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Das Kultur- und Stadtmagazin beider Rheinfelden

62 | Januar/Februar 2019 | gratis erhältlich

SCHWERPUNKT

RECYCLING

WIR BERICHTEN ÜBER BAUMWOLLBEUTEL ABWASSERAUFBEREITUNG MÜLLTRENNUNG REPAIR-CAFÉ RECYCLINGHOF UVM. MIT DEN VERANSTALTUNGSTIPPS IM JANUAR UND FEBRUAR

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2. Februar 2019 Türöffnung 20.00 Uhr, Konzertbeginn 20.30 Uhr Kurbrunnenanlage, Habich-Dietschy-Strasse, 4310 Rheinfelden Eintritt: CHF 20.00 www.konzertanz.ch

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Liebe Leserin, lieber Leser

Rheinfelden Lebenswert. Liebenswert.

IMPRESSUM Herausgeber Stadt Rheinfelden (Schweiz), Stadt Rheinfelden (Baden) Redaktion Heft 62 Claudius Beck, Stephanie Braun, Brigitte Brügger, Michelle Geser, Peter Löwe Fotos Inhalt Autoren, wenn nicht anders vermerkt Realisation Peter Löwe, www.Loewe-Werbeagentur.com Druck Effingermedien AG Brugg Titelfoto Boris Burkhardt Auflage 6.000 Exemplare ISSN 1664-4778 Verteilung Auslage in Gemeindeverwaltungen, Geschäften, Bibliotheken, Schulen und Kultureinrichtungen Bezug im Abo möglich: Infos auf der vorletzten Seite Rheinfelden (Schweiz): Verteilung an Abonnenten der Neuen Fricktaler Zeitung Kontakt für Redaktion und Inserate in Rheinfelden/D Kulturamt der Stadt, Claudius Beck, Rathaus, Kirchplatz 2, D-79618 Rheinfelden c.beck@rheinfelden-baden.de, Tel.: +49 7623 95-237 Kontakt Kalender Rheinfelden/D: s.braun@rheinfelden-baden.de Kontakt für Redaktion, Kalender in Rheinfelden/CH Stadtbüro/Kulturbüro, Brigitte Brügger Rathaus, Marktgasse 16, CH-4310 Rheinfelden 2xrheinfelden@rheinfelden.ch, Tel.: +41 61 835 51 11 Kontakt für Inserate in Rheinfelden/CH

Als ich ein kleiner Junge war war es ganz normal, dass man in Wald und Flur immer wieder Erdlöcher vorfand, in die wilden Müll gekippt wurde. Die Mülleimer waren schwer und nahmen alles auf, allenfalls Alteisen wurde von Landfahrern gesammelt. Auch das Abwasser ging ohne Klärung in Flüsse und Seen. Heute ist das was »hinten herauskommt« im Blickfeld. Ganze Berufszweige kümmern sich um die Hinterlassenschaften, ein vielseitiges Netzwerk, ein Industriezweig ist entstanden. In dieser Ausgabe lenken wir den Blick auf die Rohstoffverwertung, auf Müllentsorgung und -weiterverarbeitung. Aber auch auf das Vermeiden von Müll, auf nachhaltige Bewirtschaftung und die Zweitverwertung. Wir blicken beidseitig des Rheins in die Welt der Klärwerke, die abseits der großen Öffentlichkeit unseren Schmutz herausfiltern. Dabei ist klar, dass es noch viel zu tun gibt, um die Ziele einer zivilisierten Gesellschaft für einen lebenswerten Planeten zu erreichen. Im Vergleich zur Zeit meiner Kindheit ist unglaublich viel geschehen. Doch es reicht nicht wie wir alle wissen. Doch nicht nur Müll und Nachhaltigkeit soll Sie in das Neue Jahr begleiten, wir haben für Sie das Programm beider Rheinfelden zusammengestellt und verheimlichen nicht, dass für viele die fünfte Jahreszeit angebrochen ist. Dieses Magazin glänzt Jahr für Jahr mit dem umfangreichsten Narrenfahrplan beider Städte. Gute Gesundheit im Neuen Jahr wünsche ich Ihnen von Herzen

Fricktaler Medien AG, Herr Roberto Pombar, Baslerstrasse 10, 4310 Rheinfelden roberto.pombar@fricktalermedien.ch, Tel. +41 61 835 00 52 Inserate- und Redaktionsschluss für die Ausgabe

Ihr Claudius Beck, Leiter des Kulturamts Rheinfelden (Baden)

März/April: 31. Januar 2019

Schwerpunkt: Recycling

EDITORIAL

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Die Klimabeauftragte Erika Höcker nutzt schon lange Baumwollbeutel.

Achtzehn Stempel bedeuten 20 Euro für Grünmaßnahmen in der Stadt.

Mit weniger Plastikmüll zu mehr Grün in der Stadt

Spar Verpackung, FÖRDER GRÜN! „Ich finde das richtig gut“, sagt Marktbeschickerin Jutta Krafft-Wick, die neben saisonalem Obst und Gemüse auch ein bei den Kunden des Rheinfelder Wochenmarkts beliebtes Brot im Angebot hat. Viele ihrer Kunden greifen noch zu Plastiktüten, um Tomaten oder Äpfel einzupacken, aber das soll sich ändern. „Die Aktion ist für einen guten Zweck und Verpackungsmaterial ist auch teuer“, lobt sie die Aktion ‚Spar Verpackung, förder Grün!‘, die die städtische Klim­ abeauftragte Erika Höcker und die Stadtplanungs- und Umweltabteilung ins Leben gerufen haben. Ab einem Einkauf von fünf Euro stempeln Marktbeschicker die zu der Aktion gehörenden Stempelkärtchen der Kunden ab, wenn die Kunden beim Einkauf auf Verpackungsmaterial verzichten. Die Kärtchen bekommen die Kunden auch bei den teil­ nehmenden Ständen, die mit einem grünen Schild gekennzeichnet sind. „Besonders die Idee mit den Baumwollbeu­ teln finde ich gut“, sagt Krafft-Wick. 4

BAUMWOLLBEUTEL


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eben 7.500 Stempelkarten hat die Stadtverwaltung auch Baumwollbeutel beschafft, die die Marktbeschicker an besonders treue Kunden ausgeben können. Die Baumwollbeutel sind besonders gut für Feldsalat geeignet, der sich darin lang frisch hält, wie man auch Spargel oder frische Kräuter in ein feuchtes Tuch einschlägt. Die Klimabeauftragte Erika Höcker nutzt schon lange Baumwollbeutel und weiß aus eigener Erfahrung: „Der Beutel wird feucht und die Verdunstungskälte kühlt den Salat.“ Ganz klares Ziel der Aktion ist es überflüssige Verpackungen zu vermeiden. „Es gibt natürlich Sachen, die muss man aus hygienischen Gründen verpacken, etwa Fleischprodukte“, führt Höcker an. „Die Beschicker entscheiden eigenständig, ob der Kunde einen Stempel bekommt.“ Die Baumwollbeutel wurden im Sankt Josefshaus gefertigt und die Baumwolle ist GOTS zertifiziert, einem internationalem Siegel, das Baumwolle für biologischen Anbau und fairen Handel kennzeichnet. Es geht um ressourcenschonendes Verhalten. Höcker erklärt, dass die Leute nicht für zwei Äpfel, zwei Birnen und ein paar Kartoffeln drei Plastiktüten brauchen, wenn sie mit einem Korb oder einer Tasche kommen, wo die Einkäufe auch lose untergebracht werden können. Ab einem Einkaufswert von fünf Euro wird dann eins von 18 Stempelfelder abgestempelt. Wenn alle Felder des mit Stadtlogo versehenen Kärtchens abgestempelt sind, können die Kunden die Kärtchen einfach bei den Marktbeschickern abgeben oder selbst in den Briefkasten der Stadtverwaltung am Rathaus einwerfen. „Diese Karten haben dann einen virtuellen Gegenwert von 20 Euro“, erklärt Höcker. Die Stadtplanungs- und Umweltabteilung setzt diesen Gegenwert der Stempelkarten dann in standortgerechter Bepflanzungen im Stadtgebiet um. Höcker führt aus, dass Maßnahmen auf Streuobstwiesen oder eine Förderung von heimischer Flora und Fauna entlang der Wege, die eine Aufgabe im Biotopverbund haben, vorstellbar sind, etwa Anpflanzungen, Trockenmauern, Steinriegel oder Aussaat von Wildblumen für Bienen und Schmetterlinge.

Die Aktion ‚Spar Verpackung, förder Grün!‘ ist am 11. Dezember gestartet, aber neue Teilnehmer sind bei dem lang angelegten Projekt immer willkommen. „Die Kunden machen das, um einen guten Zweck zu erfüllen. Sie haben indirekt etwas davon, weil Rheinfelden dadurch grüner wird“, sagt Höcker. Statt den Menschen mit Verboten oder dem erhobenen Zeigefinger zu kommen, hofft sie, durch ein sichtbares, positives Ergebnis die Menschen zum Umdenken zu bewegen. Die mit Stempelkarten finanzierten Maßnahmen sollen mit Schildern gekennzeichnet werden, die Auskunft darüber geben, wie viel Verpackungsmate-

»Die Kunden haben indirekt etwas davon, weil Rheinfelden dadurch grüner wird.« rial für die jeweilige Maßnahme eingespart wurde. Das Projektziel lautet, in zwei Jahren Grünmaßnahmen für 16.000 Euro umzusetzen. Das entspricht dann 800 ausgefüllten Stempelkarten. Dieser Betrag wird mit 12.800 Euro gefördert. Höcker hatte einen Fördergeldantrag über die nationale Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit gestellt, und dazu schon vor eineinhalb Jahre das Projekt in die Wege geleitet. Der Förderantrag wurde im Herbst bewilligt und neben den Grünmaßnahmen fördert das Bundesministerium auch die Produktion der von der Stadt designten Stempelkarten mit 80 Prozent.

„Das Projekt gibt es in dieser Form nur in Rheinfelden (Baden). Das ist ein Alleinstellungsmerkmal“, berichtet Höcker. „Es gibt einen Biobauern auf dem Markt in Waldshut, der lässt in eigener Initiative für abgegebene Stempelkarten im Regenwald Bäume pflanzen. Von dem haben wir die Idee übernommen.“ Aber statt im Amazonasgebiet Bäume zu pflanzen, soll das Rheinfelder Projekt einen sichtbaren Effekt vor Ort haben, damit die Einwohner die Ergebnisse des Projekts auch sehen können. Im Vorfeld hatte sich Höcker mit den Marktbeschickern in Rheinfelden (Baden) besprochen, bei denen die Idee gut ankam. Bis auf einen Marktstand wollen alle Beschicker an der Aktion teilnehmen. Der Markt soll aber nur die Keimzelle für das Projekt sein. „Es sind alle Geschäfte willkommen. Wenn sie das System einführen wollen, dann können sie sich der Aktion gerne anschließen“, erklärt Höcker. „Das funktioniert auch bei einem Bekleidungsgeschäft, wenn der Kunde die neue Hose nicht in einer Tüte mitnimmt.“ Kosten entstehen den teilnehmenden Geschäften keine. An Ideen mangelt es Höcker nicht, die sich auch durch das Projekt finanzierte Pflanzaktionen mit Schulklassen vorstellen kann. Ein Umdenken ist wichtig für den Klimaschutz. Höcker meint: „Ich denke, dass das Verantwortungsgefühl für unsere Umwelt durch das Projekt nachhaltig gestärkt werden kann.“ Horatio Gollin

Im Baumwollbeutel hält sich Salat und Gemüse frisch.

BAUMWOLLBEUTEL

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Abfallkübeltour

Im Winter braucht es KEINEN DRECKSACK Im Schweizer Rheinfelden ist der städtische Werkhof zuständig für die Entsorgung des täglichen Abfalls in den öffentlichen Mülleimern an Strassenecken, Bushaltestellen und bei Sitzbänken. Maurizio Mugavero (55) und Raimond Hofmann (31) sind zwei von sechs Mitarbeitern der Strassenmeisterei, die diese Arbeit vier- bis fünfmal in der Woche erledigen. An einem verregneten Novembermorgen gibt es zum Glück nicht ganz so viel zu tun wie nach einem Wochenende im Hochsommer.

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Maurizio Mugavero (55) macht diesen Job seit 29 Jahren: Als der orangenfarbene Piaggio mit leisem Surren auf den Parkplatz des Storchennestturms einfährt, springt er behände vom Trittbrett ab, macht ein paar Schritte zum Abfallkübel, klinkt ihn aus, schüttet dessen Inhalt auf die Ladefläche des kleinen Fahrzeugs, hängt den Eimer wieder ein und springt flugs zurück aufs Trittbrett. Nach wenigen Metern wiederholt er die Prozedur beim nächsten städtischen Abfallkübel: Insgesamt drei gibt es auf dem Parkplatz am östlichen Rande der Innenstadt. Auf der heutigen montäglichen Abfallkübeltour des Werkhofs durch das Städtli steht Mugavero hinten; und sein 31jähriger Kollege Raimond Hofmann lenkt das Fahrzeug. Bei der nächsten Tour am Mittwoch wird es andersherum sein; oder ein anderer Kollege begleitet Mugavero. Denn von den sechs Mitarbeitern plus Lehrling in der „Strassengruppe“ des Werk-

«Die Arbeit macht mich zufrieden; sie ist abwechslungsreich und bringt mich in Kontakt mit vielen Menschen.» hofs fährt keiner so oft die Abfalltour wie der gebürtige Italiener. „Die Arbeit macht mich zufrieden; sie ist abwechslungsreich und bringt mich in Kontakt mit vielen Menschen“, erklärt er. Tatsächlich grüssen Mugavero und Hofmann gefühlt jeden zweiten Menschen, dem sie im Städtli an diesem verregneten Novembermorgen

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ABFALLKÜBELTOUR

zwischen 8 und 9 Uhr begegnen – hier ein „Guete Morge!“, da ein „Ciao!“ oder einfach ein stiller Gruss mit der Handfläche aus der Fahrerkabine. Aber auch für Hofmann ist die regelmässige morgendliche Abfallkübeltour montags, mittwochs, freitags und sonntags eine Arbeit wie jede andere, um

die sich ein Werkhofmitarbeiter kümmern muss: „Ich stehe auch gerne hinten drauf“, sagt er: „Du bist an der frischen Luft und kannst rauchen – was in der Fahrerkabine nicht erlaubt ist.“ An den Geruch des Abfalls auf der Ladefläche gewöhne man sich schnell.


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twa 160 Abfallkübel gibt es im ganzen Stadtgebiet, hat Markus Hasler, als Strassenmeister des Werkhofs Chef von Mugavero und Hofmann, grob zusammengezählt. Genau wisse er das nicht, erklärt er vor der Abfallkübeltour beim Treffen im Aufenthaltsraum des Werkhofs in der Riburgerstrasse neben Feuerwehr, Polizei und Friedhof: Nicht alle Kübel gehörten nämlich der Stadt; und für die Leerung einiger städtischer, so auf dem Kurbrunnenareal oder in gewissen Bereichen des Stadtparks,

und vorwärts so nahe wie möglich an die Kübel heran. Beim Abzweig der Brodlaube steht ein weiterer oranger Piaggio: Mit ihm sind die Kollegen der „Gartengruppe“ unterwegs, die gerade mit der Feuerwehr die Weihnachtsbeleuchtung aufhängen. Die Kollegen kommen kurz heran und grüssen. Hofmann fährt als nächstes auf den Zähringerplatz und diskutiert mit Mugavero, ob sich heute ein Abstecher auf das Inseli lohnt. Bei dieser Witterung werden die Abfallkübel dort wohl nicht sonderlich

in Rheinfelden fasst 35 Liter; daneben gibt es die anthrazitfarbenen im Städtli mit 50 Litern Fassungsvermögen und die neuen „Ventura“-Abfallkübel mit eingebautem Robidog, die 60 Liter aufnehmen können und nach und nach an allen Bushaltestellen installiert werden. Insgesamt entsorgt der Werkhof aus den Abfallkübeln jährlich zwischen 76 und 82 Tonnen Müll. Die Tour beginnt täglich zwischen 7 und 8 Uhr an den vier kommunalen Sammelstellen für Altglas, Altöl und andere recycelbare Materialien, wo die Werkhof-Mitarbeiter den Müll aufräumen, der neben den Containern liegt, und den Platz reinigen. Die Abfallkübeltour selbst dauert etwa dreieinhalb Stunden. Auf dem Trittbrett darf Mugavero übrigens nur im Städtli stehen:

«Wo die Kehrmaschine nicht hingelangt braucht es erneut Handarbeit.»

Der gesammelte Abfall wird im Werkhof in die Pressmulde gekippt, später aber noch einmal sortiert. Maurizio Mugavero (oben links) und Raimond Hofmann auf ihrer Abfall­kübeltour.

seien die Kollegen von der „Gartengruppe“, der zweiten Abteilung des Werkhofs, zuständig. Winters wie sommers fahren Haslers Männer (die einzige Frau beim Werkhof arbeitet in der Gartengruppe) viermal die Woche die Routinetour durch das Städtli und an allen Bushaltestellen vorbei. Freitags kommen Robidog-Stationen ausserhalb des Siedlungsgebiets hinzu, vor allem am Waldrand. 50 Kilometer ist ein Mitarbeiter für die „aktuell“ 84 Standorte unterwegs. Auch letztere Zahl ändert sich laut Hasler immer wieder. Inzwischen sind Mugavero und Hofmann über die Johannitergasse und die kleine öffentliche Terrasse am Rhein in Sichtweite des Messerturms auf dem Albrechtsplatz angelangt. Hier hat es an jeder Sitzbank einen Abfallkübel: Hofmann bietet seinem Kollegen Mugavero den bestmöglichen Komfort und fährt rückwärts

voll sein. Im Sommer ist das freilich etwas anderes: In der ganzen Zeit von Frühling bis Herbst steht dort wie auch im Stadtpark Ost seit etwa sechs Jahren ein „Dräksak“ (Drecksack), ein offener Abfallbehälter einer luzernischen Recyclingfirma in Form eines aufgespannten Plastiksacks mit einem Kubikmeter Fassungsvermögen. Während der Sommerferien gibt es deshalb eine weitere Tour am Samstag. „Wenn wir so einen Dräksak im Sommer auf den Piaggio leeren, können wir gleich wieder zurückfahren“, sagt Hofmann. Zurückfahren – das bedeutet in diesem Fall zur Pressmulde im Werkhof. Jetzt im Winter reichen ein bis zwei Piaggiotouren für die ganze Stadt – im Sommer können es bis zu drei sein. Die Ladefläche des Piaggio fasst etwa 1,7 Kubikmeter oder 120 Kilogramm Abfall. Der Standard-Abfallkübel

Ausserhalb sitzt er aus Sicherheitsgründen bei Hofmann im Fahrerhäuschen vorne. Am Nachmittag ist Wischen angesagt: Wo die Kehrmaschine nicht hingelangt, in die engen Gässchen des Städtli oder in alle Unterführungen, braucht es erneut Handarbeit. An Wischgut, im Herbst vor allem das Laub, kommen laut Hasler noch einmal 170 bis 180 Tonnen jährlich zusammen. Hasler selbst geht heute nur noch auf Abfallkübeltour, wenn Not am Mann ist: „Das habe ich jahrelang gemacht“, sagt er und lacht. Wer von seinen Mitarbeitern zur Tour eingeteilt wird, hängt davon ab, welche Arbeiten die „Strassengruppe“ am selben Tag sonst noch erledigen muss: Straßenunterhalt, Schlaglöcherstopfen, Heissteerungen, Spielgerätekontrolle, Winterdienst, Logistik, Entsorgung und Strassensperrungen bei gemeindeeigenen Veranstaltungen. Wer die passende Ausbildung hat, wird für die entsprechenden Arbeiten eingeteilt. Während Mugavero vor 29 Jahren einfach Mitarbeiter beim Werkhof wurde, war Hofmann zwei Jahrzehnte später einer der ersten Stifte des Berufsbilds „Betriebspraktiker“, der die Ausbildung für alle Aufgaben eines Werkhofs beinhaltet. Eine Ausbildung, „die sicher schon drei- bis viermal ihren Namen geändert hat“, wie Hofmann ironisch anmerkt: Tatsächlich heisst sie heute „Ausbildung Fachmann/-frau Betriebsunterhalt EFZ“. Boris Burkhardt

ABFALLKÜBELTOUR

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CLARO WELTLADEN


Bei Claro in Rheinfelden finden sich auch Artikel aus wiederverwerteten Materialien

EINKAUFEN und Gutes tun Fairer Handel und die Achtung vor der Natur werden beim Weltladen «Claro» gross geschrieben. Ein Teil des Sortiments sind Produkte, de­ nen ein zweites Leben eingehaucht wurde. Schöne Glaswaren, kleine Döschen, DekoEngel aus Holz, Schals. Im Weltladen «Claro» an der Rheinfelder Geissgasse finden sich neben Lebensmitteln, Wasch- und Reinigungsmitteln und Schönheitspflege auch Dekorationsartikel. Und einige davon wurden nicht aus neuen Materialien hergestellt, sondern es sind Produkte, aus wiederverwerteten Rohstoffen, welche der Kundschaft Freude bereiten. Erika Sollberger gehört zum Verkaufs­ team und weiss über die angebotenen Artikel sehr gut Bescheid. «Diese Glaswaren sind aus Chianti-Flaschen entstanden. Personen aus einem Wiedereingliederungs-Projekt in Gümligen haben sie hergestellt», erklärt sie. Die kleinen Döschen wurden in Südafrika aus PET-Flaschen produziert. Die lustigen, kleinen Velos wurden in Madagaskar aus Drahtresten gefertigt. Auch die schönen Holzengel haben eine Geschichte, über welche Erika Sollberger Bescheid weiss. Sie wurden bei einer Stiftung für Wiedereingliederung in der Ostschweiz hergestellt.

Treue Kundschaft

Während die Verkäuferin der Journalistin die Produkte zeigt, betritt eine Kundin den Laden, die an Dekorationsfiguren für Weihnachten interessiert ist. Sie hat die Ware im Schaufenster gesehen und wusste sofort, dass sie diese kaufen will. «Ja, wir haben treue Kundschaft», erklärt Erika Sollberger.

Sowohl Erika Sollberger als auch ihre Kolleginnen und ihr Kollege arbeiten ehrenamtlich im Claro Weltladen. Das Geld, das am Ende des Jahres übrig bleibt, wird einem Verein für Peru gespendet.

Glaswaren aus Chianti-Flaschen, Döschen aus PET-Flaschen, Deko-Engel, kleine Draht-Velos: Alles Produkte, die aus wiederverwerteten Produkten hergestellt wurden.

«Insbesondere zur Weihnachtszeit merken wir, dass es Leute gibt, die etwas Gutes tun wollen und bei uns einkaufen», fährt sie fort. Generell sind die Verkaufszahlen bei «Claro» seit einiger Zeit nicht rosig. «Wir merken den Online-Handel und das nahe Ausland», beschreibt Erika Sollberger.

Ehrenamtlich im Einsatz

Sowohl Erika Sollberger als auch ihre Kolleginnen und ihr Kollege arbeiten ehrenamtlich. Der Verkäufer und die Verkäuferinnen sind einen halben Tag pro Woche im Laden im Einsatz. Sollbergers Motivation, ohne

Lohn zu arbeiten, erklärt sie so: «Ich komme aus sehr armen Verhältnissen. Heute geht es mir aber gut. Auf meinen Reisen, die ich in den letzten Jahren unternommen habe, sah ich, wie schlecht es vielen Menschen geht. Hier kann ich einen Beitrag leisten, Menschen, denen es nicht so gut geht, zu helfen.» Sie erklärt, dass das Geld, welches im Claro Laden verdient wird, einem Verein gespendet wird, der es für Peru einsetzt. Der jährliche Betrag, der gespendet wird, liegt zwischen 7000 und 10 000 Franken. Janine Tschopp

Claro Weltladen Geissgasse 2, 4310 Rheinfelden Tel. 061 831 34 34 www.claro.ch

CLARO WELTLADEN

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Die ABWASSERREINIGUNG ist eine KULTURTECHNIK Wohin geht mein Abwasser? Was man als Rheinfelder wissen muss.

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o selbstverständlich wie in der modernen Gesellschaft das Wasser aus der Leitung kommt, so fließt es auch wieder ab. Ein ausgedehntes Kanalsystem führt das Schmutzwasser aus den Haushalten und Betrieben sowie das Regenwasser von den Dächern und befestigten Flächen dorthin, wo es hingehört: In die Abwasserreinigungs- oder auch Kläranlage. Keine Frage: Dass dieser Kreislauf funktioniert, auch das ist ein Stück Kultur. Rheinfelden besitzt über den AbwasserZweckverband gleich zwei Kläranlagen, nämlich jene in Rheinfelden-Herten und jene in Schwörstadt. Alles, was östlich des Dürrenbachs sowie auch aus den Bereichen Karsau, Beuggen, Riedmatt und Nordschwaben eingeleitet wird, fließt als Abwasser in Richtung Schwörstadt. Die Innenstadt westlich des Dürrenbachs und die restlichen Ortsteile entwässern in Richtung Herten. Dass das verschmutzte und gebrauchte Wasser letztlich in den Kläranlagen ankommt, dafür sorgen hochmoderne Pumpen, die stets für den nötigen Abfluss sorgen, sowie jede Menge strategisch gut angelegter Bauwerke und Regenüberlaufbecken (RÜB). Abgerechnet wird für die Bürger nach einer gesplitteten und damit gerechteren Abwassergebühr, also nach Schmutzwasser und Regenwasser.

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ABWASSERREINIGUNG

Zwei Kläranlagen für Rheinfelden und Schwörstadt

In Herten werden jährlich durchschnittlich 3,3 Millionen Kubikmeter und in der Kläranlage Schwörstadt 850.000 Kubikmeter Abwasser behandelt. „Und alles, was vorne in die Kläranlage reinkommt, geht auch hinten wieder raus. Also die Abwassermenge, die behandelt wird, fließt in den Rhein“, sagt Jürgen Nass, der Betriebsleiter der Kläranlagen. Aktuell lässt es sich der AbwasserZweckverband einiges kosten, um die Kläranlagen auf dem neusten Stand der Technik zu bringen und die Anforderungen an die Grenzwerte, die das Landratsamt vorgibt, zu halten. Für 4,4 Millionen Euro wird derzeit in ein neues, erweitertes Nachklärbecken investiert, sowie auch das RÜB in Warmbach saniert. Bis Mitte nächsten Jahres sollen die Baumaßnahmen abgeschlossen sein. „Und das alles bei laufendem Betrieb“, zeigen sich Obert und auch die stellvertretende Abteilungsleiterin Monika Marx stolz.

Essensreste gehören nicht in die Spülung

In Sachen Abwasser richten die Beiden allerdings auch einen deutlichen Appell

Die Kläranlage für Rheinfelden in Herten ist leistungsfähig und ganz neu wurden in ein Nachklärbecken Millionen investiert.. Jährlich kommen hier 3,3 Millionen Kubikmeter Schmutzwasser an.

an die Bürger, der da lautet: Die Kanalisation ist kein Abfalleimer. „Putzlumpen und Feuchtpapier gehören nicht in die Kanalisation“, machen sie deutlich. Gerade Feuchtpapier bliebe beim Gang durch die Kanalisation zumeist ganz, löse sich nicht auf. Letztlich führe das zu Schäden an den Pumpen und auch zu höherem Verschleiß der Technik. „Pumpen laufen dadurch heiß und gehen kaputt“, weiß Obert Letztlich ist es aber noch etwas anderes, was ebenfalls nicht in die Kanalisation via WC-Spülung gelangen sollte: Essensreste. „Das lockt in erster Linie die Ratten an“, erklärt Monika Marx. Und von der Spezies Kanalratte gibt es auch in Rheinfelden genügend. „Es gilt die Regel, dass auf einen Einwohner auch eine Ratte kommt“, sagt Tiefbauamtschef Tobias Obert. Grundsätzlich gilt aber: Die Erweiterung und Modernisierung der Kläranlage Herten war mit rund 7,5 Millionen Euro die größte Investition in der jüngeren Geschichte des Abwasser-Zweckverbandes. So beträgt die Kapazität nun rund 47.000 Einwohnergleichwerte (EGW) und hat damit eine Dimension erreicht, die die Entsorgungskapazität auch für die kommende Generation sicherstellt. Gerd Lustig


Wenn Kleider mehrmals FREUDE BEREITEN Kleidern und Accessoires ein zwei­ tes Leben einzuhauchen, damit auch andere Menschen sich daran erfreuen, ist eine der Grundideen des Secondhand-Kleidergeschäfts «La Trouvaille» in Rheinfelden.

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usanna Burri hat Freude an schönen Kleidern und es war für sie schon immer selbstverständlich, Kleider, die noch gut im Schuss waren, an Freundinnen zu verschenken oder am Flohmarkt zu verkaufen. So kam sie vor zehn Jahren auf die Idee, ihre eigenen Outfits, die sie nicht mehr trägt, zu verkaufen. Anfangs tat sie dies in der eigenen Garage. Ein Jahr später eröffnete sie das SecondhandKleidergeschäft «La Trouvaille» in Rheinfelden. Im Geschäft nimmt sie einerseits Secondhand-Kleider entgegen, die entweder in Kommission verkauft oder an eine Hilfsorganisation gespendet werden. Neben einem kleinen Anteil an Neuwaren, bietet Susanne Burri hauptsächlich Secondhand-Produkte an.

Glücksfunde

Der Name «La Trouvaille» passt sehr gut zum Secondhand-Kleidergeschäft von Susanna Burri. Tatsächlich sind es Glücksfunde, die in ihrer Boutique getätigt werden können. «Bei uns gibt es auch Markenartikel zur Hälfte des Neupreises», erklärt sie. Speziell für Frauen, die es sich nicht leisten können oder wollen, in teuren Boutiquen einzukaufen, ist ein Besuch des Secondhand-Kleidergeschäfts lohnenswert. «Viele Kundinnen schätzen es, qualitativ hochwertige Ware zu tragen», meint Susanna Burri und betont, dass es bei «La Trouvaille» neben sehr preisgünstiger Ware auch exklusive Stücke zu kaufen gibt, die sich viele zum regulären Preis nicht leisten könnten oder wollen. Die Ladeninhaberin sieht viele Vorteile

Immer wieder ein­ mal kommt es vor, Susanna Burri führt das Secondhand-Kleidergeschäft «La Trouvaille». dass das Verhältnis zwischen der Kleiderannahme und dem Abverkauf nicht stimmt. Das heisst, in Secondhand-Kleidern. Im Vordergrund steht natürlich der Recycling-Gedanke: Die es werden weniger Kleider verkauft, als Idee, Kleidern ein zweites Leben einzuhauihr zur Verfügung gestellt werden. Das chen und anderen Kundinnen damit eine sind die Phasen, in welchen die LadeninFreude zu bereiten. Susanna Burri zählt haberin keine Kleider zum Verkaufen anweitere Vorteile auf: «Secondhand-Kleider nimmt. «Es ist nicht einfach. Ein besserer sind bereits gewaschen. Das heisst, der Ausgleich zwischen Bringen und Holen grösste Teil der chemischen Stoffe ist entwäre toll», sagt sie.

fernt, sie laufen nicht mehr ein und färben nicht. Zudem muss es ja gute Ware sein, sonst hätte sie den Weg ins SecondhandGeschäft nicht gefunden.»

Stilwechsel und weitere Gründe

Gründe warum Kleider im SecondhandLaden abgegeben werden, gibt es laut Susanna Burri einige: «Entweder die Kundin hat zu viele Kleider, die Kleidergrösse passt nicht mehr, sie hat sich für einen Stilwechsel entschieden oder einen Fehlkauf getätigt.» Der Recyling-Gedanke der Ladenbesitzerin widerspiegelt sich nicht nur bei

«Bei uns gibt es auch Marken­ artikel zur Hälfte des Neupreises!» den Kleidern, sondern auch bei anderen Produkten und Dienstleistungen, die sie anbietet. «Jeden Samstagmorgen oder nach Absprache kommt eine pensionierte Schneiderin in den Laden, die Kleider zum Ändern, Reparieren oder Flicken entgegennimmt», erklärt Burri. Bei «La Trouvaille» können neben Kleidern verschiedener Marken, Grössen und Stilrichtungen auch durch Susanna Burri hergestellter Schmuck, Handarbeiten sowie InneneinrichtungsGegen­stände gekauft werden. So gibt es zum Beispiel kreative Büsten oder gebrauchte Stühle, die die Ladeninhaberin mit schönen Farben und Mustern versehen hat und die nun als attraktive Möbelstücke angeboten werden. Janine Tschopp

La Trouvaille, First- & Secondhand Geissgasse 7, 4310 Rheinfelden Susanna Burri, Tel. 076 517 83 10 www.la-trouvaille-rheinfelden.ch Di bis Fr 9.30–12 Uhr / 14–18 Uhr Sa 10–14 Uhr Mo geschlossen

SECONDHAND

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GAF – Gemeindeverband Abfallentsorgung

RHEINFELDEN TRENNT JETZT

auch den Plastikmüll Was auf der badischen Seite mit dem Gelben Sack seit Jahrzehnten eine Selbstverständlichkeit ist, stellt für das Schweizer Rheinfelden eine Pio­ niertat dar: Die separate Sammlung von Kunststoffmüll zur Wiederver­ wertung. Der Gemeindeverband Ab­ fallbewirtschaftung Unteres Frick­tal, dem die Stadt angehört, ist ei­ ner von nur zwei Müllentsorgern in der Nordwestschweiz, der auf Kunststoffrecycling setzt. Und auch in anderer Hinsicht ist der Gemein­ deverband etwas Besonderes.

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n der Schweiz sind die Gemeinden noch selbst für die Abfallentsorgung zuständig, während diese in Deutschland eine der ureigensten Aufgaben der Landkreise ist (die allerdings rechtlich ebenso zur kommunalen Verwaltungsebene zählen wie die Gemeinden). Grosse Schweizer Gemeinden wie zum Beispiel Allschwil nehmen diese Aufgaben auch noch selbst wahr. Die Gemeinden im Fricktal haben sich zu diesem Zweck allerdings zu zwei grossen Gemeindeverbänden zusammengeschlossen; selbst die grösste Gemeinde Rheinfelden lässt Hauskehricht, Altglas, Altpapier, Altkarton, Grünschnitt, Elektroschrott und Altöl nicht mehr selbst abholen. Sie gründete bereits 1974 mit sieben anderen Gemeinden den heutigen Gemeindeverband Abfallbewirtschaftung Unteres Fricktal (GAF), dem heute 16 aargauische und Baselbieter Gemeinden rund um Rheinfelden angehören. Als deutscher Leser, der sich seit bald vier Jahrzehnten im Dualen System (Gelber Sack, Grüner Punkt) ein reines Gewissen trennt, mag es überraschen, dass der GAF erst 2016 ein Pilotprojekt zum Kunststoffrecycling mit dem Gelben Sack

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ABFALLBEWIRTSCHAFTUNG

Die Firma Lottner aus Basel ist in Rheinfelden und den anderen Verbandsgemeinden unterwegs, um Papier und Karton einzusammeln.

gestartet hat – für Schweizer VerhältFachhochschule Nordwestschweiz begleinisse leistet der Verband damit jedoch tet. Noch reicht dem GAF die bisher gePionierarbeit. Lediglich noch Allschwil sammelte Erfahrung jedoch nicht für eisammle in der Nordwestschweiz Kunstne Entscheidung; das Pilotprojekt wurde stoff getrennt, sagt Geschäftsstellenleibis Ende 2019 verlängert. „In der Schweiz ter Markus Amsler. ist den Bürgern «Es gibt zu viele Kehricht­ Kunststoffrecycling nicht so bewusst, verbrennungsanlagen.» sei in der Schweiz wie wichtig Kunstjahrzehntelang postoffe sind“, erklärt litisch nicht gewollt gewesen: „Es gibt zu GAF-Präsidentin Gisela Taufer, Gemeinviele Kehrichtverbrennungsanlagen.“ Der depräsidentin von Zeiningen; „wir wollen GAF habe in der luxemburgischen Firma einen kleinen Beitrag dazu leisten, Erdöl Superdreckskëscht den passenden Partner zu sparen; aber es braucht Zeit, bis dieses für den Kunststoff-Sammelsack gefunden. Konzept von den Leuten akzeptiert wird.“ Die Kunststoffe (mit Ausnahmen von PETFlaschen, die in der Schweiz separat gesammelt werden) werden in der Rheinfelder Niederlassung des Superdreckskëscht Oeko-Service Schweiz AG in der Riburgerstrasse 686 (im Möhliner Gewerbegebiet direkt an der Gemeindegrenze) gesammelt und grösstenteils an entsprechende Wiederverwertungsstellen verteilt. Das Pilotprojekt wird von einer Studie an der

Recyclinghöfe wie eben jene des Landkreises, von denen es an der B34 in Herten und in der Werderstraße beim Tutti Kiesi in Badisch-Rheinfelden gleich zwei gibt, kennt man in dieser Form in der Schweiz nicht. In Rheinfelden haben die Menschen wie in Möhlin und Zeiningen die Möglichkeit, das Material im kommunalen Werkhof abzugeben. Sammelstellen ähnlich den deutschen Altglascontainern


gibt es in Rheinfelden ausserdem an den Standorten Salmenpark, Augarten, Quelle und Spital. „Das Spezielle an Rheinfelden“, sagt Amsler, „sind die grossen Überbauungen. Die gibt es sonst nur noch in Kaiseraugst in der Liebrüti.“ In anderen Gemeinden gibt es zwei bis viermal im Jahr Sammeltage für die einzelnen Ma-

metall. Beim nicht-recyclebaren Kehricht entfallen auf einen Einwohner 179 Kilogramm, eine kontinuierliche Senkung seit 2001 mit 198 Kilogramm. Der Hausmüll wird hauptsächlich in der Kehrichtverbrennungsanlage in Basel verbrannt, wohin auch der Landkreis Lörrach liefert.

Das Team des GAF sorgt dafür, dass nicht nur in Rheinfelden die Mülltonnen und Altglascontainer geleert werden: Präsidentin Gisela Taufer (l.), Vizepräsidentin Marina Zimmermann (3.v.l.) sowie Martina Weiss und Markus Amsler.

terialien; Altpapier wird noch stärker als in Deutschland von Schulklassen, Pfadis und der katholischen Jungwacht Blauring (Jubla) abgeholt. Die regelmässige Abholung von Schwarzkehricht (Hausmüll), Grünschnitt, Karton und eben die Kunststoffsammelsäcke übernehmen je Material verschiedene Firmen, die bisher etwa alle zehn Jahre durch Ausschreibungen ausgewählt wurden.

Laut Taufer sind die Dienstleistungen des GAF „einzigartig“, auch abgesehen vom Kunststoffrecycling: „Unsere Mitgliedsgemeinden müssen sich um fast nichts mehr kümmern.“ Die Gebührenstruktur ist einheitlich, das heisst, in jeder Gemeinde zahlt jeder Einwohner dieselben Gebühren, die über Vignetten rein nach Nutzung abgerechnet werden. Eine Grundgebühr gibt es nicht. Um die Attraktivität des GAF zu belegen, betont Derzeit zuständig sind neben den erwähnTaufer, dass der Verband keine Werbung ten Superdreckskëscht in Rheinfelden für in den Gemeinden mache: „Alle heutigen den Kunststoff die Firmen Vogelsanger Mitglieder sind von sich aus auf uns zuaus Arlesheim für den Kehricht, Lottner gekommen.“ Gründungsmitglieder des aus Basel für Papier und Karton und Frei ursprünglichen Zweckverbands Kehricht­ aus Kloten ZH für entsorgung Unteres den Grünschnitt. Im «In der Schweiz ist den Bürgern Fricktal (später noch Jahr 2017 sammelnicht so bewusst, wie wichtig Gemeindeverband Kunststoffe sind.» ten diese Firmen im Kehrichtentsorgung Auftrag des GAF bei Unteres Fricktal) 46786 Einwohnern insgesamt 15000 Tonsind neben Rheinfelden die Gemeinden nen Abfall, darunter 2800 Tonnen Papier Kaiseraugst, Magden, Möhlin, Olsberg, und Karton, 2000 Tonnen Grünschnitt, Wegenstetten, Zeiningen und Zuzgen 1400 Tonnen Glas und 285 Tonnen Altmit damals rund 20000 Einwohnern.

Die Abfallmenge betrug im Gründungsjahr 31 Tonnen. Bis 1985 kamen Wallbach und Hellikon dazu, 2001 mit Buus und Maisprach die ersten benachbarten Gemeinden im Kanton Baselland. Bis heute wuchs der Verband um die Gemeinden Augst (2009), Arisdorf (2012), Hersberg (2013) und Wintersingen (2016). Der Sitz des Verbands ist offiziell Rheinfelden. Die Geschäftsstelle befand sich ursprünglich jedoch ausgerechnet in der mit 360 Einwohnern kleinsten Mitgliedsgemeinde Olsberg. Laut Taufer spielte die Grösse der Gemeinde keine Rolle für den Entscheid. Da der GAF keinen Publikumsverkehr habe, seien auch Lage und Erreichbarkeit zweitrangig. Tatsächlich wuchs der GAF aber „physisch“ aus der Gemeindeverwaltung Olsberg heraus: Als die Geschäftsstelle 2016 die Stellenprozente aufstockte, wurde es in den Büroräumen, die sich die GAF-Mitarbeiter mit den Gemeindemitarbeitern teilten, zu eng. Zuzgen bewarb sich als neue Geschäftsstelle und beherbergt den GAF nun in der Gemeindeverwaltung mit einem Büroraum und eigenem Sitzungszimmer. Einmal im Jahr trifft sich die Abgeordnetenversammlung, deren Mitglieder von den Gemeinderäten bestimmt werden und neben Gemeinderäten auch Fachleute wie Werkhof-Mitarbeiter sind. Letztere sind vor allem auch im Beirat vertreten: „Ihre Inputs sind dort sehr wichtig. Sie wissen, was vor Ort läuft“, sagt Taufer. Der Verbandsvorstand besteht inklusive Taufer aus sieben Mitgliedern, von denen derzeit sechs Kommunalpolitiker aus den Verbandsgemeinden sind. Lediglich Vizepräsidentin Marina Zimmermann ist aktuell nicht politisch tätig sondern als Firmeninhaberin im Verband für den Bereich Gewerbe zuständig. Rheinfelden vertritt Vizeammann Walter Jucker. In der Vergangenheit als Verbandspräsident sehr aktiv und ihm noch heute als Ehrenpräsident verbunden ist ausserdem der Rheinfelder SP-Stadtrat Peter Scholer. Er setzt sich unter anderem in Bosnien für Abfallentsorgung und Recycling nach Vorbild des GAF ein. Boris Burkhardt

ABFALLBEWIRTSCHAFTUNG

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Schrauben für die NACHHALTIGKEIT Die Reparateure am Werk, rechts Hansruedi Oertlin

Kerim Halitoglu kann ein ferngesteuertes Modellauto reparieren.

Béa Bieber hat mit ihrem Repair-Café in Schweizer Rheinfelden den Nerv der Zeit getroffen. Was Anfang 2017 zaghaft am Zähringerplatz begann, hat sich heute, nach zehn Terminen und inzwischen im Roten Haus ange­ siedelt, zum Selbstläufer entwickelt. Alternierend mit Rheinfelden-Baden werden nun jährlich zehn RepairCafés durchgeführt. Bei der jüngsten Auflage hatten die ehrenamtlichen Reparateure alle Hände voll zu tun. Rund 40 Kunden kamen vorbei in der Hoffnung, dass ihre alten Schätzchen wieder flott gemacht werden. Den meisten konnte das Team auch tat­ sächlich helfen.

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aria Albanese hat ihren Drucker mitgebracht. Sie weiss schon, dass es am Papiertransport hakt und dass es an einem Zahnrädchen liegt, an dem ein Zacken abgebrochen ist. Und heute hat die Rheinfelderin Glück. Denn heute sind auch Claus Pfisterer und Kim Nikulski im Roten Haus präsent. Zusammen vertreten sie das «FabLab Makerspace» Rheinfelden, das aktuell eng mit dem Repair-Café kooperiert. Und der von ihnen bereitgestellte 3D-Drucker kann für Maria Albanese tatsächlich die Lösung ihres Problems sein:

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REPAIR-CAFÉ

Nikulski gibt die Masse des Original-Zahnrädchens ein und lässt den Rechner aufgrund der Daten ein 3D-Modell davon erstellen. Mit flüssigem Kunststoff gefüttert, spuckt der Drucker dann eine abbildungsgleiche Replik des Rädchens aus. Zwar muss nach dem ersten Durchgang nochmals nachjustiert werden. Doch nach dem zweiten Druck passt das Duplikat. Eingebaut in den Drucker der Repair-Café-Kundin läuft dieser wieder. Die „Kundin“ weiss natürlich: «Für 100 Franken hätte ich mir einen neuen Drucker kaufen können, aber darum geht es ja nicht.» Beim Repair-Café geht es darum, Ressourcen zu schonen, der Wegwerfgesellschaft zu trotzen, der Nachhaltigkeit Rechnung zu tragen. Kunden treffen dort auf Bastler, Tüftler und Freaks, denen es nicht um die investierte Zeit geht, sondern um die Herausforderung. Die Freude ist auf beide Seiten gross, wenn Dinge, an denen die Menschen hängen, an denen Erinnerungen und Emotionen kleben, nicht auf dem Müll landen müssen, sondern eine zweite Chance bekommen. Vielleicht sind es Erbstücke, die wegzuschmeissen die Nachkommen nie übers Herz brächten. An der heutigen Ausgabe des RepairCafés stammt das Gros der Reparateure von der deutschen Seite, wo die Volkshochschule Rheinfelden/Baden den Service 2014 initiierte: Siegfried Winkler, Hansruedi Oertlin, Siegfried Loch und Roland Maus. Das Quartett kennt sich schon lange, gemeinsam sind sie eine eingeschworene Gemeinschaft

von Schraubern, die Dingen gerne und leidenschaftlich auf den Grund gehen. Dafür opfern sie ihre Samstage gerne. Ein warmes Mittagessen und das Lächeln der Menschen, denen sie helfen können, sind für sie Lohn genug. Oertlin war vor seiner Pensionierung Kommunikationstechniker bei der deutschen Telekom, Winkler Elektrotechniker. Aber auch die Zahl der Schweizer Experten nimmt zu, die Béa Bieber, Rheinfeldens frühere Stadträtin und Initiantin des RepairCafés auf schweizerischer Seite, inzwischen gewinnen konnte: Wolfgang Porschin ist einer davon, Spezialgebiet Computertechnik. Mal mehr, mal weniger zu tun hat Kerim Halitoglu. Die Spezialität des Rheinfelder Bez-Schülers ist das Flicken von ferngesteuerten Modellautos. So wie das von Daniel Keller, der mit seiner Mutter Karin Lutz ins Repair-Café gekommen ist. Drei Jahre besitzt der Junge das ferngesteuerte Auto schon. Verzweifelt, weil es nicht mehr fährt und auch der Papi machtlos war, ist jetzt das Repair-Café die letzte Anlaufstelle der beiden Hilfesuchenden. Da haben sie in Halitoglu den richtigen gefunden, der nicht aufgibt, bevor das Vehikel wieder funktionstüchtig ist. Auch wenn sie, um es wieder in Gang zu setzen, eine Kompromisslösung eingehen müssen. Doch nicht immer sind die Bemühungen des Teams von Erfolg gekrönt, auch nicht beim Stabmixer, den Danielle und Wolfgang Lauer aus Rheinfelden/Baden mitgebracht haben. «Ich wollte ihn wegwerfen, der


Auch eine Bohrmaschine wurde vorbeigebracht.

Siegfried Loch (links) versucht sich an einem Wasserkocher.

sprühte schon Funken», gesteht Wolfgang Lauer. Doch seine Frau meinte: «Heute ist doch Repair-Café. Lass uns da mal hingehen. Vielleicht können die ja was machen.» Doch Winkler muss passen. «Der Motor ist durch und einen Ersatzmotor habe ich keinen hier. Schade eigentlich, aber nicht zu ändern.» Gemeinsam packen die Lauers das Gerät wieder ein, entrichten eine Spende für die Bemühungen und schlürfen, nomen est omen, noch einen Kaffee. Jetzt können sie das gute Stück mit ruhigem Gewissen dem Recycling überantworten. Zum Kaffeetrinken aber haben die Reparateure kaum Zeit. Denn kaum ist der eine Fall abgearbeitet, steht schon das nächste Problem an: Der Wasserkocher von Ruedi Agosti ist defekt. Er sagt: «Einschicken zum Hersteller kostet auch schon viel Geld.» Schon allein das Gehäuse aufzuschrauben, ist für Siegfried Loch eine Herausforderung. Vielleicht wollen die Hersteller ja nicht, dass jemand ihre Geräte öffnet, um sie zu reparieren. «Es wird ja alles immer kleiner», berichtet der frühere Automechaniker. Aber Loch nimmt die Herausforderung gerne an. Beim Blick ins Innenleben des Geräts stellt er fest, dass «der 80-Grad-Schalter das Problem ist». Bei den anderen voreingestellten Temperaturen funktioniert der

Wasserkocher noch. Jetzt müssen die Agostis selbst entscheiden: Entweder damit leben oder sich einen neuen kaufen. Petra Arndt muss sich nicht entscheiden. Sie hat die Stereoanlage ihres Sohnes mitgebracht und berichtet Siegfried Winkler, dass sich die Lautstärke nicht mehr regeln lasse. Aufschrauben wird Winkler das Gehäuse nicht. Stattdessen dreht er einmal beherzt am Regler und – siehe da – das Problem ist weg. Es war wohl nur eine Staubfluse. Toll, wenn der Defekt so minimal ist und sich buchstäblich im Handumdrehen beseitigen lässt. Aber dazu brauche es eben schon «magische Hände», wie Winkler lachend bemerkt. Auch Maria Green macht heute diese Erfahrung. Sie hat ihren Toaster mitgebracht und klagt: «Der rastet nicht mehr ein.» Oertlin hört es sich an und drückt einmal kräftig herunter. Das war’s schon. Die Repair-CaféKundin hätte einfach stärker drücken müssen. Jetzt ist sie erleichtert und froh. Der aktive Repair-Café-Helfer Jean-Claude Wermeille sagt über sich: «Handwerklich bin ich zwar unbegabt, aber ich wollte trotzdem mitmachen.» Der Pensionär aus dem Augarten schenkt den Kunden Kaffee aus und übernimmt den Papierkram. «Wie viele haben wir jetzt schon», fragt ihn Béa Bieber. «36», lautet die Antwort. «36 ist wirklich sehr viel», meint er. Und: «Heute Morgen, um 10 Uhr, als es anfing, stand schon eine Riesenschlange vor dem Roten Haus.»

Und bis 14 Uhr reisst die Kette der Hilfesuchenden nicht mehr ab. Béa Bieber: «Das ist ein Riesenbedürfnis.» Einmal, weiss sie noch, waren es zu 80 Prozent Staubsauger, welche die Leute brachten. «Und davon war die Hälfte nicht einmal kaputt, sondern nur verstopft.» Sie selbst sitzt heute an der Nähmaschine, flickt Kleidung und Strickwaren mit Löchern. Aber ihr Service wird heute nur von drei Kunden in Anspruch genommen. Elektrogeräte sind in der Überzahl. So kann den einen geholfen werden: Sulis Chappuis zum Beispiel, deren Stabmixer von Oertlin nur geklebt werden musste. So müssen die anderen ihre Geräte wieder so mitnehmen, wie sie diese gebracht haben – defekt. Dazu gehört Furkan Akyol. Reparateur Wolfgang Porschin hat dessen Drucker gar nicht erst geöffnet. Er sagt: «Drucker sind ein heisses Eisen.» Und das wollte er heute lieber nicht anfassen. Dann viel Glück beim nächsten Mal, am 19. Januar, 10 bis 14 Uhr, im Roten Haus. H.C. Wagner Weitere Infos unter: https://repair-cafe.ch/de/cafes/repair-caferheinfelden

REPAIR-CAFÉ

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RECYCLINGHOF

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Mehr als 1000 Tonnen Altholz

Das Meiste wird WIEDERVERWERTET

n hohem Bogen fliegt der Karton in den Sammelcontainer auf dem Recyclinghof in Rheinfelden. Der Mann wirft einen kurzen Blick hinterher. Er hat noch mehr dabei und geht zurück zu seinem Auto, wo er aus dem Kofferraum einen zweiten mit Altkartonagen vollgestopften Karton holt, der dem ersten in die automatische Presse folgt. Es herrscht ein Kommen und Gehen. Die Stellplätze für die Fahrzeuge reichen kaum aus. Da wird auch schon einmal gehupt, wenn es dann doch etwas dauert. Die Leute bringen Batterien und CDs, Tonerkartuschen und Tintenpatronen, Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen. Die Wertstoffe werden über die beiden Recyclinghöfe Rheinfelden und Herten einer sinnvollen Nachnutzung zugeführt. CDs gehen etwa in das Rücknahmesystem CR Solution oder Beleuchtungsmittel in das Rücknahmesystem Lightcycle. Was auf den beiden Recyclinghöfen abgegeben wird, wird zum überwiegendem Teil wiederverwertet. Zum Beispiel das in verschiedenen Qualitäten getrennt erfasste Altpapier wird vom Entsorgungsfachbetrieb Remondis direkt an die Papierindustrie weiter vermarktet. Sperrmüll geht zur Vorbehandlung nach Efringen-Kirchen an die Firma Kühl, die ihn einer Wertstoffsortierung unterzieht, bei der etwa Hartkunststoffe, Metalle oder Polster voneinander getrennt werden. Diese Wertstoffe werden auf ihre jeweiligen Verwertungswege geschickt, während der übrig gebliebene Sperrmüll zerkleinert und zur energetischen Verwertung zur Kehrichtverwertungsanlage KVA Basel gebracht wird. Unbelastetes Altholz wird durch die Firma Remondis stofflich verwertet, beispielsweise aus Hölzern werden neue Spanplatten hergestellt. „Was nicht mehr recycelt werden kann, wird thermisch verwertet, dient also der Energiegewinnung“, erklärt Pressesprecherin Sebastian. Elektro- und Elektronikgeräte werden über das

Rücknahmesystem EAR oder direkt über Entsorgungsfirmen an spezielle Fachfirmen abgegeben, die zur Behandlung dieser Geräte zugelassen sind. Dort erfolgt wieder eine stoffliche Verwertung, bei der Metalle, seltene Erden und sortenreine Kunststoffe gewonnen werden. Was übrig bleibt, wird ebenso thermisch verwertet. Auch Altmetalle, Grünabfälle, Altglas oder Altkleider werden der Wiederverwertung zugeführt. Da die Abfallwirtschaft die Firma Remondis mit dem Betrieb der Recyclinghöfe beauftragt hat, wird das Personal auch von dem Entsorgungsfachbetrieb beschäftigt. Auf dem Recyclinghof Rheinfelden sind drei Mitarbeiter beschäftigt und auf dem Recyclinghof Herten vier Mitarbeiter, da es dort ein zusätzliches Paar Hände für die Grünabfallannahme braucht. Auf dem Rheinfelder Recyclinghof hat die Wiedereröffnung des Hertener Recyclinghofes, der für Umbau

»Was nicht mehr recycelt werden kann, wird thermisch verwertet, dient also der Energiegewinnung.« und Erweiterung bis zum Sommer geschlossen war, zu einer Entspannung geführt. Erfahrungsgemäß ist unter der Woche freitags und samstags am meisten los, wissen die Mitarbeiter, und an den Tagen vor und nach Weihnachten und Ostern kommt es zu einem Andrang. Die Mitarbeiter erzählen, dass es in Rheinfelden kein auffälliges Nutzerverhalten gebe, wie auf anderen Recyclinghöfen machen Sperrmüll, Altholz, vor allem Möbelholz, und Altpapier die Hauptanlieferung aus. Mühsam sind für die Mitarbeiter Nachsortierungen aufgrund von Fehlwürfen beim Sperrmüll, Altmetall oder Elektroschrott. Das ist aber ein Problem, das auf allen Recyclinghöfen des Landkreises zu beobachten ist. Ärgerlich wird es für die Mitarbeiter erst dann, wenn es zu Diskussionen mit uneinsichtigen Kunden kommt, wenn der Recyclinghof Abfälle nicht annimmt. Aber es

gelten klare Regeln: Auf den Recyclinghöfen wird in erster Linie Abfall angenommen, der noch stofflich verwertbar ist und daher getrennt gesammelt wird. „Nicht angenommen werden hingegen Abfälle, für die andere Entsorgungswege und -einrichtungen existieren. Dazu gehören Siedlungsabfälle, die über die Restmüllabfuhr erfasst werden. Aber auch Abfälle wie Bauschutt, Erdaushub, produktionsspezifische Abfälle oder gefährliche Abfälle werden aus verschiedenen Gründen nicht auf den Recyclinghöfen angenommen, sondern müssen auf der Deponie oder über private Entsorgungsfirmen entsorgt werden,“ erklärt Pressesprecherin Anna Sebastian von der Abfallwirtschaft. Auch der Annahmeplatz auf den Recyclinghöfen ist begrenzt, weshalb nur Fahrzeugen mit einem Höchstgewicht von dreieinhalb Tonnen die Zufahrt gestattet wird. Bei einigen Abfällen sind außerdem die behördlichen Auflagen so hoch oder die Mengen so gering, dass aus wirtschaftlichen Gründen die Erfassung auf wenige Annahmestellen, teilweise wie bei Kühlgeräten direkt beim Entsorgungsbetrieb, beschränkt wird. Trotzdem kommen auf den Recyclinghöfen in Rheinfelden und Herten große Mengen an Abfall zusammen. Von Januar bis Oktober 2018 kamen alleine beim Elektroschrott 160 Tonnen an Elektrokleingeräten, 74 Tonnen an Haushaltsgroßgeräten sowie 16 Tonnen an Bildschirmen und Monitoren zusammen. Dabei hatte der Hertener Recyclinghof erst wieder im Sommer nach einer Sperrung wegen Umbaus eröffnet. In den zehn Monaten wurden weiterhin 678 Tonnen Altpapier, 556 Tonnen Sperrmüll, 260 Tonnen Schrott und 35 Tonnen Aluminium, 123 Tonnen Sanitätskeramik und 988 Tonnen Altholz abgegeben. Beim Recyclinghof Herten kommen noch 37 Tonnen Grünabfälle dazu. Über das Jahr 2017 waren insgesamt 3.310 Tonnen verschiedene Abfälle gesammelt worden. Gut für die Umwelt, dass das der Wiederverwertung zugeführt wurde. Horatio Gollin

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ALLES andere als ANRÜCHIG Sie wird nicht gross beachtet, hat ein anrüchiges Image. Doch die Abwasserbeseitigung leistet viel, auch einen gros­ sen Beitrag zum Umweltschutz. Das Abwasser aus Rheinfelden und Magden wird in der direkt am Rhein gelegenen Kläranlage gesammelt und gereinigt. Und Wärme und Strom kann aus den menschlichen Hinterlassenschaften auch noch gewonnen werden.

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erzeit gleicht der Strom des Abwassers, der in die Anlage fliesst, einem Rinnsaal. Die seit vielen Monaten schon anhaltende Trockenheit wirkt sich auch hier aus. Aber Stephan Bürgi sagt: «Das macht uns nichts aus. Im Gegenteil, je konzentrierter das Abwasser, je weniger mit Regenwasser verdünnt, desto

«Trockenheit macht uns nichts aus. Im Gegenteil, je konzentrierter das Abwasser, je weniger mit Regen­ wasser verdünnt, desto besser.» besser.» Bürgi, der ursprünglich Betriebsschlosser gelernt hat, ist als Klärmeister Herr der Anlage, die theoretisch das Abwasser von 60 000 Einwohnern reinigen könnte. Auf diese Kapazität ist die 1974 in Betrieb gegangene Anlage ausgelegt, die heute einer kleinen Umweltfabrik gleicht. Tatsächlich ist der Einwohnerwert, der die Menge der Schmutzfrachten umfasst, aber viel geringer, beträgt nur rund die Hälfte. Es sind die 13 000 Einwohner Rheinfeldens und die 4000 von Magden. Warum die Kapazität der Ablage heute so überdimensioniert ist, liegt daran, dass es in Rheinfelden und Umgebung kaum noch grosse Industriebetriebe gibt, die Abwasser einleiten. Feldschlösschen ist eigentlich noch der letzte verbliebene, der eine Menge einleitet, die in etwa noch einmal 13.000 Einwohnern entspricht. Hinzu kommt auch, dass das Regenwasser von Dächern auf den Grundstücken versickert und nicht in die Kanäle geleitet wird: Bürgi: «Wenn dies nicht so wäre, müssten wir für Stark­regen-Fälle eine noch viel grössere Kapazität bereitstellen.» Nur das Regenwasser von den stärker verschmutzten Strassen landet in der Kläranlage. Viel hat sich bis heute getan bei den Umweltstandards, im Vergleich zu den

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ABWASSERREINIGUNG

1970er-Jahren. Der heute 63-jährige Klärwerkfachmann Stefan Rimle kann sich gut an die Zeit erinnern, als das Abwasser der Stadt noch ungeklärt in den Rhein lief. «Da ist mir der heutige, saubere Zustand weitaus lieber, auch wenn manche sagen, das Rheinwasser sei inzwischen zu sauber für die Fische», sagt Bürgi. Schliesslich badet er Vorher - nachher: Bräunlich-trüb kommt das Abwasser an, kristallklar fliesst es in den Rhein. selbst gern im Fluss. Vorher – nachher: Wenn Bürgi das in die Anlage strömende Abwasser mit dem vergleicht, was nach den diversen Reinigungsprozessen in den Rhein fliesst, ist der Unterschied augenfällig: bräunlich-trüb gegen kristallklar. Doch so manche Stoffe sind immer noch darin, die mit dem Auge nicht zu erkennen sind: Medikamentenrückstände und In seinem Büro hat Stephan Bürgi die gesamte Anlage im Blick. andere Mikrostoffe, die mit dem klassischen Verfahren nicht aus dem Abwasser entFalle wäre damit eine Erweiterung der Anfernt werden können. «Hierfür müssten lage notwendig und damit hohe Kosten. wir eine vierte Reinigungsstufe bauen», Durch Studien, die der Kanton Aargau berichtet Bürgi. Eine vierte, weil es mit der (AfU) durchgeführt hat, muss die Kläranmechanischen Reinigung, der Entfernung lage Rheinfelden-Magden aber keine solvon Feststoffen wie Toilettenpapier, Hyche Reinigungsstufe bauen. gieneartikel und Haaren, der chemischen Doch auch so sind die Kosten hoch. In und der biologischen klassischerweise den Jahren 2014 bis 2016 hat der Abwasdrei gibt. serverband Rheinfelden-Magden sechs Eine vierte Stufe könnte darin besteMillionen Franken in die Erneuerung gehen, das Abwasser mit Ozon zu behandeln steckt – in die Betonsanierung der Becken, oder mit Aktivkohle zu säubern. In jedem in neue Leitungen, in umweltfreundli-


Im Belebungsbecken der biologischen Klärstufe geht es turbulent zu.

chere und energiesparende Technik. Und kommendes Jahr steht noch einmal eine 500.000-Franken-Investition an: Neue Turbo-Gebläse sollen im Herzstück der Anlage, im Belebungsbecken, für ordentlich Wirbel sorgen. Sie blasen Luft in die trübe Suppe, auf dass die darin lebenden Bakterien und anderen Mikroorganismen genug Sauerstoff haben, um Kohlenstoffe (Kohlenhydrate, Eiweisse und Fette) sowie die in den Fäkalien enthaltenen Stickstoffund Phosphatverbindungen abzubauen. Die bestehenden drei Gebläse verbrau­ chen ordentlich Strom. Gut, dass die Rheinfelder Kläranlage mehr als die Hälfte davon selbst herstellt, für den Betrieb von Pumpen, Rührwerken und Gebläsen. Und das direkt in Verbindung mit dem Zweck, für den sie gebaut wurde, der Abwasserreinigung. Denn während der Klärschlamm im Faulturm vor sich hin gärt, entwickelt sich Methangas, das in einem unterirdisch gelegenen Blockheizkraft-

werk in Wärme und Strom umgewandelt wird. Mit der Wärmeenergie wird neben den Büros der drei dort tätigen Mitarbeiter auch der Faulturm selbst beheizt, dessen Innentemperatur konstant 38 Grad betragen muss. So wird das Klärwerk zum

«Das Methangas wird in Wärme und Strom umgewandelt.» Kraftwerk. So wird das klimaschädliche Methan klimaneutral verbrannt. Und auch der Faulschlamm, der früher alles andere als umweltfreundlich über die Äcker ausgebracht wurde, dient noch als Brennstoff. Seit 2009 ist auch das System der Wärmerückgewinnung Augarten in Betrieb. Das gereinigte, noch warme Abwasser von Rheinfelden, Magden und den angeschlossenen Unternehmen wird nicht mehr einfach in den Rhein geleitet, sondern als erneuerbare Energiequelle ge-

nutzt. Dazu dienen zwei Wärmepumpen, platziert am Ende des Nachklärbeckens. Diese können die Restwärme auf bis zu 80 Grad anheben, umso die Wohnungen der Siedlungen Weiherfeld und Augarten mit Heizenergie zu versorgen. Stephan Bürgi freut sich, wenn er auf seiner Anlage Schulklassen zu einer Führung begrüssen darf. Einmal, berichtet er, hätten sie auch einen Tag der offenen Tür veranstaltet. Doch die Resonanz sei bescheiden gewesen. Dabei will der Rheinfelder Klärmeister seiner Branche zu mehr Transparenz verhelfen, ihr anrüchiges Image abbauen und dazu beitragen, dass die Abwasserreinigung kein Tabu mehr ist. Schliesslich gibt es wohl niemanden, der nicht dazu beiträgt, dass es sie braucht. H.C. Wagner

ABWASSERREINIGUNG

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80.000 Tonnen Kunststoff wird in Rheinfelden recycelt

Firma Vogt greift tief IN DEN GELBEN SACK

Im Aluminiumwerk wandelt die Vogt Plastic GmbH Abfälle wieder in Rohstoffe um. Tausende Tonnen Verpackungsmaterial kommt nicht nur in den Schredder. „Wir schaffen Kunststoffe neu“ lautet der Slogan der Firma von Josef Vogt.

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aum einer weiß es in Rheinfelden, doch 110 Mitarbeiter wandeln in Rheinfelden Kunststoffe in Rohstoffe um. Dafür steht die Firma Vogt Plastic GmbH. Gebrauchte Verpackungsmaterialien aus dem Gelben Sack werden in einem speziellen technischen Verfahren wieder dem Wertstoffkreislauf zugeführt. Anliefern – Zerkleinern – Waschen – Trennen – Granulieren: In mehreren Arbeitsschritten entsteht aus Verpackungsmüll wieder hochwertiger Rohstoff. „Wir schaffen Kunststoff neu“, heißt daher der Slogan des Unternehmens. Was wir hier machen, hat einen hohen ökologischen Wert“, sagt Josef Vogt, der einst die Firma gründete. Im November 1978 war es, als der heute 72-Jährige in seiner Garage in Rickenbach den Grundstein für die Firma „Vogt Plastic“ legte. Er startete mit der Herstellung von technischen Kunststoffteilen und Profilen, quasi als klassischer Kunststoffverarbei-

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KUNSTSTOFFRECYCLING

ter. Gestützt auf eine große Sammelbereitschaft der Bevölkerung und unter Mithilfe von Jugendgruppen, dem BUND sowie lokalen Einzelhändlern und der Molkerei Breisgaumilch entstand in der Schwarzwald/Hotzenwald-Heimat bereits im Jahr 1987 ein Prototyp dessen, was heute in ganz Europa zu einer Selbstverständlichkeit geworden ist: Die Wiederverwertung von gebrauchten Verpackungen. Inzwischen liegt die Geschäftsführung in den Händen seiner beiden Söhne Andreas und Dominik. So agil und interessiert wie der Senior auch heute noch ist, lässt er es sich aber nicht nehmen, des Öfteren an den hiesigen Standorten vorbeizuschauen. Heute existiert das Unternehmen an vier Standorten. Neben Rickenbach ist dies in Rickenbach-Hottingen, in Rheinfelden und seit 2014 auch in Premnitz (Havelland). Insgesamt sind 260 Mitarbeiter beschäftigt, die meisten davon mit 110 am Standort Rheinfelden. Hier ist „Vogt Plastic“ auf dem 14 Hektar großen Areal des Aluminium Werks III angesiedelt. Auf einer Fläche von vier Hektar wird die Wiederverwertung des Gelben Sack-Mülls abgewickelt.

Jährlich werden in Rheinfelden rund 80.000 Tonnen Verpackungsmüll (in Premnitz nochmals die gleiche Menge) angeliefert, der dann wieder zu wertvollem Rohstoff verarbeitet wird. Von 100 Kilogramm Leichtverpackungen gewinnt die Firma sieben Kilogramm Papierfasern, fünf Kilo­ gramm Aluminium, zehn Kilogramm Weißblech, 35 Kilogramm Regranulate und sieben Kilogramm Tetrapack. Das sind 64 Kilo, also 64 Prozent, 36 Kilo wird energetisch verwertet. „Wir sind im Übrigen europaweit die einzige Firma, bei der sortiert und verwertet wird“, zeigt sich Josef Vogt stolz. Und worauf er ebenfalls stolz ist: Die Firma punktet mit einer sehr hohen Verwertungsquote des angelieferten Abfalls. Und: Die hergestellten Regranulate sind als hochwertige Grundstoffe für hochwertigen Kunststoff sehr begehrt, weil sortenrein. Geliefert wird in viele europäische Länder und auch nach Israel. Kontakte und Geschäftsbeziehungen

»Wir sind europaweit die einzige Firma, bei der sortiert und verwertet wird.« bestehen zudem nach Russland und nach China. Ein Teil der Regranulate wird zudem im Werk in Hottingen zu hochwertigen Kunststoffgranulaten veredelt. Vogt Plastic verwertet gebrauchte Kunststoffverpackungen zu sortenreinen und hochwertigen Regranulaten, die Neuware ersetzen können. Polyethylen (PE), Polypropylen (PP), Polystyrol (PS) und Polyolefin (PO) sind gefragte Rohstoffe für die Herstellung vieler Alltagsgegenstände. Natürlich unterliegen die Produktionsprozesse ständigen Optimierungen mit der Zielsetzung, die Regranulate dem neuen Kunststoff noch ähnlicher zu machen und Rohstoffverluste zu minimieren. In der firmeneigenen technischen Abteilung kümmern sich mehr als 30 Schlosser, Mechaniker, Elektriker, Techniker, Konstrukteure und Ingenieure um die Optimierung der Produktionsprozesse und die Instandhaltung der Anlagen. „Es gibt großes Entwicklungspotenzial“, erklärt Josef Vogt vielsagend. Gerd Lustig


Interview 2x Rheinfelden mit Christina Volk 16.11.18

Seussical – es spielt die IMAGINATION „Ein Denk und schon öffnet sich eine wunderbare Fantasiewelt mit grossen und kleinsten Welten, mit wunder­ lichen Personen, Kreaturen, Orten und Dingen. Eine Torte im Kopf, ein Zebra mit Zopf, ein Flug mit dem Zug. Ein Denk und es rettet ein Elefant die Bewohner eines Staubkorns, ein Denk und schwupps!“

Wer soll sich ‘Seussical’ ansehen? Alle, Jung und Alt, die Freude haben, Begeisterung und Können von jungen Künstlerinnen und Künstlern hautnah zu erleben.

Vom 7. – 10. Februar 2019 führt die Musikschule Rheinfelden/Kaiserau­ gst (MSRK) das Musical ‘Seussical’ auf. Es spielen die Blas- und Streich­ orchester der MSRK, es singen der Chor der KUF (Kreisschule Unteres Fricktal) und die Soundpops (Ju­ gendensemble mit Sängerinnen und Sängern der Region) sowie der Chor der Musikschule. Die Hauptdarstel­ lerinnen und Hauptdarsteller auf der Bühne wurden in einem strengen „Casting“ ausgewählt. Seussical ist ein grossartiges Projekt und kommt mit Professionalität, viel Herzblut und Engagement auf die Bühne.

überzeugt, dieses Volk der ‘Hus’ beschützen zu müssen. Fast alle anderen Figuren halten ihn und seine Ideen für verrückt. Doch Horton bleibt sich treu und zeigt, wie wichtig es ist, seine Ziele und Ideen zu verteidigen und sich auch für Schwächere einzusetzen. Was ist besonders an der Musik von Seussical? Die Musik ist fetzig. Ohrwürmer sind garantiert. Das Orchester besteht aus 30 Jugendlichen der Musikschule. Chöre aus der Region und junge Solistinnen und Solisten stehen auf der Bühne. Es wird ein bombastisches Feuerwerk.

Auf was freust Du Dich besonders, wenn es am 7.2. losgeht und der Vorhang sich hebt bei der Premiere? Auf die Energie und Spielfreude, die alle Beteiligten versprühen. Und natürlich freue ich mich auf die vielen Denks im Saal. Das Interview führte Andrea Loetscher, Musikschule Rheinfelden/Kaiseraugst.

Das Projektorchester, Solistinnen und Solisten der Musikschule Rheinfelden/Kaiseraugst sowie der KUF-Chor und die Soundpops präsentieren:

SEUSSICAL, DAS MUSICAL Ein Denk und schon öffnet sich eine wunderbare Fantasiewelt mit grossen und kleinsten Welten, mit wunderlichen Personen, Kreaturen, Orten und Dingen.

Andrea Loetscher: Christina, Du bist Musike­ rin und Theaterfrau. Was begeistert Dich am meisten dabei, das Seussical als Regisseurin zu gestalten? Christina Volk: Mit so vielen jungen Leuten aus der Region zu arbeiten, zusammen eine positive Probezeit zu gestalten und gemeinsam etwas Grosses zu erreichen, fasziniert mich. Kannst Du etwas über den Inhalt von Seussi­ cal etwas sagen? Die Fantasiewelt der Geschichte ist bereichernd und aktuell. Zum Beispiel entdeckt Horton, der Elefant, ein winziges Volk, das auf einem Staubkorn lebt. Horton ist

Wo kann man Tickets kaufen? Wer noch ein cooles Weihnachtsgeschenk für die ganze Familie sucht, kann sich seine Tickets im Vorverkauf unter www.msrk.ch zu vergünstigten Konditionen kaufen und sich gute Plätze sichern.

Eine Torte im Kopf, ein Zebra mit Zopf, ein Flug mit dem Zug. Ein Denk und es rettet ein Elefant die Bewohner eines Staubkorns, ein Denk und schwupps! Denk dir eine Gruppe von kleinen und grossen Menschen mit viel Energie, Sing- und Spielfreude. Denk dir dies, denk dir das. Besorg Dir ein Ticket, das Musikspektakel wird ein Riesenspass für Gross und Klein.

Vorstellungen im Bahnhofsaal Rheinfelden/CH Donnerstag 7. Februar 2019, 19:30 Uhr Freitag 8. Februar 2019, 19:30 Uhr

l a c i s Seus usical Da s M

Samstag 9. Februar 2019, 17:00 Uhr Sonntag 10. Februar 2019, 14:00 Uhr Türöffnung und Tageskasse: Eine Stunde vor Vorstellungsbeginn Dauer der Vorstellung: 2 Stunden inklusive Pause

Tickets unter: www.msrk.ch Im Vorverkauf: Bis 16 Jahren 10 CHF / ab 16 Jahren 20 CHF An der Tageskasse: Bis 16 Jahren 15 CHF / ab 16 Jahren 25 CHF

MUSICAL

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Der Künstler Thomas W. Bossert malt vieldeutige und rätselhafte Bildwelten.

Ein Surrealist mit Leib und Seele

Der Maler Thomas W. Bossert zeigt in der Ausstellung „Seelenbilder“ im Haus Salmegg in Rheinfelden ge­ heimnisvolle Gemälde

W

er das Atelier von Thomas W. Bossert besucht, taucht in eine andere Welt ein. Eine imaginäre Welt der fiktiven Landschaften, rätselhaften Figuren und geheimnisvollen Symbole. Seit vielen Jahren beschäftigt sich der Lörracher Maler mit dem Surrealismus und dem Phantastischen Realismus. „Ich bin Surrealist mit Leib und Seele“, sagt der Künstler. Vom 19. Januar bis 24. Februar zeigt er auf Einladung des Kulturamts im Haus Salmegg in Rheinfelden unter dem Titel „Seelenbilder“ 40 Gemälde in Öl und Acryl sowie Zeichnungen. Die Schau wird von der Künstlerin Elisabeth Veith kuratiert, die den Kontakt zu Bossert vermittelt hat. Es ist die erste große Einzelausstellung des Malers, der 2017 an der Themenschau „Auf den zweiten Blick“ in der Rheinfelder Rathausgalerie beteiligt war. Seit Thomas Bossert einmal Bilder von René Magritte gesehen hat, ist er fasziniert von der Stilrichtung des Surrealismus: „Das war Liebe auf den ersten Blick“. Nicht nur Magritte,

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KUNST

auch andere Großmeister dieses Genres wie Salvador Dali und Ernst Fuchs, Mitbegründer der Wiener Schule des Phantastischen Realismus, haben ihn beeinflusst. Autodidaktisch hat sich Bossert die präzise Zeichentechnik und die meisterlichen Maltechniken angeeignet und individuellen Bildwelten geschaffen. Die Zeichnungen mit ihren feinen Linien, Strukturen, Schatten und Lichteffekten sieht er als wichtige Basis. Was den 57-jährigen Maler am Surrealen reizt, ist das Erfinden irrealer, anderer Welten und die künstlerische Freiheit in der Gestaltung. Die Landschaften, Figuren, kathedralhaften Gebäude entspringen seiner Fantasie, seinen eigenen Gedanken. „Oft sind es mysteriöse, geheimnisvolle Orte“, beschreibt es Bossert, der sein Atelier auf dem ehemaligen Schöpflin-Areal in Brombach hat und dort den Austausch mit den anderen Künstlern schätzt. Traumhaftes, Symbolhaftes, Verborgenes der Seele, Visionäres und Mystisches taucht in seinen Bildschöpfungen auf. In einem Gemälde hat er ein Selbstporträt eingebracht, umgeben von einer mythischen Landschaft mit Lava, Sonne, burg­ artigen Gemäuern und Figuren wie einem Harlekin und einer düsteren Gestalt mit

Kapuze und Vogelmaske, die den mittelalterlichen Pest-Ärzten nachempfunden ist. Daneben hängt ein rätselhaftes Frauenporträt, eine verfremdete Variante der Mona Lisa, mit blumen- und blätterbekränztem Kopf und geschlossenen Augen. Pflanzen, die aus Köpfen wachsen, und Augen als Symbole erscheinen auch in anderen Bildern von Bossert, der gern Elemente aus der Natur aufgreift. Organische Formen, Pflanzliches, geflügelte Engelwesen, Tierfiguren wie das Nashorn als Symbol für Stärke, Strukturen aus dem Mikrokosmos des Lebens und Sujets aus dem Universum verbindet er zu vieldeutigen Bildwelten. Damit versinnbildlicht Bossert die Verflechtung von Mensch, Natur und Kosmos. Im „Ballsaal der Schöpfung“ sind eine Erdkugel, der Himmel und eine Art Kathedrale zu sehen, die etwas Mystisches und Sakrales ausstrahlt. Auch Anlehnungen an Böcklins Toteninsel sind in einigen Werken zu entdecken. Bis zu einem halben Jahr braucht Bossert für ein aufwändig gestaltetes Bild. Speziell für die Werkschau im Haus Salmegg hat der Maler neue „Seelenbilder“ in einer neuartigen Technik geschaffen, die zum ersten Mal ausgestellt werden. Auf abstraktem Hintergrund sind in den himmlischen Weiten des Kosmos geheimnisvolle Gebäude zu sehen, in denen die Seele wohnt. Öffnungen in den Gehäusen erlauben einen Blick in den Sternenhimmel, die Unendlichkeit des Weltalls. Durch Frottagetechnik und eingekratzte Spuren erhalten diese mystischen Seelenbilder viel Tiefe und Ausstrahlung. Wie sehr Bosserts surreale Kunst die Betrachter anspricht, zeigt nicht zuletzt seine mehrfache Teilnahme am internationalen Grand Salon in Bad Säckingen, wo er den Publikumspreis in der Kategorie Surrealismus gewonnen hat. Roswitha Frey Die Ausstellung „Seelenbilder“ von Thomas W. Bossert im Haus Salmegg dauert vom 19. Januar bis 24. Februar. Vernissage ist am 18. Januar, 19 Uhr. Veranstalter ist das Kulturamt.


Stadtrundgänge 2019 Lassen Sie sich überraschen und begeben Sie sich auf die Reise mit unseren Stadtführerinnen und Stadtführern. Mit lustigen Geschichten und spannenden Fakten können Sie Rheinfelden immer wieder neu entdecken.

Neue Führung im 2019 Ab Frühling 2019 wird Tourismus Rheinfelden eine neue Führung lancieren, in der eine starke Frau aus der Vergangenheit die Hauptrolle spielen wird. Alle anderen Führungen sind jederzeit für Gruppen buchbar, egal ob Sie mit dem Segway durch Rheinfelden sausen, in die grausige Welt des Mittelalters tauchen oder gemütlich bei einem Bier, den Beizen in der Altstadt folgen. Alle öffentlichen Führungen finden Sie auf dem Jahresplan. Tourismus Rheinfelden unterstützt Sie gerne mit Informationen oder Buchungen für private Stadtführungen: Stadtbüro, Marktgasse 16, 4310 Rheinfelden, www.tourismusrheinfelden.ch, tourismus@rheinfelden.ch, Tel.: 061 835 52 00

Datum Uhrzeit Führung Sa, 09.03.2019 15:00 Die ganze Geschichte - Altstadtführung Sa, 16.03.2019 15:00 Unentdeckt – Versteckte Geschichten in der Kirche zu St. Martin mit Besichtigung Hungertuch; Treffpunk: Stadtkirche Sa, 23.03.2019 15:00 Mittelalterführung Sa, 30.03.2019 20:00 Nachtwächter Sa, 06.04.2019 15:00 Die ganze Geschichte - Altstadtführung Sa, 13.04.2019 09:00 Von damals bis heute (Segwayführung)* Treffpunkt: Schützenparkplatz Sa, 27.04.2019 15:00 Rudolf von Rheinfelden Mi, 01.05.2019 15:00 Neue Führung Sa, 04.05.2019 15:00 Die ganze Geschichte – Altstadtführung Sa, 11.05.2019 15:00 Neue Führung Sa, 18.05.2019 14:30 Von damals bis heute (Segwayführung)* Treffpunkt: Schützenparkplatz Sa, 25.05.2019 15:00 Frauengeschichte(n) Sa, 01.06.2019 15:00 Die ganze Geschichte – Altstadtführung Sa, 08.06.2019 21:00 Die Pest in Rheinfelden Sa, 15.06.2019 15:00 Der listige Schneider von Rheinfelden - Familienführung Sa 22.06.2019 15:00 Häuser, die Geschichte(n) erzählen Sa, 29.06.2019 17:30 Bier Beizen Bummel* Sa, 06.07.2019 15:00 Die ganze Geschichte – Altstadtführung Sa, 13.07.2019 15:00 Die ganze Geschichte – Altstadtführung Sa, 20.07.2019 15:00 Die ganze Geschichte – Altstadtführung Sa, 27.07.2019 15:00 Habsburger – 1415 Sa, 03.08.2019 15:00 Die ganze Geschichte – Altstadtführung Sa, 10.08.2019 15:00 Faszination Orgel in der Kirche zu St. Martin Treffpunkt: St. Martin Sa, 17.08.2019 15:00 Neue Führung Sa, 24.08.2019 21:00 Nachtwächter Sa, 07.09.2019 15:00 Die ganze Geschichte – Altstadtführung Sa, 14.09.2019 15:00 Rheinelden als Kurort: Tradition und Moderne Sa, 21.09.2019 14:30 Von damals bis heute (Segwayführung)* Treffpunkt: Schützenparkplatz Sa, 28.09.2019 20:00 Die Pest in Rheinfelden Sa, 05.10.2019 15:00 Die ganze Geschichte – Altstadtführung Sa, 12.10.2019 15:00 Frauengeschichte(n) Sa, 19.10.2019 18:00 Zum Henker… nach Rheinfelden Sa, 26.10.2019 17:30 Bier Beizen Bummel* Sa, 02.11.2019 15:00 Die ganze Geschichte – Altstadtführung Sa, 16.11.2019 15:00 Mittelalterführung Sa, 23.11.2019 20:00 Nachtwächter Sa, 07.12.2019 15:00 Die ganze Geschichte – Altstadtführung Fr, 13.12.2019 18:00 Weihnachtsführung Fr, 27.12.2019 18:00 Adventsfensterführung * Anmeldung erwünscht: tourismus@rheinfelden.ch, Tel. 061 835 52 00

Tourismus Rheinfelden, Marktgasse 16, 4310 Rheinfelden – +41 (0)61 835 52 00 – tourismus-rheinfelden.ch

TOURISMUS

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VERANSTALTUNGEN Programm | Januar/Februar 2019 Rheinfelden/CH Rheinfelden (Baden)

OPERNWERKSTATT AM RHEIN

Kiss me, Carmen von Georges Bizet

Sa, 26. Januar, 20 Uhr, Bürgersaal 30 3, Vorverkauf: 26 3, ermäßigt: 15 3 13 Sänger*innen, 7 Musiker*innen, Regie: Sascha von Donat Erstmals wird im Bürgersaal eine Oper gespielt. Zu Gast ist die noch junge Opernwerkstatt am Rhein, die das Musiktheater neu entdecken hilft und unterhaltsames Theater, das die Sinne berührt, auf die Bühne bringt. Die Zigeunerin Carmen ist heißblütig und in Sevillas Seilknüpferei kommt es zu einer Messerstecherei zwischen ihr und einer anderen Zigeunerin. Der zu Hilfe gerufene Sergeant Don José soll die Unruhestifterin abführen, doch er verliebt sich in sie und läßt sie laufen. Dafür landet er selbst im Gefängnis. Nach abgelaufener Haft sucht er sie auf, um bei ihr das Glück zu finden. Er gibt sein früheres Leben auf, um mit ihr zusammen zu sein. Doch die Liebe erkaltet schnell, weil ihr Temperament inzwischen für den Stierkämpfer Escamillo glüht. Die Oper wurde neu arrangiert für Flamenco-Gitarre und Zigeunerorchester (Geige, Cajon, Kontrabass, Klarinette, Flöte und Akkordeon). Die Musiker sind Teil des Bühnengeschehens und damit involviert in die Seilknüpfarbeiten, Messerstechereien und das Schmugglergeschäft. Selbst in der Nacht spielen sie schlafend ihre Instrumente, um das Eifersuchtsdrama um Carmen und José musikalisch zu begleiten. Die Musik von Georges Bizet findet hier zurück zu ihren Ursprüngen. Bizet hat sich traditioneller Flamencorhythmen bedient. In dieser Inszenierung spielt dies eine besondere Rolle. So werden einzelne Stellen musikalisch nicht durch die Instrumente, sondern wie im Flamenco üblich, durch die Tänzer vorgegeben.

GROSSES NEUJAHRSKONZERT

Junge Philharmonie der Ukraine Lemberg INSO Do, 3. Januar, 20 Uhr; Bürgersaal Musik um Johann Strauß, Leitung: Volodymyr Syvokhip Sitzplatzkategorie I: 28 3, ermäßigt: 25 3 Sitzplatzkategorie II: 25 3, ermäßigt: 22 3

Zum fünften Mal unterhält im Bürgersaal das Lemberger junge Orchester im Stil des Wiener Neujahrskonzertes. Dabei überrascht Volodymyr Syvokhip alljährlich mit neuen Akzenten und Melodien, die mit den Polkas von Strauß nichts zu tun haben. Trotzdem gibt es natürlich zum Abschluss die Walzer und Polkas, die einfach zum Neujahr dazu gehören. Nummerierte Platzkarten sind noch am 2. und 3. Januar in der Touristinformation, bei Reservix und an der Abendkasse erhältlich. Es gibt noch ausreichend Plätze! Veranstalter: Südwestdeutsche Mozart Gesellschaft e.V. in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt Solistin ist Luydmyla Ostash (Sopran)

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KLASSIK

Schlosskonzerte Beuggen

So, 3. Februar, 17 Uhr, Kollekte NevaArte Trio aus St. Petersburg Ausgewählte Kostbarkeiten der Klavierlite­ ratur Unter der künstlerischen Leitung von Denis Severin finden auch 2019 mehrere Konzerte im Hotel Schloss Beuggen statt, die insbesondere von der Sparkasse gefördert werden. NevaArte trio sind: Vladimir Pogoretskiy (violin), Eugeniy Pilipchuk (cello) und Pavel Tovpich (piano).


Capriccio im Element mit dem Tenor Jakob Pilgram

So 3. Februar, 11 Uhr Matinée Musiksaal, Kurbrunnenanlage, Rheinfelden VORVERKAUF: www.capriccio-barock.ch oder Tourismus Rheinfelden, Stadtbüro, Marktgasse, T 061 835 52 00 Tageskasse: ab 10.15 Uhr TICKETPREISE: 1. Kat. CHF 45.- / 2. Kat. CHF 30.Das Capriccio Barockorchester stellt in der Spielzeit 2018/19 die wohl wichtigste Grundlage des Lebens ins Zentrum: das Wasser. Dabei nimmt das Orchester seine Zuhörerinnen und Zuhörer mit auf eine klangvolle Reise zu den Wasser- und Lebensadern des Kantons Aargau, so auch am 3. Februar in Tenor Jakob Pilgram der Kurbrunnanlage in Rheinfelden. Weitere Informationen: www.capriccio-barock.ch KONZERTPROGRAMM Antonio Vivaldi: Concerto «La tempesta di mare», op.8 Georg Friedrich Händel:Tenor-Arien aus Opern und Oratorien Johann Sebastian Bach: Tenor-Arien aus Kantaten Matthew Locke: The Tempest Unico Wilhelm van Wassenaer: Concerto à 7 G-Dur Michael Christian Festing: Concerto à 7 e-Moll, op.3:11

Konzert 2 «Duo-Begegnung»

Mo, 11. Februar., 20 Uhr, Kurbrunnenanlage Rheinfelden, Musiksaal Sol Gabetta, Violoncello Kristian Bezuidenhout, Hammerflügel Informationen unter: www.klassiksterne-rheinfelden.com Das zweite Konzert der Klassik Sterne Rheinfelden wird die Cellistin und künstlerische Leiterin der Konzertreihe, Sol Gabetta, höchstpersönlich mit einem Rezital gestalten. Zusammen mit ihrem Rezitalpartner Kristian Bezuidenhout erklingen Schumanns «Fünf Stücke im Volkston», Schuberts Sonatine für Violine in D-Dur in Bearbeitung für Violoncello und Beethovens Cellosonate Nr. 3 in A-Dur. Eine Besonderheit dieses Konzerts wird sein, dass Bezuidenhout Sol Gabetta am Hammerklavier begleitet. Eine intime Atmosphäre und intensive Klangfarben sind garantiert.

CHORAL IM WANDEL DER ZEIT MIT DEM KAMMERCHOR

Du meine Seele, singe!

27. Januar, 17 Uhr Kirche St. Felix und Regula, Nollingen Tageskasse: 12 3, ermäßigt: 10 3 Im nächsten Kirchenkonzert des Kammerchores Rheinfelden widmen wir uns dem Begriff „Choral“, einer zentralen Säule unserer westeuropäischen Kunstmusiktradition. Was ist eigentlich ein Choral, wie hat sich die Bedeutung durch die Jahrhunderte durch immer wieder verändert und wie gingen Komponisten späterer Zeiten mit der alten, heiligen Musik um? Zu hören wird es unter anderem einen gregorianischen Choral aus dem 8. Jh. geben, Musik von Hans Leo Hassler, Johann Sebastian Bach, Anton Bruckner, Franz Liszt, Diethard Hellmann und Eick Dreher. Den Kammerchor begleitet das internationale Instrumental-Ensemble mit jungen Studierenden der Schola Cantorum Basiliensis: Katharina Haun (Österreich, Zink), Emilie Mondry (Kanada, Violine und Fidel), Phillip Boyle (Norwegen, Posaune) und Jan Sprta (Tschechische Republik, Orgel).

KLASSIK

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Plakat von Ria Hochmann, Gedok Freiburg

100 Jahre Frauenwahlrecht 9. Januar – 10. März Schauraum Rheinfelden Vernissage Di, 8. Januar um 19 Uhr Kunstplakate von GEDOK Freiburg

Am 19. Januar 1919 durften Frauen in Deutsch­ land, zur Wahl der Deutschen Nationalversammlung, erstmalig das Wahlrecht ausüben. In Baden nahmen die Frauen sogar bereits am 5. Januar 1919 an der Wahl zur badischen verfassungsgebenden Nationalversammlung teil. Das Kulturamt zeigt im Schauraum eine Ausstellung mit Kunst-Plakaten zum Thema „100 Jahre Frauenwahlrecht“. Diese sind das Ergebnis eines Künstlerinnen-Wettbewerbs der Gedok Freiburg (Gemeinschaft der Künstlerinnen und Kunstfördernden e.V.). Kombiniert wird die Ausstellung mit Portraits von Frauen aus Baden sowie aus Rheinfelden, die in dieser Zeit besonders hervorgetreten sind und durch ihr Engagement zu wichtigen Bezugspersonen im städtischen Leben wurden. Kuratorin ist Elisabeth Veith in Zusammenarbeit mit Manuela Eder (Verein Salmegg, AK Geschichte und Stadtführungen). Stadtführung mit Manuela Eder: „Frauenspuren“ am So, 10. März um 15 Uhr.

Kunst am Gleis 1

8. – 10. Februar, Im Veloladen „Manufaktur Märki am Gleis 1 GmbH), Bahnhofplatz 5 Vernissage: Fr, 8. Februar, 18 Uhr Öffnungszeiten: Fr 18 – 21 Uhr, Sa 14 – 18 Uhr, So 13 – 16 Uhr Kunstausstellung mit Adriano Fontana (Licht, Form, Struktur), Roland Berger (gedrechselte Objekte), Henricus Hermes (Malerei) und Roger und Carole Märki (funktionale Kunst); www.mafam.ch

Konzerte in der Christuskirche

Im Februar glänzt die Christuskirche mit einer Konzertreihe, die mit den berühmten Vokalisten aus Zürich ihren Anfang nimmt. Carl-Martin Buttgereits Ensemble spielt und Ceciel Strouken stellt ein Ensemble aus der Region. Eine hochwertige Reihe im Kulturplatz Kirche.

Die ZÜRCHER VOKALISTEN

So, 3. Februar, 17 Uhr, Christuskirche Kollekte unter der Leitung von Christian Dillig Gloria & Alleluia – gregorianische Welten Mit Werken von Mawby, Lauridsen, Waldenby, Busto, Miskinis, Sisask, Matsushita, Gjeilo u.a. Mit der Gregorianik fängt alles an – sie ist die Grundlage der westlichen Musik überhaupt. Die acht ursprünglichen Kirchentonarten wurden im Laufe der Zeit auf zwei reduziert: Dur und Moll. Viele Komponisten „ernster“ Musik haben die alten Tonleitern im 20. Jahrhundert wieder aufgegriffen. Dass sie diese auch explizit in den Dienst geistlicher Vokalmusik stellen, ist eine neuere Erscheinung, welche als „Neogregorianik“ bezeichnet wird. Der A-cappella-Chor wurde 2002 von Christian Dillig gegründet. Die aus 40 Sängerinnen und Sängern bestehende Formation führt anspruchsvolle Chormusik verschiedenster Epochen und Stilrichtungen auf.

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VERANSTALTUNGEN

2. KONZERT DER REIHE DES

CYPRIAN ENSEMBLE FREIBURG ENTDECKUNGSREISEN (II)

So, 17. Februar, 17 Uhr, Christuskirche Kollekte Leitung: Carl-Martin Buttgereit Seltenes, Wiederentdecktes, Ungewöhnliches – Raritäten der Kammermusik. Das neue Programm enthält die reizvolle Gegenüberstellung eines der romantischen Meisterwerke, des bekannten Klavierquintett f-moll von Johannes Brahms, mit dem selten zu hörenden, äußerst reizvollen Klavierquartett F-Dur seines einzigen Kompositionsschülers Gustav Jenner. Das Freiburger Ensemble setzt sich bereits seit einigen Jahren erfolgreich für die Wiederaufführung der Kammermusik und der Lieder Gustav Jenners ein, was u.a. auf das Interesse des Hessischen Rundfunks stieß, der jüngst ein Konzert des Ensembles zum 150. Geburtstag des Komponisten in der Universität Marburg live mitschnitt und sendete.

Vivaldi Pur mit Ceciel Strouken

So, 24. Februar, 17 Uhr, Christuskirche, Kollekte Mit dem Kammermusikalischen Orchester aus der Region. Barocke Solokonzerte von Antionio Vivaldi Es spielen: Eva Schindelin, Gabriele Haarmann, Monika Kordowitch, Thomas Schindelin Iliana Schierer, Roberta Lentzing, Lea Hosch, Ceciel Strouken, Marita Binkert und Bernd Fackelmann.

Die Zürcher Vokalisten


1945 – 2015: 70 DEUTSCHE JAHRE IM SPIEGEL DER KARIKATUR

Die Deutschland-Caricade

2. – 29. Januar, Rathausgalerie Geöffnet zu den Öffnungszeiten des Rathauses und bei Veranstaltungen Die Bundesrepublik wird im Mai 70 Jahre alt. Humorig, manchmal auch bissig und spöttisch, spiegeln 70 Zeichnungen von 30 Karikaturisten die wichtigsten deutschen Ereignisse der letzten siebzig Jahre wider. Jede Karikatur ist mit einer Legende versehen, die den zeitgeschichtlichen Kontext verdeutlicht. Somit ist die Ausstellung nicht nur eine zeitgeschichtliche Dokumentation sondern auch eine vergnügliche, künstlerisch anspruchsvolle Zeitreise durch die jüngere deutsche Geschichte. Eine Ausstellung der Helmut Schmidt Medien GmbH.

THOMAS W. BOSSERT

Seelenbilder

19. Januar – 24. Februar, Haus Salmegg Galerie Vernissage: Fr, 18. Januar um 19 Uhr; Geöffnet: Sa, So und feiertags von 12 – 17 Uhr Veranstalter: Kulturamt; mehr Infos im Bericht auf Seite 22

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VERANSTALTUNGEN

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Kabarett im Bürgerssaal

Vorverkauf: 1, 2, 3 + www.rheinfelden.reservix.de

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4. Rheinfelder Lachnacht

Ole Lehmann, Patrizia Moresco, Roberto Capitoni, Vera Deckers und Roger Stein Do, 17. Januar, 20 Uhr, Bürgersaal 28 3, Vorverkauf: 25 3, ermäßigt: 15 3

Projektgruppe 68 – da merkten sie, dass sie nackt waren

Regie: Benjamin Böcker, Sabrina Lössl Mi, 23. Januar, 20 Uhr, Bürgersaal Do, 24. Januar, 20 Uhr, Bürgersaal 12 3, ermäßigt: 6 3 Nur Abendkasse und Reservierungen unter www.fugit.de Das Jahr 1968 steht für eine Protestbewegung, die alles in Frage stellt: Der Protest richtet sich gegen die bestehende Ordnung und hinterfragt Macht, Gehorsam und Moral. Selbst das Private bleibt davon nicht verschont und unter dem Schlagwort der sexuellen Revolution wird das gesellschaftliche Zusammenleben bis in die Intimsphäre hinein politisiert. Monogamen Beziehungen wird die freie Liebe gegenübergestellt. Familienstrukturen gelten als autoritär und Kommunen beginnen mit einer neuen Form des Zusammenlebens zu experimentieren. Geschlechterrollen werden hinterfragt und die Kritik an männlicher Vorherrschaft in der Protestbewegung sind der Anstoß der nachfolgenden Frauenbewegung. Das Jahr 1968 liegt 2018 fünfzig Jahre zurück. Aber hat die sexuelle Revolution wirklich stattgefunden? Wie sind die Auswirkungen der Rebellion noch heute in unserem Alltagsleben zu finden? Und wie würden sich junge Menschen heute eine sexuelle Revolution wünschen?

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VERANSTALTUNGEN

Wie gewohnt ein fantastischer Mix aus Kabarett und Comedy in der nunmehr vierten Ausgabe der Lachnacht. Die Moderation des Abends übernimmt Ole Lehmann, der charmant und mit Freude durch das Programm führen wird und sich dabei auf die Suche nach fröhlichen Menschen Ole Lehmann macht, denn er fragt sich: Warum haben so viele Menschen ihre unbeschwerte Art verloren? Patrizia Moresco erhebt sich wie Phönix aus der Flasche, gegen den neuen Zeitgeist. Nichts und Niemand bleibt verschont, am wenigsten sie selbst. Roberto Capitoni ist lebendige Stand-up-Comedy in 4D: Sehen, Hören, Fühlen, Lachen! Als Halbsizilianer mit deutsch-schwäbischen Wurzeln betrachtet er das Thema „Amore“ als facettenreiches Phänomen aus diversen Blickwinkeln. Vera Deckers beobachtet als Psychologin ihr Umfeld und es scheint, als hätten die Narzissten die Macht übernommen: Verpackung ist wichtiger als Inhalt. Aufmerksamkeit ist die globale Wahrung. Existent ist nur noch, wer online ist – und der Lauteste gewinnt. Roger Stein bietet mitreissendes Musik-Flegel-Entertainment zwischen Comedysongs, Liedermacherei und Post-Romantik. In kraftvoller Vielseitigkeit, mit Selbstironie und Charme, flegelt er multiinstrumental und reimgeladen durch sein Programm.

Fünf – 005 im Dienste ihrer Mayonnaise…Sing und Unsing Do, 31. Januar. 20 Uhr, Bürgersaal 21 3, Vorverkauf: 18 3, Ermäßigt: 12 3

Die Monotonie will mal wieder die Weltherrschaft? Aber nicht mit uns! Füenf, die tonsicherste Einheiztruppe ihrer Haihaut wagt es einmal öfter, sich eurem Einerlei mit Sing und Unsing wacker in den Weg zu stellen. Füenf machten gesungene Musik-Comedy deutschlandweit populär und werden und werden nicht müde. Sie haben die Lizenz zum Blödeln in gereimter Mission, juxgefährlich, uninstrumental, scherzgewaltig! Auch ihre 10. Show feiert wieder den tagtäglichen Irrsinn zwischen den Zeilen der Vernunft, scharfzüngig und lachkrampferprobt, natürlich mit einem neuen Liebeshorst, Raritäten aus der Recyclingtonne, Liedern fürs Auge, Gags & Sex fürs Ohr im wie gewohnt unnachahmlichen Freestyle Deutschlands lustigster A-cappella-Band.


Wir sind Champions

LIVE DIA- & FILMSHOW VON PETRA & GERHARD ZWERGER-SCHONER

Norwegen – Abenteuer im Land der Mitternachtssonne Di., 29.Janauar, 20 Uhr; Bürgersaal Karten an der Abendkasse, sowie verbilligter Vorverkauf: RESERVIX + BZ + Buch Merkel + VHS

Norwegen fasziniert durch seine Größe, Stille und Wildheit. Wer das Leben in der Natur liebt oder das Abenteuer sucht, ist hier genau richtig. Reisen Sie mit, von Südnorwegen bis hinauf zum Nordkap. Staunen Sie über die Lebendigkeit der großen Städte wie Oslo, Bergen oder Trondheim. Begleiten Sie die Referenten bei ausgedehnten Trekking- und Kanutouren in den Nationalparks Norwegens. Genießen Sie dabei malerische Fjorde und spiegelnde Seen in unendlich weiter Landschaft, klare Flüsse und Bäche unter stahlblauem Himmel und die mächtigsten Gletscher des europäischen Festlandes. Begegnen Sie Elchen, Rentieren und Moschusochsen in freier Wildbahn und erfahren Sie mehr über die bewegte Geschichte des Landes. Treffen Sie liebenswerte Menschen in einer Sport- und Outdoor begeisterten Nation, lernen Sie das bescheidene Leben der Kabeljaufischer auf den Lofoten kennen. Begleiten Sie die Teilnehmer des größten Hundeschlittenrennens der Welt, bevor Sie die zauberhaften Winterlandschaften Lapplands durchstreifen.

„DATE A BOOK“ ZUM VALENTINSTAG

Blind-Date mit einem Buch der Stadtbibliothek 12. bis 16. Februar

Zum Valentinstag überrascht die Stadtbibliothek Rheinfelden in diesem Jahr ihre Leserinnen und Leser mit einem Buch! Dabei wird die Ausleihe eines Aktions-Buchs zu einem „BlindDate“, denn die Valentinstags-Bücher sind als Geschenk verpackt. Für die Leser wird es auf diese Weise vielleicht ganz unerwartete Begegnungen mit neuen Figuren und Handlungen geben. Die Stadtbibliothek stellt aus dem Bestand eine Titelauswahl zusammen, die Bücher werden im Schaufenster auf ihren Blind-Date-Partner warten und wie üblich für 4 Wochen ausleihbar sein.

Di, 15. Januar, 20 Uhr Spanien 2018, Drama, Komödie Für Marco läuft es gerade alles andere als gut: Zwar ist er Co-Trainer einer spanischen Basketballmannschaft, doch seine Verdienste rund um das Team werden kein bisschen anerkannt. Und auch privat sieht es für Marco schlecht aus, denn seine Ehe mit Sonia (Athenea Mata) steht kurz vor dem Aus. Eines Tages lässt er deswegen seine Frustration am Team aus, wird des Platzes verweisen, betrinkt sich anschließend und baut dann auch noch einen Autounfall. Ein Gericht verdonnert ihn dazu, ein Basketballteam aus Menschen mit Behinderungen zu trainieren. Doch was ihm zuerst wie eine Strafe vorkommt, stellt sich bald als inspirierende Tätigkeit heraus, die es ihm ermöglichen könnte, seine Existenzkrise zu beenden...

Aufbruch zum Mond

Di, 19. Februar, 20 Uhr USA 2018, Drama, Biografie Der Ingenieur Neil Armstrong arbeitet Anfang der 60er Jahre als Testpilot für Jets und Raketenflugzeuge und hat mit seiner Frau Janet und den beiden Kindern eine liebende Familie hinter sich, die ihm den Rücken stärkt. Sein ganzes Leben ändert sich jedoch, als seine Tochter an einem Gehirntumor stirbt und die Familie nach einer Veränderung sucht. Diese bietet sich, als die NASA für ein Mondprogramm auf der Suche nach Piloten mit Ingenieurswissen ist. Neil nutzt die Chance und zieht mit seiner Familie nach Houston, wo er eine Ausbildung zum Astronauten beginnt…

KINO

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Winterbasteln in der Stadtbibliothek

Ein Winternachmittag mit Vorlesen und Basteln, für Kinder von 5 bis 9 Jahren. Mo, 4. Februar, 16 Uhr, Stadtbibliothek Dauer ca. 90 Min. Kosten 2 3 Maximal 20 Teilnehmer Anmeldung bis spätestens 1. Februar 2019 Bei Winterkälte geht es dieses Mal beim Vorlesen und Basteln um das Thema Tiere im Wald. Wie immer steht am Beginn des Nachmittags eine Geschichte, die vorgelesen wird. Anschließend darf kreativ gebastelt werden und zum Abschluss gibt es ein musikalisches Spiel.

Lola und Luis lachen

Eine Bilderbuchpräsentation Sa, 16. Februar, 11 Uhr, Stadtbibliothek für Eltern mit Kindern ab 4 Jahren Eintritt frei Die Autorin Leony Stabla und Illustratorin Julia Mestriner Phillipp leben in Rheinfelden. Gemeinsam haben sie das Bilderbuch „Lola und Luis lachen“ verfasst und gestaltet. Nach dem Vorlesen der Geschichte wird gemeinsam gemalt und gebastelt.

Leseinsel – Für Kinder ab 4 Jahren HESS, AMY

PAUL, KORKY / THOMAS, VALERIE:

Ich wünsche mir einen Freund

Der Rüpelritter

Häschen und Hund wohnen Garten an Garten und beäugen sich gegenseitig. Jeden Tag, jahrein und jahraus. Bis eines Nachts als beide schlaflos in ihren Gärten stehen, eine Sternschnuppe über den Himmel zischt, sie sich beide das Gleiche wünschen und es endlich schaffen, Freunde zu werden!

Zilly und Zingaro entdecken eine Ritterburg. Kurzerhand schwingt Zilly ihren Zauberstab und ABRAKADABRA finden sich die beiden in einem echten Ritterturnier wieder. Der riesige Ritter Roderick scheint nicht nur der größte Rüpel im Land zu sein, sondern auch der Allerstärkste. Aber dann tritt Ritter Zingaro an und bietet ihm die Stirn…

Do, 24. Januar

Do, 10. Januar

VENDEL, EDWARD VAN DE

Der Wiederfrohmachvogel 14. Februar

Es gibt Tage, da geht alles schief. Man streitet sich mit seinen besten Freunden oder langweilt sich fürchterlich. Oder ist ganz alleine und findet alles blöd. Was für ein Glück, wenn dann der kunterbunte Wiederfrohmachvogel vorbeiflattert. Plötzlich ist allen wieder warm ums Herz und sie sehen die Welt mit anderen Augen.

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KINDER

NONN, FABIOLA / WEIDENBACH LUKAS / TOURLONIAS, JOELLE

Die (neue) Geschichte von Carl Mops… der sich fürchterlich

verliebte und eine Freundin fand Do, 28. Februar

Carl und Paula genießen ihr gemeinsames Leben bei Frauchen. Doch dann gerät die schöne Ordnung aus den Fugen: Carl verliebt sich! Als die Hündin seiner Träume plötzlich verschwindet, büchsen Carl und Paula aus und machen sich auf die Suche nach ihr…


Der kleine schwarze Fisch

Der kleine Maulwurf Puppentheater ab 3 Jahren

Mi, 6. Februar 15 Uhr Kapuzinerkirche Rheinfelden/CH Reservation unter: info@schjkk.ch Do, 7. Februar, 15.00 Uhr Fr, 8. Februar, 10 und 15.00 Uhr Jugendhaussaal Eintritt: 5 3, Vorverkauf ab 8. Januar nur im Bürgerbüro: 4 3 Gruppenanmeldungen im Jugendreferat (3 3) Telefon 07623 95-312 Seit Generationen begeistern die tschechischen Trickfilme vom kleinen Maulwurf, der vom Prager Zeichner Zdenìk Miler 1957 geschaffen wurde, Kinder, Eltern und Großeltern. In einer phantasie- und reizvollen Inszenierung von Detlef A. Heinichen wird frei nach den Filmen, der Maulwurf und das Telefon, der Maulwurf und der Schneemann und der Maulwurf als Maler, eine Geschichte für das Puppentheater erzählt. Wer dabei an das gesprochene Worte denkt, liegt falsch. Gleich seinem Original sprechen der Maulwurf und seine Freunde nicht. Musik und phantasievolle Geräusche treten an die Stelle, an der sonst Worte die Handlung erklären. Der Verzicht darauf, eröffnet für das Stück spielerische und szenische Möglichkeiten, die man so nicht erwartet. Das vom Ausstatter Matthias Hänsel gestaltete Bühnenbild und die von ihm gebauten Figuren werden in einer bezaubernden Weise lebendig, wie das Publikum sie aus den Filmen kennt. Dabei wird der Versuch vermieden, die filmische Vorlage zu kopieren. Verblüffende technische Ideen, die von Thomas Bartsch erdacht wurden, erschaffen für das Puppentheater gestalterische Möglichkeiten die das Stück zeitgemäß bereichern. Die kleinen Helden, die von der Puppenspielerin Randi Kästner-Kubsch geführt werden, finden durch diese Inszenierung sicher viele neue Freunde.

Foto: Thomas Quartier

THEATER AUGUST

Nach einem persischen Märchen von Samad Behrangi, für Kinder ab 6 Regie: Karin Maßen So, 20. Januar, 14.30 und 20 Uhr, Bürgersaal Mo, 21. Januar, 10 Uhr, Sondervorstellung für Gruppen und Schulklassen, Bürgersaal Eintritt: 13 3, ermäßigt: 6 3 Tickets nur an der Tageskasse oder Reservierungen unter www.fugit.de

Zum Stück Der Freiheitsdrang, der Zauber und die Verlockung des Abenteuers, die Begegnung mit der Gefahr, die Suche nach neuen Welten sind Motor und Leitmotiv der Handlung. Davor wird der kleine schwarze Fisch aber auch gewarnt: von den Eltern, Geschwistern, den Erwachsenen, den Freunden. Aber er lässt sich nicht beirren. Anfänglich noch kindlich naiv wächst er an seinen Erfahrungen und riskiert mutig sein Leben. Das ist spannend, eine Metapher für das Erwachsenwerden. Grausam und nicht süßlich, aber nie ohne Hoffnung. „Große“ Zuschauer können darin noch mehr darin finden: die Kriege, die Zwistigkeiten, die Auseinandersetzungen, die Menschen zu Feinden werden lassen. Daraus erwächst aber auch die Sehnsucht nach Versöhnung, nach dem Frieden und der Erkenntnis, dass die Gegensätzlichkeiten überbrückbar sind und eine Chance zur Veränderung bieten. Das Stück wurde bereits 2007 mit Erfolg mehrfach gezeigt.

2. Kindertheatertage Rheinfelden 25. bis 30. März 2019 im Bürgersaal

Sechs Tage Kindertheater Vor- und Nachmittags Programm und Vorverkauf ab 14. Januar 2019

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KINDER

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VERANSTALTUNGEN Kalender | Januar/Februar 2019 Rheinfelden/CH Rheinfelden (Baden) Donnerstag, 3. Januar

ALLE CHTSFASNA E AUF IN TERM EITEN N DE S

36 – 37

Donnerstag, 10. Januar

JUNGE PHILHARMONIE DER UKRAINE LEMBERG INSO

Großes Neujahrskonzert

20 Uhr, Bürgersaal Vorverkauf: 2 und www.rheinfelden.reservix.de 25–28 3, ermäß. 22–25 3 VVK Südwestdeutsche Mozart Gesellschaft in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt Freitag, 4. Januar

Neujahrsempfang beider Rheinfelden 19:30, Bürgersaal

Samstag, 5. Januar

Musik zu Marktzeit

Mit Gregor Düblin, Flöte, Gerhard Förster, Orgel 11 Uhr, Christuskirche Ev. Kirchenmusik Rheinfelden

LESE-INSEL

Ich wünsche mir einen Freund von Amy Hest Vorlesezeit für Kinder ab 4 Jahre 15 Uhr, Stadtbibliothek / Kinderinsel

Roberto Capitoni an der 4. Rheinfelder Lachnacht 17. Januar, 20 Uhr

Dienstag, 15. Januar

Neujahrsbrunch

11 Uhr, Bürgertreffpunkt Gambrinus Amt für Familie, Jugend und Senioren der Stadt Rheinfelden

Sonntag, 6. Januar

Café International für Frauen 15 Uhr, Bürgertreffpunkt Gambrinus Bürgertreffpunkt Gambrinus

4. Rheinfelder Lachnacht

Moderation: Ole Lehmann, Gäste: Patrizia Moresco, Roberto Capitoni, Vera Deckers, Roger Stein 20 Uhr, Bürgersaal 28 3, Vorverkauf: 25 3, Ermäßigt: 15 3 Vorverkauf: 1, 2, 3, Rheinfelden. reservix.de Kulturamt Rheinfelden Freitag, 18. Januar

VORTRAG

Capriccio Barockorchester 3000-Schritte-Rundweg

Kostenfrei, mit anschl. Apéro 11 Uhr, Rathausbrunnen Pro Rheinfelden Stadtmarketing

öffentliche Probe 16 Uhr, Musiksaal Kurbrunnenanlage Freitag, 11. Januar

10 Uhr, Familienzentrum Rheinfelden Familienzentrum Rheinfelden

Informationen und Beratung zur Nutzung von E-Medien durch Peter Sailer / VHS-Rheinfelden Die Beratung ist kostenfrei. 17.30 – 18.30 Uhr, Stadtbibliothek Mittwoch, 9. Januar

Mittwoch, 16. Januar

Rheinfelder Stadtgespräch Flohmarkt

der Pfalzergruppe Herten mit Kaffeestube 14 – 18 Uhr, DRK – Depot Herten

Eisdisco

20.15 – 22.30 Uhr, Kunsteisbahn www.kuba-rheinfelden.ch Samstag, 12. Januar

Flohmarkt

der Pfalzergruppe Herten 9 – 12 Uhr, DRK – Depot Rheinfelden Sonntag, 13. Januar

Asyl-Monolog Kann man Glück lernen? Mit Veronica Plank 19 Uhr, VHS-Haus VHS-Rheinfelden

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KALENDER

UNSER FILM

20 Uhr, Rheinflimmern Verein Stadtkino Rheinfelden in Kooperation mit Kino Rheinflimmern

Sozialberatung Caritas

E-Medien – Sprechstunde

Mit Indrani Das Schmid 19 Uhr, VHS-Haus VHS Rheinfelden

Wir sind Champions

Montag, 7. Januar

Dienstag, 8. Januar

100 Jahre Frauenwahlrecht

Bühne für Meschenrechte 17 Uhr, Gemeindezentrum St. Josef Vorverkauf 10 3 / Abendkasse 12 3 / ermäßigt 8 3; VHS Rheinfelden

19 Uhr, Bürgertreffpunkt Gambrinus Amt für Familie, Jugend und Senioren Donnerstag, 17. Januar

E-Medien – Sprechstunde

VERNISSAGE

Seelenbilder

Thomas W. Bossert 19 Uhr, Haus Salmegg Kulturamt

Informationen und Beratung zur Nutzung von E-Medien durch Peter Sailer / VHS-Rheinfelden Die Beratung ist kostenfrei. 17.30 – 18.30 Uhr, Stadtbibliothek

Sprachen-Café

SYMPHONIEKONZERT

FESTBANKETT

argovia philharmonic: Then and Now

20 Uhr, Bahnhofsaal Rheinfelden Konzerteinführung mit Dr. Verena Naegele jeweils 45 Minuten vor Konzertbeginn. CHF 46 / 40 / 34 www.argoviaphil.ch VVK: 6

19:30 Uhr, VHS-Haus VHS Rheinfelden

100 Jahre TuS Herten

17 Uhr, Halle St. Josefshaus TuS Herten


Samstag, 19. Januar

Repair-Café

10 – 14 Uhr, Rotes Haus, Anbau

Musik zu Marktzeit

Mit Dieter Lämmlin, Orgel 11 Uhr, Christuskirche Ev. Kirchenmusik Rheinfelden

Dienstag, 22. Januar

Skat

14:30 – 17 Uhr Bürgertreffpunkt Gambrinus Bürgertreffpunkt Gambrinus Mittwoch, 23. Januar Theater Tempus fugit

Frauen-Kultur-Frühstück

Da merkten sie, dass sie nackt waren

Gauturntag

LESE-INSEL

10-12 Uhr, Bürgertreffpunkt Gambrinus Bürgertreffpunkt Gambrinus

Halle des St. Josefshaus TuS Herten

20 Uhr, Bürgersaal 12 3, ermäßigt: 6 3

Donnerstag, 24. Januar

Der Rüpelritter

von Korky Paul und Valerie Thomas Vorlesezeit für Kinder ab 4 Jahre 15 Uhr, Stadtbibliothek / Kinderinsel THEATER TEMPUS FUGIT

Da merkten sie, dass sie nackt waren 20 Uhr, Bürgersaal 12 3, ermäßigt: 6 3

Fricktal tanzt

21 Uhr, Bahnhofsaal Rheinfelden Türöffnung Workshop: 19 Uhr, Türöffnung Hauptevent: 20.30 Uhr ab 20 Jahren www.fricktal-tanzt.ch Sonntag, 20. Januar

Freitag, 25. Januar Ja-ZZ

Paris Washboard Superswing (Frankreich) 20 Uhr, Schützen Kulturkeller Eintritt: CHF 40.00, 30.00, 5.00 www.ja-zz.ch VVK: 7

Eisdisco

20.15 – 22.30 Uhr, Kunsteisbahn www.kuba-rheinfelden.ch Samstag, 26. Januar OPERWERKSTATT AM RHEIN

Kiss, me Carmen THEATER TEMPUS FUGIT

Der kleine schwarze Fisch 14.30 und 20 Uhr, Bürgersaal 13 3, ermäßigt: 6 3

20 Uhr, Oper im Bürgersaal 30 3, VVK: 26 3, ermäßigt: 15 3 Vorverkauf: 1, 2, 3, Rheinfelden. reservix.de

Lili Rose & Band

21 Uhr, Bar Manhattan www.facebook.com/ events/475919399578913/ Sonntag, 27. Januar KAMMERCHOR RHEINFELDEN

Du meine Seele, singe!

17 Uhr St. Felix und Regula in Nollingen 12 3, ermäßigt: 10 3 Dienstag, 29. Januar

E-Medien – Sprechstunde

Informationen und Beratung zur Nutzung von E-Medien durch Peter Sailer / VHS-Rheinfelden Die Beratung ist kostenfrei. 17.30 – 18.30 Uhr, Stadtbibliothek

LIVE DIA- & FILMSHOW

Norwegen – Abenteuer im Land der Mitternachtssonne

20 Uhr, Bürgersaal von Petra & Gerhard Zwerger-Schoner Vorverkauf: 3,4,5 und unter rheinfelden.reservix.de VHS Rheinfelden Vision Erde Donnerstag, 31. Januar

Jass-Turnier

14:30-17:00, Bürgertreffpunkt Gambrinus Bürgertreffpunkt Gambrinus

Montag, 21. Januar

Treffpunkt Schwangerschaft

10 Uhr, Familienzentrum Rheinfelden Familienzentrum Rheinfelden

KABARETT IM BÜRGERSAAL

Füenf

20 Uhr, Bürgersaal 21 3, Vorverkauf 18 3, ermäßigt 12 3 Vorverkauf: 1, 2, 3 Rheinfelden. reservix.de JAZZCLUB Q4

Claus Raible Trio feat. Alvin Queen

20.15 Uhr, Schützen Kulturkeller www.jazzclubq4.ch VVK: 7

NLP-Informationsabend Opernwerkstatt am Rhein mit Carmen 26. Januar, 20 Uhr

Mit Veronika Plank 19 Uhr, VHS-Haus VHS Rheinfelden

KALENDER

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Freitag, 1. Februar

Mittwoch, 6. Februar

UNSER JUBILÄUM

KINDERTHEATER

20 Jahre Bieranjas

Der kleine Maulwurf

20 Uhr, Bahnhofsaal Eintritt: CHF 20 www.unserjubiläum.ch Samstag, 2. Februar

Musik zu Marktzeit

Mit Willi Tittel, Orgel 11 Uhr, Christuskirche Rheinfelden Ev. Kirchenmusik Rheinfelden (Baden)

15 Uhr, Kapuzinerkirche www.schjkk.ch CHORKONZERT

Zürcher Vokalisten

Leitung: Christian Dillig 17 Uhr, Christuskirche, Kollekte Ev.Kirchenmusik Rheinfelden (Baden)

Donnerstag, 7. Februar THEATER AUGUST

Der kleine Maulwurf 15 Uhr, Jugendhaussaal 5 3, Vorverkauf 1: 4 3

MUSICAL DER MUSIKSCHULE

Seussical

19.30 Uhr, Bahnhofsaal www.msrk.ch Freitag, 8. Februar

Flohmarkt

der Pfalzergruppe Herten mit Kaffeestube 14 – 18 Uhr, DRK – Depot Herten THEATER AUGUST

Der kleine Maulwurf

10 und 15 Uhr, Jugendhaussaal 5 3, Vorverkauf 1: 4 3 MUSICAL DER MUSIKSCHULE

Seussical

Kirk Fletcher

KonzerTanz mit Kirk Fletcher

20 Uhr Trinkhalle Kurbrunnenanlage www.konzertanz.ch Sonntag, 3. Februar BAROCK MITREISSEND

Capriccio Barockorchester

11 Uhr, Musiksaal Kurbrunnenanlage www.capriccio-barock.ch

19.30 Uhr, Bahnhofsaal www.msrk.ch SCHLOSSKONZERTE BEUGGEN

Montag, 4. Februar

Eisdisco

20.15 – 22.30 Uhr, Kunsteisbahn www.kuba-rheinfelden.ch

17 Uhr, Bahnhofsaal www.msrk.ch Sonntag, 10. Februar MUSICAL DER MUSIKSCHULE

Seussical

14 Uhr, Bahnhofsaal www.msrk.ch

20 Uhr, Musiksaal Kurbrunnenanlage www.klassiksterne-rheinfelden.com VVK: 6

Foto: Kat Villacorta

Dienstag, 5. Februar JAZZCLUB Q4

Helen Sung Quintett Sung with words

20.15 Uhr, Schützen Kulturkeller www.jazzclubq4.ch VVK: 7

Helen Sung Dienstag, 5. Februar, 20:15 Uhr

KALENDER

Seussical

Sozialberatung Caritas

16 Uhr, Stadtbibliothek Rheinfelden Kosten 2 3 Für Kinder von 5 bis 9 Jahren Anmeldung bis spätestens 1. 02.2019

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MUSICAL DER MUSIKSCHULE

Duo Begegnungen

Winterbasteln

Kostenfrei, mit anschl. Apéro 11 Uhr, Haus Salmegg Pro Rheinfelden Stadtmarketing

der Pfalzergruppe Herten 9 – 12 Uhr, DRK – Depot Rheinfelden

KLASSIKSTERNE RHEINFELDEN

10:30 Uhr, Familienzentrum Rheinfelden

3000-Schritte-Rundweg

Samstag, 9. Februar

Flohmarkt

Montag, 11. Februar

NevaArte Trio aus St. Petersburg

Ausgewählte Kostbareiten der Klavierliteratur. 17 Uhr, Rittersaal im Hotel Schloss Beuggen Kulturamt

al c i s s u Se usical Da s M


Dienstag, 12. Februar

NLP-Informationsabend Mit Veronika Plank 19 Uhr, VHS-Haus VHS Rheinfelden

Donnerstag, 14. Februar

E-Medien – Sprechstunde

Informationen und Beratung zur Nutzung von E-Medien durch Peter Sailer / VHS-Rheinfelden Die Beratung ist kostenfrei. 17.30 – 18.30 Uhr, Stadtbibliothek

Samstag, 16. Februar

Dienstag, 19. Februar

Musik zu Marktzeit

Ja-ZZ

New Orleans Experience (Int.)

Mit Irmtraud Tarr, Orgel 11 Uhr, Christuskirche Rheinfelden Ev. Kirchenmusik Rheinfelden (Baden)

20 Uhr, Schützen Kulturkeller Eintritt: CHF 40 / 30 / 5 www.ja-zz.ch VVK: 7

BUCHVORSTELLUNG

Lola und Luis lachen

11 Uhr, Stadtbibliothek Rheinfelden Für Eltern mit Kindern ab 4 Jahren Stadtbibliothek Rheinfelden Sonntag, 17. Februar

UNSER FILM

Aufbruch zum Mond

20 Uhr, Rheinflimmern Verein Stadtkino Rheinfelden in Kooperation mit Kino Rheinflimmern Mittwoch, 20. Februar

LESE-INSEL

Foto: Roswitha Frey

Der Wiederfrohmachvogel

von Edward van de Vendel Vorlesezeit für Kinder ab 4 Jahre 15 Uhr, Stadtbibliothek / Kinderinsel

Nebenkosten sind keine Nebensache Mit Emre Süleyman 19:30 Uhr, VHS-Haus VHS Rheinfelden

Donnerstag, 21. Februar

Montag, 18. Februar

Treffpunkt Schwangerschaft

10 Uhr, Familienzentrum Rheinfelden Familienzentrum Rheinfelden

Eisdisco

20.15 – 22.30 Uhr, Kunsteisbahn www.kuba-rheinfelden.ch Sonntag, 24. Februar

Vivaldi Pur

Leitung: Ceciel Strouken 17 Uhr, Christuskirche, Kollekte Ev. Kirchenmusik Rheinfelden (Baden) Mittwoch, 27. Februar

Der bewegte Alltag

Mit Dr. med. Stefan Preis 19 Uhr, VHS-Haus VHS Rheinfelden Donnerstag, 28. Februar

Cyprian Ensemble Freiburg

Leitung: Carl-Martin Buttgereit 17 Uhr, Christuskirche, Kollekte Ev. Kirchenmusik Rheinfelden (Baden)

Freitag, 22. Februar

LESE-INSEL

JAZZCLUB Q4

Martha High & The Soul Cookers

20.15 Uhr, Schützen Kulturkeller www.jazzclubq4.ch VVK: 7

Die (neue) Geschichte von Carl Mops

Fabiola Nonn, Lukas Weidenbach und Joelle Tourlonias Vorlesezeit für Kinder ab 4 Jahre 15 Uhr, Stadtbibliothek / Kinderinsel

Roland Berger (gedrechselte Objekte) bei Kunst am Gleis 1; 8. – 10. Februar Vernissage: Fr, 8. Februar, 18 Uhr www.mafam.ch

KALENDER

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FASNACHT Kalender | 2019 Rheinfelden/CH

Rheinfelden (Baden)

Sonntag, 6. Januar

Maskenabstauben

15.30 Uhr Narrenbrunnen Oberrheinplatz Dinkelbergschrate Rheinfelden Montag, 7. Januar

Kartenvorverkauf Karsauer Zunftabende 10 Uhr, Zunftstube Karsau Narrenzunft Karsau Samstag, 12. Januar

Piratenball

Samstag, 9. Februar

Ohräquälerball Wild Wild West

19:11 Uhr, Bürgersaal Einlass ab 18 Jahren Eintritt 8 3 Ohräquäler

Narrenbaumstellen

19.11 Uhr, Umzug von der alten Postkurve zur Halle, danach Party in der Alban-Spitz-Halle Minseln Mohrenclique

Weitere Infos: www.narrenzunft-rheinfelden.de www.rheinfelden.de www.rheinfelderfasnacht.ch Donnerstag, 21. Februar

Narrenbaumstellen

18 Uhr, Alte Schule Warmbach Anschl. Närrisches Treiben im Schmugglerkeller mit DJ Joe, Eintritt frei; Schmugglergilde Warmbach 1949 e.V. Freitag, 22. Februar

Waidbachg‘flüschder

20 Uhr, Friedolin-Halle Degerfelden Musikverein Degerfelden

Donnerstag, 28. Februar

Rheinfelder Fasnachtseröffnung, Wagenvernissagen ab 18 Uhr, Zähringerplatz

2. Schmutzige

19 Uhr, Colonia Libera Italiana

Umzug mit Frau Fasnacht 20 Uhr, alter Zoll, 20.11 Uhr Ankunft Obertorplatz

20 Uhr, Campus Jahnstraße Freier Eintritt Maximale

Ordensenpfang

17 Uhr, Campus Jahnstraße Narrenzunft Rheinfelden Samstag, 19. Januar

Inthronisation und 1. Zunftabend

20 Uhr, Mehrzweckhalle Karsau Narrenzunft Karsau Sonntag, 20. Januar

2. Zunftabend

20 Uhr, Mehrzweckhalle Karsau Narrenzunft Karsau Freitag, 25. Januar

1.Faisse Narrenbaumstellen Karsau Mit Narrentreiben in der Trotte 19.30 Uhr, Krüzgass Narrenzunft Karsau Samstag, 26. Januar

Guggis‘81 Apres Ski Party Hans-Thoma-Halle Warmbach

Plakettenverkauf Von Haus zu Haus Narrenzunft Karsau

Sonntag, 27. Januar

Verkauf Moschtbiire Zittig Von Haus zu Haus Narrenzunft Karsau

Freitag, 15. Februar

Zunftabend Rheinfelden 20 Uhr, Bürgersaal Narrenzunft Rheinfelden

Frauenfasnacht

20.11 Uhr, TuS-Halle Herten TuS Herten Sonntag, 3. Februar

Kinderfasnacht

Umzugsbeginn 13.30 Uhr Feuerwehr Karsau Narrenzunft Karsau

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Samstag, 16. Februar

Zunftabend Rheinfelden 20 Uhr, Bürgersaal Narrenzunft Rheinfelden

Füürball

ab 20 Uhr, Bahnhofsaal Eintritt: CHF 10.00 www.rheinfelderfasnacht.ch

FASNACHTSKALENDER

Samstag, 23. Februar

Waidbachg‘flüschder

20 Uhr, Friedolin-Halle Degerfelden Musikverein Degerfelden

Buure-Obend

Alban-Spitz-Halle Minseln Die letschte Buure vom Dinkelberg

Narrenbaumstellen

11:11 Uhr, Oberrheinplatz Rheinfelden Narrenzunft Rheinfelden

Berggeisterabend

Hebelhalle Nollingen Berggeister Nollingen

Narrenbaumstellen und Hemdglunkiparty

18 Uhr, Umzug von Schlossgarten­ str.6 zur Halle, 19.11, Halle Eichsel, Party mit DJ Joe Dinkelberg-Hexen 2 3 Hemdglunki, Hästräger/sonstige 8 3

Machtübernahme Rathaus

12 Uhr, Rathaus Haupteingang Anschl. Proklamation Kastanienpark Narrenzunft Rheinfelden


Herterner Fasnacht

18.30 Uhr, Proklamation, Stürmung des Rathauses 19.30 Uhr, Hemdglunkiumzug vom Rathaus zur Scheffelhalle Herten, anschl. Narrenbaumstellen

Hemdglunkiparty

19.30 Uhr, Scheffelhalle Herten (ab 18 Jahren) Narrennest Herten e.V. 5 3 Hemdglunki und Hästräger/ sonst 10 3

Narrenbaumstellen Degerfelden

17.30 Uhr, Umzug von Engel zur Fridolin-Halle Degerfelden Anschl. Narrenbaumstellen, danach

Brauchtumsabend

20.11 Uhr, Scheffelhalle Herten Narrennest Herten

Guggenfestival

Kinderfasnacht

13 Uhr, Halle Eichsel Blaskapelle Eichsel Sonntag, 3. März

14 Uhr, Kastanienpark Ohräquäler und Gassemoggis

Bassisten Treffen

Schmugglerball

Usbrüelete

Buuregaudi

Grenzüberschreitender Umzug

19 Uhr, Hans-Thoma-Halle Warmbach Eintritt: 7 3; Schmugglergilde

20 Uhr, Hebelhalle Nollingen Musikverein Nollingen Samstag, 2. März

Kinderumzug

14.11 Uhr, ab Schützenweg

11.11 Uhr, Rumpel

18.11 Uhr, Obertorplatz www.rheinfelderfasnacht.ch

14.11 Uhr, Start Rheinfelden Schweiz

Närrisches Treiben

15 Uhr, Hebelhalle Nollingen Tonart Nollingen

Kinderumzug + Kinderball

14.11 Uhr, Start in der Rabenfelsstraße Anschl. Kinderfasnacht in der Scheffelhalle bis 17 Uhr Narrennest Herten

Kinderumzug + Kinderball

13.31 Uhr, Umzug vom Stillen Winkel zur Halle Minseln Anschl. Närrisches Treiben in der Alban-Spitz-Halle Minseln Mohrenclique

Rosenmontagsball „ Piraten“ 20.11 Uhr, Halle Eichsel Balskapelle Eichsel Dienstag, 5. März

Narrenmarkt

Narrenzunft Karsau

Hexenfraß

11 Uhr, Alu-Kantine Rheinfelden Höllhooge-Bruet

Kinderball

14 Uhr, Bürgersaal Narrenzunft Rheinfelden

Kinderball

14 Uhr, Fridolin-Halle Degerfelden Narrennest Degerfelden

Wagis-Metzgete

11 Uhr, TUS-Halle Herten Narrennest Herten

Fasnachtsverbrennung

20 Uhr, Oberrheinplatz Rheinfelden Narrenzunft Rheinfelden

Kehrausball

20 Uhr, Hebellhalle Nolingen SV Nollingen Freitag, 8. März

Degerfeldener Fasnachtsfeuer 19 Uhr, Rainhauweg Narrennest Degerfelden Samstag, 9. März

Minselner Fasnachtsfeuer Party im Hemdglunkidorf auf dem Schulhof Narrenenst Degerfelden + Klingentalwichtel

Narrenbaumstellen Nollingen 19 Uhr, Umzug durch Nollingen Anschl. Narrenbaumstellen an der Hebelhalle Berggeister Nollingen Freitag, 1. März

Schnitzelbankabend und Kleinformationentreffen

20.11 Uhr, div. Lokale in der Altstadt www.rheinfelderfasnacht.ch

Guggenkonzert

19.11 Uhr, auf 3 Bühnen in der Altstadt

Fackelumzug

23.11, Uhr Altstadt

Närrische Meile

Ab 10 Uhr, Oberrheinplatz/ Karl-Fürstenberg-Straße Narrenzunft Rheinfelden

Preismaskenball

19:30 Uhr, Hans-Thoma-Halle Eintritt: 7 3; Schmugglergilde

Dorffasnacht

12 Uhr, Dorfkern Narrennest Herten

Narrenmarkt

11.11 Uhr Eröffnung, Trotte Narrenzunft Karsau

Fasnachtsparty

20.11 Uhr, TuS-Halle-Herten TuS Herten Montag, 4. März

Kinderball

14 Uhr, Hebelhalle Nollingen Steibruch-Hexer Nollingen

Narrenmarkt

Narrenzunft Karsau

19 Uhr, Wasserreservoir Minseln Froschecliquen

Nollinger Fasnachtsfeuer 19.11 Uhr, Wannengasse Berggeister Nollingen

Eichsler Fasnachtsfeuer 19.11 Uhr,Blaskapelle Eichsel

Hertener Fasnachtsfeuer

18.30 Uhr, Treffpunkt Rathausplatz 18.45 Uhr, Aufstieg zum Grundmättli Anschl. Abbrennen des Fasnachtsfüür. Narrennest Herten

FASNACHTSKALENDER

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AUSSTELLUNGEN | Januar/Februar 2019 Rheinfelden/CH Rheinfelden (Baden) 11. Januar

21. – 24. Januar

Bis 23. Februar

Marktgasse 25 – 27 Vernissage um 17 Uhr (mit kleinem Apéro). Danach Öffnungszeiten Sa 10 – 17 Uhr, So 13 – 17 Uhr

Grosse und kleine Kunst in den Gängen der ehemaligen Strumpf­ fabrik der Georges Chiarello AG, Theodorshofweg 22

Atelier Frida (Lebenshilfe Lörrach) und Bärbel Held (Mannheim/ Herten) St. Josefshaus Herten Bis 28. Februar

arte TEMPORIS 3

Petra Böttcher, Reflexion Rhein

Bis 6. Januar

Camera Obscura

Petra Böttcher, Brigitte Liebel und Jutta Orth, Galerie im Haus Salmegg Verein Haus Salmegg Bis 8. Januar

Lebkuchenhaus beim Café Graf und grosse Krippe auf dem Zähringerplatz www.proaltstadt.ch 2. – 29. Januar

Die Deutschland-Caricade

1945–2015, 70 deutsche Jahre im Spiegel der Karikatur“, Rathausgalerie (Montag bis Freitag), Kulturamt

Untitled 2019 – Kunst stellt aus

19. Januar– 24. Februar

Bis 30. Januar

von Thomas W. Bossert Haus Salmegg, Kulturamt Sa, So 12 – 17 Uhr

Hotel Schützen Kreativatelier-tz.ch

Seelenbilder

9. Januar – 10. März

100 Jahre Frauenwahlrecht

Schauraum Rheinfelden Kunstplakate von GEDOK Freiburg Vernissage Di, 8. Januar um 19 Uhr Kuratorin ist Elisabeth Veith in Zusammenarbeit mit Manuela Eder (Verein Salmegg, AK Geschichte und Stadtführungen). Stadtführung mit Manuela Eder: „Frauenspuren“ am So, 10. März um 15 Uhr.

Trudy Zollinger

8. – 10. Februar

Kunst am Gleis 1

Im Veloladen am Bahnhof Rheinfelden (Manufaktur Märki Am Gleis 1 GmbH) www.mafam.ch

Figur + Farbe

Bilder und Milchkannenlampen

Margrit Imper – André Wiekert www.hoteleden.ch Bis 31. März

Lichtstein-Skulpturen im Park

Kunstausstellung Paula Pakery – Licht fällt durch den Stein Hotel EDEN im Park www.pakery-kulturbaum.ch

Paula Pakery (Lichtstein-Skulpturen im Park)

Adriano Fontano (Kunst am Gleis 1)

Anzeige

GENUSS-REISE 4-Gang-Romantik-Menü, inkl. Apéro und Solebad-Eintritt. CHF 92.– Der Badebereich ist exklusiv für Sie geöffnet.

Feuer & Flamme

Samstag, 16. Februar 2019, 18 Uhr Hotel EDEN im Park **** Froneggweg 3, 4310 Rheinfelden, T 061 836 24 24, hoteleden.ch


Adressen und Veranstaltungsorte/D Alban-Spitz-Halle Minseln Wiesentalstrasse, 79618 Rheinfelden Buchhandlung Merkel Karlstraße 10, 79618 Rheinfelden, Tel. +49 7623 61876, www.buchhandlung-merkel.com Bürgersaal, Rathaus Rheinfelden Kirchplatz 2, 79618 Rheinfelden, www.rheinfelden-baden.de Campus Ganztageshaus Jahnstraße 1A, 79618 Rheinfelden Christuskirche Karl Fürstenberg Str. / Kirchplatz (neben Rathaus) Dinkelberghalle Adelhausen Dr.-Karl-Fritz-Platz 3, 79618 Rheinfelden Familienzentrum Rheinfelden Elsa-Brandström-Str. 18, 79618 Rheinfelden, Tel. +49 7623 20203, www.familienzentrum-rheinfelden.de Fridolinhalle Degerfelden Anton-Winterlin-Str., 79618 Rheinfelden-Degerfelden Hans-Thoma-Halle Eichbergstr. 42, (Warmbach), 79618 Rheinfelden Haus Salmegg Rheinbrückstr. 8, 79618 Rheinfelden Gemeindehalle Nordschwaben Schopfheimer Str. 8, 79618 Rheinfelden

Hebelhalle Nollingen Dürerstr. 20, 79618 Rheinfelden Jugendhaus Tutti-Kiesi-Weg 1, Telefon 07623/95-312 Kath. Pfarreizentrum Karsau St. Michael Kapfbühlstr. 51/53, 79618 Rheinfelden Kulturpark Tutti Kiesi Werderstrasse 49, 79618 Rheinfelden, Tel. +49 7623 7174287, www.tuttikiesi.de, info@tuttikiesi.de Sonnenrainhalle Karsau Steigweg 4, 79618 Rheinfelden Paulussaal Blauenstr. 45, 79618 Rheinfelden (Träger: Ev. Paulusgemeinde) Pfarreizentrum und Kath. Kirche St. Josef Friedrichstraße 32, 79618 Rheinfelden Schauraum Karl-Fürstenberg-Straße 17, 79618 Rheinfelden Telefon +49 7623 966 87-20 (Tourist-Info) Scheffelhalle Herten Steinenstr. 5, 79618 Rheinfelden-Herten Schlosshotel Beuggen Schloss Beuggen 1, 79618 Rheinf.-Beuggen, Telefon +49 7623 7519-0, www.schlosshotel-beuggen.de

St. Josefshaus Herten Hauptstraße 1, 79618 Rheinfelden, Telefon +49 7623 4700, www.sankt-josefshaus.de Stadtbibliothek Rheinfelden Kirchplatz 6, 79618 Rheinfelden, Tel. +49 7623 95 500, www.stadtbibliothek-rheinfelden.de VACONO-DOME im Kulturpark Tutti Kiesi beim Festplatz, Werderstraße 49 VHS-Haus Hardtstraße 6, 79618 Rheinfelden, Telefon +49 7623 7240-0, www.vhs-rheinfelden.de Vorverkaufsstellen Rheinfelden/D 1 Bürgerbüro im Rathaus, Kirchplatz 2, Tel. 07623 95-0, Mo 7–17 Uhr, Di, Mi 8–17 Uhr, Do 8–18.30 Uhr, Fr 8–13 Uhr 2 Tourist-Info, Karl-Fürstenberg-Straße 17, www.tourismus-rheinfelden.de, Tel. 07623 96687-20 April–Oktober: Mo–Fr 10–18 Uhr, Sa 10–13 Uhr, November–März: Mo-Fr 10–16 Uhr, Sa 10–13 Uhr 3 Buchhandlung Merkel, Karlstr. 10, Tel. 07623 61876 Mo–Fr 9–12.30 Uhr/14–18.30 Uhr, Sa 8.30–14 Uhr 4 Badische Zeitung, Karl-Fürstenberg-Str. 17, Tel. 07623 968-0 Mo–Fr 8-12 Uhr/14–17 Uhr, Sa 9–12 Uhr 5 Vhs Rheinfelden, Hardtstraße 6, 79618 Rheinfelden, Mo–Fr (außer Mi) 9.30–12/14.30–17 Uhr, Mi 14.30–19 Uhr

Opernwerkstatt am Rhein

KISS ME, CARMEN VON GEORGES BIZET Sa, 26. Januar, 20 Uhr, Bürgersaal 30 3, Vorverkauf: 26 3, ermäßigt: 15 3

Adressen und Veranstaltungsorte/CH Aglio e olio Geissgasse 9, 4310 Rheinfelden Bahnhofsaal Bahnhofstrasse 21, 4310 Rheinfelden Christkath. Stadtkirche zu St. Martin Kirchplatz, 4310 Rheinfelden Colonia Libera Italiana Kirchgässli 17, 4310 Rheinfelden Evang. ref. Kirche Zürcherstrasse, 4310 Rheinfelden Evang. ref. Kirchgemeindehaus Roberstenstrasse 22, 4310 Rheinfelden Familien Informationszentrum Habich-Dietschy-Str. 1, Rotes Haus, 4310 Rheinfelden Fricktaler Museum Marktgasse 12, 4310 Rheinfelden Hotel Eden im Park Froneggweg 3, 4310 Rheinfelden Kapuzinerkirche Kapuzinergasse, 4310 Rheinfelden Kunsteisbahn Baslerstrasse 72, 4310 Rheinfelden Ludothek Spieltruhe Rindergasse 2, 4310 Rheinfelden Kurbrunnenanlage Habich-Dietschy-Str. 14, 4310 Rheinfelden

Musikschule Rheinfelden/Kaiseraugst Lindenstrasse 3, (1. OG Migros), 4310 Rheinfelden Pelikan Ökumenisches Haus, Augartenzentrum, 4310 Rheinfelden RJZ – Rheinfelder Jugendzentrum Schützenweg 6, 4310 Rheinfelden Römisch-katholische Kirche Hermann-Keller-Strasse, 4310 Rheinfelden Rotes Haus, Seffel Raum Habich-Dietschy-Str. 1 Hotel Schützen Kulturkeller Bahnhofstrasse 19, 4310 Rheinfelden, Tel. +41 61 836 25 25 Stadtbibliothek Salmen, Marktgasse 10, 4310 Rheinfelden Vorverkaufsstellen Rheinfelden /CH 6 Tourismus Rheinfelden, Stadtbüro Montag: Vormittag geschlossen | 13.30 – 18.30 Uhr Dienstag – Freitag: 8 – 12 Uhr | 13.30 – 17 Uhr Jeden 1. und 3. Samstag im Monat von 8 – 12 Uhr

7 Seminarhotel Schützen Bahnhofstr. 19, 4310 Rheinfelden, Tel. +41 61 836 25 25, willkommen@hotelschuetzen.ch

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