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725 Jahre Penzin – Chronik eines mecklenburgischen Dorfes

11. Penzin wird an die weite Welt angeschlossen 1850

Am 13. Mai wird durch die „Mecklenburgische Eisenbahngesellschaft“ die Eisenbahnstrecke Kleinen – Rostock eröffnet55, die an Penzin vorbeiführt und an der Friedrichswalder Weiche eine eigene Güterverladestelle erhält. An dieser existiert bis zur Demontage der Weiche in den 1970er Jahren auch ein Haltepunkt für den Personenverkehr.

1960 1963

Blankenberg und seine Ortsteile erhalten eine moderne Straßenbeleuchtung. Die Gemeinde berät über den Zustand von Brunnen und Pumpen im Ortsbereich Penzin. Die Verlegung einer eigenen Wasserleitung wird beschlossen. Für das Tränken des Viehs kann weiterhin nur Wasser aus dem Penziner See genutzt werden.

1964

Die Ortsteile Penzin und Wipersdorf werden durch eine feste Straße mit Blankenberg verbunden.

1965

um 1970

In Penzin wird ein Kindergarten eingerichtet. Kindergärtnerin ist Anegret Krüger.

Das ehemalige Gutshaus wird von 10 bis 11 Familien bewohnt. Ebenfalls befinden sich dort eine Konsumverkaufsstelle, eine Schwesternstation und ein Versammlungsraum, ohne jegliche sanitäre Anlagen. Der Gemeinderat beschließt den Einbau von 5 WC-Zellen mit je 1 Waschbecken, gesondert ein Ausgussbecken im Flurbereich. Das macht die Neuerstellung einer Klärgrube und die Erneuerung schadhafter Fußböden notwendig.

1984/85 Rekonstruktion der Wasserversorgung in Penzin. 1997

Penzin wird an das Telefonnetz der Telekom angeschlossen. Vor 1990 gab es nur 4 Telefonanschlüsse in Penzin (Post, Konsum, zwei LPG-Telefon im Kuhstall und bei Schmidt).

1999

Am 15.07.1999 ist Baubeginn für die Straße Penzin-Friedrichswalde-Weißkrug. Sie wird am 23.09. übergeben.

2000

Die Gemeinde gibt 18 Gehweglampen für Penzin in Auftrag.

2001

Ausbau von Wipersdorfer Straße, Schul- und Kirchweg. Die Penziner feiern am 5. Oktober Erntedankfest.

55

http://de.wikipedia.org/wiki/Mecklenburgische_Eisenbahngesellschaft

Chronik Penzin  
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