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Papierfabrik seit zehn Jahren bei UPM

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Schongau ist auch heute noch ein Vorzeigestandort Schongau | Mit den Worten „Schongau war schon immer und ist auch heute noch ein Vorzeigestandort“ beantwortet Werksleiter Winfried Schaur die Frage, welchen Stellenwert die Papierfabrik innerhalb der Unternehmensgruppe UPM-Kymmene hat. Die spezifischen Kennzahlen für das Werk würden für viele in der Branche den Maßstab darstellen. Dies treffe zehn Jahre nach dem Verkauf der Haindlschen Papierfabriken an den Konzern UPM-Kymmene noch immer zu. Ein Augenmerk wolle er auf die Personalplanung im Schongauer Werk legen, die langfristig angelegt sei. „Uns ist bewusst, dass wir neben einem modernen Maschinenpark gut ausgebildete Mitarbeiter brauchen, die sich engagieren, ein hohes Fachwissen haben und Prozessverständnis zeigen, kommentiert Werksleiter Schaur, dder de er diese d es di e e Funktion Funk Fu nkti nk tion ti on seit sei eit it Oktober O to Ok tobe beer

2007 ausübt. Zuvor war es sechs Jahre Artur Stöckler, der das Unternehmen verlassen hatte. Die Fluktuation in der Belegschaft sei niedrig. Die Alterspyramide zeige eine starke Ausprägung bei den 45- bis 50-jährigen Mitarbeitern. Konsequenz: „Schon heute müssen wir beginnen zu planen, wie unsere Fach- und Führungskräfte von Morgen aussehen“. Zurzeit gehen im Werk Schongau 550 Beschäftigte der Arbeit nach. Die 40 Lehrlinge sind dabei mitgerechnet.

„Das Jahr 2011 sehen wir positiver“ Alles andere als profitabel war im Jahr 2010 der Geschäftsbereich Papier bei UPM-Kymmene. Obwohl die Auslieferungen gestiegen sind, ist da aufgrund deutlich höherer Faserkosten (Stichwort Altpapierpreis) ein operativer Verlust eingefahren worden. Soll heißen: Wie andere Papierfabriken

hat auch Schongau letztes Jahr rote Zahlen geschrieben. „Das Jahr 2011 sehen wir positiver“, klingt in den Worten Schaurs Optimismus mit. Die Nachfrage sei stabil. Die zu Jahresbeginn erzielten Preissteigerungen unterstützen die notwendige Margenerholung (Gewinnspanne) und das Auffangen der Kostenentwicklung 2010. In den letzten elf Jahren wurden in Schongau über 250 Millionen Euro investiert. Die größte Maßnahme war mit rund 100 Millionen Euro die neue Papiermaschine 9, die im Jahr 2000 — noch zu Haindlschen Zeiten — in Betrieb gegangen ist. Laufende Investitionen und Vorplanungen sind darauf ausgelegt, die Kostenstruktur im Werk, wo 750 000 Tonnen Zeitungsdruckpapier und maagazinhaltige P Paert rt piere produziert u werden, weiter zzu e es verbessern. Dies betrifft

Winfried Schaur, der Werksleiter bei UPM in Schongau. den Energieeinsatz oder Einsparungen bei Rohstoffen und Hilfsstoffen, aber auch das Optimieren der Transporte, wobei der Anteil der Schiene (15 Prozent) noch erhöht werden soll.

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der altlandkreis | Ausgabe 5 | Mai/Juni 2011  

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