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URBAN: Am Checkpoint Charly KULTUR: Volle Pulle im Museum SZENE: Jugendkulturverschmelzung SPORT: Eflers Carambolagekurs

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URBAN

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Wie begegnen?

von Johannes Reichl

Manchmal entwickeln Ma-

stau, der so späte, fatale Entscheidungen überhaupt

gazin-Ausgaben eine Art

erst möglich macht – im Vollzug definitiv nicht funk-

Eigenleben, die man als

tioniert. Und das sage im Hinblick auf das österrei-

Macher auf den ersten Blick hin gar nicht wahr-

chische Asyl- und Fremdenrecht nicht ich, sondern

nimmt. So ist es mir mit diesem MFG ergangen. Als

das kritisiert sogar die UNO!

die Nummer fertig gelayoutet war und Korrekturge-

Und genau diesbezüglich lief die Diskussion im

lesen wurde, meinte die Lektorin überraschend: Na,

Fernsehen sowie die gesamte zu dem Thema

ihr seid jetzt wohl die Kirche Bunt oder wie?!

bislang in die verkehrte Richtung. Immer wieder

Jetzt bin ich – ich gestehe – kein klassischer Kirche

hörte man das „Totschlagargument“, man dürfe

Bunt Leser, aber was sie meinte, war die offensicht-

den Rechtsstaat nicht aushöhlen - also keine Aus-

liche Konzentration von Sozialthemen und sozialen

nahmen. Absolut richtig! Nur der Reflex darauf ist

Menschen, die in dieser Ausgabe vorkommen.

falsch: Festhalten am Falschen. Die Gesetze sind ja

Wahrscheinlich Zufall, vielleicht aber auch – wer

nicht, so wie derzeit getan wird, in Stein gemeiselt.

weiß – ist es ein unterbewusstes Statement auf

Genau diese muss man aber ändern, anstatt ein La-

Entwicklungen in diesem Staat, die sauer aufsto-

rifari-Bleiberecht aus dem Hut zu zaubern, womit

ßen, bedenklich oder gar traurig stimmen. Entwick-

man Menschen erst recht wieder der Willkür des

lungen, denen man nur durch klare Worte, ein Zu-

Apparates und dem Gutdünken einzelner ausliefert.

rechtrücken in richtige Relationen sowie Beispiele

Letztlich blieb nach der Diskussion eine simple,

von Menschen, die Gutes tun und nicht mit dem

vielleicht naive Frage mit schalem Nachgeschmack

Strom schwimmen, entgegentreten kann.

offen: Wie ist derlei Beschämendes in einem der

Ein Auslöser für diese Reaktion mag die ORF Talk-

reichsten Staaten der Welt möglich?

runde zum „Fall Arigona“ gewesen sein, wo ein

Ohne Zweifel auch durch Medien, welche – zum

anderes „ausländisches“, gut integriertes Mädchen

Teil bewusst – die Menschen manipulieren und ein

(dessen seit langem in Österreich lebende Familie

Klima des Unverständnisses, der Desintegration,

gleichfalls vor der Abschiebung steht), zwischen

der Angst, somit eine verzerrte Realität herbei-

Juristen, Fachleuten, der Nationalratspräsidentin

schreiben. Dass gerade die schlimmsten von ihnen

und dem Kärntner Landeshauptmann Platz nehmen

Arigona jetzt zur „Asylheldin“ stilisieren ist beson-

musste. Ein junger Mensch umzingelt von erwach-

ders perfid und fast schon wieder Kalkül: Als wollte

senen „Experten“, die nüchtern dozierten sowie mit

man eine kollektive Reinwaschung ermöglichen für

Quoten und Statistiken um sich warfen, als ginge

all die Spießer mit schlechtem Gewissen: „Seht, ich

es rein um Zahlen und nicht etwa um Schicksale.

bin ja gar nicht ausländerfeindlich. Das Schicksal

„Menschen“ hab ich unter ihnen keinen gesehen.

von Arigona geht mir wirklich zu Herzen. Aber...“

Für das Mädchen (wie für so viele andere) ist Kaf-

Wie begegnen? Durch Aufklärung. Durch Mut. Durch

kas schlimmste Vision Wirklichkeit geworden: Man

Auseinandersetzung. Durch Handeln. Durch Hilfe.

ist dem kalten System völlig ausgeliefert, und zwar

Charly Rottenschlager redet in seinem Portrait der

einem System – und das ist relevant – das schlicht-

„Zivilisation der Liebe“ und der „Globalisierung der

weg falsch ist! Falsch aus Gründen der Humanität,

Solidarität“ das Wort. Ein Sozialromantiker? Nein!

falsch aber auch, weil es – siehe Asylanträge-Rück-

Rottenschlager ist kein Träumer! Er ist Vorbild!

Am Checkpoint Charly Grenzenlose Hoffnung bei Emmaus Ferne Wärme für St. pölten Good deal or bad deal?

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KULTUR kein museuales Museum Stadtmuseum fühlt Gegenwartspuls A So a Gschnas! Comeback in der Jahnturnhalle

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SZENE MElting pot VI Die Qual der Wahl Dali, ich bin im Kino! ganz schön megaplex

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SPORT Auf Carambolage-Kurs Efler schiebt keine ruhigen Kugel

IMPRESSUM Blattlinie: Das unabhängige Magazin zur Förderung der Urbankultur in Niederösterreich Medieninhaber (Verleger): NXP Veranstaltungsbetriebs GmbH, MFG – Das Magazin, Kelsengasse 9, 3100 St. Pölten Herausgeber: Bernard und René Voak MBA Redaktionsanschrift: MFG – Das Magazin, Kelsengasse 9, 3100 St. Pölten; Telefon: 02742/71400-330, Fax: 02742/71400-305; Internet: www.dasmfg.at, Email: office@dasmfg.at Chefredakteur: Mag. Johannes Reichl Verlags- und Anzeigenleitung: Mag. (FH) Michael Müllner, Kelsengasse 9, 3100 St. Pölten; Tel.: 02742/71400-330; Email: michael.muellner@dasmfg.at Redaktionsteam: Mathias Kirner, Flo Kogler, Althea Müller, Michael Müllner, Michael Reibnagel, Thomas Schöpf, Eva Seidl, Katharina Vrana, Barbara Waxenegger, Kati Waldhart, Tobias Zuser; in Zusammenarbeit mit www.joynt.at Kolumnisten: Herbert BInder, Dietmar Haslinger, Althea Müller, Thomas Karl, Rosa, Christoph Wagner, Tobias Zuser Kritiker: Helmuth Fahrngruber, Judith Goritschnig, Wolfgang Hintermeier, Dali Koljanin, David Meixner, Manuel Pernsteiner, Robert Stefan, Alexander Terrer, René Voak Leiter der Bildredaktion: Hermann Rauschmayr Cover: Hermann Rauschmayr, Christoph Schipp Art Director & Layout: REBELTECH, Dipl.-Ing. (FH) Christoph Schipp Lektorat: Frau Lehrer Reichl Hersteller: NÖ Pressehaus Druck- und Verlagsgesellschaft mbH; Herstellungs- und Verlagsort: St. Pölten; Verlagspostamt: 3100 St. Pölten, P.b.b. Alle Rechte, auch die Übernahme von Beiträgen nach § 44 Abs. 1 und 2. Urheberrechtsgesetz, sind vorbehalten. Alle Angaben ohne Gewähr. Für den Inhalt bezahlter Beiträge ist der Medieninhaber nicht verantwortlich. Internet: http://www.dasmfg.at Offenlegung nach § 25 Medien-Gesetz: Medieninhaber: NXP Veranstaltungsbetriebs GmbH, MFG – Das Magazin, Kelsengasse 9, 3100 St. Pölten. Unternehmensgegenstand: Freizeitwirtschaft, Tourismus und Veranstaltungen. Geschäftsführer: Bernard und René Voak MBA. Grundlegende Blattlinie: Das unabhängige Magazin zur Förderung der Urbankultur in Niederösterreich.

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URBAN

In was für einer Stadt leben wir eigentlich...

In der Dank keine Kategorie ist. Anstatt An-

In der man sich laufend um eine Verbesserung

In der es doch glatt ein St. Pölten Lied mit

dreas Pesl zu danken, dass er vor zehn Jahren

der Radwegesituation bemüht. So ist das Radln

einängiger Melodie gibt, das kaum jemand kennt.

auf eigenes Risiko das Kultur- und Filmfestival

in der FUZO gestattet, eine Reihe von Einbahnen

Dieses verborgene Kulturgut wurde zum Glück

gegründet und seither hunderttausende (!) Be-

wurde für die Pedalisten geöffnet. Soweit so gut,

von der „Big in Japan“ Reisegruppe beim Besuch

sucher in die City gelotst hat, wird er laufend

nur - man kanns auch übertreiben! Die neuesten

der Partnerstadt Kurashki ausgegraben, womit

geprügelt und vor seiner Vertragsverlängerung

„Radwege“, wo man als Radfahrer quietschkom-

hoffentlich ein Revival ausgelöst wird.

wie von Geiern beäugt. So hatten sich im 1. Jahr

mod gegen die Einbahn düsen darf, scheinen

1. Strophe: Du reiche Stadt im alten Gau, vom

die St. Pöltner Wirte noch geziert „weil des jo eh

nämlich eher darauf abzuzielen, die Zahl der

Steinfeld bis zum Ötscher fern, vom Wienerwald

nix wird.“ Als es dann doch was wurde und man

Drahteselfetischisten wieder zu dezimieren.

bis zur Wachau, bist Mitte du, des Landes Kern.

ein Geschäft witterte, war plötzlich die Rede

Wenn man etwa weiß, wie beliebt die wunder-

2. Barocke Bauten wahren noch Vergangenes

von der Wiener Wirtemafia. Pesl, immer konsen-

bare S-Kurve in der Lederergasse bei verhinder-

wie der Römerstein. Mit Schloten, Häusern, Tür-

sorientiert, holte die Wirte rein. Dafür wollen sie

ten Niki Laudas und Schuhmachers ist, bleibt

men doch fügst du der neuen Zeit dich ein.

jetzt, vor Pesls Vertragsverlängerung, mitreden

es ein Rätsel, warum man in dieses Inferno je-

3. Vorm Häusermeer grünt dir das Land mit Flur

und drohen – sollte ihren Vorstellungen nicht

mand auf zwei Rädern in Gegenrichtung(!) hi-

und Feld, voll Fleiß bestellt, und Bahnen, Sraßen

entsprochen werden – mit Boykott. Grotesk!

neinschickt. Wer sich darauf treuherzig einlässt,

ziehn als Band, das fernsten Ländern dich ge-

Ebenso wie das Verhalten des cinema paradiso.

muss definitiv lebensmüde sein. Die Kurve ist

sellt.

Zu Beginn des Festivals noch gar nicht existie-

extrem gefährlich, weil die Fahrbahn eng ist, die

Refrain: St. Pölten schöne Traisenstadt, du

rend, machte man, kaum eröffnet, dagegen mo-

Autofahrer schnell dran und man einfach nicht

machst die Bürger weit und frei. Wohl dem, der

bil, bis Pesl – auch nach politischem Druck – das

aussieht - schon gar keine Pedalisten, mit deren

dich als Heimat hat, du Sinnbild unserer neuen

Paradiso auf den Platz ließ. Der Dank: Die Gour-

Entgegenkommen man sicher nicht rechnet! Das

Zeit!

metmeile wird vom Kino nicht einmal erwähnt,

gilt auch für Autos, die dort legal parken dürfen.

Na bitte sehr: Wir fordern umgehend die Auf-

das Festival als eigenes ausgegeben, und jetzt

Wenn Sie einen Parkschaden provozieren wollen

nahme des Liedes in den Volksschulunterricht

möchte man sogar noch mehr Platz! Na Danke!

- in der Teufelskurve sind sie richtig!

sowie ein Absingen bei allen Stadtfeiern!

LESERFORUM

Das ist ja wirklich ein Vorbildstaat! Schwarzafrikaner

Wer stellt in regelmäßigen Abständen in einer St.

werden, trotz Entlastung beim DNA-Test, wochenlang

Pöltener Zeitschrift die dümmsten Fragen die erlaubt

in Gewahrsam gehalten. Ja selbst nach ihrer Entlas-

sind ?

tung werden sie weiter verdächtigt.

A). Kröti B) Wurmi C) Hasi. MFG

fred neuhauser

Friedliche Augustinverkäufer werden von öffentlichen Straßen verstampert, weil sie den Geschäftsverkehr

In was für einer Stadt leben wir eigentlich ...

stören.

... in der kein Strom für unnötige Gebäudebestrahlung

Integrierte Familien werden durch grausame, dumme

benötigt wird. Denkt dran, es gibt auch immer eine

Gesetze und aufgrund langer Behördenverfahren

zweite Seite.

Felix L.

auseinandergerissen. Ja, Kinder (!) müssen sogar mit URBAN: Neue sTuDeNTeNbuDe KULTUR: guTes TheaTer SZENE: reiNes sChWermeTall

MFG

Selbstmord drohen, damit überhaupt jemand auf diese

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Zustände aufmerksam wird.

Hallo, habe wieder einmal ein neues MFG in der Hand und kann wieder (fast) nur lobende Worte finden.

Ein Armutszeugnis für einen der reichsten Staaten der

Aber was bringt der Bericht über den neuen Thalia-

Welt, der angeblich christlich und sozial ist???

Chef? Aber sonst, wie immer genial!

maria

Julius Schlögl

Fotos: Rauschmayr, photocase, fotolia.com, zVg

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Leider kann nur ein Teil der Leserbriefe veröffentlicht werden. Die Redaktion behält sich Kürzungen vor. Leserbriefe direkt an: MFG-Das Magazin, Kelsengasse 9, 3100 St. Pölten, e-mail: leserbriefe@dasmfg.at oder direkt unter www.dasmfg.at

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URBAN

Julius Meinl V und der Holzarbeiter vom Lahnsattel, beide haben sie laut ÖVP das Recht, frei zu entscheiden, ob sie ihre Sprösslinge mit zehn Jahren ins Gymnasium oder in die Hauptschule schicken. Aus diesem „klaren Ja zur Wahlfreiheit“ ergibt sich, dass die Döblinger Regimenter rund 80 Prozent ihrer Kinder im Gymnasium unterbringen, das obere Mürztal dagegen bestenfalls 10. So sind halt nach dem ewigen Ratschluss des Schöpfers die Begabungen regional verteilt. „Gleichmacherei“ ist sichtlich eine der gefährlichsten Bedrohungen, denen sich eine Partei mit christlichsozialen Wurzeln ausgesetzt wähnt. In dieser Situation kommt Sympathieträgern wie GÖD-Neugebauer die Aufgabe zu, als Bildungssprecher seiner Gesinnungsgemeinschaft Überzeugungsarbeit unter Österreichs Intellektuellen zu leisten.

K

Golden Key Wie man aus der Not eine Tugend macht, exerzierte zuletzt die Stadt mit Bravour vor. So hatte der Bürgermeister im Zuge einer Japanreise überraschend die Ehrenbürgerschaft Kurashkis erhalten. Bereits die Woche darauf hatte sich das japanische Stadtoberhaupt zum Gegenbesuch angesagt, womit man in die Predouille kam. Die Höflichkeit, gerade für Japaner essentiell wichtig, gebot eine ähnlich hohe Auszeichnung, nur... eine „GegenEhrenbürgerschafts-Verleihung“ war rechtlich gar nicht möglich, weil diese erstens eines Gemeinderatsbeschlusses bedarf und zweitens nur St. Pöltner Ehrenbürger werden können. Was also tun? Ein heller Kopf bewies Improvisationstalent und erfand kurzerhand einfach eine neue Auszeichnung: den Goldenen Schlüssel, der dem japanischen Gast hochoffiziell verliehen wurde. Zwar kann man mit dem Riesending keine Schlösser aufsperren, dafür steht er aber symbolisch fürs Öffnen der Herzen und Völkerverständigung! Eine tugendhafte, schöne Auszeichnung, aus der Not der Improvisation geboren. Respekt!

hoch gepokert

kraterlandschaft

Fotos: Rauschmayr, photocase, fotolia.com, zVg

Gleichheit nicht genügend von Hebi

Im Casino-Projekt, das sich Bürgermeister Stalder für

Mancher fühlt sich an Mondbasis Alpha 1 erinnert

St. Pölten wünscht, scheinen die Würfel bereits ge-

angesichts der futuristischen Kraterlandschaft und

fallen, bevor noch die ersten Roulette-Kugeln rollen.

des tonnenschweren Geräts, die derzeit am Eisberg

Über die Medien richtete man den Casinos Austria

zu sichten sind. „Um eine Geschwindigkeitserhö-

den Wunsch nach einem Casino aus und kündigte

hung für die Hochleistungszüge zu erreichen, die

einen Brief samt Einladung an die Casino-Verantwort-

dort dann mit 160km/h unterwegs sein werden,

lichen an, sich Standorte in St. Pölten anzusehen. Den

müssen wir den Gleisbogen abflachen. Wir kommen

Brief erhielten die Casinos auch tatsächlich, allerdings

dadurch näher an die Siedlung heran, weshalb wir

erst nachdem sie bereits von St. Pöltens Begehrlich-

auch einen 460m langen Tunnel bauen!“, erläutert

keiten aus den Medien erfahren hatten.

diesbezüglich Projektleiter Heinz Petroczy. Um die

Martin Himmelbauer, Pressesprecher der Casinos

Dimensionen des Monsterprojektes zu verdeutli-

Austria, zeigt sich über diese Vorgehensweise einiger-

chen: Täglich werden derzeit 8.000-10.000 m³ Erd-

maßen verwundert, erteilt St. Pölten jedoch aus rein

reich weggekarrt. „Ein normaler LKW fasst 10m³, wir

lizenzrechtlichen Gründen eine Absage, weshalb man

haben also ca. 1.000 Fuhren pro Tag!“

auch der Einladung nicht folgen werde: „St. Pölten

Erste Züge werden durch den Tunnel ab 2010 rollen,

ist für uns kein Thema, da wir zwölf Lizenzen haben

die „Westbahnstrecke neu“ wird 2011 fertiggestellt.

und mit diesen zwölf Casinos betreiben. Es steht also

Ebenso wie der Bahnhof, wo die Arbeiten ebenfalls

keine Lizenz zur Disposition.“ Somit muss die Region

voll im Gange sind. Schon diesen Dezember wird der

weiterhin ohne großes Casino auskommen. Es wird

neue Straßentunnel eröffnet. Infos dazu: Infobox am

Zeit, dass endlich das Glücksspiel-Monopol fällt!

Bahnhof sowie unter www.bahnhof-stpoelten.at

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Stramm steht ihm, abendländisch und erfolgsgewohnt, zur Seite die AHS-Personalvertretung, irgendwie die Eisenbahnergewerkschaft unter Österreichs Akademikern. Denn nach wie vor gilt der Grundsatz: Schulpolitik heißt Lehrerpolitik! Früher war alles besser: Da konnten sich die armen Bauern wenigstens frei aussuchen, ob sie ihre Buben ins teure Stiftskonvikt oder ins preiswerte Knabenseminar schicken wollten. Beides übrigens Ganztagsschulen. Völlig abgemeldet, auch hier, Österreichs Grüne. Wo dösen sie, die Alt68-er, für die es damals keine wahre Freiheit unter Ungleichen gab? Um ehrlich zu sein, das alles kratzte mich auch nicht so, bis ich jüngst als Gast eines Industriellen Tischherr einer Reihe von eleganten Müttern aus höchsten sozialdemokratischen Kreisen war. Seither weiß ich Bescheid über die elitären Differenzierungen zwischen Ursulinen, Lycée und Sacré-Coeur …

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URBAN

MENSCHEN(GE)RECHT

Ein ganz normaler Tag. Mit dem Auto in die Stadt, schnell ein Rezept vom Arzt und im Handumdrehen die nötigen Besorgungen erledigen. Was man dabei so alles überwindet, weiß man gar nicht: die eine Stufe zum Geschäftseingang, die schwere Eisentür zur Toilette, das enge Stiegenhaus. Alles Routine. Doch, was für die einen unbewusste Schritte sind, das sind für einen beträchtlichen Teil der Bevölkerung bewusste Barrieren. Und von denen gibt es viele. Von Tobias Zuser, Mitarbeit von Stefanie Lehrner Fotos: Hermann Rauschmayr MFG1007

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URBAN Josef Schoisengeyer und Heinz Haslinger, ih-

sen (z.B. Verträgen). Die eigentliche Hauptforde-

ropäischen Trend hin zum barrierefreien Tou-

res Zeichens Vorstandsmitglieder des Club 81,

rung seitens der Betroffenen wurde damit aber

rismus deutlich verschlafen. „Dabei lässt sich

setzen sich mittlerweile seit rund 26 Jahren für

nicht erfüllt: die Barrierefreiheit verpflichtend zu

gerade hier die Bauwirtschaft eine tolle Chance

die Bedürfnisse von Behinderten in St. Pölten

machen. Dies ist momentan nur bei öffentlichen

entgehen“, weiß Schoisengeyer. Neben den Be-

ein. Thema Nummer eins ist dabei nach wie

Gebäuden der Fall und findet im Privatbereich,

hinderten gibt es in den nächsten Jahren immer

vor die Barrierefreiheit, deren Forcierung sie in

der auch Geschäfte, Lokale und Restaurants

mehr ältere Menschen, für die derartige Krite-

regelmäßigen Gesprächen mit Stadt und Land

umfasst, kaum bis gar keine Anwendung. Eine

rien eine wichtige Rolle spielen könnten. In an-

einfordern – mit schleichendem Erfolg. „Beson-

baldige Lösung wird vor allem durch einen Um-

deren Ländern wie Großbritannien hat diese de-

ders in den letzten Jahren hat sich in der Stadt

stand verhindert: Im Gegensatz zu anderen eu-

mografische Entwicklung schon vor einiger Zeit

zwar einiges getan, angefangen beim Rathaus,

ropäischen Staaten gehört die Bauordnung in

zu einem klaren Umdenken geführt.

der Aquacity bis hin zum Umbau des Stadt-

Österreich zum Kompetenzbereich der Bundes-

museums“, weiß Schoisengeyer zu berichten.

länder, was eine einheitliche Regelung schwie-

Dennoch fänden sich in St. Pölten nach wie vor

rig macht. Im Zuge der Ausarbeitung des neuen

Ein weiterer

unzählige Hindernisse. Beispiele sind schnell

BGStG konnte damals jedenfalls kein Konsens

fehlende Bewusstsein in der Bevölkerung. Ein

gefunden: Etliche Geschäfte in der Kremser-

erreicht werden.

Gefühl für die Situation bekommt man meist

gasse sind nur über Stufen erreichbar, fast alle

KLEINE ERFOLGE erschwerender Faktor ist das

nur dann, wenn man selbst betroffen oder ein

(im „besten Fall“ befinden sich diese auch noch

ÖSTERREICHISCHE KRANKHEIT

im Keller) und so manche Postämter mit Türen

Als Grundlage für ein barrierenfreies Bauen gilt

schlichtweg übersehen hat. So haben Sehbe-

bestückt, die für Geh- und Sehbehinderte zu

die ÖNORM B1600, mit Hilfe derer es zu einer

hinderte in St. Pölten desöfteren mit willkürlich

unüberwindbaren Barrieren werden. Umstände,

gesellschaftlichen Integration behinderter Men-

gesetzten Blumenkisterln in der Fußgängerzone

die die Lebensqualität für Behinderte deutlich

schen kommen sollte. Zwar haben einige Bun-

oder Verkehrsschildern in Augenhöhe zu kämp-

senken, werden sie dadurch vom gesellschaft-

desländer Teile daraus in die Bauordnung über-

fen, was schon zu der ein oder anderen Verlet-

lichen Leben doch schlichtweg ausgeschlossen.

nommen, dennoch gilt die ÖNORM oft nur als

zung geführt hat. Auch das Angebot an akusti-

In Zeiten, in denen die Medien voll vom Thema

Empfehlung und ist nicht immer verpflichtend.

schen Ampeln, die Blinden und Sehschwachen

„Integration“ sind, hört man davon eigentlich

Bei neuen öffentlichen Gebäuden, sowie bei Um-

ein sicheres und selbständiges Überqueren der

recht wenig.

bauten und Generalsanierungen soll die ÖNORM

Straße ermöglichen, steckt noch in den Kinder-

aber bereits umgesetzt werden – jedoch mit

schuhen.

einer wesentlichen Einschränkung: wenn „die

Dennoch kommt es hin und wieder auch zu

Besonders prekär ist die Situation aber im Ge-

Erfüllung der Forderungen keinen außerordent-

Erfolgen. Ein Beispiel dafür ist der neue St.

sundheitsbereich. Schoisengeyer bringt es auf

lich hohen Aufwand erfordert“. Somit gelten für

Pöltner Bahnhof. Hier wurde der Club 81 vorab

den Punkt: „Freie Arztwahl, ein Grundrecht in

private Bauten nach wie vor „Kann-Bestimmun-

in die Planung involviert und konnte rund 95%

Österreich, gibt es für Behinderte in St. Pölten

gen“ – in den Augen des Club 81 schlichtweg

seiner Forderungen durchsetzen. „Hier hat die

nicht!“ Wie das gemeint ist, wird bei einem

„eine typische österreichische Krankheit“, die

Zusammenarbeit bestens funktioniert“, bestä-

Streifzug durch die City schnell deutlich: Dut-

der nötigen Integration und einem menschen-

tigt Schoisengeyer. So wurden etwa niedrigere

zende Ärzte sind nach wie vor nur über liftlose

gerechteren Leben im Wege steht.

Ticketautomaten und ein Rillenleitsystem für

Stiegenhäuser erreichbar, was zur Folge hat,

Auch im Freizeitsektor hat Österreich den eu-

Sehbehinderte eingeplant – Vorrichtungen, die

Lokale nur mit einfachen Toiletten ausgestattet

GLEICHGESTELLT?

Angehöriger ist. Erst in Gesprächen mit Behinderten offenbaren sich Barrieren, die man zuvor

dass einige, teils obligate Termine nur mit kostenpflichtiger Transporthilfe

wahrgenommen

werden können. Unnötige Belastung für den ohnehin schon geplagten Geldbeutel. Am schwersten haben es laut Club 81 aber die Frauen: Hier lassen sich die barrierenfreien Gynäkologen

Schoisengeyer: „Freie Artzwahl gibt es für Behinderte nicht.“

locker auf einer Hand abzählen. Verhandlungen mit den Ärztekammern, nur dann einen Kassenvertrag zu vergeben, wenn sich die Praxis in einem barrierenfreien Gebäude befindet, erwiesen sich bisher als wenig fruchtbar. Dabei ist Österreich eigentlich auf dem besten Weg ein in dieser Hinsicht vorbildlicher Staat zu werden – zumindest auf dem Papier. Das Behindertengleichstellungsgesetz (BGStG), das seit Jänner 2006 Bestandteil der österreichischen Bundesverfassung ist, hat sich zum Ziel gesetzt „Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen zu beseitigen (...) und damit die gleichberechtigte Teilhabe (...) am Leben in der Gesellschaft (...) zu ermöglichen“. Geltung findet das Gesetz in der Verwaltung des Bundes sowie in privaten und wirtschaftlichen Rechtsverhältnis-

Club 81 Der „Verein für Behinderte und Nichtbehinderte“ besteht seit 1981. Damaliges Gründungsmitglied war u.a. der derzeitige Obmann Josef Schoisengeyer. Mittlerweile zählt der Verein rund 350 Mitglieder und lädt wöchentlich zu Veranstaltungen ins Hippolythaus. Am 17.11. findet dort wieder der alljährliche Leopoldimarkt statt. Infos: www.club81.at

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URBAN

eigentlich schon zum Standard gehören. Bürger-

nicht überqueren. Wird dann doch einmal ein

meister Stadler: „An einer weitgehenden Barrie-

Gehsteig abgeschrägt, stößt man einige Meter

refreiheit in der Landeshauptstadt arbeiten wir mit Hochdruck. Laufende Gespräche zeigen, dass diese Aufgabe oberste Priorität genießt.“ Trotz guten Willens passieren hie und da aber

Haslinger: „Wir fordern kein behindertengerechteres Leben, sondern ein menschengerechteres.“

dennoch kleine Fauxpas. So können zwar Amts-

weiter bereits auf den nächsten unüberwind-

wege dank des barrierenfreien Rathauses seit

baren Randstein. Auch hier mangelt es schein-

einiger Zeit fast problemlos bewältigt werden,

bar oft noch an Verständnis und Umsichtigkeit.

das wunderschöne ebenerdige Behinderten-WC

„Momentan wird man in der Innenstadt richtig

liegt jedoch hinter einer schweren, sich nach

durchgeschüttelt – eine schmerzhafte Erfah-

außen öffnenden Holztüre verborgen. „Ohne

rung für den Rücken eines jeden Rollstuhlfah-

Hilfe können wir dort nicht hinein“, sind sich

rers“, meint ein Betroffener.

mehrere Betroffene einig. Ein eigenes Thema für sich sind Randsteine und

...LANGE LISTE

Gehsteigkanten, die in St. Pölten die Mobilität

Noch ist die Liste der Forderungen des Club

von Behinderten erheblich einschränken. Ohne

81 lang. Primäres Ziel ist der weitere Abbau

Hilfe lässt sich der Großteil der Straßen gar

von Barrieren bei öffentlichen Gebäuden: Noch

Laut Gesetz... gilt man in Österreich

Ein Punkt, der auch in die zukünftige Planung

andere als behindertengerecht. Hier besteht

von Wohnungen Einzug finden soll. „Wohnungen

besonders beim Gymnasium in der Josefstraße

sollten so gestaltet werden, dass sie im Be-

und bei der Franz Jonas Volksschule dringender

darfsfall umgerüstet werden können, denn vor

Handlungsbedarf.

Unfall und Alter ist niemand gefeit.“ Während

Eine weitere große Baustelle in Sachen Barrie-

St. Pölten hier noch etwas nachhinkt, gäbe es

refreiheit findet sich im Zentrum: Der Knoten-

in Ober-Grafendorf schon einige menschenge-

punkt Europaplatz ist ob seiner hohen Gehsteig-

rechte Bauten.

kanten für viele ein unüberwindbares Hindernis.

Im Vergleich zu anderen Landeshauptstädten

Wobei Haslinger in dieser Sache unterstreicht:

sehen Josef Schoisengeyer und Dr. Heinz Haslin-

„Wir fordern in erster Linie kein behinderten-

ger St. Pölten allerdings im Mittelfeld. „Da sieht

gerechteres Leben, sondern ein menschenge-

es in den meisten Ballungszentren leider kaum

rechteres.“ Denn viele dieser Forderungen be-

besser aus.“ Warum keine Vorreiterrolle über-

treffen genauso Alte sowie Mütter mit Kindern.

nehmen?

Foto: photocase.com

dann als behindert, wenn man „in einem lebenswichtigen sozialen Beziehungsfeld körperlich, geistig oder seelisch dauernd (...) beeinträchtigt“ ist. Damit ist der Behindertenbegriff ziemlich vage formuliert. Dies ist ein Mitgrund dafür, dass es keine genauen Zahlen über behinderte Menschen in Österreich gibt. Schätzungen zufolge machen Behinderte in der EU etwa 10% der Gesamtbevölkerung aus, von denen ungefähr die Hälfte an einer Bewegungsbeeinträchtigung leidet. Ein Behindertenausweis kann in Österreich nur zusammen mit einem amtsärztlichen Gutachten beantragt werden.

immer sind etliche Schulen in St. Pölten alles

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URBAN

Pro Futuro Stadtzukunft, die x-te! St. Pölten nimmt wieder einmal Anlauf, um pro futoro gewappnet zu sein. Diesmal heißt das „Baby“ Visionengruppe. Wir plauderten mit Andreas Steinle vom Zukunftsinstitut über falsches Denken, die Globalisierung sowie Mut zur Veränderung. Von Johannes Reichl, Foto: Hermann Rauschmayr, zVg Ist es in einem starren Apparat wie einer Kommune nicht ein Ding der Unmöglichkeit, frei Visionen zu entwickeln?

Was passiert, wenn man dies nicht tut?

Wir leben in einer global vernetzten Welt. Stand-

Man verschläft Entwicklungen und gerät ins

ortvorteile sinken zusehends – ob kleine oder

Hintertreffen. Ein Beispiel dafür ist der Ruhrpott,

große Stadt spielt keine Rolle mehr! Thomas

Es ist zumindest schwieriger, weil es verschie-

wo man zu lange am Muster der Vergangenheit

Friedmann hat das einmal treffend ausgedrückt:

dene Mitwirkende mit unterschiedlichen Inter-

festgehalten hat, bis eine Änderung – unter grö-

„Die Welt ist flach.“ Das heißt, wir agieren alle

essen im Prozess gibt. In einem Unternehmen

ßeren Entbehrungen – unausweichlich war. Den

auf demselben Spielfeld, auf gleicher Augen-

mit einem Chef an der Spitze kann dieser leich-

Wandel kann man aber nicht aufhalten!

höhe, konkurrieren um die klügsten Köpfe. Der globale Wettstreit hat die Grenzen aufgelöst.

ter und rascher seine Vorstellungen durchset-

Und egal wie groß man ist, man ist per se in den

man den Konsens suchen, hat einen öffent-

Andererseits ist es aber – gerade in einer Stadt – gar nicht so leicht, etwas zu ändern. Die Leute sind ja Gewohnheitstiere.

lichen Auftrag zu erfüllen.

Es ist sicher auch eine Frage des Mutes, unbe-

lich großer Schritt. Aber diese Chance muss

queme Wahrheiten zu sagen. Man setzt sich

man erkennen und in Folge aktiv nutzen.

zen. In einer partizipativen, demokratischen Struktur wie einer Kommune hingegen muss

Möglichkeiten nicht eingeschränkt! Sich als Teil der Welt zu begreifen, ist natürlich ein gedank-

Ihr Institut spricht von „alternativen Zukünften“. Was ist darunter zu verstehen?

damit Konflikten aus. Als Politiker riskiert man, dass man beim nächsten Mal abgewählt wird.

Was heißt das im Konkreten?

Wir neigen dazu, die Zukunft linear zu betrach-

Diesbezüglich kommt es auf den Politiker-Typ

Dass auch kleine Städte sich z. B. mit chine-

ten. Läuft z. B. eine Volkswirtschaft gut, so ge-

an: Möchte ich einen wirklichen Umschwung

sischen Investoren treffen, internationale Netz-

hen wir auch von positiven zukünftigen Ent-

herbeiführen, auch auf die Gefahr einer Abwahl

werke aufbauen, Topuniversitäten ins Leben

wicklungen aus. Läuft sie schlecht, malen wir

hin, oder halte ich lieber an alten Mustern aus

rufen können. Die Grundfrage ist für alle letzt-

die Zukunft schwarz. In Wahrheit gibt es aber

Gründen des Machterhalts fest.

lich gleich: Wie können wir von der Globalisie-

Auf und Abs. Dieses linear-kausale Denken muss also durchbrochen werden, weil es von falschen Annahmen ausgeht. Man muss immer verschiedene Möglichkeiten ins Kalkül ziehen.

rung profitieren? St. Pölten ist da im übrigen auf

Nehmen wir an, man ist mutig. Hat man da als kleine Stadt nicht gegenüber Metropolen einen Nachteil?

einem guten Weg, wenn ich daran denke, dass man mit Wuhan eine chinesische Partnerstadt hat, die 90 mal so groß ist!

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URBAN Auf die Größe kommt es also nicht an? Zugleich sagen Sie aber, dass Regionen an Bedeutung gewinnen werden. Warum?

homogen gewachsen. Dennoch ist die Stadt

Primär muss natürlich das Produkt stimmen,

eine der attraktivsten Europas mit einer span-

dann kann auch das Marketing reüssieren.

nenden Szene. Bürgermeister Wovereit hat es

Aber es macht schon Sinn. Hamburg etwa hat

Ganz einfach, weil man gemeinsam stärker ist,

perfekt auf den Punkt gebracht: „Berlin ist arm,

untersucht, warum es in ausländischen und

Kräfte bündeln kann, dieselbe Sprache spricht.

aber sexy!“

inländischen

Reiseführern

viermal

weniger

Man steht als Region sozusagen auf mehreren

vorkommt als Berlin bzw. wie über die Hanse-

Stelzen. Es geht um Clusterbildung. Nehmen

stadt prinzipiell berichtet wird. Das Ergebnis:

wir die Region Mailand: Diese hat sich zum ab-

In zahlreichen Reiseführern war noch immer

soluten Designcluster entwickelt, der immer

vom dreckigen Hafenviertel, der überbordenden

neue, immer bessere Designer anzieht. Das ist

Prostitution und hoher Kriminalität die Rede

ein sich selbstverstärkender Prozess: Exzellenz

– Images, die überholt sind, während die neuen

zieht Exzellenz an.

Luxusläden, gediegenen Geschäftsviertel etc., die mittlerweile entstanden sind, gar nicht erwähnt wurden. Da lohnt es sich natürlich schon,

Ob kleine oder grosse Stadt spielt keine Rolle mehr!

sich das genauer anzusehen und dann gezielt ins Marketing zu investieren, um das überholte,

Stichwort Cluster. Soll man diese auf historisch gewachsene Images aufbauen oder gänzlich Neues entwickeln?

negative Image nicht ewig fortzuschreiben.

den, sollte man das selbstverständlich nutzen.

Das betrifft die Außenwirkung. Welche Rolle spielen umgekehrt die Bürger, wenn man als Kommune die Zukunft gestalten, etwas verändern möchte?

Images hingegen, die problematisch sind, sollte

Eine eminent wichtige! Wenn man es schafft,

man zu überwinden versuchen.

dass die eigenen Bürger den Weg mittragen,

Das kommt darauf an. Wenn es Images gibt, die in Zukunft starke Bedeutung haben wer-

werden zusätzliche, neue Kräfte entwickelt,

Aber ist das nicht auch eine Frage des Geldes, was man aufbauen kann? Nicht unbedingt. Berlin etwa ist sehr arm. Es ist durch die Teilung in Ost- und West auch nicht

Ein guter Slogan. Kann man daraus schließen, dass es v. a. auch auf gutes Marketing ankommt, wie man sich verkauft und präsentiert?

wird der Prozess beschleunigt. Die Menschen müssen sich identifizieren, müssen stolz sein, müssen wissen, wofür sie stehen – Wovereit hat das perfekt geschafft und vorexerziert!

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URBAN

Der grosse kleine Catcher

„Was magst du trinken?“, fragt mich Charly Rottenschlager. Keine Sekretärin wird gerufen, um den Gast zu bedienen – der Chef geht höchstpersönlich. Dabei, so könnte man überspitzt formulieren, ist der Emmaus-Gründer selbst mittlerweile „Konzernchef“ (auch wenn ihm dieses Wort nicht behagen wird). Ein Gespräch mit einem guten Menschen. Von Johannes Reichl, Foto: Hermann Rauschmayr, zVg Ich schau mich derweil im Büro um, das sich im

Sozialität und purer Nächstenliebe durchdrun-

men, benachteiligt sind, Defizite haben, viel

ersten Stock des Wohnheimes Herzogenburger-

gen ist, und diese radikal und idealistisch lebt.

besser als viele andere Mitarbeiter. Das ist ein

straße befindet, wo Rottenschlager auch wohnt.

Man spürt einfach: Das ist ein guter Mensch.

sehr integrativer, wertvoller Background!“

Gemeinsam mit ehemaligen Häftlingen, Alkostandsverlierern. „Das ist meine Familie“, wird

EIN BAUERNHOF IN BEHAMBERG

SEITENSCHLENKER – ZIVILISATION DER LIEBE

er später lächelnd sagen – und das ist keine

Geboren wird Rottenschlager 1946 im kleinen

Ursprünglich waren die Rottenschlagers vier

Phrase, das ist Tatsache!

Behamberg, drei Kilometer von Steyr entfernt.

Geschwister. Zu einem der Brüder scheint Rot-

Am Schreibtisch ein Laptop, Zettelstapel, das

Dort wächst er auf einem Bauernhof auf. „Den

tenschlager ein besonders inniges Verhältnis

fertige Manuskript des neuen Emmaus-Buches,

haben wir allerdings nicht bewirtschaftet, weil

zu haben, vielleicht auch deshalb, weil sie in

Videos, Ansichtskarten aus aller Welt, ein Foto

mein Vater schwerster Kriegsinvalide war.“

gänzlich unterschiedlichen Welten zu leben

der Familie seines Bruders und das berühmte

Dass das Brachliegen des Hofes den kleinen

scheinen. „Er arbeitet in einem großen Auto-

Emmaus-Sujet: brotbrechende Hände. Eine Stu-

Karl offensichtlich beschäftigt hat, belegt das

konzern. Wir diskutieren und philosophieren oft,

dier-, eine Denker-, in gewisser Weise eine Re-

Thema seines ersten Volksschulaufsatzes. „Das

wobei er mich mitunter beneidet: ‚Du hast es

volutionsstube, wie sich zeigen wird!

lautete nämlich: ‚Ich möchte Bauer werden!’“

ja leicht‘, sagt er dann. ‚Ich hingegen darf zwar

Als Charly, wie er von allen hier genannt wird,

Die Behinderung des Vaters hingegen stellte

alles planen, nur den Faktor Mensch nicht! Wir

mit einer Kanne Tee zurückkommt, deckt er auf

keine Besonderheit dar, wie sich Rottenschlager

arbeiten wie ein Wanderzirkus: Immer, wenn es

und schenkt mir ein. Es ist, wie wenn man einen

erinnert: „Als Kind war das ein Stück Normalität

sich nicht rechnet, bauen wir die Maschinen ab

Freund besucht, und das liegt nicht nur daran,

für mich. Aber es mag schon so sein, dass derlei

und übersiedeln – nach Südkorea, Osteuropa,

dass ich selbst als Zivi Teil der Emmaus-Fami-

Handicaps unterbewusst sensibilisieren.“

China.’ Das macht meinem Bruder zu schaf-

lie war. Das ist gelebtes Prinzip im Haus. Hier

Dass Behinderung in Rottenschlagers Augen

fen!“ Und das ist es, was auch Rottenschlager

gibt es keine „Klienten“, die Mitbewohner sind

ohnedies etwas „Relatives“ ist, verdeutlicht die

an der heutigen Wirtschaftswelt verabscheut.

Gäste. Aber es ist schon ganz typisch für Rot-

Geschichte einer Wohnheimmitarbeiterin. „Wir

„Menschen werden auf einen Kostenfaktor auf

tenschlager, dieser selbstverständliche Blick auf

haben eine Kollegin, die sehbehindert ist. Die

zwei Beinen reduziert. Dem muss man mit aller

das Gegenüber. Zwischendurch wird er einmal

ist top, hat drei Kinder, leistet hervorragende

Entschiedenheit entgegentreten.“ Und plötzlich

unterbrechen: „Mach doch mal eine Pause vom

Arbeit. Als sie sich damals vorstellte, sagte sie,

sind wir schon abgegleitet in eine Neoliberalis-

Schreiben und trink noch einen Tee. Du tust mir

es könne sein, dass sie irgendwann gänzlich

mus-Diskussion. Zu klar, zu offensichtlich spürt

ja schon leid“, und wird mir nachschenken. Eine

erblindet. Aber das war kein Hindernisgrund.

Rottenschlager die Verknüpfung einer radikal

kleine, eine typische Geste für diesen Mann, der

Durch ihr eigenes Schicksal versteht sie ja den

neoliberalen, entsolidarisierten Wirtschaftswelt

von Einfühlungsvermögen, einer internalisierte

Hintergrund derer, die nicht so leicht mitkom-

und vielen Fällen, die bei Emmaus landen. Da-

holkranken, psychisch Angeschlagenen, Wohl-

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URBAN bei, so stellt er fest, kann es jeden treffen. „Hans

mich wohl ein bissl in der Opferrolle gesehen

selben Boot sitzen!“

Magnus Enzensberger hat einmal gesagt: ‚In

und daher gefühlsmäßig immer zu den Schwä-

Heute lebt er das durch und durch. Ist mit

einer reichen Gesellschaft kann jeder von uns

cheren gehalten, für diese Partei ergriffen.“ So

Emmaus weltweit vernetzt, in verschiedensten

morgen überflüssig werden.’ Zukunftsforscher

auch, als in der Klasse darüber gescherzt wird,

global tätigen Organisationen engagiert, etwa

wie Horx prophezeien im Hinblick auf den Ar-

dass man „in Amstetten einen Mann mit Zwerg-

dem ökosozialen Forum. Dass eine gerechte

beitsmarkt, dass die Gruppe der Alten – und das

wuchs auf einen Postkasten gestellt hat, so dass

Welt- und Friedensordnung möglich ist, davon

werden jene über 40 sein - sowie jene der un-

dieser nicht mehr herunterkonnte.“ Lustig findet

ist Rottenschlager überzeugt. „Es ist bereits

ter 25jährigen in Zukunft nicht mehr gebraucht

das der kleine Karl nicht, eher abstoßend!

eine weltweite Sensibilisierung feststellbar. Und

werden. Unsere Zielgruppen von Emmaus werden erst gar nicht erwähnt!“ Grund zu Verzweiflung und Fatalismus? Nicht

GLOBALISIERUNG DER SOLIDARITÄT

auch wenn manches nach Phrasendrescherei klingt, so gibt es letztlich gar keine andere Alternative dazu! Mittlerweile besteht eine welt-

für Rottenschlager, der überzeugt ist, dass man

Dieser rauen, martialischen Bubenwelt steht die

weite Vernetzung von NGO’s, die weit mehr

derlei entgegenwirken kann. „Wir müssen eben

Weltoffenheit der Benediktiner gegenüber. „Das

Macht haben, als sie glauben. Ihr Engagement

einen Arbeitsmarkt für alle Gruppen aufbauen.

Stift hat meine wohlbehütete bäuerliche Welt

beruht auf Wahrheit, Gerechtigkeit und Entfein-

Es bedarf einer Zivilisation der Liebe!“ Dass da

aufgebrochen. Die Benediktiner hatten ja Missi-

dungsliebe!“

kein weltfremder Sozialromantiker seine Visi-

onen auf der ganzen Welt.“ Es gibt Vorträge von

Ein Kernerlebnis, als der heranwachsende

onen ausbreitet, hat Rottenschlager zur Genüge

Missionaren aus Osteuropa, Südkorea, Afrika.

dieses tiefe Empfinden von Solidarität selbst

bewiesen. Auch weil er weiß, wie man die Sa-

Menschen verschiedenster Ethnien besuchen

hautnah erfährt, ist die Ungarnkrise 1956. „Ich,

che angehen muss. „Es genügt keineswegs,

das Stift. „Wir haben Schwarze gesehen, das

als kleiner Junge hab mir überlegt, was ich ent-

nur an der Seite der Ausgegrenzten zu stehen,

war damals etwas Exotisches! Und diesen

behren kann. Es sind Socken geworden!“

sondern wir müssen dorthin, wo die Systeme

wurde auf selber Augenhöhe begegnet! Da gab

Rottenschlager ist fortan beseelt, selbst aktiv

gemacht werden: in die Wirtschaft, in die Politik,

es keine Unterschiede. Das hat mich sehr faszi-

zur Verbesserung der Welt beizutragen, Position

in die Banken. Sonst ist es ein ewiges Gejam-

niert.“ So sehr, dass in dem jungen Menschen

zu beziehen, aufzurütteln. „Ich kann mich noch

mer und man geht im Kreis!“ Wie zur Bestäti-

der Wunsch heranreift, dereinst selbst Missi-

gut an mein Referat beim Redewettbewerb der

gung lese ich tags darauf, dass der ehemalige

onar zu werden. Nicht nur aus religiöser Über-

achten Klasse erinnern. Es lautete ‚Rede über

französische Emmaus-Präsident von Präsident

zeugung, sondern auch „weil da der Abenteurer

die gerechte Welt’ und endete mit einem flam-

Sarkozy in die Regierung berufen wurde.

in mir erwacht ist.“

menden Schlussappell: ‚Reden Sie nicht, han-

Emmaus selbst, so Rottenschlager, sei ein Ex-

Bemerkenswert ist, dass Rottenschlager in die-

deln Sie!“

erzierfeld im kleinen Maßstab, der Versuch aufs

sen Jahren eine Form der Globalisierung ken-

Exempel: „Wir beweisen, dass mit Benachteili-

nenlernt, die dem heutigen Begriff diametral

Gewaltloser Widerstand

gten Wohn- und Arbeitsgemeinschaft möglich

entgegenzustehen scheint. „Ich hab schon da-

Das tut der junge Mann auch. Er tritt ins Pries-

ist, und dass wir mit diesen Menschen Betriebe

mals diese Verknüpfung gespürt, weil die Welt

terseminar ein und studiert an der Philoso-

führen, die nicht nur menschlich und sozial sind,

ja sozusagen zu uns ins Dorf gekommen ist.

phisch-Theologischen Hochschule in St. Pölten.

sondern auch wirtschaftlich funktionieren!“

Zugleich hab ich erfahren, dass es eine Globa-

Immer wieder – der Traum vom Missionar keimt

lisierung der Solidarität gibt – und dass man um

nach wie vor - fährt er nach Osteuropa und in

diese kämpfen muss, weil wir letztlich alle im

die ehemalige Sowjetunion, überbringt Spen-

ORA ET LABORA – DIE SEITENSTETTNER JAHRE D i e prägende Phase in Rottenschlagers Leben, „in der ich dem Leitspruch der Benediktiner ‚ora et labora’ entsprechend ein ganzheitliches Gottes- und Menschenbild erfahren habe“, ist jene im Stiftsgymnasium Seitenstetten. „Dort hab ich meine Zeit von 10 bis 18 verbracht. Nach-

Rottenschlager (mitte) im Alter von 11 Jahren am heimatlichen Bauernhof haus bin ich nur zu besonderen Anlässen wie Weihnachten gekommen, ansonsten hab ich im Internat gelebt: klassisch, mit Schlafsälen und Studierstube.“ Und, ebenso klassisch „einer brutalen Hackordnung unter den Zögligen“ Eine Welt, in der man sich behaupten muss. „Ich war immer der Kleinste, worunter ich schon gelitten hab. Das hab ich mit Sport und Leistung zu kompensieren versucht. Ich war ein guter und gefürchteter Boxer, hab zu den Aufmümpfigen gezählt, mir immer meine Freiräume und Respekt verschafft.“ Zugleich, aus dem Gefühl der Benachteiligung heraus, entwickelt der Junge früh ein Solidaritätsgefühl mit anderen. „Ich hab

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URBAN

den, lernt Studenten und Dissidenten kennen,

aber damals den Ruf der ‚Unbarmherzigen Brü-

angelangt, bei jenen, mit denen man nichts zu

erfährt hautnah die Mechanismen totalitärer

der’ hatten. Ich hab gesehen, wie viel Watschen

tun haben will, die man wegsperrt, die „sowieso

Regime: „Ich hab begonnen, solche Länder zu

ausgeteilt wurden und hab mir gedacht: Das

selber schuld sind, wie die meisten Leute mei-

hinterfragen und mir ist klar geworden, dass

kanns ja nicht sein. Wie kannst du alternative

nen. Und natürlich sind fast alle Täter - ebenso

hinter diesen Systemen auch nur Menschen

Erziehungsmodelle entwickeln? Weg von der

sind aber auch fast alle Opfer!“, relativiert er.

stecken, und dass gewisse Rechtslagen und

Gewalt.“

Immer wieder trifft er bei den Häftlingen auf das

Doktrinen auf Dauer kein Fundament haben.“

Schließlich landet er am Jugendamt Wien. Zwei

selbe Vergangenheits-Muster, das auch schon

Dabei ist Rottenschlager aber kein Verfechter

Jahre lang arbeitet er dort, durchdringt die Un-

bei seiner Tätigkeit fürs Jugendamt evident

von Gewalt, wenngleich er überraschend ein-

tiefen der Gesellschaft, lernt das Leid hautnah

wurde: Vater unbekannt, Mutter völlig auf sich

räumt „dass ich eigentlich vom Typ her hoch-

kennen, ebenso die Gewalt und die vermeint-

allein gestellt, Alkohol, Prostitution. Es ist, als

aggressiv bin. Aber mit Gewalt kann man nichts

liche Hoffnungslosigkeit verzwickter Lebenssi-

setzt sich hier die Spirale der Jugendjahre fort

verändern, kann man nicht zusammenleben. Sie

tuationen. „Ich hab sicher über 1.000 Haushalte

– das ist die oftmalige Konsequenz, die Endsta-

ist ein untaugliches Mittel“.

zu betreuen gehabt, von Kindern, die Drogen

tion. Und noch eines erkennt der Sozialarbeiter,

Das gilt für die kleine Emmaus-Welt, wo die

genommen, Diebstähle verübt haben, orien-

was ihm auch heute in der Emmaus immer wie-

Gäste sich vertraglich zur gewaltlosen Konflikt-

tierungslos waren. Sie kamen aus den unter-

der begegnet. „In der Emmaus hatten wir Gäste,

lösung verpflichten müssen, ebenso wie im

schiedlichsten Milieus, Kinder vom ORF-Topma-

die haben zusammen über 7.000 Jahre Schmalz,

großen Maßstab für die ganze Welt, weshalb

nager über Gastarbeiterkinder bis hin zu jenen

also Gefängnis abgesessen. Aber diese ver-

Rottenschlager die Philosophie des passiven

von Prostituierten.“

meintlich harten Jungs haben vor allem eines

Widerstandes für die effektivste hält. „Letztlich

Rottenschlager erfährt, wie zerrüttete Famili-

– Angst. Angst vor der Nacht, Angst vorm Wo-

geht es um die Botschaft Jesu, Gandhis, Martin

enverhältnisse Menschen prägen, wo der Ur-

chenende, Angst vor den Feiertagen – kurzum

Luther Kings. Das hab ich kapiert durch Leute,

sprung für die schiefe Bahn beginnt, wie wenig

Angst vorm Alleinsein!“ Deshalb bedürfen sie

die das gelebt haben. Gewaltfreier Widerstand!

Chancen und Alternativen man bisweilen hat.

Begleitung, Betreuung. Auch im Gefängnis, wie

Es ist möglich, etwas zu verändern!“

„Ich hab die ganze Bandbreite von Schicksalen

Rottenschlager bald bewusst wird. Er setzt das

Und Rottenschlager lebt es selbst, wobei er im

kennengelernt. Da wird man sehr sensibel in der

Problem dem damaligen Justizminister Broda

Laufe der Jahre zur Erkenntnis gelangt, dass für

Beurteilung von Menschen und Schicksalen!“

auseinander – mit Erfolg! „100 neue Dienstpos-

seinen persönlichen Weg des Widerstandes je-

ten wurden daraufhin für die Gefängnisse im

„Ich hab das Priesteramt ernsthaft geprüft, bin

MEIN AFRIKA – DIE STEINER JAHRE

aber zum Schluss gekommen, dass das nicht

Schließlich, Rottenschlager ist 25, tut sich eine

So beschäftigt ihn die Frage, warum es eine

meine Berufung ist! Meine Aufgabe ist nicht die

neue Aufgabe vor ihm auf. „Nach dem Studium

derart hohe Rückfallsquote gibt, was da drau-

Predigt, sondern die Diakonie.“

hatte ich schon den Vertrag für Malawi in der

ßen, nach der Entlassung der Häftlinge, schief

Tasche, aber mir wurde klar, dass ich nicht tro-

läuft. Die einfache Erkenntnis: Es hapert an

pentauglich bin. Als ich hörte, dass Stein einen

einem „Auffangnetz“ und an entsprechender

Die „Handarbeit“ an der Front also, könnte man

Sozialarbeiter sucht, war das wie ein Zeichen

Infrastruktur. „Ich hab mitbekommen, dass zwei

es anders formulieren. Und so wird Rottenschla-

Gottes und ich wusste: Das ist mein Afrika!“

von drei Häftlingen am Tag der Entlassung nicht

ger Sozialarbeiter, geht dorthin, wo die Armen

Dienstantritt ist der 30. April 1973. „Ich bin in

wissen, wohin sie gehen sollen. Ich kann mich

und Benachteiligten leben.

den Westhof gekommen, es wurde salutiert, und

gut erinnern, dass ich einmal einen bei der Ent-

Zu Beginn seiner Laufbahn arbeitet er als Er-

ich dachte mir: Du bist angekommen. Hier bleib

lassung gefragt hab. ‚Und wohin führt dich jetzt

zieher und Pfleger in Wien, Kalksburg, bei den

ich bis zum Ende meiner Arbeitstätigkeit.“ Rot-

dein Weg?’ Da hat er den Finger nass gemacht,

„Barmherzigen Brüdern“ in Korneuburg, „die

tenschlager, so scheint es, ist jetzt „ganz unten“

in die Höh gehalten und gemeint. ‚Je nach Wind-

ner über das Priesteramt der ungeeignete ist.

An der Front

Sozialbereich geschaffen!“ Rottenschlager macht weitere Beobachtungen.

LinkS: Angelobung in Stein 1973 Rechts: mit Emmausgast der 1. Stunde 1982

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URBAN

Links: Emmaus-Gründerversammlung rechts: Eröffnung Auffangnetz 1996

richtung!’. Acht Tage später war er wieder da!“

beitet, wo man gebraucht wird, etwas wert ist

„belohnt“. In einer ehemaligen Pferdefleisch-

Die Regel, nicht die Ausnahme. Weshalb Rot-

– die Emmaus-Idee!

hauerei in der Herzogenburgerstraße eröffnet er

tenschlager weiterforscht, der Sache auf den

„1979 hab ich begonnen, wobei ich wusste, ich

mit Hilfe der Caritas 1982 das erste Wohnheim.

Grund geht. „Die meisten wussten gar nicht,

muss clever vorgehen. Ich legte ein Konzept vor.

„Ich hab damals gesagt, sieben Leut nehm ich,

wohin – und das wundert nicht. Denn wie ist es

Oberflächlich war helle Zustimmung, aber sub-

mehr nicht!“, muss er angesichts der nachfol-

denn wirklich? 1/3 der Häftlinge hat nie Besuch

kutan hat sich fast jeder gedacht: ‚De Gfraster

genden Entwicklung schmunzeln. Die Emmaus-

im Gefängnis bekommen. 1/3 hin und wieder,

sind selber schuld.’ Oder ‚Ja, das ist eine gute

Prinzipien sind schon damals die selben:

wobei viele Beziehungen über die Jahre zerbrö-

Idee, aber nicht bei uns, weil da sind ja Frauen

„Wohn- und Tischgemeinschaft, das war die

seln. Das heißt, diese Leute sind völlig allein,

und Kinder, die sind dann gefährdet.’

erste Erfordernis!“ Und Arbeit. Diese findet man

wenn sie rauskommen!“

Als er ein erstes Projekt ins Auge fasst, veran-

zunächst in der Sanierung des Gebäudes. Bald

Und damals auch seitens der Gesellschaft völlig

staltet Rottenschlager ein Symposium in einem

wird die Umgebung aufmerksam. Vorurteile fal-

aufs Abstellgleis gestellt und isoliert. Etwas wie

Wirtshaus – eine schlimme Erfahrung. „Ein

len, irrationale Ängste verschwinden, Solidarität

Emmaus gibt es ja noch nicht. „Einer hatte etwa

Mann ist aufgestanden und hat gemeint. ‚Ich

keimt auf. „Die Leute haben gesehen, dass da

schon 18 Vorstrafen, ist immer wieder zurückge-

war ein Nazi und steh dazu. Die einzige Lösung

was Gutes entsteht und haben Spenden vorbei-

kommen, und da hab ich ihn gefragt: ‚Was tust

des Problems: Rübe ab für solche Menschen.’

du schon wieder da?’ Und da zeigte sich eines.

Auch ein Lehrer hat sich gemeldet, ein gut dis-

Entweder die Leute kamen bei ‚Freunden’ un-

tinguierter Mann, und hat doziert: ‚Diese Men-

ter, die als Gegenleistung dafür aber verlangten,

schen sind ein Geschwür am Körper der Gesell-

dass sie beim nächsten Bruch ‚eh nur Schmiere

schaft, das gehört ausgemerzt’ Er hat Applaus

stehen müssen!‘ Klar, dass die bald wieder ge-

dafür geerntet! Und hinten sind 30 Jugendliche

fasst wurden. Anderen wiederum wurden, weil

gesessen und haben keinen Muckser gemacht!“

man Ex-Häftlinge ja sonst nirgends wohnen ha-

Rottenschlager schüttelt nachdenklich den Kopf

ben wollte, Löcher zu horrenden Preisen ange-

bei diesen Erinnerungen. „Ich war wie vor den

boten, 3.000 Schilling und mehr. Das konnte auf

Kopf gestoßen. Nachher bin ich zu den jungen

Dauer auch nicht gutgehen. Es war also klar: Es

Menschen hin, hab sie gefragt, warum sie still

bedarf Wohnungsangeboten, die seriös sind, um

halten? Achselzucken. ‚Bitte Leutl’n, so hat es

einen fairen Wiedereinstieg überhaupt erst zu

unter Hitler auch angefangen. So ist der an die

ermöglichen!“

Macht gekommen!’, hab ich ihnen zu erklären

DER WEG ZUR EMMAUS ST. PÖLTEN

Emmaus DIE IDEE Emmausgründer ist der französische Geistliche Abbé Pierre. Als im Winter 1953/1954 in Paris 90 Obdachlose erfrieren, lässt er entlang der Seine Zelte aufbauen. „Seine Botschaft war: ‚Notleidender. Wer immer du bist, du bist willkommen! Komm und schlaf dich aus bei uns. Hier wirst du geliebt. Du wirst radikal angenommen, so wie du bist!’ Das ist die Emmaus-Philosophie, und das spüren die Menschen, die zu uns kommen. Es geht um Liebe, radikale Annahme, Begleitung. Tisch-, Wohn- und Arbeitsgemeinschaft bis hin zur Freizeit!“, so Rottenschlager.

versucht. Und so ist es: Der Hitler steckt in jedem von uns, ist unterschwellig immer da.“ Aber es gibt auch die andere Seite. So kommt

Emmaus St. Pölten

Damit war Rottenschlager von einer neuen Idee,

nach der Veranstaltung ein junges Paar zu Rot-

einer Mission beseelt – das waren die Antwor-

tenschlager: „Sie haben gemeint, sie sind so

ten für „sein Afrika“. Antworten, die er nicht

aufgewühlt, dass sie ein Heimkind adoptieren

innerhalb der Gefängnismauern, sondern nur

werden!“

Die Wohnheime WH Herzogenburgerstrasse WH Viehofen WH Kalvarienberg Auffangnetz Frauenwohnheim JUMP! WG Mühlweg

außerhalb dieser geben und lösen konnte: Ein Wohnheim für ehemalige Häftlinge! Wo man gemeinsam wohnt, also keiner isoliert und allein

1982 – VISION WIRD WIRKLICHKEIT

ist. Wo man den Tisch miteinander teilt und – in

Rottenschlager lässt sich nicht entmutigen. Be-

weiterer Folge – auch wo man gemeinsam ar-

harrlich sucht und kämpft er weiter – und wird

Die BETRIEBE Altwarenhandel Tischlerei Sanierungsbetrieb Kunstwerkstätte CityFarm WorkOut

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16 St.Pölten nur vor Eisenstadt, warum? Weil Entscheidungsträger abgehoben und selbstzufrieden „mir san supa” proklamieren, und sich „mitten in Europa” völlig überschätzen. Wie sonst ist es zu erklären, dass die neue, medial gefeierte „Plattform St.Pölten” in zwei Jahren nicht einmal einen Furz in der Innenstadt gelassen hat und die vom Magistrat beauftragte Werbeagentur behauptet, St.Pölten würde kein ähnliches Ereignis wie z. B. die Linzer Klangwolke benötigen. Ohne Klangwolke wäre vermutlich Linz rankingLetzte, denn nur die Klangwolke hat alle anderen Aktivitäten der letzten 20 Jahre in Linz ausgelöst. Altbackene, provinzielle und fragwürdige Dinge wie ein Bum-

URBAN

K

Solidarität ist unser StolZ! Spendenkonto SPK: BLZ 20256 Ktnr. 38570

gebracht: Alte Möbel, Vorhänge, Essen.“ Menschen

nungsgemeinschaft, im biblischen Sinne auch eine

helfen Menschen – der Funke ist übergesprungen!

Weggemeinschaft. Die Gäste sollen spüren, dass

Die Zivilisation der Liebe wird Realität.

sie geliebte Kinder Gottes sind. Und diese Liebe ist

Der Rest ist Geschichte. Erfolgsgeschichte! 25 jäh-

eine, die nicht ausgrenzt!“

rige! Aus dem ersten Haus werden bis heute acht

Schlusslicht Aelium Caetium?

Die Chili-Schote

melzug als „Touristenattraktion”, ein laues Stadtfest als „Publikumsmagnet”, sperrige Riesenbusse mit sechs Passagieren mitten in der engen Kernzone, ein Rathausplatz als permanentes Aufmarsch-Gelände SPÖ-naher Institutionen, ein liebloser Weihnachtsmarkt und all diese Dinge verdienen eben nur einen vorletzten Platz. Daran ändert weder die existierende Wohn-Qualität, noch ein neues Einkaufszentrum etwas. Zu einer spannenden Urbanität gehört viel mehr! Wir haben leider den seit 40 Jahren vorherrschenden „Bratwurst-Horizont” noch nicht überschritten, und solange die Stadt nicht den Mut besitzt, Menschen mit wirklichen Visionen, die nicht im Parteien-Filz verstrickt sind, ans Ruder zu lassen, wird’s bei „Freindschoft” bleiben.

1213_1415_1617 Rottenschlager.in6 6

Wohnheime! Den ersten sieben Gästen folgen fast

Grenzenlos

5.000 bis heute nach! Es entstehen sechs Emmaus-

Für ihn persönlich aber durchaus eine, die auch mit

eigene Betriebe (von der Tischlerei bis hin zum Alt-

Verzicht, Entbehrungen verbunden ist. Wollte er nie

warenhandel). Und aus der ersten verschworenen

eine eigene Familie gründen? „Natürlich hab ich mir

Gruppe um Charly Rottenschlager wird ein Netz

das gewünscht. Aber letztlich verhielt es sich wie

von fast 90 Angestellten, 135 ehrenamtlichen Hel-

im Falle der Frage, ob ich Pfarrer werden möchte:

fern und 25 Zivildienern!

es war eine Grundsatzentscheidung. Und man kann

Der nimmermüde Rottenschlager mutiert zum

in einer solchen Gemeinschaft nicht voll mitleben,

so immens wichtigen Flickmeister im Sozialnetz

wenn man selbst kleine Kinder hat – das konnte ich

der niederösterreichischen Zentralregion. Es gibt

in anderen Emmausgemeinschaften beobachten!“

so viele Menschen, die Hilfe bedürfen, die bislang

So wird die Emmausgemeinschaft zur Ersatzfamilie.

übersehen, ausgegrenzt wurden: Ehemalige Häft-

Zwar baut sich Rottenschlager auch außerhalb der

linge, psychisch Angeschlagene und Kranke, Gesell-

Emmaus ein Netz von Freunden auf, um von Zeit

schaftsverlierer, Alkoholkranke, Drogensüchtige, Ge-

zu Zeit den nötigen Abstand zu gewinnen, aber die

waltopfer, Flüchtlinge, Obdachlose, Leute, die dem

Familie ist tatsächlich Emmaus. „Erst letzte Woche

Druck der Leistungsgesellschaft nicht standhalten.

war ich mit einem Gast höheren Alters, der lange

Sie alle finden in der Emmaus Heimat, in Charly Rot-

Jahre im Häfen gesessen ist, in Dürnstein. Oben

tenschlager ihren Kämpfer und Fürsprecher. „Nie-

angekommen, wie wir auf die Donau runterblicken,

mand ‚reißt’ sich um diese Gruppe, das ist sozu-

sind ihm plötzlich die Tränen in die Augen gestie-

sagen eine ‚Traumkombi’“, lächelt er. Zum Beweis

gen und er hat gemeint: ‚Dass ich das noch erleben

führt er eine Statistik über die Spendenaffinität der

darf!’ Der blüht auf bei uns, und man sieht, dass es

Österreicher an: „Unter den Top Ten sind Kinder, Be-

nie zu spät! Man kann das Leben immer noch ein-

hinderte, Tiere. Unsere Klienten hingegen kommen

mal beginnen!“

gar nicht vor! Das sind wieder die Außenseiter. In

Gute Menschen wie Rottenschlager machen Mut

all den Jahren bin ich der kleine Catcher geblieben,

und Hoffnung dazu. Und sie tragen durch ihr Vorbild

hab gespürt, dass ich mich für diese Menschen ein-

sowie ihr unermüdliches Schaffen Sorge, dass die

setzen muss, damit sie von der Gesellschaft eine

Gesellschaft Mitmenschen diese Chance überhaupt

faire Chance bekommen, um eine menschenwür-

erst einräumt! Ein harter, immerwährender Kampf,

dige Existenz aufzubauen!“ Wenn man banal fragt,

der aber wert ist gekämpft zu werden. Mit Emmaus

warum er das alles macht, so verweist Rottenschla-

hat Rottenschlager den Beweis angetreten. Und

ger auf das biblische Emmaus, auf das Vorbild von

er lehrt eines: Die Zivilisation der Liebe beginnt im

Jesus Christus. „Emmaus ist eine Leidens- und Hoff-

Herzen jedes einzelnen von uns!

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URBAN bei und hab mir gedacht, wir dürfen das nicht verwahrlosen lassen. Und auch wenn das Sanieren teuer kommt, so ist es mir einfach ein Anliegen, hier etwas Positives zu schaffen. Das hat in gewisser Weise einen fast romantischen Touch“, erläutert Genossenschaftsdirektor Willi Gelb. Romantisch ist dies insofern, weil es nicht ums kalte Geldmachen geht, sondern um eine Aufwertung des Raumes und damit der Lebensqualität vorort. „Es soll ein Beitrag zur Urbanität! sein“, so Gelb. Dass das keine Phrasendrescherei ist, sondern Programm, belegt der Preis: Die 47 Quadratmeter bietet man um knapp 250 Euro netto an. Gelbs Vision klingt nach Förderkonzept:

Frischer SÜDWIND

„Ich könnte mir vorstellen, dass sich hier Kleinun-

Es scheint was in der Luft zu liegen im Süden St. Pöltens. Nicht penetranter Geruch, wie beizeiten im Norden, sondern eine frische Brise, die von Aufbruch kündet: Bester Beleg - ein regelrechter Bauboom!

ternehmer ansiedeln, die etwas aufbauen möch-

Neue Geschäfte, neues Bowlingcenter, EKZ-

tigen Ateliers für Künstler, was auch mit Gelbs

Start Ups & Ateliers

Pläne, neue Wohnungen wandeln das ehemals

ten. Auch Spezialisten wären denkbar, die für die Leute im Süden bestimmte Dienstleistungen anbieten.“ Ein anderer Ansatz geht Richtung günseigener Malleidenschaft zusammenhängen mag.

herbe Betriebsansiedlungsgebiet zusehends zum

Besonders spannend mutet das neueste Genos-

Mit seiner „Simpthink“-Technik (die sich von sim-

urbanen Wohn-, Freizeit- und Geschäftsstadt-

senschafts-Projekt zwischen Josefstraße 45-52

ple thinking ableitet), setzt er sich ja immer wie-

teil. Nicht ganz „unschuldig“ an dieser positiven

an. Dort, wo vor geraumer Zeit noch das kühl-

der „mit der Essenz des Lebens“ auseinander.

Entwicklung ist die Allgemeine Gemeinnützige

metallne Grau einer Apotheke abweisend wirkte,

Essentiell im Leben ist u. a. Raum zum Wohnen,

Wohnungsgenossenschaft, die derzeit nicht nur

empfangen einen heute bunte Portale. Dahinter

Raum zur Entfaltung. Die neuen kostengünstigen

neue Wohnungen baut, sondern auch fleißig sa-

verbergen sich jeweils zwei Räume auf 47 Qua-

Lokale stellen einen solchen dar!

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URBAN

Selbstinitiativ „Spenden Sie und helfen Kindern aus der Armut!“ So werben viele Hilfsorganisationen für wohltätige Zwecke. Doch kommt das gespendete Geld tatsächlich beim „richtigen Empfänger“ an? Von Barbara Waxenegger Christine Lenk, Bankangestellte in St. Pölten,

selbst!“, so ihr Resümee. Lenk stellte daraufhin

stellte sich vor Jahren diese Frage und begann

ihre Hilfe aber nicht ein, sondern wurde einfach

selbstständig nachzuforschen, was mit ihrem

selbst aktiv und begann, verschiedene Hilfspro-

Geld passiert. Das Ergebnis: Abweisung, null

jekte ins Leben zu rufen. „Eines meiner Projekte

Information und ein Verdacht: „Die meisten sol-

hilft Kindern in Angola. Gemeinsam mit Edgar

cher großen Institutionen versuchen mit dem

Hirschinger, der für mich nützliche Gegenstände

Okay, es gehört sich ja vielleicht nicht, aber bitteschön, wir wollen uns auch mal ein – etwa Krankenbetten oder Medikamente samMitleid der Leute Geld zu verdienen – für sich bisserl selber loben. Oder besser gesagt melt – bringen wir diese in Containern nach Anunsere MFG-Familienmitglieder, weil wir ja soooo mächtig stolz auf sie sind: So hat gola. Dort nimmt Schwester Paula die Sachen in unser geliebtes „Bambi“ Sandra EigenbauEmpfang.“ Die fotografische Dokumentation des er ihr Studium der Sozialarbeit abgeschlosEmpfangs sowie die Vertrauensperson vor Ort sen. Kurzum, unser kompetenter Consulter verhindern ein Abrutschen in falsche Kanäle. in Sachen Soziales ist jetzt zu einem akaDas neueste Projekt rief Lenk gemeinsam mit demischen Consulter mutiert, eine Frau Mag. (FH). MMag. Ohajiriogu dieses Jahres ins Leben. So Dem nicht genug haben auch zwei aus der kann man durch die Übernahme einer PatenHerren-Riege ihr Studium erfolgreich abschaft für mittellose, nigerianische Kinder deren geschlossen. Mr. Bernd „Barney“ Jüptner Ausbildung gewährleisten. „Der gesamte Spenist seit kurzem Dipl. Ing. (FH) ebenso wie denbetrag wird ohne Abzüge für das Patenkind unser begnadeter Knipser, Filmer, Bildredakteur und Hans Dampf in allen Gassen verwendet, wenn möglich bringen wir das Geld Hermann „Ferti“ Rauschmayr! Und zum bar nach Nigeria, um anfallende Spesen zu spaDrüberstreuen hat Mr. Vertrieb Roman ren“, so Lenk. geheiratet! Kinder, gut gemacht! anzg_mfg_200_140_081007:anzg_mfg_200_140_081007 08.10.2007 13:08 Uhr Seite Burger 2 Spenden: BLZ 32.585 Kt.Nr. 42.507

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URBAN geplante Bauzeit beträgt etwa eineinhalb Jahre. Insgesamt, so schätzt man, werden seitens der EVN rund 200 Gwh Fernwärme pro Jahr ab der Heizsaison 2009/2010 an Kunden in St. Pölten geliefert.

VORTEILE OHNE ENDE? Sowohl Stadt St. Pölten als auch EVN schwärmen in höchsten Tönen von der neuen Partnerschaft. Einen ganzen Strauß von Vorteilen verspricht sich die Stadt von der Partnerschaft mit dem börsennotierten Privatunternehmen: weitgehende Unabhängigkeit von unberechenbaren Gas- und Ölpreisen, eine bedeutende CO2-Reduktion nicht nur in der Landeshauptstadt, die verstärkte Nutzung regionaler Ressourcen, Innovation, Versorgungssicherheit und Preisstabilität. Und auch an die fernere Zukunft werde bereits gedacht: „Über die Fernwärmeversorgung hinaus erarbeitet die Stadt St. Pölten mit dem neuen Partner ein Gesamtkonzept für die Energieversorgung von morgen.“ Dass man durch den Deal mit einem Privaten an Souveränität und Einfluss – u.a. auch auf die Tarifgestaltung – verliert, will man so nicht gelten

Ferne Wärme für St. Pölten

lassen. Die Tarifpolitik könne der Gemeinderat in Form von Rahmenbedingungen mitbestimmen und, so betont Bürgermeister Matthias Stadler: „Die Stadt gibt keine Energieverantwortung aus

Pünktlich zum Start der Heizsaison hat die Stadt St. Pölten eine Neuordnung ihrer Wärmeversorgung ausgehandelt: Die Fernwärmeaktivitäten der Stadtwerke werden in eine eigene Gesellschaft ausgegliedert, an der die EVN AG 49 % erwirbt. Die Stadt hält 51%. Zukunftsweisender Schritt oder Fehltritt, darüber gehen die Meinungen auseinander. Von Eva Seidl, Mitarbeit: J.Reichl, Foto: H. Rauschmayr

der Hand, sie hält die Mehrheit in der neuen Gesellschaft! Die 51% sind mit der Gemeindeaufsicht abgestimmt!“ Dennoch bleiben Zweifel, ob der Gemeinderat durch die „Ehe“ mit einem privaten, logischer- und legitimerweise auf Gewinnmaximierung ausgerichteten Unternehmen tatsächlich á la lounge soziale Tarife (bis hin zu expliziten Sozialtarifen für bedürf-

Der Grunddeal: Ab 2009/2010 sollen zwei Drit-

Sprecher Stefan Zach erläutert diesbezüglich:

tige Mitmenschen) garantieren kann. Dies auch

tel der benötigten St. Pöltner Fernwärme aus

„Die spezialisolierte Wärmeleitung führt von

deshalb, weil die Gemeinde zwar mit 51% die

den Beständen der EVN kommen. Diese Energie

Dürnrohr ausgehend über den Perschlingtalka-

Mehrheit in der Gesellschaft besitzt, aber etwa

wird dann über eine noch zu bauende 31 km

nal und das Traisental bis nach St. Pölten. Sie

im Syndikatsvertrag die Rede ist, „dass vor jeder

lange Transportleitung aus den Kraftwerksan-

hat einen Durchmesser von 450 mm und ist

Beschlussfassung der Organe der Gesellschaft

lagen der EVN in Dürnrohr/Zwentendorf ge-

die längste Fernwärme-Transportleitung Öster-

die betreffenden Maßnahmen im Syndikat be-

liefert. Rund 35 Millionen Euro nimmt die EVN

reichs.“ Bereits in den nächsten Wochen soll

raten und beschlossen werden“ und der Gesell-

zur Errichtung dieser Leitung in die Hand. EVN-

mit dem Bau der Leitung begonnen werden, die

schaftsvertrag bei Gesellschafterbeschlüssen

„Wertschöpfung bleibt in Region“ Stefan Brezovich, Wirtschaftskammer (Wirtschaftsmanagement) Wem wird die Partnerschaft zwischen St. Pölten und EVN nutzen? Der Nutzen aus dieser Partnerschaft liegt auf der Hand: Zuerst einmal profitiert die St. Pöltner Bevölkerung, für die diese Partnerschaft mehr Versorgungssicherheit und hohe Preisstabilität bringt. Weiters die Umwelt, weil die Wärme für St. Pölten künftig aus mehreren Quellen stammen wird: aus der ther-

mischen Abfallverwertungsanlage, aus der Abwärme des Wärmekraftwerks und aus einer in Bau befindlichen Biomasse-Anlage. Dadurch werden 21 Millionen m³ Erdgas pro Jahr ersetzt und 40.000 t CO2-Emissionen in St. Pölten pro Jahr vermieden. Für die beiden Projektpartner EVN und Stadt St. Pölten ist die Zusammenarbeit in einer eigenen Gesellschaft ebenfalls von hohem Nutzen, da von beiden

Seiten das nötige Know-how in der Erzeugung, Verteilung und im Vertrieb der Wärme optimal eingebracht werden kann. Welche Erfahrungen gab es in der Vergangenheit mit ähnlichen Projekten? Die Wertschöpfung bleibt im Rahmen solcher Partnerschaften verstärkt in der Region. Was bringt das für die St.

Pöltner Bevölkerung? Höhere Versorgungssicherheit und Preisstabilität sind unmittelbar erfahrbare Vorteile für die St. Pöltner Wärmekunden. Weiters entstehen zusätzliche Arbeitsplätze in der Region durch die hohen Investitionen. Schließlich ermöglicht die Partnerschaft eine Ausweitung der umweltfreundlichen Fernwärmeversorgung auch auf andere Teile St. Pöltens.

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URBAN

„Ein ideologisches Märchen“ David Walch, ATTAC Wem wird die Partnerschaft zwischen St. Pölten und EVN nutzen? Die Aufgabenteilung geht erfahrungsgemäß in der Tendenz dahin, dass der öffentliche Partner das Risiko übernimmt und der private den Gewinn. Die Gewinnorientierung des Privaten führt dazu, dass die Gemeinwohlziele teilweise aufgegeben werden daran ändert auch eine knappe Mehrheit der Gemeinde nichts! Hauptargument für Privatisierungen ist, dass ein privater Eigentümer Kapital einbringt. Durch die neoliberale Steuer-

politik der letzten Jahre – man denke an Abschaffung der Börsenumsatzsteuer, Vermögenssteuer, usw. - sind öffentliche Budgets chronisch unterfinanziert. Das führt dazu, dass sich die Politik von der politischen Verantwortung für das Gemeinwohl verabschiedet. Welche Erfahrungen gab es in der Vergangenheit mit ähnlichen Projekten? Das Argument, dass Private immer und überall effizienter sind als öffentliche Betriebe, ist ein ideologisches Märchen.

Internationale Erfahrungen zeigen, dass infolge sinkender Investitionen – Stichwort Kostensenkung – die Versorgungssicherheit sinkt, was wiederum zu steigenden Preisen führt. Das heißt für die Bevölkerung? Der für Private entscheidende Profit kann entweder aus Preissteigerungen, aus einer Verschlechterung der Qualität oder aus einem niedrigeren Lohnniveau der Beschäftigten und Arbeitsplatzabbau kommen. Nichts davon bringt Vorteile für den Konsumenten, Arbeitnehmer

und auch nicht für Länder und Gemeinden, da sie von den Profiten nichts sehen. Weiters ist eine sinnvolle Preisgestaltung, die Anreize zum Energiesparen gibt, nur einem Eigentümer möglich, der nicht profitorientiert ist. In jedem Fall verliert aber die Demokratie. Denn die Aufteilung der Daseinsvorsorge zwischen Staat und Privat bringt einen Kontrollverlust durch den Souverän. Die Entscheidung im Gemeinderat unter Ausschluss der Öffentlichkeit ist ein Vorgeschmack auf die Intransparenz, die in Zukunft walten wird!

eine Mehrheit „von 55% der abgegebenen Stim-

im Süden durch Biomasse – eine Energiequelle,

aus dem Deal für die Stadt ins Treffen - man ver-

men“ vorsieht. Dies impliziert und gibt Interpre-

die im übrigen auch „Für St. Pölten“ Mandatar

scherble also schlicht Familiensilber, um die ma-

tationsspielraum, dass die Stadt offensichtlich

Hermann Nonner (er enthielt sich im Gemeinde-

rode Finanzsituation zu kalmieren. Tatsache ist,

immer auf einen Konsens mit dem Partner ange-

rat der Stimme) immer wieder einfordert.

dass die EVN für den 49 %-Anteil an der neuen

wiesen ist – trotz Mehrheit! Für Stadler ist alles

Fernwärmegesellschaft weit über 17 Millionen

sinnvoll geregelt: „Als Entscheidungsinstanzen

FRISCHGELDKUR

sind neben der Geschäftsführung ein Gesell-

Warum der Deal gerade jetzt zustande kommt,

passieren soll, ist noch nicht absehbar. „Bei der

schafterausschuss und die Generalversamm-

darüber gibt es ebenso verschiedenste Theo-

Gründung von ‚städtischen Gesellschaften‘ wie

thermisch behandelt – egal ob wir die Wärme

rien. Die einen meinen, es habe mit einem prin-

z. B. auch schon bei der Immobiliengesellschaft

abnehmen oder nicht.“ Seitens der Stadtwerke

zipiellen Paradigmenwechsel in der SPÖ zu tun,

redet die Gemeindeaufsicht ein entscheidendes

bestünden zudem ernstzunehmende Überle-

welche sich vom „Nichtprivatisierungsfetisch“

Wort mit“, erläutert hierzu der Bürgermeister.

gungen zur Erweiterung des Fernwärmenetzes

befreit habe, andere führen primär die Erlöse

Die Stadt wünsche sich, das Geld jedenfalls für

Euro auf den Tisch blättert. Was mit diesem Geld

lung vorgesehen!“ Der Stadt sei besonders wichtig, dass „sich für die Fernwärme-Kunden nichts ändert. Verträge bleiben aufrecht!“ Auch für die Belegschaft der Stadtwerke soll sich in Zukunft nichts ändern.

UMWELTFREUNDLICH ODER ÖKOLOGISCHER Flop? Auch im Hinblick auf die ökologische Komponente und Klimaschutzrelevanz scheiden sich die Geister. Die Grünen, welche im Gemeinderat gegen die Energie-Ehe stimmten, kritisieren lautstark, dass die Wärmeenergie für St. Pölten aus überalteten Technologien wie Müllverbrennung und kalorischen Kraftwerken komme: „Was Bürgermeister Stadler da als nachhaltige Energiepolitik zu verkaufen sucht, ist das erneute Wegschieben von politischer Verantwortung auf Dritte und die energiepolitische Bankrotterklärung der SPÖ schlechthin“, ist Gemeinderätin Sylvia Hehei der Ansicht. Die Stadt hingegen verweist auf die ernormen CO2Einsparungen, die in Zukunft durch den Deal erreicht werden. Stadler: „Wir wollen weg von der Gas-Abhängigkeit!“ Die CO2-Emissionen in Dürnrohr würden durch die Wärmeauskopplung nicht steigen, dadurch ergäbe sich auch aus globaler Sicht eine erhebliche CO2-Reduktion. Zudem räumt das Stadtoberhaupt ein: „Der niederösterreichische Hausmüll wird in Dürnrohr

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URBAN

„verschiedene Projekte nachhaltig einsetzen zu können“. Eine Zweckbindung für den Energiebereich und Umweltschutz, wie etwa von den Grü-

St. Pöltens Fernwärme kommt künftig u. A. aus Dürnrohr nen gefordert, steht also nicht zur Debatte. Ein bisschen widersprüchlich in der ganzen Causa agierte die ÖVP. So hat man dem Deal im Gemeinderat zwar zugestimmt – wobei Vizebürgermeister die Vorgangsweise des Bürgermeisters „mehr als fragwürdig“ empfindet und insbesondere die mangelnde Information von Seiten des Bürgermeisters an den Gemeinderat kritisierte – zugleich macht man sich aber auch, wie etwa Stadtrat Bernhard Wurzer, Sorgen um einen „Umfaller“ der SPÖ, weil diese jahrzehntelang gegen Privatisierungen agiert habe. Soviel Sorge um den politischen Mitstreiter wirkt schon beinahe rührend, auch eine Elfer-Auflage für den Bürgermeister, der lapidar meint: „Wir

Rücksicht auf die Partner vorgenommen wor-

die Geheimniskrämerei? Wovor hat man Angst?

setzen auf Professionalität, von der Wurzer &

den, um sowohl betriebswirtschaftliche Daten

Dass doch nicht alles so gülden glänzt, wie dar-

Co. so gern sprechen. Sonst hätte man wohl

als auch personelle Daten von Mitarbeitern zu

gestellt, insbesondere im Hinblick auf den städ-

nicht mitgestimmt.“

schützen.“

tischen Einfluss und die Mehrheitsverhältnisse?

Fragt sich freilich, warum die Rücksicht auf die

Die Antwort auf diese und all die anderen Fra-

neuen Partner höherzustellen ist als jene auf

gen wird letztlich die Zukunft geben – dann

Was freilich als Stadtbürger, als angeblicher Sou-

die Bürger, welche bei einem Deal dieser Di-

werden wir wissen, ob der von der Stadt einge-

verän sauer aufstößt, ist die Beschlussfassung

mension das Recht auf Transparenz haben. Dies

fädelte Deal weitsichtig und die Nutzung einer

des Vertragswerkes in der nichtöffentlichen

umso mehr, da der MFG zugespielte Vertrags-

Jahrhundertchance darstellte, oder ob uns bald

Gemeinderatssitzung, also quasi im stillen Käm-

entwurf mit „brisanten“ Daten gar nicht so ge-

eher die hohen Energie-Preise denn wohlige

merlein. Diese sei, so der Bürgermeister, „aus

spickt ist wie man glauben könnte. Warum also

Wärme einheizen.

GEHEIMNISKRÄMEREI

Neues Zuhause für Campus Radio 94.4 Eröffnung am 5. Oktober

bei allen Mitarbeitern, ehe sym-

Sieben Räume bietet das neue

die treuen Hörer. „DJ Random“

Campus Radio 94.4 nützte den

bolisch für einen Radiosender ein

Studio den über 100 Mitarbeitern

selektiert unermüdlich passende

Tag der Offenen Tür, um sein

Kabel durchschnitten wurde. Mit

von Campus Radio 94.4: eine ge-

„Campus Radio-Musik“, die nicht

neues Studio feierlich zu eröff-

den neuen Studioräumlichkeiten,

mütliche Lobby, ein Büro, ein Re-

nur per Ultrakurzwelle, sondern

nen.

(FH)

ein Meilenstein in der Geschichte

daktionsraum, ein Schnittraum,

auch per WebStream in die www-

Alexander Hovorka begrüßte ehe-

von Campus Radio 94.4, stehen

ein Technikraum, ein Lager und –

eite Welt hinausgesendet wird.

malige Mitarbeiter und Koopera-

dem einzigen Studentensender

das Herzstück des Senders – das

Zwar ist „DJ Random“ keinesfalls

tionspartner im neuen Fachhoch-

Österreichs viele neue Möglich-

eigentliche, neue Studio, das ob

betriebsmüde, dennoch aber sol-

schulgebäude und bedankte sich

keiten offen.

seiner Akustik beste Vorausset-

len die Stunden mit „DJ Random“

zungen bietet auf höchster Qua-

drastisch reduziert werden. „Wir

lität zu senden. Zudem machen

planen,

die Räumlichkeiten auch optisch

und regelmäßige Sendungen zu

etwas her!

passenden Terminen zu wieder-

Geschäftsführer

DI

bestimmte,

passende

Was tatsächlich in diesem opti-

Auf gewohnter Frequenz, 94.4

malen Umfeld entstehen wird,

MHz, sendet Campus Radio 94.4

hängt letztlich aber vom Enga-

rund um die Uhr – einen sehr

gement der studentischen Mitar-

beachtlichen Anteil davon sogar

beiter der Fachhochschule Sankt

live!

Pölten selbst ab. Eines aber gilt

Und sehr abwechslungsreich: Au-

im neuen Studio, wie es auch

ßerhalb der Sendungen unterhält

schon im alten Sache war: „Mo-

der konstanteste aller Entertainer

noton war gestern!“

Foto: zvg, Verbund

holen.“, so Hovorka. 24 Stunden „On-Air“

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CAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLAR ARLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP B BARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAF XXXXXX 10 GLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNNXP BOWLINGLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP XP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBAR ARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉ LOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNNXP BOWLINGLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP  P BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARN GEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNNXP BOWLINGLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWL WLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILL UNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLO GLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLIN LINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLA NGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLO LOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCA LLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEB XP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNNXP BOWLINGLARDCA DCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLAR ARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILL  BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNNXP BOWLINGLARDCAFÉ AFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDC LINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNNXP BOWLINGLARDCAFÉBARN ARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARLINGLO LOUNNXP BOWLINGLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP B P BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNX RNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARLINGLOU OUNNXP BOWLINGLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BO BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARLINGLOUNGEBI P BOWLINGLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLING NGLOUNGEBILLARLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARD GEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOU UNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGL GLOUNGEBILLARLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDC EBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUN Wie immer im Leben, weiß man nicht so genau, LLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNX ob es Zufall war, Schicksal oder Glück. TatsaNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉB XP BOWLINGLOUNGEBILLARLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNG che ist, dass Schmelzenbach nach acht Jahren „Irgendwie ist es unglaublich. Vor einem Jahr bin ich erstmals die NGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOW beim Vorarlberger Paradeunternehmen Blum Josefstraße Richtung New Design University gefahren, heute fahr ich WLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BO „dort hab ich Schauräume und Messestandorte zu NXP Bowling, um ein Interview zu geben“, sinniert Mario Schmel BOWLINGLOUNGEBILLARLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEB gestaltet, bin quer durch Europa geflogen auf LOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLIN zenbach. Jenes NXP Bowling, dem der 28 Jährige Vorarlberger als Messen in Paris, Köln, Mailand, wo ich überall INGLOUNGEBILLARLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARD Designer seinen unverwechselbaren Stempel aufgedrückt hat. GEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOU mit den jeweils neuesten Designströmungen BARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNNXP BOWLINGLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLA konfrontiert war!“ verändern wollte. Ein ArchiLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEB tekturstudium interessierte ihn nicht, aber in EBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUN Richtung Design sollte es gehen. „Dafür hab ARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNNXP BOWLINGLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLAR ich mich immer interessiert. Schon als Bub FÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCA war mein Lieblingsfach technisches Zeichnen.“ UNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGL GLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWL Freundin Sanja „eine leidenschaftliche StöbeRDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNNXP BOWLINGLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUN rin im Internet“ machte sich auf die Suche und NGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLO stieß auf die NDU in St. Pölten. Diese schien auf OUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLING Schmelzenbachs Interessen maßgeschneidert. CAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNNXP BOWLINGLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGE Er inskribierte 2006 „Innenarchitektur und 3-diGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOU mensionale Gestaltung“, „aber man lernt auch BARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNNXP BOWLINGLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLA LARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP viel im Hinblick auf Möbeldesign, IndustriedeÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDC sign etc.“ CAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILL ARDCAFÉB FÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLAR DCAFÉBAR PERFEKTES TIMING NGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNNXP BOWLINGLARDCAFÉBARNXP B OWLINGLO Wie viele Studenten machte sich SchmelzenLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLIN DCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNNXP BOWLINGLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNG bach auf die Suche nach einem Nebenjob und NGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARLINGLOUNGEBILLARDCAFÉB bewarb sich – was im Hinblick auf Messebau RDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILL nahelag – im VAZ St. Pölten. Just zu einem LLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEB Zeitpunkt, da NXP Geschäftsführer René Voak EBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARN mit dem Bowlingprojekt schwanger ging und BOWLINGLOUNNXP BOWLINGLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉ fieberhaft nach einem geeigneten Designer XP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBAR LLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNNXP BOWLINGLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLO Ausschau hielt. Ein Gespräch genügte, dass LOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARLINGLOUNGEBILLARDC Voak „wusste, das ist der richtige Mann. Das ARNXP BOWLINGLOUNNXP BOWLINGLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLA war die schnellste Einstellung meines Lebens.“ AFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLAR Schmelzbach verließ noch am selben Tag das ÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCA VAZ als NXP-Mitarbeiter. NGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNNXP BOWLINGLARDCAFÉBARNX ARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉB LOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNNXP BOWLINGLARDCAFÉBARNXP B MFG1007 P BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARLINGLOUNGE NXP BOWLINGLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLI LINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOW

Mr. Style

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NGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNG BARNXP BOWLINGLOUNNXP BOWLINGLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARD LLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BO XXXXXX 11 AFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉ DCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDC LARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOW ÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉB CAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLING NXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNX UNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNNXP BOWLINGLARDCAFÉBARNXP BOWLI BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BO NXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP NGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNNXP BOWLINGLARDCAFÉBARNXP BOWLIN OWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOW ILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNNXP BOWLINGLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUN GLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARLINGLOUNGEBILLARDCAFÉ NGLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBI NGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNG OUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBA LARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILL EBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP CAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDC ARLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOW BARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉB AFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCA RLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWL BARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBA LOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLO P BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP B GEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNNXP BOWLINGLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLING WLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLI BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BO EBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNNXP BOWLINGLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLO LINGLOUN GEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUN chenlanges Grübeln und Tüfteln war angesagt, du, vom kleinen Angstellten bis zum GeneraldiAFÉBARNX P BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNNXP BOWLINGLARDCAF SPRUNG INS KALTE WASSER rektor.“ Zudem werde Vorarlberg oft sehr peri„wobei ich diesbezüglich sehr detailverliebt und ARDCAFÉB ARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉ NGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNNXP BOWLINGLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP B pher wahrgenommen. „Ich erinnere mich an pingelig bin.“ Zahlreiche Sitting-Ins mit Voak und Ein Sprung ins kalte Wasser, „denn ich hatte NXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARN ein Gespräch, als ein Mann meinte ‚Wir waren ja keine Erfahrung mit einem Bowling-Center, Müllner standen am Programm, „wobei ich hier BARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBA ganz im Westen von Österreich, in Innsbruck.’ die Idealform für einen Innenarchitekten vorhatte auch als Konsument erst einmal in einem LOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNNXP BOWLINGLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOW Viele Leute hier glauben ja – was auch mit uns fand: Ich konnte bis in die die kleinsten Details, solchen gespielt. Andererseits hat mir geholP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP  Vorarlbergern selbst zu tun haben mag – dass bis hin zu den Tellern mitreden. Das ist eine sehr fen, dass ich in meinem Vorjob große Maßstäbe GEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNNXP BOWLINGLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLING WLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARD Österreich schon vorm Arlberg endet.“ Mit große Vertrauensfrage.“ Vertrauen, das Schmelmit der Ausgestaltung von 1.000 QuadratmeUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUN einem Botschafter wie Schmelzenbach wird dizenbach mit unvergleichlichem Geschmack und ter großen Hallen gewohnt war.“ Und ihm hilft GLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLO ese falsche Annahme – zumindest in St. Pölten Gefühl für Design gerechtfertigt hat. Von übervor allem sein Talent, sofort ein räumliches LINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDC all her trägt er die Mosaiksteinchen zusammen Verständnis zu entwickeln, was wie viel Platz NGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLO – bald der Vergangenheit angehören! UNGEBILLA - Armaturen von Philippe Starck, Fliesen aus braucht, wie man etwas aufteilen kann, anordBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUN GEBILLARLI NEUE MASSSTÄBE Wien, Tische aus Italien, Stühle und Sitzpölster net. „Wie wir zum ersten Mal die leere Halle, wo BOWLINGLOUNNXP BOWLINGLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAF ÉBARNXP BO NXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEB Umgekehrt hat St. Pölten, nicht zuletzt dank aus Vorarlberg, Tischlereiarbeiten aus St. Georbislang ein Holland Blumen Markt drin war, beLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLIN Schmelzenbach, in Sachen Bowling neue Maßgen, Tapeten aus Deutschland etc. Letztlich treten haben, sind mir sofort 1.000 Ideen durch OWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOW stäbe gesetzt – nicht nur in Österreich, sondern, fügt sich alles zu einem harmonisch-stylischen den Kopf geschossen!“ P BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBIL wie Jan A. Hops vom Bowlingausstatter-WeltGanzen zusammen, das bei den Besuchern Eine besondere Herausforderung stellt der phiNGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLING marktführer Brunswick hochoffiziell anerkannte, durchwegs auf Begeisterung stößt. „Mein größlosophische Ansatz von NXP Bowling dar. So WLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARD weltweit! „Ich möchte aber in Hinkunft nicht nur ter Wunsch war natürlich, dass es den Leuten soll das Center kein reiner WochenendunterUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUN ÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNNXP BOWLINGLAR mehr Bowlingcenter und stylische Restaurants gefällt, was ja nicht leicht ist, weil jeder andere haltungsbetrieb werden, sondern ebenso durch BILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBIL umsetzen“, räumt Schmelzenbach lächelnd im Vorstellungen hat. Zudem kommt als Besondergediegene Gastronomie bestechen. Nicht nur ARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLA Hinblick auf die Zukunft ein. „Meine Vorstellung Action, auch Ruhe und Chillen sind gefordert. heit hinzu, dass in Ostösterreich dem Wohnen DCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLIN von Innenarchitektur geht eigentlich stark Richein ganz anderer Stellenwert beigemessen wird Nicht nur Jugend soll sich austoben, sondern OWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOW tung privaten Bereich, also privates Wohnen. als bei uns im Ländle, wo wir unser Geld – ganz ebenso Familien und Senioren angenehme XP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBI INGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLIN Das ist ein enorm spannendes Feld!“ der Mentalität ‚Schaffe, schaffe Häusle baue’ Stunden verbringen. „Das hat mir anfangs viel ARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNNXP BOWL Freilich, so relativiert er zuletzt „Wenn ähnliche Kopfzerbrechen bereitet. Wie schaffe ich es, entsprechend – sämtlich ins Wohnen, also wie OUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUN Großprojekte daherkommen, werd ich mich naman lebt, stecken. Daher freut es mich umso dass sich ein Besucher beim Frühstück ebenso GLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLO türlich nicht verschließen, zumal sie ja dann von mehr, dass es den Leuten gefällt!“ wohl fühlt wie einer am Abend, der gemütlich CAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCA FÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBA diesem schon profitieren!“ Es ist schon witzig. einen Cocktail schlürft oder bowlen geht.“ Mit LARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLAR DCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉ VORARLBERGER IN STP Vor einem Jahr noch beklagte René Voak, „dass einer genuinen Raumaufteilung hat SchmelzenDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARLING LOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUN OWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOW es in Österreich keinen Architekten für BowlingMit den Mentalitätsunterschieden hatte der bach das Problem hervorragend gelöst! EBILLARDC AFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDC Vorarlberger zu Beginn überhaupt zu kämpfen. center gibt“. Dank Voak selbst muss dieses UrUNGEBILLA RDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILL UNIKATE „Die ersten Erfahrungen waren nicht so einfach, teil revidiert werden: Mit Mario Schmelzenbach GEBILLAR DCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLAR gibt es nunmehr einen, der für das ganze Genre vor allem die Distanz hier ist sehr stark ausgeNach der prinzipiellen Aufteilung ging es an die ILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP B neue Maßstäbe gesetzt hat! prägt. Bei uns im Ländle sind ja alle gleich per Ausstattung, das Innenleben- und design. WoAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUN GEBILLARDC ARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOW ÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉB 1007 MFG GLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLING XP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP RNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBAR 0023_2425_2600 Bowling.indd 5

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ÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARD ÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARLIN UNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLIN UNNXP BOWLINGLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP B INGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BO GLOUNGEBILLARLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLAR Abend, sondern auch in ihrer Freistunde vorbeiFÉBARNXP BOWLINGLOUNNXP BOWLINGLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGE schauen, Familien – hier mit der Besonderheit ARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEB hochklappbarer Banden für die Kleinen, so dass RDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBIL DCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILL diese ein Erfolgserlebnis haben – bis hin zu SeCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLA niorenpartien. Das ist schon außergewöhnlich: GLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOW Bowling ist tatsächlich eine FreizeitbeschäftiGLOUNNXP BOWLINGLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNX gung für jeden und jede Altersgruppe! WLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP WLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARLINGLOUNGEBILL Viele kommen aber auch, um tatsächCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNNXP BO GLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUN lich nur „abzuhängen“. War dies ein LLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNG Grundgedanke der NXP Lounge? LARLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNX Durchaus. Die Lounge ist als eine Art WohnzimWLINGLOUNNXP BOWLINGLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉB mer gedacht, wo man sich einfach wohl fühlt. RDCAF XP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLA RNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBIL Die Macher von NXP Bowling (v.l.n.r.): L A R D C BARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGE René Voak, Center Manager Michael B I L L A R FÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUN GEBILL Müllner, Helmut Meder, Bernard CAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLO UNGEB Voak RDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGL OUNG LARLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNX Am Abend genießt man das ruhigere Ambiente WLINGLOUNNXP BOWLINGLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉB als drinnen im Barbereich, am Vormittag – die XP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉB XP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARLINGLOUN Lounge öffnet ja bereits um 9 Uhr - kommt man LLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNN zum Frühstück und Zeitunglesen, zwischenOWLINGLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGL durch trinkt man einen Kaffee. Unter der WoGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLO che bieten wir Mittagstisch. EBILLARLING LOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCA Eine Besonderheit stellt zudem die Tatsache ARNXP BOWL INGLOUNNXP BOWLINGLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEB Bowling in St. Pölten? Im Vorfeld waren durchaus einige Unkenrufe dar, dass sie bewusst als Nichtraucher-Lounge RDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBIL hinter vorgehaltener Hand zu vernehmen: „Ob das funktioniert?“ DCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILL konzipiert ist. Bei uns werden die Nichtraucher CAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILL Nach den ersten Wochen Betrieb kann man getrost konstatieren: also nicht in irgendein Abstellkammerl verCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLA „Und wie!“ NXP Bowling hat voll eingeschlagen. Wir fragten Center- bannt, sondern haben einen gleichberechtigten GLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOW Raum wie drinnen im Barbereich die Raucher. Manager Michael Müllner nach den Gründen. GLOUNNXP BOWLINGLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNX WLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP WLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARLINGLOUNGEBILL Heut ist Mittwoch, wir sitzen in der Inwiefern? Offensichtlich setzt man, der NXP-FirCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNNXP BO Lounge, und die ist ebenso voll wie Zunächst im Hinblick auf Design, Ausstattung, menphilosophie entsprechend, auch in GLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUN drinnen sämtliche Bowlingbahnen be- Konzept. Diesbezüglich, das freut uns natür- der Gastro auf Qualität. LLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNG lich besonders und wurde uns aus berufenem setzt. Lacht da nicht Ihr Herz? Selbstverständlich. Wir möchten dem Gast in LARLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNX Munde bestätigt, haben wir gänzlich neue einem außerordentlichen Rahmen außerorWir sind mit der Resonanz natürlich sehr zuWLINGLOUNNXP BOWLINGLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉB Maßstäbe fürs gesamte Bowling-Genre gedentliche Qualität bieten. Das beginnt beim frieden, wobei ich gestehen muss, dass uns XP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉB XP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBA setzt. Bei uns ist alles von höchster Qualität, Cola, das aus der Glasflasche eingeschenkt der Besucheransturm in dem Ausmaße selbst P BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBA egal ob nun die Bowlingbahnen, die Billardwird, über Kaffeespezialitäten und endet bei überrascht hat. Die Bahnen sind praktisch P BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARLINGLOUNG tische, die Möbel, das Design, die Armaturen, den Cocktails, die sensationell günstig sind! Wir immer besetzt, es empfiehlt sich also zu reLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNNX bieten in allen Bereichen, was derzeit „State Of servieren, wobei das Geniale ja ist, dass jene, die LCD-Schirme, das Geschirr, die Tonanlage, WLINGLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGL das Lichtdesign etc. Da haben wir einen neuen The Art“ ist – das schätzen die Kunden! die warten, sich derweil einen Cocktail gönGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLO Standard, den NXP Standard gesetzt, an dem nen oder eine Runde Billard spielen. Was mich EBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBA P BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNNXP BOWLINGLARDC sich in Hinkunft alle messen werden müssen. ebenso verblüfft: Obwohl NXP Bowling erst Zum „State Of The Art“ im Hinblick auf BARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDC seit kurzem offen ist, haben wir schon StammFreizeitbeschäftigung gesellt sich nun ARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARLINGL kunden, die jeden Abend zu uns kommen. Und warum kommt das Bowling als offensichtlich auch Bowling. Zahlreiche GEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGL Firmen- und Weihnachtsfeiern bis hin zu solches so gut an? NXP BOWLINGLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOW Was sagen diese zur neuen Location? Ganz einfach, weil es abwechslungsreich, Kindergeburtstagen wurden schon geGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLI OUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLI Wie reagieren die Besucher, die zum kommunikativ und lustig ist – zudem macht bucht, hört man? OUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLIN man etwas für seinen Körper, es ist also auch ersten Mal rein kommen? Ja, das freut uns natürlich sehr. Firmen sind ja UNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARLINGLOUNGEBILLARDCAF gesund! Der grundlegende Unterschied zum immer auf der Suche nach etwas Besonderem Die meisten sind positiv erstaunt über den ZuRNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNNXP BOWLINGLAR klassischen „Abhängen“, wo man sozusagen für ihre Mitarbeiter – diesbezüglich stellt NXP gang, den wir zu Bowling gewählt haben. Das FÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLAR nur herumsitzt, plaudert, trinkt, ist zusätzlich Bowling ein neues, attraktives Angebot. Gleimag daran liegen, dass viele in ihren Köpfen FÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARD die abwechslungsreiche Action! chermaßen gilt dies, wenn man seinen Freunnoch immer das Klischeebild vom Kegeln in ÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLI OUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNNXP BOWLINGLARDCAFÉBARNXP  Ein weiterer relevanter Faktor erscheint mir den ein bemerkenswertes Ambiente samt irgendwelchen verrauchten Wirtshauskellern LINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP B das Gemeinschaftserlebnis. Man kommt zuunterhaltendem Rahmenprogramm bieten spuken haben, wo die Kugel über die Bahn NGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARLINGLOUNGEBILLA meist ja in der Gruppe, mit Freunden, Gemöchte. Wir stellen für derlei Veranstaltungen holpert und man mit Kreide seine Einträge AFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNNXP BOWL schäftskollegen! Wir haben Firmenstammeine eigene Klublounge zur Verfügung, wo Firmacht. Damit hat NXP Bowling überhaupt ARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEB men und Freundesrunden im geschlossenen nichts mehr zu tun. Es ist ein gänzlich neues, tische, die regelmäßig bowlen, ebenso wie RDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBIL DCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLO UNGEBI Schüler und Studenten, die nicht nur am Rahmen für sich feiern können. umfassendes, hochqualitatives Erlebnis. RDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGL OUNGE ARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP  LINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNNXP BOWLINGLARDCAFÉBA P BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBARNXP BOWLINGLOUNGEBILLARDCAFÉBA

STRIKE auf allen Linien!

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MITTE Der Traum vom Einfamilienhaus ist für viele, vor allem auch durch die finanziellen Erfordernisse, oft nicht verwirklichbar. Andererseits ist eine Wohnung manchmal etwas zu klein oder man sehnt sich nach einem größeren Gartenanteil. Warum nicht die goldene Mitte wählen – Doppelhäuser! Diese stellen eine optimale, zukunftsweisende und moderne Wohnform dar:

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URBAN ist längst durch jenes ersetzt worden, auf dem man vor allem mit Bio-Äpfeln, reiner Haut und nach Aloe Vera duftenden Haaren Ruhm und Kohle scheffelt. Jeder Raucher möchte aufhören, jeder Boss achtet auf klare Luft in seinem Laden, und jeder Bürgermeister möchte, dass auch im Stammbeisl seines Dorfes die Nichtraucherzonen eingehalten werden (verdammt noch mal!). Fazit: Rauchen ist wirklich extrem schädlich. Das ist die Realität, mit allem wissenschaftlichen, gesellschaftlichen

und

gesetzlichen

Nachdruck. Das Blöde ist nur: Zum Rauchen aufhören ist sehr schwer. Oder?

Vier AMMENMÄRCHEN „Ich rauche nicht wirklich. Nur am Wochenende.“ Der (ironischer- und tragischerweise 2006 an Lungenkrebs verstorbene) Guru aller Ex-Raucher, Allen Carr, geht davon aus, dass die Gelegenheitsraucher fast ärmer dran sind als reguläre Qualmer: Durch das Rauchen nur zu bestimmten Zeiten und Anlässen würde dieser eine Zigarette nämlich nur noch verklärter sehen. Auch wer über Jahre hin „nur“ fünf Zigaretten pro Woche raucht, ist Kettenraucher. „Spätestens wenn ich schwanger bin, höre ich auf.“ 1. Gelingt es leider erschreckend vielen Raucherinnen selbst in plötzlicher froher

OUT OF THE CLOUD

Einst erzählte mir eine Satire von Ephraim Kishon, dass viele Menschen automatisch von der Mutterbrust zum Schnuller und von da zur Zigarette wechseln. Damals lachte ich herzlich. Mit zwölf findet man ja vieles lustig. Einige Jahre später aber empfand ich Rauchen nicht mehr als lustige Angewohnheit gestresster Erwachsener, da ich plötzlich selbst einer war. Inklusive „an Packl“ täglich. Irgendwann kam die Zeit, das wieder zu ändern. Nur: Wie? Von Althea Müller

Erwartung nicht, auf Knopfdruck das Rauchen sein zu lassen. 2. Ist das Baby bereits gefährdet, wenn Mami und/oder Papi noch bei seiner Zeugung Raucher sind. Wer halbwegs Ordnung in seiner Familienplanung hat, sollte darum schon vor ernsthaften, äh, Bastel-Aktivitäten die Zigaretten ad acta legen. „Mein Opa hat sein Leben lang geraucht und ist erst mit 90 gestorben.“ Das ist ja toll! Und WIE und WORAN ist er gestorben?

GESETZE UND GUTER RAT

würde ich nicht mehr rauchen.“ Raucher

Aufhörer. Jede Zeitung, jedes zweite Magazin

sind wie Tiere. Sie finden immer Mittel und

Es wird kritisch für uns Raucher: Lokale, Züge,

möchte mit Tipps und Tricks Mut zum rauch-

Wege: Lieber schmeißt man eine Viertelstunde

öffentliche Gebäude, ja, selbst Kinderzimmer

freien Leben machen. Und laufend propagierte

lang wie ein Trottel alle zusammengekratzten

werden mehr und mehr zur rauchfreien Zone

Statistiken über Lungenkrebs, Unfruchtbarkeit,

5-Cent-Münzen in den Automaten, bevor man

– in den letzten Jahren nicht mehr nur dank

geschlechtsspezifische Trends u. v. m. machen

sich keine Kippen kauft. Oder zündet sich die

schimpfender Nichtraucher, sondern auch durch

in Dauerrotation irgendwann selbst dem Marl-

am Vortag so achtlos vor der Zeit ausgedämpfte

den gestrengen Arm des Gesetzes. Zwar sind

boro-Man zu schaffen.

nochmals an, weil man ein paar Züge braucht.

die Zustände bei uns immer noch kein Vergleich zu denen der USA, wo Raucher ja mittlerweile

DIE WAHRHEIT SCHMERZT

AUFHÖREN

auf gleicher Stufe mit z. B. Massenmördern ste-

Und dabei meinen es alle nur gut mit den Rau-

X wollte nach 15 Jahren aufhören. Sie probierte

hen. Doch die kettenrauchenden Österreicher

chern, den Nichtrauchern und denen, die stän-

es schonend mit Nikotinkaugummis und sym-

fühlen sich für ihre Begriffe bereits jetzt engs-

dig von den einen zu den anderen wechseln. Ja:

bolträchtigen Aktionen wie dem berühmten

tens umzingelt: Nur mühsam übersieht man

Es ist wahr, dass es schädlich ist zu rauchen,

„Ich werfe diese halbvolle Packung jetzt weg

die Plakatkampagnen, während man im Auto

und es ist wahr, dass man auch harmlos nicht-

und kaufe mir keine neue mehr – nie mehr!“

sitzt, das Lenkrad in der Linken, die Tschick in

rauchenden Menschen, die einfach nur in der

Jeden Tag litt sie, doch sie wollte es schaffen.

der Rechten. Und fast schuldbewusst dämpft

Nähe rumstehen, Schaden zufügt. Wir wissen

Nach zweieinhalb Wochen aber war es vorbei

man schon nach der Hälfte aus, weil im Fern-

das mittlerweile, echt! Das noch bis in die frü-

mit der Beherrschung. Frust total!

sehen wieder ein neuer Anti-Rauch-Spot läuft.

hen 90er hochgehaltene, idealisierte Bild des

Y wollte nach drei Jahren aufhören. Er ließ sich

Radiosender locken mit hochdotierten Wett-

lungenzugsschwangeren

hypnotisieren. (Das ist fast so super wie die

Business-Menschen

MFG1007

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Foto: fotolia.com

„Wenn ich pleite wäre / am Mars lebte, bewerben für rauchfreie Betriebe oder private


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URBAN

Nur in meinem Kopf Für jeden Raucher

dem Rauchen aufhören will, kann deshalb auf

stellt die Zigarette etwas anderes dar: Image,

alle Hilfsmittel verzichten, wenn er nur diesen

Ritual, Belohnung, Antistressmittel, Rebellion,

einen Punkt in sich findet, der vom Rauchen be-

Rückzug, Gesellschaftsspiel etc. Wer wirklich mit

rührt wird.

Beispiel 1: Bei anstrengenden geschäftlichen Telefonaten rauche ich Kette. Die Frage ist: Warum? Vielleicht fühlt man sich selbst nicht wohl mit sich, seinem Wissen, seinen Fähigkeiten, und ist deshalb in diesen Situationen schnell gestresst – bei einem solchen Telefonat spürt man diesen Umstand umso mehr, weil der Ärger auf sich selbst easy auf den Gesprächspartner projiziert wird. Luft machen wir dieser Wut, indem wir „hilflos“ zur Zigarette greifen. Nur macht uns die nicht stärker, klüger oder wortgewandter. Mit ihrem Ritual lenkt sie uns lediglich davon ab, dass wir etwas Sinnvolles gegen unsere Unsicherheiten tun sollten und auch könnten. Beispiel 2: Zum Kaffee brauche ich eine Zigarette. Auch hier gilt es, den wahren Grund zu entschlüsseln, denn der Kaffee allein kann es nicht sein. (Es soll schließlich auch Kaffeetrinker geben, die Nichtraucher sind.) Es kann sein, dass man die Verbindung von Koffein und Nikotin als gesellschaftliches Must-do schon von klein auf eingeimpft bekam. Eventuell beim sonntäglichen Familienkränzchen, wo sich nach einer anstrengenden Woche endlich mal alle an einem Tisch trafen und wo außerdem geraucht wurde, bis sich der Luster bog. Unbewusst verinnerlicht sich das Kind dieses Ritual als etwas Friedliches, Heimeliges. Das es sich als Erwachsener dann scheinbar zurückholen kann. sind sich sicher, dass sie das Richtige tun.

überhaupt kein rausgeschmissenes Geld. Schließ-

Wie bei jeder Sucht geht es beim Rauchen nämlich

lich raucht man danach garantiert niemals wieder!)

darum: Entweder man will rauchen, dann tut man

Y ging nach seiner Behandlung raus und war geläu-

es auch – ganz egal, wie oft man sich vorbetet, dass

tert. Bis zum nächsten Morgen.

man ja eigentlich damit aufhören möchte. Oder

Z wollte nach acht Jahren aufhören. Sie notierte sich

man will es nicht. Und dann lässt man es auch.

einen Stichtag und informierte sich bis dahin akri-

Hinter jeder Zigarette steckt also ein Punkt, an dem

bisch über alle Nachteile des Rauchens. Sie hörte

jeder für sich ansetzen kann und muss, wenn er das

pünktlich am Stichtag auf, ließ sich von ihrem Um-

risikoreiche, krankmachende Laster ernsthaft auf-

feld als Siegerin feiern und stand über den Dingen.

geben möchte. Betonung auf: ernsthaft. Ansonsten

Bis sie zwei Jahre später ausging, als Nichtraucherin

ist jeder Rauchstopp-Versuch von vornherein zum

unbekümmert zu einer angebotenen Zigarette griff

Scheitern verurteilt und nur mit unnötigen Mühen

– und ab dieser Nacht wieder rauchte.

und Qualen für einen selbst und das Umfeld ver-

Foto: fotolia.com

bunden. Und um dem Ganzen noch ein tröstendes Krönchen aufzusetzen: Obligate körperliche Ent-

Was haben diese Menschen falsch gemacht? Sie

zugserscheinungen wie Reizbarkeit verschwinden

wollten sich nicht wirklich trennen. Denn es gibt

allerspätestens nach zwei Wochen. Der Rest ist

auch Personen, die mit diesen oder anderen Metho-

Kopfarbeit. Und ein Kopf, der weder hustet noch

den sehr wohl vom Qualmen wegkommen, selbst

stinkt noch damit beschäftigt ist, Gift zu inhalieren

nach 30 Jahren Raucherkarriere. Diese Leute aber

– der schafft das sicher locker.

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B-SEITEN

von Tobias Zuser

Magnet-Methode. Oder Akupunktur. Und natürlich

Weisheit letzter schluss

Was H.C. mit kräftigen Parolen in Wien vorgemacht hat, holen jetzt seine nö. Parteigenossen eifrig nach. So wird St. Pölten wieder einmal von einer Plakatierungsflut zwangbeglückt und darf auf spannende Sprüche wie „Mut zur Heimat“ blicken. Dass hier die Marketingköpfe vor Ideen und Kreativität scheinbar überschäumen, wird aber v. a. beim neuesten Geniestreich offensichtlich: „Nein zum AktioNITSCHmus!“ Da man gerade keine anderen schwarzen Schäflein züchtigen kann, wettert man nun also gegen Kulturförderung. Warum? Weil sie stattfindet. Was man über die eigenwillige Kunst eines Nitsch denken mag – eines ist unbestritten: Seine Aktionen und künstlerischen Leistungen haben ihm nicht nur internationales Ansehen beschert, sondern auch in die heimische Hochkultur Einzug gefunden, wie manches Bühnenbild im Festspielhaus oder der Wiener Staats-

K

oper unter Beweis stellt. Dass nun sein Lebenswerk mit diversen Auszeichnungen und einem Museum Anerkennung findet, scheint also durchaus legitim zu sein – auch für Menschen wie mich, bei denen seine Bilder nicht für Begeisterungsstürme sorgen. Denn in Österreich ist man schon viel zu lange einen verkrampften Zugang zu unkonventioneller Kunst gewöhnt, worin sich auch manch eine Nobelpreisträgerin bestätigt fühlen könnte. Eine dementsprechende positive Entwicklung wäre also schon fast eine Plakatierung wert: „Mut zur Kunst!“ Denn was wäre diese ohne Provokation und Kontroversen? Wahrscheinlich so viel wie ein monokultureller Staat.

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KULTUR ziemlich rigide eingeforderten Krimi-Regeln ver-

SCHRÄG GEDACHT

gehen“, meint Manfred Wieninger, wenn man

von Thomas Karl

ihn auf das Geheimnis seines Erfolges anspricht. Immerhin hat der St. Pöltner Autor mittlerweile

Essen und Trinken 1) wehleidiger Himmelskörper

vier Marek Miert Krimis veröffentlicht (brandak-

2) Hauptnahrungsmittel von Rockgruppen

den manisch erfolglosen Antiprivatdetektiv, der

3) Fleischspeise aus der Nähe einer OÖ Messestadt

zu tun haben mag. „Ich halte nichts davon, laien-

tuell „Der letzte Engel der Stunde“), ein fünfter ist gerade im Entstehen. Das Publikum fährt auf durchs Leben wie ein Schlafwandler stolpert, voll ab, was auch an Wieningers Zugang zum Genre hafte, pathologisch-forensische Abhandlungen zu schreiben und als Krimis auszugeben.“ Das

4) Geflügel mit Schallgeschwindigkeit 5) Englische Widmung für einen der Kesslerzwillinge 6) Paniertes Katzenfutter 7) Atmungsorgane frittieren 8) Mit Bröseln und Ei nicht ganz so erdig, wie man vermuten könnte Kulinarische Schüttler: Bei den Griechen kann i suchen sicherlich ´nen Aniskuchen

sind die Miert Romane nun definitiv nicht! Eher ein undurchdringliches Labyrinth, durch das

Ohne Krimi...

sich Miert mit ausgeprägtem Fatalismus sowie

„Anfangs hab ich mir den Erfolg ganz und gar

aktuellen Krimis sind sprachlich derart simpel

nicht träumen lassen, da die Miert-Romane aus

gestrickt, dass es mich auch da dazu drängt,

ihrer inneren Logik heraus das Krimi-Genre sozu-

mich entschieden abzuheben“, so Wieininger.

sagen gegen den Strich bürsten und sich gegen

Das gelingt vortrefflich, wie man sich im Rahmen

eine ganze Reihe der zwar ungeschriebenen,

der „1. St. Pöltner Kriminacht“ am 20. Oktober

aber von Verlagen und vielen Lesern trotzdem

im Stadtmuseum überzeugen kann.

Blätterwirbel

zynisch-bitterböser Sprache schlägt. „Viele der

Imaginäre Klangschaften

Goethe zu seinem Kollegen: Willst vielleicht ein Rotwild, Schilla (er) Dann geh’n ma in die Rothschild-Villa Er hat das Bier schon für Männer braut, da gab es noch gar ka Brennermaut Er schloss es aus des Randa Miene, dass er wollte ´ne Mandarine Mögen Sie Fohlen zu den Fisolen?

Seit 16. Oktober gilt der St. Pöltner Rathausplatz

Als „Weltmusiker“ ersten Ranges kann man man

wieder als Mekka für Literaturinteressierte aller

zurecht Helmuth Scherner bezeichnen. Sein (musi-

Alterstufen. Grund dafür ist das Lese- und Litera-

kalischer) Weg führte den Kulturpreisträger rund um

turfest Blätterwirbel, das heuer zum zweiten Mal

den Erdball, überall saugte er die verschiedensten

im Landestheater, dem Stadtmuseum sowie dem

Einflüsse auf und ließ sie späterhin in seine Kom-

Cinema Paradiso stattfindet. Die Besucher erwar-

positionen einfließen. Aufgrund seiner Offenheit

tet ein hochkarätiges sowie vielfältiges Programm.

bekam er zudem oftmals die Möglichkeit mit mu-

Im Stadtmuseum etwa kann man bei der Landes-

sikalischen Größen der östlichen Welt gemeinsame

buchaustellung ungestört in neuen Publikationen

Sache zu machen. Am 23. November führt ihn nun

stöbern. Im Cinema Paradiso dreht sich alles um

sein Weg in die Bühne im Hof, wo Scherner im Rah-

bewegte Bilder. U. a. wird die mexikanische Litera-

men des „Dialoges zwischen den Kulturen“ mit

turverfilmung „Amores Perros“ gezeigt, zudem lädt

seinem Ensemble „Aquitana“, auf den persischen

man zur „Harry Potter Nacht“ inklusive Erstverkauf

Schlaginstrumenten Santur und Tombak tatkräftig

7) Lungenbraten

von Harry Potter VII. Im Landestheater wiederum

vom persischen Star Esmail Vasseghi unterstützt,

6) Gebackene Mäuse

gibt es neben einigen Premieren als besonderes

ein ganz besonderes Konzert. „Imaginäre Klang-

5) Forellen

Highlight einen Poetry Slam samt anschließender

schaften“ versprechen die Künstler, wobei Scherner

DJ-Line. Im modernen Dichterwettstreit werden die

präzisiert: „Die Besonderheit dieses Konzertes liegt

jungen Literaten um die Gunst des Publikums „le-

ohne Zweifel in der Verbindung von Rock, Jazz und

sefighten“. Autorenlesungen in allen drei Locations

den wunderbaren orientalischen Klängen Esmail

sowie Kulinarisches am Rathausplatz runden das

Vasseghis!“ Wer Scherners Arbeit kennt, weiß, dass

Programm ab. www.blaetterwirbel.at

ihn ein außergewöhnliches Konzert erwartet!

Ein Römer zu einem Germanen: Ich finde dieses Beef Tatare wirklich ganz schön tief, Barbar’

8) Scholle gebacken 4) Einmachhuhn 3) Beiried 2) Bandnudeln 1) Austern 3000 SC Kultur.indd 2

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31

KULTUR

Showtime! Von wegen, der Fasching beginnt am 11. November. Während etwa die Wirte 3100 gleich am 25. Oktober die Ballsaison einläuten, zieht am 10. November Tezcan Soylu mit einem Revival des Jahnturnhallen-Gschnas nach. Von Barbara Waxenegger DIE AUFERSTEHUNG DES GSCHNAS

vielleicht war mir einfach schon langweilig“, lacht er augenzwinkernd. Fakt ist: Nachdem Tezcan einige Gespräche mit Freunden geführt

Sie waren wahrlich legendär, die berühmten

hat, und „diese alle hellauf begeistert waren,

feucht-fröhlichen Gschnase in der Jahnturnhalle

hat mich der Ehrgeiz gepackt, das umzusetzen

irgendwann in den Eighties. „Vedamp lang her“,

und wiederzubeleben!“

würden BAP singen, aber nicht lange genug,

Was als Motivation ohne jeden Zweifel – dazu

um gänzlich in Vergessenheit geraten zu sein.

genügt ein Blick in die leidenschaftlichen Au-

Nun hat EGON Wirt und Veranstalter Tezcan

gen Soylus, wenn er in Erinnerung an die al-

Soylu das Gschnas-Fieber gepackt und sorgt

ten Zeiten schwelgt – ebenso mitschwingt, ist

nach Jahr(zehnt)en für eine Wiederbelebung der

eine gehörige Portion Nostalgie. „Das waren

„Institution“. „Mit der Idee bin ich ja schon län-

schon legendäre Veranstaltungen! Ich glaube,

gere Zeit schwanger gegangen, aber es hat sich

dass nicht wenige Mitmenschen neun Monate

nie der richtige Zeitpunkt ergeben“, verrät er.

nach dem Gschnas das Licht der Welt erblickt

Warum dieser gerade jetzt gekommen ist, weiß

haben“, lacht er. Das würde die ehemalige Mi-

sich der umtriebige Veranstalter selbst nicht so

nistern Gehrer sicher freuen, auch wenn es

genau zu erklären: „Die Zeit war reif. Wer weiß,

zugleich einmal mehr ihre eigene Theorie von wegen „Kinder statt Parties“ im Sinne „Kinder durch Parties“ widerlegen würde!

die Wirte „ein gutes Einvernehmen mit VAZ-Ma-

Licht der Welt ist im übrigen ein gutes Stichwort.

nager René Voak haben.“

Zwar will Soylu das Fest in der alten Tradition

Die Balleröffnung gestaltet das Ballett St. Pöl-

hochleben lassen, „aber wir sorgen auch für

ten, für die musikalische Begleitung sorgen u. a.

eine fulminante Lichtshow!“ Das heißt, mit den

„Austrotop“ und das „Reini Dorsch Trio“.

Möglichkeiten der heutigen Zeit wird die Patina

Logo, dass auch in Sachen Essen und Trinken

ein bisserl aufgefrischt!

bei so vielen Wirten nichts schief gehen kann!

Foto: photocase, bernd tenner, bih, hermann rauschmayr, wieninger, zVg

WIRT-SCHAFT

Ab 13.10 .2007

Die Mitternachtseinlage bestreiten die Wirte einmal mehr selbst, was Besonderes verheißt.

Zwar sind beim Wirte-Ball am 25. Oktober Smo-

Im letzten Jahr hatten die Ballgäste jedenfalls

king und Abendkleid angesagt, aber – soviel sei

vor lauter Lachen einen Zwerchfellmuskelka-

garantiert – es wird auch hier feucht-fröhlich

ter und schwärmten noch Tage später von der

zugehen. Organisiert wird der Ball vom Verein

Mitternachtseinlage.

„Wirte 3100“, der mit einem Novum aufwartet.

eine rauschende Ballnacht und ein gemütliches

„Die vergangenen drei Jahre waren wir in den

Beisammensein bieten, wo nicht nur wir Wirte,

Stadtsälen, doch aufgrund der zunehmenden

Gastronomen und unsere Mitarbeiter feiern,

Besucherzahl haben wir uns entschieden,

sondern auch unsere Freunde und Gäste herz-

dieses Ereignis heuer erstmals im VAZ durchzu-

lich eingeladen sind!“, wünscht sich Graf. Na

führen“, erläutert Obmann Leo Graf. Auch weil

dann kann die Ballsaison ja beginnen…

SPIELZEIT

„Wir

möchten

einfach

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DIE PRÄSIDENTINNEN Werner Schwab

16.10.2007 23:48:13


10

KULTUR und Brandschutzsystem haben die Kosten des Umbaus ordentlich in die Höhe getrieben. Alles in allem schätzt Pulle das Gesamtvolumen der Renovierung auf rund 1,2 Millionen Euro!

AM PULS DER ZEIT Ein Jahr wurde umgebaut, die Planungen dafürfreilich reichen bis in die 90’er zurück, „einfach weil das Museum nicht mehr zeitgemäß war. Die Beleuchtung etwa war selbst ein Fall fürs Museum“, schmunzelt Pulle. Die Herausforderung war also, ein Museum am Puls der Zeit zu kreieren und – so könnte man überspitzt formulieren – die Berechtigung für ein Stadtmuseum im 21. Jahrhundert unter Beweis zu stellen. Die ist für Pulle klar gegeben: „Die Frage ist ja, was wir haben, was andere nicht haben. Auf diesem Grundgedanken fußend haben wir uns bemüht, das Museum neu zu interpretieren. Was, wer sind wir? Da haben sich gewisse Bereiche herauskristallisiert.“ Bereiche, welche letztlich für die inhaltliche Neukonzeptionierung bindend waren. So bekommt die Archäologie im Erdgeschoss endlich eine eigene Abteilung, „vom Mammutzahn über einmaligen Muschelschmuck aus der Steinzeit bis hin zu Römerfunden!“ Damit kann man in Hinkunft einen Rundgang durch die gesamte Stadtgeschichte unternehmen, im Fall der Fälle – auch dies auf neue Beine gestellt – mit museumspädagogischer Begleitung. Im Obergeschoss bleibt die Jugendstilausstellung fixer Bestandteil, zudem hat man für Sonderausstellungen – wie etwa die nunmehr aufsehenerregende „Stadt/Land – Meisterwerke österreichischer Maler“ - eigene Räumlichkeiten

Stadtmuseum reloaded

In knapp einem Monat, am 17. November, präsentiert sich das Stadtmuseum in neuem Gewande. Wir machten mit Museumsleiter Thomas Pulle schon vorab einen Lokalaugenschein. Von J. Reichl, Foto: Rauschmayr Noch ist alles Baustelle, aber man kann sich

ein kleines Museumscafé an, wobei einem ir-

schon etwas vorstellen: Das Portal ist von drei

gendwie die Ausstattung bekannt vorkommt:

Glasstelen geprägt, die nicht zu übersehen sind:

„Ja, ich hab die alten Tisch und Sessel vom Café

„Wir wollten ein markantes Symbol, damit jeder,

Wolf erstanden, nachdem es zugesperrt hat. Ich

der vorbeigeht, neugierig wird, weiß, wo das

denke, das passt auch zu uns: Ich wollte Mobi-

Stadtmuseum ist. Das war in der Vergangenheit

lar, das eine Geschichte erzählt.“

ja ein Schwachpunkt.“ Zugleich ist dieser Ansatz

Neu gestaltet wurde auch der Museumshof,

symptomatisch für die gesamte Philosophie des

„den wir bei Ausstellungseröffnungen und viel-

Umbaus, die darauf abzielt „Modernität mit der alten Substanz des Gebäudes zu verknüpfen.“ Das setzt sich im Inneren fort, wo noch fleißig

adaptiert. Auch hier geht man der Selbstdefinition entsprechend eigene Wege: „Wir möchten v. a. Themen präsentieren, die mit dem Museum, der Stadt, mit Künstlern von hier zu tun haben. Wo wir nah am Bürger dran sind.“ Das neue Ambiente sowie neue Servicemodule werden diesen Grundansatz unterstützen.

www.stadtmuseum-stpoelten.at

„Die beleuchtung selbst war schon ein Fall fürs Museum!“

gearbeitet wird und man sich seinen Weg an

leicht auch für kleine Veranstaltungen nutzen

abgedeckten Kunstwerken, Malerkübeln und

können“, und dann ist dort auch noch an der

Kreissägen vorbei bahnen muss. Das neue Foyer,

Außenfassade hinaufführend der „berühmte“

barrierefrei mit eigenem Behinderten- und Kin-

Glaslift, auf den man sich nach schweren Kämp-

derwagenlift, besticht durch viel Glas und sty-

fen mit dem Bundesdenkmalamt geeinigt hat.

lisches schwarzes Holz. Daneben schließt sich

Dieser sowie ein gänzlich neues Lichtdesign

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3233 Stadtmuseum.indd 2

17.10.2007 08:54:36


33

KULTURVEREIN ADVERTORIAL

Tullnerfelder Kulturverein Bringt Stars Do.11.10. Vernissage mit Peter Schneider

und Tamara MC Kinley/WĂźstenrot

Tulln

Sa. 13.10. Wolfgang BĂśck 2.Literaturtag

Michelhausen

Mi. 31.10. Marianne Mendt und Band inkl.

Buffet â&#x20AC;&#x201C; AdventmarkterĂśffnung/

Leiner

Fr. 23.11. Harry PrĂźnster Sa. 24.11. Mainstreet / Wein- und Kulturtage/

Langenrohr

Tullnerfelder Advent: Sa.17.11. Alexander Goebel â&#x20AC;&#x201C; GH MĂśrwald /

Gemeinde GrafenwĂśrth

Fr. 30.11. Willi Resetarits Stadtsaal Tulln So. 02.12. Luzia Nistler / Adventkonzert

Kirche Kirchberg am Wagram

Erstmals Tullnerfelder Advent 2007

Fr. 07.12. Stehaufmandln / Dämmerschop-

TFKV wieder ein abwechslungsreiches und

Besonders mĂśchten wir Sie schon jetzt auf

vielfältiges Programm zusammengestellt.

den Tullnerfelder Advent hinweisen! Mit 7 Ver-

Sa. 8.12. 4Xang - Weintaufe all inklusive /

so wird es wieder die Kulturtage in Michelhau-

anstaltungen werden wir in 6 Gemeinden des

sen und in Langenohr geben.

Tullnerfeldes ein Adventfestival organisieren.

Zahlreiche Stars wie Marianne Mendt, Main-

Ein besonderer Kulturleckerbissen wartet An-

street, Harry PrĂźnster, Wolfgang BĂśck, Luzia

fang des Jahres auf unsere Besucher. Am Frei-

Nistler, Alexander Goebel, Willi Resetarits,

tag den 04.Jänner 08 gastiert beim Neujahrs-

4Xang und Heribert Sasse werden fĂźr Unter-

event bei MĂśbel Leiner in Langenrohr Heribert

haltung vom Feinsten sorgen.!

Sasse, der den â&#x20AC;&#x17E;Herrn Karlâ&#x20AC;&#x153;spielen wird!

hat der

MEISTERKONZERTE

ST.P Ă&#x2013; LT E N kĂźnstlerische Leitung: Robert Lehrbaumer

pen Gh Maurer / Grossweikersdorf Heuriger Sailer/ Atzenbrugg

Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Info- und Ticketservice: 0699 11 72 32 48, 0699 11 35 11 66 www.mvmfm.at www.tullnerfelder-kulturverein.at

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20. November 2007 19.30 Uhr â&#x20AC;&#x201C; Stadtsäle St. PĂślten RAINER KĂ&#x153;CHL WOLFGANG DAVID RSO Wien Peter Wolf Violine, Viola

   

  

Violine

â&#x20AC;&#x201C; Leitung

BACH: Doppelkonzert fĂźr 2 Violinen und Orchester MOZART: Violinkonzert D-Dur KV 218, Violinkonzert A-Dur KV 219,

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I

35

ADVERTORIAL FÖRDERVEREIN KULTURBEZIRK

Ausgezeichnet Richtiggehend einge-

mann Dkfm. Herbert Binder, das dieser aus den Händen von Landes-

kocht hat der Förder-

hauptmann Dr. Erwin Pröll empfing. Als Begründung führte das Land

verein

Binders langjährige Tätigkeit als Geschäftsführer des NÖ Pressehauses

Kulturbezirk

Besucher

des

sowie, ebenso explizit, sein unermüdliches Engagement als Obmann

Festspielhauses

an-

des Fördervereins Kulturbezirk an. Ein ausgezeichneter Start in den

die

lässlich der Saisone-

Herbst für den Förderverein! Mitglied werden www.kulturbezirk.at

röffnung. So lud man in Anschluss an die Rossini-Gala zu italienischer Pasta, wobei Prof. Michael Birkmeyer höchstpersönlich den Kochlöffel schwang und seine berühmt-berüchtigte Pasta Nurejew fabrizierte.

EXKLUSIV-TIPP

Erfreulich insbesondere die Stadt-Land Achse. So waren zahlreiche

Members only! Am 24. Oktober führt Di-

Stadtvertreter, allen voran Bürgermeister Mag. Matthias Stadler, ins

rektor Carl Aigner die Fördervereinsmit-

Festspielhaus gekommen, grandiose Partner

glieder exklusiv durchs Landesmuseum

wie z. B. NÖ Versicherung Generaldirektor Stv.

zum Thema „Das zerbrochene Bild: Ös-

Johannes Coreth, und sogar der italienische

terreichische Malerei von 1945 - 2000“

Botschafter in Österreich Massimo Spinetti

Am 8. November wartet ein VIP-Treff

gab sich die Ehre! Eine hohe Auszeichnung für

mit Startenor Michael Schade im An-

den gesamten Kulturbezirk!

schluss an dessen Liederabend im Fest-

Ebenso wie das „Große Goldene Ehrenzeichen

spielhaus!

des Landes NÖ in Gold“ für Fördervereins-Ob-

MfG_aufhOHRchen_FSH0708

03.10.2007

16:07 Uhr

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Volksmusik, Jazz & Groove:

aufhOHRchen Do 25. Oktober 2007, 19.30 Uhr Eine Kooperation von Volkskultur Niederösterreich und Festspielhaus St. Pölten

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1007 MFG

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36

NÖ KULTURFORUM ADVERTORIAL

Wörksongs – eine neue CD des NÖ Kulturforums NÖ Kulturforum entdeckt und fördert das Arbeiterlied als Kulturgut. Ewald Sacher: Herausfordern und fördern – „Wörksongs“

Prof. Gotthard Fellerer: Haben arbeitende Menschen keine Lieder mehr?

die Konsumenten. Produktwerber versprechen

Wir sind jung, die Welt ist offen ... Wir sind das

Während in den 30er Jahren des 20. Jahrhun-

wecken Hoffnung und meinen tatsächlich nur

Bauvolk, die Arbeiter von Wien ... Stimmt an

derts und früher die Arbeiterschaft noch ein ei-

den Kauf der Ware. Der Arbeitnehmer träumt

das Lied der hohen Braut ...

genes Liedgut hatte, ist Ihnen heute das Lied im

vom Eigenheim, dem beschaulichen Garten,

und so weiter und so fort! Das alte Arbeiterlied,

Hals stecken geblieben. Das beschauliche Win-

einer Familie, der es „besser geht“ und nimmt

ist das heute noch zeitgemäß? Wer singt es

kerl, in dem man vielleicht das Singen pflegte,

vieles, bis zur Selbstverstümmelung, auf sich,

noch, und wann? Wer hört denn da zu ? Hört

ist der Rasanz und der geforderten Arbeitsplatz-

um dieser Hoffnung zu genügen. Da bleibt keine

mir doch auf damit ...!

mobilität gewichen. Arbeitende Menschen müs-

Zeit zum Singen mehr. Vielmehr singt man die

Nein, ganz im Gegenteil! Das Arbeiterlied ist

sen in Großkonzernen habhaft sein. Sie müssen

Lieder, die von kommerzialisierten Unterneh-

Kulturgut! Kulturgut genau so wie die Klassik

dort wirken können, wo sie Aktionäre hin wün-

men rauf und runter gespielt werden. Songs, die

oder das Volkslied, Jazz oder Pop. Jeder Zeit ihre

schen – und sei es in der Arbeitslose.

ins Ohr und in das Gemüt gehen – schließlich

Musik!

Der Lebensarbeitsplatz ist unsicher geworden

will man der Seitenblickegesellschaft genügen

Auch das „Arbeiterlied“ entwickelt sich weiter,

– was soll man da noch singen? Firmentreue

und dazugehören.

diesbezügliche Initiativen und künstlerische Kre-

wurde durch Fusionen übertüncht und Rationa-

Haben wir arbeitenden Menschen keine Lieder

ativität sollen gefördert werden. Dankenswerter

lisierungsmaßnahmen rationalisieren die betrof-

mehr? Das NÖ Kulturforum hat sich umgehört

Weise befassen sich nach wie vor Musiker und

fenen Menschen am liebsten ins Nirvana.

und Liedermacher wie Klaus Bergmaier, Odilo

Autoren mit der künstlerischen Umsetzung der

Optimierung, Gewinnmaximierung

und Ver-

Seisser, Hannes Winkler und Franz Zwazl ent-

Arbeitswelt von heute. Songs und Texte spie-

schlankung heißen die Unworte der Manager,

deckt, die sich der Problematik annehmen und

geln die Beschäftigung mit Sinn und Inhalt der

und ein gelungener Börsencoup sorgt noch

Lieder über und der Arbeitswelt schreiben.

Arbeit wider, kritische Auseinandersetzung mit

lange nicht für Arbeitsplätze, sondern nur für

Sie alle texteten „Wörksongs“, die sich um das

der Arbeitslosigkeit und unfairen Arbeitsbedin-

Sonne und gedeckte Tische jener, die all die

Schicksal und das Leben arbeitender Menschen

gungen und -verhältnissen ist gefordert.

Wir

Winkelzüge des Großkapitals kennen. Gewinner

annehmen. Es sind kleine Schicksale, die uns be-

vom NÖ Kulturforum wollen das ganz bewusst

gibt es immer, doch die bleiben lieber im kari-

wegen, die hier vorgestellt werden. Vom rauen

provozieren, herausfordern und fördern.

bischen Dunkel.

„Oawatsong“ bis zur subtilen Feststellung, dass

Darum haben wir die Produktion der neuen CD

Zugleich wirkt nachhaltig die Macht der Medien,

das Leben ein Labyrinth sei.

„Wörksongs“ initiiert und gefördert.

und ausgeklügelte Wortstrategien uniformieren

Die CD wird im Herbst 2007 fertiggestellt sein.

Jugend und Kontakte, vernebeln Einsamkeit,

Foto links (v.l.n.r.): Prof. Gotthard Fellerer, BM Dr. Claudia Schmied, LT-Präsident & Kulturforum Obmann Ewald Sacher Foto oben (v.l.n.r.): LT Präsident Ewald Sacher, BM Dr. Maria Berger, Mag. Klaus Bergmaier, LR Emil Schabl, Mag. Angelika Sacher Foto unten: Franz Zwazl

Die Projekte des nö kulturforums wurden Ministerin Dr. Schmied präsentiert

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NÖ KULTURFORUM ADVERTORIAL HACKLERBLUES (Hannes Winkler) Jeden tag um fünfe, wann der Wecka läut greul i aus da Hapfn, a wanns mi gar net gfreit. Schnö den ersten Tschick, ganz tiaf inhaliert, dass ma undlich huaschtn kann, sei Beischl gspian. Dann eini ins Bod, a koits Wossa ins Gnack, eini in die blaue, in Hackla Frack. Hoiwa sechse, a stoaka Kaffee, Der brennt owe – hui tuat des weh. Dazu a Stamperl Rossbacher, dass si’s Magerl wieda gfreit, dann ob in deb ude, i bin bereit. I bin a Hackla, a Oaweita, a Prolet vastehst des net. Sechse is, so koit i woat am Autobus. Der is grammelt voi, owa gscheida als zu Fuss. Ma trifft a poa Kollegen, es rennt sofuat der Schmäh. Die Mödungan san tiaf, es geht imma um des Ane, wasst e Dann ausse beim Bus, eine in d’Fabrik. I brauch jetzt dringen a Hüsn, und an Tschick. Mia Hackla san von an besondern Schlag. Wir schuftn fruah bis spät und Tag für Tag. Söwa homma net fü, mia miassn gonz sche raffn. Des Knedl tuat nämlich imma die Schefität eistraffn. Und geht die Fiama tschalli, dann kemma uns schleichn, dalli, dalli Mit schlurfendem Schritt entlang dem langen Gang, eini in de halle, weu hots do an Gschtank. Da Wirbl is a Hamma, die Hitze is enorm. Hin zjm Eisnhamma, jedn Tag beginnts von vorn. I bin a Hackla, a Oaweita, a Prolet vastehst des net. Oiso Wummtschack, wummtschack kracht da Hamma auf des Blech. Wummtschack, wummtschack, geh weg du stehst im Weg. Za au bei da Hackn, tua net laschiern. Sunst kriagst glei die Fristlose oda kannts von mir a Flack kassiern. Bei uns losst kana in ondan gwinna, mia ziagn olle am gleichn Strang. Hackla hoitn zamm, so samma beinand. Dann endlich Schluss, da Tag woa laung und hoat. Geht mit auf a Bier – he des is a Wuat. Ma red und diskutiert üba dies und das Üba Politik, üba d’Weiwa, üba die Hockn oda sunst an Schas. A jeda was ois bessa, a jeda was wias geht. Ma frogt warum ma dann no in da Bude steht

MEIERSTROSS’N (Franz Zwazl) Auf da Meierstross’n hot ma maunchmoi des G’füh, als bewegat si nix und als stand die Zeit stü. Es is als ob a Prügl in die Zaunradln steckt und da Rost ois zerfrisst, wos die Zager bewegt auf da Meierstross’n. Die anst stuiz’n Haisa stengan jämmerlich do, am Gaung a Basseina , für zehn Leit nur a Klo. An jeden Türstock a Hagl mit an Schüderl aunbrocht, des zagt wer Wochtog hot oder die Gaungtour heit mocht auf da Meierstross’n. Die Meierstross’n is a besonderer Ort, es wü’ kaner durt hinziagn, es ziagt a kaner furt, und waun si a Fremder in de Gossen verirrt, daun rennt er so schnö davon, dass er die Schuach dabei verliert auf da Meierstross’n. In da Meierstross’n is in an uroidn Haisl a Schanigoartn mit un urwuchsigen Beisl und durt sitzt ma bei an Bier und an g’wuzltn Tschick und schaut wehmütig auf die verfollane Fabrik auf da Meierstross’n. Jo die Meierstross’n hot bessere Zeitn scho g’segn, do wors do gaunz schei wohnen, do wors do gaunz schei leben. Heit spu’n die Kinder im verlossenen Wersareal und ihre bastltn Schifferl schwimmen im Werkskanal auf da Meierstross’n. Die Meierstross’n is heit nur mehra Getto und denen Rotsherrn was lieber, de Stross’n war net do, und weil ma sie so für de Stross’n geniert hot mas kurzerhaund aus’n Stodtplan ausradiert, die Meierstroß’n. In da Meierstross’n hot so mauncher scho g’heat, wia de taunosse Stross’n im Obendwind reat, wia da Fabriksschlot klogend sein Finger ausstreckt und da Nebl wia a Leichentuach is Stoi’werk bedeckt in da Meierstross’n. 1007 MFG

3637 Kulturforum.indd 3

16.10.2007 21:16:24


38 „Übringens, ich hatte Dienstag Sex!“, erzählte mir A. freudestrahlend. „Nach ein paar gut investierten Achterln Rotwein ergab es sich wie von selbst!“ Gut investiert? In Sex? In Rotwein? In Liebe? Ist Sex der Ersatz für die Liebe? Ein paar Augenblicke später stehe ich, überwältigt angesichts der zahlreichen Allegorien der Liebe in „True Romance“, im Wiener Museumsquartier. Tage zuvor die Lesung : „Ein Paar“. Sonntags im Kino, weil „Zusammen ist man weniger allein“. Dann

K

wieder „17 Jahre ohne Sex!“ – gottlob, soweit ist es noch nicht! Es handelt sich dabei um den Titel des Buches, das Rosa gerade an kühlen Abenden wach hält und erwärmt. Die Liebe oder die Suche danach, die ihre Umwege zu oft über die sexuelle Begierde geht. Ob

Die jungen Wilden diesjährigen

beim DNB Label BadCompany sind Body&Soul

„Younster Of Arts“, der seitens der Stadt an junge

mittlerweile bis weit über die Grenzen Öster-

Kulturschaffende vergeben wird, verdient defintiv

reichs bekannt.

das Prädikat „hochkarätig“. MFG sind schon die

Zum anderen bekommt auch Christian Lakatos

Namen zugetragen worden, wobei die Haupt-

aka Meph den heurigen Youngster of Arts. Meph

preisträger (sie erhalten je 1.450 Euro) heuer aus

ist DJ, Mitbegründer und Geschäftsführer von Ur-

dem Drum `N Bass Lager kommen!

ban Art Forms sowie Booker für Echolocation UK.

Das sind zum einen Body&Soul, mit bürgerlichen

Kurzum, ein Topmann in der Branche!

Namen Robert Stefan und Michael Willer, die seit

Die Gewinner des mit 365 Euro dotierten Aner-

Jahren zu den musikalischen Aushängeschildern

kennungspreises sind die Melodic Death/Modern

der Stadt gehören. Aufgrund des Sieges bei einer

Thrash Metal Band Trashcanned sowie die wie-

internationalen Remix Competition in England

dervereinte Emotional Post Punk Band Cheek Da-

2004 und dem darauffolgenden Plattenvertrag

kota. Wir gratulieren!

Die

Liste

der

Preisträger

des

LaFee

A Hell of a Party

Das Geschäft mit der Liebe Schriftsteller, die sich an die Liebe herantasten, ob TV Formate, die untypische Paarkonstellationen thematisieren oder „Internetportale“: Sie alle haben eines gemein: Sie bereichern sich an unseren einsamen Herzen. Als ob es nicht schwer genug wäre, den vermeintlich richtigen Partner fürs Leben zu finden. Pustekuchen. Big Brother nimmt an deinem Liebesleben teil. Vorbei die guten alten Zeiten, wo Resi noch mit dem Traktor abgeholt wurde. Endgültig passé die heimlichen Stunden des Fensterlns. Adieu Zeitalter der parfümierten Liebesbriefe „Nur nicht sentimental werden, Rosa!“ ermahnt mich A. „Rosa, du bist eine Frau von über 30. Du hast keine Zeit mehr für derartige Gefühlsduseleien. Reiß dich endlich zusammen und tu was!“ Verdammt, sie hat ja recht. Vielleicht sollte ich einen Liebesroman schreiben ...

3800 SC Szene.indd 2

Vor etwas mehr als einem Jahr kannte noch niemand

Im September feierte die von Bernhard Kettner ge-

die damals 15jährige Christina Klein. Das änderte

gründete Veranstaltungsreihe „Black Alert“ ihren 1.

sich 2006 schlagartig, als die deutsche Halbgriechin

Geburtstag. Gemeinsam mit Mathias Trimmel, Ge-

unter dem Namen LaFee groß ins Musikbusiness

org Weiss und Peter Prammer will Bernhard Kett-

einstieg. Dabei war LaFee schon 2004 beim beim

ner „Alarm schlagen“ und die Leute auf eine Szene

Kiddy Contest positiv aufgefallen. Zwei Jahre später

abseits des Mainstream aufmerksam machen. Vom

erschien ihre Debütsingle „Virus“ und seitdem geht’s

Punk über Screamo bis hin zu Metal soll jungen,

steil bergauf. Ihr Debütalbum „LaFee“ verkaufte sich

aber trotzdem qualitativ guten Bands mit viel Poten-

bislang mehr als 300.000 mal, der zweite Longplayer

tial eine Chance gegeben werden, sich zu präsen-

hält ebenso bereits bei „Gold“, und heuer erhielt

tieren. Dabei wurden nicht nur lokale, sondern auch

die Halbgriechin den Echo in gleich zwei Katego-

schon Bands aus Deutschland, Belgien oder Schwe-

rien: „Beste Künstlerin des Jahres (national)“ sowie

den eingeladen. Das Besondere an Black Alert ist

„Newcomer des Jahres (national)“. Mit ihrem Mix

die freundschaftliche Basis, die nicht nur einen

aus harten, verzerrten Gitarrenriffs, überraschenden

Austausch zwischen den Bands, sondern auch eine

Instrumenten wie Dudelsack und deutschen Texten

Art von Netzwerk entstehen lässt. Und die Macher

trifft sie punktgenau den Geschmack ihres Publi-

haben noch viel vor: So soll Black Alert auch auf in-

kums. Am 27.11. zaubert LaFee im VAZ!

ternationaler Ebene weiterwachsen.

Foto: LaFee, ketti, Tanja Wagner

von Rosa

16.10.2007 21:20:07


39

SZENE

Dali, ich bin im Kino! Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums des Megaplex St. Pölten sprach MFG mit Theaterleiterin Dani Koljanin über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der St. Pöltner Kinoszene. Von Eva Seidl, Foto: H. Rauschmayr Was hat sich in den zehn Jahren, die seit der Eröffnung vergangen sind, verändert? Umgebaut wurde eigentlich nichts, es gab Veränderungen am Parkplatz und natürlich hat sich die Gastronomie gewandelt. Das Entertainmentcenter im 2. Stock ist äußerst beliebt, besonders die Internetstation wird sehr gut angenommen. Die Pizzeria, das Segafredo und auch die Hooch Bar waren ja von Anfang an dabei. Das Mundos, unser Partylokal, ist später dazu gekommen. Und wir haben natürlich die neue Discothek LIVE, die edler ist als vorher die Nachtschicht.

Waren die Besucherzahlen in den vergangenen Jahren stabil oder gab es deutliche Zu- oder Abnahmen?

Welche Filme sehen Sie sich selbst am liebsten an?

Hauptsächlich liegt es wohl daran, dass es für

sehr auf die Filme an. Wenn die Filmindustrie

Auf keinen Fall Horrorfilme. Ich mag eher Filme

diese Zielgruppe, also insbesondere Jugendliche

ein gutes Jahr hat, haben auch wir ein gutes

wie z. B. Gladiator, die so bombastisch auf der

mit ex-jugoslawischem Background in St. Pölten

Jahr, wenn es in der Filmindustrie nicht so gut

Leinwand wirken. Sie vermitteln das Feeling, was

oder Umgebung, nichts Vergleichbares gab.

läuft, wirkt sich das auch auf uns aus. Im Großen

Kino eigentlich ist, welche Begeisterung man da-

Mittlerweile hingegen wird von anderen Veran-

und Ganzen sind die Besucherzahlen stabil. Bei

mit auslöst. Aber ich mag auch Kinderfilme wie

staltern versucht, Ähnliches auf die Beine zu

Blockbustern wie Star Wars oder Harry Potter

z. B. Shrek, wenn sie gut gemacht sind.

stellen, was unseren Ansatz bestätigt. Ein re-

gehen natürlich die Besucherzahlen rauf.

Wie beurteilen Sie das Verhältnis zum Cinema Paradiso, das ja im Unterschied zum Megaplex Subventionen bekommt?

levanter Faktor ist zudem sicher das Lokal als

Seit wann sind Sie eigentlich im Megaplex mit an Bord? Wie kommt man zu so einem Job?

solches sowie die Protagonisten, die die Reihe

Durch Zufall. Ich hatte mich bereits beworben,

umsetzen.

Grundsätzlich finde ich, dass in jede Landes-

bevor noch mit dem Bau des Kinos begonnen

Welche Entwicklungen erwarten Sie für die nächsten zehn Jahre im Megaplex?

hauptstadt ein Kunstkino wie das Cinema Pa-

wurde. Eigentlich habe ich als Sekretärin begon-

Natürlich wird sich das Kino weiterentwickeln,

radiso gehört. Wenn so ein Kino aber beispiels-

nen, tja und nach etwa zwei Jahren war ich dann

vor allem technisch. Wir haben jetzt brandneu

weise „Die Simpsons“ zeigt, ist das natürlich

Theaterleiterin.

digitales Kino im Saal 1, das heißt die Ton- und

schon ein zweischneidiges Schwert. Solche Blockbuster zu spielen und dafür gefördert zu werden, ist eigentlich nicht fair. Und „Die Simpsons“ waren ja kein Einzelfall. Blockbuster stehen immer wieder am Programm. Wir wollen aber nicht herumjammern. Ein zweites großes Kinocenter wäre eher eine Konkurrenz für uns.

Wir wünschen Viel Vergnügen

anstaltungsreihe?

Das ist von Jahr zu Jahr verschieden, es kommt

Filmqualität steigt weiter.

Speziell im Mundos finden seit drei Jahren regelmäßig Veranstaltungen wie die Balkan Nights statt, die beim Publikum sehr gut ankommen. Da haben Sie offensichtlich den richtigen Riecher bewiesen. Wie erklären Sie sich den Erfolg der Ver-

Inwieweit sich die Gastronomie im Haus weiterentwickelt, das weiß man nie. Kino selbst wird es jedenfalls immer geben, weil es einfach etwas Besonderes ist. Und Kinofeeling kann man eben nur im Kino genießen. So betrachtet seh ich eine positive Entwicklung!

LaFee 27. NoVember

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SZENE Veranstaltung berechtigt, blieb die Zahl der teilnehmenden Künstler beinahe gleich!

Publikum wählt Line-Up Die Meldefrist läuft am 19. Oktober ab. Am Montag darauf, den 22. Oktober startet dann schon das Voting, und die Besucher stellen sich nach altbewährter Tradition wie jedes Jahr ihr Line-Up selbst zusammen. Doch „Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit“, heißt es ja so schön. Aus diesem Grund wurde das Votingsystem heuer einer Reform unterzogen. Statt wie bisher in jeder Rubrik seine drei Favoriten wählen zu müssen, genügt es heuer in bloß einer Kategorie seinen absoluten Wunschkandidaten zu küren. Es reicht also eine einzige Stimme, um am Voting teilzunehmen. Selbstverständlich können jedoch wie gehabt auch in jeder Kategorie die Top 3 gevotet werden! Ebenfalls neu ist heuer die Senior Lounge, die den Seniorenfloor der vergangenen Jahre ablöst. In dieser Rubrik sind alle jung gebliebenen „Senioren“ mit ihrer Musikauswahl goldrichtig. Darüber hinaus gibt es selbstverständlich die üblichen Kategorien „Bands“ für Live-Performances, weiters „Alternative“, „Beats & Reggae“ für alle DJs, und natürlich kommen auch die Veejays in der Kategorie „Visuals“ nicht zu kurz. In der Kategorie „Specials“ sind schließlich all jene vertreten, deren Kunst in keine der üblichen Schubladen passt – egal ob Tanz, Theater oder etwas ganz anderes. Das Voting läuft bis 26. November! Wer gerade in der Gunst des Publikums ganz vorne ist, kann man jeden Sonntag auf der offiziellen Webseite

Mit dem Melting Pot VI steht das jugendkulturelle Hightlight des Jahres vor der Tür! Für einen Abend zeigt die heimische Crème de la Crème der Jugendkultur, was in ihr steckt. Ein bunter Mix aus allen Elementen jugendlicher Kunst und Kultur – also im wahrsten Sinne des Wortes ein Melting Pot ! Von Flo Kogler Wer kennt das nicht? Kaum hat das Jahr an-

recht! Denn nirgendwo sonst in der Stadt bot

gefangen, so ist es auch schon wieder vorbei.

sich einem ein derartig farbenfroher Schmelz-

Nach den wunderbaren Schülerbällen im Früh-

tiegel aus allen Teilaspekten der städtischen Ju-

jahr und einer wieder mal echt fetten Festival-

gendkultur. Egal ob Bands oder Soundsysteme,

saison, nähert sich der Winter und damit die

Alternative oder Ragga, DJ oder VJ – am Melting

besinnliche Zeit des Jahres. Denkste!

Pot haben sie alle ihren Platz.

Bevor das Weihnachtslieder-Singen mit der Fa-

Kein Wunder also, dass sich auch für die heu-

milie zur einzigen musikalischen Untermalung

rige, mittlerweile sechste Auflage bereits etli-

wird, geht es beim Melting Pot VI am 15. De-

che Künstler angemeldet haben. Damit wurde

zember noch einmal so richtig zur Sache.

im übrigen auch die Unterstellung, wonach die

SCHMELZTIEGEL

Leute sich nur wegen eines Gästelistenplatzes dem Voting stellten, von der Szene selbst ein-

Das Melting Pot hat sich über die Jahre zu einem

drucksvoll entkräftet! Denn obwohl heuer die

der Aushängeschilder der Stadt entwickelt. Zu-

Anmeldung nicht mehr zu freiem Eintritt bei der

Gewinner werden dann in der nächsten Ausgabe von „MFG – Das Magazin“ veröffentlicht, bevor sie am 15. Dezember auf der Bühne stehen.

Überblick Votingbeginn: 22. Oktober Votingende: 26. November Veröffentlichung der Gewinner im MFG ist am 30. November

MELTING POT VI 15. Dezember Eintritt: VVK 6/5*, AK 8 * Ermäßigung für alle Mitglieder der BA-CA und Raiffeisenbank

Anno dazumal… Bisherige Künstler des Melting Pot: A Beautiful Mistake, Adrenaline Kings, Cheek Dakota, Gretchenfrage, Iriepathie, Milch, Skeptic Eleptic, Sunsurfaz, uvam….

Foto: fotolia.de

Alle Jahre wieder…

www.meltingpot.at nachlesen. Die glücklichen

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B war mal eine Sängerin, die zwar ein wenig dumm war und dämliche Dinge über Präsidenten säuselte, andererseits jedoch Millionen Menschen mit ihren Songs glücklich machte. Eines Tages dann passierte B das, was schon unzähligen anderen erfolgreichen Frauen den Hals gekostet hat: Sie verliebte sich in den falschen Mann (in ihrem Fall: in einen untalentierten, berechnenden Vollidioten). Und wollte unbedingt Kinder mit ihm, Familie, das ganze GlücksPackage halt. Die neidende Welt schaute zu, wartete und wurde nicht enttäuscht: Denn die Pop-Prinzessin ließ sich stürzen. Von einer missglückten Beziehung, zuviel Kohle und einer dummen, aber menschlichen Hoffnung. Egal, wie man zu ihrer Musik stehen mag – jene fremde Frau hatte augenscheinlich eine ganz gewaltige Menge Pech. Aber für diese Feststellung allein wollte ich meine ca. 1.660 Zeichen hier

DAMENRUNDE von Althea Müller

K

Zauberfrau

Endlich gibt es wieder eine wirklich lässige Frau am Mikro! KT Tunstall heißt sie, rocken kann sie – und ihr nagelneues Album „Drastic Fantastic“ (Virgin/EMI) fegt alle mageren Amys vom Plattenteller. Die Sängerin mit hübsch chinesischen und fröhlich irischen Wurzeln, die ihre Songs natürlich selbst schreibt, wuchs in Schottland in ärmlichen Verhältnissen bei Adoptiveltern auf. Jahrelang tingelte sie dann als Straßenmusikerin durch die Welt, bis 2006 der Durchbruch kam. Jetzt ist sie richtig, richtig reich. Und sagt in Interviews Sachen wie: „Vor zwei Jahren konnte ich nicht mal Miete zahlen. Jetzt kann ich in einem tollen Hotel sitzen und einen teuren Cocktail trinken.“ Millionäre, die sich vor laufender Kamera so ehrlich freuen über Dinge, die für andere viel zu selbstverständlich sind, sind mir eindeutig die liebsten Millionäre! www.kttunstall.com

Bühnenmädchen Vorhang auf: Im Landestheater wird das Ariel Dorfman-Werk „Der Tod und das Mädchen“ aufgeführt. Wer den Film mit Sigourney Weaver kennt, weiß, dass dieses Stück keine Light-Kost ist. Sondern berührend, bedrückend und thrilling. „Mein ganzes Leben bin ich viel zu gehorsam gewesen“, sagt die Heldin. Und nimmt uns den Atem. Termine: 27.10. (Premiere), 16.11.2007. Info: www.landestheater.net

CHICKEN

von Althea Müller nicht nützen. Vielmehr möchte ich sagen, dass mich diese moderne Hexenjagd erschreckt – gepusht von geifernden Medien ist heute plötzlich jeder scharf drauf, B’s fette Schenkel, ekelhaften Aknenarben, kahlgeschorenen Schädel, Disaster-Shows, Autopannen zu zeigen und zu sehen. Sie ist zum personifizierten Antichrist geworden, der seine Kinder schlägt und Tabletten löffelweise konsumiert. Der Grundsatz, dass man spätestens dann zu treten aufhört, wenn jemand am Boden liegt, spielt hier keine Rolle. Und B ist definitiv am Boden. Die ganze Hetze verdeutlicht, wie verabscheuungswürdig schadenfroh unsere Gaffer-Gesellschaft eigentlich ist. Und dass B wahrscheinlich nicht mehr lange leben wird, hart gesagt. Hit me baby one more time? Mein Gott, es reicht. Und übrigens find ich „Lucky“ gut.

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SPAss MIT KATZEN Fast jede Frau hat, hatte oder wünscht sich eine Katze. Kein Wunder – Katzen sind böse, gemein und egoistisch, gleichzeitig intellektuell, sanft und schön. Außerdem können sie zaubern. Übung: Türe offen lassen, im Geiste eine Frage formulieren, Katze rufen. Tritt sie

mit der rechten Vorderpfote zuerst ein, ist die Antwort Ja, tritt sie erst mit links auf, wird die Frage verneint. Voraussetzung dafür ist, dass das Rabenvieh überhaupt kommt.

Babyroom Seit 8.10. gibt es eine neue MutterBaby-Runde in St. Pölten. Mütter mit Babies bis 12 Monate können sich in nettem Rahmen kennen lernen und austauschen. Gemeinsam ist man weniger allein. Montags, 9-10.30 Uhr, Kerensstraße. Info: 0664-262 55 09

Den Wind kann man nicht verbieten. Aber man kann Mühlen bauen. (Aus Holland.)

Foto: EMI/Perou, photocase

42

18.10.2007 08:03:46


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WAREHOUSE ADVERTORIAL Wollt ihr tanzen?

Bereits mit zwölf Jahren begann Benjie mit seinem Amiga und wilden KassettenrekorderKonstruktionen seine ersten Songs aufzunehmen. Mittlerweile ist er 30 und zählt zweifellos zu den besten deutschsprachigen Künstlern der Reggae- und Dancehall-Szene. Das beweisen Hits wie „Ganja Smoka“, „Sommerzeit“, „Ich will tanzen“. Am 16.11. ist Benjie wieder im Warehouse, presented by Boom-A-Rang Sound!

Macht euch bereit

Nonstop to paradise Als vor genau zwei Jahren Josef „Giovanny“

jährigen Jubiläum eine „normale“ Party in

Schmid (Warehouse) und Mario „Marcato“

keinster Weise den Ansprüchen Genüge tun

Sadiki (Sunshine Explosion) ihre Idee einer

würde, wird auch ordentlich was geboten:

ganz besonderen Eventreihe das erste Mal

Am Freitag, 23. November, beginnt ab 22

in die Tat umsetzten, ahnte wohl noch nie-

Uhr im Warehouse die „2nd Anniversary All

mand, wo „Samsara“ heute stehen würde:

Stars Party“, die bis Sonntag 12 Uhr ohne

nämlich ganz oben! Denn mittlerweile ist di-

Unterbrechung „Samsara“ vom Feinsten

Das

ese Veranstaltung aus der österreichischen

bietet. Für brennende Tanzflächen sorgen

flüster, bekannt für seinen FM4-Radiohit „Ich

Goa- & Psytrance-Szene nicht mehr wegzu-

u.a. Future Prophecy (ISR), Rocky (ISR), P_

muss gar nix“, wusste bereits am diesjährigen

denken. Monatlich versorgt man das Publi-

Mac (POR), Mademoiselle Chaoz (GER) und

Stereo Am See vollends zu überzeugen. Grund

kum mit den feinsten internationalen und

Double Rel (ISR). Natürlich darf auch dies-

genug Jen und Ben am 3.11. ins Warehouse ein-

nationalen Künstlern und bietet fast jedes

mal eine Chill Out Area, Special Deco, Chai

zuladen. Dort werden am 14. November auch

Mal eine neue Österreich-Premiere. Qua-

& Food, Shops und ein gemütlicher Sleeping

Luttenberger*Klug für ein fulminantes Live-Kon-

lität, die auch das zahlreiche Publikum zu

Space nicht fehlen.

zert sorgen, das im Anschluss von der Demo-

schätzen weiß. Und weil somit zum zwei-

www.w-house.at

Berliner

Elektro-Pop-Duo

Großstadtge-

CD-Präsentation der St. Pöltner Indie-Truppe

SEPTEMBER 2007

Gretchenfrage abgerundet wird.

Warehouse Charts

1

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Tony Matterhorn Goodas Fi Dem Modest Mouse Dashboard Die Fantastischen Vier Einfach sein Großstadtgeflüster Ich muss gar nix Texta feat. Attwenger So schnö kaust gor net schaun Björk Earth Intruders Chemical Brothers Do It Again Kinderzimmer Productions Das T BRMC Weapon Of Choice QOTSA Sick Sick Sick

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SPORT

Angenommen, sie fahren deutlich zu schnell und werden geblitzt. Eine saftige Geldstrafe und der Führerscheinentzug drohen. Keine feine Sache, also richten sie dem Verkehrsminister aus, sie nehmen sich das Leben, sollte die Strafe exekutiert werden. Dieser einleitende Absatz birgt beträchtliche Risken. Erstens liefert er ein Argument für das derzeitige Verhalten des Innenministers, dessen Auftreten genau so sympathisch ist wie jenes einer Grippewelle. Zweitens ist der Fall Arigona emotional so stark aufgeladen, dass sich jeder der Ausländerfeindlichkeit verdächtig macht, der auch nur einen Moment innehält, bevor er sich mit der Familie Zogaj solidarisiert. Das Innehalten lohnt sich aber, denn dann wird klar: Natürlich tummeln sich in der

K

Carambolagen - bei uns nur im Einkaufszentrum Pool-Billard kann bald wer spielen, schnell sind die ersten Bälle versenkt. Snooker mit den kleineren, abgerundeten Taschen und kleinen Kugeln ist ungleich schwerer. Carambol (es gibt keine Löcher, der Spielball muss die beiden anderen treffen) stellt für viele die Königsdisziplin dar. Österreichs Asse fristen aber ein Schattendasein. Von Thomas Schöpf Ken Doherty wurde 1998 Vizeweltmeister im Billard.

um den Dreiband Billard Sport hierzulande popu-

Der 38-Jährige hat bislang knapp fünf Millionen Euro

lärer zu machen. Das Ambiente empfindet Efler,

Preisgeld eingestreift. Andreas Efler wurde 1998 Vi-

Nr. 1 im NBL-Ranking, keineswegs als störend: „Ich

zeweltmeister im Team-Billard. „Ich kann mich ge-

weiß nachher nicht, ob sie im Einkaufszentrum Mu-

rade noch durchwurschteln“, sagt der 39-Jährige.

sik gespielt haben oder ob Kinder herumgelaufen

Der feine Unterschied: Der Ire Doherty spielt Snoo-

sind. Ich bin so mit meinen Bällen beschäftigt, dass

ker, der Österreicher Efler Carambol.

ich gar nichts mitkriege.“ Er könne daher die glei-

Während Doherty die Kugeln meist vor einem TV-

che Leistung abrufen, wie bei Weltcup-Turnieren im

Millionenpublikum

Ausland, in weitaus gediegenerer Atmosphäre.

in

Großbritannien

einlocht,

macht Efler seine Carambolagen häufig vor ein

Ob Efler aber jemals in die Verlegenheit kommen

paar Dutzend Kiebitzen in Österreichs Einkaufs-

wird, anstelle des Bundesadlers einen Werbebutton

zentren. Wie zuletzt im St. Pöltner Traisenpark. Dort

auf seiner Brust zu platzieren (Doherty bekommt dafür jährlich einen sechsstelligen Betrag von einem Wettbüro), ist äußerst fraglich. Vielmehr darf er darauf hoffen, dass sich sein Buch „Faszination Dreiband-Billard“ weiter gut verkauft. „Es erscheint jetzt auch in Spanien. Da wird wieder was reinkommen“. Sonst könnte seine Kunst für ihn gar brotlos werden. „Solange das Fernsehen nicht einsteigt, wird sich nicht viel bewegen“, bleibt Efler Realist. Dabei hat Dreiband-Billard in Österreich durchaus seine Tradition. In St. Pölten wurde in den 30er-Jahren in den Café-Häusern viel Billard gespielt, haupt-

Foto: Robert Leitner, Andreas Efler

sächlich Carambol und Pool. Nach dem Zweiten bezwang er in einem denkbar knappen Endspiel

Weltkrieg war das Domcafé am Herrenplatz das

Gerhard Kostistansky 40:39. Man ist fast geneigt

Billard-Lokal. Derzeit gibt es drei Klubs. Beim „1. St.

zu vermuten, die zwei hätten sich das spannende

Pöltner Billardclub“ wird seit 1989 in Witzendorf im

Finish ausgemacht, um die Zuschauer leichter für

Gasthaus Goiser Carambol gespielt. Der „PBC Top

ihre geliebte Sportart zu begeistern. Die beiden

Pool“ ist in Viehofen in der Austinstraße zu Hause

kennen sich nämlich bestens, holten 1998 gemein-

und der Klub „Pool Planet“ in der Hessstraße. De-

sam WM-Silber.

ren Mannschaften spielen derzeit in der 1. Landes-

Seit 2005 machen sie für die neu gegründete Na-

liga. Eine mögliche neue Heimstatt für Pool-Billard-

tional Billard League (NBL) Werbung in eigener Sa-

freunde wird wohl NXP Bowling mit sechs Tischen.

che, treten an Schauplätzen wie der Lugner City,

Snooker-Tisch gibt es in St. Pölten übrigens nur ei-

dem Magna Racino oder eben im Traisenpark auf,

nen, im „Pool Planet“ - hinter den Flippern.

3637 Sport Billard.indd 3

UNTERBELICHTET von Christoph Wagner

österreichischen Politik viel zu viele inhumane, xenophobe und feige Gestalten. Viel zu wenige Politiker haben sich für den Verbleib der Familie Zogaj ausgesprochen. Und kaum einer unter ihnen hat auch die Ursache des Übels angeprangert und das Fremdenrecht als das gegeißelt, was es ist: ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. (Besonders enttäuschend war das zunächst zögerliche Verhalten des Bundespräsidenten. Spät hat er sich gemeldet, dafür jetzt um so deutlicher: Er fordert entgegen der Regierungslinie ein Bleiberecht für Langzeitasylwerber.) Klar wird aber auch: Kein Demokrat kann wollen, dass Gesetze von Politikern einfach ausgehebelt werden. Auch dann nicht, wenn der Anlass noch so dringlich erscheint. Aber jeder Demokrat kann Zivilcourage zeigen und Stellung beziehen: für Arigona, gegen Fremdenfeindlichkeit und bei der nächsten Wahl. unterbelichtet@kstp.at

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KRITIKEN

Zum Hören

Manshee, mikeSnare, Knolli, René, Rob.STP, Gitsche (von links nach rechts)

Kolorit

Landscape Izuma wurde im Jahr 2002 von Georg Lap Vinh Tran ins Leben gerufen! Georg, der in St. Pölten aufgewachsen ist wollte zu 100 % hinter seinem Projekt stehen und hat deshalb als One-Man-Band die Fäden selbst in der Hand. „Kolorit“ ist ein kleiner Meilenstein des Songwritens, jeder einzelne Song davon ist wie eine Geschichte. Landscape’s Traumwelt kann man am 2. November 07 in der Seedose live miterleben!

Maria Mena

Apparently Unaffected

Meshell

Der König der Kröten

Vergessen sei ihr letzter, eher flauer Solowurf: Die 12 Songs auf Meshells neuem Oeuvre strotzen vor beseelter Kraft, Message und ausgefeiltem Songwriting. Stilistisch lässt sie sich nicht festlegen, zu groß doch der Einflussbereich ihrer Musik. Gäste wie Oumou Sangare, Sy Smith oder Pat Metheny zeugen von der Umtriebigkeit der musikalischen Kosmopolitin. Kein Wunder: Ihr adaptierter Nachname bedeutet auf Suaheli „frei wie ein Vogel“.

Chapeau! Minimalistisch, leidenschaftlich, zerbrechlich, düster, bewegend, melancholisch - echt! Untermalt von puristischer, unkomplizierter, akustischer Musik, fernab des Mainstreams, irgendwo zwischen bluesigem Wiener- und fernwehklagendem Seemannslied, trifft Miksch mit grandiosen Dialekttexten punktgenau und gnadenlos das Gefühlszentrum des Zuhörers. Er lässt Bilder entstehen. Bilder die alle eines gemeinsam haben: Leben!

tc

evolution lp

Song Nummer 7 auf dem aktuellen Werk von Maria Mena war der Grund meines Albumkaufes. Ich wollte mehr von dieser norwegischen Ausnahmestimme hören. Und was man auf den insgesamt 14 Tracks akustisch dargeboten bekommt, ist atem- und ohrenberaubend. Eine Mischung zwischen Pop, Folk und Soul reißt den Hörer mit der sanften, hauchenden aber trotzdem markant kräftigen Stimme in den Bann.

Der Shootingstar des letzten Jahres, wenn es um wilden und lustigen Drum&Bass geht, hat nun seine Debut LP vorgelegt. Ohne Zweifel waren die Erwartungen nach Hits wie „Jump“ und „Rockstar“ sehr hoch, das Album wirkt etwas bemüht und erzwungen, überzeugt mich daher nicht in dem Ausmaß wie ich es erwartet hätte. Trotz allem ist dieser Longplayer besonders wegen seiner kabarettartigen Einlagen hörenswert!

Zum Schauen

Zum Spielen

Manshee, Dali Koljanin

Miksch & Kombo

The World Has Made Me

Alexander Terrer

freedom warriors

apperently unaffected „Old School Funk“ nennt Helmut Schneider die Musikrichtung seines 1. Werkes, auf dem er seinen Musikern (u.a. auch St. Pöltner Musikgrößen wie J. M. Knoll oder Christoph Richter) genügend Raum lässt, ihre Einflüsse einzubringen. Das Ergebnis: Ein überaus komplexes, stilistisch weltoffenes Album. Neben der genialen Soullegende Hubert Tubbs, tritt auf der Platte auch Sista Sonic als Lead-Sängerin in Erscheinung.

Zum Lesen

H. Fahrngruber, W. Hintermeier

halo 3

iwan gontscharow

Michael Moore stellt sich gegen das korrupte, desolate Gesundheitssystem der USA. In der Doku werden nicht die 50 Millionen Amerikaner gezeigt, die keine Krankenversicherung haben, sondern jene 250 Millionen, die ihr Leben lang Beiträge in private Versicherungen eingezahlt haben. Die Antwort warum es trotzdem Probleme gibt: Im Kino!

Erst vor ein paar Monaten wurde Halo 2 für den PC released, jetzt hat Microsoft schon den Nachfolger Halo 3 für die X-Box 360 auf den Markt gebracht. Die Konkurrenz ist groß am Konsolenmarkt, ein neues Zugpferd war also nötig. Der Master Chief verfehlt nicht seine Wirkung: solider Nachfolger mit einigen Neuerungen aber insgesamt ohne große Überraschungen.

Oblomow, ein russischer Landadeliger, liegt die meiste Zeit des Tages in seiner Petersburger Wohnung im Bett. Das eigene Landgut wäre dringend zu modernisieren, die Reise dorthin ist jedoch mit zu viel Mühe verbunden. Sein Freund Stolz versucht ihn aus seiner Passivität zu befreien. Doch dies scheitert ebenso wie eine zarte Liebschaft zu Olga.

lissi und der wilde kaiser

World Cyber Games seattle

Der Engel der letzen stunde

Die wunderbare Welt der Kaiserin „Lissi“ und des Kaisers „Franz“ ist perfekt. Es gibt genug Schokokugeln um zu Golfen und genug Geldscheine um sie auszugeben - nicht zu vergessen die perfekte Harmonie zwischen Ihnen. Doch eines Tages wird die Kaiserin entführt. Kaiser Franz startet eine Rettungsaktion, welche viele Abenteuer birgt. Ein MUSS für „Der Schuh des Manitu“ und „(T)Raumschiff Suprise“ Fans und die es werden möchten!

Hurra wir sind Weltmeister – fast! Zumindest Bronze konnte Mario Hunger alias WC Ente von plan-B im Spiel Tony Hawk‘s Project 8 erreichen. Ein vierter Platz ging sich auch in Fifa Soccer 2007 aus und einige andere Österreicher haben es auch unter die Top 10 geschafft. In Summe also eigentlich ein respektables Ergebnis auch wenn es nur Mario auf das Stockerl geschafft hat. Alle Endergebnisse auf http://www.worldcybergames.com

In einer trostlosen Kleinstadt, die jeder St. Pöltener als seine Heimatstadt erkennen kann, versucht Privatdetektiv Marek Miert ein verschwundenes Mädchen zu finden. Ortskundige Leser erfreuen sich an der Vermischung von Realität und Fiktion. Manfred Wieninger, der Autor, hat mit seinem „Helden“ eine Kultfigur geschaffen, die den Vergleich mit berühmten Kollegen der Weltliteratur nicht zu scheuen braucht, dazu noch eine Prise Kottan…

sicko

Michael moore

bully herbig

microsoft

oblomow

Manfred Wieninger

Foto: zVg, photocase, slu, dtv, joss stone, BiH, Labinsac, Megaplex, Kern

Landscape Izuma

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VERANSTALTUNGEN

HIGHLIGHT www.vaz.at Die Seer Als der „Ober-Seer“ Fred Jaklitsch 1995 seine ersten selbstgebrannten CD’s in den Wirtshäusern des Salzkammergutes verteilte, ahnte wohl noch niemand, welchen Weg die ‚Seer‘ noch vor sich hatten. Heute, 12 Jahre später, blickt man auf den Weg einer gewachsenen Formation zurück. Der endgültige Durchbruch gelang 2002 mit dem Album ‚Junischnee‘. Vor allem der gleichnamige Song war es, der sich langsam aber sicher in den Ohren der Menschen festsetzte.

07. November

20./21.10.

labinsa c

Der stencil artistLabinsac zeigt am 20. (14-17h) und 21. Oktober (14-18h) im freiraum seine Performance! Mitzunehmen sind Trägermedien wie Taschen, Rahmen, Geschenke etc. und diese warten darauf „customized“ zu werden! Für Snacks und Drinks ist gesorgt und es gibt die Möglichkeit das ein oder andere Kunstwerk zu erwerben. Check: www.labinsac.org art

16.11.

GH Koll freira um

KOC HSC HAU

Stermann und Grissemann machen sich seit vielen Jahren auf sowohl bissige als auch vordergründig hintergründige Art so ihre Gedanken über Menschen, harte Hasen und sich selbst. Ständig stecken sie in irgend einem Projekt, ständig loten sie ihre Grenzen neu aus. In der Bühne im Hof darf man sich auf ihre „Deutsche Kochschau“ freuen!

Foto: zVg, photocase, slu, dtv, joss stone, BiH, Labinsac, Megaplex, Kern

kabarett

17.11.

bü hneGH im Koll hof

DER RIN G

Normalerweise dauert es 20 Stunden oder vier Abende, um Wagners „Ring der Nibelungen“ komplett zu konsumieren. Zu lange in den Augen des Franzosen Philippe Arlaud, der das Werk in einer Fassung des Briten David Seaman kurzerhand an einem Abend zeigt. Auf der Bühne sieht beziehungsweise hört man 8 SängerInnen, begleitet von einem Kammerorchester. oper

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festspiel ha us

25.10.

gigi d‘a gostini

Seit Jahren ist der italienische DJ und Produzent Gigi D’Agostino nun schon im Geschäft. Im deutschsprachigen Raum wurde er anno dazumal vor allem durch „Bla Bla Bla“ bekannt. In Deutschland hat sein Beliebtheitsgrad zwar mittlerweile deutlich abgenommen, jedoch gilt er in Italien immer noch als einer der gefragtesten DJs. live

DJ

23.11.

O r gel & L yri k

Beim zweiten Konzert der noch jungen „Orgel &“-Reihe wartet die Dommusik St. Pölten mit einer extravaganten Paarung auf: Der gebürtige Italiener Pier Damiano Peretti greift in die Tasten der wohlklingenden Metzler-Orgel. Dazu liest der Lyriker Mario Kern aus seinem Gedichtband „Traumverwoben“. Davor findet außerdem ein Künstler-Gespräch statt. musik/le-

20.11.

dom

meister konzert

Bachs einmaliges Doppelkonzert für zwei Violinen und Orchester mit seinem fast überirdischen Adagio eröffnet festlich das Programm. Weiters erklingen Mozarts Violinkonzerte D-Dur sowie A-Dur, in welchen Rainer Küchl sein Können beweist. Wolfgang David kommt dann in Mozarts Sinfonia concertante Es-Dur als Geigenvirtuose zum Zug! „Geigen-Traumprogramm“ ! E-Musik

17.11.

bal kan ni ght

Die monatlich abgehaltene „Balkan Night“ feiert im November bereits ihr 3-jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass erscheint auch ein Balkan Night Sampler. Und einmal mehr gibt es südländisches Flair, Urlaubsstimmung, hübsche Tänzerinnen und jede Menge Spaß! Wer bei „Balkan“ an Raufereien und Sonstiges denkt, soll sich selbst überzeugen: Lockere unbeschwerte Party!

25.10.

Ch öre T reffen

Nach dem großen Erfolg im Vorjahr darf man sich auch heuer wieder in der Pielachtalhalle Ober Grafendorf auf ein hochkarätig besetztes Chöretreffen freuen. Nicht weniger als sieben Chöre aus dem gesamten Bundesland Niederösterreich werden ihre Kunst und Vielfalt dem Publikum präsentieren: Von der Volksmusik über Arbeitergesang bis hin zu Musical und Pop.

mundos

jubiläum

Viel Vergnügen

Beginn: 20:00 Uhr

Chor

ober Grafendorf

07.11.

Die Seer

27.11.

LaFee

15.12.

Melting Pot VI

25.01.

Stehaufmandln

04.02.

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2007

15 Jahre NXP 5 Jahre NXP im VAZ

st adtsäle

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MFG - Das Magazin / Ausgabe 20  

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