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Das Kultur- und Stadtmagazin beider Rheinfelden

2x Rheinfelden

22. Ausgabe Mai/Juni 2012 gratis erh채ltlich

ge zum a l i e b r e d n o S Mit um 채 l i b u j n e k c 체 r B

. n e m m o k e g an n e d l e f n i e h R in Die neue Ausstellung im Haus Salmegg 100 Jahre Rheinbr체cke im Fricktaler Museum Programm Festival der Kulturen


Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser,

Impressum Herausgeber: Stadt Rheinfelden (Schweiz) und Stadt Rheinfelden (Baden)

Ein Buch und ein Vorabdruck im „Spiegel“ lösten im März eine Lawine aus, die die Kulturpolitik erfasste. Das Buch »Kulturinfarkt«* beklagt, dass „von allem zu viel und überall das Gleiche“ gemacht werde. Zudem komme das Spiel der freien Kräfte in der Kultur zu kurz. Die Autoren fordern deshalb die Schliessung jeder zweiten Kultureinrichtung und möchten das frei gewordene Geld dafür an die übrig gebliebenen Kulturorganisationen verteilen, weil diese unterfinanziert seien. Sie wollen ferner eine Stärkung der Amateurkunst, der kulturellen Bildung, der Kunsthochschulen und die Förderung einer Kreativwirtschaft.

Redaktion Heft 22: Brigitte Brügger, Claudius Beck, Michelle Geser, Raimund Kagerer, Fotos: RAKA, wenn nicht anders vermerkt. Druck: Herzog Medien AG Realisation: Büro Kagerer, Lörrach Auflage: 7 000, Sonderbeilage 12 000 Exemplare ISSN 1664-4778 Verteilung: Auslage in Gemeindeverwaltungen, Geschäften, Bibliotheken, Schulen und Kultureinrichtungen Rheinfelden (Schweiz): Verteilung an Abonnenten der Neuen Fricktaler Zeitung Kontakt für Redaktion und Inserate in Rheinfelden/D

Was die Kulturexperten fordern ist hier in Rheinfelden (Baden) längst Praxis. Gut 70 Prozent der gesamten städtischen Kulturausgaben gehen an die Amateure. Sie werden für Kinder, Jugendliche und Bürger ausgegeben, die sich im Musikverein, in der Musikschule, der Volkshochschule, im Kulturpark Tutti Kiesi betätigen oder sich in der Stadtbibliothek mit Medien eindecken. Grosse Kulturtempel haben wir nicht, und die Schliessung der Stadtbibliothek - samt Verweis auf das gute Angebot in einer Nachbarstadt - wäre mehr als ein schlechter Witz. Die Autoren, unter anderem der Direktor von Pro Helvetia, Pius Knüsel, mahnen mangelnde Publikumsorientierung bei der Programmgestaltung an. Für uns hier in Rheinfelden ist diese Kritik Schnee von gestern, denn natürlich steht die Publikumsorientierung schon immer im Zentrum unserer Programmplanungen. Auch wenn es nicht immer so einfach ist, den Publikumsgeschmack richtig einzuschätzen.

Kulturamt der Stadt, Claudius Beck, Kirchplatz 2, D-79618 Rheinfelden c.beck@rheinfelden-baden. de, Tel: ++497623 95-237 Kontakt Kalender Rheinfelden/D: v.albrecht@rheinfelden-baden.de Kontakt für Redaktion, Kalender in Rheinfelden/CH Stadtbüro / Kulturbüro, Brigitte Brügger Rathaus, Marktgasse 16, CH - 4310 Rheinfelden 2xrheinfelden@rheinfelden.ch, Tel: ++41 61 835 51 11 Kontakt für Inserate in Rheinfelden/CH Neue Fricktaler Zeitung, Herr Daniel Müller,

Blickt man zurück auf die letzten Jahre, darf man mit den Ergebnissen der kontinuierlichen Kulturarbeit in unserer Stadt durchaus zufrieden sein. Ein Grund sich auszuruhen, besteht allerdings nicht. Attraktive Veranstaltungen organisieren und kulturelle Bildung verstärken - das sind zwei von vielen künftigen Aufgaben der städtischen Kulturarbeit. Zum Besten der Bürgerinnen und Bürger, für die der „weiche Standortfaktor“ Kultur in all seinen Facetten ein unverzichtbarer Bestandteil ihres Lebensalltags ist. Vom „Kulturinfarkt“, darüber sollten wir uns freuen, kann - in beiden Rheinfelden - nun wirklich nicht die Rede sein. Claudius Beck Leiter des Kulturamts Rheinfelden (Baden)

Albrechtsplatz 3, 4310 Rheinfelden daniel.mueller@nfz.ch, Tel: ++41 61 835 00 16 Inserate- und Redaktionsschluss für die Ausgabe Juli/August

* Der Kulturinfarkt. Eine Polemik über Kulturpolitik, Kulturstaat, Kultursubvention. Dieter Haselbach, Armin Klein,

30. Mai 2012

Pius Knüsel und Stephan Optik, Knaus Verlag 2012, 19,99 Euro

Editorial 3


Eine faszinierende Ausstellung des Stadtmuseums Rheinfelden im Haus Salmegg

Ein Text von Dr. Eveline Klein

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iese Ausstellung ist wichtig für Rheinfelden“, so konnte man es von den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern der Vernissage am 25. März im Haus Salmegg immer wieder hören. Dass Zuwanderung für Rheinfelden eine ganz besondere Rolle spielt, war den meisten wohl bereits bewusst, dennoch zeigten sich viele von dem Thema und seiner Umsetzung in der Ausstellung sehr beeindruckt. Vor allem die Kombination aus allgemeinen Informationen zum historischen Hintergrund und zahlreichen persönlichen Einzelschicksalen fand sehr positive Resonanz. Anstoss zu dieser Ausstellung gab die Volkshochschule Rheinfelden, die sich zwei Semester lang mit dem Thema „Heimat(en)“ beschäftigt hatte. Auf die Frage, ob auch das Stadtmuseum einen Beitrag hierzu leisten könne, kristallisierten sich schnell die Bereiche alte Heimat/neue Heimat, historisch gesehen also Ein- und Auswanderung, heraus. Aufgrund der Fülle an Material blieb es dann schliesslich bei dem für Rheinfelden so überaus wichtigen Thema Zuwanderung.

Angekommen. Zuwanderung nach Rheinfelden

Das Konzept sah fünf Schwerpunkte vor: die Zuwanderung um 1900 anlässlich des Kraftwerksbaus und der Industrieansiedlung, der Zuzug von Heimatvertriebenen und Flüchtlingen nach dem Zweiten Weltkrieg, die Zuwanderung der sogenannten Gastarbeiter ab 1955 sowie die Ankunft von Aussiedlern und Spätaussiedlern aus Osteuropa. Ein grosses Anliegen war es ausserdem, auf die Situation der Asylbewerber hinzuweisen, die hier in Rheinfelden (Baden) in der Gemeinschaftsunterkunft des Landkreises in der Schildgasse untergebracht sind. Frau Dr. Diezinger und Frau Dr. Klein vom Stadtmuseum boten daraufhin an der VHS den Kurs „Wir machen eine Ausstellung“ an und stellten den interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern Thema und Konzept der Ausstellung vor. So entstand eine sehr engagierte Arbeitsgruppe, die zahlreiche Ideen, Informationen, Geschich-

angekommen 4


. ten und Leihgaben beisteuerte, und schliesslich auch noch tatkräftig beim Aufbau mit anpackte. Im Laufe der Zeit meldeten sich auch immer wieder Personen, die bereit waren, ihr persönliches Zuwandererschicksal zu erzählen und in die Ausstellung mit einfliessen zu lassen. Diese persönlichen Schicksale, die in den meisten Fällen durch Erinnerungsstücke ergänzt und veranschaulicht werden, sind es denn auch, die die Ausstellung so lebendig machen, die aber oft auch Nachdenklichkeit und Betroffenheit auslösen. Da gab es die Zuwanderer der ersten Stunde, die Bauarbeiter und Fabrikarbeiter, die unter schwierigen Bedingungen hier lebten und arbeiteten, oftmals sogar die Schlafstelle mit einem anderen Schichtarbeiter teilen mussten oder von den chemischen Stoffen in den Fabriken krank wurden. Viele verliessen die neu entstehende Ansiedlung sehr schnell wieder, die Fluktuation in der Bevölkerung war zunächst sehr hoch. Die Heimatvertriebenen des Zweiten Weltkriegs konnten aus der alten Heimat kaum etwas mitbringen, ausser vielleicht ein paar Fotos und Papiere; sie waren froh, überhaupt lebend im Westen angekommen zu sein und wagten nun in Rheinfelden einen Neuanfang.

Italienisches Essen: längst angekommen in der Stadt. Ein Spielzeugauto (unten) haben Asylbewerber gebaut.

Da sind die Asylbewerber, für die „Angst“ zum beherrschenden Lebensgefühl geworden ist, und die nicht wissen, wie es für sie und ihre Familie weitergehen wird. Menschen, oft gut ausgebildet und qualifiziert, die hier zum Nichtstun verurteilt sind, weil sie keine Arbeitserlaubnis bekommen; Familien, die sich ein ruhiges Leben in Sicherheit wünschen. Sie alle sind einmal in Rheinfelden angekommen. Dabei hatten sie Koffer voller Erinnerungen, Hoffnungen, Ängste und Fragen. Und so zieht sich der Koffer als gemeinsames Symbol für alle Ausstellungsbereiche wie ein roter Faden durch die verschiedenen Themenkomplexe.

Auf die Suche nach Spuren der Einwanderung in Rheinfelden hat sich die Fotografin und Grafikerin Petra Bötter begeben. Die Ergebnisse sind in einem eigenen Raum in Form einer Bildergalerie zu sehen. Angekommen. Zuwanderung nach Rheinfelden, Ausstellung des Stadtmuseums Rheinfelden (Baden) Haus Salmegg, Rheinbrückstraße 8 Geöffnet: Samstags, sonn- und feiertags 12 bis 17 Uhr Eintritt: 2 Euro (bis einschl. 16 Jahre und mit Oberrheinischem Museums-Pass frei) Tel. 07623/95-348 oder 95-246

Da ist das Gastarbeiterkind, das in der deutschen Schule zunächst an der fremden Sprache scheiterte und sich schliesslich doch zum Handwerksmeister hocharbeitete; ein Hin-und-HergerissenSein zwischen zwei Ländern, Sprachen, Kulturen. Die deutschen Aussiedler und Spätaussiedler blieben nach dem Krieg zunächst als Minderheiten in ihren osteuropäischen Heimatländern, traten aber dann doch die Reise nach Deutschland an, weil sie sich eine bessere Zukunft für ihre Kinder erhofften, weil sie unter den bestehenden Verhältnissen keinerlei Perspektiven mehr für sich sahen oder weil sie zu ihren Angehörigen nach Deutschland ziehen wollten.

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Aus Italien an den Hochrhein:

angekommen. im sonnigen Süden Deutschlands Giuseppe Romano und seine Familie sind längst in Rheinfelden zuhause

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ch bin Rheinfelder geworden, ich bin hier zuhause“, sagt Giuseppe Romano und wischt das grosse Käsemesser ab, mit dem er einer Schweizer Kundin gerade ein Stück sardischen Schafskäse abgeschnitten hat. „Uns fehlt hier nichts“, fügt er hinzu, „die Menschen sind offen, die Landschaft ist schön, wir haben Arbeit und Sicherheit. Das Einzige, was wir hier nicht haben, ist vielleicht das Meer.“ Das Meer, das in seiner ganzen Kindheit immer ganz nah war. Das thyrrenische Meer noch dazu, das fast immer tiefblau ist, wenn man von den hohen Küstenstreifen hinaus

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und hinab blickt. „Come va, signorina?“, wird die nächste Kundin empfangen, die eine Handvoll Artischocken aus den Obstkisten genommen hat, um sie wiegen zu lassen. „Tutto bene“, kommt die Antwort schnell und vertraut. „Si, tutto bene“. Es ist Giuseppe Romano nicht in die Wiege gelegt worden, dass er eines Tages auf dem Rheinfelder Kirchplatz Obst, Gemüse, Käse, Salami und fein selbst eingelegte Antipasti verkaufen würde. Geboren wurde er in dem Städtchen Gioi Cilento, Provinz Salerno. „Tausend Einwohner im

Winter, schöne alte Häuser, agricultura, Sonne, aber nichts für junge Leute, die etwas werden wollen.“ Er besucht die Schule wie alle andern und erinnert sich heute an eine freie, wunderbare Kindheit. „Bis 11, 12 Uhr nachts auf der Strasse, und nie um 7 Uhr daheim wie meine eigenen Kinder hier in Rheinfelden.“ Aber, man habe um alles kämpfen müssen, denn nichts sei selbstverständlich da gewesen. Heute ist Giuseppe Romano 41 Jahre alt. Er hat eine Sizilianerin geheiratet und kann auf vier Kinder stolz sein. Der älteste ist 14, die grosse Tochter, die das Rheinfelder Gymnasium besucht, 11, die beiden Nachzügler sind zwei und sechs Jahre

alt. Und natürlich ist in dieser Familie so manches anders als damals im sonnigen Italien. Schon allein die Sprachregelung verdient Beachtung: „Im Kinderzimmer immer Deutsch, in der Küche immer Italienisch, im Wohnzimmer je nach Fernsehprogramm die angemessene Sprache.“ Denn, den Romanos ist es sehr wichtig, dass ihre Kinder gut Deutsch lernen in der neuen Heimat, dass sie Schulen absolvieren und was erreichen im Leben. Für Vater Giuseppe war es nicht ganz so einfach, als er mit 17 Jahren den Entschluss fasste, die


Heimat zu verlassen, um sein Glück anderswo zu machen. Es gab zu dieser Zeit in Rheinfelden bereits Familien aus der Region, konkret, eine Eisdiele, in der er, wie es hiess, eventuell arbeiten könnte. Genug Sicherheit für den jungen Mann, sich auf den Weg in den Norden zu machen, um die Sache entschlossen selbst in die Hand zu nehmen. Die kalte Dusche blieb nicht aus. Es wurde ein regenreicher, kühler Sommer. Von wegen Eisdiele und lauschige Abende am schönen Hochrhein. Giuseppe Romano wurde weitergereicht an eine Pizzeria, um Teller zu waschen. „Ich habe den ganzen Sommer keinen Sonnenstrahl gesehen“ erinnert er sich, „ich habe kein Wort Deutsch

verstanden und entsetzliches Heimweh gehabt.“ Kaum war der Sommer vorbei, liess der junge Giuseppe Eisdiele und Tellerwaschen zurück, um wieder in den Süden zurückzukehren. Es war wie im Märchen: „Kurz nach dem Gotthard öffnete sich der wolkengraue Himmel, kam die Sonne heraus. Ich habe wieder zu leben begonnen.“ „Buongiorno Giuseppe“, grüsst ein älterer Herr und nimmt sich drei Clementinen. Die Fortsetzung des Verkaufsgesprächs pendelt zwischen Deutsch und italienischen Einsprengseln. Man liebt das in Rheinfelden, diese zwei Minuten süd-

liches Glück vor dem Verkaufswagen von Giuseppe Romano. „Alles frisch und saftig“, meint Giuseppe, während er eintütet. „Wir müssen unseren Kunden absolute Qualität anbieten“, fügt er an, „sonst haben wir gegen die Konkurrenz der Grossen keine Chance.“ Der Markt sei schwieriger geworden als in den Anfangsjahren. Damals mussten die Leute vor seinem Stand eine Weile anstehen, bis sie dran waren. Aber Giuseppe will nicht klagen. Er hat sein Leben nach heftigen Rückschlägen noch sehr gut hinbekommen. Die erste Rückkehr ins Cilento dauerte nicht lang. Giuseppe Romano hatte in Deutschland gut verdient und Geschmack an der Tatsache gefun-

den, dass er nun finanziell auf eigenen Beinen stand. Er brach ein zweites Mal in den Norden auf, arbeitete in München und am Hochrhein in verschiedenen Berufen und baute sich Schritt für Schritt einen neuen Lebenskreis auf.

mit dem Bau war es vorbei, und die Schmerzen, die geringe Belastbarkeit von Muskulatur und Gelenken, die blieben bis heute. Die Lebensfreude hat sich Giuseppe Romano durch sein schlimmes Unglück aber nicht nehmen lassen. „Ich bin gern hier auf diesem Marktplatz und habe meinen Spass daran, wenn ich mit den Kunden sprechen kann.“ Italienisch, prestissimo, wenn ein italienischer Mitbürger aus seiner Heimat vor dem Stand hält, um kurz „Ciao“ zu sagen. Deutlich langsamer, sorgfältiger, sobald deutsche oder schweizerische Kundschaft ihre Bestellung aufgibt. Und natürlich klingt in den Verkaufsgesprächen immer auch ein Stück-

chen Alemannisch mit, denn Giuseppe Romano und seine Familie sind am Hochrhein ganz und gar daheim. Sie sind im besten Sinne des Wortes in Rheinfelden „angekommen“. rk

Die Katastrophe kam wie der Blitz aus heiterem Himmel. Auf einer Baustelle wurde der junge Mann unter einer frisch gemauerten Wand begraben, als die in sich zusammenbrach. Nach eineinhalb Stunden konnte er schwer verletzt geborgen werden. Zum Glück gingen die Lähmungen an Armen und Beinen wieder zurück. Aber

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In monatelanger Arbeit wurde eine Turbine des Alten Kraftwerks restauriert:

Mit Geduld, Feingefühl und Sachkenntnis gegen den nagenden Zahn der Zeit

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ernhard Luginbühl oder Jean Tinguely hätten wohl ihre helle Freude gehabt: Was da für Wochen in einem grossen Zelt auf dem Gelände des Kraftwerks Wyhlen ausgebreitet lag, weckte sofort die Assoziation von Kunst. Schwarze, tonnenschwere Bauteile eines Generators, der im Alten Kraftwerk Rheinfelden bis zuletzt Strom produziert hatte. Ein ausgeweideter Gigant, dem man nun, da er auseinandergebaut am Boden lag, mit der Lupe auf die Pelle rücken konnte. Respekt und Würde fallen dem Betrachter ein, der über die Schönheit und Vollendung eines technischen „Kunstwerks“ staunt. Respekt für die Leistung, aber auch die Handwerkskunst, die sich mit diesem Generator offenbart. Die „Turbine 10“, wie sie bei Energiedienst heisst, wird vom Sommer an in einem Pavillon am Rhein interessierten Menschen ein Stück der bedeutenden Stromgeschichte Rheinfeldens vermitteln. Sie ist der vielsagende Rest des Alten Kraftwerks, der nach dem beklagenswerten Abbruch übrig geblieben ist.

Industriekultur 8

„Ich muss gestehen, dass uns zunächst nicht die volle Bedeutung des Restaurierungsgedankens klar war“, erläutert Gerhard Blessing, der einstige Leiter des Alten Kraftwerks. „Wir gingen davon aus, dass man die Bauteile sandstrahlen und frisch lackieren würde“. Verständlich und auch naheliegend. Aber der Denkmalschutz stellt (mit Recht) höhere Ansprüche. Eine komplette Restaurierung sollte es werden, so das Landesdenkmalamt in Stuttgart, eine fachgerechte „Rückführung auf den letzten Gebrauchszustand“. Schliesslich sollte dieses wichtige historische Objekt der frühen Stromgewinnung auch künftig für Forschung und Geschichte ein zutreffendes, auch wissenschaftlich stichhaltiges Bild vermitteln. „Heute sind wir froh, dass wir diese überaus sorgfältige und zeitraubende Arbeit in Auftrag gegeben haben“, bestätigt Gerhard Blessing Wolf Meyer zu Bargholz wurde der Energiedienst AG vom Landesdenkmalamt empfohlen. Er ist selbständiger Restaurator für Technische Kulturgüter


sondern nur aufgefrischt und gleichsam wieder zum Leben erweckt. Eine hauchfeine Beschriftung, die den spannenden Hinweis auf den Herstellungsort der Gussteile gibt, hat das Restauratorenteam nur mit hellem, halb transparentem Wachs nachgezeichnet. Sie wollten dem Objekt ja nichts hinzufügen, das ursprünglich nicht oder nicht mehr vorhanden war.

und hat schon eine Menge sensibler, angerosteter oder sonstwie beschädigter Gegenstände vor dem Verfall bewahrt. Er ist ein passionierter Retter und ein ideenreicher Mensch, der so schnell nicht aufgibt, wenn sich ihm Probleme in den Weg stellen. Im Fall der Rheinfelder Turbine waren es Salz, Rost und mechanische Beschädigungen durch den Ausbau, die zunächst ratlos machten. Wie sollte man dieses wertvolle Stück, das beim ersten Anfassen schier unter den Händen zu zerbröseln schien, wieder fit für Ausstellungszwecke machen? Wolf Meyer zu Bargholz wählte den umständlichsten Weg, den der äussersten Genauigkeit. Mit allen Raffinessen wurde Farbe

abgehoben, wieder angeklebt, gefestigt, gewachst und nachgemalt. Das Ergebnis ist frappierend gelungen und wahrlich originalgetreu. Wo vor dem Ausbau Patina war, ist auch jetzt Patina. Holzteilchen und Schnüre wurden so ersetzt, wie es der Gebrauchszustand erforderlich machte. Alles glänzt wieder wie frisch lackiert, aber es wurde nichts übermalt und zugedeckt,

„Ich brauche mein Team bei einer so umfangreichen Arbeit ganz dringend“, sagt Wolf Meyer zu Bargholz. Die Gruppe vergrössert die Summe der vorhandenen Detailfähigkeiten und macht es überhaupt erst möglich, in einem gegebenen Zeitrahmen fertig zu werden. Bei der Rheinfelder Turbine hat etwa die Fachrestauratorin Karin Eigenmann einen wesentlichen Teil der akribischen Sanierungsarbeit an den Oberflächen gemacht. Mit schier unendlicher Geduld schälte sie lose Farbreste ab und befestigte sie fachgerecht wieder an Ort und Stelle. Eine Monate dauernde Prozedur. Und das alles unter denkbar schwierigen Umständen, denn der strenge Winter machte ja auch vor dem Wyhlener Restaurations-Zelt nicht halt. Andere Malerarbeiten wurden vom Malermeister der Energiedienst AG

nach Anleitung ausgeführt. Praktikanten und Studenten waren in die Arbeit eingebunden, und alle haben dazu beigetragen, dass die Turbine 10 nun als denkmalgerechtes, industriehistorisches Schmuckstück des künftigen Energiewegs in einem attraktiven Pavillon bewundert werden kann. rk

Industriekultur 9


Die Stadtparkkapelle ist ein historisches Rheinfelder Kleinod Das Kirchlein im Stadtpark war die Kapelle des ersten Friedhofs Es gibt wohl in jeder Stadt Gebäude oder historische Winkel, an denen man immer wieder vorübergeht und doch nicht weiss, was sich eigentlich dahinter verbirgt. Eine wertvolle Bausubstanz, eine stadtgeschichtliche Besonderheit oder sonst ein kunsthistorischer Rang? Die Gebäude sind so selbstverständlich da, dass man längst aufgehört hat, darüber nachzudenken.

mit seinen gebauchten Säulen und den Dachreiter an. Das Glöcklein im Dachreiter stammt aus der Kapuzinerkirche. Das Innere der Kapelle ist hell und einladend. Es ist auch so stimmig schön, dass sich viele Brautpaare dafür interessieren, ob man nicht

dort heiraten könnte. (Man kann natürlich. Über die Modalitäten gibt Tourismus Rheinfelden im Stadtbüro gerne Auskunft.) Das Schmuckstück des Innenraums ist zweifellos der bunt marmorierte spätbarocke Säulenaltar, der vermutlich von dem 1749 in Rheinfelden eingebürgerten Altarbauer Matthias Arnold stammt. Das Altarblatt aus dem 17. Jahrhundert ist mit J. Herschi signiert. Es zeigt die um den Gekreuzigten und Maria versammelten 14 Nothelfer.

Die Stadtparkkapelle in Rheinfelden/ CH ist so ein Fall, ein ganz typischer noch dazu. Sie steht am Eingang zum Stadtpark und buchstäblich ein wenig im Schatten des Parks. Die Besucherinnen und Besucher haben meist ein Ziel, wenn sie an dem schlichten Bauwerk vorbeigehen. Sie wollen mit ihren Kindern zum Spielplatz, durchqueren den Park auf dem Weg zum „sole uno“ oder suchen einfach ein ruhiges Plätzchen, um endlich den Krimi fertig zu lesen. Das kleine Kirchlein bleibt im Schatten, es tritt gleichsam höflich zurück und verdient es doch, genauer betrachtet zu werden, denn es repräsentiert ein wichtiges Stück Rheinfelder Geschichte. Die Stadtparkkapelle, früher Gottesackerkapelle genannt, war, wie der Name sagt, das Kirchlein am ersten Friedhof Rheinfeldens. Sie wurde 1598 den Heiligen Gervasius und Protasius geweiht und 1633/34 wieder zerstört. 1639 ging die Stadt daran, den Friedhof wieder herzustellen und errichtete das Beinhaus, das noch heute südlich der Stadtparkkapelle und direkt an der ehemaligen Friedhofsmauer steht. Die Kapelle selbst wurde 1740 unter dem städtischen Baumeister Franz Altermatt neu errichtet. 1827 baute man das weit auskragende Vordach

Kunstorte 10

Ein grossformatiges Tafelbild am rechten Chorbogen stammt aus dem Kapuzinerkloster. Es zeigt Ignatius von Loyola und Franz Xaver an der Seite der entrückten Immaculata. Besonders eindrucksvoll ist die stilistische Geschlossenheit der Stadtparkkapelle. Sie vermittelt auf kleinstem Raum sprechend den künstlerischen Reichtum, auch die Vielfalt der Ausdrucksformen des 18. Jahrhunderts. Mit einem Wort: ein Bijou, an dem man nicht länger achtlos vorbeigehen sollte.

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Arnold Schneider, ein vergessener Rheinfelder Künstler? In diesem Jahr jährt sich der Todestag Schneiders zum 20. Mal Auf den ersten Blick täuscht diese Bronzeplastik. Man betrachtet aus der Ferne eine schlanke Knabenfigur, die, einen Ball in den Händen, unverkennbar dem Gestus des „jungen Helden“ huldigt, wie er in der europäischen, genauer: deutschen Kunst eine gewisse Zeit lang als vorbildlich galt. Fest gegründet in seiner jugendlichen Kraft steht er da, offenbar bereit, den Ball zu werfen. Tritt man an die Bronzefigur, die im Pausenhof der Gertrud-Luckner-Realschule steht, näher heran, entpuppt sich plötzlich ein gänzlich anderes Bild. Die trutzige Pose löst sich auf in atmende Eleganz und bildhauerische Virtuosität. Es ist, als hätte Arnold Schneider, der Schöpfer dieser Plastik, hintersinnig ein Gegenbild ins ungeliebte Vorbild eingeschrieben, das Klischee der Stärke unterwandert und damit wirkungslos gemacht. Man steht und staunt und wundert sich, dass diese Kunst, die hier in Rheinfelden entstanden ist, so wenig beachtet und abseits in einem Dornröschenschlaf verharren muss. Aber Halt, Arnold Schneider, der am 8. Januar 1908 in St. Julien bei Metz geboren wurde, ist durchaus berühmt in Rheinfelden, denn er hat den Latscharis 1936 zu ihrem Kostüm, zu ihrer Identität verholfen und auch sonst viel für die Rheinfelder Fasnacht gezeichnet und gemalt.

Der Latschari, der „arbeitslose Eckenstehertyp“ der zwanziger Jahre, sollte die Symbolfigur schlechthin für die Rheinfelder Fasnacht werden. Schneider, der „allseits geschätzte einheimische Künstler“, hat das farbenfroh freche Kostüm ent-

worfen und eigenhändig die Masken geschnitzt. Was wissen wir sonst über diesen Maler und Bildhauer, der sich selbst bescheiden einen „Kunstgewerbler“ nannte und offenbar wenig dafür tat, seinen Nachruhm, seinen künstlerischen Glanz für die späteren Generationen aufzupolieren? Leider sehr wenig. Eine Handvoll Gemälde ist greifbar, ein paar Fotografien, die den Künstler im Porträt und an der Staffelei zeigen. Einen bürgerlichen Menschen, der gut und gerne auch Lateinlehrer hätte sein können. Nichts von künstlerischer Wildheit, von Boheme und genialem Freiheitswillen. Als Maler hat Schneider ganz offensichtlich kubistische Stilmittel bevorzugt. Kristalline Formen mit harten, scharf gesetzten Konturen geben die Bildstrukturen vor. Menschen, Tiere, ordnen sich dieser vorgegebenen Form, ihrem Rhythmus unter und werden so Teil eines Ganzen, das Form und Individualität harmonisch verbindet. Kraftvolle, dunkle Konturen verstärken zuweilen die ohnehin dominierende formale Komponente und öffnen die Malerei für die Welt des abstrakten Expressionismus. 1992 ist Arnold Schneider in Rheinfelden gestorben. Das ist nun genau zwanzig Jahre her und vielleicht ein guter Grund, sich erneut und gründlich mit dem Lebenswerk dieses Künstlers auseinanderzusetzen. Schneider ist ein Stück Rheinfelder Kultur und ein lebendiger Beweis dafür, dass diese Stadt, die so oft als „Arbeiterstadt“ beschrieben wird, eine interessante eigene kulturelle Identität entfalten konnte. Eine kleine Monografie des Künstlers und seines Werks wäre sicher hilfreich, diesen Aspekt der Rheinfelder Geschichte deutlicher herauszuarbeiten. rk

Porträt Arnold Schneider (Foto Wehinger)

Kunstorte 11


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ein 20-jähriges Bestehen feiert der Elternverein Rheinfelden am Sonntag, 6. Mai, in der Kurbrunnenanlage. Ein interessantes Unterhaltungsprogramm wird dem Verein eine gute Gelegenheit bieten, sich in der Öffentlichkeit zu präsentieren und vielleicht auch Danke zu sagen für Hilfe und Unterstützung, die der Verein in den zwei Jahrzehnten durch viele ehrenamtliche Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und Freunde oder Förderer seiner Arbeit erhalten hat.

„Wir sehen unsere Kernaufgabe in der Wissensvermittlung zu Erziehungsfragen“, erläutert Nicole Seeholzer Koch, die den Elternverein seit 10 Jahren leitet. „Was in der Erwerbsarbeit selbstverständlich ist, sich regelmässig weiterzubilden, das steht bei der Erziehung in der Familie eher im Hintergrund.“ Der Elternverein, dem im Jubiläumsjahr fast 200 Mitglieder angehören, biete deshalb ein breites Bildungsangebot, das die Väter und Mütter nutzen können, wenn sie für den Familienalltag Rat und Hilfe brauchen. Kommunikation und Kontakt sind ebenfalls wichtig, denn manch ein Problem stelle sich ganz anders dar, wenn man plötzlich sieht, dass auch andere Familien damit ihre Schwierigkeiten haben. Der Verein ist gut strukturiert und in der Rheinfelder Öffentlichkeit durch verschiedene Angebote bekannt, die jedes Jahr wieder in der Agenda auftauchen: Die „Rädlibörse“ gehört zu diesen öffentlichen Anlässen genauso wie die Kinderkleiderbörsen oder der Spielzeug-

Vereine 12

20 Jahre Elternbildung und gute Kontakte Elternverein Rheinfelden bietet Müttern und Vätern Rat und Hilfe bei Fragen der Erziehung

flohmarkt. Sehr gut besucht ist auch immer die Krabbelgruppe „Zwärgeträff“ (unsere Bilder) im reformierten Kirchengemeindehaus. Dort können Mütter und Väter mit ihren Kindern (von 0 bis 3 Jahren) ohne Anmeldung einen unterhaltsamen Nachmittag mit Krabbeln, Singen und Spielen verbringen. „Kontakte und gute Gespräche ergeben sich dabei von selbst“, bestätigt Nicole Seeholzer Koch, und genau das soll ja auch erreicht werden. Ein weiterer Fixpunkt der Vereinsarbeit ist die Babysittervermittlung. Der

Elternverein pflegt eine Babysitterliste, die über Mail oder Telefon angefordert werden kann. Alle Jungen und Mädchen, die gerne Kinder hüten wollen, können sich auf die Liste setzen lassen. Ein erfolgreich abgeschlossener Babysitterkurs ist allerdings Voraussetzung dafür. Zu den klassischen Bildungsprojekten des Elternvereins gehören natürlich die Vorträge und Workshops, an denen Erziehungsfragen intensiv besprochen und diskutiert werden. Ein Respekttraining für Buben von 9 bis 11 Jahren bot der Verein im April an, und kurz vor dem Jubiläum steht mit dem „Elternbildungstag Fricktal“ noch ein grösseres Ereignis im Programm, bei dem der Elternverein Rheinfelden Mitveranstalter ist. „Stark durch Erziehung“ heisst das Thema und repräsentiert damit eines der zentralen Ziele auch des Rheinfelder Elternvereins. „Wir stellen immer wieder fest, dass oft ein überraschend hoher Informationsbedarf zu den Grundfragen der Erziehung vorhanden ist“, erläutert Nicole Seeholzer Koch. Ausgesuchte Fachreferenten helfen bei den Workshops deshalb den Müttern und Vätern, ihre vielen offenen Fragen zu klären. Egal, ob es ums Lernen, ums liebe Geld oder die schwierige Pubertät geht. „Die Bildungsangebote stossen im Elternverein auf sehr gute Resonanz“, fasst die Präsidentin zusammen und weist darauf hin, dass die Einzelveranstaltungen regelmässig im Internet unter www.elternverein-rheinfelden.ch oder auch in der sorgfältig und ansprechend gestalteten Vereinszeitschrift „Rhyfels“ ausgeschrieben werden. Und natürlich: Neue Mitglieder sind herzlich willkommen, denn die 200er-Marke sollte im Jubiläumsjahr zum Besten des Vereins dann doch erreicht werden.


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artnerschaft, die ernst gemeint ist, kann offenbar mühelos Grenzen überwinden. Die Seelsorgeeinheit Dinkelberg pflegt seit 10 Jahren eine solche Verbindung zu einer katholischen Partnergemeinde in Peru. Und die Unterschiede der Landschaften und Lebensweisen sind so verschieden, wie man sich das nur denken kann. Junin, die peruanische Gemeinde, liegt nicht nur im Herzen Südamerikas, sondern auch noch auf

Hilfe für Kinder im peruanischen Hochland Der Perukreis Dinkelberg unterstützt Armenküchen und eine Schule in Junin

und hatte Erfolg. Die Schule steht und wird von Karmeliterschwestern und anderen engagierten Lehrkräften betrieben. Allein, auch hier fehlt oft Geld, denn die wenigsten Eltern können sich das Angebot der Privatschule leisten. Der Perukreis Dinkelberg vermittelt deshalb „Schulpatenschaften“, um auch vielen Kindern aus sozial schwachen Familien eine Schullaufbahn zu ermöglichen. 150 Euro pro Jahr und Kind braucht es, damit noch mehr Jungen und Mädchen aus Junin die Schule besuchen können. Wer sich dafür interessiert, eine solche Patenschaft zu übernehmen, kann sich beim Perukreis Dinkelberg melden. Erste Informationen vermittelt die Website www.stmichael-karsau.de. „Unsere Tätigkeit ist natürlich nicht nur auf diese Kernprojekte beschränkt“, ergänzt Günter Schmidt. Jedes Jahr gibt es eine Weihnachtsaktion, bei der möglichst viele Kinder beschenkt werden. Ein Sozialfond für die Pfarrei San Ignacio de Loyola er-

einer Höhe, die dem untrainierten Mitteleuropäer Kopfschmerzen bereiten kann. 4800 Meter sind keine Kleinigkeit und brauchen regelrechte Akklimatisation. „Ich lasse es deshalb immer langsam angehen“, berichtet Günther Schmidt, der Vorsitzende des Perukreises Dinkelberg, der schon mehrmals in der Partnergemeinde war und deshalb weiss, was dort auf ihn zukommt.

Einfachste Verhältnisse prägen das Leben in Junin. Die Partnergemeinde der Seelsorgeeinheit Dinkelberg liegt auf 4800 Metern Höhe, und die wirtschaftlichen Bedingungen sind sehr schwierig.

Von Anfang an wurden die Frauen und Männer des Perukreises in Junin mit warmherziger Gastfreundschaft empfangen. Die Stadt liegt inmitten einer kargen Hochebene und hat wenig zu bieten, was der Mitteleuropäer unter Lebensqualität oder Wohlstand versteht. Armut und schwierige Bedingungen beherrschen das Leben. „Es ist kalt“, erläutert Günter Schmidt, „und in den Häusern gibt es in der Regel keine Öfen“.

andererseits fast Wunder tun: Für drei Euro monatlich kann ein Kind aus Junin jeden Tag eine warme Mahlzeit bekommen. Der Perukreis unterstützt deshalb „Comedors“, einfache Küchen, in denen das warme Essen für rund 150 Kinder zubereitet wird.

Der Perukreis Dinkelberg hat sich vor allem die Unterstützung von Kindern zu seiner Aufgabe gemacht. Es fehlt dort ja oft an den grundlegenden Dingen eines Kinderlebens, am gesunden Essen, an den Bildungsmöglichkeiten und an manchem mehr. Kleine Geldbeträge können

Aber Kinder brauchen auch Wissensvermittlung und Ausbildung: Das Projekt einer Schule in kirchlicher Trägerschaft wurde ins Auge gefasst, überstieg aber rasch die finanziell beschränkten Möglichkeiten einer Partnerschaft. Der Perukreis sprach bei Miserior, der Sternsingeraktion, vor

laubt die Unterstützung von alleinstehenden und bedürftigen Senioren. Viel Gutes, viel Hilfe, seit nunmehr 10 Jahren. Ein guter Grund, die Partnerschaft am 17. Juni entsprechend zu feiern. Gäste aus Junin werden natürlich auch dabei sein.

Perukreis 13


Arbeitsalltag im Zollgebäude an der Alten Rheinbrücke Die Zahl der Ausfuhrbescheinigungen ist deutlich angestiegen Grenzübergänge und Brücken bestimmen unseren Lebensalltag im Dreiländereck. Kaum ein Tag, an dem wir nicht mit den Nachbarländern Schweiz oder Frankreich in Kontakt kommen. Man kennt die Zöllner oder Grenzwächter oft von jahrelangen Begegnungen und kennt sie doch nicht. Eine vertraute Fremdheit, die zu unserem Leben gehört. Roger Vogt ist seit 1981 beim Zoll Rheinfelden tätig. Er kennt die Arbeit am turbulenten Autobahnzoll genauso wie die Dienststunden im Zollhaus an der Alten Rheinbrücke. Es sind jetzt vorwiegend Fussgängerinnen und Fussgänger, die sich an seinem Fenster melden, um eine „Ausfuhr im nichtkommerziellen Reiseverkehr“ zu deklarieren. Vogt kontrolliert die Rechnung und den Ausweis der Person. Dann kommt, wenn alles stimmt, der

An Samstagen können das schon über 600 Ausfuhrgenehmigungen in der Stunde werden. Ein Stempelautomat verhindert übrigens, dass die Kolleginnen und Kollegen im Rahmen dieser Überbelastung chronische Sehnenscheidenentzündungen bekommen... Auch an der Zollstelle der Alten Rheinbrücke hat es schon andere, arbeitsintensivere Zeiten gegeben. Als es die Autobahnbrücke noch nicht gab, passierten jeden Tag rund 6000 Fahrzeuge

bis 24 Uhr geöffnet. Etwa 14 Stammkräfte teilten sich den Dienst, der zwischen 7.30 und 17 Uhr auch noch die gewerbliche Warenabfertigung umfasste. Und nicht nur das, denn die ständige Präsenz der Beamten vor Ort sorgte auch dafür, dass sie eine Menge Alltagsleben - bis hin zu Lebenskrisen mitbekamen. In der Zeit kurz nach der Brückensperrung fragten oft verdutzte Reisende, wie sie nun mit ihrem Auto in die Schweiz kämen? Selbstverständlich gaben die Zöllner Auskunft und halfen weiter. Erheblich problematischer waren schon die Ereignisse, wenn etwa Lebensmüde beim Zoll kommentarlos ihren Abschiedsbrief hinterliessen und im Halbdunkel der Rheinbrücke verschwanden. „Wir mussten schnell reagieren“, erzählt Roger Vogt, „und sofort umfassenden Alarm auslösen.“ Spannende,

Roger Vogt Zöllner

Stempel aufs Dokument und der Fall ist wieder erledigt. „Die Grünen Zettel“, wie sie im Volksmund heissen, sind in der letzten Zeit deutlich mehr geworden. Schweizerinnen und Schweizer kaufen gern und preisgünstig in Deutschland ein und können sich dazu noch die Mehrwertsteuer nach der korrekten Ausfuhr auszahlen lassen. Etwa 200 Ausfuhrkassenzettel bearbeiten Roger Vogt und seine Kollegen pro Tag. Am Autobahnamt sind das erheblich höhere Zahlen:

Mein Rheinfelden 14

die Zollstelle. Man erinnert sich (ohne Wehmut) an die langen Staus auf der Brücke, denn zu bestimmten Tageszeiten war geduldiges Warten vor dem Zoll unvermeidbar. Pendler, Reisende, LKWs und Busse mussten durchgeschleust werden. Das brauchte einfach seine Zeit. „Wir haben damals an der Alten Rheinbrücke im Schichtdienst gearbeitet“, erinnert sich Roger Vogt, denn das Zollamt war Tag und Nacht von 0

nervenaufreibende Stunden, die man wohl nie vergisst. Der Durchzug des Trosses der Tour de France im Jahr 2000 war dagegen eher ein Kinderspiel. Viel Aufregung vorher, eine knallbunte Werbekolonne, und dann die Radfahrer selbst. „In einem Höllentempo sind sie links und rechts vom Abfertigungshäuschen durch die Zollstelle gerauscht“, erinnert sich Roger Vogt und lacht, „dann war es auch schon wieder vorbei.“


Die Grenzwächter an der Brücke waren auch Feuermeldestelle Auch für den Alarm des Rhein-Rettungsdienstes waren sie zuständig Der Schweizer Grenzübergang an der Alten Rheinbrücke war vor einigen Jahren noch als schwieriges „Nadelöhr“ für den Durchgangsverkehr bekannt. Die Fahrzeugkolonnen landeten praktisch mitten in der Altstadt, mussten an der „Fröschweid“ nach der Abfertigung die schmale Strasse Richtung Kurbrunnen hinauffahren, um schliesslich - und wörtlich: „Schritt für Schritt“ - wieder Anschluss ans Fernstrassennetz zu bekommen. All das ist längst vorbei, aber Wachtmeister Markus Schärer erinnert sich noch gut an die Jahre nach 1977, in denen er seinen Dienst beim Grenzwachtkorps begonnen hatte. „Geduld ist das Prädikat eines Grenzwächters“, sagt er und lächelt verschmitzt, denn Geduld hat er damals wohl reichlich lernen dürfen. Pünktlich zu den Festzeiten des Jahres, zu Weihnachten, Ostern oder während der Sportferien zwängten sich die Blechlawinen durch die Fröschweid. Lärm, Abgase, Ungeduld, mangelnde Ortskenntnis oder auch der eine oder andere ruppige Tonfall: All das forderte die rund 16 Grenzwächter, die sich den Dienst rund um die Uhr teilten, natürlich heraus. Und nicht nur das. „1978 war Rheinfelden auch noch Hauptzollamt“, erinnert sich Markus Schärer (deshalb die noch heute zu sehende Rampe am Zollgebäude). 120 Lastwagen mussten, zusätzlich zum Alltags-Reiseverkehr, täglich abgefertigt und samt Anhänger durch das „Nadelöhr“ geschleust werden. „Das war nicht immer einfach“, bestätigt der Grenzwächter, „denn der Raum zum Rangieren ist hier am Rand der Altstadt sehr knapp bemessen.“ Moderne Technik wie heute? Natürlich Fehlanzeige. „Man bekam damals ein dickes Fahndungsbuch für den Dienst und musste sich darin auskennen. Fahndungscomputer und andere technische Hilfsmittel kamen erst viel später“, so der Grenzwächter. Wenig bekannt ist eine ausserordentlich verantwortungsvolle „Nebentätigkeit“ der Rheinfelder Grenzwächter, die sie für Jahrzehnte ausgeübt haben. Sie waren die Feuermeldestelle für die

Markus Schärer schätzt an seinem Beruf, jeden Tag mit vielen Menschen in Kontakt zu kommen. Er macht auch gerne Nachtdienst und liebt es, „so ganz in der Arbeitswelt zu leben.“ Keine schlechten Voraussetzungen für einen Beruf, dessen Arbeitsbelastungen auch heute noch an manchen Tagen durchaus an die Grenze gehen können.

Stadt und 10 umliegende Ortsgemeinden. Im Brandfall liefen die Meldungen als Erstes beim Grenzwachtposten an der Rheinbrücke ein. Dort wurde sofort Alarm ausgelöst und das weitere Vorgehen geplant. Auch den Rheinrettungsdienst organisierten die Grenzwächter vor Ort. Sie verständigten im Krisenfall die Gebrüder Graf, die sofort mit ihrem Rettungsboot zu Hilfe eilten. „Jedes Jahr ein Unfall“, erinnert sich Markus Schärer, der auch all die aussergewöhnlichen Hochwasserereignisse miterlebt hat, die es im schweizerischen Rheinfelden immer wieder gab. „Das Wasser stand bis an den Türeingang der Grenzwache, der ganze Vorplatz war ein einziger See. Eine Durchfahrt war natürlich nicht mehr möglich.“ Spannende Tage für den Rheinfelder Grenzposten, der das alles hautnah miterlebt hat. Heute arbeitet der Grenzwächter als Einsatzleiter vorwiegend am Grenzübergang an der Autobahn. Weite Teile der Schweizer Landesgrenze werden ja seit einigen Jahren von mobilen Einheiten stichprobenartig überwacht. Der Einkaufstourismus hat in der letzten Zeit deutlich zugenommen und damit das Arbeitsvolumen der Grenzwächter, die ja auch, als zusätzliche Dienstleistung, Tag für Tag Zollkontrollen vornehmen.

Markus Schärer, Wachtmeister

Mys Rhyfälde 15


Ausstellung zu neuen Antriebstechnologien Elektro-, Hybrid-, Erdgas-/Biogas- und Bioethanolfahrzeuge bei Feldschlösschen Die Stadt Rheinfelden und die Energieregion Fricktal organisieren vom 22. bis 24. Juni 2012 auf dem Feldschlösschenareal zusammen mit dem Verband e‘mobile und dem regionalen Garagengewerbe eine Ausstellung zu neuen Antriebstechnologien und Treibstoffen.

In den vergangenen Jahren haben diverse Autohersteller ausgereifte Elektrofahrzeuge auf den Markt gebracht. Damit ist das Thema Elektromobilität konkret geworden. Noch gibt es verschiedene „Baustellen“ wie Ladestationen und Ladedauer, Reichweite, Kosten usw. Um diese Probleme zu

Mit der Wahl des Opel Ampera zum „Car of the Year“ haben die Fachjournalisten den jüngsten Entwicklungen Rechnung getragen. Der Ampera ist ein Elektrofahrzeug mit einer Reichweite von 60 km pro Batterieladung. Ein Benzinmotor kann die Batterie unterwegs aufladen. Damit erhöht sich die Reichweite auf 500 km.

entschärfen, wurden Zwischenstufen wie Plug-inHybrid-Fahrzeuge (Toyota Plug-in Prius) oder Elektrofahrzeuge mit Range Extender (Opel Ampera oder Chevrolet Volt) entwickelt. Weiterhin aktuell sind alternative Treibstoffe, namentlich Erdgas/Biogas und Bioethanol. Zu letzterem hat der Bundesrat eine Verordnung erlassen, welche gewährleistet, dass in die Schweiz importierte Biotreibstoffe nicht Nahrungsmittel konkurrenzieren. Zu all diesen Themen bietet e‘mobile, der Schweizerische Verband für elektrische und effiziente Strassenfahrzeuge, kompetente und unabhängige Informationen. Nach dem Motto „learning by doing“ stehen über 20 Fahrzeuge für unverbindliche Probefahrten unter fachkundiger Begleitung bereit – eine seltene Gelegenheit, die unterschiedlichen Antriebskonzepte und Modelle direkt miteinander zu vergleichen! Weitere Informationen siehe: www.e-mobile.ch

schweiz.bewegt - die Bewegungswoche in Rheinfelden Ganz im Zeichen von Fitness und Gesundheit steht wieder die Bewegungswoche in Rheinfelden vom 4. bis zum 12. Mai. Unter dem Motto „schweiz.bewegt“ organisiert die Gemeinde Rheinfelden (Lokales Sportnetz) eine Fülle von Möglichkeiten, sich sportlich zu betätigen und die Wintermüdigkeit aus dem Körper zu vertreiben.

www.gesundheitsforum-rhf.ch mit allen Angeboten!

Im Internet kann das umfangreiche Angebot von Anlässen mit allen Ortsangaben und Terminen im Detail studiert werden. Die Webadresse lautet: www.gesundheitsforum-rhf.ch Ein besonderer Höhepunkt der Bewegungswoche wird mit Sicherheit wieder der bekannte Wettbewerb „go for 5“ sein. Er findet am 5. Mai von 15 bis 17 Uhr - übrigens zum fünften Mal statt. Die Rheinfelder Bevölkerung ist eingeladen, sich am COOP-Gemeindeduell zwischen Rheinfelden

Anlässe 16

und Wettingen zu beteiligen. Jede Sekunde zählt, und alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten gratis einen Schrittzähler. Man kann die Strecke von fünf Kilometern spazierend, walkend oder joggend zurücklegen. Hauptsache ist, dass

möglichst viele Rheinfelderinnen und Rheinfelder mit dabei sind. Treffpunkt ist am Sportplatz Schiffacker, Engerfeldstrasse. Die Teilnahme ist gratis und braucht keine Anmeldung.


K L A S S I K

durchaus vielversprechend Der Titel dieses Konzerts - „durchaus heiter“ lässt sich vielleicht auch ironisch verstehen: Wer die neue und spektakuläre Einspielung der Sinfonien Ludwig van Beethovens mit dem „Kammerorchesterbasel“ kennt, ist geneigt, dem Gesamtergebnis eher das Prädikat: „durchaus grimmig“ zu verleihen. Selten wurden diese Stücke so widerborstig wie nachhaltig gegen den Strich ge-

Alissa Margulis in Schloss Beuggen Die faszinierende Geigerin mit Bach, Mozart und Brahms Zwei bemerkenswerte Konzertereignisse stehen für die Monate Mai und Juni im Programm der Schlosskonzerte Beuggen. Vor allem das Konzert im Mai verdient Beachtung und verspricht ein überaus spannendes Musikerlebnis.

kämmt. Mit einem aussergewöhnlichen Ergebnis, versteht sich. Umso schöner, dass Rheinfelden nun in den Genuss kommt, eine dieser wild entschlossenen Beethoven-Interpretationen, die der achten Sinfonie, F-Dur, Op. 93, in der Stadtkirche St. Martin erleben zu dürfen. Giovanni Antonini kennt als Dirigent keine Kompromisse, und das macht ihn zum Seelenverwandten der nicht weniger singulär zupackenden Cellistin Sol Gabetta, die in diesem Programm, das im Rahmen des „Solsberg-Festivals“ stattfindet, Schumanns Cellokonzert a-moll, Op. 129, interpretieren wird. Zwei brodelnde Musik-Vulkane auf der Bühne mit einem noch immer nicht ganz rätsellosen Stück und, wer weiss, vielleicht sogar „durchaus heiter“. Donnerstag, 28. Juni, 20.15 Uhr, Stadtkirche Rheinfelden und Freitag, 29. Juni, 20:15 Uhr, Stadtkirche Rheinfelden, Konzert 8 und 9 des Solsberg-Festivals. www.solgabetta.com, www.solsberg.ch

Am Sonntag, den 13. Mai, um 17 Uhr, stellt sich nämlich die weltweit renommierte Geigerin Alissa Margulis als neue Dozentin für Violine der 7. Internationalen Sommerakademie für Musik ISAM, die dieses Jahr vom 3. bis 10. August stattfinden wird, musikalisch vor. Alissa Margulis ist eine von Europas jüngsten Professorinnen und lehrt am Königlichen Konservatorium Antwerpen seit 2009. Zu ihren Kammermusikpartnern zählen Weltstars wie Martha Argerich, Gidon Kremer, Mischa Maisky und David Geringas. Sie war mehrfache Preisträgerin bei den bedeutendsten internationalen Violinwettbewerben. Zusammmen mit den bestens bekannten ISAM-Dozenten Prof. Denis Severin (Violoncello) und Tatiana

Korsunskaya (Klavier) interpretiert Alissa Margulis ausgesuchte Meisterwerke aus Barock, Klassik und Romantik: die Chaconne aus der Partita II für Violine solo von J. S. Bach, die Sonate für Violine und Klavier, KV 454, von W. A. Mozart und das Trio für Violine, Violoncello und Klavier, op. 8, von J. Brahms. Am Sonntag, den 17. Juni, um 17 Uhr, gestalten Stefan Müller-Ruppert (Rezitation) und Maximilian Mangold (Gitarre) eine musikalische Lesung über Don Camillo und Peppone mit italienischer Gitarrenmusik von Scarlatti, Paganini, Carulli u.a. Dank der grosszügigen Unterstützung durch die Sparkasse Lörrach-Rheinfelden ist der Eintritt wie immer frei, Spenden sind herzlich willkommen: Sie dienen der Deckung der Unkosten, dem Erhalt der Instrumente in Schloss Beuggen und fliessen in den Stipendienfonds der Internationalen Sommerakademie für Musik ISAM.

Orgelmusik für Kinder Im Rahmen der Konzertreihe „Orgelmusik zur Marktzeit“ präsentiert das in Rheinfelden lebende Musikerehepaar Asta und Bernd Vogel am Samstag, dem 16. Juni, 11 Uhr, in der Christuskirche erneut eine spannende Geschichte an der Orgel für Kinder und Erwachsene. Dieses Mal hört das Publikum die abenteuerlustige „Kirsche Elfriede“, die, anstatt im Marmeladenglas zu enden, sich nach Australien aufmacht.

Klassik 17


D

as 18. Festival der Kulturen, das vom 18. bis 20. Mai 2012 auf dem Areal des Kurbrunnens, Rheinfelden/CH, stattfindet, kehrt mit seinem Thema «Brücken» zur Ursprungsphilosophie zurück. Nicht, um sich auszuruhen, sondern um daran zu erinnern. Das vergrösserte Organisationsteam möchte das Festival während dem Auffahrtswochenende zur Brücke werden lassen und wünscht sich

ein grosses, neugieriges Publikum für sein vielseitiges Angebot. Musik konnte schon immer einen Übergang zwischen verschiedenen Welten schaffen. In der Musik werden Kulturen und Stile miteinander verbunden – es gibt keine Grenzen. Genau deshalb ist das Musikprogramm am Festival der Kulturen tragend für das Thema in diesem Jahr. Es bietet jede Menge Gelegenheiten mitzuerleben,

wie es tönt, wenn kubanische und osteuropäische Rhythmen miteinander verschmelzen, wenn Jazz mit Latin- und Afrogrooves gewürzt wird. Das Veranstaltungsprogramm lockt jedoch mit noch viel mehr Spezialitäten! Ausserdem können sich die Besucherinnen und Besucher wie immer am Weltmarkt mit Köstlichkeiten und Kostbarkeiten aus aller Welt verwöhnen.

Das Festival der Kulturen schlägt musikalische Brücken zwischen den Welten

Ein facettenreiches Programmangebot lädt vom 18. bis 20. Mai zum Mithören und Mittanzen ein Cinéma africain Dieser Abend dreht sich rund um Schokolade. Woher kommt der Rohstoff Kakao, wie wird er angebaut, welches sind die Kriterien für gute Qualität, wie kommt der Kakao in die Schweiz, wo wird Schokolade erster Qualität hergestellt, welches persönliche Engagement steckt hinter dem Projekt von Yayra Glover und wie wird mit der Schokolade CRU GHANA RICHE dieses Projekt zusätzlich unterstützt? Der Film «Zartbitter» von Angela Spörri gibt Antworten dazu und wirft viele Fragen auf. Nach dem Film beantworten und diskutieren Fachleute aus dem In- und Ausland Fragen aus dem Publikum. Freitag, 18. Mai, ab 19 Uhr Schützen Kulturkeller

Kulturenfestival 18

Groove the beat Samstag, 19. Mai, ab 11 Uhr, Kurbrunnenanlage 11.30 Uhr: Anca Serban aus Zürich und Sheila Kouaté aus Lüen beschäftigen sich mit dem Thema der Begegnung. Sie zeigen auf eindrückliche Weise, dass sich der zeitgenössische Tanz nicht auf der Basis nur einer Technik oder ästhetischen Form, sondern aus der Vielfalt heraus versteht. 12.30 Uhr: Die «Analog Natives» wildern in den unwegsamen Revieren der Afro-, Latin- und Jazzmusik; aber auch im eigenen verschlungenen Gärtchen, wobei sie oft im Eigenen Exotisches und im Fremden Urschweizerisches entdecken. www.myspace.com/analognatives

14 Uhr: Christoph Schwaninger (Piano), Emanuel Teschke (Bass), Frederik Heisler (Drums), Sebastian von Keeler (ss+ts). Wenn wir nachsitzen, bekommt ihr was zu hören. Mitreissende Grooves, eingehende Melodien und gelebte Improvisationen. Das ist Pop-Jazz aus der eigenen Feder. 15 Uhr: Meist geht es in den groovigen und beherzten Songs der Band LOOM um die Liebe - aber auch um Unliebsames. Auf jeden Fall immer um Gefühle, ohne die das Leben langweilig wäre, und ohne die es keine Musik auf der Welt gäbe... www.mx3.ch/artist/loom1


16 Uhr: Jaro Milko & the Cubalkanics. Osteuropäische Zigeunermusik trifft auf Cumbia und Musica Cubana. Diese rootsbezogene Musik weckt das Fernweh, die Latinrhythmen des DrumsPercussion-Duo-Monsters schiessen gnadenlos in die Hüften. (Bild rechts) www.mx3.ch/artist/jaromilkothecubalkanics

17 Uhr: N‘Guewel Saf Sap «N’Guewel Saf Sap» bedeutet in der Sprache der Künstler «Griots mit heissem Blut». Auf dem Platz vor der Kurbunnenanlage laden sie zum gemeinsamen Tanzfest ein, zu einem Sabar, um das Festival gemeinsam zu einem lebendigen Abschluss zu bringen. www.safsap.ch

Dance the night away Samstag, 19. Mai, ab 18 Uhr, Kurbrunnenanlage

Attraktives Kinderprogramm mit Karussell und Schnecke samstags und sonntags

18 Uhr: Voix du Bois erspielen mit prallen Bassläufen und virtuosen Perkussionssoli eine Stimmung voller Sonne, Groove und Dynamik – manchmal heiss und überschwänglich, manchmal soulig melancholisch und immer tänzerisch bewegt. www.myspace.com/voixdubois

Ein besonderes Programm für Kinder bietet das 18. Festival der Kulturen samstags und sonntags. Ein handbetriebenes Karussell wird den Kindern Vergnügen bereiten. Das vor 20 Jahren selbst gebaute Familien-Karussell wird in der Manier einer Gondoliere mit reiner Muskelkraft betrieben. Mit selbst geschriebenen Mundart-Liedern begleitet Roger Burnens die Runden seiner Fahrgäste.

Sunday rhythms Sonntag, 20. Mai, ab 12 Uhr, Kurbrunnenanlage

20 Uhr: Neighbourhood. Fast ohne Pause pulsiert der heisse Sound der elf Musikerinnen und Musiker, wobei die verschiedenen Stile frech durchmischt werden, ohne den Boden des Jazz je ganz zu verlassen. Neighbourhood ist abwechslungsreich, eingängig und 100% tanzbar. www.neighbourhood.ch 21.30 Uhr: Tribo: Die vielköpfige Truppe aus Zürich wird die Zuhörer mit ihren groovigen Samba-Reggae-Rhythmen in Tanzstimmung bringen und mit einer kleinen Feuershow einheizen. www.tribobandzurich.wordpress.com

23 Uhr: Afterparty in der Trinkhalle

12 Uhr: Andreas Isler «Hang» ist berndeutsch und heisst Hand. Hang ist aber auch der Name des Instrumentes, durch welches Andi Isler, Perkussionist, seine Zuhörer in eine fantastische Welt der Töne entführt. www.musick.ch

Eine weitere Attraktion ist die Erzählung „Riesenschnecke auf Reisen“, die ebenfalls samstags und sonntags ganztags zu hören sein wird. Die Achat-Riesenschnecke „Wa bibio“ erzählt, wie sie von weit her bis nach Rheinfelden kam. Sie ist lebendig und lässt sich streicheln.

14 Uhr: The Mentalist Der professionelle Künstler sorgt mit seinen aussergewöhnlichen mentalen Fähigkeiten für Staunen, Verwirrung und Begeisterung. Tobias Heinemann erweckt mit seinem Auftritt eine fesselnde Atmosphäre, die Sie in seinen Bann ziehen wird. www.tobiasheinemann.ch 15 Uhr: Tribo Die groovigen Samba-Reggae-Rhythmen, die ganz Bahia zum Swingen bringen, werden auch die Besucherinnen und Besucher bei uns am Festival verzaubern. Mit einer Parade durch den Markt lassen sie uns an ihrer Lebensfreude teilhaben. www.tribobandzurich.wordpress.com

Markt der Kulturen Auch im Jahr 2012 ist der Markt der Kulturen wieder ein Herzstück des Kulturen-Festivals. Er ist am Samstag von 10 bis 21 Uhr geöffnet und am Sonntag von 11 bis 18 Uhr. Die Stände befinden sich zwischen Altstadt und Kurbrunnenanlage.

Kulturenfestival 19


Ein Kunst-Sonntag mit temporären Gärten und Galerie Der Juli beginnt in der Innenstadt Rheinfelden (Baden) mit einem künstlerischen Grossereignis Auf starke Resonanz stiess die Ausschreibung eines „Kunstsonntags“ am 1. Juli in der Innenstadt Rheinfelden (Baden). „Wir haben viele Anmeldungen und positive Zustimmung zum Projekt erhalten“, berichtet Kulturamtsleiter Claudius Beck. Man darf sich also auf einen bunten, künstlerischen Julianfang mitten in der Stadt freuen.

Für den Bereich der Temporären Gärten stellt die Stadtgärtnerei am 1. Juli 20 ihrer populären roten (Grün07-) Kisten, gefüllt mit Pflanzsubstrat, zur Verfügung. Die künstlerisch aktiven Teilnehmerinnen und Teilnehmer können diese Kisten nun neu gestalten. Der Runde Tisch Stadtgrün fördert das Vorhaben. Die im „Runden Tisch“ zusammengeschlossenen Gärtnereien und Grünbetriebe wol-

Zwei verschiedene Themenbereiche sind vorgesehen: Die Temporären Gärten „1m3 Glückseligkeit“ und die Freiluftgalerie, die Bilder und Objekte direkt im Kastanienpark zeigen wird. Da das ganze Vorhaben natürlich sehr wetterabhängig ist, hat das Kulturamt bereits einen Ersatztermin vorgesehen: es ist der 15. Juli.

Form und Farbe im Kontrast Silvia Gillardon und Max Maag in der Johanniterkapelle Zusammen teilen sie die Liebe zur Struktur. Aber während die Laufenburger Malerin Silvia Gillardon mit zarten Farbklängen Bewegung, Werden, geheimnisvolle Horizonte, auf sandigem, nachgiebigem Bilduntergrund bannt, bietet dem Zürcher Bildhauer Max Maag härtestes Gestein Herausforderung und Inspiration für seine Formideen. So bilden in der gemeinsamen Ausstellung karge, kraftvolle Plastiken und stille, melodiöse Bildkompositionen einen faszinierenden Kontrast, der in den meditativen Räumen der Kapelle eindrücklich zur Geltung kommt. Vernissage: Samstag, 28. April, ab 15 Uhr, Finnissage: Samstag, 19. Mai, ab 15 Uhr. Öffnungszeiten jeweils mittwochs und freitags 16 bis 19 Uhr, samstags und sonntags 13 bis 17 Uhr und zusätzlich an den beiden Feiertagen 1. Mai und Auffahrt (17. Mai) 13 bis 17 Uhr. Details: www.gillardon.com

Kunst 20

len die Kreativen mit Materialspenden unterstützen. Darüber hinaus erhält jeder Teilnehmende eine finanzielle Unterstützung aus Mitteln der „Entente Florale“. Neben der Freiluftgalerie, die Pavillons, Stellwände, Staffeleien oder Podeste nutzen wird, soll es auch Kreative Werkstätten für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, organisiert vom Kulturpark Tutti Kiesi, geben. Bewirtung ist selbstverständlich, denn wer so fleissig an diesem Sonntag Kunst produziert, wird auch kräftig Hunger und Durst bekommen. Weitere Auskünfte über das Kulturamt, Telefon: 07623 95-237.


Ein neuer Kunstort im Städtli? Eine Ausstellung in der Rheinfelder Kupfergasse 13 „Fatto in casa“ heisst eine Ausstellung, die vom 3. bis zum 12. Mai in einem interessanten neuen Rheinfelder Kulturraum stattfinden wird. Seit Anfang des Jahres ist Roberto Vacca mit seinem Klavier (und einem grossen Akkordeon) in der Kupfergasse 13 eingezogen, um dort Unterricht zu geben und das eine oder andere kleine Konzert zu veranstalten. Der Raum hat schlichte Eleganz und die richtige Grösse für einen individuellen kleinen Kulturbetrieb. Das erste Konzert war ein enormer Erfolg. Eine Ausstellung mit Arbeiten von Christine Burch, Esther Dietwiler - beide renommierte Rheinfelder Keramikerinnen - und Ruth Honegger wird nun folgen.

Die Initialzündung für eine Ausstellung kam vermutlich ganz von selbst. Christine Burchs Atelier mit Keramikwerkstatt und Laden liegt unmittelbar neben der Kupfergasse 13. Man kam ins Gespräch, sah die Möglichkeiten und ging daran, das Unternehmen vorzubereiten. Spannend für den aussenstehenden Nicht-Rheinfelder: Die Kupfergasse war schon immer eine „Ecke für die Kunst“, der Ort, der einen neugierigen Bildermenschen anzog, wenn er ins Städtli kam. Christine Burch und Esther Dietwiler - sie formt filigrane Frucht- und Gemüseobjekte - hatten schon lange vor, einmal gemeinsam auszustellen. „Ihre Arbeiten passen sehr gut zu meinem klassisch schlichten, fröhlichen Geschirr“, sagt Christine Burch. Ruth Honegger, die gelernte Dekorationsgestalterin, arbeitet mit einer ganz eigenen Collagetechnik. Ihre „Küchenbilder“ passen natürlich bestens zu den gezeigten Keramikobjekten. Roberto Vacca, der Pianist, wird die Vernissage am Donnerstag, 3. Mai, 18.30 bis 21 Uhr, musikalisch gestalten. Auch bei der Finissage am Samstag, 12. Mai, 16 Uhr, wird er zu hören sein. Besichtigen kann man die Ausstellung in der Kupfergasse 13 am Freitag von 17 bis 20 Uhr, am Samstag von 10 bis 16 Uhr und sonntags von 14 bis 17 Uhr.

Ausstellungen 21


2x Literatur aus dem slawischen Kulturbereich Die „Kulturbrücke“ stellt in der Stadtbibliothek/CH zwei interessante Schreibende vor Irena Brežná ist Gast in der Reihe „Literatur in Rheinfelden, Kulturbrücke“. Sie liest am Montag, 7. Mai, 18 Uhr, in der Stadtbibliothek Rheinfelden, Rindergasse 6. Irena Brežná ist Schriftstellerin und Publizistin, ehemalige Kriegsjournalistin, Slawistin, Psychologin und interkulturelle Vermittlerin. Sie stammt aus der Slowakei und lebt seit 1968 in der Schweiz. Sie stellt ihren neuen Roman „Die undankbare Fremde“ vor. Hildegard Cowan-Sobolewski moderiert, die Bibliothek sorgt für den Apéro. Gäste sind herzlich willkommen! Veranstalter ist der Runde Tisch Migration, Rheinfelden, zusammen mit der Stadtbibliothek Kontakt: Tel.: 061 831 24 60 oder Email: bibliothek.rhf@bluewin.ch

Am Montag, 18. Juni, 18 Uhr, liest dann Dmitrij Gawrisch in der Reihe „Literatur in Rheinfelden, Kulturbrücke“, in der Stadtbibliothek Rheinfelden, Rindergasse 6.  Dmitrij Gawrisch, 1982 in Kiew, Ukraine, geboren, wuchs ab seinem zwölften Lebensjahr in Bern auf. Er schreibt Theaterstücke und Prosa, für die er diverse Preise und Stipendien erhielt, zuletzt einen Werkbeitrag des Kantons Bern für die Arbeit an seinem ersten Roman „Der Kranich im Schnee“. Hildegard Cowan-Sobolewski moderiert, die Bibliothek sorgt für den Apéro. Gäste sind auch hier herzlich willkommen! Veranstalter ist der Runde Tisch Migration, Rheinfelden, mit der Stadtbibliothek. Kontakt: Tel.: 061 831 24 60 od. Email: bibliothek.rhf@bluewin.ch


Klavierfussball, was die Tasten hergeben Klaus Kohler spielt, singt, rappt und parodiert hinreissend Der Klavierkabarettist Klaus Kohler ist nicht nur ein begnadeter Pianist und Schauspieler, er ist auch der grösste heimliche Frauenheld, den die Welt je gesehen hat: Er ist der beflügelte Mann. Kaum hat Kohler sich von seinen amourösen Fehlschlägen erholt, wechselt der „beflügelte Mann“ von soft auf hart und zeigt uns allen, was wirklich in ihm steckt: Klavierfussball! Kohler spielt, singt, rappt, dirigiert und parodiert, was die Tasten hergeben. In Kohlers mitreissendem Klavierkabarett geht es um Höchstleistungen: sportlich, musikalisch und erotisch! Doch der übermächtigen „Damen-

mannschaft“ gegenüber muss Kohler im Strafraum der Gefühle gestehen: „I‘m a lover, not a fighter!“ Ob die Angebetete nun „Vera“ oder „Jaqueline“ heißt, ob sich der Protagonist „im Himmel“ oder ernüchtert wieder auf Erden wähnt - das Publikum erwartet ein kabarettistisches Feuerwerk mit all den Facetten, die gutes Musiktheater auszeichnen. Klaus Kohler, Vorgespielte Höhepunkte, Kabarett. Dienstag, 8. Mai, 20 Uhr, Bürgersaal Rheinfelden. 14 €, VVK: 12 €, ermässigt: 6 € www.der-befluegelte-mann.de

Euripides‘ Medea mit der Kesselhausgruppe Das antike Drama wird von Simone Lüdi als hochaktuelle Tempus fugit - Produktion inszeniert Medea ist eines der wichtigsten Stücke des antiken Dramatikers Euripides. Auf der Suche nach dem Goldenen Vlies reist Jason nach Kolchis und trifft auf Medea, die ihm mit ihren magischen Kräften hilft, das Gesuchte zu erhalten. Aus Liebe zu ihm verlässt Medea ihre Heimat und begeht Grausamkeiten, um Jason immer wieder zu helfen. Im fremden Korinth versuchen sie gemeinsam mit ihren zwei Kindern, ein neues Leben zu beginnen. Doch als Jason sich in die Königstochter von Korinth verliebt und diese heiraten will, werden die Rachegedanken von Medea übermächtig. Sie möchte Jason alles nehmen, was ihm lieb ist. „Ich bin ganz allein, bin heimatlos, bin staatenlos, als Raubgut wurde ich weggerissen aus einem Land ganz, ganz fern von hier, am Ende der Welt, von jenem Mann, der mich jetzt verhöhnt.“ Die durch das Kulturamt Weil am Rhein und Tempus fugit im Oktober 2009 initiierte Kesselhausgruppe trifft sich mit „Medea“ für ihre dritte Produktion. Gemeinsam nähert man sich unter der Regie von Simone Lüdi dem antiken Stoff der Medea und entdeckt in ihm die Aktualität einer alten Geschichte. Das eigene Land verlassen, wegen einer grossen Liebe; betrogen und verlassen

werden vom eigenen Mann; die Rachegelüste spüren; dies sind Themen, die auch noch im 21. Jahrhundert Menschen und Beziehungen bewegen. Medea, Euripides, Regie: Simone Lüdi. Donnerstag, 17. Mai, 20 Uhr, und Freitag, 18. Mai, 20 Uhr im Bürgersaal Rheinfelden. Eintritt: 13 €, ermässigt: 6 €

Wenn die Igel in der Abendstunde… Anlässlich des 50. Todesjahres des Komponisten Hanns Eisler (1898-1962) haben Martin Jösel und Birgit Tausch dessen Tucholsky-Lieder wieder „entdeckt“. Einen kleinen Teil der Musik hatte Eisler schon in der Zeit der Weimarer Republik komponiert. Der Löwenanteil entstand Mitte der

fünfziger Jahre: Nach Exil und Gefängnis waren sich Eisler und Ernst Busch wieder begegnet. Busch „bestellte“ bei Eisler für seine TucholskyMatineen rund 25 weitere Songs. Martin Jösel und Birgit Tausch haben eine Auswahl der Lieder getroffen, diese der Entstehungszeit der Gedichte folgend neu arrangiert und interpretiert. So entstand ein satirisch-kritischer, zugleich sehr unterhaltsamer literarischer Liederabend, der die Geschichte der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen widerspiegelt. Jösel & Tausch, Tucholsky-Liederabend. Samstag, 5. Mai, 20 Uhr, Haus Salmegg, Dietschysaal. 12 €, VVK: 10€, Schüler: 5€

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Das Dinkelbergmuseum Minseln zeigt alte Markgräfler Trachten Am 31. März 2012 beging der Förderverein Dinkelbergmuseum Minseln e.V. sein 25-jähriges Jubiläum mit einer Ausstellungseröffnung und einem anschliessenden Jubiläumsempfang. Es war ein grosser Glücksfall für den Förderverein, dass gerade rechtzeitig zum Jubiläum ein langgehegter Wunsch verwirklicht werden konnte: Eine Ausstellung über die Markgräfler Tracht, die auch in den Dinkelbergdörfern noch bis in die 1930er Jahre hinein häufig getragen wurde – vereinzelt sogar noch länger. Zustande gekommen ist die Ausstellung durch Kontakte zum Markgräfler Trachtenverein in Kandern. Fred Wehrle und Thomas Hofer, die den Trachtenverein vor 25 Jahren gegründet haben und heute den Vorsitz führen, sammeln bereits seit vierzig Jahren alles rund um die Tracht. Bei beiden wurde das Interesse schon im Kindesalter geweckt, weil die Grossmütter zum Kirchgang diese besonderen Kleidungsstücke mit der beeindruckenden Hörnerkappe getragen haben. Sie müsse sich noch ihr „Geweih“ aufsetzen, sagte Thomas Hofer manchmal scherzhaft zu seiner Grossmutter, wenn sie vor dem Kirchgang die Hörnerkappe feststeckte. Die Ausstellung, die sich wunderbar in das Ambiente des Dinkelbergmuseums einfügt, zeigt das ganze Spektrum der Geschichte dieser Tracht; angefangen von der Vrenelitracht, wie sie zu Zeiten Johann Peter Hebels getragen wurde, bis hin zu den neueren Modellen mit der bekannten

Hörnerkappe. Sie umfasst somit einen Zeitraum von der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts bis etwa 1930. Zu sehen sind Kupferstiche, Lithographien, Aquarelle und Fotografien, die die verschiedenen Entwicklungsstufen bildlich darstellen, aber auch mehrere Originalkleider aus der Zeit von 1850 bis 1910, unter anderem auch ein Hochzeitspaar. Dazu kommen diverse Accessoires wie bestickte Hosenträger, Uhrenketten, Broschen, Trachtenkörbe, Handbeutel („Ridikül“) und anderes mehr. Während Fred Wehrle mittlerweile die vermutlich umfangreichste Sammlung von Fotografien der Markgräfler Tracht zusammengetragen hat, beschäftigt sich Thomas Hofer vor allem mit den Kleidungsstücken selbst. Er hat schon für mehrere Museen Textilrestaurationen durchgeführt, denn oft sind die alten Stoffe aus Seide, Seidenrips, Wolle und Tüll brüchig oder von Motten befallen. Die Ausstellung im Dinkelbergmuseum Minseln, Wiesentalstraße 48, ist noch an folgenden Tagen geöffnet: 17. Mai (Himmelfahrtstag mit Museumshöflefest), 24. Juni und 29. Juli, jeweils von 14 bis 16.30 Uhr. Der Eintritt ist frei. www.dinkelbergmuseum.de www.markgraefler-trachtenverein-kandern.de

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Eintauchen in die Welt von Feldschlösschen:

Neueröffnung Restaurant „Feldschlösschen“ im Juni 2012 Die Brauerei Feldschlösschen bereitet sich auf die Sommersaison vor. Emsiges Treiben herrscht im Schloss. Besonders intensiv wird im 1885 erbauten Wirtshaus mitten auf dem Brauereiareal gearbeitet, das zuletzt das Lokal „Schlossgarten“ beherbergte: Hier öffnet im Juni 2012 das neue Restaurant „Feldschlösschen“ seine Türen. Das Brauereirestaurant macht Bierkultur erlebbar. Es soll zu einem Anziehungspunkt für die Rheinfelder Bevölkerung und die Region werden. Seit April 2012 ist das Restaurant auf dem Areal der Brauerei Feldschlösschen geschlossen. Die Räumlichkeiten werden vom renommierten Architekten Andrin Schweizer, der u.a. auch die Gastronomiebetriebe „les garçons“ in Basel und die Laborbar in Zürich konzipiert hat, neu gestal-

Region zum Geniessen und Verweilen ein. Neu stehen rund 150 Plätze im lauschigen Biergarten zur Verfügung, der deutlich vergrössert wird. Vom Restaurantgarten aus bietet sich ein imposanter Blick auf das Schloss der Brauerei und den Schwarzwald. Das neue „Feldschlösschen“

ist mittags und abends geöffnet. Es bietet sich u.a. an für die Verpflegung nach einem Brauerei-Rundgang. Auch gesellige Gruppen, Vereine, Jassrunden sind herzlich willkommen. Der hohe Gastronomiestandard, den das Restaurant bislang genoss, ist auch in Zukunft garantiert: Wer gutbürgerlich essen oder auf gehobenem Niveau dinieren möchte, wird im neuen „Feldschlösschen“ nicht enttäuscht werden – selbst auf ein Glas Wein muss im Brauereirestaurant niemand verzichten. Bierkultur erleben Seit jeher hat Gastfreundschaft bei Feldschlösschen Tradition. Bereits im Gründungsjahr 1876 wurde eine Sommerwirtschaft auf dem Brauereiareal eröffnet. Nachdem der Gastronomiebetrieb in den letzten zehn Jahren verpachtet war, übernimmt das Unternehmen Feldschlösschen die Führung nun wieder selbst. Das Restaurant wird zum Schaufenster der Brauerei: Neben dem grossen Angebot von Offenbieren aus dem Hause Feldschlösschen werden den Gästen auch immer wieder neue Kreationen der Braumeister zur Degustation angeboten. Bierkultur wird hier gelebt und zelebriert. Das kulinarische Angebot der Feldschlösschenküche wird mit seinen Kreationen die Gäste überraschen!

tet. Im Innern taucht man zukünftig ein in die Welt von Feldschlösschen, an der Aussenfassade des geschichtsträchtigen Baus wird nichts verändert. Vom einfachen Lunch bis zum raffinierten Gourmet-Menü Nach der Frühjahrskur lädt das neue Restaurant „Feldschlösschen“ ab Juni 2012 die Bewohnerinnen und Bewohner von Rheinfelden und der

Restaurant Feldschlösschen Feldschlösschenstrasse 32, 4310 Rheinfelden Tel.: 061 833 99 99, e-mail: info@feldschloesschen.com www.feldschloesschen-restaurant.ch Öffnungszeiten: im Sommer Montag bis Freitag: 10 bis 23 Uhr; Samstag: 9.30 bis 23 Uhr, Sonntag: 10.30 bis 22 Uhr

Sei es mit Kompositionen, die mit Zutaten aus der Brauerei verfeinert sind oder die zum Facettenreichtum der Biere passen. Braumeister und Küchenchef stehen in regem Kontakt und werden für die Gäste neue Erlebnisse rund um das Bier schaffen. Sie freuen sich auf Ihren Besuch!

Tourismus 25


Tempus fugit mit Kindertheater:

Robinson und Freitag auf Entdeckungsreise Das Kinder- und Jugendtheater gastiert am 10. und 11. Mai im Rheinfelder Bürgersaal „Robinson und Freitag“ basiert auf der Romanvorlage von Daniel Defoe und anderen Bearbeitungen. Wenn Robinson und Freitag sich begegnen, prallen zwei fremde Welten aufeinander. Wie verständige ich mich mit jemandem, der eine andere Sprache spricht? Lassen sich solche Hürden überwinden? Mit vielen Bildern und viel Bewegung setzt sich das Stück mit diesen Fragen auseinander. Es geht um den Überlebenskampf und die Freundschaft zweier Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Begleitet von Musik kommt das Stück mit wenig Sprache aus. Kinder und Erwachsene werden gleichsam auf die Entdeckungsreise von Robinson und Freitag mitgenommen, da

Mit dem professionellen Ensemble wurden in den vergangenen Jahren mehrere Kinderbücher oder Märchen dramatisiert und Eigenproduktionen entwickelt. Darunter „Der kleine schwarze Fisch“, „Sophiechen und der Riese“ oder „Liebe Grüße, Deine Marie“. „Robinson und Freitag“ erweitert nun das Repertoire um die einfühlsame und bekannte Geschichte über den gestrandeten Seemann Robinson Crusoe.

sich in den Themen jeder mühelos wiederfinden kann: Abenteuerlust, Einsamkeit und die Erkenntnis, dass man manchmal vom eigenen Weg abweichen muss, um weiter zu kommen.

Circus Monti mit seinem neuen Programm: „kopfüber“

Robinson und Freitag, Regie Karin Maßen. Donnerstag, 10. Mai, 10.15 Uhr, und Freitag, 11. Mai, 15 Uhr, im Bürgersaal Rheinfelden. Für Kinder von 6 bis 14 Jahren. 8€ für Kinder, 12 € Erwachsene

Kinderkino im Kulturpark Montag, 21. Mai, 15 bis 16 Uhr: Kurzfilme, Spielen und Malen. Mutter-Kind Kino für Kinder von vier bis sechs Jahren. Mittwoch, 23. Mai, 15 Uhr: Duma - Mein Freund aus der Wildnis. Kino für Kinder ab sechs Jahren. Dauer, 95 Minuten

Das neue Programm „monti 2012 – kopfüber!“ sorgt mit hochstehenden artistischen Darbietungen, feinsinnigen Clowns und berührender Musik für ein unvergleichliches, ganzheitliches Circuserlebnis. Auf der Suche nach dem Ort, an dem alles möglich ist, versuchen drei liebenswürdige, herzerwärmende Clowns, feinsinnig den roten Faden zu spinnen. In einer vertikalen Welt, geschaffen

Kinder/Circus 26

aus Fäden, Garn und Seilen, verstricken sie sich in ihren eigenen Ideen und sind nicht sicher, ob das Ende ihres Seils nun das Ende ist oder dessen Beginn: Artisten hängen kopfüber an dünnen Seilen, fallen regentropfengleich aus der Circuskuppel und wirbeln mit einer unglaublichen Grazilität durch die Lüfte. Mittwoch, 9. Mai, 15 Uhr / 20:15 Uhr, Donnerstag, 10. Mai, 14 Uhr, Schulanlage Engerfeld, Rheinfelden/CH

Montag, 25. Juni, 15 bis 16 Uhr: Kurzfilme, Spielen und Malen. Mutter-Kind Kino für Kinder von vier bis sechs Jahren Mittwoch, 27. Juni, 15 Uhr: Hände weg vom Mississippi. Für Kinder ab sechs Jahren, Dauer: 100 Minuten. Eintritt jeweils: 1,50 €


Veranstaltungen in Rheinfelden/CH und Rheinfelden(Baden) Mai - Juni 2012 Dienstag, 1. Mai

Küchengeschichte(n) Italiens

Altstadtführung

Montag, 7. Mai

1. Mai Feier

Margot Eisenmeier 19 Uhr, VHS-Haus

Die ganze Geschichte, 14 Uhr, Rathaus Innenhof www.tourismus-rheinfelden.ch

Kulturbrücke mit Irena Brežná

Spaghetti Plausch im Rumpel 11 Uhr, Colonia Libera Italiana, www.fcli.ch

Freitag, 4. Mai

Altersheim Konzert

Frühlingserwachen

Liebesgeschichten

14 bis 14.30 Uhr, Altersheime Kloos Chortett Gemischter Chor Rheinfelden

18 Uhr, Stadtbibliothek Rheinfelden Organisator: Runder Tisch Migration Rheinfelden mit der Stadtbibliothek www.stadtbibliothek-rheinfelden.ch

10 bis 18 Uhr, Altstadt Rheinfelden www.kaufstadt.ch

Auf der Suche nach dem Märchenprinzen. Lesung mit Kulturaustausch und winziger Überraschung aus Amors Küche. 20 Uhr, Familienzentrum

Altersheim Konzert

Dienstag, 8. Mai

15 bis 15.30 Uhr, Altersheim Lindenstrasse Chortett Gemischter Chor Rheinfelden

Musik zum Feierabend

Freitag, 4. Mai bis Sonntag, 6. Mai

go for 5

19 Uhr, Stadtkirche zu St. Martin www.christkatholisch.ch

11 bis 20 Uhr, Schloss Beuggen

Treffen der Jugendparlamente

15 Uhr, Sportplatz Schiffacker www.gesundheitsforum-rhf.ch

Kabarett im Bürgersaal

1. Mai Bewirtungen

im Rahmen des Landesjubiläums “60 Jahre Baden-Württemberg”. Konzerte, Workshops Kulturpark Tutti Kiesi

Kundgebung des DGB 11 Uhr, Kirchplatz

16. Töpfer- und Künstlermarkt

Nordschwaben, ab 10 Uhr auf dem Vorplatz der Gemeindehalle; Sportplatz Degerfelden Krailochhütte Degerfelden Bewirtung mit Musik Waldparkplatz Herten Waldfest des Musikvereins Adelhausen ab 11 Uhr, Kreuzeiche

Samstag, 5. Mai Geranienmarkt Blühende Vielfalt auf dem Geranienmarkt 7 bis 14 Uhr, Oberrheinplatz

Literaturspaziergang, 16 Uhr, Rathaus Innenhof. Spaziergang auf Spuren von Kommissär Hunkeler zu literarisch bedeutsamen Ecken und Winkeln der Altstadt. www.literaturspur.ch

Aarauer Vokalisten Orgelmusik zur Marktzeit

Mittwoch, 2. Mai

Tatort Rheinfelden

Thomas Himmler und Jonas Bösken 11 Uhr, Christuskirche Rheinfelden

20 Uhr, Stadtkirche zu St. Martin; mit Werken von Jan Dismas Zelenka www.aarauervokalisten.ch

Matinée zur Ausstellung 100 Jahre Alte Rheinbrücke 10 Uhr, Fricktaler Muesum www.fricktaler-museum.ch

Klaus Kohler: Vorgespielte Höhepunkte 20 Uhr, Bürgersaal Abendkasse: 14 €/Vorverkauf: 12 €, ermässigt: 6 €; Vorverkauf: 1, 3, 4, 5, 7 und www.reservix.de

Mittwoch, 9. Mai Circus Monti 2012 15 und 20.15 Uhr, Schulanlage Engerfeld www.circus-monti.ch

Gruppentreffen Selbsthilfe Krebs Informationen und Austausch 17 Uhr, Café Paul

vhs-Universität Malerei des 20. Jahrhunderts 19 Uhr, VHS-Haus

City-Flohmarkt 10 bis 18 Uhr, Fußgängerzone

Donnerstag, 10. Mai

AWO-Seniorennachmittag

Circus Monti 2012

14.30 Uhr, Treffpunkt Gambrinus

14 Uhr, Schulanlage Engerfeld www.circus-monti.ch

Zeitalter der Glaubensspaltung Jazzclub Q4: Ernie Watts

19 Uhr, VHS-Haus, vhs-Universität

Vom Leistungsträger zum Kostenfaktor Podiumsdiskussion 19.30 Uhr, Stadtbibliothek Lesesaal

Break the Border Hip Hop Tanz-Workshop in der Innenstadt Jugendreferat Rheinfelden

Tausch & Jösel Wenn der Igel in den Abendstunden, Hanns Eisler zum 50. Todestag, Lieder von Kurt Tucholsky. 20 Uhr, Haus Salmegg Dietschy-Saal Kulturamt. 12 €, VVK: 10 €, Schüler: 5 € Vorverkauf: 1, 3, 4, 5, 7 und www.reservix.de

Jahreskonzert Donnerstag, 3. Mai

Männergesangverein Warmbach 20 Uhr, Hans-Thoma-Halle Warmbach

Literaturnachmittag SeniorInnen für SeniorInnen SfS 15 Uhr, Cafe FIZ (Familien Informations Zentrum), www.sfs-rheinfelden.ch

Sonntag, 6. Mai

20.15 Uhr, Schützen Kulturkeller www.jazzclubq4.ch

3000-Schritte-Rundweg

Paradiesische Genuss-Reisen

11 Uhr, Treffpunkt Rathaus-Brunnen

Wildkräuter, Unkräuter, Heilkräuter 19 Uhr, Hotel EDEN im Park CHF 85.– inkl. Apéro, 4-Gang Menü. www.hoteleden.ch

Frühlings- und Muttertagskonzert 17 Uhr, Musiksaal der Musikschule Rheinfelden www.rheinfelden.org/orchesterverein.ch

20 Jahre Elternverein Bewegungswoche mit vielen Attraktionen bis 12. Mai an diversen Plätzen, in Hallen und Studios. www.gesundheitsforum-rhf.ch

Jubiläumsfeier in der Kurbrunnenanlage www.elternverein-rheinfelden.ch

Robinson und Freitag Kindertheater für Kinder von 6 bis 14 Jahren Theater Tempus fugit & Burghof Lörrach 10.15 Uhr, Bürgersaal. Kinder: 8 €/Erwachsene: 12 €; Vorverkauf: 1, 3, 4, 5, 7 und www.reservix.de

Kalender 27


Lese-Insel Ilona Einwohlt: Eine Geschichte aus Stelldichein mit Schwein. Vorlesezeit für Kinder von 5 bis 8 Jahren 15 Uhr, Stadtbibliothek/Kinderinsel

Unter einem Dach Gemeinsames Konzert mit dem GeorgBüchner-Gymnasium und der Musikschule Rheinfelden. Auszüge aus dem neuen Musical “Die Schöne und das Biest” 19.30 Uhr, Lichthof Georg-Büchner-Gymnasium, Eintritt frei

Sonntag, 13. Mai

Donnerstag, 17. Mai

Jahreskonzert

Traditionelles Muttertagsfest CLI

Vatertagshock Musikverein Karsau

Akkordeonorchester Rheinfelden 18 Uhr, Bürgersaal

11.30 Uhr im Rumpel, www.fcli.ch

10 bis 20 Uhr, Bogenhalle Schloss Beuggen

Kammermusik - Mutter Natur

Maddefescht zum Vadderdag

Deutsche Arien von Georg Philipp Händel kombiniert mit volkstümlicher Musik 18 Uhr, reformierte Kirche Rheinfelden www.ref-rheinfelden.ch

Gartenfest mit Musik zum Vatertag 11.30 bis 18 Uhr, Hebelhalle Nollingen

Frühlingskonzert der Stadtmusik

Kinder- und Jugendchor „Musicanti“, der Kinderkoor Academie Nederland, Holland. Konzertchor der Mädchenkantorei Basel. VocalJazz-Ensemble der Royal Academy of Music, Dänemark, www.ejcf.ch 17 Uhr, röm.-kath. Kirche Möhlin

Montag, 21. Mai

Rheinfelden zugunsten des Jugendorchesters 11 Uhr beim Haus Salmegg

Ist die Bibel vom Himmel gefallen? Eine kleine Einführung in die Evangelien Von Jesus bis zum Neuen Testament 19.30 Uhr, Paulussaal

Schlosskonzert Beuggen Internationale Sommerakademie für Musik ISAM, Werke von Bach, Mozart und Brahms 17 Uhr, Schloss Beuggen, Eintritt frei

Freitag, 11. Mai Montag, 14. Mai Robinson und Freitag Kindertheater für Kinder von 6 bis 14 Jahren Theater Tempus fugit & Burghof Lörrach 15 Uhr, Bürgersaal. Kinder: 8 €/Erwachsene: 12 €, Vorverkauf: 1, 3, 4, 5, 7 und www.reservix.de

Lebens-Wendungen

für alle Kids bis 14 Jahren 20 bis 22 Uhr, Gewerbeschule Rheinfelden

Theatergruppe Tempus fugit 20 Uhr, Bürgersaal, Schüler u. Studenten: 6 € Erwachsene: 13 € Vorverkauf: 1, 3, 4, 5, 7 und www.reservix.de

Musik zum Feierabend 19 Uhr, Stadtkirche zu St. Martin www.christkatholisch.ch

Duma – Mein Freund aus der Wildnis Kinderkino ab 6 Jahren 15 Uhr, Kulturpark Tutti-Kiesi

vhs-Universität Freitag, 18. Mai

Dienstag, 15. Mai

Künstler des 20. Jahrhunderts 19 Uhr, VHS-Haus

Schauspiel Medea Hip Hop Tanz-Workshop in der Innenstadt Jugendreferat Rheinfelden

Theatergruppe Tempus fugit 20 Uhr, Bürgersaal, Schüler/Studenten: 6 € Erwachsene: 13 €, Vorverkauf: 1, 3, 4, 5, 7 und www.reservix.de

Samstag, 19. Mai

Ballsport, Breakdance und vieles mehr! Für alle Jugendlichen ab 15 Jahren 21 bis 24 Uhr, Sporthalle der Gewerbeschule

Orgelmusik zur Marktzeit mit Natalia Koschkarewa 11 Uhr, Christuskirche Rheinfelden

Ja-ZZ: Bridge Pipers Jazz Band (CH) 20 Uhr, Schützen Kulturkeller, www.ja-zz.ch

Festival der Kulturen

Samstag, 12. Mai

Kurbrunnenanlage bis Schifflände: Konzerte, Markt, Workshops. www.kulturen.ch

Frauenkulturfrühstück

Wenn die Tore schliessen

10 Uhr, Treffpunkt Gambrinus, Friedrichstr. 6

Nachtführung in der Altstadt 21 Uhr, Rathaus Innenhof www.tourismus-rheinfelden.ch

Dorf- und Landschaftsführung Streifzüge durch die Dörfer und ihre Landschaft, Geschichte, Kultur und Natur 14 Uhr, Altes Rathaus Minseln

19. und 20. Mai Rheinfelden-Triathlon

Spaghetti Plausch

im Park Tutti Kiesi 12 bis 19 Uhr Triathlon Messe detaillierter Programmablauf unter: www.rheinfelden-triathlon.de

ab 9 Uhr im Rumpel, Colonia Libera Italiana www.fcli.ch

Flohmarkt 9 bis 16 Uhr im Städtli

Mittwoch, 16. Mai

Sonntag, 20. Mai

Jahreskonzert Musikverein Karsau

AWO-Seniorennachmittag

Internationaler Museumstag

20 Uhr, Mehrzweckhalle Karsau

14.30 Uhr, Treffpunkt Gambrinus

Frühjahrskonzert MV Herten

vhs-Universität

20 Uhr, Halle des St. Josefshauses

Zeitalter der Vernunft, „Absolutismus und Aufklärung“, 19 Uhr, VHS-Haus

Zeigen, was wichtig ist! Welt im Wandel Museen im Wandel. 14 bis 17 Uhr, Fricktaler Museum. Mit dem neuen Audioguide unterwegs durchs Fricktaler Museum. www.fricktaler-museum.ch

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Dienstag, 22. Mai

Mittwoch, 23. Mai

Nachtsport

Kalender

Kurzfilme, Spielen und Malen für Kinder von 4 bis 6 Jahren. 15 Uhr, Kulturpark Tutti-Kiesi

Schauspiel Medea

Saulus-Paulus; 19.30 Uhr, VHS-Haus

Break the Border Nachtsport Kids

Europäisches Jugendchor Festival: Unterwegs

Mutter-Kind Kino

Jazzclub Q4: The Trio of Oz 20.15 Uhr, Schützen Kulturkeller www.jazzclubq4.ch

Donnerstag, 24. Mai Lese-Insel Jujja Wieslander: Mama Muh liest Vorlesezeit für Kinder von 5 bis 8 Jahren 15 Uhr, Stadtbibliothek/Kinderinsel

Studiokino zeigt: TGV 20 Uhr, Studio Kino, www.studiokino.ch

Freitag, 25. Mai Flohmarkt der Pfalzergruppe Herten 14 bis 18 Uhr, DRK-Depot Herten

Nachtsport Ballsport, Breakdance ab 15 Jahren; 21 bis 24 Uhr, Sporthalle der Goetheschule

Samstag, 26. Mai Flohmarkt der Pfalzergruppe Herten 9 bis 12 Uhr, DRK-Depot Herten

U 16 Disco Disco für alle 12 bis 16-jährigen mit DJ Tom 19 bis 23 Uhr, Scheffelhalle Herten


Weg vom PC, raus in die Natur

Freitag, 8. Juni

Besuch Irisgarten in Zeiningen

Die Vögel

Projekt für Kids im Alter von 10 bis 12 Jahren, Jugendreferat Rheinfelden

Flohmarkt

14.30 Uhr Bahnhof SBB Infos: www.sfs-rheinfelden.ch

Pfingstferien Kulturpark Tutti Kiesi

9 bis 16 Uhr, Festplatz Tutti Kiesi Veranstalter: Andreas Hempel

Mittwoch, 13. Juni

Theater Tempus fugit 19 Uhr, auf dem Inseli Schüler u. Studenten: 6 €/Erwachsene: 13 € Vorverkauf: 11 € VVK: 1, 3, 4, 5, 7 und www.reservix.de

Cityfest Rheinfelden

KulturImbiss im Fricktaler Museum

Kirmes, Bühnenprogramm 14 bis 23 Uhr, Innenstadt/Rheinfelden Gewerbeverein u. SüMa Maier

12 Uhr, Fricktaler Museum Anregender Kurzvortrag in Verbindung mit einem kulinarischen Happen. www.fricktaler-museum.ch

29. Mai bis 1. Juni; Offenes Ferienprogramm für Kinder ab 6 Jahren 8 bis 16 Uhr, Kulturpark Tutti Kiesi

Konzert in Schätzles Keller

Orgelmusik zur Marktzeit

Jazz-Konzert mit der Band “VibraTon” 14 € bei Vorreservierung, Abendkasse: 15 € jeweils incl. Speis & Trank 20.15 Uhr, Buchhandlung Schätzle

mit Rolf Haas 11 Uhr, Christuskirche Rheinfelden

Nachtsport

Samstag, 2. Juni

Ballsport, Breakdance und vieles mehr! Für alle ab 15 Jahren 21 bis 24 Uhr, Sporthalle der Goetheschule

Oldies Disco 20 Uhr, röm. kath. Pfarreizentrum „Treffpunkt“, www.oldies-disco.ch

Samstag, 16. Juni Fischessen der Fischerzunft 100 Jahre Rheinbrücke, Altstadtfest

ab 11 Uhr am schönen Salmenweiher, Fischerhütte Rheinfelden/CH

Brückenfest (siehe Sonderbeilage) 11 bis 24 Uhr buntes Programm. Altstadtfest mit vielen Attraktionen in Rheinfelden/CH www.rheinfelden-feiert.ch

Altstadtführung Die ganze Geschichte, 14 Uhr, Rathaus Innenhof, www.tourismus-rheinfelden.ch

Ja-ZZ: Steppin Stompers

Sonntag, 3. Juni

Dixieland Jazz Band (CH) 20 Uhr, Schützen Kulturkeller, www.ja-zz.ch

Fischessen der Fischerzunft

Ensemble pentaTon

ab 11 Uhr am schönen Salmenweiher Fischerhütte Rheinfelden/CH

20 Uhr, Saal der Musikschule www.pentaton.ch

3000-Schritte-Rundweg

Samstag, 9. Juni

11 Uhr, Treffpunkt Haus Salmegg

Cityfest Rheinfelden Montag, 4. Juni

Ausflug mit Führung Chrischonaturm Anmeldung erforderlich: 07624-7388 oder 07623-5892, Kosten: 10 €, ca. 14 Uhr

Break the Border Hip Hop Tanz-Workshop in der Innenstadt Jugendreferat Rheinfelden

vhs-Universität Malerei II des 20./21. Jahrhunderts 19 Uhr, VHS-Haus

Monday Night Session

Kirmes, Bühnenprogramm 11 bis 23 Uhr, Innenstadt/Rheinfelden Gewerbeverein u. SüMa Maier

The David Regan Orchestra 20.15 Uhr, Schützen Kulturkeller

Spaghetti Plausch Gemischter Chor

Lese-Insel

Ab 11 Uhr im Rumpel

Donnerstag, 14. Juni

Musik zum Feierabend

14 Uhr, Treffpunkt Rathaus-Brunnen

Britta Nonnast: Michi, Papa und ein Haus voller Träume. Vorlesezeit für Kinder von 5 bis 8 Jahren, 15 Uhr, Stadtbibliothek/Kinderinsel

19 Uhr, Stadtkirche zu St. Martin www.christkatholisch.ch

Sonntag, 10. Juni

Buchvorstellung Leseverein

Cityflohmarkt

Riedmatt 1865 19 Uhr, Leseverein Riedmatt

Dienstag, 5. Juni Öffentliche Stadtführung

Mittwoch, 6. Juni

11 bis 18 Uhr, Fußgängerzone

AWO-Seniorennachmittag 14.30, Uhr, Treffpunkt Gambrinus

Cityfest Rheinfelden

Zeitalter der Nationalstaaten 19 Uhr, VHS-Haus

Kirmes, Bühnenprogramm 11 bis 20 Uhr, Innenstadt/Rheinfelden Gewerbeverein u. SüMa Maier Verkaufsoffener Sonntag: 13 bis 18 Uhr

Donnerstag, 7. Juni

Montag, 11. Juni

Cityfest Rheinfelden

Das Mikroskop-Werkzeug

Kirmes, Bühnenprogramm 13 bis 23 Uhr, Innenstadt/Rheinfelden Gewerbeverein u. SüMa Maier

des Lebenswissenschaftlers von Kurt Paulus, 19.30 Uhr, VHS-Cafeteria

vhs-Universität

Rheinfelden und seine Wasser

Freitag, 15. Juni

14 Uhr, Rathaus Innenhof, Führung: Vom Wasser im Rhein über das Badewasser bis zum Bier - tauchen Sie ein in die Rheinfelder Welten des Wassers. www.tourismus-rheinfelden.ch

100 Jahre Rheinbrücke

Frauenkulturfrühstück

Altstadtfest, Untere Altstadt, Inseli, Brücke Grenzüberschreitendes Volksfest zum 100jährigen Bestehen der alten Rheinbrücke www.rheinfelden-feiert.ch

Hochhauslauf beim Fécampring

10 Uhr, Treffpunkt Gambrinus

Orgelmusik zur Marktzeit für Kinder mit Bernd Vogel 11 Uhr, Christuskirche Rheinfelden

Eine Aktion unter Beteiligung der mobilen Jugendarbeit, 17 Uhr, Fécampring

Kalender 29


Verabschiedung

Dienstag, 19. Juni

Montag, 25. Juni

Solsberg 2012

Oberbürgermeister Niethammer 17 Uhr, Bürgersaal

Musik zum Feierabend

Mutter-Kind Kino

20.15 Uhr, Stadtkirche St. Martin www.solsberg.ch

Anton Bruckner – Festkonzert

19 Uhr, Stadtkirche zu St. Martin www.christkatholisch.ch

20.30 Uhr, Platz beim Haus Salmegg Eintritt frei

Kurzfilme, Spielen und Malen für Kinder von 4 bis 6 Jahren. 15 Uhr, Kulturpark Tutti-Kiesi

Mittwoch, 20. Juni

Freitag, 29. Juni Fussballturnier auf dem Bolzplatz

Mittwoch, 27. Juni 14.30 Uhr, Treffpunkt Gambrinus

Hände weg von Mississippi

Für die Altersgruppe U 16 sowie Ü 16 Infos und Anmeldung beim Jugendreferat, m.grman@rheinfelden-baden.de

Brückenfest (siehe Sonderbeilage) 11 bis 18 Uhr buntes Programm. Altstadtfest mit vielen Attraktionen in Rheinfelden/CH www.rheinfelden-feiert.ch

Gang durchs Labyrinth Beuggen

Kinderkino ab 6 Jahren 15 Uhr, Kulturpark Tutti-Kiesi

Solsberg 2012

Break the Border

20.15 Uhr, Stadtkirche St. Martin www.solsberg.ch

Hip Hop Tanz-Workshop in der Innenstadt Jugendreferat Rheinfelden

Sonntag, 1. Juli

Schlosskonzert Beuggen

vhs-Universität

Mit Stefan Müller-Ruppert und Maximilian Mangold: Don Camillo & Peppone und italienische Gitarrenmusik 17 Uhr, Schloss Beuggen, Eintritt frei

Europa und die Weltpolitik heute 19 Uhr, VHS-Haus

vhs-Universität

Kunstsonntag

Künstler des 20./21. Jahrhunderts 19 Uhr, VHS-Haus

12 bis 18 Uhr, Kirchplatz

Die Vögel

Studiokino zeigt: Klangwerker

Theater Tempus fugit 18 Uhr, Inseli Schüler u. Studenten: 6 €/Erwachsene: 13 € Vorverkauf: 11 € VVK: 1, 3, 4, 5, 7 und www.reservix.de

20 Uhr, Studio Kino, www.studiokino.ch

Lese-Insel

Freitag, 22. Juni

Ursel Scheffler: Alles dreht sich um Leonie Vorlesezeit für Kinder von 5 bis 8 Jahren 15 Uhr, Stadtbibliothek/Kinderinsel

Sonntag, 17. Juni

AWO-Seniorennachmittag

100 Jahre Rheinbrücke, Altstadtfest - dem Kreis des Kirchenjahres folgend zum Thema: Das Jahr in der Mitte. 18 Uhr, Schloss Beuggen

Donnerstag, 21. Juni Donnerstag, 28. Juni

Flohmarkt der Pfalzergruppe Herten mit Kaffeestube 14 bis 18 Uhr, DRK-Depot Herten

A U S S T E L L U N G E N

Paradiesische Genuss-Reisen

Fricktaler Museum

Angekommen.

Rosenfest im Garten Eden 19 Uhr, Hotel EDEN im Park CHF 85.– inkl. Apéro, Büffet und Musik. www.hoteleden.ch

Depotstübli

„Die Brücke in Rheinfelden. Flussübergang - historischer Schauplatz - Platz für Geschichten“ Fricktaler Museum, Haus zur Sonne, Öffnungszeiten Dienstag, Samstag und Sonntag: 14 bis 17 Uhr. Bis 16. Dezember. www.fricktaler-museum.ch

Zuwanderung nach Rheinfelden Sonderausstellung im Stadtmuseum Haus Salmegg bis 9. Juli. Eintritt: 2 € (bis 16 Jahre und mit Oberrheinischem Museums-Pass: Eintritt frei) Samstags, sonntags und feiertags: 12 bis 17 Uhr

Kastanienparkfest

Form und Farbe im Kontrast

Verwandelte Menschen

Stadtmusik Rheinfelden e. V.

Silvia Gillardon und Max Maag in der Johanniterkapelle. Zusammen teilen sie die Liebe zur Struktur. Aber während die Laufenburger Malerin Silvia Gillardon mit zarten Farbklängen Bewegung, Werden, geheimnisvolle Horizonte auf sandigen, nachgiebigen Bilduntergrund bannt, bietet dem Zürcher Bildhauer Max Maag härtestes Gestein Herausforderung und Inspiration für seine Formideen. Bis 19. Mai. Öffnungszeiten: mittwochs und freitags von 16 bis 19 Uhr, samstags und sonntags von 13 bis 17 Uhr und zusätzlich an den beiden Feiertagen 1. Mai und Auffahrt (17. Mai) von 13 bis 17 Uhr. www.gillardon.com

Fotoausstellung von Sebastian Goras, Christina Hummel, Toni Latsch-Gulde und Bernd Potalla. Portraits von Menschen, ironische Selbstportraits, zum Rollenspiel, über das Verkleiden: Fotografien von verwandelten Menschen! Die Bilder sind während des Portraitkurses unter der Leitung der VHS-Dozentin Petra Böttcher entstanden. Bis 24. Mai, VHS-Haus

Fischessen Rhein - Club 2012

Montag, 18. Juni Samstag, 23. Juni Gauklertheater „Die Märchenkiste“ für Schulen und Kindergärten, Eintritt frei, Kollekte 9 Uhr, Oberer Salmegg-Park

Flohmarkt der Pfalzergruppe 9 bis 12 Uhr, DRK-Depot Herten

Kastanienparkfest Gauklertheater

Stadtmusik Rheinfelden e. V.

„Die 3 Schminkfarben des Clowns“ für Schulen und Kindergärten, Eintritt frei, Kollekte 11 Uhr, Oberer Salmegg-Park

Fischessen Rhein-Club 2012

Kulturbrücke mit Dmitrij Gawrisch

Sonntag, 24. Juni

18 Uhr, Stadtbibliothek Organisator: Runder Tisch Migration Rheinfelden mit der Stadtbibliothek www.stadtbibliothek-rheinfelden.ch

19 - 1 Uhr: Duo Räbse, Depotstübli

Kastanienparkfest Stadtmusik Rheinfelden e. V.

Fischessen Rhein - Club 2012 Depotstübli 10 bis 20 Uhr Uhr www.haeusler-media.ch/rhein-club

Kalender 30

fatto in casa Kupfergasse 13: Christine Burch und Esther Dietwiler zeigen Keramik/Objekte. Ruth Honegger zeigt Malerei und Collagen. 3. bis 12. Mai, www.ch-keramik.ch

Das Mikroskop-Werkzeug des Lebenswissenschaftlers von Kurt Paulus 11. Juni bis 21. Juli, VHS-Haus


Adressen und Veranstaltungsorte/D Alban-Spitz-Halle Minseln, Wiesentalstrasse, 79618 Rheinfelden-Minseln Buchhandlung Merkel, Karlstraße 10, 79618 Rheinfelden, Telefon: 07623 61876, www.buchhandlung-merkel.com Bürgersaal, Rathaus Rheinfelden/D, Kirchplatz 2, 79618 Rheinfelden, www.rheinfelden-baden.de Christuskirche, Karl Fürstenberg Str. / Kirchplatz (neben Rathaus), 79618 Rheinfelden Dinkelberghalle Adelhausen, Dr.-Karl-Fritz-Platz 3, 79618 Rheinfelden - Adelhausen Familienzentrum Rheinfelden, Elsa-Brandström-Str. 18, 79618 Rheinfelden, Tel. 07623 20203, www.familienzentrum-rheinfelden.de Hans-Thoma-Halle, Eichbergstr. 42, 79618 D-Rheinfelden - Warmbach Haus Salmegg, Rheinbrückstr. 8, 79618 Rheinfelden (Stadtmuseum, Galerie, Dietschysaal und Trauzimmer), www.rheinfelden-baden.de, www.haus-salmegg.de

Hebelhalle Nollingen, Dürerstr. 20, 79618 D-Rheinfelden Kath. Pfarreizentrum Karsau St. Michael, Kapfbühlstr. 51/53, 79618 Rheinfelden-Karsau Kulturpark Tutti Kiesi, Werderstrasse 49, 79618 Rheinfelden, Telefon 07623 7174287, www.tuttikiesi.de, info@tuttikiesi.de Mehrzweckhalle Karsau, Steigweg 4, 79618 Rheinfelden. - Karsau Paulussaal, Blauenstr. 45, 79618 Rheinfelden (Träger: Ev. Paulusgemeinde) Pfarreizentrum und Kath. Kirche St. Josef, Friedrichstraße 32, 79618 Rheinfelden Schätzles Keller, Friedrichstraße 5, 79618 Rheinfelden, Telefon: 07623 3828, schaetzle@poetic.com Scheffelhalle Herten, Steinenstr. 5, 79618 Rheinfelden-Herten Schloss Beuggen, Ev. Tagungs- u. Begegnungsstätte, 79618 Rheinfelden-Beuggen, Telefon: 07623 7519-0 www.schloss-beuggen.de

St. Josefshaus Herten, Hauptstraße 1, 79618 RheinfeldenHerten, Tel 07623 4700 www.sankt-josefshaus.de Stadtbibliothek Rheinfelden, Kirchplatz 6, 79618 Rheinfelden, Tel. 07623 95 500, www.stadtbibliothek-rheinfelden.de VHS-Haus Hardtstraße 6, 79618 Rheinfelden, Telefon 07623 7240-0, www.vhs-rheinfelden.de Vorverkaufsstellen Rheinfelden/D: 1 Bürgerbüro im Rathaus Rheinfelden 3 Buchhandlung Merkel, Karlstraße 10 4 Buchhandlung Schätzle, Friedrichsstraße 5 5 Badische Zeitung, Karl-Fürstenberg-Straße 17 6 vhs Rheinfelden e. V., Hardtstraße 6, Rheinfelden 7 Stadtbüro Rheinfelden (CH) und im Internet unter www.ReserviX.de und über 1000 Vorverkaufsstellen und Callcenter des Vorverkaufsnetzes.

Adressen und Veranstaltungsorte/CH Aglio e olio, Geissgasse 9, 4310 Rheinfelden Bahnhofsaal, Bahnhofstrasse 21, 4310 Rheinfelden Christkath. Stadtkirche zu St. Martin, Kirchplatz, 4310 Rheinfelden Christ.kath. Kirchgemeindehaus Martinum, Probsteigasse 1, 4310 Rheinfelden Colonia Libera Italiana, Kirchgässli 17, 4310 Rheinfelden Evang. ref. Kirche, Zürcherstrasse, 4310 Rheinfelden Evang. ref. Kirchgemeindehaus, Roberstenstrasse 22 , 4310 Rheinfelden Familien Informationszentrum, Zähringerplatz, 4310 Rheinfelden Fricktaler Museum, Marktgasse 12, 4310 Rheinfelden Hotel Eden im Park, Froneggweg 3, 4310 Rheinfelden Ja-ZZ Traditional Jazzclub, Quellenstrasse 4, 4310 Rheinfelden, Telefon: 061 831 16 50 Jugendhaus Fuchsbau, Augartenzentrum, 4310 Rheinfelden Kapuzinerkirche, Kapuzinergasse, 4310 Rheinfelden Kunsteisbahn, Baslerstrasse 72, 4310 Rheinfelden Ludothek Spieltruhe, Rindergasse 2, 4310 Rheinfelden Kurbrunnenanlage, Habich-Dietschy-Str. 14, 4310 Rheinfelden Musikschule Rheinfelden/Kaiseraugst, Lindenstrasse 3, 4310 Rheinfelden

Pelikan, Ökumenisches Haus, Augartenzentrum, 4310 Rheinfelden Pfarreizentrum Treffpunkt, Hermann-Keller-Strasse 10, 4310 Rheinfelden RJZ, Rheinfelder Jugendzentrum, Schützenweg 6, 4310 Rheinfelden Römisch-katholische Kirche, Hermann-Keller-Strasse, 4310 Rheinfelden Kulturkeller Rest. Schützen, Bahnhofstrasse 19, 4310 Rheinfelden, Tel: 061 836 25 25 Stadtbibliothek, Rindergasse 6, 4310 Rheinfelden Studio Kino, Wassergasse 2, 4310 Rheinfelden Vorverkaufsstellen Rheinfelden /CH 7 Stadtbüro Rheinfelden, Marktgasse 16, 4310 Rheinfelden, Telefon +41 61 835 52 00, stadtbüero@rheinfelden.ch, Mo, 13.30 bis 17 Uhr, Di. - Do. 8 bis 12 Uhr und 13.30 bis 17 Uhr, Fr. 8 bis 12 Uhr und 13.30 bis 18.30 Uhr, jeden 1. und 3. Samstag im Monat 8 bis 12 Uhr. 8 Seminarhotel Schützen, Bahnhofstrasse 19, 4310 Rheinfelden, Telefon +41 61 836 25 25, willkommen@ hotelschuetzen.ch 9 Sole Uno, Roberstenstrasse 31, 4310 Rheinfelden, Telefon +41 61 836 66 11, täglich 8 bis 22.30 Uhr. 10 Buchhandlung Leimgruber, Marktgasse 19, 4310 Rheinfelden, Telefon +41 61 831 67 77

2x Rheinfelden im Abonnement Sie haben 2x Rheinfelden nicht bekommen und möchten das Heft lieber regelmässig per Post erhalten? Melden Sie sich für ein Abonnement an. Das Heft wird Ihnen dann pünktlich mit der Schweizer oder deutschen Post direkt nach Hause gebracht. Der Unkostenersatz dafür beläuft sich in der Schweiz auf 30 CHF in Deutschland auf 15 €

Informationen zum Abonnement im: Kulturamt der Stadt Rheinfelden (Baden) Kirchplatz 2, D-79618 Rheinfelden kulturamt@rheinfelden-baden.de oder im: Stadtbüro/Kulturbüro Rheinfelden CH Marktgasse 16, CH - 4310 Rheinfelden 2xrheinfelden@rheinfelden.ch

Adressen CH/D 31


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2xRheinfelden 22 Mai/Juni 2012