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Nr. 04/2017

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Sternberger Seenlandschaft

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Stellenmarkt

Individuell statt „von der Stange“ In der Bewerbung zählt jedes Wort. Fehler, die zum Beispiel unter Zeitdruck oder auch durch Unwissenheit in die Bewerbung geraten, kommen nicht gut bei Personalern an und führen in vielen Fällen zum sofortigen Ausschluss des Kandidaten. Worauf kommt es bei einer guten Bewerbung an? Wer im Internet nach Bewerbungshilfe sucht, wird schnell überfordert sein mit unterschiedlichen Tipps zur „perfekten Bewerbung“. Viele dieser allgemein gehaltenen Tipps lassen sich nicht oder nur unzureichend aufs eigene Profil übertragen. Die versprochene „perfekte“ Bewerbung aus dem Internet gibt es nicht, denn jedes Bewerberprofil erfordert eine individuelle Darstellung und Optimierung. Ein fertiges Muster aus dem Internet verleitet natürlich dazu, sich die Arbeit in die eigene Bewerbung zu sparen und ganze Passagen aus einer Musterbewerbung „von der Stange“ zu übernehmen. Das ist allerdings nicht ratsam. Personaler erkennen sofort, ob für das Unternehmen ein eigenes Anschreiben erstellt wurde oder ob es sich um ein Standardanschreiben handelt und sortieren solche Bewerbungsunterlagen entsprechend aus.

Bewerbungsfoto kein Muss aber meist erwünscht Eine fehlende fachliche Qualifikation kann auch ein gutes Bewerbungsfoto nicht ersetzen, allerdings kann es durchaus den Ausschlag geben, wenn zwei Bewerber der Papierform nach im Bewerbungsmarathon gleichauf liegen. So haben Psychologen herausgefunden, dass sich der Betrachter bereits im Bruchteil einer Sekunde ein Urteil über die abgebildete Person, ihre Fähigkeiten und ihr Sozialverhalten macht. Der erste Eindruck ist zwar nicht in Stein gemeißelt und wird oft im Vorstellungsgespräch revidiert, doch so weit gilt es erst einmal zu kommen. Natürlich wissen die Unternehmen, dass sie dem Gleichbehandlungsgebot genügen, wenn sie in Stellenanzeigen nicht ausdrücklich ein Foto verlangen. Die Aufforderung, „übliche, aussagekräftige Bewerbungsunterlagen“ zu schicken, bedeutet im Klartext: Wir wollen auch ein Gesicht sehen!

Amtsblatt April 2017  
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