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25 1952 Im Zuge der Verwaltungsreform wird die Gemeinde Blankenberg aus dem Kreis Wismar aus- und in den neu geschaffenen Kreis Sternberg im Bezirk Schwerin eingegliedert. Die Herstellung von Ziegelsteinen wird in die Produktion der Blankenberger Ziegelei aufgenommen. Eine Auflage von 1,5 Millionen Ziegel soll erreicht werden. Dieses soll mit primitiven Arbeitsmitteln realisiert werden. Es wird außer der Presse alles manuell betätigt. In der Grube wird Ton von vier Kollegen von Hand gefördert. Die Abfuhr der Formlinge zur Trocknung geschieht mittels Karre. Im Schuppen sind zwei Kollegen für das Absetzen verantwortlich. In ähnlicher Form erfolgt die Beschickung des Brennofens. Dazu kommt noch die Entladung der Kohle, die nur nach Feierabend erfolgt. Die Entlohnung liegt bei durchschnittlich 300,00 Mark beim Arbeiten an der Presse und 500,00 Mark bei der Arbeit am Brennofen. Da es den Kollegen bei der Herstellung von Ziegeln an Erfahrung mangelt, wird der Plan mit nur 500 000 Stück erfüllt. Am 26. Februar wird die Gaststätte Waldlust von der Familie Liedke als Konsumgaststätte gepachtet.

Gaststätte Waldlust In dieser Gaststätte fanden in den 70er und 80er Jahren viele Veranstaltungen statt, regelmäßige Tanzveranstaltungen, Sportveranstaltungen, sogar der Schulsport der 1. und 2. Klassen wurde dort unterrichtet. Die Familie Liedke führte diese Gaststätte bis 1988. Danach ging die Gaststätte in Privatbesitz über. Weitere Besitzer waren Familie Köstling, Familie Schäfer und Familie Fritz (Kalinka).

Chronik Blankenberg  
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