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portfolio michael graefen


michael graefen rhรถnring 38 64289 darmstadt 0163/1644142 michaelgraefen@hotmail.de


rituale Rituale ziehen sich durch unser Leben. Manche haben schon mehr als tausend Jahre Bestand. F端r mein Projekt suchte ich mir einige dieser Rituale heraus und fotografierte jeweils den Ort des Rituals und eine am Ritual teilhabende Person.


die jugend von heute Die 72-Stunden Aktion ist eine Sozialaktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend, der Katholischen Jugend Österreichs und der Schweizer Jugendverbände. Ich begleitete die KJG St. Hildegard bei ihrer Aufgabe die Tafel in Viernheim, eine Einrichtung, die sozial schwachen Menschen günstige Einkaufsmöglichkeiten gibt, 72 Stunden zu unterstützen.


beschäftigt. MV3 bedeutet Montage- & Verpackungsgruppe 3 und ist eine der Abteilungen in Mühltal der Nieder Ramstädter Diakonie. Dort werden Verpackungsarbeiten von Menschen mit Behinderung verrichtet. In der MV3 werden hauptsächlich einfache Arbeiten verrichtet, manche davon mit Hilfsmitteln, um den Angestellten die Arbeit zu erleichtern. Zwar ist es nicht konventionelle Arbeit, da sie von vielen notwendigen therapeutischen Maßnahmen wie z.B. Krankengymnastik begleitet wird, dennoch wichtige Arbeit. Sie gibt den Angestellten eine Konstante in ihrem Leben und ermöglicht es ihnen trotz ihrer Einschränkungen einen Beitrag zu leisten.


spurenlos Der „nationalsozialistische Untergrund“ ermordete in den Jahren 2000 bis 2007 zehn Menschen in ganz Deutschland, neun der Opfer waren Ausländer. Sie wurden zunächst in die Täterrolle gedrängt und ihnen wurde unterstellt, Verbindungen zu organisierter Kriminalität gehabt zu habe. Erst viel später stellte sich heraus, dass für die Morde eine rechtsextreme Terrorzelle verantwortlich war. Ich reiste durch Deutschland, um die Tatorte dieser Verbrechen zu fotografieren.


exhausted tiger „Celtic Tiger“ ist ein Begriff der benutzt wird, um die Gesellschaft Irlands während eines starken Wirtschaftswachstums von 1995 bis 2007 zu beschreiben. Meine Arbeit aus dem Jahr 2011 zeigt die Auswirkungen der darauf folgenden Finanzkrise auf die Iren und ihr alltägliches Leben. Wenn man durch irische Städte wie Dublin oder Cork läuft, sieht man „zu Vermieten“ Schilder an jeder Ecke, überall leerstehende Läden und geschlossene Büros. Selbst neue Gebäude, die während des Aufschwungs gebaut wurden, verkommen, da sich niemand deren Miete leisten kann. An den Außenfassaden betteln die Reklamen förmlich die Leute an einzuziehen.


chris/vicky Chris wäre gerne Vicky. Nur wurde er leider im falschen Körper geboren. Ich dokumentierte seinen Alltag für einige Zeit und begleitete ihn dabei unter anderem zu seinem ersten Beratungsgespräch für die geschlechtsangleichende Operation.


warnemünde Warnemünde ist ein Ortsteil im Norden der Hansestadt Rostock, in die es mich bei der Arbeit für mein Projekt „Spurenlos“ verschlug. Die Bilder, zu aller erst aus ästhetischen Gründen gemacht, fangen jedoch auch das „Nebensaison - Gefühl“ dieses Ortes ein.


mixfight gala Ich hatte den Auftrag die Mixfight Gala 2011 in Darmstadt zu dokumentieren. Dort wurden K-1, Muay Thai und MMA-K채mpfe ausgetragen.


24 stunden Für mein Diplom beschäftigte ich mich mit künstlichem Licht und wie es unseren Alltag verändert hat. Durch künstliches Licht ist es uns möglich unseren Arbeitstag beliebig in die Länge zu strecken und Raum zu schaffen für ein rund um die Uhr Produzieren und Konsumieren, so wie wir es heute kennen. Um dies zu verdeutlichen, fotografierte ich 24 Stunden Betriebe bei Nacht in ganz Deutschland. Von der Eisfabrik über die Tierverwertungsanlage bis hin zur Waffenfabrik.


airbnb Seit 2012 arbeite ich als freier Fotograf für „airbnb“ einer Platform im Internet, auf der Menschen ihre Wohnung für eine gewisse Zeit an andere Personen vermieten können. Die Kunden haben die Möglichkeit ihre Wohnung professionell fotografieren zu lassen. Hierbei sammelte ich erste Erfahrungen im Bereich Innenarchitekturfotografie.


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