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Portfolio

Michael Kutzer


Inhaltsverzeichnis

1. Semester

3. Semester

- Paravent

- Pavillon

4. Semester

- Pettneu

2. Semester

- Fenster

5. Semester

- Backstein

- Bern

- GDL XY


P a r a v e n t

123cm x 230cm, 207cm x 458cm, 50cm x 90cm, 99cm x 183cm, 153cm x 132cm, 198cm x 180cm, 111cm x 360cm, 280cm x 150cm, 81cm x 598cm, 170cm x 987cm, 53cm x 122cm, 391cm x 202cm. Eine gerade Wand, eine Wand mit Ecken, überdacht, Hausförmig, mit Öffnungen, geschlossen. Definition: Spiel ist eine Tätigkeitsform, Spielen eine Tätigkeit, die zum Vergnügen, zur Entspannung, allein aus Freude an ihrer Ausübung, aber auch als Beruf ausgeführt werden kann. Es ist eine Beschäftigung, die oft in Gemeinschaft mit anderen vorgenommen wird. Formen: Dreiecke: 30 cm hoch und 60 cm breit Quadrate: 30 cm Seitenlänge Kreise mit einem Durchmesser von 30 cm Konstruktion: Ein Steck-System, jedes Form besitzt vier Einschnitte, welche in 90° Abständen zu einander stehen und 4 cm tief sind. Material: Drei Millimeter dickes, durchgefärbtes Plexiglas. Farben: Die Farben sind auf eine These von Wassily Kandinsky zurückzuführen Das Quadrat ist durch seine Kompaktheit als schwere Form bestimmt und ist daher rot, die Farbe der Materie. Das Dreieck ist die Form des Denkens, und es wirkt durch seine spitzen Enden aggressiv, es ist daher gelb. Der Kreis erzeugt Harmonie und Entspanntheit, er ist das Symbol des Einheitlichen und daher blau.


P a v i l l o n

Der Pavillon soll eine Plattform für junge Möbel-Designer bieten. Die Räume werden als Café bzw. als Bar verwendet, sie werden allerdings nur mit einer Bar und vier Bänken ausgestattet. Die Möbel werden von den jungen Designern selber entworfen und ausgestellt und gleichzeitig von den Gästen genutzt. Die Materialisierung wird aus Holz sein. Ich habe mich für die Eiche entschieden da die Eiche in Vorarlberg vorhanden ist und ein sehr robustes Holz ist. Der Pavillon soll vor allem in der Sommerzeit geöffnet sein und im speziellen während der Festspiele, da er direkt in der Seepromenade erstellt wird. Der Pavillon wird nicht geschlossene Wände haben um die Form der Grundstruktur zu erhalten. Der Boden wird mit Füllhölzern gelegt um eine einheitliche Struktur zu erhalten, weiters werden Bar und Bänke ebenfalls mit Füllhölzern gemacht um die Struktur zu behalten. Einzig das Dach wird speziell angebracht und nicht in der gleichen Struktur konstruiert. Es werden Holzplatten benutzt und auf Dachlatten angemacht.


F e n s t e r

Das ehemalige Wolff-Unterwäsche-Areal in Hard wird erhält eine neue Nutzung. In Zukunft wird das Areal für den neuen Gemeindesaal und diverse Gewerbeflächen genutzt. Zu diesem Anlass entschloss man sich ein Teil des Komplexes zu erneuern. Bei einem Gebäude werden die Fenster herausgenommen. Sie werden nur ausgehängt, nur die Rahmen bleiben dem alten Haus erhalten. Dazu werden noch Rollos und Fensterbänke abmontiert. Die Scheiben werden aus den Rähmen entfernt, alle Schrauben werden rausgedreht, und die Fensterrähmen anschließend in verschiedene, nicht vorgeschriebene, Einzelteile zersägt. Nachdem alle Teile ihre richtige Größe und Form haben werden alle Teile nebeneinander ausgelegt, um einen Überblick zu bekommen. Dann werden zuerst die Fensterrähmen, mit den alten Schrauben, zusammengeschraubt. Dabei gibt es nur Winkel von 90 Grad in der Rahmenkonstruktion. Die 90 Grad entsprechen den Ecken der ursprünglichen Fenster sowie den Ecken des Grundrisses des Gebäudes. Durch die Zusammensetzung entstehen neue Räume, die den Charakter des Fensterobjekts bestimmen. Die Scheiben, Fensterbänke und Rollos werden nur in das, auf dem Boden stehende Rahmengerüst, hinein gestellt. Durch das Objekt wird ein Teil des alten Areals in Erinnerung zu erhalten, und dem Material neuer Wert gegeben.


B a c k s t e i n

Das Wingerthaus ist in die Hügellandschaft von Triesen integriert. Wegen der Schattenbildung ist der Wingert nach Westen ausgerichtet. Die Form ist der Landschaft angepasst, somit kann mehr Nutzfläche beibehalten werden. Unauffällige Form: „Form follows Function“. Die Einzigartigkeit erhält das Projekt über das Mauerwerk. Die Stürze und die beiden Dachabschlüsse werden herausgehoben. Das Gebäude ist in Arbeits- und Aufenthaltsraum unterteilt. Die unteren Räume sind als Lager und für Reparaturarbeiten gedacht. Der Raum im Obergeschoss wird als Rückzugsraum bei schlechtem Wetter und zum gemütlichen Zusammensitzen verwendet. Die Terrasse kann als eine Art Pergola benutzt werden. Die beiden Geschosse sind durch eine Außenstiege verbunden. Sie lässt mehr Platz in den Innenräumen. Zudem wird der Rückzugsraum vom Arbeitsraum getrennt.


Backstein -

Situation

- Schnitte - Grundrisse


VON EINEM AUTODESK-SCHULUNGSPRODUKT ERSTELLT

VON EINEM AUTODESK-SCHULUNGSPRODUKT ERSTELLT

Erdgeschoss

Backstein - Situation -

Obergeschoss

Schnitte

-

Grundrisse


P e t t n e u

Ein Dorf braucht Aufschwung Pett.NEU 2030 Pettneu ist ein 1500 Einwohner zählendes Dorf im Stanzertal Tirol. Das Dorf ist wirtschaftlich von den Touristen des Nachbardorfes St. Anton am Arlberg abhängig. Der eigene Skilift steht wegen der Konkurrenz von St. Anton vor dem Ruin, der Verkehr erdrückt das Dorfleben, und die Jugendlichen sehen keine Perspektiven mehr in ihrem Heimatdorf. Die Dorfstraße, an der das Dorf entstanden ist, hat viel Potenzial, welches aber noch ausgeschöpft werden muss. Geregelt dem Verkehr entgegen Steuern Die Dorfstraße wird zum größten Teil zu einer Fußgängerzone umgewandelt und somit für Privatautos nicht mehr befahrbar. Durch einen Durchstich neben der Raiffeisenbank wo sich Momentan die alte Sennerei befindet, welche aber nicht mehr in betrieb ist, wird der Privatverkehr schnell und effizient aus dem Dorfkern geleitet und verschwindet aus dem Dorfkern. Der Schibusverkehr, welcher das Dorfleben im Winter unmöglich macht, wird von der Dorfstraße entfernt. Die neuen Haltestellen befinden sich an der östlichen Einfahrt des Dorfes bei der kleinen Kapelle, bei der neuen Dorfausfahrt neben der Raiffeisenbank und an der westlichen Einfahrt des Dorfes am Ende der Fußgängerzone. Der Bahnhof wird wieder eröffnet und bringt so die Möglichkeit für Touristen ohne ihr Auto anzureisen. Die Verbindung zwischen Bahnhof Dorfzentrum sollte nicht über die normalen Verkehrswege erfolgen. Hier sollte eine Gondel oder eine kleine Hochbahn beziehungsweise U-Bahn errichtet werden. Der Bahnhof ist mit allen Ortschaften im Stanzertal verbunden. Die Autobahnausfahrt wird ebenfalls neu gebaut. Sie führt nicht wie bisher durch unteren Teil des Dorfes zum Dorfkern sondern durch unbebautes Gebiet über eine direkte Verbindung auf die Umfahrungsstraße. Hier wäre zu empfehlen diese unterirdisch zu bauen, da wir sonst in 30 Jahren erneut vor den selben Problemen stehen. Zu Fuß hat Vorrang Die Fußgängerzone erstreckt sich von der westlichen Einfahrt bis hin zum neuen Durchstich vor der Raiffeisenbank. Unterteilt wird die neue Fußgängerzone in zwei Plätze. Ein Platz vor der Kirche, an dem sich auch der neue Veranstaltungssaal befinden wird sowie Arzt, Apotheke, das Betreute Wohnen und der Kindergarten. Ein zweiter Platz zwischen dem neuen Rathaus und dem Landhaus Walch. An diesem Platz befindet sich die Volksschule, der Supermarkt die Bäckerei sowie ein neues Café. Der hintere Teil der Dorfstraße, von der Raiffeisenbank bis zum Beginn der Allee wird als Einbahnstraße ausgeführt und kann bei Veranstaltungen ebenfalls als Fußgängerzone genützt werden. Der Belag der hinteren Dorfstraße wird bräunlich eingefärbter Asphalt sein. Da durch gefärbte Bodenbeläge Autofahrer von Natur aus langsamer fahren. An diesem Teil der Straße wird ein neues Hotel entstehen sowie eine neue Terrasse zum Flanieren zwischen der Raiba und dem Schwarzen Adler. Am Ende der Dorfstraße wird ein kleines Bildungsviertel entstehen mit einer Tischler Berufsschule und einem kleinen Atelier sowie einer Kinderwerkstätte und einem Ausstellungsraum. Das Tal im Dorf Mit dem neuen Dorfplatz zwischen dem Landhaus Walch und dem neuen Rathaus entsteht eine Verbindung zur Topographie des Stanzertals. So öffnet sich zwischen schmalen Gassen (Täler) der Dorfstraße ein etwas breiterer Raum vor dem Rathaus und dem neuen Café. Hier entwickelt sich das meiste Leben. Genauso wie das im Stanzertal passiert. Hier entstand das meiste Leben in Landeck weil es die besten Topographischen Voraussetzungen hat. Von außen soll sich das Rathaus reibungslos in das Umfeld einfügen und das kleine Café und der entstehende leere Raum sorgen für Spannung auf dem Platz.¬¬¬


Pettneu -

Ideen

- Verkehr - Grundrisse - Schnitte - Ansicht


Pettneu - Ideen -

Verkehr

- Grundrisse - Schnitte - Ansicht


Erdgeschoss

Obergeschoss

West

Pettneu - iDeen - verKehr -

Dachgeschoss

GrunDrisse

-

schnitte

- ansicht


S端d

Pettneu - iDeen - verKehr - GrunDrisse -

schnitte

-

ansicht

S端d


B e r n

Das ganze Unheil unserer Zeit basiert auf wirtschaftlichen Entwicklungen und nserer abhängigkeit von beziehungsweise von unser Geldgier (dem Kapitalismus), ebenso wie unseren falschen Idealen. Die körperliche Arbeit (damit meine ich nicht sinnloses herumschleppen von irgendwelchen Kisten) verliert ihre Wertschätzung von Generation zu Generation immer mehr. Zum einen ist es eine logische Folge, denn früher war sie weiter verbreitet und deshalb wurde sie mehr gesehen und geschätzt und dadurch auch mehr Junge Menschen damit angesprochen. Aber durch andere Möglichkeiten z.B.: in einem Büro „herum sitzen“ sogar noch mehr Geld verdienen kann, gibt es in jeder Generation weniger „Handarbeit“, deswegen wird sie weniger wahrgenommen, das wiederum vermehrt die Büroarbeit erneut, es führt unwiderruflich zu einem Teufelskreis aus dem wir nur sehr schwer heraus kaommen werden. Zum anderen weil es wirtschaftlich immer schwieriger wird einen kleinen Handwerksbetrieb finanziell am Leben zu erhalten. Auch hier gilt, dass durch das Sterben kleiner Betriebe die großen Konzerne immer größer werden und die kleinen immer weniger und wir sind erneut in einem Teufelskreis. Ein weiteres Problem ist, das Handarbeit zu teuer ist und nicht mit den Preisen der Massenproduktion mithalten kann, da Arbeit wesentlich teurer ist als Rohstoffe. Das sind die Probleme die ich in meinem Projekt angegangen bin.


Bern -

Ideen

- Situation - GR Etage - GR Einheit - Schnitt - Ansicht


Bern - Ideen -

Situation

- GR Etage - GR Einheit - Schnitt - Ansicht


Bern - iDeen - situation -

Gr etaGe

- Gr einheit - schnitt - ansicht


63.46 m2

50.20 m2

65.25 m2

79.11 m2

66.00 m2 79.05 m2

50.20 m2

Bern - iDeen - situation

63.46 m2

- Gr etaGe -

Gr einheit

- schnitt - ansicht


Bern - iDeen - situation - Gr etaGe - Gr einheit -

schnitt

-

ansicht


Bern - iDeen - situation

- Gr etaGe - Gr einheit -

schnitt

-

ansicht


G D L X Y

Das Thema dieses Entwurfes hieß „Einen Entwurf Schreiben“. Der Name beschreibt die Art wie wir unser Projekt entwerfen. Das Projekt wird in einem GDL-Skript von ArchiCAD programmiert. Der Aufbau des Programms ist ganz logisch, zuerst werden verschiedene Parameter angegeben, das können verschiedene Längenangaben, Matrizen, Darstellungsmethoden oder einfach nur Material sein. Danach schreibt man entweder im 2D-, 3Doder im Masterskript das gesamte Skript. Dies funktioniert mit Hilfe von vorgegebenen Befehlen. Die Befehle kann zur Hilfe jederzeit im GDL-Referenzhandbuch nachlesen. Sind die Parameter definiert und das Skript geschrieben fängt die eigentliche Faszination erst an. Dazu geht man auf den Grundrissplan in ArchiCAD und setzt das gespeicherte Objekt mehrmals ein. Hier kann man dann mit der Veränderung von Parametern oder durch das Verändern der ObjektID verschiedene und vielfältige Ergebnisse erzielen, was der eigentliche Sinn des Programmierens ist. Das Semester war in drei Etappen aufgebaut, wobei sich die einzelnen Etappen auch überschneiden konnten. Die erste Etappe waren die Tutorials, in diesen haben wir gelernt wie man das Programm bedient und auch die Grundbefehle in Erfahrung gebracht haben. Anhand dieser Erkenntnisse sind wir dann in die zweite Etappe gestartet, wobei die Tutorials jeden Donnerstag Morgen fortgesetzt wurden. Die zweite Etappe bestand aus der Analyse einer Siedlung und der versuchten Rekonstruktion, eben dieser Siedlung. Allerdings sollte die Siedlung nicht 1 zu 1 nachgebaut werden sondern parametrisch, damit unsere Siedlung auch verschiedene Formen annehmen konnte. Nach der Zwischenkritik begann die dritte Etappe, in dieser mussten wir eine eigene Siedlung, anhand von gewissen Merkmalen bezüglich Netz, Gebäude und Raum, programmieren. Während des gesamten Semesters hatten wir auch noch die Aufgabe ein Buch zu gestalten. Das Buch wurde regelmäßig mit den neusten Darstellungen erweitert und ergab somit eine schöne und komplette Übersicht über das gesamte Semester.


min

if skipStr <> noStr if skipStr = noStr

distA = 20m distB = 20m

roomX = 4m

min

if skipStreet <> whichStreet if skipStreet = whichStreet

GDl XY -

ParaMeter

etage = round_int(rnd(3) + 3)

- zusaMMensetzunG - schnitt - 3-D

roomY = 4m


Netz

1:200

GDl XY - ParaMeter -

zusaMMensetzunG

- schnitt - 3-D


GDL XY - Parameter - Zusammensetzung -

Schnitt

- 3-D


GDl XY - ParaMeter - zusaMMensetzunG - schnitt -

3-D



Architekturportfolio michael kutzer