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Aus der Vogelperspektive betrachtet: das Werksgelände der Schongauer Papierfabrik. Unten im Bild sind die Lechbrücke und rechts daneben die Bahn-Überquerung zu erkennen. Die Firmenzentrale ist in Helsinki. Seit die Papierfabrik zu UPMKymmene gehört, war Winfried Schaur mehr als hundert Mal in Finnland. Die Reisen haben sich aber gegenüber den ersten Jahren „deutlich reduziert“. Wie teilt sich die Arbeitszeit auf? Inha In hall ha Inhaltlich könne man grob sagen: Ein Drittel habe mit dem laufenden Betrieb in der Pappierfabrik zu tun, ein zweites D Drittel mit der „strategischen

Weiterentwicklung des Werkes“ und ein weiteres Drittel mit werksübergreifenden Themen. Er könne auf eine „starke und zuverlässige Mannschaft in Schongau vertrauen“, die ihn vom Tagesgeschäft entlaste, fügt Schaur hinzu. Vor Ort komme er nicht so häufig wie er gerne möchte. Der direkte Kontakt mit den Beschäftigten sei aber wichtig. „Man muss aufpassen, dass man die Bodenhaftung nie verliert“.

Wichtig ist dem 45-jährigen Vater von zwei Töchtern und einem Sohn die Familie. Laufen und Mountainbiken, gelegentlich auch Motorradfahren helfen ihm beim Abschalten. Die Maschinen in der Papierfabrik werden nur an zehn von 365 Tagen im Jahr abgeschaltet. Darum die Devise: „Urlaub funktioniert nur, wenn wir auch wirklich fort fahren. Da sind wir seit einigen Jahren konsequent.“

> > > ZUM THEMA Betriebsratsvorsitzender Wegele: Sorge wegen regionaler Dichte Du Durchaus Sorgenfalten bereite den Mitarbeitern im UPM-Werk Schongau die „regionale Dichte“ an Papierfabriken und Papiermaschinen in Südba bayern, nachdem der finnische Konzern das Unte ternehmen Myllykoski mit Standorten in Ettringen (U (Unterallgäu) und Plattling gekauft hat. Dies beku kundet Betriebsratsvorsitzender Christian Wegele (4 (43) auf Anfrage der „altlandkreis“-Redaktion.

Synergieeffekte, die sich UPM-Kymmene von dem Erwerb der Produktionsstandorte erhoffe, könnten sich auch auf die Zahl der Arbeitsplätze auswirken, gibt Wegele zu verstehen. Derzeit wird die geplante Übernahme durch die Wettbewerbsbehörde der EU kartellrechtlich geprüft. Mit einer Entscheidung wird im dritten Quartal des Jahres 2011 gerechnet.

mai / juni 2011 | 5

der altlandkreis | Ausgabe 5 | Mai/Juni 2011  

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