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27 In Blankenberg treten die letzten Einzelbauern (die wenigen Großbauern, die durch immer höhere Auflagen letztendlich dazu gezwungen werden) der LPG bei.

Aus der Zweigpostamtsstelle wird eine normale Poststelle. Die umliegenden Filialen holen ihre Post aus Blankenberg nun selbst ab. Es gibt nur noch 2 Beschäftigte. 1961 Am Stammtisch der Eisenbahner kommt man auf die Idee, sich sportlich zu betätigen und beschließt, eine Betriebssportgemeinschaft (BSG) zu gründen. Zur Gründungsversammlung treffen sich 7 – 8 Männer und wählen zu ihrem BSGVorsitzenden Alfred Heise und zum Stellvertreter Günter Traetow. Man gibt sich den Namen BSG „Lok“ Blankenberg. Dies war gleichzeitig als Hinweis gedacht, dass diese Sportgemeinschaft von Eisenbahnern gegründet wurde. Angefangen hat es mit Kegeln. Als Kegelbahn wird die Bahn in der Gaststätte „Waldlust“ genutzt. In dieser Gaststätte werden auch öffentliche Tanzveranstaltungen durch die BSG organisiert.

Fußballtruppe der „BSG –Lok“ Herr Handorf aus Warin, der die Sektion Schwimmen gründete, schließt sich der BSG „ Lok“ an. Dies hat für die Sektion den Vorteil, dass sie zu ihren Wettkämpfen kostenlos mit dem Zug fahren können. Diese Sektion war sehr erfolgreich und verzeichnete zeitweise über 100 Mitglieder. Auch Judo wird unter Leitung von Dieter Kehler aus Blankenberg in der BSG betrieben. Des Weiteren gehören auch die Sektion Wasserball zur BSG. Sie trainiert unter Leitung des Bäckermeisters Schulz aus Brüel regelmäßig am und im Roten See.

Chronik Blankenberg  
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