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FÜR SIE BEREIT

ST. BARTHOLOMÄUS AUF EINEN BLICK Vertrauensleute des Kirchenvorstandes: Johann Schill  09 11 / 53 70 82 Andrea Soldner  09 11 / 581 88 20

Evang.-Luth. Pfarramt St. Bartholomäus-Wöhrd - Friedhofsverwaltung Weinickeplatz 3 90489 Nürnberg  09 11 / 55 48 55 Fax: 09 11 / 581 88 81

Hausmeister und Mesner: Viktor Kissler  0179-547 88 84

E-Mail: st-bartholomaeus@gmx.de Öffnungszeiten:

Friedhofspflegerin Hanna Kabuschat 09 11 / 55 39 89



Mo.- Mi. 09.00 - 12.00 Uhr sowie Do.: 09.00 - 12.00 Uhr u. 14.00 - 17.00 Uhr , Freitag: geschlossen

MONATSGRUSS DER EVANG.-LUTH. KIRCHENGEMEINDE

ST. BARTHOLOMÄUS NÜRNBERG-WÖHRD www.st-bartholomaeus-nuernberg.de

Oktober - November 2010

Kindergarten, Leiterin Sandra Moll Rahm 26, 90489 Nürnberg  09 11 / 53 37 61 E-Mail: Kiga-Woehrd@gmx.de

Mitarbeiterinnen im Büro: Renate Schröpfer, Manuela Feß Ehrenamtliche Mithilfe: Herta Pettenkofer und Magdalena Heinl

Gemeindehaus 09 11 / 581 96 96



1. Pfarrstelle: Pfarrer Hannes Ostermayer Weinickeplatz 3 90489 Nürnberg  09 11 / 53 60 28 Fax: 09 11 / 581 88 81 E-Mail: pfarrer@hannesostermayer.de

Kirchenbauverein Vorsitzender: Bernd Ph. Pommer, Lautensackstraße 5  09 11 / 55 96 97 Fax: 09 11 / 53 53 47 Konten der Gemeinde:

2. Pfarrstelle (1/2): Pfarrerin Sabine Zeh Weinickeplatz 5 90489 Nürnberg  09 11 / 588 27 00 E-Mail: sabine.zeh@freenet.de

Spendenkonto: EKK 157 10 36 BLZ: 520 604 10 Geschäfts-/Haushaltskonto.: EKK10 157 10 36 BLZ: 520 604 10

Jugendreferentin Stefanie Seifert  09 11 / 586 15 67 Kantor Michael Martin (momentan In Elternzeit) 09 11 / 34 66 64



Friedhofsverwaltung: EKK 357 10 17 BLZ: 520 604 10 Kirchenbauverein: VR Bank 182 09 66 BLZ: 760 606 18

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Lobe den Herren meine Seele und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat Wir gratulieren: Der Kirchenchor St. Bartholomäus feiert seinen 100. Geburtstag


INHALTSVERZEICHNIS

GOTTESDIENSTE

INHALTSVERZEICHNIS

GOTTESDIENSTE IM NOVEMBER Seite

Brief an die Gemeinde ....................................................................................3 Wussten Sie schon, dass / Ökumenischer Kinderbibeltag .............................4 Neue Praktikantin /Austräger gesucht ............................................................5 Einladung zum Herbstfest...............................................................................5 Konzerte..........................................................................................................6 Weihnachten im Schuhkarton .........................................................................7 Gedächtnis der Konfirmation/Gottesdienst am Ewigkeitssonntag..................7 Seniorenkreis: Herbst– und Karpfenfahrt .......................................................9 Ökumenische Bibelabende .............................................................................9 Neues aus dem Kindergarten .......................................................................11 100 Jahre Kirchenchor.............................................................................12/13 Die Wöhrder Predigt .....................................................................................15 Ökumenisches Frauenfrühstück ...................................................................20 Reformationsfest...........................................................................................21 Herbstsammlung der Diakonie......................................................................23 Geburtstage im Oktober / Trauungen ...........................................................26 Geburtstage im November / Taufen und Bestattungen ................................27 Treffpunkte in der Gemeinde ...................................................................28/29 Gottesdienste im Oktober .............................................................................30 Gottesdienste im November .........................................................................31 Für Sie bereit.................................................................................................32

So. 07. November

So. 14. November

Eine-Welt-Verkauf

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Hannes Ostermayer

Verein. Evang.-Luth. Kirche in Deutschl.

Volkstrauertag

Kollekte:

08.30 Uhr Predigtgottesdienst 10.00 Uhr Hauptgottesdienst 11:30 Uhr Kirche Kunterbunt 19.00 Uhr Abendgottesdienst

Stadtmission. Nbg.

Zeh Zeh Team Zeh

Stille genießen zur Ruhe kommen Kraft schöpfen Mi. 17. November

Buß- und Bettag

Kollekte:

Kirchenbauverein

19.00 Uhr Beichte und Hlg. Abendmahl Ostermayer

VIELEN DANK FÜR IHRE TREUE

Wir in St. Bartholomäus sind dankbar, dass der Wöhrder Kirchenchor seit nunmehr 100 Jahren in wechselhaften Zeiten Bestand hat. Wir freuen uns, dass es Frauen und Männer gibt, die sich im Kirchenchor dem Dienst an ihrer Gemeinde verschrieben haben und darin auch Gemeinschaft und christliches Miteinander pflegen. So möchte ich ganz herzlich die ganze Gemeinde zum Festgottesdienst und anschl. Empfang am 31. Oktober um 10 Uhr einladen und wünsche allen Sängerinnen und Sängern weiterhin viel Freude am Dienst zum Lobe Gottes in unserer Gemeinde.

Kollekte:

08.30 Uhr Predigtgottesdienst Eckert 10.00 Uhr Hauptgottesdienst Eckert Eröffnung der ökumenischen Bibelabende

So. 21. November

„Seit nunmehr über 5 Jahren singt der Wöhrder Kirchenchor immer zu Karfreitag und hat – trotz seiner relativ geringen Anzahl von Sängerinnen und Sängern – auch teils sehr anspruchsvolle Stücke abgeliefert. Auch in weiteren Gottesdiensten im Kirchenjahr, am Buß- und Bettag sowie zum ökumenischen Adventsliedersingen ist der Chor zu hören. Der Chor freut sich, dass er zur Ehre Gottes in unserer schönen Bartholomäuskirche singen kann. Wir sind ein Kreis in der Gemeinde, der bereit ist, das zu tun, was uns als Christen aufgegeben ist: zu dienen !!“ So schreibt es Frau Gertraud Nikolai in ihrer Chronik.

Drittletzter Sonntag

Ewigkeitssonntag

Kollekte:

Neuendettelsau

10.00 Uhr Gottesdienst mit Gedächtnis Ostermayer der Verstorbenen des vergangenen Kirchenjahres Es singt der Projektchor So. 28. November

1. Advent

Kollekte:

10.00 Uhr Adventsgottesdienst mit dem Gospelchor Eine-Welt-Verkauf Reaching Heaven

Brot für die Welt

Ostermayer

————————–Vorschau Dezember: So. 05. Dezember

2. Sonntag im Advent 08.30 Uhr Predigtgottesdienst 10.00 Uhr Gottesdienst mit Hlg. Abendmahl 31

Kollekte:

Osteuropa

Ostermayer Ostermayer


GOTTESDIENSTE

BRIEF

GOTTESDIENSTE IM OKTOBER So. 03. Oktober

Erntedankfest

Kollekte:

08.30 Uhr Predigtgottesdienst 10.00 Uhr Festgottesdienst mit Hlg. Abendmahl So. 10. Oktober

So. 17. Oktober

19. Sonntag nach Trinitatis

Mission Eine Welt

Zeh Zeh Kollekte:

Diakonie Bayern

08.30 Uhr Predigtgottesdienst 10.00 Uhr Hauptgottesdienst mit der Diakoniestation Maxfeld-Wöhrd

Weiß Weiß

20. Sonntag nach Trinitatis

Kindergottesdienst in Bayern

Kollekte:

08.30 Uhr Predigtgottesdienst 10.00 Uhr Hauptgottesdienst 11.30 Uhr KircheKunterbunt 21.00 Uhr Abendgottesdienst

Zeh Zeh Zeh/Schill Zeh

Stille genießen zur Ruhe kommen Kraft schöpfen

So. 24. Oktober

21. Sonntag nach Trinitatis

10.00 Uhr Festgottesdienst zur Jubelkonfirmation mit Eine-Welt-Verkauf Hlg. Abendmahl So. 31. Oktober

Reformationsfest Achtung: Beginn der Winterzeit!

Der Herbst beginnt – es wird etwas ruhiger, auch auf unserem Wöhrder Friedhof. Man sieht nicht mehr so viele Friedhofsbesucher wie in der warmen Jahreszeit, die Sommerblumen auf den Gräbern verblühen, die Farben verblassen. Grablichter werden aufgestellt, überall sieht man die roten Lichter aufblitzen. Die Tage nahen, an denen man durch fallendes Herbstlaub an die Vergänglichkeit erinnert wird, seiner Verstorbenen durch die kommenden Feiertage, Allerseelen, Allerheiligen, Totensonntag vermehrt gedenkt. Auf dem Friedhof breitet sich die Stille aus. Der Spaziergang auf dem Friedhof lässt uns ruhiger werden – wie gut, Renate Schröpfer, dass es diesen Ort gibt! Wie gut, dass es einen Platz gibt, Pfarramts– an dem ich einem lieben Angehörigen nahe sein kann und und Friedhofssekretärin meine Trauer Raum hat. Tröstlich, dass da Einer ist, der mich und die von mir gegangenen in seiner Geborgenheit aufgehoben hat.

Kirchenbauverein

Ostermayer/Zeh

Kollekte:

10.00 Uhr Festgottesdienst mit Hlg. Abendmahl und Eine-Welt-Verkauf 100 jähriges Jubiläum des Kirchenchors

Kirchenchor

Die Blätter fallen, fallen wie von weit, als welkten in den Himmeln ferne Gärten; sie fallen mit verneinender Gebärde. Und in den Nächten fällt die schwere Erde aus allen Sternen in die Einsamkeit.

Ostermayer

anschl. Empfang in der Kirche

IMPRESSUM Herausgeber:

Evang.-Luth. Kirchengemeinde St. Bartholomäus Nürnberg-Wöhrd

Redaktionskreis:

Michaela Finnie, Hannes Ostermayer, Andrea Soldner

Titelfoto: Druck:

privat Novadruck-Nürnberg

Wir alle fallen. Diese Hand da fällt. Und sieh dir andre an: es ist in allen. Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen unendlich sanft in seinen Händen hält. grüßt Sie, Ihre

Alle Personenangaben dienen ausschließlich gemeindlichen Zwecken und dürfen anderweitig nicht verwendet werden. Namentlich gekennzeichnete Artikel geben die Meinung des Autors wieder. Nächster Monatsgruß Dezember 10/Januar 11: Redaktionsschluss: Di 2.11. Abholtermin: Mo.29.11.

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GEMEINDE

HERBSTZEIT AUF DEM FRIEDHOF

Mit dem Herbstgedicht von Rainer Maria Rilke Kollekte:

AN DIE

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AKTUELLES

AUS

KIRCHE UND GEMEINDE

WUSSTEN SIE SCHON, DASS... ...wir uns ganz herzlich bei allen bedanken, die beim Café am See anlässlich der Wöhrder Kirchweih mitgeholfen haben? Beim Kuchenbacken, beim Verkauf, beim Abräumen und Abwaschen. Besonderer Dank gebührt dem Festausschuss für die perfekte Vorbereitung und Federführung. Der Reinerlös für unsere Gemeinde betrug „stolze“ 920,21€ ! ... Frau Magdalena Heinl neue ehrenamtliche Mitarbeiterin im Pfarramt ist? Wir danken ihr sehr für die Bereitschaft, gemeinsam mit Frau Herta Pettenkofer im Büro mitzuhelfen! ...während des Urlaubs von Frau Schröpfer vom 20.9. - 8.10. am Montag und Donnerstag Frau Angelika Stelzer, Pfarramtssekretärin in der Kirchengemeinde St. Lukas, im Büro anzutreffen ist? Herzlichen Dank für die Unterstützung. ...am Diakoniesonntag, 10. Oktober Pfarrer Matthias Weiß vom Diakoniewerk Neuendettelsau in den Gottesdiensten um 8.30 Uhr und 10.00 Uhr die Predigt hält und nach dem Hauptgottesdienst Mitarbeitende der Diakoniestation MaxfeldWöhrd zum Gespräch bereit stehen?

TREFFPUNKTE IN DER GEMEINDE KONFINACHTREFF

Kontakt über Stefanie Seifert  5861567

LAUFTREFF

In der Regel Di. u. Fr. nach Absprache Kontakt: Manuela und Peter Feß  5819546 bzw. Hannes Ostermayer  536028

MÄDCHENGRUPPE

Für Mädchen ab 10 Jahren Di. von 16.00 - 17.30 Uhr Info:  554855

MINICLUB

Kontakt: Heidi Schneider  55 42 24 Mittwochs: 9.30 Uhr

MONATSGRUSS AUSTRÄGER

Kontakt über das Pfarramtsbüro:  554855

OFFENER TREFF Monatlich freitags: 19.30 Uhr

Für Menschen der mittleren Generation Oktober: 29.10. November: Kein Treffen Dezember: 3.12. (Besuch des Christkindlesmarkts) Info: Pfr. Ostermayer  536028 bzw. Manuela Feß  5819546

PROJEKTCHOR

...sich der Kirchenvorstand am Mittwoch, 6. Oktober um 19.30 Uhr in der Tucherloge zu seiner nächsten Sitzung trifft? Thema der Tagesordnung wird u.a. die Jahresrechnung 2009 und der Kollektenplan für das Jahr 2011 sein. Im November ziehen sich die Mitglieder unseres Kirchenvorstandes dann am Freitag und Samstag, 12./13. 11. zu einer Klausur nach Rummelsberg zurück. ...wir ganz besonders auf zwei Veranstaltungen des Vorstadtvereins Wöhrd aufmerksam machen möchten: Samstag, 20. November Jahresfeier im Hotel Holiday In sowie Samstag, 27. November Adventsmarkt auf dem Alten Wöhrder Marktplatz? Weitere Informationen und Termine finden Sie unter  5817720 oder im Internet unter www.vvwoehrd-nuernberg.de

ST.BARTHOLOMÄUS BAND Kontakt: Michael Martin  346664 SENIORENKREIS

Leitung: Helga Böhm  557970

Treffpunkt jeden Donnerstag um 14.00 Uhr (neu!)

07.10. Rückblick in Bildern 14.10. Bingonachmittag 21.10. Geburtstagsfeier 28.10. Herbst – und Karpfenfahrt nach Gunzenhausen und Pleinfeld/Brombachsee Abfahrt: 9h Kirche 04.11. Kein Treffen - Herbstferien 11.11. Martinsfeier 18.11. Geburtstagsfeier 25.11. Mit dem Rucksack durch die türkische Schweiz (Lichtbildervortrag von und mit A. Grünfeld)

TISCHTENNISGRUPPE

Do. 18.00 bis 21.00 Uhr Wilhelm-Löhe-Schule (nicht in den Ferien) Info: Harald Huxhagen  354380

YOGA / WIRBELSÄULENGYMNASTIK

Mo. 18.00 bis 19.30 Uhr Leitung: Gundi Übler  551472

WALKING

Info: Christa Attmannspacher-Müller  554776

ÖKUMENISCHER KINDERBIBELTAG Herzliche Einladung zum ÖKUMENISCHEN KINDERBIBELTAG ÜBER(S)LEBEN(S)ÜBER(S)LEBEN(S)-TRAINING Wann: 9. Oktober 2010, 10-15 Uhr Wo: Gemeindehaus St. Bartholomäus, 1. Stock Bitte mitbringen: Zwei runde Joghurtbecher, Stifte Schere, Flüssigkleber. Sportliche Kleidung anziehen! Unkostenbeitrag: 3 Euro Anmeldung: Pfarramt St. Josef ( 52099260) Pfarramt St. Bartholomäus (  554855) 4

Do. bzw. Sa. nach Vereinbarung Leitung und Info: Kantor Michael Martin,  346664

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AKTUELLES

TREFFPUNKTE IN DER GEMEINDE BESUCHSKREIS

BESUCHSKREIS

Oktober: Montag, 25.10. November: Mittwoch, 24.11. jeweils um 15.30 Uhr Leitung: Pfr. Ostermayer  536028 Kontakt: Pfrin. Zeh  5882700

NEUZUGEZOGENE

EINE– WELT-ARBEIT

Info: Sabine Winkler  557879

ÖKUMENISCHES FRAUENFRÜHSTÜCK

Info: Cornelia Wolf  554686

GESPRÄCHSKREIS (im Clubraum)

Leitung: Gundi Übler  551472 Beginn in der Regel: 19.00 Uhr 07.10. Bibelgespräch mit Pfarrerin Sabine Zeh 21.10. Grundformen der Angst - ein „Klassiker“ 11.11., 18.11. und 25.11. Teilnahme an den ökumenischen Bibelabenden in der Zionsgemeinde, Hohfederstraße 33 (Beginn: 19.30 Uhr!)

GOSPELCHOR „Reaching Heaven“

Probe nach Vereinbarung (in der Regel freitags) Kontakt: Michael Martin  346664

INTERNETPRÄSENZ

Michaela Finnie  3658020 E-Mail: webmaster@st-bartholomaeus-nuernberg.de

JUGENDMITARBEITERKREIS

Leitung: Stefanie Seifert  5861567 (nach Absprache)

KINDERBETREUUNG zum Hauptgottesdienst

Kontakt: Thomas Friedrich  5807270 (Momentan pausiert die Kinderbetreuung)

KINDER - TREFF

Kontakt: Stefanie Seifert  5861567

KIRCHE-KUNTERBUNT

Kontakt: Stefanie Seifert  5861567

KIRCHENCHOR

Mi 20.00 bis 21.30 Uhr Leitung: Michael Hübner  3659799 Ansprechpartnerin: Gertraud Nikolai  7102033

KONFIRMANDEN

Mi. 17.00 Uhr Info: Pfr. Ostermayer  536028

KuK-FILMTREFF

nach Vereinbarung, Info: Karin Stähle  554657

KIRCHE UND GEMEINDE

NEUE PRAKTIKANTIN Hallo, mein Name ist Ulrike Wappler und ich wünsche Ihnen einen wunderschönen guten Tag! Ab September werde ich für etwa ein Jahr in ihrer Gemeinde ein Praktikum absolvieren. Im Folgenden möchte ich mich kurz vorstellen. Seit Oktober 2008 studiere ich an der Evangelischen Hochschule Nürnberg Religionspädagogik und kirchliche Bildungsarbeit und beginne jetzt das 5. Semester. Im kommenden Studienjahr werde ich, außer in ihrer Gemeinde, noch in zwei Schulen im Religionsunterricht tätig sein. Ich freue mich schon auf unser Kennenlernen! Bis bald Ihre Ulrike Wappler

Ulrike Wappler Gemeindepraktikantin

AUSTRÄGER/IN GESUCHT Für die Dezember/Januar Ausgabe benötigen wir für das Austragen des Monatsgrußes Hilfe. Wer aus der Gemeinde könnte im Gebiet Merkelsgasse, Mittlere Zwingerstraße und Waechterstraße (ab Hs. Nr. 22) den Monatsgruß alle zwei Monate auszutragen? Es handelt sich um insgesamt 80 Stück. Bitte melden Sie sich im Pfarramt  55 48 55 oder bei Pfarrer Hannes Ostermayer  53 60 28. Vielen Dank für Ihre Mithilfe.

HERBSTFEST Ganz herzlich laden wir wieder ein zum traditionellen Herbst- und Weinfest unserer Kirchengemeinde. Es findet in diesem Jahr am

Samstag, 9. Oktober ab 19 Uhr im Gemeindehaus statt. An diesem Abend haben wir erstmals das „Fränkische Kabarett“ aus Bad Windsheim zu Gast. Für Essen und Trinken wird der Festausschuss wieder in bewährter Weise sorgen. Dafür schon jetzt: Herzlichen Dank. Wir würden uns freuen, viele Gemeindeglieder und Gäste bei uns in froher Runde begrüßen zu können.

Wenn nicht anders bezeichnet, finden alle Veranstaltungen im Gemeindehaus, Rahm 26, statt.

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AUS

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KIRCHENMUSIK

FREUD UND LEID

KONZERTE DONNE FUGATE + Y am Sonntag, 03. Oktober 2010 um 17 Uhr in der St. Bartholomäuskirche

Magnificat Meisterhafte RenaissanceRenaissance-Vertonungen marianischer Texte und Psalmen von Antoine Brumel, Guillaume Dufay u.a. Interpreten: Cordula Schmieg Sopran Katharina Heiligtag Mezzosopran Monika Tahiri Flöte Dietrich Haböck Violone

Der Eintritt ist frei

Spenden erbeten!

Konzert mit Reaching Heaven Leitung: Michael Martin

GEBURTSTAGE IM NOVEMBER 8.11. 8.11. 9.11. 9.11. 10.11. 10.11. 12.11. 13.11. 14.11. 15.11. 16.11. 17.11. 17.11. 19.11. 20.11. 21.11. 23.11. 24.11. 26.11. 27.11. 27.11. 30.11.

Ingrid Else Jiri Susanne Margarethe Dora Ingeborg Emilie Ingeborg Erna Edith Elfriede Gerda Gerda Sieglinde Ludmilla Helga Christel Jürgen Ruth Ute Elfriede

Grünewald-Beck Heidingsfelder Balatony Kamps Fuss Groetsch Maderer Schmucker Hoeth Zavodcikova Beyerlein Danner Lorenz Jung Müller Pfannkuch Postleb Brasche Tollkühn Hohenester Oelsner Zobel

Eintritt 8.-/5.- (Kinder frei)

GETAUFT WURDEN Pauline Martin Leonie Tot Emma Bräunlein Oxana Kisler Luis Feller

Emdener Straße Nunnenbeckstraße Fichtestraße Creglinger Sraße Keßlerplatz

Wir freuen uns auf Sie! Weitere Kirchenmusik in St. Bartholomäus: 31. Oktober

100 Jahre Kirchenchor Wöhrd

21. November mit dem Projektchor am Ewigkeitssonntag 28. November mit dem Gospelchor „Reaching Heaven“ zum Beginn des neuen Kirchenjahres am 1. Advent 6

70 85 81 80 75 80 80 93 91 75 70 70 70 91 70 90 82 75 70 75 70 85

Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre

Hinweis der Redaktion: Abgedruckt werden alle Frauen und Männer aus unserer Gemeinde, die 70, 75 sowie 80 Jahre und darüber sind. Wer es nicht möchte, dass sein Name zum Geburtstag veröffentlicht wird, den bitten wir im Pfarramt Bescheid zu geben.

Samstag, 13. November, 19.00 Uhr Gospels, Spirituals, Popsongs für Chor und Band

Harmoniestraße Bauvereinstraße Sulzbacher Straße Äußere Cramer-Klett-Str. Nunnenbeckstraße Freytagstraße Georg-Strobel-Straße Wöhrder Hauptstraße Nordring Künhoferstraße Sulzbacher Straße Felseckerstraße Hohfederstraße Nunnenbeckstraße Fichtestraße Sulzbacher Straße Siebmacherstraße Siebmacherstraße Norikerstraße Querstraße Riehlstraße Wöhrder Hauptstraße

KIRCHLICH BESTATTET WURDEN Karl Pflaum Margarete Jahn Herold Jenatschke Hans Härlein Siegfried Hofmeister Ursula Kröhl

84 Jahre 95 Jahre 85 Jahre 90 Jahre 75 Jahre 93 Jahre

Keßlerplatz Lenbachstraße Michaelstraße Felseckerstraße Fichtestraße Riehlstraße 27


WIR GRATULIEREN

AUS UNSERER GEMEINDE

GEBURTSTAGE IM OKTOBER 10.10. 11.10. 12.10. 13.10. 13.10. 15.10. 15.10. 17.10. 18.10. 19.10. 20.10. 20.10. 22.10. 22.10. 23.10. 24.10. 24.10. 25.10. 26.10. 27.10. 27.10. 28.10. 28.10. 28.10. 28.10. 29.10. 29.10. 29.10. 30.10.

Klaus Margarete Friedrich Helga Dorothea Anneliese Charitas Hertha Brunhilde Ingeborg Annemarie Rosa Lotte Jakob Brunhild Erna Grete Lieselotte Betti Karolina Georg Johann Elfriede Ewald Else Margarete Klaus Gisela Heinrich

Kötschau Rödel Gesell Loos Otto Dirauf-Auernheimer Rietz Kleinlein Schmidt Schirmeister Boxhorn Röschke Schwammberger Walter Wening Günther Hechtel Hartmann Kulzer Höflich Rainer Boldt Forster Funk Spieß Bald Brämik Stark Hägel

Sulzbacher Straße Bauvereinstraße Schranke Stresemannplatz Hohfederstraße Äußere Cramer-Klett-Str. Mittlere Zwingerstraße Bauvereinstraße Bauvereinstraße Siebmacherstraße Stresemannplatz Nunnenbeckstraße Rahm Georg-Strobel-Straße Georg-Strobel-Straße Bartholomäusstraße Georg-Strobel-Straße Fichtestraße Siebmacherstraße Georg-Strobel-Straße Künhoferstraße Bauvereinstraße Krellerstraße Äußere Cramer-Klett-Str. Norikerstraße Tullnaustraße Hadergäßchen Norikerstraße Deichslerstraße

SCHENKEN SIE KINDERN WEIHNACHTSFREUDE 70 84 82 85 85 86 86 80 75 83 75 75 80 80 82 87 84 80 84 86 75 82 83 84 88 86 70 70 81

Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre

GETRAUT WURDEN Viktor Frank und Vera Frank geb. Balko

Bauvereinstraße

Dr. med. Sven-Oliver Bachmann und Nicole Bachmann geb. Brunda

Veilhofstraße

Dirk Pfeffer und Simone Pfeffer geb. Jüttner

Dr.-Carlo-Schmid-Straße

Sebastian Heger und Ricarda Heger geb. Meinck Keßlerplatz

Diakoniestation Maxfeld-Wöhrd Behandlungspflege – Grundpflege Hauswirtschaftliche Versorgung – Essen auf Rädern

 0911 / 9379970 rund um die Uhr 26

Bis zum 15. November werden wieder Schuhkartons mit Weihnachtsüberraschungen für bedürftige Kinder in Osteuropa gepackt. Träger der Aktion, die vor genau 20 Jahren ins Leben gerufen wurde, ist das christliche Missions- und Hilfswerk Geschenke der Hoffnung e.V. in Berlin. Viele dieser Kinder leben in Waisenhäusern unter ärmsten Bedingungen. Sie freuen sich über Hygieneartikel (z.B. Zahnbürste), Malstifte, Hefte, Schal und Mütze, ein Spielzeug oder etwas Schokolade und einen persönlichen Gruß. Packen Sie mit! Es ist ganz einfach: bekleben Sie einen handelsüblichen Schuhkarton mit Geschenkpapier und füllen ihn mit Geschenken für einen Jungen oder ein Mädchen der Altersklasse 2-4, 5-9 oder 10-14 (bitte kennzeichnen!). Geben Sie Ihre Kartons am Samstag, 6. November ab 14 Uhr im Gemeindehaus ab! Weitere Informationen finden Sie unter www.geschenke-der-hoffnung.de Ansprechpartnerin für Fragen: Michaela Finnie,  3658020 bzw. mfinnie@arcor.de

GEDÄCHTNIS DER KONFIRMATION Am Sonntag, 24. Oktober feiern wir die Jubelkonfirmation in St. Bartholomäus. Eingeladen dazu sind alle Frauen und Männer, die vor 25 Jahren (1985), 50 Jahren (1960), 60 Jahren (1950), 65 Jahren (1945), 70 Jahren (1940) und früher in St. Bartholomäus konfirmiert haben. Auch Menschen, die damals woanders konfirmiert haben, aber nicht in Ihrer Heimatgemeinde die Jubelkonfirmation feiern können oder wollen, sind sehr herzlich willkommen. Wer sich kurzfristig anmelden möchte, kann das noch telefonisch ( 55 48 55, per Fax 581 88 81 oder per e-mail st-bartholomaeus@gmx.de im Pfarramt tun. Treffpunkt ist ab 9.15 Uhr im Gemeindehaus, 1. Stock (Aufzug). Unter dem Geläut der Glocken ziehen wir dann gemeinsam in die Kirche ein. Der festliche Gottesdienst beginnt um 10.00 Uhr und ist verbunden mit der Feier des Heiligen Abendmahls. Im Anschluss daran werden die Gruppenfotos gemacht. Anschließend laden wir die Jubilarinnen und Jubilare und ihre Angehörigen zu einem Empfang in der Kirche ein. Wir freuen uns, diesen Tag mit vielen früheren Konfirmandinnen und Konfirmanden sowie deren Angehörigen zu begehen. Hannes Ostermayer

GOTTESDIENST AM EWIGKEITSSONNTAG Wie in jedem Jahr zum Ende des Kirchenjahres wollen wir in ganz besonderer Weise unserer Verstorbenen der letzten 12 Monate gedenken. Dazu laden wir zum Gottesdienst am 21. November um 10 Uhr alle Angehörigen, Freunde und Bekannte sowie die ganze Gemeinde recht herzlich ein. In dankbarer Erinnerung werden wir für jede/n Verstorbene/n eine Kerze anzünden. Der Projektchor unter Leitung von Kantor Martin wird singen. 7


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GEMEINDE

UNTERWEGS

HERBST – UND KARPFENFAHRT Herzliche Einladung an alle Interessierten und Gäste unserer Gemeinde, zur Herbst- und Karpfenfahrt des Seniorenkreises am Donnerstag, 28. Oktober 2010 . Abfahrt ist um 9 Uhr an der Bartholomäuskirche (8.45 Uhr Stresemannplatz). Wir fahren zunächst nach Gunzenhausen und besichtigen dort die Stadtkirche. Dann fahren wir weiter Richtung Brombachsee und essen in „Ritzers Karpfenhof“ in Hohenweiler bei Pleinfeld zu Mittag. Wenn das Wetter mitspielt, besteht nachmittags noch die Gelegenheit zu einem kleinen Spaziergang am See. Nach dem Kaffeetrinken geht es wieder zurück. Ankunft in Nürnberg ist gegen 18 Uhr. Die Kosten für die Fahrt inkl. Führung betragen 15.- €. Bitte melden Sie sich bald bei Frau Helga Böhm  55 79 70 oder im Pfarramt  55 48 55 an.

ÖKUMENISCHE BIBELABENDE Auch in diesem Jahr veranstalten die drei Wöhrder Kirchengemeinden St. Bartholomäus, St. Josef und Zion gemeinsame Bibelabende. Dieses Jahr stehen Texte aus dem Epheserbrief im Mittelpunkt. Unter dem Stichwort „Himmel – Erde – und zurück“ wollen wir an drei Abenden das Neue Testament in unsere Zeit hinein sprechen lassen. So laden wir an folgenden Abenden recht herzlich ein: Donnerstag, 11. November, 18. November und 25. November Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr im Gemeindesaal der Zionskirche, Hohfederstraße 33 Zum Auftakt der Bibelabende laden wir zu einem gemeinsamen Bibelsonntag am 7. November recht herzlich ein. Im Rahmen eines Predigertausches wird an diesem Sonntag Gemeindereferent Heiko Eckert um 8.30 und 10 Uhr bei uns in St. Bartholomäus Gottesdienst halten. Pfarrer Hannes Ostermayer wird in Zion und Pastor Winfried Bolay in St. Josef predigen. In allen drei Gemeinden ist an diesem Sonntag der gleiche Bibeltext zugrunde gelegt. Wir freuen uns, wenn viele Gemeindeglieder und Interessierte mit uns über die Bibel nachdenken und „konfessionsübergreifend“ ins Gespräch kommen. Wir freuen uns, viele Menschen an diesen Abenden willkommen zu heißen. 24

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DIAKONIE Stabiusstr. 1 Tel.: 09 11 / 81 57 800

HERBSTSAMMLUNG DER DIAKONIE Spendenaufruf zur Sammlung vom 11. bis 17. Oktober 2010 Wohnungslosigkeit ist oft die Folge von längerfristigen Verarmungs- und Ausgrenzungsprozessen benachteiligter Menschen. Konkrete Auslöser können unvorhergesehene kritische Lebensereignisse wie Tod des Partners oder Scheidung, gescheiterte Selbständigkeit, Verlust des Arbeitsplatzes und Krankheit sein. Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten brauchen ein qualifiziertes und vernetztes Hilfeangebot. In Nürnberg bietet die Stadtmission mit ihrer Einrichtung "Hilfen für Menschen in Wohnungsnot" ein differenziertes Angebot für Hilfesuchende. In der Krellerstraße gibt es eine Beratungsstelle, die betroffene Menschen mit Rat und Tat begleitet. Arbeitslosigkeit, der Umgang mit Geld, Probleme mit Alkohol oder seelische Erkrankungen stehen im Mittelpunkt der Gespräche. Gleichzeitig betreut die Stadtmission 2 Obdachlosenpensionen in Nürnberg und bietet Gruppenangebote im Bereich Kunst und Musik zur Freizeitgestaltung an. In der ökumenischen Wärmestube in der Köhnstraße können sich Obdachlose tagsüber aufhalten und sie bekommen eine ordentliche Mahlzeit. Hier gibt es eine Kleiderkammer, in der sich auch viele Ehrenamtliche engagieren. Die Kirchengemeinden in der Altstadt organisieren im Wechsel jeden Sonntag ein Obdachlosenfrühstück, das zwischen 8.00 und 10.00 Uhr stattfindet. Sie können diese und andere diakonische Arbeit im Dekanat Nürnberg mit einer Spende für die Herbstsammlung unterstützen. Herzlichen Dank dafür! Spendenkonto Diakonie im Dekanat (Stadtmission Nürnberg) Konto-Nr. 702 507 501 Evangelische Kreditgenossenschaft eG BLZ 520 604 10 Stichwort: Herbstsammlung 2010 70% der Spenden verbleiben direkt im Dekanatsbezirk zur Förderung der diakonischen Arbeit vor Ort. 30% der Spenden werden vom Diakonischen Werk Bayern für die Projektförderung in ganz Bayern eingesetzt. Hiervon wird auch das Info- und Werbematerial finanziert (ca. 6% des Gesamtspendenaufkommens).

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KINDERGARTEN

NEUES AUS DEM KINDERGARTEN Das neue Kindergartenjahr hat am 1. September begonnen und wir haben wie im letzten Jahr wieder 15 neue Kinder aufgenommen und werden am Ende des KindergartenJahres 19 Kinder in die Schule entlassen. Wir wünschen allen Kindern und natürlich ihren Eltern eine schöne Kindergartenzeit mit vielen ereignisreichen Momenten und Erlebnissen und hoffen auf eine gute Zusammenarbeit, wenn wir sie ein kleines Lebensstück begleiten dürfen. Unser 1. Elternabend (mit Wahl des Elternbeirats) findet statt am Donnerstag, 30.09.2010 um 17:30 Uhr.

Vorankündigung Am Freitag, den 12.11.2010 findet, um 17.00 Uhr, der St. Martin Laternenumzug (mit echtem St. Martin hoch zu Ross…!) statt. Nähere Informationen, über Treffpunkt usw, bekommen Sie im Kindergarten und den Schaukästen an der Kirche.

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AUS UNSERER GEMEINDE

100 JAHRE KIRCHENCHOR - EINE CHRONIK 1910 – 1925

Gründung und Leitung durch Georg Körner

1925

Krise und Spaltung; „Alter Chor“ unter Kirchenmusikdirektor Nützel und der neugegründete „Cäcilienchor“ unter Stadtkantor Körner. Als Herr Körner in den Ruhestand ging, wurden beide Chöre unter Leitung von Chordirektor Dr. Robert Seiler wieder vereinigt.

1938

verzog Dr. Seiler nach München. 2. Weltkrieg. Es fand keine Probenarbeit mehr statt.

1943

wurden Pfarrhaus und Kirche von einem Bombenteppich vernichtet. In der darauf folgenden Zeit hat Herr Ulherr sich bemüht, den Chor am Leben zu erhalten. Unvergessen auch das Wirken von Hans Hagenheimer, der nach Rückkehr aus seiner Gefangenschaft, Chor und Posaunenchor betreute.

1945

gab es den Wöhrder Kirchenchor immer noch!

1946

Der Fischbacher Kantor Hans Heidig übernimmt unseren Chor.

1951

kam die Unterstützung des Pfarrers Hans Weinicke allen zugute!

1956

Einweihung der wiedererbauten Kirche. Chorproben im Gemeindehaus und Aufführungen wieder in der Kirche.

1975

Hans Heidig geht in den Ruhestand, Nachfolger: Kirchenmusikdirektor Helmut Scheller bis Ende Mai 1976.

1976

Von Juli 1976 bis 1978 leisteten Frau Maria Glede, Frau Angelika Renges und Manfred Hößl, ein katholischer Musikstudent, „Überbrückungsdienst“. Sie begleiteten den Chor über diese schwere Strecke bis September 1978.

1978

Kantor Günther Lehnerer übernimmt die Leitung auf Dauer.

1985

„75 Jahre Kirchenchor“ im November

1996

Ein „heißes“ Erlebnis (siehe S. 13)

2001

Ruhestand von Kantor Lehnerer und einiger älterer, lang gedienter Sängerinnen und Sänger. Der Chor wird von Herrn Martin, dem neuen Kantor, am 1.11. übernommen. Er bringt einige neue Sänger/innen mit. Aufteilung in den sog. Projektchor (Ltg. Michael Martin) und den „alten Chor“, für den ein Chorleiter gesucht wird.

BLICK ÜBER DEN KIRCHTURM

REFORMATIONSFEST

Herzliche Einladung zum

2004

2005

Kantor Michael Hübner (Bild) aus St. Matthäus übernimmt die Chorleitung. Sein Engagement wird durch Beiträge und Spenden der Chor12 mitglieder getragen.

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AUS UNSERER GEMEINDE

AUS UNSERER GEMEINDE

FRAUENFRÜHSTÜCK

WIR DANKEN UNSEREN AKTIVEN CHORMITGLIEDERN

Herzliche Einladung zum 13. Ökumenischen Frauenfrühstück Für wen? Frauen – aller Altersgruppen Wann? Samstag, 16. Oktober 2010 Beginn: 9:00 Uhr, Einlass: 8:45 Uhr Wo? Gemeindehaus St. Josef Gießereistraße 2 Pfarrsaal, 1. Stock

Thema:

„GOTT - WEIBLICH“ Die verborgene Seite Gottes

Wer lädt ein?

50 Jahre

Pettenkofer, Herta

1960 - 2010

48 Jahre

Birkmaier, Lieselotte

1962 - 2010

35 Jahre

Nikolai, Gertraud Nikolai, Dieter

1975 - 2010

30 Jahre

Lorch, Gerda

1980 - 2010

25 Jahre

Fuss, Gerda Fuss, Michael

1985 - 2010

9 Jahre

Dengler, Karl

2001 - 2010

6 Jahre

Nikolai, Stefan

2004 - 2010

5 Jahre

Schneider, Heidi

2005 - 2010

5 Jahre

Chorleiter Hübner, Michael

2005 - 2010

3 Jahre

Kissler, Elena

2007- 2010

2 Jahre

Übler, Gundi Übler, Georg

2008 - 2010

1 Jahr

Zankl, Claudia

2009 - 2010

Die Gemeinden:

Zion St. Josef St. Bartholomäus Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

EIN HEISSES ERLEBNIS AN EINEM KALTEN WINTERTAG

DAS

Bei Fragen stehen Ihnen gerne zur Verfügung: Für die Zions-Gemeinde: Frau H. Zimber –  36 28 97 Für die Gemeinde St. Josef: Frau A. Rehahn –  53 94 618 Für St. Bartholomäus: Frau C. Wolf –  55 46 86 Für Kinderbetreuung während des Frühstücks ist gesorgt!

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TEAM

100 Jahre Kirchenchor - das ist eine bewegte Zeit. Viel gibt es zu erzählen. Doch ein Ereignis aus der jüngeren Vergangenheit bleibt den meisten in Erinnerung. Am 29. Dezember 1996 hatte der Chor ein „heißes Erlebnis“. „Wir waren zum 65. Geburtstag eines Sangesbruders nach Fürnried eingeladen und sollten in der Kirche zum Gottesdienst singen , die dortige Gemeinde wartete schon auf uns . Doch auf der Fahrt dorthin brannte unser Bus – wegen eines Bremsendefektes – auf der A6 völlig aus. Die Sänger/ innen standen bei minus 15 Grad (am Sonntag früh um 8:30 Uhr!) auf einem Autobahnparkplatz bis uns die Feuerwehr in Schwaig versorgte. Auch die wartende Gemeinde wurde verständigt. Nach einer Odyssee kamen wir dann doch noch unversehrt zum Mittagessen nach Fürnried. Wir sangen dann – nach dem Essen in der Gaststätte – unsere Motetten und gaben auch noch einige andere Lieder zum Besten ....“ (Gertraud Nikolai) 13


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AUS UNSERER GEMEINDE

WOHNUNGSSUCHE Das Fokolar (kirchlich anerkannte Geistliche Gemeinschaft) sucht für sich ein Haus mit mindestens 7 Zimmern, davon ein größerer Raum mit ca. 50 qm (oder 2 Räume, die man entsprechend verbinden kann) in Nürnberg. Gute Verkehrsanbindung gewünscht, Miete oder Kauf möglich. Wir freuen uns auf Ihr Angebot! Kontakt: Birgit Otto / Anke Husberg Tel.: 0911-357885 Fax: 0911-3658048 E-Mail: fokolar.nbg@t-online.de

NEUGESTALTUNG „ALTER WÖHRDER MARKTPLATZ“ Seit über 10 Jahre ist der Platz auf der Südseite unserer Bartholomäuskirche für den Durchgangsverkehr gesperrt. Dennoch ist der Platz momentan immer noch ein Provisorium. Dabei war der Platz seit dem Mittelalter das Zentrum des Lebens im historischen Wöhrd. Nun gab es vor Kurzem ein Gespräch beim Stadtplanungsamt. Der neue Leiter Josef Weber griff die Anregung auf, den Platz aus seinem Dornröschenschlaf zu wecken. Es wurde ein Gestaltungsvorschlag erarbeitet, der am Montag, 4. 10. um 19h im Evang. Gemeindehaus, Rahm 26 der Allgemeinheit vorgestellt wird. Kommen Sie und diskutieren Sie mit! Es sind auch Ihre Ideen und Wünsche gefragt.

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DIE WÖHRDER PREDIGT

DIE WÖHRDER PREDIGT

persönlich Mut und Kraft, meinen Dienst in dieser Gemeinde froh und zuversichtlich tun zu können. Gott sei Dank sind wir als evangelische, in guter Weise manchmal auch im wörtlichen Sinn protestantische Christen freie und selbständige Glieder am Leib Christi - und niemanden untertan, wie es einmal Martin Luther formuliert hat.

Doch da ist auch Dienst Gottes an uns Menschen, der uns mit seinem Wort und seinem Segen neu ausrichten, stärken und in den Alltag dieser Welt senden will. Als Gemeinde brauchen wir diesen Dienst - den Dienst für Gott, aber auch den Dienst Gottes an uns. Unser Predigtwort verheißt beides. Doch es verheißt uns noch mehr: "Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein: denn das Alte ist vergangen. Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe ich mache alles neu!"

Und ich wehre mich auch gegen den Satz: Früher war alles besser! Da war es viel einfacher! Da gab es mehr Personal, mehr Geld, mehr Möglichkeiten. Da war die Bindung der Menschen enger zu ihrer Kirche. Das mag schon stimmen. Doch wenn ich auf die Frühzeit der Entstehungsgeschichte von St. Bartholomäus schaue: Was waren da nicht für Widerständigkeiten und Probleme zu bewältigen? Was mussten nicht die Menschen einsetzen, um diese Kirche hier in Wöhrd bauen zu können? So ist es doch: Jede Zeit hat ihre eigenen Fragen und Schwierigkeiten. Doch die große Verheißung aus dem Offenbarungsbuch bleibt bestehen: "Siehe, die Stätte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen und sie werden sein Volk sein." So sollten wir dieses Wort heute wieder neu hören und in unser Leben nehmen: Gott will mitten unter uns wohnen. Dazu gebraucht er eine Kirche. Dazu feiern wir Gottesdienste - mit anderen Worten Dienst an Gott durch Singen, Beten, Bekennen, Hören, Predigen.

Wenn Gott bei uns wohnen will, dann will er immer auch unseren Blick über das Vorfindliche hinauslenken. Wir haben als Kirche, als Gemeinde ein mehr an Hoffnung als diese Welt: Es ist die Verheißung der Überwindung von Leid, Not und Schmerz. Dafür lohnt es sich auch heute zu arbeiten. Dazu lohnt es sich, auch etwas einzusetzen an Zeit, Kraft, Liebe, Mut und Phantasie für diese unsere Kirche und Gemeinde. Dazu feiern wir auch Kirchweih. Denn Gott will auch heute unter uns wohnen und uns helfen, dieses Leben immer wieder neu zu überwinden und gemeinsam zu bestehen. Seine Verheißung wirkt über den Tag der Kirchweih hinaus und wirkt hinein auch gerade mit uns und durch uns in diese Welt. Möge der Herr auch dieser Kirche uns dafür seinen Segen geben, heute, morgen und in Ewigkeit. Amen.

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PREDIGT AM KIRCHWEIHSONNTAG 22. AUGUST 2010 VON

PFARRER HANNES OSTERMAYER galt für Menschen jeder Generation als starke Verpflichtung, diese Stätte Gottes bei uns Menschen Gestalt werden zu lassen. Deshalb haben unsere Vorfahren KirPfarrer Hannes chen gebaut und Ostermayer erhalten. Darum wurde auch unsere St. Bartholomäuskirche damals von den Wöhrdern Ende des 14. Jahrhundert dem Sebalder Pfarrer Magister Albrecht Fleischmann abgetrotzt, der um seine Pfründe bzw. Rechte und Einkünfte, bangte. Doch es war damals eben viel zu weit in Kirchenangelegenheiten oder anderen seelsorgerlichen Fragen den beschwerlichen Fußweg hinein in die Stadt auf sich zu nehmen. So kam es vor, dass wie eine alte Chronik anmerkt „Neugeborene in Wöhrd sterben konnten, ohne die Taufsakramente empfangen zu haben. Das gleiche galt für Sterbende, die nicht mehr rechtzeitig die letzte Ölung erhielten.“ Zwar sollte nach einer Bulle des Papstes Urban VI. vom 30. Januar 1388 innerhalb der Pfarrsprengel von St. Sebald, nördlich der Pegnitz und St. Lorenz, südlich der Pegnitz keine andere Kapelle oder Kirche ohne apostolische oder bischöfliche Erlaubnis erbaut werden dürfen, doch blieben die Wöhrder hartnäckig und fanden auch im Burggrafen Friedrich einen starken Unterstützer.

Der Seher Johannes schreibt: „Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, und das Meer ist nicht mehr. Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann. Und ich hörte eine große Stimme von dem Thron her, die sprach: Siehe da, die Stätte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein, und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein; und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen! Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe ich mache alles neu.“ (Offenbarung 21,1-5a) Liebe festliche Gemeinde! "Siehe, die Stätte Gottes bei den Menschen!“ So heißt es lapidar und doch so verheißungsvoll im Predigtwort für den heutigen Gottesdienst beim Seher Johannes. "Und Gott wird bei ihnen wohnen und sie werden sein Volk sein und Gott selbst wird bei ihnen sein." Das ist die Zusage die uns Gott heute am Kirchweihsonntag gibt: Gott wird bei uns wohnen. Dieses Wort aus dem Ende des 1. nachchristlichen Jahrhunderts, 15


DIE WÖHRDER PREDIGT

DIE WÖHRDER PREDIGT wie es damals war, auch zu der Zeit, wo die Kirche nach dem Krieg noch nicht aufgebaut war und jahrelang im Gemeindehaus Gottesdienste gefeiert werden mussten. Wir spüren das auch, wie es mehr und mehr dankbar von den Angehörigen von Verstorbenen angenommen wird, dass es nun möglich ist, in einem würdigen Rahmen in der Kirche selbst Trauerfeiern abzuhalten und von lieben Menschen hier Abschied zu nehmen. Oder ich erlebe es, dass sich Menschen nach Jahren noch an St. Bartholomäus erinnern und unbedingt hier ihr Kind taufen lassen wollen, obwohl sie schon längst in einem anderen Stadtteil wohnen.

So konnte mit dem Bau einer Kirche begonnen werden, sozusagen dem Vorgängermodell des heutigen Gotteshauses und die Wöhrder hatten endlich auch ihre eigene Stätte Gottes mitten unter den Menschen. So ist es geblieben, auch im Wandel der Jahrhunderte und bewegter Zeiten. Zweimal zerstört, zunächst 1552 im Städtekrieg mit Markgraf Albrecht Achilles von der Stadt Nürnberg selbst sozusagen als Vorsorgemaßnahme und dann in der Nacht vom 10. auf den 11. August 1943 durch alliierte Bomber im 2. Weltkrieg, wurde die Kirche jedes Mal wieder unter Mühen und großem finanziellen Aufwand von den Menschen vor Ort liebevoll und engagiert, neu aufgebaut und bis zum heutigen Tag erhalten. Wir dürfen dankbar sein und diese Leistung unzähliger Männer und Frauen, ohne deren Einsatz für diese Kirche wir heute im Jahr 2010 nicht Kirchweih feiern würden. Danke auch dem Kirchenbauverein, insbesondere seinem 1. Vorsitzenden, der bis zum heutigen Tag rührig und umsichtig die nicht mehr so üppig fließenden Geldmittel zum Erhalt unserer Wöhrder Stätte Gottes bei den Menschen einsetzt und verwaltet.

"Siehe, die Stätte Gottes bei den Menschen. Und er wird bei ihnen wohnen." Dieses Wort mit Leben zu erfüllen, das ist uns als Kirche bis zum heutigen Tag aufgetragen und verheißen. Gott will bei uns wohnen. Er hat seine Verheißungen nicht zurückgenommen. Und Gott will auch in dieser Kirche wohnen und spürbar sein - durch Hören auf Gottes Wort, durch das Feiern der Sakramente, durch unsere Lieder, Gebete und die Musik der Orgel, der Posaunen, der Chöre. Oder auch durch die Möglichkeit, die Kirche offen vorzufinden, persönliche Andacht zu haben oder manche unserer vielen Kunstwerke genauer zu betrachten. So bin ich dankbar, dass wir über das Kirchweihwochenende dank vieler freiwilliger Helfer die Kirche offen haben können. Ich, das sage ich auch ganz „offen“, würde mir das mehr und mehr auch unter dem Jahr wünschen. Vielleicht finden wir ja bald eine gute Lösung, eine mehr und mehr offene Kirche immer wieder einmal interessierten Menschen zu ermöglichen.

Denn: Die Kirche ist bei uns im Dorf geblieben. Ja, so möchte ich sagen. Denn die Vorstadt Wöhrd hat bis auf den heutigen Tag den Charme eines kleinen fränkischen Dörfleins bewahrt, mitten drin im Getriebe einer modernen Großstadt. Und die Bartholomäuskirche ist und bleibt im Gefühl der Menschen präsent. Das merken wir immer wieder z.B. bei Jubelkonfirmationen, wenn Menschen oft nach Jahren wieder voll Freude in „ihre“ Konfirmationskirche zurückfinden, wenn sie sich erinnern, 16

ten und unsere Gemeinde mit unseren Möglichkeiten zu bauen und zu bewahren. Denn: Kirche bauen in heutiger Zeit, das ist nicht immer leicht. Da gibt es viele Widerstände und Rückschläge. Jeder Kirchenaustritt, den ich auf meinem Schreibtisch vorfinde, ist einer zu viel. Doch: Ich freue mich über jeden, der den Schritt zurück tut. Auch das kommt immer wieder einmal unter uns vor. Und ich freue mich drüber und bin dankbar, wie viele Menschen bei uns ehrenamtlich mitarbeiten. Wir haben im Pfarramt eine Liste von weit über 100 Mitarbeitenden, weit mehr als Sonntag für Sonntag den Gottesdienst besuchen. Obwohl ich natürlich keinen der treuen und regelmäßigen Gottesdienstbesucher unter Ihnen missen möchte und mich über jede/n freue, der sonntags früh um 8.30h oder 10h den Weg in unsere Bartholomäuskirche findet.

Doch offene Kirche, das möchten wir auch in übertragenem Sinn sein. Offene Kirche, ja eine Gemeinde, wo spürbar wird, dass Gott tatsächlich unter uns wohnt und wir offen sind für alle Menschen. Kirche, das ist ja nicht nur der Pfarrer oder die Pfarrerin. Kirche, das ist nicht nur die hauptamtlich Angestellte im Pfarramt oder am Friedhof. Kirche, das ist nicht nur der Mesner und Hausmeister, der Kirchenmusiker, die Jugendleiterin, der Religionslehrer/die Religionslehrerin, die Erzieherin im Kindergarten oder die Diakonieschwester. Sicher: Sie, wir alle, die für diese Kirche arbeiten, bei der Kirche auch angestellt sind, stehen natürlich für diese, unsere Kirche ein. Kirche ist auch eine große und wichtige Arbeitgeberin, bei der viele Menschen in Lohn und Brot stehen. Doch Kirche, das sind auch Sie, das sind wir alle: Menschen, die sich ehrenamtlich in den Gemeinden, bei den vielen Diensten und Werken unserer Kirche engagieren: Im Kirchenvorstand nicht immer einfache Leitungsverantwortung für das Ganze der Gemeinde übernehmen, in den Gruppen und Kreisen sich für andere einsetzen, neue Menschen ansprechen und in die Gruppe integrieren. Das ist nicht immer ein einfaches Unterfangen. Oder auch da und dort mithelfen, wo sie angefragt oder gebraucht werden z.B. jetzt wieder letzte Woche beim Kirchenputz oder beim Kuchenbacken für das heutige Café am See.

In meinen 10 Jahren, die ich bereits in Wöhrd Dienst tun durfte, war und ist mir dieser ja, ich sage es ganz bewusst Reichtum an unterschiedlichen Menschen immer ganz besonders am Herzen gelegen. Für diese Menschen, mit ihren verschiedenen Stärken und Schwächen, Sorgen und Nöten, Freuden und Hoffnungen da zu sein, das macht den Dienst eines Pfarrers und Seelsorgers reich und erfüllt. Das ist auch nicht mit Geld zu bezahlen! Sehen und erleben, wie Frauen und Männer, Jugendliche und Ältere sich einsetzen für diese Kirche und Gemeinde, wie sie zu ihr halten, obwohl sie wahrlich nicht alles verstehen - und es übrigens auch nicht verstehen müssen! - was da manchmal „von oben“, also von unserer Kirchenleitung kommt oder verordnet wird, das gibt mir auch immer ganz

"Ich träume eine Kirche." So heißt es einmal in einem Lied. In vielen wird dieser Traum von Kirche unter uns gelebt, ja ist er sogar Realität. Und ich bin dankbar, dass wir es bis zum heutigen Tag geschafft haben, diese Kirche zu erhal17


Monatsgruß Oktober - November 2010