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Nachtschicht. Urbane Identit채ten Michel Pfister


Nachtschicht. Urbane Identit채ten Michel Pfister


Inhalt

05

Intention

07

Die Bildpaare

09

Faktor Zeit

11

Referenzarbeiten

13

Kurs und Ref lektion

15

Nachtschicht. Urbane Identit채ten Die Fotoserie von Michel Pfister

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Zitiernachweis

35

Literatur


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Intention

Die Nacht hatte immer schon einen besonderen Reiz f ür

zitiert werden. Sie sind aber auch wesentlich geprägt durch

mich. Ich mag sie, die Nacht. Sie ist dominiert von einer

die Menschen, welche sich dort auf halten. Möchte man nun

Eigenartigkeit – einem ganz besonderen Reiz. Leere,

diese Nachtorte und die dort anwesenden Menschen visuell

Einsamkeit und Dunkelheit zeichneten sie unter anderem

aufzeigen, bietet sich kaum jemand besser an, den jeweiligen

jahrhundertelang aus. Früher bewirkte diese nächtliche,

Ort zu präsentieren, als die Individuen, welche stets ihre

undurchdringliche Dunkelheit, dass fast alle menschlichen

Nächte dort verbringen, im Zentrum des Lichts nichts

Aktivitäten eingeschränkt werden mussten, oder zum

anderes tun als zu arbeiten.

Erliegen kamen. Im Laufe der Geschichte w urde die Nacht

In einigen Ländern und Städten haben Geschäf te bereits

durch Öl- und Gaslicht bis zur Entwicklung von Neon-,

seit Jahren sieben Tage die Woche rund um die Uhr geöffnet.

Glühbirnen- und LED-Licht mehr und mehr erlebbar und f ür

In Vorarlberg lassen sich nur wenige ausgewählte Orte

unser Sehvermögen erfassbarer gemacht.

finden, welche stets ihre Werbeschilder leuchten lassen

Wie damals bietet die Nacht noch heute eine Vielzahl an

bzw. bis spät in die Nacht geöffnet haben. Öffnungszeiten

Motiven, und das zusätzliche, vom Menschen erzeugte,

und Leuchtkraf t scheinen noch etwas unregelmäßiger und

künstliche Licht verzaubert diese Motive und lässt sie uns

reduzierter abzulaufen als in Großstädten. Vielleicht handelt

in einem anderen, spannenden Kontext wahrnehmen. Man

es sich dabei erst um den Beginn eines urbanen Prozesses,

spricht von „atmosphärischen Nachtbildern“, was mit dem

der Vorarlberg zur Großstadt zusammenwachsen lässt, oder

Begriff „Nocturne“, der zwischen 1840 und 1910 von Malern,

aber Vorarlbergs ländlicher Charakter wird nie vollkommen

Dichtern und Fotografen aufgegriffen w urde, gleichzusetzen

verblassen und die in neonfarbenes Licht gehüllten Oasen

ist.

bleiben weiterhin grell leuchtende Inseln in der Dunkelheit

1

Das besondere an der Nachtfotografie ist f ür mich, dass Dinge gezeigt werden können, welche bei Tageslicht verborgen bleiben, oder in einem vollkommen anderen Licht erscheinen. Denn erst die monotone, bunte oder grelle Beleuchtung gibt den Objekten ihre spezielle Erscheinung und Besonderheit in der Nacht. Allein die Beleuchtung dieser Orte ermöglicht es dem Kommerz, die Nacht zugänglicher zu machen und Orte zu schaffen, an denen Menschen sich treffen, auf halten, präsentieren oder zurückziehen können. Diese „Nachtorte“ besitzen durch die sie umgebende Dunkelheit, ihre Beleuchtung und die Geschichten, die über sie erzählt werden, eine einzigartige Aura. Dieser Aura verdanken sie es auch, dass sie so of t von der Film- und Buchindustrie

der Nacht.


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Die Bildpaare

Persönlichkeiten, welche sich Nacht f ür Nacht an diesen Orten befinden, möglichst facettenreich aufgezeigt werden und unterschiedlichste Branchen präsentieren. Sie sind die Hüter, die Bewacher dieser Schauplätze und erzählen im Portrait, welches jeweils den zweiten Teil der Bildpaare darstellt, ihre eigene, persönliche Geschichte. A ls Betrachter, Kunden oder lediglich Fremde finden wir uns selbst als Man kennt sie, die markanten Schauplätze der Nacht, die

Teil ihrer Geschichte wieder. Gesichtsausdruck, Blick, Körperhaltung, Kleidung,

ihr künstliches (Neon)licht in die Dunkelheit f luten und

Hintergrund und Lichtstimmung liefern den Betrachtern Spielraum, Geschichten

somit signalisieren, dass sie den Menschen ihre Dienste

zu erahnen und zu interpretieren.

anbieten. Diese Gebäude, Räume und Details stellen jeweils

Die gesamte Fotoserie „Nachtschicht“ wird über den „Ort“ zusammengehalten. Der

den ersten Teil der Bildpaare dar. Die Motive stehen f ür sich,

Ort stellt Vorarlberg als urbanes Netz, Gewebe bzw. Struktur dar. Ein Ort, der nicht

menschenleer fotografiert, streng, orthogonal organisiert,

richtig weiß, was er sein möchte – ländlich, städtisch oder doch lieber „Slow-City“?

mit herausgearbeiteten und unterschiedlich belichteten Leuchtf lächen steht ihre Atmosphäre f ür sich. Sie sind die Schauspieler im Rampenlicht und bilden die Brücke zwischen sachlicher Dokumentation, artifizieller Erscheinung und erzählender Geschichte. Wie die Motive und nächtlichen Orte ausgewählt w urden spiegelt sich sehr schön in einem Text über die Bilder der Lichträume von Dirk Königsfeld:

„Die Licht- und Farbgebung verwandelt diese urbanen Landschaften in atmosphärisch aufgeladene Räume, die zu Projektionsf lächen werden. Ähnlich wie im Film sehen wir uns „Locations“ gegenübergestellt, markanten Schauplätzen, die fast unweigerlich Geschichten auslösen.”

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Diese Lichtorte der Nacht sind also einerseits subjektive, nach einem inneren Gef ühl und durch ihre ausstrahlende Atmosphäre ausgewählte Szenerien im urbanen Raum, andererseits eine logische Auswahl an Orten, die nachts ihre Pforten f ür den Menschen offen halten. Dabei sollen die


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Faktor Zeit

Zeit spielt in „Nachtschicht“ einen wesentlichen Faktor – die Zeit in der es dunkel ist und künstlich erzeugtes (Neon) licht die Nacht f ür uns Menschen erhellt und vor allem kommerziell erlebbar macht, die Zeit in der das Licht in der Kamera eingefangen wird, die Nachtzeit in der man als Fotograf unterwegs ist und schließlich die Arbeitszeit

Sensor fallen kann, geprägt sind. Grelles, buntes, oder

in welcher Individuen ihren weit gefächerten Berufen

künstlich weißes (Neon)licht, schwarzer, dunkler Asphalt,

nachgehen, den Menschen ihre Dienste anbieten und auf das

sowie schummrige Hinterhofecken werden so in einem

immer wiederkehrende Morgengrauen warten.

ausgewogenen und spannenden Lichtverhältnis dargestellt

Durch die Verwendung von Stativ und Berücksichtigen von

und f ür die Betrachter sichtbar gemacht.

variablen Belichtungszeiten wird der Nacht und dem Wesen

Keines der Portraits ist gezeichnet durch die Verwendung

der Zeit die nötige Anerkennung und Aufmerksamkeit

von Blitzlicht, denn das künstliche, urbane Licht an Ort und

geschenkt. Jedes einzelne Foto der Serie besteht aus

Stelle kann nur auf diese Weise authentisch wirken und die

mehreren, unterschiedlich lange belichteten Bildteilen,

Lichtstimmung dieser Orte realitätsnah wiedergeben. Man

welche durch die jeweilige Zeit, in der das Licht auf den

benötigt Zeit, um die Bilder und das Licht wirken zu lassen, um die portraitierten Menschen nicht aus ihrer Umgebung und Situation zu reißen, um ihnen ihre eigene Geschichte durch den Gesichtsausdruck zu entlocken und so die Szene zu vollenden.


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Referenzarbeiten

Ü ber Belichtungszeit hat sich auch Tobias Zielony in seiner Arbeit „Dann wird es hell“ Gedanken gemacht. Wenn er mit langer Belichtung arbeitet, bei der Leute still stehen müssen, damit das Bild nicht verwackelt, gibt es eine Art Transformation des Momentes. Diese Transformation lässt das Bild in einer eigenen Zeitform erscheinen. Er stellt viele

Andreas Gefeller stellt sich in seiner Arbeit „SOMA“ die Frage, wie wirklich

Vergleiche mit dem Medium Film her und anstatt eines

die Wirklichkeit tatsächlich ist und wie wahr die Abbildungen davon sind. Er

einzelnen Frames erhält er so eine gesamte Szene, die in

fotografiert cleane, geordnete Natur auf Gran Canaria, die durch den Menschen

einem einzigen Standbild, in dem Foto, verdichtet ist.

schon lange gebändigt und in Ordnungssysteme gesperrt und damit verunstaltet

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Dirk Königsfeld fotografiert in seiner Arbeit „Urbane

w urde. Die Nachtaufnahmen wirken künstlich, düster, befremdend und utopisch.

Lichträume“ funktional gebaute und künstlich beleuchtete

Der Betrachter befindet sich in einer anderen Welt, in einem Urlaub von der

Architektur in der Nacht. Seine Bilder sind menschenleer,

Wirklichkeit.

und er arbeitet ausschließlich mit der vorgefundenen

Das Ungewohnte in Nachtfotografien entsteht laut Glüher, weil die menschliche

Lichtsituation. Er „baut“ sich seine Bilder, konstruiert sie

Wahrnehmung auf den Tag ausgerichtet ist und von Dämmerung bis Morgengrauen

durch genaues Ausrichten, exaktem Bildausschnitt und

eine Wahrnehmungsverschiebung das Gef ühl von Unsicherheit, Gefahren,

Perspektive, was die einzelnen Motive zwischen Fläche und

Erschrecken und des Unheimlichen bewirkt.

Raum erscheinen lässt.

Peter Bialobrzeski fotografiert sieben asiatische Megastädte und vereint sie

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Es lassen sich mehrere Parallelen zu den Bildern von Dirk

in seinem Band „Neontigers“ zu einer einzigen Turbostadt. Sie ist chaotisch,

Königsfeld erkennen und die Arbeit „Nachtschicht“ w urde

unkontrolliert, gleichzeitig aber kontrolliert und geordnet. Es ist keine Stadt mehr,

konzeptuell vor allem durch seine Strategie, mit dem

die wir kennen, sondern eine fremde, widersprüchliche Fiktion.

vorgefundenem Licht umzugehen und der Art und Weise, wie er seine Bilder akribisch „zusammenbaut“, bereichert. Die Fotoserien von Ralf Peters wechseln zwischen unbearbeiteten Abbildern der Realität und Manipulationen, welche nicht auf den ersten Blick erfassbar sind, jedoch Irritation auslösen. Ein Beispiel daf ür ist die Serie von grell leuchtenden Tankstellen in der Dunkelheit, die jedoch allesamt ihrer Logos und Schrif tzüge entledigt w urden. Die meisten davon kann man vermutlich allein durch die Leuchtkraf t ihrer unverwechselbarer Farben dem jeweils richtigen Konzern zuweisen.

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Kurs und Reflektion

“Urbane Identitäten” stellt sowohl den thematischen Schwerpunkt des Kurses, als auch den Untertitel der Arbeit “Nachtschicht” von Michel Pfister dar. Versteht man Vorarlberg überhaupt als urbanen Raum, oder In „Nachtschicht“ lassen sich einige Elemente und

überwiegt die Identifizierung mit dem Land, den Bergen und

Herangehensweisen der vorgestellten Referenzarbeiten

der Natur? Welchen Einf luss haben die Gebäude mit ihrer

finden. Einerseits hat meine persönliche Begeisterung und

künstlichen Leuchtkraf t, die in Kombination mit nächtlicher

mein Interesse an der Nacht, den Nachtorten, den (Neon)

Atmosphäre, diese “Nachtorte” prägt? Und wer sind die

lichtern und an den Menschen, welche die Nacht erlebbarer

Menschen, welche uns die Nacht durch ihre Schichtarbeit

machen, den Versuch die faszinierende Atmosphäre aus

zugänglicher machen? Wer und was sind “Urbane Identitäten”?

Lichtspiel, Fiktion und angehaltener Zeit zu verbildlichen, dominiert. Andererseits haben auch die Nachtfotografien dieser Referenzkünstler und Fotografen sowohl Konzept, als auch spontane Gestaltungseingebungen unterstützt und die vorliegende Arbeit zu dem gemacht, was sie ist: Eine Fotoserie aus Bildpaaren, bestehend aus örtlicher bzw. räumlicher Nachtfotografie von Gebäuden, Gebäudedetails oder Objekten, welche die Dunkelheit mit ihrem Kunstlicht durchbrechen und so zu Lichtoasen im Schwarz werden. Menschenleer, streng fotografiert und vom Kunstlicht gezeichnet sind sie die Bühne f ür die jeweils zweiten Fotografien der Bildpaare, die Portraits der arbeitenden, wartenden, zeittotschlagenden Menschen dieser Nachtorte.


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Nachtschicht. Urbane Identitäten

„During the hours most normal people are sleeping, I am busy trading my time. The clock is the end. The basic rule is this: The more you look at the clock, the slower time go. There is an art to dealing with the boredom of an eight hour ship, and not to putting your mind somewhere else for all the seconds slowly tick away. (...) time is frozen. I imagine the remote control for life has been paused. Within this world I am able to walk freely and unnoticed. Nobody would even know that time had stopped. Was I spending too much time in this frozen world? It felt save, untouchable. And when I am ready all I have to do, to start time again, is crack my fingers.“ 3


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Eni Tankstelle, Rankweil


Melanie, Tankstellen-Mitarbeiterin


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McDonalds Restaurant, Hohenems


Steve, Restaurant-Mitarbeiter


Paul, Portier


Landeskrankenhaus, Hohenems

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Dogan, Restaurant-Mitarbeiter


Türkisches Restaurant „BeyKebab“, Dornbirn

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Immanuel, Freiwilliger Notfallsanit채ter


Rotkreuz-Abteilung, Hohenems

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Best Western „Central Hotel Leonhard“, Feldkirch


Bert, Nachtconcierge


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ÖAMTC Stützpunkt, Rankweil


Ronny, Pannenfahrer


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Ta xistand Bahnhof „Ta xi Leitner“, Dornbirn


Stefan, Ta xifahrer


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Apotheke „Zum Heiligen Nikolaus“, Altach


Mag. Pharm. Maria, Apothekerin


Zitiernachweis

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1

vgl. Menzel Katharina, 2001, S. 6

2

Tappeiner Maria Anna in Menzel Katharina, 2001, S. 44

3

Sean, Ellis, 2006

4

vgl. Zielony Tobias, 2010, S. 123

5

vgl. Tappeiner Maria Anna in Menzel Katharina, 2001, S. 44

6

vgl. Ahrens Carsten in Menzel Katharina, 2001, S. 60

7

vgl. Gl端her Gerhard in Gefeller Andreas, 2002, S. 89-109

8

vgl. Gl端her Gerhard in Gefeller Andreas, 2002, S. 97

9

vgl. Ribbat Christoph in Bialobrzeski Peter, 2004, S. 96-99


Literatur

Ahrens, Carsten (o.J.) in

Menzel, Katharina (Hrsg.) (2001):

Menzel, Katharina (Hrsg.) (2001):

Fotografien der Nacht

Fotografien der Nacht

Ostfildern: Hatje Cantz Verlag

Ostfildern: Hatje Cantz Verlag Ribbat, Christoph (o.J.) in Ellis, Sean (2006): Cashback (DVD).

Bialobrzeski, Peter (2004):

Englische Version

Neontigers. Photographs of Asian Megacities

Produktionsland: GroĂ&#x;britannien

Ostfildern: Hatje Cantz Verlag

Gefeller, Andreas (2002):

Tappeiner, Maria Anna (o.J.) in

SOMA. Willkommen im Paradies

Menzel, Katharina (Hrsg.) (2001):

Ostfildern: Hatje Cantz Verlag

Fotografien der Nacht Ostfildern: Hatje Cantz Verlag

GlĂźher, Gerhard (o.J.) in Gefeller, Andreas (2002):

Zielony, Tobias (2010):

SOMA. Willkommen im Paradies

Dann wird es hell

Ostfildern: Hatje Cantz Verlag

Ostfildern: Hatje Cantz Verlag


Impressum

Nachtschicht. Urbane Identitäten

Erstedition

Fotografien u. Konzept: Michel Pfister Text: Michel Pfister Lektorat: Vanessa Pfister Gestaltung: Michel Pfister Schrif t: American Ty pewriter Druck: Druckhaus Gössler GmbH

© 2012 Michel Pfister, Dornbirn © 2012 f ür die abgebildeten Werke von Michel Pfister, Dornbirn w w w.michelpfister.at

Printed in Austria

Diese Publikation erscheint anlässlich des Kurses “Medien-Workshop: Fotografie” im Masterstudium InterMedia an der Fachhochschule Vorarlberg unter der Leitung des Dozenten und Fotografen Claudio Hils. Du rchgef ü h rt a n der Fach hochschu le Vora rlberg (w w w.f hv.at) Master-Studienga ng InterMedia Betreut von Claudio Hi ls Dornbirn, Jun i 2012 Das Urheberrecht lieg t beim Autor. Die Fach hochschu le Vora rlberg hat zeitlich, räum lich und kausa l unbesch rä n ktes Werk nutzungsrecht f ür a lle Ver wertungsformen gemäß §15-18a UrhG.


Man kennt sie, die markanten Schauplätze der Nacht, die ihr künstliches (Neon)licht in die Dunkelheit f luten und somit signalisieren, dass sie den Menschen ihre Dienste anbieten. „Nachtschicht“ ist eine Fotoserie aus Bildpaaren, bestehend aus örtlicher bzw. räumlicher Nachtfotografie von Gebäuden, Gebäudedetails oder Objekten, welche die Dunkelheit mit ihrem Kunstlicht durchbrechen und so zu Lichtoasen im Schwarz werden. Menschenleer, streng fotografiert und vom Kunstlicht gezeichnet, sind sie die Bühne f ür die jeweils zweiten Fotografien der Bildpaare, die Portraits der arbeitenden, wartenden, zeittotschlagenden Menschen dieser Nachtorte.


Nightshift. Urban Identities