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Blickpunkt Gesundheit Privatklinik Meiringen: Suchtmittelexperte Michael Soyka warnt

Hirn-Doping ist riskant

Rehaklinik Hasliberg mit mediterranem Flair Bewegung fรถrdert den Erfolg einer Kur


DIE VON HIER.

Meiringen-Hasliberg F端r alle, die den Winter lieben.


blickpunkteditorial

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Inhalt 4

Hirn-Doping ist riskant Die Illusion vom chemischen Glück

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Ritalin Manchmal nützlich, oft riskant

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Stiftung Helsenberg 30-jähriges Engagement

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Kolumne «Perspektiven» mit Gastautor Walter Dietrich, Regierungsstatthalter

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Rehaklinik Hasliberg Genuss mit Gesundheit verbinden

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Kurhaus Mon Repos Aktivierungsprogramm ausgebaut

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News aus der Michel Gruppe

Liebe Leserinnen und Leser Fast alle Menschen möchten möglichst lange leben, aber keiner will alt sein. Da stellt sich die Frage: Wann ist

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Persönlich: Karoline Ziehe del Estal Assistenzärztin

man eigentlich alt? «Ein Mensch ist so alt wie seine Ansichten», sagt der Gesundheitsökonom Prof. Dr. Gerhard Kocher. Andere meinen: «Es kommt nicht darauf an, wie

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Ansprechpersonen an der Privatklinik Meiringen und an der Rehaklinik Hasliberg

alt man ist. Es kommt darauf an, wie man alt ist». Die Wissenschaft kennt keine klare Definition, ab

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Wettbewerb

wann ein Mensch alt ist. Ist er es mit 40, 50, 60, 70 Jahren? Sicher ist, die biologische Uhr tickt für uns alle unablässig, obwohl sich unser Körper laufend erneuert. Zwischen 10 und 50 Millionen Körperzellen pro Sekunde baut der menschliche Körper ab und ersetzt sie durch neue. Rein rechnerisch sind wir alle sieben Jahre ganz neue Menschen. Das funktioniert allerdings immer weniger gut, je älter wir werden. Unsere maximale geistige und körperliche Leistungsfähigkeit erreichen wir mit 25 bis 30 Jahren. Danach bauen wir kontinuierlich ab. Das Altern beginnt also mit 30.

Impressum

Trotz viel Bewegung und gesunder Ernährung ma-

Blickpunkt Gesundheit – Magazin der Michel Gruppe, Meiringen November 2013

chen sich irgendwann Beschwerden in Körper und Geist

Titelbild: Prof. Dr. med. Michael Soyka, ärztlicher Direktor der Privatklinik Meiringen, ist über die Schweiz hinaus als Experte für Abhängigkeitserkrankungen bekannt.

sorgung – diesseits und jenseits des Brünigs – steht Ihnen

Auflage: 110 000 Exemplare. Erscheint zweimal jährlich. Wird kostenlos versandt an: Fachärztinnen und Fachärzte sowie Spitäler in der Deutschschweiz; Bevölkerung ausgewählter Regionen im Berner Oberland und im Kanton Luzern sowie der Kantone Obwalden und Nidwalden. ISSN 1663-7194. Herausgeberin: Michel Gruppe AG, Willigen, 3860 Meiringen (Privatklinik Meiringen, Rehaklinik Hasliberg, Kurhaus Mon Repos Ringgenberg, Stiftung Helsenberg Meiringen/Interlaken) Redaktion: staegertext.com, Brienz Autorinnen und Autoren: Marie-Louise Michel, Prof. Dr. Michael Soyka, Andreas Staeger Titelbild: Beat Kehrli Portraitbilder Mitarbeitende der Michel Gruppe: Beat Kehrli, Juck Egli Gestaltung: Atelier KE, Meiringen Druck: Stämpfli Publikationen AG, Bern Kontakt / Bezugsquelle: Michel Gruppe AG, Marie-Louise Michel, Kommunikation, Willigen, CH-3860 Meiringen, blickpunkt@michel-gruppe.ch, Telefon +41 33 972 82 00 Copyright: Nachdruck und elektronische Wiedergabe, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher Genehmigung der Herausgeberin gestattet.

bemerkbar. Dank einer ausgezeichneten Gesundheitsverauch in unserer Region rund um die Uhr professionelle medizinische Hilfe zur Verfügung. Darauf dürfen wir stolz sein. Die Privatklinik Meiringen, die Rehaklinik Hasliberg und das Kurhaus Mon Repos gehören zur Michel Gruppe und garantieren für kompetente medizinische Beratung, Unterstützung, Pflege und Behandlung.

Ihr Dr. Peter Oeschger Direktor Privatklinik Meiringen


blickpunktreportage

Von Koffein bis Ritalin Substanzen, die eine stimulierende Wirkung auf das menschliche Gehirn ausüben, gibt es schon lange. Einer der verbreitetsten Muntermacher ist seit Jahrhunderten im Gebrauch: K a f f e e wird täglich von unzähligen Menschen konsumiert. Solange dabei Mass gehalten werde, sei nichts dagegen einzuwenden, erklärt Professor Michael Soyka. Er beurteilt Kaffee denn auch als eines der harmlosesten Genussmittel, die es gibt. Ein Fragezeichen setzt er allerdings hinter die Verwendung des Kaffee-Hauptwirkstoffs Koffein in E n e r g y - D r i n k s . Die Hersteller fügen meist weitere aktivierende Substanzen hinzu, insbesondere Taurin. In hoher Dosis konsumiert, reduzieren solche Getränke das natürliche Schlafbedürfnis deutlich oder schalten es gar aus – was zu prekären psychischen Entwicklungen führen kann. Eindeutig jenseits der Grenze zwischen Genussmittel und Medikament liegt R i t a l i n (Seite 7). M o d a f i n i l (bzw. Modasomil) dient eigentlich zur Behandlung der Narkolepsie (Schlafkrankheit) und des sogenannten Schichtarbeitersyndroms bzw. exzessiver Tagesschläfrigkeit. Weil die Substanz das Schlafbedürfnis auch bei Gesunden ausschaltet, wird sie vor allem in den USA, mittlerweile aber auch hierzulande zur Leistungssteigerung verwendet. Weniger eine anregende, sondern vielmehr eine stimmungsaufhellende Wirkung haben Medikamente zur Behandlung von Depressionen. Eine bestimmte Gruppe davon, nämlich die S S R I (SerotoninWiederaufnahme-Hemmer), werden heute teilweise auch von Gesunden zur Steigerung des Wohlbefindens verwendet. Während diese Medikamente bei klinisch diagnostizierten Depressionen oft zu einer deutlichen Besserung der Situation führen, können sie bei Menschen ohne Depressionssymptome unerwünschte Wirkungen (Persönlichkeitsveränderungen, Angststörungen, Depressionen, evtl. Selbstmordgedanken) haben. iStockphoto

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blickpunktreportage

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Prof. Dr. med. Michael Soyka über die Gefahren von stimulierenden Medikamenten

«Chemisches Glück ist eine Illusion» Gute Stimmung und klarer Verstand können heute auch chemisch erzeugt werden. Dafür sorgen Substanzen, die eine stimulierende Wirkung auf das Gehirn ausüben. Was ist davon zu halten, wenn gesunde Menschen auf diese Weise Medikamente nutzen? Professor Michael Soyka, ärztlicher Direktor der Privatklinik Meiringen und Experte für Abhängigkeitserkrankungen, warnt vor grossen Risiken.

Modafinil ist ein Segen für Menschen, die an krank-

Im Vergleich zur Alkoholabhängigkeit spielen Prob-

haft gesteigertem Schlafbedürfnis (Narkolepsie) leiden:

leme in Zusammenhang mit Psychostimulanzien hierzu-

Das Medikament reduziert die oft auch tagsüber auftre-

lande in der Psychiatrie zwar noch eine geringe Rolle.

tende Schläfrigkeit und ermöglicht den Betroffenen ein

Trotzdem ist Michael Soyka bereits heute regelmässig

geregeltes Alltagsleben. Bei gesunden Menschen zeitigt

mit Fällen konfrontiert, in denen Betroffene für die ver-

die Substanz ebenfalls Wirkung: Sie hält wach und för-

meintliche Leistungssteigerung einen hohen Preis zah-

dert die Konzentration. In der US-Army wird sie deshalb

len. Denn mit dem Konsum solcher Substanzen sind

an Soldaten abgegeben, bevor diese zu langen Kampfein-

erhebliche Risiken verbunden. Da sie euphorisierend

sätzen ausrücken. Aber auch amerikanische Studenten

wirken, können sie schon nach kurzer Zeit zu einer Ab-

greifen zu den Pillen, wenn sie sich auf Prüfungen vorbe-

hängigkeit führen. Bei länger anhaltendem Konsum zei-

reiten – nach Studien bis zu 25 Prozent.

gen sich mitunter gravierende Persönlichkeitsveränderungen. Das erwähnte Modafinil etwa beurteilt Michael Soyka als heikel, wenn es gesunden Menschen verabreicht wird: «Wer sein Schlafbedürfnis längere Zeit me-

«Wer auf Überlastung mit leistungssteigernden Mitteln reagiert, geht hohe Risiken ein.» Prof. Dr. med. Michael Soyka Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie Ärztlicher Direktor Privatklinik Meiringen

dikamentös unterdrückt, nimmt einen massiven Eingriff in seine Lebensführung vor.» Chemisches Glück sei in diesem Sinne eine Illusion.

«Smart drugs» für das Hirn-Doping Das Dilemma zeigt sich bereits in der Wortwahl: Von «Neuro-Enhancement» ist die Rede. Frei übersetzt bedeutet der Begriff eine Steigerung der Hirnleistung. Dahinter stehen Massnahmen zur gezielten Verbesserung geistiger Fähigkeiten oder psychischer Befindlichkeit bei gesunden Menschen. Im gleichen Atemzug wird oft auch

Zunehmender Trend In Europa ist das Phänomen noch weniger stark ver-

Blickpunkt Gesundheit 2/2013

der Begriff «Neuro-Doping» verwendet; die eingesetzten Substanzen werden als «Smart drugs» verniedlicht.

breitet. «Es ist aber davon auszugehen, dass der Trend

Die Verfechter des Neuro-Enhancements vertreten

hierzulande ebenfalls zunehmen wird», erklärt Prof. Dr.

die Auffassung, Medikamente seien nicht nur für kranke

med. Michael Soyka. Der ärztliche Direktor der Privatkli-

Menschen da. Michael Soyka ist ganz anderer Meinung:

nik Meiringen ist ein international renommierter Fach-

«Nach meinem Verständnis darf Medizin nicht dazu

mann auf dem Gebiet der Abhängigkeitserkrankungen.

dienen, Gesunde zu manipulieren.» Hinter seiner Ein-

Aufgrund seiner Erfahrungen erachtet er die Entwick-

schätzung steht ein kritischer Blick auf gesellschaftliche

lung als problematisch.

Entwicklungen. «In unserer Arbeitswelt wird Leistung


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blickpunktreportage

generell hoch gehalten.» Das sei an sich nicht schlecht. Al-

seinen Ressourcen fördern.» Die Medizin dürfe deshalb

lerdings würden die hohen Anforderungen bei manchen

nicht dazu beitragen, Arbeitskräfte zu noch grösseren

Menschen zu Überlastung und Stress führen. «Sichtbarer

Leistungen anzutreiben oder, bildlich gesprochen, die Zi-

Ausdruck davon ist die Zunahme von Burnoutfällen.»

trone noch mehr auszupressen.

Durchhalten um jeden Preis?

einerseits in einer humaneren Ausgestaltung der Ausbil-

Alternativen zum Neuro-Doping sieht Michael Soyka Beim Neuro-Enhancement würden jedoch nicht Ur-

dungs- und Berufswelt, andererseits in der Pflege des per-

sachen, sondern Symptome bekämpft, indem Erschöp-

sönlichen Lebensstils: «Wer sich mehr bewegt und weni-

fung und Überforderung einfach überspielt werden,

ger fernsieht, gewinnt auch ohne chemische Hilfsmittel

meint Michael Soyka. Begriffe wie die «Kreativitätssteige-

an Lebensqualität und Kraft.»

rung», die von Befürwortern des Neuro-Dopings ins Feld geführt werden, erachtet er als leeres Gerede: «Psychostimulanzien verbessern die Kreativität nicht; sie dienen

Kontakt:

einzig zur Steigerung des Durchhaltevermögens.»

Privatklinik Meiringen

Der Suchtexperte sieht in diesem Ansatz einen deutlichen Widerspruch zum Menschenbild, das die heutige

CH-3860 Meiringen

Medizin vertritt: «Die moderne Psychiatrie betrachtet den

Telefon +41 33 972 81 11

Menschen nicht als Maschine, sondern will ihn gemäss

www.privatklinik-meiringen.ch

Psychostimulanzien können verheerende Wirkungen haben In seiner täglichen Praxis an der Privatklinik Meiringen ist Prof. Dr. med. Michael Soyka regelmässig mit Fällen konfrontiert, in denen der missbräuchliche Einsatz von stimulierenden Medikamenten ausgesprochen negative Wirkungen zeitigt. Verheerend war etwa der Verlauf bei Werner Spring*. Der 45 Jahre alte Geschäftsführer eines Grossbetriebs hatte sich schon seit einiger Zeit mit Kokain auf höhere Touren zu bringen versucht. In den Zwischenphasen litt er zunehmend unter Erschöpfungszuständen, die er mit Ritalin zu überbrücken begann. Die Kombination führte zu einer Eskalation des inneren Antriebs. Um zwischendurch überhaupt noch herunterkommen und sich «erholen» zu können, konsumierte Spring hohe Mengen an Alkohol. Die solchermassen chemisch gesteuerte Lebensführung bewirkte eine Persönlichkeitsveränderung, die sich unter anderem in auffälligem, ja exzessivem Verhalten in Beruf und Privatleben zeigte. Nach seiner Einweisung in die Fachstation für Abhängigkeitserkrankungen in der Privatklinik Meiringen unterzog sich Spring einem umfassenden Entzugsprogramm. Ganz anders zeigte sich die Problematik im Fall von Fritz Haldemann*. Aus unklaren Gründen wurde dem 66-jährigen Rentner ein antriebssteigerndes Antidepressivum verschrieben. In der Folge wurde er sich zunehmend fremd, fühlte sich verändert, «wie in Watte gepackt», und begann, unter Unruhe und Angstzuständen zu leiden. In der Privatklinik Meiringen wurde festgestellt, dass Haldemann nicht einmal ansatzweise unter Depressionen leidet. Das Medikament wurde daher abgesetzt, und der Zustand des Patienten besserte sich nach relativ kurzer Zeit deutlich. * Personalien geändert iStockphoto

Der Griff zu leistungssteigernden Mitteln bei Stress ist verlockend, aber fatal.

Willigen


blickpunkthintergrund

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Ritalin wird heute zu häufig verschrieben

Beat Kehrli

In Einzelfällen nützlich, sonst oft riskant

Professor Michael Soyka, ärztlicher Direktor der Privatklinik Meiringen, warnt vor leichtfertigem Umgang mit Ritalin.

Das bekannteste Psychostimulans ist vermutlich Ritalin. In richtiger Dosierung und bei eindeutigen Störungen verabreicht, fördert das Medikament die Konzentrationsfähigkeit. Allerdings wird es heute auch bei Erwachsenen verbreitet ohne klaren diagnostischen Befund eingesetzt.

Ritalin gehört zu den Psychostimulanzien, es handelt

Ritalin selber hat ein starkes Suchtpotential, führt

sich also um ein Medikament, das aufputschend und eu-

aber interessanterweise bei jungen Patienten mit ADHS

phorisierend wirkt. Biochemisch ist die Wirkweise durch

im Langzeitverlauf nicht zu einer erhöhten Rate von

erhöhte Dopamin- und Noradrenalin-Konzentrationen im

Suchterkrankungen – im Unterschied etwa zu Alkohol,

Gehirn gekennzeichnet. Paradoxerweise führt Ritalin bei

Kokain oder Psychostimulanzien. Über das Suchtpoten-

Kindern und Jugendlichen, die an einer Aufmerksam-

tial bei Erwachsenen mit ADHS ist dagegen deutlich we-

keitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung ADHS leiden, zu einer

niger bekannt.

Verbesserung der Aufmerksamkeit und zu einer gewissen Beruhigung. Wurde ADHS früher nur bei Kindern und

Ritalin bringt einige medizinische Risiken mit sich.

Jugendlichen, vor allem Knaben, diagnostiziert, so geht

Nicht nur im psychiatrischen Bereich (Sucht, Gewöh-

man heute davon aus, dass diese Störung auch bei Er-

nung, erhöhtes Risiko für Psychosen), sondern auch für

wachsenen auftreten oder über das Jugendalter hinaus im

Patientinnen und Patienten mit Herzerkrankungen ist

Erwachsenenalter weiterbestehen kann.

die Substanz gefährlich. Deswegen gehört Ritalin, das dem Betäubungsmittelgesetz unterliegt, in die Hand von

Die Verschreibungszahlen für Ritalin sind im letzten

Fachpersonen. Für eine kleine Gruppe von Patientinnen

Jahrzehnt explodiert. Dabei weiss man, was die Ursa-

und Patienten mit ADHS kann Ritalin segensreich sein,

chen von ADHS betrifft, wenig, und es gibt keinen ein-

für alle anderen ist es risikoreich bis gefährlich, erst recht,

fachen diagnostischen Test dafür. Deshalb ist die Diagno-

wenn es nur um Leistungssteigerung geht.

se schwierig, insbesondere wenn klare Symptome einer Hyperaktivität fehlen.

Blickpunkt Gesundheit 2/2013

Prof. Dr. med. Michael Soyka


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blickpunktstiftunghelsenberg

Stiftung Helsenberg feiert Jubiläum Seit 30 Jahren setzt sich die Stiftung Helsenberg für psychisch beeinträchtigte Menschen ein. Mit einer Reihe von geeigneten Arbeits- und Wohnplätzen in der Region Interlaken-Oberhasli stellt sie Lebensraum in geschütztem Rahmen zur Verfügung. Damit schafft sie erfolgreich die Grundlage dafür, dass die Betroffenen wieder an allen Bereichen des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens teilnehmen können. Die «Helsenberg-Stiftung» wurde von der Privatklinik

Gründung der Stiftung ermöglichte, Arbeitsgelder beim

Meiringen initiiert und Anfang 1983 durch deren Inha-

Bundesamt für Sozialversicherungen geltend zu machen

ber, die Gebrüder Michel, gegründet. Für die Einrichtung

und den Patientenfonds steuerfrei zu halten.

wurden folgende Zwecke festgelegt: > Beratung Behinderter, insbesondere psychisch Behinderter der Region;

Keine zehn Jahre nach ihrer Entstehung konnte die Stiftung Helsenberg mit der Eröffnung des Wohn- und Über-

> Einrichtung und Betrieb geeigneter Arbeitsstätten;

gangheims Mosaik an der Kreuzgasse 16 in Meiringen eine

> Schaffung von weiteren Einrichtungen wie Beratungs-

ihrer wichtigsten Zweckbestimmungen in die Tat umset-

stellen und Wohnheimen; > Unterstützung von minderbemittelten Patientinnen und Patienten.

zen. Seither finden hier Menschen mit länger andauernden psychischen Problemen einen geschützten Lebensraum, der ihnen als Basis dient, um sich schrittweise in die Gesellschaft zu reintegrieren. Seit 2003 betreibt die Stiftung

Arbeitstherapien und Arbeitsmöglichkeiten bot die Pri-

zudem das Wohnheim Mosaik Interlaken.

vate Nervenklinik oder Nervenheilanstalt, wie sie damals noch genannt wurde, schon seit ihren Anfängen.

Die Stiftung Helsenberg beschäftigt heute 32 Mitarbeite-

Die Patientinnen – bis in die siebziger Jahre betreute die

rinnen und Mitarbeiter. Sie verfügt in den Wohnheimen

Klinik ausschliesslich Frauen – wurden etwa im Garten,

Mosaik in Interlaken und in Meiringen über insgesamt

in der Lingerie, in der Küche und in der Reinigung be-

36 Wohnplätze. Im Rahmen der Werkstätten Helsenberg

schäftigt. Anfangs der sechziger Jahre erhielten Therapien

vermittelt und betreut sie 20 von der Gesundheits- und

im Bereich der Handarbeiten zunehmend Gewicht. Die

Fürsorgedirektion des Kantons Bern bewilligte Arbeitsplät-

gestrickten, gehäkelten, gestickten und genähten Erzeug-

ze und bietet Tätigkeiten in einem geschützten Rahmen an.

nisse wurden dann jeweils an den jährlich im November stattfindenden Bazars verkauft. Für ihre Tätigkeiten

Kontakt:

erhielten die Patientinnen ein sogenanntes Arbeitsgeld,

Stiftung Helsenberg

das von der Klinik getragen wurde. Diese führte einen

Willigen

Patientenfonds, um solche Beiträge und spezielle Pro-

CH-3860 Meiringen

jekte zu finanzieren und pflegebedürftige Personen aus

Telefon +41 33 972 81 11

finanziell schlechteren Verhältnissen zu unterstützen. Die

www.stiftung-helsenberg.ch

Arbeitstherapien gab es an der Privatklinik Meiringen bereits vor der Gründung der Stiftung Helsenberg (Archivbilder aus den 1930-er bis 1960-er Jahren).


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Foto Häsler

blickpunktperspektiven

Walter Dietrich, geb. 1950, ist Regierungsstatthalter des Verwaltungskreises Interlaken-Oberhasli. Der ausgebildete Kaufmann wohnt in Därligen und ist Mitglied der SVP. Er ist verheiratet und Vater von zwei erwachsenen Kindern.

Fluch und Segen einer einschneidenden Massnahme Während meiner beinahe 26 Jahre dauernden Tätig-

Umfeld das beste Ergebnis zu erzielen. Je nach Schwere

keit als Regierungsstatthalter war ich 25 Jahre lang für

der Krankheit ist dies eine grosse Herausforderung. In sel-

den fürsorgerischen Freiheitsentzug FFE zuständig. Auf-

tenen Fällen mussten wir auch kapitulieren, weil sich die

grund der Revision des 100-jährigen Zivilgesetzbuches

Patientin bzw. der Patient nicht helfen lassen wollte oder

wurde dieses spannende und menschlich anspruchsvolle

weil die Krankheit so komplex war, dass auch die Ärztin-

Arbeitsgebiet der neuen Kindes- und Erwachsenenschutz-

nen und Ärzte an ihre Grenze kamen.

behörde KESB zugewiesen, nun unter der Bezeichnung fürsorgerische Unterbringung FU.

Die fürsorgerische Unterbringung FU ist zweifellos ein schwerer Eingriff in die Persönlichkeitssphäre. Nicht

Während dieser 25 Jahre war die Privatklinik Meirin-

selten kamen die Patientinnen und Patienten im Laufe

gen für mich eine kompetente und verlässliche Partnerin.

der Behandlung aber zur Einsicht, dass die Massnahme

Die Klinik hatte die Pflicht, Patientinnen und Patienten

zu ihrem Vorteil war und sie weiter gebracht hat. Die für-

aufzunehmen, die aus dem Verwaltungskreis Interlaken-

sorgerische Freiheitsentziehung mag sich somit für viele

Oberhasli stammten und bei denen ein fürsorgerischer

Betroffene anfänglich als Fluch gezeigt haben, erwies sich

Freiheitsentzug angeordnet werden musste. Es war nicht

später aber dennoch als Segen.

immer einfach, den Betroffenen Zukunftsperspektiven aufzuzeigen. Die Einweisung in die Klinik war für die Patientin oder den Patienten einschneidend. In der Regel brachte sie aber vorerst einmal eine Beruhigung. Dank der fachlichen Behandlung und Betreuung durch Ärztinnen und Ärzte, Pflegepersonal und Sozialarbeitende liess sich in den meisten Fällen eine Lösung finden, die den Betroffenen wieder eine Perspektive gab. Ich danke den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Privatklinik Meiringen für die ausgezeichnete Zusammenarbeit, die ich stets sehr geschätzt habe. Ob man von fürsorgerischer Unterbringung FU oder von fürsorgerischer Freiheitsentziehung FFE spricht,

Blickpunkt Gesundheit 2/2013

spielt keine so grosse Rolle. Wichtig ist, dass immer die

In der Kolumne «Perspektiven» geben die Autorinnen und

betroffene Person im Vordergrund steht und alle invol-

Autoren ihre persönliche Meinung wieder. Diese muss sich nicht

vierten Stellen gemeinsam versuchen, für sie und ihr

mit der Haltung der Michel Gruppe AG decken.


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blickpunktfokus

«Mediterrane Ernährung verbindet Genuss und Gesundheit auf perfekte Weise.» Dr. med. Erzsébet Philipps Oberärztin kardiale Rehabilitation Rehaklinik Hasliberg

An der Rehaklinik Hasliberg hält die Mittelmeerküche Einzug

Der Hasliberg wird mediterran Ein Hauch von mediterraner Atmosphäre weht seit neustem in der Rehaklinik Hasliberg. Im Zentrum steht dabei das erweiterte kulinarische Angebot: Täglich kommen Gerichte auf den Tisch, die nach den Grundsätzen der Mittelmeerküche zubereitet sind. Dr. med. Erzsébet Philipps sieht in dieser Art von Ernährung Vorteile insbesondere für Patientinnen und Patienten mit Gefässkrankheiten.

Was verstehen Sie darunter? Es handelt sich um eine Lebensweise, die sich am Alltagsleben im Mittelmeerraum vor einem halben Jahrhundert orientiert: Viel Bewegung (nämlich auf den landwirtschaftlichen Feldern), mittags eine ausgiebige Ruhepause (die Siesta), wenig Stress und eine spezifische Ernährung. Wie sah denn die Kost zu jener Zeit aus? Es gab Getreide und Olivenöl aus eigener Produktion, viel Gemüse und Salat, regelmässig Fisch und Obst, dafür

Blickpunkt Gesundheit: Seit diesem Sommer orientiert

wenig rotes Fleisch, weil dieses damals nur schlecht gela-

sich die Küche der Rehaklinik Hasliberg an den Grund-

gert werden konnte.

sätzen der mediterranen Ernährung. Wie kam es dazu? Was ist der Vorteil einer solchen Ernährungsweise?

Genuss und Gesundheit auf perfekte Weise. Ein grosser

Unser Körper unterscheidet sich nicht wesentlich

Teil unserer Patientinnen und Patienten leidet an Gefäss-

von jenem des Urmenschen. Satt fühlt man sich, wenn

und Kreislaufkrankheiten. Bei ihnen kann die sogenann-

man sich den Magen zu zwei Dritteln gefüllt hat; bis diese

te Mittelmeerküche zu einer willkommenen Steigerung

Information das Hirn erreicht, dauert es aber bis zu 30

des Wohlbefindens führen. Allerdings ist die Ernährung

Minuten. Wenn also jemand ganz schnell isst, kann es

nur ein Teil des Programms. Wir sprechen hier in erwei-

durchaus sein, dass diese Person ihren Magen zu 100 %

tertem Sinne von einer mediterranen Lebensweise.

gefüllt hat, sich aber noch nicht satt fühlt. Man kann sich also rasch mit Wurst, Chips und Cola vollstopfen – oder man verzehrt gemütlich Obst, Gemüse und Salat und erzielt auf diese Weise ebenfalls ein Sättigungsgefühl. Die zweite Option ist besser, denn im Unterschied zum Urmenschen benötigen wir heute deutlich weniger Energie, um unsere Grundfunktionen zu erfüllen und um die täglichen Verrichtungen auszuführen. Und was hat diese Diät für eine Wirkung? Mediterrane Ernährung ist alles andere als eine Diät. Insbesondere steht ja weiterhin Fett zur Verfügung, allerdings vorwiegend in Form von Olivenöl. Wer sich mediterran ernährt, verliert in der Regel kaum Gewicht. Aber langfristig geht das Risiko für verschiedene Störungen und Krankheiten deutlich zurück. Das betrifft insbesondere Gefässkrankheiten und Diabetes. Langzeitstudien haben gezeigt, dass Menschen mit mediterraner Ernährungsweise iStockphoto

Erzsébet Philipps: Mediterrane Ernährung verbindet


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Judith Stadler, André Uster / Das Bild

blickpunktfokus

In der Rehaklinik Hasliberg sorgt die mediterrane Ernährung für Feriengefühle im Speisesaal.

gesünder sind, ein tieferes Risiko für Infarkte, Alzheimer,

noch etwas Feta (es kann auch die fettarme Sorte gewählt

bestimmte Darmkrebsarten und Schlaganfälle aufweisen

werden) darüber.

und insgesamt eine höhere Lebenserwartung haben. Wie kommt die mediterrane Lebensweise bei den PatienNun ist doch eine fette Cervelat oder ein Sack PommesChips für manche Menschen etwas ausgesprochen Genussvolles. Was spricht gegen solche Vergnügen?

tinnen und Patienten der Rehaklinik an? Unsere bisherigen Erfahrungen sind sehr gut. Mediterrane Lebensweise erinnert an die Ferien und löst damit

Ich habe nichts gegen Genuss, ganz im Gegenteil. Süs-

eine positive Grundhaltung aus. Auf diese Weise lassen sich

sigkeiten beispielsweise sind im Rahmen der mediterra-

bei Menschen viel mehr Erfolge erzielen als mit Verboten.

nen Ernährung erlaubt. Aber statt einer Currywurst mit Weissbrot bringe ich lieber etwas Sinnvolleres auf den

Das klingt gut und recht, aber was ist, wenn jemand ein-

Tisch, das nicht bloss leere Kalorien enthält.

fach keine Lust auf mediterrane Kost hat?

Verraten Sie uns eines Ihrer Rezepte?

Die mediterrane Lebensweise in der Rehaklinik Hasliberg

Wir verabreichen hier wie gesagt keine Zwangsdiät.

Blickpunkt Gesundheit 2/2013

Ein typisches Gericht der Mittelmeerküche ist etwa

ist ein Angebot, das jenen Patientinnen und Patienten zur

Poulet auf Gemüsebett. Das Huhn wird im Backofen mit

Verfügung steht, die das ausdrücklich wünschen. Beim

Weisswein, Olivenöl und Zitronensaft auf feingeschnitte-

Klinikeintritt werden sie darüber informiert. Wer kein

nem Fenchel, Zwiebeln und Knoblauch 50 Minuten bei

Interesse hat, kann weiterhin aus klassisch zubereiteten

150 Grad gegart. Kurz vor dem Servieren zerbröselt man

Speisen wählen.


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blickpunktfokus

Wie können die Patientinnen und Patienten den UnterJudith Stadler, André Uster / Das Bild

schied erkennen? Gerichte, die nach den Grundsätzen der mediterranen Ernährung zubereitet sind, werden auf unserer Speisekarte mit einem Olivenzweig gekennzeichnet. Wurde in der Rehaklinik Hasliberg bisher somit eher ungesund gekocht? Nein, überhaupt nicht. Schon bisher wurden beispielsweise

keinerlei

Gemüsekonserven

verwendet,

sondern alles frisch zubereitet. Hingegen stand auf dem

Spazierweg bei der Rehaklinik Hasliberg: Leichte körperliche Aktivität ist Teil der mediterranen Lebensweise.

Speisezettel eher selten Fisch, und Olivenöl wurde kaum verwendet. Was hat Sie dazu motiviert, dieses neue Angebot in der Rehaklinik Hasliberg einzuführen?

Grundsätze der mediterranen Lebensweise

Ich fühle mich verpflichtet, die Patientinnen und Patienten für ihren Weg in ein gesundes Alltagsleben vorzu-

Die mediterrane Lebensweise wird an der Rehaklinik Hasliberg

bereiten und ihnen die dazu notwendigen Informationen

auf drei Ebenen gepflegt. Für die Patientinnen und Patienten

zu vermitteln. Manchen Menschen ist es unangenehm,

werden regelmässig Informationsveranstaltungen durchgeführt,

sich von einer Ärztin oder einem Arzt beraten zu lassen.

an denen Fachleute über medizinische Themen, über Fragen der

Ich finde, das muss nicht sein. Die Mittelmeerküche gibt

Ernährung sowie über gesunde Bewegungsarten orientieren.

Medizinerinnen und Medizinern die Möglichkeit, neue Wege zu einer schmackhaften Lebensqualität aufzuzei-

Mässige, aber regelmässige Bewegung bildet ohnehin einen

gen. Ich bin überzeugt, dass sich Begeisterung für gesun-

wichtigen Bestandteil jedes Rehabilitations-Programms.

de Dinge vermitteln lässt. Mit der mediterranen Lebens-

Je nach Situation und Gesundheitszustand der Patientin oder

weise an der Rehaklinik wollen wir unseren Patientinnen

des Patienten kommen dafür Spaziergänge oder leichte

und Patienten nicht etwas verbieten, sondern ihnen et-

Wanderungen, Gymnastik und Schwimmen im klinikeigenen

was bieten.

Hallenbad sowie Entspannungstrainings in Frage.

Kontakt:

Der dritte Bereich ist die mediterrane Ernährung im Restaurant

Rehaklinik Hasliberg

der Klinik. Das Angebot wird von folgenden Merkmalen geprägt:

CH-6083 Hasliberg Hohfluh

> Viel Gemüse und Salat

Telefon +41 33 972 55 55

> Obst à discrétion

www.rehaklinik-hasliberg.ch

> Nüsse als Snacks und als Salatbeilage > Olivenöl und Rapsöl statt tierischer Fette > Wer mag, erhält zwei- bis dreimal pro Woche eine Portion Fisch > Alle Zutaten stammen möglichst aus der Region; es werden keine Billigprodukte, sondern hochwertige Zutaten verwendet > Alkohol ist erlaubt, sofern keine Einschränkungen aus medizinischen Gründen bestehen (vorwiegend Rotwein,

iStockphoto

in bescheidener Menge)


blickpunktmonrepos

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Das Kurhaus Mon Repos stärkt sein Aktivierungsprogramm

Leben ist Bewegung Nach einer Operation oder Krankheit wirkt körperliche und geistige Bewegung oft wohltuend und aufbauend. Aktivierung leistet denn auch einen wichtigen Beitrag zum Erfolg eines Kuraufenthalts. Das Kurhaus Mon Repos in Ringgenberg hat das entsprechende Programm für seine Gäste deutlich ausgebaut. Mit seinen 22 Betten ist das Mon Repos ein überschaubares, familiär geführtes Kurhaus. Sein Angebot richtet sich an Gäste, die nach einer Operation, einer Krankheit oder einer schwierigen Lebensphase eine individuelle und persönliche Betreuung suchen. An sonniger, ruhiger und aussichtsreicher Lage über dem Brienzersee lässt sich hier

Aussichtsreiche Lage: Das Kurhaus Mon Repos in Ringgenberg.

Kraft tanken und Lebensqualität gewinnen. Dazu trägt unter anderem ein vielseitiges Aktivierungs-

Das Aktivierungsteam lässt sich bei seiner Arbeit von der

programm bei. Gestaltet wird es von einem dreiköpfigen

Überzeugung leiten, dass ausreichende Bewegung selbst

Team: Verena Brunner-Karli, Magdalena Scheller-Haefeli

bei Einschränkungen im Bewegungsapparat möglich ist.

und Elsbeth Grossmann bieten den Kurgästen ein breites

Denn auch im Alter und mit einem Handicap gilt: Bewe-

Spektrum an Gelegenheiten, sich im Rahmen ihrer Mög-

gung ist Leben – Leben ist Bewegung.

tätigen. Dazu gehören beispielsweise sanfte Bewegungs-

Kontakt:

übungen, Atem- und Entspannungsübungen, aber auch

Kurhaus Mon Repos

Ausflüge in die Natur und kleine Einkaufsbummel. Das

CH-3852 Ringgenberg

Programm fördert damit unter anderem auch die Selb-

Telefon +41 33 822 12 36

ständigkeit.

www.monrepos.ch

Das Aktivierungsteam im Kurhaus Mon Repos: Verena Brunner-Karli, Elsbeth Grossmann und Magdalena Scheller-Haefeli (v.l.).

Fotos: Beat Kehrli

lichkeiten und Bedürfnisse geistig und körperlich zu be-


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blickpunktnews

Direktionswechsel in der Privatklinik Meiringen

Der seit 2001 amtierende Direktor der Privatklinik Meiringen, Dr. Peter Oeschger, tritt per Ende 2013 in den RuheBeat Kehrli

stand. Sein Nachfolger wird Dr. Christian Pfammatter, vormals Direktor des Bürgerspitals Solothurn und Direktor Betriebe der Solothurner Spitäler AG. Mit ihm übernimmt ein bestausgewiesener Spitalfachmann die administrative Leitung der Klinik. Der gebürtige Wal-

Veranstaltungen in der Privatklinik Meiringen

liser lebt mit seiner Familie seit bald 30 Jahren im Berner Oberland. Ab 1996 war er als Direktor im Spital Zweisimmen und von 2003 bis 2010 als Direktor des Spitals Thun und als stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsleitung der Spital Simmental-Thun-Saanenland AG tätig. Klinikdirektion und Verwaltungsrat sind

Verhaltenstherapiewoche 14. bis 16. März 2014

überzeugt, mit Dr. Christian Pfammatter eine Persön-

Zum siebten Mal organisiert die Privatklinik Meiringen in Zu-

lichkeit engagiert zu haben, der es gelingen wird, nahtlos

sammenarbeit mit der IFT-Gesundheitsförderung, dem aner-

an die erfolgreiche Geschäftsführung des Vorgängers

kannten Ausbildungsinstitut in München, und der Schweize-

anzuknüpfen.

rischen Gesellschaft für Verhaltens- und Kognitive Therapie

Dr. Peter Oeschger aus Ringgenberg, der als Direktor

die Verhaltenstherapiewoche. Diese Fortbildung ist eine für

die Geschicke der Privatklinik Meiringen zwölf Jahre

die Schweiz einmalige Veranstaltung für Angehörige staatlich

prägte, wurde auf Grund seiner anerkannten Fach-

anerkannter Berufe aus dem Gesundheits- und Sozialbereich.

kompetenz sowie seines ausgezeichneten Beziehungs-

Der Anlass bietet interdisziplinäre Weiterbildung in verhal-

netzes im Gesundheitswesen in den Verwaltungsrat

tenstherapeutisch orientierter Psychotherapie und richtet sich

der Michel Gruppe gewählt. Er verstärkt das Gremium

an praktisch tätige Fachpersonen aus den Bereichen Medizin,

ab 1. Januar 2014.

Psychologie, Psychiatrie und Pädagogik. Die Vorträge der Eröffnungsveranstaltung vom 14. März 2014 befassen sich mit aktuellen Themen der klinischen Psychologie und bezwecken, den neusten wissenschaftlichen Kenntnisstand zu vermitteln.

Neuer Leitender Arzt an der Privatklinik Meiringen

Am Samstag und Sonntag (15./16. März 2014) werden einbzw. zweitägige Workshops durchgeführt.

Am 1. Juni 2013 hat Dr. med. Matthias Gränz die Leitung der Inneren Medizin an der Privatklinik Meiringen vom

9. Symposium der Privatklinik Meiringen

langjährigen Chefarzt Dr. med. Rudolf Hausammann

Alle zwei Jahre lädt die Privatklinik Meiringen zu einem Sym-

übernommen. Matthias Gränz absolvierte sein Medizin-

posium nach Meiringen. Am Donnerstag, 4. September 2014,

studium an der Humboldt-Universität in Berlin, wo er

führt sie die traditionelle Fachtagung zu aktuellen Fragen der

auch promoviert hat. 1989 erlangte er nach entsprechen-

Psychiatrie bereits zum neunten Mal durch. Hochkarätige Re-

der Aus- und Weiterbildung ebenfalls in Berlin den Fach-

ferentinnen und Referenten aus dem In- und Ausland infor-

arzttitel für Innere Medizin. Ausserdem erwarb er weitere

mieren aus ihren Fachbereichen und präsentieren die neusten

Zusatzqualifikationen, unter anderem im Rettungswesen,

Ergebnisse ihrer wissenschaftlichen Arbeiten. Auf dem Pro-

als hygienebeauftragter Arzt sowie im Antibiotika-

gramm stehen insgesamt acht Vorträge zu aktuellen Themen

management. Matthias Gränz war in den letzten Jahren

in der psychiatrischen Medizin. Die Tagung bietet aber auch

als internistischer Oberarzt in einer Neurologisch-Neuro-

Raum für Gespräche, Diskussionen und Networking.

chirurgischen Rehabilitationsklinik in Bayern tätig.

Die Detailprogramme der Verhaltenstherapiewoche und des 9. Symposiums sind bei der Privatklinik Meiringen erhältlich.

Telefon +41 33 972 81 11 www.privatklinik-meiringen.ch


blickpunktnews

Neuer Leiter der Rehaklinik Hasliberg

Neuer Facharzt Kardiologie an der Rehaklinik Hasliberg

Am 1. Oktober 2013 hat Andreas Kammer den Vorsitz

Seit dem 1. Juni 2013 ist Dr. med. Se-Il Yoon als Konsiliar-

der Geschäftsleitung der Rehaklinik Hasliberg übernom-

arzt für Kardiologie in der Rehaklinik Hasliberg tätig. Se-Il

men. Andreas Kammer stammt aus Interlaken. Nach

Yoon besuchte die Schulen in Seoul, Südkorea, und Hallau,

der Kochlehre und abgeschlossenen Hotelfachschule zog

Schaffhausen, studierte in Basel und Zürich Medizin und

es ihn 1995 nach Bern an das Inselspital, wo er als

absolvierte 1989 das Staatsexamen. 1998 promovierte er

Leiter Einkauf Verpflegungsbereich tätig war. Ab 2001 war

an der Universität Basel mit einer kardiologisch-experi-

er als Leiter Hotellerie im Schweizerischen Epilepsie-

mentellen Dissertation. 1998 erlangte er den Facharzttitel

Zentrum in Zürich engagiert. In zahlreichen Weiter- und

FMH für Innere Medizin, 1999 den Facharzttitel für Kardio-

Fortbildungen eignete er sich die notwendigen Kennt-

logie. Danach war er als Assistenzarzt im Kantonsspital

nisse für seine Funktion als Leiter Hotellerie und Facility

Schaffhausen, im Regionalspital Lachen, im Kantonsspital

Management an, die er ab 2005 in der Klinik Barmel-

Luzern, im Stadtspital Triemli in Zürich und im Kantons-

weid ausübte. Zudem schloss er die Studiengänge des

spital Basel sowie als Oberarzt im Kantonsspital Aarau

Executive Masters und des Masters of Advanced Studies

tätig. Se-Il Yoon ist ordentliches Mitglied der Schweizeri-

in Facility Management an der Zürcher Fachhochschule

schen Gesellschaft für Kardiologie. Im 2011 erwarb er den

ab und absolvierte eine Weiterbildung in Management

Fähigkeitsausweis in Sportmedizin SGSM. Die vergange-

und Politik im Gesundheitswesen an der Fachhochschule

nen zwölf Jahre war er als leitender Arzt für Kardiologie

St. Gallen.

am Luzerner Kantonsspital Sursee engagiert.

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blickpunktpersönlich

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Karoline Ziehe del Estal wurde 1985 geboren. Sie wuchs in Deutschland und Spanien auf. Nach ihrem Medizinstudium an der Universität Salamanca trat sie im Herbst 2012 als Assistenzärztin ins Ärzteteam der Privatklinik Meiringen ein. Sie lebt in Brienz. In ihrer Freizeit unterBeat Kehrli

nimmt sie unter anderem Downhill-Touren mit dem Bike und betreibt Sportkletterei, zum Beispiel an der Staldifluh am Fusse des Ballenbergs.

Mitarbeitende der Michel Gruppe: Karoline Ziehe del Estal, Assistenzärztin

Zugang zu anderen Welten finden

Blickpunkt Gesundheit 2/2013

«Für mitteleuropäische Ohren klingt mein Name et-

ich jeweils die Untersuchungen und die Anamnese vor,

was kompliziert. In Spanien ist es üblich, dass man zwei

danach entwerfe ich zuhanden der Oberärzte einen Be-

Nachnamen trägt. Der erste davon ist der meines deut-

handlungsplan. Ich leiste sowohl Tages- als auch Nacht-

schen Vaters, der zweite jener meiner spanischen Mutter.

und Wochenenddienste. Tagsüber betreue ich jeweils

Doch im Alltag genügt ein einziger Name, da bin ich dann

ungefähr sieben Patientinnen und Patienten. Ihnen ste-

die Frau Ziehe oder auch einfach die Karoline.

he ich bei Bedarf als erste ärztliche Ansprechperson zur

Als ich Medizin studierte, konnte ich mir alle mögli-

Verfügung. Einen erheblichen Teil meiner Arbeitszeit be-

chen Tätigkeitsfelder vorstellen – ausser der Psychiatrie.

anspruchen administrative Aufgaben. Dazu gehören Ein-

Das ist das Letzte, was ich will, sagte ich mir, denn ich hat-

tritts- und Austrittsberichte oder Gesuche an die Kran-

te kein Interesse, mich mit gesellschaftlich stigmatisierten

kenkassen um Kostengutsprache.

Krankheiten auseinanderzusetzen. Aus diesem Grund

Parallel zu meiner ärztlichen Tätigkeit durchlaufe ich

schob ich auch das obligatorische Praktikum in diesem

gegenwärtig eine Fachausbildung im Bereich Psychiatrie

Bereich so lange wie möglich hinaus. Als ich es dann doch

und Psychotherapie. Das ist eine auf sechs Jahre ange-

noch antrat, erlebte ich eine Überraschung. Meine erste

legte berufsbegleitende Weiterbildung. Dazu gehören

Aufgabe bestand darin, bei einem unter Schizophrenie

einerseits Vorlesungen und Seminare an der Universität

leidenden Patienten die Anamnese (Vorgeschichte) abzu-

Bern. Andererseits finden hier an der Privatklinik Mei-

klären. Ich erkannte, dass dieser Mensch in einer ganz

ringen jede Woche Ausbildungsveranstaltungen statt, bei

eigenen Welt lebt, und es gelang mir, sein Vertrauen zu

denen sich die Assistenz- und Kaderärzte gegenseitig mit

gewinnen und dadurch den Zugang zu ihm zu finden.

interdisziplinären Fachvorträgen auf den neusten Wis-

Das fand ich eine sehr spannende Herausforderung. Als

sensstand bringen.

ich nach dem Studium die Möglichkeit erhielt, in der Pri-

Für Menschen, die sich beruflich mit psychischen

vatklinik Meiringen als Assistenzärztin zu arbeiten, sagte

Krankheiten beschäftigen, ist es wichtig, sich nach Ar-

ich daher sogleich zu.

beitsschluss von ihrer Tätigkeit abzugrenzen. Man muss

Seit einem Jahr bin ich nun hier tätig, und zwar mehr-

gewissermassen auf ‹Off› schalten können. Das gelingt

heitlich in der Akutstation. In dieser Station kommt es

mir problemlos. Dabei helfen mir einerseits mein Freund,

regelmässig zu Notfalleintritten. Daher kann man den

andererseits meine sportlichen Tätigkeiten und mein

Tagesablauf nie genau planen. Bei Neueintritten nehme

Freundeskreis.»


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blickpunktservice

Ihre Ansprechpersonen

Telefon Telefax E-Mail Zentrale +41 33 972 81 11 +41 33 972 82 20 info@privatklinik-meiringen.ch Patientenadministration +41 33 972 82 17 +41 33 972 82 20 padmin@privatklinik-meiringen.ch Bettendisposition +41 33 972 85 65 +41 33 972 85 69 bettendisposition@privaklinik-meiringen.ch

Öffnungszeiten Mo – Fr: 07:30–20:00 h Sa – So: 08:00–20:00 h Mo – Do: 07:30–12:00 h, 13:00–17:00 h Fr: 07:30–12.00 h, 13:00–16:30 h Mo – Do: 07:30–11:30 h, 13:00–17:00 h Fr: 07:30–11:30 h, 13:00–16:30 h

Chefärztinnen und Chefärzte Prof. Dr. med. Michael Soyka Dr. med. Dipl.-Psych. Hans-Ulrich Seizer Dr. med. Barbara Hochstrasser

Fachbereich Ärztlicher Direktor Akutpsychiatrie, Ambulatorium Burnout, Erschöpfungsdepression

Telefon +41 33 972 82 95 +41 33 972 82 35 +41 33 972 54 00

E-Mail michael.soyka@privatklinik-meiringen.ch hans-ulrich.seizer@privatklinik-meiringen.ch barbara.hochstrasser@privatklinik-meiringen.ch

Leitende Ärztinnen und Ärzte / Oberärztinnen und Oberärzte Dr. med. Claus Aichmüller, leitender Arzt +41 33 972 82 60 claus.aichmueller@privatklinik-meiringen.ch Sucht Dr. med. Eberhard Fischer-Erlewein, leitender Arzt +41 33 972 82 50 eberhard.fischer-erlewein@privatklinik-meiringen.ch Akutpsychiatrie, Notaufnahme Dr. med. Matthias Gränz, leitender Arzt +41 33 972 82 31 matthias.graenz@privatklinik-meiringen.ch Innere Medizin Dr. med. Heidi Grossenbacher, leitende Ärztin +41 33 972 82 54 heidi.grossenbacher@privatklinik-meiringen.ch Akutpsychiatrie, Traumafolgestörungen med. pract. Thomas Köster, leitender Arzt +41 33 972 82 65 thomas.koester@privatklinik-meiringen.ch Alterspsychiatrie Dr. med. Gerd Baumgärtner +41 33 972 82 48 gerd.baumgaertner@privatklinik-meiringen.ch Sucht und Rehabilitation Dr. med. Sebastian Dittert +41 33 972 82 41 sebastian.dittert@privatklinik-meiringen.ch Privatstation Dr. med. Uwe Peter Enold +41 33 972 82 58 uwepeter.enold@privatklinik-meiringen.ch Akutpsychiatrie Dr. med. Thomas Russmann +41 33 972 82 40 thomas.russmann@privatklinik-meiringen.ch Akutpsychiatrie Dr. med. Marcus Sievers +41 33 972 54 03 marcus.sievers@privatklinik-meiringen.ch Burnout, Erschöpfungsdepression med. pract. Harald zum Felde +41 33 972 82 34 harald.zumfelde@privatklinik-meiringen.ch Spitalarzt, Privatstation Pflegedirektion Marianne von Dach Nicolay +41 33 972 85 80 marianne.vondachnicolay@privatklinik-meiringen.ch Pflegedirektorin Majbritt Jensen +41 33 972 85 81 majbritt.jensen@privatklinik-meiringen.ch Leiterin Fachentwicklung Christine Rilling +41 33 972 85 82 christine.rilling@privatklinik-meiringen.ch Leiterin Bildung Daniel Oberli +41 33 972 85 83 daniel.oberli@privatklinik-meiringen.ch Qualität und Controlling Psychologische und Therapeutische Dienste Dr. phil. Werner Deinlein +41 33 972 82 44 werner.deinlein@privatklinik-meiringen.ch Leiter Psychologische Dienste Eva Hänni-Risler +41 33 972 85 17 eva.haenni@privatklinik-meiringen.ch Leiterin Therapeutische Dienste

Telefon Telefax E-Mail Zentrale +41 33 972 55 55 +41 33 972 55 56 info@rehaklinik-hasliberg.ch Bettendisposition +41 33 972 57 60 +41 33 972 55 56 bettendisposition@rehaklinik-hasliberg.ch Physiotherapie +41 33 972 55 51 +41 33 972 55 56 physio@rehaklinik-hasliberg.ch

Öffnungszeiten Mo – Fr: 08:00–18:00 h Sa – So: 08:30–12:00 h, 13:00–17:00 h Mo – Fr: 08:00–12:00 h, 13:30–17:00 h Mo – Fr: 07:30–12:00 h, 13:00–17:00 h

Leitende Ärztinnen und Ärzte / Oberärztinnen und Oberärzte med. pract. Reinhold Köck, Chefarzt +41 33 972 54 12 Dr. med. Erzsébet Philipps +41 33 972 55 75 Dr. med. Se-Il Yoon +41 33 972 55 70

Fachbereich Orthopädische Rehabilitation Kardiale Rehabilitation Innere Medizin und Kardiologie

E-Mail reinhold.koeck@rehaklinik-hasliberg.ch erzsebet.philipps@rehaklinik-hasliberg.ch se-il.yoon@rehaklinik-hasliberg.ch

Pflege Rita Imbach +41 33 972 55 74 rita.imbach@rehaklinik-hasliberg.ch Leiterin Pflege Physiotherapie Daniel Rutz +41 33 972 55 52 daniel.rutz@rehaklinik-hasliberg.ch Leiter Therapien

Telefon Erich Schöpfer, Betriebsleiter +41 33 972 85 70

E-Mail info@stiftung-helsenberg.ch

Martha Zunder, Leiterin

E-Mail info@monrepos.ch

Telefon +41 33 822 12 36

Telefax +41 33 823 50 20


Walter Wipfli

blickpunktwettbewerb

Das Lindenhof-Lebensmotto – Herzlich willkommen Bei herrlicher Aussicht die Seele baumeln lassen, einen einzigartigen Hotelpark entdecken und die Natur spüren, kulinarische Köstlichkeiten aus der bekannten Lindenhof-Kräuterküche kosten, in heimeliger Atmosphäre den Tag Revue passieren lassen, sich im speziellen Themenzimmer in eine andere Welt träumen. Im Lindenhof lässt sich ein Hotel voll lebendiger Geschichte erkunden und bleibende Nachhaltigkeit geniessen. Das Angebot umfasst: Willkommens-Apéro, Nachtessen (4-Gang-Menü, Lindenhof-Wein, Mineralwasser und Kaffee), Übernachtung im Komfort-Zimmer inkl. Frühstücksbuffet (für 2 Personen). www.hotel-lindenhof.ch. Füllen Sie den nebenstehenden Talon aus und schicken Sie ihn an: Michel Gruppe AG, Wettbewerb, Willigen, CH-3860 Meiringen. Oder senden Sie den Lösungsbuchstaben inkl. Ihrer Postanschrift per E-Mail an: blickpunkt@michel-gruppe.ch Einsendeschluss: 31. Januar 2014. Die Gewinnerin oder der Gewinner wird schriftlich benachrichtigt und in der nächsten Ausgabe von «Blickpunkt Gesundheit» bekannt gegeben. Teilnahmeberechtigt sind Personen ab 18 Jahren, ausgenommen die Mitarbeitenden der Michel Gruppe AG. Der Wettbewerbspreis wird nicht bar ausbezahlt. Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

In der letzten Ausgabe von «Blickpunkt Gesundheit» lautete die Wettbewerbsfrage: Wer ist in der Rehaklinik Hasliberg vorwiegend für den Verbandswechsel zuständig? Die richtige Antwort lautet: Das Pflegeteam. Eine Übernachtung für zwei Personen mit Abendessen und Kulturveranstaltung im Hotel Wetterhorn Hasliberg gewonnen hat: Kurt Zäch, Aeschi. Wir gratulieren herzlich.

Wettbewerb

Gewinnen Sie eine Übernachtung im Komfort-Zimmer für zwei Personen mit Nachtessen im Hotel Lindenhof Brienz

Mit welcher Substanz wird Narkolepsie (Schlafkrankheit) bekämpft? (Zutreffende Antwort einkreisen/ankreuzen)

A Ritalin B Modafinil C Koffein Vorname + Name: Adresse: PLZ + Ort: E-Mail:

Kostbar Lenggasse 1 · Meiringen · 033 971 14 32

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Atelier KE Foto: David Birri

Leicht, pur, schรถn. Die Gedanken fliessen lassen. Neue Freiheit geniessen und die Leichtigkeit des Seins erleben. Die Natur entdecken. Im Haslital. Berner Oberland.

www.haslital.ch

Blickpunkt Gesundheit 2013-2  
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