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2014

Verein Frauenhaus Villach Jahresbericht


2014

Verein Frauenhaus Villach Jahresbericht


Vorwort der Vorstandsvorsitzenden

Geschätzte Damen und Herren, werte Unterstützerinnen und Unterstützer des Frauenhauses! Wieder liegt ein Jahr intensiver Arbeit für Opfer von familiärer Gewalt hinter uns und deren Dokumentation halten sie mit diesem Jahresbericht in Ihren Händen. Die Auslastungszahlen belegen erneut sehr deutlich, welche Bedeutung das Frauenhaus als Zufluchtsstätte für Frauen und deren Kinder hat. So fanden 2014 dreißig

Frauen

und

zwanzig

Kinder

Schutz und Hilfe, annähernd gleich viele wie 2013. Zwei Frauen mussten wegen Platzmangels an andere Häuser verwiesen werden. Bei genauerer Betrachtung der Zahlen stellen wir aber fest, dass sich die durchschnittliche Verweildauer von 40,5 auf 53,9 Tage erhöht hat. Diese Tatsache bedeutet

einerseits

einen

höheren

Betreuungsaufwand von Seiten unserer Mitarbeiterinnen andererseits zeigt es aber vor allem, dass es für die betroffenen


Frauen zunehmend schwieriger wird,

der

ein selbständiges Leben zu beginnen,

stammt, aber auch dem Frauen- und dem

eine leistbare Wohnung zu finden und

Familienministerium und nicht zuletzt der

auf dem Arbeitsmarkt Fuss zu fassen.

Stadt Villach!

Die

finanziellen

der

meisten

erschweren

unserer

Finanzierung

Rahmenbedingungen

unserer den

Selbständigkeit

Hauptteil

Bewohnerinnen

Schritt

massiv.

in

Hier

die

können

Die Finanzierung ist ein wesentlicher Baustein

zum

Gelingen

der

Frauenhausarbeit – ein anderer ist ein

wir zwar mit kleineren Beträgen aus

funktionierendes,

unserem Spendentopf unterstützen, aber

das den zahlreichen Herausforderungen

unsere Mittel reichen nicht aus, um etwa

mit

Kautionen oder Baukostenzuschüsse zu

Professionalität

übernehmen.

unseren Mitarbeiterinnen und unserer

kompetentes

Engagement,

Empathie

begegnet.

Ich

Team, und danke

Geschäftsführerin dafür ganz herzlich! An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei allen Spenderinnen und

Und nicht zuletzt danke ich meinen

Spendern bedanken, die

Vorstandskolleginnen

großzügigen

mit ihrer

Unterstützung

für

ihre

einen

langjährige, konstante Mitarbeit und

wichtigen Beitrag leisten und uns damit

Unterstützung und hoffe, dass wir auch

unsere Arbeit für die Frauen und Kinder

das nächste Jahr gemeinsam zum Wohle

erleichtern.

unserer schutzsuchenden Bewohnerinnen und deren Kinder erfolgreich tätig sein

Mein Dank gilt aber auch der öffentlichen Hand,

allen

voran

Landesregierung,

aus

der deren

Kärntner Mitteln

werden.

Sigrun Alten Vorstandsvorsitzende


Vorwort der Geschäftsführerin

In Österreich wurde das erste Frauenhaus im Jahr 1978 in Wien eröffnet, in Kärnten werden Opfer von häuslicher Gewalt seit 30 Jahren in Frauenhäusern betreut und begleitet. Im Jahr 2014 haben 131 Frauen mit 121 Kindern Schutz und Unterkunft in den mittlerweile vier Kärntner Frauenhäusern gesucht. In einer Studie des Österreichischen Institutes für Familienforschung zeigten die Ergebnisse klar auf, dass Frauen und Mädchen die häufigsten Gewalterfahrungen im sozialen Nahraum erfahren. Durch das Gewaltschutzgesetz gibt es zwar die Möglichkeit, auch im privaten Umfeld einzugreifen, allerdings ist schon sehr viel geschehen, bis die Behörden von der Eskalation erfahren. Daher haben die Mitarbeiterinnen auch im 18. Jahr des Bestehens des Villacher Frauenhauses intensiv daran gearbeitet, dass Frauen mit ihren Kindern gewaltfrei leben und eine positive Sicht in die Zukunft haben können.


Für eine professionelle und zielführende

Seifenblase – sie werden sich automatisch

Beratung ist es natürlich unumgänglich,

entspannen und lächeln.

über Gesetze, Förderwesen, Arbeitsmarkt, Fremdenrecht etc. bestens informiert zu

Kommunikation ist ein wesentlicher Fak-

sein. Um den Klientinnen möglichst viel

tor einer gut funktionierenden Arbeit

Leichtigkeit und Sicherheit vermitteln zu

im Frauenhaus. Es werden Beratungs-,

können, müssen natürlich auch die Mitar-

Aufnahme- und Kriseninterventionsge-

beiterinnen sich sicher in allen Bereichen

spräche geführt, Klientinnen sollen neue

fühlen. Im Jahr 2014 hat das Team daher

Kommunikationsmuster erlernen, Infor-

eine Fortbildung zum Thema „Humor im

mationsweitergabe im Team ist enorm

Business“ mit Michael Trybek besucht, um

wichtig. Im Seminar „Gewaltfreie Kom-

bei der oftmals belastenden Arbeit die

munikation nach Marshall Rosenberg“

Freude und das Lachen nicht zu verlieren.

mit

Mag.a

Gabriele

Gößnitzer-Ghara-

baghi wurde in Erinnerung gerufen, wie Mit ganz kleinen Übungen können enor-

wesentlich es ist, zuzuhören ohne zu ur-

me Erfolge erzielt werden. So kann die

teilen und Gefühle und Bedürfnisse der

Alltagsroutine sehr ermüdend sein. Erle-

Gesprächspartnerin wahrzunehmen.

digt man aber z.B. Arbeiten einmal mit der anderen Hand als üblich, setzt sich auf

Natürlich versuchen wir auch, auf die ra-

einen anderen Platz als gewohnt oder än-

santen gesellschaftlichen Veränderungen

dert ein tägliches Ritual, kann ein anderer

zu reagieren. Durch Mobiltelefone gibt es

Blickwinkel eingenommen werden – ver-

eine lückenlose Erreichbarkeit, Social Me-

suchen sie es, der Effekt ist überraschend!

dia geben Einblicke in das tägliche Leben,

Oder genießen sie einfach den Anblick,

Privatsphäre und Anonymität verschwin-

die Leichtigkeit und Farbenpracht einer

den immer mehr. In einer Teamfortbil-


Vorwort der Geschäftsführerin

dung, moderiert von Mag.a Barbara Lex,

werden mit anderen Klientinnen und Kin-

haben wir das Betreuungskonzept kritisch

dern geteilt – verschiedenste Kulturen,

hinterfragt und versucht, Adaptierungen

Altersgruppen und Charaktere wohnen

vorzunehmen, um unsere Frauen und

unter einem Dach, allen ist gemeinsam,

Kinder bestmöglich betreuen zu können.

dass sie anfangs problembeladen, enttäuscht, verzweifelt und verängstigt sind.

Um Frauen mit ihren Kindern zu schützen ist es eine Möglichkeit, diese in Hilfsein-

Trotzdem wird in unserem Haus viel ge-

richtungen unterzubringen. Ein Beitrag

lacht, es werden Feste gefeiert und die

zum Opferschutz ist es aber auch, sich

Zukunft positiv gesehen. Die Mitarbei-

der Täterarbeit bei Gewalt an Frauen zu

terinnen des Frauenhauses sind laufend

widmen. Im Zuge einer Tagung des Ge-

darum bemüht, die Frauen in der Neuge-

waltschutzzentrums Steiermark wurden

staltung der Lebensplanung zu unterstüt-

Möglichkeiten vorgestellt, wie Täterar-

zen und die Zeit im Frauenhaus möglichst

beit wesentlich zum Opferschutz beitra-

angenehm zu gestalten. Neben der Orga-

gen kann.

nisation von Festen und

gemeinsamen

Essen, werden Kreativnachmittage oder Um unsere Klientinnen und Kinder best-

Abende gestaltet.

möglich zu begleiten, braucht es einerseits natürlich ein sicheres Umfeld und

Frau Maria, die Organisatorin für den

den nötigen Schutz. Alle Bewohnerinnen

Wohnbereich, hat mit den Klientinnen Ta-

nutzen ein Frauenhaus mit dem Ziel, ge-

schen genäht, Schmuck gebastelt, mit Ser-

waltfrei und selbständig leben zu können.

viettentechnik Blumentöpfe verziert und

Im Frauenhaus bewohnen sie mit ihren

z.B. ein Palatschinken- oder Waffelessen

Kindern ein Zimmer, Gemeinschaftsräume

organisiert und angeleitet. Die kreativen


„Die Kreativnachmittage und -abende sind sehr beliebt bei den Frauen und Kindern und die Ergebnisse können sich sehen lassen!“


Vorwort der Geschäftsführerin

Ergebnisse können sich sehen lassen – un-

Stadt Villach, Herr Helmut Manzenreiter

sere Frauen und Kinder waren begeistert!

hat diese Spende „verdoppelt“ und Gutscheine für eine weitere Waschmaschine

Eine immer größere Herausforderung ist

zur Verfügung gestellt. Die Firma Krall

es, für unsere Klientinnen finanzierbare

Personalbereitstellung nahm „Wunsch-

Wohnungen zu finden und diese mit dem

zettel“ aller Frauen und Kinder entgegen

Nötigsten auszustatten. Dies wäre ohne

und hat ermöglicht, dass zu Weihnachten

Unterstützung von FördergeberInnen und

vorwiegend Möbelgutscheine verschenkt

Hilfseinrichtungen einerseits, andererseits

werden konnten, der Leo Club Villach

aber durch die Hilfe von Firmen, Vereinen

brachte zum wiederholten Mal Kinder-

und Privatpersonen nicht möglich. Viele

augen zum Strahlen, da Herzenswünsche

dieser UnterstützerInnen begleiten uns

erfüllt und die passenden Pakete unter

bereits über Jahre und setzen damit ein

den Weihnachtsbaum gelegt wurden.

deutliches Zeichen, dass häusliche Gewalt

Frau Rosalia Domanig hat mit dem Erlös

zu stoppen ist. Besonders gefreut hat uns,

ihres Basars wieder Nikolaussackerln zur

dass der Frauenchor Vorderberg unter

Verfügung gestellt, zusätzlich haben wir

dem Motto „Frauen für Frauen“ zwei Ad-

großzügige Geldspenden als Starthilfe für

ventkonzerte veranstaltet hat, mit deren

unsere Frauen erhalten.

Erlös Möbelgutscheine für unsere Klientinnen gekauft wurden. Das Rote Kreuz

Wir leben in einer Zeit, in der Armut wie-

mit Bezirksstellenleiter Mag. Harald Ross-

der sichtbar wird – umso mehr freuen wir

bacher hat mit dem Erlös des Adventmark-

uns, dass es so viele UnterstützerInnen

tes eine Waschmaschine samt Waschmit-

gibt, die es möglich machen, dass unse-

tel angekauft und diese einer Mutter zur

re Frauen mit den Kindern Wohnungen

Verfügung gestellt, der Bürgermeister der

beziehen können, die mit dem Nötigsten


ausgestattet und langfristig finanzierbar

möchte ich mich auch bei unserem Ver-

sind. Ein herzliches Dankeschön an alle,

einsvorstand, allen voran Frau Sigrun Al-

die an jene denken, die sich in einer Kri-

ten. Danke, dass Du immer ein offenes

sensituation befinden und es im Moment

Ohr für unsere Anliegen hast und um ra-

nicht so leicht haben und ihnen durch fi-

sche Lösungen bemüht bist! Frau MMag.a

nanzielle Mittel, Sachspenden oder per-

Claudia Wald hat sich entschlossen, nach

sönliches Engagement helfen!

der Karenzzeit nicht mehr als Mitarbeiterin in das Team zurückzukehren, wir

Ein besonderer Dank gilt heuer meinen

wünschen ihr für ihre berufliche wie auch

Kolleginnen. Das Jahr 2014 war durch

private Zukunft das Allerbeste!

personelle Engpässe nicht einfach zu bewältigen. Trotzdem haben wir es ge-

In 30 Jahren Frauenhausarbeit in Kärn-

schafft, lückenlos zu betreuen und unsere

ten ist viel geschehen, vielen Frauen und

Klientinnen und Kinder professionell zu

Kindern wurde geholfen, die Hilfsange-

begleiten. Ich danke Euch sehr herzlich

bote wurden wesentlich verbessert, ge-

für Euer Engagement und Eure Bereit-

setzliche Rahmenbedingungen wurden

schaft, auch in schwierige Situationen

geschaffen. Trotzdem steht häusliche Ge-

gemeinsam nach Lösungen zu suchen.

walt in vielen Familien leider nach wie vor

Sicherheit kann an die Klientinnen nur

an der Tagesordnung. Wir werden daher

weitergegeben werden, wenn auch wir

weiterhin beraten, betreuen, aufklären

uns sicher fühlen – und das ist mit diesem

und alles daran setzen, dass sich Frauen

Team der Fall! Danke für Eure Loyalität –

und Kinder häuslicher Gewalt nicht aus-

es ist schön zu sehen, wie sehr allen Kol-

setzen müssen.

leginnen diese Opferschutzeinrichtung am Herzen liegt. Sehr herzlich bedanken

Mag.a Gerith Laure-Kelz Geschäftsführerin


Das Frauenhaus Villach bietet folgende Leistungen: Schutz und vorübergehende Wohnmöglichkeit Sozialarbeiterische Begleitung und Unterstützung Hilfestellung und Begleitung bei Amts- und Behördenwegen Begleitung zu Gerichtsterminen Hilfestellung bei Kindergarten- und Schulwechsel sowie Vermittlung von Zusammenarbeit mit anderen Institutionen und Einrichtungen Anbahnung von juristischer und psychologischer und/ oder psychotherapeutischer Hilfestellung (wenn erforderlich) Betreuung und Beratung von Müttern in sämtlichen Belangen Erarbeiten von Selbständigkeit und Eigenverantwortlichkeit, auch im Umgang mit Kindern Hilfestellung bei der beruflichen Orientierung und Wohnungssuche Erarbeiten verschiedenster neuer Lebensperspektiven Hilfestellung beim Ordnen der finanziellen Belange Nachbetreuung (wenn erwünscht) Ambulante Beratungen Telefonische Beratungen


Schutz und Hilfe

So hilft das Frauenhaus Villach Das Villacher Frauenhaus ist eine Opfer-

Für die Dauer des Aufenthaltes steht je-

schutzeinrichtung für von Gewalt be-

der Bewohnerin eine Betreuerin zur Seite,

drohte und betroffene Frauen und deren

die Ansprech- und Begleitperson für die

Kinder. Der private Verein ist parteipoli-

Frau ist. Diese Betreuerin steht natürlich

tisch und konfessionell unabhängig und

auch nach dem Auszug für die Nachbe-

bietet unbürokratisch und rasch Hilfe,

treuung zur Verfügung. Weiters kümmert

Unterkunft, Schutz und Betreuung für

sich unsere Kinder- und Jugendbetreuerin

Frauen und deren Kinder, die aus Gewalt-

speziell um die Belange der Kinder und

situationen flüchten müssen.

Jugendlichen und unterstützt die Mütter bei Erziehungsfragen.

Das Frauenhaus bietet in erster Linie Hilfe zur Selbsthilfe, also Unterstützung und

Das Villacher Frauenhaus ist täglich rund

Begleitung auf dem Weg zu einem selbst-

um die Uhr unter der Telefonnummer

bestimmten Leben.

04242/31031 erreichbar.

Machen Sie betroffene Frauen und Kinder auf unsere Hilfestellungen aufmerksam: Wir bieten kostenlos Plakate, Folder und Info-Material!


Öffentlichkeitsarbeit

Informieren, beraten, betreuen. Unsere professionelle Arbeit wird nur

Angebot für Schutz und Unterkunft nicht

dann richtig effektiv, wenn möglichst

nur auf die Beherbergung bezieht, son-

viele der betroffenen Frauen auch von

dern ein Teil unserer Arbeit auch auf die

unserer Institution wissen. Immer wieder

(ambulante oder telefonische) Beratung

hören wir von Frauen, dass sie schon viel

fällt.

früher aus der gewaltvollen Beziehung ausgebrochen wären, hätten sie nur ge-

Eine wichtige Information für Frauen, die

wusst wohin.

subtileren Formen der Gewalt ausgeliefert sind - denn häusliche Gewalt beginnt

Wir sind daher bestrebt, das auch heu-

nicht erst mit einem „blauen Auge“.

te noch weitgehend tabuisierte Thema „Frauenhaus“ verstärkt in die breite Öf-

Auch

fentlichkeit zu tragen und über unsere

Geldentzug, Isolierung und Drohung sind

Arbeit und Hilfestellungen für von Ge-

Formen von Gewalt. Das Wissen darüber

walt bedrohte und betroffene Frauen

kann zur Vorbeugung beitragen.

Beschimpfung,

Einschüchterung,

und ihre Kinder zu informieren. Ein wichtiger Bestandteil unserer ÖfHelfen Sie mit, betroffene Frauen über

fentlichkeitsarbeit ist auch unsere Inter-

unser Angebot zu informieren! Wir stel-

netseite: Mehr als 1.500 Benutzer haben

len Ihnen kostenlos Informationsmaterial

sich im letzten Jahr auf unserer Website

(Folder, Plakate, etc.) zur Verfügung!

informiert; rund 330 Frauen haben unser Angebot der telefonischen Beratung in

Insbesondere mit unseren Informationsfoldern wollen wir nun auch verstärkt darauf aufmerksam machen, dass sich unser

Anspruch genommen.


„Unsere professionelle Arbeit wird nur dann richtig effektiv, wenn möglichst viele der betroffenen Frauen auch von unserer Institution wissen.“


30 Jahre Jubiläum in Kärnten

30 Jahre Frauenhausarbeit in Kärnten Im Jahr 1984 konnte das erste Frauenhaus

walt in vielen Familien zum Alltag ge-

in Kärnten eröffnet werden, es folgten

hören, organisierten die vier Kärntner

1997 ein Haus in Villach, 2001 ein Haus

Frauenhäuser im November eine Veran-

in Wolfsberg und 2007 ein Frauenhaus in

staltung im Casineum in Velden, zu der

Spittal / Drau. Damit können in Kärnten 32

der Kriminalpsychologe Dr. Thomas Mül-

Frauen mit ihren Kindern in Frauenhäu-

ler als Gastredner gewonnen werden

sern betreut werden. In den vergangenen

konnte.

30 Jahren konnten rund 3070 Frauen mit 3230 Kindern Schutz und Unterkunft in

Seine Ausführungen zum Thema „Kri-

den Opferschutzeinrichtungen finden.

sensituationen und deren psychologische Gesetzte“ waren äußerst interessant, der

Um auf die langjährige Arbeit gegen Ge-

Vortrag fesselnd und kurzweilig. So hat er

walt hinzuweisen und aufzuzeigen, dass

z.B. betont, dass jede Krise auch ein Ende

leider trotz gesetzlicher Regelungen und

hat, es gibt keine Krise, die dauerhaft ist.

diverser Hilfseinrichtungen häusliche Ge-

Dr. Thomas Müller hat darauf aufmerk-


sam gemacht, wie wesentlich eine funk-

Kalender mit einer Collage an Zeitungsar-

tionierende Kommunikation ist, dass es

tikeln und Presseberichten ergänzt. Man-

immens wichtig ist zu loben und gelobt

che Frauen haben die gewaltvolle Part-

zu werden und dass wir uns stets bewusst

nerschaft nicht überlebt, manche wurden

sein sollen, dass wir Vorbilder sind!

schwer verletzt, psychische Folgen heilen oftmals nie. Es ist erschreckend, wie viel

Trotz 30 Jahren intensiver Arbeit gegen

Gewalt viele Frauen und Kinder im tägli-

häusliche Gewalt geschehen leider nach

chen Alltag begleitet.

wie vor viel zu viele Gewalttaten im familiären Umfeld - viele bleiben verborgen,

Die Mitarbeiterinnen der Kärntner Frau-

manche eskalieren und enden dramatisch.

enhäuser werden weiterhin intensiv daran arbeiten, dass Frauen mit ihren Kin-

Um aufzuzeigen, dass trotz der bereits

dern einen Ausweg aus der gewaltvollen

geleisteten Arbeit noch viel zu tun ist, ha-

Partnerschaft finden!

ben wir auf den folgenden Seiten unseren


Kalendarium 2015

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„Um aufzuzeigen, dass trotz der bereits geleisteten Arbeit noch viel zu tun ist, haben wir auf den folgenden Seiten unseren Kalender mit einer Collage an Zeitungsartikeln und Presseberichten ergänzt.“


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Erste Klientin FH Villach


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Finanzierung

Wir bedanken uns für die Unterstützung! Seit in Kraft treten des Kärntner Min-

Die Stadt Villach stellte dem Verein im Jahr

destsicherungsgesetztes und der damit

2014 wiederum € 10.000.- zur Verfügung.

verbundenen gesetzlichen Absicherung

Zur Verbesserung der Betreuungsqualität

der Kärntner Frauenhäuser ist die Finan-

haben wir mit dieser Subvention PCs und

zierung des Villacher Frauenhauses mit

Drucker für das Beratungszimmer sowie

dem Land Kärnten für mehrerer Jahre

ein Büro angekauft. Außerdem konnten

vertraglich festgesetzt. Für die Jahre 2008

wir die Zimmer der Bewohnerinnen mit

bis 2010 konnte ein 3-Jahres-Vertrag un-

Fernsehapparaten ausstatten – was eine

terzeichnet werden, seit 2011 ist die Fi-

immense Erleichterung im Frauenhau-

nanzierung mit einem 5-Jahres-Vartrag

salltag darstellt. Bisher haben sich z. B.

abgesichert. Professionell beraten und

kranke Kinder in den Aufenthaltsraum

betreuen können wir, wenn auch das

mit Fernseher begeben – und die Gefahr

Fundament des Hauses – also die Finan-

war sehr groß, dass sie andere Kinder und

zierung – auf sicheren „Beinen“ steht

auch Frauen anstecken. Nun können sich

und wir diese Sicherheit an unsere Kli-

Bewohnerinnen und Kinder, die krank

entinnen, die sich ohnehin in einem sehr

sind oder einfach ein wenig Ruhe benöti-

chaotischen Lebensabschnitt befinden,

gen, zurückziehen. Vielen Dank, dass wir

weitergeben können. Vielen Dank für die

auch im Jahr 2014 Veränderungen vor-

Absicherung unseres Hauses!

nehmen konnten, die es den Klientinnen


erleichtern, die gewaltvolle Zeit hinter

füllt ist und wir unsere Frauen und Kinder

sich zu lassen!

je nach Jahreszeit einkleiden können. Zusätzlich sind wir in der Lage, unsere Be-

Vom Bundesministerium für Bildung und

wohnerinnen mit gespendetem Hausrat

Frauen sowie dem Bundesministerium

(Geschirr, kleinere Küchengeräte etc.) zu

für Familien und Jugend wurden auch

versorgen, damit der Umzug in die eigene

im Jahr 2014 die Stelle einer Betreuerin

Wohnung finanzierbar wird. Durch finan-

im Frauenbereich und die Stelle der Be-

zielle Spenden können wir unseren Klien-

treuerin im Kinder- und Jugendbereich

tinnen eine Starthilfe auszahlen, damit

gefördert und damit sichergestellt, mit

z.B. eine Waschmaschine angekauft oder

ausreichend Personal professionell und

ein Kinderzimmer eingerichtet werden

qualitativ hochwertig beraten und be-

kann.

treuen zu können. Ein herzliches Dankeschön allen, die es Trotz der vorbildlichen Finanzierung des

mittragen, dass es seit beinahe 18 Jahren

Vereins sind wir auf finanzielle Spenden

einen Zufluchtsort für Frauen in Villach

und Sachspenden von Privatpersonen und

gibt. Danke dass Sie ein klares Zeichen

Firmen angewiesen. Wir sind sehr froh

gegen häusliche Gewalt setzen!

darüber, dass unser Kleiderlager stets ge-


Finanzierung

Ehrentafel der SpenderInnen und KooperationspartnerInnen Albiez Regina Leo Club Villach

Waltraud Laber

Architekten Ronacher TZ GmbH

Evang. Pfarrgemeinde A.B Villach Nord Handarbeitskreis

DIin Andrea Ronacher DI Dr. Herwig Ronacher

Fair Elisabeth

Atrio Betriebsgesellschaft m.b.H.

Ferm Marija

Bauerngman Villach

Fiausch Cornelia

Ing. Dietmar Karl

Berchtold-Koroschitz Angelika

Frauenchor Vorderberg Beatrice Zwick

Bienenzuchtverband

Glanznig Bau GmbH

Peter Warmuth / Thomas Schuster

Ing. Karl Glanznig

Bundespolizeidirektion Villach

Golser Melitta

Mag.a Esther Krug

Caritasladen Pfarre St. Georg Contrapunkt Textil Dekanatsamt Villach Stadt

Fa. Elbe Fa. Müller / Atrio Frauengesundheitszentrum Kärnten

Domanig Rosalia

Mag. Kampitsch Christoph

Evang. Frauenarbeit Kärnten

Kath. Frauenbewegung

Brigitte Hany

Kärntner in Not

Evang. Frauen Arriach

Dr.in Susanne Koschier

Evang. Frauenkreis Feffernitz

Kärntentherme

Evang. Frauen Feistritz/Drau Ev. Frauen Trebesing Evang. Frauen Zlan

Manfred Hübel

KIKA Villach Klaus Frühstück

Kindergärten und Schulen


Ein herzliches Dankeschön allen unseren SpenderInnen für die großartige Unterstützung! Wir danken allen unseren KooperationspartnerInnen für die ausgezeichnete Zusammenarbeit!

Koubek Brunhilde KÖF

Pfarre Hl. Dreifaltigkeit Mag. Gatterer Kurt

Dr.in Elisabeth Wappis

Pfleger Erika

Köhle Irmgard

Dr. Pickerle Josef

Krampl Sieglinde und Gunter

Mag.a Pippan Annemarie

Kreiner Bärbel

LHStv.in Dr.in Prettner Beate

Krenn Hermine

Primig Tamara Leo Club Villach

Kursana Seniorenresidenz Warmbad Villach

Ing. Porsch Johannes

Dr.in Lajtai-Nagl Birgit

Proprenter Herta

Dr.in Lawicka Ingrid

Schwarz Wolfgang

LIG Kärnten GmbH

Soropotimistclub Villach

Bürgermeister Helmut Manzenreiter Marionnaud Parfumeries Autriche GmbH Österreichisches Rotes Kreuz Mag. Harald Rossbacher

ÖVP Frauenbewegung Fellach/Oberdörfer/Heiligengeist

Dr.in Sabine Lepuschütz

Soroptimistclub Hermagor Elisabeth Unterweger

SPÖ Frauen Villach Trecolore Architects Marketing Services Martin Gferer

ÖVP Frauen Villach

Warmbader Thermenhotel GmbH

Personalbereitstellung

Winkler Andreas

Franz Krall

Petrasch Sabine

Winkler Michaela WMF Atrio Villach


2014

Verein Frauenhaus Villach Jahresstatistik

Im Kalenderjahr 2014 haben wir im Frauenhaus Villach insgesamt 30 Frauen beherbergt. Der 체berwiegende Teil der Frauen war zwischen 31 und 50 Jahre alt. Abgesehen von den Aufnahmen wurden zus채tzlich folgende Beratungen durchgef체hrt:

telefonisch: 326 ambulant: 33 Online (E-Mail): 3 Aus Platzmangel konnten 2 Frauen nicht aufgenommen werden und wurden an andere Frauenh채user weitervermittelt. Nachbetreuungskontakte: 191


Jahresstatistik 2014

Alter der beherbergten Frauen 32 30 28 26 24 22 20 18 16 14 12 10 8 6 4 2 0

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Von insgesamt 30 beherbergten Frauen waren ... A

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1

3,33 %


Familienstand 32 30 28 26 24 22 20 18 16 14 12 10 8 6 4 2 0

A

B

C

D

E

F

Von insgesamt 30 beherbergten Frauen waren ... A

verheiratet

19

63,33 %

B

in Lebensgemeinschaft

7

23,33 %

C

alleinlebend

0

-

D

geschieden

3

10,00 %

E

verwitwet

1

3,33 %

F

keine Daten

0

-


Jahresstatistik 2014

Ausbildung 32 30 28 26 24 22 20 18 16 14 12 10 8 6 4 2 0

A

B

C

D

E

F

G

H

I

Von insgesamt 30 beherbergten Frauen hatten ... A

Pflichtschule (auch abgebrochen)

5

16,67 %

B

nicht abgeschlossene Lehre

2

6,67 %

C

abgeschlossene Lehre

13

43,33 %

D

Mittelschule

2

6,67 %

E

Matura

0

-

F

weiterf端hrende Ausbildung

0

-

G

Studium (auch abgebrochen)

1

3,33 %

H

keine abgeschlossene Schulbildung

6

20,00 %

I

keine Daten

1

3,33 %


Beruf/Einkommen bei Einzug 32 30 28 26 24 22 20 18 16 14 12 10 8 6 4 2 0

A

B

C

D

E

F

G

H

I

J

Von insgesamt 30 beherbergten Frauen waren ... A

unselbständig erwerbstätig

6

20,00 %

B

selbständig erwerbstätig

2

6,67 %

C

Pension

1

3,37 %

D

Kinderbetreuungsgeld

7

23,33 %

E

AMS-Bezug (oder Notstandshilfe)

10

33,33 %

F

geringfügig beschäftigt

0

-

G

BMS

0

-

H

andere Einkommen

0

-

I

ohne Einkommen

4

13,33 %

J

keine Daten

0

-


Jahresstatistik 2014

Beruf/Einkommen bei Auszug 32 30 28 26 24 22 20 18 16 14 12 10 8 6 4 2 0

A

B

C

D

E

F

G

H

I

J

Von insgesamt 30 beherbergten Frauen waren ... A

unselbst채ndig erwerbst채tig

6

20,00 %

B

selbst채ndig erwerbst채tig

1

3,33 %

C

Pension

1

3,33 %

D

Kinderbetreuungsgeld

6

20,00 %

E

AMS-Bezug (oder Notstandshilfe)

8

26,67 %

F

BMS

0

-

G

andere Einkommen

0

-

H

ohne Einkommen

3

10,00 %

I

keine Daten

0

-

J

zum Stichtag im FH

5

16,67 %


Kinder im Frauenhaus 24 22 20 18 16 14 12 10 8 6 4 2 0

A+B

C

D

E

F

G

Mit den beherbergten Frauen wurden 20 Kinder mitbetreut ... A

M채dchen

10

50,00 %

B

Buben

10

50,00 %

C

bis 24 Monate

7

35,00 %

D

2 bis 5 Jahre

3

15,00 %

E

6 bis 10 Jahre

7

35,00 %

F

11 bis 15 Jahre

3

15,00 %

G

채lter als 15 Jahre

0

-

Von den 20 Kindern wurden 12 ebenfalls misshandelt.


Jahresstatistik 2014

Aufenthaltsdauer 32 30 28 26 24 22 20 18 16 14 12 10 8 6 4 2 0

A

B

C

D

E

F

G

H

Von insgesamt 30 beherbergten Frauen blieben ... A

1 bis 3 Tage

6

20,00 %

B

4 bis 7 Tage

2

6,67 %

C

8 bis 14 Tage

5

16,67 %

D

15 bis 30 Tage

1

3,33 %

E

31 bis 90 Tage

11

36,67 %

F

91 bis 180 Tage

2

6,67 %

G

181 bis 365 Tage

3

10,00 %

H

mehr als 365 Tage

0

-

Anzahl der Frauen, die bereits 2013 im Haus wohnten: 1; zum Stichtag 31.12.2014 noch im Haus: 5 max. Aufenthaltsdauer: 342 Tage; 9 Personen waren durchschnittlich im Haus (davon 5 Kinder)


Auslastung in Belegstagen Belegstage

500

400

300

200

100

0

Jan

Feb

März

Apr

Mai

Jun

Jul

Aug

Sep

Okt

Nov

Dez

Die 8 Zimmer und 18 Betten des Frauenhauses waren wie folgt belegt: Monat

Frauen

Kinder

Monat

Frauen

Kinder

Jan

114

106

Jul

142

111

Feb

159

156

Aug

94

73

März

171

229

Sep

152

167

April

114

198

Okt

153

186

Mai

101

130

Nov

125

179

Jun

158

148

Dez

134

155

Die höchste Auslastung gab es im März mit insgesamt 400 Belegstagen.


Jahresstatistik 2014

Wie kamen die Frauen zu uns 32 30 28 26 24 22 20 18 16 14 12 10 8 6 4 2 0

A

B

C

D

E

F

G

Durch wen wurden die insgesamt 30 beherbergten Frauen vermittelt? A

Ă„mter/andere Institutionen

14

46,67 %

B C

Polizei

2

6,67 %

war schon im Frauenhaus

2

6,67 %

D

Bekannte/Verwandte

7

23,33 %

E

Medien/Internet

2

6,67 %

F

Arzt/LKH

1

3,33 %

G

keine Daten

2

6,67 %


Woher kamen die Frauen 32 30 28 26 24 22 20 18 16 14 12 10 8 6 4 2 0

A

B

C

D

E

F

G

H

I

J

K

L

Wo war der letzte ordentliche Wohnsitz der 30 beherbergten Frauen? A

Villach-Stadt

15

50,00 %

G

Wolfsberg

1

3,33 %

B

Villach-Land

8

26,67 %

H

St. Veit/Glan

0

-

C

Klagenfurt-Stadt

3

10,00 %

I

Feldkirchen

0

-

D

Klagenfurt-Land

0

-

J

Vรถlkermarkt

0

-

E

Spittal/Drau

3

10,00 %

K

andere Bundesl.

0

-

F

Hermagor

0

-

L

Ausland

0

-


Jahresstatistik 2014

Nationalität der Frauen 32 30 28 26 24 22 20 18 16 14 12 10 8 6 4 2 0

A

B

C

D

Von den insgesamt 30 beherbergten Frauen waren ... A

österreichische Staatsbürgerinnen

B

EU-Bürgerinnen

C

Nicht-EU-Bürgerinnen

D

staatenlos

10

33,33 %

5

16,67 %

15

50,00 %

0

-


Nationalität der Misshandler 32 30 28 26 24 22 20 18 16 14 12 10 8 6 4 2 0

A

B

C

D

Von den insgesamt 30 Misshandlern waren ... A

österreichische Staatsbürger

19

63,33 %

B

EU-Bürger

3

10,00 %

C

Nicht-EU-Bürger

6

20,00 %

D

staatenlos

2

6,67 %


Jahresstatistik 2014

Daten 체ber den Misshandler ... 32 30 28 26 24 22 20 18 16 14 12 10 8 6 4 2 0

A

B

C

D

E

F

Von den insgesamt 30 Misshandlern waren ... A

Ehemann

18

60,00 %

B

Ex-Partner

1

3,33 %

C

Lebensgef채hrte

8

26,67 %

D

Freund

0

-

E

Eltern/Schwiegereltern/sonstige

3

10,00 %

F

keine Daten

0

-


... und seine berufliche Situation 32 30 28 26 24 22 20 18 16 14 12 10 8 6 4 2 0

A

B

C

D

E

F

G

Von den insgesamt 30 Misshandlern waren ... A

unselbst채ndig erwerbst채tig

13

43,33 %

B C

selbst채ndig erwerbst채tig

5

16,67 %

in Pension

6

20,00 %

D

arbeitslos

4

13,33 %

E

ohne Einkommen

1

3,33 %

F

sonstige Angaben

1

3,33 %

G

keine Daten

0

-


Jahresstatistik 2014

Konsequenzen 32 30 28 26 24 22 20 18 16 14 12 10 8 6 4 2 0

A

B

C

D

E

F

G

Wohin gingen die Frauen nach ihrem Aufenthalt im Frauenhaus? A

zur端ck zum Misshandler

4

13,33 %

B

zur端ck in die alte Wohnung

1

3,33 %

C

in eine eigene Wohnung

5

16,67 %

D

zu Verwandten oder Bekannten

8

26,67 %

E

in andere Institutionen

7

23,33 %

F

zum Stichtag noch im Frauenhaus

5

16,67 %

G

keine Daten

0

-


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Verein Frauenhaus Villach Jahresbericht 2014  

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