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Aufnahme Die Aufnahme der Patienten erfolgt durch Vermittlung und Überweisung von niedergelassenen Allgemeinärzten, Psychiatern, Psychotherapeuten, Nervenärzten, psychiatrischen Kliniken und Kliniken anderer Fachrichtungen.

Medizinische Hochschule Hannover Klinik für Psychiatrie, Sozialpsychiatrie und Psychotherapie Prof. Dr. med. S. Bleich Carl-Neuberg-Straße 1 30625 Hannover

Station 52 Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie

Betroffene können auch direkt Kontakt mit der Station aufnehmen. Eine Informationsgruppe findet jeden Mittwoch um 16:00 Uhr auf der Station 52 statt. An dieser können Interessierte mit Überweisung ohne Voranmeldung teilnehmen. Darin entscheidet sich für alle Beteiligten, ob eine Aufnahme sinnvoll ist.

Freiflächen Bewegungshalle

N

M

K18 L

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K 28

Stadtfelddamm

K19

Bissendorfer Straße

Eingang Nierenzentrum

P

Eingang Zahnklinik

K16

Stat. 52

K2

K i 11 K8

P

K 6

K 5

P

K22

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K29

J6

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K17 Abschiedsraum

P J7

J5

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J8 P

J3

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K 4

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K9

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K15

K14

Eingang Frauenklinik

H Misburger Straße Stadtbahn, Linie 4 Bus, Linie 123, 124, 127, 137

K25

Carl-Neuberg-Straße

Kontakt Tel.: 0511 532 3564 http://www.mh-hannover.de/psychiatrie.html

J2 K 10

K20

K 12

i P

Herausgeber: Medizinische Hochschule Hannover Klinik für Psychiatrie, Sozialpsychiatrie und Psychotherapie Prof. Dr. med. S. Bleich Gesamtgestaltung: B. Baltin, B. Häring Stand19.02.2013, Version 1

Sportanlagen

So finden Sie uns:

Helstorfer Straße

Ausstattung Die Station ist wohnlich eingerichtet. Sie erstreckt sich über zwei Ebenen mit einem Ruheund Wohnbereich sowie einem Therapiebereich. Die Station ist für 13 Patienten ausgelegt und verfügt über fünf Zwei- und ein Dreibettzimmer mit Dusche und WC.

Cognitive Behavioral Analysis System of Psychotherapy

K7

K23

C2

Haupteingang Polikliniken/

K27

F K24

K1

K3

P

Eingang Kinderklinik

D

i

P

B

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Ambulanzen R A M P E

Patienten Besucher

Eingang Hörzentrum

Z2

P H Medizinische Hochschule

MO2

P

Stadtbahn, Linie 4

i

Studierendenwohnheim

H Medizinische Hochschule Bus, Linie 123, 137

Karl-Wiechert-Allee

Haupteinfahrt


Lebenskrisen und seelische Schwierigkeiten können einen tiefgreifenden Einfluss auf das Leben von Betroffenen haben. Sie trüben den Blick in die Zukunft und können zu Gefühlen von Angst, Unsicherheit und Wertlosigkeit führen. Dabei liegen die Ursachen häufig in problematischen, schon lange bestehenden Denk- und Verhaltensweisen und in unbewussten emotionalen Konflikten. Wir haben uns zur Aufgabe gemacht, Menschen mit psychischen Störungen im Rahmen einer intensiven stationären Psychotherapie zu helfen, besonders im Sinne einer Hilfe zur Selbsthilfe. Die Station 52 bietet den Klienten einen Rahmen, in dem sie ihre Störungen, deren Ursachen und Folgen genauer betrachten sowie mögliche Lösungsansätze entwickeln können. Die Therapie bietet die Möglichkeit, neue Wege im Denken und Handeln zu erproben. Hierbei ist es hilfreich, Erfahrungen in einer therapeutischen Gruppe zu machen, deren Teilnehmer sich gegenseitig unterstützen, um neue Perspektiven zu gewinnen. Unser Angebot richtet sich an Menschen mit -

chronischen Depressionen Angststörungen Persönlichkeitsstörungen Lebenskrisen Beziehungskonflikten Konflikten am Arbeitsplatz

Therapiedauer Der stationäre Aufenthalt dauert in der Regel sechs bis neun Wochen.

Allgemeine therapeutische Konzeption der Station Das multiprofessionelle Team bestehend aus Ärzten, Psychologen, Gesundheits- und Krankenpfleger mit sozial-psychiatrischer und systemischer Weiterbildung, Ergotherapeutin, Sozialarbeiterin und Physiotherapeuten, gestaltet gemeinsam die therapeutische Arbeit in Form von vielfältigen gruppentherapeutischen Angeboten. Das im Kern psychodynamische Therapiekonzept der Station vereint und integriert dabei tiefenpsychologische, verhaltenstherapeutische und systemische Elemente und gewährleistet so, auf individuelle Bedürfnisse einzugehen. Behandlungsangebote Psychotherapie für chronische Depression (CBASP-Gruppe) Patienten lernen ein Konzept kennen, mit dem sich eigene Verhaltensweisen im Zusammenhang mit der biografischen Geschichte verstehen und verändern lassen. So kann neues positives Beziehungsverhalten erlernt werden. Psychoedukationsgruppe In dieser Gruppe wird ausführlich über das Krankheitsbild Depression informiert. Psychotherapie-Gesprächsgruppe Die Gruppe bearbeitet zieloffene Anliegen der Patienten, um eigene Verhaltensweisen verstehen zu lernen und verändern zu können. Personenzentrierte Interaktion Durch szenische Darstellung von Beziehungs- oder Affektkonstellationen werden Muster und Rollenzwänge in Familie und anderen Beziehungen erlebt und erkannt.

Ressourcengruppe Die Gruppe ermöglicht, eigene Ressourcen zu erkennen und zu würdigen und fördert die Entwicklung einer neuen konstruktiven Problemsicht. Training sozialer Kompetenz Hier wird störendes Verhalten durch konkrete Übungssituationen dargestellt und verändert. Ergotherapie Ermöglicht einen erweiterten Zugang zu eigenen Wünschen, Bedürfnissen und dem persönlichen Gefühlsleben. Sozialarbeit Information, Beratung und Unterstützung in sozialen und beruflichen Angelegenheiten sind Inhalt sowohl in der Einzelberatung als auch in der Gruppe. Physiotherapie Körperliche Aktivität ist ein schützender Faktor vor Depressionen und Angst. Die Therapie wird begleitet von bewegungstherapeutischen Angeboten wie Schwimmen, Walken, Rückengymnastik und Muskelentspannungsverfahren. Die Patienten werden gebeten, geeignete Sportschuhe, Badekleidung und regenfeste Sportkleidung mitzubringen. Progressive Muskelentspannung Systematisches Erlernen eines Entspannungsverfahrens unter Berücksichtigung der mit einer Depression verbundenen Probleme. Einzelgespräche Sie dienen der individuellen Bearbeitung und Vertiefung der Problematiken. Paar- und Familiengespräche Auf Wunsch des Patienten werden Familienangehörige und Partner in den Therapieprozess einbezogen.


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