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Inhalt:

Weihnachtsfeier 2009 (Seite 3) Feuerwehrball 2010 (Seite 3) Feuerwehr Naarn bei Radio OÖ (Seite 5) 118. Vollversammlung (Seite 6) Kindergartenprojekt (Seite 7) Kindergartenübung (Seite 8) Jugendgruppe (Seite 9) Linz Marathon (Seite 9) Aus- und Weiterbildung Gruppenübungen Seilwinde (Seite 10) Gefährliche Stoffe (Seite 11) Gruppencup (Seite 11)

Einsatzübungen

Garagenbrand (Seite 12) Verkehrsunfall (Seite 12) Säureaustritt (Seite 13)

AS- Übungen

Personenrettung (Seite 13) Finnentest (Seite 14)

Weber Hydraulik Schulung (Seite 15) Lehrgänge (Seite 15) Leistungsabzeichen (Seite 16) Feuerwehr-College (Seite 16) Einsätze (Seite 16) Kameradschaftspflege Eisstockschießen (Seite 17) Maskenball (Seite 17) Geburtstage (Seite 17) Storch Schmiedberger Fredl (Seite 18) Hochzeit (Seite 18)

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Liebe Feuerwehrkameraden! Geschätzte Gemeindebürger! Liebe Freunde und Gönner der Feuerwehr Naarn!

Feuerwehren setzen auf die Jugend! Nachwuchsarbeit ist das Gebot der Stunde. Unsere jungen Gemeindebürger sollen noch stärker mobilisiert werden, der „Familie Feuerwehr“ beizutreten. Die Medien haben darüber berichtet. Eine Frau bricht in einem Zugabteil mit einem Herzinfarkt zusammen und keiner der Fahrgäste will oder kann helfen! Im Gegenteil, die sterbende Frau wird sogar noch bestohlen. Wieso schauen so viele Menschen bei Notfällen weg? Mancher würde vielleicht gerne helfen, weiß aber nicht wie. Deshalb ist es den Feuerwehren ein besonderes Anliegen, junge Menschen für den Feuerwehrdienst zu motivieren. Je mehr Nachwuchs wir für die Nächstenhilfe gewinnen können, desto höher sind die Chancen, dass einem Menschen in Not rasch und kompetent geholfen werden kann. Davon kann im schlimmsten Fall auch ein eigenes Familienmitglied profitieren. Professionelle Nachwuchsarbeit ist für die Feuerwehren eine, ohne über Personalnöte zu klagen, unbedingte Notwendigkeit, um auf Entwicklungen zu reagieren. Und die signalisieren, dass es schon längst keine Selbstverständlichkeit mehr ist, dass man der Feuerwehr beitritt. Deshalb müssen wir uns verstärkt darum kümmern, den möglichen Nachwuchs dazu zu mobilisieren, der Feuerwehr beizutreten und ihnen die „Familie Feuerwehr“ ans Herz zu legen. Mit einer gediegenen Feuerwehrausbildung kann jeder zum Lebensretter werden. Nicht nur für den unbekannten Autolenker nach einem schweren Verkehrsunfall, sondern auch für den Nachbarn, einen guten Freund oder ein Mitglied der eigenen Familie. Der Dienst bei der Feuerwehr hat einen doppelten Nutzen, denn jedes einzelne Feuerwehrmitglied lebt auch Zivilcourage. Je dichter das Netz an freiwilligen Helfern, umso größer die Überlebenschance bei einem Notfall! Ein Stückchen Unterstützung bei der Nachwuchsarbeit der Feuerwehr Naarn leisten auch immer einige Naarner Familien. In der Vergangenheit die Familien Wahl aus Wimm und jetzt aktuell die Mitglieder der Familie Derntl – Danhofer, die uns unentgeltlich ihre Parzellen im Flurweg als Trainingsplatz für die Jugendgruppe und für die Bewerbsgruppe zur Verfügung stellen und uns damit eine optimale Übungsmöglichkeit in direkter Nähe zum Feuerwehrhaus ermöglichen. Allen ein herzliches Dankeschön dafür, und natürlich auch allen Anderen, die uns bei unserer Jugendarbeit unterstützen!

HBI Günther Bayrhofer Pflichtbereichskommandant und Kommandant der Feuerwehr Naarn

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Weihnachtsfeier 2009 Wie schon seit einigen Jahren veranstalteten wir in der Adventzeit eine Weihnachtsfeier für die Mitglieder der Einsatzgruppe mit ihren Frauen und die Burschen unserer Jugendgruppe. Die Bewerbsgruppen kümmerten sich um die Vorbereitungen und verwandelten unsere Fahrzeughalle in einen weihnachtlichen Festsaal, sogar ein Weihnachtsbaum wurde aufgestellt und geschmückt. Ein Highlight der Weihnachtsfeier ist jedes Jahr ein Fotorückblick, den Gerhard Schmidtberger zusammenstellt und der von Hermann Wahl präsentiert wird. Hinterm Feuerwehrhaus gab es wie in den Jahren zuvor ein Punschstandl mit einem Nagelstock, wo jeder seine Geschicklichkeit mit dem Maurerhammer unter Beweis stellen konnte und alle, denen es draußen zu kalt war, hatten auch in der Halle die Gelegenheit sich eine Runde „auszunageln“.

Feuerwehrball 2010 Seit einigen Jahren bemüht sich ein eigenes Feuerwehrball-Komitee jedes Jahr aufs Neue, den Besuchern unseres traditionellen Feuerwehrballs etwas Besonderes zu bieten und für gute Unterhaltung zu sorgen. So wurde im Vorjahr die Idee geboren, beim Ball 2010 eine Wetten dass..?- Show auf die Beine zu stellen. Am 2. Jänner 2010 im Gasthaus Lettner war es schließlich so weit. Nach der Eröffnung des Balls und den Grußworten unseres Kommandanten Günther Bayrhofer, übernahm das Moderatoren-Duo Matthias „Tommy“ Masilko und Andreas „Michelle“ Bayrhofer das Mikrofon und baten als ersten Gast Bürgermeister Rupert Wahlmüller auf die Couch. Wie es sich für ein Wetten dass..? gehört wurde ihm als Saalwette eine Aufgabe gestellt. Tommy und Michelle wetteten, dass er es nicht schafft bis 23 Uhr 15 Gerichte aus dem SPÖ-Kochbuch mit den zugehörigen Gemeinderatskandidaten auf die Tanzfläche zu bringen. Als nächster Stargast musste sich Union-Obmann Josef Dierneder den Fragen unserer Moderatoren stellen, bevor er als Wettpate für die Musik-Wette fungierte.

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Josef Gschwandtner vom Musikverein Naarn wettete, dass er alle Märsche aus dem Marschbuch der Naarner Blasmusikkapelle an den ersten 3 Takten erkennt. Der UnionObmann glaubte an die musikalischen Fähigkeiten seines Namensvetters, und Josef Gschwandtner gewann die Wette schließlich ohne einen einzigen Fehler. Für die dritte Wette wurde die Wirtin Traudi Lettner auf die Couch gebeten. Gerald Peterseil wettete, dass er auf einem Einrad fahrend einen Tisch schneller bedienen kann als der Wirts-Sohn Karl zu Fuß. Die Beiden mussten einen Tisch mit jeweils 6 Seiterl Bier, 6 Achterl Wein und 6 Schnaps bedienen, wobei sich Gerald auf seinem Einrad in einem spannenden Kopf-anKopf-Rennen wirklich gegen Karl Lettner durchsetzte und die Wette gewann. Unsere Wirtin hatte zuvor jedoch auf ihren Sohn gesetzt und ihre Wette somit verloren.

Zwischen den Wetten sorgten die Moskitos immer wieder für gute Stimmung und eine volle Tanzfläche. Für die letzte Wette des Abends stellte sich MusikObmann Manfred Schmidtberger zur Verfügung. Markus Lugmayr-Lettner, Friedrich Mairhofer, Thomas Lettner, Josef Huber und Thomas Plöderl von der Union Naarn wetteten, dass sie einen Ball durch Gaberln 3 Minuten lang in der Luft halten können, wobei der Ball nur zwei Mal den Boden berühren darf. Als Erschwernis musste dabei jeder der Kicker ein Seiterl Bier trinken. Leider siegte schlussendlich die Schwerkraft und die Wette wurde knapp verloren. Auch Manfred Schmidtberger der auf seine Kicker vertraute, hatte seine Wette somit verloren. Seite 4


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Als letzter Punkt unserer Wettreihe fehlte nur noch die Auflösung der Saalwette, und tatsächlich hat es Bürgermeister Wahlmüller geschafft, seine Genossen zum Kochen zu motivieren und hat damit seine Wette gewonnen. Da unsere Wirtin und der Musik-Obmann ihre Wetten verloren hatten wartet natürlich eine kleine Strafe auf die beiden, die sich durch Ziehen von Kuverts selber aussuchen mussten. Die beiden stellen sich in den Dienst der FF Naarn, Traudi wird nach der Brandeinsatzübung im Juli unsere Fahrzeuge reinigen, und Fredl wird anschließend die Stiefel aller Übungsteilnehmer auf Hochglanz bringen. Als Abschluss der Show wurde noch der Wettkönig bekanntgegeben, den die Ball-Gäste im Laufe des Abends wählen konnten. Unser Youngster Gerald Perteseil konnte dabei die Meisten Stimmen für sich gewinnen und unser Moderatoren-Duo überreichte ihm dafür € 300,in Perg-Gutscheinen, zur Verfügung gestellt vom Perger Stadtmarketing.

Anschließend übernahmen wieder die Moskitos das Mikrofon und es wurde noch eine rauschende Ballnacht im Gasthaus Lettner.

An dieser Stelle möchten wir unseren Moderatoren herzlich zu ihrer mehr als gelungenen Show gratulieren und uns bei den Wettkandidaten und Wettpaten für ihre Teilnahme bedanken!

Feuerwehr Naarn bei Radio OÖ Am Sonntag, den 7. Februar war eine kleine Delegation unserer Feuerwehr bei „Guten Morgen Oberösterreich“ zum Frühstück eingeladen. Im Rahmen der Aktion „Stille Helden“ sprachen sie live mit Moderator Gernot Hörman über unsere Aktion „Jedem Neugeborenen einen Rauchmelder“.

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118. Vollversammlung Am Samstag, den 27. Februar trafen sich die Mitglieder unserer Feuerwehr zur alljährlichen Vollversammlung. Kommandant Günther Bayrhofer durfte die Kameraden wieder an einem Samstagabend begrüßen und die Vollversammlung eröffnen. Nach den Grußworten des Kommandanten standen die Berichte der Kommandomitglieder auf der Tagesordnung. Schriftführer Gerald Derntl verschaffte uns in einer ausführlichen Präsentation einen Überblick über die Aktivitäten und Ereignisse des vergangenen Jahres. Anschließend berichtete Kassier Andreas Bayrhofer über die Einnahmen und Ausgaben des vergangenen Jahres und Gerätewart Christian Starzer verschaffte uns einen Einblick in die ständigen Arbeiten die nötig sind, um unsere Gerätschaften und Fahrzeuge in Schuss zu halten und präsentierte die Neuanschaffungen des vergangenen Jahres. Nach einem abschließenden Bericht von Kommandant Günther Bayrhofer standen Angelobungen, Beförderungen und Ehrungen auf dem Programm. Wir durften heuer sechs neue Mitglieder in unserer Jugendgruppe begrüßen. Tobias Hummer, Matthias Hintersteininger, Alexander Bindreiter, Paul Killinger, Daniel Raab und Patrik Spiegel wurden offiziell in die Jugendgruppe aufgenommen. Folgende Kameraden wurden befördert: Jakob Öhlinger und Manuel Kloibhofer zum Oberfeuerwehrmann, Klaus Buchmair, Andreas Buchmayr und Michael Datterl zum Oberlöschmeister und Georg Hölzl und Reinhard Brunner zum Hauptlöschmeister. Georg Haberbauer jun. und Matthias Leistungsabzeichen in Gold abgelegt, welches Ihnen von Kommandant Günther Bayrhofer und Kommandant Stv. Hermann Wahl überreicht wurde. Neben unseren Jungfeuerwehrmännern durften wir auch Kameraden ehren, deren Jugendzeit schon etwas in der Vergangenheit liegt.

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Johann Hintersteiniger, Dr. Josef Dierneder, Dr. Stefan Dierneder, Ing. Gerald Wahl und Josef Lichtenberger erhielten die 25-jährige Dienstmedaille. Für 40-jährige Mitgliedschaft wurden Josef Mairhofer, Franz Achleitner, Johann Brunner, Joahnn Friedl und Leopold Lettner geehrt. Außerdem erhielt Karl Froschauer die Dienstmedaille für 50-jährige Mitgliedschaft bei der FF Naarn. Abschließend folgten die Grußworte unserer Ehrengäste und wie jedes Jahr ersucht Kommandant Stv. Hermann Wahl beim Punkt Allfälliges um Spenden für das SOS Kinderdorf in Rechberg bevor Kommandant Bayrhofer die Vollversammlung offiziell beendete.

Kindergartenprojekt Seit einiger Zeit arbeiten wir eng mit dem Naarner CaritasKindergarten zusammen, um den Kinder die Thematik Feuerwehr näher zu bringen und sie auf eventuelle Gefahrensituationen vorzubereiten. Gruppenkommandant Daniel Payreder betreibt dieses Projekt federführend und verbringt, unterstütz von anderen Kameraden unserer Feuerwehr, mehrmals im Jahr einen Vormittag mit den Kindern. Am 24. Februar brachten er und Zugskommandant Christian Brunner eine komplette Atemschutzausrüstung mit in den Kindergarten, damit die Kleinen die Ausrüstung genau unter die Lupe nehmen konnten.

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Kindergartenübung Aufbauend auf die Kindergartenbesuche der Feuerwehr wurde heute im Kindergarten natürlich auch die jährliche Übung durchgeführt. Ziel der regelmäßigen Kindergartenübungen ist, dass unsere Kleinsten gut auf den Notfall vorbereitet sind und wissen, wie sie sich im Ernstfall zu verhalten haben.

Übungsannahme war, dass ein Brand im Erdgeschoß ausgebrochen war und der Flur samt Garderobenbereich bereits stark verraucht waren. Da sich sowohl im Erdgeschoß als auch im Obergeschoß Kinder befanden, mussten die Einsatzkräfte abklären, welche Gruppen vom Brand gefährdet waren und welchen in ihren Räumen keine Gefahr drohte, während sich ein Atemschutztrupp zur Brandbekämpfung ins Gebäude begab. Die Rettung der Kinder im Erdgeschoß ist durch die Fenster kein Problem, bei den Gruppen im Obergeschoß ist es jedoch sicher eine Herausforderung alle schnell in Sicherheit zu bringen.

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Jugendgruppe Auch nach der Bewerbs-Saison Jugendgruppe aktiv.

ist

unsere

Am 16. Jänner statteten unsere Jungs dem Roten Kreuz in Perg einen Besuch ab. Die Lehrbeauftragte des RK Perg Claudia Hemberger nahm sich mit einigen ihrer Kollegen Zeit und führte unsere Jugendgruppe durch die Bezirksstelle. Dabei lernten die Burschen viel über die Aufgaben des Roten Kreuzes, wie Rettungsund Krankentransport-Dienst sowie verschiedene soziale Dienste, Katastrophenhilfe und das Kriseninterventionsteam. Außerdem wurden die Rettungsautos und der Notarztwagen besichtigt und die verschiedenen Tragen ausprobiert. Da es bei der Jungfeuerwehr neben Training und Ausbildung vor allem auch um Kameradschaft geht, werden monatlich Ausflüge und Unternehmungen veranstaltet. Unser Schriftführer Gerald Derntl organisierte am 28. März eine Fahrt ins Linzer Stadion, wo die Jugendgruppe live beim Spiel LASK Linz gegen den SV Ried dabei war. Die Burschen erlebten ein tolles Spiel in dem sich der LASK 0:3 gegen Ried durchsetzte.

Linz Marathon Einige Sportskanonen unserer Feuerwehr stellten sich auch heuer der Herausforderung Linz Marathon. 14 Kameraden unserer Feuerwehr nahmen am 11. April am Viertelmarathon teil und erreichten tolle Platzierungen.

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Aus- und Weiterbildung Gruppenübungen Seilwinde Die neue Seilwinde mit der unser LFB aufgerüstet wurde, war Mittelpunkt der Gruppenübungen im Februar. Da die Mitglieder unserer Einsatzgruppe bisher nur bei Lehrgängen in der Feuerwehrschule Erfahrungen mit einer Seilwinde sammeln konnten, wurden die Männer im Zuge der Gruppenübungen im sicheren Umgang mit diesem Gerät geschult und anschließend verschiedene Einsatzgebiete in der Praxis ausprobiert. Am 12. Februar stand die Bergung eines Fahrzeuges auf dem Programm. Dafür wurde ein Traktor aus einem Obstgarten herausgezogen. Da der direkte Weg nicht möglich war, war dies eine gute Gelegenheit um den sinnvollen Einsatz einer Umlenkrolle zu üben.

Die Seilwinde kann natürlich auch zur Sicherung von Objekten verwendet werden. Am 27. Februar hatte die Gruppe 3 die Gelegenheit, zwei Bäume zu fällen und mit der Seilwinde kontrolliert in eine bestimmte Richtung fallen zu lassen. Außerdem war das eine gute Gelegenheit, mit allen Gerätschaften die uns für Forstarbeiten, sprich zur Aufarbeitung von Sturmschäden, zur Verfügung stehen, zu üben. Manfred Schmitdberger stellte uns dafür dankenswerter Weise zwei Bäume zur Verfügung.

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Gefährliche Stoffe Da sich die April-Einsatzübung mit dem Thema gefährliche Stoffe auseinander setzte, stand dieses Thema als kleine Vorbereitung auch auf dem Ausbildungsplan unserer Gruppenübungen im März. Da man im Feuerwehralltag, Gott sei Dank, eher selten mit gefährlichen Stoffen konfrontiert ist, wird jedes Jahr eine Schwerpunktübung zu diesem Thema abgehalten, damit gewisse Grundkenntnisse, die ein Feuerwehrmann hierzu haben, sollte nicht in Vergessenheit geraten. Die Männer besprachen das Vorgehen bei Gefahrenguteinsätzen mit Brandbekämpfung, Absperren des Gefahrenbereiches, Schutz der Umwelt und vor allem Maßnahmen zum Selbstschutz und einer schnellen Menschenrettung. Gruppencup Für die Gruppenübung am 17. April bereiteten Helmut Ebner und Michael Reiter einen Bewerb der Gruppe 2 gegen die Gruppe 3 in vier verschiedenen Stationen vor. Die beiden Teams mussten einen Löschangriff und einen technischen Einsatz bewältigen, Fragen aus dem Feuerwehrbereich beantworten und abschließend eine Runde Schlauchkegeln. Bei allen Stationen wurden Punkte vergeben um am Ende einen Sieger ermitteln zu können. Bei der Station "Löschangriff" mussten die Männer von einem Unterflurhydranten die Wasserversorgung für das TLF aufbauen und eine Zubringerleitung mit einem C-Rohr aufbauen. Die Station "technischer Einsatz" war an die THLAbnahme angelehnt. Die Männer mussten die "Unfallstelle" absichern, die Beleuchtung und das hydraulische Bergegerät aufbauen und anschließend Belchdosen mit dem Bergegerät zerdrücken. Für die Station "Fragen" wurden die Männer je nach Ausbildung in zwei Gruppen eingeteilt. Kommandomitglieder und Männer die das FLA-Gold bereits absolviert haben, mussten natürlich schwierigere Fragen beantworten als die jüngeren Übungsteilnehmer. Die letzte Station "Schlauchkegeln" erforderte viel Geschick und Zielgenauigkeit. Mit einem CSchlauch mussten die Männer aus ca. fünf Meter Entfernung zehn Mineralwasserflaschen umkegeln. Schlussendlich konnte die Gruppe 3 rund um Kommandantstellvertreter Hermann Wahl das beste Gesamtergebnis vorweisen. Zusammenfassend war der Gruppencup eine abwechslungsreiche Alternative im Übungskalender.

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Einsatzübungen Garagenbrand Übungsannahme der Einsatzübung am 5. Februar war ein brennendes Auto in der Garage der Fa. Brunner Transporte, in der sich auch noch ein LKW, der gefährliche Stoffe geladen hatte, befand. Als die Einsatzkräfte am Übungsort eintrafen erfuhren sie von einem der Kinder des Firmenchefs, dass der Bruder und der Opa noch in der komplett verrauchten Halle sein mussten. Ein Atemschutztrupp, der sich bereits während der Anfahrt ausrüstete, machte sich daraufhin sofort auf die Suche nach den vermissten Personen. Der vermisste Junge konnte nach kurzer Zeit in einem anderen Fahrzeug, das noch in der Garage stand, gefunden und ins Freie gebracht werden. Auch die zweite Person wurde nach kurzer Zeit in der Montagegrube entdeckt. Offensichtlich stürzte der Mann in die Grube und bleib dort bewusstlos liegen. Die Rettung des Mannes war aufgrund der engen Platzverhältnisse in der Grube gar nicht so einfach, unsere Atemschutzträger konnten ihn nach kurzer Zeit jedoch ebenfalls in Sicherheit bringen. In der Zwischenzeit hatte die übrige Mannschaft die Wasserversorgung und das Mittelschaumrohr zur Brandbekämpfung aufgebaut und den Hochleistungslüfter in Stellung gebracht, um den Rauch aus der Halle zu blasen. Herzlichen Dank an die gesamte Familie Brunner, die uns ihre Halle für die Übung und den Opa und sein Enkerl als Opfer zur Verfügung stellte. Verkehrsunfall Ein Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person war Thema der Einsatzübung am 5. März. Übungsannahme war, dass ein PKW nachts in einer Kurve die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren hatte, eine Böschung hinunter fuhr und dort gegen einen Baum geprallt war. Die Einsatzkräfte bauten sofort nach dem Eintreffen das hydraulische Rettungsgerät und einen zweifachen Brandschutz auf und leuchteten die Unfallstelle aus. Seite 12


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Die erste Schwierigkeit dieser Übung war das Aufbauen der Gerätschaften, da alles über die steile Böschung zum Unfallwagen hinunter getragen werden musste. Über die Heckklappe des Fahrzeugs wurde der Verletzte schließlich ohne Spreitzer und Schere einfach mit dem Tragetuch schnell aus dem Auto befreit, und das Übungsziel war somit erreicht. Natürlich wurde die Gelegenheit genutzt um mit dem Rettungsgerät zu üben und zu sehen wie die Rettung abgelaufen wäre, wenn der Weg über die Heckklappe nicht möglich gewesen wäre. Nach einer kurzen Nachbesprechung der Rettungsaktion mit den Übungsverantwortlichen Andreas Bayrhofer und Johann Hintersteininger, war die zweite Aufgabe des Abends, das Unfallfahrzeug mit Hilfe der neuen Seilwinde an unserem LFB aus dem Graben herauszubringen. Aufgrund der engen Platzverhältnisse an der Straße neben dem Einsatzort war klar, dass die Straße gesperrt werden muss um das Fahrzeug zu bergen, weshalb sich die Männer beeilten, um den Verkehr so wenig wie möglich aufzuhalten. Säureaustritt Einmal im Jahr ist das Thema Gefährliche Stoffe ein Schwerpunkt im Übungsplan unserer Feuerwehr. Für die Einsatzübung am 9. April ließen sich Georg Hölzl und Daniel Payreder ein besonders gefährliches Szenario einfallen. Annahme war, dass beim Befüllen des Essigsäuretanks der Fa. Machland ein Schlauch geplatzt und die 80%ige Säure ausgelaufen war. Der Fahrer des Tankwagens und ein Vorarbeiter flüchteten vor dem beißenden Geruch. 80 %ige Essigsäure ist ein hochkonzentrierter ätzender Stoff. Bei Einatmung kann es von Verätzungen bis zu Lungenödemen kommen, weshalb auch die Feuerwehrleute nur mit Vollschutzanzügen den Gefahrenbereich betreten dürfen. Der Tankwagenfahrer wurde schließlich bewusstlos in der Notfalldusche gefunden, und der Vorarbeiter musste vom Atemschutztrupp aus dem Tanklager gerettet werden.

AS- Übungen Personenrettung Eine Atemschutzübung zum Schwerpunkt Menschenrettung bereiteten Michael Hölzl und Matthias Pilz am 29. Jänner vor. In einer Trockentrainingseinheit übten die Männer die Handhabung von Tragetuch, Rettungstuch, Schaufeltrage und Rettungswanne,

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bevor das Ganze in der Praxis umgesetzt werden musste. Am Hof der Familie Hölzl (Angelbauer) mussten die Atemschutzträger in voller Montur verletzte Personen aus verschiedenen misslichen Lagen in Sicherheit bringen.

Finnentest Der Finnentest ist ein Belastungstest in mehreren Stationen für Atemschutzträger der, wie der Name verrät, in Finnland entwickelt wurde. Die Atemschutzträger müssen die Stationen innerhalb bestimmter Zeiten absolvieren wobei auch die Erholungsphasen zwischen den Stationen genau vorgegeben sind um in Summe die verschiedenen Belastungen während eines Atemschutzeinsatzes zu simulieren. Dieser Test zeigt somit genau auf wie es um die Ausdauer und Fitness unserer Atemschutzträger bestellt ist. 1. Station: 100m gehen, anschließend 100m gehen mit 2 BSchläuchen (2 x 16kg) in 4 Minuten 2.Station: Rollen von einem C-Schlauch in 2 Minuten 3. Station: 3 Hindernisse müssen jeweils 3x bewältigt werden in 3 Minuten 4. Station: Stufen steigen, 5 Stockwerke hinauf und wieder hinunter in 3,5 Minuten 5. Station: Hämmern eines LKW Reifens (5m mit einem 5kgVorschlaghammer in 2 Minuten Diese Stationen absolvieren die Männer mit schwerem Atemschutz, sprich mit ca. 20kg Ausrüstung.

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Weber Hydraulik Schulung Gemeinsam mit Feuerwehrmännern der Feuerwehren Perg, Au und Holzleiten nahmen am 17. April 13 Kameraden unserer Feuerwehr an einem Tagesseminar der Firma Weber Hydraulik teil. Neue und moderne Technik in der Automobilindustrie erfordern im Rahmen der Technischen Hilfeleistung bei der Feuerwehr eine ständige Aus- und Weiterbildung der Einsatzkräfte, um im Ernstfall mögliche Gefahren richtig einschätzen und entsprechend reagieren zu können. Darum organisierten wir in Zusammenarbeit mit der FF Perg dieses Seminar, um den Männern die Möglichkeit zu geben, ihr Wissen auf den neuesten Stand zu bringen. Am Vormittag stand im Feuerwehrhaus Perg zunächst der theoretische Teil auf dem Programm. Neben verschiedenen Schnitt- u. Rettungstechniken wurden auch die vielen unterschiedlichen passiven Sicherheitssysteme (Airbag, Seitenaufprallschutz, etc) sowie neue Werkstoffe im Automobilbau besprochen. Nachmittags stand die Praxisausbildung auf dem Gelände der Firma Mitterbauer im Vordergrund.

An drei Unfallfahrzeugen wurden im Stationsbetrieb jeweils unterschiedliche Einsatzsituationen (PKW auf Rädern, PKW auf Dach und PKW auf Seite) simuliert und unter Anleitung der beiden Ausbildner verschiedene Techniken ausprobiert.

Lehrgänge Folgende Kameraden haben Lehrgänge an der OÖ Feuerwehrschule besucht: Buchmair Klaus Datterl Michael Hölzl Florian Mosböck Franz Reiter Michael Wahl Hermann

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Technischer Lehrgang II Technischer Lehrgang II Atemschutzwarte Lehrgang Technischer Lehrgang I KAT-Seminar KAT-Seminar


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Leistungsabzeichen Folgende Kameraden haben bei Landes-Leistungsbewerben Abzeichen errungen: Lindner Peter Öhlinger Jakob Leitner Stefan Schickermüller Manuel

Funk-Leistungsabzeichen in Silber Funk-Leistungsabzeichen in Silber Funk-Leistungsabzeichen in Gold Funk-Leistungsabzeichen in Gold

Wir gratulieren den vier Funkern zu ihren tollen Leistungen bei den diesjährigen Landesbewerben!

Feuerwehr-College Im Zuge der letzten Klausur unseres Kommandos wurde die Idee geboren, ein internes Ausbildungsprogramm für Führungskräfte in unserer Feuerwehr zu starten. In zwei Blöcken zu je vier Abenden wurden Vorträge zu verschiedenen Themen wie Katastropheneinsätze und Stabsarbeit organisiert, Einsatzszenarien durch besprochen und diskutiert, sowie unsere Gerätschaften und die gesamte Haustechnik unseres Feuerwehrhauses erklärt. Außerdem wurden Firmengebäude und Risikoobjekte gemeinsam besichtigt, damit sich die Teilnehmer ein Bild von möglichen Gefahrenquellen machen konnten. Der große Vorteil dieser Weiterbildung ist, dass sie auf die Ausrüstung in unserer Feuerwehr und die Gegebenheiten in unserem Einsatzgebiert abgestimmt ist.

Einsätze Fahrzeugbrand Oberwagram Zu einem Fahrzeugbrand nach Oberwagram wurden die Feuerwehren Naarn und Perg alarmiert. Ein von Richtung Perg kommendes Fahrzeug bereits älteren Baujahres ist nach der Kramelsbergerbrücke in Brand geraten. Die Feuerwehr Perg stellte sofort einen Atemschutztrupp zur Brandbekämpfung ab. Die Feuerwehr Naarn stellte den Reserveatemschutztrupp. Der Brand konnte innerhalb kurzer Zeit mittels eines Schaumangriffs gelöscht werden. 16 Mann der Feuerwehr Naarn und 16 Mann der Feuerwehr Perg waren beim Fahrzeugbrand im Einsatz. Natürlich standen mehrere Feuerwehrmänner als Reserve im Feuerwehrhaus zur Verfügung.

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Kameradschaftspflege Eisstockschießen Natürlich nutzten wir den vergangenen Winter für die traditionelle Feuerwehr-Eisstockpartie. Beim Mostheurigen Deisinger in Ruhstetten wurde am 8. Jänner um ein Bratl und ein Getränk geschossen. Die Mannschaft rund um „Moar“ Daniel Payreder freute sich schließlich über das gewonnene Bratl. Herzlichen Dank an Didi Payreder und Franz Wahl für die Organisation dieses schönen Abends.

Maskenball Die Wiesenbewohner aus der Serie Biene Maja, der faule Willi, Fräulein Kassandra, Puck die Stubenfliege, Flip der Grashüpfer, die Spinne Tekla, Max der Regenwurm, Kurt der Mistkäfer samt Mistkugel und Paul der Kommandant der Ameisen machen sich am 6. Februar auf den Weg ins Gasthaus Walterer zum Sportler-Maskenball der Union Naarn.

Geburtstage Feuerwehrmänner werden nicht älter sondern besser! Darum gratulieren wir folgenden Kameraden zum Geburtstag: Peterseil Gerald am 15.01.zum 15ten Datter Michael am 30.03. zum 25er Brunner Reinhard am 27.03.zum 30er Lettner Günther am 05.03.zum 35er Derntl Reinhard am 25.01.zum 40er Dierneder Klaus am 22.04. zum 45er Kiehas Josef am 07.03.zum 55er Lettner Erich am 15.01. zum 70er Datterl Georg am 04.02. zum 70er Hinterdorfer Josef am 07.03.zum 70er Pissenberger Leopold am 28.03.zum 70er Öhlinger Richard am 19.01.zum 85er

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Storch Schmiedberger Fredl Auch unser Storch hatte wieder einen Einsatz: Am 12. April erblicke der kleine Lukas, Sohnemann von Manfred Schmiedberger das Licht der Welt. Wir möchten Fredl, seiner Christa und der großen Schwester Theresa dazu herzlich gratulieren!

Hochzeit Martin Kühhas traute sich nach über 7 Jahren Beziehung und gab seiner Martina am 10. April im Standesamt Naarn das Jawort.

Wir gratulieren herzlich und wünschen der jungen Familie alles Gute für die Zukunft!

IMPRESSUM: FF NAARN News Informationsblatt für Mitglieder und Gönner der FF Naarn Text & Gestaltung: Pilz Matthias Herausgeber und für den Inhalt verantwortlich: Freiwillige Feuerwehr Naarn, A-4331 Naarn

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So, 2. Mai 2010

10.30 Uhr Maibaumaufstellen anschließend

Frühschoppen mit der

Marktmusikkapelle Naarn

Hüpfburg

für unsere kleinen Gäste

Rundfahrten

mit unserem Opel Blitz

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Auf Euer Kommen freut sich die FF Naarn!


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