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MICHAEL BADER  100 FACES OF MYANMAR

MICHAEL BADER 100 FACES OF MYANMAR


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MICHAEL BADER  100 FACES OF MYANMAR

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DIE VIELEN FARBEN und das Licht, die verschiedenen Gerüche, die Geschmäcker der Curries, die Menschen auf den Feldern und an den Flüssen, auf ihren Booten, beim Nachmittagstee und das quirlige Treiben auf den Märkten – all das hat mich fasziniert und vom ersten Tag an in seinen Bann gezogen. Vor allem aber war es die Freundlichkeit und Sanftheit der Menschen, ihre Unvoreingenommenheit bei der ersten Begegnung, die diese Reise so besonders für mich machte. Ich beschloss, die Menschen, die mir begegneten zu fotografieren. Ich wollte sie mitnehmen und zeigen auf eine wunderbare Art und Weise, in der nur Fotografie das ermöglicht. Ich bewegte mich wie ein offenes Buch durch das Land und sammelte die Farben und das Lachen mit vollen Händen – die Geschichten kamen so spontan zu mir wie ich zu ihnen.

THE VARIETY OF COLOURS and the light, the diverse aromas, the flavour of the curries, the people in the fields and at the rivers, on their boats, at lunchtime tea, and the swirling atmosphere of the markets  – all of this f­ascinated me and placed me under its spell from the very first day. Above all, the friendliness and gentleness of the people, their impartiality during the first encounter, was what made this trip so special to me. I made a decision to photograph the people that I met. I wanted to take them with me and show them in the wonderful way made possible by photography. I moved across the country like an open book and collected the colours and laughter with full hands – the faces came as ­spontaneously to me as I to them.

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SHWEDAGON PAGODA, YANGON


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CENTER OF YANGON


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KANTAWGYI, MANDALAY


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TRAIN STATION, PYIN OO LWIN


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PETROL STATION, MANDALAY


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AMARAPURA, MANDALAY


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MARKET, MANDALAY


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DRYING FISH, NGAPALI BEACH


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VILLAGERS, HSIPAW


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MONKS, NGAPALI BEACH


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INLE LAKE


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AYEYARWADY RIVER, MANDALAY


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WEDDING, MANDALAY


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VIEWPOINT, MANDALAY


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AYEYARWADY RIVER, PYAY


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AYEYARWADY RIVER


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ANCIENT CITY OF BAGAN


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GESICHTER DES WANDELS

MYANMAR BOOMT. Nach Jahrzehnten der Selbstisolation und internationaler Sanktionen werden Gruppenreisende wie Individualtouristen von Bildern goldener Tempel, historischer Baudenkmäler, weißer Elefanten und rot gewandeter Mönche angezogen, während in Yangon der Verkehr stockt, die Hotelpreise steigen und einige Menschen in den ländlichen Gebieten vielleicht noch gar nicht genau wissen, dass ein unerwarteter und lang ersehnter politischer Wandlungsprozess eingesetzt hat. In westlichen Medien dominiert dabei nach wie vor das Bild Daw Aung San Suu Kyis, der Friedensnobelpreisträgerin des Jahres 1991, als Gegenspielerin einer meist gesichtslosen Militärjunta. Doch innerhalb des Landes gibt es Risse in diesem Bild. Der seit den Wahlen 2010 stattfindende Demokratisierungsprozess kann differenzierter dargestellt werden. Erste demokratische Bestrebungen in Myanmar gehen auf die Zeit des Unabhängigkeitskampfes zurück. Die letzte monarchische Dynastie musste ihren Platz 1885 räumen. König Thibaw wurde mit seiner Familie ins indische Exil gesandt, aus dem er nicht zurückkehrte. Großbritannien gliederte ,Hinterindien‘ in das britische Kolonialreich ein und gestand ab 1937 Birma innerhalb des Kolonialregimes einen eigenständigen Status zu. Aus England wiederkehrende Studenten brachten neue Ideen zu Verfassungsreformen und Menschenrechten mit. In monastischen Zirkeln und an den Universitäten wuchs der Keim eines erstarkenden Nationalismus. Der Studentenführer und spätere General Aung San wurde zur Identifikationsfigur 100

Ein Essay von Michael Lidauer

für nationale Souveränität. Militärisch ausgebildet in Japan, wandte er sich Ende des Zweiten Weltkrieges gegen die Japaner und vertrieb diese mit Hilfe der Briten. 1947 wurde in London die Unabhängigkeit Burmas vorbereitet. Im gleichen Jahr sicherte Aung San mit dem Abkommen von Panglong Vertretern der Shan, Chin und Kachin die Möglichkeit der späteren Trennung von einem vereinten Birma zu und die heutigen Landesgrenzen wurden festgelegt. General Aung San fiel noch vor der Unabhängigkeit einem Attentat politischer Gegenspieler zum Opfer und wird seither in allen politischen Lagern als Landesvater verehrt. Am 4. Januar 1948 trat die Unabhängigkeit des Landes in Kraft. Die heute oftmals zitierte ‚demokratische Periode‘ sah drei Wahlen (1951/52, 1956 und 1960) für ein Zwei-Kammer-Parlament, aber Premierminister U Nu hatte Schwierigkeiten die unterschiedlichen politischen Lager zu einen. Nach einem ersten militärischen Interregnum (1958–1960) kam es 1962 zum Putsch durch General Ne Win, der den ,birmanischen Weg zum Sozialismus‘ einschlug, alle Betriebe verstaatlichen lies und 1974 mit einer neuen Verfassung ein Ein-Parteien-System etablierte. Der berühmteste Sohn dieser Zeit kam indes außerhalb des Landes zu Ehren. U Thant sammelte grundlegende politische Erfahrungen im Heimatland, während er half die Bewegung Blockfreier Staaten vorzubereiten. 1961 bis 1971 war er Generalsekretär der Vereinten Nationen (VN) und damit der erste nicht-westliche Repräsentant einer internationalen Organisation.


Unter der Regentschaft Ne Wins wurde die ehemalige Reiskammer Südostasiens zu einem der ärmsten Länder der Welt. Den von Studenten initiierten, gewaltsam niedergeschlagenen öffentlichen Protesten von 1988, die zum Rücktritt Ne Wins führten, folgte wieder ein militärischer Übergangsrat – der Staatsrat für die Wiederherstellung von Recht und Ordnung – genannt SLORC. Die von der Öffentlichkeit geforderten Wahlen mit Beteiligung mehrerer Parteien wurden 1990 durchgeführt. Diese Wahlen gewann überraschend die neu gegründete Nationale Liga für Demokratie (NLD), die von General Aung Sans Tochter, Daw Aung San Suu Kyi, gemeinsam mit ehemaligen Militärs und anderen Politikern gegründet worden war. Suu Kyi hatte davor den Grossteil ihres Lebens im Ausland verbracht. Als die Proteste ausbrachen, war sie auf Kurzbesuch im Land. Bis zur Wiederausreise sollten mehr als zwanzig Jahre vergehen. Der SLORC, der den Namen des Landes von Birma (Englisch: Burma) zu Myanmar änderte, hatte kurz vor dem Wahlgang angekündigt, die Regierungsgeschäfte erst nach der Unterzeichnung einer neuen Verfassung an eine zivile Regierung zu übergeben. Ein nationaler Konvent zur Erarbeitung dieser Verfassung wurde eingesetzt. Die NLD verlies diesen aufgrund restriktiver Bedingungen und die weitere Entwicklung pausierte bis 2004. Die militärische Regierung etablierte einen Überwachungsstaat, der mit George Orwells Utopien verglichen wurde. Gleichzeitig blieb der Zugang zu den natürlichen Ressourcen des Landes in militärischen Händen. Während immer mehr westliche Regierungen Sanktionen gegen die Junta verhängten, vertiefte diese ihre wirtschaftlichen Beziehungen mit den Nachbarländern. Ihre Mitglieder konnten sich bereichern, während die Bevölkerung weiter verarmte. Politische Bildung an Universitäten, einst Keimzellen für zivile Unruhen, wurde verboten. 1997 wurde der SLORC in den Staatlichen Friedens- und Entwicklungsrat (SPDC)

umbenannt und 2005 wurde, astrologischer Beratung folgend, die Hauptstadt von Yangon in das neu erbaute Naypyidaw verlegt. 2004 präsentierte General Khin Nyunt, Premierminister unter Senior General Than Shwe und Leiter des militärischen Geheimdienstes, einen siebenstufigen ,Fahrplan zur Demokratie‘, der die Fertigstellung einer neuen Verfassung, die Abhaltung allgemeiner und freier Wahlen sowie die Machtübergabe an eine zivile Regierung ohne zeitliche Einschränkungen vorsah. 2007 schlug die Regierung mit der sogenannten Safranrevolution abermals öffentliche Proteste blutig nieder, bei denen diesmal auch Mönche beteiligt waren. Über die neue Verfassung wurde im Mai 2008, trotz der wenige Wochen zuvor vom Zyklon Nargis ausgelösten humanitären Notsituation, in einem nationalen Referendum abgestimmt. Beobachter aus dem In- und Ausland sprachen von massivem Druck seitens staatlicher Vertreter. Die neue Verfassung etabliert ein hybrides Regierungssystem mit vielen Merkmalen eines Präsidialsystems. Das Präsidentenamt ist mit weitreichenden Vollmachten ausgestattet. Die Legislative besteht auf nationaler Ebene aus zwei Kammern, die zusammen das Parlament bilden. Die neue Verfassung etabliert vierzehn Regionalparlamente und einige von ethnischen Minderheiten selbstverwaltete Gebiete. Dies ist ein Novum und als Schritt in Richtung Dezentralisierung zu werten. In allen Gremien der Legislative ist das Militär jedoch maßgeblich beteiligt. In den Häusern des Parlaments hält es je ein Viertel aller Sitze. Darüber hinaus sind mindestens drei Ministerposten mit hochrangigen Offizieren besetzt. Im Falle eines Ausnahmezustandes kann die Armee die Regierungsgewalt fast vollständig an sich reißen. Diese Arrangements können als eine Übergangslösung verstanden werden, wie sie auch aus anderen Ländern bekannt ist. So war beispielsweise nach dem Sturz General ­Suhartos in Indonesien ein bestimmter Prozentsatz parlamentarischer Sitze 101


nicht gewählt, sondern für Militärs reserviert. In Myanmar ist die ­militärische Beteiligung an den Regierungsgeschäften besonders hoch. Es bleibt abzuwarten, wie sich dies in Zukunft entwickelt. Am 7. November 2010 wurden die ersten allgemeinen Wahlen seit 1990 abgehalten. Viele Parteien, darunter die NLD unter der Führung Aung San Suu Kyis, boykottierten den Urnengang ob der restriktiven neuen Parteigesetzgebung und auf Basis ihrer Ablehnung der neuen Verfassung. Auch international wurden die Wahlen verurteilt. Als Gewinner ging die dem Militär nahe stehende Unionspartei für Solidarität und Entwicklung (USDP) hervor, von der alle Regierungsämter bekleidet wurden. Alle hohen Regierungskader waren ehemalige Offiziere. Um so überraschender war es für außenstehende Beobachter und viele Menschen in Myanmar, als 2011, nach der Amtseinführung der neuen Regierung, Präsident Thein Sein Reformen in Gang brachte. Am Anfang wurde das Pensionssystem erneuert, danach eine Nationale Menschenrechtskommission gegründet, hunderte politische Häftlinge entlassen und eine Reform der Pressegesetze eingeleitet. Im öffentlichen städtischen Raum wurden die Änderungen in der Regierungsführung zuerst sichtbar. Bereits 2004 war der militärische Geheimdienst abgebaut worden. Es wurde wieder einfacher, sich in kleineren Gruppen öffentlich zu unterhalten, obwohl weiterhin eine Atmosphäre der Angst den Alltag der Menschen beherrschte. Nach den Wahlen im November 2010 konnten Zeitungen und Zeitschriften unter Auflagen erstmals wieder Bilder von Aung San Suu Kyi abdrucken. Die Reformen ermöglichten die Abschaffung der staatlichen Zensur im Internet und später auch in der Presse. Ab Frühjahr 2013 publizierten wieder private Tagesmedien. Exilmedien und politische Dissidenten kehrten langsam aus dem Ausland zurück. Aung San Suu Kyi, die seit 1990 viele Jahre unter Hausarrest gestanden hatte, wurde im November 2010 entlassen. Einige Beobach102

ter hatten zu diesem Zeitpunkt den Eindruck, die Freilassung solle lediglich von manipulierten Wahlergebnissen ablenken. Innerhalb des ersten Regierungsjahres des Präsidenten Thein Sein kam es zu einer Annäherung zwischen ihm und der Tochter des Unabhängigkeitshelden, die mittlerweile zu einer globalen Ikone der Demokratie geworden war. Offensichtlich überzeugt von den Reformversuchen des Präsidenten entschied sich Aung San Suu Kyi, an den Nachwahlen im April 2012 teilzunehmen. Mit diesem Schritt verabschiedete sich die NLD von den nicht implementierten Wahlergebnissen von 1990 und akzeptierte de facto die neue Verfassung. Bei den Nachwahlen standen nur 45 von insgesamt über tausend Sitzen, einschließlich der Regionalparlamente, zur Disposition. Die NLD gewann alle Mandate bis auf zwei und hatte damit ein ähnlich erfolgreiches Ergebnis wie 22 Jahre zuvor. Dies war für alle Parteien ein klares Signal. Selbst in der Hauptstadt Naypyidaw, in der die meisten Wähler Regierungsangestellte sind, gewann die Partei vier Parlamentssitze. Obwohl die NLD damit eindeutig als Gewinner aus den Nachwahlen hervorging, ist die gesamte Opposition im Parlament bislang mit weniger als sieben Prozent aller Sitze vertreten. Dennoch, der weitgehend korrekte und bemüht transparente Ablauf der Nachwahlen half, nicht nur innerhalb des Landes mehr Menschen von den Reformen zu überzeugen, sondern auch die internationalen Positionen gegenüber Myanmar zu verändern. Die Europäische Union (EU) hat kurz danach ihre Sanktionen suspendiert und mittlerweile in fast allen Bereichen ausgesetzt. Die USA verfolgen eine ähnliche Politik. Dieser Richtungswechsel erlaubt eine Neuorientierung der Entwicklungszusammenarbeit, in deren Rahmen auch Demokratieförderung in Myanmar propagiert wird. Der Reformprozess ist aber alles andere als konfliktfrei. Einerseits hat Präsident Thein Sein mit seinem neuen Kurs überrascht und konnte in der ersten Hälfte seiner Amtszeit


einen Kreis von einflussreichen Mitstreitern um sich versammeln. Hardliner in der Regierung wurden versetzt, Ministerposten mehrmals umstrukturiert. Es gab mittlerweile sogar einen Korruptionsprozess gegen einen ehemaligen General. Andererseits ist die Rolle der Armee in diesem Reformprozess nach wie vor nicht besonders einsichtig. Die Reformdynamik birgt für die USDP nicht nur die Gefahr einer Spaltung in Reformer und Hardliner, sondern ermöglicht auch das Ausleben persönlicher Machtambitionen einzelner Politiker. So konnte der Parlamentssprecher Thura Shwe Mann sein Amt mit Gewicht füllen, fordert öffentlich den Präsidenten heraus und äußert bisweilen Interesse an dessen Amt. Das Parlament hat sich wider Erwarten zu einer mächtigen Institution entwickelt. Abgeordnete müssen lernen, auch über Parteigrenzen hinweg zu kooperieren und Beschlüsse zu fassen. Diese Dynamik wird von einer wachsenden Zivilgesellschaft mitgetragen, die als Vermittler und Akteur am Demokratisierungsprozess teilnimmt. Aung San Suu Kyi ist nun Parlamentarierin und muss die neue Regierungsführung mit verhandeln. Dies bringt ihr vermehrt auch Kritik ein. Bei Gewaltausbrüchen zwischen Muslimen und Buddhisten im Bundessstaat Rakhine im Mai 2013 beispielsweise, sprach die als Menschrechtsaktivistin international anerkannte Politikerin von ,kommunalen Gewaltausschreitungen‘, anstatt buddhistische Birmanen als Gewaltakteure zu bezeichnen. Die NLD konnte jahrelang nicht politisch aktiv sein, viele ihrer Führungspersönlichkeiten waren in Haft. Nun, da sie erstmals im Parlament vertreten ist, scheint das Parteiprogramm nicht besonders innovativ, sondern eher personenzentriert zu sein. Manche sprechen auch von eigenen Ambitionen der ,Lady‘. Aung San Suu Kyi hat selbst Interesse geäußert, bei den nächsten Wahlen 2015 für das Präsidentenamt zu kandidieren. Dafür

wäre allerdings eine Verfassungsänderung nötig. Während die NLD sicherlich nach wie vor die Sympathien eines Großteils der Bevölkerung genießt, ist mittlerweile auch Ernüchterung eingetreten. Eine junge Demokratie-Aktivistin beschreibt dies folgendermaßen: „Ich hätte mir gewünscht, Daw Suu hätte ihr moralisches Gewicht und ihre Integrität für eine internationale Führungsrolle eingesetzt, beispielsweise bei den Vereinten Nationen, anstatt in der Tagespolitik zu bleiben und nationale Ämter anzustreben.“ Demokratische Reformen betreffen indes nicht allein die birmanische Elite. Einige der im Parlament, besonders aber in den regionalen Kammern, vertretenen Parteien repräsentieren explizit eine der vielen ethnischen Gruppen des Landes. Ein Zusammenschluss dieser Parteien, um bei den nächsten Wahlen gemeinsam auf nationaler Ebene anzutreten, ist im Gespräch. Die Staatsführung ist bislang, bis auf wenige Ausnahmen, in Händen von ethnischen Birmanen, nicht aber in jenen von Shan, Chin, Kachin, Rakhine, Mon, Karen oder anderen. Die vielen ethnischen Gruppen fordern politische Mitsprache seit der Staatsgründung. Nun, da es erstmals seit 1964 ein Parlament gibt, wird diese Forderung umso lauter. Präsident Thein Sein ist es gelungen, mit den meisten bewaffneten Konfliktparteien Waffenstillstände zu schließen. Eine politische (Wieder-) Einbindung dieser Dissidenten wäre der nächste große Schritt. Während die wirtschaftliche Öffnung des Landes voranschreitet, muss sich die Regierung der Lösung interreligiöser gewaltsamer Konflikte stellen. 2014 hat Myanmar mit dem Vorsitz des Verbandes Südostasiatischer Nationen (ASEAN) die Gelegenheit, die Beziehung zu seinen Nachbarn in der Region zu vertiefen. 2015 sollen wieder allgemeine Wahlen stattfinden. Es bleibt zu hoffen, dass der initiierte Prozess der Demokratisierung und Friedenskonsolidierung fortgesetzt werden kann, wer auch immer das Land in Zukunft regiert. 103


FACES OF CHANGE

MYANMAR IS BOOMING. After decades of self-isolation and international sanctions, groups of travellers and individual tourists are being attracted by images of golden temples, historical monuments, white elephants, and monks in red robes, while traffic in Yangon is becoming dense, hotel prices are increasing, and many people in rural areas maybe still don’t know that an unexpected and long-awaited process of political change has begun. In western media, this picture is still largely dominated by Daw Aung San Suu Kyi, the 1991 Nobel Peace Prize winner, opposing a mostly faceless military junta. However, cracks are forming in this picture inside the country. The process of democratization that has been taking place since elections in 2010 can be depicted with more variety. The first democratic endeavours in Myanmar can be traced back to the time of its fight for independence. The last dynasty of monarchs was forced to leave in 1885. King Thibaw was sent into exile with his family and never returned from banishment. Great Britain absorbed ‘Farther India’ into the British colonial empire and awarded Burma independent status within the colonial regime in 1937. Students returning from England brought new ideas about constitutionalism and human rights. In monastic circles and at universities, the seed of growing nationalism began to germinate. The student leader and later General Aung San developed into an identifying symbol of national sovereignty. Trained by the Japanese military, he turned against them by the end of the Second World War and drove them out with the help 104

An Essay by Michael Lidauer

of the British. In 1947, Burma’s independence was being prepared in London. With the Panglong Agreement of the same year, Aung San gave representatives of the Shan, Chin, and Kachin a perspective to separate later from a unified Burma, and the current borders of the country were laid out. General Aung San was assassinated by political opponents prior to national independence and has been honoured as the father of the country across all political camps ever since. On January 4th, 1948 the independence of the country came into force. The early years often referred to as the ‘democratic period’ saw three elections of a two-chamber parliament (1951/52, 1956 and 1960), but Prime Minister U Nu experienced difficulties unifying the different political camps. Following the first military interregnum (1958–1960), a coup was headed in 1962 by General Ne Win, who launched the ‘Burmese Path to Socialism’, nationalised all private companies, and established a single-party system in 1974 with a new constitution. Meanwhile, the most famous person of this time was honoured outside of the country. U Thant earned first political experiences in his homeland, while he helped to prepare what is known as the ‘Non-Aligned Movement’. From 1961 to 1971, he was General Secretary of the United Nations (UN), making him the first non-Western leading representative of an international organisation. Under the rule of Ne Win, the former ‘rice bowl’ of South-East Asia became one of the poorest countries in the world. Public protests organised in 1988, which led to the resignation of Ne Win,


were violently suppressed and were followed by another transitional military council, the State Law and Order Restoration Council (SLORC). Elections featuring multiple parties, as demanded by the public, were held in 1990. In a surprise, these elections were won by the newly founded National League for Democracy (NLD), which was formed by the daughter of General Aung San, Daw Aung San Suu Kyi, together with former military leaders and other politicians. Suu Kyi had previously spent most of her life outside of the country. When the protests broke out, she was on a short visit in Yangon. More than twenty years would pass until she would be able to leave again. The SLORC, which changed the name of the country from Burma to Myanmar, had announced shortly before the elections that power would only be transferred to a civilian government following the signing of a new constitution. A national convent to create this constitution was enacted. The NLD departed from this convent because of restrictive conditions, and further development paused until 2004. The military government established a police state that has been compared to George Orwell’s dystopian visions. Simultaneously, access to the country’s natural resources remained in the hands of the military. During this time, western governments imposed more and more sanctions against the junta, while the country deepened its economic ties to its neighbours. Members of the military leadership have been able to enrich themselves, while the population sank deeper into poverty. Political education at universities, once the seeds of civilian unrest, was forbidden. In 1997, SLORC was renamed to the State Peace and Development Council (SPDC), and the capital city was moved from Yangon to the newly built Naypyidaw in 2005. In 2004, General Khin Nyunt, Prime Minister under Senior General Than Shwe and Director of the Secret Service, presented a seven step ‘roadmap to democracy’, which planned on the completion of a

new constitution, the holding of general and free elections, and the transfer of power to a civilian government, but without a timeline for these steps. In 2007, the government once again violently suppressed protest marches, the so-called ‘Saffron Revolution’. The new constitution was voted on in a national referendum in May 2008 in spite of the humanitarian crisis triggered by Cyclone Nargis. Domestic and international observers reported massive pressure by representatives of the state. The new constitution established a hybrid system of government featuring numerous characteristics of a presidential system. The president possesses extensive executive powers. On national level, the legislative consists of two chambers, which form the parliament. In addition, the new constitution establishes fourteen regional parliaments and several self-governed regions of ethnic minorities. This is a new development and considered to be a step in the direction of decentralisation. However, the military still plays a significant role in all legislative bodies and holds one quarter of all seats in each house of parliament. Furthermore, at least three ministerial posts are occupied by high-ranking officers, and the military plays a crucial role in states of emergency. These constitutional arrangements may be seen as a transitional solution also known from other countries. For example, following the downfall of General Suharto in Indonesia, a certain percentage of parliamentary seats were not selected, but reserved for the military. In Myanmar, the level of military participation in the government of the country is especially high. It remains to be seen how this develops in the future. On November 7th 2010, the first general elections since 1990 were held. Many parties, including the NLD under the leadership of Aung San Suu Kyi, boycotted voting due to restrictive new party laws and on the basis of their rejection of the new constitution. 105


The elections were also condemned by the international community. The winner was the Union Solidarity and Development Party (USDP), which stood close to the military, and all government offices were occupied by this party. The higher levels of government were occupied entirely by former officers. For this reason it came as a surprise to external observers and to many of the people of Myanmar alike, when President Thein Sein initiated reforms following the inauguration of the new government in 2011. At the start, the old age pension system was reformed, followed by the founding of a National Human Rights Commission, the release of hundreds of political prisoners, and the beginning reform of media laws. These changes to government leadership first became visible in public, urban areas. The military secret service had been dismantled already in 2004. Following this move, it became easier to discuss openly in small groups, although an atmosphere of anxiety continued to reign over people’s everyday lives. Following elections in November 2010, newspapers and magazines were once again able to print pictures of Aung San Suu Kyi, with conditions. These reforms enabled the abolishment of state censorship on the Internet and, later on, in the press. Starting in 2013, private daily media were allowed to publish again. Exiled media outlets and political dissidents began to return from abroad. Aung San Suu Kyi, who had been under arrest for much of her time since 1990 and had become an international icon of democracy in the meantime, was released in November 2010. At this time, several observers had the impression that her release was only intended to act as a diversion from manipulated election results. During the first year of government under President Thein Sein, tensions between himself and the daughter of the former independence hero began to relax. Apparently convinced by the attempts at reform by the president, Aung San Suu Kyi decided to participate in by-elec106

tions in April 2012. With this step, the NLD departed from the election results of 1990 that had not been implemented, and accepted the new constitution de facto. During the by-elections, only 45 of over one thousand seats, including those of the regional parliaments, were available. The NLD won all but two seats and therefore was similarly successful as 22 years earlier. This event sent a clear signal to all political parties. Even in the capital city of Naypyidaw, where most of the voters are employed by the government, the NLD managed to win four seats. Although the NLD clearly emerged as the winner of the by-elections, the overall opposition is still represented with less than seven per cent of all seats in parliament. Nevertheless, the widely proper and transparent conduct of the by-elections not only helped to convince more people inside the country about the reforms, it also changed the international community’s positions on Myanmar. Shortly after this, the European Union (EU) suspended its sanctions and has meanwhile stopped them in nearly all areas. The USA is following a similar policy. This change of direction allows a reorientation of development cooperation, including the propagation of democracy in Myanmar. However, this reform process does not happen without conflict. On the one hand, President Thein Sein surprised the world with his actions and was able to build a circle of influential collaborators during the first half of his time in office. Hardliners in the government were replaced, and ministerial posts were restructured multiple times. In the meantime, there have even been corruption proceedings against a former general. On the other hand, the role of the army in and its position towards the reform process are still not yet very clear For the USDP, the dynamic of the reforms not only brings the danger of a split into reformers and hardliners, but it could also enable individual politicians to pursue personal ambitions of pow-


er. Parliamentary speaker Thura Shwe Mann was therefore able to add some momentum to his function and publicly challenges the president by expressing interest in his office. Against expectations, the country’s parliament has developed into a powerful institution, within which framework representatives need to learn to cooperate beyond party boundaries and make decisions. This dynamic is also borne by a growing civil society, which participates as a facilitator and agent in the democratic process. Aung San Suu Kyi is now a parliamentarian and must negotiate with the government leadership. This has also repeatedly brought her criticism. For example, when violence erupted between Muslims and Buddhists in Rakhine state in May 2013, the internationally acknowledged human rights activist spoke of ‘communal violence’, rather than referring to Buddhist Burmans as agents of violence. For years, the NLD was not allowed to become politically active; many of its leading personalities had been arrested. Now, since it is represented in parliament for the first time, the party program does not seem especially innovative, but rather focused on the people involved. Some people are discussing ‘the Lady’s’ own ambitions, and Aung San Suu Kyi has expressed interest in standing for the office of president at the upcoming elections in 2015 herself. In any case, a constitutional amendment would be required for this. While the NLD certainly still enjoys the sympathy of the majority of the population, a kind of disenchantment is also developing. A young democratic activist said the following: “I would have wished that Daw Suu would use her moral force and integrity for an international leadership role, for example at the United Nations, instead of staying in everyday politics, trying to achieve national offices.” Meanwhile, democratic reforms have not only affected the Burman elite. Several of the parties in parliament, but especially those

in regional chambers, explicitly represent one of the country’s many ethnic groups. A coalition of these parties in upcoming elections at a national level is currently being discussed. At the moment, state leadership is in the hands of ethnic Burmans, with a few exceptions, but not in the hands of the Shan, Chin, Kachin, Rakhine, Mon, Karen, or others. Many ethnic groups have demanded representative participation on a political level since independence. Now, with the first sitting parliament since 1964, this demand is becoming louder. President Thein Sein has successfully managed to achieve an armistice among most conflicting armed parties. The political (re)integration of these dissidents would be the next big step. While the country opens up more economically, the government needs to focus on finding a solution to violent conflict between religious factions. In 2014, Myanmar strengthens the relationship with its regional neighbours by assuming the presidency of the Association of Southeast Asian Nations (ASEAN). General elections are planned again for 2015. It is hoped that the process of democratisation and peace building that has been initiated can be continued, regardless of who governs the country in the future.

MICHAEL LIDAUER (michael.lidauer@normativeorders.net) arbeitet als Berater für internationale Organisationen. Im Rahmen seiner Dissertation an der Goethe-Universität Frankfurt beschäftigt er sich mit dem Demokratisierungsprozess in Myanmar. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK). MICHAEL LIDAUER (michael.lidauer@normativeorders.net) works as consultant for international organisations. Within the scope of his dissertation at Goethe University Frankfurt am Main, he is examining the process of democratization in Myanmar. He is a Research Associate at the Peace Research Institute Frankfurt (PRIF). 107


CHARITY-PROJECT, BURMAHILFE LEIPZIG e. V.


NACH ZAHLREICHEN REISEN durch die verschiedenen Länder Südostasiens, verbunden mit spannenden und vor allem herzlichen Begegnungen mit deren Bewohnern faszinierte uns insbesondere Burma immer wieder auf’s Neue. Die Warmherzigkeit der burmesischen Menschen hat es uns ganz besonders angetan. Wir waren als Fremde willkommen und nahmen die uns entgegengebrachte Gastfreundschaft, Freundlichkeit sowie ergreifende Geschichten und Erlebnisse wieder mit zurück nach Europa. Aber die Armut und das teilweise Elend, verursacht und geduldet durch eine unmenschliche Diktatur in Burma, machten uns oft traurig. Der verheerende Wirbelsturm Nargis im Mai 2008 und eine Regierung, die eine schnelle, notwendige Hilfe verhinderte, waren für uns das Startsignal. Gemeinsam mit Freunden sammelten wir Geld und nahmen dieses mit nach Burma. So entstand im November 2008 eine direkte 100 %ige Hilfe vor Ort im Nargisgebiet. Mit wenig Geld gelang es uns, viel zu erreichen und so wollten wir weitermachen. Im September 2009 gründeten wir die Burmahilfe Leipzig e. V. Mit Hilfe des Vereins und vieler Freunde und Unterstützer möchten wir auch in Zukunft einen kleinen Beitrag leisten, um unmittelbar vor Ort die Bewohner und insbesondere deren Kinder zu unterstützen.

AFTER NUMEROUS TRIPS throughout various lands in Southeast Asia connected with exciting and warm encounters with the local inhabitants, Burma continued to fascinate us again and again. The affection of the Burmese people was especially touching. We were welcome even as foreigners, and we took the hospitality, friendliness, and gripping stories and experiences back to Europe with us. But the poverty and misery, caused and tolerated by an inhuman dictatorship in Burma, often made us quite sad. The disastrous hurricane Nargis in May 2008 and a ­government that hindered speedy, necessary help p ­ rovided us with the signal to get started. Together with friends, we collected money and took this with us to Burma. The result was 100 % direct on-location in the Nargis region in November 2008. We were able to achieve a lot with just a little money, and we wanted to keep going. In September 2009, we founded the association Burmahilfe Leipzig e. V. With the help of the a­ ssociation and a number of friends and supporters, we want to make a small contribution to the people on the ground there and especially to their children in the future as well. Guntram Fischer and Jens Eßbach

Guntram Fischer und Jens Eßbach

SEIT 2008 engagiert sich der Verein Burmahilfe Leipzig mit zahlreichen Projekten, die vor allem die Kinder im Land unterstützen. So konnten drei Schulgebäude gebaut und zahlreiche Lehrergehälter finanziert werden. Der Gewinn aus dem Buchverkauf wird zu 100 Prozent an den Verein gespendet. www.burmahilfe-leipzig.de

SINCE 2008, the Burmahilfe Leipzig Association has developed numerous projects, mainly to support children in this country. For example, three school buildings and numerous teachers’ salaries have been able to be financed. Profits from the sale of the book will be donated 100 % to the association. www.burmahilfe-leipzig.de 109


AT WORK


DANKSAGUNG _ THANKS

MEIN DANK gilt an erster Stelle den Menschen, die in ­diesem Buch abgebildet sind. Ich danke Ihnen für die ­vielen kleinen Geschichten, die ich in der kurzen Zeit u ­ nseres Aufenthaltes in Myanmar erleben durfte. Danken möchte ich auch Katja Jung, die mich mit viel Geduld und Freude auf dieser Reise und bei den Foto­aufnahmen begleitet hat. Mein besonderer Dank gilt den folgenden Freunden und Kollegen, die in unendlich vielen Stunden ehrenamtlicher Arbeit, den Bildband Wirklichkeit haben werden lassen. Wir haben viel gelernt und hatten viel Spass: Michael Herrmann (Idee, Organisation, Konzept und Text, www.dein-appell.de), Stefanie Bader (Grafik und Design, www.stefaniebader.de), Wolfgang Schneider (Video), Sylvia Pollex (Beratung, www.sylviapollex.de), Jura Germanyuk (Bildbearbeitung, www.juragermanyuk.de), Dirk Herold (Ton, www.dirkherold.de), René Jungnickel (Produktion, www.jungnickel-fotografie.de), Hella Schneider, Matthew Schneider und Sebastian Welz.

MY INITIAL THANKS go to those people who are featured in this book. I thank them for the many little stories that I was able to experience during the short period of our stay in Myanmar. I would also like to thank Katja Jung, who accompanied me with patience and joy on this trip and during the photo sessions. My special thanks go to the following friends and colleagues, who helped make this book a reality thanks to their endless hours of volunteer work. We learned a lot and had a lot of fun: Michael Herrmann (idea, organi­ sation, concept and text, www.dein-appell.de), Stefanie Bader (graphics and design, www.stefaniebader.de), Wolfgang Schneider (video), Sylvia Pollex (consulting, www.sylviapollex.de), Jura Germanyuk (image processing, www.juragermanyuk.de), Dirk Herold (sound, www.dirkherold.de), René Jungnickel (production, www. jungnickel-fotografie.de), Hella Schneider, Matthew Schneider, and Sebastian Welz.

Wir sagen Danke an alle, die dieses Buch ermöglicht haben. Dazu gehören natürlich auch die vielen Unterstützer, die unser Projekt auf VisionBakery unterstützt haben. Stellvertretend für all jene sollen die Hauptunterstützer hier erwähnt werden:

We thank everyone who helped make this book possible. Of course, that also includes all of the project’s supporters at VisionBakery; thanks to all of these supporters and especially the main supporters, whom we would like to mention here:

ITARICON, Geschäftsführer Volker Kunze, www.itaricon.de

GOLDUNTERSTÜTZER _ GOLD SUPPORTERS

SILBERUNTERSTÜTZER _ SILVER SUPPORTERS

Bader & Brinkmann, www.bader-brinkmann.de ratiomat Küchen, Geschäftsführer Adalbert Sigg, www.ratiomat.de

Thomas Jung

BRONZEUNTERSTÜTZER _ BRONZE SUPPORTERS

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MICHAEL BADER lebt und arbeitet als Fotograf in Leipzig. Die Momentaufnahmen in diesem Buch ent­standen 2013. Seit 2005 arbeitet er für seine Kunden aus Werbung und Industrie in den Bereichen Lifestyle und Portrait und versteht es, mit fast allen ­Menschen lebendige und fein­fühlige Situationen zu erschaffen. Die Sehnsucht zieht ihn immer wieder in die Ferne – ­insgesamt reiste Michael Bader mehr als zwei Jahre durch Asien. Eindrucksvolle Portraits und Reportagen entstanden während einer Winter­ begehung in Zanskar, beim Riesengarnelenfang auf den Philippinen, per Anhalter durch Tibet und in der Mongolei. www.mbader.com

MICHAEL BADER lives and works as a photographer in Leipzig, Germany. The images featured in this book were taken in 2013. Since 2005, he has engaged clients in advertising and industry in the lifestyle and portrait areas, and he is skilled at producing lively and emotional situations with nearly everyone he works with. A love of travel continues to take him abroad – overall, Michael Bader has travelled for more than two years in Asia. Impressive portraits and journalistic articles are the result of a winter stay in Zaskar, a giant shrimp hunting exhitibition in the Philippines, hitchhiking across Tibet and his stay in Mongolia. www.mbader.com

© 2013 Kehrer Verlag Heidelberg Berlin, Künstler _ artist und Autoren _ and authors Fotos _ Images: Michael Bader Texte _ Texts: Michael Lidauer, Michael Bader Lektorat _ Proofreading: Michael Herrmann Übersetzungen _ Translations: Matthew Schneider Bildbearbeitung _ Image processing: Jura Germanyuk Gestaltung _ Design: Stefanie Bader Gesamtherstellung _ Production: Kehrer Design Heidelberg Druck _ Printed by: Grafisches Centrum Cuno GmbH & Co. KG, Calbe

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen ­Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar. Bibliographic information published by the Deutsche Nationalbibliothek The Deutsche Nationalbibliothek lists this publication in the Deutsche ­National­bibliografie; detailed bibliographic data is available on the Internet at http://dnb.d-nb.de.

Printed in Germany

ISBN 978-3-86828-465-2 Kehrer Heidelberg Berlin www.kehrerverlag.com

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100 FACES OF MYANMAR