2xRheinfelden November/Dezember 2018

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Das Kultur- und Stadtmagazin beider Rheinfelden

61 | November/Dezember 2018 | gratis erhältlich

SCHWERPUNKT

LESEN

WIR BERICHTEN ÜBER ZEITUNGSLESER NOTEN- & KARTENLESEN ANALPHABETISMUS BIBLIOTHEKEN & BUCHHANDEL VORLESEN UVM. MIT DEN VERANSTALTUNGSTIPPS IM NOVEMBER UND DEZEMBER


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€ 39,-Inklusive kalt-warmem Buffet ∙ Getränke exklusive Einlass 18h30 ∙ Beginn 19h00 Reservierung erforderlich

Fachtagungen in der Klinik Schützen Rheinfelden Mittwoch, 14. November 2018, 12.15–14.15 Uhr «update» – Verhaltenssüchte Freitag, 14. Dezember 2018, 9.00–17.30 Uhr Tagung «Psychosomatik und Arbeit» Donnerstag, 24. Januar 2019, 9.00–17.30 Uhr Tagung «Psychoonkologie» Freitag, 25. Januar 2019, 9.00–17.30 Uhr Intensiv-Seminar mit Prof. Dr. Andreas Kruse Detaillierte Programme, Anmeldung: klinikschuetzen.ch

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Klinik Schützen Rheinfelden Psychosomatik | Psychiatrie | Psychotherapie Bahnhofstrasse 19, CH - 4310 Rheinfelden Telefon 061 836 26 26, Fax 061 836 26 20 info@klinikschuetzen.ch, www.klinikschuetzen.ch


Worträtsel mit dem Bücherwurm

Rheinfelden Lebenswert. Liebenswert.

IMPRESSUM Herausgeber Stadt Rheinfelden (Schweiz), Stadt Rheinfelden (Baden) Redaktion Heft 61 Claudius Beck, Stephanie Braun, Brigitte Brügger, Michelle Geser, Peter Löwe Fotos Inhalt Autoren, wenn nicht anders vermerkt Titelfoto Ben Pakalski, www.pakalski.de Realisation Peter Löwe, www.Loewe-Werbeagentur.com Druck Effingermedien AG Brugg Auflage 6.000 Exemplare ISSN 1664-4778 Verteilung Auslage in Gemeindeverwaltungen, Geschäften, Bibliotheken, Schulen und Kultureinrichtungen Bezug im Abo möglich: Infos auf der vorletzten Seite Rheinfelden (Schweiz): Verteilung an Abonnenten der Neuen Fricktaler Zeitung Kontakt für Redaktion und Inserate in Rheinfelden/D Kulturamt der Stadt, Claudius Beck, Rathaus, Kirchplatz 2, D-79618 Rheinfelden c.beck@rheinfelden-baden.de, Tel.: +49 7623 95-237 Kontakt Kalender Rheinfelden/D: s.braun@rheinfelden-baden.de Kontakt für Redaktion, Kalender in Rheinfelden/CH

Das „L“ fragte den Bücherwurm: „Hast du meine Gefährten gesehen?“ Der Bücherwurm schaute über alle Wortfamilien und vermutete: „Sie sind wahrscheinlich ins nächste Kapitel geflogen, ich bringe dich dorthin“. Im Kreise der Gefährten „e & b“ angekommen, sehen sie wie der Zwillingsbruder von „e“ mit einer Lese­liane zu ihnen rüber schwingt. Als letzter ruft das „i“ allen nach: „Bald kehre ich zurück“, und verschwindet jauchzend am Bücherhorizont. Einzelne Buchstaben formen sich zu Wörtern. Sie erzählen Geschichten und transportieren Information – Wissen in Aktion. Der Leser taucht in fremde Welten ein, wobei der eigenen Kreativität und Vorstellungskraft keine Grenzen gesetzt sind. Die Bibliothek als Quelle der Inspiration bietet in der heutigen Informationsgesellschaft einen politisch und religiös neutralen Ort. Sie wird mit ihrem physischen und digitalen Medienangebot auch als Ort des Austausches, Treffens und Seins geschätzt.

Stadtbüro/Kulturbüro, Brigitte Brügger Rathaus, Marktgasse 16, CH-4310 Rheinfelden 2xrheinfelden@rheinfelden.ch, Tel.: +41 61 835 51 11 Kontakt für Inserate in Rheinfelden/CH Fricktaler Medien AG, Herr Roberto Pombar, Baslerstrasse 10, 4310 Rheinfelden

Isabelle Cladé, stellvertretende Leiterin der Stadtbibliothek Rheinfelden (CH)

roberto.pombar@fricktalermedien.ch, Tel. +41 61 835 00 52

Januar/Februar: 30. November 2018

Schwerpunkt: Lesen

Lösung: Lebe & Liebe

Inserate- und Redaktionsschluss für die Ausgabe

EDITORIAL

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Ein Tag ohne Zeitung UNVORSTELLBAR Diskussion mit sechs leidenschaftlichen Zeitungslesern

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in Tag ohne Zeitung ist für sie unvorstellbar. Fast wie bei einer Liebesheirat sind sie seit Jahr­ zehnten mit ihr treu verbunden. Jetzt im Ruhestand pflegen sie den Kontakt zu ihrem Blatt noch intensi­ ver. „Hoffentlich stirbt sie erst nach mir“, sagt Rainer Thamm. Seine Worte in der Runde von sechs Zeitungsleserinnen und Zeitungslesern bleiben unwidersprochen. Für sie gehört die Zeitung auf gedruck­ tem Papier zur morgendlichen Lektüre beim Frühstück. „Das sind Rituale, die wir im Elternhaus mitbekommen und die wir später übernommen haben“, erinnert sich Wolfgang Gorenflo. Im Alter von 14 oder 15 Jahren habe er das Lokalblatt gelesen. Als geheiratet wurde, gehörte ein Zeitungs­ abonnement zum Haushalt. Vieles hat sich

seither verändert. Vor allem die jüngeren Menschen entwickeln neue Lesekulturen. Mit einer Stunde täglich lesen unsere Ge­ sprächspartner überdurchschnittlich lange ihre Regionalzeitung. In Rheinfelden sind das in der großen Mehrheit die Badische Zeitung, aber auch der Südkurier hat noch Stammleser. Sie wissen, dass heute vom Zeitungs­ sterben die Rede ist, die papierene Zeitung an Bedeutung verliert und vor allem jün­ gere Menschen ins Internet abwandern. Die Verlage müssen mit kräftigen Auf­ lageneinbußen und Anzeigenrückgängen fertig werden. Kenner der Verlagsbranche

»Hoffentlich stirbt die Zeitung erst nach mir.« glauben an die Zukunft des auf Papier ge­ druckten Wortes. Gleichwohl ist der Trend zu den elekt­ ronischen Medien nicht aufzuhalten. Vor wenigen Wochen verkündete die Badi­ sche Zeitung, dass die Zahl ihrer InternetAbonnenten auf 20 000 gestiegen ist. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten präsen­ tieren die Zeitungsverlage heute im Inter­

Das Zeitunglesen beim Frühstück gehört zu ihrem Tagesablauf (von links): Klaus Weber, Brigitte Katzer, Wolfgang Gorenflo, Iris Patzak, Rainer Thamm und Rosi Eckert.

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ZEITUNGSLESER


net attraktive Angebote und Inhalte. Guter Journalismus findet online immer mehr Zuspruch. Unvorstellbar für die Teilnehmer unserer Runde, dass sie sich neben das Frühstück ein i-Pad stellen oder die Zeitung im Kleinfor­ mat des Smartphones lesen. Ein Tag ohne Zeitung, ohne Gang zum Briefkasten, ohne das Rascheln beim Umblättern und ohne das Lesevergnügen beim Kaffee ist für sie unvorstellbar. In den Ferien kann es schon sein, dass „ich mich mal im Internet infor­ miere und immer wieder erstaunt bin, dort auch Neuigkeiten aus Rheinfelden zu erfah­ ren“, hören wir von Erfahrungen mit der di­ gitalen Welt des Internets. Insgesamt, so ist in Mitteilungen des Verlegerverbandes zu lesen, schauen täglich 87 Prozent der Deut­ schen in eine der 333 Tageszeitungen – ge­ druckt oder am Display – bei einer verkauf­ ten Auflage von 15 Millionen Exemplaren.

U

nd wie lesen die sechs Rheinfelder ihre Zeitung? Klaus Weber knüpft sich als erstes den Lokalteil vor. Als Vereinsvorsitzender, Ortschaftsrat und Sprecher einer Bürgerinitiative sind für ihn die Nachrichten des Lokalteils mit Informa­ tionen aus der Kommunalpolitik und aus dem Stadt- und Ortsleben wichtig. Seine Frau hingegen konzentriert sich zunächst auf den politischen Teil mit der Kultur und der Wirtschaft. Zwischendurch tauschen sich beide während des Lesens

»Der Rheinfelder Lokalteil rangiert bei uns an erster Stelle.« über Neuigkeiten und wissenswerte Bei­ träge aus. Hier hören wir von unterschied­ lichen Erfahrungen. „Nicht immer sind wir einer Meinung“, erzählt Rosi Eckert. Die Zei­ tung lässt eben auch Diskussionen zu, regt zum Nachdenken an. „Der Rheinfelder Lokalteil rangiert bei uns an erster Stelle“, berichten Brigitte Kat­ zer und Iris Patzak. Das bleibt in der Runde unwidersprochen. Wie nehmen die sechs Leser die Lokalteile wahr? Den Lokalredak­ tionen attestieren sie, dass sie umfassend und fundiert berichten, das Lokalgeschehen gut ablichten. Montags, so schränken sie al­ lerdings unisono ein, präsentieren sie neu­ erdings zu viele Festivitäten in Großaufma­ chung und zu viel Sport, „das ist schon wie an Fasnacht“, warf Wolfgang Gorenflo ein. Am liebsten würde er zu dieser Zeit auf die Zeitung verzichten.

Aktuelle Themen aus der Stadtpolitik, aus den Stadtteilen und Berichte über Entwicklun­ gen im Landkreis Lörrach und in der Schweizer Nachbarschaft sind für sie wichtig. Hier dürften ihrer Meinung nach die Journalis­ ten durchaus mutiger sein, mehr Kritik wagen und Standpunkte beziehen, auch wenn es denen im Rathaus nicht immer gefalle. Als Immer mehr Menschen lesen die Zeitung im Internet. Beispiel nennen sie die aktuelle Diskussion über die Bebauung des Adelbergs. „Die Grundstimmung dazu ist unter den Bürgern mehrheitlich Gleichwohl bewerten sie die Leitartikel und negativ.“ Sie sagen auch warum: „Die Be­ die Kommentare in den Regionalzeitungen bauung ist zu massiv, zu hoch und zu dicht.“ als sehr gut. „Hier bekomme ich Anstöße zu Die hätte man so nicht zulassen dürfen, so meiner persönlichen Meinungsbildung“, der Grundtenor unserer Gesprächspartner. findet Iris Patzak. Ebenso spannend seien Das Bild, das die Zeitungen hierzu malten, Leserbriefe im Lokalteil und auf den über­ stimme mit der realistischen Einschätzung regionalen Seiten. Soll die Zeitung auch un­ der Bürger nicht überein. terhalten? „Ja!“ Das Kreuzworträtsel und Für Wolfgang Gorenflo zählt der Wirt­ die Sudoku werden nicht nur von den drei schaftsteil zum wichtigen Lesestoff. „Frü­ Leserinnen genannt. Spannend finden sie her habe ich den wenig beachtet, heute Themenseiten oder auch die für Jugend­ bietet er mir als Verbraucher wichtige In­ liche und Kinder gemachten Seiten. „Hier formationen und viel Hintergrundwissen kriege ich mit, wie unsere Jugend denkt über die regionale Wirtschaft, aber auch und tickt“, sagt Iris Patzak. Als Mitverant­ wortliche in Vereinen hat die Lokalzeitung für die Männer im Forum eine wichtige »Hier bekomme ich Anstöße Funktion, ist Kommunikator nach draußen zu meiner persönlichen und Informant der Bevölkerung. Meinungsbildung.« Zeitungen, so das Fazit bei diesem Roundzur weltweiten globalen Vernetzung.“ Table-Gespräch, bieten vor dem Hinter­ Klimaschutz, Energiewende, Verkehr, grund von Fake News und üblen Hasstira­ sind Stichworte. Rubriken wie Aktienkur­ den in den sozialen Medien mehr als nur se, Heizölpreise und der Frankenkurs fin­ nüchterne Nachrichten und Informationen. den ebenso Beachtung wie Informationen Nicht alles gefällt. Aber durchweg gibt es über Entwicklungen der heimischen Wirt­ Lob. Man schätzt Anstrengungen, Lesern schaft. „Gut gemacht“, lobt er die BZ. auch im Lokalteil journalistische Qualität zu Ein untypischer Medienkonsument ist bieten. „Hoffen wir, dass es unsri Zyttig auf Rainer Thamm. Er liest aus Zeitgründen morgens in seiner Lieblingszeitung, über »In der Zeitung kriege ich mit, wie die „ich mich hin und wieder auch ärgere“, unsere Jugend denkt und tickt.« nur die Überschriften und nimmt sie erst abends wieder zur Hand. „Dann kann ich in aller Ruhe konzentriert lesen.“ Fernse­ Papier noch lange gibt und ihr das Sterbe­ hen und Radio sind bei ihm kaum einge­ glöcklein erspart bleibt“, so eine Stimme am schaltet. Für ihn ist die Zeitung wichtigster Ende des Gesprächs. Eine Liebeserklärung und verlässlichster Informant. für die gedruckte Zeitung! Und wie heißt es Internetkundige am Tisch informie­ zum Buch „Der letzte Zeitungsleser“ von Mi­ ren sich zusätzlich auf den Homepages chael Angele: „Wie das Bücherlesen ist auch überregionaler Blätter wie „Die Zeit“, „Süd­ das Zeitungslesen eine Lebenseinstellung deutsche“ und „Spiegel“. Dort, so ihre Ein­ und Form der Entschleunigung.“ schätzung, werde dem investigativen Jour­ Horst Donner nalismus mehr Bedeutung beigemessen.

ZEITUNGSLESER

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Kulturelles Gut par excellence 6

NOTEN LESEN

Foto: Henri Leuzinger

NOTEN LESEN –


Es polarisierte, machte sich Freunde und so manche Feinde: das Notenlesen in der Schule. Musik verbindet, und wer einmal in die Welt des Notenlesens eingetaucht ist und es versteht, geschriebene Noten musikalisch im Gesang oder mit Instrumenten umzusetzen, dem eröffnet sich ein Raum voller wunderbarer Sinneseindrücke.

S

chon in den antiken Hochkulturen beschäf­ tigten sich die Men­ schen mit Musik in all ihren Facetten. Das hu­ manistische Bildungssystem führt diese Tradition bis heute fort und angesichts der Tatsache, dass Musik ein sehr wert­ volles menschliches Gut ist und Individu­ en sowie ganze Kulturen verbinden kann, vermag früher Musikunterricht tatsäch­ lich unser Leben zu bereichern. Dennoch scheint es einen gesellschaftli­ chen Abwärtstrend zu geben, obwohl Mu­ sik auch weiterhin an vielen Schulen als Pflichtfach gilt. Im Vergleich zu Fächern wie Mathematik, Naturwissenschaften, Englisch & Co. wird dem Fach Musik zu­ nehmend ein geringerer Stellenwert beigemessen. Wer dieses Fach heutzuta­ ge in seinem Curriculum wiederfindet, kann davon ausgehen, dass man um das Notenlesen nicht herumkommt. Jeder Erwachsene kann ein Lied davon singen: Mit viel Enthusiasmus und einem inneren Feuer freute man sich seinerzeit auf das Fach Musik, doch dort angekommen, zog die Ernüchterung ein und zurück blieb bei vielen maximal eine kleine Sparflamme. Klavierspielen, Schlagzeug lernen oder die Saiten der Gitarre zupfen – das waren die Träume, die man ins Fach Musik setzte. Fehlanzeige! Stattdessen durfte man al­ lerhöchstens Stücke auf der Blockflöte, die Tonleiter oder ein Volkslied einüben. Noch schlimmer und zum Leidwesen vieler war jedoch ein Schwerpunkt – und wird es wohl auch bleiben – das Lesen von Noten. Dabei kann genau das herausfordernd und spannend sein, denn wer Musikno­ ten lesen kann, ist in der Lage, die Sprache der Töne zu verstehen und musikalisch im Gesang oder mit einem Instrument umzu­ setzen.

Noten lesen – eine besondere Form des Lesens

Noten stellen durch Symbole einen spezi­ fischen Klang dar; so wie es beispielsweise auch Emojis in unserer modernen, digita­ len Kommunikation via WhatsApp & Co. tun. Dabei drücken die einzelnen Noten und deren symbolische Darstellung Länge, Tonlage, Timing und Klangfarbe aus. Er­ lernt wird im Musikunterricht die Kennt­ nis über jedes einzelne Notenzeichen, den individuellen Takt sowie darüber, was zum Beispiel Notenlinien, Violinen- und Bass­ schlüssel bedeuten. Die einzelnen Teile einer Note, der Rhythmus und Spezialbe­ griffe wie etwa «p» für piano oder vieles mehr, was auf einem Notenblatt auf und zwischen den Noten­zeilen zu lesen ist, be­ kommen Sinn. Noten lesen ist eine ganz besondere Form des Lesens, gar eine Kunst für sich. Wer sie beherrscht, bereichert sei­ nen Geist und seine Seele und vermag, Ge­ drucktes mit seiner ganz persönlichen Note zum Ausdruck zu bringen.

Was Hänschen nicht lernt...

Die immer wieder gehörte Aussage «Ich kann nicht Noten lesen, deshalb kann ich auch nicht singen oder musizieren», ent­ behrt also jeder Grundlage. Zwei- oder drei­ jährige Kinder können beileibe nicht Noten lesen, beginnen aber sofort sich rhythmisch zu bewegen oder zu tanzen, wenn sie Mu­ sik hören, oder sie singen auf ihre Weise mit, wenn man ihnen ein Lied vorsingt. Doch das Notenlesen und Musizieren be­ schränkt sich nicht nur auf frühes Kindesal­ ter oder den Musikunterricht in der Schule. Auch ältere Menschen können und sollen sich durch Musik ausdrücken und kön­ nen dabei viel Positives erfahren. Neuste Studien aus dem Bereich der Biologie und Hirnforschung zeigen, dass Musizieren das Gehirn jung hält. Und wer meint, im Alter das damals zu Schulzeiten leidige Notenle­ sen unwiederbringlich vergessen zu haben, es nicht mehr auffrischen oder gar neu er­ lernen zu können, liegt falsch. Denn auch hier zeigt die Forschung, dass das mensch­ liche Gehirn aufgrund seiner enormen Fä­ higkeiten immer wieder aufs Neue Inhalte abspeichern und wieder zum Ausdruck bringen kann.

«Singen – Klingen»

Gedruckte Noten beginnen zu singen und klingen, wenn wir sie verstanden haben und zum Ausdruck bringen. Singen durch Gesang, wie ihn zum Beispiel der Män­ nerchor Rheinfelden (MCR) seit dem Jahre 1834 pflegt und mit seinen Darbietungen zu begeistern vermag. Und Klingen, wenn der etwas jüngere Orchesterverein beider Rheinfelden (OVR) klassisch nach Noten aufspielt. «Singen – Klingen» lautet das Motto des diesjährigen Jahreskonzerts 1 des OVR und MCR. Sie stellen dabei zwei zentrale Themen des Musizierens in den Mittel­ punkt und fügen sie klangvoll zusammen: Hier bringen Musikerinnen und Musiker Ihre Instrumente in perfekter Vollendung zum Klingen – exakt nach Noten, versteht sich, denn Noten lesen ist in diesem Gen­ re unverzichtbar. Dort singen 32 Männer die anspruchsvollen Musikstücke mehr­ stimmig im Chor – auch nach Noten, aber längst nicht so streng nach Noten wie das Orchester. Viele Sänger singen ganz oder teilweise nach Gehör, das ebenso harmo­ nisch und genau vereinen kann wie per­ fektes Notenlesen. Auch im Alter kann das Gehirn Töne im Gehör so exakt festsetzen, dass Lücken beim Notenlesen fast perfekt egalisiert werden. Singen soll wie bei Kin­ dern Spass und Freude machen. Wessen Neugierde zum Ergebnis von Notenlesen nun geschürt ist, kann dem gemeinsamen Konzert von MCR und OVR am 25. November 2018 um 18 Uhr im Bahnhofssaal Rheinfelden beiwohnen. Alle Musik­interessierten sind herzlich willkommen. Und es gilt: Noten lesen ist für Konzertbesucher natürlich verzichtbar! Jessica Laqua und Christian Ruetz

NOTEN LESEN

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„Büchertausch Nollingen“ gibt es seit 17 Jahren – Umzug Ende des Jahres in die Stadt

Sammelsurium für

PASSIONIERTE LESERATTEN

»Bücher haben mich schon immer interessiert, ich habe stets selbst gerne gelesen« sagt Wolfgang Ehrl im Brustton der Überzeugung.

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aher war es für ihn auch keine Frage, im Jahr 2001 bei der ins Leben gerufenen Initiative „Büchertausch Nollingen“ als Ehrenamtli­ cher einzusteigen. Davor hatte die Abfall­ wirtschaft des Landkreises Lörrach einen Container im Recycling aufgestellt, wo Bü­ cher abgegeben werden konnten. Als sich mit dem Standort im alten Rathaus in Nol­ lingen eine neue und bessere Möglichkeit ergab, war die liebenswerte und wichtige Initiative geboren. Gemeinsam mit Ulrike Huber fungiert Ehrl seit dem Jahr 2001 als Sprecher des Büchertauschs. Insgesamt 13 Mitarbeiter (jüngst ist wieder einmal einer dazuge­ kommen) sorgen für einen reibungslosen Ablauf des kostenlosen Bringens und Ho­ lens von Büchern, CDs und Schallplatten. An zwei Tagen pro Woche sind die Türen geöffnet und die Kunden können sich in

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LESERATTEN

einem Bestand von inzwischen 15.000 Bü­ chern, sortiert nach Fach- und Sachgebie­ ten, umschauen und Bücher mitnehmen oder abgeben. Darunter sind viele Roma­ ne, weiterhin Kinderbücher, ebenso auch Technikbücher und Reiseführer, also ein echtes Sammelsurium für passionierte Leseratten. „Gut sortiert sind wir auch bei Kochbüchern“, weiß Ehrl. In letzter Zeit seien die indes Ladenhüter. „Dabei sind so wunderbare Werke wie echte italienische Küche dabei“, berichtet er von leckeren Gerichten, von denen er selbst schon mal einige nachgekocht hat. „Manche bringen uns gleich kistenweise Material“, spricht Wolfgang Ehrl aus sei­ nen Erfahrungen. Mitunter müssen dafür dann „alte Schinken“ aussortiert werden, um Platz für Neues und Aktuelleres zu schaffen. „Es fällt zwar Einiges an Arbeit und Organisation an“, sagt der pensionier­ te Polizeibeamte, der in seiner aktiven Zeit

viele Jahre und Jahrzehnte mit dem „Ver­ kehrskasper“ unterwegs war und Kindern das richtige Verhalten im Verkehr nahe­ brachte. Für das langjährige Engagement der Initiative wurde dem „Büchertausch Nollingen“ im Jahr 2011 der Bürgerpreis der Bürgerstiftung verliehen. Nach nunmehr 17 Jahren steht für die Initiative eine größere Änderung ins Haus. Es steht der Umzug aus dem alten Rathaus Nollingen in die Nollinger Straße in Rheinfelden an. „Darauf freuen wir uns sehr“, sagt der Sprecher. Denn die Räum­ lichkeiten sind inzwischen doch sehr ma­ rode und sanierungsbedürftig. Die neuen Räume, die wohl gegen Ende des Jahres zur Verfügung stehen werden, nachdem die Wohnbau GmbH das Gebäude re­ noviert hat, haben alles, was es für ein Angebot wie den Büchertausch braucht: Barrierefreier Zugang, neue Heizung, neue Stromleitungen und schicke Räume. Gleichzeitig hofft man auch zahlreiche neue Nutzer, zumal man ja dann ganz na­ he beim Stadtzentrum beheimatet ist. Ansonsten macht die Initiative so wei­ ter, wie sie es von Beginn an gemacht hat. Man ist beim Netzwerk Ehrenamt in Rheinfelden. Beispielsweise werden auch regelmäßig die Regale im Kreiskranken­ haus mit Büchern bestückt, um den Pati­ enten den Aufenthalt zu verschönern. Gerd Lustig

BÜCHERTAUSCH Der Büchertausch, vor rund 17 Jahren ins Leben gerufen, war im alten Rathaus in Nollingen untergebracht. Die Einrichtung ging auf eine Initiative der Abfallwirtschaft des Landkreises Lörrach zurück. Ab dem Jahresende in der Nollinger Straße 50/52 in Rheinfelden. Es können Bücher gebracht und auch kostenlos geholt werden. Sprecher der Initiative sind Wolfgang Ehrl (T: 07623/28 12 ) und Ulrike Huber (T: 07623/504 83). Geöffnet: Mi 18 – 20 Uhr, Sa 9 – 12 Uhr


Isabelle Cladé ist stellvertretende Leiterin der Stadtbibliothek Rheinfelden (CH)

Ein Ort voller FANTASIE UND KREATIVITÄT Seit ihrer Kindheit verbringt Isabelle Cladé gerne Zeit in der Bibliothek. Für sie war es schon dannzumal ein wichtiger Treffpunkt. «Bei Kindern ist es wichtig, dass sie früh mit Büchern konfrontiert werden», findet Isabelle Cladé. Die stellvertretende Leiterin der Stadtbibliothek Rheinfelden (CH) weiss, wovon sie spricht. Sie selber ist schon als Kind gerne in der Bibliothek «abgehängt», wie sie es beschreibt. Es sei ein schöner Be­ gegnungsort gewesen. «Es ist ein warmer Ort, wo sich die Leute treffen», sagt Isabelle Cladé. Ein Ort, wo man einfach «sein» könne und nichts müsse. Besonders in der kalten Jahreszeit sei die Bibliothek ein Ort zum Wohlfühlen. Aber natürlich auch im Sommer, wenn man sich ein Buch schnap­ pen und auf die schöne zur Stadtbibliothek gehörenden Rheinterrasse sitzen könne. «Die Bibliothek ist ein Ort, wo sich so viel Fantasie und Kreativität findet. Man kann in verschiedene Welten eintauchen und entdeckt das Leben aus neuen Blickwin­ keln», erklärt Isabelle Cladé. Es ist der Aus­

tausch zwischen diesen Welten und den Menschen, welcher sie fasziniert. Ein modernes Medienzentrum in historischen Räumen In der Stadtbibliothek, die vor dreieinhalb Jahren von der Rindergasse ins historische Salmen-Gebäude an der Marktgasse gezo­ gen ist, sind vier Personen beschäftigt. Seit 2001 arbeiten die Stadtbibliothek Rheinfel­ den (Baden) mit der Stadtbibliothek Rhein­ felden (Schweiz) zusammen. So kann mit dem Bibliotheksausweis das Angebot bei­ der Bibliotheken genutzt werden. Auf der Schweizer Seite sind es über 20 000 Medien, die ausgeliehen werden können. Der Grossteil sind Bücher, jedoch gewinnen auch elektronische Medien, wie CDs, DVDs, CD-ROMs und Konsolenspiele immer mehr an Bedeutung. Isabelle Cladé studierte Informations­ wissenschaft mit Schwerpunkt Biblio­ thekswesen und kennt beide Welten: die traditionelle Bücherwelt und die moderne, digitalisierte Welt. «Ein Buch hat immer noch eine Qualität, welches ein digitales

Medium nicht leisten kann. Das sympathi­ sche an einem digitalen Medium ist, dass es leicht und einfach zu transportieren ist», findet Isabelle Cladé und ergänzt: «Ich se­ he es als meinen Auftrag, unseren Kunden die Vorzüge sowohl des Buchs als auch des digitalen Mediums zu zeigen. Der Kunde entscheidet dann, was ihm wichtiger ist.» Janine Tschopp Die Bibliothek als Veranstaltungsort In den letzten Jahren ist die Bibliothek immer mehr zu einem kulturellen Veranstaltungsort geworden. So finden auch in der Stadtbibliothek Rheinfelden regelmässig Anlässe statt. So wird beispielsweise am 10. November 2018, um 19.30 Uhr die Rheinfelder Erzählnacht durchgeführt. Am 28. November, um 9.30 Uhr findet für Babys und ihre Eltern «A, B, C - Versliziit für die Chliinschte» mit der Lesepädagogin Sarah Frey statt. Weitere Veranstaltungen sind auf der Homepage der Stadtbibliothek Rheinfelden zu finden.

Buchtipps von Isabelle Cladé Isabelle Cladé liest gerne Sachbücher, aber auch Familienund Liebesromane. Für die Leser von «2x Rheinfelden» hat sie sich zwei spezielle Buchtipps ausgedacht: Lisa Christ: Im wilden Fruchtfleisch der Orange «Die Autorin erzählt aus dem Leben und bringt vieles authentisch rüber. Sie beschreibt die Situationen detail­ reich und mit Situationskomik», ist Isabelle Cladés Kommentar zum Buch. Benjamin Behnke und Kai Daniel Du: Trick 17 – 365 geniale Alltagstipps «Es ist ein Sachbuch, das sehr ansprechend gestaltet ist. Auf jeder Seite findet sich ein Tipp, der einfach nachzumachen ist. Die Tipps helfen, das Leben zu vereinfachen», erklärt Isabelle Cladé.

«Es ist ein warmer Ort, wo sich die Leute treffen» sagt Isabelle Cladé, stellvertretende Leiterin der Stadtbibliothek Rheinfelden (CH).

BIBLIOTHEKARIN

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«Wenn man OL-Karten lesen kann, kann man jede Karte lesen.» Priska Gautschi bei der Siegerehrung eines OL in Portugal.

Bei dunkelgrün lieber DEN UMWEG NEHMEN Priska Gautschi ist Orientierungsläuferin (OL). Und so braucht sie im Auto kein Navi. Aber das Kartenlesen will gelernt sein.

«Wenn man OL-Karten lesen kann, kann man jede Karte lesen», sagt die Präsidentin des Orientierungslaufklub (OLK) Fricktal. Sie muss es wissen. Betreibt sie die Sport­ art doch schon seit mehr als 40 Jahren. «Ich war etwa 12 Jahre alt, als ich anfing. Eigent­ lich hätte ich lieber Handball spielen wol­ len. Aber mein Vater hielt das für zu gefähr­ lich und meldete mich beim OL an.» Als sie anfing, mussten sich Läufer noch anhand von Wanderkarten orientieren, im kleinen Massstab von 1:25 000. «Darauf konnte man fast gar nichts lesen.» Heute sind die Karten meist im Massstab 1:10 000 oder mit 1:4000 noch grösser, wie zum Beispiel die Karten für die im OL noch re­ lativ neuen Läufe durch bewohntes Gebiet. Das heisst ein Zentimeter auf der Karte sind 100 oder 40 Meter in der Natur. Priska Gautschi: «Darauf kann man dann jede He­ cke und jede Strassenlaterne entdecken.» Dennoch: Der Laie ist beim ersten Blick auf eine OL-Karte zunächst einmal orien­ tierungslos. Nur Kenner wissen, dass Wald nicht grün eingezeichnet ist, sondern weiss. Obwohl: So ganz stimmt das auch wieder nicht. Grün ist auch Wald und je grüner die Farbe, desto dichter, dorniger und unpassierbarer ist das Gelände. Da muss dann jeder Orientierungsläufer adhoc entscheiden: Wage ich denn direkten

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KARTENLESERIN

Weg durchs Unterholz oder gehe ich auf Nummer sicher und nehme den Weg drum herum? Aber weiter in der Farbenlehre des OL-Sports: Gelb bedeutet Wiese, schwarz heisst Felsen, oliv meint Sperrgebiet, No-go-­ area mit sofortiger Disqualifikation.

Orientierungsläufer benutzen Karten im Massstab von mindestens 1:10'000.

Beim Wettkampf, berichtet Priska Gautschi, bekommen die Läufer die Karte erst direkt beim Start gezeigt, nicht vorher. Dann muss alles ganz schnell gehen. Eine erste Orientierung: Wo ist der Startpunkt? Wo der erste Posten? Für viel mehr Karten­ studium ist keine Zeit. Der Rest muss im Laufen herausgelesen werden. Wenn der Läufer auf befestigten Wegen unterwegs ist, geht das schon. «Die einen lesen die Karte länger, die anderen rennen nach wenigen Sekunden schon los», erzählt die Orientierungsläuferin, die in Möhlin zu­ hause ist, genau wie OL-Ass Matthias Ky­

burz. In der Elite-Kategorie, in denen dieser startet, könne ein falsches Lesen der Karte schon fatal sein – mit der Konsequenz von Umwegen und damit von Zeitverlust, der nicht mehr wettzumachen ist. Aber das ist ja das Schöne am OL: Man kann den Sport auch weniger ambitio­ niert betreiben, in mehr als 50 verschie­ denen Kategorien. Und: Genaues Karten­ lesen kann auch geringeres Tempo wieder wettmachen. Und wenn man mal gar nicht mehr weiter weiss, dürfe man ande­ re Läufer auch fragen: Sag mal, wo genau befinden wir uns eigentlich gerade? «Das ist eigentlich überall bei Orientierungs­ läufen erlaubt, nur in England nicht, dort sind sie sehr streng», erzählt Priska Gaut­ schi. «Aber wenn mich jemand fragt, gebe ich immer Antwort.» Die Farben und Signaturen auf OL-Karten sind international standardisiert. So fin­ den sich Orientierungsläufer überall zu­ recht – ob bei Läufen in der Schweiz oder in Skandinavien. Wobei im hohen Norden, dem Ursprungsland von OL, so mancher besonders herausgefordert wird. Auch Priska Gautschi: «Da habe ich mich schon oft verlaufen und musste sogar auch schon aufgeben.» Hans Christof Wagner


Schummeln wird leicht gemacht Analphabetismus ist verbreiteter als man gemeinhin denkt – VHS bietet Kurse an „Das Schreiben und das Lesen – sind nie mein Fach gewesen“, singt lässig und lo­ cker der Schweinehirte in der bekannten Operette „Der Zigeunerbaron“ von Johann Strauß. Und der hatte es damals noch gut. Er konnte noch gut ohne Schreiben und Le­ sen als Analphabet auskommen. Wie gesagt, damals, doch gibt’s das auch heute noch, in unserer technisierten und digitalisierten Welt? „Aber ja doch, und gar nicht mal so selten, wie man dies vielleicht

»Heute ist das Schummeln ziemlich leicht, durch Internet, Handy und eben die Digitalisierung.« vermuten würde“, sagen unisono die Leite­ rin der Volkshochschule, Gaby Dolabdijan, sowie zwei ihrer Kursleiterinnen, Anna Ga­ lea Gehring und Lena Gerjets. „Heute ist das Schummeln ziemlich leicht, durch Internet, Handy und eben die Digitalisierung“, weiß Gehrig. Da falle es oft gar nicht auf, dass jemand nicht oder nicht richtig Lesen und Sch­ reiben kann. „Beim Gespräch merkt man das nicht unbedingt“, sagt auch Lena Gerjets und spricht aus ihren lang­ jährigen Erfahrungen. Doch sie, die seit vielen Jahren Kurse „Deutsch als Fremd­

sprache“ und auch Integratioskurse gibt, erlebt Analphabetismus immer wie­ der, zuletzt sogar noch häufiger durch Flüchtlinge und Asylbewerber aus Afrika, Afghanistan und ähnlichen Ländern. „Das Thema ist mitten im Leben“, weiß man an der VHS. Eine Studie aus Hamburg zufol­ ge, gibt es in Deutschland aktuell rund 2,3 Millionen Menschen, die nicht Lesen und Schreiben können. Und beim so genann­ ten funktionalen Analphabetismus geht man sogar von mehr als sieben Millionen Menschen aus. Unterschieden wird grundsätzlich zwi­ schen dem primären Analphabetismus. Das sind Menschen, die nie Lesen und Schreiben gelernt haben. Weiterhin gibt’s die Semi-Variante, bei der die Fähigkeiten zum schriftlichen Umgang mit Sprache wieder verlernt wurden. Als funktionaler Analphabetismus gilt die Unfähigkeit, die Schrift im Alltag so zu gebrauchen, wie es im sozialen Kontext als selbstverständlich angesehen wird. Funktionale Analphabe­ ten sind Menschen, die zwar Buch­staben erkennen und durchaus in der Lage sind, ihren Namen und ein paar Wörter zu schrei­ben, die jedoch den Sinn eines et­ was längeren Textes entweder gar nicht verstehen oder nicht schnell und mühelos genug verstehen. „Und bei uns gibt es alle Varianten und auch Zwischenformen“, heißt es an der VHS.

Ein Trio von der VHS Rheinfelden kümmert sich auch um Alphabetisierung, die nach wie vor auch in Rheinfelden ein Thema ist: (v.l.) Lena Gerjets, Anna Galea Gehring und Gaby Dolabdijan.

Komme beispielsweise ein Deutschkurs­ teilnehmer (aktuell laufen zehn Kurse parallel, je nach Vorbildungsgrad sowie zusätzlich zwei reine Alphabetisierungs­ kurse) aus dem arabischen Raum, so muss er, auch wenn er in seiner Sprache Lesen und Schreiben gelernt hat, hier ganz von vorne anfangen, sprich: Lateinische Buch­ staben schreiben und lesen lernen. „Auch die Aussprache ist wichtig und die Zuord­ nung von Lauten den jeweiligen Buch­ staben“, betont Gerjets. Kinder täten sich beim Lernen da natürlich leichter. „Aber auch die meisten Erwachsenen kriegen das mehr oder weniger flott hin“, sagt sie. Die Schreibschrift wird dabei geübt wie bei Erstklässlern. Was die VHS zudem anbietet, sind Vorbe­ reitungskurse zum Hauptschulabschluss. Und das geht via Internet, erklärt Anna Galea Gehrig. Man kann sich – wenn ge­

»Die VHS bietet Vorbereitungskurse zum Hauptschulabschluss per Internet – auch anonym.« wünscht auch anonym – bei der VHS melden, bekommt dann ein Passwort und hat dann freien Zugang auf ein Internet­ portal namens www.ich-will-lernen.de. Unter dem Motto „Auch du kannst das“ kann jeder im Selbstlernverfahren sei­ ne Defizite aufholen und irgendwann den Hauptschulabschluss machen. Es ist die größte Plattform mit mehr als 31.000 kostenlosen Übungen zur Alpha­ betisierung und Grundbildung. Das ELearinig-Portal wurde vom Deutschen VHS-Verband mit Förderung des Bun­ desministeriums für Bildung und For­ schung entwickelt und existiert seit 2004. Und VHS-Leiterin Gaby Dolabdijan hat noch einen weiteren Pfeil im Köcher. Dabei denkt sie an Analphabetisierungskurse in Kooperation mit der Agentur für Arbeit. „Die wollen aber erst einmal wissen, was so etwas kostet, und da müssen wir nochmals genauer schauen“, erklärt sie. „Solche Kurse in der Zukunft stehen also noch im Raum“, so Dolabdijan. Bedarf gibt es allemal. Gerd Lustig

ANALPHABETISMUS

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Die Stadtbibliothek Rheinfelden bietet im Stadtzentrum mehr als 46000 Medien. Ein Schwerpunkt liegt auf Kinder- und Jugendmedien. Ein Ort für Lesebegeisterte aller Altersstufen.

Ein beliebter TREFFPUNKT mit vielen Lese-Inseln ZUM VERWEILEN

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m Lesesaal der Rheinfelder Stadt­ bibliothek sitzen Leute und blät­ tern in Zeitungen und Zeitschrif­ ten. Eine Gruppe von Teenagern hockt an einem Tisch und lernt zusammen. Besucher schauen nach Neuer­ scheinungen, Romanen und Sachliteratur, picken sich da und dort ein Buch heraus. Eine der Besucherinnen ist Roswitha Dose, die interessiert in den Belletristik-Re­ galen stöbert. Wenn sie Zeit habe, komme sie immer gern in die Bibliothek, erzählt sie. Auch wenn sie im Alltag sehr einge­ spannt sei, versuche sie abends oder am Wochenende ein Buch zu lesen. Sie sei lei­ denschaftliche Krimileserin. „Agatha Chris­ tie steht bei mir ganz oben an der Spitze“.

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STADTBIBLIOTHEK

Sie lese aber auch gern historische Romane, „querbeet, je nach Stimmung.“ Zurzeit sei sie auf der Romantikwelle, lacht Roswitha Dost und macht sich auf die Suche nach ei­ nem Roman, der ihr gefällt. Auf einem der Stühle sitzt eine Frau vertieft in die Lektüre eines Buches. Es ist eine begeisterte Leserin aus dem schwei­ zerischen Rheinfelden, die auch gerne das Angebot in der Bibliothek auf badischer Seite nutzt. „Es gibt hier eine viel größere Auswahl, die Bibliothek ist sehr gut be­ stückt“, freut sie sich. Im Moment lese sie am liebsten Klassiker, zwischendurch aber auch gern aktuelle Literatur. Mit Fahrradhelm und Rucksack steht ein Junge vor der gut sortierten Auswahl

an Kinder- und Jugendbüchern. Es ist der 13-jährige Justus aus Herten, der häufig die Bibliothek besucht. „Ich komme gern hier­ her“, erzählt er, „meistens ein Mal in der Woche“. Am liebsten lese er Fantasybücher wie „Harry Potter“, in denen es Helden und viele Abenteuer gebe: „Das ist sehr span­ nend.“ Eine treue Nutzerin der Bibliothek ist auch Vanessa Malinowski aus Rheinfelden. Schon als Kind sei sie regelmäßig in die Bi­ bliothek gegangen, war auch schon in den früheren Büchereiräumen in der Müßmatt­ straße und ist dann „mit umgezogen“, wie Malinowski erzählt. Inzwischen kommt sie mit ihren beiden Töchtern in die Stadt­ bibliothek. Ihre Kinder nutzen gerne die


„Lese-Insel“ oder spezielle Angebote wie das Adventsvorlesen mit anschließendem Basteln, das mache ihnen großen Spaß. Sie selbst bevorzuge Reiseberichte, verrät Va­ nessa Malinowski: „Wenn Autoren Länder bereisen und darüber berichten, finde ich das sehr spannend.“ Schon die Zahlen belegen eindrücklich, dass die Stadtbibliothek ein äußerst belieb­ ter Treffpunkt für Lesebegeisterte aller Al­ tersstufen ist. Seit November 2009 befindet sich die Stadtbibliothek mitten in der Stadt im Erdgeschoss des Rathauses. Bei der Er­ öffnung vor neun Jahren umfasste der Be­ stand 22 000 Medien, aktuell im Jahr 2018 sind es 46 850 Medien, also mehr als dop­ pelt so viele. Bücher und Printmedien ma­ chen drei Viertel des Angebots aus. Dane­ ben bietet die Bibliothek auch Hörbücher, DVDs, CDs, CD-ROMs, Spiele, Konsolenspie­ le an, außerdem E-Medien und E-Books zum Downloaden und den Zugang zu ei­ nigen Datenbanken. Pro Jahr verzeichnet man über 115 000 Ausleihen, wovon fast 50 % die Kinder- und Jugendmedien betreffen. Mehr als 3500 aktive Nutzer zählt die Stadt­ bibliothek im Jahr. Nicht eingerechnet sind die Leute, die regelmäßig zum Zeitungsund Zeitschriftenlesen kommen, ohne die

Eine Besucherin beim Stöbern in den gut bestückten Bellestristik-Regalen

Ausleihe zu nutzen. Mit rund 600 Neuan­ meldungen jährlich ist das Leseinteresse ungebrochen groß. Mit dem Leseausweis können grenzüberschreitend beide Biblio­ theken im badischen und schweizerischen Rheinfelden genutzt werden, was von bei­ den Seiten gut angenommen wird.

Mit den übersichtlich geordneten Re­ galwänden, den augenfällig präsentierten Neuerscheinungen, den ruhigen Zonen und gemütlichen Leseecken mit Sesseln und Sitzgruppen, die zum Verweilen und Schmökern einladen, ist die Stadtbiblio­ thek ein attraktiver Ort mit hoher Auf­ enthaltsqualität. Bei einer Umfrage 2016 hat sich herausgestellt, dass sich 50 % der Besucher mindestens eine halbe Stunde in der Bibliothek aufhalten, dass 27 % einoder mehrmals pro Woche und 90 % einoder mehrmals pro Monat die Bibliothek aufsuchen. Was leihen die Leute am liebsten aus? Bei den Erwachsenen stehen Krimis hoch im Kurs, vor allem, wenn es sich um Ro­ manserien und Mehrteiler handelt. Von den „Kluftinger“-Bänden des Autoren­ duos Klüpfel und Kobr bis zu Martin Su­ ters Reihe um den Lebemann Allmen, von Henning Mankells Ermittler Wallander im Norden bis zu Donna Leons Commis­ sario Brunetti im Süden wird alles gern und häufig gelesen. „Auch der neue Dan Brown, der neue Grisham, der neue Schät­ zing sind wichtig“, sagt Andrea Strecker. Beliebt bei der Leserschaft, die zu drei Viertel weiblich ist, seien auch Autorinnen wie Jojo Moyes, Lucinda Riley („Die sieben Schwestern“) oder Elena Ferrante. Bücher von der Spiegel-Bestsellerliste würden im­ mer stark beachtet und nachgefragt. And­ rea Stecker ist bestrebt, neu erscheinende Bestseller eine Woche nach Erscheinen in der Ausleihe zu haben. Auch die Bücher der Short List des Deutschen Buchpreises und der Preisträger finden sich schnellst­ möglich in den Regalen und sprechen vie­ le Leser an, die an anspruchsvoller Litera­ tur interessiert sind. Bei den Jugendlichen an der Spitze steht die Reihe „Gregs Tagebuch“ von Jeff Kin­ ney, ein Comic-Roman mit Texten und Co­ miczeichnungen über Jugenderlebnisse, Freunde und coole Sprüche. „Das läuft ra­ send“, so Andrea Strecker. Ebenfalls immer noch angesagt bei den Lesern zwischen zehn und zwölf Jahren sind die Harry Pot­ ter-Bände, Bücher von Cornelia Funke, Erin Hunters Fantasyreihe „Warrior Cats“ oder Klassiker von Erich Kästner. Die Kinder haben ihren Spaß bei „Der kleine Drache Kokosnuss“, „Die Olchis“, „Bibi Blocksberg“, „Die kleine Hexe“, auch „Der Grüffelo“ und Geschichten über Pferde, Piraten, Dinosau­ rier, Zauberer ziehen die Kinder in Bann.

Teil des engagierten Teams in der Stadtbibliothek: Mirjam Schweigler, Miriam Schornstein, Kira Harsch und Leiterin Andrea Strecker (von links). Mit zum Team gehören auch Angelika Meier, Nadine Brugger und Silvia Merkt.

Im Sachbuchbereich, der etwa 30 % ein­ nimmt, liegt seit Jahren das Guinessbuch der Rekorde an der Spitze der Ausleihzah­ len. Auch zu Büchern über Garten, Reisen, Kochen und Ratgeber über Fragen der Le­ bensführung, Familie, Kindererziehung, Ernährung und Fitness wird gern gegrif­ fen. Mit 80 Abos ist die Zeitungs- und Zeitschriften-Abteilung gut bestückt. Ne­ ben regionalen und überregionalen Tages­ zeitungen sind Zeitschriften zu verschie­ densten Themen von Schöner Wohnen über den Naturarzt bis zu Computer- und Finanzmagazinen vorhanden, die sich nach dem breiten Leserinteresse richten. Unterstützt wird Andrea Strecker von einem engagierten Team von sechs fest angestellten Mitarbeiterinnen, Kira Harsch, Mirjam Schweigler, Miriam Schornstein, Nadine Brugger und Ange­ lika Meier. Außerdem sind die ehrenamt­ lichen Vorleserinnen Silvia Merkt und Hannelore Schweizer aktiv, um das Lese­ vergnügen zu fördern. Auch Lesungen mit namhaften Autoren wie in den Vorjahren Jan Weiler oder Thommie Bayer sorgen für spannende Begegnungen mit Literatur und Literaten. In Sachen Leseförderung für Kinder gibt es regelmäßige Vorlesestunden in der „Lese-Insel“, Klassenführungen, die Som­ merferienaktion „Heiß auf Lesen“ und Autorenbegegnungen für Schulklassen am „Frederick-Tag“. Roswitha Frey INFO: • 17. November, 10–13 Uhr „Lesestart“ für Eltern und Kinder (von 3 - 5 Jahren). • 1. – 20. Dezember, Adventskalender Di – Fr jeweils 16.15 Uhr, Sa 11 Uhr.

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Erzählnacht

Vorlesen hat Tradition im Robersten-Schulhaus

Schulleiterin Annette Wirz (links) und Klassenlehrerin Sonja Moser lesen mit der Klasse 3a in der SchulbĂźcherei.

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VORLESEN


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on den vier Rheinfelder Pri­ marschulen sind es die Leh­ rerinnen und Viertklässler in der Carl-Güntert-Strasse, die jedes Jahr im November zur schweizweiten Erzählnacht ein auf­ wendiges Programm gestalten. Gelesen wird in heimelig geschmückten Räumen für Kindergartenkinder, Unter- und Mit­ telstüfler. Wie lange die Erzählnacht im Schulhaus Robersten schon so aufwendig umgesetzt wird, weiss Schulleiterin Annette Wirz nicht mehr: „Das begann schon vor meiner Zeit.“ Also vor mehr als 13 Jahren. Jedes Jahr im November, wenn das Schweizerische Institut für Kinder- und Jugendmedien die Erzählnacht ausruft, sind alle Lehrerinnen der Schule und die Schüler der vierten Klas­ se auf den Beinen und schmücken die Klas­ senzimmer, in denen vorgelesen wird, die Flure und die Kaffeestube. „Jedes Zimmer wird heimelig hergerichtet“, sagt Wirz, je nachdem, was es dort zu hören gebe: Mär­ chen, Jugendromane oder Bilderbücher. Die Erzählnacht findet dieses Jahr am 9. November statt, im Robersten-Schulhaus mit kostenlosem Eintritt von 18 bis 20 Uhr. Laut Wirz beginnt die Vorbereitung schon ein Dreivierteljahr vor der Veranstaltung. Jede der 34 Lehrerinnen sollte entweder selbst ein Buch vorlesen, beim Schmücken helfen oder als „Türsteherin“ arbeiten: „Wir sind nämlich sehr streng und lassen keinen mehr ins Zimmer, wenn die Lesung

«Jedes Zimmer wird je nachdem was es zu hören gibt dementsprechend heimelig hergerichtet.» begonnen hat“, sagt Wirz: „Das stört zu arg.“ Gelegentlich helfen auch Eltern aus. Die Auswahl der Lektüre steht den Vorle­ sern frei; wichtig ist nur, dass es für jede Altersgruppe der Zuhörer, Kindergarten, Unterstufe, Mittelstufe, das gleiche Ange­ bot gibt. Märchen zum Beispiel sind laut Wirz immer dabei: „Man kann sie gut frei erzählen und das Zimmer schön dekorie­ ren“, findet sie. Ausserdem sollten sich die Bücher am Jahresthema der Erzählnacht orientieren, was mit „In allen Farben“ die­ ses Jahr viel Spielraum lässt.

Manche Jahresthemen seien schwieriger umzusetzen als andere, sagt Wirz: 2014 hätten die Lehrerinnen versucht, das Mot­ to „Ich spiele, du spielst, spiel mit!“ um­ zusetzen, indem die Kinder selbst ein Fa­ denspiel hätten basteln können. „Das war keine gute Idee“, meint Wirz im Rückblick: „Die Kinder haben sich überhaupt nicht dafür interessiert.“ Im Jahr 2015 engagier­ te die Schule zum Thema „Hexereien und Schwarze Katzen“ einen Zauberer. Aber solche Extras müssten zum Thema passen und dürften kein Selbstzweck sein, betont Wirz. Jährlich bis zu neun Bücher müssen auf diese Art gefunden werden. Fällt den Vor­ lesern nicht selbst ein Buch zum Thema ein, können sie auf die Vorschlagsliste des Schweizerischen Instituts für Kinderund Jugendmedien zurückgreifen. Die ausgewählten Bücher bestellt die Schule dann; nach der Erzählnacht werden sie in

«Man liest anders vor, wenn man eine Geschichte mag.» die Schulbücherei aufgenommen. Auch Erzählungen im Dialekt oder Bücher auf Englisch sind darunter. Wirz liest selbst re­ gelmässig vor: „Ich schaue, welches Buch ich toll finde. Man liest anders vor, wenn man eine Geschichte mag.“ Dabei wähle sie gerne auch ältere Bücher von Autoren wie Otfried Preußler und Michael Ende. Die Diskussion um die Tilgung politisch als inkorrekt aufgefasster Begriffe aus den al­ ten Kinder- und Jugendbüchern sei an der Schule vorübergegangen: „Zum Glück sind wir bis jetzt davon verschont geblieben.“ Aber auch der Hype um „Harry Potter“ liess die Erzählnacht im Robersten-Schulhaus in den vergangenen 13 Jahren unberührt: „Als Pädagogen finden wir auch nicht jeden Hy­ pe gut“, sagt Wirz und lacht. Jeweils Schüler der vierten Klasse beteiligen sich freiwillig an der Erzählnacht: Gibt es mehrere Schüler, die sich vorzulesen trau­ en, wird bis zu den Herbstferien in einem Wettbewerb während des Unterrichts er­ mittelt, wer vorlesen darf. „Es wird aber niemand gezwungen“, betont Wirz: „Man­ che Kinder haben vielleicht Angst, obwohl sie gut vorlesen könnten.“ Im vergangenen Jahr ergab sich sogar ein „Lesetheater“, bei

dem die Lehrerin Sonja Moser mit den Schülern selbst geschriebene Geschichten wie in einem Hörspiel vorlesen liess. Für 2019 könnte sich die Klassenlehrerin so et­ was noch einmal vorstellen. Als Wirz dazu­ kommt, ist Moser gerade mit ihrer jetzigen Klasse 3a in der Schulbibliothek. Die Erin­ nerung an die Erzählnacht 2017 mit dem Thema „Mutig, mutig“ fällt den Kindern ad hoc etwas schwer. Simon strahlt aber gleich und sagt: „Die Geistergeschichte mit dem Skelett als Dekoration war cool!“ Leo­ nie würde sich wünschen, aus den Büchern von „Bibi und Tina“ vorgelesen zu bekom­ men, Kimon – wer hätte es gedacht? – aus „Harry Potter“. Auf die Frage, welche der Lehrerinnen am besten vorlesen könne, schweigen die Kinder – wohl eher aus Rat­ losigkeit denn aus Höflichkeit. Auch wenn die Einrichtung der Vorleseräu­ me jedes Jahr individuell und dem Jahres­ thema entsprechend gestaltet werde, legt Wirz Wert darauf, dass sich die Struktur der Erzählnacht im Robersten nie ändre: „Da­ mit haben wir gut Erfahrungen gemacht; und die Kinder und Eltern wissen immer wie bei einem Ritual, wie die Erzählnacht abläuft.“ Die anderen drei Primarschul­ häuser in Rheinfelden nehmen laut Wirz nur alle zwei Jahre teil oder veranstalten die Erzählnacht an anderen Tagen als dem schweizweit offiziellen. Im RoberstenSchulhaus beginnen die vier parallelen Vorlesungen jeweils in Intervallen von

«Auch Erzählungen im Dialekt oder Bücher auf Englisch sind darunter.» einer halben Stunde; jede Geschichte wird mindestens zweimal vorgelesen. Ein von eigens dazu abgeordneten Lehrerinnen betätigter Gong mahnt die Besucher wie im Theater zur letzten Möglichkeit, das Zimmer zu betreten. Die Kaffeestube, die immer von Viertklässlern betreut wird, ist bis 20.30 Uhr geöffnet. Die vorgelesenen Bücher gibt es auch stets vor Ort zu kaufen: Dafür arbeitet die Schule mit der Rheinfel­ der Buchhandlung Lichtblick zusammen, die mit einigen Mitarbeitern vor Ort einen Stand betreibt. Boris Burkhardt

VORLESEN

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Ein LITERATURTREFF für Frauen

Ein Mal im Monat kommt eine Gruppe lesebegeisterter Frauen im Bürgertreff Gambrinus zusammen. Bei Lesungen werden Bücher vorgestellt

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eden dritten Freitag im Monat kommt eine Gruppe von Frauen im Bürgertreff Gambrinus zusam­ men, die eines gemeinsam haben: Sie lesen viel und gerne und teilen die Leseleidenschaft mit Gleichgesinnten. Gemeinsam ein Buch kennenzulernen, einer Lesung zu lauschen, sich mit literari­ schen Stoffen auseinanderzusetzen, ist das Anliegen dieses von Hella Lopez-Eberhard initiierten Literaturtreffs für Frauen. Jedes Mal stellt eine andere Referentin ein Buch ihrer Wahl vor, liest daraus und erzählt et­ was über den Inhalt. Manchmal wird in der Runde über das Buch gesprochen, manch­ mal bleibt es bei einer reinen Lesung.

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egonnen hat es mit einem Lite­ raturkreis für Frauen, der sich auf Initiative von Gisela Besier re­ gelmäßig im „Dinkelberger Hof“ in Adelhausen getroffen hat und an dem sich auch Hella Lopez-Eberhard beteiligte. Vor rund sieben Jah­ ren wechselte der Literaturkreis in den Bürgertreffpunkt Gambrinus in Rheinfelden, wo er seither von Hella Lopez-Eberhard geleitet wird und ein Mal im Monat zusammen­ kommt. Jeweils im Wechsel sucht eine Teilnehmerin ein Buch ihrer Wahl heraus, um Auszüge daraus vorzutragen. „Wir stellen in andert­ halb Stunden das ganze Buch von Anfang bis Ende vor, teils vorgele­ sen, teils nacherzählt“, schildert Lo­ pez-Eberhard den Ablauf. Es wird der jeweiligen Referentin überlassen, wie sie die Lesung gestalten möch­ te. Wenn es der zeitliche Rahmen er­ laubt, wird auch noch über das Buch diskutiert. Denn Gesprächsstoff bie­ tet sich immer genug.

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ei der Auswahl der Bücher wird auf Gehaltvolles und Niveauvolles ge­ achtet. „Es gibt nie banale Sachen“, sagt Lopez-­Eberhard, „wir haben schon einen Anspruch, es soll Literatur sein.“ So wur­ den Romane und Erzählungen verschie­ denster Autorinnen und Autoren durchge­ nommen, aber auch Reiseberichte, wenn sie in literarischer Form geschrieben sind. Und wenn mal etwas Leichteres dabei ist, sollte es „stilistisch gut“ sein.

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ie vielfältig die literarischen Stoffe sind, zeigen Beispiele aus jünge­ rer Zeit wie die Novelle „Die Portugiesin“ von Robert Musil, die Erzählung „Feuer­ machen“ von Jack London, in der es um

Abenteuer, Freiheit, Willenskraft Über­ lebenskampf geht, der berührende Roman „Die große Stille unter dem Schnee“ von Claude Ponti über eine konfliktreiche Ju­ gend und Freundschaft, die meisterhafte

»Es gibt nie banale Sachen, wir haben schon einen Anspruch, es soll Literatur sein.« Erzählung „Die Nacht im Hotel“ von Sieg­ fried Lenz, der Roman „Die Kieferninseln“ von Marion Poschmann über eine Reise nach Japan, die bewegende Geschichte „Heiligabend im Trauerhaus“ von Christi­ ne Falkenland. Bei der jüngsten Zusam­

Eine interessierte Runde von lesebegeisterten Frauen trifft sich regelmäßig im Gambrinus.

»Wir stellen in anderthalb Stunden das ganze Buch von Anfang bis Ende vor, teils vorgelesen, teils nacherzählt.«

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LITERATURTREFF


rauen ff für F e r t r u t brinus er Litera ff Gam ezemb e r t r e / 21. D rg r ü e B b im ovem g, 16. N Uhr Freita – 17.30 r h U s 16 jeweil

menkunft im Oktober ging es um das Buch „Der Mann, der Bäume pflanzte“ von Jean Giono. Im September stellte Sa­ bine Tomczak das Buch „Hinter den Tü­ ren warten die Gespenster“ von Florian Huber vor: kein Krimi oder Horrorthriller, wie der Titel vermuten ließe, sondern ei­ ne Sammlung von Lebensgeschichten aus der frühen Nachkriegszeit. Der Autor und Historiker beschreibt Schicksale von Men­ schen am Ende des Zweiten Weltkriegs und die Traumata dieser Generation in der Trümmerzeit der 1940er und 1950er Jahre. In der Familie oder im Bekannten­ kreis werde über diese schwere Zeit kaum oder gar nicht gesprochen, so Tomczak, vieles werde verdrängt und verschwie­

Sabine Tomczak stellte ein Buch von Florian Huber über die Nachkriegszeit vor.

gen. Umso mehr habe sie sich für die psy­ chologische Sichtweise des Autors inte­ ressiert, der basierend auf Tagebüchern, Briefen und Erinnerungen recherchiert hat, was die Frauen, Männer und Kinder damals durchmachen mussten. Die Vä­ ter, die schwer traumatisiert, verwundet und ausgemergelt aus der Kriegsgefan­ genschaft heimkehrten, waren für die Kinder oft Fremde. Ebenso für die Frauen, die während des Kriegs allein auf sich gestellt waren, die Kinder durchbringen, Entschei­ dungen treffen und sich selbst­ ständig um alles kümmern muss­ ten. Viele Eheleute haben sich nach den Schreckensjahren des Krieges beim Wiedersehen entfremdet, wie in dem Buch deutlich wird. Ein schwerer, bedrückender Stoff, den Sabine Tomczak der Gruppe in einer spannenden Lesung und in erklärenden Worten näherbrachte. Da hörte man von Trümmerfrauen im täglichen Überlebenskampf, vom Hamstern, von Zwangsarbeit, von der Arbeit in Rüstungsfab­ riken, von Spätheimkehrern, die nach den Grauen an der Front und in der Gefangenschaft nur noch ein Schatten ihrer selbst waren, erschöpft, abgezehrt, von Kindern, die ihre kriegsversehrten Väter „als fremde, seltsame Männer“ emp­

Hella Lopez-Eberhard leitet den Literaturtreff.

fanden. Bei der Lesung bekamen die Zu­ hörerinnen Einblicke in diese zerrütteten Leben, in die Probleme der Familien in der frühen Nachkriegszeit, über denen dunkle Schleier von Traurigkeit liegen.

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ber diese aufwühlenden Nachkriegs­ geschichten wurde im Literaturtreff intensiv gesprochen, da entwickelte sich ein reges Gespräch. Die Runde der an Li­ teratur interessierten Frauen fühlt sich im Café des Gambrinus sehr wohl und ist offen für weitere Lesebegeisterte, die ger­ ne zuhören. Hella Lopez-Eberhard ist von Jugend an eine Vielleserin und seit Jahren

»Wir fühlen uns im Café des Gambrinus sehr wohl und freuen uns über weitere Lesebegeisterte.« als Märchenerzählerin und Autorin aktiv. So hat sie im Literaturtreff schon Märchen frei erzählt und aus eigenen Geschichten gelesen.

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ür die Adventszeit überlegt sich der Literaturtreff etwas Besonderes und jahreszeitlich Passendes mit speziellen Winter- und Weihnachtsgeschichten. So werden beim Treffen im Dezember ver­ schiedene winterliche Geschichten vor­ getragen. Roswitha Frey

LITERATURTREFF

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LESESTOFF für jeden Geschmack

vom KRIMI bis zum KOCHBUCH

Die Buchhandlung Merkel in Rheinfelden feiert ihr 40-jähriges Bestehen. Antonia und Patricia Merkel bringen viele neue Ideen ein.

Die Buchhändlerinnen Antonia (links) und Patricia Merkel legen großen Wert auf persönlichen Kontakt zu den Kunden und geben auch gerne Buchtipps.

ücher, Bücher, Bücher, wohin man schaut. Regale, Ständer und Tische voller Belletris­ tik, Romane, Krimis, Fachlektüre, Kinder- und Jugendliteratur, Reiseführer und, und, und. In der Buch­ handlung Merkel findet sich Lesestoff für jeden Geschmack. Das Geschäft feiert in diesem Jahr ein doppeltes Jubiläum: Vor 40 Jahren hat Wilfried Merkel die Buch­ handlung gegründet und vor zehn Jahren haben seine Töchter, die ausgebildeten Buchhändlerinnen Antonia und Patricia Merkel, die Leitung der beiden Geschäfte

Nach wie vor führen Antonia und Patri­ cia Merkel ein allgemeines Sortiment, das „ein paar Tausend“ Medien umfasst und alle Themen bedient. Ein Schwerpunkt

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BUCHHANDLUNG

in Rheinfelden und Grenzach-Wyhlen übernommen. Schon von Berufs wegen sind die Schwestern passionierte Vielle­ serinnen: „Es ist großartig, dass uns der Lesestoff nie ausgeht.“ Begonnen hat es 1978, als Wilfried Merkel in der Karl-Fürstenberg-Straße einen Dritte-Welt-Laden eröffnete und dort auch Bücher anbot. Als es in den 80er Jahren in der Rathauspassage Räume zu mieten gab, zog der Bücherladen dorthin um. Zeit­ weise hatte Merkel im Erdgeschoss zwei Räume, einen speziell für Kinder- und Rei­ seliteratur. 2007 wechselte die Buchhand­ lung in die Karlstraße, wo sie bis heute ihr Domizil hat.

»Es ist großartig, dass uns der Lesestoff nie ausgeht.« liegt auf der Belletristik, auch Sachbücher, Reiseführer und Kinder- und Jugendbü­ cher sind stark vertreten. Neben diesen Hauptgruppen steht ein breites Spekt­ rum von Lernhilfen über Kochbücher bis zu Ratgebern zur Verfügung. Die engagierten Buchhändlerinnen reagie­ ren auf aktuelle Trends, verschicken News­ letter an ihre Kunden und haben schon vor


Jahren einen Online-Shop eingerichtet und den Bereich der E-Books, der elektronischen Bücher, ausgebaut. „Es gibt viele Leute, die im Urlaub kein schweres Buch mitschlep­ pen wollen, sondern den E-Book-Reader be­ spielen“, so ihre Erfahrung. „Bei uns kann man über alle Kanäle Bücher bestellen: per Telefon, per Fax, per Mail, im Online-Shop, über Whats-App und natürlich persönlich

»Bei uns kann man über alle Kanäle Bücher bestellen: per Telefon, per Fax, per Mail, im Online-Shop, über Whats-App und natürlich persönlich im Laden.« im Laden.“ Der direkte Kontakt ist Antonia und Patricia Merkel wichtig, zumal sie vie­ le Stammkunden haben, die der Buchhand­ lung seit Jahrzehnten die Treue halten: „Wir sind ein Familienbetrieb und haben viele Familien als Kunden, die oft über Ge­ nerationen zu uns kommen.“ Bei der Auswahl spielen verschiedene Kri­ terien eine Rolle: Bestsellerlisten, neueste Trends, Vorschläge seitens der Verlage, Leserwünsche und der individuelle Ge­ schmack der Buchhändlerinnen, die auf­ grund ihrer Erfahrung ein „Händchen“ dafür haben, was den Kunden gefällt. Aus Informationen und Vorschauen der Verla­ ge und dem Börsenblatt für den deutschen Buchhandel werden die Titel ausgesucht, damit man alle Neuerscheinungen parat hat. Der Frühlingseinkauf wird jeweils vor der Leipziger Buchmesse, der Herbstein­ kauf vor der Frankfurter Buchmesse getä­ tigt. Auch die Gastländer der Messe wer­ den berücksichtigt, in diesem Jahr Autoren aus Georgien. Das Leseverhalten hat sich mit der Zeit verändert. Zunehmend gefragt sind Ratge­ ber über Gesundheit und Ernährung oder Nachhaltigkeitsthemen wie Müllvermei­ dung. In der Rubrik Belletristik gehen Kri­ mis gut. Auch Regiokrimis finden immer mehr Anhänger. „Ich habe das Gefühl, dass mehr Krimis gelesen werden als Klassiker, das war früher anders“, so Patricia Merkel. Im Bereich Kinderbuch stehen Klassiker von Astrid Lindgren hoch im Kurs, erzählt Antonia Merkel: „Die Kinder lieben Span­ nung und Abenteuer.“ Auch der Harry Pot­ ter-Hype ist noch nicht abgeflaut. Als der

letzte Band herauskam, wurde bei Merkel eine Mitternachts-Party veranstaltet, „da war es richtig voll.“ Ähnlich rekordverdäch­ tig wie die Megaseller um den Zauberschü­ ler lief „Ich bin dann mal weg“ von Hape Kerkeling über seine Pilgerwanderung auf dem Jakobsweg. Erfahrungsgemäß ist die Herbst-Winter-Saison die stärkste in der Buchbranche, denn Bücher sind beliebte Weihnachtsgeschenke. Schon Wilfried Merkel hatte Autoren­ lesungen veranstaltet und diese Tradition setzen die Töchter gerne fort. So haben Au­ toren wie der Schweizer Buchpreisträger Rolf Lappert, Thomas Blubacher, Pascale Hugues und Ingeborg Gleichauf ihre ak­ tuellen Bücher hier vorgestellt, auch Ralf H. Dorweiler war mit seinen Regiokrimis und historischen Roman zu Gast, ebenso der Märchenerzähler Gidon Horowitz und Bestsellerautor Prinz Asfa-Wossen Asserate. Im November gestalten die Erzählerin Claudia Adrario und Lukas Jösel an afri­ kanischer Perkussion die musikalische Lesung „Karibu Karoto“. Um eine Orientie­ rung zu bieten, stellen Patricia Merkel und zwei Mitarbeiterinnen Neuerscheinun­

»Wichtig ist uns die Leseförderung für Kinder und Jugendliche.« gen des Herbsts bei einem „Literarischen Vesper“ vor, verbunden mit regionalen Produkten aus dem Naturkostladen Korn­ blume. Neben Lesungen werden spezielle Themen­ abende veranstaltet, zum Beispiel über Wein. Genussvoll geht es am „Kulinari­ schen Samstag“ zu, bei dem jahreszeitlich passende Lektüre und Leckereien offeriert werden: zuletzt Herbstliches mit Kürbis. Zur Adventszeit am 1. Dezember werden Plätzchen serviert, selbstgebacken vom Team. Die Buchhändlerinnen und ihre sieben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter lassen sich einiges einfallen. So können Frauen bei einer „Ladies Night“ nach La­ denschluss gemütlich schmökern, stöbern, sich austauschen: ein Wohlfühlabend un­ ter dem Motto „Lesen ist ladylike“. An ei­ nem Samstag im November ist die Buch­ handlung für einmal in „Männerhand“,

wenn sich fünf Herren um den Laden und die Lesehungrigen kümmern. Groß geschrieben wird bei Merkel die Lese­ förderung für Kinder und Jugendliche. Ent­ sprechend stolz sind die Chefinnen, dass ihre Buchhandlung das vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur verliehene Gütesiegel „Ausgezeichneter Lesepartner für Kinder- und Jugendlitera­ tur in Baden-Württemberg“ erhalten hat. Seit vielen Jahren engagieren sie sich in diesem Bereich, machen Kinderbuchlesun­ gen, Bilderbuchkino, bringen Lesekoffer in Kindergärten, packen Bücherkisten und Le­ setüten für Grundschulen, gehen mit Au­ toren in die Schule, um beim Nachwuchs das Interesse an Büchern zu wecken – mit großem Erfolg. Große Resonanz hatte auch eine Testleser-Aktion im Sommer mit 30 Jugendlichen. Und was empfehlen die Buchhändlerinnen als Lesestoff für die dunkle Jahreszeit? An­ tonia Merkel empfiehlt den neuen Roman „Mittagsstunde“ von Dörte Hansen, ihre Schwester das „Little Library Cookbook“ von Kate Young, in dem Literatur und Ko­ chen genüsslich verquickt werden. Roswitha Frey VERANSTALTUNGEN IN DER BUCHHANDLUNG MERKEL 9. November, 18.30 Uhr „Literarisches Vesper“ mit Vorstellung der aktuellen Herbst-Neuerscheinungen und regionalen Produkten aus dem Naturkostladen „Kornblume“ 10. November, 9.30 – 13 Uhr Buchhandlung in Männerhand mit Speckgugelhupf, Kaiserstühler Wein und Expertentipps über Bonsai 15. November, 19 Uhr musikalische Lesung „Karibu Karoto“ mit Claudia Adrario (Erzählung) und Lukas Jösel (Perkussion) 1. Dezember, 8.30 – 16 Uhr Kulinarischer Samstag mit Plätzchen

BUCHHANDLUNG

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Lichtblick-Freiwillige Ruth Keller (links) und Kundin Sonia Ferra schätzen die persönliche Note im «Lichtblick».

DIE BUCHHANDLUNG

2017 waren es 4000 Franken, die haupt­ sächlich nach Manila auf den Philippinen gingen, um dort Strassenkindern zu helfen.

mit der sozialen Seite L

Lesen und dabei Gutes tun – das ist bei «Lichtblick» in der Bahnhofstrasse 9 Programm. Weil die Beschäftigten dort ehrenamtlich arbeiten, kann der gesamte Gewinn in Hilfsprojekte fliessen.

D

as hätte sich Sonia Ferra wirklich nicht träumen las­ sen, bei ihrem ersten Besuch im «Lichtblick» so zuvor­ kommend und freundlich empfangen zu werden, Beratung und ein Gratis-Getränk inklusive. «Das wird ja im­ mer besser», freut sich die Rheinfelderin, die von der Existenz der Buchhandlung erst durch eine Freundin erfuhr. Erfreulich findet die Seconda, dass «Lichtblick» auch Bibeln in italienischer Sprache führt.

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inter der Buchhandlung steckt eine schon 25-jährige Geschichte. 1993 durch Rita Vökt, einer Pionierin der Schwei­ zer Behinderten-Selbsthilfe, unter dem Na­ men «Leuchtturm» gegründet, war sie vom Wunsch beseelt, den Vertrieb von Literatur mit dem Kampf gegen Ungerechtigkeit zu verbinden. 2006 übersiedelte das Geschäft

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BUCHHANDLUNG

unter neuer Leitung von Kathrin Graf von der Geissgasse in die Bahnhofstrasse und änderte den Namen in «Lichtblick». Seit 2015 ist Ruth Keller Präsidentin des Träger­ vereins und arbeitet zusammen mit rund einem Dutzend Frauen ehrenamtlich, für Gotteslohn also. Rita Vökt hat das christli­ che Fundament der Buchhandlung gelegt und dabei ist es bis heute geblieben: Roma­ ne von Lynn Austin, Andachtsbücher und Lebenshilfe-Literatur, die von Menschen handelt, die schwere persönliche Schick­ sale wie Behinderungen meistern, wie beispielsweise der gebürtige Australier Nick Vujicic, werden gern gekauft. Kerzen, Deko-Artikel und Kinderbücher mit und ohne Bezug zur Bibel runden das Angebot ab. Bestellt werden kann aber alles, auch «weltliche» Bücher.

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er dort kauft, weiss, dass das, was nach Abzug von Miete und sons­ tiger Kosten übrigbleibt, gespendet wird:

ange Gespräche mit den Kunden, per­ sönliche und individuelle Beratung, das ist die Buchhandlung Lichtblick. Das mutet anachronistisch an, aus der Zeit gefallen, aber im positiven Sinne, Entschleunigung in einer immer rastloseren Zeit. So sehen es Ruth Keller und ihre Mitstreiterinnen. So sehen es auch Sonia Ferra und Freundin Dina Vona, die, wie sie sagen, «sicher nicht zum letzten Mal» dort waren. Hans Christof Wagner

Bücher mit Bezug zum christlichen Glauben machen den Schwerpunkt in der Buchhandlung Lichtblick in Rheinfelden aus.


Alles andere als

EINE MÄRCHENTANTE Katja Preuss ist ausgebildete Geschichtenerzählerin – Viel Lesen ist geradezu Pflicht „Was wirklich Bestand hat im Leben sind die Spuren, die du in den Herzen der Men­ schen hinterlässt.“ Genau diese afrikani­ sche Weisheit hat sich Katja Preuss zu eigen gemacht. Weisheiten, Legenden, Sagen und Märchen sowie die darin verpackten und versteckten Botschaften und Weisheiten sind es, die sie schon immer fasziniert ha­ ben – und die sie gerne weitergeben möch­ te. Die gelernte Goldschmiedin, die das Geschäft „Der Pfau“ in Grenzach-Wyhlen betreibt, nachdem sie zuvor viele Jahre mit dem Laden in Rheinfelden beheimatet war, ist nämlich leidenschaftliche Geschichten­ erzählerin. Vor dem Geschichten erzählen kommt allerdings das Lesen. „Bevor ich etwas er­ zählen kann, muss ich es ja gelesen haben“, sagt die 54-jährige aus Degerfelden, die in­ zwischen aber nach Herten umgezogen ist. Und das bedeutet für sie, dass sie die jewei­ lige Geschichte nicht nur mehrmals liest, sondern sie regelrecht bearbeitet. Auswen­ dig lernen, das kommt für sie nur im abso­ luten Ausnahmefall in Frage. Lebendig und mit Emotionen zu erzählen, das sei wichtig, um die Spannung während der Erzählstun­ de aufrecht zu erhalten. „Ich bin dann wie eine Art Schauspieler, meine Hände sind frei, mit denen ich ges­ tikulieren kann“, sieht sie den Vorteil des Erzählens gegenüber dem bloßen Vorlesen. Und Erzählen, das tut sie in aller Regel nur für Erwachsene, in seltenen Fällen gibt es auch mal Märchen für Kinder. „Meine Ge­ schichten erfordern schon einen gewissen Bewusstseinsgrad“, macht sie deutlich. Denn, wie gesagt, ihr geht es zu allererst um die der Geschichte immanente Weisheit. Dass ihr mal der Stoff für ihre Erzählun­ gen ausgehen könnte? Mitnichten: „Ich hab’ zu Hause ein großes Regal, voll mit Büchern, also mindestens 200 an der Zahl“, sagt Katja Preuss. Meist hat sie die Werke auf

Infos gibt es via e-mail: derpfaupreuss@yahoo.de

Flohmärkten erstanden, manche stammen auch vom Büchertausch Nollingen, wieder andere hat sie geschenkt bekommen und in zahlreichen Fällen auch gekauft. Natürlich sind auch Märchenbücher darunter, nicht zuletzt auch die der Gebrüder Grimm. Doch eigentlich erzählt sie mit Vorliebe aus Weis­ heitsbüchern aus aller Herren Länder und verschiedenen Kontinenten. Eine Begebenheit bei einem kulturellen Abend in Basel im Rahmen des StimmenFestivals hat sie auf die Spur des Geschich­ tenerzählens gebracht. Das war Anfang der 2000er Jahre. Damals erzählte eine farbige US-Amerikanerin auf der Bühne Geschich­ ten. Sie übersetzte es ihren damals noch kleineren Kindern simultan vom Engli­ schen ins Deutsche und war von dem Ge­ schehen hellauf begeistert. Ja mehr noch: „Diese Frau hat mich voll ins Herz getrof­ fen“, erinnert sich die 54-Jährige. Das wollte sie künftig auch machen. Sie machte sich sodann schlau, wo man so etwas lernen kann, wollte nichts dem Zufall überlassen. Fündig wurde sie im schweizeri­ schen Emmental. Dort absolvierte sie einen über einen Zeitraum von rund einem Jahr dauernden Kurs am Märchen­institut Mu­

tabor – und wurde nach be­ standener Prüfung schließ­ lich Geschichtenerzählerin. Aber ganz wichtig: Keines­ falls sieht sie sich seitdem als Märchentante. „Ich bin Geschichtenerzählerin“, sagt sie bestimmt und vol­ ler Stolz. Im hiesigen Raum ist Katja Preuss des Öfteren in einer Salzgrotte in Laufenburg aufgetreten, dann auch mal im Colombi in Freiburg, an einem Altennachmittag in Degerfelden sowie auch bei den Rheinerlebnistagen in Rheinfelden/Schweiz. Ob Hochzeiten, Taufen und Jubiläen oder ob Geburtstage und Firmenfeiern: „Ich lege über ihre Feier die Magie des Außergewöhnlichen“, ver­ spricht sie. Und weiterhin: „Das Märchen und die Geschichte bleiben mir, die Weis­ heit darin darf sich ein jeder mit nach Hau­ se nehmen.“ Gerne würde sie ihren schönen Nebenjob noch öfter ausführen, so wie es Geschäft und Familie zeitlich zuließen. „Es wäre schön, wenn ich die Sache intensivieren könnte“, lacht Katja Preuss. In Vorberei­ tung ist schon mal ein kleiner Event im „Stadtgärtle“ beim Urban Gardening. Eine ihrer besten Freundinnen, Brigitta Pasch, plant ein Projekt namens „Hildegarten“, angelehnt an Hildegard von Bingen, die soviel über Kräuter und die um sie ranken­ den Geschichten wusste. Und dann wird es eine Kräuter-Erzählstunde mit Katja Preuss geben. Gerd Lustig

VIELLESERIN

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Kunst lokal rheinfelden 2018 –

Let’s TALK about Art sprechen, es kann ja gerade das Medium auch die Botschaft eines Werkes sein. Es wird also interessant sein zu erfahren, wa­ rum gewisse Arbeiten digital entstanden sind, andere von Hand geformt wurden oder wie ein Musikstück komponiert und was die gegenständliche Malerei der Be­ trachterin, dem Betrachter mitgeben will.

Esther Dietwiler, Weisses Gold, 2018

Das kunst lokal rheinfelden, dem regionalen, professionellen Kunstschaffen verpflichtet, findet 2018 bereits zum vierten Mal statt. Die Ausstellung wird viel zu reden geben, deshalb steht sie in diesem Jahr unter dem Motto: „Let’s TALK about Art – Sprechen wir über Kunst“

Auch dieses Jahr werden Werke gezeigt, die sich mit dem Ausstellungsort ausein­ andersetzen, mit Rheinfelden, dem Kur­ brunnen, seiner Geschichte und seiner Nähe zum Wasser. So zum Beispiel die Rauminstallation in der Trinkhalle, welche die Trinkkur mit ihren Trinkbrunnen wie­ der auferstehen lässt, dies aber gleichzeitig mit einer spannenden Expedition an den Nullpunkt unseres Koordinatensystems kombiniert. Diese Expedition des Künstler­ kollektivs FallerMiethStüssiWeck, lässt sich an einem spannenden Vortrag am Sams­ tag, 10. November um 16 Uhr als Zuschauer nochmals miterleben. Und für einmal wird der Nullpunkt der Erde mitsamt seines Pa­ noramas und seines Meerwassers für die

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enn die diesjährige Ausgabe des kunst lokal Rheinfelden wirft Fra­ gen auf, findet Antworten auf ganz andere und gibt den Besucherinnen und Besuchern viel zu besprechen. Themen gibt es genügend, und spannend sind sie alle. Darum sind dieses Mal die TALKs, die Künstlergespräche, ein noch zentralerer Bestandteil der Ausstellung. Erstmals sind sie thematisch und beschäftigen sich vor­ dergründig mit dem Entstehungsprozess der Arbeiten in der Ausstellung. Hinter­ gründig sagen diese Techniken jedoch noch so viel mehr über die Kunstwerke aus. Denn, um mit Marshall McLuhan zu

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KUNST LOKAL RHEINFELDEN 2018

Informationen zur Ausstellung 9.11.–25.11.2018 Kurbrunnenanlage Habich Dietschy-Strasse 14 4310 Rheinfelden • Öffnungszeiten Do/Fr: 16 – 20 Uhr, Sa/So: 11 – 17 Uhr • Vernissage Fr, 9. November um 18 Uhr • Künstlergespräche jeweils Do/Fr um 19 Uhr 15./16.11. und 22./23.11. • Öffentliche Führung Sa, 10. November, 15 Uhr • Vortrag zur Rauminstallation in der Trinkhalle: „Gegen Null – Expedition zum Nullpunkt der Erde“ Sa, 10. November 16 Uhr • Finissage So, 25. November, 16 Uhr

Bettina Costa, Rheinfelden surreal, 2018

Dauer der Ausstellung in die Rheinfelder Trinkhalle verlegt und in die Rheinfelder Trinkkur integriert. Neben dem Ort wird der technische Fort­ schritt thematisiert und es finden wichtige gesellschaftliche und politische Themen Eingang. Fragen zu Identität und Veror­ tung, zur Gesellschaft und ihrer Verant­ wortung, zum Menschen im Angesicht der modernen Technik stehen also im Raum und laden zu angeregten Diskussionen ein. 17 Künstler aus der Schweiz und Deutsch­ land, aus Rheinfelden selber und der nä­ heren Umgebung zeigen Werke aus den verschiedensten Gattungen der Bildenden Kunst. Unter dem Aspekt „Geformt“ ist Es­ ther Dietwiler mit Keramikarbeiten vertre­ ten, Beat Mazzotti mit der Steinbildhaue­ rei, Doris Becker bringt Skulpturen und Dora Freiermuth riesige, aus Klebeband geformte, Schwämme in den Kurbrunnen. Die verschiedenen Facetten der gegen­ ständlichen Malerei zeigen Renate Brut­ schin, Beate Fahrnländer, Doris Horvath und Tyrone Richards. Und neben Dieter Korbs (Rakeltechnik), Gerit Koglins (Instal­ lation), Michael Thümmrichs (Malerei) und Ulrich Wössners (Objekte) Kompositionen halten erstmals auch digitale Kunsttechni­ ken Einzug mit Lisa Grebers multimedialer Installation, Edi Strubs digitaler Fotografie, Bettina Costas digitalen Collagen und ma­ Tabus digital bearbeiteten Video-Stills. Kommen Sie vorbei, reden Sie mit und seien Sie Teil des diesjährigen kunst lokal Rheinfelden!


Weihnachtsgeschenk gesucht? Schenken Sie Ihren Liebsten ein Stück Rheinfelden

Jedes Jahr dieselbe Frage: Was soll man nur dem Partner, den Geschwistern, den Kindern oder Eltern schenken? Die Antwort liegt oftmals gar nicht so fern. Denn Rheinfelden bietet eine so vielfältige Palette an Erlebnissen, dass nur die Qual der Wahl bleibt. Für Wasserratten Der Wickelfisch ist des Rheinschwimmers liebstes Accessoir. Der unverzichtbare Schwimmsack hält das kühle Nass von den Wertsachen fern & kann auch zum SUP oder als Tasche für den Badi-Tag verwendet werden. So ist die Vorfreude auf den nächsten Sommer noch grösser.

Für Wasserscheue Dunkle Wolken und kalte Luft – das sieht nach Regen aus! Für alle, die nicht nass werden wollen, ist der praktische Rheinfelder Schirm das ideale Geschenk. Ein bunter Begleiter, der die Rheinfelder Skyline zeigt und einen garantiert nicht im Regen stehen lässt.

Für Geschichtsinteressierte In der Altstadt von Rheinfelden gibt es einiges zu entdecken: Die farbenfrohen Häuser, zahlreiche Symbole und Flaggen, die Marktgasse mit dem schmucken Rathaus – doch was steckt hinter den Fassaden? Mit einem Gutschein für eine Stadtführung erfahren Ihre Liebsten, welche Geschichten sich dahinter verbergen.

Für Wellness-Fans Die Solebäder kennen Sie & Ihre Liebsten bereits? Wie wäre es mit einer Salz-Box der Schweizer Salinen! Mit einem Douchgel & verschiedenen Speisesalzen in einer schönen Aluminiumbox, welche die Geschichte des Salzes zeigt. So verwandelt sich das Zuhause in einen Wellness- & Gourmet-Tempel.

Für backende Bierliebhaber Ein kleines Mitbringsel für die backende Oma und den bierliebenden Opa? Das Bierbrot-Set erfreut beide gleichermassen. Mit einer Backmischung & einem Feldschlösschen Bügel Bier lässt sich in Kürze ein schmackhaftes und knuspriges Brot zaubern.

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Tourismus Rheinfelden, Marktgasse 16, 4310 Rheinfelden – +41 (0)61 835 52 00 – tourismus-rheinfelden.ch

TOURISMUS

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VERANSTALTUNGEN Programm | November/Dezember 2018 Rheinfelden/CH Rheinfelden (Baden)

Mit Bach auf Weltreise

Sa, 24. November, 20 Uhr Kapuzinerkirche (Kapuzinergasse 16) Eintritt frei, Kollekte.

Anita Gwerder am Violoncello und Elisabeth Schreyer-Puls am Klavier spielen Werke von Nadia Boulanger, Roland Leistner-Mayer, Zoltán Kodály und Sergei Rachmaninow Vier besondere Meisterwerke, die trotz ihrer aussergewöhnlichen Schönheit selten zu hören sind. Mit Musik aus Frankreich, Deutschland, Ungarn und Russland führt das Programm einmal quer durch Europa. Damit präsentiert das hervorragend aufeinander eingespielte Duo vier ganz unterschiedliche Klangsprachen. Die Kammermusikformation in duo animando zeichnet sich seit 2009 mit wohldurchdachten Konzeptprogrammen aus, in deren Werke die beiden Künstlerinnen auf sympathische Weise kurz einführen. So gelingt es ihnen stets, ihrem Publikum den Zugang zur Musik zu vermitteln, auch zur Moderne mit ihren ungewohnten Klangwelten. Rezensenten sprechen ihnen die Verbindung von technischer Souveränität mit äusserster Empfindsamkeit und Gestaltungs­kraft zu. Ihre Interpretationen wirken stets lebendig und frisch, wie aus dem Augenblick heraus gestaltet.

Urban Frey spielt mit seinem Trio Bach und Volksmusik aus aller Welt. Eine Kombination, die die Musik des Giganten zugänglicher macht. Der Panflötenspieler Urban Frey ist ein grosser Fan der Musik von Johann Sebastian Bach. Zusammen mit der Geigerin Tabea Frei und dem Akkordeonisten Paolo D’Angelo kombiniert er nun Bach mit Volksmusik. Im Zentrum des Programms „mittendrin Bach rundherum“ steht Bachs bekanntes Doppelkonzert in d-Moll für Geige und Oboe. Dessen drei Sätze erklingen im Wechsel mit Volksmusik aus allen Himmelsrichtungen. Eine kleine musikalische Weltreise. www.urbanfrey.ch

KONZERT IV DER BLÜTHNER-REIHE

BAROCKMUSIK IM SCHLOSS BEUGGEN

in duo animando – Seltene Schönheiten aus Meisterhand So, 4. November, 17 Uhr; Dietschy-Saal, Haus Salmegg 15 4, Vorverkauf: 13 4, ermäßigt: 7 4

Ewald Gutenkunst – Klavierkonzert

Schlosskonzerte Beuggen

Das 9. Klavierkonzert ist das letzte und bedeutendste der Salzburger Klavierkonzerte Mozarts. Die Komposition entstand 1777 für die Klaviervirtuosin Louise Victoire Noverre verh. Jenamy „Jeunhomme“. «Der Klang des Blüthner-Flügels in Momentaufnahmen – wie Schlaglichter in einem kubistischem Portrait fraktaler Haikus». Die Komposition des Rheinfelder Pianisten und Komponisten Ewald Gutenkonst will versuchen in circa einhundert kurzen Portraits den Klang des Flügels in vielen Schattierungen und Färbungen schlaglichtartig zu beleuchten.

Andres Gabetta, Violine, Stéphane Réty, Flöte, Sergei Tscherepanov, Cembalo und Denis Severin, Violoncello speilen Werke von Johann Sebastian Bach, Georg Philipp Telemann und anderen Meister des Barock.

So, 18. November, 17 Uhr; Christuskirche 22/10 4 im Vorverkauf bei Opik Eisenmann, Kapuzinerstraße 7, Tel. 07623 1823 30/12 4 an der Abendkasse

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KLASSIK

So, 25. November, 17 Uhr im Rittersaal Schloss Beuggen Eintritt frei, Kollekte

Konzertreihe Junge Klassik 4. November, 17 Uhr Julia Pleninger (Klavier), Natalia Dauer (Cello) 23. Dezember, 17 Uhr, Weihnachtskonzert Aloisia Dauer (Violine ), Natalia Dauer (Cello)


Männerchor Rheinfelden

«Singen – Klingen»

So, 25. November, 18 Uhr Bahnhofsaal, CH-4310 Rheinfelden Erwachsene CHF 20 Jugendliche 12 – 17 Jahren CHF 15 Kinder gratis Vorverkauf ab 5. November Städtli Kiosk, Marktgasse 8 Tageskasse ab 16 Uhr, Türöffnung 17.30 Uhr Gemeinsames Jahreskonzert des Männerchors Rheinfelden und des Orchestervereins Rheinfelden. Mit Werken von Giuseppe Verdi, Carl Orff, Pietro Mascagni, Jacques Offenbach, Franz Lehar, Frederick Loewe, Leonard Bernstein und Franz Liszt. Geniessen Sie ab 16.30 bis zur Türöffnung einen erfrischenden Apéro im Foyer!

Isaac Makhdoomi

Nuria Rial

Barockensemble Piccante Sa, 8. Dezember, 18 Uhr, Musiksaal Kurbrunnenanlage

Klassiksterne Rheinfelden Konzert 1: «Weihnachtszauber» Do, 20. Dezember, 20 Uhr, Bahnhofsaal

Abendkasse: 17.15 Uhr Vorverkauf: info@isaacmakhdoomi.ch

Kammerorchester Basel, Rheinhold Friedrich, Trompete, Nuria Rial, Sopran

Das neu gegründete Ensemble Piccante lädt auf eine musikalische Reise ins Zeitalter des Barocks ein. Gespielt wird virtuose Barockmusik von Vivaldi, Sammartini, Telemann und Graun für Solo-Blockflöte, Streicher und Cembalo. Geleitet wird das Barockensemble vom Rheinfelder Blockflötisten Isaac Makhdoomi, der mit seinen musikalischen Mitstreitern fulminant virtuose Musik zum Besten geben wird. Alle Musiker sind hoch spezialisiert auf Alte Musik und spielen auf Instrumenten nach historischen Vorbildern.

Das Kammerorchester Basel läutet gemeinsam mit dem Trompeter Reinhold Friedrich und der Sopranistin Nuria Rial die neue Klassik Sterne Rheinfelden-Saison ein. Im ersten Konzertteil werden die Sinfonia aus dem Eingangschor der Kantate BWV 149/1 «Bringet dem Herrn Ehre seines Namens» und die Kantate BWV 51 «Jauchzet Gott» von Bach, sowie Torellis Trompetenkonzert in D-Dur und Telemanns Arie «Erscheine bald du Irrstern» (TWV 21:9) erklingen. Mit dem Concerto grosso op. 6, Nr. 8 «Fatto per la notte di natale» von Corelli, zwei katalanischen Weihnachtsliedern und Händels «Let the bright Seraphim» wird das Konzertpublikum dann im zweiten Teil vollends auf Weihnachten eingestimmt. www.klassiksterne-rheinfelden.com

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Das Opernereignis in Rheinfelden! Kiss me, Carmen von Georges Bizet

Opernwerkstatt am Rhein 13 Sänger*innen, 7 Musiker

Samstag, 26. Januar 2019, Bürgersaal Jetzt Karten n e besorg

Veranstalter: Kulturamt Rheinfelden (Baden)

KLASSIK

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Kammerorchester Musica Antiqua Basel

KAMMERORCHESTER MUSICA ANTIQUA BASEL

Festliches Weihnachtskonzert

Capricornus Consort Basel

Quintetto Inflagranti

Eichsler Silvesterkonzert

Solist: Stefan Horvath - Violine Dirigent: Fridolin Uhlenhut

mit Capricornus-Consort Basel Mo, 31. Dezember, 16 Uhr St. Gallus Kirche Eichsel 14 4, Vorverkauf: 11 4, ermäßigt: 9 4 Vorverkauf: Gasthof Maien Eichsel, Tourist-Info, www.rheinfelden.reservix.de

Die Musica Antiqua Basel ist ein in der Größe variierendes Ensemble von der kleinen Kammermusikbesetzung bis zum Kammerorchester. Die Gründung erfolgte im Jahre 1969 durch Fridolin Uhlenhut, der noch heute sowohl vom Dirigentenpult als auch vom Cellopult aus das Orchester leitet. Seit nun acht Jahren ist das Orchester in der Weihnachtszeit in Rheinfelden zu Gast. Solist ist Stefan Horvath, der in einer Musikerfamilie in Rumänien geboren wurde. Als Konzertmeister der Philarmonie der Nationen und zweiter Konzertmeister im Sinfonieorchester Basel (bis 2014) wurde er in der Region bekannt. Auf besonderen Wunsch aus dem Publikum kommt Vivaldis Vier Jahreszeiten wieder zur Aufführung.

Seit seiner Konstituierung in 2006 widmet sich das Capricornus Consort Basel vorrangig seltenen und solistisch zu besetzenden Werken des Barock und Hochbarock. Der Primgeiger, Gründer und künstlerische Leiter Peter Barczi schart dabei eine Gruppe von Musikerinnen und Musikern um sich. Ihren musikalischen Zusammenhalt finden die Mitglieder des Capricornus Consort Basel aber nicht zuletzt in der anhaltenden Übereinstimmung, was die Anforderungen an Interpreten im Umgang mit Alter Musik betrifft. Damit scheint der Weg zum wunder­barsten Zusammenklang in einem besonderen Maß über den verbundenen Ausdruckswillen eigenständiger Musi­kerPersönlichkeiten zu führen. Eine Veranstaltung des Kulturamts und des Freundeskreises Eichsler Silvester­ konzert.

Fr, 21. Dezember, 19 Uhr; Christuskirche Eintritt frei, Spenden erbeten

Termin ! vormerken

Junge Philharmoniker der Ukraine

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KLASSIK

Rheinfelder Silvesterkonzert

Irmtraut Tarr (Orgel) + Quintetto Inflagranti Mo, 31. Dezember, 17 Uhr, Kirche St. Josef 14 4, Vorverkauf: 11 4, ermäßigt: 9 4

Irmtraud Tarr

Irmtraud Tarr tritt in diesem Solo und zusammen mit dem Zürcher Quintetto Inflagranti auf, das natürlich selbst einen Teil des Programms bestreiten wird.

Mit zwei Trompeten, Horn, Posaune, Tuba und viel Leidenschaft für Musik: so präsentiert sich das Quintetto Inflagranti. Das musikalische Feu sacré erhielt das Ensemble 1993 während der gemeinsamen Studienzeit an der Musikhochschule Zürich. Heute blickt das Ensemble auf eine langjährige, erfolgreiche Tätigkeit zurück. Das Quintetto Inflagranti war zwei Mal Finalteilnehmer des Migros Kammermusikwettbewerbs.

JUNGE PHILHARMONIE DER UKRAINE

Großes Neujahrskonzert

Do, 3. Januar 2019, 20 Uhr; Bürgersaal Sitzplatzkategorie I: 28 4, ermäßigt: 25 4 Sitzplatzkategorie II: 25 4, ermäßigt: 22 4 Vorverkauf für nummerierte Plätze: Nur Tourist-Info und www.rheinfelden.reservix.de Musik um Johann Strauß unter der Leitung von Volodymyr Syvokhip. Solistin ist zum ersten Mal Luydmyla Ostash (Sopran). Nach der Tradition der Wiener Philharmoniker mit Walzern und Polkas der JohannStrauß-Dynastie unterhalten die Jungen Philharmonikern aus Lemberg den Bürgersaal. Dabei wird das Orchester auch mit einem neuen Programm aufwarten und Interpretationen aus der Klassik zum Besten geben.


Jazzclub Q4 im Schützen Kulturkeller

jeweils 20.15 Uhr Reservation: info@jazzclubq4.ch oder Hotel Schützen Tel. 061 836 25 25 www.jazzclubq4.ch Mo, 12. November,

Steve Wilson Quartet

Big Sound Orchetra

BSO featuring Bert Joris Sa, 3. November, 18 Uhr Pfarreizentrum St. Josef

Auf dem Programm der Konzerte stehen überwiegend Kompositionen und Arrangements von Bert Joris. Bert Joris (Komposition, Arrangement, Trompete, Flügelhorn)

Mo, 19. November,

Ron Carter Quartet CHF 60 / 10 (Stud.) Ron Carter bass, Rene Rosnes piano, Jimmy Green tenorsax, Payton Crossley drums Ron Carter, der kluge und sympathische Kontrabassist aus Ferndale, Michigan, gilt seit fast sieben Jahrzehnten als einer der wichtigsten, kreativsten und brillantesten Vertreter seines Fachs und als einer der meist aufgenommenen Bassisten der Jazzgeschichte. Carter freut sich darauf, ein weiteres seiner Lieblingsprojekte zu präsentieren: Das „Foursight“-Quartett.

© Jos L. Knaepen

Seit 1989 ist Bert Joris Trompetenlehrer an der Swiss Jazz School in Bern, wo er auch die Hochschul Big Band leitet. www.bertjoris.com

CHF 45 / 10 (Stud.) Uri Caine piano, Ugonna Okegwo bass, Ulyssess Owens Jr. drums WILSONIAN‘S GRAIN ist Steves dynamischstes und innovativstes Ensemble. Das Repertoire umfasst Wilsons Originale und Arrangements sowie Kompositionen der Band. Kurz, Steve hat eines der stärksten Quartette der Welt zusammengestellt. Was wir in Wilsonian‘s Grain haben, ist so etwas wie ein kraftvolles, kompaktes Vierergespann aus Top-Musikern. Wenn Sie einen wirklichen Eindruck davon bekommen wollen, was das Wort ‚Ensemble‘ bedeutet - und es tatsächlich in Aktion sehen wollen – dann sollten Sie dieses Viererspiel nicht verpassen.

Frank Vignola

Mo, 3. Dezember

Frank Vignola Quartet

Bert Joris

CHF 45 / 10 (Stud.) Frank Vignola guitar, John di Martino piano, Boris Kozlov bass, Vince Cherico drums Wir freuen uns, nach 6 Jahren den herausragenden Gitarristen Frank Vignola bei uns im Q4 zu haben. Seine atemberaubende Virtuosität hat ihn zum bevorzugten Gitarristen für viele der weltbesten Musiker gemacht.

Klingendes Adventsfenster – Lichtprojektionen und Chorgesang Nur am Do, 13. Dezember, ab 19 Uhr; Rotes Haus, Habich-Dietschy-Strasse 1 Es gibt Glühwein und Punsch.

KONZERTE

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Von der Vision zum Erfolg – 10 Jahre Einsatz in Ghana, Yayra Glover berichtet Sa, 3. November, 16 Uhr Hotel Schützen Jugendstilsaal Eintritt frei, Kollekte

LOTHAR REICHART

Südtirol – Liebeserklärung an eine Region

9. November – 15. Dezember; Vernissage: 8. November, 19 Uhr Schauraum des Kulturamts Lothar Reichart reist und wandert gerne. Eines seiner bevorzugten Ziele ist Südtirol. Besonders hat es ihm die Landschaft angetan, aber auch die architektonischen Kleinode der Region. Er zeigt Zeichnungen von Südtirol mit Schwerpunkt Neumarkt und Tramin. Die Zeichnungen fertigt er für sich selbst als Erinnerung an. Außerdem will er damit auf die Besonderheiten aufmerksam machen und andere für die Gegend begeistern. Neben malerischen Städtchen ist er fasziniert von Schlössern, romanische Kirchen und Kapellen, Fresken aber auch von der Schönheit der Natur. Zeitgleich zur Ausstellung gibt es ein Buch mit den Zeichnungen, Fotos und Erläuterungen. Veranstalter: Kulturamt, Kuratorin: Elisabeth Veith

PETRA BÖTTCHER, BRIGITTE LIEBEL, JUTTA ORTH

Camera Obscura

25. November – 6. Januar; Vernissage am 25. November, 11.15 Uhr Galerie im Haus Salmegg Drei Fotografinnen treffen aufeinander, die zwar alle mit einer Lochkamera arbeiten, jedoch mit völlig unterschiedlichen Themengebieten und Ausrichtungen fotografieren. Die drei Frauen beweisen, dass Lochkamerafotografie alles andere als verstaubt ist und inhaltlich sich stark weiterentwickelt hat. Petra Böttcher (Efringen-Kirchen) steht für die Inszenierung. Raum und Zeit werden durch ein Übereinander auf einem Film zusammengebracht. Ihre Fotos sind, anders als bei Lochkameras gemeinhin üblich, farbig. Bei Brigitte Liebel (Freiburg) steht das Zusammenspiel von Licht und Zeit im Vordergrund. Durch den Spielraum, den die Belichtungszeit bietet, wächst das Licht förmlich in das Bild hinein. Jutta Orth (Freiburg) verkörpert die Entdeckung. Sie betrachtet ganz Alltägliches durch die Kamera aus einem neuen Blickwinkel. Dabei gefällt ihr vor allem das Grafische der SchwarzWeiß-Fotografie und das Geheimnis, das durch einfallendes Licht entsteht. Logo Verein Haus Salmegg

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AUSSTELLUNGEN

Der Menschrechtler Yayra Glover, (Doppelbürger Ghana/Schweiz) folgte 2007 dem Ruf seiner Heimat, fest entschlossen ein nachhaltiges Projekt in seinem Land zu starten. Durch seine Arbeit im Amt für Migration kannte er die Problematik vieler Afrikaner. Sein Credo: Afrika braucht Chancen, nicht Almosen. Der Bio Kakao-Anbau ist eine solche Chance. Heute sind 5800 Bäuerinnen und Bauern ausgebildet und ihr Betrieb ist BIO-zertifiziert. Dadurch erhalten sie eine zusätzliche Prämie. Es wurden neue Stellen für junge, gut ausgebildete Leute geschaffen, die in der Ausbildung und im Management der Firma Yayra Glover Ltd. tätig sind. Gutes Ausbildungsmaterial wurde in Bildformat geschaffen, da viele der Beteiligten nicht lesen können. Über 1000t Kakao-Bohnen von bester Qualität werden lokal (ohne Kinderarbeit) oder in der Schweiz verarbeitet. www.yayraglover.ch

KLICK 15. MAI 2018

Fotografiere Deinen Alltag

9. November – 21. Dezember Vernissage: Montag, 12. November, 19 Uhr Rathausgalerie Am Dienstag, 15. Mai waren die Menschen in Rheinfelden aufgefordert ihren Alltag fotografisch festzuhalten. Rund 30 Personen und Gruppen aus Rheinfelden haben Fotos eingesandt, die Einblicke in die Arbeitswelt, Stadtgeschehen, Familie, Kindergarten, Ausbildung und Beruf geben. Nach Klick 2009 ist es die zweite Fotoaktion dieser Art in Rheinfelden. Kuratorin ist Petra Böttcher.


Kabarett im Bürgerssaal

20 4, Vorverkauf: 18 4, ermäßigt: 12 4 Vorverkauf: 1, 2, 3 + www.rheinfelden.reservix.de

Andrea Bongers – Bis in die Puppen

Do, 15. November, 20 Uhr Kind weg, Mann weg, Hund tot – und jetzt? Geht’s ab – Bis in die Puppen! Andrea Bongers ist die Powerfrau aus dem Hamsterrad. Die Kabarettistin, Sängerin und Puppenspielerin aus Hamburg bringt jede Menge Erfahrung mit und kippt sie auf die Bühne: als erste Frau, zweite Frau, als Mutter, Musikerin, als Pädagogin und Puppenspielerin (Sesamstraße). Anni B. singt und spielt – mit und ohne Puppen über Be- und Erziehung. Uns erwartet eine figurenstarke Show, prall gefüllt mit Musik, die berührt und mitreißt. Doch Vorsicht. Das ist nichts für Kinder! Regie: Patrizia Moresco

019 ttabo 2 ern. Kabare bo sich a t t e r Kaba f s neue Verkau a d t z 5,- ¢ t ber im Je m e v o Abo 10 s a Ab 15. N d t ste 018 ko (erm. 70/80 ¢) 2 . 2 1 . fo Bis 16 danach 120,- ¢ uristin üro, To b r e g r Bü .de lich im servix Erhält und re

Patricia Moresco – Schlimmer die Glocken nie klingen

Do, 13. Dezember 2018, 20 Uhr Ein hochprozentiger Weihnachtspunch, der einem die Schlittenfahrt, zwischen „last Christmas“ und „Highway to hell,“ aufs Lustigste versüßt. Humor ist wenn man trotzdem lacht und wer könnte Sie dabei besser unterstützen, als die gnadenlose Vollblutkomikerin Patrizia Moresco. Wer kennt sie nicht, die Dramen, die sich in diesen Tagen abspielen: Menschen die auf Weihnachtsmärkten ihre Würde verlieren, sexuell aufgeheizte Weihnachtsfeiern, Zwangsvöllerei, mit scheinbar nicht endenden Familienbesuchen, die Abmachung „Dieses Jahr schenken wir uns nur eine Kleinigkeit,“ die man sich besser notariell beglaubigen lässt, oder die große Angst, vor Karstadt als Weihnachtsmann zu enden. Wenn Ihnen Weihnachten so un.. äh heilig ist wie der Moresco, dann sind sie hier richtig!

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Silvester im Schiff Schwungvoll ins neue Jahr! Lassen Sie das Jahr bei einem Gala-Buffet und Tanz mit Live-Musik stilvoll ausklingen. Garantiert mit bestem Blick auf die Rheinbrücke und das grosse Feuerwerk! Gala-Buffet

CHF 135.–

(inkl. 1 Glas Crémant zum Apéro)

Montag, 31. Dezember 2018, Beginn 19 Uhr Hotel Schiff am Rhein*** Marktgasse 60, CH-4310 Rheinfelden Reservation: T +41 61 836 22 22 oder hotelschiff.ch

VERANSTALTUNGEN

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THEATERGRUPPE HALBER APFEL

Almanya, ich liebe dich

Sa, 17. November, 19.30 Uhr, Bürgersaal 13 4, Vorverkauf: 10 4 Familie Öztürk ist bereits bestens integriert. Vater Ali spricht schon so gut deutsch, dass er seinen treuherzigen Freund Sükrü ständig korrigieren kann und fast zwanghaft türkische Lieder ins Deutsche übersetzen muss. Auch Tochter Fatma ist schon ziemlich „eingedeutscht“. Sie will keine Kinder haben, sondern „Karriere“ machen. In ihrem Fall bedeutet dies, den Hauptschulabschluss nachholen, auf das Abendgymnasium gehen und studieren. Mutter Halime schließlich, eine selbstbewusste Dame mit Spitzenkopftuch, wünscht sich wie ihre deutschen Freudinnen einen romantischen Mann; kein „Brett“ wie Ali, der ihr noch nie eine Blume mitgebracht hat. Somit wird die Integration der Familie auch im zweiten Stück sowohl nachdenkenswert als auch humorvoll vermittelt. Veranstalter: Rhein Bildungs- und Kulturverein Rheinfelden; T: 07623/7968410; www.rbkv.de Sabrina Lössl

Bist du sicher, Martinus?

Tischreden der Katharina Luther Sa, 3. November, 18 Uhr, Bürgersaal So, 3. November, 18 Uhr, Bürgersaal 10 4, ermäßigt: 5 4 Nur Abendkasse und Reservierungen unter www.fugit.de

Theater Kuckucksheim – Momo nach Michael Ende Di, 18. Dezember, 20 Uhr, Bürgersaal 10 4, Vorverkauf: 8 4 Für Menschen jeden Alters ab 6 Jahren

Der alte Beppo und der fantasievolle Gigi sind arm, aber glücklich – besonders, wenn Momo bei ihnen ist, die ihre Zeit freigiebig verschenkt. Aber dann tauchen die Grauen Herren auf, die mit ihren leeren Versprechen allen die Zeit rauben. Das eben wird trist und Momo gerät ins Visier der Grauen. Dieses Abenteuer wäre für sie ohne Meister Hora und die Schildkröte Kassiopeia wohl kaum zu meistern … Ein modernes Märchen mit Figuren und Menschen gespielt vom bekannten Theater aus Erlangen. Über die Kostbarkeit gemeinsam erlebter Zeit. Spiel: Benjamin Seeberger, Stefan Kügel. Regie und Musik: Dietmar Staskowiak

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VERANSTALTUNGEN

Das Einfraustück „Bist du sicher, Martinus? – Tischreden der Katharina Luther, geborene von Bora“, basiert auf dem Buch von Christine Brückner: „Wenn du geredet hättest, Desdemona, Ungehaltene Reden ungehaltener Frauen“ (Hoffmann und Campe Verlag, 1983). Es offenbart die Innensicht einer Frau, die ihren Mann kritisch unterstützt und emanzipatorisch hätte sein können, wenn diese Reden gehalten worden wären… Die Schauspielerin Sabrina Lössl wird dies für sie nachholen und gemeinsam mit der Regisseurin Karin Maßen untersuchen, wie das Ungeschehene heute nachgetragen werden kann und welches Bild dies auf Martin Luther als Mann der Öffentlichkeit und des Privaten offenbart. Veranstalter: Kulturamt Rheinfelden.


© Ben Pakalski

Tickets an der Kinokassse sowie unter www.kino-rheinfelden.de Jeden dritten Dienstag des Monats.

Die göttliche Ordnung Di, 20. November, 20 Uhr

CH 2017, Drama/Komödie Nora ist eine junge Hausfrau und Mutter, die 1971 mit ihrem Mann und zwei Söhnen in einem beschaulichen Schweizer Dorf lebt. Hier ist wenig von den gesellschaftlichen Umwälzungen der 68er-Bewegung zu spüren. Der Dorfund Familienfrieden gerät jedoch gehö­ rig ins Wanken, als Nora beginnt, sich für das Frauenstimmrecht einzusetzen.

Zauberhafte Adventszeit

Lesestart

Ein Adventskalender mit vielen Geschichten und vielen Sprachen in der Stadtbibliothek Rheinfelden. Unsere Adventsgeschichten werden dieses Jahr von himmlischen Helfern erzählen, die dazu beitragen, dass den Menschen immer wieder solch eine besondere Freude geschenkt wird. Neben den Geschichten warten wieder Lieder, Gedichte, Backrezepte und kleine Weihnachtsbasteleien auf die jungen Zuhörer. Und vor allem gibt es wieder viele fremde Sprachen zu erleben. Jede Geschichte wird in zwei Sprachen vorgelesen, immer in Deutsch und in einer anderen Sprache. Im Anschluss an das Vorlesen wird an unserem großen Weihnachtstisch gemeinsam gebastelt.

Im Herbst lädt die Stadtbibliothek Rheinfelden Eltern und Kinder ein, die Lust am Lesen und den Spaß an Büchern zu entdecken. Sprache und Lesen öffnen Welten. Das frühe Kennenlernen von Büchern unterstützt Kinder beim Lernen und Orientieren. Lesen und kognitives Verständnis werden gefördert. In der Zeit von 10 – 13 Uhr können sich Eltern über den Lesestart informieren. Für die Kinder wird um 10:30 Uhr, 11.30 Uhr und 12:30 Uhr im Lesesaal ein Bilderbuchkino gezeigt. Ein großer Basteltisch wartet und die Kinder können sich bunt schminken zu lassen. Das Familienzentrum ist an diesem Vormittag ebenfalls mit dabei. Ergänzend zum Lesestart kann man sich auch über die Angebote des Familienzentrums informieren.

Vorgelesen wird von Dienstag bis Freitag am Nachmittag um 16:15 Uhr, und am Samstagvormittag um 11 Uhr. Dauer ca. 55 Minuten, der Eintritt ist frei. Kinder, die öfter dabei sind, können ihre Teilnahme auf einem Adventspass sammeln und sich auf eine Extra-Überraschung freuen. Die Stadtbibliothek Rheinfelden gestaltet den mehrsprachigen Adventskalender gemeinsam mit dem SAK - Quartier in diesem Jahr zum neunten Mal.

Sa, 17. November, 10 – 13 Uhr Lesesaal der Stadtbibliothek Für Kinder von 3 – 5 Jahren

© Ben Pakalski

1. – 20. Dezember Lese-Insel Stadtbibliothek Für Kinder von 5 – 8 Jahren.

Das schweigende Klassenzimmer Di, 18. Dezember, 20 Uhr

D 2017, Drama Nach tatsächlichen Ereignissen 1956: Bei einem Kinobesuch in West­ berlin sehen die Abiturienten Theo (Leonard Scheicher) und Kurt (Tom Gra­ menz) in der Wochenschau dramatische Bilder vom Aufstand der Ungarn in Bu­ dapest. Zurück in Stalinstadt, wo sich die Oberschüler mit ihren Mitschülern Lena (Anna Lena Klemke), Paul (Isaiah Michaelski) und Erik (Jonas Dassler) auf das Abitur vorbereiten, entsteht der Plan einer solidarischen Schweigemi­ nute für die Opfer des Aufstands gegen die russische Übermacht während des Unterrichts. Doch die Aktion zieht viel weitere Kreise als erwartet: Die Schüler geraten in die politischen Mühlen der noch jungen DDR. Ihr Rektor (Florian Lukas) versucht zwar, das Ganze als Jugendlaune abzutun, sieht sich aber bald unausweichlich mit den örtlichen Vertretern des Stasi-Apparates konfron­ tiert. (Quelle: Verleih)

KINO

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Herr Eichhorn und der erste Schnee

Mi, 7. November, 15 Uhr Kapuzinerkirche Rheinfelden Kartenreservierungen: schjkk@bluewin.ch Nicht einschlafen! Wach bleiben! Endlich einmal die erste Schneeflocke sehen. Herr Eichhorn setzt alles daran, sie dieses Jahr nicht zu verpassen. Schon schlafen die Tiere des Waldes. Aber Herr Eichhorns lautstarke Warterei lässt die tiefsten Winterschläfer erwachen. Gemeinsam beginnt die Suche nach diesem weichen, kalten, nassen und weissen Etwas, das den Winter bringen soll – und wenn es kommt, können sechs Augen gar nicht verpassen, worüber sich drei Freunde freuen.

Der kleine Weihnachtsmann

Mi, 5. Dezember, 15 Uhr Kapuzinerkirche Rheinfelden Kartenreservierungen: schjkk@bluewin.ch Weit im Norden liegt gut versteckt das Dorf der Weihnachtsmänner. Alle Jahre wieder machen sie sich auf, die Kinder der Welt zu beschenken. Auch der kleine Weihnachtsmann freut sich auf die Reise zu den Kindern. Und wie! Immer ist er der erste, der seinen Schlitten geputzt, seine Stiefel poliert und die Geschenke sorgfältig verpackt hat. Und dann ist es doch wieder jedes Jahr dasselbe: Weil er so klein ist, nehmen ihn die großen Weihnachtsmänner nicht mit! Aber da gibt es ja noch die Tiere des Waldes. Und so kommt dieses Jahr alles anders…

Erzählnacht im Rheinfelder Städtli

Sa, 10. November, 19.30 – 22.15 Uhr In den Restaurants Gambrinus, Aglio e Olio und in der Stadtbibliothek jede Lesung ca. 30 min. Siehe Bereicht in diesem Heft. www.schjkk.ch Rheinfelder

Erzählnacht

Freitag 9. &mit Samstag 10. November MäärliStund Sylvia Biedert 2018

Stadtbibliothek, So, 2. und 16. Dezember Beginn 14 Uhr, Eintritt frei Für Kinder von 4 bis 8 Jahren

CRIMICAL VON PETER SCHINDLER

Max und die Käsebande

So, 11. November, 15 Uhr Halle des St. Josefshaus Herten ab 5 Jahre Eintritt Kinder 6 4, Erwachsene 8 4 Vorverkauf: Spielzüglädeli Wyhlen und Buchhandlung Merkel Grenzach Zum 10. und letzten Mal kooperieren die Musikschule Rheinfelden und die Linden­ schule Wyhlen und führen mit 50 Men­ schen im Alter von 6 bis 76 Jahren ein Kä­ sekrimimusical (Carus-Verlag) auf. Die mitwirkenden Kinder sind aus allen Schu­ len von Grenzach-Wyhlen und Rheinfel­ den/Herten. Als Erwachsene mit dabei sind erfahrene Schauspieler der Volkskunstbüh­ ne Rheinfelden und Gastspieler aus der Region. Die Livemusik wird von einer Com­ bo gespielt. Regie hat Christiane Intveen, für Regieassistenz und Bühnenbild sorgt Susanne Lais. Es verspricht spannende Un­ terhaltung und fetzige Lieder.

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KINDER


FREIBURGER PUPPENBÜHNE SPIELT:

Kasper und der Weihnachtsmann

Sa, 1. Dezember, 14 und 16 Uhr Christuskirche, im Rahmen des Weihnachtsmarktes für Kinder ab 4 Jahren; 5 4, Vorverkauf 4 4 Bei diesem klassischen Handpuppentheater gelingt es der Freiburger Puppenbühne neben einer spannenden Geschichte auch eine zauberhafte weihnachtliche Atmosphäre entstehen zu lassen. Veranstalter: Kulturamt

THEATER KUCKUCKSHEIM

Pettersson kriegt Weihnachtsbesuch nach Sven Nordqvist Di, 18. Dezember, 15 Uhr und Mi, 19. Dezember, 10 und 15 Uhr; Bürgersaal ab 4 Jahre; 6 4, Vorverkauf: 5 4 Es ist der Tag vor Weihnachten. Der alte Pettersson und sein Kater Findus haben noch keine Weihnachtsvorbereitungen getroffen und zu allem Überfluss verstaucht sich der Alte auch noch den Fuß. Wie sollen die beiden jetzt zu einem Weihnachtsbaum kommen? Und wie zu Stockfisch, Fleischklößchen und Pfefferkuchen? Eine schöne Bescherung! Das Theater Kuckucksheim aus Erlangen begeisterte bei den ersten Kindertheatertagen mit Pettersson und Findus. Gruppen und Klassen können eine Gruppenreservierung vornehmen und erhalten eine Rechnung über die bestellten Tickets. Per Mail an: kulturamt@rheinfelden-baden.de

THEATER CHOOCHOO

Kalif Storch

Figurentheater frei nach Wilhelm Hauff Do, 15. November, 15 Uhr Fr, 16. November, 10 und 15 Uhr Jugendhaussaal 5 4, Vorverkauf nur im Bürgerbüro: 4 4 Gruppenanmeldungen im Jugendreferat, (3 4) Telefon 07623 95-312 Ein Riesenbilderbuch beginnt zu leben: Regenwürmer, Wüstensand und falsche Bärte. Ach ja, und Störche! Ein Zauberpulver mit dem man sich in ein Tier verwandeln kann? - Her damit! Aber Achtung! Nicht lachen.... sonst kommt es anders als man denkt. Der Kalif und sein Wesir tappen in die Falle des bösen Zauberers Kaschnur, nur die Eule Lusa kann noch helfen.

„Gschichte-Reis“ Für Kinder von 3 bis 4 Jahren

Stadtbibliothek, Salmen, Marktgasse 10 Mi, 28. November um 10.30 – 11 Uhr mit Sarah Frey, Lesepädagogin (i. Ausb.) kostenlos, Anmeldung nicht erforderlich Erleben Sie zusammen mit Ihren Kindern spannende, lustige oder berührende Geschichten, Lieder und Verse. Lassen Sie uns gemeinsam den Geschichtenschatz unserer Bibliothek entdecken und kommen Sie mit auf die Geschichtenreise.

„A, B, C… Versliziit für die Chlinschte“ Für Kinder von 9 bis 36 Monaten Stadtbibliothek, Salmen, Marktgasse 10 Mi, 28. November um 9.30 – 10 Uhr mit Sarah Frey, Lesepädagogin (i. Ausb.) kostenlos, Anmeldung nicht erforderlich

Tauchen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind in die Welt der Kinderreime, Lieder und Bewegungsspiele ein! Wir heissen die Allerjüngsten in unserer Bibliothek herzlich will­kommen.

KINDER

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VERANSTALTUNGEN Kalender | November/Dezember 2018 Rheinfelden/CH Rheinfelden (Baden) KABARETT IM BÜRGERSAAL

Lars Reichow „LUST“

20 Uhr, Bürgersaal 20 3, Vorverkauf: 18 3, Ermäßigt: 12 3 VVK: 1,2,3 und rheinfelden.reservix.de Kulturamt der Stadt Rheinfelden Freitag, 2. November FILMVORTRAG

Kajakabenteuer Island + Indien

20 Uhr, Bürgersaal 12 3, Kartenbestellung: reservation@rheinraft.com

Halloween-Party

20.15 – 23 Uhr, Kunsteisbahn www.kuba-rheinfelden.ch Samstag, 3. November

Musik zu Marktzeit

Mit Rolf Haas, Orgel 11 Uhr, Christuskirche Ev. Kirchenmusik Rheinfelden DIE GANZE GESCHICHTE

Altstadtführung

14.15 Uhr, Rathaus Innenhof www.tourismus-rheinfelden.ch THEATER TEMPUS FUGIT

Bist du sicher, Martinus?

18 Uhr, Bürgersaal 10 3, ermäßigt: 5 3 Kulturamt Rheinfelden (Baden)

Big Sound Orchestra

Mit Bert Joris 18Uhr, Pfarreizentrum St. Josef Sonntag, 4. November unerHÖRT – Klassik aus Rheinfelden

In duo animando

17 Uhr, Dietschy Saal 15 3, VVK: 13 3, ermäßigt: 7 3 Kulturamt Rheinfelden (Baden) KONZERT – Festival Junge Klassik

Winterliche Klänge

Julia Pleninger (Flügel) und Natalia Dauer (Cello) 17 Uhr, Rittersaal Schloss Beuggen Eintritt frei, Kollekte THEATER TEMPUS FUGIT

Bist du sicher, Martinus? 18 Uhr, Bürgersaal 10 3, ermäßigt: 5 3

3000-Schritte-Rundweg

Kostenfrei, mit anschl. Apéro 11 Uhr, Rathausbrunnen Pro Rheinfelden Stadtmarketing

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KALENDER

Montag, 5. November VERNISSAGE

Einfach Kunst

Mit Flora Veneran und Ennia Gobbo 19:30, VHS-Haus VHS Rheinfelden Baden Dienstag, 6. November

E-Medien – Sprechstunde

Donnerstag, 8. November LESE-INSEL

Tafti und der geheimnis­volle Kuschelkissendieb

von Julia Boehme Vorlesezeit für Kinder ab 5 Jahren 15 Uhr, Stadtbibliothek / Kinderinsel Stadtbibliothek Rheinfelden

Die Große Reise – Abenteuer Weltumrundung mit Daniel Snaider 20 Uhr, Bürgersaal 15 3, VVK: 13 3 (VVK 3, 4, 5) VHS und Vision Erde/ Martin Schulte-Kellinghaus Mittwoch, 7. November ÖFFENTLICHE BESICHTIGUNG

Rheinfelder Wasserkraftwerk 13.30 Uhr, kostenfrei, ab 12 J. Anmeldung Tel. 07763/81-2650 Energiedienst AG www.energiedienst.de KINDERTHEATER

Herr Eichhorn und der erste Schnee 15 Uhr, Kapuzinerkirche www.schjkk.ch VORTRAG

Alltagsdrogen – zwischen Genuss und Sucht

17 Uhr, Bürgertreffpunkt Gambrinus VHS

Dialogischer Rundgang in der Ausstellung 18.30 Uhr, Fricktaler Museum Eintritt CHF10.00 VERNISSAGE

Jean-Louis Le Moal

Männer-Buchhandlung

9.30-13 Uhr, Buchhandlung Merkel Buchhandlung Merkel

Erzählnacht VERNISSAGE

Südtirol – Liebeserklärung an eine Region von Lothar Reichart 19 Uhr, Schauraum des Kulturamts VORTRAG

Was geschieht wirklich im CERN? Mit Jost Baier 19 Uhr, VHS-Haus VHS Rheinfelden Baden

Literaturcafé

mit Anne-Kathrin Prahl 10 Uhr, Familienzentrum Rheinfelden Buchhandlung Merkel Freitag, 9. November

Flohmarkt

der Pfalzergruppe Herten mit Kaffeestube 14 – 18 Uhr, DRK – Depot Herten INFOABEND:

Zierfischhaltung

Mit Dr. Andreas Stamer 18 Uhr, VHS-Haus VHS Rheinfelden Baden

Literarisches Vesper

18:30 Uhr, Buchhandlung Merkel Eintritt: 4 3 Vorverk.: Buchhandlung Merkel und Bio- und Naturkostladen Kornblume

19.30 – 22.30 Uhr, Beizen im Städtli www.schjkk.ch Sonntag, 11. November

Fasnachtsauftakt und Proklamation

11.11 Uhr, Nierli-Essen im Bürgersaal 19.30 Uhr Abmarsch Wasserturm zur Feier im Bürgersaal Narrenzunft MUSICAL

Max und die Käsebande

15 Uhr, St. Josefshaus Herten 10. Musiktheaterprojekt 6 4 Kinder, 8 4 Erw.; Vorverkauf: 3 Musikschule Rheinfelden VORTRAG

Menschenrechte auf dem Rückzug 17 Uhr, VHS-Haus VHS Rheinfelden Baden

Montag, 12. November VERNISSAGE

Klick – Fotografiere deinen Alltag; 19 Uhr, Rathausgalerie

Kulturamt Rheinfelden (Baden)

St. Martinsumzug

17.30 Uhr, vom Kastanienplatz bis zur Schillerschule mit St. Martinsspiel

kunst lokal 2018 Vernissage 18 Uhr, Kurbrunnenanlage www.kultur-rheinfelden.ch

19 Uhr, Sparkasse Rheinfelden Freundeskreis Fécamp

SAN MARTINO – THEATRE

Infoabend: Neumarkt

19.30 Uhr, Schützen Kulturkeller Eintritt: CHF 25.00 www.manu-art.com

19 Uhr, VHS Rheinfelden Baden Freundeskreis Neumarkt

der Pfalzergruppe Herten 9 – 12 Uhr, DRK – Depot Rheinfelden

Öffentliche Führung 15 Uhr, Kurbrunnenanlage Vortrag: „Gegen Null – Expedition zum Nullpunkt der Erde“ 16 Uhr, Kurbrunnenanlage www.kultur-rheinfelden.ch

Märchen und GeschichtenStunde

LIVE-MULTIVISIONSHOW

Flohmarkt

kunst lokal 2018

Informationen und Beratung zur Nutzung von E-Medien durch Antonius Latsch-Gulde VHS-Rheinfelden Die Beratung ist kostenfrei. 17.30 – 18.30 Uhr, Stadtbibliothek

15 Uhr, Familienzentrum Rheinfelden 4 3 pro Familie Anmeldung: familientreff@ familienzentrum-rheinfelden.de

Samstag, 10. November

© John Abbott

Donnerstag, 1. November

Music, Dance and Wine from South Italy

JAZZCLUB Q4

Steve Wilson Quartet

20.15 Uhr, Schützen Kulturkeller Eintritt: CHF 45/10 Studenten www.jazzclubq4.ch VVK: 7


Dienstag, 13. November

Samstag, 17. November

Dienstag, 20. November

Samstag, 24. November

Café International für Frauen

Skat-Nachmittag

16 Uhr, Bürgertreffpunkt Gambrinus Bürgertreffpunkt Gambrinus

14.30 Uhr, Bürgertreffpunkt Gambrinus VORTRAG

Kann man Glück lernen?

insieme Adventsverkauf

Mit Veronika Plank 19 Uhr, VHS-Haus VHS Rheinfelden Baden

ab 9 Uhr, Marktgasse www.insieme-rheinfelden.ch

Planungswerkstatt

VORTRAG

10 Uhr, Bürgertreffpunkt Gambrinus

Psychopharmaka

Mit Dr. Peter Becker und Dr. Eckhard Dannegger 19.30 Uhr, VHS-Haus VHS Rheinfelden Baden Mittwoch, 14. November VORTRAG

Kammerflimmern

Mit Dr. Udo Schwehr 19:30 Uhr, VHS-Haus VHS Rheinfelden Baden Donnerstag, 15. November

kunst lokal 2018: TALK 1 Gegenständlich www.kultur-rheinfelden.ch 19 Uhr, Kurbrunnenanlage www.kultur-rheinfelden.ch

Weihnachtsmarkt Repair-Café

UNSER FILM

Musik zu Marktzeit

20 Uhr, Rheinflimmern Verein Stadtkino Rheinfelden in Kooperation mit Kino Rheinflimmern

10 – 14 Uhr, Rotes Haus, Seffel Raum

Mit Rainer Marbach, Orgel 11 Uhr, Christuskirche Ev. Kirchenmusik Rheinfelden

Lese-Start Familienvormittag Für Eltern mit Kindern von 3-5 10 – 13Uhr, Lesesaal der Stadtbibliothek Bilderbuchkino um 10.30, 11.30 und 12.30Uhr, Stadtbibliothek

Wakkerführung

16 Uhr, Rathaus Innenhof Dauer ca. 2. Std. Kosten: CHF10.00 www.tourismus-rheinfelden.ch Theatergruppe: Halber Apfel

„Almanya, ich liebe dich“

19.30 Uhr, Bürgersaal Eintritt 10 4 Abendkasse 13 4 Rhein-Bildungs- und Kulturverein

Frauen-Kultur-Frühstück KABARETT IM BÜRGERSAAL

Andrea Bongers Bis in die Puppen

20 Uhr, Bürgersaal 20 3, Vorverkauf: 18 3, Ermäßigt: 12 3

Karibu Karoto

Eine afrikanische Geschichte zum Feierabend 19 Uhr, Buchhandlung Merkel 8 3, Vorverk.: 6 3, Kinder (ab 5 J.): 3 3 Buchhandlung Merkel Freitag, 16. November

kunst lokal 2018: TALK 2 Komponiert 19 Uhr, Kurbrunnenanlage www.kultur-rheinfelden.ch

Sprachen-Café

19.30 Uhr, VHS-Haus VHS Rheinfelden Baden

10 – 12 Uhr, Bürgertreffpunkt Gambrinus SAK Lörrach Sonntag, 18. November

KONZERT 4 DER BLÜTHNER-REIHE

Klavierkonzert Nr. 9 Es-Dur 17 Uhr, Christuskirche 20 4, Jugendliche 10 4 Musikschule Rheinfelden (Baden)

Wanderung zum Eichener See

13:30 Uhr, Vereinsheim Karsau Dauer ca. 2 - 2,5h SWV Karsau Montag, 19. November JAZZCLUB Q4

Ron Carter Quartet

20.15 Uhr, Schützen Kulturkeller Eintritt: CHF 60/10 Studenten www.jazzclubq4.ch VVK: 7

Die göttliche Ordnung

Donnerstag, 22. November LESE-INSEL

11 – 20 Uhr, Augarten Zentrum www.augarten.ch

Candle Light Dinner

Mit Klaviermusik 18:30 -22 Uhr, Schloss Beuggen 39 4 pro Person Ringhotel Schloss Beuggen

„Jonathan und die Zwerge aus dem All“

Jahreskonzert Stadtmusik Rheinfelden

Blutspendeaktion

Wenn die Tore schliessen

von Jostein Gaarder Vorlesezeit für Kinder ab 5 Jahren 15 Uhr, Stadtbibliothek / Kinderinsel

16.30 – 20 UhrTreffpunkt, Röm.Kath. Kirchgemeinde www.frauenverein-rheinfelden.

kunst lokal 2018: TALK 3 Digital 19 Uhr, Kurbrunnenanlage www.kultur-rheinfelden. KONZERT KLANGVOLL

Moi et les autres

20 Uhr, Jugendhaussaal 14 3, Vorverkauf: 12 3, Ermäßigt: 8 3 Kulturamt Freitag, 23. November

Weihnachtsmarkt Adelhausen

16 – 21 Uhr, Schulplatz bei Feuerwehrhaus IG Ringen

kunst lokal 2018: TALK 4

20 Uhr, Bürgersaal Eintritt frei, Spenden erbeten Stadtmusik Rheinfelden

Nachtführung in der Altstadt 20 Uhr, Rathaus Innenhof Dauer ca.1,5 Std. Kosten: CHF 10.00 www.tourismus-rheinfelden.ch

mittendrin Bach rundherum 20 Uhr, Kapuzinerkirche Eintritt frei, Kollekte

Sonntag, 25. November VERNISSAGE

Camera Obscura

Mit Petra Böttcher, Brigitte Liebel und Jutta Orth 11.15 Uhr, Haus Salmegg Haus Salmegg Verein

„Meisler“ Weihnachtsmarkt 16 – 21 Uhr, Kompostanlage Lützelschwab Freie Wähler Minseln

Geformt 19 Uhr, Kurbrunnenanlage www.kultur-rheinfelden.ch

kunst lokal 2018 Finissage

festliche Soirée

Festliches Konzert

18.30 Uhr, reformiertes Kirchgemeindehaus Robersten Kosten: CHF 45 JA-ZZ

Frank Muschalle Quartett (D) 20 Uhr Schützen Kulturkeller Eintritt: CHF 40/30/5 www.ja-zz.ch VVK: 7

16 Uhr, Kurbrunnenanlage www.kultur-rheinfelden.ch

17 Uhr, Kirche St. Micheal Karsau Musikverein Karsau 1898

Schlosskonzert Beuggen

Mit Andrés Gabetta (Violine) Stéphane Réty (Flöte) Sergei Tscherepanov (Cembalo) Denis Severin (Cello) 17 Uhr, Rittersaal Schloss Beuggen

KALENDER

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Dienstag, 27. November KURS

Basiswissen im Ehrenamt

15 Uhr, Bürgertreffpunkt Gambrinus Mittwoch, 28. November

A,B,C... Versliziit für die Chlinschte“

9.30 – 10 Uhr, Stadtbibliothek

„Gschichte-Reis“

10.30 – 11 Uhr, Stadtbibliothek www.stadtbibliothek-rheinfelden.ch

Samstag, 1. Dezember

Adventsbazar

10 – 16 Uhr, Christkatholisches Kirchgemeindehaus „Martinum“

Weihnachtsmarkt

11 – 16 Uhr Heilpädagogische Schule Rheinfelden

Musik zu Marktzeit

Mit Gerhard Förster, Orgel + Solist 11 Uhr, Christuskirche Rheinfelden Ev. Kirchenmusik Rheinfelden

Zauberhafte Adventszeit

Adventskalender mit vielen Geschichten und Sprachen Di bis Fr ab 16.15Uhr, Sa ab 11Uhr Bis zum 20. Dezember Lese-Insel der Stadtbibliothek Stadtbibliothek Rheinfelden

Kerzenziehen mit farbigem Wachs

Nachmittags, Ludothek www.rheinfelden-ludothek.ch

Pub-Quiz

18.30 Uhr Bürgertreffpunkt Gambrinus Donnerstag, 29. November

Kreativer Donnerstag

14.30 – 16 Uhr, Kita St. Josef Familienzentrum und Kita St. Josef

E-Medien – Sprechstunde

Informationen und Beratung zur Nutzung von E-Medien durch Antonius Latsch-Gulde VHS-Rheinfelden Die Beratung ist kostenfrei. 17.30 – 18.30 Uhr, Stadtbibliothek VORTRAG

100 Jahre Frauenwahlrecht Mit Indrani Das Schmid 19 Uhr, VHS-Haus VHS Rheinfelden Baden

Freitag, 30. November

Kulinarischer Samstag

Plätzchen 8:30 – 16 Uhr, Buchhandlung Merkel

Kerzenziehen mit farbigem Wachs

Nachmittags, Ludothek www.rheinfelden-ludothek.ch

Rheinfelder Weihnachtsmarkt

11.30 – 20.30 Uhr, Kirchplatz WST Rheinfelden (Baden) Freiburger Puppenbühne spielt:

Kasper und der Weihnachtsmann

Sa, 1. Dezember, 14 + 16 Uhr Christuskirche für Kinder ab 4 Jahren 5 3, Vorverkauf 4 3

Die 3 Könige vor dem Rathaus 14 – 16 Uhr

DIE GANZE GESCHICHTE

Altstadtführung

Troimer & Mr. Sax Appeal Live im Manhattan

Ab 20 Uhr, Restaurant Manhattan

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KALENDER

3000-Schritte-Rundweg

Kostenfrei, mit anschl. Apéro 11 Uhr, Haus Salmegg Pro Rheinfelden Stadtmarketing

Kerzenziehen mit farbigem Wachs

Nachmittags, Ludothek www.rheinfelden-ludothek.ch

KonzerTanz mit Nadja Zela

20 Uhr, Trinkhalle Kurbrunnenanlage Eintritt: CHF 20.00 www.konzertanz.ch

Jahreskonzert mit Gastvereinen

20 Uhr, Alban-Spitz-Halle Minseln Gesangverein Minseln 1860

Donnerstag, 6. Dezember

Betreuerinnen-Treffen

18 Uhr, Sozialstation SKM- kath.Verein für soziale Dienste

Nikolausfeier

Ab 17 Uhr, Dorfplatz Degerfelden Klingentalwichtel Freitag, 7. Dezember

Flohmarkt der Pfalzergruppe Herten mit Kaffeestube 14 – 18 Uhr, DRK – Depot Herten Samstag, 8. Dezember

Weihnachtsmarkt

Flohmarkt

Die 3 Könige vor dem Rathaus

Die Faszination Orgel in der Kirche zu St. Martin

11 – 16 Uhr, Heilpädagogische Schule Rheinfelden

14 – 16 Uhr

der Pfalzergruppe Herten 9 – 12 Uhr, DRK – Depot Rheinfelden

14 – 15 Uhr, Stadtbibliothek www.stadtbibliothek-rheinfelden.ch

14 Uhr, St. Martinskirche Dauer ca. 1,5 Std. Kosten: CHF 10.00 www.tourismus-rheinfelden.ch

Adventskonzert

Die 3 Könige vor dem Rathaus

Määrli-Sunntig

17 Uhr, Christuskirche Rheinfelden Eintritt frei Musikschule Rheinfelden Montag, 3. Dezember Jazzclub Q4

Frank Vignola Quartet

20.15 Uhr, Schützen Kulturkeller Eintritt: CHF 45.00 / 10.00 Studenten www.jazzclubq4.ch VVK: 7 Dienstag, 4. Dezember

Märchen und Geschichten-Stunde

15 Uhr, Familienzentrum Rheinfelden 4 3 pro Familie Anmeldung: familientreff@ familienzentrum-rheinfelden.de Mittwoch, 5. Dezember

14 – 16 Uhr

Weihnachtsmarkt Nollingen 14 – 19 Uhr, Schulhof Hebelschule Nollingen

Barockensemble Piccante, Blockflötenkonzerte von Vivaldi und Graun

18 Uhr, Musiksaal Kurbrunnenanlage www.isaacmakhdoomi.ch

Genussreise: Fondue unter dem Sternenhimmel

18.30 – 23 Uhr Hotel Eden im Park www.hoteleden.ch

Candle Light Dinner

Mit Klaviermusik 18:30 -22 Uhr, Schloss Beuggen 39 3 pro Person Ringhotel Schloss Beuggen Sonntag, 9. Dezember

Rheinfelder Wasserkraftwerk

Weihnachtsmarkt Herten

17 Uhr, Marktgasse, Rathaus, Zähringerplatz www.rheinfelden.ch

11.30 – 18 Uhr, Kirchplatz WST Rheinfelden (Baden)

ÖFFENTLICHE BESICHTIGUNG

14 – 20.30 Uhr, Kirchplatz WST Rheinfelden (Baden)

Weihnachtsfunkeln

Rheinfelder Weihnachtsmarkt

14.15 Uhr, Rathaus Innenhof www.tourismus-rheinfelden.ch

Rheinfelder Weihnachtsmarkt

14 – 21 Uhr, Scheffelschule Herten

Sonntag, 2. Dezember

13.30 Uhr, kostenfrei, ab 12 J. Anmeldung Tel. 07763/81-2650 Energiedienst AG www.energiedienst.de

Kerzenziehen mit farbigem Wachs

Nachmittags, Ludothek www.rheinfelden-ludothek.ch KINDERTHEATER

Der kleine Weihnachtsmann 15 Uhr, Kapuzinerkirche www.schjkk.ch

Kinder blasen Christbaumkugeln

Wilfried Markus lädt die Kinder ein, sich Ihre eigenen Christbaumkugeln vor der heißen Flamme zu blasen 13–18 Uhr, Glasbläserei Wilfried, Eichamtstraße

Die 3 Könige vor dem Rathaus 14 – 16 Uhr

Konzert in der Kirche

15 Uhr, röm.-kath. Kirche St. Joseph www.stadtmusikrheinfelden.ch


Dienstag, 11. Dezember

Sonntag, 16. Dezember

E-Medien – Sprechstunde

Weihnachtsmarkt im Hof

Informationen und Beratung zur Nutzung von E-Medien durch Antonius Latsch-Gulde VHS-Rheinfelden Die Beratung ist kostenfrei. 17.30 – 18.30 Uhr, Stadtbibliothek Mittwoch, 12. Dezember

Zinngiessen HPS

14 – 16 Uhr, Lebkuchenhaus Fröschweid www.proaltstadt.ch Donnerstag, 13. Dezember

Mit Vorführungen 11 – 18 Uhr, Eichamtstr. 8 Glasbläserei Wilfried Markus Ab 13 Uhr: Kinder blasen Christbaumkugeln

1. Sonntagsverkauf 11 – 17 Uhr, Altstadt www.proaltstadt.ch

Die 3 Könige vor dem Rathaus 13.30 – 16.30 Uhr

Donnerstag, 20. Dezember

E-Medien – Sprechstunde

Informationen und Beratung zur Nutzung von E-Medien durch Antonius Latsch-Gulde VHS-Rheinfelden, kostenfrei 17.30 – 18.30 Uhr, Stadtbibliothek

The Gospel Family: Singin‘ Christmas

20 Uhr röm. kath. Kirche www.gospelfamily.ch VVK:6 Samstag, 22. Dezember

LESE-INSEL

Fricktaler Museum Finissage

Weihnachtsbaumverkauf (mit Verpflegung)

von Sebastian Meschenmoser Vorlesezeit für Kinder ab 5 Jahren 15 Uhr, Stadtbibliothek / Kinderinsel

Määrli-Sunntig

Die 3 Könige vor dem Rathaus

Gordon & Tapir

Klingendes Adventsfenster ab 19 – ca. 21.30 Uhr Rotes Haus www.kultur-rheinfelden.ch KABARETT IM BÜRGERSAAL

Patricia Moresco Schlimmer die Glocken nie klingen

20 Uhr, Bürgersaal 20 3, Vorverkauf: 18 3, Ermäßigt: 12 3 VVK: 1,2,3, unter dem Reservix-Link. Kulturamt der Stadt Rheinfelden Freitag, 14. Dezember

Weihnachtsführung

18 Uhr Rathaus Innenhof Dauer ca. 1,5 Std. Kosten: CHF 10.00 www.tourismus-rheinfelden.ch Samstag, 15. Dezember

14 – 17 Uhr, Fricktaler Museum www.fricktaler-museum.ch

14 – 15 Uhr, Stadtbibliothek www.stadtbibliothek-rheinfelden.ch

Wanderung am Advent 15 Uhr, Vereinsheim Karsau SWV Karsau

Dienstag, 18. Dezember UNSER FILM

Das schweigende Klassenzimmer

Die 3 Könige vor dem Rathaus 13.30 – 16.30 Uhr

Genussreise: Fondue unter dem Sternenhimmel

18.30 – 23 Uhr Hotel Eden im Park www.hoteleden.ch

Jahreskonzert des Musik­ vereins Nollingen 20 Uhr, Hebelhalle Nollingen

JA-ZZ

Old Rivertown Jazzband (CH) 20 Uhr Schützen Kulturkeller Eintritt : CHF 40.00 / 30.00 / 5.00 www.ja-zz.ch VVK: 7 Sonntag, 23. Dezember

13 Uhr, Treffpunkt Hebelhalle Nollingen Schwarzwaldverein

Rauhnachtführung

19: 30 Uhr, Haus Salmegg 22 3 pro Person Original Landreisen Montag, 31. Dezember

Eichsler Silvesterkonzert

Capricornus-Consort Basel 16 Uhr, St. Gallus Kirche Eichsel 14 3, VVK: 11 3, ermäßigt: 9 3 Kulturamt in Verbindung mit dem Freundeskreis Eichsler Silvesterkonzert

Silvesterkonzert

Irmtraud Tarr (Orgel) Quintetto Inflagranti 17 Uhr, St. Josef Rheinfelden (Baden) 14 3, VVK: 11 3, ermäßigt: 9 3 Kulturamt

Genussvoll sagt ein Jahr adieu

18 – 23.30 Uhr, Hotel EDEN im Park www.hoteleden.ch

Brunnensingen der Sebastianibruderschaft

THEATER KUCKUCKSHEIM

Die 3 Könige vor dem Rathaus

Silvesterkonzert in der Stadtkirche

15 Uhr, Bürgersaal 6 3, VVK: 5 3 Kulturamt

2. Sonntagsverkauf

Pettersson kriegt Weihnachtsbesuch

13–18 Uhr, Glasbläserei Wilfried, Eichamtstraße

13.30 – 16.30 Uhr

11 – 17 Uhr, Altstadt www.proaltstadt.ch

FESTIVAL JUNGE KLASSIK

Weihnachtskonzert

Saxquartett Urs Brombach 11 Uhr, Christuskirche Rheinfelden Ev. Kirchenmusik Rheinfelden

Mit Vorführungen 11 – 18 Uhr, Eichamtstr. 8 Glasbläserei Wilfried Markus

13.30 – 16.30 Uhr

Jahresabschlusswanderung

Kinder blasen Christbaumkugeln

20 Uhr, Rheinflimmern Verein Stadtkino Rheinfelden in Kooperation mit Kino Rheinflimmern

Musik zu Marktzeit

Weihnachtsmarkt im Hof

9 – 12 Uhr Werkhof Ortsbürgergemeinde, Rütteliweg 22

Samstag, 29. Dezember

THEATER KUCKUCKSHEIM

Momo

20 Uhr, Bürgersaal 10 3, VVK: 8 3 Kulturamt Mittwoch, 19. Dezember THEATER KUCKUCKSHEIM

Pettersson kriegt Weihnachtsbesuch

10 und 15 Uhr, Bürgersaal

Zinngiessen HPS

Duo Aloisia und Natalia Dauer (Violine, Cello) 17 Uhr, Rittersaal Schloss Beuggen Eintritt frei, Kollekte Montag, 24. Dezember

Grenzüberschreitende Silvesterfeier der beiden Rheinfelden

Ab 22.30 Uhr: Verpflegungsstände an den Brückenköpfen, musikalische Untermalung, Ca. 00.10 Uhr: grosses Feuerwerk über dem Rhein, mit musikalischer Begleitung, organisiert durch die beiden Rheinfelden CH und D

23 Uhr, Stadtkirche St. Martin

Donnerstag, 27. Dezember LESE-INSEL

Oje, ein Buch!

von Miriam Zedelius und Pauli Lorenz 15 Uhr, Stadtbibliothek

Vorlesezeit für Kinder ab 5 Jahren

WEIHNACHTSKONZERT

Adventsfensterrundgang

19 Uhr, Christuskirche Rheinfelden Eintritt frei, Kulturamt

22 Uhr, Stadtkirche St. Martin www.christkatholisch.ch

Brunnensingen der Sebastianibruderschaft

14 – 16 Uhr, Lebkuchenhaus Fröschweid www.proaltstadt.ch

Musica Antiqua Basel

21 Uhr Stadtkirche St. Martin

15 Uhr, Stadtbibliothek / Kinderinsel

18 Uhr, Rathaus Innenhof Dauer ca. 1,5 Std. www.tourismus-rheinfelden.ch

KALENDER

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AUSSTELLUNGEN | November/Dezember 2018 Rheinfelden/CH Rheinfelden (Baden) 9. November – 21. Dezember

bis 3. November

Patchwork & Quilt

Faszination Stoff, Schauraum des Kulturamtes bis 18. November

Klick – Fotografiere deinen Alltag Rathausgalerie Kulturamt Rheinfelden

Verwandlungen

9. – 25. November

1. – 24. Dezember

ab 18.15 Uhr Altstadt www.tourismus-rheinfelden.ch

6. – 30. November

Kurbrunnenanlage Do/Fr 16 – 20 Uhr Sa/So 11 – 17 Uhr www.kultur-rheinfelden.ch

Heidi Nübling und Rolf Zimmermann, Haus Salmegg, Verein Haus Salmegg

Einfach Kunst

kunst lokal 2018

Rheinfelder Adventsfenster

mit Flora Veneran und Ennia Gobbo, VHS Haus, VHS Rheinfelden 8. – 24. November

Jean Louis Le Moal

25. November – 6. Januar

9. November – 15. Dezember

Petra Böttcher, Brigitte Liebel und Jutta Orth, Galerie im Haus Salmegg Verein Haus Salmegg

Camera Obscura

Sparkasse Rheinfelden Freundeskreis Fécamp

Südtirol – Liebeserklärung an eine Region von Lothar Reichart Schauraum des Kulturamts

bis 30. November

bis 23. Februar

Hotel EDEN im Park www.hoteleden.ch

Atelier Frida (Lebenshilfe Lörrach) und Bärbel Held (Mannheim/ Herten) St. Josefshaus Herten

Anina Tomka

Figur + Farbe

bis 16. Dezember

Rheinfelden – annodazumal und heute. Menschen und Erinnerungen

Fricktaler Museum Sonderausstellung, die den Blick ganz auf die Stadt Rheinfelden und seine Bewohner richtet. Rheinfelden in alten und heutigen Ansichten, in historischen und aktuellen Stimmen. Di, Sa, So 14 – 17 Uhr. www.fricktaler-museum.ch bis 31. März

Paula Pakery – Licht fällt durch den Stein Hotel EDEN im Park www.hoteleden.ch

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Restaurant Schützen. Entdecken. Geniessen. Treffen Hotel Schützen Rheinfelden*** Bahnhofstrasse 19, CH-4310 Rheinfelden, T +41 (0)61 836 25 25, hotelschuetzen.ch


Adressen und Veranstaltungsorte/D Alban-Spitz-Halle Minseln Wiesentalstrasse, 79618 Rheinfelden Buchhandlung Merkel Karlstraße 10, 79618 Rheinfelden, Tel. +49 7623 61876, www.buchhandlung-merkel.com Bürgersaal, Rathaus Rheinfelden Kirchplatz 2, 79618 Rheinfelden, www.rheinfelden-baden.de Campus Ganztageshaus Jahnstraße 1A, 79618 Rheinfelden Christuskirche Karl Fürstenberg Str. / Kirchplatz (neben Rathaus) Dinkelberghalle Adelhausen Dr.-Karl-Fritz-Platz 3, 79618 Rheinfelden Familienzentrum Rheinfelden Elsa-Brandström-Str. 18, 79618 Rheinfelden, Tel. +49 7623 20203, www.familienzentrum-rheinfelden.de Fridolinhalle Degerfelden Anton-Winterlin-Str., 79618 Rheinfelden-Degerfelden Hans-Thoma-Halle Eichbergstr. 42, (Warmbach), 79618 Rheinfelden Haus Salmegg Rheinbrückstr. 8, 79618 Rheinfelden Gemeindehalle Nordschwaben Schopfheimer Str. 8, 79618 Rheinfelden

Hebelhalle Nollingen Dürerstr. 20, 79618 Rheinfelden Jugendhaus Tutti-Kiesi-Weg 1, Telefon 07623/95-312 Kath. Pfarreizentrum Karsau St. Michael Kapfbühlstr. 51/53, 79618 Rheinfelden Kulturpark Tutti Kiesi Werderstrasse 49, 79618 Rheinfelden, Tel. +49 7623 7174287, www.tuttikiesi.de, info@tuttikiesi.de Sonnenrainhalle Karsau Steigweg 4, 79618 Rheinfelden Paulussaal Blauenstr. 45, 79618 Rheinfelden (Träger: Ev. Paulusgemeinde) Pfarreizentrum und Kath. Kirche St. Josef Friedrichstraße 32, 79618 Rheinfelden Schauraum Karl-Fürstenberg-Straße 17, 79618 Rheinfelden Telefon +49 7623 966 87-20 (Tourist-Info) Scheffelhalle Herten Steinenstr. 5, 79618 Rheinfelden-Herten Schlosshotel Beuggen Schloss Beuggen 1, 79618 Rheinf.-Beuggen, Telefon +49 7623 7519-0, www.schlosshotel-beuggen.de

St. Josefshaus Herten Hauptstraße 1, 79618 Rheinfelden, Telefon +49 7623 4700, www.sankt-josefshaus.de Stadtbibliothek Rheinfelden Kirchplatz 6, 79618 Rheinfelden, Tel. +49 7623 95 500, www.stadtbibliothek-rheinfelden.de VACONO-DOME im Kulturpark Tutti Kiesi beim Festplatz, Werderstraße 49 VHS-Haus Hardtstraße 6, 79618 Rheinfelden, Telefon +49 7623 7240-0, www.vhs-rheinfelden.de Vorverkaufsstellen Rheinfelden/D 1 Bürgerbüro im Rathaus, Kirchplatz 2, Tel. 07623 95-0, Mo 7–17 Uhr, Di, Mi 8–17 Uhr, Do 8–18.30 Uhr, Fr 8–13 Uhr 2 Tourist-Info, Karl-Fürstenberg-Straße 17, www.tourismus-rheinfelden.de, Tel. 07623 96687-20 April–Oktober: Mo–Fr 10–18 Uhr, Sa 10–13 Uhr, November–März: Mo-Fr 10–16 Uhr, Sa 10–13 Uhr 3 Buchhandlung Merkel, Karlstr. 10, Tel. 07623 61876 Mo–Fr 9–12.30 Uhr/14–18.30 Uhr, Sa 8.30–14 Uhr 4 Badische Zeitung, Karl-Fürstenberg-Str. 17, Tel. 07623 968-0 Mo–Fr 8-12 Uhr/14–17 Uhr, Sa 9–12 Uhr 5 Vhs Rheinfelden, Hardtstraße 6, 79618 Rheinfelden, Mo–Fr (außer Mi) 9.30–12/14.30–17 Uhr, Mi 14.30–19 Uhr

Moi et les autres

Do, 22. November, 20 Uhr, Jugendhaussaal, Rheinfelden (Baden)

Adressen und Veranstaltungsorte/CH Aglio e olio Geissgasse 9, 4310 Rheinfelden Bahnhofsaal Bahnhofstrasse 21, 4310 Rheinfelden Christkath. Stadtkirche zu St. Martin Kirchplatz, 4310 Rheinfelden Colonia Libera Italiana Kirchgässli 17, 4310 Rheinfelden Evang. ref. Kirche Zürcherstrasse, 4310 Rheinfelden Evang. ref. Kirchgemeindehaus Roberstenstrasse 22, 4310 Rheinfelden Familien Informationszentrum Habich-Dietschy-Str. 1, Rotes Haus, 4310 Rheinfelden Fricktaler Museum Marktgasse 12, 4310 Rheinfelden Hotel Eden im Park Froneggweg 3, 4310 Rheinfelden Kapuzinerkirche Kapuzinergasse, 4310 Rheinfelden Kunsteisbahn Baslerstrasse 72, 4310 Rheinfelden Ludothek Spieltruhe Rindergasse 2, 4310 Rheinfelden Kurbrunnenanlage Habich-Dietschy-Str. 14, 4310 Rheinfelden

Musikschule Rheinfelden/Kaiseraugst Lindenstrasse 3, (1. OG Migros), 4310 Rheinfelden Pelikan Ökumenisches Haus, Augartenzentrum, 4310 Rheinfelden RJZ – Rheinfelder Jugendzentrum Schützenweg 6, 4310 Rheinfelden Römisch-katholische Kirche Hermann-Keller-Strasse, 4310 Rheinfelden Rotes Haus, Seffel Raum Habich-Dietschy-Str. 1 Hotel Schützen Kulturkeller Bahnhofstrasse 19, 4310 Rheinfelden, Tel. +41 61 836 25 25 Stadtbibliothek Salmen, Marktgasse 10, 4310 Rheinfelden Vorverkaufsstellen Rheinfelden /CH 6 Tourismus Rheinfelden, Stadtbüro Montag: Vormittag geschlossen | 13.30 – 18.30 Uhr Dienstag – Freitag: 8 – 12 Uhr | 13.30 – 17 Uhr Jeden 1. und 3. Samstag im Monat von 8 – 12 Uhr

7 Seminarhotel Schützen Bahnhofstr. 19, 4310 Rheinfelden, Tel. +41 61 836 25 25, willkommen@hotelschuetzen.ch

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