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725 Jahre Penzin – Chronik eines mecklenburgischen Dorfes 2004

Die Penziner Dorfstraße wird auf 800 Metern erneuert.

2010

Die „Kickers Penzin“ gründen einen neuen Sportverein.

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12. Die Penziner Schule 1850

Erstmals wird 1850 eine Schule in Penzin erwähnt. Bereits 1756 hatte Herzog Friedrich einen Erlass zur Schulpflicht in Mecklenburg-Schwerin unterzeichnet, Jedoch wurde dieser nur unzureichend umgesetzt. Die Stadt Rostock regelte die allgemeine Schulpflicht erst im Jahre 1846.

1900

Lehrer in Penzin ist Karl Fischer.

1906

Penzin hat eine eigene Schule. Der Lehrer ist gleichzeitig Organist. Der häufige Lehrerwechsel ergibt sich aus der schlechten Bezahlung auf den Gütern, weshalb die jungen Lehrer schnell versuchen, in den besser bezahlten Großherzoglichen Dienst oder in eine Stadt zu kommen.

1911

Die Kirchen- und Schulpatronin Frau von Wedekind schenkt der Schule eine Bibliothek nach dem Vorbild Großherzoglicher Schulen.

1927

Als Lehrer ist der Lehreranwärter Emil Fründt tätig.

1938

Lehrer Gerlach unterrichtet in Penzin.

1946/48

Lehrer Scholz ist in Penzin tätig. Unterrichtet wird von der 1. bis zur 8. Klasse. Er verlässt Penzin und siedelt nach Westdeutschland über. Die Schule muss geschlossen werden und die Kinder werden nach Blankenberg und Brüel umgeschult.

1951/1966

Lehrer Zühlke leitet die Penziner Schule. Die Klassen 1 bis 4 werden zusammen in einem Raum unterrichtet. Die älteren Schüler gehen in Brüel zur Schule. 1966 wird die Schule geschlossen.

Chronik Penzin  
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