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Traditionsgericht: Pannfisch Der beliebte Pannfisch ist ein traditionelles Gericht der Hamburger Küche, das als „typisch norddeutsch“ gilt. „Pann“ ist plattdeutsch für Bratpfanne. Und darin wurden Fischstücke mit Kartoffeln und Senfsoße gebraten und vermengt. Ursprünglich wurde dieses simple Gericht von Hamburger Arbeitern gegessen, denn mit der Elbe vor der Haustür und der Nordsee um die Ecke mangelte es in der Hansestadt nie an Fisch. Und wenn dann noch vom Vortag Kartoffeln übrig waren, hatte man schnell ein günstiges und sättigendes Essen parat. In klassischen Rezepten wurden die Fischstücke einfach in Brühe gegart, mit Bratkartoffeln in der Pfanne vermengt und mit einer dicken, mit Mehl gebundenen Senfsoße angerichtet – die oftmals den Geschmack der damals nicht immer fangfrischen Fischreste überdecken musste. „Heute werden dafür natürlich längst keine Fischreste mehr verwendet“, sagt Bianca Narjes von der Fischabteilung im EDEKA Rosengarten. „Sondern ausschließlich beste, frische Filetstücke ohne Haut von Kabeljau, Seelachs oder Schellfisch. Und man kann den Pannfisch in unzähligen Variationen zubereiten“, erklärt die Fischexpertin weiter. „Man kann den Fisch zum Beispiel knusprig panieren, in Mehl wenden und braten oder nur dämpfen. Einige schneiden das Filet in Stücke, andere lassen es ganz und richten es auf den Kartoffeln an – da sind der Fantasie und den eigenen Vorlieben keine Grenzen gesetzt. Klassiker dazu sind und bleiben Bratkartoffeln und eine aromatische Senfsoße, obwohl auch Kartoffelpüree sehr gut dazu passt.“ Noch Fragen zum Pannfisch? Kommen Sie vorbei. Unsere Fischabteilung berät Sie gern!

WIR VERLOSEN Pannfisch im „Hittfelder Hus“ Appetit auf Pannfisch bekommen? EDEKA Meyer und das Restaurant „Hittfelder Hus“ laden 2 x 2 glückliche Gewinner zu einem „Hamburger 3-Gänge-Menü“ ein, mit feiner Krabbensuppe, Pannfisch in Senfsoße mit Bratkartoffeln und Beilagensalat sowie roter Waldbeerengrütze als Abschluss. Senden Sie eine E-Mail an info@edeka-meyer.de und verraten Sie uns, warum wir Sie ins „Hittfelder Hus“ schicken sollen. Einsendeschluss ist der 15. März 2019. Viel Glück und guten Appetit!

WISSEN

Warum gibt es freitags Fisch? Egal ob in Kantinen, Restaurants oder Zuhause – Freitag ist traditionell ein Wochentag, an dem Fisch auf den Tisch kommt. Aber woher kommt diese Tradition eigentlich? Die Bedeutung findet man im christlichen Glauben. So war und ist der Fisch ein Symbol für die frühen Christen. Wenn man die Anfangsbuchstaben des christlichen Glaubensbekenntnisses nimmt, kommt das griechische Wort für Fisch heraus: „Ichtys“. Die ersten Christen malten einen Fisch an die Haustür, um anderen Christen deutlich zu machen, dass sie hier willkommen sind. Im Laufe der Zeit kam noch eine weitere Bedeutung dazu: In der christlichen Tradition ist jeder Freitag ein Gedenktag an Karfreitag, den Todestag Jesu. Vor allem bei den Katholiken wird deshalb freitags gefastet. Im Christentum wird Fasten aber nicht als Nahrungsverzicht definiert, sondern heißt lediglich, dass kein Fleisch von warmblütigen Tieren gegessen werden soll. So wurde der Freitag überall in den christlichen Regionen zum Fischtag. Und auch heute noch gibt es gute Gründe, diese Tradition beizubehalten: Ernährungswissenschaftler empfehlen pro Woche ein- bis zweimal Fisch zu verzehren, denn er stärkt Herz, Gehirn und Immunabwehr. Und mal ehrlich, ganz schön lecker ist er auch noch!

Wie lange hält sich Fleisch? Kaum eine andere Fleischart ist in der Küche so vielseitig wie Hackfleisch. Ob in Bolognese-Soße, Lasagne, Kohlrouladen oder als Frikadellen, der unkomplizierte Allrounder passt zu fast allem. Doch wie schnell sollte man Gehacktes nach dem Kauf verbrauchen? Ganz einfach, Fabian Bittner von der Fleischabteilung in Rosengarten verrät die Grundregel: „Hack wird immer frisch bei uns zubereitet und muss grundsätzlich am gleichen Tag gegessen oder zubereitet werden, an dem es gekauft wurde.“ Seine Hittfelder Kollegin Daniela Schwiederski ergänzt: „Das gilt übrigens auch für luftdicht verpacktes Hack in der SB-Auslage. Auch wenn viele fälschlicherweise denken, dass es aufgrund der Verpackung länger haltbar sein müsste.“ Nach dem Kauf sollte Hackfleisch also immer sofort eingefroren werden oder zumindest in den Kühlschrank, wenn es noch am gleichen Tag verbraucht wird. „Am besten bei 2 Grad, ganz hinten über dem Gemüsefach“, empfiehlt Fabian Bittner. „Dort ist es kalt genug. Aber bitte nie in der Gemüseschublade lagern, dort ist es viel zu warm und die Luftfeuchtigkeit ist wesentlich höher, als im Rest des Kühlschranks.“ Tiefgefrorenes Hackfleisch hält sich hingegen rund drei Monate. Und wie sieht es mit anderen rohen Fleischsorten aus? „Rindfleisch kann man im Kühlschrank bei niedrigen Temperaturen von null bis vier Grad Celsius ruhig drei Tage liegen lassen“, sagt Daniela Schwiederski. „Allerdings verändert sich die Farbe durch Sauerstoff. Man kann sich Steak deshalb bei uns auch vakuumieren lassen. So erhöht sich die Haltbarkeit durch Sauerstoffentzug auf bis zu zehn Tage.“ Kalb und Schwein sind weniger lange haltbar und sollten binnen zwei oder drei Tagen verbraucht oder weiterverarbeitet werden.

Profile for Herbert Meyer | EDEKA

EDEKA MEYER E Paper März 2019  

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