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725 Jahre Penzin – Chronik eines mecklenburgischen Dorfes

2007

2009/10

Im Juli 2007 wurden die Erneuerungsmaßnahmen mit einem Dankgottesdienst durch Probst Drewes in Anwesen-heit des Landesbischofs Beste und des Ministerpräsidenten von MecklenburgVorpommern Ringsdorf vorläufig abgeschlossen.

2009 erfolgten Trockenlegungsarbeiten im Altarbereich und eine neue Pflasterung vor der Eingangstür, 2010 kam neues Gestühl in die Kirche. Die Arbeiten wurden nur durch vielfältige Spenden des Kirchenkreises Wismar, der Robert-Bosch-Stiftung, der Raiffeisenbank, der Familien Reemtsma und von Wedekind, Einwohnern und Mitgliedern des Kirchenbauvereins mög-lich. Personelle Unterstützung erfolgte durch die zuständige Amtsgemeinde.

8. Die Kirchgemeinde und ihre Pastoren 1330

Penzin wird neben Brüel und Sülten als selbstständiges Kirchspiel aufgeführt.

1355

Die Kirche in Penzin ist Tochterkirche von Sülten.39

1523

Die Reformation hielt in Mecklenburg ab 1523 durch Joachim Slüter (Rostock) und Heinrich Never (Wismar) Einzug. Hierbei war die lutherische Prägung vorherrschend. Mit dem Beschluss des Landtags an der Sagsdorfer Brücke bei Sternberg wurde 1549 in ganz Mecklenburg der lutherische Glauben eingeführt. Wann genau die Penziner Gemeinde zum evangelisch-lutherischen Glauben übertrat, ist nicht bekannt.

1711

Penzin ist Tochterkirche von Laase. Pastor ist dort von 1702 bis 1723 Johann Friedrich Stavenhagen. Auch sein Nachfolger Johann Friedrich Röring verwaltet bis zu seinem Tode 1759 Penzin von Laase aus.40

1740

Penzin ist Tochterkirche von Eickelberg und Laase.

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M. U.-B. 8318 Geschichte der Gemeinde Laase (1270) – 1945. Landeskirchliches Archiv Schwerin. KG Eickelberg, Nr. 11

Chronik Penzin  
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