herz-Kreislauf-Erkrankungen können um 20 bis 35% und Schlaganfälle um 20 bis 30% reduziert werden. Positive Auswirkungen gibt es auch auf Diabetes Typ 2 und Bluthochdruck. Bewegung draussen in der Natur hat zusätzliche Effekte: Die Lungen 10 1

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werden mit frischer Luft gefüllt, man entdeckt spannende Dinge am Weg und das Gehirn kann so richtig auslüften. Schon ein kurzer Spaziergang oder eine gemütliche Wanderung bringt eine Auszeit zum Alltag und Abwechslung zur täglichen Routine.

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physiobern ist der Kantonalverband Bern des Schweizer Physiotherapie Verbandes. Mitglied sind über 1400 Physiotherapeutinnen im Kanton Bern. Davon sind 700 selbstständig tätig und über 500 sind angestellt in einem Spital oder in einer grösseren Praxis. Physiotherapie ist eine selbständige Disziplin im Gesundheitswesen. Physiotherapeutinnen arbeiten eng mit Ärzten, Pflegefachpersonen und weiteren Berufspersonen im Orange Gesundheitswesen zusammen. Ziel der Magenta: 30 % Physiotherapie ist die Verbesserung der Yellow: 80 % Lebensqualität und die Behebung oder Linderung von körperlichen FunktionsBlau störungen und Schmerzen. PhysiotheCyan: 100 % rapeutinnen beraten, behandeln Magenta: 85 % und begleiten Menschen von der Geburt bis zum Lebensende. Sie sind Expertinnen für alle Aspekte des Bewegungsapparates und der Bewegung, sei es draussen im Freien, zuhause in der Wohnung, im Sportverein oder bei der Arbeit. Weitere Informationen und eine Therapeutin in Ihrer Nähe finden Sie auf Grau: Black www.physiobern.info und auf 40 % Schwarz: Black 100 % www.physioswiss.ch.

Und wenn es zwickt und zieht? Wenn das Gehen mühsamer wird und das Herz rasch zu rasen beginnt? Gerade dann ist Bewegung doppelt wichtig. Mit Unterstützung Ihrer Physiotherapeutin suchen Sie nach passenden Aktivitäten. Sie analysiert die Einschränkungen und hilft Probleme zu lösen: Die Beweglichkeit wird verbessert, die Schmerzen werden gelindert, Kraft und Ausdauer wird verbessert oder das Gleichgewicht wird wieder geübt. Mit Ihrer Physiotherapeutin finden Sie wieder Motivation und Freude an der regelmässigen Bewegung.

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BigFriends – Wir lieben Sport Dein kompetenter Ansprechpartner im Ausdauersport Der Kunde steht bei BigFriends im Zentrum. Mit grösstem Wert auf persönlich individuelle Beratung, kombiniert mit einer hohen fachlichen Kompetenz, Freundlichkeit und exklusiven Produkten macht BigFriends den Einkauf zum Erlebnis. An drei Standorten bietet der Sportfachhandel BigFriends in den Sportarten Bike, Running, Triathlon, Langlauf und Functional Training ein breites Sortiment für Ausdauersportler. In Bern finden Sie ein dynamisches Team, welches auf Running, Triathlon, Langlauf und Functional Training spezialisert ist. Mit Thun haben Sie Ihren Spezialisten rund um das Thema Bike und Langlauf gefunden. Und in Naters konzentriert sich das kompetente Team ausschliesslich auf Velos aller Art. Radsportfans finden bei BigFriends, was das Herz begehrt. Die breite Markenpalette sowie grosse Vielfalt an unterschiedlichen Zweirädern, die vom City Velo über Rennrad und Mountainbike bis hin zum E-Mountainbike oder mobiltiy E-Bike geht, lässt praktisch keinen Kundenwunsch offen, und wenn doch, wissen die kompetenten Mitarbeiter, wie sie der Kundschaft zum Traum-

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bike verhelfen können. Bei BigFriends wird nicht nur geschraubt, die Mitarbeiter der Bikeshops sind allesamt selbst grosse Zweiradfans und bringen neben ihrer Begeisterung auch sehr viel Erfahrung mit. «Mit unseren Bike-Teams möchten wir allen Zweiradfans, egal ob Rennvelofahrer oder Downhiller, unsere grenzenlose Begeisterung für den Bikesport näherbringen» – BigFriends. Aber auch die Läufer, Triathleten und Fitnessbegeisterten kommen bei BigFriends nicht zu kurz. Im Shop Bern findet sich eine breite Auswahl an Schuhmarken und Modellen sowie ein buntgemischtes Sortiment an Ober- und Unterbekleidung und Accessoires. Auch hier setzt das BigFriends

Unternehmen nicht nur auf ein hochkompetentes Team, wenn es um individuelle und persönliche Beratung geht oder darum das richtige Material zu finden, sondern vor allem auch auf unglaublich viel und jahrelange Erfahrung der Mitarbeiter als (Profi-)Sportler. «Vom Sportler – für den Sportler! Gerne teilen wir mit Dir unsere Leidenschaft und unterstützen Dich mit unserer langjährigen Erfahrung im Bereich Running, Biking, Triathlon, Langlauf und Functional Training» – BigFriends. Um dieses Rundum-Paket zu vervollständigen, bietet BigFriends ergänzend zur kompetenten Beratung und den professionellen Produkten auch Mental Coachings und Ernährungsberatung an.

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BigFriends – Wir lieben Frauenpower Women Only Die Sonne steht bereits tief über dem Horizont und der Himmel gleicht einem feurigen Inferno. Eine Gruppe Bikerinnen zeichnet sich in der Ferne gegen den leuchtenden Hintergrund ab. Wie eine schwarze Perlenkette fahren sie am Bergkamm entlang, perfekt aufgereiht, Bikerin an Bikerin. Die Guide (oder die Guidine, wie sie sich ab und zu scherzhaft nennt) macht noch kurz ein Bild von der Szene, bevor sie sich von dem Anblick losreisst und mit ihrem Bike der Gruppe hinterher jagt. Wie ausgemacht warten die Frauen bereits am Ende des Trails. Man hört die Gruppe schon von weitem. Die Stimmung ist ausgelassen. Es wird geplaudert, gelacht und gefachsimpelt. Es wird kurz durchgezählt, alle da! Der Fahrtwind begleitet die Gruppe noch nach Thun, wo man bei einem gemütlichen Kaffee oder Bier noch eine Weile zusammensitzen wird. Über fehlende Gesprächsthemen konnte man sich ja noch nie beklagen ... Seit mehr als zwei Jahren treffen sich von Mai bis Oktober die Bikerinnen des Ladies Biketreffs Thun beim Bikeshop von BigFriends, um gemeinsam eine Runde zu drehen. BigFriends hat sich zu Herzen genommen, den sportlichen Frauen der Region etwas zu bieten. So sind nicht nur die Biketreffs entstanden, sondern ein ganzes Projekt mit dem Namen «Women Only by BigFriends». Seit langem kämpfen Frauen um Emanzipation und darum, Unterschiede zu den Männern auszumerzen, wo es Unterschiede auszumerzen gibt. Es gibt jedoch auch Unterschiede, die durchaus gepflegt werden dürfen und auch sollen. Denn wir alle wissen: Frauen unterscheiden sich sowohl physisch als auch psychisch von den Männern und das ist auch gut so. Was sind denn die Unterschiede, die 14 3

es zu pflegen gilt? Hier mal einige Beispiele. Da wäre zum Beispiel die Kommunikation. Frauen tauschen sich sehr gerne mit Gleichgesinnten aus. Der soziale Faktor ist ein wichtiger Aspekt in ihrem ganzen Tun und Handeln und nicht selten der entscheidende Antrieb. Ein weiterer Aspekt ist die Vielfältigkeit. Fragt man Männer nach ihrem Hobby, so erhält man als Antwort oft ein «Ich spiele Fussball.» oder «Ich fahre Rennrad.». Punkt! Bei Frauen hört sich das schon anders an, zum Beispiel: «Hmm, also jetzt im Frühling fahre ich ab und zu Mountainbike, im Winter bin ich dann im Spinning oder im Pilates, und dann habe ich da noch meine Jogginggruppe, mit der ich jeden Donnerstag unterwegs bin. Ach ja, und kürzlich habe ich diesen Yoga-Kurs besucht, weil meine Freundin da auch hingeht, das war toll.» Diesen Unterschieden zwischen Mann und Frau möchte BigFriends Rechnung tragen. Nun bietet «Women Only by BigFriends», wie bereits erwähnt, noch viel mehr als die Biketreffs. Es wird ein ganzes Jahresprogramm erstellt, welches die unterschiedlichsten

Sportarten beinhaltet. Da wäre zum Beispiel ein Telemark-Schnuppertag, Langlaufkurs, Fyrabe-Bike im Wallis, Stand-Up Paddling, Trailrunning oder auch noch eine Vollmondwanderung mit Fondueplausch. Nach dem Motto «von Frauen für Frauen» bietet eine Gruppe sportbegeisterter Ladies anderen Frauen die Möglichkeit, sich gemeinsam zu bewegen und Spass zu haben. Dabei zählt nicht nur die sportliche Leistung, sondern primär auch der soziale Faktor. Die meisten der Events sind kostenlos und man versucht auch die Bürokratie auf ein Minimum zu beschränken. Es geht darum, den sportlichen Frauen der Region eine Plattform zu bieten und sie zu verknüpfen. Die Kommunikation zu den Events läuft fast ausschliesslich über Facebook. Es wurde eine geschlossene Gruppe mit dem Namen «Women Only by BigFriends» erstellt, der ausschliesslich Frauen beitreten dürfen. In dieser Gruppe werden die Detailinfos zum Jahresprogramm publiziert, Infos zu spontanen Angeboten oder den Biketreffs werden


BigFriends – think BIG stay Kurse & Treffs FRIENDS BigFriends lebt und liebt den Sport vor allem im Team. Dabei wird das CommunityLeben sowohl aktiv bei den verschiedenen Treffs und Jahresprogrammpunkten als auch auf den unterschiedlichen digitalen Kanälen gepflegt. Ganz gleich ob Stammkunde, Profi- oder Gelegenheitssportler – bei der BigFriends Community ist jeder herzlich willkommen! Nähere Informationen und genaue Daten fi ndet man auf der Website www.bigfriends.ch TREFFS • Ladies Bike Treff – jeden Montag, 18.30 Uhr (Mai bis Oktober) – Thun • Bike Treff – jeden Donnerstag, 18.30 Uhr (das ganze Jahr) – Thun

darin bekannt gegeben und tolle Erinnerungsfotos von den letzten gemeinsamen Momenten ausgetauscht. In dieser Gruppe ist wirklich «jedefrau», von Pro Sportler bis hin zur Gelegenheitsjoggerin herzlich willkommen und BigFriends gibt sein Bestes, um jedem Typ Frau etwas zu bieten! Auch auf Instagram kann man die Aktivitäten der Community toll mitverfolgen. «Du fährst wie’n Mädchen!» Diese Aussage wurde bisweilen etwas despektierlich unter Jungs verwendet, wenn ein gewisses Niveau nicht erreicht wurde. Wir sagen: «Ja, wir fahren wie Mädchen, also zieht euch warm an, Jungs!» Frauen sind anders als Männer, das ist uns allen klar. Diesen Unterschieden darf aber durchaus Respekt und Aufmerksamkeit geschenkt werden. Und das hat sich «Women Only by BigFriends» ganz gross zum Ziel gesetzt. Ladies, kommt doch mal mit, Ihr seid alle herzlich willkommen! Lassen wir es krachen.

PROGRAMM • Ladies Trail Week, Bike-, Rennrad- & Laufwoche in Giverola KURSE • Mental Coaching • Ernährungscoaching • Techniktraining Laufen – Bern & Thun • Grundtechnikkurs MTB/E-MTB – Thun • Ladies MTB Technikkurs – Thun & Münsingen • Ladies Mech-Kurse – Thun & Münsingen • Langlaufkurs (Skating) - Ladies • Telemark Schnupperkurs - Ladies LADIES - Jahresprogramm • Ladies Roadbike – Münsingen • Ladies Testday für Bike und Rennrad – Thun & Münsingen • Fyrabe Biken - Wallis • Vollmondwanderung zur Windegghütte • Vollmond SUP – Thun • Big SUP Event - Thun • SUP Seeüberquerung - Thun • Trailrunning Day – Run the Alps • Bike Weekend - Wallis • Relaunch

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Hilfe kennt viele Wege Text und Interview: Thomas Bornhauser Wohl kaum eine andere Institution in der Schweiz ist derart mit ihrem Namen verbunden wie die Glückskette mit Roland Jeanneret. Manchmal hat man gar den Eindruck, man kenne Jeanneret auch heute noch auf der Strasse besser als die Sammelaktion Glückskette… Roland Jeanneret, Sie sind eine Art Vorbild. (Erstaunt) Wie soll ich das verstehen? Seit Ihrer Pensionierung sind Sie diskret von der Bühne abgetreten, dies im Gegensatz zu zahlreichen anderen aus Showbiz, Politik und Wirtschaft, die keine «Hundsverlochete» auslassen, um sich in Erinnerung zu rufen… Ach so – ich habe meine Person eigentlich nur dort ins Spiel gebracht, wo es um Glaubwürdigkeit und Vertrauen gegangen ist. Organisationen sind oft unpersönlich, schwer fassbar. Spenden und Helfen im Katastrophenfall hat aber – neben Professionalität – sehr viel mit Gefühl zu tun, Spenden laufen eher über den «Bauch als über den Kopf». Bei der Stiftung Glückskette, die wohl eine der bestfunktionierenden Sammelaktionen im Land ist, ging es mir immer um diese Präsenz und Glaubwürdigkeit, nicht um meine Person. Aber jetzt sind Sie fürs breite Publikum etwas in der Versenkung verschwunden… Das mag gegen aussen so aussehen – ich habe aber seit meiner Pensionierung vier Bücher geschrieben, moderiere zahlreiche Talks und Anlässe, engagiere mich bei einem Jugend- und einem Senioren-Radio, fotografiere viel – vor allem Bodenbilder – und bin noch immer humanitär tätig. Sie haben vor Kurzem mit «I care for you» bei der Gründung einer CrowdfundingPlattform mitgeholfen – mit welcher Absicht? «I care for you» unterstützt kleinere Hilfswerke und Einzelaktionen ausschliesslich humanitärer und sozialer Natur, ergänzt grosse Hilfswerke mit kleineren Projekten, ist nicht gewinnorientiert und deshalb auch steuerbefreit. Wir haben bereits Dutzende von Projekten mit rund einer halben Million Franken unterstützt und wachsen jeden Monat.

Wie finanziert sich «ICFY» und wie unterscheidet es sich zum Beispiel von «wemakeit»? «I care for you» hilft Menschen, Familien, manchmal auch Tieren in Not oder Projekten für Schulen oder für Dörfer in ärmeren Ländern. Hilfe kennt viele Wege – einige laufen über uns. Drohnen zur Vermeidung von tödlichen Verletzungen von Rehkitzen beim Mähen, Material für Drittwelt-Schulen, ein Therapiepferd für eine Blindenschule, Sprachkurse für Emigrantinnen, Finanzierung einer Operation für ein schwerkrankes Kind – es gibt Dutzende von Beispielen solcher Hilfen. Bei erfolgreicher Finanzierung werden für professionelle Beratung, erfahrene Umsetzung von Sammelideen, Kreditkartenund Inkassogebühren usw., bescheidene zehn Prozent Beteiligung verlangt, bei

Nichterreichen des Sammelziels wird nichts verrechnet. Der Versuch, für sein Projekt Geld zu finden, ist demnach risikofrei. Kurz: Roland Jeanneret kanns einfach nicht lassen… Genauso ist es – und so soll es möglichst lang noch bleiben!

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ALUAG.CH EXKLUSIVE IMMOBILIEN UNSERE UNABHÄNGIGKEIT FÜR IHRE ZIELE ALUAG.CH IMMOBILIEN, die Aktivsten unter den Immobilienagenturen, zur höchsten Zielerreichung für Sie!

menarbeit mit Kunden beste Leistungen zur vollen Zufriedenheit der Kunden und Auftraggeber erreicht werden. Professionelle Arbeit wird nach der erfolgreichen Methode der stetigen Verbesserung mit grosser Überzeugung gelebt.

ALUAG.CH EXKLUSIVE IMMOBILIEN Die Nachfolgeplanung von Immobilien und damit für alle Arten von Eigentum oder Miteigentum will wohl überlegt sein. Lukas Lüscher und Urs Lüthi, die Gründungspartner und Inhaber der ALUAG Gruppe, erinnern sich an viele Objekte, Firmen und Portfolios, für welche zielorientiert und bedürfnisgerecht die Nachfolge gefunden wurde. Im Gespräch mit dem sympathischen, motivierten und gut ausgebildeten Team in Bern Espace Mittelland und dem wachsenden Team im Raum Greater Zurich Area wird erkennbar, dass durch Teamspirit und enge Zusam-

Vermögenswerte Immobilien Ein Haus kaufen oder verkaufen ist mit viel Lebensinhalt und Emotionen verbunden, Wünsche beim Käufer, Erinnerungen beim Verkäufer. Genau deswegen ist es für uns oberste Priorität, diese wahrhaftigen und persönlichen Wünsche zu kennen bzw. erfüllen zu können. Denn nicht nur eine Anlage- oder Renditeimmobilie ist wertvoll. Jede Wohnimmobilie ist eine Wertanlage, emotional und rational. Diese beiden Punkte wertschätzend zu verbinden, erkennen wir als eine unserer grössten Fähigkeiten. Der Wert eines Hauses kann nur mittels entspre-

chender Fachkenntnissen bewertet werden. Beurteilt werden Markt, Lage, Alter und Zustand mit der baulichen Substanz des Hauses. Die Zusammenfassung dieser Faktoren nennt sich Einwertung. Diese Ein- wertung ist bei ALUAG.CH beim erstmaligen Kontakt kostenlos. Der Aufwand, der hier eingesetzt wird, gibt uns die Möglichkeit, unsere Fachkompetenz den Liegenschaftsbesitzern zu beweisen, denn nur Fachkompetenz hinterlässt Vertrauen. ALUAG.CH hat schweizweite Erfahrungswerte im Immobilienverkauf mit Büros in Bern, Thun, Murten, Solothurn, Zürich und Zug . Regional, national und auch über die Grenzen hinaus werden täglich zur Zufriedenheit der Kunden beste Leistungen erbracht. Überzeugen Sie sich selbst. Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme.

ALUAG.CH EXKLUSIVE IMMOBILIEN SCHWEIZ Region Bern Mittelland Mettlengässli 2, 3074 Muri b. Bern Telefon +41 31 950 22 11 E-Mail bern@aluag.ch Region Zürich – Greater Zurich Area Standortaufbau Telefon +41 31 950 22 11 E-Mail zurich@aluag.ch Region Thunersee Oberland Obere Hauptgasse 40, 3600 Thun Telefon +41 33 227 30 00 E-Mail thun@aluag.ch Region Les Trois-Lac, Seeland Hauptgasse 8, 3280 Murten Telefon +41 26 655 10 30 E-Mail murten@aluag.ch Region Kanton Solothurn Hauptstrasse 14, 4562 Biberist Telefon +41 32 322 11 66 E-Mail solothurn@aluag.ch Region Zentralschweiz Rosenweg 8b, 6340 Baar b. Zug Telefon +41 31 950 22 11 E-Mail info@aluag.ch

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Multimediale Umsetzungen aller Art aus einem Guss Sie stehen vor einem riesigen Bürogebäude mit Dutzenden von silbernen Firmenschildern und suchen jenes Unternehmen, bei dem Sie in Kürze eine Besprechung haben. Vor lauter Schildern finden Sie den gesuchten Namen nicht auf Anhieb. Tempi passati. Die screenpro AG in Münsingen und Volketswil ist auf «Digital Signage» spezialisiert: Hochauflösliche Displays eröffnen Unternehmen völlig neue Möglichkeiten der Kommunikation. Aber nicht nur das: screenpro AG ist in dieser digitalen Welt Trendsetterin, auch für Unternehmen, die sich bei Messen oder Events nicht bloss durch ihr Dienstleistungsangebot, sondern auch durch ihre Art der Kommunikation von der Konkurrenz abheben wollen. «Und nun erklären Sie den Leserinnen und Lesern dieses Magazins doch einmal in einem Satz, was Ihre Firma so alles zu bieten hat.» Michael Bruderer, Geschäftsführer bei screenpro in Münsingen (Volketswil ist ein

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weiterer Standort des Unternehmens), schmunzelt: «Keine einfache Vorgabe, die Sie mir da geben…», weshalb er uns die «Ein-Satz-Antwort» schuldig bleibt. Das ist aber nicht auf Überforderung zurückzuführen, denn der Einsatz von digitaler Kommunikation ist heutzutage schier unbegrenzt. In dieser Reportage möchten wir Ihnen einige der Möglichkeiten vorstellen, damit Sie auch sehen, weshalb man auf die Frage nicht in einem Satz antworten kann. Digitale Kommunikation im Alltag Hand aufs Herz – und um die Nichtantwort von Michael Bruderer zu rechtfertigen: Überlegen Sie sich doch einmal, wo Sie in Ihrem eigenen Alltag überall mit digitaler Kommunikation in Kontakt kommen? Das vielleicht älteste Beispiel ist möglicherweise der Teletext, wo Sie sich mit News schnell aufdatieren können, sofern Sie das nicht längst online tun. In Bahnhöfen und Flughäfen wird zeitaktuell informiert, in der Hotellobby sehen Sie sofort, in welchem Saal Ihr Kongress stattfindet, wo Sie dann auf einer oder mehreren Videowänden zu einem bestimmten Thema informiert werden. Und, jede Wette: Es wird nicht mehr lange dauern, bis Sie in den Supermärkten keine Papierpreisanschriften mehr an den Regalen, sondern digital sichtbare Preisangaben vorfinden werden. Aktuelle Informationen werden Ihnen in Einkaufszentren schon heute digital kommuniziert. Doch davon später.

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Digital Signage Hier wären wir bei unserem Beispiel von vorhin, in der Hotellobby. Die Einsatzmöglichkeiten von Digital Signage sind vielfältig und die Vorteile im wahrsten Sinne des Wortes … augenfällig: Inhalte können problemlos und mit geringem Aufwand durch den Betreiber oder durch seine Kommunikationsagentur jederzeit, bei Bedarf auch via Internet von überall aus, ersetzt oder ergänzt und mit Echtzeit-Informationen (News, Wetterdaten) kombiniert werden. Zudem ist es auf einfachste Weise möglich, bewegte Inhalte wie Filme und Animationen zu zeigen. Mittels Touch-Oberfläche können Sie die Userinnen und User miteinbinden und interaktive Inhalte vermitteln. screenpro sorgt für ein attraktives, auf Ihre Corporate Identity abgestimmtes Layout, damit Sie unverwechselbar bleiben. Touch-Infosysteme Sie sind ebenso elegant wie nutzbringend: Die Infopulte und -säulen mit MultitouchDisplays. Mit den vielseitig einsetzbaren und robusten High-Tech-Geräten bieten Sie Ihren Besucherinnen und Besuchern bestens aufbereitete Informationen aller Art an, sei es zur interaktiven Produkte- oder Firmenpräsentation, zur Unterhaltung, zur Orientierung oder zu Weiterleitungszwecken. Diese Infoterminals von screenpro leisten Ihnen an Messen oder Events, in Firmengebäuden, in Besucher- oder Shoppingzentren oder direkt am Point of Sale nützliche Dienste.

Interaktive Inhalte wie im Westside Die Inhalte für High-Tech-Geräte sollten doch etwas mehr als nur reine Information bieten. Sie sollen den Betrachter fesseln, überraschen, ihn unterhalten und Spass bereiten, während er gleichzeitig Ihre Message zu sehen bekommt. Wenn Sie das nächste Mal im Freizeit- und Einkaufszentrum Westside sind, schauen Sie sich um. Die digitale Kommunikation wird von der Centerleitung Westside in Zusammenarbeit mit screenpro realisiert. Und Sie ist, in aller Bescheidenheit, Weltklasse. Auch für Ausstellungen und Messen Messen sind das wichtigste Stelldichein der Branche. Mit einem professionellen und Ihrer Corporate Identity entsprechenden Auftritt ziehen Sie Ihre Kundschaft in den Bann. screenpro begleitet Sie dabei, den Besucherinnen und Besuchern an Ihrem Stand attraktive audiovisuelle Botschaften zu vermitteln und Interessierte mit digitalen Informationen

über Ihr Unternehmen, Ihre Dienstleistungen und Ihre Angebote zu versorgen. screenpro stellt sicher, dass alle benötigten Elemente für Ihren Messeauftritt schon in einem sehr frühen Prozessstadium in ein Gesamtpaket eingebunden werden, damit eine perfekte Inszenierung mit einem einheitlich wirkenden Bild entsteht. Screens in allen Variationen – auch mit Touch-Unterstützung –, Projektionslösungen, Konsole-Installationen oder die Einbindung von Tablets gehören zu den Spezialitäten von screenpro. Und nun, liebe Leserinnen und Leser, wissen Sie auch, weshalb es Michael Bruderer schlicht nicht möglich ist, in einem einzigen Satz alles über das Dienstleitungsangebot von screenpro aufzuzählen. Auf einen Nenner bringen lässt sich die Sache allerdings schon, nämlich mit: Professionalität im Bereich audiovisueller Kompetenz.

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Nicht nur Austernblätter, Blutampfer, Colakraut & Co …

… spielen dort, wo mit Leidenschaft gekocht wird, eine entscheidende Rolle. Auch alle anderen, mehr oder weniger bekannten Kräuter, Gräser, Blüten und Sprossen sind heute nicht mehr wegzudenken aus der wundervollen Welt des Küchengrüns. Nichts kommt an das Aroma dieser einheimischen und exotischen Freunde heran, wenn es um raffinierte Nuancen geht, um das besondere Etwas, das zwischen Essen und Geniessen entscheidet. Sogar Dosen-Ravioli schmecken besser nach der Zugabe von etwas Koriander, Maggikraut oder Basilikum, je nach Gusto!

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Das Auge isst mit, deshalb wird in jedem brauchbaren Speiselokal dem Arrangement auf Tellern und Platten dieselbe Aufmerksamkeit geschenkt wie der sorgfältigen Auswahl von Produkten und Zutaten und dem Vorgang am Herd. Gut und gesund kochen ist lernbar, frisches Grün ist saisonal verfügbar aus dem Garten, aus dem Kistchen auf der Terrasse, aus dem Topf vor dem Küchenfenster oder auf dem Markt. Was man nicht selber ziehen kann, ist im Fachhandel erhältlich, warum also sollen die liebevoll zubereiteten, kunstvoll angerichteten und dekorierten Speisen, die wir im Gourmet-Restaurant bewundern, nicht auch zu Hause Gaumen, Auge und Herz erfreuen? Wer erstklassige Qualität schätzt und das ganze Jahr aus dem Vollen schöpfen will, muss nicht auf frische Kräuter verzichten, weil viele davon im Regal seines gut sortierten Detaillisten sind. Aber wie gelangen sie täglich frisch dorthin? Woher kommen sie? Wer hat sie gepflanzt? Ganz einfach: Unter der Leitung von Adrian und Stefan Egli, beide Inhaber und Geschäftsführer des ISO-zertifizierten Familienbetriebs Egli’s frische Küchenkräuter AG, werden am Berner Stadtrand auf zirka zehn Hektaren Anbaufläche unter dem Banner «Gesunde Frische» unter nachhaltigen Richtlinien all die Kräuter gezogen, gepflegt und geerntet, welche die moderne Küche bereichern und auszeichnen.

Herr Egli, wie ist die Egli’s frische Kräuter AG entstanden? Stefan Egli: Unser Vater, Hansueli Egli, musste, als Jüngster in der Familie, den elterlichen Betrieb gegen seinen Willen übernehmen. Als Querdenker suchte er immer nach Nischen und Möglichkeiten, um seinen traditionellen Beruf zwar branchennah, aber vielseitiger und damit für ihn interessanter auszubauen. Der Startschuss zur heutigen Situation war die Anfrage eines Detailhändlers um 1981, ob man für ihn frische Küchenkräuter produzieren könne. Natürlich wurde der Pioniergeist unseres Vaters von anderen Bauern belächelt, aber er erkannte das zukünftige Potential, machte unbeirrt weiter und die Kräuter wurden zu einem gefragten Produkt auf dem Markt. Mein Bruder und ich teilten seine Vision. So entwickelte sich aus einem traditionellen Bauernbetrieb ein zwar hoch technisch geprägtes, aber im Kern immer noch landwirtschaftlich nahes, Unternehmen. Wie kommen Ihre frischen Kräuter zum Endkunden? Direkt beliefern wir den Belieferungsgrosshandel sowie den Detail- und den Abholgrosshandel. Damit sind wir in jedem Segment vertreten: Durch den Grosshandel erreichen wir die Gastronomie und durch den Detailhandel die private Kundschaft, die unsere


den entlegensten Winkeln der Welt als Teil der Ferien-Erinnerung mit nach Hause und möchten für sich und ihre Gäste nachkochen, was ihnen aus der orientalischen Küche so toll geschmeckt hat. Fast alle exotischen Rohprodukte sind hier erhältlich, deshalb ist es unsere Aufgabe, die passenden frischen Kräuter zu liefern. Besonders Gewächse aus Thailand und Indien sind beliebt und haben zum Teil als exotische Zugabe Einzug gehalten in unsere traditionelle Küche. Was wir vor 10 bis 15 Jahren nur vom Hörensagen kannten, produzieren wir heute täglich. Diese ständige Anpassung an Trends, die kulinarische Entwicklung und die damit verbundenen steigenden, berechtigten Ansprüche unserer Kundschaft machen unseren Beruf spannend und interessant.

Produkte im Regal des Grossverteilers und im Detailfachgeschäft findet. Wir beliefern täglich Kunden in der ganzen Schweiz, teilweise sogar mehrmals. Die Grossregion Bern–Seeland betreuen wir mit unserer eigenen Fahrzeugflotte, zirka 40 % unserer Abnehmer werden durch renommierte Trans-

Egli’s frische Küchenkräuter AG

portunternehmen beliefert. Sie sehen, hinter diesen kleinen Büscheln Kräuter im Regal stecken nicht nur eine wissenschaftlich orientierte Produktion und Verarbeitung, sondern auch eine personelle, administrative und logistische Meisterleistung, von uns bis zum Endkunden. Warum braucht es diese Vielzahl an Kräutern? Einen Salat kann man immer variieren. Wenn gerade kein Kopfsalat verfügbar ist, kann man einen Eisberg, Batavia, Lollo Frisée oder sonst was nehmen. Wenn ich aber für einen Kartoffelsalat Majoran benötige, muss es Majoran sein, nichts anderes kann sein Aroma ersetzen. Dasselbe gilt für alle Rezepte, deren typischer Geschmack nur mit dem einen bestimmten Kraut erreicht wird. Reisende bringen Rezepte aus

Wie beliebt sind essbare Blüten? Am Anfang wurden sie vorwiegend als dekoratives Highlight in der Gastronomie verwendet, heute werden sie bereits vermehrt im Detailhandel angeboten und sind verantwortlich für den Stolz vieler Hausfrauen und Hobby-Köche über ihre originell präsentierten Tellern. Welches sind in Ihrem Metier die grössten Herausforderungen? Im Vordergrund stehen natürlich das Wetter für die Produktion und wetterbedingte oder stauindizierte Verkehrsbehinderungen für die Logistik. Mit beidem müssen wir leben und wir wissen aus Erfahrung, wie wir damit umgehen müssen. Auch die Motivation des Personals zu ständiger Bestleistung auf jeder Stufe des Produktionsprozesses gehört dazu. Hier, wie überall, helfen lösungsorientiertes Denken und Handeln und ein gutes Betriebsklima.

Riedeggweg 70c, 3020 Riedbach / Bern Telefon E-Mail

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Kompetenzzentrum für zahnärztliche Implantologie an den ZMK der Universität Bern Die Zahnmedizinischen Kliniken der Universität Bern (ZMK Bern) sind ein international bekanntes Kompetenzzentrum für die zahnärztliche Implantologie, mit Aktivitäten in der Forschung, Ausbildung und Patientenbehandlung. Diese Entwicklung begann Anfang der Siebzigerjahre Jahre durch Prof. André Schroeder, der damals an den ZMK Bern bahnbrechende Forschungsprojekte durchführte, welche die Grundlagen für die moderne Implantattherapie in der Zahnmedizin legten. Ab Mitte der Achzigerjahre wurde die Aufbauarbeit durch die jüngere

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Generation von Dozenten und Professoren konsequent weitergeführt. Heute gehören die ZMK Bern zu den weltweit bekanntesten Universitätszentren in der Implantologie, mit Aktivitäten in den Bereichen Forschung, Ausbildung und Patientenbehandlung. Dieses Renommèe wurde durch unzählige präklinische und klinische Forschungsprojekte aufgebaut, die seit mehr als 30 Jahren in den besten Fachzeitschriften publiziert werden. Für das internationale Renommee ebenso wichtig sind die regelmässig in Bern durchgeführten Kongresse im Kongresszentrum Kursaal Bern, die viele Zahnärzte aus dem In- und Ausland nach Bern locken. Sicherheit der Implantatbehandlung Die an den ZMK Bern angebotenen Implantatbehandlungen zeichnen sich durch ausgezeichnete Langzeitergebnisse aus. Eine kürzlich publizierte Zehnjahresstudie zeigte

eine Misserfolgsrate von knapp zwei Prozent, was überdurchschnittlich gering ist. Heute werden meistens teilbezahnte Patientinnen behandelt, bei denen einzelne Zähne oder Zahngruppen ersetzt werden müssen. Ganz zahnlose Patienten haben in den letzten Jahren dank den grossen Erfolgen mit der Zahnprophylaxe deutlich abge nommen. Exzellente Infrastruktur für Radiologie und Implantatchirurgie Die Implantatbehandlung gliedert sich in einen chirurgischen und einen prothetischen Teil, Grundlage ist eine detaillierte klinische und radiologische Abklärung. Dazu steht eine topmoderne digitale Röntgenanlage aus Japan zur Verfügung, welche 3D-Bilder mit hervorragender Bildqualität ermöglicht. Die meisten Implantatoperationen werden an der Klinik für Oralchirurgie (Prof.


Daniel Buser) durchgeführt, wo ein erstklassig ausgerüsteter Operationstrakt zur Verfügung steht. Pro Jahr werden knapp 800 Patientinnen und Patienten operiert, rund 70% in enger Zusammenarbeit mit zuweisenden Zahnärzten aus der Privatpraxis. Durch diese hohen Patientenzahlen konnte eine grosse chirurgische Erfahrung aufgebaut werden. Weisen Patienten spezielle Probleme mit dem Zahnfl eisch auf, erfolgt die Behandlung durch die Klinik für Parodontologie (Prof. Anton Sculean). Modernste digitale Implantatprothetik Erfolgt die ganze Behandlung an den ZMK, so wird die prothetische Therapie an der Klinik für Rekonstruktive Zahnmedizin (Prof. Urs Brägger) durchgeführt. Dabei kommen die modernsten digitalen Techniken zur Anwendung, die unter anderem auch eine kostengünstigere Zahntechnik ermöglichen. In den letzten Jahren hat der Anteil der betagten und hochbetagten Patientinnen deutlich zugenommen, welche mit Implantaten behandelt werden, um die so wichtige Kaufunktion für die Patienten aufrechtzuerhalten oder zu verbessern. Diese Patienten werden auf der Abteilung für Gerodontologie (Prof. Martin Schimmel) prothetisch versorgt, welche darauf spezialisiert ist. Sind neben der Implantattherapie auch Füllungen oder Wurzelbehandungen bei Zähnen nötig, erfolgt die prothetische Behandlung oft auch an der Klinik für Zahnerhaltung (Prof. Hendrik Meyer-Lückel).

Klinik für Oralchirurgie und Stomatologie Sekretariat Prof. D. Buser Freiburgstrasse 7, 3010 Bern Telefon Fax E-Mail

+41 31 632 25 98 +41 31 632 98 84 renate.balz@zmk.unibe.ch

Alle Fachdisziplinen der Zahnmedizin unter einem Dach Es ist eine Stärke der ZMK Bern, dass all diese Disziplinen der Zahnmedizin unter einem Dach zur Verfügung stehen, und dass die Teams eine ausgezeichnete Zusammenarbeit pfl egen. Ziel der Behandlung sind erstklassige Behandlungsergebnisse und eine erstklassige Servicequalität.

Die Behandlungen erfolgen entweder durch sehr erfahrene Chef- und Oberärzte, oder dann durch Assistenzzahnärzte in Weiterbildung. Wer die Behandlung durchführt, hängt einerseits vom Schwierigkeitsgrad der Behandlung ab, andererseits aber auch vom Wunsch der Patienten.

www.zmk.unibe.ch

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Ein Quantensprung in der Kieferorthopädie Es kommt leider nicht selten vor, dass Kinder oder Teenager wegen einer Fehlstellung der Zähne oder einer sichtbaren Zahnspange gehänselt, ja sogar ausgelacht, werden. Keine einfache Situation, weder für das Kind, noch für seine Eltern. Diese Zeiten gehören jedoch der Geschichte an. Dank einer neuen Technik für unsichtbare Schienen und Spangen. Dr. med. dent. Jasper van den Hoek ist ein Kieferorthopäde mit Praxen in Bern und Düdingen, der diese Technik schon sehr lange und mit grossem Erfolg anwendet. Auch für Erwachsene. Wir gehen mit Ihnen eine Wette ein: Bei vielen Menschen – gleich welchen Alters – werden Sie nie darauf kommen, dass sie eine Zahnspange tragen. Zwar tun sie das, aber diese neuartigen «Apparaturen» (so der

Aligner

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Dr. med. dent. Jasper van den Hoek

Fachbegriff) zur Korrektur von Kiefer- oder Zahnfehlstellungen sind … unsichtbar. Davon ist hier die Rede.

Kunststoffschiene (Aligner) über den Zahnbogen geschoben.

Die Kieferorthopädie hat in den vergangenen Jahren ihre Behandlungsmethoden weiterentwickelt und den Tragekomfort für die Patienten verbessert. So wurde in den vergangenen Jahren eine neuartige Zahnspange entwickelt, die nicht nur angenehmer zu tragen, sondern auch nahezu unsichtbar ist. Dabei wird eine abnehmbare, durchsichtige

Vom Computer berechnet Im Unterschied zu anderen kieferorthopädischen Techniken kommt bei der Behandlung mit Aligners eine spezielle 3D-Software zur Anwendung. Mit einer Kamera wird das Gebiss des Patienten gescannt und es wird ein digitales Modell erstellt. Die meist als unangenehm empfundene Abnahme eines Gebissabdrucks zur Anfertigung eines Gipsmodells entfällt. Anschliessend generiert die Software anhand des vom Kieferorthopäden erstellten Behandlungsplans eine Visualisierung des gesamten Behandlungsverlaufs, d. h. der während der Behandlung erfolgten Zahnbewegungen. Nach einigen Feinkorrekturen mithilfe des Programms und im Austausch mit dem Zahntechniker wird dann eine Serie aufeinanderfolgender Zahnschienen angefertigt.

Vorher

Nachher

Hightech gepaart mit Erfahrung Zugegeben, wir haben uns an Jugendliche mit Zahnspange gewöhnt. Seien wir aber ehrlich: Feste Spangen sind schwierig zu reinigen und die Zähne sind damit anfälliger für Karies. Ausserdem kann eine feste Spange eher dem Selbstbewusstsein schaden als eine Unsichtbare.


Bei komplizierteren Zahnfehlstellungen ist laut Dr. van den Hoek vorgängig eine Behandlung mit einer festen Innenspange nötig. Die für Aussenstehende ebenfalls nicht sichtbare Innenspange sorgt in der ersten Behandlungsphase dafür, dass die aufwendigsten Zahnbewegungen erreicht werden. Nach dieser Grundkorrektur beginnt die zweite Behandlungsphase mit der durchsichtigen Kunststoffschiene. Nach der Behandlung sorgt ein Retentionsdraht auf der Innenseite der Frontzähne für die Stabilisierung des Behandlungsresultats. Die Behandlung mit Aligners beansprucht in der Regel gleich viel Zeit wie andere konventionelle Behandlungsmethoden. Auch die Kosten sind vergleichbar und werden wie bei anderen Behandlungsmethoden von der Zusatzversicherung übernommen. Nicht nur Kinder und Jugendliche können mit Aligners behandelt werden, sondern auch Erwachsene. Die Rückmeldungen der Patienten sind durchwegs positiv. «Allerdings ist auch bei dieser Behandlungsmethode die Mitarbeit und Mundhygiene des Patienten entscheidend für den Erfolg», so Dr. van den Hoek. «Sehr am Herzen liegt uns auch die gute Zusammenarbeit mit dem jeweiligen Hauszahnarzt und dessen regelmässige Information über den Behandlungsverlauf.» Die Bilder auf dieser Doppelseite sagen mehr aus als viele weitere Erklärungen. Falls Sie selber oder eines Ihrer Kinder Probleme mit der Kiefer- oder Zahnstellung haben: Das Praxisteam von Dr. Jasper van den Hoek hat ein offenes Ohr für Ihr Anliegen. Und vermutlich auch eine Lösung. In Bern und in Düdingen.

Empfang

Behandlungszimmer

Sozial engagiert

Kieferorthopädie Zentrum Bern AG

Praxis Kieferorthopädie Sensebezirk AG

Dr. Jasper van den Hoek ist unter anderem auch Präsident der Schweizer Hilfe für Spaltkinder (SHfS). Diese gemeinnützige Organisation fördert die Behandlung von Kindern mit LippenKiefer-Gaumenspalten in Entwicklungsländern. Die SHfS finanziert Operationen und unterstützt Chirurgen und Kieferorthopäden vor Ort mit Know-how.

Dr. med. dent. J. van den Hoek Weststrasse 4, 3005 Bern

Dr. med. dent. J. van den Hoek Bahnhofstrasse 5, 3186 Düdingen

Telefon Fax E-Mail

Telefon Fax E-Mail

www.spaltkinder.ch

+41 31 352 20 01 +41 31 352 20 04 praxisbern@vandenhoek.ch

+41 26 493 33 00 +41 26 492 03 50 praxisduedingen@vandenhoek.ch

Öffnungszeiten Mo – Do 8 – 12 / 13 – 17 Uhr Freitag 8 – 12 / 13 – 15 Uhr

Öffnungszeiten Mo, Mi – Fr 8 – 12 / 13 – 17 Uhr Di geschlossen

www.praxisvandenhoek.ch

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Häubi AG – für eine lebenslange Partnerschaft Wir sind Handwerker. Wir sind Ihre Schreiner, Innenarchitekten und Ihre Dentaltechniker. Seit fast einem Jahrhundert realisieren wir ausgefallende Kundenwünsche und gehen flexibel auf individuelle Anforderungen ein. Wir sind bekannt für innovative und qualitative Lösungen. Innenausbau für jedermann Viele Arzt- und Zahnarztpraxen wie auch individuelle Innenausbauten in der Schweiz wurden vom Lysser Unternehmen in den letzten 91 Jahren realisiert. Häubi | Innenarchitektur Ein Hineinversetzen in die Kunden, die Kenntnis ihrer Wünsche und Bedürfnisse – welche Wege geht er und wo hält er sich wie lange auf – ergibt ein möglicherweise anderes Bild als bei der reinen Berücksichtigung der Arbeitsabläufe. Moderne Innenarchitektur ist daher sowohl eine technische Disziplin als auch mit gestalterischen und humanistischen Kompetenzen versehen. Das harmonische Kombinieren aller Einflussfaktoren ist ein komplexes Unterfangen, dessen Ergebnis entscheidend ist für die Zukunft. Und die Zukunft ist planbar. Planen heisst denken Strategien ausarbeiten, kreative, zukunftsträchtige Konzepte zu realisieren: Es geht darum, Innenarchitektur im Sinne von Ziel und Zweck zu entwickeln, intensiv zu überlegen und zu planen. Im Interesse einer Innenarchitektur-Kultur geht es um ein anspruchsvolles, komplexes Denken, um die Menschen spontan, intensiv und ganzheitlich zu erleben. Jeder Mensch bewertet unbewusst automatisch und intuitiv, wie Farben und Materialien zueinander kombiniert 28 1

Esstisch, Sideboard, TV-Möbel und Küche, hergestellt bei Häubi AG in Lyss BE

sind, mit welcher Feinfühligkeit die räumliche Gesamterscheinung gestaltet worden ist. Der Sinn des Menschen für die soziale Kälte oder Wärme von Räumen ist deshalb so untrüglich, weil es sich tatsächlich um kalte oder warme, d. h. sorgsame Vorgänge des Planens, Entwerfens und Gestaltens handelt. Die Persönlichkeit des Kunden Fast wichtiger als die Erfassung der räumlichen und baulichen Gegebenheiten, der notwendigen technischen Anforderungen und der funktionalen Vorrichtungen ist die Kenntnis der Wünsche und Vorstellungen, der Persönlichkeit des Kunden. Denn Innenräume füllen sich nicht durch die blosse Anwesenheit von Personen mit Leben, sondern den Raumverhältnissen und deren Dingen darin. Der Raum Die Aussen- und Innenräume müssen in eine Beziehung gesetzt und genutzt werden. Das Ambiente eines Raumes wird von jedem Menschen spontan, intensiv und ganzheitlich erlebt. Die spezielle Konstellation Aus einer Schreinerei hervorgegangen, ist die Häubi AG zu einer Marktleaderin im Bereich der Arzt- und Zahnarzteinrichtungen herangewachsen und bietet heute nicht nur Schreinerarbeiten, sondern auch ganze Innenarchitekturleistungen an. Das Spezielle an

dieser Konstellation ist, dass die Häubi AG neben der Schreinerei und der Innenarchitektur eine eigene Dentaltechnikabteilung aufweist in der unter anderem die eigene Zahnarztgeräte-Linie «eledent» hergestellt wird. Im Weiteren betreibt das Dentaltechniker-Team Handel und Service von weiteren zuverlässigen Marken wie z.B. BelmontDental, Mikrona und Adec. Häubi | Praxis Seit über 50 Jahren ist die Häubi AG auf das Einrichten von Zahnarztpraxen spezialisiert und seit 10 Jahren auf Arztpraxen und Ärztezenter – von der Beratung bis zur Fertigstellung übernehmen die Innenarchitekten der Häubi AG sämtliche anfallenden Arbeiten. Sie planen und gestalten die anspruchsvollsten Innenausbauten, von der ersten Skizze über computerunterstützte 3DVisualisierungen bis hin zur Bauabnahme von Handwerkern – immer in enger Zusammenarbeit mit den Auftraggebern.


Häubi | Interior Die Häubi AG produziert in Lyss das eigene Büro-/Wohnmöbelprogramm purino.ch, badezimmer- und Wohnmöbel, führt klassische Innenausbauten wie Küchen, Empfangsanlagen, akustische Wandverkleidungen sowie Treppen aus und erfüllt Spezialwünsche in Zusammenarbeit mit externen Planern, Architekten und/oder dem eigenen Innenarchitektenteam.

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Häubi | Dental Das eingespielte Team der Abteilung für Dentaltechnik verfügt über höchste Qualifikationen zur Beratung von technischen Dentalgeräten wie Behandlungseinheiten, Kompressoren, Absaugungen, Röntgengeräte, EDV etc. und deren Neuinstallationen und Wartungen. Individualität garantiert Schweizer Qualität von Häubi AG Das Häubi-Team erfüllt die Kundenansprüche mit qualitativ hochstehenden Produkten sowie professioneller Kundenbetreuung – auch nachdem ein Umbau von der Bauherrin abgenommen wurde.

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Mit der Häubi AG hat man einen zuverlässigen Partner, die Auftraggeber in ihrem gesamten Neu- oder Umbauprojekt professionell begleitet und unterstützt. Mit Sicherheit eine gute Wahl. Ein ganzes Leben lang.

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Empfang Zahnarztpraxis in Corian® Design

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Die Technik wurde nicht erfunden, um im entscheidenden Moment zu…versagen. Dennoch kommt es immer wieder vor, dass bei einem Event etwas nicht klappt, meistens nach dem Motto «Gopf, wieso das jetzt? Letztes Mal hat es doch auch funktioniert…». Dass so etwas nicht passiert, dafür sorgen die Fachspezialisten von USL Veranstaltungstechnik, die ihren Kunden immer wieder einen Mehrwert zum vertraglich eigentlich Abgemachten bieten. Nein, es wäre bestimmt falsch, zu behaupten, dass es Veranstaltungstechniker für Partys und Events in der Schweiz wie Sand am Meer gibt. Aber, um gleich beim Sand zu bleiben: Nimmt man zuerst das grosse, danach das feinere Sieb, so bleibt zum Schluss eine überschaubare Anzahl Unternehmen zurück, die sich als «professionelle und erfahrene Veranstaltungstechniker» bezeichnen dürfen. Eine dieser Firmen ist mit Sicherheit die USL Veranstaltungstechnik mit Sitz in Aefligen. «Und weshalb ausgerechnet USL?» Stefan Christen schaut nur einen Augenblick lang verdutzt, als er die Gretchenfrage gestellt bekommt, weshalb denn ein Unternehmen, das einen Event plant, ausgerechnet mit USL zusammenarbeiten sollte? Was kann er denn besser als andere? «Nun, Schluss aller Ends bieten alle Veranstaltungstechniker Ähnliches, aber im Gesamtpaket eben doch nicht ganz das Gleiche …» Der feine Unterscheid also. Nur: Worin besteht dieser bei USL? USL ist ein kleines Team von Spezialisten. Genau genommen sind es neben Stefan Christen sein Bruder Dominic, dem Licht/ Effekte am Herzen liegen; Marco Colombo als Tontechniker und Marc Lehmann als Lagerverantwortlicher und Montageleiter. Mit 37 Jahren ist Stefan Christen der Älteste des Quartetts, was wiederum bedeutet, 30 1

Aussenaufnahme

dass alle im wahrsten Sinne des Wortes «auf Draht» und im Bild sind, wenn es um neue Technologien geht. Kein Pikett, dafür direkte Verbindung «Wir bilden uns nicht bloss in der Praxis weiter», erklärt Stefan Christen, «sondern in speziellen Ausbildungsmodulen, Marco zum Beispiel als Tontechniker.» Oben stand zu lesen, dass USL im Gesamtpaket anders als andere ist. Was heisst das nun konkret? Stefan Christen: «Wir erfüllen Wünsche unserer Kunden, die nicht direkt mit der Technik in Zusammenhang stehen, zum Beispiel offerieren wir spezielle Teppiche für

SCB-Stadion

Messestände.» Und nicht nur das: Wünschen Firmen zusätzliche Hilfsmittel wie Kleiderständer, Flipcharts oder Whiteboards mit Magnethaftung, so wird das besorgt. Ohne Wenn und Aber. Was beweist, dass man Grosses auch mit scheinbar Kleinem erreichen kann. Und wie steht es mit der Erreichbarkeit? 24/7? «Ja, unbedingt», stellt Stefan Christen fest, «allerdings nicht via anonymem Pikettdienst. Unsere Kunden kennen meine Handynummer, können mich jederzeit anrufen. So funktioniert das bei USL.»


Stefan Christen, Dominic Christen, Marco Colombo und Marc Lehmann

Hochkarätige Events und Kunden Nun ist es ja vergleichsweise einfach, ohne konkrete Beispiele gut über sich selber zu reden. Auch das ist bei USL anders, denn ihre vier Veranstaltungstechniker haben bereits grossen und prestigeträchtigen Events zum Erfolg verholfen. Unter vielen anderen seien neben Kongressen und Firmenevents in der Postfinance Arena Bern mit Beschallungstechnik, Simultanübersetzungsanlagen und ausgeklügelter Präsentationstechnik beispielsweise der Sportanlass Kultur im Ring im Casino Bern erwähnt, mit LED-Videowänden, Traversen-Spezialkonstruktionen, Ringbeleuchtungen, 100 V Lautsprecheranlagen für Durchsagen, Platzbeleuchtungen und passenden Dekorationen. Oder die Big Bang Show im Kursaal Bern und We Love Techno mit Bühnenbeleuchtung,

Spezialeffekten, einzigartigen Grossbildprojektionen, Kulissen und Interkom-Kommunikationssystem. USL war für Kunden ebenso an der Genfer Buchmesse präsent, mit In- und Outdoor-Ständen samt Konzeption – anhand von 3D-CAD-Modellen –, technischer Planung, Mobiliar, mit perfekt aufeinander abgestimmter Beleuchtung und Beschallung. Soignez les détails, wie der Romand zu sagen pflegt.

Das sagen USL-Kunden

Aufgrund dieser Schilderungen wird es niemanden erstaunen, dass renommierteste Unternehmen die Dienste von USL in Anspruch nehmen wie zum Beispiel The Alpina Gstaad, BMC Switzerland, Stromer, Thömus oder Yokohama. Unter vielen anderen. Wie gesagt: USL ist eine erste Adresse für Firmen und Veranstalter. Erfolg garantiert.

Martin Perren, Inhaber/Direktion Unique

«Der perfekte Partner in Sachen Zuverlässigkeit und Flexibilität für die Umsetzung unserer anspruchsvollen Event-Konzepte.» Leander Strupler, Geschäftsführender und Inhaber/LS Creative GmbH Bern

«Ein zuverlässiges, fl exibles und spontanes Team.» Hotel Post, Zermatt

«Auch in aussergewöhnlichen Situationen ein zuverlässiger Partner.» Sven Rindlisbacher, Chief Hospitality Offi cer Sportgastro AG, Bern

«Das Team bringt sich nebst hilfreichen Tipps auch mit tollen Ideen ein.» Marco Rosser, Inhaber/Direktion SackStark Entertainment GmbH, Liebefeld

USL Veranstaltungstechnik Industrieweg 16, 3426 Aefligen Telefon E-Mail

Kultur im Ring

+41 31 762 00 80 info@uslschweiz.ch

www.uslschweiz.ch

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Glück und Glas … … gehören in meiner Welt zusammen. Seit ich damals Glasfusing entdeckte, liess mich die Faszination nicht mehr los, selber Gegenstände aus Glas herzustellen. Ich besuchte Kurse, studierte Literatur und lernte alles, was es über diese uralte Technik zu wissen gibt. Dabei wird Glas im Brennofen geformt und verschmolzen. So entstehen mit einfachen Mitteln verschiedenste Glasobjekte wie Vasen, Teller, Platten, Bilder, Nippes und vieles mehr, die Möglichkeiten sind schier unendlich. Zusammen mit meiner Begeisterung für Glasfusing wurde der Wunsch wach, meine Erfahrung und mein Wissen mit andern zu teilen. Vor über 15 Jahren kaufte ich meinen ersten Brennofen und begann kurz darauf, die ersten Kurse zu geben. Es wurde ein Erfolg. Heute kommen Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus nah und fern, um sich

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regelmässig oder gelegentlich für ein paar Stunden eine kreative Auszeit zu gönnen. In meinen Glasfusing-Kursen kann man nach einer halbstündigen Einführung bereits die ersten eigenen Glasobjekte gestalten. Was kann im Kurs hergestellt werden? Eine Auswahl an Glasgegenständen, die Sie unter fachlicher Anleitung selber gestalten. Mit der Beliebtheit dieser leicht erlernbaren Technik wuchs auch das Angebot an Materialien. Aus meinem grossen Sortiment an vorgeschnittenen Glasstücken, Formen und Farben wählen Sie aus, was Ihnen gefällt, um Ihr Objekt nach Belieben selber zu gestalten und zu dekorieren. Die vielfältige Auswahl von über 300 Objekten lässt keine Wünsche offen und ermöglicht der Fantasie freien Lauf. Originelle und individuelle Geschenke Ein breites Angebot fi nden Sie in unserem Verkaufsladen. Wählen Sie aus einem grossen Angebot Ihr passendes Geschenk oder Gutschein. Essen und Trinken in der Glaswerkstatt Gerne organisieren wir für Sie einen Apéro oder ein Mittag-/Abendessen bei uns in der Glaswerkstatt. Für Details konsultieren Sie bitte unsere Website oder lassen Sie sich in einem persönlichen Gespräch beraten.

Wann kann man Ihre Kurse besuchen? Um jeder Agenda gerecht zu werden, führen wir Vormittags-, Nachmittags-, Abend- und Ganztageskurse durch, auch an Wochenenden. Die Kurse dauern jeweils drei, der Tageskurs acht Stunden. In unserem Lokal können zwölf Personen gleichzeitig arbeiten, was gerne für Teambildungs-Seminare und Gruppen-Events aller Art genutzt wird.


Kinder Kinder ab zirka acht Jahren in Begleitung Erwachsener sind bei uns herzlich willkommen und werden durch ihre Begleitperson betreut. Tageskurse Diese sind ideal für alle, die bereits einen Einführungskurs besucht und nun Lust darauf haben, einen ganzen Tag lang einzigartige Glasobjekte zu gestalten. Dauer: 9 bis 17 Uhr. Glasfusing für Gruppen Für Gruppen von mindestens acht Personen, die miteinander kreativ sein wollen, ist Glasfusing ein unvergessliches Erlebnis. Dauer: Drei Stunden oder nach Absprache. Details und Kursdaten finden Sie unter: www.kraeuchi.ch und www.facebook.com/Glaswerkstatt

Glas-Werkstatt – Irene Kräuchi Bernstrasse 162B, 3066 Stettlen Telefon E-Mail

+41 31 931 25 20 irene@kraeuchi.ch

Öffnungszeiten Verkaufsladen Di–Fr 13.30 – 18.30 Uhr Sa 10.00 – 16.00 Uhr Mo geschlossen

www.kraeuchi.ch

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Ihr Uhrenmacher, der auch für Sultane und Könige präzis arbeitet… Es ist ein unscheinbares Haus, das sich an der Bernstrasse 9 in Wichtrach befindet. Betritt man es, so fühlt man sich in einem Wunderland von antiken Uhren. Aber nicht nur: Im Verkaufslokal trauen Sie Ihren Augen nicht, und atemlos werden Sie spätestens in einem Keller, doch davon später. Wichtig ist: Frank Jutzi stellt nicht bloss Unikate für gekrönte Häupter her, sein Team repariert und restauriert auch Ihre mechanische Uhr zu einem erstaunlich fairen Preis. «Stille Waser gründen tief.» Kein Sprichwort trifft besser auf Frank Jutzi zu, der mit seiner sympathischen und zurückhaltenden Art niemanden vermuten lässt, dass hier ein Meister seines Fachs im Uhrenatelier steht. Schon gar nicht, dass er selber mechanische Uhren für eine vermögende Klientel im sechsstelligen Frankenbereich herstellt. Vom Lernenden zum Ausbildner Eigentlich ist es müssig, Frank Jutzi zu fragen, welchen Beruf er seinerzeit gelernt hat. Exakt, Uhrenmacher. In Bümpliz. Nach der Rekrutenschule macht er sich 1985 selbstständig, mit einer Werkstatt im Berner Mattenhofquartier. 2003 zügelt er sein Atelier nach Wichtrach, hat mit dem Umzug mehr Platz und, weil im Dorf wohnhaft, einen weniger weiten Arbeitsweg, aber nicht minder Aufträge. Mit ihm sind heute fünf Personen mit mechanischen Uhren beschäftigt, zwei davon Lernende, obwohl die Umstände für einen Lehrmeister im Bereich der Uhrmacherei alles andere als ideal sind, weil Frank Jutzi immer mehr Kosten in Zusammenhang mit der Ausbildung seiner Lernenden aufgebrummt werden. Kommt hinzu, dass die Uhrenindustrie den schulischen Takt angibt, um spätere Uhrmacher selber 34 1

rekrutieren zu können. «Eine spezielle Ausbildung für antike mechanische Uhren gibt es nicht, dieses Wissen gebe ich direkt an die Lernenden weiter», stellt Frank Jutzi ohne negative Zwischentöne fest. Interessant: Zur Ausbildung als Uhrmacher melden sich sehr viele Jugendliche an, derweil andere Berufsbranchen Schwierigkeiten mit Nachwuchskräften haben. Weshalb ist dem so? «Trotz hochmoderner Technik ist das Mechanische für viele junge Menschen noch immer faszinierend, für die Tüftler unter ihnen.» Wie die weltbekannten Manufakturen Die älteste Uhr im Verkaufsraum von Frank Jutzi stammt aus dem Jahr 1680. Zu sehen – und zu kaufen – sind aber auch die nicht nur hierzulande bekannten Neuenburger Pendulen, sondern auch Burgunder- und Comtoiseuhren sowie Schwarzwalduhren oder andere bekannte Kreationen in allen Variationen. Erstaunlich sind die moderaten Preise für diese antiken Uhren, zurückzuführen auf einen Markt, bei dem die Nachfrage im Moment nicht im Steigflug begriffen ist. Könnte für Uhrenliebhaber auch heissen: Jetzt oder nie!

Aus besagtem Grund hat der innovative Frank Jutzi seine Tätigkeit seit Längerem auf moderne Eigenkreationen «Frank Jutzi» für Tisch- und Armbanduhren ausgeweitet. Seine bevorzugten Arbeiten sind Tourbillons und Mysterieuses, auf der Homepage www. frankjutzi.com in beeindruckender Weise zu sehen. Seine Armbanduhr mit Mondphase, kleiner Sekunde und zweiter Zeitzone kann sich ebenso problemlos mit den grossen Namen der Schweizer Uhrenmanufakturen messen wie die Tischuhr «Chronos» mit Minutenrepetition und Tourbillon oder die Tischuhr mit sogenanntem MysterieuseTourbillon, skelettiertem Werk und Mysterieuse-Zeitantrieb. Diese Uhren finden sich im Keller. Hinter massiver Panzertüre Die wertvollste Kreation für einen Kunden dürfte die Tischuhr «Kolibri» sein, 245 mm hoch, im sechsstelligen Frankenbereich. Ein Kolibri aus Turmalin gab die Idee zu dieser Uhr. Er sollte die Stunden anzeigen. Als Raffinesse wurde ein Mysterieuse-Tourbillon über die Uhr gebaut. Die Zeit wird über einen Minutenzeiger und eine Scheibe für die springende Stunde angezeigt. Die Blüten sind aus Bergkristall graviert, die Blätter aus


Edelstein. Alle Gehäuse- und Werkteile sind vergoldet. Der Grund, die Zweige und Efeublätter sind aus 925 Silber. Die Efeublätter sind in Fensteremaille-Technik emailliert. Im bereits erwähnten Keller sind viele weitere Kostbarkeiten zu sehen, sowohl antike Uhren als auch Eigenkreationen von Frank Jutzi. «Ich nehme an, Sie seien gut versichert», ergeht an den Uhrmacher. Er lacht. «Schauen Sie sich einmal um, wir stehen im Tresorraum einer ehemaligen Bankfiliale, alles wird videoüberwacht, es sind Sensoren installiert, die auf Erschütterungen reagieren.» Der Eingang wiederum wird durch eine zwei Tonnen schwere Stahlbetontüre gesichert, 007-mässig. Einbruch chancenlos. Erste Adresse auch für … Sie! Dagegen präsentieren sich die eigentlichen Dienstleistungen für die breite Bevölkerung weit weniger spektakulär. Die Fachleute um Frank Jutzi arbeiten ebenso engagiert bei einem gewöhnlichen Reparatur- und Unterhaltsservice für mechanische Uhren, und zwar für Kunden aus der ganzen Schweiz. Aber nicht nur: Kürzlich fand eine grössere «Fragile»-Kiste den Weg aus dem arabischen Raum nach Wichtrach, für einen Service beim Meister. Und hier schliesst sich der Kreis zum Beginn unseres Berichts: Frank Jutzi, der Mitglied bei der AHCI ist, der Académie Horlogère des Créateurs Indépendants, spricht mit einer nüchternen Selbstverständlichkeit sondergleichen über seine Kundschaft aus der ganzen Welt, die Stand- oder Armbanduhren der Marke «Frank Jutzi» besitzt. Für ihn sind alle Kunden gleich, auch wenn sich ihre finanziellen Möglichkeiten im Einzelfall doch ein wenig unterscheiden.

Atelier für Uhren Frank Jutzi Bernstrasse 9, 3114 Wichtrach Telefon E-Mail

+41 31 371 47 87 atelier@antike-uhren.ch

www.antike-uhren.ch www.frankjutzi.com

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Keine digitale Zicke Natürlich kann «SARAH» auch ihre digitalen Muskeln spielen lassen. So, dass sich ein Gegenüber aus Fleisch und Blut in einem Science-Fiction-Film wähnt. Doch bei der ersten Begegnung zwischen «SARAH» und Patrick Berchtold zierte sich die virtuelle Dame. «Ich hatte schon mehr erwartet», gibt er zu. Wer jetzt glaubt, Berchtold beschreibt ein etwas bizarres Blinddate, liegt falsch. Bei «SARAH» handelt es sich nicht um einen Roboter, sondern um ein elektronisch-digitales System, das die Geräte des Hauses zentral steuern kann. Bedienen lässt sich das Ganze mit dem Tablet oder von Ferne mit dem Handy. Smart-Home ist der Oberbegriff, «SARAH» eine Ausprägung davon – in höchster technischer Vollendung. Entwickelt wurde dieses Smart Home-System vom Berner Start-up «Hubware» und dessen Gründer Christian Moser. Er hatte seinen zukünftigen Mitarbeiter Patrick Berchtold zur Besichtigung seiner mit «SARAH» eingerichteten Demowohnung eingeladen. Der unspektakuläre erste Eindruck war beabsichtigt: «Show-Effekte sind nützlich, um aufzuzeigen, welche Möglichkeiten ‹SARAH› hat», erläutert Christian Moser. «Doch bestehen muss unser System im Hintergrund. Es bietet nämlich nahezu unbeschränkte Möglichkeiten, diesen schöner, effizienter und nachhaltiger zu gestalten. In der Steuerung der Heizung, über die Kontrolle des Fernsehers bis zur Lüftung. Alles aufeinander

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abgestimmt. Das wollte ich Patrick Berchtold demonstrieren.» Und das ist vollends gelungen – frisch ab der Uni, ist Patrick Berchtold dabei geblieben, hat miterlebt, wie sich die Anzahl Mitarbeiter innert zweier Jahre vervierfacht hat. Er hat dazu beigetragen, dass «SARAH» 2016 unter über 200 Mitbewerbern zur besten Schweizer App in der zukunftsträchtigen IoT-Kategorie (Internet of Things) gekürt wurde und in der Gesamtwertung auf Platz 4 landete – unmittelbar hinter Apps der Giganten SBB und CSS. Der Erfolg von Hubware ist kein Zufall und basiert auf jahrzehntelanger Erfahrung. Der Firmengründer und Erfinder von «SARAH», Christian Moser, ist nämlich ein IT-Nerd der ersten Stunde. Mitte der Neunzigerjahre traf sich der Sekundarschüler mit seinen Freunden zu LAN-Partys, bei denen PCs miteinander verbunden wurden, um gemeinsam zu gamen. Doch statt Plug & Play war in den Urzeiten der Netzwerke erst mal Bastelarbeit angesagt: «Wir zogen 50 Meter Kabel und hantierten mit Schraubenziehern. Bis wir gamen konnten, dauerte es.» Die ersten

Gehversuche im World Wide Web erlebte Christian Moser als eher ernüchternd: «Alle hatten davon geschwärmt. Ich fand’s überhaupt nicht aufregend. Bis mir ein Kollege sagte, dass ich in der Browserzeile selber was eingeben konnte. Ohne es zu wissen, war ich erst wochenlang auf der Homepage des Providers rumgesurft.» Die frühe Webund IT-Expertise von Christian Moser und seinen Kollegen sprach sich auch auf seinem Gymnasium herum – bis zum Rektor. Dieser betraute den frischgebackenen Gymeler nicht nur mit der Einrichtung des Computerlabors, sondern auch mit der Vermittlung seiner Kenntnisse an die Mitschüler. Nach der Matur stieg Christian Moser direkt ins Berufsleben ein, bildete sich aber anschliessend umfassend weiter. Die eigentliche Geburtsstunde von «SARAH» fand aus einem persönlichen Bedürfnis heraus statt. Als Christian Mosers zukünftige Frau Pia zum ersten Mal dessen Junggesellenwohnung betrat, wimmelte es dort vor vielfarbigen Kabeln, Geräten mit blinkenden Lämpchen und Monitoren. Ein Paradies für


Computerfreaks, aber weit weg von Gemütlichkeit. Um Ordnung in diesen Digi-Dschungel zu bringen, die Geräte miteinander kommunizieren zu lassen, diverse Fernbedienungen durch eine ersetzen zu können, wollte Christian Moser einen Fachmann beiziehen. Weil er niemanden fand, wurde er selber aktiv und konzipierte sein SmartHome-Haus, durch das die ersten Interessenten – so auch Patrick Berchtold – geführt wurden. Er stand damals vor dem Uni-Abschluss und dem Einstieg ins Berufsleben. Da sah er einen Anschlag am Schwarzen Brett – eine Möglichkeit, für seine Masterarbeit ein Start-up-Unternehmen zu begleiten. Aus Bern notabene, wo diese noch dünn gesät sind. «Ich selber bin kein Computerfachmann. Doch ich stelle hartnäckig die richtigen Fragen, kann Komplexität reduzieren und bringe so eine Anwendersicht ins Unternehmen und lenke die Entwicklung dahin, dass «SARAH» echte Mehrwerte im Alltag eines Menschen generieren kann.»

Die Biografien der Hubware-Belegschaft mögen sich unterscheiden, sie haben eine Gemeinsamkeit: Christian Moser, Patrick Berchtold und ihre Mitstreiter sind geborene Tüftler, die technische und logistische Probleme lösen. Und das mit Leidenschaft. Bester Beweis ist eine Wand in den neuen Räumlichkeiten der Firma. Man würde diese eher im Labor von Daniel Düsentrieb vermuten, als im Ittiger Start-up, das in seiner urban-gemütlichen Coolness auch in Sunnyvale, Hongkong oder London liegen könnte. Diese Wand ist übersät mit Kabeln, Steckern und Geräten, in allen Bauarten und Formen. Leibhaftige Knacknüsse, die den Laien zur Verzweifl ung bringen, die Hubware-Cracks jedoch zur Hochform auflaufen lassen: Ihre Erkenntnisse lassen sie laufend in ihre Arbeit einfliessen. Und machen «SARAH» so noch attraktiver und intelligenter. So wird sie nie zur digitalen Zicke, die ihre Dienste verweigert, sondern zum produktiv-unauffälligen Familienmitglied, das man in seinem Alltag auf keinen Fall missen möchte.

hubware AG Hinterer Schermen 29, 3063 Ittigen Telefon E-Mail

+41 58 255 25 25 info@hubware.house

www.hubware.house

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Jeroen Seyffer Meine erste Kamera war eine Minox… eines dieser kleinen Dinger zum Aufklappen. Mich faszinierte, wie sehr der Blick durch die Optik meine Sicht auf die Umwelt intensivierte. Nun bin ich seit fast 20 Jahren selbstständig und weiss genau, dass Fotografie viel mehr ist als nur eine Momentaufnahme. Als Fotograf bin ich Teil des Geschehens und genau das interessiert mich immer noch bei jeder Arbeit aufs Neue.

Welches sind Ihre Spezialgebiete? Jeroen Seyffer: Für meine öffentliche und private Kundschaft bediene ich grundsätzlich die ganze Palette der Fotografi e. Aber vorwiegend fotografi ere ich Menschen in Aktion, Figur und Porträt, Landschaften, arbeite für Reportagen, Architektur, die Industrie und im Studio. Ich produziere Bilder für Imagebroschüren, Firmenreportagen, Geschäftsberichte und mache Mitarbeiterfotos und Produkteaufnahmen. Zudem mache ich Drohnenaufnahmen, 360°-Produkteaufnahmen für Webshops, 360°-Google-Street-View Aufnahmen von Hotels, Restaurants etc.

Was ist in Ihrem Arbeitsprozesss massgebend? Die verschiedenen Etappen so zu vereinen, dass ein erstklassiges Bild entsteht. Im richtigen Sekundenbruchteil auszulösen ist genauso wichtig wie das Gefühl für die ästhetische Komposition und die Nachbearbeitung des Bildmaterials am Computer. Bilder sollen den Betrachter berühren, faszinieren und überzeugen. Deshalb entwickle ich die Aussage und Bildsprache der Fotos zusammen mit meinen Kunden. Dann liegt es an mir, Kameras, Licht, meine Erfahrung und technisches Know-how so einzusetzen, dass ein perfektes Ergebnis entsteht.

Jeroen Seyffer Fotografie GmbH Sandrainstrasse 3, 3007 Bern Telefon Fax E-Mail

+41 31 311 66 08 +41 79 295 88 32 info@seyffer.com

www.seyffer.com

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Kinderland Openair – Das Woodstock Festival für die ganze Familie Seit fünzehn Jahren gehört das Kinderland Openair zum schweizerischen Festivalsommer. Hinter dem ebenso lebendigen wie erfolgreichen Konzept – insgesamt haben schon über 450 000 Kinder in Begleitung diesen Event besucht – steht Maik Ast, Inhaber und Geschäftsführer der Berner Unternehmen Kinderland Schweiz GmbH und Beatevents GmbH. Zum einen ist Maik Ast als erfolgreicher Musikmanager in der Schweiz und im nahen Ausland unterwegs und sorgt mit seinem Know-how für das Wohl diverser Künstler. Zum anderen hält er mit seiner Beatevents GmbH seit fünfzehn Jahren die Fäden für die Organisation diverser Grossanlässe in den Händen. Beatevents zählt in der Schweiz zu den führenden Anbietern von Kinder- und Familienunterhaltung sowie von anspruchsvollen Musikproduktionen. Ins Repertoire der Agentur gehören unter anderem die Kinderland Openairs, welche Maik Ast vor fünzehn Jahren ins Leben gerufen hat. Kinderland ist eine Erfolgsgeschichte; so bunt, anspruchsvoll, vielseitig und professionell durchgeführt wie es eben ein Anlass für die ganze Familie sein muss. Tanzende Kinder und lachende Eltern Was als Kinderkonzert für an die 100 Personen und mit der Unterstützung von Familie und Bekannten begann, ist heute ein Nachmittag füllender Grossanlass, der pro Durchführungsort bis zu 3 000 kleine und grosse Besucherinnen und Besucher anzieht und heute zu einem der erfolgreichsten FamilienEvents der Schweiz gilt. Auf dem Programm stehen Schminkzelt, Spielpark, Clown, Erlebnisparcours, Bastelzelt, Hüpfburg und natürlich das Kinderkonzert mit qualitativ hochstehenden und namhaften Künstlern wie Andrew Bond, Ueli Schmezer, Linard Bardill, Christian Schenker & Grüüveli Tüüfeli, 40 1

Papagallo & Gollo und viele mehr, welche bereits an einem Kinderland Festival auftraten. Maik Ast: «Das Familien-Festival ist auf eine sehr gesunde Art gewachsen. Vor nun fünfzehn Jahren gründeten wir die Kinderland GmbH. Inzwischen kümmern sich zwei Mitarbeiter das ganze Jahr über nur um das Openair. Wir arbeiten heute mit Städten und Sponsoren zusammen; ohne ihre Unterstützung wäre eine solche Tournee nicht möglich. Schon nach wenigen Jahren war das Kinderland in der ganzen Deutschschweiz präsent. Mit dem ‹Festikids Openair› in Fribourg, Lau-

sanne und neu auch in Neuchâtel kam später die Westschweiz dazu. Seit fünf Jahren sind wir mit dem ‹Paese dei Ragazzi Openair› ein fester Bestandteil des Sommernachtsfests ‹Luci e obre› an der Seepromenade in Locarno. Damit haben wir den Schritt zum nationalen Festival vollzogen.» Das verantwortliche Kinderland-Team der Kinderland Schweiz GmbH trifft sich mehrere Male im Jahr, um neue Programmpunkte auszuhecken. Gemeinsames Ziel von Veranstalter und Sponsoren ist es, der Zielgruppe Familie mit Kindern bis 12 Jahren einen Anlass zu bieten, bei dem die Zeit mit Bewegung


und Spiel im Flug vergeht, die Luft von heiterem Kinderlachen erfüllt ist, Grosse wie Kleine tanzen und singen und sich den verschiedenen sportlichen und spassigen Herausforderungen stellen. Maik Asts Ausrichtung war von Anfang an klar: Das Kinderland Openair soll nicht nur an einem Ort stattfinden, sondern zu einem nationalen Anlass werden. Deshalb führt die Tournee jedes Jahr in alle Landesteile. 2018, auf der 15-Jahre-Jubiläumstournee, wird das Kinderland Openair erneut an 13 Standorten in der ganzen Schweiz Halt machen. Attraktives Tummelfeld für Sponsoren Was Kinder und Eltern glücklich macht, ist auch eine interessante Plattform für die entsprechenden Sponsoren und Partner mit Produkten für die ganze Familie. Maik Ast weiss um die Wichtigkeit von langfristigen, sich gegenseitig befruchtenden Partnerschaften mit Sponsoren, ohne die ein Anlass auf höchstem Niveau nicht möglich ist. Das Kinderland-Sponsoring ist ganz klar geregelt: «Wir gewähren jedem Partner in seinem Bereich Branchenexklusivität.» Maik Ast: «Coop z.B. trägt als unser langjähriger Presenting Sponsor wesentlich zu unserem Erfolg bei. Coop bindet die Kinderland-Tournee in sein Jamadu-Marketing ein: «Die Eigenmarke Coop JaMaDu engagiert sich dafür, dass sich Kinder zwischen vier und neun Jahren ausgewogen ernähren, sich gerne bewegen und sorgt so für einen gesunden Lebensstil. Produkte und Aktivitäten, die

ausschlaggebend von Kindern mitentwickelt wurden, sind hierbei Kern der Philosophie», so Sylvia Filliol, Leiterin Sponsoring Coop. «Als eine der führenden Event-Agenturen im Raum Bern wissen wir die Unterstützung der Sponsoren an diversen Anlässen zu schätzen und achten deshalb stets auf ein gutes Einvernehmen. Es ist uns wichtig, die Strategie der Sponsoren und ihr Engagement mit unseren Anliegen zu verknüpfen; das ist uns bisher immer gelungen. Trotzdem: Wechsel unter den Sponsoren gehören zur Realität und zu unserem Geschäft. So nehmen wir immer wieder Abschied von Sponsoren, die z.B. aus strategischen Gründen neue Wege gehen», so Maik Ast.

«Schon länger sind wir auf der Suche nach einem Partner im Bereich Erlebnis Umwelt. Wir beabsichtigen, mit einem zusätzlichen Pavillon an den Kinderland-Events einen Raum zu schaffen, um dem Gespür für Energie und Nachhaltigkeit Raum zu geben. Die Besucher erarbeiten sich auf einem Erlebnisparcours Wissen über die heutigen Möglichkeiten und Chancen, umweltbewusster zu leben», führt Maik Ast aus.

w w w. b e at e v e n t s . c h

Kinderland Schweiz GmbH Laubeggstrasse 47, 3006 Bern Telefon E-Mail

+41 31 721 57 82 office@beatevents.ch

www.kinder-land.ch www.beatevents.ch

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Ein gutes Gefühl, nicht bloss Jugendlichen «nachhelfen» zu können Niemand ist bekanntlich perfekt – aber vieles ist lernbar. Und wenn es in der Schule oder im Gymer im Unterricht noch nicht ganz klappt, so dann sicher bei individuellen Nachhilfestunden, wie in unserem Fall beim Lernstudio Heureka in Bern und in Biel. Wir alle wissen es: Unsere Berufswelt – und jene der kommenden Generation erst recht – wird immer komplexer, es werden hohe Ansprüche an künftige Berufsleute gestellt. Klar gibt es sie, diese Glücklichen, die alles beim ersten Mal kapieren, seien es Sprachen oder technische Fächer. Aber diese Menschen sind wohl eher die Ausnahme, viele Jugendliche – und darüber hinaus – benötigen Hilfe, bei den Hausaufgaben oder während Nachhilfestunden. Das Lernstudio Heureka hat sich darauf spezialisiert, diese Art der Hilfe zu individualisieren, passend auf die Bedürfnisse und den Lerntyp seiner Kundinnen und Kunden. Auf sein Bauchgefühl gehört Staunen erlaubt, in einer Berufswelt, deren mögliche Kreativität und Innovation vor lauter Prozessen und Reglementen förmlich zu ersticken droht: Als Carlo Schütz, Gründer des Lernstudios Heureka, gefragt wird, welche Strategie er mit seinem Lernstudio denn genau verfolgt, lacht er. «Wissen Sie, wenn Sie jetzt seitenweise Papiere mit gescheit formulierten Abhandlungen von mir erwarten, muss ich Sie enttäuschen. Ich habe immer meinem Instinkt vertraut, das Richtige zu tun, sozusagen auf das Bauchgefühl gehört, ohne wissenschaftliche Analysen.» In der Tat: Er, gelernter Physiker, hatte bereits während seines Studiums ein Flair für die Vermittlung von Gelerntem, nicht nur in der Physik, auch bei Mathematischem. Und so hat Carlo Schütz anderen Studentinnen und Studenten, denen nicht auf Anhieb alles 42 1

klar war, Nachhilfeunterricht gegeben. Mit Erfolg. Diese Begabung, dieses Bauchgefühl, das Richtige richtig zu machen, hat ihn schliesslich in die Selbstständigkeit geführt, basierend auf Wissen, das weitervermittelt wird, damit nicht nur Jugendliche im schulischen Alltag mithalten können. Dass man sein Leben lang lernen kann, zeigt er an einem Beispiel auf: «Ein pensionierter Beamter kam kürzlich zu mir und erzählte, dass er gerne Physik studiert hätte, dazu jedoch keine Möglichkeit hatte.» Seither nimmt der interessierte Rentner Nachhilfestunden bei Carlo Schütz, bessert sein Wissen auf, ohne dass ein Arbeitgeber davon profitieren könnte. Aber möglicherweise Dritte, die einmal seinen Rat brauchen. Man(n) weiss ja nie … Man fühlt sich wohl, hat Freude Vier von fünf Lernenden fi nden auf Empfehlung den Weg an die Schauplatzgasse 26 in

Bern oder an den Bahnhofplatz 9 in Biel, beide Studios optimal mit dem ÖV erreichbar. Aber weshalb begeistert die Lernmethodik von Heureka die Leute? Möglicherweise ist das der Schlüssel zum Erfolg: «Wir beschäftigen ungefähr 30 Lehrpersonen, jede und jeder mit einer eigenen Vorgehensweise, wir schlagen sie nicht über den symbolischen Leisten, damit sie alle alles Gleich machen. Wir lassen sie gewähren, ihre individuellen Stärken ausspielen, nachdem wir sie auf ihre Fähigkeiten geprüft haben», sagt Carlo Schütz. So ist es auch möglich, dass jeder Lernende jenen Lehrer zugeteilt bekommt, der ihm am besten liegt. «Selbstverständlich können unsere Schülerinnen und Schüler den Lehrer wechseln, wenn sie das möchten.» Vor allem: Die Lernenden schätzen die Flexibilität des Lernstudios, Carlo Schütz und sein Team gehen auf die terminlichen Wünsche ein, passen sich an. Und das alles führt dazu,


Prüfungsvorbereitung im Einzelunterricht

Aktuell • Gymerprüfungen

Eine optimale Prüfungsvorbereitung beinhaltet verschiedene Phasen des Lernens und dauert je nach bevorstehender Prüfung und Vorbildung im entsprechenden Fach mehrere Wochen bis mehrere Monate.

• Prüfungen BMS/FMS

Die Prüfungsvorbereitung bietet grösstmögliche Flexibilität:

• Passerelle

Individueller Inhalt • Intensiver und effektiver Unterricht • Auf den Schüler zugeschnittene Unterrichtszeiten • Eigenes Unterrichtstempo Unterstützung bei der Vorbereitung auf alle Prüfungen: • Sek-Übertritt • Multicheck • Aufnahmeprüfung Gymnasium/ BMS/FMS • Abschlussprüfung BMS/FMS • Kantonale und Eidgenössische Maturitätsprüfung

• Intensivkurse • Maturaprüfung (Eidg.) • Ferienkurse

Nachhilfe • Nachhilfeunterricht • Prüfungsvorbereitung • Aufgabenhilfe

Fächer • Mathematik • Statistik • Physik • Chemie • Deutsch • Französisch

• Passerelle

• Englisch

• Mathematikprüfungen für verschiedene Fachrichtungen Uni/FH/HF

• Italienisch

• Statistikprüfungen für verschiedene Fachrichtungen Uni/FH/HF

• Russisch

dass sich die Lernenden wohl fühlen, geradezu «geborgen», wie sich einer der Schüler ausdrückt. Das Lernstudio Heureka bietet Nachhilfeund Stützunterricht auf allen Stufen – Grundschule, Gymnasium, BMS, Passerelle, andere Mittelschulen, Berufsschulen, Fachhochschulen, Uni, etc. – an. Die Nachhilfe gestaltet sich weitgehend nach den Bedürfnissen der Schüler, sei es Aufgabenhilfe, Aufarbeiten von Wissens- und Stofflücken, Begleitung und Vertiefung des aktuellen Schulstoffs oder individuelle Vorbereitung auf eine bevorstehende Prüfung. Praktisch alle schätzen Einzelunterricht Nebst dem traditionellen Nachhilfeunterricht werden auch verschiedene, spezielle Kurse zur individuellen Prüfungsvorbereitung durchgeführt. Das Lernstudio Heureka ist auch während den Schulferien geöffnet. In speziell dafür ausgerichteten Ferienkursen können Lücken aufgearbeitet werden, die sich während der Schulzeit gebildet haben. Interessant: Zwar werden Gruppenkurse angeboten, aber die Schülerinnen und Schüler belegen fast ausschliesslich Einzelunterricht, weil die Vermittlung 1:1 geschieht, auf die Bedürfnisse der Lernenden zugeschnitten, was sie mit niemandem teilen müssen. Carlo Schütz: «Es ist wirklich ein tolles Gefühl, nicht bloss Jugendlichen helfen zu können.» Dem gibt es nichts hinzuzufügen.

• Spanisch

• Rechnungswesen Uni/FH/HF • Andere Prüfungen auf Anfrage Lernstudio Heureka GmbH Schauplatzgasse 26, 3011 Bern Telefon E-Mail

+41 31 332 46 90 info@lernstudioheureka.ch

Bahnhofplatz 9, 2502 Biel Telefon

+41 32 533 01 00

www.lernstudioheureka.ch

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Seniorenresidenz mit Hotelcharakter Die in unmittelbarer Nähe des Stadtzentrums von Bern gelegene Seniorenresidenz Talgut Ittigen bietet grosszügige 1½-, 2½und 3½-Zimmer Wohnungen, eine hervorragende Küche mit dem SpezialitätenRestaurant «Arcadia» und eine persönliche, professionelle Pflege in den Wohnungen sowie auf der Pflegeabteilung mit 32 Betten. Hier leben die Bewohnerinnen und Bewohner stadt- und naturnah zugleich und profitieren von einer ausgezeichneten Infrastruktur. Das kompetente Residenz-Team sorgt umfassend und in persönlicher Atmosphäre für das Wohlbefinden, die Gesundheit und die Sicherheit der Bewohnerinnen und Bewohner. Kurzum: Man fühlt sich wie zu Hause. Denn hier steht in erster Linie der Mensch mit seinen persönlichen Bedürfnissen und individuellen Wünschen im Mittelpunkt. Peter Mennig, seit 15. Mai 2017 neuer Direktor der Seniorenresidenz, formuliert seine Maxime wie folgt: «Wir sind in erster Linie Gastgeber aus Leidenschaft. Und Leidenschaft ist das, was zählt, und das, was uns antreibt im täglichen Leben!» Das Kulturangebot hat der neue ResidenzLeiter bereits vielseitig erweitert. Und zwar nicht nur für die Residenz-Bewohnerinnen und -Bewohner, sondern auch für externe Gäste, sprich Kulturinteressierte. Namhafte nationale und internationale Künstlerinnen und Künstler, Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und aus der Unterhaltungsszene treten wöchentlich in der Residenz auf und erfreuen die Gäste mit ihren Darbietungen. Kombiniert werden diese Kultur-Anlässe mit feinster Kulinarik aus der «Arcadia»-Küche – eine Symbiose von kulturellen und kulinarischen Sternstunden! Anfang Januar 2018 wurde die professionelle interne Spitexorganisation weiter ausgebaut. Die Seniorenresidenz reagiert damit auf die zunehmende Pflegebedürftigkeit der Bewohner/innen und den gleichzeitigen Wunsch nach möglichst langem Verbleib in der eigenen Wohnung.

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Die interne Spitex bietet eine umfassende und professionelle Betreuung und Pfl ege: •

Nach Bedarf umfassende Betreuung und Pfl ege in den Wohnungen der Bewohnerinnen und Bewohner

24-Stunden-Notfallversorgung

Begleitmöglichkeit zum Arzt, Zahnarzt, Spitaltermin, Optiker, Coiffeur, etc.

Hilfeleistung im Haushalt (Wäsche erledigen, Schrank aufräumen, etc.)

Möglichkeit für begleitete Einkäufe im Talgut-Zentrum

Kulturelle und kulinarische Leckerbissen in der Residenz Talgut: Für externe Gäste: 17.30 – 18.30 Uhr bzw. 15.00 – 16.00 Uhr Vorstellung Im Anschluss Kultur-Diner (3-GangAuswahlmenu) im SpezialitätenRestaurant «Arcadia» zu CHF 59.–/Pers. inkl. Kulturevent. Einzeleintritt ohne Diner: CHF 25.–/Pers.


WILLKOMMEN ZU HAUSE Mitten im Talgut-Zentrum Ittigen wartet unsere moderne, komfortable Residenz auf Sie – umfassend und sympathisch, lässt sie keine Wünsche offen.

«Service Excellence» in einer persönlichen Atmosphäre! Moderne, geräumige 1½-, 2½- oder 3½-Zimmer-Wohnungen mit Cachet Interne Spitex mit 24-h-Notfallorganisation Grosse, professionell ausgerüstete Pflegeabteilung Küche des Spezialitäten-Restaurants «Arcadia» Vielseitiges Unterhaltungsprogramm mit hochklassigen Events Maximale persönliche Freiheit

Seniorenresidenz Talgut Ittigen, Talgut-Zentrum 34, 3063 Ittigen Telefon 031 924 71 11, info@sti-ittigen.ch

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Bist du schon «crossfit»? Toms’Box zeigt, wie es geht. Sogenannte CrossFit-Boxen wachsen wie Pilze aus dem Boden. Das trendige Nischenprodukt der Fitness-Branche, dessen Ursprünge in den USA der späten Achtziger- und frühen Neunzigerjahre zu finden sind, hält auch in unseren europäischen Gefilden rasant Einzug. Unter anderem bei Toms’Box in Bern, welche seit 2013 existiert und sukzessiven Zuwachs zu verzeichnen hat. Aus gutem Grund. Aber lesen Sie selbst …

Tom Krebs ist seit Jahren begeisterter CrossFitter.

Tom Krebs ist ein cooler Typ. Und einer, der sich sehr gut auskennt auf seinem Spezialgebiet Fitnessstudio im Allgemeinen und CrossFit im ganz Speziellen. Und er weiss auch, wie man Leute motiviert, oftmals geradezu anstachelt, um noch besser zu werden, noch fitter, noch stärker, noch schlanker und vor allem gesünder. CrossFit ist ein Phänomen. Und es ist wohl nicht zuletzt deshalb so beliebt, weil es sich easy und funktionell in den Alltag einbauen lässt.

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Jeder bestimmt seine Trainingsstufe selber.

Neue Herausforderung Der Fitness-Profi begann mit seiner Box – man redet bei CrossFit allgemein von Boxen und nicht von Gyms oder herkömmlichen Fitnessstudios – im Jahr 2013. Doch schon vorher war der sympathische «Sportsfreund» lange Jahre in der Branche aktiv. Irgendwann suchte er sie, die neue Herausforderung. Etwas, das einfach anders sein, sich anders anfühlen sollte. Und so entdeckte er genau im richtigen Moment CrossFit, welches ihm sofort den Ärmel reingezogen hat. Facts and Figures Doch was ist das, dieses CrossFit? Im grossen Ganzen ist es zunächst ein Training in einer Gruppe. Trainiert wird mit freien Gewichten und Körpergewicht, was die Beweglichkeit im Alltag fördert. Diese neue Fitnessart umfasst also Komponenten wie Gewichtheben – inklusive der Option für olympisches Gewichtheben –, Kunstturnen und Konditionstraining. Die Faszination dabei ist sicher die Vielseitigkeit vom stets geführten Training und dessen Intensität. Da geht einiges in so einer Trainingsstunde, körperlich und mental. Und dabei ist die Gruppendynamik auch nicht zu unterschätzen, die bisweilen auch ein kompetitives Moment und teils ungeahnten Ansporn in die Trendsportart bringt.

So ganz anders Tom’s CrossFit TB zählt heute rund 170 treue Kunden, die regelmässig trainieren. Tendenz steigend. Die Box selber sieht ganz anders aus als auf Hochglanz polierte Studios. Vielmehr wähnt man sich fast in einer Industriebrache, die eher einem verschwitzten Trainingsraum für Boxer gleicht. Eine komplett neue und gleichzeitig ungemein reizvolle Art, sich fitnessmässig auszutoben und auf Touren zu kommen. Und auf Touren kommt man, garantiert. CrossFit für jedermann Tom Krebs hat sehr viele verschiedene Stammkunden in seiner Box. Vom Teenager bis zum Senioren. Menschen aus unterschiedlichsten Berufsgruppen begegnen sich und verfolgen gemeinsam ein Ziel: Eine Stunde abschalten und sich gezielt ausklinken aus dem oft von Hektik und Stress dominierten Alltag. Abtauchen in eine andere Welt und gezielt etwas für Körper und Geist tun. Individualität gewährleistet Es gibt sie gelegentlich noch, die Vorurteile. Manche denken beim Begriff CrossFit an ein Training, das die eigene Leistungsfähigkeit zu übersteigen droht. Falsch. Ganz falsch sogar. Denn im CrossFit gibts verschiedene Levels. Man kann einsteigen als Fortgeschrittene/r in Sachen Bewegung und Fitness oder als quasi blutiger Laie, welcher noch


CrossFit für jedermann bei Toms’Box

nie Fitness gemacht hat. Spielt absolut keinen Tango. Tom Krebs versteht es sehr gut, individuell auf die Bedürfnisse seiner Gäste einzugehen. Jede/r kommt auf seine/ ihre Kosten. Das Training wird an den jeweiligen Leistungslevel angepasst. Sobald man die im strikten Ablauf einstudierten Übungen intus hat, kann die Intensität gesteigert und somit weitere Trainingsreize gesetzt werden. Nebst dem CrossFit bietet Tom’s Box auch ergänzende Dienstleistungen wie Ernährungsberatung, Personaltraining oder Einzelcoachings an. Wer

also Lust hat, etwas für die eigene Fitness, Kraft, Beweglichkeit und Gesundheit zu tun, ist am Libellenweg 10 in Bern in den besten Händen. Looking for a challenge? Am besten mal unverbindlich vorbeigehen, schnuppern, spüren, sich erkundigen vor Ort und dann einfach mitmachen. Nicht denken, machen. Ansporn ist «en masse» vorhanden. Und wer sich irgendwann zu noch Höherem berufen fühlt, kann sich an verschiedensten Orten und auf verschiedensten Levels mit anderen messen. So

werden z.B. auch 2018 wieder die Besten der Besten aus den verschiedensten Regionen Europas in Madrid und Berlin zeigen, was sie drauf haben. Sogar eine WM gibts, die sogenannten CrossFit Games, im amerikanischen Madison, Wisconsin. Natürlich sind auch regionale Wettkämpfe möglich. Tauch auch Du ein in eine andere Welt, schalte eine Stunde gezielt und intensiv ab. Es ist nie zu spät, etwas für sich und seine Gesundheit zu tun. Mach Dich fit, mach Dich crossfit.

CrossFit TB – Toms’Box Libellenweg 10, 3006 Bern Telefon E-Mail

Olympisches Gewichtheben ist bei Toms’Box ebenfalls im Angebot.

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Selbstständig – papierlos?! Selbstständig – online?! Sie sind die Fachperson in Ihrem Beruf? Oder Sie möchten die Leidenschaft in Ihrem Hobby zu Ihrem Beruf machen? … Kurz: Sie haben den Traum, sich selbstständig zu machen? ... Zögern Sie nicht: Verwirklichen Sie diesen Traum! Lieber Leser, stellen Sie sich vor: Sie entwickeln Ihre eigenen Ideen und setzen diese beim Kunden um! Sie eröffnen einen Club, wo sich Freunde treffen, wo sich Menschen gegenseitig kennen lernen und wo sich alle einfach wohl fühlen! Nach getaner Arbeit kommen Sie nach Hause, fl äzen sich auf Ihrem Sofa und sind völlig zufrieden mit sich selber – das macht das Leben doch aus! … Wenn da bloss nicht die Zahlungen all der Rechnungen anstehen würden, die Buchhaltung nachzuführen, all die Fragen des Versicherungsvertreters zu beantworten,

die Mehrwertsteuer-Abrechnung zu erledigen, die Steuererklärung auszufüllen, die monatlichen Lohnabrechnungen für die Mitarbeitenden zu erstellen wären! Für Unternehmer und Freelancer ist die Administration, insbesondere die Buchhaltung, eine der kompliziertesten Aufgaben; sie ist kostenintensiv und bringt keinen Franken Verdienst ein. Entspannen Sie sich, gehen Sie ins Fitness-Studio oder unternehmen Sie einen Museumsbesuch mit Ihrer Familie! Wir übernehmen für Sie all diese Arbeiten – und noch mehr! Durch unsere automatisierten Prozesse sind wir immer aktuell, effizient und kostengünstig. Wir halten Ihnen den Rücken frei, sodass Sie sich auf die wesentlichen Dinge konzentrieren können.

Chillen Sie auf Ihrem Sofa, am Strand oder in den Rocky Mountains – mit Ihrem Tablet oder Smartphone sind Sie mit einem Klick immer und überall genau auf dem Laufenden, wie es um Ihr Unternehmen steht. Laden Sie Ihre Kunden zu einem feinen Essen ein, fotografieren Sie den Beleg und senden Sie das Foto noch im Restaurant an uns – wir erledigen die Buchhaltung sofort, papierlos. Oder senden Sie uns all Ihre Post und Belege – wir digitalisieren sie und stellen sie Ihnen elektronisch zur Verfügung. Sorgen Sie sich nicht um komplexe Probleme mit Ihrem Personal, der Versicherungsgesellschaft oder dem Finanzamt – rufen Sie uns ganz einfach an und überlassen Sie die Lösungsfindung uns, wir arbeiten mit einer bestausgewiesenen juristischen Fachperson zusammen. Sparen Sie Zeit und Infrastruktur – wir halten diese für Sie bereit, sodass Sie letztendlich auf einfachste Weise Kosten sparen. Für jegliche administrativen Arbeiten sind wir selbstverständlich auch persönlich für Sie da. Egal, wo und wie – wir sind immer auf Ihrer Seite!

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Eine professionelle Lösung für kleine Archive Archive sind verstaubt? Alte Akten öde und langweilig? Sicher nicht, wenn ein Archiv professionell bearbeitet und vor allem richtig erschlossen wird. Diesem Zweck dient unser neues Archivinformationssystem ArchiVentis.swiss.

Dr. Marc Hofer, Geschäftsführer ArchiVentis

Mit unserem neuen Archivinformationssystem ArchiVentis.swiss haben unsere Kunden die Möglichkeit, die Archivsoftware scopeArchiv™ einzusetzen. Dasselbe System ist auch beim Schweizerischen Bundesarchiv, den meisten Staatsarchiven und bei bedeutenden Firmenarchiven im Einsatz. Damit ermöglichen wir es kleineren und mittleren Archiven von Gemeinden, Firmen und kulturellen Institutionen mit ihrer Archivsoftware zu den grossen Playern aufzuschliessen. Die Datenbank läuft auf einem Server im Rechenzentrum der Swisscom in Ostermundigen. Damit können wir für unsere Kunden höchste Qualität und höchste Sicherheit bieten. Alle Daten unterstehen damit der Schweizer Rechtsprechung.

Unsere Kunden profi tieren von folgenden Vorteilen: • Einsatz einer Archivsoftware, die höchsten professionellen Ansprüchen genügt • Keine Installation von Software auf den eigenen Computern dank Cloud-Lösung • Passwortgeschützter Zugriff auf die eigenen Daten (Lesen und Schreiben) • Verschlüsselte Datenübertragung und regelmässige Daten-Backups • Speicherung aller Daten in der Schweiz • Massgeschneiderte, professionelle Beratungen und Dienstleistungen durch ArchiVentis Mit der Basis-Lösung können unsere Kunden ihr eigenes Archiv verwalten. Sie können darin ihr gesamtes Archivgut gemäss dem gültigen internationalen Standard ISAD(G)

Archiv wird digital! Im nächsten Ausbauschritt von ArchiVentis.swiss können Dokumente auch digital archiviert werden. Egal ob eingescannte Papiere oder «digital-born-Dokumente»: Die sichere Speicherung und der zuverlässige Datenzugang sind für alle Zukunft gewährleistet.

erschliessen und bearbeiten. Mit diesem Angebot vervollständigen wir die Palette unserer Dienstleistungen. Weiterhin bieten wir Beratungen für Recordsmanagement und Archivierung an, bewerten Unterlagen für die Archivierung, erstellen Archivpläne, bereiten Unterlagen für die Archivierung auf und verzeichnen sie im Archivplan. Neu führen wir die Erschliessung direkt mit ArchiVentis.swiss aus. Wir können auch bereits bestehende Archivverzeichnisse mit einem Übernahmetool in ArchiVentis.swiss importieren. Unsere Kunden werden in ihrem geschützten Bereich auch selber Daten erfassen und mutieren können. Es wird möglich sein, direkt aus der Datenbank Verzeichnisse zu erstellen, die ausgedruckt oder auf einer Website veröffentlicht werden können.

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Der Chef als Gastgeber, der etwas anders als andere ist. Das Restaurant Haberbüni ist weit über die Grenzen der Gemeinde Köniz bekannt. Auf dem Parkplatz kann man durchaus Autos mit ausländischen Fahrzeugschildern sehen. Das ist kein Zufall. Der Schluss gleich zu Beginn: Nach unserem Gespräch mit Markus Schneider, Chef der Haberbüni, ist eines klar: Der 54-Jährige ist kein Blender, da kommt keine «Show» daher, wenn er von seinem Restaurant spricht. Er weiss, dass seine Mitarbeitenden in allen Bereichen Überdurchschnittliches leisten, weiss die Komplimente der Gäste extrem zu schätzen («Das ist Motivation pur!») und ist sich bewusst, dass die Besitzer der Liegenschaft extrem kooperativ und nicht auf Gewinnmaximierung aus sind, sonst würde auf dem Grundstück längst schon kein Restaurant mehr stehen. Eigentlich gebührt dieser Erbengemeinschaft eine öffentliche Anerkennung für ihre Einstellung. Respekt. Gastgeber Man nimmt es Markus Schneider ab, dass die Haberbüni ein Kraftort ist, aus dem er selber jene Energie schöpft, die seine Motivation antreibt, Tag für Tag. In der Tat: Das Restaurant im zweiten Stock des ehemaligen Bauernhauses ist keine Gaststätte wie andere. Gerade der Umstand, dass die verschiedenen Teile des Gastraums und der Küche erst mit der Zeit ausgebaut und ineinander verwachsen sind, verleihen dem Ganzen eine Authentizität, die allein schon beim Betrachten der Bilder spürbar wird. Aus Kunden werden Stammkunden Ebenso spürbar ist, dass Markus Schneider kein Wirt ist, kein «Beizer», kein Gastronom im eigentlichen Sinn. Er versteht sich als Gastgeber. (Bei diversen Besuchen in der Haberbüni in den letzten Jahren war das spürbar, Zwischenbemerkung des Schreibenden.) «Wissen Sie, bei der heutigen Konkurrenz einen neuen Gast begrüssen zu dürfen, das ist schon ein Erfolg. Dann aber folgt das Wichtigste, nämlich ihn 50 1

zu weiteren Besuchen zu motivieren.» Das sagt viel über die (vor)gelebte Nachhaltigkeit in Bezug auf Gästebetreuung aus. Und diese Einstellung gibt Markus Schneider und seinem Team Recht: Wohl mehr als die Hälfte seiner Gäste sind Stammkunden, auch über Mittag, wenn Businessleute ihre Geschäftspartner aus dem In- und Ausland in die Haberbüni «entführen».

phone schauen zu müssen. Neben zwei abendlichen Mehrgängern verfügt die Haberbüni auch über eine kleine Auswahl an «A la carte»-Gerichten. Und wem ein Gericht innerhalb eines Mehrgängers nicht zusagt, dem wird mit einer dennoch zum Menü passenden Alternative geholfen. Selbstverständlich sind auch vegetarische Gerichte erhältlich.

Apropos Business: Zum Mittagessen gibt es neben drei Tagestellern jeweils einen leicht verdaulichen Businesslunch (ein voller Bauch studiert bekanntlich nicht gern). Womit wir bei der eigentlichen Speisekarte angelangt wären. Aber Achtung! In der Haberbüni erwartet Sie keine «breite und tiefe» Auswahl, wo zu fi nden ist, was man überall fi ndet. Neben den vier Vorschlägen zum «Zmittag» gibt es zum «Znacht» so gesehen eigentlich noch weniger Auswahl, aber eine, bei der sich die Lebensweisheit «Weniger ist mehr» vollumfänglich bestätigt.

Vertrauen als Basis Die zu Beginn erwähnte Ehrlichkeit von Markus Schneider bestätigt sich auch bei der Weinkarte: «Entscheidend ist, was zu den Gerichten passt, auch wenn es sich um preisgünstige Weine aus dem Keller handelt. Der Gast darf nie das Gefühl haben, dass man ihn übervorteilt. Vertrauen ist das A und O einer Gästebetreuung.»

In der Tat: Der Abend ist dem Genuss gewidmet, nämlich jenen Gästen und Gruppen, die sich verwöhnen lassen wollen, ohne ständig auf die Uhr oder das Smart-

Seine Philosophie leuchtet ein und ist nicht bloss eine Lebenseinstellung, sondern auch ein Beweis von Nachhaltigkeit: «Wenn ich anständig mit meinen Mitarbeitenden bin, sind sie zuvorkommend zu den Gästen, die sich wiederum bei mir bedanken, sodass auch ich zufrieden bin.» Tönt einleuchtend, ist im beruflichen Alltag aber nicht immer ganz einfach umzusetzen.


Auch unter freiem Himmel Die Haberbüni fi ndet bei schönem Wetter auch «openair» statt, in einer echten Oase der Ruhe, im Gartenrestaurant mit 80 Plätzen. Hier werden die gleichen Gerichte wie «unter dem Dach» serviert, seit jeher Produkte wenn immer möglich aus der Region. Markus Schneider ist nicht in den letzten Jahren auf diesen fahrenden Regio-Zug aufgesprungen, sondern hat ihn bereits vor beinahe 20 Jahren «aus Überzeugung» und aus Weitsicht zum Markenzeichen der Haberbüni erklärt. Erfolgreiche Nachhaltigkeit lässt sich nicht besser erklären.

Geschichte der Haberbüni Das genaue Baujahr des Bauernhauses ist nicht klar. Ein Brunnen erinnert daran, dass das Gebäude 1898 nach einem Brand vollständig wieder aufgebaut wurde. «Buuret» wurde mit Sicherheit bis 1939, die Stallungen für das Vieh bis 1960 benutzt. Bevor Markus Schneider die heute bekannte Haberbüni – eine Wortspielerei zwischen «Haber», im berndeutschen Sinne von Essen, und «Bühne», ehemals als Heubühne – 1997 übernahm, war das Haus als Brocante bekannt, überstellt mit Antiquitäten. Interessant ist die nachgewiesene Bauweise des Gewölbekellers, die darauf hindeutet, dass ein erstes Gebäude noch im 18. Jahrhundert errichtet wurde: Nach dem Aushub des Erdreichs wurde der Keller in der späteren Form der Gewölbedecke wieder mit Sand gefüllt (!) und mit Ziegelsteinen bedeckt. Als sich die Ziegelsteine miteinander verfestigt hatten, wurde der Sand wieder abgetragen. Auch wenn nicht erwiesen: Dann und wann – vor allem wenn es draussen stürmt – bekommt man in der Haberbüni das Gefühl, ein guter Geist wehe durch die Räumlichkeiten, um darüber zu wachen, dass auch weiterhin alles mit rechten Dingen zu und her geht. Nur eben: Gesehen oder gar fotografi ert hat man den Geist noch nie. Aber wer weiss …

Cultivino Der Haberbüni ist eine selbständige Weinhandlung angegliedert, Severin Aegerters «Cultivino», die vor allem naturbelassenen Wein aus Italien, Deutschland, Frankreich und Österreich im Angebot hält. Mehr Infos unter www.cultivino.ch

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Was uns auszeichnet? Als Marken- und Firmenunabhängige Spezialisten für Lichtplanung sind wir von Cumulux Lichtplanung in der Lage, öffentliche und private Bauherrschaften sowie Elektroinstallateure neutral zu beraten in allen Fragen zu Innen- und Aussenbeleuchtung. Neutralität ist deshalb wichtig, weil unsere Beratung persönliche Wünsche, Normen, technische Anforderungen und Effizienz auf einen Nenner bringt. Damit wir unsere Aufgabe erfüllen können, informieren wir uns laufend über die neuesten technischen Entwicklungen und Trends in der Beleuchtungsbranche. Was hat sich in den letzten Jahren in Ihrer Branche verändert? Generell hat sich das Bewusstsein um gestaltende Beleuchtung deutlich auf den Aussenbereich ausgedehnt. Mit dem Stilmittel Licht Teile des Gebäudes, Eingangszonen,

Jürg Hofschneider

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Terrassen, Gartenanlagen oder einzelne Gehölze individuell hervorzuheben, hat die reine Zweckbeleuchtung verdrängt. Raffinierte Aussenbeleuchtung ist ebenso selbstverständlich geworden, wie unterschiedlich genutzte Wohnräume dem aktuellen Bedarf entsprechend dosiert auszuleuchten.

sich bei uns der Drang, aus diesem auszubrechen und das Individuelle in Bereichen wie Mode, Mobilität und speziell im Wohnstil auszuleben. Deshalb sind Sonderlösungen gefragt, die nicht ab der Stange kommen, und solche zu realisieren ist für uns eine der schönsten Aufgaben.

Technisch fand eine sprunghafte Entwicklung statt. Heute kommen praktisch nur noch LEDs, also lichtemittierende Dioden (Light Emitting Diodes) zum Einsatz. Sie zeichnen sich aus durch sehr geringen Energieverbrauch, hohe Lichtausbeute, kleine Bauform und lange Lebensdauer. Neben ihrer hervorragenden Öko-Bilanz bieten LEDs dank ihrer Eigenschaften enormen Spielraum in der Licht- und Farbgestaltung.

Was ist für Sie am wichtigsten? Dass wir in der Planungsphase früh genug beigezogen werden. Das riesige Angebot an Gadgets und technischen Spielereien macht die Übersicht für Laien schwierig. Warum soll Geld ausgegeben werden für Überflüssiges? Lassen Sie sich professionell beraten.

Was verstehen Sie darunter? Zum Beispiel kann eine Beleuchtungsanlage so konzipiert werden, dass Objekte, Räume etc. mit ein und derselben Leuchte in verschiedenen Lichtfarben mit kühlerem oder wärmerem Licht in Szene gesetzt werden können. Wir Schweizer sind ein Volk von Individualisten. Wo im umliegenden Europa dem Standard gerne Platz gemacht wird, meldet

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Weshalb kein Traumteich bei Ihnen im Garten? Wasser ist Leben. Dazu braucht es keine weiteren Erklärungen. Wasser ist einerseits eine gewaltige Naturkraft, andererseits tankt man an einem ruhigen Bergsee Kraft für den Alltag. Also stellt sich die Frage: Weshalb kein kleiner See im eigenen Garten, um sich zu entspannen, an seinem – an Ihrem! – persönlichen Rückzugsort? Sacha Remund macht es mit seinem Team möglich. «Es ist ganz einfach», schmunzelt Sacha Remund im Gespräch und in Anlehnung an ein Zitat von Oscar Wilde, «ich bin immer mit dem Besten zufrieden.» Und man zweifelt nicht daran – denn allein schon seine Website mit den Referenzobjekten unter www. traumteiche.ch beweist, dass hier ein Profi am Werk ist, respektive … war. Fisch- oder Schwimmteich? Qual der Wahl: Stellen Sie sich einen Schwimm- oder einen Fischteich vor, womöglich mit Kois? Denken Sie an ein Biotop, an einen kleinen Bachlauf? Oder geht es darum, Ihren bestehenden Teich anzupassen? Sacha Remund ist ein Fachmann der vielen Möglichkeiten, mit jahrelanger Erfahrung nicht nur im Teichbau. Das zeigt sich auch darin, dass er Systeme mit Trommelfilteranlagen einbaut. Dort sorgt ein Sieb dafür, dass das Wasser immer klar bleibt und der Schmutz direkt in die Kanalisation abfliesst. Oder nehmen wir sogenannte Teichpflanzinseln, die jeden Teich aufwerten, nicht bloss optisch. Sacha Remund vermittelt Ihnen Pflanzen, die bereits zwei Jahre vorkultiviert wurden. Will heissen: Sie sind bereits durchgewurzelt und entziehen damit den lästigen Algen die Nahrung. Diese Teichpflanzinseln in den verschiedensten Grössen können Sie sich vor Ort anschauen – eine telefonische Anmeldung ist jedoch erwünscht. 1

Erstberatung gratis «Fairness und Vertrauen ist unser Fundament für langjährige Partnerschaften mit der Kundschaft», sagt Sacha Remund. Klar, sagen andere auch. Zwei Beweise für diese Einstellung, auf dem sein geschäftliches Erfolgsmodell gründet: Die Erstberatung ist gratis – und Kundenrechnungen für Offerten, die dann doch nicht in einem Auftrag enden, gibt es bei Hydro Remund nicht. «Eine Rechnung für eine nicht erbrachte Dienstleistung, das verhindert doch jeden späteren Kontakt mit einem möglichen Kunden.» Drücken Sie auf den Knopf! Sacha Remund kann jedoch viel mehr als bloss Teiche bauen (aber allein schon das ist eine Wissenschaft für sich): Auf www. traumteiche.ch finden Sie einen Knopf, der Sie automatisch auf das zweite Standbein der Hydro Remund GmbH leitet: Auf Gartenprojekte und alles, was damit zusammenhängt. Was wiederum beweist, dass bei ihm alles «aus einer Hand» für Sie erledigt wird. Sie können die Arbeit «gsorget ghä». Benötigt er einen weiteren Fachmann, schaltet er ihn dazu, ohne dass Sie selber mit Koordinationsaufgaben belastet werden. Psssssst, nicht weitersagen: Sie dürfen in Ihrem Garten ruhig auch selber Hand mitanlegen …

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Theater funktioniert überall auf der Welt etwa gleich. Text und Interview: Thomas Bornhauser Sie ist seit vielen Jahren unbestritten eine der kreativsten Theaterfrauen der Schweiz: Livia Anne Richard hat Zuschauerinnen und Zuschauern grossartige Stücke wie «Dällebach Kari» auf dem Gurten ermöglicht. Aber auch «The Matterhorn Story», in Zermatt uraufgeführt, stammt aus ihrer Feder. Wir haben uns mit der vielleicht erfolgreichsten Theaterproduzentin unseres Landes unterhalten können. Livia Anne Richard, im Moment sind Sie mit den Proben für die neue Freilichtaufführung auf dem Gurten beschäftigt. Worum geht es im Stück? Das Stück heisst «Abefahre! – Stressfrei in 5 Tagen». Ich setze darin eine Handvoll Menschen – vom Verkaufsleiter über die HR Fachfrau bis zum Profi-Eishockeyaner – der freien Natur aus. Unter Anleitung eines Coaches und einer Psychologin sollen die Leute – alle burnoutgefährdet – wieder lernen, ihre inneren Ressourcen zu spüren. Sie müssen ihre Handys abgeben, es wird gefastet und nicht alle sind sie freiwillig da. Das führt dazu, dass es auch Verweigerung gibt. Einer winkt zum Beispiel vehement ab, wenn es darum geht, sich im Lachyoga zu entspannen. «I cha nid uf Chnopfdruck lache» – meint er lakonisch. Das Stück hat viel Komik und hält dem Publikum den Spiegel vor. Am Schluss reibt man sich verwundert die Augen. Keiner ist mehr der, den er zu Beginn des Kurses zu sein vorgegeben hat. Für einmal also wieder ein echtes «Livia Anne Richard»-Stück, ohne Anlehnung an eine Vorlage, völlig frei erfunden. Woher kommt jeweils die Inspiration, woher die Ideen zu Ihren Aufführungen? Fallen Sie Ihnen im Traum ein? Ja, im Traum sind mir tatsächlich auch schon Stückideen gekommen. Dieses Mal kam die Idee mehr aus meiner Beobachtung der Gesellschaft heraus. Immer mehr, vor allem grössere und grosse, Firmen haben bemerkt, dass Mitarbeiter, die in ein Burnout «rennen», sehr viel kosten. Deshalb schickt man sie eben jetzt in Präventionsprogramme, wie man es auf dem Gurten in meinem Stück wird sehen können. Das Paradoxe an der ganzen Sache ist, dass die Firmen dies nicht etwa machen, damit die Mitarbeiter umdenken

THEATE

RGURTE

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Ab Juni auf dem Gurten zu sehen! und weniger Druck haben, sondern dass sie nach einem solchen Kurs, frisch gestärkt, noch effizienter funktionieren. Deshalb auch das Ausrufezeichen nach dem «Abefahre!». Das beisst sich ja... Ihr «Dällebach Kari» wurde von anderen Künstlern aufgenommen, Oscar-Preisträger Xavier Koller hat einen Film nach Ihrer Vorlage gedreht, die Thuner Seebühne hat das Thema aufgenommen. Leben Sie noch in der Region Bern oder haben Sie ein Anwesen oberhalb von Beverly Hills? (lacht) Nein. Ich lebe ganz normal in Wabern, bei Bern. Die Verdienstmöglichkeiten im Theater sind nicht dergestalt, dass ich ein Anwesen in Beverly Hills erwerben könnte. Aber das macht nichts. Wenn man, wie ich, seinen Traumjob ausüben darf, ist der Reichtum nicht monetärer Art, sondern das tägliche Herzblut und die Leidenschaft für meine Arbeit geben mir das Gefühl, reich zu sein. Sehr reich. Sie arbeiten im wechselnden Jahresturnus an Freilichtaufführungen in Bern und in Zermatt. Wodurch unterscheiden sich die Berner und Walliser Theaterspielenden? Die Walliser verstehe ich etwas schlechter (lacht). Nein im Ernst: So unterschiedlich die Mentalitäten auch sind, in der Theaterprobe geht es immer um dasselbe. Es geht darum, aus den Darstellenden authentische Figuren herauszuschälen, sodass das Publikum im besten Fall vergisst, dass es im Theater sitzt. Das ist ein langer und spannender Prozess und er ist in Bern und im Wallis derselbe. Theater funktioniert überall auf der Welt etwa gleich.

Die Produktionskosten in Zermatt werden vermutlich höher als in Bern sein. Wie finanzieren sich Ihre Stücke? Engagieren sich zum Beispiel die beiden Tourismusvereine, ausser mit Höflichkeiten? Zermatt ist etwas teurer, ja. Vor allem, weil wir unser ganzes Material auf 2800 Meter über Meer auf den Riffelberg transportieren müssen. Zermatt Tourismus unterstützt uns in grosszügiger Manier. In Bern ist der Tourismusverein nicht involviert. Aber das ist auch klar. In Bern bringen wir schon auch viele Menschen aus anderen Kantonen, aber die gehen nach dem Theater wieder nach Hause. In Zermatt übernachten die Gäste, welche von ausserhalb des Oberwallis anreisen, in Zermatt, weil sie nach dem Theater gar nicht mehr nach Hause kommen mit dem ÖV. Daneben sind wir natürlich auch angewiesen auf finanzielle Unterstützung von Stiftungen (etwa die Lotterie Romande für die Freilichtspiele Zermatt) und aus der Wirtschaft. Auf dem Gurten haben wir seit Jahren treue Sponsoren. Allen voran natürlich das MigrosKulturprozent. Dann auch die Visana, die BKW, die IP Suisse und neu die Berner Kantonalbank und die GVB Kulturstiftung. Ohne sie ginge gar nichts. Dürfen wir um eine Vorschau bitten? Was wird 2019 in Zermatt aufgeführt? Im Sommer 2019 kommt wieder eine Uraufführung auf den Riffelberg, oberhalb von Zermatt. Ich werde die Geschehnisse rund um Lucy Walker, die erste Frau, die den Matterhorn-Gipfel – im Rock! – erreicht hat, auf-rollen. In der Geschichte kommt in einer Hauptrolle auch ein Bergführer aus dem Kanton Bern vor, der – so weiss man – mit dieser Lucy Walker nicht nur geklettert ist... www.theatergurten.ch 2 55


Wo sich nicht bloss Top-Hoteliers und Gastronomen treffen Es gibt sie, diese Leute mit dem «gewissen Etwas». Man merkt es ihnen an, noch bevor sie ein Wort gesprochen haben. Genau so – und nicht anders – ist es dem Schreibenden ergangen, als er von Fabio Guglielmi und Tanja Roux bei MEEDA in Bern empfangen wurde. Er sollte sich nicht täuschen. Liebe Lesende, glauben Sie jetzt ja nicht, der Autor habe diese Einleitung geschrieben, weil es sich gut macht, einen Inserenten aufs Podium zu hieven. Da liegen Sie falsch. Völlig falsch. Nehmen wir zum

Beispiel den Firmennamen MEEDA, der nun überhaupt keine Assoziationen zulässt, schon gar nicht für ein Spezialgeschäft, das sich mit dem Import von … Inneneinrichtungen beschäftigt. Fabio Guglielmi schmunzelt, als er darauf angesprochen wird: «MEEDA habe ich bewusst gewählt, um eine wirklich eigenständige und eigenwillige Firma führen zu können, die unverwechselbar ist.» Lebenslange Praxis Und unverwechselbar ist MEEDA schon allein deshalb, weil sie Hoteliers und Gastronomen ganze Inneneinrichtungen aus aller Welt vermittelt. Sie haben dennoch noch nie von MEEDA gehört oder gelesen? Das kommt nicht von ungefähr, denn dieses KMU gibt es erst seit Ende 2013. Seine Erfahrungen indes gehen bis in seine Kindheit zurück, sagt Fabio Guglielmi: «Geboren bin ich in Bern, Mutter Bernerin, Vater Itali-

ener, aber die ersten acht Jahre haben wir in Vicenza nahe Venedig gelebt. Mein Vater war seit jeher im Möbelhandel tätig, von Kind an bin ich mit seinem Flair für Inneneinrichtungen aufgewachsen.» Erstklassige Adressen Fast scheint es ihm peinlich, wenn man nach Referenzobjekten fragt, die er in letzter Zeit zum Teil mitmöbliert hat. Da fallen Namen wie «Meridiano», «Einstein au Jardin» und «Eleven», beide ebenfalls in Bern, oder der «Lenkerhof». Die Fotos auf diesen beiden Seiten verstärken den Eindruck, den man von MEEDA bekommt: Das sind keine 08/15-Einrichtungen, wie sie überall sattsam bekannt sind. Sie sind übrigens nicht ausschliesslich Hotels, Restaurants, Bars oder Clubs vorenthalten. Zunehmend melden sich grössere Unternehmen bei MEEDA, um ihre Corporate Identity optisch umsetzen zu lassen, auch für ihre Aussen-

Einstein au Jardin, Münsterplattform Bern

Bel Étage, Einstein Café, Bern

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Bel Étage, Einstein Café, Bern


Bauen, Wohnen und Leben

umsetzen zu lassen, füreinem ihre Aussenbereiche, damit allesauch «aus Guss» bereiche, damit alles «aus einem Guss» daherkommt. daherkommt. «Ich bin kein Architekt, auch kein Innenar«Ich bin kein auch kein Innenarchitekt», stelltArchitekt, der Geschäftsinhaber fest, chitekt», Geschäftsinhaber fest, «aber manstellt sagt der mir eine gewisse Affi nität zu «aber man sagt mir eine gewisse Affinität zu Inneneinrichtungen nach», schliesst er den Inneneinrichtungen schliesst er den Satz schmunzelnd nach», ab. Wie aber kommt SatzImporteur schmunzelnd ab. Wie aber kommt der zu seinen Aufträgen? Ganz der Importeur zu ist seinen Aufträgen? Ganz einfach: MEEDA Anlaufund Schnitteinfach: ist Anlaufund Schnittstelle für MEEDA Architekten und Endverbraucher, stelleden für bereits Architekten und Endverbraucher, also erwähnten Zielgruppen. also den bereits erwähnten Zielgruppen. Weltweite Auswahl Weltweite Auswahl «Wir realisieren keine eigenen Projekte, «Wir realisieren eigenen Projekte, sondern setzen keine jene von Auftraggebern sondern setzen jene von Auftraggebern um, in enger Zusammenarbeit mit ihnen um, deren in enger Zusammenarbeit miter.ihnen und Innenarchitekten», sagt Und und deren sagt er. kann Und das heisst Innenarchitekten», im Klartext: Bei MEEDA das heisst im Klartext: Bei MEEDA kann man sozusagen alles bestellen, was es in man weiten sozusagen was es in der Weltalles der bestellen, Inneneinrichtungen der weiten Welt der Inneneinrichtungen gibt. Selbstverständlich aus Guglielmis gibt. Selbstverständlich aus seiner zweiten zweiter Heimat, aus Italien, zunehmend Heimat, aus Italien, zunehmend aber auch aber auch aus den USA und Skandinavien. aus den USA und Auftraggeber Skandinavien.etwas Und wenn Und wenn einem Afrieinem Auftraggeber etwas Afrikanisches kanisches oder Japanisches vorschwebt – oder Problem. Japanisches vorschwebt – kein Probkein lem. Einzelmodell oder Serienfertigung Einzelmodell oder Serienfertigung Fabio Guglielmi, der mit Tanja Roux das Fabio Guglielmi, der «Unsere mit TanjaLieferanten, Roux das Unternehmen führt: Unternehmen führt: «Unsere Lieferanten, mit denen ich teilweise schon über 20 Jahre mit denen ich teilweise über 20 da Jahre zusammenarbeite, nochschon aus der Zeit, ich zusammenarbeite, noch aus tätig der Zeit, ich im Geschäft meines Vater war,dasind im Geschäft meines Vater Was tätig nichts war, sind sehr fl exibel und innovativ.» ansehr flexibel unddass innovativ.» Was nichtsauch anderes bedeutet, man bei MEEDA deres bedeutet, dass man beiinMEEDA Prototypen entwickeln und kleinerauch An-

Prototypen entwickeln in kleinerAber Anzahl bestellen kann, fallsund gewünscht. zahl bestellen kann, falls gewünscht. auch eine bestellte Stückzahl von Aber über auch Exemplaren eine bestellte Stückzahl über– 1000 – zum Beispielvon Stühle 1000 Exemplaren – zum Beispiel – bringt das Duo nicht aus der Ruhe.Stühle Das für bringt das Duo nicht aus der Ruhe. Das für diese Branche erforderliche «Gschpüri» diese Branche erforderliche entfaltet sich ebenso bei Tanja «Gschpüri» Roux. Hier entfaltet sich ebenso bei Tanjamit Roux. Hier paart sich weibliche Finesse männlipaart Unternehmertum sich weibliche Finesse mitWeise. männlichem in idealer chem Unternehmertum in idealer Weise. Überzeugendes Überzeugendes Preis-Leistungs-Verhältnis Preis-/Leistungsverhältnis Spannend – und irgendwie typisch für Spannend – und typisch für Fabio Guglielmi – ist,irgendwie als er uns zum Schluss Fabio Guglielmi er uns zum Schluss erzählt, wie er– ist, sichalsvor Kurzem in ein erzählt, wie er sich vor Kurzem in ein

bestimmtes Projekt eingebracht hat, mit seiner Erfahrung, so dass das Vorhaben im sodass Laufe der Zeit Zeit weit weit über überdas dasursprüngliche ursprünglich Angedachte hinausging, «weil der Auftraggeber mitgemacht mitgemachthathat schliesslich undund schliesslich vom über das begeistert Ergebnis begeistert war.» Keine Ergebnis war.» Keine wirkliche wirkliche Überraschung. Überraschend ist Überraschung. Überraschend ist eigentlich eigentlich bloss, dass die qualitativ hochbloss, dass die qualitativ hochstehenden stehenden Inneneinrichtungen Inneneinrichtungen bei MEEDAbei einMEEDA überein überzeugendes Preis-/Leistungsverzeugendes Preis-Leistungs-Verhältnis biehältnis bieten. Überzeugen Sie und sichvereinselber ten. Überzeugen Sie sich selber und vereinbaren einen –Termin – am besbaren Sie einenSie Termin am besten im ten im Showroom am Zentweg an der Showroom am Zentweg 17a, an 17a, der Berner Berner Stadtgrenze zu Ostermundigen. Stadtgrenze zu Ostermundigen.

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AC Isolierungen: Die Spezialistin für Spezialisten Die AC Isolierungen GmbH aus Oberwangen bei Bern, mit Lager in Niederwangen, zeigt auf bemerkenswerte Weise, wie sie neue Kunden gewinnt, ohne diese direkt zu «bearbeiten». Es gilt in ihrem Fall, bisherige Kunden mit den gebotenen Dienstleistungen zu überzeugen und zufriedenzustellen. Was sich kompliziert anhört, ist im Grunde genommen einfach: AC Isolierungen arbeitet nicht direkt mit Privatkunden zusammen – Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel –, sondern mit Architekten, Bau- und Projektleitern sowie Sänitär-, Heizungs- und Lüftungsspezialisten. Es sind diese Profis, selber in Kontakt mit der eigentlichen Bauherrschaft, die mit AC Isolierungen zusammenarbeiten. Vom Angestellten und Teilhaber zum Unternehmer Obwohl erst 2012 gegründet, kann das Unternehmen mit insgesamt zehn Mitarbeitenden – Inhaber Carlos de Andrade und seine Frau Cécile eingeschlossen – bereits auf eine erfolgreiche Vergangenheit zurückschauen und entsprechend optimistisch in die Zukunft blicken. Wie aber ist das in so kurzer Zeit möglich? Das hat sicher auch damit zu tun, dass sich das Ehepaar Carlos und Cécile de Andrade-Ulmer auch beruflich optimal versteht. Entsprechend klar ist denn auch die Aufgabenteilung: Carlos ist operativ tätig, seine Frau kümmert sich um sämtliche administrativen Belange. Aus familiären Gründen hat sich Carlos de Andrade vor 24 Jahren entschlossen, den Beruf zu wechseln. Er hat sich bei einer grösseren Firma anstellen lassen, die auf Isolationen spezialisiert ist, und sich dort weitergebildet. Nach ungefähr sieben Jahren verliessen zwei Mitarbeitende die Firma, um ein eigenes Unternehmen zu gründen. Die beiden haben den Portugiesen sozusagen abgeworben, ihn beteiligt. Weitere zehn 58 1

Die Mitarbeiter der AC Isolierungen GmbH

Jahre blieb er dort, versuchte sich mehr einzubringen, als wirklicher Allrounder. Als sich dies nicht bewerkstelligen liess, zog Carlos de Andrade 2012 die Konsequenzen. Preis allein nicht entscheidend Nicht bloss die 24-jährige Berufserfahrung brachte Carlos de Andrade in seine neu geründete «AC Isolierungen GmbH» ein, sondern vor allem seinen guten Namen. Dank der professionellen Arbeitsweise mit entspre-

chender Zuverlässigkeit und Qualität fiel es verschiedenen der bereits erwähnten Spezialisten nicht schwer, ihm sozusagen «zu folgen» und ihm Aufträge zu erteilen. Damit war das Fundament gelegt. Auf diesem hat er ständig weitergebaut. Worin unterscheidet sich die AC Isolierungen GmbH von weitaus grösseren Firmen, die möglicherweise günstiger anbieten, um an Aufträge zu kommen? – «Sie sprechen wahrscheinlich den entscheidenden Punkt an», sagt der Chef. «Viele

Thermische Dämmung eines Lüftungskanals mit Alublechummantelung


Verkleidung eines Lüftungskanals mit Promat und Revisionsdeckel

Brandabschottung

meiner Kunden geht es in erster Linie nicht einzig um den Preis, sondern um die Zuverlässigkeit, Flexibilität und Qualität der Arbeit. Selbstverständlich spielt der Preis eine Rolle, aber nicht die alles entscheidende.» Er nennt zum besseren Verständnis ein Beispiel: Isolationen lassen sich auch auf die Schnelle anbringen, auf die günstige Art, wobei das Optische nicht im Vordergrund steht. «Wir aber legen ebenso Wert auf das Optische wie auf die Qualität unserer Arbeit, das schätzen unsere Kunden, die wissen, wie wir arbeiten.» Man kann auch sagen: Fachleute schätzen Fachleute. Der direkte Draht zum Chef Thermische und Brandschutz-Isolierungen von Lüftungskanälen und -röhren sowie Brandabschottungen gehören zur Kernkompetenz der AC Isolierungen GmbH. Dazu kommen Leitungsdämmungen von Sanitär-, Heizungsund Kälteanlagen. Diese Anlagen erfüllen nicht bloss die technischen Voraussetzungen, sie sind auch aus einem anderen Grund wichtig: Mit immer besseren Isolationsmöglichkeiten können Energiekosten eingespart werden. Die bereits erwähnten Auftraggeber der AC Isolierungen GmbH schätzen es nach eigenen Angaben, dass sie den direkten Draht zum Chef haben. So lassen sich mögliche

Missverständnisse zum Vornherein ausschliessen. Kommt hinzu, dass Carlos de Andrade sein Metier und sein Unternehmen aus dem «Effeff» kennt und somit extrem flexibel ist, wenn es eine Situation erfordert, da sind keine Sitzungen notwendig, die unnötig Zeit verstreichen lassen. Die strikt umgesetzten Arbeitsprozesse innerhalb der Firma ermöglichen es Carlos de Andrade, seine Anwesenheit dort zu konzentrieren, wo er gerade «gefragt» ist, bei kleinen oder mittelgrossen Baustellen, bei öffentlichen Bauten, aber auch auf grossen Industriebaustellen. Dies alles im Wissen, dass auch seine Fachleute andernorts «suberi Büetz» ausführen. Beeindruckende Referenzliste Das Unternehmen arbeitet seit Anbeginn mit Schweizer Firmen zusammen. «Direktimporte lohnen sich schlussendlich nicht, ich will auf vertrauenswürdige Partner bauen», erklärt der 44-Jährige. Es überrascht nicht, dass umweltgerechte Materialien verwendet werden, «schliesslich haben wir eine Verantwortung späteren Generationen gegenüber.» Ob Brandschutzverkleidungen von Lüftungskanälen, luftführende Kanäle aus Promatect oder Brandschutzverkleidungen von Stahlstützen und -trägern: Die Spezialisten wissen Rat.

Aufschlussreich ist die Liste der Referenzobjekte der AC Isolierungen GmbH, die gleichzeitig aufzeigt, wie facettenreich die Einsätze der Firma sind: Arbeiten am Wasserkraftwerk Hagneckkanal – direkt von den BKW in Auftrag gegeben – gehören ebenso dazu wie das Freizeit- und Einkaufszentrum Westside in Bern, das Kornhaus Burgdorf, die MigrosVerteilzentralen in Suhr und Dierikon, das Spital Murten, der PostParc Bern oder das Zentrum Paul Klee in Bern, um nur einige zu nennen. All diese Unternehmen können sich nicht irren.

AC Isolierungen GmbH Feldackerrain 6, 3173 Oberwangen bei Bern Telefon +41 31 882 10 11 E-Mail carlos.deandrade@acisolierungen.ch

www.acisolierungen.ch

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Kundennähe lässt sich mit … Leidenschaft definieren Früher hiess das Schlagwort kundenfreundlich, heute behaupten alle Unternehmen, sie würden sich kundennah verhalten. Matthias Bircher von der Garage Almacar in Münsingen gibt dem Begriff der Kundennähe eine völlig neue Dimension. Für ihn und sein Team hat dies alles mit Leidenschaft zu tun. Mit Passion für seinen Beruf, für die Wünsche seiner Kunden. Geht es um seine Arbeit, dann erzählt er nicht, er schwärmt davon. Wir haben uns mit ihm unterhalten. Matthias Bircher, hat eine Alma in Ihrem Leben eine so grosse Rolle gespielt, dass Sie Ihre Firma «Almacar» genannt haben? (Lacht) Da sind Sie auf dem Holzweg. Car ist naheliegend, Alma ist eine reine Wortspielerei ohne jeden Bezug zum weiblichen Vornamen. Es fällt auf, dass viele Smart bei Ihnen zu sehen sind. Zufall? Kein Zufall. Ich habe beim ersten SmartCenter in der Region Bern gearbeitet, mich dann 2007 selbständig gemacht. Als

Matthias Bircher im Gespräch mit der Lernenden Irena Imhof. Das Thema ist klar.

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Smart-Kenner lag es auf der Hand, diese cleveren «Reduce to the max»-Autos anzubieten. Und weshalb ausgerechnet Münsingen? Das war sozusagen ein weisser Fleck auf der Smart-Karte, also habe ich es gewagt. Und bis heute nicht bereut. Lustig war eine bestimmte Begegnung mit einer Kundin ganz zu Beginn, als wir über Kundinnen und Kunden sprachen. Sie meinte ganz spontan: «Machen Sie einen guten Job, die Leute kommen dann von selber, das spricht sich rum.» Nun stehen in Ihrer Werkstatt auch andere Autos, die Kunden zu Ihnen bringen, zur Reparatur, zur Revision, zum Service. Matthias Bircher als Alleswisser? (Zieht seine rechte Augenbraue hoch) Dann hätte ich vermutlich keine Kunden mehr … Almacar ist Mitglied von CarXpert, einer Vereinigung von fast 300 unabhängigen Garagisten in der Schweiz, mit einem unglaublichen Know-how und grossem Ersatzteillager für alle Marken. Zudem pfl ege ich mit offiziellen Markenvertretungen in der Gegend einen guten Kontakt. Ich bin mir nicht zu schade dafür, dort Rat zu holen, wo das Wissen vorhanden ist. Da kann ich bloss dazu lernen. Davon profi tiert unsere Kundschaft. Apropos lernen: Wie bilden Sie sich selber weiter? Die Automobiltechnik hat sich in den letzten zehn Jahren ganz schön entwickelt, da sind Weiterbildungskurse Pflicht. Das Wissen meines Mitarbeiters und von mir selber geben wir zwei Lernenden weiter: einer künftigen Automobil-Fachfrau und einer künftigen Automechatronikern. Wir haben die Frauenquote erfüllt! Neben Autos moderner Bauart sehen wir ältere Modelle und vor allem alte Töffl i, Roller und Velo-Solex. Wie kommt das? (Matthias Bircher kommt umgehend ins Schwärmen) Das ist eine lange Geschichte und reicht in meine Jugend zurück. Ich war schon immer ein Motor-Freak. Seinerzeit hatten wir kein Geld, um unsere Zweiräder in eine Werkstatt zur Reparatur zu bringen, also haben wir alles selber gemacht.

Learning by doing, um es Neudeutsch zu sagen. Genau. Nun bin ich aber nicht der Einzige, der Erinnerungen an seine Jugend hat, vielen Leuten geht es gleich, sie erzählen von ihrer Vespa, ihrer Lambretta, ihrem Velo-Solex. Nicht wenige haben noch ein Exemplar, das in einer Garagenecke vor sich herstaubt, Schutztuch hin oder her. Und plötzlich möchten sie ihr «Wäschpi» oder ihr «Solex» wieder zum Leben erwecken. Dafür sind wir da. Durchaus – und mit Erfolg – auch für ältere Autos. Worauf sind Sie besonders stolz? (Überlegt) Dass ein Kunde uns seinen Bentley zur Revision gibt und dass wir für eine grosse Firma 40 Nutzfahrzeuge warten dürfen. Wissen Sie, der Vorteil eines kleinen Unternehmens ist, dass man sich nicht aus der Verantwortung stehlen kann, wenn mal etwas schiefl äuft, was überall vorkommen kann. Ihre grösste Herausforderung? Das Netzwerk eines Autos zu verstehen, das einem vernetzten Denken bei uns Menschen gleichkommt. Klar, dafür gibt es Diagnosegeräte. Aber nicht immer stellen diese Apparaturen auch die richtige Diagnose, was sofort ins grosse Geld gehen kann. Oftmals ist bei Entscheidungen über das «Was jetzt?» menschliche Erfahrung wichtiger – und für den Kunden günstiger.

Almacar GmbH Industriestrasse 10, 3110 Münsingen Telefon Fax E-Mail

+41 31 721 89 80 +41 31 721 89 81 info@almacar.ch

www.almacar.ch


Wo sich «Sofa-Sportler» und Spitzensportler treffen Nein, es ist wirklich kein Fitnesszentrum der gewöhnlichen Art, das sich an der Schwarztorstrasse 87 in Bern befindet. Dass es keine JahresAbonnements gibt, hat (s)einen bestimmten Grund: Hier geht man nicht spontan ein und aus: Bei «ActivePeople» trainiert man gezielt, nach Absprache. Attraktive Gruppenkurse sind ebenso möglich wie ein Personal-Training als Einzelunterricht. «Mit Jahresabonnements würde ich meine Kundschaft nur verärgern», sagt Ralph Castelberg, Inhaber von «ActivePeople». «Unser Platz hier ist begrenzt, weshalb es eine Anmassung wäre, den Leuten ein Jahres-Abo zu verkaufen, wenn sie es nicht ausnutzen könnten.» Qualität vor Quantität Deshalb setzt Ralph Castelberg – sein Trainings- und Therapiezentrum befindet sich seit fünf Jahren am heutigen Standort – auf Einzeleintritte oder aber auf 10er- und 20er-Abos für Leistungsdiagnostik, Personaltraining und Gruppenkurse. Womit wir bereits mitten in der Materie wären: «ActivePeople» geht als Praxis weit über das hinaus, was Amateur- und Profisportler in einem gewöhnlichen Fitness-

Castelberg mit einer wirklichen Neuheit an, nämlich mit seiner gegenwärtigen Ausbildung als Medical Athletic Coach, zu welchem in Magglingen zurzeit der erste Kurs überhaupt stattfindet. Dabei geht es darum, eine Lücke zu schliessen. Beispiel: Ein von einer Verletzung genesener Spitzensportler nimmt das Training in seinem Verein wieder auf, er wäre körperlich auch «spielbereit», fühlt sich aber aus irgendwelchen Gründen noch nicht zu 100% auf der Höhe seiner Aufgabe. Hier führt ihn der Medical Athletic Coach ganz gezielt wieder an die Spitze heran.

zentrum vorfinden. Ralph Castelberg, selber Spitzensportler, hat sich nach seinem Abschluss als Medizinischer Masseur in verschiedenen Sparten weitergebildet, zum Beispiel in der Sportphysiotherapie und als Personaltrainer. Seine Kundinnen und Kunden bezeichnet er als «Individualisten», die ihresgleichen suchen, was überhaupt kein Widerspruch sein muss. Unsere Bilder zeigen, dass Gruppenkurse mit wenigen Teilnehmenden ebenso effektiv sein können wie der Einzelunterricht. Neue Wege Von seinen Erfahrungen – und jenen seiner TrainerInnen mit sportlichem und medizinischem Hintergrund – profitieren bisherige «Sofa-Sportler», die ihr Leben als «CouchPotato» beenden wollen, ebenso wie Spitzensportler. Und hier setzt Ralph

Mund-zu-Mund-Werbung Gruppenkurse, Physiotherapie und Sporttherapie, Personal- und Athletiktraining sowie der soeben erwähnte Medical Athletic Coach: Das sind die vier Grundpfeiler von «ActivePeople». Das Firmenporträt, das Sie soeben lesen, ist eine erstmalige Kommunikation in der breiteren Öffentlichkeit. «Meine Kundinnen und Kunden kommen aufgrund der Mund-zu-Mund-Werbung durch Bekannte. Mit dem heutigen Firmenporträt in «BEST OF Kanton Bern» kann ich den Interessenten endlich etwas Handfestes abgeben», lacht Ralph Castelberg. Selbstverständlich ist auf der Website alles Wissenswerte über dieses wirklich einzigartige Trainings- und Therapiezentrum in Bern zu lesen und zu sehen: www.activepeople. ch. Dort gibt es auch Informationen zum Kursangebot und zu den Öffnungszeiten.

ActivePeople Training & Therapie GmbH Schwarztorstrasse 87, 3007 Bern Telefon E-Mail

+41 78 673 31 66 mail@activepeople.ch

www.activepeople.ch

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Leidenschaft – nicht bloss für die Schweiz Jahren als Sektionschef internationale Tätigkeiten dazu. Unter anderem im Europarat und Welterbekomitee der UNESCO, als Vertreter der Schweiz, verbunden mit Reisetätigkeiten in Ländern wie China, Südafrika, Neuseeland, Brasilien oder Kanada.

Text und Interview: Thomas Bornhauser Ausdauernd, leidenschaftlich und offen für Neues – mit diesen Worten beschreibt Johann Mürner seine Lebenseinstellung: Weltreisender, Musiker, Architekt, Chef über Denkmalpflege, Archäologie und Ortsbildschutz auf Bundesebene, Vertreter der Schweiz im Europarat und in der UNESCO ist er seit 2015 Präsident der Schweizerischen Stiftung Pro Patria. Johann Mürner, von der Pro Patria kennen wir die Briefmarken und das 1.-AugustAbzeichen. Was gibt es von dieser althergebrachten Institution sonst zu sagen? Angesichts ihrer langen Geschichte ist die Pro Patria tatsächlich zu einer Institution geworden. Hervorgegangen aus dem 1909 gegründeten Schweizerischen Bundesfeierkomitee unterstützt die Stiftung seit über 100 Jahren kulturelle und soziale Projekte in allen Regionen der Schweiz. Sie wird getragen von der Solidarität der Bevölkerung und von Persönlichkeiten aus Politik und Kultur.

operativen Ebene die erforderlichen Schritte eingeleitet.

Ist der langanhaltende Erfolg auch weiterhin gesichert? Tradition allein ist noch keine Garantie für die Zukunft, hier muss sich auch die Pro Patria hinterfragen. Insbesondere da der Verkauf von Briefmarken, nicht zuletzt bedrängt durch die sozialen Medien, ganz allgemein rückläufig ist. Direkt davon betroffen ist unsere Stiftung, für sie ist der Markenverkauf eine wichtige Einnahmequelle.

Sie wurden 2015 als Nachfolger von Alt Ständerat Carlo Schmid zum Präsidenten gewählt. Können Sie in dieser Funktion von Ihrer beruflichen Vergangenheit profitieren? Bei vielen Fragestellungen kann ich ganz direkt auf die Erfahrungen als Sektionschef und Geschäftsleitungsmitglied im Bundesamt für Kultur sowie auf meine Mitgliedschaft in verschiedenen Stiftungen, beispielsweise der Stiftung Pro San Gottardo, zurückgreifen. Hilfreich ist wohl auch meine Eigenschaft, neuen Herausforderungen unvoreingenommen zu begegnen.

Was heisst das für die Zukunft der Pro Patria? Die Gegebenheiten und Bedürfnisse der heutigen Zeit erfordern es, dass wir das Profil der Stiftung schärfen und im Bereich der Finanzmittelbeschaffung teilweise neue Wege gehen. Angezeigt sind auch Korrekturen bei der Vergabe der Fördergelder. Wir müssen, neben dem treuen Stammpublikum, vermehrt auch die jüngeren Generationen ansprechen.

Sie «leben» dieses Herangehen an neue Aufgaben? Das habe ich immer gemacht, aus Überzeugung und mit Erfolg. So auch 1993, als ich die Möglichkeit erhielt, im Bundesamt für Kultur die Leitung des Bereichs Denkmalpflege, Archäologie und Ortsbildschutz zu übernehmen und aus dem damals «rückwärtigen Dienst» eine Bundesfachstelle aufzubauen. Eine anspruchsvolle Aufgabe, die zudem immer interessanter wurde.

Wurden von Seiten der Stiftung Massnahmen ergriffen? Ja. Der Stiftungsrat hat in einem intensiven Prozess eine Standortbestimmung vorgenommen und die Ziele und zukünftigen Tätigkeitsfelder definiert. Gleichzeitig wurden auf der

Inwiefern? Neben der Beratung der Bundesverwaltung, der Kantone, von Parlamentskommissionen und Bundesräten, neben Finanzgeschäften und der Führung des Eidgenössischen Archivs für Denkmalpflege kamen in den 20

Szenenwechsel. Sie sind ein Rastloser, waren als junger Mann während Jahren auf Weltreise, arbeiteten als Planer und Architekt im berühmten «Atelier 5» in Bern und sind, nebenbei, seit bald vier Jahrzehnten im Behindertensport aktiv. Wie kam es dazu? 1980 hat mich eine Kollegin animiert, an einer Leiterausbildung für die Begleitung von Blinden und Sehbehinderten im Langlaufsport mitzumachen. Seither bin ich als Langläufer dem Behindertensport treu geblieben und verbringe jedes Jahr mindestens eine Woche in einem Sportcamp – für alle Teilnehmenden eine wunderbare Erfahrung! Ihre ganz grosse Leidenschaft gehört der Musik. Seit wann brennt dieses Feuer? In der fünften Schulklasse erhielt ich von meiner Mutter eine Mini-Gitarre und beschriftete sie mit «Johnny», frei nach Johnny Hallyday. Als dann 1963 die englische Musikinvasion die Schweiz erfasste, gab es für mich kein Halten mehr. «The Beatles», das waren die Grössten! Fortan begleitete mich die Gitarre überall hin, auf meine Weltreise rund um den Erdball, wie auch an unzählige Konzerte als Sänger und Gitarrist in Musikgruppen wie «Popcorn», «New Mahogany Blues Band» oder «Johnny and The Dreamers». «The Last Waltz» fand am 17. Dezember 1994 im Casino Theater Burgdorf statt: Aufgrund meiner beruflichen Überlastung verabschiedete ich mich mit diesem Auftritt, gemeinsam mit «Johnny and The Dreamers» und der CD «Trails of Troubles», von der Bühne. Heute spiele ich im Freundeskreis, sozusagen «unplugged». www.kulturerbe2018.ch

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Im wahrsten Sinne «Mund-zu-Mund-Propaganda» Es ist eine Geschichte, die zu einem falschen Schluss verleitet: Eine Frau verdeckt mit der Hand wann immer möglich ihren Mund, vor allem, wenn sie lacht – aber danach ist ihr schon lange nicht mehr zumute. Denn was aussieht wie das Resultat einer Billigst-Reise zu einem Zahnarzt in einem osteuropäischen Land, wurde in der Schweiz «verbockt». Erst nach professionellen Arbeiten bei Müller Dental-Keramik in Gümligen kann die Frau wieder lachen. Mit gutem Grund. Nein, das sind keine nur sachlich-fachlich argumentierende Leute, mit denen man sich hier bespricht: Bei Laborinhaber Christoph Müller sowie Martina Abendrot, Spezialistin für Zahnkeramik und ästhetische Rekonstruktionen, sprudelt die Begeisterung nur so aus ihnen heraus. Da geht es nicht bloss um Zahnkorrekturen, da geht es darum, Patientinnen und Patienten helfen zu können. «Wir geben ihnen ein Stück Lebensqualität zurück», sagt Martina Abendrot und man zweifelt keine Sekunde an ihren Äusserungen. Das alles hat nichts, aber auch gar nichts mit Hochmut oder Überheblichkeit zu tun, die Aussagen sind authentisch, nachvollziehbar, ehrlich. Individualität grossgeschrieben Und tatsächlich: Schaut man sich auf dieser Seite die Bilder von Zahnstellungen vor und nach der Behandlung in Gümligen an, so kommt man nicht umhin, den Vergleich mit «Tag und Nacht» zu ziehen. Wie aber lässt sich der Unterschied erklären? Nun, des Rätsels Lösung ist eigentlich gar kein Rätsel, sondern basiert auf exzellentem Handwerk und auf … Individualität, denn jede Zahnrekonstruktion ist ein Unikat. Und das heisst auch: Hier sind Spezialisten am Werk, keine 64 1

Patienten vor der Behandlung …

… und danach!

Allrounder, wo jede und jeder alles machen muss. Viele Patientinnen und Patienten finden denn auch auf Empfehlung von Bekannten den Weg nach Gümligen. Hintergründe dazu im Interview mit Christoph Müller.

niker in mehreren Farbschichten aufgetragen und aufgebrannt. Die CAD/CAM-Technologie hat den Einsatz hochwertiger, biokompatibler keramischer Materialien (Feldspat, Glaskeramik, Lithiumdisilikat, Zirkondioxid) vorangebracht. Aber auch moderne Hochleistungs-Kunststoffe und bioverträgliches Titan können mit der CAD/ CAM-Technologie bearbeitet werden.

Handfertigkeit und Hightech Präzise Handarbeit durch Zahntechniker geht einher mit den modernsten Techniken und – für Christoph Müller und sein Team ebenso selbstverständlich – den biologisch bestens verträglichen Materialien. Die Erfahrung der Zahntechnikerinnen, ihr «Gschpüri» für die Wünsche und Erwartungen der Patientinnen und Patienten, wird mit Hightech gepaart.Während die Herstellung von Zahnersatz im Seitenzahnbereich bereits häufig monolithisch (aus einem Stück) erfolgt, werden Kronen und Brücken im ästhetisch anspruchsvolleren Frontzahnbereich in aller Regel so hergestellt, dass zunächst ein CAD/CAM-Gerüst angefertigt und dieses danach mit keramischen Massen verblendet wird. Diese Verblendung wird nach wie vor von Hand durch einen erfahrenen Zahntech-

Kopfschmerzen? Nackenschmerzen? Es gäbe noch einiges an Hintergrundinformationen, die wir Ihnen in diesem Magazin aufzeigen könnten, zum Beispiel die Wichtigkeit der Bioästhetik, die beweist, dass abgenutzte und abgeschliffene Zähne nicht durch den Alterungsprozess bedingt sind, sondern von Funktionsstörungen des «Kausystems» herrühren, sodass Zähne knirschen oder sich Verspannungen im Nacken und Schulterbereich ergeben. Auch Kopf- und Nackenschmerzen können auf ungünstige Zahnformen oder Kiefergelenke zurück zuführen sein.


«Wir suchen immer nach ganzheitlichen Lösungen.» Christoph Müller, beginnen wir chronologisch. Wer sind Ihre Patientinnen und Patienten? Moment, nur nicht so hastig! Selbstverständlich könnten Sie selber ein Patient von Müller Dental-Keramik sein. Die eigentlichen Brückenbauer – und dieser Ausdruck hat mit Zahnmedizin nichts zu tun (schmunzelt) – zu uns nach Gümligen aber sind die Zahnärzte, sie sind unsere Auftraggeber. Ich kann also nicht einfach zu Ihnen ins Labor reinspazieren und mich dann von Ihnen behandeln lassen, ohne dass mein Zahnarzt davon weiss? (Lacht) Sozusagen mit der Türe ins Haus fallen? Nein, das geht nicht! Selbstverständlich können Sie sich direkt bei uns melden, wie das nach der letzten Reportage in «BEST OF KANTON BERN» der Fall war, gerne sogar! Im Haupttext auf der gegenüberliegenden Seite lesen wir, dass Sie Menschen ein Stück Lebensqualität zurückgeben, mit schöneren Zähnen. Spielen wir die Sache einmal durch. Ich komme mit Problemzähnen zu Ihnen. Was passiert? Als Erstes werden wir miteinander reden, im Detail. Weshalb der Weg zu Müller DentalKeramik in Gümligen? Wie genau können wir Ihnen helfen? Das hätten wir im Gespräch geklärt: Ich möchte eine bessere Zahnstellung, keine auffällige Lücke mehr zwischen den beiden Frontzähnen. Was dann?

Müller Dental-Keramik Worbstrasse 225, 3073 Gümligen Telefon E-Mail

+41 31 951 59 10 mueller@muellerdental.ch

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Christoph Müller bei seiner anspruchsvollen Arbeit am Computer

Wir werden uns Ihre Zähne genauer anschauen, den Status quo festhalten, und zwar mit einer Digitalkamera. Kosten mich diese Arbeiten ein kleines Vermögen? Die Laborkosten sind im Vergleich zu früher eher gesunken, denn dank der neuen CAD/ CAM-Technik ist es heute möglich, Gerüste und monolithische Rekonstruktionen in Zirkon, einer Hartkeramik, herzustellen. So entfallen hohe Kosten für Goldlegierungen und es ist erst noch ästhetischer und biokompatibel. Sie sprachen vorhin von einem Mundscanner, der in meinem Mund Aufnahmen macht. Werden Gebissabdrücke denn heute nicht mehr mit dieser dickflüssigen Paste realisiert, mit Haftschalen, die einem schier den Kiefer ausrenken, wenn der Zahnarzt sie entfernt? Je länger, desto weniger. Heute kommt diese Vorgehensweise noch sehr oft zur Anwendung. Wenn Ihr Zahnarzt so arbeitet, so bedeutet das auf gar keinen Fall, dass das falsch ist. Nur: Die Technik macht auch vor der Zahnmedizin nicht halt. Was ich sagen will: Immer mehr Zahnärzte – auch boomende Gemeinschaftspraxen – entschliessen sich, diese Digitalkameras einzusetzen, was natürlich mit einem finanziellen Aufwand und mit Weiterbildung verbunden ist. Andererseits lässt sich digital präziser arbeiten. Zu Ihrem Vorteil. Und bei Ihnen stehen dann die Scanner und Rechner, welche die übermittelten Daten verarbeiten? Gehen dadurch nicht Arbeitsplätze verloren? Nein, denn auch wir müssen uns dem technischen Wandel anpassen – mehr noch, wir müssen ihn sozusagen vorhersehen, damit Müller Dental-Keramik auch in Zukunft Trendsetter bleibt. Aber, und um Ihre zweite Frage zu beantworten, die Arbeit wird sich verändern. Bereits heute arbeiten bei uns keine

«Allrounder» mehr, sondern Profis, die auf ihrem Gebiet Spezialisten sind, jede und jeder für sich. Nur im Zusammenspiel aller lässt sich ein Spitzenergebnis realisieren, zur Zufriedenheit des Zahnarztes und Patienten. Was, wenn ich mit meinem Zahnarzt nicht zufrieden bin? Kann ich in diesem Fall direkt mit Ihnen arbeiten? Nein, das geht nicht, ein Zahnarzt ist zwingend. Wir werden Ihre Unsicherheit aber ernst nehmen und darüber diskutieren. Eines kann ich Ihnen bereits an dieser Stelle sagen: In den meisten Fällen liegt das Problem in der fehlenden Kommunikation. Wenn Sie Zweifel haben: Sprechen Sie mit Ihren Zahnarzt darüber! Schweigen bringt nichts. Und glauben Sie mir, ich spreche aus Erfahrung. Zwischenfrage: Ich bin kein Held, was den Zahnarzt angeht. Kann ich jetzt plötzlich den Computern trauen, die sich um meine Zähne kümmern? Gute Frage! Tatsächlich gibt es immer wieder Patientinnen oder Patienten, die einen Horror vor solchen Korrekturen haben. Diese Angst ist in keiner Art angebracht. Wenn ich Ihnen deshalb einen Tipp geben darf: Haben Sie schon einmal daran gedacht, Hilfe bei einer Fachfrau für Hypnose zu suchen? In der letzten Ausgabe von «BEST OF KANTON BERN» war ein interessantes Interview mit einer Spezialistin, vor allem in Bezug auf die Angst vor dem Zahnarzt. Ich gebe Ihnen gerne ihre Kontaktdaten. Sie wird Ihnen helfen können. Zurück zu Ihnen. Im Wissen, dass man die folgende Frage kaum beantworten kann, stelle ich sie trotzdem: Was ist Ihnen das Wichtigste? Ich muss Sie enttäuschen, die Frage lässt sich sogar sehr kurz beantworten (schmunzelt): Nämlich die volle Zufriedenheit des Zahnarztes und des Patienten! Nur gemeinsam können wir schlussendlich den Patienten glücklich lachen sehen. Das ist unser Ziel! 65 2


Kunst zum Wohlfühlen Meine Leidenschaft für die Malerei entdeckte ich 2001 in Kuba, als ich auf einer Studienreise Alain Fernandez Ferreira (Professor für Modern Art) kennen lernte und die einmalige Gelegenheit bekam, von ihm in die Techniken des Malens mit Öl auf Leinwand eingeführt zu werden. Nachdem ich meine Malausbildung mit Kursen bei verschiedenen bildenden Künstlern und Besuchen an Akademien für zeitgenössische Kunst erweitert und abgerundet hatte, machte ich die Malerei zu meinem Beruf und arbeite seit 2014 als freischaffende Künstlerin. Ich stelle in renommierten Galerien und in meinem Atelier aus, wo man meine Bilder kaufen, aber auch mieten kann. Jedes Bild erzählt eine Geschichte!

Angela Pinelli, freischaffende Künstlerin

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Das Glashaus in Lyss ist der kreative Arbeits- und Begegnungsort von Angela Pinelli.

2015 folgte der nächste Meilenstein. Unterwegs mit einer Kollegin entdeckte ich in Lyss das Haus, das genau meinen Vorstellungen eines perfekten Ateliers entsprach: ein lichtdurchfluteter Kubus aus Glas in einer ruhigen Umgebung. Kurz darauf gründete ich zusammen mit anderen Künstlern an diesem Ort ein Gemeinschaftsatelier. Wir entwarfen mit viel Herzblut das Logo, die Website und das Prinzip der Einrichtung. Im April 2016 erfolgte die Eröffnung von «Kunst im Glashaus». Seither arbeite ich hier, stelle meine Bilder aus, gebe Kurse und organisiere MalEvents. Dank mobilen Trennwänden kann der Raum flexibel unterteilt werden: Er eignet sich optimal als Atelier für grossformatige Werke, als Galerie, als Kurslokal oder für Ausstellungen. Er bietet auch das perfekte Umfeld für Malaktivitäten von Gruppen, die in einem ganz speziellen Ambiente einen Geburtstag, das Firmenfest, einen Hochzeitstag oder einfach das Leben feiern wollen.

Suchen Sie eine originelle Idee für Ihren Team-Anlass? Wie wäre es anstelle des herkömmlichen Weihnachtsapéros mit Malen als Gruppenerlebnis? Ich organisiere das Material und den kulinarischen Rahmen, Sie malen unter meiner Anleitung Ihre Bilder und erleben die konstruktive Kraft der Teambildung mit einem kreativen, persönlichen Resultat. Meine Bilder widerspiegeln meine Vision, Kunst zum Wohlfühlen zu erschaffen. Kunst heisst für mich nicht Provokation. Ich mache das, was mir gefällt, und freue mich, wenn meine Bilder auch anderen gefallen. In der einmaligen, inspirierenden Atmosphäre des Glashauses in Lyss gebe ich Team-Malworkshops für Unternehmungen, Malwochenenden, Einzelkurse und pflege ein offenes Atelier, das Interessierten und Malfreudigen die Möglichkeit gibt, sich mit meiner Unterstützung kreativ zu betätigen. Ich arbeite mit einfachen Mitteln und den verschiedensten Materialien wie Stoff, Teer,


Angela Pinellis Kunst – platziert im Zuhause der Käufer – ergänzt das Ambiente perfekt.

Sand, Zement, Rost, verschiedenen Acrylfarben, Ölpastellen, Kohle und allem, was sich dazu eignet, die Art Kunst zu schaffen, die mir gefällt.

Angela Pinelli Kunst im Glashaus Oeleweg 12a, 3250 Lyss Dahlienweg 1, 3303 Jegenstorf Telefon E-Mail

+41 79 590 22 94 info@angelapinelli.ch

www.angelapinelli.ch facebook.com/angelapinelli.ch

Die Ausstrahlung eines Raumes wird durch ein Bild verstärkt oder verändert. Um Ihnen die Wirkung zu zeigen, komme ich gerne zu Ihnen nach Hause oder ins Geschäft, um die Bilder probezuhängen und Sie zu beraten – ohne jede Verpflichtung für Sie. Dasselbe gilt für Auftragsarbeiten wie für Arztpraxen, öffentliche Gebäude oder themenbezogene Werke: Sie kaufen nur, was Ihnen wirklich gefällt. Wer in seinen eigenen Räumen eine gewisse Zeit mit einem Bild zusammen gelebt hat, weiss bald, ob eine langfristige Liaison oder eine andere Wahl in Frage kommt. Herzlich willkommen in der wundervollen Welt der Kunst von Angela Pinelli! 2 67


Die Ziswiler AG: seit 40 Jahren Taten statt Worte für den Umweltschutz Umweltschutz lässt sich sehr gut zusammenfassen: Umweltschutz verlangt für Menschen, Tiere und Pflanzen, ihre Lebensräume gegen schädliche Einwirkungen zu schützen sowie die natürlich vorhandenen Lebensgrundlagen dauerhaft zu erhalten. Heute schliesst Umweltschutz Wirtschaft und Gesellschaft aktiv mit ein und ist ein wichtiger Faktor von Wohlstand, vor allem aber von Wohlbefinden. Die Ziswiler AG in Ostermundigen hilft mit 30 Mitarbeitenden, diese Zielsetzungen zu erreichen. Mit ihrem Geschäftsfeld, dem Recycling, ist es jedoch nicht getan. Das Unternehmen ist auch Mitglied bei verschiedenen Recycling-Organisationen sowie Gründungsmitglied der Schweizer Entsorgungsvereinigung PRO-RECY. Die Mitglieder dieser Institution treffen sich regelmässig zum Erfahrungsaustausch, damit jeder vom anderen profitieren kann. In der heutigen Zeit der Konkurrenzkämpfe eine beachtenswerte Einstellung.

Beat Ziswiler

Abfallsackgebühr als Startschuss Im Gespräch mit Geschäftsführer und Inhaber Beat Ziswiler wird schnell eines klar: Sein Familienunternehmen ist Mittel zum Zweck, im positiven Sinn, denn dank den Geschäftsaktivitäten der Ziswiler AG (und, als weiteres Beispiel, der Bezug von Öko-Strom «Energie-Star» aus Wasserkraft) ist Umweltschutz kein Lippenbekenntnis. Im Gegenteil. Noch vor 20 Jahren ging unsere Gesellschaft mit Abfällen recht grosszügig um, getrennt wurde nur von den «Öko-Fundis», wie verantwortungsvolle Zeitgenossen auch genannt wurden. Spätestens mit der Einführung der Abfallsackgebühren hat ein Umdenken stattgefunden. Heute ist es normal, die verschiedenen Wertstoffe in den dafür vorgesehenen Sammelbehältern zu entsorgen. Damit das getrennte Sammeln möglichst einfach wird, hat die Ziswiler AG schon früh angefangen, patentierte Entsorgungsbehälter herzustellen und zu vertreiben. Diese sind in verschiedenen Grössen und Farben erhältlich. Die bekanntesten Beispiele sind die schweizweit im Einsatz stehenden PET-Sammelbehälter. Die Ziswiler AG war es auch, die den Grundstein zu den Trennungsbehältern gelegt hat, wie sie heute in den Bahnhöfen omnipräsent sind.

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Recyclingunternehmen wie die Ziswiler AG haben auch ihren Beitrag zum neuen Volksbewusstsein beigetragen, nicht bloss mit den augenfälligen Aufschriften an ihren Fahrzeugen. Auch die Ziswiler AG zeigt der Gesellschaft auf, dass Abfall nicht zwingend Abfall bleiben muss: Viele Altstoffe, professionell gesammelt und aufbereitet, können der Wiederverwertungsindustrie zugeführt werden. Beat Ziswiler: «Wir realisieren das mit möglichst umweltschonenden Arbeitsgängen entlang der ganzen Verarbeitungskette, das schliesst die Logistik mit ein. Und wir bleiben innovativ.» Dass die Ziswiler AG neue Wege geht, zeigt auch der bisher erfolgreiche Versuch mit dem Getränkekarton-Recycling, aber auch das Ziel, Kunststoff-Blumentöpfe aus Gärtnereien sinnvoll wiederzuverwerten. Und, diese Feststellung nur nebenbei: Speisereste aus der Gastronomie sind die Grundlage für Biogas. Ökologische und ökonomische Logistik Wie sich Ökonomie mit Ökologie perfekt paaren lässt, erklärt Beat Ziswiler anhand des Transportkonzepts. «Dank einer ausgeklügelten Planung gelingt es uns, Leerfahrten mit unseren Fahrzeugen praktisch zu eliminieren.» Das erfordert nicht bloss Container in den verschiedensten Grössen, sondern auch spezielle Camions, um die Container vor Ort zu entleeren oder einen vollen gegen einen leeren Behälter rationell und sicher auszutauschen. «Nicht zu unter-


Ziswiler AG in geschichtlichen Stichworten 1976: Gründung der Ziswiler AG durch Alois Ziswiler 1976: Hohlglasentsorgung mit SBBGeleiseanschluss 1987: PET-Flaschen-Entsorgung 1990: Weissblech- und Alu-Entsorgung 1992: Auto-Glasscheiben-Entsorgung 1991: Gründung der PET RECYCLING AG 1992: Vergrösserung des Werkhofs um hundert Prozent 1997: Die zweite Generation übernimmt 1997: Geschäftsführung durch Beat Ziswiler 1998: Erste binäre PET-Getränkefl aschen-Sortieranlage der Schweiz 2000: Zertifiziertes Qualitätsmanagement ISO 9001/14001 Innovationen seit der Jahrhundertwende werden zum Teil im Lauftext erwähnt. Sie alle aufzuführen, würde den Rahmen dieses Kästchens sprengen.

schätzen ist die Arbeit unserer Chauffeure und Logistiker, sie sind wichtiger Bestandteil unseres Erfolgskonzepts», sagt er. Kompetenzzentrum Werkhof Beat Ziswiler: «Der Werkhof ist unser eigentliches Kompetenzzentrum, wo sich alles abspielt, wo alle Hebel ineinander greifen müssen.» Konkret heisst das: Altglas / Glasfl aschen werden nach Farben getrennt zwischengelagert. Fast täglich verlassen mit Altglas gefüllte SBB-Wagons den Werkhof, ungefähr 15 000 Tonnen pro Jahr, als Ausgangsmaterial für neue Flaschen. Die täglich angelieferten leeren PET-Getränkefl aschen werden laufend von der automatischen Sortieranlage «eingesogen», nach Farben getrennt (!) und mit einer Kapazität von ungefähr 40 000 Flaschen pro Stunde zu Ballen gepresst. Auch dieser Wertstoff ist Grundstoff für neue PET-Flaschen. Altstoffe wie unter anderem Weissblechbüchsen, Aluminium oder Autoscheiben werden ebenso aufbereitet und der Recyclingindustrie zugeführt. Vielleicht noch eine Bemerkung zu den Weissblechbüchsen: Diese bereits im Container zusam-

mengepressten Dosen werden sortiert und Fremdkörper werden entfernt, denn die weiterverarbeitende Industrie benötigt ausschliesslich Weissblech-Büchsen ohne andere Metallabfälle, damit das Weissblech entzinnt und das reine Blech zum Schluss der Stahlproduktion zugeführt werden kann. Eine echte Wissenschaft Auf einem der Bilder lassen sich die Dimensionen des gesamten Werkhofs in Ostermundigen erahnen. Dass zum Schluss alles klappt, ist keine Aneinanderreihung von Zufällen, sondern wird von den Mitarbeitenden des Unternehmens sichergestellt. «Das Know-how unserer Leute ist gewaltig und das Fundament unserer Firma», sagt Beat Ziswiler. «Entsprechend sind auch ihre Vorschläge, um gewisse Arbeitsgänge weiter zu optimieren, sei es ökologisch oder ökonomisch – am liebsten beides!», meint er mit einem anerkennenden Lachen.

Ziswiler AG A-Z Recycling Gsellstrasse 10, 3006 Bern Werkhof: Güterstrasse 63, 3072 Ostermundigen Telefon Fax E-Mail

+41 31 930 00 20 +41 31 930 00 29 entsorgung@ziswiler-ag.ch

www.ziswiler-ag.ch

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Elektro Paganini AG: Ihr Dorfelektriker von Ittigen Wenn es in Ittigen um Elektroinstallationen geht, ist die Elektro Paganini AG der richtige Partner. Das Traditionsunternehmen legt Wert auf persönlichen Dialog und ist immer auf dem neusten Stand der Technik. Ittigen ist das Zentrum der Kommunikation. Hier ist das Bundesamt UVEK zu Hause und auch die Swisscom hat in der Berner Gemeinde ihren Hauptsitz. Und seit 37 Jahren können die Dorfbewohner in Sachen Elek troinstallationen auf einen zuverlässigen Partner zählen: Elektro Paganini AG.

Persönlicher Dialog «Unsere Kundenzufriedenheit ist die Garantie für eine langjährige Partnerschaft», sagt Firmeninhaber Hanspeter Schumacher. «Kundinnen und Kunden beraten wir persönlich an Ort und Stelle und gehen auf ihre individuellen Wünsche und Bedürfnisse ein. Wir legen grossen Wert auf den persönlichen Dialog – stets vor dem Hintergrund einer fach- und termingerechten Ausführung der Arbeiten.» Breites Aufgabenfeld «Einfache Installationen bei Privatpersonen bis hin zu komplexen Installationen in Industriebauten – das decken wir mit unserem Know-how und der passenden Infrastruktur ab. Dazu gehören Bad-, Küchen- und Wohnungsbauten in Ein- und

Mit Herz und Leidenschaft für eine zufriedene Kundschaft

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Mehrfamilienhäusern. Bei zahlreichen Ausstellungen im Raum Bern arbeiten wir als Installationspartner mit der BERNEXPO zusammen. Zu unserem Aufgabenfeld gehören zudem Heizungssanierungen oder Erweiterungsinstallationen und das Sanieren von bestehenden Installationen. So unterstützen wir die Swisscom bei der Umstellung von analoger auf Internettelefonie. Natürlich gehört in diesem Zusammenhang auch die optimale Planung und Installation von EDV-Netzwerken zu unserem alltäglichen Handwerk.» Fehlerbehebung und Sicherheit Fliesst der Strom nicht mehr wie gewünscht? Das Beheben von Störungen, das Auswechseln eines Leuchtmittels sowie diverse Reparaturen an Leuchten und


Installationen gehören zu den täglichen Aufgaben des Teams von Elektro Paganini AG. «Arbeiten, die wir nicht selbst erledigen können, geben wir an kompetente Partner weiter. Auch in Sachen Sicherheit sind wir in Ittigen und Umgebung unterwegs.» Für Alarm- und Brandmeldeanlagen arbeitet die Elektro Paganini AG mit namhaften Partnerfi rmen wie Securiton oder Siemens zusammen.

erreicht unser Team ständig den neusten Stand der Technik mit den modernsten Produkten auf dem Markt. So ist es möglich, den Kundinnen und Kunden stets das Beste anzubieten.» Haben Sie Fragen oder wünschen Sie eine Offerte? Rufen Sie uns einfach an unter 031 917 20 00 oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@elektro-paganini.ch – wir freuen uns auf Sie!

Elektro Paganini AG Ey 25, 3063 Ittigen Telefon E-Mail

Öffnungszeiten Mo – Fr 07.15 – 12.00 Uhr 13.15 – 17.15 Uhr

Von analog zu digital Die Telefonie ist zurzeit in einem kompletten Wandel. Die Swisscom stellt ihr bisheriges Telefonnetz mit analogen und ISDNAnschlüssen auf Internettelefonie um. «Als Swisscom Partner sind wir bestens vorbereitet, damit Sie auch während und nach der Umstellung problemlos telefonieren können. Ebenfalls fällt die Planung und Installation von EDV-Netzwerken in unseren Tätigkeitsbereich. Indem wir Telefonie und Internet miteinander verbinden, können Sie die Infrastruktur optimal nutzen – inklusive WLAN.» Stets auf dem neusten Stand der Technik Tag für Tag stehen bei Elektro Paganini AG achtzehn Mitarbeitende für die Kunden im Einsatz: sieben Elektromonteure plus zwei Projektleiter, drei Büroangestellte und der Firmeninhaber, der vor allem für Planung und Beratung zuständig ist. Auch fünf Lernende beschäftigt der Betrieb. Weiterbildungen sind ein wichtiger Teil der Geschäftsphilosophie von Hanspeter Schumacher: «Mit Schulungen und Kursen

+41 31 917 20 00 info@elektro-paganini.ch

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Hanspeter Schumacher, Firmeninhaber Elektro Paganini AG

Besuchen Sie uns auf: www.elektro-paganini.ch.

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Mit Arbeiten von Kunstreich fallen Sie bestimmt nicht aus dem Rahmen. Über Geschmack lässt sich bekanntlich (nicht) streiten, da ist sich sogar der Duden uneinig... «Kunst ist», um einen bekannten Zeitgenossen zu zitieren, «was gefällt». Nun, lassen wir diese Feststellung einmal unkommentiert stehen. Sicher ist eines: Kunst kann im wahrsten Sinne des Wortes aus dem Rahmen fallen, wenn ein Werk – von wem auch immer – unprofessionell ... gerahmt wird. Damit Ihnen das nicht passiert: Marianne Reich und ihr Team von Kunstreich in Bern und Ostermundigen beraten Sie gerne und kompetent. Hand aufs Herz: Haben Sie das Gefühl, dass Kunstgalerien eher etwas für die Haute Volée sind, nichts für Sie? Dann kann man Ihnen nur eines raten: Sind Sie das nächste Mal in der Berner Altstadt, sollten Sie Ihre Schwellenangst unbedingt überwinden und sich an der Gerechtigkeitsgasse 76 in Bern umschauen, sei es im Erdgeschoss oder im Gewölbekeller (den man übrigens für Anlässe mieten kann, für den passenden Rahmen), wo jährlich fünf

Das Team Kunstreich und Julien Reich vom Kreativreich im Atelier in Ostermundigen

bis sechs Wechselausstellungen von zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern stattfi nden.

Heute beschäftigt Kunstreich insgesamt sechs Mitarbeitende in Bern und im Rahmenatelier Ostermundigen.

Vollservice von A–Z Die Galerie Kunstreich ist «erste Adresse» in Bern, vor allem dank der seit 2003 geleisteten Aufbauarbeit von Marianne Reich Arn, die Anerkennung weit über die Stadt- und Kantonsgrenzen geniesst. Die Kernkompetenz von Kunstreich liegt im Bereich von Bildern und allem, was damit zusammenhängt, von A wie Aufhängen bis Z wie Zuschnitte für Passepartouts. Dazu gehört die Heimlieferung und auf Wunsch auch das Hängen von Bildern, zum Beispiel bei einem Umzug.

«Bei uns hört der Kontakt mit der Kundschaft nach dem Kauf eines Bildes nicht auf, sondern fängt erst an», stellt Marianne Reich Arn unmissverständlich fest. Wenn ein Werk noch nicht gerahmt ist, werden mögliche Ausführungen besprochen. In besonderen Fällen begleitet Marianne Reich Arn die Kundin oder den Kunden nach Hause, um sich ein Gesamtbild der Räume zu verschaffen und somit optimal beraten zu können.

Kunstreich AG Gerechtigkeitsgasse 76, 3011 Bern Telefon +41 31 311 48 49 Mitteldorfstrasse 1, 3072 Ostermundigen Telefon +41 31 934 27 37 E-Mail Marianne Reich Arn,

Der Lieferwagen steht vor dem Rahmenatelier in

Geschäftsführerin Kunstreich AG

Ostermundigen für die Kundschaft bereit.

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info@kunstreich.ch

www.kunstreich.ch


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1. Einzigartig: Spezialanfertigung mit verschiebbarem Glas. | 2. Goldig: Handvergoldete Küchenschranktüren und eine Detailansicht einer vergoldeten Restauration. 3. Präzis: Der Fachmann nimmt Mass, damit das Ergebnis allen Ansprüchen genügt.

Mit dem Bilderrahmen ist es allerdings längst nicht «gemacht», es stellt sich nämlich die Frage, wie das Kunstwerk geschützt werden kann. «Der Lichtschutz ist entscheidend», gibt die Fachfrau zu bedenken, «nicht bloss gegen die Sonne, sondern auch gegen UV-Strahlen, die von anderen Beleuchtungsquellen kommen.» Es gilt: Je besser der Schutz, desto länger die Werterhaltung. Das trifft im Übrigen auch auf die Rückseite einer Einrahmung zu. Aus diesem Grund verwendet Kunstreich säurefreie Kartonarten und Klebstoffe. Und das Rahmenholz stammt meistens von Schweizer Weymouthsföhren.

Auch Polstermöbel und Vorhänge Gerahmt, repariert und restauriert wird im Atelier an der Mitteldorfstrasse 1 in Ostermundigen alles, und zwar von Fachleuten, die im Besitz der entsprechenden Eidg. Fähigkeitsausweise sind. Welchen Künstlern haben die Mitarbeitenden von Kunstreich bereits die Ehre eines neuen Rahmens erwiesen? Es fi nden sich Namen wie Picasso, Chagall, Franz Gertsch und viele andere mehr. «Noblesse oblige», ist man da zu sagen versucht.

statt von Julien Reich, der mit seinem «kreativreich» auf Polstermöbel und Vorhänge spezialisiert ist.

Im Rahmenatelier Ostermundigen fi ndet sich übrigens auch die kleine, feine Werk-

Wer die Wahl hat, hat die Qual, auch bei der BestimDer Gewölbekeller in Bern, den man für einen privaten Anlass mieten kann.

mung eines passenden Rahmens.

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Brainfood für den guten Geschmack Wer bei vomFASS Bern einkauft, hat einen hervorragenden kulinarischen Riecher. vomFASS bietet aber noch mehr: gesunde Öle zum Beispiel. Ein Augenschein in der Gerechtigkeitsgasse 70. Lange stand Fett in der Kritik: Es sei ungesund, mache dick und erhöhe die Cholesterinwerte. Das ist falsch. Dirk Mewes, Inhaber vomFASS Bern erklärt: «Die richtigen Fette sind gesund. Sie sind ein wichtiger EnergieLieferant für unseren Körper und gehören zu einer bewussten Ernährung dazu. Zu den essentiellen Nährstoffen, die unser Körper braucht, aber selber nicht herstellen kann, gehören die Fettsäuren Omega 3, 6 und 9.» vomFASS hat deshalb eine Öl-Mischung aus acht wertvollen Speiseölen entwickelt. «Mit einem hohen Anteil an einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren kommt der Mix der idealen Fettsäure-Balance für unseren Körper sehr nahe. Unser Power-Mix ist eine natürliche und rein pflanzliche Alternative zu Fischöl-Kapseln aus der Drogerie – und schmeckt dazu auch noch hervorragend.», erklärt Dirk Mewes. Barbara Kern, selbständige Unternehmerin und langjährige vomFASS Bern-Kundin ist überzeugt von den Vorteilen einer ausgewogenen Ernährung: «Der menschliche

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Körper ist auf die regelmässige Zufuhr von Vitaminen, Mineralstoffen und essentiellen Fettsäuren angewiesen.» Diese müssen durch die Nahrung wie z.B. frisches Gemüse und Obst oder Nüsse aufgenommen werden. Um auf die empfohlene Tagesmenge von ca. 25–30g ungesättigter Fettsäuren zu kommen, nimmt Barbara Kern täglich einen Esslöffel (ca. 10g) des vomFASS Omega 3-6-9 Power-Mix zu sich.

«Ich nehme die Mischung jeden Morgen pur, aber man könnte sie auch in den Joghurt oder ins Müsli rühren. Das ist mein Brainfood. Ich fülle so meine Energiespeicher für die langen Arbeitstage», erklärt sie begeistert. Zudem weiss sie es zu schätzen, dass sie im vomFASS Bern stets gesunde und wohlschmeckende Rezeptideen erhält.


Sehen – Probieren – Geniessen, das vomFASS Bern ist die Adresse für kulinarische Höhepunkte: Edle Spirituosen, feine Liköre sowie hochwertige Essige und Öle warten darauf entdeckt zu werden. Das Probieren der Köstlichkeiten ist dabei ausdrücklich erwünscht. Die gewünschte Menge wird direkt im Laden abgefüllt. Das vomFASS Bern führt eine grosse Auswahl an Geschenken, zum Geniessen oder Kochen – zu jedem Anlass gibt es das passende Geschenk.

vomFASS Omega 3-6-9 Power-Mix Die Auswahl und Komposition der erlesenen und hochwertigen Pflanzenöle erfolgte unter ernährungsphysiologischen Gesichtspunkten. Die optimale Aufnahme lebensnotwendiger Fettsäuren war dabei massgebend. Dirk Mewes empfiehlt die morgendliche Beigabe zum Frühstücksmüsli (1 bis 2 EL), verrührt im Joghurt oder als Dressing. Zubereitung: Power-Dressing für 6 Portionen knackigen Blattsalat • • • • •

3 El Mango Balsam-Essig vomFASS 2 El Orangenöl vomFASS 3 El Omega 3-6-9 Power-Mix vomFASS 3 El Granatapfel-Sirup vomFASS 1 Tl frisch geriebener Ingwer

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¹⁄ ² Bund glatte Petersilie, gehackt Saft von 1 unbehandelten Orange 2 El Ingwer-Orangen-Senf vomFASS Meersalz, Pfeffer frisch aus der Mühle

Alle Zutaten mit dem Pürierstab mixen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Salat nach Belieben mit frischer Mango und /oder Granatapfelkernen anrichten.

vomFASS Bern Gerechtigkeitsgasse 70, 3011 Bern Telefon E-Mail

+41 31 311 27 07 info@vomfass-bern.ch

Öffnungszeiten MO 11.00 – 19.00 Uhr Di, Mi, Fr 09.30 – 19.00 Uhr Do 09.30 – 20.00 Uhr Sa 09.00 – 17.00 Uhr

www.vomfass.ch/bern

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Büro- und Wohnungsreinigungen sind Vertrauenssache. Es ist beeindruckend, mit Stephan Bühler über seine Geschäftspraktiken zu sprechen. Nichts überlässt er dem Zufall. Seine Firma, die Putzzentrale BernSolothurn, feiert dieses Jahr das «Zehnjährige». Und nicht wenige seiner Kunden lassen sich auch bereits seit 2006 ihre Büros, Wohnungen oder Häuser von den Mitarbeitenden pflegen und «in Schuss» halten. Die Putzzentrale Bern-Solothurn beschäftigt über 30 Mitarbeiterinnen. Und das war soeben keine politische Unkorrektheit, die Erwähnung lediglich von «Mitarbeiterinnen», denn der Chef ist tatsächlich der einzige Mann. «Rundum»-Service Zu praktisch 100 % erledigt das KMU wiederkehrende Arbeiten für Firmen und Privatpersonen, welche die Dienstleistungen regelmässig in Anspruch nehmen. Das heisst: Die Auftraggeber lassen ihre Büros oder Wohnungen jeden Tag, respektive jede Woche oder jede zweite Woche «auf Vordermann» bringen. Weshalb aber nur diese drei Möglichkeiten der Reinigung? «Ein sichtbares Resultat erreicht man nur mit Kontinuität, nur einmal alle paar Wochen oder Monate putzen, das bringt nichts. Das ist unbefriedigend, für den Kunden, wie auch für uns», sagt er. Beginnen wir sozusagen bei Adam und Eva: Wie kommt der erste Kontakt zwischen einem neuen Kunden und der Putzzentrale Bern-Solothurn zustande? Viele Leute rufen die Putzzentrale Bern-Solothurn auf Empfehlung von Bekannten an, aber natürlich auch aufgrund von Werbung. Das weitere Vorgehen hat sich im Laufe der Jahre eingespielt und bewährt. Als Erstes wird ein Termin beim Interessenten vereinbart, der Chef geht persönlich hin, um sich vorzustellen und um sich das Objekt anzuschauen. Wie 76 1

gross ist es? Mit welchem Zeitaufwand muss man pro Besuch rechnen? Welche Möbel müssen wie gepflegt werden? Welche Ansprüche hat der Interessent sonst noch? Das Dienstleistungsangebot geht weit über das normale Putzen hinaus. Einzelne Kunden beauftragen das Unternehmen auch, ihre Wäsche zu besorgen, den Abfall zu entsorgen und darum besorgt zu sein, dass der Kühlschrank gefüllt ist. Sie möchten, wenn sie nach Hause kommen, ein Haus vorfinden, in dem alles vorhanden und gemacht ist. Qualitätskontrollen Zurück aber zum ersten Kontakt mit dem künftigen Kunden. Ist der Rahmen der Dienstleistungspalette abgesteckt, geht es darum, das Zeitfenster für die Reinigung zu definieren. Ist es ein bestimmter Wochentag, eher am Vormittag oder am Nachmittag? Ist das alles geklärt, machen sich Stephan Bühler und seine «rechte Hand», Romy Widmer – für die Mitarbeitenden und die Kundenbetreuung verantwortlich – Gedanken darüber, welche ihrer Mitarbeiterinnen am bestem zum Kunden «passen» könnte. Es ist wichtig, dass die Chemie zwischen Auftraggeber und Mitarbeiterin stimmt, da spielt die Sprache eine wichtige Rolle, denn die Verständigung ist zwingend.

der Mitarbeiterin. Mit dem Kunden wird das Objekt besichtigt, alle Details abgemacht – auch, welche Putzmittel im Haus vorhanden sein müssen, damit die «Putzfee» ihre Arbeit zur vollen Zufriedenheit des Klienten erledigen kann. Gegenseitig tauscht man die Telefonnummern aus und übergibt den Hausschlüssel. In 99% aller Aufträge ist die Mitarbeitende im Besitz der Hausschlüssel. Vor dem ersten Einsatz stellt sich die Frage: Gibt es eine «zünftige» Grundreinigung, weil hier Nachholbedarf besteht, oder kann man sich gleich an einen «normalen» Durchgang heranmachen? Selber bleibt man mit dem Auftraggeber in Kontakt. Ist er zufrieden? Kann man wie begonnen weiterfahren? Sporadisch und bei der Mitarbeitenden unangemeldet, nimmt der Chef selber Qualitätskontrollen vor. Anstellungskriterien Wie aber rekrutieren Romy Widmer und Stephan Bühler ihre Mitarbeiterinnen? Hier sieht es ähnlich wie bei der Kundschaft aus: Viele kommen auf Empfehlung von Frauen, die bereits bei der Putzzentrale Bern-Solothurn beschäftigt sind. Das ist ein erster Vertrauensbeweis und gibt ein gutes Gefühl. Im Laufe eines Jahres melden sich auf diese Weise oder nach Inseraten Hunderte von Bewerberinnen.

Ist der Auftrag erteilt, besuchen Romy Widmer oder Stephan Bühler den neuen Kunden ein zweites Mal, dieses Mal in Begleitung

In jedem Fall geht es darum, jede Bewerbung individuell zu prüfen. Weshalb möchte eine Frau bei der Putzzentrale Bern-Solothurn arbeiten? Hat sie eine Arbeitsbewilli-

Romy Widmer

Stephan Bühler


gung? Ist sie versichert? Hat sie eine Haftpflichtversicherung? Wie sieht ihr soziales Umfeld aus? Spricht sie entweder Deutsch, Französisch oder Englisch (eine der drei Sprachen ist zwingend)? Es folgt ein Treffen, wo weitergehende Fragen besprochen werden. Erfolgt eine Anstellung, so gibt es strenge Vorgaben und Regeln für die Zusammenarbeit mit der Putzzentrale Bern-Solothurn einerseits und dem Auftraggeber andererseits. Allein der «Umgang mit Kundenschlüsseln» umfasst 13 verschiedene Kriterien. Ähnliches gilt auch für die Besuche beim Kunden, alles ist strikt geregelt, angefangen bei «Pünktlichkeit ist selbstverständlich» über «keine Tiere in die Wohnung nehmen» bis hin zu «Abschlusskontrolle der Arbeiten».

Wir haben in diesem Bericht aus Platzgründen nur eine der Dienstleistungen der Putzzentrale Bern-Solothurn gesehen, die aber symptomatisch für die ganze Arbeitsweise des Unternehmens ist. Gleiches gilt auch für Büroräumlichkeiten oder bei Wohnungsübergaben. Bei letzteren mit Abnahmegarantie, bei denen Stephan Bühler persönlich anwesend ist.

Putzzentrale Bern-Solothurn Die Putzzentrale Bern-Solothurn ist im Dreieck Olten-Solothurn-Biel-Lyss-BernThun-Burgdorf tätig, in Einzelfällen auch darüber hinaus, zum Beispiel bis nach Interlaken. Das Unternehmen ist selbstständig, steht aber in lockerem Kontakt mit anderen lokalen Putzzentralen in der Romandie und der Deutschschweiz.

Der Schluss als Neuanfang Stephan Bühler oder Romy Widmer sind bei der ersten «Putzete» bei einem neuen Objekt dabei, geben der neuen Mitarbeiterin Tipps, worauf es ankommt, um die Einrichtungsgegenstände zu schonen, zeigen ihr eventuell, wie es am Einfachsten und Effizientesten geht. Kurz: Diese Betreuung der eigenen Mitarbeiterinnen spiegelt sich später auch im Ergebnis wider. Und was die Entlöhnung der Angestellten betrifft: Diese ist in einem GAV geregelt. Die Putzzentrale BernSolothurn geht aber durchaus darüber hinaus, indem sie beispielsweise Mitarbeiterinnen, die ein grösseres Pensum leisten, das Bäre- oder Libero-Abi für den Regionalverkehr bezahlt.

Putzzentrale Bern-Solothurn GmbH Stephan Bühler Muristrasse 96, 3006 Bern Telefon +41 31 351 61 00 E-Mail bern-solothurn@putzzentrale.ch

www.putzzentrale.ch

Und so sieht eine Küche aus, wenn sie von der Putzzentrale Bern-Solothurn verlassen wird.

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Die Goldscheibe – bringen Sie Glanz in ihre Räume!

Stellen Sie diese wunderschöne Goldscheibe selbst her – das Selbermachen bringt Freude, neue Fähigkeiten und macht richtig stolz. Die eigene Handarbeit steigert nicht nur den Wert um ein Vielfaches, sondern auch das positive Lebensgefühl! Sie können dieses glänzende Objekt in meinem Atelier selbst anfertigen oder auch fertig bei mir bestellen – direkt über meine Seite www.juliabigler.de. Sie fragen sich, warum man eine Wandscheibe vergolden sollte? Ich könnte Ihnen jetzt lange erzählen, wie dekorativ, erhaben, transzendent diese Goldscheibe ist und welch frische Energie sie den Räumen schenkt. 78 1

Viel lieber erzähle ich Ihnen kurz die Geschichte, wie es zu der Idee mit der vergoldeten Metallscheibe gekommen ist. Die Idee hinter der Goldscheibe Vor zwei Jahren war ich auf der Suche nach einem geeigneten Atelier. Ich suchte einen festen Standort für meine Malerei und einen Ort für meine kreativen Workshops. In einer Feng-Shui-Beratung wurde mir empfohlen, an die Westwand unserer Wohnung etwas Rundes, Metallisches aufzuhängen, um die Energie zu stärken und den Wunsch zu erfüllen. Warum nicht? Ich probierte es – natürlich mit einer eigenen Kreation! Der Gedanke traf mich wie ein Blitz: Ich vergolde eine Wandscheibe. Die kreative Umsetzung machte Spass – das Resulat war mehr als nur ein Dekorationsobjekt. Schöpferische Prozesse lösen immer etwas aus. Plötzlich schien sich auch mein Problem, kein passendes Atelier zu finden, aufzulösen: Wenige Tage später klingelte der Mieter über uns und bot mir seine Wohnung als Atelier an ...!

Das Atelier für Malsessions und krative Workshops Mit diesem Malatelier in Bern habe ich vor zwei Jahren einen Ort der Kreativität und Gestaltung eröffnet, der Menschen einlädt, ihr künstlerisches Potenzial zu wecken und zu leben. Ich bin Künstlerin, Gemälderestauratorin und leidenschaftliche Potenzialentfalterin. In meinem hellen Atelier verbinde ich das Beste aus zwei Welten: kreatives Handwerk und schöpferische Kunst. Aus meiner künstlerischen Arbeit weiss ich, dass Kreativität der Schlüssel zu Enwicklungsprozessen ist, die alles verändern können. Meine Erfahrung und diese Erkenntnis hat zu dem Workshop «Deine Goldscheibe» geführt, den ich für meine Kunden und für Teams ganz verschiedener Unternehmen anbiete. Vielleicht kommen Sie über die Vergoldung sogar auf den Geschmack, noch mehr eigene Werke zu kreieren. Auch dafür biete ich in meinem Atelier aussergewöhnliche Workshops an.


Let it shine: An der Wand hängend erstrahlt die Goldscheibe aus jedem Blickwinkel anders. Das einfallende Licht wird grossartig gespiegelt, wobei das Gold von innen zu leuchten scheint.

Vergoldung im Team – ein kreatives Event Welches Potenzial schöpferische Handarbeit weckt und was es auch in Ihnen bewirken kann, lernen Sie nur, während Sie es machen! Daher biete ich meinen Kundinnen und Kunden an, eine solche Wandscheibe bei mir im Atelier in Kleingruppen bis max. fünf Personen unter meiner professionellen Anleitung zu vergolden. Teams, die sich gegenseitig stärken, aus Unternehmen der Wirtschaft oder Verwaltung und Bildungsinstitutionen, sind wertvoll und bedürfen Aufmerksamkeit, Umsicht und Sorgfalt. Sie wollen gebildet, gefördert, gepfl egt und gefordert werden, um sich gemeinsam zu entwickeln und innovativ zu sein. Mit meinen Angeboten unterstütze ich Sie gern dabei, Hand in Hand kreative Ideen umzusetzen und Neues entstehen zu lassen. Das im Team gemeinsam kreierte Werk ist ein einmaliges Stück und Zeichen gegenseitiger Wertschätzung, Vertrauen und Respekt. Ein individueller Wandschmuck für Konferenzzimmer, Büros oder Praxisräume – einzigartig und selbstgemacht! Ich freue mich über den Kontakt mit Ihnen: julia.bigler@gmx.ch Atelier: juliabigler.com

Ein «dekoratives Glanzlicht» – die Sternmagnolie in Ölfarbe vor einer versilberten Oberfl äche

Workshops • Intuitive Acrylmalerei – expressiv und mutig, das innere Bild auf Leinwand entstehen lassen • Mixed Media – unterschiedliche Mal-, Druck- und Transfertechniken kennenlernen und zu einem persönlichen Werk kombinieren • Kunst & Feng Shui – eigene Kreationen erschaffen und damit die Energie stärken für die Wohnung, die Praxis oder das Büro • Dekorative Glanzlichter – in altmeisterlicher Maltechnik mit Gold, Silber und Ölfarbe ein aussergewöhnliches Bijou kreieren

Atelier Julia Bigler Malsessions & kreative Workshops für Erwachsene und Teams Florastrasse 26, 3005 Bern Telefon E-Mail

+41 79 703 11 34 julia.bigler@gmx.ch

www.juliabigler.com

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Dickdarmkrebs keine Chance geben: Mit möglichst einfachen Mitteln das bestmögliche Resultat erzielen. Es ist kein alltägliches Gespräch, das der Verfasser dieses Berichts mit PD Dr. med. Peter Netzer und Dr. med. Alexander Sendensky vom GastroZentrum Netzer AG im Sahlihaus des Lindenhofspitals Bern führen kann, mit zwei Spezialisten auf dem Gebiet der Gastroenterologie und Inneren Medizin. In diesem Bericht geht es vor allem darum, mit Vorurteilen und Ängsten in Bezug auf Darmspiegelungen aufzuräumen. Aber nicht nur das. Sie sind das Gegenteil von Halbgöttern in Weiss. Es scheint ihnen sogar unangenehm, dass der Schreibende bei seinen Vorbereitungen zu diesem Unternehmensporträt auf ihre Leistungsausweise gestossen ist. Nein, den grossen Scheinwerfer wollen sie nicht auf sich gerichtet wissen. Gerade deshalb ist es spannend, sich mit ihnen zu unterhalten. Weil ihre Äusserungen sachlich dargelegt werden, durchaus mit überraschenden Inhalten, wie Sie selber feststellen werden. Schauermärchen … Dickdarmkrebs ist der zweithäufigste Krebs, an dem man in der westlichen Welt stirbt. Jeden von uns kann es treffen, auch jene, die von der Familiengeschichte her bislang verschont wurden. Deshalb ist es wichtig, sich ab 50 Jahren regelmässig untersuchen zu lassen, mit einer Dickdarmspiegelung. Regelmässig, was heisst das? Bei unauffälliger Familiengeschichte und unauffälliger Dickdarmspiegelung wäre dies alle zehn Jahre. Bei familiärer Belastung wäre dies alle fünf Jahre zu empfehlen. Sobald aber Polypen (Krebs-Vorstufen) gefunden werden ist es sehr individuell und hängt vor allem von der ersten Untersuchung ab. Der Gastroenterologe bespricht das jeweils mit dem Patienten. Wer noch nie eine 80 1

PD Dr. med. Peter Netzer

Darmspiegelung gemacht hat, hört die schlimmsten Märchen über das Vorgehen, die Schlagworte reichen bis zum «totalen Horror». Zugegeben, früher war die Untersuchung häufi g schmerzhaft und das Abführen (Darmreinigung) unangenehm. Diese Zeiten sind vorbei. Heute wird die Untersuchung unter Sedation (leichter Schlaf, keine Narkose) schmerzfrei durchgeführt. Auch die meisten Abführmittel wie z. B. Picoprep oder Moviprep sind viel angenehmer zu nehmen als die früheren (bis zu vier Liter einer salzig-wässrigen Lösungen), auch wenn es diese ab und zu dennoch braucht. Logisch, dass man das Abführ-mittel am Vorabend nicht gerade vor einem Kino- oder Theaterbesuch trinken sollte… Eine neue Technik Die eigentliche Untersuchung bleibt nicht gross in Erinnerung, weil die Patienten in der Regel ein Schlafmittel (Sedation) erhalten, sodass die meisten heutzutage die Untersuchung durchschlafen. Und wozu die ganze Untersuchung? Es geht darum, allfällige Darmpolypen, sogenannte Krebsvorstufen, zu erkennen und zu entfernen, in einem Labor analysieren zu lassen und dass die «Nachsorge» zu planen, wie vorhin beschrieben. Dass das etwas bringt und

sich bei regelmässiger Kontrolle die meisten Darmkrebse verhindern oder wenigstens in kleinem Stadium fi nden lassen, zeigen langjährige Untersuchungen. Das GastroZentrum Netzer AG führt diese Untersuchung in der eigenen Praxis am Lindenhof nach dem neusten Stand der Medizin durch. Die meisten Polypen werden mit der traditionellen Technik, mit einer Schlinge oder Spezialzange, entfernt. Selten sind bei speziellen oder vor allem bei grossen Polypen komplexere Methoden nötig wie z. B. die endoskopische SubmukosaDissektion, bei der ein Polyp mit kleinen, sehr feinen elektrischen Messern ausgeschält wird. Diese Technik wird nur von wenigen Gastroenterologen ange-boten. Als Alternative kann man in solchen Fällen eine Operation durchführen. Von Krankenkassen anerkannt Seit Sommer 2013 ist die Koloskopie, die Dickdarmspiegelung, vom Bundesrat als Vorsorgeuntersuchung anerkannt, sodass diese Kosten von den Krankenkassen übernommen werden. Auch wenn dem so ist, sprechen die beiden Spezialisten mit einer Stimme: Es gilt, mit möglichst einfachen Mitteln das bestmögliche Resultat zu erreichen, auch mit Blick auf die steigenden


Das GastroZentrum bietet praktisch alle Untersuchungen für Magen- und Darmerkrankungen an: • • • • • •

Gastroskopie (Magenspiegelung) Koloskopie (Dickdarmspiegelung) Enteroskopie (Dünndarmspiegelung) Rektoskopie (Mastdarmspiegelung) Hämorrhoidenbehandlung Endosonographie mit Gewebepunktionen (Ultraschall von innen) • Abdomensonographie (Ultraschall des Bauchraumes) • Video Kapselendoskopie • 24h Impedanz pH-Metrie

Dr med. Alexander Sendensky

Krankheitskosten (und Prämien für die Versicherten). Das GastroZentrum am Lindenhof Bern bietet viele Abklärungen im Bereich der Gastroenterologie an, mit fl exiblen Praxiszeiten, auch an Samstagen. Die meisten, aber nicht alle, dieser Untersuchungen werden auch in anderen Magendarmpraxen in der ganzen Schweiz angeboten. Wichtig erscheint den beiden Magendarmspezalisten, dass sich so viele Leute wie möglich ab dem 50. Lebensjahr für eine Vorsorge-Koloskopie bei einem Gastroenterologen ihrer Wahl melden, damit man den Dickdarmkrebs wirkungsvoll rechzeitig bekämpfen kann, was viel Leid und Mühsal erspahrt. Bei erhöhtem Krebsrisiko (familiäre Belastung mit Dick-darmkrebs, chronische Darmerkankungen, usw.) sollte man die Situation mit dem Hausarzt oder dem Magendarmspezialis-ten schon früher besprechen.

Meistens keine Hämorrhoiden Interessant ist, was Dr. Alexander Sendensky zur vermeintlichen Volkskrankheit Hämor-rhoiden sagt: «Eine Mehrheit von Leuten glauben irrtümlich, darunter zu leiden – und behandeln sich entsprechend falsch.» Der Spezialist erklärt sich: Bei sehr vielen handelt es sich lediglich um Hautfalten, deren Reizung mit falscher Pfl ege und «gesunden» Salben noch verstärkt wird. Nur der Arzt kann mit Bestimmtheit feststellen, ob wirklich Hämorrhoiden nicht nur das Sitzen beeinträchtigen. Lassen sich Hämorrhoiden mit einer gezielten Nahrungsumstellung vermeiden? Nein. Lassen Sie sich Ihre Lebensfreude nicht nehmen, essen Sie, wozu Sie Lust haben. Viel wichtiger als eine übertriebene Lebensmitteleinschränkung sei viel Bewegung und ein nicht zu harter Stuhlgang, dieser lasse sich zum Beispiel mit Feigensirup oder Ballaststoffen regulieren.

• ERCP + Cholangiographie (Spiegelung der Gallenwege und Bauchspeicheldrüse) • Hepatologie (Lebererkrankungen) • Milch-und Fruchtzuckerunverträglichkeit • Mukosektomien und Submuköse Dissektion • Weitere diverse interventionelle gastroenterologie Eingriffe

GastroZentrum Netzer AG PD Dr. Peter Netzer & Dr. Alexander Sendensky Gastroenterologie und Innere Medizin FMH Lindenhofspital-Sahlihaus Bremgartenstrasse 115, 3012 Bern Telefon Fax E-Mail

+41 31 300 44 44 +41 31 300 44 45 praxis.netzer@hin.ch

www.magendarmzentrum-bern.ch 81 2


Eine kompetente Unterstützung – nicht nur für Unternehmen Sehr gut möglich, dass sich eine Frau mit Beziehungsproblemen ihrer besten Freundin anvertrauen wird. Ebenso wahrscheinlich ist, dass sich ein Mitarbeiter in beruflicher Schieflage Tipps bei einem guten Kollegen holt. Nun wäre es zum Schluss aber wichtig, dass die beiden Zuhörenden die Ratsuchenden für wirkliche Hilfe an eine erfahrene und kompetente Fachperson verweisen, zu der sie leicht Zugang finden. Elisabeth Suter-Budliger am Dorfplatz in Münsingen ist eine solche Vertrauensperson.

ihres Wissens nicht nicht nur aus ment ihres Wissens aus Büchern Büchern und Hörsälen aufgebaut hat. Sie ist eine typische Frau aus der Praxis, selbstverständlich mit entsprechenden Weiterbildungen, zum Beispiel mit einer Wirtschaftsausbildung im Bereich Human Resources, einer fundierten psychologischen Weiterbildung sowie einem Master-Abschluss in systemischer Beratung. Unter anderem. Beziehungen zu Arbeitgebern… Eines sei Ratsuchenden empfohlen, die bei ihr in ihren zentral gelegenen Räumen in Münsingen anklopfen: Vergessen Sie alle Vorurteile gegenüber Psychologen, die Sie vielleicht haben mögen. Ihnen wird eine selbstbewusste Frau die Türe öffnen, die es Ihnen leicht macht, den «Draht» zu finden, fi nden, ohne dass man sich zuerst gegenseitig abtasten muss. Ihre Arme hält sie während unseres Gespräches nie verschränkt, ihre Augen signalisieren die Bereitschaft, zuzuhören. Elisabeth Suter-Budliger kann auch herzhaft lachen. Und wie.

Wer sich der Solothurnerin sich auf auf der derWebsite Homepage der Solothurinformiert, wird sofort feststellen, dass nerin informiert, wird sofort feststellen, Elisabeth Suter-Budliger das das Fundament dass Elisabeth Suter-Budliger Funda-

Dieser alles entscheidende erste Eindruck verfl acht im Verlauf des Gesprächs nicht, verflacht im Gegenteil. Das kommt nicht von ungefähr. Elisabeth Suter-Budliger – ihre Praxis und ihr Büro sind zwei voneinander getrennte Räume – steht mit beiden Beinen im

Zuhören…

Notieren…

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Beruf, und das ist nicht bloss symbolisch gemeint. Auf der einen Seite kommt sie aus der Wirtschaft, hat in bekannten Betrieben gearbeitet, berät berätheute heute Beispiel zumzum Beispiel wöwöchentlich – und das 20 seit 20 Jahren – chentlich – und das seit Jahren – MitarMitarbeitende und Vorgesetzte einer bebeitende und Vorgesetzte einer bedeutendeutenden Schweizer Firma, die für und ihre den Schweizer Firma, die für ihre Arbeit Arbeit ein gutes Miteinander für ein und gutesfürMiteinander eine externe eine Beexterne und Begleitung beantreuung Betreuung und Begleitung beanspruchen spruchen möchten. möchten. …und Arbeitnehmern Dafür gibt es viele Gründe. Eine junge Mitarbeitende, der man «Höheres» zutraut und sie sie sorgsam sorgsam an anihre ihreneue neueAufgabe Aufgabe – –verbunden verbundenmit mitdem dem Führen Führen von von vielen Mitarbeitenden – heranführen will. Oder der Vorgesetzte, der mit jemandem aus seiner Abteilung, einem an sich «Guten», das Heu nicht auf der gleichen Bühne hat. Vielfach spielt das Familiäre ins Berufliche – und umgekehrt. Auch hier weiss Elisabeth Suter-Budliger, wo man mit der Begleitung ansetzen kann. Ihr ist auch klar, dass der Stress und der Druck im Vergleich zu früher enorm zugenommen haben, sie analysiert demzufolge die Anliegen beider Seiten. Sie betreut ebenfalls Mitarbeitende nach einem Burnout. Es ist ein Zeichen der Zeit,

Zugang finden... fi nden...


Best of Service

dass diese Fälle zunehmen. Aber auch hier spielt Elisabeth Suter-Budliger ihr Wissen aus, ihre Erfahrung: «Es genügt nicht, nur mit dem verunsicherten Mitarbeiter zu sprechen, der während längerer Zeit nicht mehr an seinem Arbeitsplatz war.» Will heissen: Zwar begleitet sie den Mann in den berufl ichen Wiedereinstieg, aber ebenso beruflichen betreut sie seine Vorgesetzten und Mitarbeitenden. Worauf müssen sie Rücksicht nehmen? Was beide Seiten zumutbar? Wasist istfürfür beide Seiten zumutWie ich mit demdem Zurückkehrenden bar? gehe Wie gehe ich mit Zurückkehrenum? «Es ist eine die den um? «Es istechte eine Brückenfunktion, echte Brückenfunkich darf», sagt sie. sagt sie. tion,wahrnehmen die ich wahrnehmen darf», Ihre befi ndet sich seit 12 Jahren in Was Praxis ist Coaching? Münsingen. Um es Neudeutsch sagen: Ihre Praxis befindet sich seit 12 zu Jahren in Elisabeth Suter-Budliger ist vor zu allem eiMünsingen. Um es Neudeutsch sagen: nes, nämlich in vielen Lebenslagen Elisabeth Suter-Budliger ist vor allem ein eiCoach, für Firmen ebensoLebenslagen wie für Private. nes, nämlich in vielen ein Coach, für Firmen ebenso wie für Private. Was ist Coaching? Gute Frage! Was versteht man unter Coaching? Coaching ist ein Beratungsmodell, bei dem sich Menschen in Veränderungsund Entwicklungsprozessen begleiten lassen, wie die bereits aufgeführten Beispiele zeigen. Seit über 20 Jahren nimmt Elisabeth Suter-Budliger wahr, in Suter-Budligerdiese dieseAufgabe Aufgabe wahr, den Gebieten. So kann So es auf verschiedensten den verschiedensten Gebieten. denn nicht erstaunen, dass diedass Firmen, die kann es denn nicht erstaunen, die Firihre in Anspruch nehmen, eine men, Dienste die ihre Dienste in Anspruch nehmen, breite Palette von eine breite Palette vonBranchen Branchen abdecken: Banken, Firmen der Medizinalbranche, Gartenbaubetriebe, Uhrenmanufakturen, Architekturbüros, Städtische Betriebe, Industriefi rmen usw. dustriefirmen

PMC GmbH Unternehmensberatung/Coaching Elisabeth Suter-Budliger Dorfplatz 3, 3110 Münsingen Telefon Fax Mail

031 20 40 +41 791 31 791 20 40 031 84 74 +41 721 31 721 84 74 pmc.esb@bluewin.ch

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Elisabeth Suter-Budliger in ihrem Büro Büro.

Erst in der gemeinsamen Arbeit mit den Unterstützung suchenden Menschen entstehen Inspiration und Ermutigung, damit sie die Zukunft in Angriff nehmen können, wenn vielleicht auch auf einem anderen Weg. Sie können Erfahrungen machen, dabei Positives erleben, sich an kontinuierlichen Fortschritten freuen und die eigenen Fähigkeiten (wieder)entdecken. Das Ziel ist auch in diesem Fall der Weg. Frauen suchen die Veränderung Bisher haben wir nur vom Berufsalltag geschrieben. Elisabeth Suter-Budliger – sie ist Mutter von zwei erwachsenen Kindern – ist ebenso mit Problemen aus der Familie konfrontiert, auch natürlich mit Beziehungsschwierigkeiten. Nehmen diese eigentlich zu, wenn die Kinder erwachsen sind und ihre eigenen Wege gehen, nicht mehr im «Hotel Mama» wohnen? Sie überlegt einige Augenblicke: ja, Sie haAugenblicke: «Doch, «Doch ja, ben mit recht.» Interessant mitIhrer IhrerVermutung Vermutung Recht.» Interesin diesem Zusammenhang ist, dass es fast sant in diesem Zusammenhang ist, dass es ausnahmslos die die Frauen sind, fast ausnahmslos Frauen sind,die die eine

Änderung ihrer ihrerSituation Situation herbeiführen herbeiführen wolwollen. «Selbstverständlicherkundige erkundige ich len. «Selbstverständlich mich bei passender Gelegenheit, ob ich auch mit ihrem Partner sprechen soll, den Entscheid überlasse ich aber meiner Gesprächspartnerin.» sprächspartnerin». Weshalb ist dem so, dass Frauen die Initiative aus einer Beziehungskrise ergreifen? «Frauen reden mehr, sprechen über die Verhältnisse, wollen sie verändern, aktiv», aktiv.» Männer seien in dieser Beziehung eher passiv – mit Ausnahmen. Und auch wenn des der Platz in dieser Ausgabe Im Care-Team Kantons von BEST Suter-Budliger OF Kanton Bernistbeschränkt ist: Elisabeth auch Offizier Das Porträt von Elisabeth Suter-Budliger des Psychologisch-Pädagogischen Dienszeigt uns eine (PPD) Frau, und deren breitesFunktion Wissen tes der Armee in dieser vielen Menschen mit Sorgen Alltag helMitglied des Care-Teams derimArmee und fen Situationen zu ihrem Vorteil der zu des kann, Kantons Bern. Und auch wenn verändern. Platz in dieser Ausgabe von «Best Of Kanton Bern» beschränkt ist: Das Portrait von Elisabeth Suter-Budliger zeigt uns eine Frau, deren breites Wissen vielen Menschen mit Sorgen im Alltag helfen kann, Situationen zu ihrem Vorteil zu verändern.

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Gesundheit durch Vertrauen seit 1913 Diesem Slogan folgt die Familie Gurtner-Gerber nun schon über 100 Jahre, unbeirrt durch die grossen Veränderungen auf dem Gesundheitsmarkt. Der Kunde ist, war und wird auch in Zukunft immer die wichtigste Person für die Dr. Gurtner AG sein. Die Dr. Gurtner AG ist an zwei Standorten in und um Bern vertreten. Das zentralste Geschäft ist die Zytgloggen Apotheke, welche sich in den historischen Gemäuern des Zytgloggenturms befindet. Nebst einer grossen Auswahl an klassischen schulmedizinischen Heilmitteln, bietet die Zytgloggen Apotheke auch ein breites Spektrum an komplementärmedizinschen Heilmethoden an. Dank der städtischen

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Öffnungszeiten kann man noch länger von der Fachkompetenz von Herrn A. Chariatte und seinem Team profitieren. Das Hauptgeschäft befindet sich im Westen von Bern, genauer im Kern von Bümpliz. Das Geschäft ist nicht zu verfehlen, steht doch der historische Davidsbrunnern direkt davor. Dieser wunderschöne Brunnen, der im 13. Jahrhundert das erste Mal erwähnt wird, steht seit dem Bau der Tramlinie 7 direkt vor dem Geschäft. Durch die Tramlinie 7 erreichen sie uns ganz bequem, da sich die Haltestelle Post direkt vor dem Eingang befindet. Das Hauptgeschäft ist eine Kombination aus Apotheke und Drogerie. Die Ausrichtung als Apotheke und Drogerie kommt nicht von ungefähr, sie entspricht vielmehr unserer Firmenphilosophie, unserer Kundschaft die ganze Breite des medizinischen Wissens zu bieten. In der Bümpliz Apotheke und Drogerie stehen mehr als 25 000 Artikel für Sie bereit. Durch unseren Hauslieferdienst, der selbstverständlich kostenlos ist, kann die Dr. Gurtner AG alle Kunden optimal im Bereich Gesundheit bedienen.


Diese zwei Geschäfte bilden das Rückgrat der Dr. Gurtner AG. Doch die anfangs erwähnten Veränderungen treiben die Familie Gerber-Gurtner immer wieder an, neue Wege zu gehen. So darf das Kompetenzteam Heimbetreuung der Dr. Gurtner AG die Alters- und Pflegeheime der Domicil sowie der Tilia Gruppe mit qualifiziertem Fachwissen beraten und mit bewohnerspezifi schen Arzneimitteln beliefern. Die bewohnerspezifischen Arzneimittel werden im firmeneigenen Blisterzentrum in Einwegtütchen, sogenannten Medpouches, verpackt. Das neuartige Verfahren, Tagesdosen von Tabletten maschinell zu verpacken, wird entscheidend dazu beigetragen, die Patientensicherheit auf ein neues Level zu heben. Mit den dabei sinkenden Kosten beeinflusst die Einzelabpackung von Medikamenten ebenfalls die Gesundheitskosten nachhaltig positiv. Um das umfassende Angebot zu vervollständigen, eröffnete die Dr. Gurtner AG eine Homecare Abteilung; das Homecare Bern. Dadurch ist die Dr. Gurtner AG in der Lage, Pflegeheimpatienten sowie Privatpatienten, welche enterale und parenterale Ernährung zu sich nehmen müssen, mit den benötigten Spezialprodukten zu beliefern. Mithilfe der Ernährungsberaterin des Homecare Bern kann für jede Patientin, jeden Patienten die optimale Therapie zusammengestellt werden. Doch geschrieben wird viel. Gerne beraten wir Sie vor Ort! Weitere Informationen unter www.drgurtner.ch

Dr. Gurtner AG Apotheke + Drogerie Bernstrasse 72, 3018 Bern-Bümpliz Telefon

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Vom Wintergarten-Traum zum Traum-Wintergarten … Sie wünschen sich schon lange einen lichtdurchfluteten Raum, eine Oase für die Seele, ein Zuhause mit Ferien-Feeling? Mit über 20 Jahren Erfahrung haben wir die Kompetenz, mit Ihnen diesen Weg zu gehen. Zusammen gelangen wir Schritt für Schritt zu Ihrem TraumWintergarten. Wir bieten alles aus einer Hand: – Ausmasstermin vor Ort – Offerte mit 3D-Zeichnung – Baugesuch – Feinausmass – Bestellung – Montage des Wintergartens, inkl. Fundament, Bodenbelag und Beschattung Wünsche, Ideen, Vorstellungen, Vertrauen Alle Ihre Ideen sind gefragt. Alle Ihre Vorstellungen sind uns willkommen. Denn nur so können wir gemeinsam zum Ziel kommen: Gegenseitiges Vertrauen ist wichtig und unerlässlich, wenn es um das «Bauen» eines Traumes geht.

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Kalt oder warm? Möchten Sie Ihren Wintergarten ohne Heizung nur mit der Sonne erwärmen? Vielleicht doch gelegentlich beheizen? Oder eher Richtung beheizbarem Wohnraum gehen? Auch hier stehen wir Ihnen beratend zur Seite und stellen uns in den Dienst Ihrer Bedürfnisse und Vorlieben.

Farben, Formen, Materialien Bezüglich Ausstattung und Design gibt es keine Grenzen. Wir informieren und beraten Sie gerne, was am besten zu Ihrem Haus passt. Sei dies ein Wintergarten in Holz, Holz-Aluminium oder Aluminium. Besuchen Sie unsere Ausstellung. Hier können wir Ihnen alles zeigen und Sie können sich die Wintergärten 1:1 ansehen.


Ihre Bedürfnisse entscheiden (Fast) alles ist möglich. Das bedeutet, Sie haben einige Entscheidungen zu treffen. Müssen vielleicht etwas priorisieren, anderes hinten anstellen. Wir kennen das und beraten Sie gerne. Am besten bei Ihnen zu Hause. Dort können wir alles genau sehen und mit Ihnen zusammen alle Möglichkeiten aufskizzieren. Gerne vereinbaren wir mit Ihnen einen Termin vor Ort, um Ihren Wintergarten-Traum zu besprechen. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Die wichtigsten Informationen haben wir für Sie in unserem Wintergarten-Buch zusammengestellt. Dieses können Sie kostenlos bei uns bestellen.

WIGASOL Münsingen AG Südstrasse 1, 3110 Münsingen Telefon E-Mail

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Wenn ein Auftraggeber plötzlich zum Partner wird Zwischen den beiden auf diesen Seiten abgebildeten Küchen unter dem Motto «vorher/nachher» liegen 100 Jahre, nämlich die Jahre 1890 und 1990. Schon damals, 1990, war der heutige Geschäftsführer Niklaus Bigler bei Gerber B+S Küchen AG mit an Bord. Er erinnert sich noch gut an diesen Umbau. Wie vor über 25 Jahren gilt auch heute: Nichts ist unmöglich.

oder müssen neue Leitungskanäle geplant werden? Und, und, und. Freude auf beiden Seiten «In der Regel unterbreiten wir den Interessenten zwei Vorschläge, unverbindlich, laden sie anschliessend zu uns an den Murifeldweg ein, um weitere Details zu besprechen und auch, um uns die Armaturen und Küchengeräte anzusehen. Anschliessend erfolgt eine erste Offerte.» Diese wird in den meisten Fällen überarbeitet, zum Teil

mehrfach, bis jede Einzelheit abgesprochen ist, in Zusammenarbeit mit den Kunden, die somit zu eigentlichen Partnern werden. Während unseres Rundgangs treffen wir auf eine Kundin, bei deren Küche es nur noch um Details geht. Wir kommen mit ihr ins Gespräch, weil Niklaus Bigler für einige Augenblicke weggerufen wird. «Unter uns gesagt: Ich vermute fast, dass sich die Küchenbauer über unsere neue Küche

Wir fallen bei unserem Gespräch in Bern gleich mit der Türe ins Haus, respektive in die Küche. «Herr Bigler, nehmen wir an, wir hätten von einer Tante ein älteres Haus geerbt, möchten es nicht verkaufen, sondern für den Eigenbedarf umnutzen und umbauen, haben aber keine Ahnung, wie die Küche aussehen soll. Wie gehen Sie in diesem Fall vor?» Langjährige Erfahrung Niklaus Bigler schmunzelt, weil ihm diese Frage ganz offensichtlich nicht zum ersten Mal gestellt wird. In einem solchen Fall geht er immer gleich vor: Zusammen mit den Hausbesitzern nimmt er vor Ort einen Augenschein, damit er weiss, worüber gesprochen wird. Aus langjähriger Erfahrung weiss er, was in ein vorbestimmtes Interieur passen könnte. Auch Modernes in alte Gemäuer und Balken? «Ja, sicher, gerade die Kombination zwischen Ursprünglichem und Modernem ist extrem reizvoll, da habe ich keine Berührungsängste.» Im Gespräch mit den möglichen Auftraggebern stellt sich meistens heraus, in welche allgemeine Richtung man weiterplanen kann. Dabei geht es nicht bloss um die Küchenkombinationen und -geräte. Es stellt sich zum Beispiel die Frage, ob die Originalpläne des Hauses noch vorhanden sind? Wichtig sind auch die Leitungsanschlüsse: Wo genau sind sie vorhanden? Kann man auf Grund des Bestehenden weiterfahren 88 1

100 Jahre liegen zwischen diesen beiden Bildern (1890 und 1990).


mehr freuen als mein Mann und ich selber», bekommen wir zu hören. Zwischenfrage dann an den Fachmann: Was, wenn eine Kundin oder ein Kunde sich etwas nicht vorstellen kann, sozusagen eine Nebelbank vor dem geistigen Auge hat? Niklaus Bigler lacht: «Mit den heutigen Computerprogrammen in 3D ist das kein Problem. Ein Mausklick und der Holzboden weicht dem Granit, weisse Abdeckungen weichen schwarzen Elementen. So einfach ist das heute.» Nicht bloss Küchen Die Gerber B+S Küchen AG in Bern hat sich auf Küchenbau, aber auch auf Schreinerarbeiten wie beispielsweise Badezimmermöbel, Schränke und Türen spezialisiert. Des Weiteren bietet das Unternehmen logischerweise ein grosses Sortiment an Haushaltsgeräten wie beispielsweise Steamer, Backöfen, Waschmaschinen, Tumbler und Kühlschränke an. Von der Beratung und Planung über die Umsetzung und Installation bis hin zu Reparaturen und Ersatzgeräten – bei Gerber B+S Küchen AG erhalten Sie alles aus einer Hand. Kunden sind hauptsächlich Privathaushalte, Verwaltungen, Generalunternehmungen und Architekten, vorwiegend aus den Regionen Bern, Biel, Solothurn, Grenchen und Thun. Selbstverständlich sind die Berufsprofi s aber auch ausserhalb dieser Regionen tätig, schweizweit.

Professionals like professionals, Profi s sind gerne unter sich, deshalb «beschränken» sich die Mitarbeitenden von Gerber B+S Küchen AG auf ihre Kernkompetenz, nämlich auf die Planung von Küchen und – durchaus! – von Badezimmern. Die Ausführung überlassen sie hingegen Schweizer Möbelmachern, sei es Veriset in Root, Stöcklin in Aesch oder Alpnach in Strengelbach. Auch Armaturen oder Küchengeräte – und der Granit für Abdeckungen! – kommen aus der Schweiz, zum Beispiel von V-Zug, sofern diese Apparaturen hierzulande überhaupt noch hergestellt werden. Sofort drängt sich natürlich die Frage nach dem Preis von Schweizer Produkten auf. Niklaus Bigler sagt es klar: «Mit den Küchenbauern und ihren Produkten aus dem ehemaligen Ostblock können wir nicht konkurrieren. Das wollen wir auch nicht, sondern Schweizer Präzisionsarbeit anbieten. Glauben Sie mir, der Preiskampf in unserer Branche unter den vielen Anbietern ist derart gross, dass wir uns gar nicht leisten können, wie Maden im Speck zu leben, wir optimieren ständig entlang der ganzen Wertschöpfungskette, wo wir können, damit unsere Kundinnen und Kunden ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis erhalten.»

Die Geschichte der Gerber B+S Küchen AG Die Gerber B+S Küchen AG wurde am 1. Juli 1963 – damals noch unter dem Namen Gerber Küchen AG – von HansRuedi Gerber in Worb gegründet. 1980 wechselte die Unternehmung ihren Standort und zog nach Bern. 2002 haben Niklaus Bigler, seit 1982 für das Unternehmen tätig, Hans Schenk, seit 1973 dabei, die Gerber Küchen AG übernommen. Aus der Gerber Küchen AG wurde die Gerber B + S Küchen AG. Seit der Pension 2012 von Hans Schenk ist Niklaus Bigler alleiniger Inhaber und Geschäftsführer.

Made in Switzerland.

Niklaus Bigler, Inhaber und Geschäftsführer

Schweizer Möbel, faire Preise;

Gerber B+S Küchen AG Murifeldweg 2+4, 3006 Bern Telefon Fax E-Mail

+41 31 351 02 21 +41 31 351 31 05 info@gerberbskuechen.ch

www.gerberbskuechen.ch

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Für Fitness und Gesundheit – die beste Adresse in Bern omega-healthcare ist mehr als ein Fitnesszentrum und wird auch der Bezeichnung Gesundheitszentrum gerecht. Der Profisportler, der sich im Aufbautraining befindet, begegnet dort sowohl Menschen, die ihre Figur oder Fitness verbessern möchten, als auch Schmerzpatienten, die ihre Kraft und Beweglichkeit zurückerhalten wollen. Eines haben alle gemeinsam: Sie werden von einem Team von hochqualifizierten Fachkräften begleitet. Dieses einzigartige Gesundheits- und Fitnesszentrum in Bern, nur wenige Gehminuten vom Bahnhof entfernt, wurde von Dr. med. Markus Gerber, Facharzt für Innere Medizin, Rheumatologie, Sportmedizin und Manuelle Medizin initiiert. «Das Wissen, dass regelmässiges, gezieltes Training für ein gesundes Leben und für mehr Lebensqualität von grundlegender Bedeutung ist, hat mich bewogen, omega-healthcare ins Leben zu rufen. Es war mir ein Anliegen, Menschen, die trainieren wollen, die Möglichkeit zu geben, dies mit professionellem Equipment und unter professioneller Anleitung zu tun. Deshalb finden Sie in diesem Fitness- und Gesundheitszentrum vom Sportwissenschaftler bis zur Physiotherapeutin nur top Fachleute», erläutert Dr. Gerber.

Fit in jedem Alter Und es sind eben diese kompetenten Fachleute, die eine grosse Erfahrung im Erstellen von Trainingsprogrammen haben und dem Alter, dem Gesundheitszustand sowie dem Stand der Leistungsfähigkeit jedes Mitglieds Rechnung tragen. Die Trainingsprogramme werden jeder und jedem gerecht: Vom Jugendlichen bis zum Senioren, Menschen aus allen Berufsgruppen, sogar Profisportlern oder Personen, welche Bodybuilding betreiben.

Es ist diese Vielfalt an unterschiedlichsten Menschen, die zu einer ausserordentlich angenehmen Atmosphäre ebenso beiträgt wie die freundlichen Instruktorinnen und Instruktoren, die dafür sorgen, dass die Geräte richtig angewendet und die Mitglieder in allen Belangen fachkundig betreut werden.

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Doch nicht nur die menschliche Komponente stimmt bei omega-healthcare, sondern auch die technische Ausstattung: zahlreiche Ausdauergeräte, ein separater Hantelraum, der u. a. auch für schweres Langhanteltraining geeignet ist und eine Kurzhantelpyramide bis 40 kg bietet, ein Aerobic- und Gymnastikraum mit allen dazu erforderlichen Hilfsmitteln, Massageräume und ein Solarium. Und nicht zu vergessen: eine Bar mit Snacks und Erfrischungen. Medizinische Kräftigungstherapie Eine Kernkompetenz von omega-healthcare ist die medizinische Kräftigungstherapie. Im Alltag und beim Sport ist die Wirbelsäule unglaublich hohen Belastungen ausgesetzt. Dies kann zu Rückenschmerzen führen, welche die Lebensqualität der Betroffenen stark einschränkt. Um den Rückenschmerz-Patienten zu helfen, hat sich Dr. Markus Gerber intensiv mit dem Thema der medizinischen Kräftigungstherapie auseinander gesetzt. Dabei zeigen gross angelegte Studien, dass mit der Med-X Technologie Rückenschmerzpatienten gut geholfen werden kann. So sind Probleme im Bereich der Hals- und Lendenwirbelsäule sehr häufig, dies stellt das Zielgebiet der Med-X Technologie dar. Mit der Med-X Technologie wird isoliert die tiefe Rückenstreckmuskulatur der Wirbelsäule


auftrainiert. Die Hilfsmuskulatur, die normalerweise die tiefen Strecker bei z. B. lumbalen oder zervikalen Rückenschmerzen unterstützt, werden auf diesem Gerät gezielt ausgeschaltet. Damit können Rückenschmerzen behandelt werden, die auf konventionelle Therapieschemata wie Physiotherapie, Aufkräftigung mit Körperübungen oder mitkonventionellen Kraftgeräten nicht ansprechen. Diese Therapieform wird in der Physiotherapie omega-healthcare unter Anleitung von Physiotherapeuten durchgeführt; die Kosten werden bei einigen Krankenkassen über die Zusatzversicherung teilweise (50 – 80 %) übernommen.

Der SensoPro Trainer ® «Den SensoPro Trainer ® finde ich persönlich eine der faszinierendsten Innovationen im Bereich der Sportgeräte», erklärt Dr. Gerber auf die drei quaderförmigen Sportgeräte bei omega-healthcare angesprochen. «Auf gelenkschonende Art mit instabilen, freischwingenden Standflächen wird gleichzeitig Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit, der Gleichgewichtssinn und das Reaktionsvermögen trainiert. Damit können ältere Menschen ihre Gehunsicherheit oder Hobbysportler ihre Beweglichkeit beim Ausüben der Sportart (Langlauf, Ski, Velo, Schwimmen, Tennis usw.) verbessern. Physiotherapie Dieser Bereich stellt ein wesentlicher Eckpfeiler im Therapiekonzept omega-healthcare dar und bietet sämtliche gängige passive und physiotherapeutische Massnahmen an wie zum Beispiel Weichteiltechniken, Mobilisation verschiedenster Art, Lymphdrainage sowie in einer späteren Phase aktive Therapie bestehend aus Muskelaufbau. Diesbezüglich sind zahlreiche Möglichkeiten, wie bereits aufgezählt, vorhanden. Pluspunkt für die Therapie stellt die enge Zusammenarbeit mit Dr. med. Markus Gerber dar.

Das Beste kommt zum Schluss Fitness- und Gesundheitszentren, die erstklassige Qualität im Bereich Sicherheit sowie bei Instruktion, Hygiene und Notfallbereitschaft aufweisen, werden mit dem QualitopGütesiegel ausgezeichnet. Da omegahealthcare die Voraussetzungen dafür voll erfüllt, profitieren Sie von einer Rückvergütung von bis zu CHF 500.– jährlich durch Ihre Krankenkasse. omega-healthcare ist die Adresse in Bern für Training, Prävention und Therapie. Die Beratung und Betreuung ist stets individuell und professionell.

omega-healthcare das Gesundheitszentrum omega-healthcare physiotherapie ag Aarbergergasse 30, 3011 Bern Telefon E-Mail

+41 31 311 77 11 gesund@omega-healthcare.ch

www.omega-healthcare.ch

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Die Angst vor dem Entfernen von Krampfadern ist unbegründet. Krampfadern sind weit verbreitet, vielfach sind sie genetisch bedingt. Will heissen: Man hat sie vererbt bekommen. Die meisten Patientinnen und Patienten, die das Gefässzentrum am Lindenhofspital in Bern aufsuchen, sind zwischen 40 und 60 Jahre alt. Ihnen kann auf verschiedenste Weise geholfen werden. Man muss kein Arzt sein, um die Vorteile des Gefässzentrums Bern zu erkennen: Hier arbeiten nämlich zehn Spezialistinnen und Spezialisten auf ihrem Fachgebiet zusammen, tauschen Erfahrungen aus und ergänzen sich in optimaler Weise.

Hautveränderungen Im Speziellen geht es in der heutigen Reportage um Krampfadern. Diese sind nicht gerade eine Volkskrankheit, kommen aber häufiger vor als vielleicht angenommen. Sie finden sich in unterschiedlicher Ausprägung bei fast jedem zweiten Erwachsenen. Faktoren wie Bewegungsarmut, stehende Arbeit, Übergewicht, Schwangerschaften und der Einfluss von Hormonen beschleunigen die Ausbildung der Krampfadern. Von medizinischer Bedeutung sind die Stamm- und Seitenastkrampfadern. Die Retikulär- und Besenreiser-Krampfadern sind in aller Regel nur kosmetisch störend.

Aber nicht nur: Es ist ratsam, so früh wie möglich einen Spezialisten aufzusuchen, um spätere gesundheitliche Komplikationen vermeiden zu können. Wie aber kann man Krampfadern erkennen, sehen wir einmal von jenen ab, die gut sichtbar sind, meistens auf der Innenseite des Unterschenkels. Torsten Willenberg: «Man nimmt sie anhand von Hautveränderungen an den Beinen wahr, an der Verfärbung der Haut, die dann möglicherweise zu Entzündungen führt.» Das Ausmass der Krampfadererkrankung kann der Spezialist dann anhand einer speziellen, farbunterstützten Ultraschalluntersuchung eindeutig erkennen. Aufgrund der Befunde der Ultraschalluntersuchung wird dann über die verschiedenen Therapiemöglichkeiten entschieden.

Sie sind in den meisten Fällen erbbedingt, wurden einem symbolisch bereits mit in die Wiege gelegt. Nach 40 bis 60 Jahren beginnen sie, die Lebensqualität zu beeinträchtigen.

Verschiedene Arten von Krampfadern Unter Krampfadern – Varizen – versteht man eine Erweiterung der oberflächlichen Venen. Krampf kommt vom altdeutschen Wort

Undichte Stammvene: Funktionsprüfung bei einer

Krampfader unbehandelt: Die Krampfader im

Vena saphena magna (Stammvene, behandelte

oberfl ächlichen Vene. In diesem Fall zeigt die Prü-

Querschnitt vor der Laserbehandlung, Durchmes-

Krampfader) drei Monate nach Laserbehandlung:

fung eine Klappenfehlfunktion, daher ist diese

ser 0,67 mm.

Diese ist jetzt «dicht», «zugeschweisst» und kaum

Vereinte Erfahrungen Es ist ein interdisziplinäres Team von Ärztinnen, Ärzten und Pflegefachpersonen, das sich auf die Erkrankungen von Blutgefässen – Arterien und Venen – und Lymphbahnen spezialisiert hat, in den Fachrichtungen Angiologie, Gefässchirurgie und Radiologie. So kann das Team in enger Zusammenarbeit eine sinnvolle und umfassende Betreuung seiner Patientinnen und Patienten gewährleisten. Das Gefässzentrum Bern bietet diagnostische Abklärungen, spezifische Untersuchungen und verschiedenste Behandlungen auf dem Gebiet der Gefässmedizin an. Grossen Wert legt man hier auf eine gute Zusammenarbeit mit den zuweisenden Hausärztinnen und Hausärzten und

Vene eine Krampfader.

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weiteren Spezialisten. Torsten Willenberg gehört dem Team an (siehe Kästchen). Wir haben uns mit ihm unterhalten.

noch sichtbar.


«krumm», Krampfader bedeutet daher eigentlich «Krummader», weil die sichtbaren Venen an der Oberfläche aufgrund der Stauung oft geschlängelt verlaufen. Dabei unterscheidet man zwischen den sogenannten Stammvenen, den Ästen und sogenannten Perforansvenen, den Verbindungsvenen zum tiefen Venensystem. Darüber hinaus sind oft Besenreiser oder ganz kleine Krampfadern in der Haut – retikuläre Krampfadern – an der Oberfläche sichtbar. Je nach Art der Krampfader gibt es verschiede Behandlungsmöglichkeiten. Verschiedene Arten der Behandlung Bei der endovenösen Behandlung werden die Krampfadern in örtlicher Betäubung von innen her durch Laser oder Radiofrequenz verschweisst. Es können mit diesen Therapien aber nicht alle Formen der Krampfadern behandelt werden. Diese Behandlung erfolgt ambulant. Bei der herkömmlichen chirurgischen Krampfaderoperation werden gezielt die krankhaft veränderten Stammvenen und die sonstigen erweiterten Seitenastkrampfadern entfernt. Der Eingriff erfolgt in einer Teil- oder Vollnarkose und ist in der Regel mit einer Kurzhospitalisation verbunden. Darüber hinaus kann man Krampfadern auch mit einer Verödungstherapie behandeln, insbesondere kleinere Äste eignen sich dazu. Die behandelten Venenabschnitte können sich nicht neu bilden, mit der Behandlung kann aber die ererbte Veranlagung zur Krampfaderbildung nicht beseitigt werden. Im Laufe der Zeit kann es daher erneut zur Ausbildung

von Krampfadern kommen. Bei grösseren Krampfadern ist unter Umständen eine erneute Operation notwendig.

Vorgehensweise abgesprochen. Welche Behandlungsmethode drängt sich auf, was bedeutet das für den Patienten?

Individuelle Untersuchung Es gibt zwei verschiedene Möglichkeiten, um sich bei Torsten Willenberg untersuchen und beraten zu lassen: Beim Hausarztmodell durch den Hausarzt oder direkt beim Spezialisten, wenn die freie Arztwahl durch die Krankenkasse möglich ist.

Panik falsch am Platz «Viele Patienten haben regelrecht Angst vor einem Eingriff, dabei ist es so, dass man – sieht man von der kurzen Hospitalisierung im Falle einer Operation ab – nach einem Eingriff meistens gleich wieder nach Hause gehen kann», sagt Torsten Willenberg. Vor allem aber: Eine Behandlung erfolgt «à la carte», wiederum individuell, wobei sich die eine oder andere Behandlungsmethode ergänzen kann. Genau so, wie sich das Team des Gefässzentrums in optimaler Weise ergänzt.

«Bei jeder Patientin und bei jedem Patienten beginne ich gewissermassen bei null», sagt Torsten Willenberg, «denn jede Krankengeschichte ist individuell, darauf gilt es Rücksicht zu nehmen.» Und nicht nur das: Der Spezialist nimmt sich Zeit, hört genau zu, fragt nach, mehrmals, bis er sich seiner Sache sicher ist. Nach dieser ersten gründlichen Voruntersuchung – samt einer Ultraschallkontrolle – wird die für die Patienten optimale

PD Dr. med. Torsten Willenberg Angiologie und Innere Medizin FMH

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Was beim Besuch im Gefässzentrum auffällt: Da wird nicht auf «Schickimicki» gemacht, da sind keine Mediziner am Werk, wie man sie zum Teil aus den Hochglanzheftli kennt, um sich in den Vordergrund zu drängen. Einzig die Lebensqualität der Patientinnen und Patienten ist massgebend, die eigene professionelle Leistung bleibt sozusagen im Verborgenen.

Phlebologie SGP

Ursprünglich aus Deutschland stammend, Studium in Marburg (Hessen), arbeitet und wohnt Torsten Willenberg seit 15 Jahren in Bern. Er ist verheiratet, zwei Kinder. Seine gesamte gefässmedizinische Ausbildung hat er in Bern am Inselspital absolviert, 2011 erfolgte ein Forschungsaufenthalt in London. Er leitete einige Jahre – bis 2014 – die Venenabteilung in der Insel. Seit zwei Jahren ist er Mitglied des VASC, des Zentrums für Angiologie und Gefässchirurgie am Lindenhofspital in Bern.

Gefässzentrum Bern Praxis am Lindenhofspital Bremgartenstrasse 119, 3012 Bern Telefon +41 31 300 44 00 Fax +41 31 300 44 09 E-Mail vasc@gefaesszentrum-bern.ch Für einen direkten Kontakt torsten.willenberg@gefaesszentrum-bern.ch

www.gefaesszentrum-bern.ch

Die Lasersonde: Am Ende ist die Spitze gut sichtbar, die

PD Dr. med. Torsten Willenberg bei seiner tägli-

Hitze erzeugt und die Krampfader verschliesst.

chen Arbeit, hier am Ultraschallgerät

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Schlitzohr oder Scholar? Text und Interview: Thomas Bornhauser Seit über 50 Jahren ist Erich von Däniken auf der Spur von ausserirdischem, intelligentem Leben. Im Lauf seiner Forschungsarbeit in aller Welt und weit darüber hinaus fand er seiner Meinung nach schlüssige Beweise, dass unser Planet in der Frühzeit von Ausserirdischen besucht wurde, und behauptet, dass wesentliche Teile unserer Geschichte gefälscht sind. Seine Funde und Erkenntnisse dokumentierte er in bisher 41 Büchern. In der Schweiz mehrheitlich als streitbarer Fantast belächelt, geniesst er im Ausland Anerkennung und Respekt, weil er in zahllosen TV- und Talk-Shows und in spannenden Vorträgen mindestens ebenso vertretbares, wenn nicht solideres, Beweismaterial präsentiert als Päpste und Priester, Rabbiner und Imame oder andere weltliche Verfechter umstrittener Dogmen. Von der Schulwissenschaft mit Argwohn beobachtet, bleibt von Däniken für viele ein glaubwürdiger Forscher und für biedere Bürger ein schräger Typ mit Unterhaltungswert. Erich von Däniken, Sie wurden schon alles Mögliche genannt, vom Schlitzohr bis zum Scholar. Wie sehen Sie sich selber? Vordenker stiessen schon immer auf das Misstrauen und die Häme des Establishments. Mit der Bezeichnung Scholar kann ich gut leben, weil ich, wie jeder seriöse Forscher, mit meiner Arbeit Wissen schaffe. Sämtliche in meinen Büchern angegebenen Quellen und Zitate stimmen und sind kontrollierbar wie in einer Dissertation. Däniken kann man nachrechnen, ein Schlitzohr nicht. Die netten Menschen, die mich gerne als solches etikettieren möchten, haben keine Ahnung, weder von den Themen, mit denen ich mich befasse, noch von mir und meiner Arbeit. Warum begannen Sie, in eine Richtung zu forschen, die voraussehbar auf grossen Widerstand seitens der Schulwissenschaft stossen muss? Mein Vater sah in seinem Sohn einen zukünftigen Theologen und steckte mich sechs Jahre lang in ein Jesuiten-Internat. Bei vielen

Übersetzungen von Passagen der Bibel aus dem Lateinischen ins Deutsche merkte ich, dass einiges nicht stimmen kann mit dem lieben Gott des alten Testaments. Meine jugendliche Fantasie liess bald das Bild eines allmächtigen Herrn und Schöpfers entstehen, der ohne logistische Hilfe gleichzeitig überall und nirgends ist, Fehler macht, die Kreation des Menschen bereut und plant, dessen Nachkommen zu ertränken. So erwachte meine Neugier, ob auch andere Kulturen in der Pflicht sind, solch skurrile Geschichten zu glauben. Diese Frage führte mich auf den Weg, der mein Leben wurde. Ich blieb ein betender Mann, aber für mich ist nicht der liebe Gott meiner Jugendzeit anbetungswürdig, sondern der allgegenwärtige, grandiose Geist der Schöpfung. Wo fanden Sie den ersten Beweis, dass Sie mit Ihrer Theorie richtig liegen? 1952 fand man in Palenque, einer Mayastadt in Mexiko, eine riesige Grabplatte. Im Schein meiner Taschenlampe sah ich die Abbildung einer Kapsel eingemeisselt. In der Kapsel sitzt seitlich gesehen eine menschliche Figur in der Haltung eines Motorradfahrers. Die Hände ruhen auf Instrumenten, die Ferse des sichtbaren Fusses ist auf einem Pedal, ausserhalb der Kapsel schiessen Flammen nach hinten. Ich war komplett erschlagen von der Erkenntnis, dass die Archäologie hier einen

Beweis erbrachte, der zwingend zur Überarbeitung unserer Geschichte führen muss. Natürlich haben die etablierten Systeme gute Gründe, sich gegen diese Ansicht zu stemmen. Für mich ist klar, dass wir Menschen nicht die Ersten waren auf diesem Planet, dass unsere Existenz logischerweise nicht so angefangen haben kann, wie uns weisgemacht wurde. Wer war die Figur auf dem Motorrad? Unsere steinzeitlichen Vorfahren hatten keine Ahnung von Technologie, deshalb glaubten sie, die ausserirdischen Besucher seien Götter. Die Abbildung auf der Grabplatte stellt laut offizieller Lehrmeinung Pacal dar, den zweitletzten Herrscher von Palenque/Mexico. Im Alten Testament im zweiten Buch Moses wurde zu ihm gesprochen. Moses erhielt präzise Anweisungen, was er im Krankheitsfall zu tun hat, um sich und sein Volk vor Bakterien und Viren zu schützen. Er umzäunte einen Berg auf Befehl des «Gottes», der darauf «umgeben von Feuer und Flammen» in der abgesicherten Zone landete. Wer war da angekommen? Wir wissen: Es gibt keine Götter. Ich appelliere an alle, ihre Denk-fähigkeit objektiv zu nutzen. Das habe ich seit jeher getan und meine Erkenntnisse mit jenen geteilt, die sich dem noch Unbekannten nicht verschliessen. www.daniken.com 2 95


Sputnik – Die erste Reise für Kinder Liebe Eltern Während meiner Zeit als Kindergärtnerin und später als Primarlehrerin erkannte ich, wie wichtig das selbständige Handeln und das Sammeln eigener Erfahrungen für Kleinkinder ist. Fehlen diese Erfahrungen, welche die Kinder früh in ihrem Leben machen sollten, und fi ndet die Wissensvermittlung später in der Schule ohne Anbindung an Handlung statt, bleiben die neu erworbenen Kenntnisse oft nur spärlich haften. Hat sich ein Kind aber einmal stundenlang mit dem Eingiessen von Wasser in einen 1-LiterMessbecher beschäftigt, wird es sich später daran erinnern und es wird begreifen, was die Masseinheit 1 Liter bedeutet. Im Laufe der Zeit wuchs in mir der Wunsch, Kinder in ihrem Frühstadium zu betreuen und ihnen dabei zu helfen, für ihre zukünftige Entwicklung ein stabiles Fundament aufzubauen. Deshalb gründete ich im August 2012 die Sputnik-Kita. «Sputnik» heisst

an dieser schönen Arbeit mit den Kindern. Als Mutter von drei fast erwachsenen Kindern überlegte ich mir: «Welche Art von Betreuung hätte ich mir als berufstätige Mutter für meine Kinder gewünscht?»

übersetzt «Weggefährte». In diesem Sinn wollen wir die Kinder auf ihrem ersten, wichtigen Teil des Weges im Leben begleiten. Ich bin mir der grossen Verantwortung bewusst und freue mich nach 25 Jahren umso mehr

Die besten Geschenke sind bekanntlich die, die man am liebsten selbst behalten würde. Zusammen mit meinem 22-köpfigen Team biete ich in der Sputnik-Kita eine spiel-, lernfreundliche und sichere Umgebung.

Der Sputnik-Alltag Agenda: Der heutige Lebensstil und die Anforderungen an berufstätige Eltern verlangen nach flexibler, kompetenter und zuverlässiger Kinderbetreuung. Diesem Wunsch kommt die Sputnik nach, mit Öffnungszeiten von zwölf Stunden pro Tag und Betreuung während der Schulferien. Unsere Betriebsferien beschränken sich auf die Kalenderwochen 28, 29 sowie 52 und 01. An allgemeinen Feiertagen (Karfreitag, Ostermontag, Auffahrt, Pfingstmontag, Nationalfeiertag) und an zwei Tagen jährlich bleibt die Sputnik für Teamweiterbildungen geschlossen. Im August des laufenden Schuljahres erhalten die Eltern jeweils unseren verbindlichen Terminplan. Für die Eltern bieten wir jährlich zwei Elternabende an. Im Sommer und im Winter präsentieren die Kinder ein Theater, Konzert oder Musical. Betrieb und Lage: Unser grosszügiges Haus steht an zentraler Lage, zehn Gehminuten vom Bahnhof Bern und fünf Gehminuten vom Inselspital entfernt, umgeben von einer sicheren und kindgerechten Parkanlage.

Über uns In der Sputnik bieten wir eine qualitativ hochstehende Betreuung für Kinder ab sechs Monaten bis zum Schuleintritt an. Wir orientieren uns stark an der Montessori Pädagogik und unterrichten nach den Vorgaben des Lehrplans des Kantons Bern. Während der Freiarbeit können sich die Kinder mit unterschiedlichsten Materialien und Aufgaben beschäftigen und erlernen durch ihre eigenen Handlungen wesentliche Fertigkeiten. Einen weiteren Fokus legen wir auf das freie Spiel. Spiel ist nicht nur Spiel, sondern ein wichtiges Lernfeld: Im Spiel wird gesprochen, verhandelt, geplant, gelacht, manchmal auch gestritten, umgesetzt und diskutiert. Nirgends sonst kann man auf einen Schlag so viele Kompetenzen lernen, üben und

Sputnik Kita Laupenstrasse 49, 3008 Bern Telefon E-Mail

+41 31 302 03 08 info@sputnik-kita.ch

Öffnungszeiten: Mo – Fr 7.00 – 19.00 Uhr.

www.sputnik-kita.ch

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Grundangebote: • Betreuung ganztags und halbtags • Flexible Betreuung bei Notfällen • Annahme von Betreuungsgutscheinen • Integrierter Kindergarten • Strukturiertes Programm, Rituale • Montessori-Material • Englisch- und Französischkreis • Sorgfältig gestaltete Lernumgebungen • Kinderspielplatz mit diversen Geräten in unserem privaten Park

festigen. Deshalb ist uns die Vorbe reitung der Lernumgebung wichtig und wir stellen den Kindern passendes Material zur Verfügung. Während den Freispiel-Sequenzen halten wir uns beobachtend im Hintergrund. Am Morgen und am Nachmittag gibt es die Möglichkeit, unseren schönen, alten Park zu entdecken, im Malatelier kreativ zu sein oder sich im Bewegungsraum auszutoben. Wann immer möglich binden wir die Kinder in tägliche Arbeiten mit ein. In der eingerichteten Kinderküche dürfen die Kinder Getreide mahlen und Brot backen oder einen Apfel rüsten und im Anschluss daran einen kleinen Kuchen belegen. Solche Arbeiten bereiten ihnen viel Freude, fördern ihre Selbständigkeit und stärken das Selbstbewusstsein. Wichtig sind uns auch Fremdsprachen. Wir singen regelmässig fremdsprachige Lieder, die Kinder zählen im Morgenkreis auf Französisch oder Italienisch, ausserdem treffen wir uns zweimal in der Woche im Englisch- oder Französischkreis. Organisation In der Sputnik Kita nehmen wir Kinder ab drei Monaten auf. Den Übergang von der Kita in unseren Kindergarten gestalten wir mög-

• Frisch zubereitete und gesunde Nahrung, Zwischenmahlzeiten und warmes Mittagessen • Spaziergänge, Aufsuchen von öffentlichen Spielplätzen, Waldtage • Raum und Zeit zum Spielen, Verweilen, Basteln, Lachen, Feste feiern … • Elterngespräche, Veranstaltungen mit und für Eltern • Jährliches Sommer- und Winterfest

lichst fliessend. Oft wissen die Kinder selber, wann die Zeit für den Übertritt reif ist. So kommt es vor, dass ein 3,5-jähriges Kind bereits in unsere Kindergartengruppe übertritt. Unser Team Das Sputnik-Team besteht aus pädagogisch ausgebildeten Fachpersonen verschiedenen Alters (PrimarlehrerInnen, Kindergärtnerinnen, SozialpädagogInnen und Fachfrauen/ männer Betreuung Kinder), ergänzt durch Auszubildende. Unter Einbezug der Kinder sorgen unser gelernter Koch und ein SousChef mit täglich frisch zubereiteten Speisen für unser leibliches Wohl. Neben Deutsch sind viele weitere Sprachkenntnisse bei unseren Mitarbeitern vorhanden. Von dieser Konstellation profitieren die Kinder, indem sie mit deutschen, französischen und englischen Versen und Liedern erste Sprachbarrieren überwinden, was besonders von Expats sehr begrüsst wird. Aufnahme Wir betreuen Kinder ab drei Monaten bis zum Schuleintritt. Aus pädagogischen Gründen ist ein Aufenthalt von mindestens 50 % pro Woche wünschenswert. Für begründete Ausnahmefälle können Spezialre-

Zusatzangebote (Hand in Hand mit speziell ausgebildeten Fachpersonen und separat verrechnet) • Frühenglisch • Deutsch für fremdsprachige Kinder • Frühmusikalisierung, in Zusammenarbeit mit der Musikschule Kellenberger Bern • Einbezug von Logopädie und Früherziehung • Waldgruppe im Bremgartenwald

gelungen vereinbart werden. Da der Besuch des Kindergartens obligatorisch ist, müssen die Kindergartenkinder an mindestens drei ganzen Tagen pro Woche (entspricht 60 %) die Sputnik Kita besuchen. Eingewöhnung Eltern, die für ihre Kinder einen Kita- oder Kindergartenplatz in der Sputnik wünschen, vereinbaren mit uns einen Besichtigungstermin. Die Besichtigungen finden jeweils montags und dienstags ab 18 Uhr ohne Kinder statt. In einem zweiten Schritt kommen Sie mit Ihrem Kind einen halben Tag schnuppern. Bei dieser zweiten Begegnung erfolgt zusammen mit den Eltern die sorgfältige Planung der Eingewöhnung und Integration des Kindes in dessen Gruppe. Die Eingewöhnungsphase beträgt in der Regel zwei Wochen. Zum Schutz der Gruppe behalten wir uns vor, in begründeten Fällen die Aufnahme abzulehnen. Kommt es zu keinem Vertragsabschluss, ist die Schnupperzeit kostenlos. Sputnik-Ganztagesschule 1. bis 6. Klasse ist in Planung und Aufbau. Nicole Provini Geschäftsinhaberin 2 97


Wir alle können singen. Ich. Sie. In ihrem Lied «Thank You For The Music» singen ABBA von einem Mädchen, das bereits singen kann, obwohl es noch nicht spricht. Und genau so ist es: Die Sprache stammt vom Singen ab, nicht umgekehrt. Singen befreit nicht nur, es fördert das Selbstbewusstsein und – wissenschaftlich erwiesen unter anderem – das Immunsystem. Regula Maria Brugos aus Bern erteilt sowohl Anfängern als auch Profis den passenden Gesangsunterricht, auf Belcanto basierend.

Vor dem Singen geht es zusammen mit Oliver um das Öffnen der Resonanzräume.

Im Zimmer, wo auch ein schwarzer Flügel steht – Regula Maria Brugos mit ihren Händen auf der Klaviatur – steht ein Mann um die 40, der das Einsingen bereits hinter sich hat. Mit ganz gezielten Übungen feilt er an seiner Technik. Und wenn er wirklich ins Singen kommt, so hört sich das – zumindest für den Schreibenden als Unmusikalischer – schon sehr gut an. Apropos Einsingen: Freddie Mercury von Queen hat sich bei Live-Konzerten zwischen zwei Songs jeweils einen Spass daraus gemacht, solche Übungen mit dem Publikum durchzuführen. Lebensqualität Zurück nach Bern: Ich erfahre, dass der Mann auf Empfehlung einer Kollegin den Weg zur ausgebildeten Gesangspädagogin gefunden hat. Und das nicht berufsbedingt. «Sein Wunsch war es, mit seinen Kindern anständig Kinderlieder singen zu können», sagt Regula Maria Brugos, ohne dass eine Spur «von oben herab» in ihrer Stimme mitschwingt, wegen der Kinderlieder. Singen ist für sie nämlich mehr als bloss Gesang. Es ist ein ganzheitlicher Lebensweg, ein Zusammenspiel von Bewegung, Atem, Klangqualität und … Lebensqualität, für Körper, Seele, Geist und Selbstwertgefühl. 98 1

Bianca vor dem Singen mit einer Atemübung

«Die Stimmbefreiung ist gerade auch eine interessante, tiefgehende Erfahrung für Menschen, die irrtümlich glauben, nicht singen zu können. Gerade Belcanto ist eine optimale Grundlage dazu», stellt sie beinahe philosophisch fest. Natürlichkeit im Gesang erarbeitet sie mit ihren Schülerinnen und Schülern – ganz gleich, ob sie aus dem Bereich Klassik, Pop, Musical oder Jodeln kommen – über Körperarbeit basierend auf dem Grundprinzip der Bewegungslehre

GYROKINESIS®. Bei dieser Lehre geht es darum, eine Körperdisposition zu entwickeln – über Öffnungen und Elastizität –, die hilft, den eigenen Körper als Instrument, als Klanggefäss zu empfinden, sodass sich der ganze Körper zum Resonanzraum entwickeln kann.


Ueli beim Einsingen

Drei in einem «Den Körper als Ganzes spüren.» Diese Worte fallen im Laufe unserer eindrücklichen Begegnung immer wieder. Es sind Becken, Thorax und die Kopfregion zu vereinen, damit es schliesslich zur Stimmbefreiung kommt: «Ein ganz wichtiger Aspekt meiner Arbeit ist das Verbinden von Sprechkraftlage mit dem Klangstrom der Singstimme.» Aus dieser Kraft entstehen die Töne wie von selber, der Klang muss nicht «produziert», nicht herausgedrückt werden. Man weiss es: Mitentscheidend für den perfekten Gesang ist die Atmung, der Atemfluss. Der Klang ist der in Ton umgewandelte Atem. Je mehr Atem man in Klang umwandeln kann, desto dichter und farbenreicher wird der Klang. Bei aller Technik: Es geht Regula Maria Brugos nicht darum, die lernende Person in ein klanglich stimmliches Schema zu pressen, sondern auf die Individualität eines Einzelnen einzugehen. Gute Frage, die Ihnen beim Lesen möglicherweise durch den Kopf geht: Was sind das für Leute, die Gesangsunterricht bei Regula Maria Brugos nehmen? Es sind durchaus Leute wie Sie und ich. Sinn und Zweck ist es, den Gesang weiterzuentwickeln, sei es als Mitglied eines Chors, als Laiensänger mit Soloauftritten, aber auch als Profisänger, der sich gerne intensiver mit der Qualität des Belcanto auseinandersetzen will. Eines ist allen gemeinsam: Die Freude am Singen. Zum Schluss die Frage an die Gesangspädagogin: «Im Rahmen eines Musikprojekts ist das wunderschöne Lied ‹Schrei dich frei!› von Dalilah Abdallah zugunsten der deut-

Im Gespräch mit Bianca und Karin

schen Stiftung für Kinderkrebsnachsorge entstanden. Gehen Sie mit dem Titel einig?» Ihre Antwort: «Schreien, im Sinne von Loslassen, sich mit seinem vollen Potential ausdrücken zu können.» Übrigens: Die erste Schnupperstunde bei Regula Marias Brugos ist kostenlos.

Belcanto Wikipedia beschreibt Belcanto wie folgt: Belcanto (von italienisch bel canto «schöner Gesang») bezeichnet in der Musik eine Gesangstechnik, Ästhetik und einen Gesangsstil, der in Italien Ende des 16. Jahrhunderts im Zusammenhang mit der Monodie und der Oper entstand. Bis etwa 1840 war der Belcanto bestimmend für den Gesang vor allem in der italienischen Musik und in der Oper. Grundsätzlich wurde die Ästhetik und Technik des Belcanto auch in anderen europäischen Ländern übernommen. Wichtige Elemente des Belcanto sind Weichheit des Tons, ausgeglichene Stimmregister über den gesamten Umfang der Stimme, das Legato, das Messa di voce, die Appoggiaturen und Portamenti sowie die Agilität der Stimme und in Folge die Ausschmückung des Gesangs durch Koloraturen, Fiorituren und Triller. Entscheidende Grundlage dafür ist eine gute Atemtechnik – der canto sul fiato – und die technisch korrekte Projektion der Stimme in den Raum.

Regula Maria Brugos in ihrem Element

Regula Maria Brugos Nach der Ausbildung als Kindergärtnerin erwirbt sie das Lehrdiplom und die «Künstlerische Reife auf Musiktheater» an der Musikhochschule Bern/Biel bei Margrit Conrad-Amberg und Dennis Hall. Bei ihm begegnet und erlebt sie zum ersten Mal die Gesangskunst des Belcanto. Bei Carlos Harmuch erweitert sie ihre Theatertechnik. Im Liedkurs mit Irwin Gage setzt sie sich intensiv mit der Liedgestaltung auseinander. Es folgen Engagements am Stadttheater Biel. Regula Maria Brugos ist während vieler Jahre Mitglied des Schweizer Kammerchors, der unter Dirigenten wie Pierre Boulez, Claudio Abbado oder Simon Rattle auftritt. 2007 schliesst sie die Ausbildung zur GYROKINESIS ® Trainerin ab. Über zehn Jahre ist sie in regelmässiger stimmlicher Weiterbildung beim international bekannten Belcanto-Spezialisten Neil Semer, New York. Seit vielen Jahren ist sie als begeisterte und begeisternde Gesangspädagogin tätig, sowohl privat als auch als Dozentin an der Pädagogischen Hochschule Bern.

Regula Maria Brugos Mottastrasse 34, 3005 Bern Telefon E-Mail

+41 31 351 40 74 rmbrugos@web.de

www.belcanto-brugos.ch

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Villa Stucki: Die Villa Kunterbunt ist auch in Bern zu finden… Was macht ein gutes Quartierzentrum aus? Ist es die Lage? Sind es die Räumlichkeiten? Ist es die Mischung zwischen sozial und wirtschaftlich? Ist es die Vielfältigkeit der Angebote? Das Engagement der Mitarbeitenden? Alle diese Fragen beantwortet die Villa Stucki nahe des Eigerplatzes in Bern mit einem abschliessenden JA. Und so ist die Villa Stucki in ihrer Art einzigartig. Die Villa Stucki ist … … Geschichte. Die Villa Stucki an der Seftigenstrasse 11 wurde 1886 vom Berner Architekten Eugen Stettler im Auftrag des Bauherrn Friedrich von May-von-Wagner gebaut. 25 Jahre später ging die Liegenschaft in den Besitz des Medizinalprofessors Hermann Sahli über, der hier wohnte und eine Privatpraxis einrichtete. Seine Tochter und Erbin heiratete 1914 Walter Otto Stucki. Dieser erlangte vor allem durch sein Mitwirken an der unblutigen Befreiung der Stadt Vichy und der Festnahme des Staatschef Vichy-Frankreichs Pétain im Zweiten Weltkrieg sowie durch seine Verhandlungen beim Washingtoner Abkommen internationale Bekanntheit. 1970 kaufte die Einwohnergemeinde Bern die Villa von den Nachkommen der Familie Stucki. Quartierbewohner gründeten 1981 den Verein Villa Stucki und führen seither mit Unterstützung der Vereinigung Berner Gemeinwesenarbeit VBG im Auftrag der Stadt Bern ein Quartierzentrum in der Villa.

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… Treffpunkt. Unsere Arbeit bringt Menschen zusammen und unterstützt Initiativen aus der Bevölkerung. Durch die Schaffung von Kontaktmöglichkeiten im Quartierzentrum wird der nachbarschaftliche Zusammenhalt gestärkt und die soziale Integration gefördert. Und durch die Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern werden Synergien genutzt, Zugänge zu vorhandenen Ressourcen optimiert sowie Doppelspurigkeiten vermieden. … Restaurant. Ob mit dem Mittagsrestaurant oder den diversen Abendrestaurants; die Villa freut sich, alle Gäste mit einem breiten Angebot an kulinarischen Köstlichkeiten zu verwöhnen. … Mittagsrestaurant. Unter der Woche verwöhnt das Mittagsrestaurant die Gäste mit frischen, saisonalen und kreativen Gerichten. Auf der Terrasse und im lauschigen Garten lässt es sich wunderbar verweilen. Im Winter geniessen die Gäste ihre Mittagspause vor dem Kamin. … Abendrestaurant. An den Abenden gibt es in der Villa verschiedene kulinarische Angebote zu entdecken. Einmal im Monat kochen am Montag Frauen für Frauen. Mittwochs treffen sich alle zwei Wochen Lesben, Schwule, Freundinnen und Freunde zum «3gang». Das Mayura-Team kocht jeden Donnerstag für seine Gäste Köstlichkeiten aus Sri Lanka und einmal im Monat bittet Timo Pfäffli mit seinem Tabula Rasa zum stilvollen Dinner mit fünf Gängen. … Vollservice und Apéro. Sie möchten Ihr Fest einfach geniessen und Ihre Zeit vor allem Ihren Gästen widmen? Das GastroTeam organisiert ihren Anlass von A bis Z rundum professionell nach Ihren Wünschen und Vorstellungen. Es freut uns, wenn Sie mit uns unverbindlich Kontakt aufnehmen und wir Ihnen eine Offerte unterbreiten dürfen. Fragen Sie zuerst uns!

… Veranstalterin. Wir organisieren Kleiderbörsen, Kerzenziehen oder Flohmärkte. Aber auch externe Gruppen sind in der Villa regelmässig zu Gast, wie z.B. der Familienbrunch, die Krabbelgruppe, das Entrécafe (lateinamerikanisch-schweizerischer Treffpunkt), der Tanzchäller La Cave oder der Zvieri-Treff für Personen ab 60 Jahren. Details dazu finden Sie immer auf unserer Website. … Anbieterin. In der historischen Villa mit grosszügigem Park vermieten wir verschiedene stimmungsvolle Räume für Seminare, Kurse, Feste, und Versammlungen. Ein idealer Ort zum Feiern, Querdenken und Kreativoder Konstruktivsein in einem gemütlichen Ambiente inmitten der Stadt Bern.


Den Menschen ihre Würde zurückgeben. Die Villa Stucki ist – aus den aufgezeigten Gründen – eine einzigartige Institution. Wir haben bei Betriebsleiterin Clelia Gaggioni und der Leiterin Infostelle, Regina Adu-Khadra, nachgefragt. Müssten Sie es isolieren: Welches ist das Herzstück der Villa Stucki? Ganz eindeutig unser Integrationsprogramm. Wir bieten in- und ausländischen Langzeitarbeitslosen die Möglichkeit, in verschiedenen Bereichen bei uns zu arbeiten, um sich wieder auf dem eigentlichen Arbeitsmarkt zu bewerben. Das gilt ebenso für Flüchtlinge. Es ist wirklich eine tiefe Befriedigung zu sehen, wie diese Menschen, die von unserer Hochleistungsgesellschaft ausgegrenzt wurden, zu ihrem Selbstvertrauen zurückfinden. Die Villa Stucki ist somit in der Lage, ihnen ihre Würde zurückzugeben.

Vor allem aber ist die Villa Stucki … … Integrationsstelle. Seit über 15 Jahren bietet die Villa Stucki berufliche und soziale Integrationsplätze an. Aktuell stehen rund zwanzig Arbeitsplätze in den Bereichen Küche, Buffet/Service und Administration zur Verfügung. Ziel ist es, dass Teilnehmende dank diesem Brückenangebot ihre Chancen auf dem ersten Arbeitsmarkt verbessern und mithilfe eines Arbeitseinsatzes ihre soziale und psychische Stabilität stärken können. Die Teilnehmenden werden durch ausgebildete Fachpersonen im Arbeitsalltag begleitet und mit einem betriebseigenen Coach im Erarbeiten und Realisieren ihrer persönlichen Berufsperspektiven unterstützt. In enger Zusammenarbeit mit den zuweisenden Stellen werden an regelmässigen Standortbestimmungen gemeinsam Ziele und Vorgehen besprochen. Unsere PartnerInnen sind das Kompetenzzentrum Arbeit der Stadt Bern (KA), das FlicFlac-Stellennetz der Caritas Bern, das Berner Stellennetz der Stiftung Diaconis, die Farb AG Köniz, die Bürgergemeinde Bern und weitere interessierte Stellen. Wir legen Wert darauf, dass die befristeten Arbeitseinsätze in einem angenehmen, familiären Arbeitsklima stattfinden. Unsere Haltung gegenüber den Teilnehmenden

ist wertschätzend und ressourcenorientiert. Die Teilnehmenden prägen den lebendigen Betrieb der Villa Stucki mit. Dank ihrer Mithilfe im Betrieb der Villa Stucki kann das Quartierzentrum seine vielfältigen Dienstleistungen anbieten. Kurz: Die Villa Stucki ist die Villa Stucki.

Villa Stucki Seftigenstrasse 11, 3007 Bern Telefon E-Mail

+41 31 371 44 40 (Infostelle) +41 31 371 45 36 (Restaurant) sekretariat@villastucki.ch

www.villastucki.ch

Wo findet man diese Menschen bei Ihnen am häufigsten? Natürlich in der Küche! Nichts ist so international wie dieser Ort, den es überall auf der Welt gibt. Die Küche verbindet, auch wenn man sich sprachlich unter Umständen nur schwer verständigen kann. Zudem haben Flüchtlinge bei uns die Möglichkeit, Spezialitäten aus ihrer Heimat zuzubereiten. Wie finanziert sich die Villa Stucki eigentlich? Macht das die Stadt Bern – oder erhalten Sie grosszügige Spenden? (Die zwei Interviewpartnerinnen schmunzeln) Die Hoffnung auf den Lotto-Sechser haben wir nicht aufgegeben! Nein, im Ernst: Wir finanzieren uns zum grossen Teil selber, durch Vermietungen, durch Dienstleistungen wie den Verkauf von Tageskarten, durch die Gastronomie, durch Aktionen. Für Quartiertreffs haben wir einen überdurchschnittlich hohen Eigenfinanzierungsgrad. Also keine Zuschüsse durch die Stadt? Doch, natürlich, denn unsere Institution kann in der Art, wie sie funktioniert, niemals selbsttragend sein. Wir haben einen Leistungsvertrag mit der Stadt, der ganz genau Rechte und Pflichten regelt, wie das bei derartigen Institutionen oft der Fall ist.

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Alles für den Garten, den Balkon, die Wohnung. Und noch viel mehr. Garten ist nicht Garten. Jeder ist anders und widerspiegelt in vielen Fällen die Liebe des Besitzers zur Natur. Ebenso ist Gartencenter nicht Gartencenter. Wer glaubt, alles möglichst zu jeder Jahreszeit anbieten zu müssen – nur weil es die Kundschaft angeblich so verlangt –, mag zwar eine breite Auswahl haben, die schlussendlich jedoch oberflächlich bleibt. Das Team des Garten Center Säriswil ist in dieser Beziehung halt auch etwas anders als alle anderen.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, so ist man versucht, auf ihre Hände zu schauen und nach dem berühmten «grünen Daumen» zu suchen, den sie ganz offensichtlich mit in ihren Beruf bringen.

«Säriswil? Wo liegt denn das?» Diese Frage kam kürzlich nicht von einem Zeitgenossen aus München, sondern von einem Hinterkappeler. Geschäftsleiter Adrian Ziörjen kann diese Frage nicht mehr erschüttern: Erstaunlich wenig Leute wissen, wo dieses Dorf liegt, das als Ausgangspunkt für wunderschöne Wanderungen dient. «Der Mann war allerdings überrascht, als er erfahren musste, dass Säriswil in seiner eigenen Wohngemeinde liegt, in Wohlen bei Bern.»

Schnell einige Worte zur Geschichte des Garten Center Säriswil: Seit 2010 gehört es zur Arbasta Gruppe, die unter anderem das berühmte Rössler Porzellan vertreibt. Die Arbasta AG ist seit Jahren im Bereich Pflanzengefässe im Grosshandel tätig und somit mit der «Grünen Branche» bestens vertraut. Das Garten Center Säriswil wiederum setzt Akzente für Garten, Terrasse und Wohnung. Besonders beliebt in den letzten Jahren: Gefässe aus leichten Materialien, sogenannte Polystone-Gefässe, in jeder möglichen Variante. Daneben auch Keramikgefässe, Pflanzsäcke, Körbe und immer mehr Hochbeete.

Mit der Liebe zum Detail Zu viele gut gemeinte Worte erübrigen sich, wenn Sie sich die Bilder auf dieser Doppelseite anschauen, sie sprechen für sich. Dass sie Natur pur vermitteln, hat vor allem mit dem Engagement des 12-köpfigen Teams in Säriswil zu tun. Spricht man mit den

Unterschiedliche Rasenpfl ege Es mag seltsam erscheinen, diese Reportage über ein Gartencenter mit Gefässen zu beginnen, nicht mit Sträuchern oder Pflanzen. Aber es sind just diese Gefässe in allen Grössen, die einer Pflanze das besondere Etwas verleihen.

Katalog und Kundenmagazin Sie möchten mehr wissen? Kein Problem: Besuchen Sie regelmässig unsere Website www.gartencentersaeriswil.ch. Hier fi nden Sie alle Magazine online. Oder bestellen Sie doch ganz einfach den Katalog vom Garten Center Säriswil «Pfl anzenideen 2018», der alles abdeckt, was im Garten wachsen kann: Blumen, Gehölze, Stauden, Früchte, Gemüse, Kräuter und natürlich Zimmerpfl anzen. Das Kundenmagazin «Neues vom Garten Center Säriswil» erscheint sogar mehrmals im Jahr. Es informiert Sie über aktuelle Trends und saisonale Themen rund um Haus und Garten.

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Ganz klar: Der Schwerpunkt des Angebots liegt bei den Gemüsesetzlingen, den Stauden, Gehölzen, Sämereien und Pflanzen, so wie sie saisonal angeboten werden. Auch hier gibt es ganz bestimmte Kriterien, bei denen die Qualität an oberster Stelle steht. So sind in Säriswil keine Schnittblumen zu finden. Und das mit Absicht. «Wünscht ein Kunde Schnittblumen für ein bestimmtes Arrangement, so bestellen wir diese, damit er sie frisch bekommt.» Das gilt für Hochzeitsarrangements samt Brautstrauss ebenso wie für Veranstaltungen von Unternehmen, die zum Beispiel einen kahlen Saal für einen Kongress aufwerten möchten. Eine gute Alternative sind Kunstblumen – hier ist die Auswahl einmalig! Man muss kein Fachmann sein, um den Frühling als den Zeitpunkt des Jahres für Gartenarbeiten zu bestimmen. Adrian Ziörjen beobachtet Interessantes: «Kaum ist der Schnee weg, wird mit der Rasenpflege begonnen. Gegen Ende der Saison gibt man(n) sich toleranter und viele merken dann zu spät, dass sie im Oktober eigentlich ein letztes Mal hätten schneiden sollen … », lacht er. Von Trends und Wiedergeburten Stichwort «Urban Gardening», diese Kleingärten mitten in der Stadt: Merkt das Team in Säriswil diese Entwicklung? – «Nicht gross, aber wir stellen zwei Trends fest, die darauf hinweisen könnten.» Zum einen verlangen immer mehr Kundinnen und Kunden Gemüsesetzlinge in kleinen Mengen, sozusagen einzeln. Und zum anderen steigt die Nachfrage in Bezug auf Hochbeete, wobei interessanterweise jüngere Kunden diese


Art von Gärtnern wählen und nicht ältere Leute, die so ohne mühsames Bücken ihren eigenen kleinen Garten stehend pflegen könnten.

«Nicht alles, aber vieles neu macht das neue Boutique-Haus …» Adrian Ziörjen, als Geschäftsführer des Garten

«Grosskampftage» gibt es im Frühling, wenn Geranienaktionen anstehen. Entgegen der landläufigen Meinung, diese Blume sei passé, erlebt sie im Gegenteil eine Renaissance. «Nicht zuletzt deshalb, weil es sie in den verschiedensten Farbtönen gibt», sagt der Fachmann. Selbstverständlich spielt da auch der Umstand eine Rolle, dass Geranien äusserst pflegeleicht und robust sind. Mehr als nur ein Pfl anzencenter Die Verkaufsfläche im Garten Center Säriswil im Outdoor- und Indoorbereich ist mit über 5000 m² wirklich beeindruckend und mit einem Fussballfeld zu vergleichen. Auffallend auch: Die vielen Accessoires, die es für den Garten, den Balkon oder die Wohnung gibt. Diese stehen nicht einfach palettweise herum, sondern werden mit Liebe an mehreren Messen ausgesucht und stimmig präsentiert, sodass Kundinnen und Kunden sich sehr gut vorstellen können, wie es später einmal bei ihnen zu Hause aussieht. Wer sich an Ort und Stelle weiterbilden will, kann dies in einem der vielen Kurse tun, die während des ganzen Jahres angeboten werden. Durchaus auch zum Thema «Adventskränze und Gestecke», denn eines ist sicher: Der nächste Winter kommt bestimmt. Alles Weitere auf der Website. Viel Spass!

Center Säriswil, wie kam es zu diesen Änderungen? Durch einen Schaden am Dach mussten wir dieses erneuern. Das haben wir zum Anlass genommen, unser Boutique-Konzept neu zu überdenken. Was hat sich verändert? Durch das neue Dach ist das Haus viel heller. Da auch die Schattierung nicht mehr unter das Dach gehängt ist, können wir die ganze Höhe des Hauses ausnutzen. Was heisst das? Die Ware wird offener und übersichtlicher angeboten. Mit viel Phantasie gestalten wir immer wieder neue Welten. Im Zimmerpflanzenbereich fühlt man sich fast wie in einen Urwald versetzt mit seiner ganzen Pflanzenpracht. Das tönt interessant. Ja, unsere Kundschaft schätzt die neue Übersicht. Was ist Ihr persönliches Glanzstück am ganzen Umbau? Unser neues Café! Aus einer etwas tristen Kaffee-Ecke haben wir an neuer Stelle ein kleines Bijou mit wunderschöner Aussicht gemacht. Dort können die Kunden gemütlich verweilen und werden von unserem Personal erst noch bedient. Weitere Eckpunkte? Eine grosse Auswahl an Gefässen für drinnen und draussen findet unsere Kundschaft in der neuen Abteilung im Technik-Haus. Was ist geblieben? Unsere Liebe zu den Pflanzen und den Jahreszeiten, welche wir jeweils neu begrüssen und in Szene setzen. Natürlich auch unser Ehrgeiz, die Kundschaft fachmännisch und umfassend zu beraten.

Garten Center Säriswil Staatsstrasse 181, 3049 Säriswil Telefon E-Mail

+41 31 828 84 84 info@gartencentersaeriswil.ch

www.gartencentersaeriswil.ch

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Die Quadratur des Kreises einmal anders

In einem der Räume des Restaurants Treff

Normalerweise spricht man vom «Kunst am Bau», in Bern, im Restaurant Treff zuunterst an der Gerechtigkeitsgasse, trifft die Feststellung «Kunst im Bau» besser zu. Und tatsächlich: Geschäftsführer Jaswant Singh weiss nicht bloss, wie man mit Gästen aus der ganzen Welt gastronomisch umgeht, er ist auch ein Künstler, was Linien, Kreise und Worte angeht. «Nein, irgendwann habe ich mich während meiner Schulzeit in Physik, Chemie und Biologie gelangweilt, habe während des Unterrichts grafische Zeichnungen zu Papier gebracht», antwortet er auf die Frage, ob seine Begabung auf familiäre Gene zurückzuführen sei. Grafi scher Gastronom? Gastronomischer Grafiker? Ein Freund wollte zum Schluss der gemeinsamen Schulzeit wissen, weshalb er sich denn nicht an der Kunstgewerbeschule in Kuala Lumpur anmelden wolle. Jaswant Singh: «Das war sozusagen der Urknall für mich, das tatsächlich zu tun.» Vier Jahre 104 1

später hat er die Spezialausbildung auf Werbegrafik abgeschlossen. Und dennoch: Er ist nicht Grafiker geworden, sondern hat die Geheimnisse der Schweizer Kochkunst und Gastfreundlichkeit in den vergangenen 25 Jahren von der Pike auf gelernt. Dennoch hat ihn die Quadratur des Kreises nie losgelassen. Seine Kunst hängt heute in den diversen Räumen des Restaurants Treff. Wer sich damit auseinandersetzt und dazu noch das Glück hat, mit Jaswant Singh darüber zur sprechen, für den öffnet sich eine Welt, die kaum Grenzen kennt und, im Gegenteil, die Fantasie des Betrachters anregt. Der gelbe Punkt in der Mitte Der Kreis, so Jaswant Singh, stehe stellvertretend für das Namenlose, derweil der gelbe Punkt in der Mitte, von dem alle seine Werke ausgehen, jene Farbe darstellt, die zuoberst in seiner Pyramide steht, vor allen anderen Regenbogenfarben, die an der Basis von Rot und Blau zusammengehalten und zum Teil gemischt werden, zu Orange, oder zu Grün. Waagrechte Linien zerlegen die Ober- und die Unterwelt, sie sind auch Sinnbild für die urmütterliche Energie. Senkrechte Linien wiederum, so der Künstler, stehen für die Verbindung des Weltlichen mit dem Heiligen, sie versinnbildlichen eine alles durchdringende Energie. Das Weltenkreuz schliesslich verbindet die urmütterliche Substanz mit Energie, wodurch ein Mittelpunkt entsteht, von dem alles ausgeht. «Ohne Titel» Die Spirale, ein zentrales Element in seinen

Werken, steht für das Werden und die Dynamik des innewohnenden Prozesses. Nirgend ist diese Symbiose besser zu sehen als bei einem gross(artig)en Werk, das im Hauptraum hängt und hier als grösstes Werk abgebildet ist. Dieser Druck auf Papier zieht den Betrachter förmlich in sich hinein – oder stösst ihn hinaus, ganz nach der individuellen Vorstellungskraft. Weshalb hat das Bild keinen Namen, zum Beispiel «Urknall»? Jaswant Singh schmunzelt: «Darüber habe ich noch nie nachgedacht. Vielleicht kommt es so seiner Aussagekraft am nächsten, ohne Titel.» Keine schlechte Antwort. Das Werk ist zeitlos, entsprechend führt es in eine Dimension, die weder Raum noch Zeit kennt. Auch bei diesem Bild gilt: Schauen Sie es sich hier im Magazin 30 Sekunden lang an, konzentrieren Sie sich auf den Mittelpunkt. Wenn Sie nun Ihren Blickwinkel verändern und auf eine weisse Fläche schauen, wird das Bild wieder vor Ihren eigenen Augen erscheinen, wenn auch in adnerer farblichen Zusammensetzung. Zeitgenössische Künstler verdienen es … provoziert zu werden. Deshalb die Frage, ob seine Werke nicht ganz einfach das Ergebnis von Computeranimationen seien? Er widerspricht ganz sachlich, nachvollziehbar: «Sehen Sie, genau so, wie Sie für Ihre Arbeit das Word-Programm als Unterstützung nehmen, ist es nicht dafür verantwortlich, was schliesslich in die Tasten kommt. Selbstverständlich bediene ich mich ebenfalls technischer Hilfsmöglichkeiten, aber mit dem Werk als Ganzes haben sie nichts zu tun.»


«Ohne Titel»

Die Planeten In einem der Räume hängen sechs kleinere Werke nebeneinander, die mit den sechs ersten Namen der Planeten bezeichnet sind (aus Platzgründen hängen Uranus und Neptun in einem anderen Saal). Sie basieren auf höheren Graden der Symmetrie und gehen von mehreren Symmetrieachsen aus. Die einfachste Art der Symmetrie ist dabei das uns allen bekannte Spiegelbild. Eine Figur ist dann symmetrisch, wenn man sie durch eine Gerade ziehen kann und zwei spiegelbildliche Teile entstehen. Multipliziert man sie, so erinnert das an ein Kaleidoskop. Diese Planeten erinnern an eine Zeit vor ungefähr 15 Jahren, als ähnliche Bilder zu sehen waren, aus denen sich nach längerer Betrachtungszeit eine 3D-Figur herausschälte. Auch bei seinen Bildern? Jaswant Singh winkt ab: «Nein, sicher nicht. Ein Bild darf keine optische Täuschung sein, keine optische Illusion, sonst verliert es automatisch seine Aussagekraft.» Das alles ist im Restaurant Treff an der Gerechtigkeitsgasse 12 zu sehen. Venus, Erde, Mars, Jupiter und Sommernächte

www.l-xo.com Auf dieser Seite bilden wir Ihnen kommentarlos auch eine weitere Stärke von Jaswant Singh ab: Worte. Und - Frage zum Schluss: Was hat es mit seiner aussergewöhnlichen Website auf sich? Ganz einfach: Es geht hier um Senkrechtes, Waagrechtes, um Kreuze und um Kreise. Logisch, nicht wahr?

Jaswant Singh c/o Restaurant Treff Gerechtigkeitsgasse 12, 3011 Bern Telefon

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Wo sonst gibt es eine Speisekarte in sechs (!) Sprachen? Ganz klar: Im Restaurant Treff in Bern trifft sich die ganze Welt, in unmittelbarer Nähe des Bärenparks, Einheimische und Touristen gleichermassen. Das Team des Restaurants setzt dabei die Weisheit «Allen Leuten Recht getan…» kurzerhand ausser Kraft, denn Speisen aus aller Welt stehen auf der Speiskarte, die sich, wie die Website www. treffbern.ch, in sechs Sprachen erklärt. Seit knapp zwei Jahren führt er das Café Restaurant Treff in Bern, Jaswant Singh, in Malaysia geboren, das von seiner Geschichte her – ähnlich wie heute die Schweiz – immer schon ein Multikulti-Staat war. Er weiss denn auch die aussergewöhnliche Lage der Gaststätte inmitten eines UNESCO-Weltkulturerbes zu schätzen. Aber nicht nur das: Er empfindet Verantwortung dabei. Verantwortung, den Gästen Besonderes zu bieten.

Jaswant Singh, gelernter Grafi ker, ist auch ein begnadeter Künstler, den wir hier vor einem seiner Werke sehen.

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Offi zielle Begegnungszone Bärengraben und Zytglogge sind Touristenattraktionen erster Güte. Viele ausländische Gruppen verbinden diese beiden Sehenswürdigkeiten mit einem Spaziergang, der sie automatisch am Café Restaurant Treff vorbeiführt. In den allermeisten Fällen wissen ihre Reiseleiter bereits, was gastronomisch geboten und von den Touristen geschätzt wird, nämlich Spezialitäten aus Ost und West. Doch davon später. Einheimische, und damit sind nicht bloss Stadtbernerinnen und Stadtberner gemeint, treffen sich hier aus drei Gründen: Erstens, weil die Speisekarte Aussergewöhnliches bietet, zweitens, um den Duft der weiten Welt zu spüren und, drittens, um sich mit Freunden zu treffen, und im Wissen, dass auch bekannte Kunstschaffende das Ambiente zu schätzen wissen. Dass die Gaststätte übrigens Treff heisst, ist kein Zufall: Hier beginnt die offizielle Begegnungszone in der unteren Altstadt, wie unschwer an den Verkehrstafeln mit dem Hinweis auf höchstens 20 km / h Geschwindigkeit zu sehen ist. Frisch auf den Tisch Noch bevor wir auf Erfolgsfaktoren zu sprechen kommen, verrät uns Jaswant Singh – er hat die Geheimnisse der Gastronomie in der Schweiz in den letzten 25 Jahren von der Pike

auf gelernt –, wie man aus der Not eine Tugend machen kann. Weil die Mietpreise in der Altstadt hoch und der Lagerplatz damit beschränkt sind, lässt er die regionalen Lebensmittel mehrmals täglich anliefern, in kleinen Mengen, die dann sofort verarbeitet werden. Just in time, um es Neudeutsch zu sagen. «Keine Angst», lacht er, «ich lasse die

Café Restaurant Treff Gerechtigkeitsgasse 12, 3011 Bern Telefon E-Mail

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Öffnungszeiten Mo – Do 06.30 bis 23.00 Uhr Fr 06.30 bis 23.30 Uhr Sa 07.30 bis 24.00 Uhr So 09.00 bis 22.30 Uhr

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verschiedenen Lieferwagen nicht exklusiv für das Treff anfahren, sie sind eh in der Stadt unterwegs und halten dann einfach auch bei uns.» Die ganze Welt zu Gast Über Jaswant Singh und seine Affinität zur Kunst lesen Sie mehr auf den Seiten 104/105 dieser Ausgabe. Als diplomierter Grafiker hat er nicht bloss Hand an seine Werke angelegt, die in den Räumen aufgehängt sind, sondern auch an die Website des Restaurants. Staunen ist dabei erlaubt, nicht bloss des professionellen Aussehens wegen, sondern vor allem über die aufgeführten sechs Sprachen, damit sich Interessierte informieren können. Eine Tatsache, die sich in der Speisekarte wiederholt. Jaswant Singh: «Wir wollen den Gästen aus aller Welt gerecht werden, deshalb haben wir auch Chinesisch als Sprache ausgewählt.» Weitsicht nennt sich das dann wohl, weil immer mehr Gäste aus dem Reich der Mitte nach Bern anreisen. Das Erstaunlichste dabei: Bei den angebotenen Gerichten handelt es sich nicht um ein Sammelsurium nach dem Zufallsprinzip. Es sind Speisen, die in den verschiedenen Ländern immer wieder gerne genossen werden.

ein ‹Wir auch› verzichtet, bieten jedoch Spezialitäten an, die ebenso von Spezialisten zubereitet werden, nämlich von unseren Köchen. Das schätzen unsere Kundinnen und Kunden.» Ein Blick auf die Speisekarte bestätigt diese Aussage in vollem Umfang. Unzählige SushiKöstlichkeiten sind ebenso zu geniessen wie Noodles oder Tapas in allen Variationen, nebst einer grossen Auswahl an italienischen Spezialitäten. Besonders beliebt: Fried Chicken, Szechuan Poulet, Hot-Treff Burger, Pizza Quattro, Ginger Beef oder gegrilltes Lachs-Steak. Schauen Sie sich die Karte auf der Website selber an. Überraschungen nicht ausgeschlossen! Übrigens: Auch die Weinkarte besticht durch eine professionelle Auswahl mit erstaunlich günstigen Preisen.

Fernweh hüben und drüben Staunen dann ob der folgenden Aussage von Jaswant Singh: «Es ist unglaublich, wie viele Touristen aus dem Fernen Osten bei uns einkehren und Bekanntes aus ihrer Heimat bestellen.» Andererseits – und Hand aufs Herz, liebe Lesende: Wer von uns hätte auf einer vierwöchigen USA-Reise nicht einmal Lust auf einen währschaften Cervelatsalat zwischendurch? Sollte Sie aber selber vor der täglichen Schweizer Küche das Fernweh plagen: Das Café Restaurant Treff ist erste Adresse, um in Erinnerungen zu schwelgen, bei einer knusprig gebratenen Ente an einer Teriyaki/Sweet Hotsauce auf Wokgemüse mit Reis. Oder während eines Sukiyaki. Oder Italienisches: Die Auswahl an Pizzen, Pasta und Risotto ist genauso vielfältig wie beim Italiener in … Italien.

«Das bieten, was die Gäste wollen» «Womit wir nicht dienen können, das sind typische Schweizer Spezialitäten», stellt Jaswant Singh fest. Und weshalb nicht? «Rösti, Fondue oder Raclette gibt es in vielen Berner Restaurants, wir haben bewusst auf

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Auf Herz und – vor allem – auf Nieren geprüft Der Ausspruch «Auf Herz und Nieren geprüft» kommt nicht von ungefähr, denn die Niere – um in der Einzahl zu bleiben, obwohl gesunde Menschen zwei haben – ist neben dem Herz ein wichtiges Organ im Körper. Versagen beide Nieren, so vergiftet der Mensch und stirbt innert kurzer Zeit. Damit dies auch im Falle einer Erkrankung nicht geschieht, sind Spezialisten wie Dr. med. Konstantin Vogt in Bern wichtig. Wir haben ihn besucht und einiges über die Bedeutung der Nieren für Sie in Erfahrung gebracht. In der Nierenpraxis im Zentrum von Bern am Bubenbergplatz 5 – in unmittelbarer Nähe vom Hauptbahnhof – werden die Patienten ambulant auf Herz und insbesondere Nieren geprüft, wobei ein eigenes Labor, Ultraschall und Röntgen zur Verfügung stehen und entsprechende Therapien ambulant durchgeführt werden. Bevor wir auch auf das Diagnostik- und Therapieangebot von Dr. Vogt eingehen, einige allgemeine Informationen zu den Nieren. Ein «Multitasking»-Organ Die Nieren liegen im Bereich beider Flanken und sind lebenswichtige Organe. Nebst der Entgiftung des Organismus spielen sie eine entscheidende Rolle beim Wasserhaushalt, bei der Regulierung des Mineralstoffwechsels, beim Säure-Basen-Stoffwechsel, beim Knochenstoffwechsel und bei der Blutbildung. Darüber hinaus sind die Nieren sehr wichtig für eine intakte Blutdruckregulation. Dementsprechend betreffen Nierenkrankheiten häufig mehrere Organsysteme. Häufige Erkrankungen der Nieren und der Harnwege sind Steinleiden und Infektionen. Die Nieren 108 1

Oben: Ultraschallbild einer normalen Niere, Grösse 10,2 cm im Längsdurchmesser. Unten:

Von Fall zu Fall individuell Bei komplexen und schwereren Krankheiten werden die Patienten von Dr. Vogt ambulant in der Praxis oder stationär im Lindenhofspital weiter abgeklärt und behandelt. Hier steht eine moderne Dialysestation für die ambulante und stationäre Nierenersatzbehandlung zur Verfügung. Es werden sowohl die Hämodialyse- («Blutreinigung») als auch die Bauchdialyse (kontinuierlich ambulante Peritonealdialysebehandlung = CAPD oder APD) durchgeführt respektive instruiert. Die Hämodialyse erfolgt ambulant zwei bis drei Mal wöchentlich; die Bauchdialyse kann die Patientin resp. der Patient selbstständig zu Hause durchführen.

Schrumpfniere (7,5 cm im Längsdurchmesser) mit starker Einschränkung der Nierenfunktion.

werden insbesondere durch Allgemeinkrankheiten wie zu hoher Blutdruck und die Zuckerkrankheit geschädigt. Im Weiteren können die Nieren durch Medikamente (vor allem Schmerzmittel), immunologische Krankheiten, Infektionskrankheiten, Harnabflussstörungen (z. B. bei Prostataleiden, Steinen), Krebsleiden, erbbedingte Leiden und Giftstoffe in Mitleidenschaft gezogen werden. Früherkennung zwingend Flankenschmerzen, Schmerzen in der Blasengegend, Blut- und Eiweiss im Urin, Blasenentleerungsstörungen sowie ein hoher Blutdruck können auf eine Nierenkrankheit, respektive eine Erkrankung im Bereich der Harnwege, hinweisen. (Beachten Sie auch das Interview mit Dr. Vogt auf der nächsten Seite). Dabei kann der Befall bis zum akuten und chronischen Nierenversagen führen, wobei zum Überleben eine Dialysebehandlung respektive eine Nierentransplantation notwendig werden kann. Dank den modernen Behandlungsmethoden ist im Gegensatz zu früher auch bei ausgeprägter Niereninsuffizienz ein Langzeitüberleben möglich. Relativ häufig verlaufen Nierenkrankheiten lange Zeit ohne eigentliche Beschwerden, weshalb sie unter Umständen erst im fortgeschrittenen Stadium festgestellt werden. Der Früherkennung dieser Leiden kommt deshalb eine grosse Bedeutung zu, weil durch eine rechtzeitige Erkennung und Behandlung das Fortschreiten der Nierenkrankheiten häufig günstig beeinflusst werden kann.

Das folgende Diagnostik- und Behandlungsangebot können Patientinnen und Patienten bei Dr. med. Konstantin Vogt erwarten: Abklärung und Behandlung von Nieren- und Harnwegserkrankungen, insbesondere Infektionen, Steine, Harnstauung, Hypertonie (Bluthochdruck) sowie internistische Erkrankungen generell, insbesondere kardio-vaskuläre Erkrankungen, Stoffwechselkrankheiten, vor allem Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit). Das Therapieangebot wird ergänzt durch: Nierenersatzverfahren bei akutem, respektive chronischem Nierenversagen, Hämodialyse, Peritonealdialyse (CAPD, APD), Vorbereitung und Nachsorge von Nierentransplantationspatienten.

Dr. med. Konstantin Vogt Facharzt FMH Allg. Innere Medizin und Nierenkrankheiten Bubenbergplatz 5, 3011 Bern Telefon E-Mail

+41 31 328 21 51 konstantin.vogt@bluewin.ch

www.nierenpraxis-bern.ch


«Bewegen, bewegen, bewegen …» Herr Dr. Vogt: Woran merkt der Laie, dass er möglicherweise ein Nierenleiden hat? Nun, das ist in der Tat für einen Laien manchmal nicht offensichtlich. Die Hauptsymptome können sein: Flankenschmerzen (Abgrenzung zu Rückenschmerzen manchmal schwierig), Auftreten von rotem Urin, Rückgang der Urinmengen resp. Störung beim Wasserlösen, Auftreten von Kopfschmerzen wegen eines hohen Blutdrucks. Bei einer Niereninsuffizienz können ein Rückgang der Urinmengen mit Wasserretention mit Schwellung an den Beinen und im Gesicht, Atemstörungen, Müdigkeit und Appetitlosigkeit mit Übelkeit hinzukommen. An wen sollte man sich dabei wenden: An meinen Hausarzt oder soll ich mich direkt bei einem Spezialisten melden, bei Ihnen? Beides ist möglich. Ihr Hausarzt kann häufig wichtige Abklärungen und Massnahmen treffen. Bei speziellen Fragestellungen und schweren Fällen wird er Sie an einen Spezialisten wie mich überweisen. Ich arbeite oft mit den Hausärzten zusammen. Wie ist eine Rotfärbung des Urins zu erklären? Eine harmlose Ursache ist der Genuss von Randen (lacht). Aber es ist das Vorliegen von Blut im Urin, was zur relevanten Rotfärbung des Urins führt. Dafür finden sich gravierende Ursachen wie Nierensteine oder Geschwulstleiden im Harntrakt. Ein zusätzliches Brennen mit häufigem Harndrang kann auf eine Blaseninfektion hinweisen, welche unbehandelt zu einer Nierenbeckenentzündung mit hohem Fieber und allgemeiner Schwäche führen kann. Haben Nierenkrankheiten zugenommen? Ja, gerade, was die gefäss- respektive bluthochdruck- und zuckerbedingten Nierenkrankheiten anbelangt, ist eine deutliche Zunahme der Patienten festzustellen. Aber auch das Auftreten von Nierensteinen hat zugenommen. Und worauf ist das zurückzuführen? Mit zunehmendem Alter kommt es zu einer Funktionseinschränkung aller Organe,

auch der Nieren, insbesondere bei Zuckerkrankheit und hohem Blutdruck. Die im Alter auftretende Arteriosklerose (Gefässverkalkung) schädigt u.a. neben dem Herz und dem Hirn insbesondere auch die Nieren. Der moderne Mensch – wenn ich dem so sagen darf – nimmt heute mehr Zucker, Eiweiss und Salz zu sich als noch seine Eltern, wogegen pflanzliche Stoffe weniger konsumiert werden. Diese Faktoren führen zu einem erhöhten Risiko für eine gefäss- und zuckerbedingte Niereninsuffizienz sowie für eine gesteigerte Nierensteinbildung. Können Nierenerkrankungen eigentlich vererbbar sein? Es besteht ein erheblicher familiärer Faktor, z. B. bei familiären Zystennieren. Auch die familiäre Neigung zu Übergewicht, zu hohem Blutdruck und insbesondere zu Alterszucker kann den Nieren schaden. Gibt es dagegen präventive Massnahmen? Ja, sicher, aber das gilt nicht bloss für die Nieren, sondern für den ganzen Organismus, insbesondere auch für das Herz-Kreislauf-System. Eine ausgewogene Ernährung ist wichtig. Dem ausgeprägten Übergewicht und dem Rauchen muss man den Kampf ansagen und mit zunehmendem Alter am Erhalt seiner Muskelkraft, an der Ausdauer und an der Beweglichkeit arbeiten. Die diesbezügliche Einbusse ist nämlich nicht gottgegeben. Mit Bewegung, respektive Sport (aber ohne Exzesse, die zur Abnutzung u. a. der Gelenke führen), lässt sich die körperliche Leistungsfähigkeit weitgehend erhalten mit einem sehr positiven Effekt auf das Auftreten von Krankheiten (auch von Nierenkrankheiten), auf die Lebensqualität und das Langzeitüberleben. Als ehemaliger Leichtathlet und Schweizer Meister über 400 Meter: Gehen Sie mit gutem Beispiel voran? Treiben Sie noch Sport? Sicher doch! Ich jogge regelmässig, spiele Golf, fahre Ski, schwimme und vor allem bewege ich mein Velo, im Schnitt eine halbe Stunde pro Tag auf dem Arbeitsweg.

Dr. med. Konstantin Vogt ist der Spezialist, wenn es um Nierenprobleme geht!

Ärztliche Tätigkeit • Medizinische Klinik, Regionalspital Thun • Pathologisches Institut, Universitätsspital Bern • Chirurgische Universitätsklinik, Tiefenauspital Bern • Medizinische Universitätspoliklinik / Nephrologie, Inselspital Bern • Abteilung für Nephrologie, Universitätsspital Zürich • Nephrologische Abteilung, University Hospital of Chicago (Clinical Fellowship) • Medizinische Klinik und Nephrologische Abteilung, Kantonsspital Aarau Aktuell: internistisch-nephrologische Praxis in der Stadt Bern. Ärztliche Betreuung von Patienten auf der Dialysestation und als Belegarzt stationär am Lindenhofspital. Ausbildung und Diplome • Staatsexamen Universität Bern • Dissertation Universität Bern (Dr. med.) • ECFMG und Visa Qualifying Examination (VQE), ärztl. Zulassungsdiplom USA • Facharzt FMH für Allgemeine Innere Medizin und Nierenkrankheiten • Lehrarzt Allgemeine Innere Medizin

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Perfektes Betriebsmanagement, mehr Profit Das Herzstück jedes erfolgreichen Betriebsmanagements ist eine tadellose Buchführung, als unverzichtbare Basis für die transparente Finanzübersicht. Die tägliche Nachführung der Konten und der finanzrelevanten Abläufe ist für Unternehmer, Handwerker und KMU eine aufwändige, zeitraubende Angelegenheit. Mit uns als Partner haben Sie im administrativen Bereich den Rücken frei und können sich auf Ihre Kernaktivitäten konzentrieren. Willkommen bei Frautschi Treuhand Wir lieben Zahlen. Der Umgang mit Buchhaltung, Löhnen und Steuern ist unser täglich Brot und geschätzte Routine. Eine jederzeit aktuelle und korrekt geführte Buchhaltung ist die Basis für sämtliche Steuerabrechnungen. Unser dynamisch aufgebautes Angebot lässt Sie frei entscheiden, inwieweit Sie

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Von A wie Absinth bis Z wie Zigarren Mit Brigitte Dätwyler von tabak gourmet & spirituosen an der Berner Waaghausgasse ein auch nur kurzes Gespräch während ihren Ladenöffnungszeiten führen zu wollen, ist ein ziemlich hoffnungsloses Unterfangen. Ständig entschuldigt sie sich, um Kundschaft zu bedienen. Und was derweil auf nur 14 m2 Verkaufsfläche in der Berner Innenstadt, unmittelbar neben dem Waisenhausplatz, passiert, ist in der heutigen Zeit der anonymen Begegnungen in den Geschäften eine Seltenheit. Eine durchaus erlebniswerte Seltenheit.

Es ist genau 09.01 Uhr, als sich der Schreibende bei Brigitte Dätwyler vorstellen will. Er kommt genau bis: «Wir haben heute abgemacht, ich komme für ‹BEST OF Kanton Bern› und möchte mich vorstellen, ich heisse …» Die Ladentüre geht auf, offenbar ein Stammkunde. «100 Gramm?», will Brigitte Dätwyler nach der Begrüssung wissen. Der Mann nickt, worauf die Fachfrau einen grösseren Plastiksack nimmt und 100 Gramm geschnittenen Tabak auf eine alte Waage mit Gewichtssteinen legt, nichts von digital.

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Kundschaft erfüllen», sagt Brigitte Dätwyler, «und die Lounge Edition des LangatunWhiskys aus Aarwangen gibt es nur bei uns und in der Zigarrenstube Langental.» Ähnliches gilt für gewisse Pfeifen, die exklusiv für sie hergestellt werden.

Brigitte Dätwyler, die den exklusiven «Langatun Lounge Edition»-Whisky in der Hand hält.

Ine, use, ine, use … Viele Worte verliert der Kunde nicht, er bezahlt und wünscht «e gäbige Tag». «Ein Stammkunde, kauft immer das Gleiche.» Ein jüngerer Herr bekommt die Türklinke direkt in die Hand gedrückt, hinter ihm ein Zeitgenosse mittleren Alters, der gleich selber eine Schublade öffnet, wohlwissend, dass er das Gesuchte dort finden wird. Um ihn nicht zu stören, erkundigt sich Brigitte Dätwyler nach dessen Wünschen. «Haben Sie auch Shisha-Tabak?» Er bekommt ein ganzes Regal zu sehen, entscheidet sich für «Blueberry Muffin» und bezahlt knapp vor dem anderen Kunden. Jetzt gelingt es, einige Sätze mit Brigitte Dätwyler zu sprechen. Worauf Sie ihren Erfolg zurückführt? Wir haben trotz unserer Ladengrösse ein breites Sortiment an Zigarren, Pfeifen, Pfeifen- und Zigarettentabak, Whisky und anderen Produkten, vor allem das vermutlich breiteste Angebot an Absinth.» Und wieder kommt jemand herein. «Grüessech, Herr Gilgen, 100 Gramm Late Morning?», will sie wissen. Er bejaht, obwohl es mit 09.07 Uhr alles andere als «late morning» ist. Es geht im gleichen Stil weiter. Die Kundschaft kommt nonstop. «Ich bin bei meinen Lieferanten unabhängig, an keine Generalvertretung gebunden, deshalb kann ich praktisch alle Wünsche meiner

Ein Ehepaar – es ist 09.10 Uhr – ist auf der Suche nach einem speziellen DavidoffWhiskyglas mit einer Einbuchtung, damit man die Zigarre darauf legen kann. Brigitte Dätwyler bedauert, den Wunsch nicht erfüllen zu können, «weil keine offizielle DavidoffNiederlassung». Sie gibt der Frau aber den Tipp, es in einem anderen bestimmten Geschäft zu versuchen, weil offizieller Davidoff-Depositär. «Da waren wir soeben, er hat uns zu Ihnen gesandt…» – «Warten Sie husch, ich habe vielleicht einen Joker im Ärmel.» Nur scheint der Joker noch nicht wach, niemand nimmt ab. Zweiter Anruf. Dieses Mal kann sie ihre Frage platzieren. Bescheid an die Kundin: «Er hat noch zwei solche Gläser in einer Geschenkpackung, die letzten. Soll ich bestellen?» Die Frau bejaht, ihr Mann will gleich bezahlen, sicher ist sicher. Brigitte Dätwyler lehnt ab: «Es sind die beiden letzten Gläser, stellen Sie sich vor, ich würde sie fallen lassen – und Sie hätten schon bezahlt! Geben Sie mir Ihre Telefonnummer, ich rufe Sie an, wenn die Gläser da sind. Es ist 09.15 Uhr. Eine Wundertüte, dieser Laden. So guet!

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Zeitgenössisches Pilates, Yoga und Slings Myofasziales Training «Achtsamkeit in der Bewegung verbindet Körper und Geist – aus dieser Verbindung entsteht Bewegungsfluss und intensives Körperbewusstsein.» Dies ist der Leitsatz von Antonia Sassanelli. Ihre NYAH PILATES & YOGA in Bern bietet Pilates Mat und Reformer Group, Personal Training, Slings Myofascial Training® nach art of motion education in movement®, Yoga, Yin Yoga & Pilates, Pilates & Yoga für Schwangere, Rückbildung mit Babys und Rückbildung mit Pilates sowie Babymassagekurse an. Die Pilates-Methode – benannt nach ihrem Erfinder Joseph Hubertus «Joe» Pilates – ist ein funktionelles Ganzkörpertraining, welches Kraft und Stabilität, aber auch Flexibilität gezielt von innen nach aussen entwickelt. Es ist für Personen aller Altersstufen geeignet und fordert (Profi-)SportlerInnen auf individuelle Weise gleichermassen heraus wie AnfängerInnen. Die Hauptarbeit aller Übungen findet in den tiefliegenden Muskelschichten im Rumpf statt. Individuelle Betreuung Als der Schreibende für diese Reportage an der Laubeggstrasse 70 erscheint, dem ehemaligen «Haus des Sports», wo auch eine Physiotherapie zu finden ist, da ist just eine Pilates-Stunde vorbei, die anwesenden Frauen total gelöst, auffällig gut gelaunt. Es wird über Privates «gschnäderet», man wünscht sich schöne Ferien und anderes mehr. Ein Beweis, dass Kurse bei Antonia Sassanelli nicht nach einem sturen, unpersönlichen Ritual ablaufen: «Wir legen sehr viel Wert auf individuelle Betreuung für ein sorgfältiges und qualitativ hochwertiges Training», sagt sie. «Unser Ziel ist es, unsere 116 1

Kundinnen und Kunden professionell zu unterstützen, ihnen unsere volle Aufmerksamkeit zu schenken und sie in ihrer Eigenausführung und Tiefensensibilität zu fördern. Somit erreichen sie bestmögliche Ergebnisse und können diese Erfahrung im Alltag und Sport integrieren.» Von zeitgenössischem Pilates, Slings und Best Agern Die Website www.nyah-pilates.ch führt alle Kurse auf (im Lead ebenfalls kurz erwähnt), die bei Antonia Sassanelli und ihrem Team – alles ausgebildete Kursleitende – möglich sind, weshalb wir uns aus Platzgründen auf einige wenige beschränken, zum Beispiel auf Slings, ein myofasziales Training, entwickelt von Karin Gurtner, Gründerin und Inha-

berin von art of motion contemporary movement education®. Slings basiert auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen, körpertherapeutischen Techniken, integraler Anatomie und myofaszialen Trainingsprinzipien sowie langjähriger Bewegungs- und Unterrichtserfahrung. Es beinhaltet eine reichhaltige Mischung aus Übungen, die Bewegungseffizienz und strukturelle Balance fördern. Das klar sequenzierte Training verbessert dynamische Stabilität, elastische Kraft, Bewegungsgeschmeidigkeit sowie Energiefluss. Die grossen, langfristigen Ziele sind optimierte Resilienz und Selbstbewusstsein sowie die Aktivierung der körpereigenen Selbstheilungskräfte.


Zeitgenössisches Pilates achtet die klassischen Pilates-Prinzipien, integriert aber neue respektive heutige Erkenntnisse aus Wissenschaft und Bewegungslehre in die Unterrichtsmethode. Gegenwärtiges Wissen wird mit bewährten Prinzipien verbunden. «Wir trainieren mehrdimensional und in allen Körperpositionen. Das Repertoire wurde um eine Vielzahl an Übungen erweitert und der Übungsaufbau so gestaltet, dass auf jedem Niveau sicher und effizient trainiert werden kann», sagt Antonia Sassanelli. Somit kommen auch Schwangere und Best Agers in den Genuss eines angepassten und ausgeglichenen Trainingsprogramms, mit dem Ziel, die Haltung der Teilnehmenden mit Kräftigungs-, Dehnungs- und Mobilisationsübungen zu optimieren, zu fördern und zu erhalten.

Vom Beruf zur Berufung Unter diesem Titel lässt sich der berufliche Lebenslauf von Antonia Sassanelli beschreiben. Oder auch: von der Architektur zum Pilates. Antonia Sassanelli arbeitete hauptberuflich in der Architektur, während ihre grosse Passion von Kindheit an die Bewegung war. So wie die Architektur beruht auch der Körper auf den Prinzipien der Stabilität, Funktionalität und Anmut. Sie tanzte mehrere Jahre Afrojazz und Jazzballett. Die Liebe zum Tanz weckte in ihr eine tiefe Neugierde für Bewegung und Körperarbeit. Sie absolvierte im Jahr 1994 die Ausbildung zur Groupfitness-Instruktorin und unterrichtete 17 Jahre lang in diversen Fitness-Centern. Mit den zusätzlichen Ausbildungen zur Pilates-Trainerin 2001 hat sie eine faszinierende Trainingsmethode gefunden, welche ihr die Möglichkeit bietet, sich täglich neuen Herausforderungen zu stellen, um damit stetig zu wachsen. «Bewegung ist mein Leben. Ich liebe den Kontakt zu Menschen und die damit verbundene Aufgabe, ihnen ein vertieftes Körperbewusstsein in der Bewegung zu vermitteln.» Antonia Sassanelli ist dipl. Trainerin für Slings Myofascial Training ®, art of motion contemporary movement education®, und dipl. Pilates-Trainerin, art of motion contemporary movement education®.

Immer auf dem neusten Stand «Wer sich nicht bewegt, verklebt»: Dieser Lebensweisheit stellen sich die Kurse bei NYAH PILATES & YOGA entgegen. Aber nicht nur das: Antonia Sassanelli und ihr Team bilden sich laufend weiter, sodass Kursteilnehmende immer von den modernsten Erkenntnissen ihrer Kursleitenden profitieren können. Antonia Sassanelli arbeitet zudem als Dozentin bei art of motion education in movement ®. Dank des Gesundheitsfragebogens, den alle Teilnehmenden ausfüllen, weiss das Team um die individuellen Bedürfnisse seiner Kundinnen und Kunden. «Die persönliche Beratung vom ersten Kontakt an ist für mich zentral», stellt Antonia Sassanelli abschliessend fest. NYAH PILATES & YOGA bietet ein grosses Angebot an Gruppenkursen an, mit verschiedenen Abonnements. Alles ist auf der Website ersichtlich.

nyah PILATES & YOGA Antonia Sassanelli Laubeggstrasse 70, 3006 Bern Telefon E-Mail

+41 79 537 67 98 info@nyah-pilates.ch

www.nyah-pilates.ch

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Bereit für die Zukunft der Gebäudetechnik: die MRI Marcel Rieben Ingenieure AG

Die Marcel Rieben Ingenieure AG ist seit 1971 nachhaltig am Markt und steht auch heute und in Zukunft für innovative und integrale Planung in Sachen Gebäudetechnik. Hohe Motivation, die langjährige Erfahrung und ein methodisches Vorgehen bilden die Basis für eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit teils langjährigen Schlüsselkunden. Der Name Marcel Rieben Ingenieure, kurz MRI, steht u.a. für Nachhaltigkeit, für Energieeffizienz oder für Gebäudeautomation, um nur einige der Spezialitäten des Hauses kurz zu nennen, welche in einem späteren BEST OF genauer vorgestellt werden. Das neutrale Gebäudetechnik-Ingenieurbüro, übrigens Teil der Antec Group, ist im Grossraum Bern ein Top-Ansprechpartner für die Planung von Gebäude- und Energietechnik, bei Themen wie Lüftung/Klima, Heizung, Sanitär, Sprinkler und einigen mehr. Zeitgemäss und zukunftsorientiert Die Firma wurde 1971 gegründet und wird seit Anfang 2017 von Renato Galletti geleitet. 118 1

Zusammen mit seinem rund 25-köpfigen Team, bestehend aus Mitarbeitern und projektbezogenen Fachkräften, zeichnet er verantwortlich für das heutige und zukünftige Wirken des Unternehmens in BernLiebefeld. Die MRI AG ist Ansprechpartnerin für Architekten und Bauherren und unterstützt diese in allen Gebieten rund um zeitgemässe und zukunftsorientierte Gebäudetechnik. «Wir planen Herausforderungen in der Gebäudetechnik» Die Firma ist quasi die Schnittstelle, die alle relevanten Disziplinen im Zusammenhang mit dem Bau oder der Sanierung einer Liegenschaft koordiniert. Die Planer und Ingenieure entwerfen die Technik für die anspruchsvollsten Infrastrukturen und Gebäude. «Wir planen Herausforderungen in der Gebäudetechnik», lautet ein Leitspruch der Firma. Dabei liegt die eigens gesetzte Messlatte stets hoch und geht einher mit den höchsten Qualitätsansprüchen der Kunden, welche bei der Auswahl der Planung, bei der Projektierung und auch während der Bauphase sukzessive umgesetzt werden. Referenzobjekte Zum Kundenstamm der MRI AG zählen nebst der öffentlichen Hand, sprich Gemeinden, Stadt, Kanton oder Bund, auch KMU und vor allem viele grosse Konzerne. Ein Top-Referenzobjekt der jüngeren Vergangenheit ist sicher die ISB, die International

School of Berne, für welche man die haustechnischen Anlagen (HLKKS inkl. Fachkoordination) planen durfte. Andere Referenzobjekte sind z.B. mit der Swisscom AG auf dem Säntis oder dem Mont Pelerin in Vevey entstanden. Ausserdem ist man im Retailbereich tätig (Migros, Coop usw.). Ebenso erwähnenswert ist das Projekt Eiger+ im Dorfzentrum Grindelwald oder aktuelle Projekte wie Fortisa AG, Schulhaus Spiegel, Wohnüberbauungen in Konolfingen und Boll-Vechigen, Porsche Zentrum Bern, Swatch AG Biel usw. Man ist bis heute an über 700 Projekten erfolgreich beteiligt. Das darf sich durchaus sehen lassen. Weiterbildung garantiert Qualität Die MRI AG sieht sich selber gern als Drehund Angelpunkt und operiert meist als Generalplaner. Das Unternehmen kann als kompetenter und hochgradig professioneller Ansprechpartner für die gesamte Haustechnik hinzugezogen werden. Man ist immer auf dem neusten Stand der Technik. Weiterbildungen der Mitarbeiter werden von der Firmenleitung finanziell unterstützt. Qualität ist unser oberstes Credo. Stark für den Berufsnachwuchs Ebenfalls erwähnen darf man, dass die Firma auch Lehrlinge ausbildet. Gebäudetechnikplanung Fachrichtung Sanitär, Heizung oder Lüftung sind mögliche Themengebiete, in die sich der Berufsnachwuchs während der Lehre einarbeiten kann. Die Tatsache,


Bei der ISB (International School of Berne) durfte man die haustechnischen Anlagen planen.

dass die MRI AG Lehrlinge ausbildet, hat durchaus mit Berufsstolz zu tun. Und damit beweist, selber aktiv etwas für den Nachwuchs zu tun und diesen zu fördern als attraktiver Arbeitgeber. Zudem leisten wir so einen Beitrag für die Zukunft unseres Unternehmen und der Gebäudetechnikbranche! Der Teamspirit ist wichtig Ganz zentral ist der Teamgedanke. Einerseits jener in der Firma selber, aber durchaus ist auch jener Spirit gemeint zwischen den MRI-Profis und den Kunden. Es ist vielleicht jener Teamgedanke, der als Kern des

Erfolgs steht nebst der erwiesenermassen hohen Fachkompetenz. Denn auch CEO Renato Galletti weiss, dass das Endergebnis eines erfolgreichen Projektes nur das Resultat sämtlicher Teammitglieder ist, wenn alle an einem Strang gezogen haben. «Wir planen Zukunft. Und Sie?» Wollte man hier und jetzt ein vorläufiges Fazit ziehen, könnte der Spruch «Wir planen Zukunft» durchaus in Betracht gezogen werden. Und sollten Sie selber Architekt oder Bauherr sein, dürfen Sie sich auf jeden Fall angesprochen fühlen und bei der

nächstbesten Gelegenheit eine Offerte der MRI AG verlangen. Gut möglich, dass Sie in jeder Hinsicht begeistert sein werden.

Unser Anspruch • • • •

Energie muss nachhaltig sein Lösungen müssen langfristig sein Technologie muss zuverlässig sein Innovationen müssen besser sein

MRI Marcel Rieben Ingenieure AG Waldeggstrasse 41, 3097 Bern-Liebefeld Telefon Fax E-Mail

Das kompetente und sympathische MRI-Team: In uns fi nden Sie einen fairen Partner.

+41 31 960 27 27 +41 31 960 27 20 mri@mri.ch

www.mri.ch

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DIE IMMOBILIENMACHER Innert Kürze ist Lifestyle Company zu einer bedeutenden Marke im Berner Immobilienmarkt geworden. Wir begleiteten die beiden Inhaber Angie Wuffli und Christian Andres einen Tag lang.

Café Reinhard an der Ausfallstrasse nach Bolligen: Hier treffen sich Angie und Christian zur Wochenplanung. Das Immobilien-Business kennt keine Bürozeiten. Bereits um 7.00 Uhr morgens fachsimpeln die beiden Geschäftsführer von Lifestyle Company über Hausverkaufsstrategien, Einrichtungsdetails und mögliche Mietstrategien. «Hier planen wir in aller Ruhe die kommende Woche, ohne dass wir uns von Mails und Anrufen stören lassen», begründet Angie Wuffli die etwas gewöhnungsbedürftige Wahl von Zeitpunkt und Standort. «Wir suchen uns auch immer ein kreatives Umfeld; schliesslich leben wir von unseren etwas unkonventionellen Ideen, mit denen wir unsere Kunden überraschen.» Wie kürzlich an der Berner Eigenheimmesse, wo Lifestyle Company mit einem eleganten Lounge-Outfit die Besuchenden in ihren Bann zog.

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8.30 Uhr: Die Wege trennen sich. Auf Angie warten eine Projektsitzung und Verhandlungen mit den auftraggebenden Architekten am Firmensitz in der Stadt Bern. Wir heften uns an die Fersen von Christian und begleiten ihn zu einer Hausbesichtigung nach Bern ins beliebte Kirchenfeldquartier. «Die Attraktivität des Objekts, einer 10-Zimmer-Villa an bester Lage, ist nur das eine. Uns interessiert genauso die Verkäuferpartei. Haben wir einen Draht zu den Verkäufern? Reden wir vom Gleichen? Finden wir uns beim Preis?» Angie und Christian legen grossen Wert auf die persönlichen Komponenten. Der Mensch steht im Mittelpunkt. «Wir führen stets persönliche Gespräche und streben eine Kommunikation auf Augenhöhe an. Es ist eine unserer Stärken, dass wir gut und auch gerne auf die Bedürfnisse aller Beteiligten eingehen können.» Vor der Liegenschaft winkt die modebewusste Dame Christian


schon von Weitem zu. Sie strahlt und heisst uns herzlich willkommen. «Ich denke, dass wir jeweils rasch abschätzen können, was sich ein Kunde wünscht – und worauf er gerne verzichten kann ...» 11.30 Uhr auf der blühenden Terrasse des Restaurants Rosengarten: Hier treffen sich Angie und Christian mit einem ihrer längsten und treusten Kunden zu Lunch und Austausch. Die beiden Gründer von Lifestyle Company investieren viel Zeit in ihre Tätigkeit – vielfach geht es nicht nur ums reine Geschäft, sondern auch um den Gedankenaustausch, das Zuhören und darum, Erkenntnisse zu sammeln. Angie Wuffli erklärt: «Wir wollen einerseits unser Wissen teilen und uns andererseits anhören, wie sich unsere Partner und Geschäftsfreunde verhalten, welche Erfahrungen sie gemacht haben und welche Trends sie verfolgen. Nur wer offen und transparent ist, kann sich weiterentwickeln und neue Wege einschlagen.» Etwas, was in dieser Branche nicht nur gefragt, sondern auch entscheidend ist. Überraschenderweise ist der LifestyleCompany-Kunde mindestens 30 Jahre älter als die Jungunternehmer. Kein Problem, im Gegenteil: «Wir befeuern unsere Kunden und lassen uns gleichzeitig wertvolle Tipps geben – das funktioniert völlig altersunabhängig», erklärt Christian Andres.

Bei schönem Frühlingswetter gönnen sich Angie und Christian auch mal eine kreative Stunde auf einer schönen Terrasse – so wie heute im Rosengarten: Schliesslich gibts nichts Inspirierenderes, als draussen an der frischen Luft über künftige Strategien, Engagements und Aktivitäten nachzudenken. «Wir ziehen uns immer mal wieder zurück, um gemeinsam Neues auszuhecken. Weil wir dafür sorgen wollen, dass sich ein Wohnobjekt entwickeln kann», analysiert Christian.

Und Angie ergänzt: «Uns geht es auch um das Wohnerlebnis. Wir möchten für jedes Haus den passenden Käufer finden.» 17.30 Uhr: Angie und Christian machen sich bereit – nicht etwa für den Feierabend, sondern vielmehr für den bevorstehenden Networking-Event. Neue Kontakte, neue Ideen, neue Chancen. That’s Lifestyle Company.

Lifestyle Company wurde 2014 von Angie Wuffli und Christian Andres gegründet. Das Immobilienunternehmen hat sich auf die Vermarktung von gehobenem und exklusivem Wohneigentum spezialisiert. Die beiden Experten bewerten und verkaufen Objekte und begleiten Neubauprojekte.

Lifestyle Company GmbH Höheweg 17 CH –3006 Bern T +41 31 351 30 31 info@lifestyle-company.ch lifestyle-company.ch

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Die Zeiten von Madame de Meuron sind längst vorbei…

«Bisch schwärhörig, dass eso luut Radio losisch?» Hat man Ihnen das auch schon einmal gesagt? Und haben Sie gedacht, dass es ausreiche, sich die Ohren auszuspülen? Oder fällt es Ihnen schwer, Diskussionen zu folgen, wenn mehrere Menschen sozusagen gleichzeitig reden? Schweigen Sie dann am liebsten, meiden sogar solche Situationen? Das alles muss nicht sein. Spezialisten wie Andreas Losensky aus Zollikofen können helfen.

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«Eigentlich wäre es wichtig, frühzeitig zum Hörcheck zu kommen», sagt Andreas Losensky. Eigentlich? Wäre? «Ja, die Menschen kommen eher zu spät als zu früh zu mir, wobei Frauen eher früher den Weg zu mir finden, Männer erst, wenn sie den idealen Zeitpunkt schon länger verpasst haben.» Möglicherweise hat das damit zu tun, dass es nicht dem männlichen Ideal entspricht, sich Hilfe von Dritten zu holen, dabei sind die Zeiten längst vorbei, da man(n) ein Hörrohr trug, wie die legendäre Louise Elisabeth de Meuron-von Tscharner. Keine Verstärker mehr Es ist erstaunlich, was in wenigen Minuten von Andreas Losensky über das menschliche Gehör zu erfahren ist, so zum Beispiel, dass die heutigen – im Ohr optisch nicht mehr wahrnehmbaren – Hörhilfen längst keine eigentlichen Verstärker mehr sind. «Wir unterscheiden zwischen hohen und tiefen Tönen», sagt der Experte. «Tiefe Töne ermöglichen uns das Erkennen von Vokalen, die Konsonanten wiederum erhören wir durch hohe Frequenzen.» Will heissen: Wenn man hohe und tiefe Töne gleichschaltet,

bringt es unser Gehirn «nicht auf die Reihe», es kann die Erinnerung an die Sprache nicht abrufen. Man glaubt es Andreas Losensky aufs Wort, wenn er sagt, dass «ein Hörtest sehr individuell durchgeführt werden muss, um die Lebensqualität jedes Einzelnen sicherzustellen.»

Andreas Losensky


Das Angebot von Hörkonzept Hörberatung Losensky • Kostenloser Hörtest, unverbindliche Hörberatung • Tinnitusanalyse und -therapie • Unverbindliches Ausprobieren von Hörgeräten aller Hersteller • Abklärung und Antragstellung bei der Sozialversicherung (IV/AHV) • Anpassung von Hörgeräten auf den neusten Stand der Technik • Verstehtraining, auch Hörtraining genannt • Reinigung, Überprüfung, Nachjustierung und Reparaturen von Hörgeräten aller Marken • Beratung über industriellen oder individuell hergestellten Lärmschutz oder Gehörschutz • Hausbesuche mit mobilem Mess- und Anpassungssystem • Batterien, Akkumulatoren • Reinigungs- und Pfl egeprodukte • TV-Zubehör, Telefonverstärker, Kinnbügelhörer, Induktionsanlagen • Lichtsignalanlagen, Blink- und Vibrationswecker Vereinbaren Sie einen unverbindlichen Termin!

Zurück aber zur Mutter aller Fragen: Wie merkt man, dass ein Hörtest – bei Andreas Losensky ist er kostenlos – ratsam wäre? Wir wären da beim Beispiel des Radios, das bereits erwähnt wurde, aber auch beim Telefonieren – «Ich verstehe den so schlecht …» –, in halligen Räumen, in einem lärmigen Umfeld, beim Autofahren und, und, und …

probiert werden und allenfalls können auch noch andere Hörgeräte zum Vergleich herangezogen werden. Wichtig ist, da sich die einzelnen Hörsysteme im Klang der Störgeräuschunterdrückung, der automatischen Arbeitsweise und anderen Punkten unterscheiden, dass man als Kunde Hörgeräte verschiedener Hersteller ausprobiert, um das persönlich optimale Hörsystem zu finden.

Nicht auf eine Marke beschränkt Nach über sieben Jahren Tätigkeit in Zollikofen im Bereich der Hörberatung hat sich Andreas Losensky – seines Zeichens Hörgeräteakustiker-Meister – letztes Jahr zur Eröffnung eines eigenen Fachgeschäftes entschlossen, um Menschen mit einer Hörschwäche auch weiterhin persönlich, offen und objektiv über die verschiedenen Möglichkeiten einer Hörgeräteversorgung zu informieren. Ihr Vorteil: Andreas Losensky vertritt nicht eine einzelne Marke. Er kann seinen Kundinnen und Kunden deshalb das geeignetste Gerät empfehlen. Und so geht eine Hörberatung: Nach einem ersten Gespräch führt der Spezialist mit modernster Technik eine Videootoskopie durch, um anschliessend das Gehör zu testen. Stellt sich dabei heraus, dass ein signifikanter Hörverlust vorhanden ist, wird dieser erklärt und verschiedene Möglichkeiten einer Hörgeräteversorgung vorgestellt. Hierbei geht Herr Losensky im Besonderen auf die Wünsche und Vorstellungen seiner Kunden ein, erläutert vorab aber auch Nachteile der verschiedenen Hörgeräte, um das für den Kunden bestmögliche Hörsystem herauszufinden. Dieses kann dann unverbindlich über einen gewissen Zeitraum aus-

Hörkonzept Hörberatung Losensky Kreuzstrasse 2, 3052 Zollikofen Telefon E-Mail

+41 31 536 45 62 ahlosen@gmx.ch

www.losensky.ch

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«…aufstehen, weitertanzen!» Eva Werner, Schulleiterin des ballett studio spiegel in Liebefeld bei Bern, dem grössten Studio für klassischen Tanz im Raum Bern, ermuntert seit über 20 Jahren Erwachsene, sich ihren Kindheitstraum zu erfüllen. Neben den Studiokursen neu auch mit ihrem DVD-Coaching-Programm für erwachsene Ballett-Anfänger. Nach 25 Jahren im Tanzberuf hat sie ein fundiertes videoangeleitetes Lernprogramm entwickelt, um klassisches Ballett zu tanzwilligen Erwachsenen nach Hause zu bringen.

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«Die Idee dazu hatte ich schon lange – die Umsetzung hat allerdings etwas Zeit gebraucht», resümiert die gebürtige Deutsche. 1997 kam sie in die Schweiz ans ballett studio spiegel, um hier als diplomierte Lehrerin der RAD ® für klassischen Tanz zu arbeiten. Ein Zufall führte sie in die Schweiz «Rückblickend staune ich immer wieder darüber, wie sich alles fügte». Eva, Tochter eines Opernsängers und einer passionierten Ballettlehrerin tanzte bereits als 3-Jährige an der Ballettschule ihrer Mutter und trainierte intensiv während weiteren 15 Jahren – doch eigentlich stand ein Psychologie-Studium auf dem Plan. Als sie kurz nach der Matur eine Freundin in Köln besuchte, trainierte sie in der Tanzakademie mit. Die Direktion wertete dies als Audition und bot ihr unverhofft einen Platz an. «Warum nicht? Studieren kann ich später noch, dachte ich mir», blickt Eva zurück. Dass sie dann im dreijährigen Bühnentanzstudium ihre Passion fürs Unterrichten entdeckte und ihr eine 100 % Stelle im ballett studio spiegel von den Gründern des renommierten Studios Angèle und Friedrich Köhler angeboten wurde, lässt die heutige Studioleiterin schmunzeln: «Meine Mutter hat

früher während eines Jahres in St. Gallen Ballett unterrichtet. Schon sie liebte die Schweiz! Das Berner Oberland war später viele Jahre lang im Sommer unser Ziel für die Familienferien. Dennoch: In Bern kannte ich niemanden und wollte nur zwei Jahre hier bleiben … heute sind es zwanzig!» Von 80 SchülerInnen auf 400 «Letztlich war es Glück im Unglück: Die damalige Inhaberin wollte den Studiobetrieb 2001 schliessen und die Schülerzahl sank innert kurzer Zeit von 250 auf 80», sinniert die heutige Studioleiterin. Nach monatelangen Verhandlungen konnte Eva die Weiterführung der alteingesessenen Könizer Ballettschule sichern. «Ich begann 2002 mit einer sehr übersichtlichen Schülerzahl. Das war wirtschaftlich hart, gleichzeitig konnte ich mich so reinarbeiten und in die Unternehmensführung reinwachsen. In den nächsten fünf Jahren tat ich dann das, was alle Gründer tun: Arbeiten bis in den frühen Morgen.» Neben 36 Stunden Unterricht und Kursvorbereitung kam mit der Leitung neu die gesamte Akquise und Administration hinzu. «Man muss schon bereit sein, alles andere hinten anzustellen.


Alles. Insbesondere das Privatleben. Aber das war mir vertraut: Damit bin ich aufgewachsen», sagt die 45-Jährige. SchülerInnen über die Kantonsgrenzen hinaus und internationale Gastdozenten im Sommer Eva Werners enormer stetiger persönlicher Einsatz trug Früchte: Fünf Jahre nach der Übernahme zählt die Schule 2007 über 350 SchülerInnen und verfügt über ein Team von insgesamt drei LehrerInnen. 2011 folgt die Vergrösserung der Räumlichkeiten auf nunmehr stolze 500 m2. 2014 formiert sie ein neues Team um sich: Gennadi Medved, ehemaliger Solist des Bolshoi und später des Berliner Friedrichstadtpalasts zieht mit seiner Frau nach Bern, um am ballett studio spiegel zu unterrichten. «Es ist nicht einfach, eine gut ausgebildete Fachkraft zu finden, die sowohl mit Kindern und Jugendlichen wie auch Erwachsenen arbeiten kann. Wir unterrichten unsere Kinderkurse nach dem englischen System der RAD ®. Über diese weltweit anerkannte Ballettlehrer-Ausbildung verfügt nicht jeder», klärt Eva Werner auf. «Ich freue mich, dass Gennadi nach Bern kam – mit ihm ist das Angebot des Studios nochmals attraktiver geworden: Er unterrichtet neben dem englischen System auch den russischen Stil und verfügt über enorme Bühnenerfahrung.» Madeleine Binggeli als gute Seele des Studios und Barbara Trunz für den Unterricht der Jüngsten vervollständigen das Team. «Unsere SchülerInnen kommen nicht nur aus der engeren

Region – einige machen den Weg von Burgdorf, Thun, Spiez, Basel und Luzern zu uns nach Köniz. Regelmässig. Nicht nur zu unseren alljährlichen Sommerworkshops, zu denen wir hochkarätige Gastdozenten einladen.» Die Verbindung zu eingeladenen Tanzgrössen und Pianisten aus renommierten Häusern wie der Oper am Rhein in Düsseldorf oder der Oper Graz entstand über Eva Werners ehemalige Ballettschülerin Anne Marchand. Bis 2016 tanze Anne als Solistin bei Martin Schläpfer, dem Eva erstmals 1997 begegnete, als er Ballettdirektor des Stadttheaters Bern war. Häufig reiste Eva nach Mainz und später nach Düsseldorf, um Anne, ihre «Ballettschülerin der ersten Stunde» in seiner Kompanie zu besuchen. Das Coaching-Programm ballett plus © entsteht. «Mit Anne Marchand habe ich 2016 das DVD-Coaching-Programm umgesetzt: Mit ihr konnte ich einen versierten Profi für die Demonstration der einzelnen Ballett-Schritte engagieren und den Bogen zum Studio schliessen». Seitdem stösst ballett plus© im In-und Ausland auf Begeisterung. «Die Nachfrage ist da! Seit ich unterrichte, kommen immer wieder Mütter zu mir und sagen, dass sie gerne Ballett machen würden, aber es nicht wagen zu beginnen. Vor allem auf diese Anfangshemmungen möchte ich mit dem Coaching-Programm eingehen.» Als nächstes ist die Download-Variante des Programms geplant. «Aber dafür muss ich mir erstmal ein freies Zeitfenster schaffen.

Neben dem laufenden Studiobetrieb sind diese rar», schliesst Eva. Was sie nach dem Interview nun vorhat? Ihre Augen funkeln unternehmungslustig: «Na, aufstehen, weitertanzen!», sagt sie verschmitzt und verschwindet in einem der drei Säle ihres Studios.

ballett studio spiegel – eva werner Sägemattstrasse 2, 3097 Liebefeld Telefon E-Mail

+41 31 971 41 43 info@ballettspiegel.ch

www.ballettspiegel.ch www.ballettplus.com

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Seit 50 Jahren ist Kohler in Bern das Kompetenzzentrum für Fussbeschwerden Man(n) kann es getrost aussprechen: Frauen sind ihre Füsse ein Anliegen, Männer hingegen vernachlässigen sie. Dabei sind gesunde Füsse etwas vom Wichtigsten für das persönliche Wohlbefinden. 1966 von Rudolf Kohler gegründet, führt sein Sohn Christoph das Unternehmen – noch immer an der Spitalgasse 2 in Bern – in zweiter Generation weiter. Dort kommen Kundinnen und Kunden mit den neusten Erkenntnissen im Bereich der technischen Fuss- und Sportorthopädie sowie mit den aktuellen Technologien der Podologie in Kontakt. Der erste Eindruck im Besprechungszimmer, wo wir unser Gespräch führen, ist überwältigend. An den Wänden hängen Dutzende von Bildern bekannter Leute – vor allem Sportlerinnen und Sportler – die allesamt etwas Persönliches geschrieben haben, meistens «Chris, danke für deine Hilfe!». Mit Chris ist Christoph Kohler gemeint, 44 Jahre alt. Die Karten und Poster kommen von Leuten wie Gian Simmen, Sanna Lüdi, Mike Schmid, Christine Lauterburg, Simone Niggli-Luder oder Bode Miller. Auch das Bild eines weltbekannten Tennisspielers ist da – in seinen jungen Jahren – zu sehen. Sie alle sind mit unzähligen anderen verewigt, auch mit Cracks aus der Schweizer Eishockeyszene. Modernste Technik für den Alltag Und was für diese Sportsleute mitentscheidend für ihren Erfolg ist, kommt allen Kundinnen und Kunden zugute: Fachliches Handwerk auf allerhöchstem Niveau, ähnlich wie bei Autokonzernen, die in der 126 1

Beeindruckende Ausbildungen und Erfahrungen Mit der aussergewöhnlichen Kundenwand im Besprechungszimmer geht die Ausbildung von Christoph Kohler einher. In Stichworten: Ausbildung zum Orthopädietechniker in Bern, militärische Karriere bei den Gebirgstruppen bis zum Offizier, Weiterbildungen in den USA, Lehrstuhl für Carbon-Technik an der Universität Dallas, diverse Spezialausbildungen. Seit 2002 wieder in Bern tätig.

Königsklasse des Motorsports aktiv sind und die daraus gewonnen Erkenntnisse in die Technik ihrer breiten Palette an ganz normalen Strassenfahrzeugen einfliessen lassen. Wenn man Christoph Kohler zuhört, wie er über die Möglichkeiten von Hilfestellungen für seine Kundinnen und Kunden spricht, realisiert man, wie entscheidend Fachkompetenz bei der Beratung und modernste Technik bei der Umsetzung das Wohlbefinden der Menschen beeinflussen können. Vor allem imponiert, dass er nicht in erster Linie ein Wachstum des Unternehmens anstrebt: «Klar haben wir viele neue Patienten, die auch auf Empfehlung kommen, aber wir stellen die Qualität unserer Dienstleistungen über ein Wachstum um jeden Preis, das würde sich zum Schluss bloss rächen und im Nachhinein nicht mehr korrigieren.» Dass sein Unternehmen eng mit Haus- und Fachärzten zusammenarbeitet, die ihre Patienten zu Kohler Orthopädie Podologie in Bern überweisen, ist beinahe selbstredend, muss gar nicht erst gross thematisiert werden. Ausgangspunkt: die Fussstellung Es sind viele Faktoren, die im Alltag Beschwerden beim Gehen oder beim Sport hervorrufen. Fuss = Fuss. Diese Gleichung ist falsch, denn jeder Fuss ist anders, genauso wie Beschwerden immer individuell sind und vom Fachmann ebenso individuell angegangen werden müssen. Bei Kohler

Die Fachfrau für Podologie Sara Grimm, eidg. dipl. Podologin HF, leitet diesen anspruchsvollen Bereich bei Kohler Orthopädie Podologie. Zu ihr kommen Risikopatienten wie zum Beispiel Diabetiker, die das Risiko einer Polyneuropathie aufweisen, also die Unempfindlichkeit in gewissen Bereichen der Füsse. Wichtig ist ihr die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen technischer Fussorthopädie und Podologie. Beide Bereiche sind bekanntlich unter einem Dach an der Spitalgasse 2 in Bern. Ihr grösstes Anliegen bei der Arbeit? «Ich bin dann zufrieden, wenn jemand, der mit augenfälligen Schmerzen an den Füssen zu uns kommt, schmerzfrei nach Hause gehen kann.» Dem gibt es wirklich nichts hinzuzufügen.

Orthopädie Podologie in Bern sind dafür Orthopädisten, Podologen und Fachspezialisten zuständig. Christoph Kohler: «Insgesamt beschäftigen wir ein Dutzend Leute, Administration und Housekeeping inbegriffen.» Was heutzutage nicht selbstverständlich ist: Es werden auch junge Leute ausgebildet. «Es ist eigentlich ganz einfach», stellt Christoph Kohler fest, «die Füsse sind das Fundament des menschlichen Körpers. Stimmt da etwas nicht, hat das einen Einfl uss auf die ganze Statik.» Heisst im Fall des Menschen: Schmerzen können bis ins Hirn ausstrahlen, von Knie- und Hüftbeschwerden gar nicht erst zu reden. Schuheinlagen zwingend «Gewisse Fussschwächen sind angeboren, ich denke an Platt- oder Hohlfüsse», berichtet Christoph Kohler, «andere wiederum ergeben sich im Laufe des Lebens durch Überbelastungen.» Wie bei Frauen, die High Heels tragen? Der Fachmann lacht. «Das hat sicher auch einen Einfl uss, aber es spielen ganz andere Faktoren mit.» Er meint damit zum Beispiel für die Füsse völlig


Christoph Kohler, Geschäftsleiter und Inhaber der Kohler Orthopädie Podologie GmbH in Bern, vor seiner «Wall of Fame»

ungeeignete Flipfl ops, Ballerinas oder sogenannte «Natural»- oder «Free»-Schuhe: «Ende Saison kommen viele Frauen zu uns, die plötzlich Fussbeschwerden haben.» Auch Schwangerschaften haben einen Einfl uss auf die Füsse, nur werden diese Symptome oftmals nicht richtig eingeschätzt. Zu glauben, diese würden von selber verschwinden, ist ein Trugschluss.

Die Schuheinlagen, mit denen Sie wieder auf die Spitalgasse treten werden, sind Ihre ganz individuellen Einlagen, mit modernster Technologie hergestellt. Das fängt bei der Beurteilung der Fachleute an, gefolgt der Video-Ganganalyse oder komplexem Innensohlen-Druckmesser, Ihrem Fussabdruck und der daraus resultierenden Einlage, die mit CAT-CAM gefräst oder in der Sandwichbauweise gefertigt wird. Einlagen sind insbesondere für Diabetespatienten eine zwingende Notwendigkeit.

«Sagen wir mal: Suboptimal…» Die nachfolgenden Zeilen müssten eigentlich ganz zu Beginn stehen, nämlich die Fusspfl ege, wie sie vor allem bei den Frauen eine Selbstverständlichkeit ist, nicht so bei den Männern. Schlicht als «suboptimal» formuliert Christoph Kohler in diplomatischer Weise den Zustand vieler männlicher Füsse. «Die meisten Männer legen keinen grossen Wert auf gepfl egte Füsse, weil sie viel weniger zur Schau gestellt werden als ihre weiblichen Pendants. Ein Riesenfehler!» Die Äusserungen des Fachmanns sind nachvollziehbar: Ein eingewachsener Fussnagel liegt nicht mehr korrekt im Nagelbett, was zu einer Infektion führen kann, zu Schmerzen, einem unnatürlichen Gang, der wiederum Knie oder Hüftschmerzen provoziert. Im Extremfall muss ein Zehe unter Umständen amputiert werden, wenn kein Spezialist aufgesucht wurde. «Deshalb ist Pediküre so wichtig», sagt Christoph Kohler. Von Sara Grimm, welche den Bereich Podologie leitet, bekommen wir ein weiteres Beispiel aufgezeigt: «Im Hinblick auf die offenen Schuhe im Sommer legen wir Schrunden – Hautrisse – frei, damit sie zuheilen, für ein beschwerdefreies Tragen.» Zusammengefasst: Das Zusammenspiel aller Bereiche – auch der Podologie – ist Voraussetzung für gesunde Füsse. Und bei der Kohler Orthopädie Podologie garantiert.

Ausblick 2019 In der Ausgabe 2019 von BEST OF Kanton Bern werden wir auf zwei weitere Spezialitäten von Kohler Orthopädie Podologie in Bern eingehen: Individuell angepasste und geschäumte Mass-Skischuhe und Laufschuhberatung.

Kohler Orthopädie Podologie GmbH Christoph Kohler Spitalgasse 2, 3011 Bern Telefon Fax E-Mail

+41 31 311 40 40 +41 31 311 60 34 info@orthozone.ch

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Die International Language School in Bern mit den neuesten Erkenntnissen fürs Lernen Kann man einer Sprachschule trauen, die es erst seit drei Jahren gibt? Ehrlich gesagt: Man kann nicht nur, man … darf. Ganz einfach deshalb, weil sie als junges – und erfolgreich wachsendes – Unternehmen mit ebenso jungen Mitarbeitenden und Lehrkräften das Gras wachsen hört und die neuesten Lernmethoden flexibel und völlig unbürokratisch aufnehmen und umsetzen kann. Mit entsprechendem Resultat. Kein Wunder also, kommen immer mehr Lernende auf Empfehlung. Wenn Sie eine kompetente Sprachschule in Bern suchen, sind Sie bei der International Language School ILS richtig, ohne wenn, ohne aber. Ganz egal, für welche der anerbotenen Sprachen Sie sich interessieren – ILS bietet vom Intensivdeutschkurs über den Englisch- oder Französischkurs bis hin zum Italienisch- oder Spanischkurs auf dem Niveau A1 bis C1 für Privatpersonen und Firmen alles an. Leidenschaft als Bedingung Die International Language School ILS ist eine anerkannte Sprachschule mitten in Bern, spezialisiert auf das Unterrichten von Fremdsprachen für Erwachsene. Sie bietet Kurse in Deutsch, Französisch, Englisch, Italienisch und Spanisch an. Das vielfältige Kursangebot, langjährige Erfahrung im Bildungsbereich und entsprechend qualifizierte Lehrkräfte zeichnen die ILS aus und garantieren einen schnellen Lernfortschritt. Ebubekir Kaya, Gründer und Leiter der ILSBern (siehe auch das Interview mit ihm), mit langjähriger Erfahrung im Bildungsbereich, strahlt im Gespräch das aus, was man von 128 1

Im Kurzinterview mit Ebubekir Kaya, CEO der ILS-Bern:

Ich weiss, was eine gute Sprachschule ausmacht.»

Ebubekir Kaya, Sie sprechen fünf Sprachen. Wie kam es dazu? Meine Familie, Sie werden es unschwer erraten können (schmunzelt), kommt ursprünglich aus der Türkei. Als ich zehn Jahre alt war, kam mein Vater berufsbedingt in die Schweiz. Deutsch, Französisch und Englisch habe ich dann in der Schule gelernt, später im Gymi. Schon als Jugendlicher faszinierten mich Sprachen, weil sie nicht bloss eine Sprache, sondern vor allem Kultur vermitteln. Türkisch ist Ihre Muttersprache. Haben Sie dann Ihre sprachlichen Kenntnisse weiterentwickelt, verfeinert? Ja, gewiss, man lernt bekanntlich nie aus… Ich habe Sprachschulen in Rom, in Liverpool und London sowie in Nizza besucht, über längere Zeit. Gab es da Unterschiede in der Lernmethodik? Oh ja! Ohne auf die einzelnen Schulen einzugehen: Ich habe selber mitbekommen, was Qualität für Lernende bedeutet, durch viele positive, aber auch durch negative Erlebnisse. Ich weiss, was eine gute Sprachschule ausmacht. Und davon profi tieren heute die Lernenden an der ILS-Bern? Korrekt. Aber nicht nur davon. Sehen Sie, wir sind ein junges Unternehmen, erst drei Jahre alt. Entsprechend lehrt bei der ILS-Bern auch eine junge Generation, die digital aufgewachsen ist. Das bedeutet auch, dass wir von diesen Leuten wissen, was heute methodisch angesagt ist. Auch im Bereich der Sprachschulen ist gegenwärtig alles im Umbruch, in einem sehr schnellen Umbruch, auch was Online-Lernen mit Skype betrifft. Sprachschulen, die einzig an Traditionellem und Bewährtem festhalten, werden nicht überleben, so sehr mich diese Aussage auch schmerzt und es mir leid tut. Und wenn wir jetzt nicht bloss von den Lehrenden sprechen, sondern von den Lernenden: Was verändert sich bei ihnen? Es ist unglaublich: 90% unserer Schülerinnen und Schüler lernen uns per Internetmarketing kennen! Das heisst auch, dass wir unsere Marketingkommunikation radikal anpassen müssen. Flyer und Zeitungsinserate waren, überspitzt gesagt, gestern – ohne, dass diese jedoch gänzlich verschwinden werden. Der Mix muss nach wie vor stimmen. Und für uns steht sowieso die Qualität unseres Angebots im Vordergrund.

einem Unternehmer erwartet: Leidenschaft. Und wenn er mit Begeisterung von seiner Sprachschule spricht, so ist man durchaus geneigt, ihm jedes Wort zu glauben. «Wissen Sie, dadurch, dass ILS ein so junges und noch eher kleines Unternehmen ist, ziehen wir alle – Mitarbeitende und Lehrkräfte gleichermassen – an einem Strick.» Im Wissen,

dass es eine gross etablierte Konkurrenz gibt, wollen es die „Neuen“ ganz einfach besser machen. Nicht zu überraschen vermag deshalb die Beobachtung des Schreibenden, dass jene Lehrerinnen und Lehrer, 40 insgesamt, die sich im Vorbereitungszimmer aufhalten, um ihre nächsten Lektionen anzugehen, nicht einfach 08/15-mässig am


Laptop sitzen. Allein schon ihre Körperhaltung beweist, dass die Worte des Chefs keine leeren Hülsen sind. Man spürt die Leidenschaft förmlich. Keine Selbstverständlichkeit in der heutigen Zeit. «Vorteil ILS» Um im Tennis ein hart umkämpftes Game für sich entscheiden zu können, kommt es nach dem Gleichstand, dem Deuce, zum «Vorteil für…». Ähnlich lässt sich die Ausgangslage für die ILS-Bern beschreiben, wobei ihr «Vorteil» einige Facetten aufweist: Dadurch, dass sie relativ klein ist, kann sie völlig unbürokratisch handeln und sich den Zeichen der Zeit anpassen, zum Vorteil ihrer Schülerinnen und Schüler, die deshalb von modernsten Lernmethoden profitieren können. Dann: Die Anzahl Teilnehmende an einem Sprachkurs ist mitentscheidend für die persönlichen Fortschritte des Einzelnen, ein Grund, weshalb ILS die Gruppengrösse auf maximal sechs Lernende beschränkt. «Im

Schnitt sind es vier Personen, die gleichzeitig unterrichtet werden, dies nachdem sie auf ihr jeweiliges Lernniveau eingestuft wurden», stellt Ebubekir Kaya fest. Wer es noch individueller mag, kann Einzelunterricht buchen, auf Wunsch samt gezielter Vorbereitung auf international anerkannte Zertifikatsprüfungen wie Telc, Goethe-Zertifikat, Delf/Dalf, Cambridge und weitere.

spielsweise für Deutschkurse, dass man zusammen durchaus einen Stadtrundgang unternimmt oder ein Museum besucht. Dies gilt insbesondere für Ausländer, die einen Sprachaufenthalt in Bern buchen, wobei sie pro Woche mindestens 20 Stunden absolvieren müssen, ansonsten sie kein Visum erhalten. Nicht also unbedingt nur «Friede, Freude, Eierkuchen» …

Sprache allein ist nicht alles… Die Kurse finden in insgesamt elf Räumen an der Thunstrasse respektive an der nahe gelegenen Mottastrasse statt. Letztere Zimmer wurden hinzugenmietet, weil die ILS aufgrund ihres Erfolges rasch wächst und man den Grundprinzipien – höchstens sechs Teilnehmende pro Kurs – nicht untreu werden wollte.

Individualität = höhere Kosten? Die Gretchenfrage zum Schluss: Wenn die ILS im Vergleich zu anderen Institutionen derart flexibel und individuell am Markt agieren kann, schlägt sich das in höheren Kurskosten nieder? Ebubekir Kaya verneint, mit hörbarem Stolz: «Dadurch, dass wir eine ganz schlanke Administration haben, keinen Wasserkopf, halten wir jedem Preisvergleich stand.» Auch das glaubt man ihm sofort.

Speziell ist bei der ILS auch, dass nicht bloss Sprachen im Zimmer vermittelt werden, sondern auch … Kultur. Das heisst bei-

ILS-Bern International Language School Thunstrasse 8, 3005 Bern Telefon E-Mail

+41 31 556 35 89 info@ils-bern.ch

www.ils-bern.ch www.ils-home.ch

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Ohne Schmerzen leben zu können, ist ein Gewinn an Lebensqualität. Gabriele Furhan sagt: «Die Beschäftigung mit dem Thema Schmerz ist für mich wegweisend seit dem Beginn meiner Ausbildung zur Krankenschwester. Als Pflegekraft kommt man immer wieder in Berührung mit Menschen, die an ihren Schmerzen fast verzweifeln. Eigene Erfahrungen mit Schmerzen und innerhalb meines persönlichen Umfeldes liessen mich die Hilflosigkeit erfahren, die man dabei erlebt.» Die Schmerztherapie und Bewegungstherapie nach Liebscher & Bracht (siehe Kästchen) sind in ihren Augen die idealen Behandlungsmethoden für die meisten Schmerzzustände – akut oder chronisch –, ergänzt durch die Techniken der klassischen Massage und des Myofascial Release. Diese Methoden arbeiten an den Muskeln und Faszien unseres Körpers. Ergänzt wird die manuelle Behandlung durch fayo ®, das ganzheitliche Bewegungstraining nach Liebscher & Bracht. Wichtig ist neben der Therapie auch eine gesunde Ernährung.

Die Besprechung mit der Patientin zu Beginn…

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Erfolg trotz Arthrose Claudio Aemisegger war Zeit seines Lebens ein Läufer. Und obwohl 68 Jahre alt, lief er bis vor zwei Jahren noch immer grössere Distanzen, einmal im Jahr sogar einen Marathon, im Wissen, nie mehr so schnell wie 30 Jahre zuvor sein zu können. Seine sportliche Tätigkeit hinterlässt in den Knien ihre Spuren: Mehr und mehr plagen ihn Arthroseschmerzen, sodass er sogar ein leichtes Jogging aufgeben muss. Sein Arzt rät zu einer Operation – an beiden Knien. Dem aber mag sich Claudio Aemisegger nicht unterziehen. Er glaubt, mit stark reduzierten sportlichen Aktivitäten «würde es sich schon wieder ergeben», wie er Freunden gegenüber sagt. Ein Irrtum. Ein Bekannter rät ihm, Gabriele Furhan in Bern aufzusuchen, wegen eigener guter Erfahrungen. Claudio Aemisegger ist skeptisch. Wie soll ihm jemand helfen können, wenn der Arzt doch einzig zu einer Operation rät, um die Schmerzen zu lindern? Auch das ein Irrtum, denn die Schmerztherapie nach Liebscher & Bracht kann bei über 90 % aller Schmerzen helfen. Sie wirkt ohne Medikamente und kann auch helfen, wenn Arthrose und Bandscheibenschäden bereits vorliegen. Ihre Methode beschreiben Liebscher & Bracht in ihrem Bestseller «Die Arthrose-Lüge: Warum die meisten Menschen völlig umsonst leiden – und was sie dagegen machen können».

Auch Claudio Aemisegger kann geholfen werden, nach nur fünf Behandlungen bewältigt der Läufer heute wieder längere Distanzen schmerzfrei und arbeitet darauf hin, wieder einen Marathon laufen zu können. Was ist das Geheimnis? Ähnliches erlebte auch Marianne Klöti nach nur wenigen Behandlungen bei Gabriele Furhan. Die 75-Jährige klagte über chronische Blasenschmerzen, mit dem Resultat, dass sie in nur sehr kurzen Abständen immer wieder zur Toilette musste, ein normaler Alltag war für sie nicht mehr möglich. Auch nachts: Immer wieder aufstehen. Nach nur wenigen Behandlungen bei Gabriele Furhan geht Marianne Klöti wieder mit Freude ins Theater, auch ein Langstreckenflug nach Südafrika bereitete ihr keine Probleme mehr. Die Leidensgeschichten von Claudio Aemisegger und Marianne Klöti stehen hier nur stellvertretend für viele andere auch, im Grunde für alle am Körper vorkommenden Schmerzen, am häufigsten im Bereich der Kopf- und Nackenschmerzen oder Hüft- und Rückenschmerzen. Wie aber schafft es Gabriele Furhan sozusagen «an der Schulmedizin vorbei», ihren Patienten zu helfen? Die Schmerztherapie nach Liebscher & Bracht hat definitiv nichts Geheimnisvolles, sie erinnert an normale Massage – es ist lediglich eine andere Denkweise nötig. Gabriele Furhan: «Eine genaue Untersuchung und Erfragung der Beschwerden ist zwingend, dann folgt die Behandlung

…die anschliessende Behandlung nach Liebscher & Bracht …


mit Osteopressur: Durch Druck auf spezielle Rezeptoren in Muskeln und Faszienansätzen wird der Schmerzalarm gelöscht. Mit individuellen Übungen, den Engpassdehnungen, welche die Patienten erlernen und zu Hause durchführen, hält der Erfolg an. Das alles führt zu wirklicher Nachhaltigkeit.» Ergänzt und unterstützt werden die Behandlungen und Übungen durch eine richtige Ernährung, kurz gesagt, im Sinne der basischen Ernährung, mit möglichst wenig tierischem Eiweiss, dafür mit überwiegend Früchten und Gemüsen. Neu auch in Nidau Mittlerweile gibt es auch Ärzte, die erkannt haben, dass die Methode von Liebscher & Bracht funktioniert, und die ihre Patienten zu Gabriele Furhan schicken. Schmerzpatienten können für Behandlungen zu Gabriele Furhan – in den meisten Fällen reichen fünf Sitzungen aus – übrigens auch ins Berner Seeland kommen: Am Oberen Kanalweg 8 in Nidau ist sie jeweils am Mittwoch zu besuchen. Alle Termine sind auch online jederzeit über die Website buchbar.

Gabriele Furhan

Liebscher & Bracht

Geboren 1958, drei Kinder; Sprachen: Deutsch, Englisch. Therapeutin für Schmerztherapie und Bewegungstherapie nach Liebscher & Bracht seit 2011. Qualitätszertifikat seit 2012, fayo® und Liebscher & Bracht-Motion Trainerin seit 2011. Faszientherapeutin Myofascial Release seit 2014. Diplomierte Berufsmasseurin seit 2013. Fachkrankenschwester für Anästhesie- und Intensivpflege seit 1996. Regelmässige jährliche Weiterbildungen Liebscher & Bracht, Faszientherapie, fayo ®.

Schmerzen haben eine Aufgabe: Sie sind die Sprache des Körpers, uns darauf hinzuweisen, dass wir im Begriff sind, ihn zu schädigen. Das Ehepaar Roland Liebscher-Bracht und Dr. Petra Bracht entwickelte in mehr als 25 Jahren die Schmerztherapie und Bewegungslehre nach Liebscher & Bracht sowie neu fayo ®, das Faszien Yoga. Dr. Petra Bracht ist Ärztin für Allgemeinmedizin und Roland Liebscher-Bracht ist Kampfkünstler und studierte Ingenieurwesen. Gemeinsam entdeckten sie die Geheimnisse des Schmerzes und entwickelten daraus ihre Therapiemethode.

Furhan Schmerzfrei Praxis Amthausgasse 1, 3011 Bern Telefon E-Mail

+41 77 922 60 07 gesund@schmerzfreipraxis.ch

Oberer Kanalweg 8, 2560 Nidau

…und Übungen, die auch zu Hause gemacht werden müssen, sichern den Erfolg.

www.schmerzfreipraxis.ch

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Beratung, Vermietung und Verkauf von Hilfsmitteln wie:

‧ ‧ ‧ ‧

Rollstühle Rollatoren Elektro-Scooter Transferhilfen

‧ Pflegebetten ‧ Inkontinenzprodukte ‧ Badewannenlifte

‧ Therapie- und Trainingsgeräte ‧ Alltagshilfen ‧ Notruf-Geräte

Besuchen Sie uns unter: www.hilfsmittelstelle.ch 132


… für mehr Lebensqualität! Menschen mit eingeschränkter Bewegungsfähigkeit zu helfen, gehört seit der Gründung der Hilfsmittelstelle Bern im Jahr 1987 zu unseren Kernkompetenzen. Je älter man wird, desto stärker lassen Kraft und Bewegungsfähigkeit nach. Meist ist das ein schleichender Prozess: Nach und nach fallen alternden Menschen alltägliche Aufgaben immer schwerer und irgendwann schaffen sie es nicht mehr alleine. Aber auch ein Unfall oder eine Krankheit kann die gewohnte Mobilität jederzeit stark einschränken. Selbstständigkeit durch Hilfsmittel Heute gibt es über 13 000 Hilfsmittel für Menschen mit einer Einschränkung, dank welchen diese ihren Alltag bewältigen können: Hilfsmittel für mehr Sicherheit und Mobilität, für die Pflege und Körperpflege sowie orthopädische und medizinische Hilfsmittel. Das gibt Menschen mit einer Einschränkung mehr Selbstständigkeit und Sicherheit zurück. Zudem erleichtert es dem Pflegepersonal oder den pflegenden Angehörigen die Arbeit enorm. Gehhilfen und Hebevorrichtungen Wenn Betroffene beim Stehen oder Gehen immer unsicherer auf den Beinen werden, kann auf orthopädische Hilfsmittel zur Mobilitätsverbesserung zurückgegriffen werden. Dazu gehören zum Beispiel: Gehstöcke, Rollatoren, manuelle sowie elektrische Rollstühle, Elektro Scooter und Treppenlifte.

Erleichterung bei der häuslichen Pfl ege Um speziell pflegenden Angehörigen die häusliche Pflege von stark bewegungs eingeschränkten Pflegebedürftigen zu erleichtern, gibt es weitere Hilfsmittel. Sie vereinfachen Ihnen als Angehörige die Arbeit, entlasten den Rücken und sind für den Pflegebedürftigen besonders schonend. Um das Wundliegen bei Menschen, die sich nicht ausreichend bewegen können, zu vermeiden, gibt es spezielle Lagerungshilfen. Umlagerungshilfen oder auch ein Pflegebett schützen die Pflegenden zudem vor körperlichen Schäden, da diese Hilfsmittel ein ergonomisches Arbeiten zulassen.

Für Ihre Beratung nehmen wir uns Zeit Als hochqualifizierter Reha-Betrieb ist es uns ein Anliegen, dass Sie gut und seriös beraten werden. Ob es sich dabei um ein Pflegebett oder eine einfache Alltagshilfe handelt, spielt für uns keine Rolle. Nebst Beratung in unserer Ausstellung bieten wir Ihnen: • • • • •

Komplettversorgung aus einer Hand Individuelle Beratung bei Ihnen zu Hause Hilfsmittel zum Test Vermietung von Reha-Hilfsmitteln Administrative Unterstützung mit AHV/IV/EL und Krankenkassen • Umfangreicher Reparaturservice, auch für Fremdprodukte • Transportservice / Lieferdienst

Gefahrenzone Badezimmer Das Badezimmer ist primär für Senioren und Pflegebedürftige häufig eine Gefahrenzone. Beim Waschen, Baden und Duschen ist die Sturzgefahr hoch, deshalb gibt es gerade in diesem Bereich viele Hilfsmittel, die allen Beteiligten den Pflegealltag vereinfachen sollen.

Beraten heisst für uns betreuen, dies fachkundig mit Kompetenz und hohem Engagement!

Hilfsmittelstelle HMS Bern AG Kornweg 15, 3027 Bern Telefon E-Mail

+41 31 991 60 80 info@hilfsmittelstelle.ch

Öffnungszeiten Mo – Do 9 – 12 / 13 – 17 Uhr Fr 9 – 12 / 13 – 18 Uhr

www.hilfsmittelstelle.ch

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Keine Einschränkung für Schränke jeglicher Art! Für Leute, die an der Bernmobil-Haltstelle «Gurtenbahn» aus- oder zusteigen, ist die Ausstellung von «Jutzi’s Schrankladen» unübersehbar, weil sie eine faszinierende Attraktivität zu Gegenständen unseres Alltags ausstrahlt. Wer den Laden erst einmal betritt, wird überwältigt sein, wie man Schränke und Möbel mit grossem Fachwissen und Einfühlungsvermögen gestalten kann. Gegründet wurde das Familienunternehmen, das zuerst im Berner Fischermätteli-Quartier angesiedelt war, 2002. Seit acht Jahren findet man «Jutzi’s Schrankladen» an der Seftigenstrasse 225, mit eigenen Kundenparkplätzen vor dem Haus und einer idealen Anbindung an den ÖV, denn auch die BLSHaltestelle Wabern-Gurten liegt in unmittelbarer Nähe. Learning by doing Die Frage scheint berechtigt: Weshalb für einen Schrank in ein Fachgeschäft, das auf individuelle Anfertigungen spezialisiert ist? Die Antwort von Stefan Jutzi ist entwaffnend einfach und für jedermann nachvollziehbar, wohl auch aus eigenen Erfahrungen: «Stauraum ist vielerorts vorhanden, nicht aber die Möglichkeit, diesen optimal auszunutzen.» Als Beispiele nennt er die Platzverhältnisse unter einer Treppe oder unterhalb der Dachschräge. Hier eine optimale Lösung zu finden, hat viel, sehr viel mit Know-how zu tun, mit – um es Neudeutsch zu sagen – «Learning by doing». Stefan Jutzi: «Wir haben die Tücken dieser Standorte sehr rasch erkannt und uns entsprechend darauf spezialisiert. Wir wissen, wie das geht», sagt er mit einem Lachen, das durchaus verrät, dass sowohl sein Bruder Jürg als auch er selber viel über dieses Spezialgebiet lernen mussten. Erfahrungen, die heute der Kundschaft zugute kommen.

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Ganz klar: Kein «Schrank ab Stange» kann hier den optimalen Stauraum anbieten, weil jede Treppe, weil jede Dachschräge einzigartig ist – wie auch die Inneneinrichtung jeder Wohnung, jedes Hauses individuell ist. Bei Neu- und Umbauten Wer findet den Weg zum ihm? «Unsere Kundinnen und Kunden haben vor allem eines gemeinsam.» Und damit meint er den Wunsch nach Stauraum. Interessant dabei: Es sind vor allem Leute, die ein bestehendes Haus oder eine bestehende Wohnung umbauen oder renovieren lassen, die bei «Jutzi’s Schrankladen» Rat suchen, entsprechend sind es fast ausnahmslos Privatpersonen. Ihnen stehen unbegrenzte Möglichkeiten von Schrank- und Möbelkombinationen zur Auswahl.

Nicht «entweder oder», sondern «sowohl als auch» Das gilt auch für die Auswahl an Materialien. Was ist denn heute «in»? «Seit einigen Jahren schon wollen die Leute nicht bloss einen Schrank aus Glas oder Holz, sie lassen diese beiden Elemente kombinieren, auch Kunstharz ist beliebt», sagt Stefan Jutzi und blickt sich in der Ausstellung um, um seinen Worten Sichtbares folgen zu lassen. Und in der Tat: Die Auswahl ist unbegrenzt, weshalb eine fachmännische Beratung vieles erleichtern kann. Ob Sideboards, Garderobenschränke, begehbare Kleiderschränke, normaler Stauraum oder andere Bedürfnisse: Mit Stefan Jutzi haben Sie einen Fachmann, der sein Metier beherrscht. Millimetergenau. Und darauf kommt es an.


«Wider die Wergwerfgesellschaft!» Stefan Jutzi, nennen Sie mir drei gute Gründe, weshalb ich zu Ihnen nach Wabern kommen soll, um einen Schrank zu «posten». Nun, ich setze voraus, dass Sie ein Fachgeschäft aufsuchen wollen, das keine Massenware herstellt, sondern Ihre eigenen Vorstellungen umsetzt. Dies, nachdem wir uns ausführlich ausgetauscht haben. Mit anderen Worten: Sie möchten keine 08/15-Bauart, sondern einen Schrank nach Ihren ganz persönlichen Vorstellungen und Bedürfnissen. Sie sprechen von einem Unikat? Ganz genau. Sie finden bei uns keinen Schrank, den Sie nach zehn Minuten im Do-ItYourself-Verfahren unter dem Arm aus dem Lager tragen können. Wir werden Sie aber hinsichtlich der gewünschten Materialien – und davon gibt es eine unglaubliche Auswahl! – beraten können, um dann Ihren Wunschschrank herzustellen. Selbstverständlich komme ich gerne bei Ihnen vorbei, um mir vor Ort den Platz anzuschauen, wo das Objekt zu stehen oder zu hängen kommen wird. Zweiter Grund? Qualität ist bei uns einhergehend mit Schweizer Präzisionsarbeit. Mein Bruder wird den Schrank in seiner Schreinerei in Riggisberg herstellen. Hauptsächlich kommen Schweizer Materialien zur Verarbeitung, die Wertschöpfungskette bleibt deshalb «Made in Switzerland». Und: Wir kommen nach Fertigstellung bei Ihnen vorbei und montieren den Schrank ebenso professionell, wie er hergestellt wurde.

Jutzi’s Schrankladen AG

Und nicht zuletzt?

Telefon E-Mail

Wir bieten mit Schweizer Qualitätsarbeit ein erstaunlich gutes Preis-Leistungs-Verhältnis! Das heisst auch: Unsere Schränke halten sehr lange, eine Aussage, die wir mit einer 10-Jahre-Garantie unter Beweis stellen. Jutzi-Schränke trotzen der Wegwerfgesellschaft, nicht zuletzt deshalb, weil wir Ihnen auch viele Jahre später zur Verfügung stehen, wenn Sie zum Beispiel umziehen wollen, damit ein bestehender Schrank auch in die neue Umgebung optimal passt.

Seftigenstrasse 225, 3084 Wabern +41 31 372 32 42 info@schrankladen.ch

Öffnungszeiten Ausstellung Mi – Fr Samstag

10 – 12 Uhr 13 – 18 Uhr 9 – 16 Uhr

www.schrankladen.ch

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Wenn bei Ihnen ein Licht angeht, dann doch bitte das richtige… «Was in den Laden kommt, in den Verkauf, das testen wir zuerst bei uns, verlassen uns nicht auf die Werbung der verschiedenen Hersteller.» Der dies sagt, ist Martin Messerli, Mitglied der Geschäftsleitung der M. Messerli AG in Bern. Mehr noch: Nicht immer ist das Modernste oder Teuerste für Kundinnen und Kunden auch das Optimale. Es kommt immer darauf an, wofür Elektrisches und Elektronisches benötigt wird. Um das herauszufinden, braucht es Fachleute. Zusammen mit seinem Bruder Markus führt Martin Messerli bereits in der dritten Generation eine Elektrounternehmung. Den Erfolg begründet Martin Messerli weniger mit der Tradition des Familienunternehmens, als viel mehr mit der Bereitschaft aller Mitarbeitenden, sich in Sachen «Technik» auf dem neuesten Stand zu halten. Nebst den beiden Brüdern werden sieben Monteure, zwei Fachfrauen im Verkaufsgeschäft (siehe Interview) und ein Lernender beschäftigt. Das erworbene Know-how als Familienunternehmen wird somit in idealer Weise mit dem Wissensdrang der meist jungen Monteure gepaart. Martin Messerli: «Unsere Arbeit von heute muss der Zukunft genügen, keine leichte Herausforderung, wenn man weiss, wie schnell die Digitalisierung mit ihren Neuheiten vorankommt.»

Geschäftsleitung: Martin Messerli und Markus Messerli

Installationen für die Zukunft Die M. Messerli AG ist weit über die Stadtgrenzen Berns bekannt – kein Wunder bei dieser Firmengeschichte, die 1932 unter dem Namen «H. Leschot» beginnt, 1963 in «Leschot & Mussotter AG» umgewandelt wird, bis 2006 der noch heute gültige Name erstmals erscheint. Wer sein Haus saniert oder seine Eigentumswohnung umbaut, der wird auch im technischen Bereich herausgefordert. Welche Netzwerkinstallationen sind sinnvoll? Was ist «need to have», was «nice to have»? Muss es denn wirklich das ultimativ Neueste sein? Martin Messerli hat da so seine Bedenken: «Gerade hier ist nicht bloss unsere Erfahrung wichtig, sondern auch die Beratung.» Er spricht aus Erfahrung – allerdings aus besonderer Erfahrung, denn sein Team und er testen Innovationen, bevor sie in der Firma in den Verkauf oder zur Anwendung kommen. «Trendsetterin zu sein, bedeutet auch Verantwortung gegenüber der Kundschaft, wir verkaufen sicher kein Material, zum Beispiel im Bereich Smarthome, das zwar der letzte Schrei ist, welches aber nicht richtig funktioniert oder für die Bedürfnisse des Kunden ungeeignet ist.» Klein, fl exibel und kundennah Der Bereich Unterhalt/Service ist eine Kernkompetenz des Unternehmens, die viele Liegenschaftsverwaltungen – vor allem in der Stadt Bern – regelmässig und seit Jahrzehnten in Anspruch nehmen. Über die

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Gründe braucht man nicht zu spekulieren, sie finden sich im Know-how und im optimalen Preis-Leistungs-Verhältnis. Darüber hinaus realisiert die M. Messerli AG auch Projektierungen und Sanierungen für Ein- oder Mehrfamilienhäuser. Spezielle Bedürfnisse haben wiederum Gewerbe- und Industriebetriebe, weshalb ein Monteur sich gezielt dieser Sparte annimmt und deshalb weiss, so Martin Messerli, «wie die Branche tickt.» Mit insgesamt zwölf Leuten ist die M. Messerli AG ein überschaubares KMU, das keinen Wasserkopf kennt und deshalb schnell auf Markttendenzen, vor allem aber auf Kundenanliegen, reagieren kann. «Diese Stärke zum Vorteil unserer Kundinnen und Kunden spielen wir bewusst aus», sagt Martin Messerli, «denn eines wird seit der Gründung 1932 konsequent gelebt: Die Basis unseres Erfolges sind einzig zufriedene Kunden, mit denen wir gemeinsam in die Zukunft gehen.»


«Ein Heim- und ein Reparaturservice wider die Wegwerfgesellschaft.» Martin Messerli, Ihre Firma leistet sich ein eigenes Verkaufsgeschäft an der Wallgasse in Bern, zwischen dem bekannten Mr. Pickwick-Pub und der Spielkiste an der Ecke Schwanengasse. In Zeiten des Onlinehandels, ist das rentabel? (Schmunzelt) Die Frage ist berechtigt! Aber ich bin froh, stellen Sie sie. Sehen Sie, bei uns werden Sie von Fachfrauen beraten, die auf der Höhe Ihres Fachs sind, nicht bloss im elektrotechnischen Bereich. Sie erklären Kundinnen und Kunden im Detail, was es mit Lampen und Leuchten auf sich hat. Vor allem bei den LED-Leuchten gibt es immer viel Erklärungsbedarf, weil LED nicht gleich LED ist. Das kann man doch auch im Internet nachlesen… Irren ist menschlich. Nun gut, bis zu einem gewissen Grad haben Sie ja Recht. Aber eben: Nur bis zu einem gewissen Grad. Da müssen Sie schon präziser werden… Was die wenigsten Leute wissen: Licht ist nicht einfach Licht. Leuchten und Lampen gehören aufeinander abgestimmt, damit eine Stelle, damit ein Raum optimal ausgeleuchtet wird, zum Beispiel spielt die Form und die Ausleuchtung einer Lampe dabei eine wichtige Rolle. Und wie mache ich die Probe aufs Exempel? Nun, wir haben die Möglichkeit, entsprechende Versuche bei uns durchzuführen, im Geschäft. Aber vor Ort ist es am besten. Habe ich Sie richtig verstanden? Ich kann eine Leuchte oder eine Lampe auch bei mir zu Hause ausprobieren? Genau so ist es. Licht ist etwas Wichtiges, auch für die Augen, deshalb haben unsere Kundinnen und Kunden die Möglichkeit, eine oder mehrere Leuchten respektive Lampen zu Hause auszuprobieren. Sie sollen unsere Dienstleistungen ruhig in Anspruch nehmen. Noch schnell eine Frage: Stimmt es, dass Sie auch Leuchten … reparieren? Ja, das ist korrekt. Wenn es von den Kosten her Sinn macht und es sich technisch realisieren lässt, dann machen wir das. Denn: Alles spricht vom Sparen, auch bei der Energie. Wir treten hier bewusst gegen die Wegwerfgesellschaft an. Und mit uns viele zufriedene Kundinnen und Kunden.

M. Messerli AG Schwanengasse 12, 3011 Bern Eingang Verkaufsgeschäft Wallgasse Telefon E-Mail

+41 31 311 66 61 info@messerli-elektro.ch

Öffnungszeiten Mo – Fr 9 – 12 Uhr 13 – 18 Uhr Samstag 10 – 15 Uhr Kein Abendverkauf

www.messerli-elektro.ch

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«Die Menschen schätzen es, wenn wir uns Zeit für sie nehmen.» Es gibt Situationen im Leben, die dazu führen, dass sich im privaten oder beruflichen Umfeld etwas entscheidend verändert. Das war bei Claudia Hofer nicht anders. Ihre eigenen Erfahrungen haben sie dazu bewogen, die VIVA Betreuungsdienst AG zu gründen. Mit Erfolg, wie sich nach nur zwei Jahren sagen lässt. VIVA unterstützt Menschen, die im Alltag an ihre Grenzen stossen oder aber Angehörige, die sich um Kranke oder Menschen mit Behinderungen kümmern. Unverhofft kommt oft – besonders, wenn es um die Betreuung und Unterstützung pflegebedürftiger Angehöriger geht oder man nach einem Unfall oder einer Krankheit selbst auf Hilfe angewiesen ist – und sei es nun nur ein wöchentlicher Grosseinkauf oder die Runde mit dem Staubsauger durch die Wohnung. Hier setzt die VIVA Betreuungsdienst AG mit ihrem vielfältigen Angebot an. Menschen betreuen Menschen Betreuungsangebote gibt es inzwischen einige – doch selten lassen sich die Dienstleistungen so flexibel und individuell gestalten wie bei VIVA. Bei VIVA nimmt man sich Zeit für die Bedürfnisse und Wünsche der zu betreuenden Personen. Und das nicht nur bei der Abklärung der benötigten Leistungen – sondern auch bei deren Ausführung. «Wir wollen unseren Kundinnen und Kunden echte Entlastung anbieten», sagt Claudia Hofer. Das können regelmässige Entlastungsangebote sein, die nach Möglichkeit immer von der gleichen, vertrauten Betreuungsperson durchgeführt werden. Aber auch für kurzfristige Einsätze stehen die 138 1

Betreuer/-innen bei VIVA zur Verfügung: Beispielsweise nach einem Unfall oder wenn Kinder oder betagte Angehörige plötzlich erkranken und auf Pflege angewiesen sind. Verschiedene Arten der Betreuung VIVA bietet Leistungen in der Grundpflege, der Betreuung und Begleitung von Senioren, Erwachsenen, Kindern sowie Menschen mit körperlicher und/oder geistiger Behinderung an und unterstützt pflegende Angehörige. Ausserdem vermittelt VIVA Unterstützung im Haushalt für alle, die diese benötigen. Dabei wird die Individualität der Menschen berücksichtigt: «Sie sagen VIVA, wie Sie betreut werden wollen, nicht umgekehrt», so Claudia Hofer. Die Betreuung durch das geschulte Fachpersonal soll langfristig planbar sein und Kontinuität gewährleisten: Bei VIVA werden die Kundinnen und Kunden wann immer möglich durch die gleiche Vertrauensperson betreut. Nicht zuletzt ist es Claudia Hofer auch wichtig, dass die Tarife für die Dienstleistungen, die VIVA anbietet, zahlbar sind. Einen Teil der Leistungen – insbesondere Leistungen der Grundpflege – können über die Krankenversicherung oder über

Zusatzversicherungen abgerechnet werden. Denn VIVA verfügt über die kantonale Spitex-Betriebsbewilligung und wird von den Krankenkassen anerkannt. Bezüger von Ergänzungsleistungen oder Hilflosenentschädigungen können den höheren Beitrag für Leistungen im Haushalt respektive für Betreuung und Begleitung abrechnen. Erfahrene Betreuerinnen «Unsere Mitarbeiterinnen verfügen über viel Erfahrung in ihren Fachgebieten und haben die erforderlichen Berufsabschlüsse», sagt Claudia Hofer. «Vor allem aber wissen sie, worauf es ankommt, ob in der Pflege oder im Haushalt.» Mit Unterstützung von VIVA Betreuung muss niemand bei Null anfangen. Das erfahrene und geschulte Personal sowie die Kontinuität in der Betreuung macht es für beide Seiten – Pflegende wie Kunden – einfacher, sich aufeinander einzulassen.


«Das grösste Kompliment überhaupt.» Claudia Hofer, wie ist die Idee zu VIVA entstanden? Aus verschiedenen Erfahrung habe ich festgestellt, dass es gewisse Dienstleistungen, wie sie VIVA anbietet, in dieser Form in Bern nicht gibt. Womit Sie sich auch bewusst wurden, dass es in den Betreuungsangeboten Lücken gab, die zu schliessen sich aufdrängte. Ja genau, das hat mich bestärkt, VIVA zu gründen. Zack! Nichts «zack!». (Lacht) Ich habe viele Monate damit verbracht, mit Fachleuten aus den verschiedensten Bereichen zu reden und die Betreuungsangebote, die es in und um Bern gibt, im Detail zu studieren und sie zu vergleichen. Was haben sie gemeinsam? Wo liegen die grössten Unterschiede? Woran wurde womöglich nicht gedacht – oder welche Dienstleistungen scheinen bei den verschiedenen Anbietern nicht zwingend vorhanden zu sein? Aus diesen Beobachtungen heraus ist dann VIVA entstanden. Wenn man es sehr oberfl ächlich betrachtet, ja, kann man es so sehen. Und jetzt? Was ziehen Sie als wichtigstes Fazit, da VIVA nach nur knapp zwei Jahren bereits erfolgreich unterwegs ist? Das ist eine schwierige Frage. Schliesslich ist es nicht wichtig, was ich als Fazit ziehe, sondern jene Menschen, die VIVA betreuen darf. (Überlegt lange) Sagen wir es so: Das grösste Kompliment, das unsere Betreuerinnen zu hören bekommen, ist die Aussage vieler Leute, bei denen immer die gleiche Betreuerin vorbeischaut, «dass sie irgendwie zur Familie gehört.» Ich denke, dass man unseren Betreuerinnen kein grösseres Kompliment machen kann.

VIVA Betreuungsdienst AG Thunstrasse 10, 3005 Bern Telefon E-Mail

+41 31 352 29 29 kontakt@viva-betreuung.ch

www.viva-betreuung.ch

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Ihr Partner für unabhängige Beratung und fundiertes Fachwissen rund um Ihre Mobilität Der TCS – wer kennt ihn nicht, den verlässlichen Helfer auf unseren Strassen? Oder den kompetenten Produktetester von Fahrzeugen und Zubehör. Und der Touring Club Schweiz bietet noch weitere Dienstleistungen rund um das Thema Mobilität. Haben Sie gewusst, dass die Sektion Bern des TCS für ihre Mitglieder auch amtliche Fahrzeugprüfungen (MFK) anbietet? Die amtliche Fahrzeugprüfung durchführen lassen und dabei erst noch Geld sparen … wie geht das? Mitglieder der TCS Sektion Bern wissen, wie es funktioniert. In ihren Technischen Zentren in Ittigen und ThunAllmendingen sowie auf den Prüfbahnen in Langnau und Langenthal werden Motorfahrzeugkontrollen durchgeführt. Gegenüber der normalen MFK sparen TCS-Mitglieder 30 Franken, denn sie zahlen nur die Hälfte der kantonalen Prüfgebühr. Gut zu wissen Ausserdem führen die TCS-Experten weitere Tests durch und bieten neutrale Beratung, unabhängig von Fahrzeugherstellern und Garagen. Diese Dienstleistungen stehen auch Nicht-Mitgliedern offen. Und in den Kontaktstellen Bern und Thun-Allmendingen bietet die TCS Sektion Bern zudem Beratung und Produkte rund um die Mobilität an; von der Warnweste über die deutsche Schadstoffplakette bis zur TCS-Mitgliedschaft. Seit 2017 können TCS-Mitglieder auch dann ihre Autos und Motorräder beim TCS prüfen, wenn das offizielle Aufgebot des Kantons bereits vorliegt. Man kann also getrost warten, bis dieses mit der Post reinflattert und dann einen Termin beim TCS buchen. Ganz neu können die Mitglieder ihren Termin auch direkt im Online-Kalender reservieren. 140 1

Die TCS Sektion Bern heisst Sie für die MFK willkommen im TZ Ittigen und Thun-Allmendingen (Bild)

Weitere Tipps Müssen ältere Fahrzeuge prüfbereit gestellt werden, lassen sich die Kosten manchmal schwer abschätzen. Hier lohnt sich ein MFK-Vortest, um ein böses Erwachen zu vermeiden. Anhand der TCS-Checkliste zum Testresultat kann beim Garagier eine Offerte eingeholt werden, um Kosten und Fahrzeugwert gegeneinander abzuwägen.

Experten Zeit für eine umfassende Beratung und für individuelle Fragen. Das Dienstleistungsangebot des TCS umfasst auch Verkehrssicherheitskurse und Informationsveranstaltungen rund um das Thema Mobilität. Generell gilt: Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie den TCSExperten Ihres Vertrauens.

Eine Dienstleistung, die ebenfalls sehr geschätzt wird, sind die Occasions-Tests. Sie empfehlen sich VOR einem Fahrzeugkauf, um unliebsame Überraschungen – Stichwort Unfallfahrzeuge – zu vermeiden. Denn solche Fälle führen oft zu langwierigem juristischem Hickhack. Wer sich also seiner Sache nicht sicher ist beim Autokauf, kann sich viel Ärger ersparen, indem er sich von neutraler Stelle beraten lässt. Früherkennung zahlt sich in jedem Fall aus. Darfs es Bitzeli meh sii? Wer es ganz genau wissen will, kann eine Volldiagnose buchen, die beispielsweise bei einem Garantieablauf Auskunft zum Zustand des Fahrzeugs gibt. Auch Tests nach Absprache sind möglich. Die TCS-Experten verfügen über umfangreiche, markenunabhängige Erfahrung und bilden sich laufend weiter. Im Vordergrund steht immer das Mitglied respektive der Kunde. Entsprechend nehmen sich die

Touring Club Schweiz Sektion Bern Thunstrasse 61, 3000 Bern 6 Telefon E-Mail

+41 31 356 34 54 sektionbe@tcs.ch

www.sektionbe.tcs.ch


Die 100-jährige Erfolgsstory rund um das grüne Fass … … begann 1917 mit der Gründung der Firma REX, die sich auf die Fabrikation und den Vertrieb von Leder- und Bodenpflegeprodukten spezialisierte. Mit viel Geschick und kluger Strategie steuerten die Inhaber, darunter Mitbegründer Arnold Bucher, ihren Betrieb auf Erfolgskurs und erweiterten 1947 das Sortiment um Motorenöle. Dieser Meilenstein in der Unternehmensgeschichte führte dazu, dass aus REX MOTOREX wurde. MOTOREX jetzt Heute besitzt die Firma das grösste Tanklager in der Schweiz, mit einer Kapazität von acht Millionen Liter Öl. MOTOREX entwickelt und produziert als grösstes unabhängiges Frischöl-Veredlungsunternehmen der Schweiz innovative Schmierstoffe und chemisch-technische Produkte. Als weltweit tätiger Familienbetrieb mit Niederlassungen in Deutschland, Österreich, Frank reich, Schweden und Polen agiert MOTOREX in den verschiedensten Geschäftsfeldern, von Landwirtschaft über Bauindustrie, öffentlichem Verkehr, Bergund Seilbahn bis hin zum Motorsport. MOTOREX morgen MOTOREX-Produkte werden fortlaufend weiterentwickelt und auf spezielle Bedürfnisse – auch die von Kleinstkunden – zugeschnitten. Die herausragende Qualität der Produkte, eine umfassende Serviceleistung, insbesondere die Besetzung von Knowhow-intensiven Marktnischen wie etwa die Oldtimer- und Klassik-Szene sind, zusammen mit der kundenfreundlichen Preispolitik, verantwortlich für den Erfolg der Marke in einem international sehr stark umkämpften Markt. «Dank unserer Unabhängigkeit sind wir in der glücklichen Lage, den Elefanten

1947

2017

Jeder vierte Motor in der Schweiz, sei es zu Land, zu Wasser oder in der Luft, wird mit einem Motorenöl «Made in Langenthal» geschmiert.

durch die Beine tanzen zu können», so das geläufige Bonmot der Gründer familie Regenass-Bucher. MOTOREX-Qualität Als grösster Schmierstoffhersteller in der Schweiz beschäftigt MOTOREX über 350 hochqualifizierte Mitarbeitende und vertreibt seine Produkte in über 80 Ländern. Dank gezielter Forschung, enormer Innovationskraft und dem sprichwörtlichen Hang zu schweizerischer Perfektion konnte der weltweite Erfolg der Marke erreicht, ausgebaut und gefestigt werden. Das Unternehmen verfügt über verschiedene ISO-Zertifi zierungen und pfl egt eine konsequente Qualitäts sicherung über sämtliche Prozessstufen hinweg, immer mit den Bedürfnissen der Kundschaft im zentralen Fokus. MOTOREX Langenthal Edi Fischer, Geschäftsführer: «Wir legen grössten Wert auf einen zuvorkommenden, sich laufend verbessernden Kundenservice und haben den stetigen Anspruch auf Qualitätsführerschaft. Dieses Prinzip wider-

spiegelt sich auch im kürzlich von Grund auf erneuerten Labor in Langenthal. Aktuell erweitern wir unsere Zentrale um neue Produktions- und Verwaltungsgebäude. Mit Qualitätsprodukten ‹Swiss Made› in Langenthal und dank attraktiven Dienstleistungen ist MOTOREX bereit für die Zukunft und bürgt mit dem grünen Fass als Gütezeichen, wie schon immer, für erstklassige Qualität und kompetenten Service».

Bucher AG Langenthal MOTOREX-Schmiertechnik Postfach, 4901 Langenthal Telefon E-Mail

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by Christian Gerber


inmot!on Text und Interview: Maximilian Marti Für Besucher und Einheimische hat die Vielfalt der Stadt-Berner Unterwelt Magnetwirkung. Hier findet man interessante Boutiquen, lauschige Cafés, Antiquitätenläden, trendige Clubs, Kleintheater und Weltmeister. Erst wenn sich die Läden über den steilen Treppen öffnen, offenbart sich diese geheimnisvolle Welt unter den Lauben und wer hinabsteigt, trifft oft auf Unerwartetes und wird reich belohnt. So auch ich, als ich, zusammen mit anderen Neugierigen, im Keller des Kulturhauses visà-vis auf den Beginn einer einzigartigen Show wartete. Eine Show so einzigartig, dass sie den beiden Künstlern Ivo Studer und Jan Schmutz bisher drei Europameister- und zwei Weltmeistertitel einbrachte. Wen wundert’s? Die beiden Yo-Yo-Virtuosen legen eine Show auf die Bretter, der das Berner Auge kaum Folgen kann. Absolut synchron lassen sie ihre Geräte hin und her sausen, lassen sie hochwirbeln, überlisten irgendwie das Gesetz der Schwerkraft, um sie gleich wieder aufzufangen als würden sie an der Schnur kleben. Raffiniert inszenierte UV-Licht- und Feuerelemente geben dem Ganzen zusätzlich einen irrealen Touch. Als sich das Publikum nach dem wirbelnden Finale wieder etwas beruhigt hatte, kam ich mit Ivo Studer ins Gespräch und fragte: Warum habt Ihr als Arbeitsgerät das YoYo gewählt, eher als Spielzeug bekannt? Bereits die Dreissigerjahre erlebten einen weltweiten Yo-Yo Boom, seit damals sind Freilauf-Yo-Yos bekannt. Ein solcher Boom grassierte wieder Ende der Neunzigerjahre, in noch viel grösserem Ausmass, alle spielten Yo-Yo. iPhones und all die elektronischen Gadgets, mit denen sich die Jugend jetzt die Zeit vertreibt, gab es noch nicht, also spielten auch wir Yo-Yo. Diese wurden weiter entwickelt, es gab Videos und Lehrbücher, was die Sache langsam interessant machte. Vereine wurden gegründet, Trainingslager abgehalten und erste Wettkämpfe, an denen wir teilnahmen. Wir fanden, dass das Yo-Yo ein würdiges Arbeitsgerät ist, klein, leicht zu transportieren und obendrein kann überall damit geübt werden. Wir begannen, eine Show einzustudieren und standen 2000 für

das Warenhaus Loeb zum ersten Mal auf der Bühne, der erste Schritt auf dem Weg hierher.

den Feinschliff der Show, was sich schliesslich bezahlt machte.

Wie kam es später zu eurem Auftritt bei Dieter Bohlen? Nach unserem Durchlauf in der ersten Staffel der Schweizer Talente wurden wir angefragt. Das passte uns, nachdem das Konzept geändert wurde und nun die Arbeit der Künstler im Vordergrund stand, nicht irgendeine dramatische Hintergrundstory aus deren Leben. Wir gingen ohne grosse Erwartungen hin und wollten einfach eine gute Show zeigen, deshalb waren wir total überrascht, als Dieter uns persönlich zu unserem Auftritt gratulierte.

Es gibt fünf definierte Spielarten. Welche bevorzugt Ihr? Unsere Hauptart ist das double A, gespielt mit zwei Händen mit Schwerpunkt Wurftricks. Natürlich spielen wir auch das einhändig gespielte, klassische single A und Offstring, wobei das Yo-Yo nicht mehr an der Schnur befestigt ist und im Wurf frei hin- und her gespielt wird wie ein Diabolo.

Habt Ihr einen Regisseur oder übt Ihr vor dem Spiegel? Wir entwickeln unsere Shows selber, proben vor dem Spiegel und studieren sie ein. In unserem Umfeld haben wir verschiedene Leute aus dem künstlerischen Bereich, die sich unsere Sache anschauen und kommentieren. Dazu gehört auch meine Mama, die früher Balletttänzerin war und somit von Choreografie etwas versteht. Als wir uns 2012 für die Weltmeisterschaft vorbereiteten, fuhren wir zu einem Regisseur nach Deutschland für

Welches war Euer bisher wichtigster Auftritt? Das war schon der erste Weltmeistertitel. Als wir anfingen, schauten wir uns Videos der Stars an, ohne auch nur daran zu denken, in dieser Liga jemals mitreden zu können, geschweige denn zehn Jahre später diesen Titel zu holen. www.inmotion.ch

Das Duo inmot!on sowie Ivo Studer als Solo-Künstler sind über die Website www.inmotion.ch buchbar.

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KUNA und die Holzbildhauerei Diese Erfolgsgeschichte begann 2012, als das KUNATeam beschloss, das traditionell stattfindende Holzbildhauer Symposium auf eine neue, belebende Plattform zu heben. Seither versammelt sich jedes Jahr anfang Juli auf dem Chohlplatz in Brienz eine Gruppe ausgewiesener Künstler und Künstlerinnen aus dem In- und Ausland. Während vier Tagen zeigen sie, wie sie aus einem Stück Holz ein Kunstwerk machen.

KUNA (Kunst Nacht) heisst der Verein, dessen elf junge, engagierte Mitglieder sich zum Ziel gesetzt haben, Kunst und Kultur in der Region Brienz zu fördern. 2007 organisierte Hampi Schild in der Tramhalle in Meiringen die erste Kunstnacht quasi im Alleingang und mit grossem Erfolg. Dieser erforderte ein grösseres OK. Markus Flück, Bruno Michel, Peter Rüegsesgger und Alexandra Otter stiegen zu und aus Platzgründen wurde die Kunstnacht ins Depot der Brienz Rothorn Bahn verlegt. Inzwischen sind neue Projekte dazu gekommen, unter anderem die Organisation des Holzbildhauer Symposiums, als neues, lebendiges Wahrzeichen für Brienz. 1

Warum entstand dieses Symposium? Markus Flück, Präsident Verein KUNA und Leiter der Schule für Holzbildhauerei Brienz: Mit der Entwicklung des Tourismus im 19. Jahrhundert wurde Brienz zum Synonym für traditionelle Schnitzkunst. Kaum ein Besucher ging damals weg ohne einen Bären, einen Bernhardiner, ein Chueli oder sonst ein Schnitzwerk im Gepäck. Dieses Geschäft hat sich in letzter Zeit rückläufig entwickelt und es wurde Zeit, das alte Image zu entstauben. Mit der neuen Aufgleisung des Holzbildhauer Symposiums machten wir den Weg frei weg vom Chueli hin zur kreativen, kontemporären Kunst auf internationalem Niveau. Wer hat Zugang zum Symposium? Personen mit ausgewiesener Erfahrung in der Holzbildhauerei. Weil dies ein Symposium ist und kein Wettkampf, erhalten die Künstler keine thematische Vorgabe. So steht der Kreativität nichts im Weg und genau das ist das Umfeld, das wir den Akteuren bieten wollen. Wir haben über 70 Anfragen und daraus 57 konkrete Bewerbungen aus der ganzen Welt erhalten. Was erwartet die Teilnehmenden? Ein Stück Lärchenstamm, das sie am Dienstag, 3. Juli 2018, zur Bearbeitung erhalten. Wundervolle, unterhaltsame Tage in Brienz, in Gesellschaft mit Gleichgesinnten, ein aufgestelltes Publikum in Festlaune und eine gut funktionierende Organisation. Und natürlich ein Stück Arbeit. An den ersten zwei Tagen stehen noch einige Benzin-Kettensägen

zur Verfügung fürs Grobe, dann sind aufgrund der Lärmemission nur noch vereinzelt Elektro-Kettensägen und Handwerkzeug zugelassen. Was sind die Highlights für das Publikum dieses Jahr? Wie schon immer die vielleicht einmalige Gelegenheit, Kunstschaffenden, die zum Teil weit hergereist sind, um teilzunehmen, bei ihrer Arbeit über die Schulter zu gucken und zu sehen, was es überhaupt braucht, um einem Stück Holz Leben einzuhauchen. Im Gegensatz zum Plastiker kann der Skulpteur keine Fehler korrigieren. Ein falscher Schlag genügt oft, um das erhoffte Resultat nicht erreichen zu können. Zum Ausgleich dieses Spannungsfeldes steht ein frei zugängliches Rahmenprogramm bereit, das kulinarisch und unterhaltend keine Wünsche offen lässt.

www.symposium-brienz.ch www.markusflueck.com www.kunstnacht.ch www.brienz-tourismus.ch www.holzbildhauerei.ch

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Bei Möbel Brügger liegen Sie nicht nur bequem, Sie wohnen auch richtig. Dass Möbel Brügger in Spiez ein ungewöhnliches Möbelhaus sein muss, beweist allein der Umstand, dass Therese Brügger im vergangenen Jahr als Referentin zu einer Podiumsdiskussion bei der Jahresversammlung der «Gesellschaft fortschrittlicher Möbelhandelsunternehmen» in Berlin eingeladen wurde. Therese Brügger und fünf weitere Repräsentanten aus Deutschland wurden deshalb zum Thema «Quo vadis Möbelhandel?» ausgewählt, weil ihre Unternehmen sich in einem immer härter umkämpften Markt mit besonders zukunfts- und kundenorientierten Konzepten auszeichnen. Wir haben uns kurz mit Marcel Brügger unterhalten, der zusammen mit seinen Eltern die Möbel Brügger AG führt. Marcel Brügger, gleich mit der Türe ins Möbelhaus: Wieso sollte jemand zu Ihnen kommen? (Lacht spontan) Da kann ich mich kurz fassen. Abgesehen davon, dass wir ein Familienunternehmen sind, mit einer Geschäftspolitik, die sich stark von anonymen Unternehmen unterscheidet: Schauen Sie sich um – und nicht nur hier im Erdgeschoss, sondern auch im Obergeschoss! Auf 2 000 m2 Ausstellungsfläche bieten wir Ihnen eine grosse Auswahl an Wohnmöbeln.

Marcel, Martin und Therese Brügger

Das tun andere Anbieter auch… Stimmt. Wenn auch nicht im Rahmen von Möbel Brügger. Was heisst das konkret? Wir richten uns konsequent auf die Bedürfnisse unserer Kundschaft aus, bieten keine Möbel an, die eher in den Bereich «Schickimicki» gehören, nur weil es im Moment vielleicht «in» ist. Die meisten unserer Tische zum Beispiel sind mit Platten aus hochwertigem Holz hergestellt. Bodenständig. Aus Schweizer Holz? Ja, wenn immer möglich, beziehen wir Möbel aus Schweizer Produktion. Die Matratzen, die Sie bei Möbel Brügger finden, stammen zum Beispiel ausschliesslich aus Schweizer Herstellung. Sie produzieren nicht selber, nicht wahr? Nein, unsere Kernkompetenz liegt im Verkauf von Wohnmöbeln ab einer mittleren Preislage, nicht in der Produktion. Wir beschränken uns ausschliesslich auf den Wohn- und Schlafbereich, bieten auch keine Küchen an. Wir kennen unsere Stärken, spielen sie auch aus. Auch mit dem gesamten Angebot von Stressless und Team 7? Ja, es sind zwei starke Marken, sie passen zu uns. Näheres dazu auf unserer Website. Aber am besten, Sie kommen gleich bei uns in Spiez vorbei.

Möbel Brügger AG Thunstrasse 23, 3700 Spiez Telefon E-Mail

+41 33 654 13 64 info@moebel-bruegger.ch

www.moebel-bruegger.ch

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50 Jahre Geschichte prägen die Welten… Welten Metallbau in Gstaad feiert 2018 das 50-jährige Firmenjubiläum. 1968 wurde also das Fundament zum Unternehmen gelegt, das noch heute die Grundlage zum Erfolg ist, nicht zuletzt deshalb, weil das unentbehrliche Know-how für professionelle Arbeiten direkt innerhalb der Familie weitergegeben wurde. «Nein», lacht Philipp Welten, «ich fühle mich nun überhaupt nicht als stiller Verwalter unserer Firma, denn das wäre der Anfang vom Ende der Geschichte.» Will heissen: Innerhalb der Branche gilt Welten Metallbau als Trendsetterin, mit immer neuen Ideen und (umsetzbaren) Konzepten, welche die Kundschaft nicht bloss überraschen, sondern auch … zufriedenstellen. Und einzig darauf kommt es an. Mit dem Töffl i unterwegs… 1968 gründete Johann E. Welten, den wir auf einer Archivaufnahme sehen, die Schmiede in Gstaad, spezialisiert auf Kunstschmiedearbeiten für Fenstergitter, Geländer oder Lampen. Nota bene: Die kleinen Kunstwerke wurden damals noch mit Töffli und Anhänger ausgeliefert. Das Besondere bei Grossvater Welten: Er hatte ein aussergewöhnlich sensibles Gehör, das ihm ermöglichte, kaputte Glocken – vorallem für Kühe – so zu reparieren, dass sie zum ursprünglichen Ton zurückfanden. 1984 übernahm Bendicht – also der Vater von Philipp – die Firma und erweiterte die bisherigen Räumlichkeiten. Er baute das Geschäftsmodell aus und erweiterte es um Metall- und Stahlbau. Erstmals in der Firmengeschichte gab es Handzeichnungen von Konstruktionen auf dem Reissbrett. 2004 hielt der Computer mit CAD-Illustrationen Einzug, sodass der Kundschaft seither die Wünsche visualisiert werden können. Wenige Jahre später dehnte man die 1

Grossvater, Vater und Sohn Welten

Berufstätigkeit auf Aluminium und Glas aus, zusätzlich wurde eine neue Lagerhalle und Werkstatt realisiert. Nicht das Rad neu erfunden, aber… 2013 reichte man den Stab der Welten Metallbau AG an Enkel und Sohn Philipp, der später die Firma auch übernehmen konnte und sie seither mit anhaltendem Erfolg und «frischem Wind» weiterführt. Insgesamt wurden seit 1985 zehn Jugendliche zum Metallbauer EFZ ausgebildet. Aus dem ursprünglichen Einmannbetrieb wuchs man zum KMU mit zehn Mitarbeitenden. Zukunft bedeutet auch Herkunft, das gilt auch für die Welten Metallbau AG im schönen Gstaad. Will heissen: Um die Wünsche der heutigen Kundschaft erfüllen zu können, muss Philipp Welten mit seinem Team mitunter ganz schön in einer alten Truhe wühlen, und das nicht bloss symbolisch… Wie «knackt» man zum Beispiel ein uraltes Schlosssystem, zu dem die Schlüssel verloren wurden, ohne das Schloss zu beschädigen? Mit modernsten Werkzeugen ist das oftmals nicht möglich, da ist Know-how gefragt. Oder: Wie verkleidet man völlig unauffällig den aufwändigen Antrieb zur Bedienung eines Arealtors? Auch Wasserschutztore bei Einstellhallenrampen gehören zur Kernkompetenz des Unternehmens sowie Brandschutz. Wir realisieren Ihren Wunsch Nach 08/15-Einheitsware sucht man an der Lauenenstrasse 45 in Ober-Gstaad vergeblich.

An der richtigen Adresse sind hingegen Haus- oder Wohnungsbesitzer, die individuelle Treppen, Geländer, Tische, Tore oder Kunstschmiedearbeiten aus Stahl, Chromnickel-Stahl, Aluminium, Messing oder anderen Metallen suchen.

Das Team der Welten Metallbau AG

+41 (0) 33 744 14 68

welten-metallbau.ch

Welten Metallbau AG Lauenenstrasse 45, 3780 Gstaad Telefon E-Mail

+41 33 744 14 68 info@welten-metallbau.ch

www.welten-metallbau.ch

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Beschriftung für Ihre Markenbotschafter Marke, Farbe und Schrift sind die Schlüsselelemente für das Erscheinungsbild einer Firma. Mit effektvollen Beschriftungen sorgt die Krenger Werbetechnik GmbH aus Steffisburg dafür, dass diese zum Imageträger auf Fassaden, Autos oder Textilien werden. Immer wieder sticht das Unternehmen mit Innovationen hervor. Aktuell mit 3D-Objekten. Mal mit, mal ohne Bling-Bling. Kaum ein Unternehmen kommt ohne Werbung aus. Daher stehen Unternehmer von gross bis klein regelmässig vor der Frage, die auch Henry Ford nicht schlüssig beantworten konnte: 50 Prozent bei der Werbung sind rausgeworfen, aber welche? Wo sich der Werbefranken immer zu 100 Prozent rentiert, ist bei der Gesamt- oder Teilbeschriftung der physischen Unternehmenskörper. Die Kosten halten sich durch den einmaligen Aufwand in Grenzen und lohnen sich jahrelang. Fassadenbeschriftungen verschönern zudem die Fläche, Schaufensterbeschriftungen sind ein «Must», Baureklamen dienen der Passanteninformation und Beschilderungssysteme oder Raumbeschriftungen leiten Menschen von A nach B. Alle beschrifteten Elemente werden so zu Markenbotschaftern, welche die Werte und das Corporate Design zu den Kunden tragen.

Ein Buchstabe aus Holz? Nein – Styropor kann mehr als man denkt.

Sichtschutzfolien – gegen unerwünschte Blicke

Effektvolle Strassenwerbung Fahrzeuge gehören zu den wandelbarsten Werbeträgern überhaupt. Mit ihrer Präsenz auf der Strasse wird das Logo, der Slogan oder die Werbebotschaft weiträumig transportiert. Ein beschriftetes Fahrzeug bekräftigt zudem den Eindruck von Kompetenz, wenn Bild und Text farbbrillant harmonieren und professionell aufgeklebt sind.

Fahrzeugbeschriftungen mit Bild und Text für Privatpersonen oder Firmen mit grossen Flotten. Carwrapping – in Matt oder Glanz verleiht die Folie dem Wagen ein neues Gesicht.

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Einmal Auto in Folie bitte Trendsetter verlangen heutzutage nach «Car Wrapping». Dabei wird das ganze Auto mit einer mehrere Jahre haltbaren, wetterund waschanlagenfesten Folie beklebt – das heisst, aus einem nebelgrauen Auto kann ein pinkfarbener Blickfang werden. Und dies zu einem Drittel günstiger, als wenn das Auto umgespritzt worden wäre. Öfters schon war dies die Lösung anstelle des Kaufs eines neuen Autos, was sogar schon Ehen vor der Krise gerettet hat. Wie Bertrand Piccard All das gibt es bei der Krenger Werbetechnik GmbH. Die versteht sich auf ihre Kunden, wie die Referenzen beweisen. KMU und Grossunternehmen lassen seit 35 Jahren Gesamtbeschriftungen, Serienfertigungen wie auch Kleinstauflagen durch das Steffisburger Familienunternehmen herstellen. Mit ein Grund dafür ist auch, dass die bis 2016 unter dem Namen Krenger Schriften bekannten Werbetechniker immer wieder wie


Fassaden- und Schaufensterbeschriftungen im Innen- und Aussenbereich

ein Bertrand Piccard mit Pionierleistungen aus der Masse herausstechen. Ihre aktuellste Neuheit: 3D-Schriften und Objekte aus Styropor. Dafür werden Firmenlogos oder Figuren mit einem Hightech-Spezialgerät ausgefräst. Der dreidimensionale Effekt ist aufsehenerregend und kann mit einer LED-Beleuchtung zusätzlich intensiviert werden. Wetterresistent eingefärbt und aufgrund des geringen Gewichts überall montierbar, bekommen die Kunden einen Werbeträger, den sie sonst in der Region vergeblich suchen. Elio Krenger: die zweite Generation 2016 hat der heute 24-jährige Elio Krenger den elterlichen Betrieb übernommen. Der Schritt war naheliegend, denn schon als Dreikäsehoch arbeitete er als Wochenplatzbub im Atelier mit. Als Jugendlicher absolvierte er die vierjährige Lehre zum Gestalter

Werbetechnik EFZ. Mit der Geschäftsübergabe kam nun auch die Namensänderung. Aus Krenger Schriften wurde die Krenger Werbetechnik GmbH. Mutter Gabi arbeitet nach wie vor im Betrieb mit; Vater Martin hat sich aus dem Tagesgeschäft zurückgezogen. Er steht Elio aber stets mit Rat und Tat zur Seite. Was Elio an der Werbetechnik fasziniert ist die Vielfalt an Materialien. Mal Holz, mal Metall, mal etwas Extravagantes. Auch die verschiedenen Arbeitsorte – vom kleinsten Ladenwinkel bis zur himmelweiten Fassadenkonstruktion – bringen ihn weg von eintöniger Routine. Krenger Werbetechnik stellt alle Produkte in den eigenen Werkstätten her und arbeitet im Weiteren mit erprobten Lieferanten. Der Dienst an den Kunden ist für Elio Krenger ein Grundsatz. Erst wenn diese ihn mit einem «Das gseht aber cool us!» anstrahlen, ist für ihn ein Auftrag erledigt.

Werbetechnik auf einen Blick: •

Fahrzeuge beschriften

«Car Wrapping»

Kleber aller Formate und Art

Textildruck

Fassadenbeschriftung

Glas, Metall, Holz lasern

Blachen und Bautafeln beschriften

Plakate und Poster

verschiedene Formate laminieren

Leuchtschriften

3D-Schriften und 3D-Objekte

Pylonen und Leitsysteme

Banner und Transparente

Sonderwünsche auf Anfrage

Krenger Werbetechnik GmbH Bernstrasse 133, 3613 Steffisburg Telefon Fax E-Mail

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Öffnungszeiten: Mo – Do 7.30 – 12 Uhr 13.30 – 17 Uhr Freitag

Weiterbildung, mit den Besten der Welt – Piotr Cinski (CarWrapping-Weltmeister) und Elio Krenger

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«Wir», das ist das gesamte Team von Oesch Innenausbau. Dazu zählen aktuell, neben dem Geschäftsführer Urs Schmid, 28 Mitarbeiter: Projektleiter, Zeichner, Monteure, Möbelschreiner, Maschinisten, CNC-Fertigung sowie Oberflächenspezialisten. Eine unserer Investitionen in die Zukunft sind unsere momentan sieben Lernenden. • Exklusive Wertarbeit produziert in der eigenen Produktion in Steffisburg • Swiss Made Label (Schweizerische Qualitätsprodukte und Dienstleistungen) • Zertifiziert nach ISO 9001 (zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem) Was wir bieten: Beratung – Planung – Produktion und Montage. Oesch Innenausbau bietet Ihnen sowohl kompetente Beratung als auch eine kreative, ökologisch sinnvolle Planung. Echte Handwerks-Qualität, die blosse Schreinerarbeit übersteigt, entweder nach unseren Vorstellungen oder als massgeschneiderte Planung

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nach Kundenwunsch, variantenreich durch auftragsbezogene flexible Fertigung. Eine neue Küche bedeutet ein Stück Lebensqualität. Unser Beitrag dazu ist ein Lebensraum, der ganz an Ihre Vorstellungen und Wünsche angepasst wird. Da wir die Küchen – in ‹Schweizer Wertarbeit› – selbst fertigen, besitzen wir die Flexibilität, ganz individuelle Details umzusetzen. Nach der Planung mit einem 3D-Zeichnungsprogramm können wir Ihnen bereits vorab die fotorealistischen Entwürfe präsentieren. Wir haben die Rezepte für massgeschneiderte Küchen. Die einzelnen Zutaten wählen wir mit einem Blick für das Ganze und legen dabei in die Beratung eine Prise mehr Leidenschaft. Das Resultat: Küchen mit viel Geschmack und einer Extraportion Persönlichkeit, mit einer harmonischen Einbindung in ein umfassendes Wohnkonzept. Die Details sind es, die uns antreiben, mehr aus einem Auftrag zu machen, als ihn einfach abzuwickeln – ihnen schenken wir in unserer täglichen Arbeit grösste Bedeutung. Wir sind in den Bereichen Küchen, Bäder, Wohnen, Büros, Praxen und Gastro tätig. Wir bedienen Kunden direkt, arbeiten ebenso mit Architekten zusammen. Weitere Informationen finden Sie unter www.oesch.ch.

Darauf können Sie sich verlassen: • kompetente und individuelle Beratung • hoher persönlicher Einsatz für jeden Kunden • ein abgerundetes Servicepaket von der Planung bis zum Unterhalt – alles aus einer kompetenten Hand • fachgerechte und bedürfnisorientierte Produkte, die Sie überzeugen werden • die Einhaltung der vereinbarten Termine • Mitarbeiter mit tiefgehendem Knowhow durch gezielte Aus- und Weiterbildungen • individuelle und auf Kundenbedürfnisse zugeschnittene Gestaltung, Planung und flexible Fertigung • qualitativ hochstehende Oberflächenbehandlungen mit einem hohen Mass an Ästhetik • Gestaltungskultur in Raum und Form Oesch Innenausbau AG Astrastrasse 23, 3612 Steffisburg Telefon E-Mail

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Aus dem Saanenland. Für das Saanenland. Es ist ein bemerkenswerter Satz im Leitbild von Alterswohnen STS AG: «Wir sehen und als lernende Organisation und entwickeln uns stetig weiter.» Mit anderen Worten: Nichts ist im «Maison Claudine Pereira» in Saanen in Stein gemeisselt, ausser dass die Bewohnerinnen und Bewohner hier jederzeit eine professionelle Pflege und Betreuung erwarten können. Die erste Begegnung ist geradezu symbolisch für das, was hier in Saanen zu sehen und zu spüren ist: Ein alter, hagerer Mann mit schwarzer Zipfelmütze, mit von Hosenträgern gehaltenen Hosen, mit knorrigen Gesichtszügen und mit Händen, die ein Leben erzählen können, lässt erahnen, dass er nie Prokurist bei einer Grossbank war. An einem anderen Tisch sitzen drei Frauen und ein Mann zusammen. Sie jassen. «Ig tue nid gärn schrybe», sagt er, worauf sein Vis-à-vis die Schiefertafel und die Kreide resolut zu sich nimmt. Stöck, Wys, Stich.

zurück ins Saanenland.» Regionalität ist im Alltag des «Maison Claudine Pereira» – benannt nach einer Mäzenin, die, eigentlich aus dem Ausland stammend, viel für die Gemeinde Saanen getan hat, unter anderem mit einer bedeutenden Spende zum Bau des Heims – ist aber mehr als nur das. «Wir sind hier verwurzelt, kaufen auch, wenn immer möglich, regionale Lebensmittel ein. Das Gleiche gilt für Dienstleistungen, die wir in Anspruch nehmen.»

Im Restaurant wird am Nachmittag regelmässig auch ein «Jass klopfet».

Es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Lebens lebenswert machen. Guy de Maupassant Die «Maison Claudine Pereira» bietet 20 Alterswohnungen mit Dienstleistungen, 7 Plätze im betreuten Wohnen und 42 Pflegeheimplätze in drei verschiedenen Abteilungen, eine davon für Menschen mit Demenz.

Menschen erleben Kinder, die erst einige Jahre im Leben sind. «Wir haben regelmässig gemeinsame Anlässe, zudem sind die Kinder nicht bloss während der Pausen allgegenwärtig. Diese Art der Begegnungen zwischen Jung und Alt ist fantastisch, für beide Generationen.» Fast ist man geneigt, es in Neudeutsch zu sagen: Eine eigentliche Win-win-Situation.

Regionalität im Alltag André Streit, Geschäftsführer der Alterswohnen STS AG, betont die Regionalität dieses Pflege- und Wohnheims: «Nicht selten kommen alte Menschen zu uns zurück in die Region, wo sie ihre Jugend verbracht haben,

Kita bringt Junge und Alte zusammen Die ganze Anlage wirkt sehr gepflegt, nicht zuletzt deshalb, weil erst vier Jahre in Betrieb. Das wirklich Besondere: Hier findet sich auch eine Kita, vom Chinderhuus Ebnit Gstaad betrieben. Mit anderen Worten: Die älteren

«Das Fundament für diesen lebenswerten Abschnitt bilden», so André Streit, «die engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, von denen viele selber aus dem Saanenland kommen. Womit sich der Kreis der Regionalität endgültig geschlossen hätte.»

André Streit, Geschäftsführer der Alterswohnen

Alterswohnen STS AG Die Alterswohnen STS AG ist ein Zusammenschluss von Kompetenzzentren für Wohnen, Pfl ege und Betreuung von betagten und/oder pfl egebedürftigen Menschen. Die Standorte befi nden sich in Steffi sburg, Zweisimmen und Saanen. Seit sechs Jahren führt die Institution zudem im Rahmen eines Mandates das Altersheim Sunnebühl in Lauenen. Es handelt sich um ein familiäres Alters- und Pflegeheim mit 18 Plätzen.

STS AG

Alterswohnen Maison Claudine Pereira Spitalstrasse 3, 3792 Saanen Telefon E-Mail

+41 33 748 03 03 mcp@alterswohnenag.ch

www.alterswohnenag.ch

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Wo Wünsche realisiert und Hoffnungen erfüllt werden Wer auf der Strecke zwischen Münsingen und Wichtrach unterwegs ist, dem fällt die Spenglerei Hess + Kunz auf der rechten Seite vor dem Dorfeingang auf. Was einen zweiten Augenschein erfordert, das ist das Know-how, das sich hinter den Wänden versteckt. Überraschungen sind dabei nicht ganz ausgeschlossen.

Eine hoffnungsloser Fall? Nicht bei Hess + Kunz…

«Im Mai 2018 feiern wir unser Zwanzigjähriges», sagt Thomas Kunz – und beim Rückblick ist der Stolz auf das Erreichte unüberhörbar. Dabei geht es jedoch nicht bloss um jene Arbeiten, welche das Unternehmen in der Vergangenheit auch für weit über unsere Landesgrenzen hinaus bekannte Leute ausführen durfte, sondern um den ganz «gewöhnlichen» Alltag, wo fünf Mitarbeitende und seit 2018 ein Lernender im Bereich Lackiererei Kundenwünsche umsetzen, insbesondere auch für Oldtimer, die an Kratzspuren, Rost oder anderen Beschädigungen leiden. 40 Jahre Know-how Thomas Kunz schmunzelt: «Logisch, in vielen Fällen kommen die Kundinnen und Kunden zu uns, weil sie einen ‹Tütsch› an ihrem Wagen erwischt haben.» Weil kein Grossunternehmen, können die Spezialisten von Hess + Kunz individuell auf Terminwünsche eingehen. Eine weitere Trumpfkarte dürfen die Spezialisten deshalb ausspielen, weil Thomas Kunz eine 40-jährige Erfahrung im Lack- und Karosseriebereich aufweist. Will heissen: Auch wenn sich den in dieser Branche die zu verwenden Materialien im Laufe der Jahrzehnte verändert und verbessert haben, in dieser Werkstatt weiss man, wie ältere Autos und Motorräder zu behandeln

sind. Dass mehrere Garagen aus der Region auf die professionelle Arbeitsweise von Hess + Kunz und ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis zurückgreifen, sagt mehr aus als viele Worte. «Wir haben auch, wenn ich dem so sagen darf, viele Stammgäste, die dann und wann bei uns vorbeischauen, wenn sie eine Beule oder einen Kratzer an ihren Fahrzeugen oder Felgen zu beheben haben», so Daniel Hess. Unglaublich, aber wahr Schauen Sie sich die beiden Fotos eines VW Golf Cabrio an, Baujahr 1987. Logische Frage: Kann man diesen Wagen überhaupt reparieren? Und: Lohnt sich das? Selbst Fachleute verneinen. «Der Fall dieses Golfs ist schon speziell, denn der Inhaber mochte sich unter gar keinen Umständen von seinem Fahrzeug trennen, da, wie er sagte, ‹zu viele schöne Erinnerungen› damit zusammenhängen», erklärt Thomas Kunz. Also hat man sich des Patienten angenommen. Das Resultat braucht man nicht zu kommentieren. Es zeigt aber eindrücklich auf, was Kundinnen und Kunden bei der Carrosserie und im Spritzwerk bei Hess +Kunz erwarten dürfen, nämlich Leistungen auf höchstem Niveau.

Als lokales Unternehmen unterstützen Daniel Hess und Thomas Kunz auch lokale Vereine und Institutionen.

Hess + Kunz GmbH Bernstrasse 53, 3114 Wichtrach Telefon Fax E-Mail

…wie diese Aufnahme zeigt. Links Daniel Hess, neben ihm Thomas Kunz.

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+41 31 781 44 53 +41 31 781 44 53 hess-kunz@bluewin.ch

www.hess-kunz.ch


«Mit mir heiratest Du die Metzg mit…» Damaris und Gerhard Baumgartner von der Salvis-Metzg in Wimmis verkörpern die neue Generation von Unternehmern, welche die Herausforderungen der Zukunft mit Innovationen in Angriff nimmt. Mit dem sprichwörtlichen «frisch von der Leber weg» erzählt Damaris BaumgartnerSchmied wie ihr Fleischfachgeschäft in Wimmis erfolgreich in die Zukunft gehen kann, nämlich mit einer Strategie, die an Lenin erinnert: «Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.» Respekt und Innovationen Im Fall der Salvis-Metzg heisst das: Die gesamte Wertschöpfungskette der SalvisMetzg liegt im eigenen Betrieb. «Wir kennen unsere Lieferanten, wissen sogar, mit welchen Futtermitteln die Tiere grossgezogen werden. Unser Selbstverständnis für qualitativ hochwertiges Fleisch, unsere Selbstkontrolle, die Verantwortung und der Respekt zu den Tieren, Partnern, Mitarbeitenden sowie Kundinnen und Kunden haben eine lange Tradition.» Gepaart mit der Suche nach Innovationen ein solides Fundament für die Zukunft.

Damaris und Gerhard Baumgartner in ihrem modernen Verkaufsladen in Wimmis

optimale Beratung der Kundschaft ist zentral, weshalb die Mitarbeitenden ständig weitergeschult werden.

das Wetter im Sommer eine riesige Herausforderung für die Disposition von Grillfleisch darstellt und, und, und … Schlusspunkt unserer Begegnung: «Damaris Baumgartner, wie sind Sie eigentlich Fleischfachfrau geworden?» Sie lacht: «Höhere Gewalt. Mein Mann meinte, mit ihm würde ich auch die Metzgerei heiraten …» Eine klare Ansage.

Die Salatsauce als Umsatzhit. Im Hintergrund zu sehen: Bei Salvis-Metzg gibt es alle Zutaten, die

Erwähnenswert: Nach sehr kurzen Transportwegen werden die Tiere in den eigenen modernen Räumen geschlachtet und das Fleisch wird fachmännisch weiterverarbeitet. Somit bleibt die Eigenkontrolle bis zum Ladentisch gewährleistet. Das unterscheidet die Salvis-Metzg von anderen Betrieben, die gewisse Arbeiten von Dritten ausführen lassen. Schnörrli, Schwänzli, Chnödli… «Nose to tail» ist ein neuer Trend, bei dem es darum geht, möglichst viel Fleisch eines Tiers zu verwerten. Ein Trend, den die Fleischfachleute in Wimmis längst vorleben. Damaris Baumgartner: «Jeden Freitag gibt es Spezialitäten, die mehr und mehr Anhänger finden: Schnörrli, Schwänzli, Gnagi, Züngli – die Woche hindurch selbstverständlich auch Leber oder Kutteln.» Eine 1

es für ein feines Essen braucht.

Salatsauce macht süchtig Einen riesigen Erfolg verzeichnet die SalvisMetzg mit der hauseigenen Salatsauce, die sozusagen einzig mit der Mund-zu-MundPropaganda ständig an Liebhabern gewinnt. Weshalb aber schmunzelt sie beim Erzählen? «Wissen Sie, wir haben einen Kunden, der scheint süchtig nach unserer Salatsauce, denn kaum hat er den Laden verlassen, schraubt er den Deckel auf und nimmt einen kräftigen Schluck …» Man könnte über die Salvis-Metzg noch vieles erzählen, zum Beispiel, dass insgesamt 25 Mitarbeitende beschäftigt werden, dass Chauffeure Dienstag und Freitag in der Region Fleisch – und Salatsauce! – an Detaillisten und Gastronomen in der Region ausliefern, dass die Metzg einen eigenen Cateringservice führt, dass

Sy no Frage?

Salvis-Metzg GmbH Gurzelestrasse 12, 3752 Wimmis Telefon E-Mail

+41 33 657 10 17 info@salvismetzg.ch

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Carrosserie Luginbühl Gwatt GmbH Seit nun mehr als 20 Jahren sind wir bestrebt, unseren Kunden einen überdurchschnittlichen Service anzubieten. Dabei verbinden wir präzises Handwerk und kompetente Beratung mit modernster Technik und werden höchsten Ansprüchen an Qualität gerecht. Mit der Ausbildung von Lernenden sorgen wir für Nachwuchs. Unsere Philosophie: Zufriedene Kunden dank höchstem Qualitätsstandard. Wir freuen uns auf Sie. Unser Angebot • Carrosserie-Arbeiten • Unfallreparaturen • Unterhaltsarbeiten • Lackierarbeiten • Drücktechnik • Scheiben tönen • Car-Styling • Autozubehör • Alufelgen • Felgenreparaturen • Abschleppdienst • Ersatzautos • Lehrlingsausbildung (je vier Lehrjahre) Carrossier/in Lackiererei Carrossier/in Spenglerei

Carrosserie Luginbühl Gwatt GmbH Gewerbezone Gwattmoos Moosweg 20, 3645 Gwatt E-Mail

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Trüelete Twann – das bunte, herbstliche Highlight am Bielersee Zu den alljährlichen Highlights in der Region Bielersee gehört unzweifelhaft die Trüelete Twann. Ein Name, der einem Synonym gleichkommt für Tradition. Und das zentrale und durchaus gewollt vollmundige Thema ist der regionale Wein. Er ist der Star der Veranstaltung. Die Trüelete Twann. Wer schon einmal da war, wird die jährlich wiederkehrende Veranstaltung rund um die besten Tropfen der Region kaum mehr missen wollen. Das Ganze hat Volksfestcharakter der allerersten Güte und lockt Jahr für Jahr mehr Besucher an. 2018 wird die Trüelete vom 26. bis 28. Oktober über die Twanner Bühne gehen. Das Programm wird traditionsgemäss immer mehr oder weniger gleich gehalten und trumpft mit den gleichen Höhepunkten wie in den vorangegangenen Jahren auf. Den Kern des Festes bilden in der Regel folgende Programmpunkte: Es werden regionale Weinspezialitäten in diversen Weinkellern, sogenannten Carnotzets, angeboten. Es gibt zwei grössere Festzelte. Diese bieten Speis und Trank und ein breites Musikangebot. Ob Jazz, Ländler, Rock, Pop, Disco, Acapella-Darbietungen, Blasmusik oder Schlager ... es hat für jedermann etwas dabei. Ein vielfältiges kulinarisches Angebot fi ndet man vor allem auch in den Weinkellern und bei Zelten und Wagen quer durchs ganze Dorf. Ausserdem laden die beliebten Ballonbars, häufi g aufgestellte Barrique-Fässer, entlang der Dorfgasse zum Degustieren ein. Und wer Spielglück hat oder dies sucht, kann bei der Tombola oder am Redlet (Glücksrad) die dafür zuständige Göttin Fortuna herausfordern. Ein echter Hingucker ist alle Jahre wieder der Weinbrunnen. Wenn Bacchus, der Weingott, gut gestimmt ist, fliesst dort zu bestimmten Zeiten tatsächlich Wein statt Wasser aus dem Brunnen. Die Besucher 1

sind dann eingeladen, sich ihr Trüelete Glas mit einem Ballon Chasselas zu füllen. Wunderschön und sehr interessant natürlich auch der liebevoll gestaltete «Handwerkermärit», der alleine schon als Publikumsmagnet wirkt. Ebenfalls zur Tradition geworden ist seit Jahren die Trüeletestafette für die sportlichen Festbesucher. Für Kids werden wiederum die kleine Eisenbahn, verschiedene Animationen oder der Luna-Park die Knüller sein. Das Programm, das darf man wirklich sagen, ist sehr bunt, sehr breitgefächert, sehr lebendig und bietet etwas für jeden Geschmack; nicht nur gaumentechnisch. Degustation der besten Weine Das erste Highlight wird auch am Freitag-

abend, 26. Oktober, die Eröffnungsfeier sein. Diese beinhaltet eine Weintaufe durch einen prominenten Weingötti sowie die Ehrung der prämierten Winzer des vergangenen Weinjahres 2017; natürlich mit Degustation der jeweiligen Tropfen. Liegt Ihre Agenda bereit? Es ist schon so, werte Leserinnen und Leser, Twann verwandelt sich einmal im Jahr in eine stimmungsvolle Festmetropole am Bielersee. Die Trüelete ist im Kalender der Gemeinde, bezogen auf Festivitäten, das herbstliche Highlight des Jahres. Etwas, das sich nicht nur Freunde und Kenner guter Weine zu Gemüte führen sollten. Lohnt sich auch für Ausfl üge aus anderen Schweizer Regionen. Weitere Infos fi nden Sie unter www.truelete.ch.

Trüelete Twann Das gemütliche Winzerfest am Bielersee

26. - 28. Oktober 2018

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Für alle Füsse etwas

Im Herzen von Lyss erstrahlt die Hermes GmbH nach einem Umbau in neuem Glanz. Persönliche Beratung bei einem feinen Kaffee macht den Schuhkauf zum Erlebnis für die ganze Familie. Und natürlich bleibt das Traditionsgeschäft weiterhin DAS Kompetenzzentrum in Sachen Orthopädie.

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«Haben wir noch Spass an unserer Arbeit?» Diese Gretchenfrage stellten sich Barbara und Martin Hess, die Inhaber der Hermes GmbH, dem renommierten Schuhgeschäft mitten in Lyss. Das Ehepaar und die Mitarbeitenden hatten gerade zwei Jahre Ortsdurchfahrtssanierung hinter sich. Eine Zeit, die an den Nerven aller Gewerbetreibenden im Städtchen gezehrt hatte. «Letzten Sommer hielten wir deshalb Rück- und Ausschau – ganz gemütlich vom Liegestuhl aus», erzählt Barbara Hess, «auf die vergangenen zwei Jahrzehnte Geschäftstätigkeit.» Was sofort feststand, war das leidenschaftliche ‹Ja› auf die eingangs aufgeworfene Frage. «Wir entschlossen uns deshalb, so richtig durchzustarten», bringt Barbara Hess die Aufbruchstimmung auf den Punkt, die durch die hochsommerliche Sitzung ausgelöst wurde.

Ein Umbau des Ladens wurde in Angriff genommen und Mitte März abgeschlossen. Entstanden ist ein Bijou, das keinen Vergleich zu scheuen braucht mit Boutiquen im nahen Bern oder Biel – eine Reise dorthin ist jetzt erst recht nicht mehr nötig. Die Räume sind hell und weit, ausgestattet mit edlem Parkett und raffiniert ausgeleuchtet. Dutzendware, militärisch in Reih- und Glied nach Grössen und Farben aufgestellt, gibt es nicht. Dafür steht eine erlesene Kollektion von Herren-, Damen- und Kinderschuhen in den Regalen, kombiniert mit modischen Accessoires. Alles lädt zum Verweilen ein. Vollends zum erweiterten Wohnzimmer avanciert das HermesEtablissement dank der Bar, wo es neben Espresso und Latte Macchiatto auch ein Bierchen gibt. Damit sich die Herren der Schöpfung nach ihrem zackzack abgeschlossenen Sandalenkauf auch dann noch wohl fühlen, wenn die Gattin das sechste Paar High Heels anprobiert.


Diese werden bei Hermes ebenfalls angeboten. Denn längst koexistiert ‹normales› Schuhwerk neben der Orthopädie. Mit dieser hat Mitte der Neunzigerjahre alles angefangen. Denn Martin Hess ist ausgebildeter Orthopäde. Klar, dass dieses Geschäft anfangs im Vordergrund stand. Der Ruf von Martin Hess’ grosser Expertise drang bis nach Japan. Während sechs Monaten liess er sich im Land der aufgehenden Sonne nieder, gab dort sein Wissen weiter. «Mit der Zeit kamen Komfort- und später auch modische Schuhe hinzu», so Barbara Hess. Die Entwicklung ist beeindruckend. Angefangen haben die Hess’ zu zweit. Ein Jahr später kam die erste Mitarbeiterin hinzu, im Folgejahr eine Lernende. Heute führt das Ehepaar ein Team von 14 Mitarbeitenden. Das hat auch mit dem Wachsen des Orthopädiebereiches zu tun: «Sicher ist einmal ganz allgemein die Sensibilisierung für die eigene Gesundheit höher als früher. Hinzu kommt, dass die moderne Orthopädie inzwischen ein breit gefächertes Angebot für Lösungen diverser Probleme offerieren kann. Zudem werden wir Menschen immer älter. Entsprechend leiden über die Zeit Muskulatur, Bindegewebe, Bänder etc., was zu Haltungsproblemen führen kann.» Dass sich Orthopädie und modische Schuhe ausschliessen, stellt sich bei einem visuellen Augenschein im Laden als Irrtum heraus: «Häufig sind keine Kompromisse nötig. Abgesehen von Einschränkungen hinsichtlich der Form. Doch mit spezifischen Applikationen wirkt auch ein extra breiter Schuh modisch. Die Technik hat in diesem Bereich erhebliche Fortschritte gemacht.» Ganz sicher keine Einlagen gibt es aber bei den High Heels. Barbara Hess sieht da kein Grund zur Sorge: «Wenn eine Dame ab und zu mit High Heels in den Ausgang geht, so leidet die Gesundheit nicht darunter.

Bestimmender sind die Alltagsschuhe, die man ja auch am meisten trägt.» Ein Orthopäde entwickelt einen Röntgenblick für Füsse, behandelt diese mit ungemein viel Respekt. Diese Haltung prägt auch die Beratung der Kunden beim Schuhkauf. Spürbar ist die daraus resultierende Sorgfalt, die Begeisterung und die Leidenschaft der Mitarbeitenden bei jedem Schritt und Tritt im Lysser Laden. Dass zeigt sich auch beim Faktor Zeit. Man hat bei Hermes viel davon. Und wird das Geschäft zufrieden verlassen. Mit erlesenem Schuhwerk, das einen wie auf Wolken weiterhin durchs Leben trägt.

www.hermes-lyss.ch

Hermes GmbH Bielstrasse 21, 3250 Lyss Telefon E-Mail

+41 32 384 64 62 info@hermes-lyss.ch

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Licht aus für Elektro Steiner, Licht an für Elektro Gerber Dass innovative Unternehmen und Institutionen ein eigentliches Zentrum in einem kleinen Dorf bilden können, das beweisen unter anderen MediZentrum, Coop und Elektro Gerber in Schüpfen. Wobei … vielleicht sagt Ihnen Elektro Gerber im Moment, da Sie diese Zeilen lesen, nicht viel. Kein Wunder. Das Unternehmen hiess über viele Jahre Elektro Steiner, seit dem 1. Mai neu Elektro Gerber AG. Das mit gutem Grund: Der heutige Inhaber, Benjamin Gerber, ist nämlich seit seiner Ausbildung als gelernter Elektroinstallateur und -kontrolleur und Meisterprüfung mit dabei.

Die Elektro Gerber AG kommt mit einem neuen Erscheinungsbild daher.

Wie kann ein so kleiner Laden mit Elektroprodukten und Haushaltartikeln in diesem hart umkämpften Markt überhaupt bestehen, noch wenn man sich vor Augen führt, dass die Grossverteiler und Fachmärkte zum Teil in Sichtdistanz sind? Benjamin Gerber: «Das geht nur, weil Renate Gerber und meine Frau Cornelia administrativ tätig sind, und diese Arbeiten sofort unterbrechen, wenn Kundinnen und Kunden eintreten.

«Man» nimmt sich Zeit Mit «man» ist «frau» gemeint, die bereits erwähnten beiden Fachfrauen, die den Verkaufsladen führen und deshalb wissen, was Sache ist. Sie kennen das eigene Sortiment aus dem Effeff. Cornelia Gerber: «Wir haben viele Produkte des täglichen Bedarfs, die ein Grossverteiler oder ein Fachmarkt aus Umsatzgründen nicht führt. Das gilt auch für Ersatzteile, die längst aus deren Regalen verschwunden sind.» Vor allem aber: Die beiden Frauen nehmen sich für die Anliegen der Kundschaft Zeit, hören zu, wenn jemand Älteres sich nicht von einem Haushaltgerät trennen mag, das es längst nicht mehr gibt. Cornelia Gerber: «Wenn eine Möglichkeit besteht, das Gerät zu reparieren und somit zu retten, so versuchen wir das, natürlich in einem vernünftigen Kostenrahmen.» Stammkundschaft als solide Basis Das Verkaufsgeschäft von Elektro Gerber ist somit eine Art «Dienst am Kunden», die in unserer nur noch von Zahlen geprägten Gesellschaft fast zu einem Unikum geworden ist.

Cornelia Gerber (Administration, Verkauf) mit ihrem Mann, Benjamin Gerber, Inhaber von Elektro Gerber AG

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Kernkompetenz des Unternehmens sind seit jeher Elektroinstallationen, deren technische Entwicklung Benjamin Gerber sozusagen von Anfang an verfolgt hat. Alles, was mit Telefonie und deren gegenwärtig stattfindenden Netzwerkumstellung auf IP, mit dem Internet und mit Beleuchtungen zu tun


Insgesamt acht Mitarbeitende und drei Lernende bilden das Team der Elektro Gerber AG.

hat, ist Spezialgebiet. Entsprechend aktuell zeigt sich auch die neu aufgeschaltete Website (siehe Kästchen) mit den neusten Trends und den vielen Dienstleistungsangeboten der Firma. Nun ist Schüpfen ja nicht gerade Nabel der Welt, um es einmal ganz salopp auszudrücken. Wie kommt man(n) zu seinen Kundinnen und Kunden? Benjamin Gerber: «Viele sind Stammkunden, und bei nicht wenigen haben sich bereits die Eltern von Elektro Steiner beraten lassen.» Diese Stammkunden sind es auch, die Benjamin Gerber und sein Team weiterempfehlen, oder sie auch «ausserhalb der eigenen vier Wände» beanspruchen. Neubauten und Umbauten Drei Beispiele dazu: Ein bekanntes Unternehmen hat der Elektro Gerber AG den Auftrag erteilt, die Beleuchtung in ihrer riesigen Lagerhalle neu zu gestalten. Die Spezialisten stellen nach genauer Prüfung viele Beleuchtungen um, dazu wurden sie mit LED umgerüstet. Fazit: Ein viel besseres Licht, das erst noch 50% Energie einspart. Oder aber: Ein regelmässiger Kunde, der in

der Nähe von Schüpfen wohnt, lässt in einer Berner Agglomerationsgemeinde eine kleine Wohnsiedlung mit 24 Einheiten erstellen. Für die Elektroinstallationen wählt er aufgrund seiner guten Erfahrungen im «normalen Alltag» die Elektro Gerber AG, die den Auftrag zur vollen Zufriedenheit ausführt. Und drittens: Verschiedene seiner Kunden haben auch eine Ferienwohnung oder ein Ferienhaus. Für sie kommt für Elektrotechnisches nur Benjamin Gerber mit seinen Mannen in Frage. Apropos Mannen: Von den elf Mitarbeitenden sind drei davon Lernende im Bereich Elektroinstallateur EFZ. «Mir ist es wichtig, jungen, interessierten und motivierten Leuten eine Chance zur Berufsbildung zu geben. Auch dafür nehmen wir uns Zeit», sagt Benjamin Gerber beinahe beiläufig. Anschliessend erwähnt er noch – erst auf Nachfrage des Schreibenden –, dass es für ihn eine «Selbstverständlichkeit» ist, die Kunden bei ihnen zu Hause auf Wunsch mit Leuchten und Lampen zu bemustern, denn nur vor Ort lasse sich in gewissen Situationen ein optimales Resultat erzielen.

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Uni-2-tre holt eine Goldmedaille Text und Interview: Maximilian Marti Vom 26. bis 30. Juli 2017 fand in Norwegen die 3. World Gym for Life Challenge statt, ein Wettkampf, an dem sich die Schweizer Akrobaten der Uni Bern eine Goldmedaille holten. Herzliche Gratulation, ausgezeichnet! Aber wer oder was ist oder sind uni-2-tre? Eine spontane Umfrage in unserem Betrieb ergab keine Ergebnisse. Neugierig geworden meldete ich mich bei Selina Leippert, der Präsidentin des erfolgreichen Teams und besuchte sie im Sportinstitut Neufeld in Bern. Was ist uni-2-tre? Wir sind die Tanz- und Akrobatikgruppe der Universität Bern. Die Gruppe besteht aus 25 TurnerInnen, TänzerInnen und anderen bewegungsfreudigen Studis und Post-Studis. Einmal die Woche treffen wir uns in der Turnhalle Neufeld, wo wir unsere sportliche Kreativität ausleben, neue Tricks am Boden, von Händen getragen oder in der Luft üben und mit viel Elan und diese Spass in verblüffende Show-Elemente verpacken. Wie hat das Ganze angefangen? Vor dreissig Jahren, genau hier im Sportinstitut im Neufeld. Gegründet wurde die Gruppe von Sportwissenschaft-Studenten, was wohl den etwas akademisch anmutenden Namen erklärt. Der Sinn des Zusammenschlusses lag darin, die Bewegungsfreude jedes Einzelnen auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen, in der Gruppe neue Möglichkeiten auszuloten, zu trainieren, sportliche Kameradschaft zu pflegen und die Schweiz alle vier Jahre an der World Gymnaestrada am Schweizerabend zu vertreten. Grundsätzlich suchen wir dasselbe, letztes Jahr zum ersten Mal verbunden mit der Ambition, unser Können in Form eines internationalen Wettkampfes, eben dieser World Gym for Life Challenge in Norwegen, unter Beweis zu stellen. Als Showgruppe freuen wir uns natürlich auch darüber, an öffentlichen oder privaten Anlässen spektakuläre Shows zu zeigen. Man kann Euch engagieren? Ja. Wir zeigen Akrobatik einmal anders, humorvoll, innovativ und spritzig inszeniert, eingepackt in tänzerische Choreografien. Als ungewöhnlichen Programmteil zeigen wir

unsere Künste an Strassenshows, Firmenanlässen, Hochzeiten, Geburtstagsfeiern und Festen aller Art. Nicht weniger spektakulär sind unsere Feuershows. In dunklen Stunden zeigen wir Feuerkunststücke, die wir in einer mitreissenden Show musikalisch begleitet darbieten. Während 20 Minuten geht ein akrobatisches Feuerwerk über die Bühne mit Feuerpois, brennenden Stangen, Springseilen und Jonglierkeulen bis hin zum Feuerspucken. Ausserdem geben wir Workshops zu Partnerakrobatik für interessierte Verbände oder Vereine. Ist Eure Mitgliederzahl konstant? Die aktive Gruppe besteht aus plus/minus 25 Personen. Weil bei uns alle ihre verschiedenen tänzerischen und akrobatischen Elemente einbringen können, haben wir mit Nachwuchs kein Problem. Natürlich sind Interessierte immer willkommen, obschon wir die Gruppe per se nicht vergrössern möchten. Aber weil aufgrund von Auslandsemestern oder Arbeitsstelle immer wieder Absenzen zu verzeichnen sind, ist für Talent immer Platz in der Reihe. info@uni-2-tre.ch

Planen Sie einen Anlass und möchten diesen mit einer tänzerisch-akrobatischen oder feurigen Show auflockern? Dann zögern Sie nicht, mit uns Kontakt aufzunehmen. Wir passen unsere Darbietungen gerne Ihren individuellen Wünschen, Platz- und Bühnenverhältnissen an.

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Die Metorol AG in Lyss feiert ihr Firmenjubiläum Die Metorol AG fällt weder in Fachkreisen noch in der Öffentlichkeit mit aggressivem Auftritt auf. Umso solider ist das Fundament, auf welchem das Unternehmen seit 40 Jahren aufbaut, mit Sonnen- und Lamellenstoren, mit Rollladen, Jalousieladen, Mückenschutz und Innenbeschattungen. Und mit noch einigem mehr, zum Beispiel Alu- und Holzfensterläden. 40 Jahre Firmenjubiläum: 1978 wurde die Metorol AG in Aarberg gegründet, von Mario Zurbrügg, seit 2006 steht das Firmengebäude Lyss-Süd, als erstes Gebäude gut sichtbar auf der rechten Seite angeschrieben, wenn man in die Industriezone Süd einfährt. Eigentlich nicht zu verpassen. Profi s lieben Profi s Steht man im 250 m2 grossen Verkaufsraum, so ist die Auswahl an Produkten riesig. Das hat auch damit zu tun, dass man sie optimal präsentiert. Entscheidend dürfte aber sein, dass die Metorol seit Jahren – zum Teil seit Jahrzehnten – mit vielen ausgewählten Lieferanten zusammenarbeitet, die auf ihrem Fachgebiet führend und Trendsetter sind.

Adriano Tauriello

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«Simply the best» Adriano Tauriello, weshalb sollte ich als Kunde ausgerechnet zu Metorol kommen? (Schallendes Lachen) Weil wir die Besten sind! Hoppla, eine Selbstsicherheit, die Schweizern nicht unbedingt in die Wiege gelegt wird … Also, ich hoffe sehr, das wirke nicht arrogant. Tut es nicht, wenn Sie erklären, weshalb Metorol «simply the best» sein soll, frei nach Tina Turner … Wir lassen es nicht nur mit Kundennähe, Zuverlässigkeit, Qualität und gutem Preis-Leistungs-Verhältnis bewenden. Jetzt sind wir aber gespannt. Wir leben unser Image. Das heisst, dass unsere 15 Mitarbeitenden gegen aussen auch so auftreten wie es das Firmenimage verlangt, zum Beispiel mit sauberen Fahrzeugen, mit Hilfsbereitschaft der Kundschaft gegenüber, zum Beispiel, dass man sich anständig anzieht, mit sauberen Arbeitskleidern. Und, und, und… Diese vielen nur scheinbaren Kleinigkeiten geben ein Gesamtbild ab, auf das nicht nur ich grossen Wert lege. Apropos Aussendienst und Monteure: Sie sind ganz, ganz wichtige Teile des Gesamtpuzzles zum Erfolg! Sagen Sie, wie wird man Inhaber eines KMU? Sie stehen ja nicht unmittelbar vor der Pension. Das ist jetzt eine wirkliche Punktlandung, diese Frage! Es hat nämlich sogar sehr viel mit der Pension zu tun, denn der bisherige Inhaber, Mario Zurbrügg, beginnt demnächst seinen dritten Lebensabschnitt. Im Sinne einer optimalen Nachfolgeregelung hat er mir die Metorol AG verkauft und ist ins zweite Glied zurückgetreten, ist aber noch bei der Metorol AG beschäftigt, zur grossen Freude aller Mitarbeitenden. Sie sind also Quereinsteiger und Inhaber? Falsch. Ganz falsch. Ich arbeite schon 20 Jahre bei der Metorol AG, 2014 wurde ich Geschäftsführer. Und offenbar habe ich in meiner Zeit in Lyss (schmunzelt) nicht ganz alles falsch gemacht, was man falsch machen kann… Woher der Kick, jeden Tag das Beste leisten zu wollen? Eine einfach zu beantwortende Frage: Es ist für alle Mitarbeitenden eine grosse Genugtuung, zusammen das Beste zu leisten. Motivation pur. Eben, simply the best.


Besucherinnen und Besucher lesen an den Produkten bekannte Namen wie STOBAG, Silent Gliss, Alurex Kindt, Bernina Storen AG oder Rufalex. Wie so oft, so sagen auch im Fall der Metorol Bilder mehr aus, als viele Worte. Bereits von der Firma realisierte Installationen sprechen für sich. Und wenn wir vorhin schon den Begriff «Trendsetter» erwähnt haben: Was heisst denn das genau, auf dem beinahe unerschöpflichen Gebiet der Storen und Beschattungen? Adriano Tauriello, Inhaber und Geschäftsleiter des Unternehmens: «Der Trend geht mehr und mehr in Richtung ‹Outdoor Living›, um ein Neudeutsches Wort zu gebrauchen. Das heisst: Man wohnt und geniesst es vermehrt ausserhalb der eigenen vier Innenwände, zum Beispiel mit einem Wintergarten und eben, im Sinne von Trendsetting, in und unter einer Pergola, in einem Pavillon.» Aussen wie innen geschützt Weshalb setzt die Metorol AG auf die Aargauer Firma STOBAG, wo sie als «Top Partnerin» gilt? Adriano Tauriello bestätigt, was unter anderem im Firmenprospekt zu lesen ist: Terrassenmarkisen und Pavillons halten viel aus und bieten für Frischluftfans zusätzlichen Raum im Freien. Dank der vorderen Abstützung sind die Systeme sehr robust. Bei genügend Neigung und mit einem wasserfesten Tuch ausgestattet dienen sie nicht nur als Schattenspender, sondern können auch bedenkenlos bei Regen und bei Schnee eingesetzt werden. Die Vorteile für den Kunden: Frei gestaltbare Wohnraumerweiterung, wahlweise Glas-, Gewebe- oder Aluminium-Lamellen, integriertes Wasserablaufsystem und integrierte LED-Beleuchtung. Auch bei Innenbeschattungen und Vorhangsystemen kann die Metorol AG auftrumpfen, dies nicht zuletzt dank ständigen Innovationen des Schweizer Herstellers Silent Gliss, ebenfalls in Lyss ansässig. Schluss mit Mückenstichen Man bekommt es am eigenen Körper zu spüren. Insektenstiche sind nicht mehr so harmlos wie noch vor 20 Jahren. Das hat auch damit zu tun, dass sich viele Insektengattungen der Umwelt angepasst haben, gegen Insektizide und Pestizide beinahe

immun geworden sind, was wir unliebsam zu spüren bekommen. Entsprechend steigt die Nachfrage im Bereich Insektenrollos und Mückengitter Jahr für Jahr, «ein eindeutiger Trend», wie auch Adriano Tauriello bestätigt. Kundinnen und Kunden finden die Metorol AG übrigens nur zwei Minuten von der Autobahnausfahrt «Lyss Süd» entfernt. Und diese Kundschaft stammt nicht bloss aus der Umgebung von Lyss, der Kreis zieht sich rund um Murten, Biel, Solothurn, Langenthal, Berner Oberland, Burgdorf und Bern. Allein das spricht für sich.

Metorol AG Werkstrasse 73, 3250 Lyss Telefon E-Mail

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Ein Gesamtkunstwerk, das alle Sinne vereint Vom 23. Juni bis am 1. Juli steht das barocke Thurgauer Städtchen Bischofszell wieder voll und ganz im Zeichen der Rose. Bereits zum 17. Mal wird die Bischofszeller Rosen- und Kulturwoche durchgeführt. Erwartet werden bis zu 60 000 Besucher aus dem In- und Ausland. In diesem Jahr steht der Anlass unter dem Motto: «Erlebnis in der Rosenstadt». Während der jährlich stattfindenden Rosen- und Kulturwoche verwandelt sich die Altstadt von Bischofszell in einen riesigen Rosengarten. Zusätzlich zu den bereits bestehenden Gärten werden nämlich auch Rosengärten in den Gassen angelegt und die Gastrobetriebe bieten Speisen und Getränke auf Rosenbasis an. Dazu gehören beispielsweise ein Rosen-Glacé und ein Rosen-Bier, das in einem speziellen Kelchglas serviert wird. «Die von uns mit der Produktion des Rosen-Biers beauftragte Brauerei war am Anfang sehr skeptisch», erklärt OK-Präsident Bernhard Bischof schmunzelnd. «Man hat nicht daran geglaubt, dass das jemand trinken würde.» Ein Irrtum, wie sich schnell herausstellte. Unterdessen gehört das Bier nämlich nicht nur zur Rosen- und Kulturwoche, sondern ist auch fester Bestandteil des Sortiments der besagten Brauerei. Und der BrauereiChef übernimmt sogar jedes Jahr persönlich den Anstich des Biers. Zusätzlich zu den Gaumenfreuden, die übrigens wenn

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immer möglich aus der Region kommen, wird den Besucherinnen und Besuchern auch musikalische Unterhaltung geboten. Täglich stehen zwei Konzerte vor dem Rathaus oder in einer der beiden Kirchen auf dem Programm. Was man hingegen nicht finden wird an der Rosen- und Kulturwoche in Bischofszell, sind klassische Verpflegungsstände mit Pommes, Kebab, Poulet usw. «Wir sind kein Stadtfest und möchten nicht, dass fremde Düfte den feinen Rosenduft überdecken oder verdrängen», sagt Bernhard Bischof. 2005 wurde Bischofszell von der Gesellschaft Schweizerischer Rosenfreunde zur «Rosenstadt im Thurgau» ernannt. Unterdessen ist die jährlich stattfi ndende Rosenund Kulturwoche im 5800-Seelen-Städtchen Bischofszell die grösste Rosenshow der Schweiz. Und noch etwas macht die Rosen- und Kulturwoche speziell: Die auf der Festplakette enthaltene Rose wird jeweils auf einer alten Saurer-Klöppelmaschine aus dem Jahre 1911 angefertigt. Kein Wunder also, geniesst der Anlass in der Bevölkerung einen riesigen Rückhalt. «Wir sind Rosenwoche!», heisst es in dieser Zeit jeweils, erklärt Bernhard Bischof nicht ohne Stolz.

Tauchen auch Sie ein und lassen Sie sich verzaubern, an der Bischofszeller Rosen- und Kulturwoche vom 23. Juni bis am 1. Juli 2018!

Bischofszeller Rosen- und Kulturwoche Bernhard Bischof (OK-Präsident) Breitidörfliweg 2, 9220 Bischofszell Telefon

+41 71 422 35 22

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40 Jahre Bühler Gastrotop AG: Profis stehen auf Profis Es ist eine bemerkenswerte Unternehmensgeschichte, die Firmengründer Kurt Bühler nach genau 40 Jahren zu erzählen hat. Eine Erfolgsgeschichte, weil sich die Bühler Gastrotop AG in Gerlafingen von allem Anfang einzig auf ihre Kernkompetenz konzentriert hat: Ihren Kunden Topqualität an Geräten für die Gastronomie- und Systemtechnik zu vermitteln, gepaart mit entsprechenden Dienstleistungen und der dazu gehörenden Servicekompetenz. Symbolisch gesagt, die Software stimmt optimal mit der Hardware überein.

Das Team von Bühler Gastrotop AG

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Die Champions League lebt unter anderem von ihren bekannten Fussballclubs wie Bayern München, Real Madrid, Paris St. Germain oder Manchester City. Kurz: Von den absoluten Top Teams in Europa. Der Vergleich mit eben dieser Champions League drängt sich in Zusammenhang mit der Bühler Gastrotop AG in Gerlafingen auf, denn die Firma bedient ausschliesslich (inter)national bekannte Firmen und Institutionen in der Schweiz mit weltbekannten Küchengeräten von MEIKO, RATIONAL, FRIMA oder MENUSYSTEM, um nur einige der Marken zu nennen, die das gesamte Sortiment für Geschirrwaschanlagen, Kombi-Dämpfer, Koch- und Bratgeräte Schnellkühler/ Schockfroster, Kühl- und Tiefkühlgeräte, Heissluftdämpfer, Herdanlagen und Grosskücheneinrichtungen abdecken.

mag es bald nicht mehr hören, vor allem, wenn man bei einer Beanstandung exakt das Gegenteil erlebt. Nicht so in Gerlafingen: Kurt Bühler legt seine Karten offen auf den Tisch: Er selber berät Kunden, wenn sie ein Anliegen haben. Er geht auch während des Jahres persönlich bei ihnen vorbei, selbst wenn kein Problem ansteht. «Wie bitte? Sie kommen persönlich bei uns vorbei, der Chef selber?», bekommt er regelmässig zu hören, wie er uns erzählt. «Für mich ist es die normalste Sache der Welt, mit unseren Kunden den direkten Kontakt zu halten, schliesslich haben sie sich für unsere Firma entschieden, weil wir nicht bloss hochwertige Geräte im Premium-Segment vermitteln, sondern auch die zwingend damit zusammenhängen Dienstleistungen pflegen», sagt er nicht ohne Stolz.

Wie bitte? Der Chef persönlich? Man nimmt es Firmeninhaber Kurt Bühler auf Anhieb ab, wenn er sein Geschäftsmodell verrät, denn der 63-Jährige ist kein Mann der Selbstinszenierung, er wirkt authentisch, charismatisch und ist auf seine Art … unverwechselbar. Sein Erfolgsrezept: Die Kunden in den Mittelpunkt stellen. Stimmt, liebe Leserinnen und Leser: Jedes Unternehmen behauptet das von sich, man

40 Jahre Vertrauen «Wir sind kein Billiganbieter», bringt es Kurt Bühler auf den Punkt, «deshalb sind wir verpflichtet, unseren Kunden den absolut optimalen Service zu bieten.» Und die Liste dieser Kunden liest sich wie ein «Who ist who» im Bereich der Systemgastronomie. Migros und Coop mit ihren Restaurants gehören ebenso dazu wie McDonalds oder Starbucks, bekannte Spitäler in den Kantonen


Solothurn und Bern, Psychiatrische Kliniken, Alters- und Wohnheime sowie Restaurants und Hotels der Spitzenklasse. Das heisst aber auch: Die Einrichtungen von Bühler Gastrotop haben zu funktionieren, «was sie auch tun», wie der Chef sagt, «und wenn nicht, dann stehen wir 24/7 zur Verfügung. Ich mag keine Halbheiten.» Die Bühler Gastrotop AG versteht sich als Scharnier zwischen Herstellern und Kunden. So ist es nur logisch, dass viele der bekannten Markenfabrikanten die «Gerlafinger» gleich als ihre Servicestelle bei deren Kunden versteht. Und diese Kunden wiederum wissen, dass das Team um Kurt Bühler die gelieferten und installierten Geräte genauso gut wie deren Hersteller kennt. Win-winSituation nennt sich das Neudeutsch. Überdurchschnittliche Treue Die meisten Kunden der Gastrotop AG sind … Stammkunden. Entsprechend vertrauens- und respektvoll geht man gegenseitig miteinander um. Will heissen: Regelmässig wird Kurt Bühler von Kunden um Rat gefragt, wenn es um einen allfälligen Ersatz eines Geräts geht. Lohnt sich eine Neuanschaffung? Wäre eine generelle Revision nicht vernünftiger? Zuwarten, bis eine neue

Aller Anfang war/ist schwer, wie diese Aufnahme aus dem Firmenalbum zeigt…

Generation auf den Markt kommt? Kurt Bühler kennt keine faulen Kompromisse, nur um Umsatz zu bolzen: «Gemeinsam analysieren wir den Fall, gemeinsam legen wir auch das weitere Vorgehen fest.» Wen wird es erstaunen, dass die gegenwärtig 15 Mitarbeitenden diesem Unternehmen überdurchschnittlich treu sind? Im Schnitt verbringen sie zwölf Jahre ihres Berufslebens

bei der Gastrotop AG. «Man kann sagen, dass wir jedes Jahr um eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter wachsen. Was mir besonders wichtig ist: Wir haben keinen Wasserkopf in der Administration, sind sehr schlank aufgestellt.» Und das wiederum bedeutet, dass die Mitarbeitenden selbstständig arbeiten können/müssen, mit entsprechenden Kompetenzen ausgestattet. Resultat: Motivationsfaktor hoch. Weitsichtig zeigt sich Kurt Bühler auch bei der Nachfolgeregelung des Unternehmens, die bereits letztes Jahr eingeleitet wurde: Sein Stellvertreter, Roger Tschanz, seit zehn Jahren bei Gastrotop, wird das Unternehmen ab 2019 in eine ebenso erfolgreiche Zukunft führen. Wer würde daran zweifeln?

Bühler Gastrotop AG Gastronomie- & Systemtechnik Bolacker 5, 4563 Gerlafingen Telefon E-Mail

…im Vergleich zur heutigen Heimbasis in Gerlafi ngen.

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Tafeln. Tagen. Träumen. Und ein unbeschreibliches Erlebnis in Schloss Ueberstorf. Schloss Ueberstorf ist mit seinem Konzept – ohne Superlative zu missbrauchen – der beste Beweis dafür, was sich heute in über 500 Jahre alten Gemäuern realisieren lässt, wenn man alle Bereiche einem einzigen Konzept unterordnet, eine Vision lebt und vorlebt. Mit der Philosophie «Tafeln, Tagen und Träumen» lässt sich dennoch nur sehr schwer beschreiben, was das Besondere ausmacht. Hier der Versuch einer Annäherung. Ein Landschloss für zwei Romantiker und ihre Hochzeitsgäste. Ein Landschloss für Individualisten mit oder ohne Gesellschaft. Ein Landschloss für das Seminar von Firmen, die ihren Mitarbeitenden mehr als nur einen Ausflug ins Grüne bieten wollen. Talman, Tinguely, Luginbühl, Aeppli Der Platz auf dieser Doppelseite reicht bei Weitem nicht aus, um allein die Geschichte des Englisbergschlosses aus dem Jahre 1505 zu würdigen. Dem Erbauer Dietrich I von Englisberg folgten in den nächsten Jahrhunderten die Studer, Zimmermann und Ratze, bis das Schloss 1881 den Schwestern von Ingenbohl übergeben wurde, die ihrerseits als Lehrerinnen amteten. 1973 erwarb Paul Talman das Schloss, wo sich fortan viele Künstler trafen, so Jean Tinguely, Bernhard Luginbühl, Meret Oppenheim, Niki de Saint Phalle oder Eva Aeppli, um nur einige zu nennen. Stets willkommen waren Gäste aus Wirtschaft, Politik, Musik und Theater. Seit 1991 hat sich Schloss Ueberstorf unter der Leitung von Rosmarie Furer als Seminarort, Bankettort und kulinarischen Kulturort etabliert, für Gäste aus der ganzen Schweiz. 168 1

20 Minuten von Bern entfernt Es ist erstaunlich, dass man von der Bundesstadt aus nur 20 Minuten braucht, um eintauchend in eine völlig andere Welt einen solchen Ort entdecken zu können. «Die andere Welt.» Sie ist real erlebbar. Und dies in erster Linie darum, weil das Interieur in Schloss Ueberstorf mit grösster Sorgfalt der jahrhundertealten, schlichten Bauweise angepasst wurde. Dicke Mauern lassen Geschichten erahnen und inspirieren Besucherinnen und Besucher. Einheimische Wärme aus Holz beheizt die Zimmer wohlig warm. An den Fenstern der Wendeltreppe im Turm sind im Winter manchmal Eisblumen zu entdecken. Jahreszeiten sind erlebbar. Das alles lässt sich mit zwei Worten zusammenfassen: In Schloss Ueberstorf ist es «authentisch» und «nachhaltig».

mit dem Aussenbereich, neben Rosenbäumchen in freier Natur beim Tête-à-Tête oder an einer der langen Tafeln wie in Fellinis Film. Gekocht wird, wenn immer möglich, mit lokalen Produkten und die Kräuter zu den Gerichten kommen aus dem Schlossgarten. Tagen Schloss Ueberstorf wurde bereits mehrfach als einer der beliebtesten Tagungsorte der Schweiz ausgezeichnet. Wohl wegen der Wendeltreppe ohne Lift, den Eisblumen und

Tafeln Das Angebot «Ticket, Tafeln, Träumen» ist ein Kurzurlaub in nächster Nähe wert. Tafeln Im schlösslichen Restaurant wird nicht gegessen – es wird getafelt. Da gibt es das Leuchterzimmer, den Wintergarten, den weissen Salon, einen Bankettraum «ehemalige Kirche» und den Cheminéeraum. Im Sommer verweilen die Gäste bei schönem Wetter gerne im «grünen Salon», identisch

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Träumen

Hotel/Restaurant Schloss Ueberstorf Schlossstrasse 14, 3182 Ueberstorf Telefon Fax E-Mail

+41 31 741 47 17 +41 31 741 47 94 info@schlossueberstorf.ch

www.schlossueberstorf.ch


«Wir unterstützen unsere Kunden auf ganz spezielle Art.» Sie spricht nur sehr verhalten und auf Nachfragen über ihre professionellen Ausbildungen, die die Geschäftsleiterin Rosmarie Furer zu einer ungewöhnlich interessanten Gesprächspartnerin machen und aufzeigen, weshalb sich das Schloss Ueberstorf «aus einem Guss» präsentiert. Wir haben kurz nachgefragt, zu einem einzigen Thema. Es geht um Firmenseminare, wie sie überall angeboten werden. Nur eben: Auf Schloss Ueberstorf dürfen Gäste mehr erwarten. Rosmarie Furer, die Seminarräume in Schloss Ueberstorf entsprechen dem modernsten technischen Standard. Was kann man denn mehr erwarten? Wenn es gewünscht wird, ergänzen wir die Zielsetzung einer Firma thematisch mit einer Installation. Das Gelingen eines individuellen Anliegens einer Firma kann durch diesen «künstlerischen» Eingriff – die andere Sichtweise – erweitert werden. Aber auf die Inhalte werden Sie ja kaum Einfl uss nehmen … (Mit einem Schmunzeln) Sagen wir es so: Nicht auf die Hardware, aber auf die Software. dem Gebäck im Ofen, das mit seinem Duft von Pause zu Pause lockt. In dieser Atmosphäre werden Menschen plötzlich lösungsorientiert, Visionen für die Firma und Business-Strategien entstehen wie von Zauberhand. Für Seminare und Tagungen stehen Räume zur Verfügung, die zum Beispiel «Saal im 3. Stock», «Eckzimmer», «Gartenlaube» oder auch einfach «der Garten» heissen. Träumen Schlafen in Weiss – geborgen in historischen 500-jährigen Mauern mit schlichtem, klarem, landschlösslichem Ambiente, träumt es sich erholt in den nächsten Tag. Die 15 Schlossdamen-, Schlossherren- und Dienstbotenkammern sind als Doppel- oder Einzelzimmer nutzbar und bieten mit Zusatzbetten bis zu 35 Gästen Raum. Alle Zimmer mit eigener Dusche/WC. Das klassisch romantische Candlelight-Dinner ist Kult. Ebenfalls besonders beliebt: «Ausbrechen & Einschlafen» unter der Woche. Denn nach einem Apéro, einem Vier-GangTagesmenu bei den Rosenbäumchen oder unter Kristallleuchtern, einem Abendspaziergang mit Fackel und Ruhetee in schönstem Porzellan auf dem Zimmer ist der nächste Arbeitstag Freude pur.

Das müssen Sie uns erklären. Bei der ersten Kontaktaufnahme erkundigen wir uns nach den Bedürfnissen des Kunden und fragen auch nach dem Grund der Veranstaltung, damit wir diese mit unseren vertiefenden Möglichkeiten unterstützen können. Zum Beispiel … Kürzlich hat eine bekannte Firma ein Kaderseminar gebucht, um ihre Führungsstrategien zu überdenken und eine gewaltige Marketingherausforderung mit ihren Mitarbeiter Innen zu bewältigen. Die Lebensgeschichte von Sir Ernest Henry Shackleton, dem berühmten Polarforscher, wurde eingebaut, denn Sir Shackleton war eine einzigartige Führungspersönlichkeit und verstand es, seine Truppe in extrem schwierigen Situationen zu motivieren. Und Ihr Beitrag dazu? Wir haben die Shackleton-Geschichte in einer Rauminstallation bildhaft verstärkt, wichtige Textelemente als «Reminder» in – lachen Sie jetzt nicht! – der Speisekarte verwendet und spielerische Situationen als «Verstärker» der Firmenzielsetzung eingebaut. Das Erleben ihres Themas im Raum, als künstlerische Installation für alle Sinne, als umgesetzte Realität «en miniature» wirkt enorm auf Menschen, die vor allem mit dem Kopf arbeiten. Erlebbar wurde unter anderem: In den verrücktesten Situationen kommt man nur erfolgreich voran, indem man die Aufgabe gemeinsam angeht! Das Echo der Teilnehmenden, die sich beim Betreten des Saals zuerst ungläubig umschauten, war anschliessend super. Oft dürfen wir wiederholt für Firmen Themen optisch umsetzen. Das ist Motivation pur. Wir freuen uns sehr, wenn sich Kunden in Schloss Ueberstorf immer wieder neu überraschen lassen. Sei es als Firma oder als Privatgast.

Kulturelles Schloss Ueberstorf ist nicht bloss Restaurant und Hotel, sondern auch ein Veranstaltungsort für hochstehende kulturelle Anlässe. Regelmässig treten hier bekannte Künstlerinnen

und Künstler in einem einzigartigen Ambiente auf und fühlen sich wie zu Hause. Ob Konzert, Gesang, Kabarett oder Lesungen: Es lohnt sich, auf der Website nach dem Programm zu schauen. 2 169


Graphax AG: Business-Lösungen nach Mass für KMU ohne eigene IT Die seit über 40 Jahren auf dem Schweizer Markt erfolgreiche Graphax AG hat sich im Rahmen der Geschäftsfelderweiterung in technischer Hinsicht neu aufgestellt: mit neuen Dienstleistungen – insbesondere Business-Lösungen für KMU, die keine eigene IT haben. «Alles aus einer Hand und zu kalkulierbaren Kosten», resümiert Werner Meier. Der selbstständige Treuhänder spricht entsprechend begeistert von den Dienstleistungen der inhabergeführten Graphax AG, dem Schweizer Unternehmen aus Dietikon, das IT-Business-Lösungen anbietet – speziell für KMU ohne eigene IT. Für Werner Meier ist die Lösung, die ihm Graphax mit ihren massgeschneiderten IT-Services bietet, ideal: «Durch die modulare Paket-Lösung profi tiere ich rundum, ohne eine eigene komplexe und kostenintensive IT anschaffen zu müssen.»

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Business-Lösungen von Graphax IT-Services Die angebotenen Paket-Lösungen für KMU sind für Daniel Eckert, CEO der Graphax AG, eine logische Folge der Marktbeobachtung: «Wir haben festgestellt, dass immer mehr KMU ohne eine eigene IT Abstimmungsprobleme zwischen den verschiedenen Systemen und den Dokumentenlösungen haben. Exakt dort setzen wir an und bieten alles aus einer Hand sowie zu überschaubaren Kosten. Wir sind überzeugt, dass dieses Angebot dem Bedürfnis von vielen Kunden entspricht.»

Eckerts Aussage bestätigt sich darin, dass immer mehr KMU die Schweizer Lösungen der Graphax AG nutzen. Mit diesen Business-Lösungen können sich kleinere und mittlere Unternehmen auf ihr eigentliches Tagesgeschäft konzentrieren und gleichzeitig eine bestens funktionierende, stabile IT-Infrastruktur nach ihren Bedürfnissen nutzen. «Ob einzelne Server- und Arbeitsplatzpakete oder die Konzeption und den kompletten Betrieb der gesamten IT-Umgebung des Kunden – unsere Graphax IT Services bieten alle benötigten Lösungen. So können die Firmen jetzt nicht nur die innovativen Lösungen im


Output- und Dokumenten-Management nutzen, sondern profitieren von der gesamten Dienstleistung- und Produktevielfalt der Graphax AG», hält Daniel Eckert dazu fest. Umfassende Lösungen und Services auch für Grossfi rmen Selbstredend bietet, was die Dienstleistungund Produktevielfalt, ebenso die Professionalität angeht, die Graphax AG auch grösseren und grossen Firmen komplette und auf Mass getrimmte Lösungspakete an. Daniel Eckert dazu: «Heutzutage ist es unumgänglich, nicht nur den eigentlichen Output-Bereich, sondern Dokumenten- bzw. Informationsprozesse ganzheitlich zu betrachten. Genau in diesen Punkten unterstützen wir Unternehmen professionell und ganzheitlich, egal welche Grösse das Unternehmen hat.»

Dass dies funktioniert, belegen einerseits die begeisterten Kommentare der Kunden, andererseits ist es erklärbar damit, dass die Graphax AG selbst keine Lösung verkauft, welche sie nicht auch selber verwendet. Alle angebotenen Lösungen werden von den Graphax-Mitarbeitern tagtäglich selber benutzt und können interessierten Kunden nicht nur in einem Showroom und einer optimal abgestimmten Umgebung, sondern live im Einsatz eines mittelgrossen Unternehmens gezeigt werden. Daniel Eckert: «Das erlaubt unseren Kunden, sich vor Ort ein ganzheitliches Bild von der Lösung zu machen und sich direkt bei Endanwendern über die gesammelten Erfahrungen zu informieren. Das Graphax Solution House erlaubt aber auch uns, ohne schlechtes Gewissen Lösungen zu verkaufen, die sich bewährt haben und die wir unseren Kunden gerne weiterempfehlen können.»

Daniel Eckert, CEO der Graphax AG: «Für KMU ohne eine eigene IT bieten wir Paket-Lösungen – alles aus einer Hand und zu überschaubaren Kosten.»

Graphax AG IT Services, Document Solutions Riedstrasse 10, Postfach 8953 Dietikon Telefon Fax E-Mail

+41 58 551 11 11 +41 58 551 11 99 info@graphax.ch

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ENTLEBUCH – VISIONÄR, NATÜRLICH Willkommen in der UNESCO Biosphäre Entlebuch, einer der schönsten und eigenartigsten Regionen der Alpen und der Pionierregion des nachhaltigen Tourismus der Schweiz. Zentral zwischen Bern und Luzern gelegen, befindet sich hier das erste UNESCO Biosphärenreservat der Schweiz gemäss den Sevilla-Kriterien und seit Herbst 2008 der erste regionale Naturpark der Schweiz von nationaler Bedeutung. Ein Erlebnistipp vorweg. Das «Mooraculum» grenzt direkt an die Bergstation der Gondelbahn Rossweid in Sörenberg und ist ein Gesamtwerk von verschiedenen Erlebnisstationen rund um das mystische Thema Moor. Ohne belehrend zu sein, vermittelt das Mooraculum viel Hintergrundwissen zum Thema Moorlandschaften. Spielerisch lernen die Besucher, sorgsam mit der Natur umzugehen. Zum Schluss können sie mit dem «Bikeboard» von der Rossweid zurück nach

Spiegelbild der Schrattenfl uh im Speichersee Marbachegg

Sörenberg fahren. Ein Vergnügen für Jung und Alt. Oder wie wärs mit einer Tour durch sumpfige Moorlandschaften, zur sagenumwobenen Schrattenfluh mit Höhlenbesuch oder zur Kneippanlage Schwandalpweiher? Das Entlebuch ist mittlerweile der grösste Anbieter von naturkundlichen Exkursionen der Schweiz. Die Exkursionsleiter erläutern dabei Wissenswertes zu den Besonderheiten der Natur. Die grössten Moorlandschaften der Schweiz Neben dem Mooraculum auf der Rossweid befinden sich in der UNESCO Biosphäre

Entlebuch auf 400 Quadratkilometern die grössten und zahlreichsten Moorlandschaften der Schweiz und eine Tier- und Pflanzenwelt von (inter)nationaler Bedeutung. Das Moorgebiet Laubersmad-Salwideli ist sogar auf der Liste der bedeutendsten Feuchtgebiete der Welt (Ramsar-Konvention). Goldwaschen oder Steinbock-Trek? Aber nicht nur Ruhe und Entspannung in fast unberührter Natur bietet die UNESCO Biosphäre Entlebuch, auch eine Vielzahl von Freizeitaktivitäten wie Mountain Biking, Wandern, Golfen und vieles mehr. Die schönste Kneippanlage der Schweiz, Gold-

«Mister Biosphäre» Junge Steinböcke im Jagdschutzgebiet Brienzer Rothorn

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Theo Schnider, Direktor UNESCO Biosphäre


Mystische Schrattenfl uh im Abendlicht

waschen, Köhlern oder der Seelensteg sind Höhepunkte eines Besuches des grössten Buches der Welt. Ein neues Angebot ermöglicht die Begegnung mit Steinböcken auf dem Brienzer Rothorn: Der höchste Luzerner beheimatet über hundert Tiere des Königs der Alpen. Auf dem Steinbock-Trek sieht man – mit hoher Garantie – die faszinierenden Tiere aus nächster Nähe. Und überhaupt, das Entlebuch ist eines der schweizweit beliebtesten Ausflusgziele für Firmen, Vereine und Schulen.

Das Team im Biosphärenzentrum erstellt Ihnen gerne einen massgeschneiderten Vorschlag, ganz nach Ihren Wünschen und Vorlieben. Viel Innovationsgeist und Vorreiterrolle Neue grandiose Projekte stehen bereits wieder in der Pipeline. Als Beispiele etwa der Ausbau des Skigebietes Sörenberg, verschiedene einzigartige Erlebniswelten, ein Familien–Mountainbike-Trail in Marbach oder ein Jumptrack–Bikepark in Schüpfheim. Mit der Realisierung der Koch-Akademie auf Heiligkreuz wird nächstens ein neues Kapitel in der Schweizer Kochhandwerks-Ausbildung

aufgeschlagen. «Vom hohen Bewusstsein für natürliche und kulturelle Werte und dem Willen zur innovativen Gestaltung der Zukunft zeugt auch die Entwicklung und Vermarktung der eigenen Erzeugnisse», betont Theo Schnider, Direktor der UNESCO Biosphäre Entlebuch. Mit Biss und Originalität vermittelt der gebürtige Entlebucher, Netzwerker und Regisseur Visionen und verschafft damit einer ganzen Region ein unschätzbar wertvolles Profil. Mit Erfolg: Unter den 669 Biosphärenreservaten weltweit nimmt die Region Entlebuch in der Produktion und Vermarktung ihrer Qualitätserzeugnisse eine Vorreiterrolle ein. Inzwischen sind über 500 ausgezeichnete Regionalprodukte mit dem Qualitätszertifikat «Echt Entlebuch» erhältlich. Gemäss UNESCO-Audit gilt das Entlebuch als eines der sieben renommiertesten Biosphärenreservate der Welt und ist in dieser Hinsicht für die Schweiz eine aussergewöhnliche Visitenkarte.

UNESCO Biosphäre Entlebuch Chlosterbüel 28, CH-6170 Schüpfheim Telefon E-Mail

Mooraculum Rosswaid: einzigartiger Natur-Erlebnis-Spielpark

+41 41 485 88 50 info@biosphaere.ch

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Leidenschaft für das Besondere Dies ist ein Bericht für Weinfreunde, Connaisseurs, die das Besondere lieben, genauso für Restaurateure und Hoteliers, welche ihren Gästen das Spezielle anbieten wollen. Sandra und Salvatore Nicolosi aus Grenchen sind Weinliebhaber und dabei ist ihnen das Besondere zur Leidenschaft geworden. In ihrer alten Heimat Italien, insbesondere im Süden und vor allem auf Sizilien, bereisen sie die Provenienzen regelmässig und stets auf der Suche nach Exklusivitäten. «Es ist die Entdeckung von speziellen Lagen, die uns reizt, und es sind Weine mit besonderem Charakter, die vom Boden erzählen, auf dem sie wachsen, und welche die jeweiligen Rebsorten typisieren. Zudem achten wir auf möglichst umweltfreundliche Lagen», erklären sie. Exakt das bieten sie in ihrem Online-Weinshop www. trinacria-vini.ch zu fairen Preisen auch an. «Nicht nur an private Weinfreunde, sondern genauso auch Exklusivitäten an Restaurants, Hotels und Wiederverkäufer», präzisieren Nicolosis zusätzlich. Weine vom Ätna und aus dem äussersten Süden Siziliens Genau solche Weine, welche sich durch die Terroir-Eigenheiten auszeichnen, kommen von Gulfi, einem der bekannten Winzer für hochwertigen Nero d‘Avola aus Einzellagen, alten Weinstöcken und dem Ursprungsgebiet des Nero d‘Avola. Im klimatisch sehr begünstigten äussersten Süden Siziliens, zwischen Vittoria,

Unter www.trinacria.ch bieten Sandra und Salvatore Nicolosi ausschliesslich Weine mit besonderem Charakter, die vom Boden erzählen, auf dem sie wachsen.

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Zwei Weine von Gulfi, einem der grossen Winzer

Auch von der Terrazze dell‘Etna findet man bei Tri-

für hochwertigen Nero d‘Avola aus Einzellagen.

nacria Vini interessante Weine zu attraktiven Preisen.

Noto und Pachino gelegen, baut das Weingut spannende Weine mit eigenem, unverwechselbarem Stil aus, die überhaupt nicht an Nero-d‘Avola-Gewächse aus anderen Inselregionen erinnern. Der Ausbau ist relativ naturnah und die besonderen Lagen wie das konzentrierte Lesegut sorgen für extrem expressive und eigenständige Weine.

dazu fest: «Wir bieten das an, was wir selber entdecken und was uns begeistert.» Dazu gehören auch Weine aus Apulien, Kampanien und Sardinien, ebenso Spezialitäten wie den Grillo d‘Oro IGT 2011, zurzeit der einzige Grillo dieser Art. Demnächst werden Nicolosis zudem weitere Etna Rosso eines neuen Produzenten aus vier verschiedenen Hanglagen sowie zwei Weissweine vom Etna, ebenfalls von verschiedenen Hanglagen in ihrem Sortiment führen. Und selbstredend ist auch ein spezielles, mehrfach ausgezeichnetes Olivenöl der Spitzenklasse im Angebot. Das Olio Extravergine di Oliva der Familie Geraci wird seit 1895 ausschliesslich aus der Auswahl der absolut besten Olivensorten der Provinz von Trapani kultiviert.

Einer dieser Gulfi-Weine aus dem Sortiment von Sandra und Salvatore Nicolosi, die als Erste alle vier Gulfi-Crûs in der Schweiz angeboten haben, ist der Nero Sanloré IGT 2009, der mit seinem Charakter, der Tiefe, seiner Eleganz und Kraft vielleicht der komplexeste Nero d‘Avola überhaupt ist. Ein zweiter, der Nero Maccarj IGT 2010 – voll, würzig, komplex und mit grossem Lagerpotential. Ein weiterer Gulfi-Leckerbissen von www.trinacria.ch ist der Reseca IGT 2007, ein typischer Nerello Mascalese aus dem Etna-DOC-Gebiet. Angebaut in Vulkanerde auf Terrassen aus Lavastein schmeckt mineralisch, würzig und kräftig. Und dann ist da auch noch der kraftstrotzende Etna Rosso DOC Crucimonaci 2008, vielleicht der wuchtigste unter allen Etna-Weinen, charaktervoll und von exzellenter Lagentypizität. Übrigens, die Etna-Weine stammen aus Lagen in 400 bis über 1000 m.ü.M, zudem sind sie speziell lagerfähig. Apulien, Kampanien, Sardinien und mehr Die Auswahl an Rot- und Weissweinen aus dem Süden Italiens und von verschiedenen Produzenten beschränkt sich bei www.trinacria-vini.ch allerdings nicht auf Sizilien allein. Sandra und Salvatore Nicolosi halten

Zum Schluss: Connaisseurs aufgepasst! Unter www.trinacria.ch wartet eines der spannendsten Wein-Sortimente nur darauf, entdeckt zu werden!

Trinacria Vini Nicolosi Weine und Spezialitäten aus Süditalien Sandra Nicolosi Gartenstrasse 8, 2540 Grenchen Telefon Mobil E-Mail

+41 32 652 21 18 +41 78 791 47 05 info@trinacria-vini.ch

www.trinacria-vini.ch


Wussten Sie … … dass die meisten Insekten 2. Temperaturhaltephase Die nötige Temperatur von 50 – 60 °C wird bei Temperaturen von 45 °C zwischen 10 – 40 Stunden konstant geaufwärts vernichtet werden? halten, um in Maschinen und Hohlräumen eine adäquate Einwirkzeit und Temperatur Deshalb wird die chemische sicher zustellen. Die Temperatur kann ganz einfach mit einer Temperaturmesspistole Schädlingsbekämpfung kontrolliert werden. Dementsprechend in Industrieanlagen, im Gast­ werden die Positionen und Ausblasrichtungen der Öfen verändert und angepasst. So gewerbe­, Hotellerie­ und können nachteilige Raumverhältnisse oder Privatbereich zunehmend Abschirmungen durch Einrichtungen und Ein Hotelier mit einem Problem, Zimmern umgehend Anlagen ihre modernen Ther- werden.auch Nager wie Marder, Siebenschläfer thermisch ausgeglichen durch moderne Thermo­ mogeräte installieren und in Gang setzen. oder besonders Ratten. Letztere wurden Spürnasen wie Kommissar Rex 3. Abkühlphase technologie verdrängt. Ohne Mit ausgeblasener Luft wird nunabgeschaltet. die Zim- Die Absenrund um den Badeweiher einer Gemeinde Die Öfen werden unangenehme Nebenwirkun­ auf Normaltemperatur erfolgt im Einsatz und – schliesslich – mertemperatur für 10kung bis der 48Luft Stunden konszur regelrechten Plage, weshalb diese wieder langsam, damit an Gebäuden, Magen wird eine tant 100­prozentige auf 50 bis 60 °Cschinen gehalten. Das macht ebenfalls die Ratex AG beizog. Mit Erfolg und Einrichtung keine SpannungsWir arbeiten nur mit modernsten, amtlich die Lösung mit Thermotechnik. Erfolgsquote erreicht. auftreten. geprüften, von Sachversicherern abge- Köderden Wanzen, genausoschäden wie an deren Kriechund dank spezieller tunnelförmiger

«Kommissar Rex» und die Wanzen

nommenen Geräten (siehe Bild) und garanschädlingen, den Garaus, was die «Kommisstationen auch sicher und beinahe unsichtEbenso: Wie Wahrzeichen vor Die Thermobehandlung umfasst 3 Phasen: Zeitdauer tieren für maximalste Abtötung von Inseksar Rex»-Truppe nachEine einerEinraum-Thermobehandlung, abschliessenden bar. Diese Tunnels, stabil, kompakt und zum ten mit umweltschonender Technologie. Im Beispiel ein Hotelzimmer, beansprucht eine Gegensatz zu Pestiziden absolut 100 % Vogeldreck und Badis vor 1. Aufheizphase Kontrollschnüffeltour auch bestätigt. mit einem Schlüssel abschliessbar, haDie optimale Entwicklungs- und VermehZeit von etwa 48 Stunden, während ein giftfrei, mit 99 % Erfolgsquote bei der ersben bequem undDie wirksam geholfen, das rungstemperatur für die meisten Insekten ganzes Gebäude (mit mehreren Stockwerten Behandlung. Geräte arbeiten ohne Ratten geschützt werden. Drei liegt zwischen +15 Tauben-Abwehr und +35 °C. Weil sie ihre undken) mindestens 72 Stunden behandelt Biozide in für Menschen hochsensiblen BeTunnels Nagerproblem am Badeweiher zu eliminieren. Köpertemperatur nicht durch Schwitzen werden muss. reichen. Hundertprozentig garantierte AbTatsachenberichte. gegen körpereigenes Ratten senken können, gerinnen tötung aller Entwicklungsstufen, inklusive Eiweiss und Enzyme Temperaturen Energieverbrauch Larven und Eiablagen. Keine NebenwirkunDie bei Schädlingsbekämpfer-Spezialisten der Beratungsund Servicestelle Bern: über ca. +45 °C. Deshalb ist die ThermoDer Energieverbrauch wird durch eine Vielgen, lästige Gerüche oder Rückstände. Ratex AG, die bei allerlei Problemfällen in Tel. +41 31 952 75 20 behandlung der Weg um Schädlinge, ihre zahl an Maschinerie nicht wesentlich negaAlles über die neueste Technologie, die ef-

Avani, der altdeutsche Schäferhund von und Larven derinnerhalb ganzen werden, Eiablagen von Schweiz wenitivbeigezogen beeinflusst; dagegen hängt er stark dafizientesten Methoden, fachgerechte und Stunden garantiert abzutöten. von ab, wieviel schwer erwärmbarer Beton ökologisch korrekte SchädlingsbekämpHundeführerin Daniela Salg, ist ein gen besonwissen auch, wie man sich gegen andere Die Erwärmung der gesamten Raumluft auf vorhanden und wie gross der Wärmeverlust fung erfahren Sie bei Ratex AG, der Speziderer Spezialist. Mit seiner feinen Spürnase «Schädlinge» erfolgreich wehren kann. 50 – 60 °C erfolgt langsam, um Wärmeschäist. Der Energieverbrauch liegt für die gealfirma. den an Gebäuden Lange und Einrichtung zu ver- etwa samte Behandlung im Schnitt bei 2 – 4 kWh erschnüffelt er Bettwanzen, die hierzulande Zeit hatten der Hauptbahnhof meiden. Damit eine homogene und wirtpro m³ Raum. Beratungs- und Servicestelle Luzern: in den letzten Jahren wieder zunehmend Zürich, die werden Klosterkirche in Muri AG oder schaftliche Luftzirkulation entsteht, Tel. 041 241 05 05 mindestens benötigt. Die UmTeilentwesung plagen. In Schweizer Städten wurden allein zwei Öfen auch die Stadt LuzernSonderfall beim Löwendenkmal positionierung der Ausrüstung sichert eine Ist es nicht möglich oder notwendig, eine im vergangenen Jahr im Durchschnittoptimale gegenTemperaturverteilung. und bei der Spreuerbrücke – allesamt hisHalle komplett zu erwärmen, bieten sich zwei verschiedene Möglichkeiten: 100 Fälle gemeldet, noch vor 2005 waren es torische und schützenswerte Wahrzeichen – weniger als 20 Fälle pro Jahr. Entsprechend Probleme mit Taubenkot oder Möwen-dreck. 1. Wenn die entsprechenden Maschinen sind Spürhund Avani und seine genauso Solche Verunreinigungen nicht nicht festsind installiert sind,nur können sie in Ratex AG Raum gebracht werden und ausgebildeten Schnüffelkollegen Sniggers, unschön, sie können,einen wokleineren sie gehäuft aufRatex Austrasse AG dort behandelt werden. 38, 8045 Zürich Jessy, Y'Chaya, J.D. und Sally – aufgeboten treten, zusammen mit Feuchtigkeit auch zu Ihr Schädlingsbekämpfer für die Schweiz Telefon 044 241 33 33 2. Oder der Raum mit Plastikfolien so von den Schädlingsbekämpfern der Ratex Schäden führen. Die Ratex AGwirdsorgte Fax 044 241 32 20 unterteilt, dass nur die errichtete Zelle erAG – nun in einigen Zimmern eines Hotels mit unsichtbaren, vonwärmt Tierschutz und DenkAustrasse 8045 Zürich E­Mail38, info@ratex.ch werden muss. in einer Schweizer Stadt unterwegs. Eine malpflege genehmigten Massnahmen Telefon www.ratex.ch +41 44 241 33 33 ausländische Reisegruppe, so vermutet der ( Abweisern, Verdrahtung, Vernetzung oder Fax +41 44 241 32 20 Hotelier, hat unwissentlich auch unwillkomElektrosystemen) für nachhaltige Abhilfe. E-Mail info@ratex.ch 1 mene Gäste mitgebracht: Bettwanzen. Die Auch in Bern am Hotel Schweizerhof instalSchnüffeltruppe und der Ratex-Techniker lierte die Ratex AG erfolgreich ihre Abwehrbestätigen den Verdacht, weshalb die massnahmen gegen Tauben. Schaden oder www.ratex.ch Spezialisten von Ratex in den betroffenen zumindest sehr unliebsam werden können

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Weltmarktführer für dekorative Beleuchtungskonzepte & Ihr Partner für Weihnachtsbeleuchtung Seit über 20 Firmenjahren jeden Tag Weihnachten: Im Fokus von MK Illumination steht die Inszenierung von unvergesslichen Momenten mit Licht. Das international tätige Unternehmen ist seit 2002 in der Schweiz aktiv. MK Illumination schafft Gesamtlichtlösungen für festliche und dekorative Anlässe und bringt Städte und Gemeinden, Shoppingcenter sowie touristische Einrichtungen zum Leuchten. Das Angebot reicht von einfachen Lichterketten bis hin zu ausgefallenen Anfertigungen von Sondermotiven. Die verschiedenen Gegebenheiten eines jeden Projektes spiegeln sich in der Individualität der Konzepte wieder. Die MK Illumination bietet alles aus einer Hand: von der zündenden Idee bis hin zur Umsetzung als auch die Lagerung und Wartung. Der Schweizer Standort hält ein lokales Artikellager, das schnelle Anlieferungen und kurze Lieferwege ermöglicht. Dabei steht die Nähe zum Kunden immer im Vordergrund, um die Qualität auf höchstem Niveau beizubehalten.

Weltneuheit von MK Illumination – das erste international zertifizierte System mit der Schutzart IP67 Mit der Einführung der Profi-Schutzart IP67 etabliert sich das Unternehmen erneut als internationaler Vorreiter. Damit weihnachtliche Erlebniswelten ihren Zauber auch bei Wind und Wetter verbreiten können, wird den Materialien aufgrund der Witterungen eine extreme Robustheit über mehrere Jahre abverlangt. Eine festliche Beleuchtung soll schliesslich nicht nur hell strahlen, sondern auch die hohen Anforderungen der Kunden erfüllen.

Mit jedem Licht-Produkt von MK Illumination verbinden Kunden zurecht ein Qualitätsversprechen. Trotz der ständigen Verbesserungen an den Produkten und am Design, stehen nach wie vor der Kunde und die langjährige Zusammenarbeit im Vordergrund. Auf diese Weise hofft das Unternehmen weiterhin ein leuchtender Stern am Himmel für festlich kreative Beleuchtungskonzepte zu sein.

MK Illumination AG Widenholzstrasse 1, 8304 Wallisellen Telefon E-Mail

+41 44 818 74 00 info@mk-illumination.ch

www.mk-illumination.ch

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Batcon Oberflächentechnik GmbH – zuverlässig und professionell Für Lösungen im Bereich der Oberflächentechnik. Angeboten werden Beratung, Verkauf, Montage und Serviceleistungen – alles aus einer Hand. Für komplette Lackieranlagen wie auch spezialisierte Kleinanlagen zur Erfüllung unterschiedlicher und universeller Anforderungen. Steht bei Ihnen zu Hause auch ein ganz besonderes Möbelstück? Ein Sideboard etwa, ein Büchergestell, ein Massivholztisch? Sie verspüren ein Wohlgefühl, wenn Sie es anschauen. Glücksmomente, wenn Sie es streicheln und den schimmernden Lack befühlen. Sie haben die Gewissheit: Da hat jemand ausgezeichnete Arbeit geleistet – extra für mich. Es ist erstklassiges Schweizer Handwerk – professionell und zuverlässig ausgeführt.

Roger Michel, Geschäftsführer

Diese Begriffe blieben ohne Leute wie Roger Michel und seiner Firma Batcon Oberflächentechnik GmbH Schall und Rauch. Er trägt wesentlich dazu bei, dass die Hersteller gleichbleibend hohe Qualität garantieren können. Roger Michels Batcon versorgt nämlich Schreiner und Möbelfabriken mit Lackieranlagen. Der Firmeninhaber reist landauf und landab, von der Broye über den Oberaargau bis ins Toggenburg und berät seine Kunden: «Ich schaue mir deren Räumlichkeiten an – meistens handelt es sich um KMU – analysiere die Situation und konzipiere mit dem Kunden eine Anlage, die exakt auf seine Bedürfnisse abgestimmt ist.» Die Anlagen bzw. deren einzelne Teile stellt Roger Michel nicht 1

selber her, sondern bezieht sie von der «Giardina Group» oder von anderen Herstellern aus Italien und Deutschland. Oberflächlich betrachtet könnte man den Batcon-Inhaber einfach für einen Vertreter halten. Doch Roger Michel ist viel mehr. Das weiss der Endkunde im Oberaargau und das weiss auch der italienische Konzern. Sie betrachten Roger Michel und seine Batcon als unabdingbaren Partner. Denn Anlagen für Oberflächentechnik sind für jedes KMU eine beträchtliche Investition. Für die Batcon-Kunden macht es auch keinen Sinn, eine fixfertige Anlage ab Stange zu kaufen: «Die Räumlichkeiten lassen das vielleicht nicht zu und bestimmte Funktionen der Standard-Anlage braucht der Kunde unter Umständen gar nicht», erklärt Roger Michel. Dank seiner Expertise ist es dem Oberaargauer Schreiner möglich, die Anlage so zusammenzustellen, dass sie wie massgeschneidert wirkt. Bei den Abklärungen, welche Komponenten wie beschaffen sein müssen, gehört noch ein dritter Partner (neben der Batcon und dem Endkunden) zwingend an den Tisch: der Lackhersteller. «Dessen Produkte müssen auf der Anlage verarbeitbar sein», so Roger Michel. «Manchmal ist dazu ein gewisses Fine-Tuning nötig, damit das Package Lack und Maschine zur Zufriedenheit des Kunden arbeitet. Dieses Fine-Tuning wird, ebenso wie die Maschinenpräsentation, vorgängig bei Tests im Technikum der Lieferanten abgeklärt.» Für diese Mittlerfunktion ist Roger Michel aufgrund seiner beruflichen Vorgeschichte prädestiniert. Er ist ausgebildeter Lack- und Kunststofftechniker und war Leiter in einem Entwicklungslabor, bevor er sich selbständig machte. Ihn fasziniert die Komplexität und Vielfalt in der Herstellung der verschiedenen Flüssigkeiten und Pulver. «Ein Lack funktioniert wie der menschliche Körper. Das Bindemittel übernimmt dabei die Rolle des Rückgrates, die anderen Komponenten wie Pigmente, Füllstoffe und Farbmittel geben dem Lack den Charakter.» Auf der technischen Seite war Roger Michel als Angestellter früher immer wieder mit den Maschinen konfrontiert, die er heute vertreibt. Er entwickelte dabei ein Gefühl dafür, ob seine Chefs ihr Geld richtig investiert hatten oder über den Tisch gezogen wurden. Dieses

Wissen macht Roger Michel mit seiner Firma heute seinen Kunden zugänglich: «Wenn ich feststelle, dass sie bestimmte Funktionen nicht unbedingt benötigen, rate ich ihnen davon ab. Das gesparte Geld können sie dann als Rücklage verwenden, um die Maschine in Schuss zu halten.» Kurzfristig streicht Roger Michel dann zwar weniger Geld ein. Aber die Vorteile dieses Denkens überwiegen – Roger Michel schafft so Vertrauen. Wer einmal mit der Batcon Oberflächentechnik GmbH geschäftet, kommt zurück und empfiehlt die Firma weiter. Zudem ist Roger Michels Arbeit mit der Installation nicht getan – hier arbeitet er mit einem Monteur zusammen. «Der Kunde muss Erfahrungen mit seiner neuen Anlage sammeln. Da stehe ich ihm zur Seite, nehme Justierungen vor.» Hier wird deutlich, dass es Roger Michel mit seiner Batcon Oberflächentechnik GmbH nicht ums schnelle Geld geht, auch nicht um sein Ego: «Wenn der Kunde zufrieden ist, bin ich es auch. So einfach ist das.»

Batcon Oberflächentechnik GmbH Althardstrasse 10, 8105 Regensdorf Telefon E-Mail

+41 43 521 61 66 info@batcongmbh.ch

www.batcongmbh.ch

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Videojet – worauf Sie sich verlassen können Der Name Videojet wird den wenigsten Leserinnen und Lesern etwas sagen. Hingegen sind Brands wie beispielsweise Migros, Coop, LIDL, Feldschlösschen, Coca-Cola, Ricola oder Novartis schon eher geläufig. Solche oder ähnliche Firmen haben mit Produkten, wie sie Videojet Technologies anbietet, zu tun. Tagtäglich. Denn Videojet ist weltweit führender Anbieter für die gesamte Produktkennzeichnung. Der Schweizer Sitz ist im solothurnischen Oensingen. Lebensmittel, Produkte der Pharmaindustrie oder auch alle möglichen Kabel – um nur einige nicht ganz unwesentliche Beispiele zu benennen – haben eines gemeinsam: die Produktkennzeichnung. Da reden wir von aufgedruckten Ablauf- und/oder Produktionsdaten, von LOT-Nummern, Rückverfolgbarkeitscodes oder von UV-Codes, welche Schutz vor Plagiaten gewährleisten. Vielleicht haben Sie sich ja schon mal gefragt, wie solche Codes auf eine Flasche, eine Müeslipackung oder auf das Frühstücksei kommen. Und: Wer stellt das wie sicher? Eine sehr gute Antwort auf diese Frage ist: Videojet Technologies. Die Firma ist weltweit tätig und besitzt auch hierzulande über sehr grosse Marktanteile. Videojet-Hauptsitz ist in Wooddale bei Chicago. Der Schwerpunkt von Videojet Technologies liegt in der flexiblen industriellen Kennzeichnung von verschiedensten Produkten des täglichen Bedarfs. Man muss sich das so vorstellen: Ein Unternehmen, beispielsweise aus der Lebensmittelbranche, mietet oder kauft speziell für solche Fälle produzierte Drucksysteme und baut diese in deren Produktionsabläufe ein. Getränkeflaschen z. B., die auf dem Förderband den ganzen Tag in Bewegung sind, werden automatisch mit den Abfüll- und Ablaufdaten bedruckt. 178

Unten: Ein Drucker von Videojet in der Produktionshalle. Sämtliche Drucker haben die gleiche bedienerfreundliche Benutzeroberfläche.

Wichtige Informationen Dazu braucht es a) Leute in den jeweiligen Betrieben, die sich haargenau auskennen mit dieser Technologie und b) einen flexiblen Partner, der auch im Ernstfall wirklich rasch vor Ort ist. Denn wenn eine solche Maschine aussteigt, kann eine ganze Produktion stillstehen, lahmgelegt werden. Das verursacht Kosten in astronomischer Höhe. So kann man sich also gut vorstellen, dass dieser Punkt einer Produktion niemals zu unterschätzen ist. Videojet tut alles für deren Kunden und gewährleistet mit raschen Reaktionszeiten, dass ein Servicetechniker binnen allerhöchstens 24 Stunden auf der Matte steht. Dazu arbeitet man mit einer dezentralen Serviceorganisation, logistisches Zentrum aber ist in Oensingen. Standort Schweiz Die Schweizer Verkaufs- und Serviceniederlassung der Firma Videojet Technologies befindet sich in Oensingen SO; dies seit über 15 Jahren. Beratung, Verkauf, Schulung und After-Sales-Management auf einem sehr hohen Niveau mit internationalem Standard und mit internationalem Netzwerk im Rücken. Ideal für die Pharma- und Medizinaltechnik Speziell interessant ist diese Dienstleistung für die Pharma- und Medizinaltechnik sowie auch für die Kosmetikbranche. Daher dürfen sich auch Firmen aus diesen Wirtschaftszweigen angesprochen fühlen. Letztlich steht generell diese Message im Mittelpunkt:

Wer auch immer Bedarf hat an flexiblen industriellen Kennzeichnungen für die eigens produzierten Produkte, ist gut beraten, sich bei den Profis von Videojet kundig zu machen über die verschiedenen Druckoptionen und Verkaufspreise bzw. Mietkonditionen. Da weiss man, was man (mehr) hat Etwas, das bisher noch nicht erwähnt wurde: Alle Produkte der Videojet Technologies haben immer dieselbe übersichtliche Benutzeroberfläche. Das heisst, dass man sich bei Produkteschulungen nicht jedes Mal einen neuen Doktortitel erarbeiten muss. Die Macher bei Videojet denken eben aktiv mit. Und so integriert sich dieses Gedankengut perfekt und nahtlos in die Produktionsabläufe ihrer Kunden. Videojet – worauf Sie sich verlassen können.

Videojet Technologies Suisse GmbH Gummertliweg 7, 4702 Oensingen Telefon E-Mail

+41 62 388 33 33 info@videojet.ch

www.videojet.ch

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TCM Oberaargau Traditionelle Chinesische Medizin

www.tcmoberaargau.ch Wir verstehen unsere Behandlungsmethoden als Ergänzung zur Schulmedizin. Das Unternehmen TCM Oberaargau wurde 2010 gegründet und ist ein Unternehmen, das an vier Standorten – Huttwil, Niederbipp, Herzogenbuchsee und Langenthal – die traditionelle chinesische Medizin praktiziert. Für das Wohl des Patienten pflegen wir eine enge Zusammenarbeit mit Hausärzten und Spezialisten. Unsere Praxen sind an den SRO-Standorten untergebracht, was den Aufwand auch für den Patienten vereinfacht.

Wir verstehen unsere Behandlungsm als Ergänzung zur Schulmedizin.

Unzählige Beschwerden und Erkrankungen können mit TCM vollständig therapiert werden oder führen, ergänzend zur Schulmedizin, zu Linderung bzw. Heilung. Kompetent und professionell TCM Oberaargau beschäftigt rund 30 Fachpersonen. Davon praktizieren sieben Chinesische Mediziner mit Diplom der renommierten Universität Nanjing und langjähriger Berufserfahrung. Der Patient profitiert von der lückenlosen Zusammenarbeit der Ärzte, die sich in Spezialgebieten ergänzen. Weiter gehören vier Lernende kaufmännischer Berufe zum Team.

as Unternehmen

Von links nach rechts: Frau Dr. med. Li Ying, TCM-Bereichsleiterin, Dr. med. H.P. Vogt, medizinische Oberaufsicht, Frau W. Fang, Ökonomin und Gründerin TCM Oberaargau, Tiantian Li, Ökonom und Leiter Praxisgroup.

M Oberaargau wurde 2010 gegründet und ist ein Unternehmen, das an vier Standorten – Huttwil, Niederbipp, Her d Langenthal – die traditionelle chinesische Medizin praktiziert. Für das Wohl des Patienten pflegen wir eine enge Unsere Wir in Ihrer Nähe beit mit Hausärzten und Werte Spezialisten. Unsere Praxen sind sind an den SRO-Standorten untergebracht, was den Aufwand tienten vereinfacht. Die Jahrtausende alte traditionelle Huttwil Herzogenbuchsee Chinesische Medizin bewährt sich. Gesundheitszentrum Huttwil, SRO AG werden Panorama SRO AG zählige Beschwerden und Erkrankungen können mit TCM vollständig therapiert oderPark, führen ergänzend zu Wir tragen dieses fundierte, ganzheitTelefon 062 959 62 44 Telefon 062 955 52 70 Wissen, allen vertrauensvoll Linderungliche bzw. Heilung. zugänglich, in den Oberaargau.

ompetent und professionell › Patient/innen-Sicherheit

Niederbipp

Langenthal

Gesundheitszentrum Jura Süd, SRO AG Telefon 032 633 72 01

Untersteckholzstrasse 19 Telefon 062 916 46 60

› beschäftigt rund 30 Fachpersonen.Zentrale M Oberaargau Davon/ Auskunft praktizieren sieben Mediziner mit Diplom unter 062 922 91 Chinesische 87 Montag bis Freitag 8 – 12 / 14–18 Uhr de Glaubwürdigkeit › n Universität Nanjing und langjähriger Berufserfahrung. Der Patient profitiert von der lückenlosen Zusammenarbeit Wir sind von den Krankenkassen anerkannt › Ganzheitlichkeit h in Spezialgebieten ergänzen. Weiter gehören vier Lernende kaufmännischer Berufe zum Team. Professionalität


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Sp bern 15 18  
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