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725 Jahre Penzin – Chronik eines mecklenburgischen Dorfes

Ansicht des Dorfes Penzin nach einem Satellitenfoto von 2008. 2009

In der Denkmalliste des Amtes Sternberger Seenlandschaft33 sind für den Ort Penzin folgende Gebäude aufgeführt: Kirche mit Friedhofsportal, Gutsanlage mit Gutshaus und Kuhstall, ehemalige Stellmacherei, Bahnarbeiterhaus (siehe auch Punkt 14).

2011

Durch eine neuerliche Kreisgebietsreform in Mecklenburg-Vorpommern gehört Penzin jetzt zum Landkreis Ludwigslust-Parchim.

2012

Im August feiert Penzin das 725-jährige Jubiläum der ersten urkundlichen Erwähnung. Penzin hat nunmehr 75 Einwohner, die in 23 Wohnhäusern leben.

7. Die Penziner Dorkirche 14. Jahrh.

Errichtung einer einschiffigen Backstein-Kirche in Penzin. Sie ist im Osten dreiseitig verschlossen, mit äußeren Strebepfeilern versehen. Das Innere wird durch eine Holzbalkendecke geprägt. Sie wurde in mehreren Etappen vom Chor her beginnend erbaut. Die Übergangsbereiche sind bis heute innen und außen erkennbar.

1839

Das Türmchen im klassizistischen Stil über dem Westgiebel wurde nach einem Entwurf des mecklenburgischen Landesbaumeisters Georg Adolf Demmler im Jahre 1839 erbaut, wovon die Inschrift des Zimmermanns am linken Stützpfeiler zeugt. Der Turm trägt eine Glocke mit der Inschrift SOLI DEO GLORIA * FECIT *J *V * SCHULTZ 1798. Aus Kirchenunterlagen kann man entnehmen, dass Laterne und

http://www.bksmv.de/cms/BKS_prod/BKS/Landkreis_Parchim/_Behoerden/Landkreis_Parchim/_Behoerden/Dezernat_I/_Be hoerden/Bauordnungsamt/_Dienste/Denkmalschutz/_Formular/Baudenkmale_Amt_Sternberger_Seenlandschaft.pdf 33

Chronik Penzin  
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