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725 Jahre Penzin – Chronik eines mecklenburgischen Dorfes 1945/46

20 Die Gemeinde Friedrichswalde mit den Ortsteilen Friedrichswalde und Penzin hat nunmehr 355 Einwohner. Das ist beinahe das Dreifache von 1939. Russischer Passierschein von 1945

1949

Der vom Altbauern Hans Böttcher in Wipersdorf bewohnte Hof mit 45 ha wird auf dessen Antrag nach Zustimmung der betroffenen Gemeindevertretungen nach Penzin umgemeindet.

1950

Die bis dahin selbstständige Gemeinde Friedrichswalde wird durch eine Verwaltungsreform Blankenberg zugeordnet.

1952

Im Zuge der Verwaltungsreform, die mit der Aufhebung des einheitlichen Landes Mecklenburg-Vorpommern endetet, wird die Gemeinde Blankenberg aus dem Kreis Wismar aus- in den neu geschaffenen Kreis Sternberg im neugebildeten Bezirk Schwerin eingegliedert.

1987

Penzin begeht mit einer Festwoche das 700-jährige Bestehen. Am 3. September findet eine Festsitzung mit anschließendem Kulturprogramm statt. Daneben gab es eine Rentnerkaffeetafel, Kinovorstellungen, ein Urania-Vortrag und ein Platzkonzert. Zu diesem Zeitpunkt hat das Dorf 109 Einwohner, davon sind 21 Kinder, 15 Jugendliche, 38 erwachsene Männer und 35 Frauen. 21 Personen sind bereits im Ruhestand. Insgesamt gibt es in Penzin 42 Haushalte.

1996

Im Zuge einer erneuten Verwaltungsreform wird das Amt Brüel gebildet. Es besteht aus den Gemeinden Brüel, Kuhlen, Wendorf, Zahrensdorf, LangenJarchow, Weitendorf und Blankenberg (mit Penzin). Die Gemeinden gehörten bereits seit 1994 zum Landkreis Parchim.

2004

Eine neue Verwaltungsreform führt zum Zusammenschluss der Ämter Brüel und Sternberger Seenlandschaft. Verwaltungssitz des neuen Amtes Sternberger Seenlandschaft ist nunmehr Sternberg.

Chronik Penzin  
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