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Herzogsägmühle bündelt Verkaufsaktivitäten

Neuer Markt mit Geldautomat Herzogsägmühle | Der neue Markt in Herzogsägmühle, wo alle Verkaufsaktivitäten — von der Bäckerei bis zur Gärtnerei — gebündelt werden, soll im November eröffnet werden. Die Bemühungen gehen dahin, dort auch einen Geldautomaten aufzustellen. Diesen Ausblick gab Direktor Wilfried Knorr bei einem Pressegespräch in Peiting. Eine Lotto-Annahmestelle und ein Geldautomat seien „ein Zeichen der Normalität“, kommentiert der Geschäftsführer. In Herzogsägmühle gibt es 900 Einwohner. Davon sind 700 Hilfeberechtigte. Insgesamt hat diese Einrichtung der Diakonie 1 150

Beschäftigte. Ein Drittel davon arbeitet außerhalb des Ortes in der Region Weilheim-Schongau und Landsberg. Der Wirtschaftsbericht sieht 70 Millionen Euro im Jahr an Einnahmen und Ausgaben vor. Jeden Monat werden 3,2 Millionen Euro Lohn ausbezahlt, erklärt Knorr — auch im Hinblick auf die Bemühungen um einen Geldautomaten vor Ort. Von zwei Seiten betrachten die Verantwortlichen in Herzogsägmühle das politische Streben nach Inklusion. Das Thema wirke sich vor allem in zwei Bereichen aus: Mehr Kinder aus Förderschulen sollen künftig an Regelschulen

aufgenommen werden. Und mehr Menschen, die im Heim betreut werden, sollen künftig ambulant versorgt werden.

Der Ruf nach Inklusion Im Grundsatz sei der Ruf nach Inklusion durchaus berechtigt, so Direktor Wilfried Knorr. Aber er möchte auch gründlich hinterfragen: Ist die notwendige individuelle Betreuung zu erreichen, wenn benachteiligte Kinder in eine große Klasse eingebunden sind? An der Förderschule in Herzogsägmühle gäbe es kleine Klas-

sen, wo sechs Kinder mitunter von bis zu en nen vier Erwachsenen u w ut er-er intensiv betreut werm sei seei zu u den. Außerdem ie vviele iele ie le überlegen, w wie eb ber erec echhder 700 hilfeberechndl dlic iche ic hen, he n, n, tigten Jugendlichen, raue ra ueen, Männer und FFrauen, säg ägmü mühmü h hdie in Herzogsägmühe n be en beii-le wohnen, denn Sch chon on-on spielsweise in Schonode derr gau, Peitingg oder itte it ten te n im m Landsberg „mitten mei einw nwenw enormalen Gemeinweu eccht ur sen“ genauso zzurecht kämen.

mai / juni 2011 | 19

der altlandkreis | Ausgabe 5 | Mai/Juni 2011  

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