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Das Kultur- und Stadtmagazin beider Rheinfelden

69 | März / April 2020 | gratis erhältlich

SCHWERPUNKT

SÜSS

WIR BERICHTEN ÜBER KUCHEN UND TORTEN NACH GROSSMUTTER ART SÜSSE VERSUCHUNGEN AM LAUFMETER ZUCKER IM KOSMETIKSTUDIO RHEINFELDER OSTERSPEZIALITÄTEN U.V.M MIT DEN VERANSTALTUNGSTIPPS IM MÄRZ UND APRIL


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Liebe Leserin, lieber Leser

Rheinfelden Lebenswert. Liebenswert.

IMPRESSUM Herausgeber Stadt Rheinfelden (Schweiz), Stadt Rheinfelden (Baden) Redaktion Heft 69 Brigitte Brügger, Désirée Hess, Claudius Beck, Peter Löwe Fotos Inhalt Autoren, wenn nicht anders vermerkt Titelfoto Adobe Stock Realisation Peter Löwe, www.Loewe-Werbeagentur.com Druck Effingermedien AG Brugg Auflage 6.000 Exemplare ISSN 1664-4778 Verteilung Auslage in Gemeindeverwaltungen, Geschäften, Bibliotheken, Schulen und Kultureinrichtungen Bezug im Abo möglich: Infos auf der vorletzten Seite Rheinfelden (Schweiz): Verteilung an Abonnenten der Neuen Fricktaler Zeitung Kontakt für Redaktion und Inserate in Rheinfelden/D Kulturamt der Stadt, Claudius Beck, Rathaus, Kirchplatz 2, D-79618 Rheinfelden c.beck@rheinfelden-baden.de, Tel.: +49 7623 95-237 Kontakt Kalender Rheinfelden/D: kulturamt@rheinfelden-baden.de Kontakt für Redaktion, Kalender in Rheinfelden/CH Stadtbüro/Kulturbüro, Brigitte Brügger Rathaus, Marktgasse 16, CH-4310 Rheinfelden 2xrheinfelden@rheinfelden.ch, Tel.: +41 61 835 51 11 Kontakt für Inserate in Rheinfelden/CH Fricktaler Medien AG, Frau Karin Stocker, Baslerstrasse 10, 4310 Rheinfelden

Dass wir heute regelmässig in den Genuss von Süssem kommen war nicht immer so: Lange Zeit waren Süsswaren in Europa teure Luxusartikel und nur den reichen Schichten vorbehalten. Heute stellen Süsswaren im Lebensmittelhandel das umsatzstärkste Sortiment dar. Obwohl die meisten von uns wohl täglich etwas Süsses essen, bereiten Gebäcke wie Kuchen oder Torten an besonderen Anlässen wie Geburtstagen oder Hochzeiten nach wie vor grosse Freude und sind ein Highlight dieser Feiern. Süssspeisen sind wie kaum ein anderes Nahrungsmittel symbolisch aufgeladen und beliebte Gaben wenn wir jemandem danken, unsere Zuneigung zeigen oder einfach eine Freude bereiten wollen. Geniessen Sie also die nachfolgenden Berichte über die vielfältigen Süssspeisen der beiden Rheinfelden und lernen Sie die jeweiligen Akteure näher kennen. Süsses hat aber auch seine negativen Seiten, das ist uns mittlerweile allen bewusst. So sind aktuell auch verschiedenste Zuckeralternativen auf dem Markt, die „gesünder“ sein sollen als der herkömmliche Haushaltszucker. Es gibt zahlreiche Bücher mit Titeln wie „Für immer zuckerfrei“ die für einen aktuellen Ernährungstrend stehen. Wir haben mit einer Ernährungsberaterin über dieses Thema gesprochen. Ebenfalls können Sie in einem weiteren Artikel nachlesen, wie und warum Zucker auch in der Kosmetikbranche eingesetzt wird. Das vielseitige Veranstaltungsprogramm, das Ihnen die beiden Rheinfelden im Frühling bieten, finden Sie wie immer am Ende dieses Hefts. In der nächsten Ausgabe wird es dann dunkel: Wir beschäftigen uns mit dem Thema „Nacht“. Mit grosser Vorfreude möchten wir in diesem Zusammenhang auf die Kulturnacht beider Rheinfelden hinweisen, die am 8. Mai zum dritten Mal stattfinden wird. Ich wünsche Ihnen einen schönen Frühlingsbeginn und geniessen Sie die Naschereien, die an Ostern auf Sie warten.

karin.stocker@fricktalermedien.ch, Tel. +41 61 835 00 52 Inserate- und Redaktionsschluss für die Ausgabe Mai / Juni 2020: 31. März 2020

Schwerpunkt: Süss

Désirée Hess Projektleiterin Kulturbüro Rheinfelden (Schweiz)

EDITORIAL 3


Die Kosmetikerin trägt die Zuckerpaste gegen die Haarwuchsrichtung auf und arbeitet sie mit streichenden Bewegungen in die Haarfollikel ein. In einer «Flick-Bewegung» zieht sie die Paste in der natürlichen Wuchsrichtung der Haare wieder ab. Die Paste besteht aus Zucker, Zitrone und Wasser.

ZUCKER

im Einsatz für die SCHÖNHEIT

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In ihrem Kosmetikstudio in Rheinfelden setzt Claudia Walker Zucker ein, um ihrer Kundschaft unerwünschte Haare auf sanfte Art zu entfernen.

Später besuchte sie eine Hausmesse eines Lieferanten in Burgdorf, der Haarentfernung mit einer Zuckerpaste anbietet: Alexandria Professional Body Sugaring. Ihre Töchter begleiteten sie an die Messe und stellten sich für die für Claudia Walker

2006 eröffnete Claudia Walker ihr erstes Kosmetikstudio, damals noch in Möhlin. Anfangs bot sie ihren Kundinnen und Kunden keine Haarentfernung an, da sie selbst während ihrer Ausbildung schmerzhafte Erfahrungen mit Wachs gemacht hatte und von dieser Haarentfernungsmethode nicht überzeugt war.

«Die Methode ist äusserst hautfreundlich, pflegend und ökonomisch für Kunde, Geschäft und Umwelt.» völlig neue Art der Haarentfernung sofort zur Verfügung. Die Kosmetikerin stellte fest und wunderte sich gleichzeitig, dass


freundlich, pflegend und ökonomisch für Kunde, Geschäft und Umwelt.»

Gewusst wie: die Kosmetikerin Claudia Walker hat sehr viel Erfahrung mit Sugaring.

ihre Töchter während der Behandlung nicht einmal mit den Wimpern zuckten und entsprechend keinerlei Schmerz empfanden. Ausbildung und Prüfung Dass sie für das Anbieten von Body Sugaring eine Ausbildung mit Praktikum und Prüfung absolvieren musste, war ein weiterer Punkt, welcher sie überzeugte. «Nur wer die theoretische und praktische

«Es bleibt ein haarfreies und seidig glattes Hautgefühl, welches über Wochen anhält.» Prüfung bestanden hat, darf die Produkte beziehen und mit ihnen arbeiten», erklärt die Kosmetikerin, die seit Mai 2008 über die abgeschlossene Ausbildung «Qualified Body Sugaring Practitioner» verfügt. Vom ersten Moment an war Claudia Walker vom Produkt sowie von der speziellen Technik des Bodysugarings vollumfänglich überzeugt und begeistert. «Es ist die sanfteste Art der Haarentfernung», sagt sie. «Zudem ist die Methode äusserst haut-

Nur natürliche Inhaltsstoffe Die Zuckerpaste ist eine Mischung aus den natürlichen Inhaltsstoffen Zucker, Zitrone und Wasser und enthält keine chemischen Zusatzstoffe. «Die Paste klebt nicht auf der Haut, sondern verbindet sich lediglich mit dem Haar», erklärt Claudia Walker. Vor der Haarentfernung wird die Haut mit einem antibakteriellen Reiniger behandelt. Danach wird ein antibakterielles, antiseptisches, zellregenerierendes und beruhigendes Tonic aufgesprüht, bevor ein aluminiumfreier Talkpuder folgt, der für trockene und fettfreie Haut sorgt.

Beim Auftragen der lauwarmen Zuckerpaste ist wichtig, dass die Kosmetikerin technisch richtig vorgeht. Sie arbeitet dabei mit Einweghandschuhen, ohne zusätzlichen Fliesstreifen. Claudia Walker trägt die Zuckerpaste gegen die Haarwuchsrichtung auf und arbeitet sie mit streichenden Bewegungen in die Haarfollikel ein. In einer «Flick-Bewegung» zieht sie die Paste in der natürlichen Wuchsrichtung der Haare wieder ab. Dabei wird das Haar samt Wurzel entfernt. Es brechen keine Haare ab. «Es bleibt ein haarfreies und seidig glattes Hautgefühl, welches über Wochen anhält. Der hohe Zuckergehalt der Masse wirkt gleichzeitig als natürliches Peeling und entfernt dabei abgestorbene Hautschüppchen», beschreibt die Kosmetikerin. Nach der Haarentfernung trägt sie nochmals das Tonic sowie eine feuchtigkeitsspendende und beruhigende Pflegelotion auf. Claudia Walker erklärt, dass der unerwünschte Haarwuchs bei regelmässiger Anwendung der Bodysugaring-Methode reduziert wird. In ihrem Kosmetikstudio

«Beauty & Mind Kosmetik» arbeitet sie seit Jahren erfolgreich mit «Alexandria Professional Body Sugaring». Noch nie habe eine Kundin oder ein Kunde unverträglich reagiert. «Weil es eine so sanfte Art der Haarentfernung ist, kann man den ganzen menschlichen Körper mit Sugaring enthaaren», freut sich Claudia

«Der hohe Zuckergehalt der Masse wirkt gleichzeitig als natürliches Peeling und entfernt dabei abgestorbene Hautschüppchen.» Walker und wendet diese Methode sowohl bei ganz jungen, als auch bei älteren Kundinnen und Kunden bedenkenlos an. Die Sugaringmethode könne auch bei sehr kurzen Haaren angewendet werden. Sie spürt ein grosses Bedürfnis bei ihrer Kundschaft, unerwünschte Haare auf diese sanfte Art entfernen zu lassen. Ihre Kundinnen und Kunden schätzen das feine Hautgefühl und dass «diese süsse Behandlung» effizient und weder mit Schmerzen oder sonstigen Hautreaktionen verbunden ist. Janine Tschopp Beauty & Mind Kosmetik Claudia Walker Kaiserstrasse 7A 4310 Rheinfelden www.beautymind.ch

In seltenen Fällen ist Vorsicht geboten: Bei Diabetes, Herz- oder Niereninsuffizienz, Allergikern und bei der Einnahme von Kortison oder Antibiotika darf Sugaring nur vorsichtig angewendet werden. Nicht angewendet werden darf Sugaring beispielsweise bei Krampfadern, frischen Narben/Hautverletzungen, Quetschungen, stark erhobenen Muttermalen, sonnenverbrannter Haut, Hautwucherungen, im Innenohr und beim männlichen Bart.

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Der Durchschnittsschweizer konsumiert zirka 32 Würfelzucker pro Tag

«WIR SIND AN zu viel Süsses GEWÖHNT» Wie die Ernährungsberaterin Tamara Sick erklärt, geht es nicht darum, vollkommen auf Süsses zu verzichten. Wichtig ist für uns Menschen, den richtigen Umgang mit Süssigkeiten wieder zu lernen. 2x Rheinfelden: Frau Sick, ist Süsses generell ungesund? Tamara Sick: Gesund oder ungesund ist relativ. Auch wenn man ein ganzes Kilogramm Rüebli auf einmal isst, kann es auf lange Sicht ungesund werden. Heute ist das Problem, dass wir an zu viel Süsses gewöhnt sind. Wir haben fast immer die Möglichkeit, Süsses zu kaufen und zu konsumieren. Früher war es etwas Besonderes, wenn man etwas Süsses essen durfte.

ist, ist nicht giftig. Alle anderen Geschmäcker müssen wir als Kind erlernen, das Süsse nicht. So sind schon Fruchtwasser und Muttermilch süss. Viele Kindermahlzeiten sind sehr süss und enthalten viel Zucker. Je süsser wir essen, desto süsser brauchen wir. Kann Zucker demnach süchtig machen? Ja, wenn man mit der Zuckermenge drastisch herunterfährt, können sogar Entzugs-

«Je süsser wir essen, desto süsser brauchen wir.» Schokolade wurde sogar als Medizin eingesetzt und kostete viel Geld. Manchmal sollten wir uns dies wieder in Erinnerung rufen. Ich empfehle, weniger Süsses zu essen, und dies als etwas Spezielles zu schätzen. So wie das Tüpfchen auf dem i. Es soll nicht normal sein, dass wir nach jeder Mahlzeit ein Dessert essen. Ist also die Menge an Süssem, die wir konsumieren, das Problem? Ja, es ist die Menge und die Gewohnheit. Schon in der Kindheit wird die Gewohnheit «eingeübt», dass es immer etwas Süsses gibt. Es ist auch evolutionsbedingt: Alles was süss

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«Süsses macht glücklich, aber nur kurzfristig», sagt Tamara Sick. Sie ist diplomierte Ernährungsberaterin FH beim Parkresort Rheinfelden.

erscheinungen wie Kopfschmerzen und Unwohlsein auftreten. Deshalb macht es Sinn, Süssigkeiten Schritt für Schritt zu reduzieren. Gibt es auch gesunde Süssigkeiten? Nein. Zucker ist Zucker. Egal in welcher Form. Honig zum Beispiel ist zwar natürlicher, weil er unverarbeitet ist. Trotzdem

enthält er neben weiteren Zuckerarten auch Sacharose wie der Haushaltzucker. Was genau ist das Ungesunde, wenn man zu viel Zucker konsumiert? Es sind die in den Süssigkeiten enthaltenen kurzkettigen Zuckerarten, welche Blutzuckerschwankungen auslösen. Entsprechend hat man Heisshungerattacken und isst viel mehr als man verbrennt. Und dies kann zu Übergewicht führen. Zudem wirkt sich zu viel Zucker negativ auf die Blutfettwerte aus. Dies kann Risikofaktoren für Herzkreislauferkrankungen oder auch Diabetes fördern. Ein zu hoher Zuckerkonsum kann auch einen Einfluss auf die Entzündungsvorgänge in unserem Körper haben. Die Risiken können insbesondere im Alter steigen. Wie gesagt, das Problem ist die Menge. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt 24 Gramm Zucker, also sechs Würfelzucker pro Tag. Der Durchschnittsschweizer konsumiert über 130 Gramm, dies entspricht zirka 32 Würfelzucker pro Tag. Heute ist Zucker auch in Lebensmitteln, wie zum Beispiel Fertig- oder Halbfertigprodukten enthalten, um sie schmackhafter zu machen. Auch in Müeslimischungen, Riegeln oder Fruchtjoghurts ist oftmals viel Zucker enthalten. Hier lohnt es sich, die genaue Zusammensetzung eines Produkts zu lesen. Essen Sie selber auch Süsses? Sicher. Ich esse gerne Kuchen oder auch andere Süssigkeiten auf Schokoladebasis. In unserem Alltag ist aber die Regel, das zählt vor allem auch für unseren kleinen Sohn,


dass man nur einmal pro Tag etwas Süsses essen soll. Ich selber brauche nicht jeden Tag etwas Süsses, mein Sohn schon eher (lacht). Wichtig ist, den Umgang mit Süssem zu lernen. Süsses zu verbieten bringt nichts. Vielleicht muss man sich, bevor man etwas Süsses isst, einfach kurz fragen, ob dies wirklich nötig ist, oder ob man sich in diesem Moment auch etwas anderes Gutes tun kann. Was halten Sie als Ernährungsberaterin von Süssstoffen? Wie beim Zucker gilt auch hier: So wenig wie möglich, so viel wie nötig. Im Gegensatz zu Zucker gibt es Süssstoffe, die weniger Einfluss auf den Blutzucker haben, auch haben sie weniger Kalorien als Zucker. Obwohl Süssstoffe anders verstoffwechselt werden als Zucker, sollten wir versuchen, vom Geschmack «süss» wegzukommen.

© Schweizerische Gesellschaft für Ernährung SGE, Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLV / 2o11

Wissen, was essen. sge-ssn.ch

«Ich empfehle maximal einmal pro Tag etwas Süsses zu essen, am besten direkt nach einer Mahlzeit.» hirn funktioniert dann mit Ketonkörper, und aus der Muskulatur wird Eiweiss abgebaut und in Glykogen umgewandelt. Ich empfehle dreimal täglich Kohlenhydrate zu konsumieren. Zum Abnehmen

Ernährungsberaterin Tamara Sick erklärt, dass der menschliche Körper – abgesehen von den Produkten in der Spitze (blauer Bereich) der Pyramide – Lebensmittel aus allen Ebenen benötigt, um richtig zu funktionieren.

ist es ideal, wenn die Hälfte der Mahlzeit aus Gemüse besteht, ein Viertel aus Eiweiss und ein Viertel aus Kohlenhydraten. Macht Süsses glücklich? Ja, es macht glücklich, aber nur kurzfristig. Deshalb empfehle ich, nichts Süsses zu essen, wenn man sich belohnen will. Da gibt es viel geeignetere Varianten wie zum Beispiel eine Massage oder eine Entspannungsübung. Gibt es heute aufgrund unserer Ernährung mehr zuckerkranke Menschen verglichen mit früher? Ja, im Vergleich zu früher gibt es heute mehr Menschen, die an Diabetes leiden. Diabetes Typ 2 kann mit falscher Ernährung,

zum Beispiel zu viel Süssigkeitenkonsum, und Übergewicht zu tun haben. Diabetes Typ 1 dagegen ist eine Autoimmunkrankheit. Darf ein Diabetiker überhaupt keinen Zucker essen? Früher sagte man, dass ein Diabetiker keinen Zucker essen darf. Heute muss er nicht mehr auf Zucker verzichten. Ich empfehle aber auch hier, maximal einmal pro Tag etwas Süsses zu essen, am besten direkt nach einer Mahlzeit. Menschen mit Diabetes Typ 2 empfehle ich auf Süssgetränke und Fruchtsäfte zu verzichten. Das Interview führte Janine Tschopp für 2xRheinfelden

Foto: Adobe Stock

Menschen, die abnehmen wollen, verzichten teilweise auf Kohlenhydrate, was der Überbegriff für alle Zuckerarten ist. Was halten Sie davon? Alles was mit Verzichten zu tun hat, bringt langfristig nichts. Auch hier geht es darum, die Portionen zu überprüfen. Oft essen wir zu grosse Portionen Kohlenhydrate, die unser Körper nicht verbrennen kann. Der Mensch braucht neben Eiweiss auch Kohlenhydrate, auch für den Muskelaufbau. Kohlenhydrate sind unser Benzin. Beim Verzicht auf Kohlenhydrate geraten wir in einen Hungerstoffwechsel. Das Ge-

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SÜSSE KÖSTLICHKEITEN

Petra Heck, Heidi Kuder und Silvia Gerbode (von links) mit ihren drei gemeinsam herausgebrachten Back- und Kochbüchern. Eines der Lieblingsrezepte daraus ist der Bananen-Nuss-Nougat-Kuchen.

für einen guten Zweck

Heidi Kuder, Silvia Gerbode und Petra Heck aus Adelhausen haben das dritte gemeinsame Back- und Kochbuch „Vo Neujohrswegge bis Zuckerbrötli“ mit gesammelten Rezepten und Geschichten herausgebracht. Der Erlös geht an den Förderverein für krebskranke Kinder.

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Auf dem liebevoll gedeckten Holztisch im Haus von Petra Heck steht ein BananenNuss-Nougat-Kuchen. Selbst gebacken, versteht sich. Die süße Köstlichkeit ist eines der beliebtesten Backrezepte aus dem Buch „Run ans Tortenbuffet“, das Heidi Kuder zusammen mit Silvia Gerbode und Petra Heck 2012 herausgebracht

hat. Inzwischen ist das Backbuch, das Rezepte von leidenschaftlichen Hobby-Bäckerinnen und Bäckern aus Adelhausen, Rheinfelden und Umgebung versammelt, in dritter Auflage erschienen. Unverändert groß ist auch die Nachfrage nach dem zweiten gemeinsamen Buch der drei Frauen aus Adelhausen, „Fotzelschnitte & Öpfelbabbe“ mit überlieferten Rezepten aus vergangenen Zeiten,

das ebenfalls noch mal aufgelegt wurde. Beflügelt von dem Erfolg, haben Heidi Kuder, Silvia Gerbode und Petra Heck jüngst ein drittes Kochbuch veröffentlicht. Unter dem Titel „Vo Neujohrswegge bis Zuckerbrötli“ finden sich darin Lieblingsrezepte von Leuten, die gerne und gut kochen und backen. Jahreszeitlich orientiert mit saisonalen und regionalen Zutaten sind es schmackhafte Gerichte und Backwaren, die leicht Heidelbeermuffin

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Alle Illustrationen Seiten 6–9 von Petra Heck

Silvias Zufallstorte

und unkompliziert zuzubereiten sind. Das engagierte Damentrio aus Adelhausen hat auch eigene Favoriten aus der Küche beigesteuert. Die Malerin Petra Heck hat wie in den vorigen beiden Publikationen wieder die bezaubernden und wunderschönen Illustrationen gemalt und gezeichnet. Für die Künstlerin, die für ihre dynamische farbensprühende Malerei bekannt ist, sind diese fein aquarellierten Blätter eine schöne Abwechslung. Für das neue Buch hat sie sich von den Rezepten und Geschichten inspirieren lassen und passende Motive, Figurenszenen und die Dinkelberger Landschaft gemalt, genauer den Blick auf Adelhausen mit Apfelbaum mal frühlingshaft, mal sommerlich, mal herbstlich, mal winterlich.

Den Verkaufserlös aus den Büchern spenden die Autorinnen an den Förderverein für krebskranke Kinder in Freiburg. Bisher konnten sie schon rund 25000 Euro Spenden überreichen. Auslöser für die von Kuder gesammelten, von Gerbode aufgeschriebenen und von Heck liebevoll illustrierten Rezeptsammlungen war das legendäre Kuchenbuffet beim Benefizlauf in Adelhausen. 30 Jahre lang wurde jedes Jahr dieser „Lauf rund um Adelhausen“ zugunsten des Freiburger Fördervereins krebskranker Kinder veranstaltet. Und jedes Mal hat Heidi Kuder mit Helferinnen und Helfern zu dem Anlass ein riesiges Tortenbuffet aufgebaut mit einem reichhaltigen Angebot an Kuchen. Dafür wurde im Ort fleißig gebacken, damit Holunderblütensirup

die meterlange Kuchentheke reichlich bestückt war. „Einmal hatten wir 221 Torten“, erinnert sich Heidi Kuder. Die Kuchen seien ihr „regelrecht aus den Händen

»Einmal hatten wir 221 Torten.« gerissen“ worden, erzählt sie über den Ansturm. Petra Heck ergänzt lachend, dass die Bäckerinnen immer besonders feine Kuchen fürs Buffet lieferten: „Man hatte da einen Ruf zu verlieren.“ Die beliebtesten Backrezepte für diese gerühmte Kuchen-Tafel wurden in dem Buch „Run aufs Tortenbuffet“ zusammengetragen. Das reicht vom „Ameisenhaufen“ aus Butter, Zucker, Mehl, Eiern,

Zimtringe

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Frau Wernet rührt Teig an

Bitterschokolade und Eierlikör über Apfelkuchen mit Rum und Apfel-WeinTorte, Birnenkuchen mit Puddingguss und Biskuit-Joghurtkuchen bis zu Brom­ beer-Quark-Sahne-Torte, Cappucinotorte, Wind­beuteltorte mit Himbeeren, Johannisbeer-Baiser-Torte, „Maulwurftorte“, „Großmuttis Schnapskuchen“ und Spiegeleierkuchen. Auch die „Schwarzwälder Kirschtorte“ als Meisterstück fehlt nicht. Zwar gibt es das legendäre Tortenbuffet in Adelhausen nicht mehr, aber die Backund Kochleidenschaft von Heidi Kuder, Silvia Gerbode und Petra Heck hat nicht nachgelassen. Damit alte Familienrezepte aus Großmutters Zeiten nicht in Vergessenheit geraten, haben sie diese für den Band „FotKirschmarmelade

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zelschnitte & Öpfel­babbe“ gesammelt, aufgeschrieben und mit reizenden Illustrationen versehen. Zu den Rezepten von früher gehören die Neujahrswecken aus dem Kochbuch der Elisabeth Winkler von 1933, nahrhafte Suppen, Salate und Aufläufe, Kartoffelgerichte, aber auch „süße Genüsse“ wie Badischer Kirschblotzer, Fotzelschnitten mit gekochten Zwetschgen, Griesauflauf, Dampfnudeln, Apfelküchle und Haselnussschnitten. Unter der Rubrik Kuchen finden sich eine Zwieback-Torte und ein „Arme-Leute-Kuchen“ aus Mürbeteig, Vanillepudding und Johannisbeerkonfitüre,

wie sie von Großmüttern und Urgroßmüttern überliefert sind. Es ist den Autorinnen ein Anliegen, Lebensmittel wertzuschätzen und zu zeigen, wie man früher aus wenigen Zutaten Schmackhaftes und Nahrhaftes zubereitet hat. Das neueste gemeinsame Buch des rührigen Frauentrios dreht sich um das jahreszeitliche Kochen und Backen. Vom Jahresbeginn mit Neujohrswegge über die Fasnachtszeit mit Scherben, Schenkele und „Urgroßmuttis Weinküchle“ geht es weiter zu Frühlingsspeisen mit frischen Kräutern wie Bärlauchrösti, „Bettseichersalat“, Holderchiechli aus Holunderblüten und Omas Suppengrün. Die Sommerzeit verlockt mit selbstgemachtem Aprikoseneis, frischen Pfifferlingen, JohannisbeerWalnussmakronen


Schnapskuchen

Quarkkuchen und Schwarzwälder KirschKonfitüre, der Herbst mit Zwetschgenauflauf und Wirsingrouladen, der Winter mit Lebkuchen, Gewürztorte, Quarkstollen, Walnussmakronen und Zimtringen. Die Autorinnen haben sich mit eigenen Rezepten eingebracht, so Heidi Kuder mit Rote-Bete-Suppe aus der Lausitzer Heimat ihrer Mutter, gefüllten Gurken und Nusskuchen mit Maronenpüree, Silvia Gerbode mit Heidelbeer-Muffins und Spitzkohl-Salat, Petra Heck mit „Non-

Das neueste gemeinsame Buch des rührigen Frauentrios dreht sich um das jahreszeitliche Kochen und Backen. nefürzle“, die mit Puderzucker bestreut werden, und einem deftigen Gericht aus Kartoffeln, Äpfeln und Blutwurst aus ihrer Heimat, dem Rheinland. Garniert sind die Rezepte, die nicht nur vom Dinkelberg und Umgebung, sondern auch aus anderen Gegenden kommen, mit Anekdoten und

Muzemandeln

Geschichten über das Mosten oder ein Kindheitserlebnis beim Kartoffelhacken. Das Trio vom Dinkelberg ist höchst kreativ, wenn es um das Backen und Kochen geht. Silvia Gerbode macht gern eine „Zufalls­torte“, die sie aus dem zaubert, was gerade im Kühlschrank ist. Von Heidi Kuder stammen zwei Kuchenrezepte, die besonders beliebt sind. Ihr BananenNuss-Nougat-Kuchen, übrigens der Lieblingskuchen von Bürgermeisterin Diana Stöcker, und der feine Apfelkuchen sind die Renner im Café im Bürgertreffpunkt Gambrinus, das Heidi Kuder seit drei Jahren leitet. Zwei Mal in der Woche bäckt sie vormittags Kuchen für das Café im Gambrinus, die dann stets reißenden Absatz finden. „Meistens backe ich drei Kuchen am

Montag und zwei am Donnerstag“, erzählt die erfahrene Bäckerin. Je nach Jahreszeit bietet sie Apfel-, Erdbeer-, Himbeer-, Zwetschgen- und Johannisbeerkuchen an, für die sie die Zutaten frisch auf dem Markt kauft. Aber auch ihre Eierlikörtorte und die klassische Schwarzwälder Kirschtorte werden gerühmt von den Cafébesuchern. Darunter sind Gruppen, die sich zum Kartenspielen treffen, ebenso wie eine Nordic Walking-Gruppe. „Sie freuen sich immer schon auf den Kuchen“, so Heidi Kuder. Meist bäckt sie Kuchen nach Rezepten aus den drei Büchern, aber auch mal neue Kreationen wie die fruchtige Orangen-Joghurt-Torte, mit denen sie die Kuchentheke im Gambrinus bestückt. „Sie sind eine Künstlerin im Kuchenbacken“, schwärmt eine Dame im Café über Heidi Kuders Backkünste. Roswitha Frey

Eishörnchen

Neujohrswegge

Erhältlich sind die Rezeptbücher bei den Autorinnen, im Bachstüble und der Ortsverwaltung Adelhausen, in der Birlinmühle Degerfelden, im Bürgertreff Gambrinus, in Michaelas Kiosk am Bahnhof in Rheinfelden und beim Coiffeursalon Maria Lo Voi Rheinfelden/ Schweiz

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SÜSSE VERSUCHUNGEN an sechs Laufmetern «Ich mag jeden Kunden, ob gross oder klein», sagt Toni Jusufi. Und in seinem «Städtli Kiosk & Shop» an der Marktgasse 8 in Rheinfelden hat er auch die ganze Bandbreite. In seinen Quartierladen kommen Jung und Alt, Einheimischer und Tourist. Und natürlich locken vor allem die Süsswaren.

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oni Jusufi ist ein Einzelhändler sie den Laden gestürmt, erinnert er sich. der alten Schule. «Ich habe nie «Da musste ich schon so manches Mal etwas anderes gemacht», sagt eingreifen und sagen: Geh erst mal nach er. Er hat den Städtli-Kiosk im Hause zum Mittagessen und danach Februar 2018 von Vorbesitzekommst du wieder und bekommst deirin Maria Kym übernommen und erfüllte nen Schoko­riegel.» Man habe ja auch eisich damit einen langgehegten Wunsch, ne Verantwortung als Süsswarenhändler wieder dort zu sein, wo er aufgewachund geniesse bei den Kindern auch einen sen ist, in der Altstadt von Rheinfelden. gewissen Respekt – als Wächter über das Auf die Süssigkeiten bezogen, aber nicht Schlaraffenland. nur, ging das mit Veränderungen einher. Denn Kym hatte vor allem auf OffenwaAls Lebensmittelhändler kann er sie dann re gesetzt, auf Fruchtgummi in mehr als auch mal darauf verweisen, dass eine 30 Dosen, aus denen Banane, ein Apfel sich die Kinder selbst oder gar eine exo«Man geniest bei den bedienen konnten. tische Frucht auch Kindern auch einen gewissen Jusufi mochte das in Respekt – als Wächter über gute Alternativen das Schlaraffenland.» dieser Art nicht fortsind. «Man muss führen und stellte die Kinder auch ein daher komplett auf verpackte Ware um. Stück weit vor dem Überangebot schütGeblieben ist, dass auch schon das kleinszen.» Auf der anderen Seite: Süssigkeiten te Sackgeld ausreicht, um sich mit Drops, verteufeln solle man auch nicht, findet er. Schoggi, Gummibären, Lutschern und was Denn das Verbotene reizt ja umso mehr. sonst noch alles an bunten Verführungen «Die Menge macht das Gift.» besteht, einzudecken. Für 20 Rappen gibt es schon was. «Und wenn einer nur zehn Und Süsses gibt es im «Städtli Kiosk & dabeihat, muss er auch nicht mit leeren Shop» in grossen Mengen: fünf bis sechs Händen wieder gehen», sagt Toni Jusufi. Laufmeter allein die Süssigkeiten. Zusammen mit der Glace sind es sicher acht bis So ist er schon verfahren, als er noch Inhaneun Laufmeter. Im Glace-Angebot ist ber von Postagentur und Kiosk in Augarauch die handgefertigte Gelati Gaspariten war. Bis Juli 2019 war das der Fall. Und ni. Beliebt sind vor allem die berühmten dort machten die Kinder, weil mittendrin Zolli-Cornets. Früher wurden die spitzen im Schulareal, tatsächlich die stärkste Waffelglaces tatsächlich nur für den ZolKundengruppe aus. Zu Dutzenden hätten li produziert, mittlerweile können sie bei ausgewählten Händlern bezogen werden, nicht jedoch bei Grossverteilern. Logisch, dass im Sommer Glace-Hochsaison ist.

«An richtig heissen Tagen muss ich die Glace-Truhe sicher zwei bis dreimal pro Tag auffüllen», berichtet Jusufi. Und im Winter? «Da gehen die klassischen Süssigkeiten mehr, Schoggi vor allem.» Klar – das kennt wohl jeder: Bei Kälte steigt die Lust auf Zucker an. Wenn Kinder in den Kiosk kommen, geht Tonis Herz auf, das spürt man als Beobachter. Je nachdem, wie sie kommen, ob allein oder in der Gruppe, ist es wieder anders. «Ich finde es immer herzig, wie sie sich untereinander mit dem Geld aushelfen, wenn der eine nicht genug dabeihaben sollte», erzählt der Kioskbetreiber. «Diszipliniert» seien sie in seinem Geschäft, beobachtet er. «Die Eltern machen doch wohl einen guten Job bei der Erziehung.» Und was sind die Trends in der Branche? «Die Hersteller reagieren auf das gewachsene Gesundheitsbewusstsein», so Jusufi: natürliche Farben aus Obst und Gemüse, weniger Fett, Süssstoffe statt Zucker, vegetarische oder gar vegane Alternativen zur klassischen Gelatine, glutenfrei. Aber auch den Trend zurück zu den Klassikern gebe es, zum PEZ-Spender mit aufgesetzten Köpfen von Comic-Figuren beispielsweise. Die gibt es schon seit 60 Jahren. Und nach wie vor liegen in Toni Jusufis Regalen auch die klassischen Überraschungseier. Und erfüllen, ganz dem alten Werbespot zufolge, «gleich drei Wünsche auf einmal.» Hans Christof Wagner

Toni Jusufi hat den Städtli-Kiosk im Februar 2018 übernommen.

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Zuckersüsse Einblicke in die vorösterliche Krokant-Produktion in der Confiserie Berner

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KROKANT für (fast) die ganze Schweiz

rokant, bei uns auch Nougat genannt, ist seit 1968 eine Spezialität der heimischen Confiserie Berner, welcher in grosser Auswahl für gewerbliche und private Kunden in der ganzen Schweiz hergestellt wird. Zusammen mit Weihnachten bedeuten die Ostertage jeweils Hochbetrieb in der Produktion von Krokant, welcher in Form von Ostereiern verschiedenster Grössen und Formen, Osterhasen und Pralinen für manch süsse österliche Überraschung sorgt. Seit knapp 75 Jahren steht die Confiserie Berner in Rheinfelden mit ihren qualifizierten Mitarbeitern für hohe Qualität in der Herstellung von verschiedenster Confiserie-Produkten, insbesondere von Prali-

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nen. Ganz im Gegensatz zu den industriell hergestellten Produkten werden hier nur natürliche Zutaten auf einer traditionellhandwerklichen Basis verwendet und verarbeitet. Rationelle Arbeitsmethoden unterstützt durch einen zweckmässigen und modernen Maschinenpark in den eigenen Räumlichkeiten schaffen die Voraussetzung für schnelle und flexible Dienstleistungen im Interesse des Confiseur- und Bäckerei-Konditoreigewerbes. Starke saisonale Ausrichtung Die Produktepalette und Dienstleistungen der Confiserie Berner sind somit stark saisonal ausgerichtet. Beim Herbst- und Weihnachtsgeschäft sowie vor Ostern und dem Muttertag wird die Produktion jeweils hochgefahren. Ein grosser Teil der Herstellung findet ihren Absatz bei verschiedensten Kunden, für welche die Confiserie Berner nach deren eigenen Vorstellungen und Rezepten produziert. So auch bei der Herstellung von Krokant.

Dieses Knuspergebäck (croquant) dürfte seinen Ursprung in der traditionellen französischen Confiserie im 19. Jahrhundert haben. Schon beim Betreten der Confiserie an der Kapuzinergasse 21 und erst recht in der Produktion gleich schräg vis à vis begegnet einem eine angenehm-süsse Duftmischung aus gebranntem Zucker und Mandeln. Sich von Ruedi Berner, Inhaber des gleichnamigen traditionellen Confiserie-Betriebes in die Geheimnisse der Krokant-Herstellung einführen zu lassen, ist eine äusserst spannende Geschichte. Man spürt förmlich seine Leidenschaft für dieses geschichtsträchtige Produkt. Jetzt, ein paar Wochen vor Ostern, herrscht in den Confiserie-Räumen in der Kapuzinergasse Hochsaison, und zwar in jeder Beziehung. Nebst der Krokantproduktion werden natürlich auch feinste Schoggi-Hasen und gefüllte Schokoladen-Ostereier in verschiedensten Grössen, Formen und Ausführungen produziert.


Bild links: Fachmännische Zubereitung der heissen Zuckermasse im Kupferkessel Bild Mitte und rechts: Die fertigen Krokantförmchen bei der Verpackung

«Nebst der Krokantproduktion werden natürlich auch feinste Schoggi-Hasen und gefüllte Schokoladen-Ostereier in verschiedensten Ausführungen produziert.» Spezialist wenn es um Krokant geht Die Produktion von Krokant hat bei der Confiserie Berner Tradition. Laut dem Inhaber gibt es in der Schweiz nur noch ganz wenige Betriebe, welche diese Kunst beherrschen. Beim Krokant handelt es sich um geschmolzenen, karamellisierten Zucker, in den ganze oder gehackte, grobe oder feine Mandeln oder Nüsse eingerührt werden. Bevor die Masse ganz ausgekühlt ist, kann sie auf vielfältige Art gefaltet, gepresst, geprägt oder geformt werden. Abgekühlt wird der Krokant zu Streusel gemahlen, welche wiederum Bestandteil in verschiedensten Produkten sind. Dank ihres geschmacklichen Vorteils werden die Streusel gerne zum Einstreuen von Torten und Kuchen, wie beispielswei-

se Pariserringen oder dem Frankfurter Kranz, bei Konfekt und natürlich in den verschiedensten Pralinensorten verwendet. Der Vorteil der Verarbeitung der Streusel ist auch, dass bei der Krokantproduktion praktisch alles verwendet werden kann und somit kein Abfallprodukt entsteht. Die Herstellung ist eine hohe Kunst Hauptbestandteil für die Herstellung von Krokant ist Kristallzucker, welcher in einen Kupferkessel bei einer Temperatur von 190 Grad goldgelb geschmolzen wird. Bei einer Temperatur von gut 130 Grad erfolgt die Nachbearbeitung sowie der Zusatz von Mandeln. Darauf folgt die schrittweise Auskühlung auf dem Kühltisch sowie die entsprechende Verformung der Masse in der Prägewalze. Dies alles kommt einem vom vorweihnachtlichen heimischen «Guetzibacken» irgendwie bekannt vor. Nur ist hier alles viel grösser und anstatt Teig wird hier eine Masse aus

Zucker und Mandeln verarbeitet. Bis zum gewünschten und verpackten Endprodukt erfolgen verschiedene weitere fachmännische Schritte. Ostern steht vor der Tür. Nebst der frühlingshaften Natur mit all ihren Farben und Düften bedeutet Ostern natürlich auch die Zeit des Schenkens und Geniessens von allerlei Süssem in Form von Ostereiern oder Osterhasen aus Schokolade. Und sollte einem beim Kosten dieser himmlischen Süssigkeiten knuspriger Krokant begegnen, könnte dieser durchaus aus dem Hause der Confiserie Berner stammen. Denn allzu viel andere Hersteller gibt es in der Schweiz nota bene nicht mehr. Stephan Schöttli Confiserie Berner Kapuzinergasse 21 4310 Rheinfelden www.choco-nougat.com

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Foto: zVg

Die kleine WOHLFÜHLOASE von nebenan

Foto: zVg

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Küche im Laden zu klein ist und es gaststättenrechtlich zu kompliziert wäre. Dafür hat sie sich ganz gezielt zwei Kooperationspartner ausgesucht, bei denen sie regelmäßig frisch einkauft. Regionalität steht auch hier im Fokus. Da ist zum einen die „Tanjas & Annettes Backstübli“ in Degerfelden bei der Birlin-Mühle und zum anderen die Bäckerei des St. Josefshauses in Herten. Hier weiß sie, dass alle süßen Leckereien ganz nach ihren Vorstellungen und Wünschen produziert werden. „Ich will keinen Industriekuchen anbieten, sondern individuelle Backware“, sagt die Geschäftsfrau. Und bei den beiden mit ihr kooperierenden Betrieben ist sie sich sicher, dass alles wie von Oma persönlich gebacken schmeckt. Auf Lager hat Miriam Forster Schokokuchen, Himbeer und Mangotorten, Streusel-, Apfelkuchen und überhaupt Kuchen mit frischem Obst, dazu Bienenstich, Rueblitorte und vieles mehr. Seit Ende letzten Jahres hat sie auch veganen Kuchen. Was zudem bei ihr Programm ist: Dass die Gäste auch halbe Kuchen bestellen können, um so auf einen Schlag mehrere Sorten auf einmal probieren zu können. Zu guter Letzt: MeinFach bietet regelmäßig auch spezielle Veranstaltungen mit regionalen Partnern an. Es gibt z.B. Gin Tastings sowie Kreativ-Workshops. Gerd Lustig Foto: Kathrin Rogg

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obald man nur den ersten Schritt ten Laden, in dem sie Produkte von regio­ in das kleine Café gesetzt hat, nalen Erzeugern und kleinen Manufakstellt sich sofort ein Gefühl von turen aus Baden-Württemberg anbietet. Behaglich- und Gemütlichkeit Genau diese Geschäftsidee, also ein Café ein. Zarter Kaffeeduft mischt sich mit einem Shop, hat die gebürtige Karsaumit dem von frisch gebackenem Kuchen, erin in ihrer Heimat Rheinfelden vermisst jenem der Sorte aus Großmutters Zeiten, und schließlich in die Tat umgesetzt. Beund bildet eine angenehm wohlige Melanreut hat sie es keineswegs, im Gegenteil. ge. Man fühlt sich sogleich beinahe wie zu „Meine Idee kommt an, ich habe schon viel Hause. schönes Feedback bekommen und habe „Keine Frage, meine treue StammkunGäste sollen sich bei den“, zeigt sie sich mir wohlfühlen, sol­len stolz und ist auch sich entspannen und mit der bisherigen genießen, darauf lege Resonanz zufrieich großen Wert“, sagt den. Miriam Forster. „Und Den etwas eimanche haben sich genwillig anmusogar so wohl gefühlt, tenden Namen des dass sie auch schon Geschäfts hat sie mal ihre Schuhe ausganz bewusst ausgezogen haben“, lacht gewählt. Denn zum die 33-Jährige. einen soll „Mein Vor rund eineinhalb Fach“ sogleich an Miriam Forster hat sich mit „MeinFach“, einem Jahren hat sie sich qua„einfach“ erinnern, Café mit einem Shop, einen Traum erfüllt. si einen Traum erfüllt. so wie hier ja auch Der Businessplan, nicht zuletzt für die alles ganz einfach und leger über die BühBank, war schnell geschrieben. Das grüne ne geht. Ebenso soll der Name darüber informieren, dass es hier verschiedene Fachrichtungen gibt. Dekorativ und stilvoll »Meine Gäste sollen sich bei mir präsentiert, werden nämlich die Produkte wohlfühlen, sollen sich entspannen und genießen, darauf lege ich der regionalen Anbieter in schmucken, alten Weinkisten, quasi in Fächern, in Szene großen Wert.« gesetzt. Ob Feinkost, Öle, Liköre und Weine Licht durch Ämter und Behörden zog sich oder ob Deko, Geschenkartikel und Handallerdings noch ein wenig hin, dann aber werkskunst: „MeinFach“ hat’s. Außerdem war es im September 2018 soweit und die sind auch Geschenkkörbein drei Größen Selbständigkeit rief. In der Nollinger Straße erhältlich, die selbst zusammengestellt 22 in Rheinfelden eröffnete sie unter dem werden können. Namen „MeinFach“ nicht nur ein feines so Hauptstandbein ist jedoch das Süße, wie liebe- und stilvoll eingerichtetes Café, sprich: der Kuchen zum Kaffee. Backen tut sondern gleichzeitig auch einen integrierMiriam Forster zwar nicht selbst, zumal die

Öffnungszeiten: Mi: 12–17 Uhr und Do bis Sa: 10–17 Uhr www.meinfach.shop


G. Lorenzo Calchera aus dem Veneto sagt, wie Eis richtig gemacht wird.

Ohne LIEBE UND GEFÜHL geht gar nichts

Denn ein Eis, das ist für ihn nicht einfach nur eine süße Schleckerei. Eis schlecken, das bedeutet einen Genuss, bedeutet Sommer, Sonne und etwas Schönes – ein gutes (Lebens)Gefühl eben, ein bisschen dolce vita. Fürwahr, Eis essen sei nicht wie das tägliche Brot zu sich zu nehmen. „Eis bedeutet Schönes, Lust und Leben“, lacht Calchera und gerät ein wenig ins Schwärmen. Und genau deshalb mag er auch so gerne die cremigwillkommene Abkühlung, natürlich seit

seiner Kindheit. Schließlich stammt er ja aus dem Veneto, jener Region in Italien und nahe den Dolomiten, die als die Region der Eismacher und Eiskonditoren gilt. Eismachen ist hier seit dem 16. Jahrhundert Tradition. Und deshalb war er auch stets mit ganzem Herzen dabei, wenn es um´s Eis­ machen ging – auch wenn dies manchmal die ganze Nacht hindurch dauerte.

Ganze auf etwa 85 Grad. Danach werden Zucker und Eigelb gut eingerührt (geht auch mit dem Mixer, früher war Muskelkraft nötig). Den Topf mit dem hellgelben Gemisch in eine Schüssel gießen und dabei erneut umrühren, dann lässt man das Ganze auf sieben Grad abkühlen. Es folgt das Gefrieren in der Eismaschine (etwa eine Stunde). Schließlich gibt man alles in einen Aufbewahrungsbehälter – und schon kann die süße Schleckerei losgehen.

Natürlich schwört jeder Eismacher auf Und so wird für Lorenzo seine eigene Methode und seine Zutaten. Calchera richtig Eis geManche verwenden noch Gewürze oder macht. Es ist kein HexenZutaten wie Johannisbrotkornmehl und werk, die Zutaten müssen dergleichen. „Genaue Rezepte werden aber einfach stimmen: neben Milch, nicht verraten, das ist Familiengeheimnis“, Kakao, Zucker, Eigelb, Aromen und Stabierklärt Lorenzo. lisatoren vor allem frische Früchte, feiUnd natürlich gibt es »Willst du ein gutes Eis ne Nusspaste aus heutzutage – im Gemachen, dann musst du es dem Piemont oder gensatz zu früher – mit viel Liebe machen.« auch Vanilleschoten, unzählige Sorten Eis wenn auch sehr teuer, aus Madagaskar. mit allen möglichen GeschmacksrichtunBestenfalls ist alles naturbelassen. gen. „Rein theoretisch könnte man auch Für das Milcheis nimmt man normaTomateneis oder Gurkeneis machen“, lacht le Milch, wer will, auch ein wenig Sahne. der Italiener. Man muss es nur mögen. Er Dann nimmt man Vanilleschote, halbiert hingegen bleibt lieber bei seinen Lieblingssie, kratzt das dunkle Mark heraus, gibt sorten Vanille und Schokolade. Andere Sorbeides in den Topf dazu und erhitzt das ten kommen ihm fast nicht in die Waffel. Gerd Lustig

Fotos : Ado be St ock

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illst du ein gutes Eis machen, dann musst du es mit viel Liebe machen.“ Das sagt G. Lorenzo Calchera aus voller Überzeugung. Der heute 44-jährige Italiener weiß, wovon er spricht. Viele Jahre lang hat er im Geschäft seiner Eltern im Eiscafé „Dolomiti“ die eiskalte Leckerei selbst hergestellt. Und daher weiß er natürlich nur zu gut, worauf es beim Eismachen ankommt: „Neben allen wichtigen sowie frischen und qualitativ hochwertigen Zutaten braucht es noch viel Gefühl.“

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Jung und weiblich – das ist DIE ZUKUNFT DER IMKEREI Anna Tina Heuss aus Rheinfelden hat für sich die Imkerei entdeckt – aus Liebe zur Natur und weil sie wiss­ begierig ist, wie sie erzählt. Es ist ein Hobby, in dem man wohl nie alles weiss. Immer wieder stellen sie die possier­lichen Tiere vor Überraschungen.

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s ist Mitte Januar. Draussen hat Sie selbst macht schon seit 2014 «in es rund 12 Grad Celsius. Die SonBienen». Familiär «vorbelastet» war sie ne scheint auf die hölzernen nicht. Sie hat mit dem süssen Hobby beKästen und heizt sie auf. Kein gonnen, weil sie darin, wie sie sagt, ihre Wunder, dass es im BienenLiebe zur Natur mit ihrem Wissensdurst stand von Anna Tina Heuss schon summt kombinieren kann. «Das verbindet sich in und brummt wie sonst eigentlich erst im der Imkerei auf ideale Weise», findet sie. Frühjahr. Dass FrühUnd wissen über die jahr ist, meinen zu- «In der Imkerei verbindet sich die summenden Arbeitsmindest die Bienen. Liebe zur Natur mit dem Wissens- tierchen kann man Sie fliegen los und eigentlich nie gedurst auf ideale Weise.» wollen schon Nektar nug. Wie sie in Völsammeln. Doch vieles werden sie nicht finkern zusammenleben, wie arbeitsteilig sie den. Obwohl – der Hasel blüht schon jetzt. produzieren und dass ihre Lebensart viel Und siehe da: «Die da hat schon eine richmit der schweizerischen zu tun hat. Zwar tige Pollenhose an», ruft die Rheinfelder ist die Eidgenossenschaft keine Monarchie Imkerin und zeigt auf eine Arbeiterin und wie ein Bienenstaat. Doch wenn die Arbeiihren deutlich sichtbaren gelben Fleck an terinnen die Wahl der Königin basisdemoden Hinterbeinen. kratisch entscheiden, gibt es dann doch Pa «Normalerweise», sagt Anna Tina rallelen. Sie wählen einfach eine Zelle auf Heuss, «würden meine Bienen sich jetzt einer Wabe aus. Und das Ei, das darin liegt, ganz eng zusammenkuscheln, um im Stock wird mit Gelee Royal so aufgepäppelt, dass die Temperatur hochzuhalten und um die daraus eben eine Königin wird. «BienendeKönigin zu schützen.» Aber was heisst mokratie: Wie Bienen kollektiv entscheischon noch normal in den Zeiten des Kliden und was wir davon lernen können», mawandels? Sie muss jetzt aufpassen, dass heisst das Buch von Thomas D. Seeley, das ihre fleissigen Bienen nicht zu viel Energie sie ganz besonders gerne mag. beim Fliegen verbrauchen und der noch im Stock vorhandene Honig nicht mehr genug Aktuell lässt sie acht Bienenvölker für sich Nahrung liefert. Sie muss ihre Völker auch arbeiten, worunter aber auch vier Jungvölauf Varroa-Milben untersuchen. ker sind, die noch keinen Honig abliefern. «Pro Volk kann ich in guten Jahren etwa 30 Die Imkerin: «Bienen zu halten, ist gegenbis 40 Kilo Honig ernten», erzählt sie. Wenn über früher eindeutig aufwändiger gewordie Bienen von Anna Tina Heuss‘ Wohnden.» Es gebe eine «gewisse Routine», aber haus in der Lindenstrasse 10c in Rheinfeltrotzdem sei in der Imkerei «kein Jahr wie den aufsteigen, sammeln sie den Nektar das andere.» Und das fasziniert sie. Anna überwiegend in einer urbanen NachbarTina Heuss: «Die Völker hegen und pflegen schaft. «Von fleissigen Bienen im Sommer und als Dankeschön den Honig ernten. Die 2019 in den blühenden Parks und Gärten Aufgaben im Bienenjahr sind vielseitig der Wakkerpreisstadt Rheinfelden gesamund ein wunderbarer, bereichernder Ausmelt», hat sie auf die Etiketten der Gläser gleich zu meiner Arbeit als selbstständige ihres «Städtli-Honig» drucken lassen. Die Kommunikationsberaterin». Imkerin schätzt es, im städtischen Raum zu

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leben. Denn in der Stadt sei das Nahrungsangebot inzwischen höher als im ländlichen Raum, weiss sie. Viele Hauseigentümer bereiteten in ihren Gärten den Bienen einen reichlich gedeckten Tisch – dem Trend zu Steinwüsten rund ums Eigenheim zum Trotz. Die machten ihrer Erfahrung nach ohnehin mehr Arbeit als Blumenwiesen: «Im ersten Jahr mag man ja noch Ruhe haben, aber dann wächst das Unkraut sicher unter den Steinen durch.» Um die Biodiversität zu fördern, könne jeder für sich zuhause und ohne viel Aufwand etwas unternehmen, ist sie überzeugt. «Das Bild des Imkers hat sich gewandelt», erzählt sie. Früher eine reine Männerdomäne, hätten bei ihr schon im vom Imkerverein Rheinfelden abgehaltenen Grundkurs 2014 viele Frauen teilgenommen, auch sehr junge. Jetzt hängt Anna Tina Heuss auch noch die Ausbildung zum Imker mit eidgenössischem Fachausweis hintendran und sitzt gerade an ihrer Abschlussarbeit. Obwohl: Bienen halten und Honig produzieren, dürfte sie auch einfach so, ganz ohne Qualifikation. Dass das in der Schweiz noch immer möglich ist, überrascht sie. «Schliesslich produzieren wir Lebensmittel.» «Um von der Imkerei leben zu können, braucht man etwa 300 Völker», berichtet sie. Für sie keine Option. Bei einer solch grossen Zahl könnte sie die Bienen auch nicht direkt am Haus halten. Und die Nachbarn hätten wohl auch etwas dagegen. Aber bis zum ersten Schleudergang im Frühjahr ist es ja auch noch Zeit. Zeit, um in der Küche das Holz der Magazinbeuten mit Lack zu imprägnieren oder Mittelwände einzulöten. Doch wer weiss schon, wann es 2020 losgehen wird. Wie gesagt – in der Imkerei ist «kein Jahr wie das andere», im Zeitalter des Klimawandels wohl noch weniger. Hans Christof Wagner


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VERANSTALTUNGEN Programm | März / April 2020 Rheinfelden/CH Rheinfelden (Baden)

Foto: Cathrin Caspari

Foto: Sergei Beloussov

S C H LO S S KO N Z E RTE B E U G G E N

Jazz und Klassik

Cornelius Claudio Kreusch (Piano) Johannes Tonio Kreusch (Gitarre) So, 8. März, 19 Uhr Haus Salmegg, Dietschy-Saal 20 4, Vorverkauf: 17 4, ermäßigt: 12 4 Das international erfolgreiche und gefeierte Brüderpaar live in einem ungewöhnlichen Doppelkonzert! Im Spannungsfeld zwischen Jazz und Klassik – Improvisation und Komposition präsentieren die beiden Musiker anlässlich ihrer aktuellen CD-Veröffentlichungen jeweils eine musikalische Hommage an zwei große literarische Meisterwerke. So wird Johannes Tonio Kreusch im ersten Teil Hermann Hesses Siddhartha auf der Gitarre mit eigenen Kompositionen zum klingen bringen. Anschließend bildet Thomas Manns Zauberberg die Inspiration für die Jazz-Improvisationen von Cornelius Claudio Kreusch. Den Konzertabend werden sie musikalisch gemeinsam beschließen.

pian-o-tour spielt Flügelfrei So, 15. März, 17 Uhr Haus Salmegg, Dietschy-Saal Eintritt frei, Spenden erbeten

Die Gruppe pian-o-tour verbindet Musik mit Literatur. Die Pianistinnen Carolin Durandi und Sybille Baldinger spielen vierhändig Klavierstücke von Ravel, Gershwin und Piazolla. Pia Durandi und Dietmar Fulde lassen als Sprecher die Liebesbeziehung zwischen dem jungen Dichter Rainer Maria Rilke und der lebenserfahrenen Lou Andreas Salome lebendig werden.

20 KONZERTE

Michael Pöhlmann, Kontrabass

Jazz auf Schloss Beuggen

Pöhlmann, Haider und Hagenlocher So, 8. März, 17 Uhr Rittersaal Schloss Beuggen Mit Saxophon, Gitarre und Kontrabass findet die deutsch-französische Formation neue Wege zur kammermusikalischen Tradition des Jazz.

Tatiana Samuil, Violine

Duo Samuil-Grimm Violine & Violoncello So, 5. April, 17 Uhr Rittersaal Schloss Beuggen

Zwei Spitzenmusiker verwöhnen das Publikum mit Werken von Bach, Händel und Kodaly

Tenebrae Choir; Foto: Nick White

KLASSIKSTERNE KONZERT 4

Sun, Moon, Sea and Stars

Fr, 3. April, 20 Uhr, Stadtkirche St. Martin; www.klassiksterne-rheinfelden.com Frühlingshaft klingt die Saison der Klassik Sterne Rheinfelden aus, wenn der preisgekrönte englische Tenebrae-Chor unter dem ehemaligen Mitglied der King‘s Singers Nigel Short Folksongs aus aller Welt, Arrangements berühmter Songs der legendären Beatles und unverwüstliche Melodien von George Gershwin in der Stadtkirche singt. Bereits bei seinem Konzert in Bad Säckingen im Rahmen des Solsberg Festivals 2018 machte der Chor mit seiner unglaublichen Präzision und perfekten Intonation seinem Namen als eines der besten Vokalensembles der Welt alle Ehre.


CANTUS RHEINFELDEN (VORMALS PROJEKTCHOR RHEINFELDEN)

«Erschallet ihr Lieder!»

Musik von Johann Sebastian Bach Sa, 25. April um 20 Uhr So, 26. April um 17 Uhr Stadtkirche St. Martin Rheinfelden 40.- / 35.-, ermässigt 20.- CHF, Vorverkauf: 0041/(0)61 841 20 07, mspaar16@gmail.ch, www. cantus-rheinfelden.ch oder an der Abendkasse

Aline Du Pasquier (Sopran), Christina Metz (Alt), Florian Cramer (Tenor), Matthias Helm (Bass), Camerata Basel, Konzertmeister: Peter Barczi; Leitung: Angelika Hirsch

KONZERT MIT CHOR, SOLISTEN UND ORCHESTER

Konzertprogramm Kantate BWV 172 „Erschallet ihr Lieder“ Kantate BWV 137 „Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren“ Magnificat Zwischen den Chorwerken: Doppelkonzert in d-Moll für 2 Violinen und Orchester

Fr, 10. April, Reformierte Kirche

ChorProjekt SingBach 2020 „Ein feste Burg“

16 Uhr, Werkeinführung in der Kirche Referent: Martin von Rütte, Klavier: Riccardo Morini 10 CHF (ab 15.30 Uhr, vor Ort zu bezahlen) 17 Uhr, Konzert Leitung: Martin von Rütte ChorProjekt SingBach 2020 ab 32 CHF VVK unter www.chorprojektsingbach.ch Konzertprogramm: Motette, Jesu meine Freude (BWV 277) Kantate, Bleib bei uns (BWV 6) Kantate, Ein Feste Burg (BWV 80) Doppelkonzert für Violine und Oboe B (WV 1060)

JUNGE PHILHARMONIE UND STAATSCHOR LEMBERG (UKRAINE)

Konzert zum 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven

So, 26. April, 18 Uhr, Kirche St. Josef VVK: Nummerierte Karten bei der Tourist-Information und www.rheinfelden.reservix.de Kategorie I: 31 4, ermäßigt: 28 4; Kategorie II: 28 4, ermäßigt: 25 4 Programm: Sinfonie Nr. 9 D-Moll op 125 mit dem Schluss­chor aus Schillers Ode ,,An die Freude“ Im Beethoven Jubeljahr wird auch in Rheinfelden die bekannte Neunte Sinfonie zur Aufführung gebracht. Die Junge Philharmonie bestreitet seit Jahren das Neujahrskonzert, doch zu diesem einmaligen Konzert wird der Staatschor Lemberg mit dabei sein, dessen Leitung Volodymyr Syvokhip hat. Im Beethoven Jubeljahr hat Georg Mais die Gesamtleitung der Veranstaltung der Südwestdeutschen Mozart-Gesellschaft. Aus Anlass der Oberbürgermeisterwahl wird das Konzert vom Bürgersaal in die Kirche St. Josef verlegt.

Fordernd, lieblich, kämpferisch und tröstend. Dies sind die Stimmungen, welche Sie passend zur Passionszeit am Karfreitag erleben können. Und dazwischen ertönt die bekannte tröstende Instrumentalmusik als Doppelkonzert für Violine und Oboe, der himmlische, bzw. irdische Klang, der die Verbindung von Himmel und Erde symbolisiert. Es musiziert das ChorProjekt SingBach und das preisgekrönte Neue Orchester Basel.

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KONZERTE 21


GEMEINSAMES SINGEN

Singalong – die Rudelsingparty mit Tobias Sudhoff Fr, 27. März, 20 Uhr, Bürgersaal 14 4, Vorverkauf: 11 4, ermäßigt: 8 4 AUTORENLESUNG

„Nach Ohio“

mit Benedikt Meyer (www.benediktmeyer.ch) Do, 5. März, 19.30 Uhr, Stadtbibliothek 1891 wandert die erst 19jährige Stephanie Cordelier in die USA aus. Allein. Mit der «Westernland» fährt sie über den Atlantik, lässt ihre Kindheit als Tochter einer Wäscherin und eines Trinkers hinter sich zurück, hofft auf ein besseres Leben in der Neuen Welt. 125 Jahre später macht sich ihr Urenkel Benedikt Meyer auf ihre Fährte. Per Containerschiff gelangt er nach New York, mit dem Fahrrad pedalt er nach Ohio um vor Ort herauszufinden, was Stephanie wirklich erlebt hat.

Es ist eine unaufhaltsame Welle der guten Laune und der Freude am gemeinsamen Singen, die Deutschland überrollt. Im Rudel zu singen, das bedeutet gesellige, fröhliche Mitsang-Abende, die jährlich zig-tausende Fans aus der ganzen Republik in die Stadthallen und Theater locken. Tobias Sudhoff (piano, vocals) und Gereon Homann (drums, vocals), seit der ersten Stunde mit dabei, machen aus diesem Format eine regelrechte Mitsing-Party! Das gemeinsame Singen mit den beiden Vollblut-Musikern begeistert seit vielen Jahren in vielen ausverkauften Häusern. Bei Sudhoff und Homann gibt es nur handgemachte Musik. Damit entsteht eine Art gigantische Live-Chorprobe, kein Playback, kein Karaoke, dafür aber viel Spaß für alle!

Märchenherz

Do, 2. April, 20 Uhr, Bürgersaal Fr, 3. April, 9 und 11.30 Uhr, Bürgersaal Ein Stück für Jugendliche ab 12 Jahren mit dem Jugendtheater Tempus fugit Regie: Recha la Dous Esther und Elias kennen sich nur flüchtig aus der Nachbarschaft. Er steht auf Popel und Thermoschlüpfer, und sie kann die neue Freundin ihres Vaters nicht ausstehen. Obwohl sie anfangs gänzlich verschieden zu sein scheinen, haben sie dennoch mehr gemein, als sie zunächst denken. In einem alten Gemeindezentrum treffen sie zufällig aufeinander. Ein Spiel mit Klängen und Geräuschen beginnt, in dem sich die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Illusion auflösen. Das gemeinsame Abenteuer öffnet Esther und Elias die Augen für das Unmittelbare, und sie finden dabei das, was sie eigentlich gar nicht gesucht haben…

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VERANSTALTUNGEN

VORTRAG

Waldameisen, die verkannten Helfer

mit Urs Jost Mi, 18. März, 19 Uhr, Stadtbibliothek Vortrag mit Apéro über das Wesen und den Nutzen der Waldameisen sowie über Waldameisenschutz im Grossraum Rheinfelden.


Jazzclub Q4 – Konzerte 2020 Info: www.jazzclubq4.ch Reservation: info@jazzclubq4.ch oder Hotel Schützen Tel. 061 836 25 25

Achtung: d en Vorübergeh on ti a c neue Lo

Konzerte finden bis auf weiteres in der KAPUZINERKIRCHE Kapuzinergasse 16 statt (1 Min. Fussweg vom Hotel Schützen).

SPIEL & SPASS FÜR DIE GANZE FAMILIE

Rhyfälde rollt 2020

NEU: So, 29. März, 11 – 17 Uhr Rund um’s Rote Haus, Rheinfelden CH Spiel und Spass auf Rädern: • Kinderfuhrpark zum Ausprobieren • Eisenbahn für die Kleinen • Bobbycar – Rennen • Rädlibörse • und viele verschiedene Attraktionen • Fürs leibliche Wohl ist bestens gesorgt Infos: www.schjkk.ch

Gary Smulya

Di, 17. März, 20.15 Uhr; CHF 45

Gary Smulyan-Ralph Lalama feat. Bernd Reiter Trio: „Organ Explosion

Gary Smulyan bs, Ralph Lalama ts, Helmut Karger g, Fred Nardin org, Bernd Reiter dr Die spezielle Besetzung mit Orgel garantiert Hochspannungskonzerte, die energiegeladene, soulige und swingende Musik auf höchstem Niveau mit Professionalität und Begeisterung präsentieren, einfach „Jazz at its Best“!

Kreativmarkt

Termin vormerken

Kurbrunnenanlage  Fr, 1. Mai, 10 – 17 Uhr Eintritt frei www.kreativmarkt-rheinfelden.com

Im Innen- und Außenbereich der Kurbrunnenanlage zeigen sich mehr als 85 Kunsthandwerker von ihrer kreativen Seite. Künstler aus der Umgebung, aber auch aus der ganzen Schweiz präsentieren ihre gefertigten Objekte. Liebhaber von außergewöhnlichen, handgefertigten Dingen werden garantiert fündig. Metalldeko, Fusingglas, Florales, Schmuck, Kleider, Taschen, Bilder, eine Bonbonwerkstatt, Liköre, Marmeladen, Keramik etc. sind nur ein kleiner Auszug des breiten Angebots.

Lage Lund (zVg.)

Di, 31. März, 20.15 Uhr; CHF 50

Lage Lund Trio

Lage Lund g, Joe Sanders b, Anwar Marshall dr Bewaffnet mit der Beherrschung des Standardrepertoires und einem wachsenden und beeindruckenden Bestand an Eigenkompositionen, schwingt Lund mit großer Autorität und zeigt eine erstaunliche harmonische Raffinesse und eine einzigartig flüssige Stimme als Solist.

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K A B A R E T T

I M

B Ü R G E R S A A L

Foto: Guido Schröder

Foto: Wolfgang Hummer

Eintritt: 21 Euro, im Vorverkauf: 18 Euro bei den Vorverkaufsstellen 1, 2, 3 und www.rheinfelden.reservix.de. Ermäßigte Eintrittskarten: 12 Euro

BARBARA RUSCHER

CHRISTOF SPÖRK

Di, 31. März, 20 Uhr, Bürgersaal

Di, 28. April, 20 Uhr, Bürgersaal

Ruscher hat Vorfahrt

Scharfzüngig, intelligent, aber charmant hinterfragt Deutschlands Kabarett-Lady Barbara Ruscher den Selbstoptimierungswahn unserer Gesellschaft und ist dabei immer eine Spur voraus. Ruscher regt sich auf. Vor keinem Thema schreckt sie zurück und geht mit viel Charme und satirisch intelligentem Biss gesellschaftlich aktuellen Fragen nach. Ökologische Themen sind ihr Steckenpferd (Privatisierung von Wasser, Vermüllung der Meere), aber auch Themen wie Dating-Portale und der Wahnsinn im Alltäglichen. Keine Frage, Barbara Ruscher wird auch bei ihrem dritten Auftritt in Rheinfelden die Besucher nicht enttäuschen.

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Kuba

Keine Sorge, in Spörks fünftem Soloprogramm „KUBA“ gibt es weder tropische Gulags noch politische Umerziehung. Außer für solche, die drum betteln. Und Spörk verkauft weder Rum noch Zigarren für grapschende alte weiße Männer. Nicht einmal, wenn sie drum betteln. Dafür verspricht Spörk, ganz viel Zucker zu geben. Azúcar! Sicher aber gibt es wieder ganz viel SM wie ‚selbstgemachte Musik‘. Und KI wie ‚kabarettistische Intelligenz‘. Und EU wie ‚eloquente Unterhaltung‘. Außerdem USA wie ‚Und Singen auch‘. Caramba! Oder wie die Süddeutsche Zeitung unlängst über den Kabarettisten Spörk schrieb: „Am schönsten aber sind die immer sprachlich funkelnden, musikalisch spannenden, grandios gesungenen Songs an Flügel, Harmonika und Klarinette.“ Tja, auf der Klarinette Songs singen. Das kann wirklich nicht jeder. Dies ist KEIN Lichtbildvortrag! Christof Spörk studierte Politikwissenschaft, Englisch, Spanisch in Wien, Valladolid in Spanien und Santiago de Chile sowie drei Semester Jazzgesang in Graz. Er promovierte zum Thema „Musik und Politik in Kuba 1959 bis 1999“ in Wien. Neben Klavier und Ziehharmonika ist sein Hauptinstrument die Klarinette.

STEFAN WAGHUBINGER

Jetzt hätten die guten Tage kommen können Do, 16. April, 20 Uhr, Bürgersaal

In seinem dritten Soloprogramm hat es Waghubinger ganz nach oben geschafft. Auf dem Dachboden der Garage seiner Eltern sucht er eine leere Schachtel und findet den, der er mal war, den, der er mal werden wollte und den, der er ist. Es wird also eng zwischen zerbrechlichen Wünschen und zerbrochenen Blumentöpfen, zumal da noch die Führer der großen Weltreligionen und ein Eichhörnchen auftauchen. 90 Minuten glänzende Unterhaltung trotz verstaubter Oberflächen. Aber Vorsicht, zwischen den morschen Brettern geht es in die Tiefe. „Es ist tieftraurig und zugleich zum Brüllen komisch, banal und zugleich verblüffend geistreich, zynisch und zugleich warmherzig. Vor allem aber ist es eins: verdammt gut.” Böblinger Bote


Foto: Hans Scherhaufer

FOTO- & FILMREPORTAGE VON OLAF SCHUBERT

VOLKER KLÜPFEL UND MICHAEL KOBR

Mo, 9. März, 19.30 Uhr, Bürgersaal Karten an der Abendkasse, sowie verbilligter VVK bei: 3, 4, 5 und Reservix

Fr, 6. März, 20 Uhr, Bürgersaal 23 4, Vorverkauf: 21 4, ermäßigt: 14 4

China – Im Reich der Mitte

Hypermoderne Städte und weit abgelegenes Hinterland mit noch alten intakten Dorf- und Landstrukturen zeichnen ein Bild der bunten Vielfalt des Lebens. Neben den bekannten und viel besuchten Kulturdenkmälern, wie der Großen Mauer, dem Kaiserpalast, der Terrakotta-Armee, dem Yangtze, dem Li-Fluss und der Weltmetropole Shanghai nähert sich die Reportage zudem auch einem unerschöpflichen Fundus an Sehenswürdigkeiten, die im Westen bislang fast gänzlich unbekannt sind. Die Vortragsreihe VISION ERDE der Volkshochschulen der Region wird präsentiert von Martin Schulte-Kellinghaus und der Badischen Zeitung.

Draußen – Der erste Thriller des Bestsellerduos

Härter und spannender als je zuvor. Der erste Thriller des Bestsellerduos. Ein Leben draußen im Wald, kein Zuhause, immer auf der Flucht: Das ist alles, was Cayenne und ihr Bruder Joshua kennen. Nur ihr Anführer Stephan weiß, warum sie hier sind und welche Gefahr ihnen droht. Er lebt mit ihnen außerhalb der Gesellschaft, drillt sie mit aller Härte und duldet keinen Kontakt zu anderen. Cayenne sehnt sich nach einem normalen Alltag als Teenager. Doch sie ahnt nicht, dass sie alles, was Stephan ihr beigebracht hat, bald brauchen wird. Denn der Kampf ums Überleben hat schon begonnen. Und plötzlich steht er vor ihr: der Mann, der sie töten will. Volker KLÜPFEL und Michael KOBR sind seit der Schulzeit befreundet. Sie veröffentlichten mit großem Erfolg die Roman-Reihe über Allgäuer Kommissar Kluftinger. Sie waren im Januar 2012 bereits zu Gast im Bürgersaal und begeisterten gut 400 Besucher in der wohl größten Literaturveranstaltung Rheinfeldens.

Der neue BierBeizenBummel Noch mehr Bier! Das Konzept der kulinarischen Stadtführung wurde anlässlich deren 10-Jahre-Jubiläum überarbeitet. Neu empfiehlt der Stadtführer zu jedem Gang das passende Bier. Apéro, Vorspeise, Hauptgang & Dessert gibt es in drei verschiedenen Restaurants. Unterwegs erzählt der Stadtführer witzige Anekdoten aus der lokalen Bier-Geschichte. Schlemmen Sie sich durch Rheinfelden & entdecken Sie Altbekanntes neu. Ob für Familienfeiern, Geburtstage, Kollegentreffen oder Mitarbeiteranlässe: Der neue BierBeizenBummel ist auch für Nicht-Biertrinkende & solche, die es noch werden wollen, höchst empfehlenswert! Buchbar an einem beliebigen Datum für Gruppen ab 8 Personen Preis Fr. 89.-/Person inkl. 4-Gang-Menü, Geränke & Stadtführung Buchung 061 / 835 52 00 – tourismus@rheinfelden.ch – www.tourismus-rheinfelden.ch/bbb

„Das Schöne am BierBeizenBummel ist, dass wir Stadtführer mit den Gästen in den Dialog kommen. Es hat etwas sehr Archaisches, mit Leuten, die man nicht kennt, an einem Tisch zu sitzen. Ausserdem finde ich die Kombination Kultur & Kulinarik grossartig. Das Bier hat viele verschiedene Epochen durchlebt & dass wir dieses Thema in Rheinfelden, einer Stadt, in der Bier so zentral ist, vertiefen können, ist ein riesiges Geschenk.“ Robi Conrad, Stadtführer seit 2007

TOURISMUS

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3. Kindertheatertage Rheinfelden

22. bis 26. März 2020

Der Bürgersaal wird für fünf Tage Schauplatz für gutes Kindertheater. Mit einem Familienmusical eröffnen wir, dann geht es vier Tage weiter mit ganz unterschiedlichen Theatern und Theaterformen. Vorverkauf: 1,2,3 und www.rheinfelden.reservix.de Alle Programm unter www.rheinfelden.de en Vorstellungny) (bis auf Con erkauf, 5 ¢ im Vorv 6 ¢. ss Tageska e L VON COCOMICO

ICA DAS MITMACH-MUS

l-Musical! Conni – Das Schu

r So, 22. März, 15 Uh en hr Ja 3 ab r de Für Kin rverkauf: 12 4 Vo Anna , 4 15 : eis Einheitspr mit ihren Freunden ebt dort zusammen erl d un en, le hu erl Sc r t es Neues zu eb Conni ist in de Dinge. Jeden Tag gib er nd ge fre au nn ge ch den Co iund Paul eine Men langweilig wird. Na nie de un Fre e ihr d i un so dass es für Conn rlsen Verlag. hneider aus dem Ca Sc ne Lia n Büchern vo

THEATER MARTINA COUTURIER

FIZIWIZI NASEWEIS

Mo, 23. März, 10 und 14 Uhr Für Kinder ab 2 Jahren Clowneskes Theater mit Figuren und Live-Musik. Ein Kontrabass, ein Ton, ein Lied. Ein Loch, ein Schlitz, eine Klapp e, ein Geräusch. Da war doch was? Eine kleine Nase lugt hervor. Spiel: Martina Couturier; Live-Musik: Carsten Wegener

ERFREULICHES THEATER ERFURT

llst

Ich will das, was du nicht wi

Di, 24. März, 10 und 14 Uhr der von 5 – 8 Jahren Schauspiel mit Figuren, Für Kin ig zieht en der Demokratie: Familie Kön Ein Stück über Freuden und Leid mer Zim s che der Frage: wer darf wel in ein neues Haus und steht vor s alle soll König bestimmt. Doch jetzt beziehen? Bisher hat das Vater demokratischer zugehen… THEATER MAREN KAUN

Vom kleinen Maulwur f, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat Mi, 25. März, 10

und 14 Uhr Für Kinder ab 3 Jahren Figuren- und Objektth eater. Ein vergnügliches Stück nach dem Bilderbuchklassiker von Holzwarth und Erlbruch. NESSA VALK FIGURENTHEATER VA

Frida und das Wut

& THEATER ZEPPELIN

14 Uhr Do, 26. März, 10 und ren Jah dchen, Für Kinder ab 4 über ein kleines Mä eater mit Live-Musik th en ur Fig s ige pp Po d sie zu leben. r Wut umzugehen un das lernt, mit seine

26 KINDER


(G)Wunderzyt mit Bilderbuech

Mi, 25. März, Mi, 29. April jeweils 10.30 – 11.15 Uhr Stadtbibliothek Rheinfelden, Marktgasse 10 Silvia Niederhauser, Leseanimatorin SIKJM. Für Kinder zwischen 3 und 4 Jahren mit Be­gleit­person(en), kostenlos, ohne Anmeldung.

Das Wunder von Marseille

Arnold – Retter der Schafheit Mi, 18. März, Kapuzinerkirche www.schjkk.ch

Ryte, ryte Rössli... Mi, 25. März, Mi, 29. April jeweils 9.30 – 10 Uhr Stadtbibliothek Rheinfelden, Marktgasse 10 Silvia Niederhauser, Leseanimatorin SIKJM. Für Kinder zwischen 9 und 36 Monaten mit Be­gleit­person(en), kostenlos, ohne Anmeldung.

Erzähltheater Märchen Dä gstifläti Kater

So, 26. April, 14 Uhr Stadtbibliothek Rheinfelden, Marktgasse 10 Mit Beatrix Jocher-Studer, für Menschen zwischen 4 und 99 Jahren.

15 Uhr öffentliche Vorstellung Ein witziges Figuren- und Erzähltheater in der Welt der Wolle über ein schwarzes Schaf – für Kinder ab 4+ „Schafe brauchen Wolle“, so Opapapa Schafbock Böcks Devise und daher arbeiten auch alle Schafe seiner Herde in seiner wunderbaren Wollfabrik „Zur schönen Socke“. Alle bis auf Arnold. Der hat keine Lust auf Wollknäule wickeln, Fäden spinnen, stricken, weben. Arnold fühlt sich zu Höherem berufen. Berühmt will er werden. Er träumt von Olympia und Goldmedaille, denn er ist ein Superschaf. Meint Arnold. Die anderen Schafe meinen das nicht. Unterstützung bekommt Arnold nur von einer Ratte. Die ist voll begeistert von Arnold und sein größter Fan. Eines Tages kommt der Wolf ins Schaftal. Große Aufregung: „Alle ab in den Stall“, blökt Opapapa Schafbock Böck, „sofort!“ Arnolds Stunde hat geschlagen. Zusammen mit seinem kleinen Freund tönt er laut: „Wir haben keine Angst!“ Schaf gegen Wolf? Jetzt zeigt sich, was ein echtes Superschaf ist.

Di, 17. März, 20 Uhr 2019, Drama, 107 Minuten, FSK 12 Der Film erzählt vom Schach-Weltmeister Fahim Mohammad. Er war aus Bangladesch geflüchtet und hatte es mit seinem Vater bis nach Frankreich geschafft. Doch dort fing der eigentliche Kampf erst an und die Angst vor der Ausweisung war immer präsent.

Systemsprenger

Di, 21. April, 20 Uhr 2019, Drama, 118 Minuten, FSK 12 Benni ist neun Jahre alt und muss immer wieder zu neuen Pflegefamilien. Sie vergrault jede Einzelne. Sie will nur zu ihrer Mutter. Doch ihre Mutter fürchtet sich vor ihr und hat sie abgegeben. Das System ist damit überfordert.

FILM DES MONATS

Papst Franziskus – ein Mann seines Wortes Mo, 9. März, 19.30

Simpel

Mo, 20. April, 19.30 jeweils im Kath. Pfarrzentrum St. Josef Eine Kooperation von Kirchlicher Erwachsenen bildung, Verein Stadtkino und VHS

KINO 27


AUSSTELLUNGEN | März / April 2020 Rheinfelden/CH Rheinfelden (Baden)

8. März – 19. April

Dorothee Pfeifer und Holger Fitterer

3. März – 8. Mai

Marrakesch – Fotografie Rathausgalerie Vernissage: Mo, 2. März, 19 Uhr

Marrakesch – Für diese VHS-Exkursion verabschiedet man sich von allen bekannten Annehmlichkeiten wie verlässliches Google, Streetview, öffentlichem Nahverkehr, Zeitmanagement, Straßennamen, Orientierung generell. Die elf Ausstellenden der Volkshochschule Rheinfelden tauschten es ein gegen Neugierde, Abenteuer und eine Portion Gelassenheit. Wie fotografiert man zwischen „Islamischem Bilderverbot“ und „Fotografiert werden zum Broterwerb“? Marrakesch ist sicher mehr als „tausend und eine Nacht“. Die Ausstellenden werden einen weiten Bogen spannen – bis hin zu einer Katzenecke. Eine Koproduktion der VHS Rheinfelden mit dem Kulturamt Rheinfelden (Baden)

Haus Salmegg M0 bis Do 8.30 – 18 Uhr, Fr 8.30 – 13 Uhr und während Veranstaltungen Vernissage: So, 8. März, 11 Uhr Künstlergespräch: 19. April, 15 Uhr Der Verein Haus Salmegg zeigt die in Trossingen lebende Objektkünstlerin Dorothee Pfeifer und den Karlsruher Maler Holger Fitterer in einer Doppelausstellung. Holger Fitterer malt abstrakt, ungegenständlich. Seine Gemälde vermitteln Ruhe, Präsenz und Selbstverständlichkeit. Seine Sprache, reine Malerei: breite, in das Bild laufende Farbbahnen fügen sich zu abstrakten, hintergründigen Raumgebilden, liegen übereinander und nebeneinander, bieten Durchblicke und Verdichtungen. Die Linie als ein verbindendes Element der beiden Künstler findet sich auch bei Dorothee Pfeifer: „es will in den Raum“, so ihre Überschrift zu ihren Arbeiten. Die Linie als Grundelement unserer Welt inspiriert sie zu ihren seriellen plastischen Arbeiten, die oft mit Alltagsmaterialien ausgeführt werden.

24. April – 1. Juni

Petra Heck und Manfred Schmid – In Bewegung Haus Salmegg Sa, So und feiertags von 12 – 17 Uhr Vernissage: Fr, 24. April, 19 Uhr

Die Ausstellung „In Bewegung“ vereint Skulpturen und Objekte von Manfred Schmid mit großformatiger Malerei von Petra Heck. Beide, in Rheinfelden ansässigen Künstler, legen ein besonderes Augenmerk auf die „Lebendigkeit“ in ihren Werken. Heck erstellt Bilder im Actionpainting-Verfahren voller Leidenschaft. Mit expressivem, temperamentvollem Farbauftrag pulsiert, sprüht, platzt Farbigkeit, die von der Leinwand kaum gehalten werden kann. Die Bilder, der gebürtigen Rheinländerin, sind lebendig, wie sie selbst. Schmid begeistert sich für das Modellieren des Menschen in seiner ganzen Vielfältigkeit, Schönheit und Lebendigkeit. Seine Skulpturen scheinen mitten in der Bewegung innezuhalten. Aber auch Objekte – wie das „Band der Freundschaft“, das als Zeichen der Verbundenheit mit den Partnerstädten Rheinfeldens im Garten der Städtepartner in Rheinfelden an der Nollinger Straße steht – bestechen durch fließende, dynamische Formen. Beiden Künstlern ist es wichtig, andere an ihrer Kunst teilhaben zu lassen und mit ihren Werken Freude zu bereiten. Veranstalter: Kulturamt.

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AUSSTELLUNGEN


AUSSCHREIBUNG kunst lokal rheinfelden

Ausstellungen im VHS-Haus

Besichtigung der Ausstellungsräume Fr, 24.04., 10 Uhr / Di, 28.04., 16 Uhr Eingabetermin der Dossiers mit Ausstellungsvorschlag Mo, 15.06.

5. Fotomarathon Rheinfelden Sa, 27. Juni, von 10–19 Uhr Prämierung: So, 5. Juli, ab 17 Uhr Ausstellung: Fr, 3. – 31. Juli Rathausgalerie Rheinfelden Same procedure – alles wie immer, könnte man schon fast sagen, jetzt beim fünften Mal „Rheinfelder Fotomarathon“. Mitmachen können alle mit einer digitalen Fotokamera. Ob Laie oder Profi, ob Rheinfelder/in oder von auswärts – beim Fotomarathon kommen Gleichgesinnte zusammen. Sie eint die Freude an der Fotografie und an den spannenden Aufgaben, die zu lösen sind. 3 x 4 Begriffe bestimmen thematisch den Tag. Dazu wird wie immer vorher nichts verraten. Wer bis zum Schluss gute Ideen entwickelt und die 12 Begriffe in der vorgegebenen Reihenfolge kreativ umsetzt, wird mit Preisen belohnt. Eine jährlich wechselnde Fachjury wählt die drei besten Serien aus. Veranstalter: Volkshochschule Rheinfelden und Kulturamt.

Das Kulturbüro Rheinfelden lädt Künstlerinnen und Künstler aus der Region oder mit Bezug zur Region Rheinfelden / Fricktal sowie Rheinfelden (Deutschland) ein, sich mit aktuellen Werken für die jurierte und kuratierte Ausstellung „kunst lokal rheinfelden“ vom 06.11. bis 22.11.2020 in der Kurbrunnenanlage Rheinfelden zu bewerben.

Noch bis 6. März

Kurbrunnenanlage Rheinfelden

Eingereicht werden können professionelle Projekte aus allen Sparten der Bildenden Kunst (Malerei, Zeichnung, Installation, Fotografie, Druck, Video, Skulptur, Objekte). Für die Trinkhalle der Kurbrunnenanlage wird eine ortsbezogene Arbeit, welche sich mit der Geschichte und/oder räumlichen Begebenheiten der Trinkhalle auseinandersetzt, ausgeschrieben und mit einem Werkbeitrag unterstützt. Weitere Informationen, Teilnahmebedingungen und Anmeldeunterlagen auf: www. kultur-rheinfelden.ch

Ach, so ist das?! Biografische Comicreportagen von LGBTI Comicgeschichten zu bisexueller Identität

zVg.

9. – 20. März

DDR Mythos und Wirklichkeit Vernissage: 9. März, 19 Uhr

Wie die SED-Diktatur den Alltag der DDRBürger bestimmte. Eine Ausstellung der Konrad-Adenauer-Stiftung

Bis 30. April

Margita Thurnheer – Christine Götti Hotel Eden im Park, www.hoteleden.ch

AUSSTELLUNG

2. – 24. April

Lebensräume für Schmetterlinge Eine BUND-Wanderausstellung zum faszinierenden Leben der Schmetterlinge

Margita Thurnheer – Christine Götti 4. Februar bis 30. April 2020, Hotel EDEN im Park

AUSSTELLUNGEN

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VERANSTALTUNGEN Kalender | März / April 2020 Rheinfelden/CH Rheinfelden (Baden) Sonntag, 1. März

3000-Schritte-Rundweg

Kostenfrei, mit anschl. Apéro 11 –12:30 Uhr, Rathausbrunnen Pro Rheinfelden Stadtmarketing

~ Jazz auf Schloss Beuggen ~

Freitag, 6. März

Donnerstag, 12. März

Flohmarkt mit Kaffeestube Sonntag, 8. März

ÖFFENTLICHE BESICHTIGUNG

Rheinfelder Wasserkraftwerk

17:00 Uhr

14 – 18 Uhr, DRK –Rittersaal Depot Herten Pfalzergruppe Herten

13.30 Uhr, Wasserkraftwerk Rheinf. kostenfrei, ab 12 Jahren Anmeldung erforderlich unter: www.energiedienst.de/besichtigungen

Pöhlmann, Haider und Hagenlocher Mit Saxophon, Gitarre und Kontrabass findet die deutsch-französische Formation neue Wege zur kammermusikalischen Tradition des Jazz.

Montag, 2. März VERNISSAGE

JAZZ AUF SCHLOSS BEUGGEN

Fotogruppe der VHS Rheinfelden 19 Uhr, Rathausgalerie Kulturamt und VHS

17 Uhr, Rittersaal Schloss Beuggen Kollekte

Marrakesch, Fotoausstellung

Mittwoch, 4. März

Cityflohmarkt

Innenstadt Rheinfelden Veranstalter: SüMa Maier WANDERUNG

Wildegg Brugg

Treffpunkt: 11 Uhr, VHS Kosten SBB: 7.- CHF Anm. erforderlich: 07623/6006 Schwarzwaldverein Rheinfelden Donnerstag, 5. März

E-Medien – Sprechstunde

Informationen und Beratung zur Nutzung von E-Medien durch Elodie Alb Martin / VHS-Rheinfelden Die Beratung ist kostenfrei. 17.30 – 18.30 Uhr, Stadtbibliothek

LESE-INSEL

Außer bei Engagements im klassischen und Tango-Bereich

ist der Kontrabassist Haider immer mehr mit eigenen Kompositionen Pöhlmann, und zu hören, die er mit seinem Chamber Jazz Quartet auf die Bühne bringt. Hagenlocher

LESUNG

Klüpfel & Kobr – „Draußen“

20 Uhr, Bürgersaal 23 3, VVK 21 3, ermäßigt 14 3 Michael Pöhlmann, Kontrabass Von tiefenTönen fasziniert, tauschte Michael Pöhlmann nach Kulturamt

dem Abitur sein Cello gegen den Kontrabass ein und studierte damit an der Musikhochschule Freiburg Orchestermusik und Pädagogik. Jazzunterricht bei Dieter Ilg und John Goldsby (WDR-Big Band) ergänzten seine breite Ausbildung.

Samstag, 7. März

Flohmarkt 6

der Pfalzergruppe Herten 9 – 12 Uhr, DRK – Depot Rheinfelden

Musik zu Marktzeit

Mit Hp SchmitzQuintett 11 Uhr, Christuskirche Ev. Kirchenmusik Rheinfelden

Munsch, Robert Die Prinzessin in der Tüte

Jürgen Hagenlocher, Tenorsaxophon Jürgen Hagenlocher ist seit vielen Jahren eine feste Größe in der Jazzszene Süddeutschlands und der Schweiz. Fünf CDs erschienen unter seinem Namen, die letzte 2019 mit Stücken von John Coltrane. Sein Stil kann als traditionell beschrieben werden, zeichnet sich aber auch durch Offenheit gegenüber aktuellen Entwicklungen aus. Jürgen Hagenlochers Qualitäten als Sideman oder Leader schätzten und schätzen Ack van Rooyen, Nate Smith, David Kikoski, Donald Edwards und David Friesen.

Ah! Si l‘amour prenait racine!

Konzert zum internationalen Dano Haider, Gitarre Frauentag Dano Haider wuchs in Montpellier auf und brachte sich das Gitarrespiel zunächst selbst bei. Zum Jazz kam er über 17 Uhr, Reformierte Kirche Rheinfelden seinen Onkel, den bekannten Schweizer Pianisten Joe Haider. Nach der Swiss Jazz School Bern und Meisterkursen www.ref-rheinfelden.ch u.A. bei Philip Catherine tourte er europaweit etwa mit dem Duchemin Klaviertrio oder dem Hagenlocher Quintett. Zur Zeit spielt er vor allem in Frankreich mit Nicola Sabato, dem Quartett von Clotilde Rullaud und seinem eigenen Trio.

KONZERT

Jazz & Klassik

15 Uhr, Stadtbibliothek/Kinderinsel Vorlesezeit für Kinder ab 4 Jahren Eintritt frei

Hilfe, mein Kind wird gemobbt

19.30 – 21 Uhr Mädchenschulhaus, Singsaal www.elternverein-rheinfelden.ch

7

Mit Cornelius Claudio Kreusch (Piano) und Johannes Tonio Kreusch (Gitarre) 19 Uhr, Dietschy-Saal Haus Salmegg 20 3, VVK 17 3, ermäßigt 12 3 VVK: 1, 2, 3 und rheinfelden.reservix.de Kulturamt Montag, 9. März AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG

DDR – Mythos und Wirklichkeit

Freitag, 13. März

Vortag über einen humanitären/chirurgischen Einsatz in Gambia 19 Uhr, Reformierte Kirche www.ref-rheinfelden.ch

Party Night by Fricktal tanzt ab 21 Uhr, Bahnhofsaal www.fricktal-tanzt.ch Samstag, 14. März

19 Uhr, VHS-Haus VISION ERDE DIE GANZE GESCHICHTE

Altstadtführung

14 Uhr, Rathaus Innenhof www.tourismus-rheinfelden.ch

China – Im Reich der Mitte Olaf Schubert 19.30 Uhr, Bürgersaal 15 3, VVK: 13 3 Dr. Martin Schulte-Kellinghaus

Sonntag, 8. März VERNISSAGE KUNSTAUSSTELLUNG

11 Uhr, Galerie Haus Salmegg Verein Haus Salmegg

Nach Ohio - Benedikt Meyer 19.30 Uhr, Stadtbibliothek www.benediktmeyer.ch

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KALENDER

Café Lichtblick

14.30 – 17 Uhr Evangelische Chrischona Gemeinde

10 – 14 Uhr, Rotes Haus, Seffelraum UNENTDECKT

Versteckte Geschichten in der Kirche zu St. Martin Mit Besichtigung Hungertuch 14 Uhr, Stadtkirche St. Martin www.tourismus-rheinfelden.ch

Pfeifer & Fittererer

Literatur in Rheinfelden

Repair-Café Rheinfelden

FILM DES MONATS

Papst Franziskus – ein Mann seines Wortes 19.30, Gemeindesaal St. Josef

KonzerTanz mit Recovering from Bebop ab 20 Uhr Trinkhalle Kurbrunnenanlage www.konzertanz.ch


Gemeinsames Singen

Fricktal tanzt

ab 21 Uhr, Bahnhofsaal www.fricktal-tanzt.ch Sonntag, 15. März

19.30 – 21.30 Uhr Kirchgemeindehaus Martinum Neue Mitglieder sind herzlich willkommen. http://christkatholisch.ch/ rheinfelden-kaiseraugst

„Organ Explosion“

Flügelfrei

Carolin und Pia Durandi, Sybille Baldinger und Dietmar Fulde 17 Uhr, Dietschy-Saal Haus Salmegg Dienstag, 17. März

E-Medien – Sprechstunde

Informationen und Beratung zur Nutzung von E-Medien durch Elodie Alb Martin / VHS-Rheinfelden Die Beratung ist kostenfrei. 17.30 – 18.30 Uhr, Stadtbibliothek

11 – 15 Uhr, Bahnhofsaal www.erlebnis-musik.ch

KINDERTHEATERTAGE

Conni – Das Schul-Musical!

Das Wunder von Marseille 20 Uhr, Rheinflimmern Verein Stadtkino Rheinfelden in Kooperation mit dem Kino Rheinflimmern

Gary Smulyan, Ralph Lalama feat. Bernd Reiter Trio: 20.15 Uhr, Kapuzinerkirche www.jazzclubq4.ch Mittwoch, 18. März KINDERTHEATER

Arnold – Retter der Schafheit 15 – 16 Uhr, Kapuzinerkirche www.schjkk.ch

Waldameisen, die verkannten Helfer

19 Uhr, Stadtbibliothek www.stadtbibliothek-rheinfelden.ch

Sonntag, 22. März

Erlebnis Musik (mit Musik-Beizli)

UNSER FILM

JAZZCLUB Q4

PIAN-O-TOUR

Freitag, 20. März

JA-ZZ

Bert de Kort and Friends (Int.) 20 Uhr, Kapuzinerkirche www.ja-zz.ch Samstag, 21. März MUSIK ZU MARKTZEIT

15 Uhr, Bürgersaal Die Mitmach-Musicalproduktion von Cocomico, ab 3 Jahren 15 3, VVK 12 3 VVK: 1, 2, 3 und rheinfelden.reservix.de Kulturamt Montag, 23. März KINDERTHEATERTAGE

Fizziwizzi Naseweis

Theater Martina Couturier 10 und 14 Uhr, Bürgersaal Dienstag, 24. März

Tri di Celli mit Monica Forster, Michaela Bongartz und Ceciel Strouken

Ich will das, was du nicht willst

SCHAUSPIELFÜHRUNG

Gemeinsames Singen

11 Uhr, Christuskirche Ev. Kirchenmusik Rheinfelden

Agnes von Rheinfelden

mit Susanne Ammann 14 Uhr, Rathaus www.tourismus-rheinfelden.ch

KINDERTHEATERTAGE

erfreuliches theater erfurt 10 und 14 Uhr, Bürgersaal

19.30 – 21.30 Uhr Kirchgemeindehaus Martinum Neue Mitglieder sind willkommen. http://christkatholisch.ch/ rheinfelden-kaiseraugst

Anzeige

GENUSS-REISE Sushi und Sashimi à discrétion Misosuppe und Dessert Tee und Mineralwasser CHF 88.–

«Umai» – lecker auf Japanisch Samstag, 04. April 2020, 19 Uhr

Hotel EDEN im Park **** Froneggweg 3, 4310 Rheinfelden, T +41 (0)61 836 24 24, hoteleden.ch

KALENDER

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DIE GANZE GESCHICHTE

Dienstag, 24. März Foto: M. Schiffhorst

DOKUMENTARFILM

„Der Konzern-Report“

19.30 Uhr, Pfarreizentrum Treffpunkt konzern-initiative.ch/lokalkomiteerheinfelden

Altstadtführung

14 Uhr, Rathaus Innenhof www.tourismus-rheinfelden.ch JAHRESKONZERT

Stadtmusik Rheinfelden

20 Uhr, Bahnhofsaal www. stadtmusikrheinfelden.ch

Mittwoch, 25. März

Sonntag, 5. April KABARETT IM BÜRGERSAAL

Barbara Ruscher – Ruscher hat Vorfahrt Di, 31. März 20 Uhr, Bürgersaal

Ryte, ryte Rössli...

9.30 – 10 Uhr Stadtbibliothek

(G)Wunderzyt mit Bilderbuech

10.30 – 11.15 Uhr, Stadtbibliothek www.stadtbibliothek-rheinfelden.ch

Sonntag, 29. März

Rhyfälde rollt

11 – 17 Uhr, rund ums Rote Haus www.schjkk.ch

Rädlibörse (Velobörse)

14 – 15.30 Uhr, um das Rote Haus www.elternverein-rheinfelden.ch Dienstag, 31. März

Gemeinsames Singen

KINDERTHEATERTAGE

Vom kleinen Maulwurf …

19.30 – 21.30 Uhr Kirchgemeindehaus Martinum Neue Mitglieder herzlich willkommen http://christkatholisch.ch/ rheinfelden-kaiseraugst

Theater Maren Kaun 10 und 14 Uhr, Bürgersaal

KABARETT IM BÜRGERSAAL

Eine Bilderreise nach Peru

20 Uhr, Bürgersaal 21 3, VVK 18 3, ermäßigt 12 3 VVK: 1, 2, 3 und rheinfelden.reservix.de Kulturamt

19 Uhr, Bürgertreffpunkt Gambrinus Schwarzwaldverein Rheinfelden Donnerstag, 26. März

Barbara Ruscher – Ruscher hat Vorfahrt

KINDERTHEATERTAGE

Frida und das Wut

Figurentheater Vanessa Valk & Theater Zeppelin 10 und 14 Uhr, Bürgersaal

15 Uhr, Stadtbibliothek/Kinderinsel Vorlesezeit für Kinder ab 4 Jahren Eintritt frei Freitag, 27. März

Singalong – die Rudelsingparty mit Tobias Sudhoff

JAZZCLUB Q4

Lage Lund Trio

20.15 Uhr Kapuzinerkirche Rheinfelden www.jazzclubq4.ch Mittwoch, 1. April

20 Uhr, Bürgersaal Gemeinsames Singen im Bürgersaal 14 3, VVK 11 3, ermäßigt 8 3 VVK: 1, 2, 3 und rheinfelden.reservix.de

WENN DIE TORE SCHLIESSEN

20 Uhr, Rathaus Innenhof www.tourismus-rheinfelden.ch

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KALENDER

LESUNG

Die Termitenkönigin mit Philipp Brotz 19.30 Uhr, Buchhandlung Merkel VVK 7,- / Abendkasse 8,- € mit anschliessendem Apero

JUGENDTHEATER TEMPUS FUGIT

Märchenherz

20 Uhr, Bürgersaal Vorverkauf: fugit.de

(Violine & Violoncello) 17 Uhr, Rittersaal Schloss Beuggen Kollekte Dienstag, 7. April ÖFFENTLICHE BESICHTIGUNG

Rheinfelder Wasserkraftwerk

13.30 Uhr Wasserkraftwerk Rheinfelden kostenfrei, ab 12 J. Anmeldung erforderlich unter: www.energiedienst.de/besichtigungen

Gemeinsames Singen

19.30 – 21.30 Uhr Kirchgemeindehaus Martinum Neue Mitglieder sind herzlich willkommen. http://christkatholisch.ch/ rheinfelden-kaiseraugst Donnerstag, 9. April

JUGENDTHEATER TEMPUS FUGIT

9 und 11.30 Uhr, Bürgersaal Vorverkauf: fugit.de

Flohmarkt mit Kaffeestube

LESE-INSEL

KLASSIKSTERNE RHEINFELDEN KONZERT 4

15 Uhr, Stadtbibliothek/Kinderinsel Vorlesezeit für Kinder ab 4 Jahren Eintritt frei

Sun, Moon, Sea an Stars

20 Uhr, Stadtkirche St. Martin www.klassiksterne-rheinfelden.com Samstag, 4. April

Flohmarkt

der Pfalzergruppe Herten 9 – 12 Uhr, DRK – Depot Rheinfelden

Leitung: David Grottschreiber 11 Uhr, Christuskirche Ev. Kirchenmusik Rheinfelden Innenstadt Rheinfelden Veranstalter SüMa Maier

Duo Samuil-Grimm

Märchenherz

BigSoundOrchestra

Cityflohmarkt Rheinfelden

Kostenfrei, mit anschl. Apéro 11 –12:30 Uhr, Haus Salmegg Pro Rheinfelden Stadtmarketing

Freitag, 3. April

MUSIK ZU MARKTZEIT

Samstag, 28. März

Nachtführung in der Altstadt

Informationen und Beratung zur Nutzung von E-Medien durch Elodie Alb Martin / VHS-Rheinfelden Die Beratung ist kostenfrei. 17.30 – 18.30 Uhr, Stadtbibliothek

14 – 18 Uhr, DRK – Depot Herten Pfalzergruppe Herten

LESE-INSEL

Scheffler, Axel – Der Grüffelo

Donnerstag, 2. April

E-Medien – Sprechstunde

3000-Schritte-Rundweg

Der höchste Bücherberg der Welt von Rocio Bonilla

Freitag, 10. April

Projekt SingBach 2020 Ein feste Burg

17 Uhr, Reformierte Kirche www.chorprojektsingbach.ch/ Samstag, 11. April STADTFÜHRUNG

Frauengeschichte(n)

14 Uhr, Rathaus Innenhof www.tourismus-rheinfelden.ch

Alle Vorver n le el st kaufs auf Seite 35


Sonntag, 12. April

Samstag, 25. April

Café Lichtblick

Workshop zum Stadtjubiläum

14.30 – 17 Uhr Evangelische Chrischona Gemeinde

Öffentlicher Workshop im Rathaus Infos und Anmeldung über www.rheinfelden.de Kulturamt

Donnerstag, 16. April KABARETT IM BÜRGERSAAL

Stefan Waghubinger Jetzt hätten die guten Tage kommen können

UMWELT-UMGÄNGE

Vogelgezwitscher und mehr

MUSIK ZU MARKTZEIT

Mit Hornquartett Martin Wieligmann

11 Uhr, Christuskirche Ev. Kirchenmusik Rheinfelden Sonntag, 19. April KÜNSTLERGESPRÄCH

Dorothee Pfeifer und Holger Fitterer

15 Uhr, Galerie Haus Salmegg Verein Haus Samegg Montag, 20. April

Systemsprenger

20 Uhr, Rheinflimmern Verein Stadtkino Rheinfelden in Kooperation mit Rheinflimmern

Häuser, die Geschichte(n) erzählen

14 Uhr Rathaus, Innenhof www.tourismus-rheinfelden.ch

Donnerstag, 23. April LESE-INSEL

Der Mäuseritter

von Funke Cornelia 15 Uhr, Stadtbibliothek/Kinderinsel Vorlesezeit für Kinder ab 4 Jahren Eintritt frei

KABARETT IM BÜRGERSAAL

Christoph Spork „Kuba“

20 Uhr, Bürgersaal 21 3, VVK 18 3, ermäßigt 12 3 VVK: 1, 2, 3 und rheinfelden.reservix.de Kulturamt

Freitag, 24. April

VERNISSAGE

19.30, Gemeindesaal St. Josef Dienstag, 21. April

E-Medien – Sprechstunde

Informationen und Beratung zur Nutzung von E-Medien durch Elodie Alb Martin / VHS-Rheinfelden Die Beratung ist kostenfrei. 17.30 – 18.30 Uhr, Stadtbibliothek

Foto: Wolfgang Hummer

UNSER FILM

Männerchor Rheinfelden

Simpel

19.30 – 21.30 Uhr Kirchgemeindehaus Martinum Neue Mitglieder sind herzlich willkommen. http://christkatholisch.ch/ rheinfelden-kaiseraugst

STADTFÜHRUNG

FRÜHLINGSKONZERT

FILM DES MONATS

Gemeinsames Singen

7.30 Uhr, röm-kath. Kirche St. Josef www.pfarrei-rheinfelden.ch

20 Uhr, Bürgersaal 21 3, VVK 18 3, ermäßigt 12 3 VVK: 1, 2, 3 und rheinfelden.reservix.de Kulturamt Samstag, 18. April

Dienstag, 28. April

Petra Heck und Manfred Schmid

19 Uhr, Galerie Haus Salmegg Kulturamt JA-ZZ

Bohém Ragtime Jazz Band (H) 20 Uhr, Kapuzinerkirche www.ja-zz.ch

Party Night by Fricktal tanzt ab 21 Uhr, Bahnhofsaal www.fricktal-tanzt.ch

19 – 22 Uhr Musiksaal Kurbrunnenanlage http://mc-rheinfelden.jimdo.com

Mittwoch, 29. April

Ryte, ryte Rössli...

9.30 – 10 Uhr, Stadtbibliothek

(G)Wunderzyt mit Bilderbuech

Erschallet ihr Lieder!

10.30 – 11.15 Uhr, Stadtbibliothek www.stadtbibliothek-rheinfelden.ch

Fricktal tanzt

FÜHRUNG

CANTUS RHEINFELDEN

20 Uhr, Stadtkirche St. Martin

ab 21 Uhr, Bahnhofsaal www.fricktal-tanzt.ch

Donnerstag, 30. April

Historisches Wasserkraftwerk

ab 8 Uhr, die Wahllokale sind bis 18 Uhr geöffnet

13.30 Uhr, Start ab dem Austellungspavillion 1898 mit Emil Rathenau, Gründer der AEG kostenfrei, ab 12 Jahren Anmeldung erforderlich unter: www.energiedienst.de/besichtigungen

ERZÄHLTHEATER-MÄRCHEN

JAZZCLUB Q4

Sonntag, 26. April

Wahl des Oberbürgermeisters

Dä gstifläti Kater

14 Uhr, Stadtbibliothek www.stadtbibliothek-rheinfelden.ch CANTUS RHEINFELDEN

Erschallet ihr Lieder!

17 Uhr, Stadtkirche St. Martin

Stochelo Rosenberg Gipsy Today Quartet

CD Release 20.15 Uhr Kapuzinerkirche Rheinfelden www.jazzclubq4.ch

MEISTERKONZERTE RHEINFELDEN

9. Symphonie Beethoven JA-ZZ

Bohém Ragtime Jazz Band (H) 20 Uhr, Kapuzinerkirche www.ja-zz.ch

Staatschor und Junge Philharmonie Lemberg 18 Uhr, Josefskirche Friedrichstraße VVK: 2, www.rheinfelden.reservix.de 31/28 3, ermäßigt: 28-25 3 Südwestdeutsche Mozart Gesellschaft e.V und Kulturamt

KALENDER

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kultur NACHT

8. Mai 2020 beider Rheinfelden

Kulturnacht 2020 Am 8. Mai findet zum dritten Mal die grenzüberschreitende Rheinfelder Kulturnacht statt, die 2014 erstmals furios startete. Seither werden alle drei Jahre die lokalen Kulturschaffenden eingeladen sich zu präsentieren. Dieses Jahr werden in den beiden Rheinfelden über 80 Gruppen auftreten und an insgesamt 23 Schauplätzen ihr Können zeigen. Auf deutscher Seite bieten drei große Außenbühnen Platz für abwechslungsreiche Darbietungen: Auf der neuen Bühne neben dem Haus Salmegg, wo ganz unterschiedliche Sparten zur Aufführung kommen, wird die Kulturnacht um 17.30 Uhr feierlich eröffnet. Blasmusik steht auf der Bühne vor der Christuskirche auf dem Programm und auf der Bühne beim Friedrichsplatz sind Rock, Pop und auch härtere Klänge zu hören. Jazzliebhaber kommen in der Sparkasse auf ihre Kosten. Für Fans von Chormusik treten insgesamt sechs Chöre im Bürgersaal auf, darunter ein Projektchor, der eigens für die Kulturnacht ins Leben gerufen wurde. Clownerie, Kabarett und Schauspiel werden im Lesesaal der Stadtbibliothek geboten und auf den Straßen sorgen «Walkacts» fürs Staunen. Für Kinder und Jugendliche bietet insbesondere das Tutti-Kiesi-Areal ein starkes Programm mit Aktionen rund um Feuer und Licht. In der Schweizer Kurbrunnenanlage wird eine speziell für die Kulturnacht kuratierte Ausstellung mit aktuellen Werken von über 40 Rheinfelder Künstlerinnen und Künstlern gezeigt. Die beiden Musikschulen sind Hauptakteure der Kulturnacht und treten vorwiegend in vier Schweizer Locations auf: Insgesamt 17 Ensembles geben Konzerte für jeden Geschmack. Das Fricktaler Museum lädt zum «Lichtkonzert» und lässt eine magische Welt aus Licht, Schatten und Musik entstehen. Als weiteres Highlight werden in der Schweiz und in Deutschland die Orgeln zweier Kirchen von ausgewählten Organisten und Organistinnen bespielt. In der Schweizer Stadtbibliothek finden Autorenlesungen statt und auch die Sparte «Tanz» ist durch unterschiedliche Gruppen vertreten, welche das Publikum begeistern und zum Tanzen animieren.

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Adressen und Veranstaltungsorte/D Alban-Spitz-Halle Minseln Wiesentalstraße 13, 79618 Rheinfelden Buchhandlung Merkel Karlstraße 10, 79618 Rheinfelden, Tel. +49 7623 61876, www.buchhandlung-merkel.com Bürgersaal, Rathaus Rheinfelden Kirchplatz 2, 79618 Rheinfelden, www.rheinfelden-baden.de Campus Ganztageshaus Jahnstraße 1A, 79618 Rheinfelden Christuskirche Karl Fürstenberg Straße / Kirchplatz (neben Rathaus) Dinkelberghalle Adelhausen Dr.-Karl-Fritz-Platz 3, 79618 Rheinfelden Familienzentrum Rheinfelden Elsa-Brandström-Straße 18, 79618 Rheinfelden, Tel. +49 7623 20203, www.familienzentrum-rheinfelden.de Fridolinhalle Degerfelden Anton-Winterlin-Straße 4, 79618 Rheinfelden-Degerfelden Hans-Thoma-Halle Eichbergstraße 42, 79618 Rheinfelden-Warmbach Haus Salmegg Rheinbrückstraße 8, 79618 Rheinfelden Gemeindehalle Nordschwaben Schopfheimer Straße 8, 79618 Rheinfelden Hebelhalle Nollingen Dürerstraße 20, 79618 Rheinfelden

Jugendhaus Tutti-Kiesi-Weg 1, Telefon 07623 95-312 Kath. Pfarreizentrum Karsau St. Michael Kapfbühlstr. 51/53, 79618 Rheinfelden Kulturpark Tutti Kiesi Werderstraße 49, 79618 Rheinfelden, Telefon +49 7623 7174287, www.tuttikiesi.de, info@tuttikiesi.de Sonnenrainhalle Karsau Steigweg 4, 79618 Rheinfelden Paulussaal Blauenstraße 45, 79618 Rheinfelden (Träger: Ev. Paulusgemeinde) Pfarreizentrum und Kath. Kirche St. Josef Friedrichstraße 32, 79618 Rheinfelden Rathausgalerie Kirchplatz 2, 79618 Rheinfelden Schauraum des Kulturamts Karl-Fürstenberg-Straße 17, 79618 Rheinfelden Tel. 07623 966 87-20 (Tourist-Information Rheinfelden) April–Oktober: Mo–Fr 10–18 Uhr, Sa 10–13 Uhr, November–März: Mo-Fr 10–16 Uhr, Sa 10–13 Uhr Scheffelhalle Herten Steinenstraße 5, 79618 Rheinfelden-Herten Schlosshotel Beuggen Schloss Beuggen 1, 79618 Rheinfelden-Beuggen, Telefon 07623 7519-0, www.schlosshotel-beuggen.de

St. Josefshaus Herten Hauptstraße 1, 79618 Rheinfelden, Telefon +49 7623 4700, www.sankt-josefshaus.de Stadtbibliothek Rheinfelden Kirchplatz 6, 79618 Rheinfelden, Telefon 07623 95 500, www.stadtbibliothek-rheinfelden.de VACONO-DOME im Kulturpark Tutti Kiesi beim Festplatz, Werderstraße 49 VHS-Haus Hardtstraße 6, 79618 Rheinfelden, Telefon 07623 7240-0, www.vhs-rheinfelden.de Vorverkaufsstellen Rheinfelden/D 1 Bürgerbüro im Rathaus, Kirchplatz 2, Tel. 07623 95-0, Mo 7–17 Uhr, Di, Mi 8–17 Uhr, Do 8–18.30 Uhr, Fr 8–13 Uhr 2 Tourist-Information Rheinfelden, Karl-Fürstenbergstr. 17 www.tourismus-rheinfelden.de, Tel. 07623 966 87-20 April–Oktober: Mo–Fr 10–18 Uhr, Sa 10–13 Uhr, November–März: Mo-Fr 10–16 Uhr, Sa 10–13 Uhr 3 Buchhandlung Merkel, Karlstraße 10, Tel. 07623 61876 Mo–Fr 9–12.30 Uhr/14–18.30 Uhr, Sa 8.30–14 Uhr 4 Badische Zeitung, Karl-Fürstenberg-Str. 17, Tel. 07623 968-0 Mo–Fr 8-12 Uhr/14–17 Uhr, Sa 9–12 Uhr 5 VHS Rheinfelden, Hardtstraße 6, 79618 Rheinfelden, Mo–Fr (außer Mi) 9.30–12/14.30–17 Uhr, Mi 14.30–19 Uhr

3. März – 8. Mai

Marrakesch – Fotografie Rathausgalerie Vernissage: Mo, 2. März, 19 Uhr

Adressen und Veranstaltungsorte/CH Aglio e olio Geissgasse 9, 4310 Rheinfelden Bahnhofsaal Bahnhofstrasse 21, 4310 Rheinfelden Christkath. Stadtkirche zu St. Martin Kirchplatz, 4310 Rheinfelden Colonia Libera Italiana Kirchgässli 17, 4310 Rheinfelden Evang. ref. Kirche Zürcherstrasse, 4310 Rheinfelden Evang. ref. Kirchgemeindehaus Roberstenstrasse 22, 4310 Rheinfelden Familien Informationszentrum Habich-Dietschy-Str. 1, Rotes Haus, 4310 Rheinfelden Fricktaler Museum Marktgasse 12, 4310 Rheinfelden Hotel Eden im Park Froneggweg 3, 4310 Rheinfelden Kapuzinerkirche Kapuzinergasse, 4310 Rheinfelden Kunsteisbahn Baslerstrasse 72, 4310 Rheinfelden Ludothek Spieltruhe Rindergasse 2, 4310 Rheinfelden Kurbrunnenanlage Habich-Dietschy-Str. 14, 4310 Rheinfelden

Musikschule Rheinfelden/Kaiseraugst Lindenstrasse 3, (1. OG Migros), 4310 Rheinfelden Pelikan Ökumenisches Haus, Augartenzentrum, 4310 Rheinfelden RJZ – Rheinfelder Jugendzentrum Schützenweg 6, 4310 Rheinfelden Römisch-katholische Kirche Hermann-Keller-Strasse, 4310 Rheinfelden Rotes Haus, Seffel Raum Habich-Dietschy-Str. 1 Hotel Schützen Kulturkeller Bahnhofstrasse 19, 4310 Rheinfelden, Tel. +41 61 836 25 25 Stadtbibliothek Salmen, Marktgasse 10, 4310 Rheinfelden Vorverkaufsstellen Rheinfelden /CH 6 Tourismus Rheinfelden, Stadtbüro Montag: Vormittag geschlossen | 13.30 – 18.30 Uhr Dienstag – Freitag: 8 – 12 Uhr | 13.30 – 17 Uhr Jeden 1. und 3. Samstag im Monat von 8 – 12 Uhr

7 Seminarhotel Schützen Bahnhofstr. 19, 4310 Rheinfelden, Tel. +41 61 836 25 25, willkommen@hotelschuetzen.ch

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2xRheinfelden März/April 2020  

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