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725 Jahre Penzin – Chronik eines mecklenburgischen Dorfes

Schulfoto 1961 mit Lehrer Zühlke

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Schulanfänger 1961

13. Was in Penzin sonst noch passierte! Die nachfolgenden Meldungen sind Zeitungen und Kirchenunterlagen entnommen. 1883

Pastor v. Vitense aus Brüel berichtet, dass die Gemeinde „reichlich mit unehelichen Geburten bedacht“ sei.

September 1906

Penzin sucht einen Deputatknecht und 1 Leuteköchin.

Juni 1908

Auf dem Penziner See wird ein Fass mit 40 Schleien gestohlen. Gutsinspektor Wiechmann fordert einen Polizeispürhund an, der die Spur bis zu den Schnittern in Friedrichwalde führt

Juni 1908

Eine Schnitterin in Penzin bringt ihr Kind außerhalb der Wohnkaserne zur Welt und begräbt es in einer Sandgrube.

Dezember 1912

Eine Jagd auf der Feldmark Penzin mit 9 Schützen bringt 35 Hase, 20 Kaninchen und 9 Fasane.

Februar 1913

Ein Diebstahl von Getreide wird angezeigt.

1913

Am 27.6. brennt das Viehhaus auf dem Gut ab. 20 Rinder verlieren ihr Leben, das Jungvieh wird notgeschlachtet.

Mai 1915

Der Arbeiter Hahn aus Penzin erhängt sich am Graupenmühler Weg.

1985

Der Kuhstall brennt ab, alle Kühe werden gerettet. Nach Wiederaufbau wird der Kuhstall bis 2006 weitergeführt und dann stillgelegt.

2006

In einer Aprilnacht werden von der Baustelle der Deutschen Bahn bei Penzin in einer Nacht 220 Tonnen Eisenbahnschienen im Wert von 40.000 € gestohlen. Die Bundespolizei ermittelt.

Chronik Penzin  
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