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2x Rheinfelden Das Kultur- und Stadtmagazin beider Rheinfelden

56 | Januar/Februar 2018 | gratis erhältlich

SCHWERPUNKT

KOCHEN & ESSEN WIR BERICHTEN ÜBER GASTRONOMEN, SCHULMENSEN, KOCHEN IN DER SCHULE, PRIVATE KOCHCLUBS UND EINE GROSSKÜCHE

MIT DEN VERANSTALTUNGSTIPPS IM JANUAR UND FEBRUAR

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Paradiesisch eintauchen

Wärmstens zu empfehlen. EDEN Solebad

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Fachtagungen der Klinik Schützen Rheinfelden Donnerstag, 18. Januar 2018, 9.00–17.30 Uhr Tagung Psychoonkologie – «Die Vielfalt unserer Patientinnen und Patienten» Freitag, 9. März 2018, 9.00–17.30 Uhr Rheinfelder Tage – «Somatopsychische Erkrankungen in der 2. Lebenshälfte» Donnerstag, 28. Juni 2018, 9.00–17.30 Uhr Tagung Psychotherapie – «Die Psychotherapie und das Handeln» Freitag, 21. September 2018, 9.00–17.30 Uhr Rheinfelder Tage Psychosomatik – «Familienmedizin – eine Hochburg der Psychosomatik» Klinik Schützen Rheinfelden Psychosomatik | Psychiatrie | Psychotherapie Bahnhofstrasse 19, CH - 4310 Rheinfelden Telefon 061 836 26 26, Fax 061 836 26 20 info@klinikschuetzen.ch, www.klinikschuetzen.ch

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North Samstag

27. Januar 2018 Türöffnung 20.00 Uhr, Konzertbeginn 20.30 Uhr Kurbrunnenanlage, Habich-Dietschy-Strasse, 4310 Rheinfelden Eintritt: CHF 20.00 www.konzertanz.ch


Liebe Leserin, lieber Leser,

Rheinfelden Lebenswert. Liebenswert.

IMPRESSUM Herausgeber Stadt Rheinfelden (Schweiz), Stadt Rheinfelden (Baden) Redaktion Heft 56 Claudius Beck, Stephanie Braun, Brigitte Brügger, Sina Gubser, Peter Löwe Fotos: Autoren, wenn nicht anders vermerkt. Realisation Peter Löwe, www.Loewe-Werbeagentur.com Auflage 6.000 Exemplare ISSN 1664-4778 Verteilung Auslage in Gemeindeverwaltungen, Geschäften, Bibliotheken, Schulen und Kultureinrichtungen Bezug im Abo möglich: Infos auf der vorletzten Seite Rheinfelden (Schweiz): Verteilung an Abonnenten der Neuen Fricktaler Zeitung Kontakt für Redaktion und Inserate in Rheinfelden/D Kulturamt der Stadt, Claudius Beck, Rathaus, Kirchplatz 2, D-79618 Rheinfelden c.beck@rheinfelden-baden.de, Tel.: +49 7623 95-237 Kontakt Kalender Rheinfelden/D: s.braun@rheinfelden-baden.de

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ier dreht sich alles um das Kochen, durchaus eine Kulturtätigkeit ersten Ranges. Sonderbar, dass wir 56 Ausgaben brauchen bis wir dieses Thema aufgreifen. Und wir tun dies mit der von uns gewohnten Intensität. Wir haben einige Gastronomen in beiden Rheinfelden besucht und schreiben über deren Praxis und Philosophie. Wir schauen was den Schülern in den Mensen auf den Tisch kommt und haben die Großküche des St. Josefhauses besucht. Was lernen Schüler über das Kochen? In der Schweizer RBK Rheinfelden und in der Gewerbeschule im Badischen ist die Hauswirtschaft Unterrichtsthema und unterliegt ständiger Veränderung. Privates Kochen spüren wir an zwei Orten nach: Der Kochclub »Salzblues« ist eine reine Männersache während der Veganer-Stammtisch eher eine Sache von Frauen ist. Schluss­endlich zeigen wir Veränderungen der Gastro­szene auf. Ein köstlicher Rückblick eines Konditor- und Bäckerlehrlings auf die frühen Sechziger Jahre schildert die Zeit der bürgerlichen Küchen in beiden Rheinfelden. Wir wünschen Ihnen ein gutes, gesundes Neues Jahr mit vielen Köstlichkeiten aus der Küche auf dem Tisch.

Kontakt für Redaktion, Kalender in Rheinfelden/CH Stadtbüro/Kulturbüro, Brigitte Brügger Rathaus, Marktgasse 16, CH-4310 Rheinfelden 2xrheinfelden@rheinfelden.ch, Tel.: +41 61 835 51 11

Ihr Claudius Beck Leiter des Kulturamts Rheinfelden (Baden)

Kontakt für Inserate in Rheinfelden/CH Fricktaler Medien AG, Herr Roberto Pombar, Baslerstrasse 10, 4310 Rheinfelden roberto.pombar@fricktalermedien.ch, Tel. +41 61 835 00 52 Inserate- und Redaktionsschluss für die Ausgabe März/April: 31. Januar 2018

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PS: Die Fasnächtler erhalten von uns den schon gewohnten Überblick über die Veranstaltungen der fünften Jahreszeit. Narro am Rhy!

kompensiert

Schwerpunkt: Kochen & Essen

Id-Nr. 1769333 www.bvdm-online.de

EDITORIAL 3


Hotel Restaurant Storchen

„Tütchen aufreißen für eine Soße, DAS GEHT GAR NICHT.“ Frische, regionale Produkte und Einkaufen bei Händlern und Lieferanten quasi vor der Haustür: All das steht ganz obenan in der Storchenküche. Da kommt Salat und Gemüse von der Firma Giesin aus Nollingen ebenso frisch auf den Tisch des Hauses wie das Brot vom Karsauer Dorflädele, das heimische Wild, Gänse vom Freilandhof in Langenau, Lamm oder auch sonstige Fleisch aus der Region. „Gekocht wird zumeist nach der alten Schule“, sagt Chefkoch Stobbe. Vor allem: Die leckere badische Küche steht im Vordergrund. Dazu gibt es zahlreiche Standards, eine saisonal ausgerichtete Speise-

Chefkoch Thorsten Stobbe (Mitte) und sein Team

„Tütchen aufreißen für eine Soße, das geht gar nicht“, macht Thorsten Stobbe, Chefkoch im Hotel-Restaurant „Storchen“ in Karsau-Riedmatt, deutlich. Soßen werden bei dem 39-Jährigen in der Storchenküche allesamt selbst hergestellt. Das Fleisch werde am Stück mit Knochen angeliefert, mithin sei das Zerkleinern dann halbe Metzgerarbeit. „Die Knochen werden dann ausgeköchelt, mithin das nötige Jus hergestellt, um letztlich zu den wundervollen Soßen zu kommen“, erklärt er.

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Im Hotel-Restaurant Storchen lässt es sich gemütlich speisen.

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HOTEL RESTAURANT STORCHEN

horsten Stobbe aus Schwörstadt hatte im Jahre 1994 als damals 15-Jähriger seine Ausbildung zum Koch im „Storchen“ gestartet. Und er ist dem Betrieb bis heute treu geblieben. Lediglich ein knappes Jahr war er mal weg bei der Bundeswehr in Sigmaringen, wo er ebenfalls im Verpflegungsbereich arbeitete. Danach aber kehrte er wieder nach Riedmatt zurück, wurde 2002 Küchenchef. Sogleich absolvierte er die Ausbildung zum Ausbilder bei der IHK HochrheinBodensee, um auch Lehrlinge ausbilden zu können. Und das hat er in der Folgezeit reichlich getan. Zwei davon, sind nach der Lehre im „Storchen“ geblieben. Der Ältere davon arbeitet bereits seit zwölf Jahren in dem Riedmatter Betrieb, der Jüngere zählt nach kurzer auswärtiger Orientierung ebenfalls wieder fest im Küchenteam.

»Frische, regionale Produkte und Einkaufen bei Händlern und Lieferanten quasi vor der Haustür.« karte und einige Menüs zur Auswahl, zum Beispiel das Wildmenü, das Hausmenü und auch das Überraschungsmenü. „Unsere Gäste lassen sich dabei gerne überraschen“, weiß er nur zu gut. Sie verlassen sich auf seine langjährigen Kochkünste. Gerne kocht Stobbe, der schon als Bub die Kochtöpfe aus Mutters Schrank holte und für den Koch ein Traumberuf war, auch für größere Banketts und Gesellschaften. „Da ist Kreativität gefragt“, sagt er. Dabei meint er nicht zuletzt auch die Organisation des Essens überhaupt und die gute Vorbereitung. „Da ist vieles Kopfsache“, erklärt er – und es gehen zu Weihnachten auch schon mal 140 Essen an einem Mittag raus. Und dass er etwa zu viele Stunden am Herd und in der Küche zubringt, weist er schnell von sich. „Die 40 Stunden-Woche ist hier im Haus die Regel“, ist er sich mit „Storchen“Chefin Alexandra Mußler einig. „Und daher machen mir Job und Arbeit nach wie vor großen Spaß“, so der 39-Jährige. Gerd Lustig


Restaurant Café Paul

Von BADISCHER KÜCHE VERWÖHNT Die Lebenslust der Franzosen, der urige Charme der Südbadener und die kultivierte Bodenständigkeit der Schweizer: Das ist das Holz, aus dem das Gastro-Ehepaar Marianne und Georges Paul-Glowacki geschnitzt ist. „Das wollten wir von Anfang an verwirklichen, und haben dies auch getan“, sagt die Küchen-Chefin nicht ohne Stolz. Das „Café Paul“ in der Karlstraße erfreut sich daher seit vielen Jahren einer großen Stammkundschaft.

Das Restaurant Cafe Paul bietet auch ein täglich wechselndes Mittagsmenu

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953 war’s, als Marianne Pauls Eltern ein Café/Konditorei eröffneten. 1984 schließlich wurde der Café-Betrieb umgebaut und um einen Küchenbereich erweitert. Seitdem wird das „Café Paul“ als Restaurant mit badischer Küche geführt, nebst kleinen französisch-elsässischen und auch Schweizer Einflüssen. „Das Dreiländer-Eck Südbadens ist unser Lebensmittelpunkt und gleichzeitig unsere Art zu leben. Wir fühlen uns der traditionellen badischen Küche verpflichtet, sprich: frisch, bodenständig, hochwertig Marianne Paul-Glowaki in Ihrer Küche im Restaurant Cafe Paul und super lecker“, betont das seit mittlerweile 45 Jahren verheiratete Gastrogetarischen Ecke“ und der Standardkarte badische Gerichte in gemütlichem AmPaar. Händler und Lieferanten kommen sind Gerichte aus Oma Marias Küche der biente im 85 Plätze bietenden Gastraum allesamt aus der Renner. Und worauf Chefköchin Marianne auf. Da wird der Region, aus Südnoch besonderen Wert legt: „Wir machen Schmorbraten »Das Dreiländer-Eck Südbadens deutschland und alles selbst, beisielsweise Nudeln und vom Schwarzist unser Lebensmittelpunkt und dem Elsass, was auch Knödel.“ wälder Milchkalb gleichzeitig unsere Art zu leben.« auch auf die Weine ebenso serviert zutrifft „Wir wisGerd Lustig wie die Rindersen, wo unser Fleisch, das Gemüse, das zunge, die gefüllte Kalbsbrust oder auch Viertele und das Schnäpsle herkommen“, Rösti, Krautspätzle, Nudeltaschen mit heißt es und gleichzeitig wird betont: Gemüse- oder Wildfüllung sowie Hirsch„Gastfreundschaft und Gastlichkeit ist für ragout. Hinzukommen Menü des Monats, uns nicht nur unser Beruf, sondern auch Herbstmenü nebst Salatkreationen. Die unsere große Leidenschaft.“ Karte ist nicht zuletzt auch saisonal ausgerichtet, beispielsweise Spargel im FrühEin Blick in die Speisekarte genügt, und jahr oder Pfifferlinge im Spätsommer und schon kommt Vorfreude auf wunderbare Herbst. Außer einer umfangreichen „ve-

RESTAURANT CAFÉ PAUL

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«GEMEINSAM KOCHEN UND ESSEN macht den jungen Menschen Freude»

Karin Küng und Sibylle Steigmeier über die Veränderungen im Fach «Hauswirtschaft»

ausschliesslich Mädchen den Hauswirtschaftsunterricht. Später wurde das Fach für Knaben als Freifach angeboten. Mit der Koedukation wurde Hauswirtschaft für Knaben und Mädchen obligatorisch mit vier Lektionen in der 7. beziehungsweise 8. Klasse eingeführt. Als Wahlpflicht-, respektive Wahlfach wurde es im folgenden Jahr noch mit drei Lektionen angeboten. Vor zwei Jahren führten Sparmassnahmen zur Reduktion von drei auf zwei Lektionen pro Woche. «Mit dem neuen Aargauer Lehrplan stehen wir jetzt vor der grössten Veränderung in all den Jahren», erklären die beiden Lehrerinnen. Die Stundentafel des neuen Aargauer Lehrplans (auf Basis des

Sibylle Steigmeier (links) und Karin Küng sind mit Leib und Seele Hauswirtschaftslehrerinnen.

Mit dem neuen Aargauer Lehrplan (auf Basis «Lehrplan 21») soll das Fach «Hauswirtschaft» durch das Fach «Wirtschaft, Arbeit, Haushalt (WAH)» ersetzt werden. Die langjährigen Hauswirtschaftslehrerinnen Karin Küng und Sibylle Steigmeier sind nicht nur erfreut über diese geplante Veränderung. «Traditionen/Feste», «Menus zubereiten: frisch und abwechslungsreich», »Umweltbewusstes Haushalten» oder «Wie ernähre ich mich gesund?» sind einige Stichworte, die an einer Wand in

«Kopflastige Fächer gibt es zur Genüge. Wir finden, dass das Arbeiten mit den Händen nicht verloren gehen darf.» der Schulküche im Engerfeld-Schulhaus zusammen mit passenden Bildern angebracht sind. «Das ist unsere Input-Wand mit Inhalten als Einstieg ins Hauswirtschaftsjahr», erklärt Karin Küng. Seit 1982 ist sie mit Leib und Seele Hauswirtschaftslehrerin. Zudem ist sie Standortleiterin der RBK (Realschule, Berufswahlschule, Kleinklasse und Werk­

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RBK RHEINFELDEN

jahr Rheinfelden). «Ich wurde Hauswirtschaftslehrerin, weil ich Freude am Kochen habe», sagt Karin Küng. Ihre Kollegin Sibylle Steigmeier, die seit 1987 als Hauswirtschaftslehrerin tätig ist, hat sich damals auch für den Beruf entschieden, weil sie gerne mit den Händen arbeitet. Beide Lehrerinnen haben zudem Freude, zusammen mit Jugendlichen zu arbeiten. Grosser Wandel In den letzten 30 Jahren machten die beiden Frauen einen Wandel in ihrem Unterrichtsfach mit. So besuchten früher

Im Hauswirtschaftsunterricht bereiten die Schülerinnen und Schüler zum Beispiel eine Landfrauenwähe, respektive eine Pizza vor.


LANDFRAUENWÄHE ø ca. 24–26 cm

Belag: wenig Öl erhitzen, 300 g gem. Gehacktes mit wenig Pfeffer, Paprika Oregano und Salz mischen und im heissen Öl anbraten, 1 EL Mehl darüber streuen; je 1 Zwiebel, Knoblauchzehe, Sellerie, Rüebli und Lauch waschen, rüsten, fein schneiden, zum Fleisch dazu geben, mitdämpfen; auf einem Teller erkalten lassen. Guss: 2 Eier, 2 dl Rahm/Milch, Salz, Pfeffer, Muskat und Paprika gut vermischen

durchaus viele wertvolle Themen behandelt werden. Sibylle Steigmeier meint aber: «Kopflastige Fächer gibt es zur Genüge. Wir finden, dass das Arbeiten mit den Händen nicht verloren gehen darf.» Auch an der Input-Wand aufgeschriebene Inhalte wie «Traditionen/Feste» oder «Menus zubereiten» haben im neuen Fach weniger Platz. «Im Fach ‹Hauswirtschaft› haben wir viel umgesetzt, das mit unserer

kochen und essen macht den jungen Menschen Freude.» Bereichernd, obwohl auch teilweise herausfordernd, finden die Lehrerinnen die Rücksichtnahme auf die Vielfalt der Schülerinnen und Schüler, sei es in Bezug auf Herkunft, Religion, Unverträglichkeiten oder spezielle Ernährungsformen.

Formen: Wähenblech mit einem runden ausgewallten Kuchenteig auslegen (Backpapier!), Rand verzieren und den Teigboden mit einer Gabel mehrmals einstechen, Belag und Guss darauf verteilen. Backen: Ofen 10 Min. vorheizen und ca. 30 Min. bei 220 ºC backen. Tipp: 2 kleine ausgewallte Teige kaufen und den oberen Belag darauf verteilen. Wähe, die nicht verwendet werden kann, tiefkühlen.

SCHOGGI-SCHÜMLI ca. 14 Stck.

200 g dunkle Schokolade zerbröckeln und in eine Pfanne geben, 125 g Butter dazugeben und mit der Schokolade auf kleiner Stufe schmelzen, leicht erkalten lassen; 4 Eier und 200 g Zucker in einem Messbecher schaumig rühren, erkaltete Schokolademasse zur Eigelbmasse dazugeben, gut mischen. 100 g Mehl darunter ziehen. Fertigen Teig in Papierförmli füllen (nur halbvoll!) und ca. 14 Min. bei 180 ºC backen. Ofen 10 Min. vorheizen!

Deutschschweizer «Lehrplan 21») ist jetzt in der Anhörungsphase. Auf das Schuljahr 2020/2021 soll der neue Lehrplan eingeführt werden. «Wirtschaft, Arbeit, Haushalt» statt «Hauswirtschaft» Das Fach «Hauswirtschaft» ist im neuen Lehrplan nicht mehr vorgesehen. Neu wird «Wirtschaft, Arbeit, Haushalt (WAH)» unterrichtet. Die beiden Hauswirtschaftslehrerinnen bedauern diese geplante Veränderung. Da andere Lerninhalte mehr Gewicht bekommen, werden die Lehrerinnen mit ihren Schülerinnen und Schülern weniger kochen und backen können. Karin Küng und Sibylle Steigmeier sind der Meinung, dass im neuen Fach WAH

«Das ist unsere Input-Wand mit Inhalten als Einstieg ins Hauswirtschaftsjahr», erklärt Karin Küng.

Kultur zu tun hat. So backen wir zum BeiDie Lust am Kochen nie verloren spiel Grättimänner, fertigen AdventskränSibylle Steigmeier und Karin Küng koze an und färben Ostereier», erklärt Karin chen beide auch zu Hause sehr gerne. «In Küng und findet es sehr schade, dass diese der Schule koche ich ja nicht selber, da Vermittlung von Kultur und Traditionen leite ich nur an. Oftmals habe ich dann in Zukunft verloren abends Lust, dasselgehen könnte. be auch zu Hause zu «Weil Hauwirtschaft sehr kochen», erklärt Siabwechslungsreich ist, wird es Die beiden Lehrperbylle Steigmeier. Ihr von den Schülerinnen und sonen erfahren bei gefällt das Kreative Schülern geschätzt.» den Schülerinnen am Kochen. «Ich lieund Schülern viel Freude am Kochen und be es, Apéros und Desserts zuzubereiten», an anderen praktischen Arbeiten, die im sagt Karin Küng. Beide schätzen es, beim Fach «Hauswirtschaft» noch Platz haben. Kochen eine grosse Auswahl an Speisen «Weil Hauwirtschaft sehr abwechslungsvorzubereiten und schliesslich von allem reich ist, wird es von den Schülerinnen ein bisschen zu probieren. und Schülern geschätzt. Auch gemeinsam Janine Tschopp

RBK RHEINFELDEN

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Gewerbeschule bietet Chance des Vorqualifizierungsjahrs Arbeit/Beruf speziell auch im Fachbereich Hauswirtschaft

Fachkompetent, lebendig, menschlich „Abdullah, hast du auf die Uhr geschaut wegen der Pizza im Backofen?, fragt Katrin Langheimer mit strengem Blick, wendet sich sogleich Melissa zu: „Hast Du den Salat richtig abgeschmeckt?“ Und Alexander, der schnell mal nach dem Nutella-Kuchen schauen will, fängt sich eine kleine Rüge ein: „Nicht öffnen, dafür hat der Backofen ja ein Fenster.“ Doch keine Angst, auch wenn alles ein wenig streng und unter fester Aufsicht wirkt, entpuppt sich schnell als „learning by doing“. Katrin Langheimer macht all das nämlich nicht aus Lust und Laune, sie ist Lehrerin an der Gewerbeschule Rheinfelden. Und eine ganz spezielle noch dazu. Sie, die 51-Jährige, die aus der Hauswirtschaft kommt und schon seit knapp 25 Jahren in Rheinfelden unterrichtet, leitet den Fachbereich Hauswirtschaft im Rahmen des Vorbereitungsjahres Arbeit/Beruf (VAB), vormals Berufsvorbereitungs- oder Berufseinführungsjahr. Und dieses Jahr sieht für die 14–17-jährigen Schüler Theorie und Praxis in drei Fachbereichen vor, und zwar neben Holz-/Metalltechnik, Körperpflege/Frisör eben auch den Gastro- und Kochbereich. Gut 70 Stunden sind insgesamt in Theorie und Praxis im schulischen Kochstudio zu absolvieren. Da werden Themen wie Hygiene, Tischkultur und Tischdecken ebenso behandelt wie Gerätekunde, Messen und Wiegen, Lebensmittelverarbeitung sowie natürlich die Zubereitung von diversen Gerichten nach Rezept.

»Und da müssen bei der Praxisprüfung zwei Sachen allein gekocht werden.« 8

GEWERBESCHULE

„Die Schüler kommen gerne zu mir, obwohl oder gerade weil ich streng bin“, lacht die freundliche Lehrerin. Denn nur so lernten sie auch was. Alljährlich gelte es bei den jungen Leuten, Vorbehalte und Hemmschwellen abzubauen, sie vor allem zum selbständigen Arbeiten an Herd, Ofen, Tischplatte und Schüssel an-

zuleiten. „Die müssen sich die Gerichte selbst erarbeiten, denn ich möchte, dass sie, wenn sie den Gastrobereich wieder verlassen, fit sind“, macht Langheimer deutlich. Schließlich müssen die Schüler am Ende der vier Monate in dem Fachbereich eine Prüfung in Theorie und Praxis ablegen. „Und da müssen bei der Praxisprüfung, bei der die Aufgaben per Los gezogen werden und nicht untereinander tauschbar sind, zwei Sachen allein gekocht werden“, sagt sie, also Waffeln und Kompott, Pizza und Salat oder Spaghetti mit Hackfleischsoße sowie nachher ein Dessert. Also, Selbständgkeit, Mitmachen und Aufpassen sind gleichermaßen wichtig. Und wer weiß: Vielleicht winkt dann auch nach Ende des VAB-Jahres an der Gewerbeschule ein Ausbildungsplatz im Gastrobereich. „Zumindest können bei uns die Voraussetzungen dafür deutlich verbessert werden“, sind sich unisono Hauswirtschaftslehrerin Langheimer und Petra Schwörer, für Öffentlichkeitsarbeit und Homepage an der Gewerbeschule Rheinfelden zuständig, sicher. Was steckt überhaupt hinter VAB? Wer nach der Schule noch keinen Abschluss oder nicht gleich einen Ausbildungsplatz hat, kann sich in einem berufsvorbereitenden Jahr fit für das Berufsleben machen. Man kann mit dem VAB-Jahr seine Schulpflicht erfüllen, kann den Hauptschulabschluss machen oder ihn verbessern – und eben in einige Berufsfelder mehr als nur hineinschnuppern. An der Rheinfelder Schule gibt es neben dem normalen VAB zudem noch ein so genanntes VABO, das heißt: hier werden Schüler qualifiziert, die noch ohne oder nur wenig Deutschkenntnissen ausgestattet sind. Das Angebot richtet sich also hauptsächlich an Flüchtlinge und Asylbewerber. Sie werden dann – bei ansonsten gleicher Ausrichtung des Schuljahres – sprachlich besonders gefördert. Unsere Schule will in erster Linie fachkompetent, lebendig und menschlich sein“, so Schwörer. Gerd Lustig


Raffaele Marino bietet Spezialitäten aus seiner Heimat an

ITALIANITÀ in der Marktgasse

Pasta selber gemacht. Raffaele Marino führt «Marino Feinkost» in der Rheinfelder Marktgasse.

Schon seit der Kindheit hat Raffaele Marino Freude am Kochen. In seiner Heimat Italien half er seinem Vater im Restaurant und in der Gelateria. «Ich koche gerne», sagt Raffaele Marino. Dezember 2015 eröffnete er mitten in der Gelernt hat er das Kochen sowie die Kunst, Rheinfelder Marktgasse «Marino Feinkost». Glacés herzustellen in seiner Heimat ItaliEine grosse Auswahl an Schinken, Salaen. Schon als Bub half er seinem Vater im mi, italienischem Käse, hausgemachten Restaurant und in der Gelateria. Marino Teigwaren und selbstgemachten Glacés absolvierte verschiedene Hotelfach- und lassen das (italienische) Gourmet-Herz Gelateria-Schulen in Italien. Als Koch, höher schlagen. «Im Chef de Partie und Winter sind es nur Gelataio sammelte «Ich komme zu meinen er Erfahrungen in Kunden nach Hause und koche, ein paar wenige Sorten, im Sommer italienischen und was sie wünschen.» biete ich zirka zehn Schweizer GastronoSorbets und 14 verschiedene Rahmglamie-Betrieben. Vor fünf Jahren liess sich der cés an.» Auch Take-away-Waren wie beiheute 32-Jährige in der Schweiz nieder. Im

Raviolo alla fragolina

(Ein Lieblingsrezept von Raffaele Marino aus seinem Kochbuch «Suonando la tradizione petinese». Das Rezept ist in Marinos Muttersprache geschrieben. «Wer eine Frage zum Rezept hat, darf jederzeit bei mir im Laden vorbeikommen. Dann klären wir das gemeinsam», sagt der leidenschaftliche Koch. Wahrscheinlich gibt es noch einen Espresso im Stehen dazu.) Ricetta per 4 persone, Ingredienti: Per la pasta: 400 gr. di farina, 120 gr. di purea di fragoline, sale, 3 uova Per il ripieno: 30 gr. prezzemolo tritato, 200 gr. di ricotta di pecora, 200 gr. di fragoline intere, sale Per il sugo: 100 gr. di burro, 100 gr. di fragoline, 20 gr. di basilico frullato Procedimento: Per il sugo: Cuocere tutto insieme le fragole, il burro e il basilico frullato. Per il raviolo: Procurare il laganaturo, impastare tutti gli ingredienti fino ad ottenere un impasto liscio, tirare la pasta in sfoglie di 0,5 di spessore, lunghezza 3 cm e larghezza 3 cm. Mischiare la ricotta con il sale, le fragoline ed il prezzemolo. Mettere al centro di una sfoglia una noce di 30 gr. di impasto di ricotta, coprire con un’altra sfoglia. Formare il raviolo con un bicchiere. Cuocere i ravioli in acqua bollente per 8 minuti. Salsare con il sugo.

spielsweise Sandwiches, Piadina, Pizza oder Arancini (Risotto-Kugeln) gehören zu Marinos Spezialitäten. «Das ist alles selber gemacht», erklärt er stolz. Ein Koch- und ein Glacébuch veröffentlicht Seine grossen Leidenschaften Kochen und die Herstellung von Glacés hat Raffaele Marino in Büchern festgehalten. So veröffentlichte er 2010 das Buch «Passione gelato». Ein Jahr später wurde sein Kochbuch «Suonando la tradizione petinese» veröffentlicht, in welchem er viele Lieblingsrezepte seiner Heimat und seiner Familie niederschrieb. Wer sich von Raffaele Marinos Kochkünsten überzeugen lassen will, kann ihn als Koch zu Hause buchen. «Ich komme zu meinen Kunden nach Hause und koche, was sie wünschen.» Marino kocht gerne sowohl für romantische Candle LightDinners, für Geschäftsanlässe oder an Grillpartys. Janine Tschopp

MARINO FEINKOST

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Rockfood Diner in der Karlstraße

Frische Zutaten und voller Geschmack Enrico Börner heißt die Gäste im Rockfood Diner willkommen (links)

Aus den Lautsprecher rocken The Beach Boys mit Surfin‘ USA. Route-66-Schilder und andere US-Devotionalien schmücken die Wände. Wer das Rockfood Diner in der Innenstadt betritt, findet sich in einem echten amerikanischen Diner wieder. Auch die Einrichtung ist stilecht. Stühle und Hocker sind mit schwarzweißem Kunstleder überzogen und unter den gläsernen Platten der Metalltische zeigen großformatige Bilder die Skylines amerikanischer Städte oder Oldtimer. Deftig ist die Speisekarte mit Spare Rips und Chili con Carne. Fast zwanzig Burger finden sich dort. Ganz prominent: The Rockfood, auf dem neben dem RinderPatty auch ein original-irisches Rinderfilet liegt, überschmolzen mit Cheddar und garniert mit Bacon, Tomate, Gurke und Salat. Geschmacklich rundet eine hausgemachte Sauce The Rockfood ab. „Aber alle Zutaten können frei kombiniert werden“, meint Enrico Börner, Betreiber und Koch im Rockfood Diner. Beim Blick in die Karte lässt auch die Auswahl an Desserts einem das Wasser im Munde zusammen laufen.

Im Rockfood Diner genießen die Gäste Burger und Fries

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RESTAURANT ROCKFOOD

„Wir nehmen nur frisches Obst und Gemüse“, versichert Börner. „Wir haben wenig Zusatzstoffe, die man auszeichnen muss. Wir wollen vollen Geschmack, bei wenig Fett und wenig Zucker.“ Alle Rezepte stammen von ihm. Eine große Auswahl an Beilagen bieten Pommes frites, Chilli-CheeseFries, Curry-Fries, Tomato-Cheese-Fries und Kartoffel-Wedges und verschiedene Salate. Auch Vegetarier können unbesorgt ins Rockfood Diner kommen. Auf der Karte ist ein Veggie-Burger notiert. „Wir können aber jeden Burger mit unserem selbstgemachten Mais-Gemüse-Patty in einen Veggie verwandeln“, versichert der Koch. Horatio Gollin Rockfood Diner, Karlstraße 13 • Öffnungszeiten: Mi – Sa 11.30 – 14 und 17 – 21.30 Uhr So 17 – 21.30 Uhr Mo, Di Ruhetag • Telefon 07623 / 4515 • www.facebook.com/rockfooddiner


Gastgeber an einem vollen Mittagstisch in seinem Lokal «aglio e olio» – das ist Viktor Krasniqi für sein Leben gerne.

Ein Italiener aus dem Kosovo

Viktor Krasniqi hat die Essgewohnheiten der Rheinfelder revolutioniert: Alle an einen Tisch, keiner sitzt allein. So sind in den zehn Jahren seines wöchentlichen Mittagstisches schon viele Freundschaften entstanden. Beim Hereinkommen erlebt der unbedarfte Besucher eine Überraschung. Was als geschlossene Gesellschaft an einer grossen Tafel anmutet, ist in Wirklichkeit eine Ansammlung von Menschen, die sich nur teilweise persönlich kennen. Aber Gastgeber Krasniqi integriert sie alle. Lachend, pfeifend, singend heisst er die Neuen willkommen. «Das hier ist meine Website», sagt er und meint damit die Kreidetafel, die am Eingang seines Lokals an der Geissgasse steht: «Mittagstisch – Lasagne». Aufschreiben müsste er das eigentlich nicht mehr. Denn alle, die heute hier sind, wissen: Es gibt immer Lasagne. Und das ist auch gut so. Salat, Lasagne, Dessert und dann einen Espresso, dessen Crema so stabil ist, dass der Löffel darin steht, und den Krasniqi auf einer Maschine zubereitet, die er «meinen Ferrari» nennt. So mancher am Tisch sagt, es sei der beste Espresso der ganzen Stadt und noch darüber hinaus. Aber Krasniqi wehrt ab: «Ich brauche kei-

ne Werbung, ich habe auch nie Werbung gemacht. Das übernehmen meine Gäste für mich.» Wenn sie davon erzählen, wie gut es ihnen geschmeckt hat. Wie sie sich wie zuhause gefühlt haben, als sie an seiner Tafel Platz nahmen. Davon, wie sie den Eindruck hatten, von jemanden

«Alle, die hier sind, wissen: Es gibt immer Lasagne. Und das ist auch gut so.» bewirtet zu werden, der den Menschen etwas Gutes tun will. Für den ein Gewürz das allerwichtigste ist – die Liebe zu seinem Beruf. Mit diesem vermeintlich einfachen Konzept ist der 1956 im Kosovo Geborene, den viele für einen Italiener halten, als Gastronom und Caterer in Rheinfelden erfolgreich – in einer Stadt, in der er, wie er sagt, zum ersten Mal in seinem Leben die Segel gestrichen und Anker geworfen hat.

Jetzt bittet er die Leute an Bord seines Lokals «aglio e olio», immer mittwochs zum Mittagstisch und samstags als Treffpunkt nach dem Wochenend-Einkauf – wenn es Antipasti, Panini und San-Daniele-Schinken gibt, den er so hauchdünn schneidet, dass drei Scheiben davon so viel wiegen wie ein Blatt Papier. Auch Antoinette Locher hat bei ihm angeheuert. Sie sagt. «Ich komme nicht jede Woche zum Mittagstisch, aber jedes Mal treffe ich viele Bekannte.» Heute hat sie sich spontan dazu entschieden – ohne Voranmeldung. Das kann auch ins Auge gehen. Zwar hat Krasniqi, weil er weiss, dass sich nicht immer alle anmelden, immer ein paar Portionen Lasagne mehr im Ofen. Doch nicht immer reicht die Reserve, die er einplant, für alle Spontan-Gäste aus. Aber für Antoinette Locher hat es heute gereicht. Sie ist satt geworden. Hans Christof Wagner

VIKTOR KRASNIQI

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Die Männer vom Kochclub «Salzblues» haben nicht nur Freude am Kochen, sie geniessen auch gerne.

Kochen und gemeinsam eine gute Zeit verbringen Beim Männer-Kochclub «Salzblues» geht es auch um die Geselligkeit

Im Januar 2013 führten die Männer vom Rheinfelder Kochclub «Salzblues» ihre ersten Kochabende durch. Seither zaubern sie durchschnittlich einmal pro Monat ein wunderbares Menu auf den Tisch. «Vor ein paar Jahren begann ich zusammen mit Kollegen ein bisschen zu kochen. Irgendwann kam mir die Idee, einen Kochclub zu gründen», schildert Guido Schädler. Er erzählte damals zehn Kollegen von seinem Plan. «Ich habe mir nicht nur überlegt, wer aus meinem Umfeld gerne kocht, sondern auch wer gerne geniesst.» Fast alle waren von der Idee überzeugt, und so wurde Ende Oktober 2012 der Rheinfelder Kochclub «Salzblues» gegründet. Zwischenzeitlich sind es zwölf kochund essfreudige Herren, die beim «Salzblues» mit dabei sind. Pro Jahr treffen sie sich zu zirka zehn Kochabenden in der Schulküche des Schützenmatt-Schulhauses in Rheinfelden. Zudem organisieren sie einem Sommeranlass und einen Weihnachtsanlass, bei welchem auch ihre Partnerinnen herzlich willkommen sind. Schon viel voneinander gelernt «Es macht extrem Spass», sagt Guido Schädler mehrmals im Laufe des Gesprächs mit «2x Rheinfelden». Die Herren

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KOCHCLUB SALZBLUES

geniessen es nicht nur, sich einen Abend lang mit Kochen zu befassen, sondern auch, gemeinsam eine gute Zeit zu verbringen und ihre Freundschaft zu pflegen. Der Spass ist ein sehr wichtiger Faktor. Zudem freuen sie sich, dass sie durch den Kochclub in den letzten Jahren viel Neues gelernt haben. «Wir haben uns alle weiterentwickelt. Bei jedem Treffen lernen wir voneinander und trauen uns immer mehr zu. Mit der Erfahrung entwickelt sich auch der Mut, etwas Neues auszuprobieren», erzählt Guido Schädler. Zu den Herausforderungen gehörten in den Anfangszeiten das Zeitmanagement sowie die idealen Mengen. «Das haben wir mittlerweile im Griff», freut sich Schädler. Auch die Vielfalt der Küche lässt nichts zu wünschen übrig. «Wir haben uns schon durch viele verschiedene Länder und Kulturen gekocht.» Pro Kochabend sind jeweils drei der passionierten Hobbyköche für die Planung des Menus und fürs Einkaufen zuständig. Beim Apéro wird das Geheimnis gelüftet, und die

Herren bilden Teams, in welchen sie einzelne Speisen des Menus vorbereiten. Auch das Auge isst mit bei «Salzblues». Denn es wird nicht nur Wert auf feinstes Essen, sondern auch auf schönes Anrichten und De-

«Wir haben uns schon durch viele verschiedene Länder und Kulturen gekocht.» korieren gelegt. «Für alles haben wir unsere Spezialisten», schmunzelt Guido Schädler. Nach dem Zubereiten setzen sich die Freunde an den schön gedeckten Tisch. Bei einem guten Glas Wein geniessen sie das Essen und die Geselligkeit. Und ein bisschen Fachsimpeln gehört in einer Runde begeisterter Hobbyköche natürlich auch dazu. Janine Tschopp Den Bogen zur Musik

Den Kochclub «Salzblues» zu nennen war die Idee von Guido Schädler. Er erklärt: «‹Salz› ist ein Lebenselixier, und hier befinden wir uns in einer Salzregion. ‹Blues› bildet den Bogen zur Musik. Wie beim Spielen eines Instruments, entsteht auch beim Kochen oftmals etwas Schönes. Und je mehr man übt, desto besser gelingt es.»


„Vegan ist gut für die Gesundheit, das Tierwohl und die Umwelt.“ Christiane Steiner und Evelyn Waid laden zum Veganer Stammtisch und zu gemeinsamen Koch-Abenden im Spielhaus Nollingen ein Immer mehr Menschen achten auf gesunde Ernährung. Vor allem die vegane Kost ist zunehmend im Trend. Zwei gesundheitsbewusste Frauen, die auf dieses schmackhafte Essen ohne tierische Produkte schwören, haben einen „Rheinfelder Veganer-Stammtisch“ gegründet. Schon im dritten Jahr treffen sich Christiane Steiner und Evelyn Waid mit Gleichgesinnten zum Erfahrungsaustausch und zum gemeinsamen Kochen im Spielhaus Nollingen. „Da wir beide vegan unterwegs sind, wollten wir diese Art der Ernährung in die Rheinfelder Welt hinaustragen“, erzählen die überzeugten Veganerinnen. Gemüse, Salate, Früchte, Getreide kommt bei ihnen auf den Tisch, „alles so natürlich wie möglich und den Jahreszeiten entsprechend“. „Erdbeeren beim Herbstkochen gibt es bei uns nicht“, betont Evelyn Waid. Die Drogistin ist durch Diskussionen, Sendungen und Bücher auf die vegane Kost aufmerksam geworden: „Sie ist gut für die Gesundheit, für das Tierwohl und die Umwelt“. Auf ihr Wohlbefinden habe das vegane Essen eine sehr positive Auswirkung, auch ihre Heuschnupfen-Allergie habe sich enorm gebessert. Die Sozialpädagogin und Yoga-Lehrerin Christiane Steiner beschäftigt sich ebenfalls seit langem mit gesunder Ernährung. „Bei uns gab es schon immer viel Gemüse und selbst gebackenes Brot.“ So kamen die beiden Frauen auf die Idee, einen Stammtisch für Veganer zu gründen, und starteten erfolgreich einen Aufruf in der Zeitung und im Bekanntenkreis. Seither trifft sich ein Kreis von Interessierten in regelmäßigen Abständen zum Stammtisch und zwei Mal im Jahr zu gemeinsamen Kochabenden. Im Spielhaus Nollingen ist alles vor Ort, was gebraucht wird: eine Küche und Geschirr. Beim Frühlings- und Herbstkochen mit jahreszeitlich passenden Gerichten gebe es „jedes Mal einen Aha-Effekt“, was man in der veganen Küche alles zaubern kann, erzählt Evelyn Waid. Sie und Christiane Steiner stellen die Menü-Folge zusammen, kaufen die Lebensmittel ein, schreiben die

Die überzeugten Veganerinnen Christiane Steiner (links) und Evelyn Waid probieren gern kreative Rezepte mit viel Gemüse, Früchten und Getreide aus.

Rezepte auf, die die Kochrunde dann mit nach Hause nehmen kann. Beim jüngsten Herbstkochen wurde „veganes Käsefondue“ zubereitet, raffiniert aus Haferflocken, Mandelmus, Brühe, Weißwein und Gewürzen. Endiviensalat mit Orangen, blanchierter Brokkoli und Rosenkohl, selbst gebackenes Dinkelbrot und als Dessert Maronenmus mit Granatapfel rundeten den vitalen und leckeren Gaumenschmaus ab. Die Initiatorinnen lassen sich gern durch Kochbücher und Zeitschriften zu neuen Rezeptideen inspirieren. „Bei vielen Leuten herrscht noch das Vorurteil, dass veganes Kochen aufwändig ist und man dabei auf so vieles achten und verzichten müsse“, sagt Evelyn Waid. „Wir zeigen bei unserem gemeinsamen Kochen, was für leckere vegane Gerichte man zubereiten kann.“ Zum Beispiel Kürbis-Risotto, Hirse-AuberginenAuflauf oder Kohlrabi-Carpaccio. „Natürlich, kreativ und vollwertig“ soll die Veganküche sein, „es geht uns nicht darum, einfach nur die Würstchen zu ersetzen.“ Die leidenschaftlichen Köchinnen haben mit ihrem Veganer-Stammtisch schon viel ausprobiert und greifen immer neue

Themen auf. Etwa veganes Backen in der Vorweihnachtszeit, wo Plätzchen, Hildabrötchen, Magenbrot und Vanillegipfel gebacken wurden: „Wer hochwertige Margarine hat, braucht kein Ei.“ Im Sommer fand sich die Runde zum veganen Grillen zusammen. „Ganz viel Gemüse“ wurde auf den Grill gelegt, „aber auch klassisches Stockbrot“. Auch einen veganen Brunch hat es schon gegeben. Bei einer Kräuterwanderung lernten die Teilnehmer Wissenswertes über heilkräftige und essbare Kräuter. „Wir haben auch schon Nussmilch hergestellt, Smoothies und Energiekugeln aus Datteln, Aprikosen und Nüssen gemacht“, erzählen die einfallsreichen Veganerinnen, denen die rein pflanzliche Ernährungsart zum Schutz von Tier und Umwelt sehr am Herzen liegt. Weitere Interessenten sind beim Veganer-Treffen herzlich willkommen. Roswitha Frey Veganer-Stammtisch:

22. Januar „Leichte Snacks selbstgemacht“; 14. Mai „Herstellen von Aufstrichen“; 8. Oktober „Fermentieren“, jeweils 16 Uhr. Frühlingskochen: 19. März, 19 Uhr, Spielhaus Nollingen. Anmeldungen: Evelyn Waid Tel. 07623/30419, Christiane Steiner Tel. 07623/797602

VEGANER STAMMISCH

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Schulverpflegung in Rheinfelden

SCHÜLER SIND mit dem Angebot ZUFRIEDEN Einzelne Schüler und kleinere Gruppen verteilen sich in der Mensa des Campus der Gertrud-Luckner-Realschule und der Gemeinschaftsschule (Schillerschule) an den Tischen. Es herrscht ein stetiges Kommen und Gehen, einen Platz zu finden, ist aber in der weitläufigen modernen Mensa kein Problem. Viele Kids nutzen auch nur den Wasserspender, um sich vom Toben mit den Klassenkameraden in der Mittagspause zu erfrischen. Die Verpflegung der zahlreichen Ganztagsschüler in der Stadt stellt mittlerweile eine echte Mammutaufgabe für den Schulträger dar, die auch noch weiter ausgebaut wird.

»Ich komme jeden Tag. Die Mensa ist gut. Am liebsten nehme ich Pasta, was anderes probiere ich gar nicht.« Taha Saydam, Klasse 7a der Schillerschule

An weiterführenden Schulen sowie an allen Ganztagsschulen sind Mensen verpflichtend. Neben der Mensa im Schulcampus werden hungrige Schüler auch am Georg-Büchner-Gymnasium, wo die erste Schulmensa der Stadt in einem Neubau realisiert wurde, der Eichendorffschule sowie den Grundschulen Goetheschule und Hans-Thoma-Schule (Warmbach) verpflegt. „Die neueste Mensa an der Hertener Scheffelschule ist gerade im Bau befindlich“, erklärt Hauptamtsleiter Hanspeter Schuler, in dessen Verantwortungsbereich die Rheinfelder Schulen mit ihren Mensen fallen. In den Mensen wird immer ein vegetarisches und ein Gericht mit Fleisch angeboten, daneben gibt es noch ein Pasta-Angebot, welches gerade im Grundschulbereich sehr gut angenommen werde, führt Schuler aus und Vanessa Hünerli von der zuständigen Hauptabteilung ergänzt: „Die Speisepläne verändern sich. Im Grundstock bleiben sie schon gleich, aber wenn etwas gar nicht schmeckt, dann streichen

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SCHÜLERMENSA

die Caterer das.“ Zudem werde das Angebot durch beispielsweise spanische oder italienische Aktionswochen bereichert. Zur Pasta-Linie werden mehrere Soßen angeboten, und auch an der Salattheke kann unter verschiedene Dressings gewählt werden.

»Ein Lieblingsessen habe ich nicht, aber das Essen hier ist gut. Ich gehe jeden Tag in die Mensa.« Bardhushe Bilali, Klasse 5a der Gemeinschaftsschule

„Bei Grundschülern braucht man nicht Kassler mit Sauerkraut anbieten, aber das wissen die Caterer, da wird eine altersgerechte Struktur aufgebaut“, erklärt Schuler. „Es gibt auch mal Rosenkohl, man muss das auch anbieten, weil die Kinder sollen das ja kennenlernen, aber gerade im Grundschulbereich versuchen wir auf Wünsche und Anregungen der Schüler einzugehen.“ Dabei gelte natürlich immer der Grundsatz, dass das Essen gesund und vitaminreich sein soll. „Alles kann man nicht erfüllen, aber da sind die Caterer sehr offen“, sagt Schuler. Für jede Schule gibt es einen Mensabeirat mit Eltern, Vertretern der Schule, des Caterers und der Stadtverwaltung. Dort würden die Abläufe häufiger diskutiert als das Essen, meint Schuler. „Eine große Unzufriedenheit gibt es mit keinem Caterer“, stellt der Hauptamtsleiter fest. „Wir holen auch immer Feedback ein, und geben eine Rückmeldung an die Caterer.“ Als Caterer versorgt das St. Josefshaus die Eichendorffschule, die Goetheschule und die HansThoma-Schule. Zahner beliefert den Campus und Schneider die Scheffelschule. Das Gymnasium hat eine Sonderform und wird von SV Catering vor Ort direkt bekocht, erklärt Schuler. „Dort gibt es auch eine Pausenverpflegung bis hin zu einer Cafeteria mit Smoothies und Panini für die Hofpause. Da greifen auch die Lehrer zu.“

»Ich gehe nie in die Stadt. Ich mag die Pasta, und die Salattheke ist auch gut. Es gibt hier eigentlich nichts, was ich nicht mag.« Gabriel DeSantes, Klasse 7a der Schillerschule

Für ein vollwertiges Mittagessen mit Nachtisch fällt für die Schüler bzw. ihre Eltern ein Kostenanteil von 3,50 Euro an. Die tatsächlichen Ausgaben der Stadt seien schwer zu kalkulieren, sagen Schuler und Hünerli, da die Kosten für Gebäude und Personal anderen Budgets zugeordnet und nicht in der Form ausgewiesen sind. Sie schätzen, dass die reinen Essenskosten mit der Belieferung, aber ohne Aufbereitung in der Mensa, um die 4 Euro betragen. Für die Kinder läuft der Mittagstisch bargeldlos, da an der Theke mit Chip oder Fingerprint bezahlt werden kann. Die Bestellung läuft über Internet und im Krankheitsfall des Schülers kann bis morgens 8 Uhr das Mittagessen noch kostenfrei storniert werden. Der Schulträger legt Wert auf eine gesunde, ausgewogene Ernährung, gleichzeitig soll es in den Mensen auch gut schmecken. Schuler lobt die Caterer, bei denen vieles wie Saucen oder Kartoffelbrei noch selbst gemacht werde. Großteils verwenden die Caterer auch regionale Produkte. Gerade in den weiterführenden Schule sei die Salattheke, wo die Schüler sich ihren Salatteller selbst zusammenstellen können, sehr beliebt. Das Essen wird meist mittels Cook&Chill-Verfahren (nur runter gekühlt, nicht gefroren) angeliefert und in Konvektomaten aufbereitet. Schuler erklärt, dass so Nährstoffe und Vitamine erhalten bleiben.

»Am liebsten mag ich die Spaghetti Bolognese. Mit dem Essen in der Mensa bin ich sehr zufrieden. Ich komme jeden Tag.« Valeria Pfeiffer, Klasse 5a der Gemeinschaftsschule


„Hygiene ist ein ganz wichtiger Aspekt und auch die Arbeitssicherheit“, sagt Schuler. Daher beschäftigt die Stadtverwaltung für die verschiedenen Mensen mit Sieglinde Vollmer eine Hausleitung, die als Fachkraft die Mitarbeiter in Themen wie Hygiene unterweist. Vollmer erledigt die Bestellung von Reinigungsmitteln, organisiert Schulungen für die rund 15 Mitarbeiter in Teilzeit, nimmt an Mensabeiratssitzungen teil und ist Ansprechpartnerin für den Caterer. Beim Essen bekommen die Mensakräfte am besten mit, was die Schüler gerne mögen, sie probieren das Essen auch selbst und geben ebenfalls mittels Bögen den Caterern ein Feedback dazu.

Eduard Zapur holt sich gerne Pasta.

Bardhushe Bilali (links) und Valeria Pfeiffer in der Campus-Mensa

Die meisten Ganztagsschüler in der Grundschule gehen in ihre Mensen. Viele Fünft- und Sechstklässler nutzen das Angebot ebenfalls, dann lässt das Interesse zunehmend nach. Schüler der höheren Klassen in den weiterführenden Schulen trifft man kaum in der Campus-Mensa. Viele Jugendliche gehen in die Innenstadt. „Einer aus der Clique will in die Stadt und dann gehen gleich alle mit“, meint Schuler. „Wir wollen es auch keinem aufzwingen.“ Und auch Hans Peter Brugger, Leiter der Gemeinschaftsschule, meint, dass das nachlassende Interesse nicht der Qualität des Essens, sondern dem Alter der Schüler geschuldet sei.

Taha Saydam, Gabriel DeSantes und Eduard Zapur (von links) in der Campus-Mensa

»Ich gehe jeden Tag in die Mensa. Die veganen Sachen sind gut, manchmal nehme ich auch Pasta. Die süßen Sachen mag ich nicht so gerne.« Eduard Zapur, Klasse 7a der

Schillerschule

Horatio Gollin Essenausgabe in der Campus-Mensa

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«Es geht nicht nur UMS ESSEN»

Araz Abram und Bea Bieber

Seit 2005 können Primarschüler in Rheinfelden an der Schule zu Mittag essen. Und das von der Stadt initiierte Angebot soll nicht nur der Nahrungsaufnahme dienen – es hat einen weitaus grösseren Anspruch. Welcher das ist, berichten die Stadträtin und Caterer Araz Abram im Interview.

Frau Bieber, wie kam es zur Gründung des Mittagstischs? Béa Bieber: Eltern kamen mit dem Wunsch auf die Stadt zu. Wir haben daraufhin abgeklärt, was genau die Bedürfnisse sind. Jedenfalls war der Bedarf ausgewiesen und wir starteten dann mit dem Angebot im Jahre 2005. Sie sind Vorsitzende der Geschäftsleitung der Mittagstischs GmbH. Warum wurde die GmbH als Organisationsform gewählt? Béa Bieber: Wir sehen die GmbH, mit dem Elternverein Rheinfelden und der Stadt als

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Gesellschafter, als die beste Lösung für unsere Gemeinde an. Mit den damit verbundenen schlanken Strukturen können wir im Unterschied beispielsweise zu einem Verein schnelle Entscheidungen treffen. Und das braucht es auch im dynamischen Geschäft der Mittagsverpflegung von Schülern.

anfangs nur schleppend. Woran auch der Preis schuld war, der 2005 bei 12 Franken pro Mahlzeit lag. Wir sind daraufhin auf 8 Franken runter – und schon stieg die Nachfrage deutlich an. Und jetzt, mit Araz Abram, haben wir den idealen Partner gefunden.

War Araz Abram von Anfang an mit im Boot oder kam er später dazu?

Herr Abram, wie war das seinerzeit. Wie haben Sie die Anfänge erlebt? War das Kochen für Kinder für Sie eine Herausforderung?

Béa Bieber: Araz Abram ist seit 2013 Partner des Mittagstisches. Vorher hatten wir eine ganze Reihe verschiedener Caterer. Auch ein Altersheim gehörte schon als Essenslieferant dazu. Aber es funktionierte

Araz Abram: Ich hatte mich 2013 gerade selbstständig gemacht. So war der Mittagstisch für mich ein gutes Standbein meines neuen Betriebes. Ich konnte mir damit in


der Stadt einen Namen machen. In meinem eigenen Restaurant habe ich von Beginn an auch nur Menüs angeboten, keine à la carte-Gerichte. Da ergeben sich mit dem Mittagstisch für Schüler viele Synergien. Natürlich haben Kinder im Vergleich zu Erwachsenen einen anderen Geschmack. Aber mir kam zugute, dass ich selbst Vater bin und vieles an meinen eigenen Kindern ausprobieren konnte. Hinzu kommt, dass ich schon in sehr vielen Ländern gekocht habe und so in der Multi-Kulti-Stadt Rheinfelden mit ihren Dutzenden von Nationalitäten und Kulturen gut zurechtkomme. So haben wir die richtige Mischung im Menüplan gefunden. Und wie sieht diese Mischung aus? Béa Bieber: Wir versuchen ein ausgewogenes Angebot zu bieten – wenig Fleisch und wenn dann nur hochwertiges und kein Schwein. Mehrmals pro Woche gibt es ein vegetarisches Menü. Auch regionale und saisonale Aspekte spielen eine Rolle. Die Kinder sollen lernen, dass jedes Gemüse und Obst seine Saison hat, obwohl es alles im Supermarkt das ganze Jahr über zu kaufen gibt. Wir arbeiten nach dem Label Fourchette verte, das alles unter die Lupe nimmt – Menüpläne, Herkunft und Verarbeitung der verwendeten Lebensmittel, die zubereiteten Mahlzeiten vor Ort und die

Bei den Primarschüler kommt der Mittagstisch gut an.

Organisation der gesamten Ver- und Entsorgungskette. Den Labelprozess mehrmals durchzuführen, war ausserordentlich aufwändig, hat sich aber für alle gelohnt. Aber es geht beim Mittagstisch nicht nur ums Essen, sondern auch um das Miteinander, um Regeln. Zum Beispiel die, zu lernen, dass, auch wenn man selbst schon fertiggegessen hat, man erst dann vom Tisch aufsteht, wenn alle soweit sind. Auch die Zahnhygiene nach dem Essen wird den Kindern beigebracht. Am Standort Altstadt haben wir sogar einen kleinen Garten, wo die Kinder Gemüse anpflanzen und damit etwas über das Wachstum von Gemüse lernen.

Araz Abram: Ohne den Mittagstich würden sicher viele Kinder allein zuhause vor dem Fernseher essen, vielleicht ein Fertiggericht, das sie sich vorher in der Mikrowelle warmgemacht haben. Das regelmässige gemeinsame Essen an einem Tisch, wo man sich auch austauscht, kennen immer weniger Kinder von zuhause. Dieser hohe Anspruch ans Mittagessen, von wem ging der aus? Auch von den Eltern? Béa Bieber: Von den Eltern eher nicht, das war mein eigener Anspruch. Eltern geht es mehr darum zu wissen, dass es den Kindern schmeckt und dass sie in einem guten sozialen Rahmen satt werden. Ob Essen gesund ist, interessiert doch Kinder eher weniger. Die stehen doch auf dem Standpunkt: Gesund ist, was schmeckt, auch Süssigkeiten, Wurst und Fleisch. Was meinen Sie, wie würden die Menüpläne aussehen, liesse man die Kinder diese ausarbeiten? Béa Bieber: Gar nicht so sehr anders, denke ich, auch nicht mit mehr Fleisch. Dass Kinder für sie Unbekanntes probieren, hängt auch immer von den Betreuerinnen

«Wir könnten mit den Menüs noch experimenteller werden, auch mit den Gewürzen. Aber sonst gibt es für mich nichts zu verbessern.» ab, die den Mittagstisch begleiten. Und die Gruppendynamik tut das ihre dazu. Das ist dann anders als zuhause, dann isst man auch das Gemüse. Vielleicht gäbe es mehr Pommes frites und Pizza auf dem Menüplan, wenn die Kinder selbst entscheiden könnten. Wünsche können sie aber immer äussern. Einmal haben wir das Experiment gewagt und Pizza angeboten. Aber dass wir es nicht regelmässig anbieten, hat eher logistische Hintergründe. Auf dem Transport vom Restaurant zu den Schulstandorten würden Pizza und Pommes kalt und labbrig. Wir können ja vor Ort nichts zubereiten. Wir könnten mit den Menüs noch experimenteller werden, auch mit den Gewürzen. Aber sonst gibt es für mich nichts zu verbessern. Wie läuft das logistisch überhaupt ab? Araz Abram: Wir bereiten die Menüs immer frisch zu, packen diese dann in Wär-

meboxen, die jeden Tag zwischen 11.15 und 11.30 Uhr abgeholt werden. Vor Ort, in den vier Standorten Altstadt, Robersten, Augarten und Martinum (Gemeindehaus christkatholische Kirche), wird so gegen 12 Uhr gegessen. Wir achten peinlich darauf, dass die Menüs eine gewisse Temperatur nicht unterschreiten. Nach dem Essen werden, wie gesagt, Zähne geputzt. Danach kann gespielt werden. Oder es werden Hausaufgaben gemacht. Die Eltern bekommen die Menüpläne eine Woche im Voraus per E-Mail zugeschickt und geben dann durch, an welchen Tagen ihre Kinder angemeldet werden. So können wir planen. Wie sind die Nutzerzahlen heute? Araz Abram: Als ich 2013 einstieg, waren es zwischen 600 und 700 Essen pro Monat. Aktuell sind es schon mehr als 1700. Aktuell kostet das Menü 10,40 Franken pro Mahlzeit – kann man damit kostendeckend arbeiten? Araz Abram: Das hängt auch immer vom jeweiligen Gericht ab, bei Vegetarischem eher, bei einem Cordon Bleu aus Kalbfleisch eher nicht. Insgesamt aber ist der Preis kostendeckend für das reine Essen. Die Betreuung kann davon nicht finanziert werden. Aber die Stadt subventioniert den Mittagstisch im Rahmen des Leistungsvertrages. Was rechnen Sie tatsächlich mit der Mittagstisch GmbH pro Essen ab? Araz Abram: Diese Zahlen möchten wir hier nicht offenlegen. Wie geht es mit dem Mittagstisch in Rheinfelden weiter? Béa Bieber: Wir gehen von weiter steigenden Zahlen aus. Araz Abram: Für mich wird das Mittagstisch-Angebot ein immer wichtigeres Standbein, nicht nur in Rheinfelden. Ich bediene auch den Mittagstisch in Zeiningen. Und es haben noch mehr Fricktaler Gemeinden bei mir angefragt. Aber deren Namen darf ich momentan noch nicht nennen. Hans Christof Wagner

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Erinnerungen eines Bäckerund Konditorlehrlings Josef Schmids Beobachtungen der Gastronomie der Sechziger Jahre in beiden Rheinfelden

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m April 1962 kam ich in Rheinfelden rechts des Rheines, also in Baden in die Lehre. Aus dem beschaulich bürgerlichen Säckingen kommend war der Tapetenwechsel in die noch junge Industriestadt mit auffälligen Wahrnehmungen verbunden. Die Manieren waren lockerer und die Umgangssprache direkter. Ich war vierzehn Jahre alt und meine Beobachtungen vielleicht von unschuldiger Jugendhaftigkeit gefärbt. Aber vieles hat sich in den fast fünf Jahren meines Aufenthaltes als gut erkannt gezeigt. Meine Lehre als Konditor und Bäcker erlaubte mir keine alltägliche Lebensweise. Der ungewöhnliche Tagesablauf ließ manches nicht zu was meine Altersgenossen erlebten. Dafür eröffneten sich Blickwinkel die anderen verborgen blieben. Meine Freizeitgestaltung war ganz individuell und fand im Wesentlichen auf der linken Rheinseite, im alten eidgenössischen Rheinfelden statt,was wie meine Heimat Säckingen, zu den vorderösterreichischen Waldstädten zählte. Die vertraute Geborgenheit der alten Stadt war mir wichtig und das berufliche Interesse sprach mich an in Form von attraktiven Schaufenstern erstklassiger Konditoreien. Das Wohlstandsgefälle war hier offensichtlich. Der Schweizer leistete sich erste Klasse mit einem Selbstverständnis zu dem der Deutsche damals noch nicht fähig war. Überhaupt ist der Unterschied an der Grenze signifikant bis hin zu den Preisen für‘s Benzin in der Neustzeit. Wie gesagt war ich damals im Lehrlingsalter. Da erlebte ich einmal eine beeindruckende Szene von gesättigter Überheblichkeit. Ein Schweizer mittleren Alters sprach mich fragend an, wo man hier gut essen könne aber „bittschön öbbis anders als die gottverdammte Poulet!“ Diese Aussage geht mir bis heute noch nach: erstens ist ein Poulet guter Quali-

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tät vierzig Jahre später immer noch eine Delikatesse für mich. Zweitens habe ich bis heute nicht begriffen wie man einem „Schnösel“ von sechzehn Jahren eine solche Frage stellen kann, wenn man eine gesicherte Antwort wohl erwartet hat. Er konnte ja nicht wissen, dass ich trotz meiner Jugend durchaus kompetentes Wissen in der Gastronomie beider Rheinfelden hatte. Wie ich schon sagte haben meine ungewöhnlichen Arbeitszeiten zu etwas anderen Lebensformen geführt als sonst üblich. Mein sonntäglicher Freizeitausgleich war dann ein möglichst opulentes Dîner in adäquatem Ambiente. Ich war beileibe kein Angeber, ich könnte es mir leisten. Mein Lehrchef, der gute August Philipp, zahlte freiwillig deutlich über dem Lehrlingstarif. Außerdem waren mir Umgangsformen in der gehobenen Gastronomie als Altlast vom Elternhaus mitgegeben worden. Und eines darf man nicht vergessen: ich war immer auf der Suche nach Berührungspunkten mit anderen Berufen aus der Gastroszene. Schon als Jungspund hatte ich begriffen, dass Gastro tatsächlich den Magen meinte. Alle seine Zulieferer bilden die Gastronomie und sind folglich Brüder im Geiste.

Gasthaus Sängerhalle

Hotel Danner

Degussa Metzgerei

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n den 19 hundert Sechziger Jahren gab es eine erstaunliche Vielfalt an „gutbürgerlichen“ Gastwirtschaften im badischen Rheinfelden. Ich denke an die unprätentiös vornehme Atmosphäre im Hotel „Danner“. Der nachmalige Küchenchef dort durchlief seine Lehre beim legendären Herrn Blaumoser in der „Sängerhalle“. Nach nicht nachprüfbaren Berichten soll ihm dieser einmal in der Hektik des abendlichen Hochbetriebes die Fleischgabel so in den Hintern gestochen haben, dass er einige Tage nicht mehr laufen konnte. Auf jedenfall werde ich sein „Gordon bleu“ nie vergessen.

ERINNERUNGEN AN DIE 60ER JAHRE

Degussa Kantine


Direkt neben der „Sängerhalle“ residierte Frau Oechsle in Ihrem Schallplattenladen, in diesem Metier war sie ein wandelndes Lexikon!

E Degussa Kantine

Oberrheinischer Hof

ine weitere zuverlässige Adresse war die „Krone“ an der Ecke Kronen und Friedrichstraße. Das Filetgoulasch „Stroganoff“ begeistert mich noch heute. Direkt gegenüber war das kleine aber feine Café Strasser. Frau Strasser, die quirlige Patronne mit ihrem leicht näselnden, etwas affektierten bayerischen Dialekt, begrüßte mich jungen Menschen immer mit serviler Freundlichkeit. Adolph Strasser war der Lehrmeister zahlreicher später erfolgreicher Konditoren. Es war eine seltsame aber spannende Zeit, das Proletariat lag auch in der Arbeiterstadt in den letzten Zügen, die Christdemokraten wurden erstmals stärkste Kraft vor der SPD während das Plüschcafe langsam dem Universal-Bistro weichen musste.

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uf der linken Rheinseite war das altstädtische Umfeld natürlich romantisch und verstrahlte eine homogene Gemütlichkeit. Es gab erstklassige Konditoreien welche natürlich meine Aufmerksamkeit erregten. Wenn man von deutscher Seite über die Brücke ging, bemerkte man gleich beim Inseli das Café Graf, welches am Tag nach Nikolaus 1962 einem Großbrand zum Opfer fiel und heute zukunftsweisend aber zeitlos schön wiedererstanden ist. In der Marktgasse befand sich wenige Häuser neben dem Hotel „Schiff“ die Konditorei Widmer. Im Schaufenster bewunderte ich jedes Jahr zur Weihnachtszeit die mit größter Sorgfalt vergoldeten Mailänderli. Zur Rheinseite gab es eine sehr gemütliche, heimelige Cafeterrasse. Wo die Gasse sich weitet, unweit der Fischerstu-

be gegenüber vom Rathaus, war das Café Hegi, wo mir die perfekten, appetitlichen Canapees ins Auge stachen. Wo sind nur die vielen Bäckereien geblieben? Der Flückiger, der Jeggi, der Rohrer, der Z‘binden am oberen Tor? Ein Juwel war das Hotel „Krone“. Da fällt mir Wilhelm Busch ein: „es war Dämmerung als Adele, mit dem Freunde ihrer Seele, welcher gerne Pudding as, traulich an der Tafel saß“. So etwa habe ich die Atmosphäre dort in Erinnerung. Es war edel und gediegen vornehm! ie soliden Restaurants der beiden ansässigen Brauereien rundeten das Erscheinungsbild der Marktgasse positiv ab. Wenn es etwas derber zugehen durfte dann gingen wir jungen Leute in die „Blume“. Im ersten Stock war das Blumenstübli mit Flipperautomat und Poulet im Körbli für 4 Franken 50! Betrüblich stimmt mich die Erinnerung an das schlimme Zugunglück. Wo sich heute an der Unterführung der Straße nach Zürich, an der Kurve die ostwärts zur Autobahn führt, war damals ein Bahnübergang. An jenem Unglücksmorgen überquerte ein Lastwagen voller Milchkannen die fälschlich nicht verschlossenen Gleise und der herannahende Zug erfasste ihn. Der LKW wurde auf das Schrankenwärterhäuschen geschleudert, Fahrer und Schrankenwärter kamen um‘s Leben und 30.000 Liter Milch ergossen sich auf die Straße. Die Kannen rollten bis vor die Türe des Hotel „Ochsen“.

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ie Aufzählung der Orte und Ereignisse erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, liegt doch meine Erinnerung mehr als fünfzig Jahre zurück. Josef Schmid, Bad Säckingen

ERINNERUNGEN AN DIE 60ER JAHRE

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FRISCHE, REGIONALITÄT UND ABWECHSLUNG sind Trumpf Gerichte aus teilnehmenden Ländern. Es gibt aber auch italienische und spanische Wochen sowie ein Oktoberfest. Speziell an Feiertagen wie Weihnachten oder Ostern werden besondere Speisen und zusätzliche Menüs serviert, wie Braten, Lamm oder Gänsebrust. „Vor allem auf Ausgewogenheit und auf Abwechslung kommt es uns an“, betont Thomas Scheider.

Produktionsleiter Michael Müller

Großküche im St. Josefshaus wartet mit Frische und Regionalität auf – täglich 1500 Essen Frische und Regionalität: Das steht in der Großküche des St. Josefshauses in Herten ganz obenan. Gut 400 Essen werden hier täglich auf die Tische des vor fünf Jahren gebauten Servicezentrums gebracht. Das ist natürlich beileibe noch nicht alles. Dazu kommen nämlich noch jede Menge Essen, die an Kindergärten, Kitas, Schulen und auch Senioren ausgeliefert werden – alles in allem rund 1500 Essen. Da werden Menüs nach dem so genannten Cook & Chill-Verfahren ebenso an Kindergärten wie Kunterbunt und Paulus-Kindergarten in Rheinfelden geliefert wie an die Hans Thoma-Schule Warmbach, Goethe- und Eichendorffschule sowie auch Seniorenheime in Landkreis Lörrach, etwa Zell im Wiesental, und Bad Säckingen. Und das funktioniert nur, weil es in der St. Josefshaus-Küche ein eingespieltes Team gibt. Unter der Leitung von Produktionschef Michael Müller arbeiten hier insgesamt 17 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, aufgeteilt in Fachkräfte und Küchenhilfen. Selbstverständlich wird gerade hier in Herten dem Aspekt der In-

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GROSSKÜCHE ST. JOSEFSHAUS

klusion Rechnung getragen. Sechs Inklusionsarbeitskräfte sind in den Tagesbetrieb voll integriert und verrichten wichtige Tätigkeiten. Eng arbeiten der Bereiche Küche sowie auch der Hauswirtschaft, der zudem die Sparten Wäscherei und Reinigungsmanagement angehören, zusammen. „Die Zusammenarbeit klappt wirklich hervorragend“, betonen unisono Ursula Schneck, Leitung Hauswirtschaft, und Thomas Scheider, Küchenleitung. Der Speiseplan, der von allen Verantwortlichen der Bereiche auf- und zusammengestellt wird, wird stets vier Wochen im Voraus bekannt gegeben. Der Plan wiederholt sich alle drei Monate, gleichwohl wird er saisonal angepasst, das heißt: Im Winter stehen eher Brokkoli, Kohl und auch mal Eintopf und deftige Suppen auf dem Speiseplan, im Frühjahr und Sommer hingegen leichtere Kost und viel Salat. Im Jahresspeiseplan finden sich aber immer wieder spezielle Aktionen wieder, beispielsweise bei einer Fußball-WM

Besonders glücklich schätzt man sich in der St. Josefshausküche, dass so gut wie alle Materialen quasi aus dem eigenen Haus kommen, sprich: Neben einer Metzgerei und Bäckerei kommen Gemüse und Salat ausnahmslos von der Biolandgärtnerei und vom Markhof. Das tägliche Mittagessen wird in drei Gängen gereicht, das heißt: Suppe, Hauptgericht, Dessert. Zur Auswahl stehen zwei Menüs plus einen Tagestipp. Zu bezahlen sind dafür sechs Euro. Und: Auch Gäste sind jederzeit zum Mittagessen im Servicezentrum, das 180 Personen Platz bietet und im SB-Verfahren funktioniert, willkommen. Im Übrigen

Täglich gibt es frisches Obst

gibt es auch spezielle Diäten, leichte Vollwertkost oder auch Diabetikerkost. Seit drei Monaten gibt es ebenso das Angebot des Essens für Menschen mit Schluckbeschwerden (Dysphagie). Bei den Essen, die an Kindergärten und Schulen ausgeliefert werden, wird nichts dem Zufall überlassen. Die Speisepläne werden mit Stadt, Schul- und Kita-Trägern und mit den Eltern abgestimmt. Auch hier gibt es stets zwei Menüs zur Auswahl, die, so versichert der Küchenleiter, gluten- und laktosefrei sind. Gerd Lustig


Stadtrundgänge 2018 Auch im Jahr 2018 haben Sie wieder die Möglichkeit, im Rahmen einer öffentlichen Stadtführung die Geschichten von Rheinfelden kennen zu lernen. Die Stadtführer nehmen Sie mit auf eine Reise in die Vergangenheit und erzählen Ihnen lustige Anekdoten und interessante Passagen aus der bald 890-jährigen Stadtgeschichte.

Neue Führungen im 2018 Ab Frühling 2018 können Sie mit dem Segway von der Vergangenheit in die Gegenwart fahren. Auf der kurzweiligen und spannenden Segwaytour werden auch die Quartiere ausserhalb der Altstadt besichtigt. Geschichte und Fahrspass werden so optimal verbunden.

Auf der neuen Orgelführung tauchen Sie in die faszinierende Welt der Orgel ein. Begleitet von witzigen Anekdoten aus dem Kirchenalltag lernen Sie auf dieser Führung das ausgeklügelte Instrument kennen und dürfen zum Schluss unter der Anleitung von Organistin Doris Haspra natürlich selbst noch „alle Register ziehen“. Tourismus Rheinfelden unterstützt Sie gerne mit Informa­ tionen oder Buchungen für private Stadtführungen:

Stadtbüro Rheinfelden, Marktgasse 16, 4310 Rheinfelden

www.tourismus-rheinfelden.ch; tourismus@rheinfelden.ch Telefon: 061 835 52 00

Sa, 03.03.2018 Sa, 10.03.2018

14:15 16:00

Sa, 17.03.2018 Sa, 24.03.2018

20:00 16:00

Sa, 07.04.2018 Sa, 21.04.2018 Sa, 29.04.2018 Sa, 05.05.2018 Sa, 12.05.2018 Sa, 19.05.2018

14:15 20:00 16:00 14:15 16:00 16:00

Sa, 26.05.2018

14:00

Sa, 02.06.2018 Sa, 09.06.2018 Mi, 13.06.2018 Fr, 15.06.2018 Sa, 07.07.2018 Sa, 14.07.2018 Sa, 21.07.2018 Sa, 28.07.2018 Sa, 04.08.2018 Sa, 11.08.2018 Sa, 18.08.2018 Sa, 01.09.2018 Sa, 08.09.2018 Sa, 08.09.2018

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Sa, 22.09.2018 Sa, 29.09.2018 Sa, 06.10.2018 Sa, 13.10.2018 Sa, 20.10.2018 Sa, 03.11.2018 Sa, 17.11.2018 Sa, 24.11.2018 Sa, 01.12.2018 Sa, 08.12.2018

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Fr, 14.12.2018 Do, 27.12.2018

18:00 18:00

Die ganze Geschichte – Altstadtführung Unentdeckt - Versteckte Geschichten in der Kirche zu St. Martin mit Besichtigung Hungertuch; Treffpunkt: Stadtkirche St. Martin Nachtwächter Von damals bis heute (Segway-Führung)* Treffpunkt: Schützenparkplatz“ Die ganze Geschichte – Altstadtführung Zum Henker… nach Rheinfelden Rudolf von Rheinfelden - der erste deutsche Gegenkönig Die ganze Geschichte – Altstadtführung Frauengeschichte(n) Von damals bis heute (Segway-Führung)* Treffpunkt: Schützenparkplatz“ Die Faszination Orgel in der Kirche zu St. Martin Treffpunkt: Stadtkirche St. Martin Die ganze Geschichte – Altstadtführung Die Pest in Rheinfelden Der listige Schneider von Rheinfelden - Familienführung Bier Beizen Bummel* Die ganze Geschichte – Altstadtführung Wakkerführung Die ganze Geschichte – Altstadtführung Die ganze Geschichte – Altstadtführung Die ganze Geschichte – Altstadtführung Die ganze Geschichte – Altstadtführung Die Habsburger - 1415 Die ganze Geschichte – Altstadtführung In Sale Salus* Von damals bis heute (Segway-Führung)* Treffpunkt: Schützenparkplatz Die Pest in Rheinfelden Bier Beizen Bummel* Die ganze Geschichte – Altstadtführung Häuser, die Geschichte(n) erzählen Zum Henker… nach Rheinfelden Die ganze Geschichte – Altstadtführung Wakkerführung Nachtwächter Die ganze Geschichte – Altstadtführung Die Faszination Orgel in der Kirche zu St. Martin Treffpunkt: Stadtkirche St. Martin Weihnachtsführung Adventsfensterrundgang

* Anmeldung erwünscht: tourismus@rheinfelden.ch, Telefon 061 835 52 00;

Neue Führung

TOURISMUS 21


VERANSTALTUNGEN Programm | Januar/Februar 2018 Rheinfelden/CH Rheinfelden (Baden)

Foto: Julia Wesely

www.klassiksterne-rheinfelden.com

„janoska style“

So. 7. Januar, 19 Uhr Musiksaal Kurbrunnenanlage

GROSSES NEUJAHRSKONZERT

Junge Philharmonie der Ukraine

Mi. 3. Januar, 20 Uhr Bürgersaal Musik um Johann Strauß Kategorie I: 28 4, ermäßigt: 25 4 Kategorie II: 25 4, ermäßigt: 22 4 Einzelkarten (nummerierte Sitzplätze) nur bei Reservix und der Tourist-Info Rheinfelden. Weitere Karten an der Tageskasse ab 19 Uhr. Das Große Neujahrskonzert nach Tradition der Wiener Philharmoniker darf zum Jahresauftakt natürlich in unserer Konzertsaison nicht fehlen. Zu Gast sind wieder unsere gern gesehenen jungen Gäste aus der ehemaligen habsburgischen Metropole Lemberg, dem heutigen Lviv. Solistin ist zum zweiten Mal die charmante Sopranistin Anna Nosova vom Staatsopernhaus Lemberg, die Leitung hat Voloymyr Syvokhip, Direktor der Nationalphilharmonie in Lemberg. Gespielt werden Werke von Mozart, Tschaikowsky, Verdi, Suppe, Puccini, Dvorcak und Bizet. Der zweite Teil wird mit der Overtüre „Orpheus in der Unterwelt“ von Offenbach eröffnet und dann beschließen Polkas und Walzer von Johann Strauß das Konzert. Veranstalter: Südwestdeutsche Mozart Gesellschaft e.V. in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt

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KLASSIK

KANTOREI RHEINFELDEN (BADEN)

Camille Saint-Saens Weihnachtsoratorium

Für Soli, Streicher, Orgel und Chor; Im ersten Teil: Igor Strawinsky Messe Für Soli, Chor und Blasinstrumente; Leitung: Rainer Marbach Sa. 6. Januar, 17 Uhr Christuskirche Rheinfelden 18 4, erm.: 9 4. Vorv. bei Optik Eisenmann, Kapuziner Str. 7, Rheinfelden u. Tageskasse. Das nach dem bachschen Weihnachtsoratorium bekannteste Weihnachtsoratorium dürfte wohl das Oratorio de Noël op. 12 des Franzosen Camille Saint-Saëns (1835-1921) sein. Das 1858 entstandene Oratorio de Noël op. 12 ist eine Komposition des gerade einmal 23-jährigen Saint-Saëns. Der junge Musiker war damals als Organist an der berühmten Pariser Kirche Reiner Marbach La Madeleine angestellt und hier erlebte dieses Werk dann auch seine Uraufführung. Solisten sind: Eva-Maria Hofheinz. und Cornelia Winter (Sopran), Daniela Bianca Gierok (Alt), Sebastian

Nicht nur ihr Talent und ihre familiäre Bande eint das JANOSKA ENSEMBLE, sondern vor allem eine gemeinsame musikalische Vision. Mit ihrer Virtuosität und Improvisationskunst spannen die Musiker einen musikalischen Bogen von populären klassischen Werken über Eigenkompositionen hin zu ungewöhnlich fantasievollen Arrangements. Werke von J. Strauss, F. Kreisler, F. Janoska, J. Massenet, G. Bizet, A. Piazzolla, R. Janoska, W.A. Mozart, P. Sarasate und N. Paganini

„impressions francais“ Sa. 10. Februar, 20 Uhr Musiksaal Kurbrunnenanlage

PATRICIA KOPATCHINSKAJA, VIOLINE POLINA LESCHENKO, KLAVIER Werke von C. Debussy, F. Poulenc, W.A. Mozart, G. Kurtág und G. Enescu

Hübner (Tenor), Matthias Horn (Bass), Yvonne Deusch (Harfe). Mitwirkende: Ev. Kantorei Rheinfelden, Young Voices und das Kantatenorchester (Konzertmeisterin: Isabel Schau). Leitung: Reiner Marbach.

Vorverkauf gen ra Ve nstaltun : ts am ur lt Ku des .reservix.de 1, 2, 3, www


© Peter Schnetz

Maya Boog FREIBURGER SPIELLEYT

Ensemble für frühe Musik Spielleyt, Pilger, Minnesänger So. 4. Februar, 17 Uhr Schlosskonzerte Beuggen, im Rittersaal Kollekte

Symphoniekonzert Musik und Dichtung

Do. 25. Januar, 20 Uhr Bahnhofsaal Konzerteinführung «Hinter den Kulissen» jeweils 45 Minuten vor Konzertbeginn. Johann Wolfgang von Goethe tat sich mit Vertonungen seiner Gedichte schwer. Dennoch übersetzten zahlreiche Komponisten seine Verse in Musik und überlieferten damit der Nachwelt Perlen der Liedkunst. Das argovia philharmonic bringt zusammen mit dem jungen Schweizer Bariton Alexandre Beuchat die für private Salon-Aufführungen bestimmten Schubertlieder in Orchesterbearbeitungen von Johannes Brahms und Max Reger in den grossen Konzertsaal. Umrahmt werden sie von Beethovens Symphonien Nr. 4 B-Dur op. 60 und Nr. 8 F-Dur op. 93. www.argoviaphil.ch

Zwischen Walther von der Vogelweide (1170-1230) und dem Liederbuch „Cancionero de Palacio“ der katholischen Könige Isabell und Ferdinand um 1500 wird eine Spanne von 300 Jahren durchschritten. Entsprechend variieren mit der Zeit die Sprache der Musik, ihre Stilistiken und Formen, die Klangfarben und die Instrumentierungen. Unverändert aber bleiben über die Zeiten das Ausdrucksbedürfnis der Tondichter und deren Interpreten. Und unverändert bleibt bis heute auch die Spielfreude und Virtuosität der vokalen und instrumentalen Solisten. Die Instrumente Schalmei, Dudelsack, historische Harfe, Einhandflöte, Schalmei, Laute und Trommeln versprechen frühe Musik. Die Mitwirkenden sind Regina Kabis, Ian Harrison, Jutta und Albrecht Haaf, Maria Ferré und Murat Coskun. Veranstalter: Kulturamt

Capriccio Barockorchester

«händel affettuoso»

So. 4. Februar, 17 Uhr Reformierte Kirche Rheinfelden Gesangskunst vom Feinsten mit der Sopranistin Maya Boog und dem Capriccio Barockorchester. Die Schweizer Solistin Maya Boog begeistert ihr Publikum mit Virtuosität, enormer Bühnenpräsenz und ihrem klaren, dunkel strahlenden Sopran. Konzertprogramm: • Antonio Vivaldi Concerto «Tempesta di mare» F-Dur, RV 570 «In furore iustissimae irae», Motette für Sopran, Streicher und B.c., RV 626 • Georg Friedrich Händel Concerto grosso D-Dur, op. 3 Nr. 6 Il delirio amoroso, Kantate für Sopran und Orchester, HWV 99 • Johann Sebastian Bach Ouvertüre B-Dur BWV 97 www.capriccio-barock.ch CHORKONZERT DER ZÜRCHER VOKALISTEN

A Single Bamboo Can Easily Bend

So. 4. Februar, 17 Uhr; Christuskirche Eintritt frei, Kollekte

Die Zürcher Vokalisten

Der Dialog zwischen den Völkern ist wichtiger denn je. Auf musikalischer Ebene tragen die Zürcher Vokalisten mit einer Konzertreise von Ost nach West bei. Die große Spannbreite an Klang und Rhythmus entzieht sich einer einfachen Einordnung. Werke von Chen Yi, A.R. Rahman, Jungsun Lee, Ko Matsushita, Naomi Shemer, Tschaikowski, Busto und Gjeilo versprechen einen besonders vielseitigen Abend. Leitung: Christian Dillig

KLASSIK

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Uli Boettcher Ü 50 – Silberrücken im Nebel

Gardi Hutter So ein Käse! Clownerie

In einer Gorilla-Gruppe ist der Silberrücken dank seiner Erscheinung, Kraft und Erfahrung verantwortlich für das Wohlergehen und Sicherheit des Rudels. Sein großer Kehlsack und sein ausgeprägter Scheitelkamm sind Ausstattungsmerkmale, die junge Gorillamännchen bedingungslos akzeptieren und Weibchen für fortpflanzungstechnisch relevant halten.

Eine hungrige Maus beobachtet sehnsüchtig durch ein Fernofenrohr einen runden Käse, der so nah und doch so unereichbar ist: er hängt in einer Mausefalle! Die Ahnenbilder, die am Fallenrahmen hängen, sind der Maus Warnung genug, sich nicht leichtsinnig „ihrem Liebsten“ hinzugeben. Mit Beharrlichkeit und List schafft sie es dennoch, sich „Käseessenz“ zu besorgen, ohne dass die Falle zuschnappt. „Käseessenz“…schon der Geruch macht ihr weiche Knie. Sie ist süchtig. Sie will mehr, mehr…. ein Fondue!! Ihre Gier macht sie unachtsam. Plötzlich steht sie in der Falle.

Mi. 10. Januar, 20 Uhr Kabarett im Bürgersaal 18 4, Vorverkauf: 16 4, ermäßigt: 12 4

Bei uns Menschen ist das nicht anders. Der Mann in den 50ern hat den sozialen Status, die wirtschaftliche Sicherheit und die geistige Reife, um Familie, Arbeitskollegen und Freundeskreis sicher durch die Stürme des Alltags zu leiten. Die Haare auf dem Rücken tendieren mittlerweile ins silbrige, der Kehlsack wird größer, der Scheitelkamm auch. Uli Boettcher hat schon öfters den Bürgersaal gerockt, zuletzt war er auch bei den 10. Brückensensationen mit Romeo und Julia zu Gast.

Di. 16. Januar, 20 Uhr Bürgersaal 24 4, Vorverkauf: 22 4, ermäßigt: 12 4

Die bekannte Schweizerin Gardi Hutter tourt seit 1981 durch die halbe Welt, über 3500 Vorstellungen in 33 Ländern. Sie hat acht Stücke kreiert und 15 Kulturpreise erhalten. In ihren fast wortlosen Solos erfindet sie kleine, absurde Universen, in denen sich Hanna mutig, aber aussichtslos, nach Glück abstrampelt. Die Tragikomik wird erbarmungslos auf die Spitze getrieben, zum Gaudi des Publikums. Gardi Hutter spielte beim Zeltfestival 2008 und im Bürgersaal 2011. Von Gardi Hutter, Ferruccio Cainero, Mark Wetter, Regie: Ferruccio Cainero

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VERANSTALTUNGEN

Ralf H. Dorweiler stellt seinen neuen Roman vor

Das Geheimnis des Glasbläsers Di, 30. Januar, 20 Uhr Lesesaal der Stadtbibliothek, in Kooperation mit der Buchhandlung Merkel 9 4, Vorverkauf: 8 4, ermäßigt: 6 4 (Vorverkauf: 1, 2, 3) Mit seinem neuen Roman greift Dorweiler erneut ein historisches Thema auf, das auch für die Schwarzwald- Region bekannt ist. 1452 war Glas eine große Besonderheit im Heiligen Römischen Reich, nicht einmal Kaiser Friedrich III. hatte damals so etwas Klares, Durchsichtiges gesehen. In seinem Auftrag wird der junge Glasbläser Simon ausgesandt, die geheime Rezeptur des Kristallglases zu stehlen. Nur ein Tumber und ein Esel begleiten ihn auf der gefahrvollen Reise über die Alpen in die prachtvolle Lagunenstadt Venedig. Mithilfe einer Kurtisane kommt Simon dem Geheimnis näher. Doch ein skrupelloser Serienmörder und eine betörend schöne Frau lassen die kaiserliche Mission zur Nebensache werden – und führen Simon mitten hinein in die Schlacht um Konstantinopel. Auf den Leser wartet eine packende Spionagegeschichte. Ralf H. Dorweiler ist Redakteur der Badischen Zeitung. Außerdem hat er mehrere Regionalkrimis veröffentlicht.


© Paolo Galletta

capriccio b(a)roccoli

© Paolo Galletta

© Paolo Galletta

Sa, 20. Januar, 19 Uhr Schützen Kulturkeller, CHF 89.–

DUO ZU ZWEIT MACHEN AUF FAKE NEWS

Balken biegen für Fort­ geschrittene

Do. 22. Februar, 20 Uhr Kabarett im Bürgersaal 18 4, Vorverkauf: 16 4, ermäßigt: 10 4 Falschnachrichten manipulieren und hebeln die Welt aus den Angeln. Sie kommen als Notlügen, Hirngespinste oder ausgewachsener Kappes daher. Tina Häussermann hält als zweifache Mutter den Weltmeistertitel im Schnelldurchschauen von Falschnachrichten. Warnungen vor Säureangriffen aus dem Weltall, die über die WhatsApp-Blockflötengruppe ihrer Tochter ankommen, werden mit dem Kommentar: „Ach, setzt Euch doch alle in Euren Thermomix!“ abgehakt. Fabian Schläper ist als Yoga-Junkie ebenfalls ein Meister seines Faches. Er atmet. Ein und aus. Kein Hindernis ist so groß, dass er nicht die Augen davor verschließen könnte, bis es sich in Räucherstäbchendunst aufgelöst hat. Und so meditiert er auf seiner Yogamatte aus tibetanischem Ameisenleder, bis aus dem letzten X ein U geworden ist. Dieser Abend des Duos wurde von keinem Algorithmus berechnet. Sie können ihn auch nicht bei Lieferando bestellen oder bei Amazon Prime kucken. Sie müssen schon kommen. Analog!

JAZZCLUB Q4

Adam Ben Ezra Solo

Di. 27. Februar, 20.15 Uhr Schützen Kulturkeller CHF 40,-/10,- (Stud.) Reservation: info@jazzclubq4.ch www.jazzclubq4.ch, Adam Ben Ezra, double bass, electric bass, loops, piano, vocals Ein Mann auf Mission, um sein Instrument vom Background-Status zu befreien und ihm die Frontpräsenz zu verschaffen, die es eben auch haben kann. Adam Ben Ezra ist als Solist ein Ereignis, als Kontrabassist eine Sensation, als Multiinstrumentalist – der er so ganz nebenbei auch noch ist – unschlagbar.

Das Capriccio Barockorchester setzt sich aus professionellen, auf Alte Musik spezialisierten MusikerInnen zusammen. Mit den für diese Epoche originalen Instrumenten lässt das Orchester mit grosser Hingabe die Musik des 17. und 18. Jahrhunderts wieder aufleben. Unter dem Motto «musikalischer Genuss trifft kulinarischen Genuss» begeben wir uns auf eine Rundreise durch Deutschland, Frankreich und Italien. Zur barocken Musik werden Häppchen und ein passendes Weinset serviert. Lassen Sie sich überraschen! Der Preis versteht sich inklusive kulinarischer Köstlichkeiten und Getränken. Wir bitten um Voranmeldung. Ticket-Vorverkauf: Tourismus Rheinfelden, Stadtbüro Marktgasse 16, 4310 Rheinfelden Geschäftsstelle Capriccio: T +41 (0)61 813 34 13 www.capriccio-barock.ch

Bilder werden Plakate

Ausstellung Rita Rickenbacher Bis 18. März Begegnung mit der Künstlerin: Do, 25. Januar, 17.30–19.30 Uhr, mit Apéro Seit 2003 malt Rita Rickenbacher Bilder für die Plakate des Projektchors Rheinfelden. Sie liebt das Malen und das Singen, so entstehen immer wieder stimmige Bilder. Der Projektchor Rheinfelden wurde 1996 gegründet und besteht aus durchschnittlich 60 Sängerinnen und Sängern. Er praktiziert zusammen mit seiner Dirigentin Angelika Hirsch ein projektbezogenes Chormodell. Wichtig für die Aufführungen der Werke aus dem 16. bis 19. Jahrhundert sind die Erkenntnisse der historischen Aufführungspraxis und die stilgerechte Interpretation. Die Ausstellung kann im Hotel Schützen Rheinfelden zu den Restaurant-Öffnungszeiten besucht werden. Mehr Informationen und Kontaktdetails: www.projektchor-rheinfelden.ch

VERANSTALTUNGEN

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Zwischen Krieg und Frieden

Foto: Fasi Arouri

Lesung und Gespräch mit Dr. Martin Schäuble, moderiert von Paul Schmidle Mo, 19. Februar, 19 Uhr Eintritt ist frei.

Grosse BenefizKunst­ausstellung

Dr. Martin Schäuble

Der Autor und Journalist Martin Schäuble wuchs in Nollingen auf und ging in Rheinfelden zur Realschule. 22 Jahre später sagt er, was dazwischen geschah. Seine Bücher zum Nahost-Konflikt sind Schullektüre. Sein kritischer Blick auf Weltkonzerne wie google („Die Scanner“) erscheint sogar auf Chinesisch. Und „Endland“, sein jüngster Roman über Rechtsextremismus, gibt es auch als Hörbuch. Schäuble bereist nicht nur Länder wie Israel, Palästina, Ägypten und den Iran, sondern recherchiert für Romane und Sachbücher auch in Ostafrika und Südasien. An diesem Abend schenkt er der Stadtbibliothek die sechs bisher veröffentlichen Bücher. Er zeigt Fotos von den Recherchen, liest kurze Stellen aus den Büchern. Und durch den Abend führt Paul Schmidle – sein ehemaliger Lieblingslehrer der Realschule. Bücher können vorab im Buchhandel erworben werden, der Autor signiert gern am Abend nach der Veranstaltung.

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VERANSTALTUNGEN

«Untitled – Kunst stellt aus» 12. – 21. Januar, Theodorshofweg 22 Vernissage Fr. 12. Januar, 19 Uhr Die Idee, eine zur Zeit leerstehende Fabrikhalle mit rund 1500 m2 Fläche zur Kunstaustellung um zu funktionieren, kam spontan. Spontan war auch die Idee, der Ausstellung einen wohltätigen Charakter mit auf den Weg zu geben. Die Stiftung burundikids schweiz (www.burundikids.ch)

hat in Burundi, einem der ärmsten und kleinsten Länder Afrikas, ein Spital gebaut. Sie unterstützt es noch heute finanziell, damit Kinder, Frauen und mittellose Familien Zugang zu einer medizinischen Grundversorgung bekommen. Die Kollekte der Vernissage, die Sammelkasse in der Ausstellungshalle und 5 % des Verkaufserlöses der Kunstobjekte fliessen in das Spitalprojekt. Öffnungszeiten unter: www.kulturftreffpunkt.ch

Rheinfelder Erzählcafé

Stadtbibliothek, Salmen, Marktgasse 10 Eintritt frei Mi, 7. Februar, 18.15 Uhr

„Vater – stille Seele und Frauenversteher, Mutter – laute Macherin und … Wie haben Sie Ihre Eltern oder ggf. sich selbst als Eltern empfunden?“ Wo man erzählt, da lass dich nieder… Erzählen Sie gern, teilen Sie sich gern anderen Menschen mit und tauschen Sie sich gern mit Frauen und Männern aller Altersgruppen und unterschiedlichster Herkunft aus? Wir vom Rheinfelder Erzählcafe sind eine bewegliche Gruppe von bis zu 10 Personen, die sich, je nach Zeit und Lust, am ersten Mittwoch im Monat in den schönen Räumlichkeiten der Rheinfelder Stadtbibliothek trifft. Moderation: Hildegard Cowan-Sobolewski


Marga Golz – Preussisch Blau und Grüne Erde

14. Januar bis 25. Februar Sa, So 12 – 17 Uhr; Stadtgalerie Haus Salmegg Malaktion Facepainting, So, 21.01. 14–17 Uhr Künstlergespräch, So, 4.02., 15 Uhr

www.freepic.com

Der Ausstellungstitel gibt Aufschluss über die Arbeitstechnik. Mit diesen Farben legt die Malerin in der Regel eine erste Farbschicht der Bilder an, auf der sie dann mit Eitempera die Weißhöhlungen und mit Ölfarben die weiteren Farbnuancen lasierend gestaltet. Farbstimmungen prägen Bildinhalte: Blau als Farbe des Wassers und des Himmels beschwört eine träumerische Stimmung, führt nach innen zum eigenen Unterbewußtsein; Grün als Farbe der Natur, als Erdfarbe fördert Ruhe und Hormonie. Marga Golz ist seit 1989 in Lörrach lebend und dort auch Vorsitzende des Vereins Bildende Kunst. Zur Ausstellung gibt es eine Malaktion »Facepainting«, bei der Gesichter geschminkt werden. Interessenten müssen sich unter Telefon 07621 45056 anmelden. Verein Haus Salmegg

Hobbysammler gesucht Ausstellung im Schauraum ab 13. März Wer hat eine interessante Sammlung zu Hause, die er gerne einmal präsentieren möchte? Egal ob Zuckertüten, Spielkarten, Puppen, Handies, Seifen, Spielzeug, Geschirr und hundert andere Sammlungen mehr – packt sie alle in einen Koffer und stellt die Sammlung in diesem Koffer aus. Alle dann offenen Koffer mit den Sammlungen werden im Schauraum von 13. März bis 30. April gezeigt. Interessenten müssen sich bis 31. Januar im Kulturamt bei Claudius Beck anmelden und ihre Sammlung beschreiben. Bitte per Mail bei: c.beck@rheinfelden-baden.de

Ausstellungsoffensive des Kulturamts – Mehrere Ausstellungen im Schauraum und der Stadtgalerie Im Haus Salmegg, wo die Kunstabteilung des Vereins Haus Salmegg vor allem die Stadtgalerie kuratiert, ist auch das Kulturamt mit ein bis drei Ausstellungen jährlich vertreten. Inzwischen ist die Rathausgalerie ein beachteter, vielseitiger Ausstellungsort geworden, der durch die Anschaffung von Ausstellungswänden und Lampen eine deutliche Aufwertung erfuhr. Neben der Touristinformation in der Karl-Fürstenberg-Straße 17, gegenüber dem Hieber-Markt, wurde seit Mai eine Ladenfläche durch die Stadt angemietet. Diese Fläche soll bis Herbst dieses Jahres eine Dauerausstellung zur Stadtgeschichte Rheinfeldens erhalten, nachdem das Stadtmuseum im Haus Salmegg aufgelöst wurde. Der gesamte Bestand wurde ürbrigens aufwändig inventarisiert und in ein neu geschaffenes Museumsdepot eingelagert. Mit dem Januar startet das Kulturamt eine kleine Ausstellungsoffensive, sind doch alle Räume zu belegen und mit Ausstellungen zu bestücken. RATHAUSGALERIE 8. Januar – 14. Februar Ergebnisse Foto­marathon 2016 und 2017 Seit Juni 2016 lädt die VHS zu einem Fotomarathon ein. Die Ergebnisse der Fotomarathons 2016 und 17 werden für zwei Wochen gezeigt.

20. Februar bis 13. März Kunst trifft Klima Die Klimamanager der Region und das Kulturamt haben Künstler der Region eingeladen Kunst zum Thema zu zeigen. Weiters wird eine Ausstellung von GERMAN WATCH gezeigt.

SCHAURAUM Bis 5. Januar Georg Elser: Ich habe den Krieg verhindern wollen Am 8. November 1939 verübte der Schreiner Johann Georg Elser aus Königsbronn einen Bombenanschlag auf Adolf Hitler. Er wollte ihn töten, um ein „noch größeres Blutvergießen“ zu verhindern. Wanderausstellung der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg 10. Januar – 2. Februar Gunter Anders Fesselnde Augenblicke fotografischer Momente

Zopflava, Hierro

Reinerlös der Ausstellung für Kinderhilfe in Sorata in Bolivien. 7. Februar – 10. März Gruppe F7 ZEITFENSTER – Fotografische Abenteuer

Droschkenpferd im Sommer, Collage, Acryl, Federn, 2015

Fabienne Domb, Kurt J. Rosenthaler, Martin Kessler und Chris Ruetschlin zeigen interessante Fotos.

VERANSTALTUNGEN

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KLIMA-Fasten 2018 »So viel Du brauchst…«

Eine Fastenaktion für Klimaschutz und mehr Klimagerechtigkeit Bei allen Veranstaltungen gilt: Eintritt frei! Die Klimaschutzagentur der Evangelischen Kirche von Westfalen ruft zu einem »Klimafasten« in der Zeit zwischen Aschermittwoch und Ostern. Sinn der Aktion ist, das eigene Alltagverhalten zu analysieren und eventuell kleine Änderungen auszuprobieren. Konkrete Anregungen gibt es in einer Broschüre, die unter www.klimafasten.de bestellt oder heruntergeladen werden kann. Wir, das sind Erika Höcker, die Klimaschutzmanagerin der Stadt Rheinfelden (Baden) und Gaby Dolabdjian, Leiterin der Volkshochschule finden, dass die Aktion viel zu schön ist, um in der Kirche zu bleiben. Klimaschutz und Klimagerechtigkeit geht uns schließlich alle an. Deshalb greifen wir das Fasten der evangelischen Kirche auf und bieten Veranstaltungen zum

Nachdenken und Diskutieren an. Denn dieses Fasten macht noch mehr Freude, wenn wir unsere Erfahrungen und Ideen mit anderen teilen. VERANSTALTUNGSÜBERSICHT Frauen-Klima-Kulturfrühstück Sa, 17. Februar, 10 Uhr Treffpunkt Gambrinus, Friedrichstraße Repair Café Rheinfelden (Baden) VHS-Haus, Cafeteria Sa, 17. Februar, 13 – 17 Uhr „World Climate“ - Rollenspiel Jugendhaus So, 18. Februar, 14 – 18 Uhr Wir schlüpfen in die Rollen von int. Delegationen und führen Klimaverhandlungen. Anm. erforderlich bis 8. 2. bei e.hoecker@ rheinfelden-baden.de; 07623 95-368

Pilgern, gut für das Klima? Detlef Lienau VHS-Haus, Cafeteria Do, 22. Februar, 18:30 Uhr Heilfasten - Bewusster essen Achim Schulte-Kemna VHS-Haus, Cafeteria Mo, 26. Februar, 18:30 Uhr Zu gut für die Tonne – Kochen mit übriggebliebenen Speisen und Resten Gabriele Rasenberger VHS-Haus, Lehrküche Do, 1. März, 19 – 22 Uhr

Ausstellung »Kunst trifft Klima« siehe unter Ausstellungen auf Seite 34

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Kultur Schützen. capriccio b(a)roccoli Musik trifft auf Kulinarik – Samstag, 20. Januar 2018, 19 Uhr Konzert inkl. kulinarische Köstlichkeiten und Getränke, CHF 89.–

Hotel Schützen Rheinfelden*** Bahnhofstrasse 19, CH- 4310 Rheinfelden, T 061 836 25 25, hotelschuetzen.ch

28 AUSSTELLUNGEN


Welche Schule braucht die Schweiz? Diskussions-Veranstaltung «Fokus Fricktal» zum Thema «Volksschule:

Tichets an der Kinokassse sowie unter www.kino-rheinfelden.de Jeden dritten Dienstag des Monats.

Erfolgs- oder Auslaufmodell? Liegt die Zukunft in der Privatschule?» Do, 25. Januar, Beginn 19 – ca. 20.30 Uhr; Stadtbibliothek Rheinfelden; der Eintritt ist frei.

The Circle

Elisabeth Abassi

Georg B. Weibel

fotolia.com © dglimages

Die Schule ist einem steten Wandel unterworfen. Wohin geht die Reise? In der Reihe «Fokus Fricktal» diskutieren Georg B. Weibel von der Basler Bildungsgruppe und Elisabeth Abassi, Präsident des Aargauer Lehrerverbandes, am 25. Januar über die Schule der Zukunft – und die Besucher können mitreden. Nach den beiden Kurzreferaten folgt die Diskussion, an der sich alle beteiligen können. Moderation: Gaby Gerber.

Di, 16. Januar, 20 Uhr Als Mae Holland (Emma Watson) durch die Vermittlung ihrer Freundin Annie (Karen Gillan) einen Job bei dem dominierenden Internet-Unternehmen „Circle“ bekommt, ist sie überglücklich. Das Ziel der Firma: sämtliche Aktivitäten der User verknüpfen und in einer OnlineIdentität vereinen. Mit immer neuen technologischen Fortschritten soll eine Welt der völligen Transparenz geschaffen werden. Mae ist begeistert von den Visionen des charismatischen Firmengründers Eamon Bailey (Tom Hanks) und kann Bedenken nicht verstehen. Das Firmengelände, wo die Mitarbeiter rundum versorgt werden, und ihre Arbeit werden nach und nach zu Maes Lebensmittelpunkt. Nur der mysteriöse Ty (John Boyega) bringt sie zum Stutzen. Er behauptet, auch ein Mitarbeiter zu sein, doch Mae kann ihn im Computer, der zu jeder Zeit anzeigt, wo sich die Mitarbeiter gerade befinden, nicht finden. Und er versucht, Mae zu warnen...

„Gschichte-Reis“ Für Kinder von 3 bis 4 Jahren

Stadtbibliothek, Salmen, Marktgasse 10 Mi, 31. Januar, 28. Februar, 28. März um 10.30 – 11 Uhr mit Sarah Frey, Lesepädagogin (i. Ausb.) kostenlos, Anmeldung nicht erforderlich Erleben Sie zusammen mit Ihren Kindern spannende, lustige oder berührende Geschichten, Lieder und Verse. Lassen Sie uns gemeinsam den Geschichtenschatz unserer Bibliothek entdecken und kommen Sie mit auf die Geschichtenreise.

„A, B, C… Versliziit für die Chlinschte“ Für Kinder von 9 bis 36 Monaten Stadtbibliothek, Salmen, Marktgasse 10 Mi, 31. Januar, 28. Februar, 28. März um 9.30 – 10 Uhr mit Sarah Frey, Lesepädagogin (i. Ausb.) kostenlos, Anmeldung nicht erforderlich

Tauchen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind in die Welt der Kinderreime, Lieder und Bewegungsspiele ein! Wir heissen die Allerjüngsten in unserer Bibliothek herzlich will­kommen.

Victoria & Abdul

Di, 20. Februar, 20 Uhr Historisches Drama über die unglaubliche, aber wahre Freundschaft zwischen Queen Victoria und ihrem Diener Abdul Karim, der zum engsten Berater der Queen wird. Obwohl König Eduard VII. nach dem Tod seiner Mutter nichts unversucht ließ, um Hinweise auf die enge Beziehung zwischen der Queen und ihrem Diener zu vernichten, konnten die Tagebücher von Abdul Karim doch gerettet werden. Darin sind die letzten zehn Jahre an der Seite der Königin beschrieben.

KINO 29


VERANSTALTUNGEN Kalender | Januar/Februar 2018

ALLE CHTSFASNA E AUF IN TERM EITEN DEN S

Rheinfelden/CH Rheinfelden (Baden) Mittwoch,3. Januar

Dienstag, 9. Januar

Sonntag, 14. Januar

MEISTERKONZERT RHEINFELDEN

KLASSIK FILMREIHE

VERNISSAGE

Junge Philharmonie der Ukraine Musik rund um Johann Strauß 20 Uhr, Bürgersaal Reihe: UnerHÖRT – Klassik in Rheinfelden; Südwestdeutsche Mozart Gesellschaft in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt Vorverkauf: 2, 5 und www.reservix.de

20 Uhr, Kino Rheinflimmern

11.15 Uhr, Stadtgalerie Haus Salmegg Verein Haus Salmegg

Großes Neujahrskonzert

Freitag, 5. Januar

Öffentlicher grenzüberschreitender Neujahrsempfang der beiden Rheinfelden 19.30 Uhr Bahnhofsaal Platzkarten bei 1 und 6

Doktor Schiwago

Mittwoch, 10. Januar ÖFFENTLICHE BESICHTIGUNG

Rheinfelder Wasserkraftwerk 13.30 Uhr, Wasserkraftwerk Rheinfelden, kostenfrei und ab 12 J. Anmeldung Tel. 07763/ 81-2650 www.energiedienst.de KABARETT IM BÜRGERSAAL

Uli Boettcher Ü 50 – Silberrücken im Nebel

Eisdisco

Ausstellung von Marga Golz

Montag, 15. Januar

Montenegro, die unbekannte Schöne auf dem Balkan Vortrag von Kurt Schlegel und Thomas Dix 19.30 Uhr, VHS Haus Dienstag, 16. Januar

Gardi Hutter Clownerie – So ein Käse!

20 Uhr, Bürgersaal 24 4, Vorverkauf: 22 4, Ermäßigt: 12 4 UNSER FILM

The Circle

20 Uhr, Rheinflimmern Verein Stadtkino Rheinfelden in Kooperartion Kino Rheinflimmern Mittwoch, 17. Januar 20.15 – 22.30 Uhr Kunsteisbahn www.kuba-rheinfelden.ch

JAZZCLUB Q4

Stochelo Rosenberg & Biel Ballester Trio

Samstag, 6. Januar Kantorei Rheinfelden (Baden)

Camille Saint-Saens Weihnachtsoratorium

für Soli, Streicher, Orgel und Chor 17 Uhr, Christuskirche Reihe: UnerHÖRT – Klassik in Rheinfelden; Vorverkauf: Optik Eisenmann, Kapuziner Straße Sonntag, 7. Januar KLASSIK FILMREIHE

Doktor Schiwago

20 Uhr, Bürgersaal 20 4, Vorverkauf: 16 4, Ermäßigt: 12 4 Donnerstag, 11. Januar LESE-INSEL

Der Regenbogenfisch lernt verlieren

15 Uhr, Stadtbibliothek/ Kinderinsel

10.30 Uhr, Kino Rheinflimmern

Vernissage der Ausstellung mit Gunter Anders,

„3000-Schritte“-Wanderung

19 Uhr, Schauraum

11 Uhr, Treffpunkt Rathaus Brunnen Tourismus Rheinfelden (Baden) KLASSIK STERNE RHEINFELDEN:

„janoska style“

19 Uhr Musiksaal Kurbrunnenanlage www.klassiksterne-rheinfelden.com Vorverkauf: 6 Montag, 8. Januar

Nachtwanderer- Stammtisch Austausch und Planung Neueinsteiger willkommen 19 Uhr, Bürgertreff Gambrinus Jugendreferat

Photographische Begegnungen Freitag, 12. Januar

Flohmarkt

der Pfalzergruppe Herten mit Kaffeestube 14 – 18 Uhr, DRK–Depot Herten Samstag, 13. Januar

E-Medien – Sprechstunde

Informationen und Beratung zur Nutzung von E-Medien durch Peter Sailer / VHS-Rheinfelden Die Beratung ist kostenfrei. 10.30 – 11.30 Uhr, Stadtbibliothek

Flohmarkt

der Pfalzergruppe Herten 9 – 12 Uhr, DRK–Depot Rheinfelden

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KALENDER

20.15 Uhr Schützen Kulturkeller Eintritt : CHF 45.00 Vorverk.: 7; www.jazzclubq4.ch Donnerstag, 18. Januar

Infoabend Legasthenie (LRS) mit Lena Gerjets 19 Uhr, VHS Haus VHS Rheinfelden

Freitag, 19. Januar

Eisdisco

20.15 – 22.30 Uhr Kunsteisbahn www.kuba-rheinfelden.ch Samstag, 20. Januar

Musik zu Marktzeit Mit Irmtraud Tarr, Orgel 11 Uhr, Christuskirche Ev. Kirchenmusik

Capriccio b(a)roccoli

19 Uhr Schützen Kulturkeller Eintritt: CHF 89.00 www.capriccio-barock.ch/website/ Vorverk.: 7

Fondue unter dem Sternenhimmel

18.30 – 23 Uhr Hotel Eden im Park www.hoteleden.ch Sonntag, 21. Januar

Malaktion Facepainting mit Marga Golz 14 – 17 Uhr, Stadtgalerie Haus Salmegg (Siehe Seite 34)

32 – 33

Dienstag, 23. Januar

E-Medien – Sprechstunde

Informationen und Beratung zur Nutzung von E-Medien durch Peter Sailer / VHS-Rheinfelden Die Beratung ist kostenfrei. 17.30 – 18.30 Uhr, Stadtbibliothek LIVE-MULTIVISIONSHOW:

Sehnsucht Afrika

Von Dr. Martin Schulte-Kellinghaus 20 Uhr, Bürgersaal Vorverkauf: 3, 4, 5, Reservix Mittwoch, 24. Januar

„Crazy Heart“ – 2. Filmabend Von Rebekka Steimle 19.30 Uhr, VHS-Haus

Donnerstag, 25. Januar LESE-INSEL

Nur Mut, kleiner Fuchs!

15 Uhr, Stadtbibliothek/ Kinderinsel

Rita Rickenbacher Bilder werden zu Plakaten Begegnung mit der Künstlerin 17.30 – 19.30 Uhr Hotel Schützen Rheinfelden www.hotelschuetzen.ch

Fokus Fricktal - Volksschule: Erfolgs- oder Auslaufmodell?

19 Uhr Stadtbibliothek www.stadtbibliothek-rheinfelden.ch

Symphoniekonzert Musik und Dichtung

20 Uhr Bahnhofsaal Konzerteinführung «Hinter den Kulissen» 45 Minuten vor Konzertbeginn Vorverk.: 6; www.argoviaphil.ch

Dyskalkulie (Rechenschwäche) Vortrag von Lena Gerjets 19.30 Uhr, VHS-Haus Freitag, 26. Januar

Sprachen-Café

19.30 Uhr, VHS-Haus Samstag, 27. Januar

KonzerTanz mit „North“ 20.30 Uhr Trinkhalle Kurbrunnenanlage Eintritt: CHF 25.00 www.konzertanz.ch


Dienstag, 30. Januar

Dienstag, 6. Februar

NLP (Neuro- Linguistisches Programmieren)

KLASSIK FILMREIHE

Das Geheimnis des Glasbläsers

Rheinfelder Erzählcafé

Informationsabend Veronika Plank 19 Uhr VHS-Haus

Ralf H. Dorweiler stellt seinen neuen Roman vor 20 Uhr, Stadtbibliothek Mittwoch, 31. Januar

„A,B,C... Versliziit für die Chlinschte“ 9.30 – 10 Uhr Stadtbibliothek

„Gschichte-Reis“

10.30 – 11 Uhr Stadtbibliothek www.stadtbibliothek-rheinfelden.ch

Kindertheater „Mama Muh im Schnee“

American Beauty

20 Uhr, Rheinflimmern Mittwoch, 7. Februar 18.15 Uhr Stadtbibliothek www.stadtbibliothek-rheinfelden.ch VERNISSAGE DER AUSSTELLUNG

Gruppe F7 ZEITFENSTER Fotografische Abenteuer 19 Uhr, Schauraum

LESE-INSEL

Eselin Evelyn – das beste Erdmännchen de Welt

15 – 15.50 Uhr Kapuzinerkirche www.schjkk.ch Freitag, 2. Februar

Eisdisco

20.15 – 22.30 Uhr Kunsteisbahn www.kuba-rheinfelden.c Samstag, 3. Februar

Musik zu Marktzeit

Mit StriWoBra Urs Brombach 11 Uhr, Christuskirche Ev. Kirchenmusik

E-Medien – Sprechstunde

Informationen und Beratung zur Nutzung von E-Medien durch Peter Sailer / VHS-Rheinfelden Die Beratung ist kostenfrei. 10.30 – 11.30 Uhr, Stadtbibliothek Sonntag, 4. Februar KLASSIK FILMREIHE

15 Uhr, Stadtbibliothek Samstag, 10. Februar KLASSIK STERNE RHEINFELDEN

“impressions francais“

20 Uhr Musiksaal Kurbrunnenanlage www.klassiksterne-rheinfelden.com Vorverk.: 6 Mittwoch, 14. Februar ÖFFENTLICHE BESICHTIGUNG

Rheinfelder Wasserkraftwerk 13.30 Uhr, Wasserkraftwerk Rheinfelden, kostenfrei und ab 12 J. Anmeldung Tel. 07763/ 81-2650 www.energiedienst.de Freitag, 16. Februar

Flohmarkt der Pfalzergruppe Her-

American Beauty

10.30 Uhr, Rheinflimmern

ten mit Kaffeestube 14 – 18 Uhr, DRK – Depot Herten

„3000-Schritte“-Wanderung

Eisdisco

11 Uhr, Treffpunkt Haus Salmegg Tourismus Rheinfelden (Baden)

Künstlergespräch mit Marga Golz

15 Uhr, Stadtgalerie Haus Salmegg

Konzert der Zürcher Vokalisten 17 Uhr, Christuskirche Rheinfelden Evang. Kirchengemeinde Rheinfelden

Freiburger Spielleyt

Ensemble für frühere Musik Schlosskonzert Beuggen 17 Uhr, Rittersaal Hotel Schloss Beuggen

Capriccio Barockorchester «händel affettuoso»

17 Uhr Reformierte Kirche Vorverk.: 6; www.capriccio-barock.ch

Adam Ben Ezra, 27. Februar, Jazzclub Q4

Donnerstag, 8. Februar

20.15 – 22.30 Uhr Kunsteisbahn www.kuba-rheinfelden.ch Samstag, 17. Februar

Flohmarkt

der Pfalzergruppe Herten 9 – 12 Uhr, DRK–Depot

Musik zu Marktzeit

Mit Matthias Wamser, Orgel 11 Uhr, Christuskirche Ev. Kirchenmusik

Sonntag, 18. Februar

„World Climate“, Rollenspiel Wir schlüpfen in die Rollen von internationalen Delegationen und führen Klimaverhandlungen. Anmeldung erforderlich bis 8. 2. bei e.hoecker@rheinfelden-baden.de; 07623 95-368 14 - 18 Uhr Uhr, Jugendhaus Montag, 19. Februar

Zwischen Krieg und Frieden Lesung mit Dr. Martin Schäuble 19 Uhr, Lesesaal Stadtbibliotkek Dienstag, 20. Februar VERNISSAGE DER AUSSTELLUNG

Kunst trifft Klima

19 Uhr, Rathausgalerie UNSER FILM

Victoria & Abdul

20 Uhr, Rheinflimmern Verein Stadtkino Rheinfelden in Kooperation Kino Rheinflimmern Donnerstag, 22. Februar

Pilgern, gut für das Klima! Vortrag von Detlef Lienau 18.30 Uhr VHS-Haus LESE-INSEL

Die kleine Hexe: Ausflug mit Abraxas

Dienstag, 27. Februar

E-Medien – Sprechstunde

Informationen und Beratung zur Nutzung von E-Medien durch Peter Sailer / VHS-Rheinfelden Die Beratung ist kostenfrei. 17.30 – 18.30 Uhr, Stadtbibliothek VERNISSAGE

„Werkschau“ mit Bruno Haas 19 Uhr, VHS Haus JAZZCLUB Q4

Adam Ben Ezra Solo

20.15 Uhr Schützen Kulturkeller Eintritt: CHF 40.00 www.jazzclubq4.ch Mittwoch, 28. Februar

„A,B,C... Versliziit für die Chlinschte“ 9.30 – 10 Uhr Stadtbibliothek

„Gschichte-Reis“

10.30 – 11 Uhr Stadtbibliothek www.stadtbibliothek-rheinfelden.ch

Der Garten als Wohnraumerweiterung und Kraftquelle Vortrag von Linda Wagner 19.30 Uhr, VHS-Haus

KABARETT IM BÜRGERSAAL

Zu Zweit Fake News – Balken biegen für Fortgeschrittene

20 Uhr, Bürgersaal 18 4, Vorverkauf: 16 4, Ermäßigt: 10 4 Montag, 26. Februar

Heilfasten – bewusster essen

Genuss-Reise: Feuer und Flamme

Fundamentalismus in Christentum und Islam

18 – 23 Uhr Hotel EDEN im Park www.hoteleden.ch

mit David Wild 20 Uhr, VHS Haus

15 Uhr, Stadtbibliothek

Repair Café

13–17 Uhr, VHS-Haus Rheinfelden (Baden), Cafeteria

Infoabend Cambridge Kurse

Vortrag von Achim Schulte-Kemna 18.30 Uhr, VHS-Haus

Vortrag von Bernhard Uhde 19 Uhr, Pfarreizentrum St. Josef

KALENDER

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FASNACHT Kalender | 2018 Rheinfelden/CH

Rheinfelden (Baden)

Samstag, 6. Januar

Maskenabstauben

15.30 Uhr Narrenbrunnen Oberrheinplatz Dinkelbergschrate Rheinfelden

Ordensverleihung

18 Uhr, Campus Jahnstraße Narrenzunft Rheinfelden Sonntag, 7. Januar

Kartenvorverkauf Karsauer Zunftabende 10 Uhr, Zunftstube Karsau Narrenzunft Karsau Samstag, 13. Januar

44-jähriges Jubiläum „Uf de Alm do gits kei Sünd“ 19 Uhr, Scheffelhalle Herten Grundmättlerbuure

Guggis‘81 Apres Ski Party Hans-Thoma-Halle Warmbach

Plakettenverkauf Von Haus zu Haus Narrenzunft Karsau

Freitag, 19. Januar

Inthronisation + 1. Zunftabend 20 Uhr, Mehrzweckhalle Karsau Narrenzunft Karsau Samstag, 20. Januar

Ohräquälerball „Steinzeit“ 19.11 Uhr, Bürgersaal Ohräquäler

2. Zunftabend

20 Uhr, Mehrzweckhalle Karsau Narrenzunft Karsau Donnerstag, 25. Januar

1.Faisse Narrenbaumstellen Karsau Mit Narrentreiben in der Trotte 19.30 Uhr, Krüzgass Narrenzunft Karsau Freitag, 26. Januar

Zunftabend

20 Uhr, Bürgersaal Narrenzunft Rheinfelden Samstag, 27. Januar

Verkauf Moschtbiire Zittig Von Haus zu Haus Narrenzunft Karsau

Zunftabend

20 Uhr, Bürgersaal Narrenzunft Rheinfelden

32

FASNACHTSKALENDER

Samstag, 27. Januar

Narrenbaumstellen Minseln

19.11 Uhr, Umzug von der alten Postkurve zur Halle, danach Party in der Alban-Spitz-Halle Minseln Mohernclique Donnerstag, 1. Februar RHEINFELDER FASNACHT

2. Faisse

19 Uhr www.rheinfelderfasnacht.ch

Narrenbaumstellen

Weitere Infos: www.narrenzunft-rheinfelden.de www.rheinfelden.de www.rheinfelderfasnacht.ch

Donnerstag, 8. Februar

3. Faisse Besuch im Kindergarten, Schulen, Rathaus Narrenzunft Karsau

Wildenball

20 Uhr, Halle Karsau Wildenclique Karsau

Wecken der Eichsler Bevölkerung

05.30 Uhr Dinkelberger Hexen Eichsel

Donnerstag, 8. Februar

Machtübernhame Rathaus

12 Uhr, Rathaus Haupteingang Treppe Anschl. Proklamation Kastanienpark Narrenzunft Rheinfelden

Herterner Fasnacht

18.30 Uhr, Proklamation, Stürmung des Rathauses 19.30 Uhr, Hemdglunkiumzug vom Rathaus zur Scheffelhalle Herten und Narrenbaumstellen (bis 22 Uhr)

18 Uhr, Alte Schule Warmbach Anschl. Närrisches Treiben im Schmug­glerkeller mit DJ Joe, Eintritt frei Schmugglergilde Warmbach 1949

Frauenfasnacht

20.11 Uhr, TuS-Halle Herten TuS Herten Freitag, 2. Februar

Waidbachg´flüschder

Musikverein Degerfelden 20 Uhr, Fridolinhalle Degerfelden Samstag, 3. Februar

Kinderfasnacht

Umzug 13.30 Uhr, Feuerwehr Karsau Narrenzunft Karsau

Waidbachg´flüschder

Musikverein Degerfelden 20 Uhr, Fridolinhalle Degerfelden

Berggeisterabend

Hebelhalle Nollingen Berggeister Nollingen

Buure-Obend Alban-Spitz-Halle Minseln

Die letschte Buure vom Dinkelnberg

Narrenbaumstellen

11.11 Uhr, Oberrheinplatz Narrenzunft Rheinfelden

Füürball Rhyfälde

20 Uhr Bahnhofsaal Rheinfelden Einlass ab 18 Jahren Eintritt: CHF10.00 www.facebook.com/fuurball. rhyfalde

RHEINFELDER FASNACHT

Ouvertürli,

Gugge Spitzbuäbä

Schule- und Kindergartenbefreiung

Hemdglunkiparty (ab 18 J.)

9.30 Uhr Schule und Kindergarten Eichsel Dinkelberger Hexen Eichsel

19.30 Uhr, Scheffelhalle Herten Narrennest Herten 5 4 Hemdglunki und Hästräger/ sonst 10 4

Narrenbaumstellen und Hemdglunkiparty

Narrenbaumstellen in Degerfelden

18 Uhr, Umzug von der Schlossgartenstr. 6 zur Halle, 19.11Uhr, Halle Eichsel, Party mit DJ Joe Dinkelberg-Hexen 2 4 Hemdglunki Hästräger/sonstige 8 4

17.30 Uhr, Umzug von Engel zur Fridolin-Halle Degerfelden Anschl. Narrenbaumstellen danach Party im Hemdglunkidorf auf dem Schulhof Narrenenst Degerfelden und Klingentalwichtel


Donnerstag, 8. Februar

Narrenbaumstellen in Nollingen

19 Uhr, Umzug durch Nollingen Anschl. Narrenbaumstellen an der Hebelhalle; Berggeister Nollingen RHEINFELDER FASNACHT

Wagenvernissage

18 Uhr Zähringerplatz 20.11 Uhr Eröffnung Beizenfasnacht www.rheinfelderfasnacht.ch Freitag, 9. Februar

Brauchtumsabend

20.11 Uhr, Scheffelhalle Herten Vorverkauf: Presse Löffler Narrennest Herten

Freitag, 9. Februar

Schnitzelbänkeabend

Kleinformationentreffen Ab 20 Uhr in der Altstadt www.rheinfelderfasnacht.ch Samstag, 10. Februar RHEINFELDER FASNACHT

14.11 Uhr Kinderumzug und Kinderfasnacht 18.45 Uhr Guggenkonzert 23.11 Uhr Fackelumzug www.rheinfelderfasnacht.ch

Närrische Meile

10 Uhr, Karl-Fürstenberg-Straße und Oberrheinplatz Narrenzunft Rheinfelden

Preismaskenball

Kinderball

13.31 Uhr Umzug vom Stillen Winkel zur Halle Anschl. Närrisches Treiben in der Alban-Spitz-Halle Minseln Mohrenclique

Rosenmontagsball „Piraten“ 20.11 Uhr, Halle Eichsel Balskapelle Eichsel

Kinderfasnacht

13 Uhr, Halle Eichsel Blaskapelle Eichsel

Mittwoch, 14. Februar

Geldbeutelwösch

19 Uhr, Rainhauweg Narrennest Degerfelden

Hexenfraß

11 Uhr, Alu-Kantine Rheinfelden Höllhooge-Bruet

Kinderball

20 Uhr, Hebellhalle Nolingen SV Nollingen

Degerfeldener Fasnachtsfeuer

Narrenzunft Karsau

Dorffasnacht

Kehrausball

Freitag, 16. Februar

Narrenmarkt

Kinderball

20 Uhr, Oberrheinplatz Rheinfelden Narrenzunft Rheinfelden

Karsau

Dienstag, 13. Februar

19.30 Uhr Hans-Thoma-Halle Warmbach Maximale

12 Uhr, Dorfkern Narrennest Herten

Fasnachtsverbrennung

Montag, 12. Februar

14 Uhr, Bürgersaal Narrenzunft Rheinfelden

Samstag, 17. Februar

Minselner Fasnachtsfeuer 19 Uhr, Wasserreservoir Minseln Froschecliquen

Nollinger Fasnachtsfeuer 19.11 Uhr, Wannengasse Berggeister Nollingen

14 Uhr, Fridolin-Halle Degerfelden Narrennest Degerfelden

Eichsler Fasnachtsfeuer

Wagis-Metzgete

Hertener Fasnachstfeuer

11 Uhr, TuS-Halle Herten Narrennest Herten

19.11 Uhr, Blaskapelle Eichsel

18.30 Uhr, Treffpunkt Rathausplatz 18.45 Uhr, Aufstieg zum Grundmättli Narrennest Herten

Sonntag, 11. Februar

Narrenmarkt

11.11 Uhr Eröffnung, Trotte Narrenzunft Karsau

Seberg Showproduction / London West End Musical Company

RHEINFELDER FASNACHT

11.11 Uhr Bassistentreffen 14.11 Uhr Grenzüberschreitender Umzug

Start Rheinfelden Schweiz

Närrisches Treiben

15 Uhr, Hebelhalle Nollingen Tonart Nollingen

18.11 Uhr Uusbrüelete Fasnachtsparty

20.11 Uhr, TuS-Halle Herten TuS Herten

Guggenfestival

14 Uhr, Kastanienpark Ohräquäler und Gassemoggis

Schmugglerball

19 Uhr Hans-Thoma-Halle Warmbach Schmugglergilde

Närrisches Treiben Hebelhalle Nollingen Musikverein Nollingen

Montag, 12. Februar

Narrenmarkt

Narrenzunft Karsau

Kinderball

DAS TANZMUSICAL

14 Uhr, Hebelhalle Nollingen Steibruch-Hexer Nollingen

Rosenmontagsumzug

14.11 Uhr, Kinderumzug Start in der Rabenfelsstraße Anschl. Kinderfasnacht in der Scheffelhalle bis 17 Uhr Narrennest Herten

Musik von TOM SNOW

Bühnenfassung von DEAN PITCHFORD und WALTER BOBBIE

Songtexte von DEAN PITCHFORD

Dienstag, 20. März 2018 20 Uhr, Bürgersaal Rheinfelden (Baden)

26-32€, Vorverkauf: 23-28€ Ermäßigt: 16-20€|www.reservix.de, Bürgerbüro, Buch Merkel, Tourist-Info Veranstalter: Kulturamt Rheinfelden (Baden)

KALENDER

33


AUSSTELLUNGEN | Januar/Februar 2018 Rheinfelden/CH Rheinfelden (Baden) Bis 5. Januar

Georg Elser: Ich habe den Krieg verhindern wollen

Schauraum Mo – Fr 10 – 16 Uhr, Sa 10 – 13 Uhr Am 8. November 1939 verübte der Schreiner Johann Georg Elser aus Königsbronn einen Bombenanschlag auf Adolf Hitler. … Wanderausstellung der Landeszentrale für politi­sche Bildung Baden-Württemberg Bis 7. Januar

Wilfried Markus Spielzeugen

Stadtgalerie Haus Salmegg Sa, So, Feiertage: 12 – 17 Uhr Verein Haus Salmegg Bis 8. Januar

Grosse Krippe auf dem Zähringerplatz

Lebkuchenhaus am Albrechtsplatz www.proaltstadt.ch

12. bis 21. Januar „Untitled-Kunst stellt aus“

Benefizausstellung Stiftung burundikids schweiz

Georges Chiarello AG, Theodorshofweg 22 Öffnungszeiten: 13.1.: 13–19 Uhr, 14./21.1.: 13–17 Uhr, 18./19.1.: 15–18 Uhr, 20.1.: 13–20 Uhr, ab 18 Uhr Musikevent mit Jetsam5 www.kulturtreffpunkt.ch 10. Januar – 2. Februar

Gunter Anders Fesselnde Augenblicke fotografischer Momente Schauraum Mo – Fr 10 – 16 Uhr, Sa 10 – 13 Uhr 9. Januar – 14. Februar

Ergebnisse der Foto­ marathons 2016 und 2017

Rathausgalerie Mo – Do: 9 – 17 Uhr, Fr. 9 – 13 Uhr VHS und Kulturamt

14. Januar – 25. Februar

Marga Golz – Preussisch Blau und Grüne Erde Galerie Haus Salmegg Sa, So, Feiertage: 12 – 17 Uhr Verein Haus Salmegg 7. Februar – 10. März

Gruppe F7 ZEITFENSTER Fotografische Abenteuer

Bis 11. März 2018

Bewegung im Park – Kinetische Federstahlskulpturen

Schauraum Mo – Fr 10 – 16 Uhr, Sa 10 – 13 Uhr

Daniel Meili und Bruno Lötscher Hotel Eden www.federstahl.ch

Bis 24. Februar

20. Februar – 13. März

Petra Marvin und Karin Volz „Schichtarbeit“, Malerei und Collagen St. Josefshaus Herten Werktags 9–19 Uhr Sonn- und Feiertags 9–15 Uhr Bis 25. Februar

Gitta von Felten

Praxis HautArt, Marktgasse 1 www.gittavonfelten.ch

Anzeige

GENUSS-REISE 4-Gang-Menü, inkl. Apéro und Solebad-Eintritt. CHF 92.– Der Badebereich ist exklusiv für Sie geöffnet.

Feuer & Flamme

Samstag, 17. Februar 2018, 18 Uhr Hotel EDEN im Park **** Froneggweg 3, 4310 Rheinfelden, T 061 836 24 24, hoteleden.ch

Kunst trifft Klima

Rathausgalerie, Kirchplatz 2 Künstler der Region zum Thema Klimawandel Mo – Do: 9 – 17 Uhr, Fr. 9 – 13 Uhr Bis 18. März

Rita Rickenbacher Bilder werden zu Plakaten Hotel Schützen www.hotelschuetzen.ch


Adressen und Veranstaltungsorte/D

Hebelhalle Nollingen Dürerstr. 20, 79618 Rheinfelden Jugendhaus Tutti-Kiesi-Weg 1, Telefon 07623/95-312 Kath. Pfarreizentrum Karsau St. Michael Kapfbühlstr. 51/53, 79618 Rheinfelden Kulturpark Tutti Kiesi Werderstrasse 49, 79618 Rheinfelden, Tel. +49 7623 7174287, www.tuttikiesi.de, info@tuttikiesi.de Mehrzweckhalle Karsau Steigweg 4, 79618 Rheinfelden Paulussaal Blauenstr. 45, 79618 Rheinfelden (Träger: Ev. Paulusgemeinde) Pfarreizentrum und Kath. Kirche St. Josef Friedrichstraße 32, 79618 Rheinfelden Schauraum Karl-Fürstenberg-Straße 17, 79618 Rheinfelden Telefon +49 7623 966 87-20 (Tourist-Info) Scheffelhalle Herten Steinenstr. 5, 79618 Rheinfelden-Herten Schlosshotel Beuggen Schloss Beuggen 1, 79618 Rheinf.-Beuggen, Telefon +49 7623 7519-0, www.schlosshotel-beuggen.de

St. Josefshaus Herten Hauptstraße 1, 79618 Rheinfelden, Telefon +49 7623 4700, www.sankt-josefshaus.de Stadtbibliothek Rheinfelden Kirchplatz 6, 79618 Rheinfelden, Tel. +49 7623 95 500, www.stadtbibliothek-rheinfelden.de VHS-Haus Hardtstraße 6, 79618 Rheinfelden, Telefon +49 7623 7240-0, www.vhs-rheinfelden.de Vorverkaufsstellen Rheinfelden/D 1 Bürgerbüro im Rathaus, Kirchplatz 2, Tel. 07623 95-0, Mo 7–17 Uhr, Di, Mi 8–17 Uhr, Do 8–18.30 Uhr, Fr 8–13 Uhr 2

Tourist-Info, Karl-Fürstenberg-Straße 17, www.tourismus-rheinfelden.de, Tel. 07623 96687-20 April–Oktober: Mo–Fr 10–18 Uhr, Sa 10–13 Uhr, November–März: Mo-Fr 10–16 Uhr, Sa 10–13 Uhr

3 Buchhandlung Merkel, Karlstr. 10, Tel. 07623 61876 Mo–Fr 9–12.30 Uhr/14–18.30 Uhr, Sa 8.30–14 Uhr 4 Badische Zeitung, Karl-Fürstenberg-Str. 17, Tel. 07623 968-0 Mo–Fr 8-12 Uhr/14–17 Uhr, Sa 9–12 Uhr 5 Vhs Rheinfelden, Hardtstraße 6, 79618 Rheinfelden, Mo–Fr (außer Mi) 9.30–12/14.30–17 Uhr, Mi 14.30–19 Uhr

Foto: Julia Wesely

Alban-Spitz-Halle Minseln Wiesentalstrasse, 79618 Rheinfelden Buchhandlung Merkel Karlstraße 10, 79618 Rheinfelden, Tel. +49 7623 61876, www.buchhandlung-merkel.com Bürgersaal, Rathaus Rheinfelden Kirchplatz 2, 79618 Rheinfelden, www.rheinfelden-baden.de Campus Ganztageshaus Jahnstraße 1A, 79618 Rheinfelden Christuskirche Karl Fürstenberg Str. / Kirchplatz (neben Rathaus) Dinkelberghalle Adelhausen Dr.-Karl-Fritz-Platz 3, 79618 Rheinfelden Familienzentrum Rheinfelden Elsa-Brandström-Str. 18, 79618 Rheinfelden, Tel. +49 7623 20203, www.familienzentrum-rheinfelden.de Fridolinhalle Degerfelden Anton-Winterlin-Str., 79618 Rheinfelden-Degerfelden Hans-Thoma-Halle Eichbergstr. 42, (Warmbach), 79618 Rheinfelden Haus Salmegg Rheinbrückstr. 8, 79618 Rheinfelden Gemeindehalle Nordschwaben Schopfheimer Str. 8, 79618 Rheinfelden

„janoska style“

So. 7. Januar, 19 Uhr Musiksaal Kurbrunnenanlage (Infos auf Seite 22)

Adressen und Veranstaltungsorte/CH Aglio e olio Geissgasse 9, 4310 Rheinfelden atelier 5 Marktgasse 26, 4310 Rheinfelden Bahnhofsaal Bahnhofstrasse 21, 4310 Rheinfelden Christkath. Stadtkirche zu St. Martin Kirchplatz, 4310 Rheinfelden Colonia Libera Italiana Kirchgässli 17, 4310 Rheinfelden Evang. ref. Kirche Zürcherstrasse, 4310 Rheinfelden Evang. ref. Kirchgemeindehaus Roberstenstrasse 22, 4310 Rheinfelden Familien Informationszentrum Zähringerplatz, 4310 Rheinfelden Fricktaler Museum Marktgasse 12, 4310 Rheinfelden Hotel Eden im Park Froneggweg 3, 4310 Rheinfelden Kapuzinerkirche Kapuzinergasse, 4310 Rheinfelden Kunsteisbahn Baslerstrasse 72, 4310 Rheinfelden Ludothek Spieltruhe Rindergasse 2, 4310 Rheinfelden

Kurbrunnenanlage Habich-Dietschy-Str. 14, 4310 Rheinfelden Musikschule Rheinfelden/Kaiseraugst Lindenstrasse 3, (1. OG Migros), 4310 Rheinfelden Pelikan Ökumenisches Haus, Augartenzentrum, 4310 Rheinfelden RJZ – Rheinfelder Jugendzentrum Schützenweg 6, 4310 Rheinfelden Römisch-katholische Kirche Hermann-Keller-Strasse, 4310 Rheinfelden Schützen Kulturkeller Bahnhofstrasse 19, 4310 Rheinfelden, Tel. +41 61 836 25 25 Stadtbibliothek Salmen, Marktgasse 10, 4310 Rheinfelden Vorverkaufsstellen Rheinfelden /CH 6 Stadtbüro Rheinfelden Marktgasse 16, 4310 Rheinfelden, Tel. +41 61 835 52 00, stadtbüero@rheinfelden.ch, Mo 13.30 – 17 Uhr, Di – Do 8 bis 12 Uhr und 13.30 – 17 Uhr, Fr 8 – 12 Uhr und 13.30 – 18.30 Uhr, jeden 1. und 3. Samstag im Monat 8 – 12 Uhr.

7 Seminarhotel Schützen Bahnhofstr. 19, 4310 Rheinfelden, Tel. +41 61 836 25 25, willkommen@hotelschuetzen.ch

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