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Ausgabe 01    2011

Meyer Menü Magazin

Ratgeber:

Service:

Küchenkalender: Was hat jetzt Saison?

Lieblingsgerichte: Rinderroulade

l e s t ä R Extra: doku mit und Su innspiel! Gew

Reportage:

Mit der Fahrerin unterwegs

Kartoffelzeit

Alles über die tolle Knolle


Seite 2 Vorwort

Liebe Kundinnen und Kunden, seit fast 50 Jahren gibt es Meyer Menü. Aus einer Fleischerei in Bielefeld entwickelte der heutige Seniorchef Dieter Meyer einen Menübringdienst. Heute liefern bereits 22 Standorte bundesweit wochentags frisch gekochte Menüs aus.

Inhalt Kartoffelzeit: Alles über die tolle Knolle 

3

Reportage: Neue Großküche in Neuenstadt

4

Küchenkalender: Alles zu seiner Zeit 

5

Mythen der Ernährung: Obst und Wasser = Bauchweh? 

5

Kinderseite: Rätselspaß für kleine Leute

6

Kinderseite: Malwettbewerb für Kita & Grundschule

7

Tipps vom Profi: Wo lagert was im Kühlschrank? 

8

Rätselseite: Schwedenrätsel und Sudoku 

10

Aus dem Betriebsrestaurant: Zu Gast bei DORMA-Glas 

11

Von A bis Z: Unser Speiseplan 

12

Bei der Arbeit: Unterwegs mit der Meyer-Fahrerin 

14

Nachgekocht: Das Rezept fürs Wochenende

15

Mit Brief und Siegel: Pro und Contra Gütesiegel

16

Bistro Hattingen: Das etwas andere Gourmet-Restaurant  17 Reportage: Zu Gast in der Meyer-Menü-Fleischerei 

18

Kolumne: Mensch Meyerchen

20

Omas Haushaltstipps: Lieber Essig statt Chemie-Keule

20

Deutschlandreise: Hamburg – Ein Leckerbissen im Norden 21 Lieblingsgerichte der Deutschen: Rinderroulade

22

Gewürz-Lexikon: Pfeffer

22

Leserfragen

23

Und wir haben uns das Ziel gesetzt, eines Tages in ganz Deutschland leckere Menüs anbieten zu können. In 50 Jahren hat sich auch der Anspruch unserer Kunden verändert. Natürlich steht bei Ihnen immer noch der Wunsch nach einem leckeren Mittagessen und vielleicht auch nach einem netten Kontakt zu unseren Mitarbeitern an erster Stelle. In dieser Zeit wünschen sich viele Menschen aber auch, über das Thema Essen besser informiert zu werden. Am besten durch eine Quelle, der man vertraut. Ihr Vertrauen beweisen uns viele Kunden seit Jahren. Und so wuchs bei uns die Idee einer Kundenzeitung. Heute halten Sie die erste Ausgabe von Aufgetischt in den Händen. Auf den folgenden Seiten nehmen wir Sie mit auf eine Reise hinter die Kulissen von Meyer Menü. Wir zeigen Ihnen die Menschen, die dafür sorgen, dass täglich mehr als 50.000 frisch gekochte Mittagsmenüs zu unseren Kunden kommen. Vor allem möchten wir Ihnen aber Lust machen. Lust auf gutes Essen. Lust auf neue Erfahrungen. Darum haben wir versucht, unser Kundenmagazin so bunt und abwechslungsreich wie möglich zu gestalten. Nun wünschen wir Ihnen viel Spaß beim Lesen und natürlich wie immer einen guten Appetit! Thomas Meyer und Stephan Meyer


In den fruchtbaren Lehmböden des Teutoburger Waldes wächst eine der wichtigsten Zutaten eines Meyer Menüs – die Kartoffel. Pünktlich zur Erntezeit haben wir unseren Lieferanten, die Kartoffelmanufaktur Pahmeyer aus Werther, besucht.

„Das wird ein gutes Kartoffeljahr“, sagt Landwirt Uwe Pahmeyer, der mit seiner Frau Heike einen prüfenden Blick auf seine Pflanzen wirft. „Belana“ heißt die Sorte, mit der Pahmeyer seit vielen Jahren den Geschmack der Kunden trifft. Rund 15 Tonnen dieser Kartoffel aus kontrolliertem Anbau werden jede Woche frisch geschält in die Küchen nach Bielefeld und Hattingen geliefert. In diesem Jahr hat die festkochende und tiefgelbe Kartoffel genügend Sonne und Regen bekommen, um ihren vollen Geschmack entfalten zu können.

Seite 3 Reportage

Kartoffel zeit

schmecken, setzt die Kartoffelmanufaktur Pahmeyer auf modernste Technologie und gesunden Menschenverstand: Sortier- und Schälmaschinen sorgen dafür, dass alle Kartoffeln die gleiche Größe haben, um in der Küche gleichmäßig gegart werden zu können. Regelmäßige Verköstigungen stellen sicher, dass der Geschmack stimmt. Und natürlich werden auch die fertigen Meyer Menüs regelmäßig von den Kartoffelexperten aus Werther probiert. „Dank der kurzen Lieferwege und der unmittelbaren Verarbeitung schmecken Moderne Kühltechnik sichert die Kartoffeln wie selbst gekocht“, sagt höchste Qualität das ganze Jahr Erntezeit ist von August bis Oktober. Pahmeyer. Der Mann muss es wissen. Dann kommen die Kartoffeln quasi frisch vom Acker in die Küche. Damit auch für den Rest des Jahres eine optimale und immer gleiche Qualität garantiert werden kann, hat der Kartoffelbau- • d ass jeder Deutsche pro Jahr durchschnittlich 70 kg Kartoffeln isst? er auf seinem Hof ein riesiges Kühlhaus gebaut, in dem die Knollen perfekte Be- • d ass Kartoffeln viel Vitamin C sowie B1 und B2, Magnesium, Kalium, Eisen, Proteine und nur sehr wenige dingungen für die Lagerung vorfinden. Kalorien enthalten? „So stellen wir sicher, dass unsere Kartoffeln im Frühjahr genauso gut schme- • d ass man rohe Kartoffeln am besten dunkel, trocken und cken wie im Herbst“, sagt Pahmeyer. kühl lagert und niemals einfrieren darf? Von den so genannten Frühkartoffeln hält er nichts, die seien aus dem Acker geklaut und könnten so keinen intensiven Geschmack entwickeln. Damit die Kartoffeln auf dem Teller der MeyerMenü-Kunden immer gleich gut

Wussten Sie eigentlich …


Seite 4 Über uns

In Neuenstadt am Kocher baut Meyer Menü derzeit eine der modernsten Großküchen Deutschlands. Der neue Standort im Herzen von Baden-Württemberg, direkt an der A81, soll zukünftig bis zu 15.000 Menschen täglich mit frisch gekochtem Essen versorgen. Bereits Anfang 2012 sollen die neue Großküche und ein angeschlossenes Bistro eröffnet werden.

Deutschlands modernste

Modernste Technik sorgt für optimale Produktions- und Hygienebedingungen. Die Dampfdruck­ kessel für die MeyerKüche werden eigens angefertigt.

Großküche

Vor acht Jahren hatte Meyer Menü im benachbarten Neckarsulm eine Großküche eines anderen Menüservice übernommen, um die Kunden zwischen Stuttgart, Heidelberg und Würzburg mit leckeren Mittagsmenüs zu versorgen. Wurden damals täglich zwischen 2.500 und 3.000 Essen produziert, sind es heute mehr als doppelt so viele. „Wir sind an unsere Grenzen gestoßen und haben uns auf die Suche nach einem neuen Standort gemacht, der es uns erlaubt, weiter zu wachsen und gleichzeitig die eingespielten Mitarbeiterteams zu halten“, so Damit in der neuen Großküche zukünfGeschäftsführer Thomas Meyer. tig bis zu 15.000 Menüs täglich gekocht werden können, braucht es neben Platz für Lager, Kühlhäuser und Küche vor Alle Mitarbeiter der Meyer-Küche allem modernste Technik. So kommen ziehen mit nach Neuenstadt um Fündig wurde man im nur zehn Kilo- sämtliche Zuleitungen für Wasser, meter entfernten Gewerbe- und Indust- Strom oder Abluft aus der Decke, um riepark Unteres Kochertal. Auf einem die Böden schneller und effektiver rei5.800 Quadratmeter großen Areal ent- nigen zu können. Auch die 300 Liter steht hier eine Großküche, die alle An- fassenden Dampfdruckkessel, in denen forderungen an eine zeitgemäße Le- das Essen unter einem Druck von 10 bensmittelproduktionsstätte erfüllt: Bar schonend zubereitet wird, werden günstige Verkehrsanbindungen, zentra- von einem Kesselbauer individuell gele Lage im Liefergebiet und optimal ab- fertigt, damit sie den Qualitätsansprüchen von Meyer gerecht werden. gestimmte Produktionsabläufe. „In das Projekt Neuenstadt fließen all unsere Erfahrungen aus den anderen Produktionsstandorten ein, so dass wir am Ende eine Großküche haben, die perfekt auf unsere Qualitätsansprüche abgestimmt ist“, freut sich Thomas Meyer, dessen Unternehmen rund 4,5 Millionen Euro in den neuen Standort investiert. Und auch die 70 Mitarbeiter, die allesamt mit nach Neuenstadt ziehen, blicken mit großer Vorfreude auf ihren neuen Arbeitsplatz. Denn wer kann schon behaupten, in einer der modernsten deutschen Großküchen zu arbeiten?


Spargel zu Weihnachten, Erdbeeren im Frühjahr und Tomaten & Paprika sowieso immer – für die meisten von uns ist es normal geworden, Obst und Gemüse zu jeder Jahreszeit kaufen und essen zu können. Dass bei diesem „Alles-zu-jeder-Zeit-Prinzip“ nicht nur die Umwelt, sondern auch der Geschmack buchstäblich auf der Strecke bleibt, wird leider oft vergessen.

Seite 5 Service

Küchenkalender:

Alles zu seiner Zeit Täglich werden tonnenweise exotische Früchte und Gemüse quer durch die Welt transportiert, um jeden noch so ausgefallenen Appetit zu stillen. Das kostet nicht nur Unmengen an Energie, auch gehen auf den langen Transportwegen viele Vitamine und Nährstoffe verloren. Vom Geschmack gar nicht zu reden, denn die meisten Pflanzen werden schon geerntet, bevor sie überhaupt reif sind.

sern an der frischen Luft wachsen können, entwickeln sie mehr Aroma und Nährstoffe. Und durch die kurzen Transportwege können sie in Ruhe reifen und landen genau dann frisch und knackig auf dem Teller, wenn sie am besten schmecken.

Ernährungsexperten und Verbraucherschützer raten deshalb zu Lebensmitteln aus heimischem Anbau. Wer kauft, was gerade Saison hat und in der RegiWenn Spinat, Kopfsalat, Zucchini, Äp- on wächst, spart nicht nur Geld, sonfel oder Birnen statt in Gewächshäu- dern gewinnt auch an Geschmack.

Frische tanken im Herbst und Winter. Jetzt ist Saison für: Äpfel, Birnen, Trauben, Blumenkohl, Broccoli, Chicorée, Chinakohl, Eisbergsalat, Endivien, Feld­salat, Fenchel, Karotten, Kohlrabi, Kürbis, Rettich, Rosenkohl, Rotkohl, Spinat, Weißkohl, Wirsing

Mythen der Ernährung: Wasser trinken und Obst essen macht Bauchschmerzen Präsentiert von Ernährungsexperte Daniel Schmahl, bekannt aus TVgusto:

„Unserer Eltern Worte haben wir sicher noch in den Ohren: ,Kind, DAS gibt Bauchweh‘, mahnten sie, wenn wir Pflaumen oder Kirschen – also hauptsächlich Steinobst – aßen und danach Wasser trinken wollten. Physiologisch ließ sich dieser Mythos mit einer damals schlechteren Wasserqualität erklären. Früher, in Zeiten, als das Trinkwasser noch keimbelasteter war, konnte es passieren, dass es durch den aufgenommenen Fruchtzucker und die im

Wasser befindlichen Keime zu Gärprozessen kam. Das konnte zu Bauchschmerzen, Blähungen und Durchfall führen. Die Aufnahme der Kombination von Obst und Wasser ist bei der heutigen – besonders in Deutschland sehr guten – Trinkwasserqualität jedoch seit Jahrzehnten schon kein Problem mehr. Sollte sich dennoch einmal ein Grummeln in der Magen-Darm-Region einstellen, liegt das sicher nicht am Wasser, sondern an der ein oder anderen faulen Pflaume.“


Seite 6 Kinder

SpaĂ&#x; fĂźr kleine Leute


Seite 7 Kinder

Mit viel Phantasie und Kreativität haben die Kinder tolle Bilder und Bastelarbeiten zum Thema Zirkus eingereicht. Wir zeigen eine kleine Auswahl.

Zirkus-Malwettbewerb Bereits zum fünften Mal fand in diesem Jahr der Meyer-Menü-Malwettbewerb für Kitas und Grundschulen statt. Das Motto in diesem Jahr lautete: „Malt euer schönstes Zirkuserlebnis!“ Die Kinder konnten dabei wie immer ihrer Kreativität freien Lauf lassen und alles, was ihnen zu diesem Motto einfiel, auf Papier bringen. In wenigen Tagen werden die drei besten Werke gekürt. Den Siegern winken attraktive Geldpreise

Impressum Aufgetischt Das Meyer Menü Magazin

Auflage: 34.000 Exemplare

(1. Preis: 500 €, 2. Preis: 300 €, 3. Preis: 150 €), die für die Einrichtung und zum Wohle der Kinder eingesetzt werden können. Vorab zeigen wir Ihnen eine Auswahl der schönsten Bilder. Die Siegerbilder gibt es Mitte September im Internet unter www.meyer-menue.de

Herausgeberin:

V. i. S. d. P.

Meyer Menü Beteiligungs-GmbH Teltower Str. 3 33719 Bielefeld Telefon: 0521 - 20 77 0 Telefax: 0521 - 20 77 22 aufgetischt@meyer-menue.de www.meyer-menue.de

Stephan Meyer Geschäftsführer

Redaktion KonText – Kontor für Marketing und Öffentlichkeits­arbeit GmbH Albert-Schweitzer-Str. 3 33790 Halle Westfalen


Seite 8 Ratgeber

Alles am richtigen

Oberstes Fach: Bei Temperaturen von ungefähr 8° C ist das oberste Kühlschrankfach der perfekte Lagerort für Käse, Geräuchertes und verpackte Speisereste. Hier können Sie auch das Essen vom Vortag ideal aufbewahren.

Mittleres Kühlschrankfach: Eine Etage über der Glasplatte herrschen Temperaturen von zirka 5° C. Hier sind vor allem Milchprodukte wie Joghurt oder Quark gut aufgehoben.

Oberstes Fach ungefähr 8°

Mittleres Fach ungefähr 5°

Glasplatte: Hier ist es mit 2° bis 3° C Glasplatte am kältesten. Der ideale 2° bis 3° Platz für alle leicht verderblichen Lebensmittel wie Fleisch, Fisch und Aufschnitt. Um Gerüche zu vermeiden und das Essen länger frisch zu halten, sollten diese Lebensmittel zusätzlich mit Frischhaltefolie abgedeckt oder in Tupperdosen umgefüllt werden.

Grundsätzlich gilt bei allen Kühlschränken: Packen Sie nicht zu viele Lebensmittel hinein, denn in einem überfüllten Kühlschrank kann die Luft nicht mehr richtig zirkulieren und die Kühlleistung lässt nach. Zudem sollten neu gekaufte Lebensmittel möglichst hinter bereits angebrochene geräumt werden, damit diese nicht in Vergessenheit geraten und verderben. Ein gut aufgeräumter Kühlschrank spart zudem wertvolle Energie, weil Sie nicht lange suchen müssen und die Tür schneller wieder schließen können.


Platz

Ordnung ist bekanntlich das halbe Leben. Das gilt besonders für den Kühlschrank. Denn wer seine Lebensmittel richtig kühlt und lagert, hat mehr von seinen Einkäufen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihren Kühlschrank richtig einräumen.

Seite 9 Ratgeber

Unsere Tipps beziehen sich auf herkömmliche Kühlschränke mit verschiedenen Temperaturzonen für unterschiedliche Lebensmittel. Sollten Sie ein so genanntes No-Frost-Gerät besitzen, müssen Sie sich um das Einräumen keine Gedanken machen: Hier herrschen im gesamten Innenraum weitestgehend gleiche Temperaturen. Auch für so genannte Mehrzonengeräte mit räumlich getrennten Temperaturund Klimazonen gelten die Kühlschrankregeln nicht.

Kühlschranktür 8° bis 10°

Gemüsefach 8° bis 10°

Kühlschranktür: Mit 8° bis 10° C ist es hier ähnlich „warm“ wie im Gemüsefach. Die Kühlschranktür ist daher der richtige Ort für leicht zu kühlende Lebensmittel wie Butter, Eier, Marmeladen, Senf, Ketchup sowie die Getränke.

Gemüsefach ist mit Temperaturen von 8° bis 10° C der wärmste Ort im Kühlschrank. Hier herrschen ideale Bedingungen, um Obst und Gemüse möglichst lange frisch zu halten. Achten Sie beim Einräumen darauf, dass weiche Lebensmittel wie Trauben oder Salate nicht gequetscht werden.

Was gehört nicht in den Kühlschrank? Nicht alle Lebensmittel vertragen niedrige Temperaturen eines Kühlschranks. Dazu zählen in erster Linie Südfrüchte wie Bananen, Orangen oder Zitronen. Auch stark wasserhaltiges Gemüse wie Tomaten, Gurken oder Paprika sollte nicht im Kühlschrank aufbewahrt werden, weil es sonst sein Aroma verliert. Kartoffeln und Zwiebeln sind im Keller besser aufgehoben – sie fangen bei tiefen Temperaturen schnell an zu keimen.


Für kluge Köpfe

Seite 10 Rätselspass außerZergewöhnstreuung lich

elastische Chemiefaser

leichtsinnig

schwedische Münze

1

Filmlichtempfindlichkeit

italienischer Artikel

4

7

geräuchertes Fleisch

Speisefisch

2

3

4

5

6

7

8

9

2

10

11

SUDOKU Zahlen von 1 bis 9 sind so einzutragen, dass sich

jede dieser neun Zahlen nur einmal in einem Neunerblock, nur einmal auf der Horizontalen und nur einmal auf der Vertikalen befindet.

südeurop. Staat

Kaviarfische

6

3

Abk.: Hauptkasse

11 Trage

5 DEIKE PRESS-1910-16

12

AB E S MO N D K E R E S

U L E N B Y CH E S A R A O AN L L N P E S E N

MITTAGSME

Abk.: südwestlich

Lehrling (Kw.)

engl. Kosename für Mutter

Halbton über C

Napoleons Exil (Insel)

Mann von Anstand

8

Lösungsmittel

Gewürzpflanze

Extrakt

Wohnungseinrichtung

byzantinische Prinzessin Parole d. Franz. Revolution

britische Prinzessin

12

1

9

französische Verneinung

Zahnfüllung

Einkaufsbeutel

Hochgebirgsweide

Bedienung im Restaurant

japan. Verwaltungsbezirk

Ländercode für Belgien

unwichtig

Schalk

Sumpf, Schlamm

türk. Großgrundherr

kurz für: eine

10

spanische Inselgruppe

lauter Anruf (ugs.)

Stadt an Blau und Donau

herzlos

Mitmachen und gewinnen In unserem Rätsel suchen wir nach einem Lösungswort aus dem Umfeld von Meyer Menü. Unter allen richtigen Einsendungen verlosen wir einen Tassimo Kaffeeautomaten (TAS4011) von Bosch, einen Reisenthel Carrybag, ein 6-teiliges Essbesteck Michelangelo „Bistro“, eine Woche Meyer Menü gratis für eine Person und einen hochwertigen Korkenzieher.

Schicken Sie eine Postkarte mit dem Lösungswort und Ihrer vollständigen Adresse an: Meyer Menü BeteiligungsGmbH, Teltower Str. 3, 33719 Bielefeld. Oder mailen Sie das Lösungswort an aufgetischt@meyer-menue.de. Einsendeschluss ist der 15. November 2011. Die Ziehung der Gewinner erfolgt unter Ausschluss des Rechtswegs.

Viel Glück!


Glasexperten schätzen  Transparenz beim Essen

Wie Unternehmen bei der Rundum-Versorgung ihrer Mitarbeiter von einem professionellen Caterer profitieren können, zeigt das Beispiel DORMA-Glas. Der weltweit tätige Hersteller für Türen, Schiebewände und Sanitäranlagen aus Glas hat in Zusammenarbeit mit Meyer Catering die Glas Lounge gebaut – ein multifunktionales Betriebsrestaurant, in dem Frühstücks- und Mittagspausen zum Erlebnis werden. tering. Das Ergebnis lässt sich sehen und schmecken: Bis zu 120 Essen werden täglich von 7.30 bis 14 Uhr in der Glas Lounge frisch zubereitet. Frühstück, zwei Menüs, ein Aktionsgericht, eine heiße Theke sowie ein reichhaltiges Salat-Angebot und gelegentlich Obst sorgen für Abwechslung. Zudem organisiert das aus Köchen und Kantinenfachkräften bestehende MeyerTeam regelmäßig kulinarische Akti„Wir wollten unseren Mitarbeitern onswochen. hochwertiges Essen anbieten und ein Forum schaffen, das die Kommunikati- Neben Geschmack und Abwechslung on fördert“, sagt Helmut Stock, Gebäu- legt DORMA-Glas vor allem Wert auf demanager bei DORMA-Glas. Als sich Information. So werden die wöchentli2006 die Möglichkeit ergab, ein Gebäu- chen Speisepläne im DORMA-Glasde in der Nähe des Firmengeländes zu Intranet veröffentlicht und die Mitarerwerben, wurden die Pläne für ein Be- beiter über tagesaktuelle Meldungen triebsrestaurant konkret. Die Idee stieß per E-Mail informiert. Parallel zum auf derart große Resonanz, dass die Kantinenbetrieb startete DORMA zuMitarbeiter sogar bereit waren, auf ei- sammen mit der Betriebskrankenkasse ein Gesundheitskonzept, das auch das nen Teil ihres Gehaltes zu verzichten. Thema Ernährung einschließt. NährRund drei Jahre dauerte die Planung stoffpyramiden visualisieren nun die der 160 Sitzplätze bietenden Glas wichtigen Bausteine auch bei den MeLounge und Helmut Stock holte die Ex- nüs des Meyer Catering. „Den Mitarperten von Meyer Catering von Anfang beitern schmeckt es“, sagt Helmut an ins Boot. „Für uns ist das natürlich Stock. „Meyer Catering als unser Partder Idealfall, wenn wir von Grund auf ner reagiert mit seinem Speisenangebot mitgestalten können“, sagt Sonja Böde- selbstverständlich auf die entsprechenker, Geschäftsführerin von Meyer Ca- de Nachfrage.“

Seite 11 Reportage

Als Tochterunternehmen von Meyer Menü hat sich die Meyer Catering als eine der ersten Adressen für anspruchsvolles Kochen und umfassenden Ser­ vice in der Betriebs­ gastronomie eta­bliert. In 28 Betriebsrestaurants zwischen Han­ nover und dem Ruhrgebiet arbeiten derzeit 90 Mitarbeiter je nach Konzept von der Speisenausgabe bis zum Full-Service-Catering. Das Vertriebsgebiet soll zu­künftig ausgebaut werden. www.meyercatering.de

Als Teil der DORMA Unternehmensgruppe entwickelt und vertreibt DORMA-Glas welt­weit Beschläge rund um den Werkstoff Glas. Das Unternehmen gilt auch international als Trendsetter für Funktion und Design: durch innovative Produkte für Ganzglas-Anlagen, -Innentüren und horizon­tale Schiebewände. DORMA-Glas be­schäftigt rund 350 Mitarbeiter am Standort Bad Salz­uflen. www.dorma-glas.de


Seite 12 RATGEBER

A

Vielfalt ist Trumpf:

wie Auswahl: Mit mehr als 220 verschiedenen Mittagsmenüs bietet Meyer Menü eine einzigartige Vielfalt. Der Speiseplan wird jede Woche neu zusammengestellt und beinhaltet von montags bis sonntags insgesamt 35 leckere Angebote, aus denen unsere Kunden täglich aus bis zu sieben Menüvorschlägen wählen können.

K

wie Klassiker: Zu den absoluten Klassikern unseres Speiseplans zählen unsere Suppen und Eintöpfe, Lasagne, Gulaschgerichte und unser Sauerbraten mit Rotkohl. Um Ihnen so viel Abwechslung wie möglich zu bieten, probieren wir regelmäßig neue Menüs aus, die dann den Weg auf unseren Speiseplan finden.

J

wie Jahreszeiten: Auf unserem Speiseplan finden sich Spezialitäten zu jeder Jahreszeit. Von Dicken Bohnen mit Speck im Winter bis zu erfrischenden Quark- und Obstspezialitäten im Sommer gibt es immer genau das, worauf man gerade Hunger hat.

D

wie Diabetiker: Natürlich bieten wir auch diabetikergeeignete Menüs an. Auf unserer Menülinie Nr. 4 finden Sie jeden Tag ein Gericht, das speziell für Diabetiker (Typ II) zubereitet wird. Auch unsere Wochenendmenüs und die jeweiligen Desserts entsprechen der Diätverordnung. Die Broteinheiten für jedes Menü sind auf dem Speiseplan aufgeführt.

Z

wie Zutaten: Die Liste unserer frisch zubereiteten Zutaten ist lang. Immer dabei sind Klassiker wie Kartoffel, Nudel oder Reis, Fleischspezialitäten vom Schwein, Rind oder Geflügel sowie frisches Gemüse und Salat. Donnertags und freitags gibt es zudem immer Fisch im Angebot.


Unser Speiseplan S

wie Service: Freundliche und kompetente Servicemitarbeiter unterstützen Sie telefonisch bei der Auswahl Ihres Wunschmenüs. Unsere Fahrer liefern zuverlässig und pünktlich Ihre Bestellung an die von Ihnen gewünschte Adresse. Unsere Außendienstmitarbeiter finden zusammen mit Ihnen die beste Lösung für Ihre Kindertagesstätte, Schule bzw. Ihr Unternehmen.

Seite 13 RATGEBER

G

wie Geschmack: Alle Meyer Menüs werden ohne den Zusatz von Kon­ servierungsstoffen und Geschmacksverstärkern zubereitet. Unsere moderne Küchenausstattung und unsere qualifizierten Küchenmitarbeiter ermöglichen es uns, die Menüs sehr schonend zuzubereiten.

N

wie Nährwerte: Die Nährwerte unserer Menüs finden Sie in unserem Online-Speiseplan unter der jeweiligen Menübezeichnung. Klicken Sie auf das „i“ und in einem neuen Fenster werden alle relevanten Nährwerte zu dem Menü aufgelistet. Weitergehende Fragen beantworten unsere kompetenten Servicemitarbeiter. Rufen Sie uns unter unserer kostenlosen Hotline 0800-150 150 5 an!

W

wie Wochenende: Selbstverständlich kümmern wir uns auch um Ihr Mittagessen am Wochenende. Wir liefern Ihnen das Samstagsmenü gekühlt an, das Sonntagsmenü wird tiefgekühlt geliefert. Beide Menüs werden zusammen am Freitag ausgeliefert.

V

wie Vegetarier: Auch Vegetarier brauchen bei Meyer Menü nicht auf abwechslungsreiches Essen verzichten. Mindestens ein Menü unseres Speiseplans wird täglich ohne Fleisch zubereitet. Das Angebot reicht dabei von leckeren Salaten über kalte Menüs bis hin zu zahlreichen Gemüsespezialitäten und Mehlspeisen.


Seite 14 Reportage

Unterwegs mit der

 Meyer-Fahrerin Petra Krüger ist das Gesicht von Meyer Menü. Zumindest in Halle Westfalen, wo sie seit mehr als sieben Jahren frisch gekochte Mittagsmenüs ausliefert. Rund 60 Kunden werden jeden Tag von ihr beliefert, fast alle kennt sie persönlich. Als Fahrerin ist sie erste Ansprechpartnerin für neue Bestellungen, für Lob und auch für Tadel. Aufgetischt hat Petra Krüger einen Tag lang begleitet und festgestellt, dass ein Fahrer von Meyer Menü viel mehr leistet, als es auf den ersten Blick erscheint.

Info 50.000 Meyer Menüs werden jeden Tag in Deutschland ausgeliefert. Rund 500 Fah­rerinnen und Fahrer sorgen dafür, dass das Essen pünktlich beim Kun­den ankommt. Die Fahr­zeugflotte des Unternehmens besteht aktuell aus 410 Autos.

8 Uhr morgens, Dienstbeginn: Petra Krüger hat die Liste mit den Bestellungen der Kunden in der Hand und belädt ihr Auto. Die warmen Menüs kommen in den 70 Grad heißen Warmhalteofen im Kofferraum, Salate und Desserts werden in Kühlboxen verstaut. 30 Minuten später ist alles an Bord, die Tour kann beginnen. Mit Hilfe von Satelliten-Navigation hat sich Petra Krüger den kürzesten Weg zu ihren Kunden zurechtgelegt. Rund drei Stunden dauert ihre Tour, spätestens bis 12 Uhr mittags muss das letzte Menü beim Kunden sein.

Viele Kunden schätzen den persönlichen Kontakt zum Fahrer Neben Pünktlichkeit steht vor allem bei den älteren Kunden der persönliche Kontakt an erster Stelle. Und gerade das Zwischenmenschliche ist es, was Petra Krüger an ihrem Job so mag: „Viele Stammkunden kenne ich seit Jahren, da wird dann auch mal über persönliche Dinge geredet. Und wenn es sein muss, räume ich auch schon mal das Menü in den Kühlschrank ein oder schneide das Essen klein.“ Und auch für Beratungen bei der Menüauswahl für die nächste Woche nimmt sich die Fahrerin gerne Zeit.

Auf der Lieferliste des Tages findet Petra Krüger alle Informationen zu ihren Kunden. Der eine wünscht, dass als Erkennungszeichen dreimal geklingelt wird, beim nächsten wird das Essen auf der Veranda abgestellt. „Wir erfüllen nahezu jeden Wunsch“, sagt die Fahrerin. Damit das Essen auch zur Mittagszeit noch warm ist, packt Petra Krüger die Aluminiumschalen in ThermoBoxen, so dass es heiß bleibt, auch wenn es eine Weile draußen steht.

12 Uhr mittags, Rückkehr zum MeyerMenü-Standort. Auch wenn alle Menüs des Tages ausgeliefert sind, ist die Arbeit noch lange nicht zu Ende. Das Auto muss gesäubert werden, anschließend werden alle eingegangenen Bestellungen in den Computer eingegeben. Ist das erledigt, wird schon der nächste Tag geplant. Neue Kunden müssen in die Route integriert werden, der Zeitplan muss angepasst werden. Denn eines steht fest: Morgen Mittag haben die Menschen wieder Hunger. Eine Übersicht über die Liefergebiete von Meyer Menü gibt es im Internet unter www.meyer-menue.de


Als Meyer-Menü-Kunde brauchen Sie sich normalerweise nur wenige Gedanken darüber zu machen, was auf den Tisch kommt. Aber manchmal packt einen doch die Lust, selbst zu kochen. Darum öffnen wir ab sofort unsere Rezeptbücher, um Sie mit leckeren Ideen zu versorgen, mit denen Sie Ihre Liebsten einmal selbst verwöhnen können. Passend zum Herbst gibt es heute ein tolles Pilzgericht:

Frische Pfifferlinge  mit Schweinefilet und Spätzle

Zutaten für 4 Personen: • 500 g Schweinefilet (2 - 3 Scheiben pro Person) • 500 g frische Pfifferlinge • 1 Zwiebel • 50 g Butter • 50 ml Weißwein trocken • 150 g Crème fraîche • 150 ml Sahne • ½ Bund frische Petersilie • ½ Bund frischer Schnittlauch • 800 g frische Spätzle (z. B. Hilcona) • 1 EL Butter • Salz und Pfeffer

Zubereitung: Schneiden Sie das Schweinefilet in ca. 1 cm dicke Scheiben und würzen Sie es mit Salz und Pfeffer. Anschließend die Filets in einer Pfanne mit Öl von beiden Seiten anbraten und im Ofen bei 80 Grad warmstellen. Die Pfifferlinge gründ­lich waschen und gut abtropfen lassen. Zwiebel in kleine Würfel schneiden und in Butter andünsten. Im Anschluss die Pfifferlinge zugeben und anbraten. Alles mit Weißwein ablöschen und Sahne und Crème fraîche zugeben. Danach die Sauce kurz aufkochen lassen und erst zum Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken und die Kräuter zugeben. Die Spätzle kochen und anschließend in Butter schwenken und kurz anbraten.

Zum Servieren können Sie die Teller eventuell noch mit etwas Petersilie garnieren.  Guten Appetit!

Seite 15 Kochideen


Seite 16 RATGEBER

Mit Brief und Siegel –

Qualitätsmerkmal oder Ökofalle?

Die Zahl der Gütesiegel für Lebensmittel ist in den vergangenen Jahren sprunghaft gestiegen. Es gibt kaum noch ein Produkt, das nicht mit Etiketten wie „Bio“, „Öko“, „unbehandelt“ oder „aus kontrolliertem Anbau“ um das Vertrauen der Konsumenten wirbt. Doch nur die Wenigsten wissen, was es genau mit den jeweiligen Gütesiegeln auf sich hat. Eine einheitliche Regelung für BioQualitätssiegel wurde bereits 1993 von der europäischen Union angedacht. Seitdem sind die Begriffe „bio“, „öko“, „biologisch“ und „ökologisch“ zur Bezeichnung von Lebensmitteln gesetzlich geschützt. Danach müssen Produkte, die mit diesen Wortlauten bezeichnet sind, zu 95 % ökologisch hergestellt werden. Knapp 80 Prozent der Deutschen finden Prüf- und Gütesiegel auf Lebensmitteln für eine Kaufentscheidung nützlich. Im Gegensatz dazu glaubt aber nicht einmal die Hälfte, dass solche Produkte qualitativ tatsächlich besser sind, als solche, die ohne Gütesiegel angeboten werden.

Um einen Überblick über die vielen unterschiedlichen Bio-Gütesiegel zu bekommen, kann sich der Verbraucher über www.label-online.de informieren.

Die Ursache für diese Diskrepanz liegt in der kaum noch zu überblickenden Siegelschwemme. Nehmen wir zum Beispiel das Bio-Siegel: Laut EG-ÖkoVerordnung gilt: Nur wo „Bio“ draufsteht, darf auch „Bio“ drin sein. So weit, so gut. Problematisch wird es dadurch, dass sowohl die EU, der Bund sowie Erzeugerverbände und Handelsketten mit dem Bio-Begriff um das Vertrauen des Verbrauchers konkurrieren. So führte

Deutschland im Jahr 2001 das staatliche Bio-Gütesiegel ein. Heute tragen mehr als 60.000 Produkte das bekannte Sechseck mit dem grünen Rahmen. Parallel dazu verwenden verschiedene Bundesländer und Regionen Abwandlungen des Bio-Gütesiegels, um die Regionalvermarktung zu verbessern. Und auch Supermärkte und Einzelhandelsketten sind längst auf den Bio-Zug aufgesprungen, indem sie eigene Bio-Label gegründet haben. Im vergangenen Sommer führte dann die Europäische Union ein europaweit einheitliches BioSiegel ein, das bisherige Kennzeichnungen aber nicht ersetzt, sondern ergänzt. In der Realität bedeutet das, dass heute ein Produkt mit mehreren BioGütesiegeln gleichzeitig gekennzeichnet ist. Frei nach dem Motto: Viel hilft viel. Aussagen der Gütesiegel sind für den Verbraucher oft unklar Verbraucherschützer kritisieren, dass das System der Gütesiegel vor allem daran kranke, dass bei vielen nicht erkennbar sei, wofür sie genau stehen. Wenn der Verbraucher mit den Aussagen nichts mehr anfangen kann, sinkt auch die Akzeptanz. So weiß heute ein Drittel aller jungen Menschen mit dem populärsten deutschen Qualitätssiegel – dem Blauen Engel – nichts mehr anzufangen. So wird die eigentliche Idee der Gütesiegel, den Verbraucher zu informieren, ins Gegenteil verkehrt. Schade.


Das etwas andere

Gourmet-Restaurant Mittagspausen in Industriegebieten bestehen meistens aus dem hastigen Verzehr von Fast-Food in schmuckloser Umgebung. Dass es auch anders geht, beweist Meyer Menü seit dem vergangenen Jahr im westfälischen Hattingen. Hier entstand neben einer modernen Großküche das bundesweit erste Meyer-Menü-Bistro. Täglich wechselnde Menüs, günstige Preise und ein helles, freundliches Ambiente zeichnen das neue Bistro aus, das sich nicht nur dank seiner eindrucksvollen Architektur schnell zu ei-

nem Publikumsmagneten im Hattinger Gewerbegebiet entwickelt hat. Das Bistro bietet mit 70 Sitzplätzen reichlich Platz für Gäste und Mitarbeiter aus den umliegenden Firmen, die vor allem die Möglichkeit schätzen, gesundes und anspruchsvolles Essen ohne Vorbestellung zu genießen.

Seite 17 Catering

Hell, modern und freundlich: Das Meyer-Menü-Bistro in Hattingen zieht täglich hunderte Gäste an.

Gutes und abwechslungsreiches Essen zu günstigen Preisen „Mit unserem neuen Angebot haben wir offene Türen eingerannt“, freut sich Firmenchef Stephan Meyer, der bei der Menüauswahl großen Wert auf Regionalität, Frische und die Einbeziehung lokaler Lieferanten legt. Als Beleg für den Anspruch des neuen Bistros servierte Sternekoch Stefan Manier vom Gasthaus Stromberg in Waltrop zur Eröffnung exquisite Thainudeln mit Poulardenbrust, Avocado-Dip und Kreuzkümmel-Cracker.

„Wir zeigen, dass gutes Essen nicht teuer sein muss. Das wird von den Kunden honoriert“, so Meyer. Das erfolgreiche Konzept soll nun weiterentwickelt werden. In Neuenstadt am Kocher (BadenWürttemberg) entsteht derzeit ein weiteres Meyer-Menü-Bistro, das noch in diesem Jahr eröffnet werden soll.

Meyer Menü Bistro Hattingen Henrichs-Allee 7, 45517 Hattingen Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 8 bis 14 Uhr


Seite 18 Reportage

Einen saftigen Braten herzustellen, ist schon eine Kunst. Aber tausend, die auch noch alle gleich gut schmecken? Eigentlich unmöglich. Nicht für Mischa Hartmann und sein Team. Die Fleischexperten aus Bielefeld-Bethel versorgen jeden Tag Meyer-Menü-Küchen in ganz Deutschland mit ihren Spezialitäten von Rind und Schwein.

Bei gutem Wurstkontrolle: Fleischermeister Mike Niemann (links) und Betriebsleiter Mischa Hartmann probieren frische Bockwürste, die in der Meyer-MenüFleischerei in Bielefeld-Bethel mit viel Liebe produziert werden.

Fleisch

„Fleisch ist der Gradmesser bei der Beurteilung unserer Menüqualität“, sagt Mischa Hartmann. Der Betriebsleiter der hauseigenen Meyer-Menü-Fleischerei weiß, wovon er spricht. Denn kein Produkt wird von den Kunden häufiger verlangt, kein anderes steht so oft auf dem Menüplan.

beiten die Fleischermeister aus Bielefeld bis zu 20 Tonnen frisches Fleisch pro Woche. Dass dabei nur hochwertige Ware zum Einsatz kommt, versteht sich für Hartmann von selbst: „Gutes Fleisch und Billigpreise passen einfach nicht zusammen. Das weiß jeder, der schon einmal Gehacktes vom Discounter in der Pfanne gebraten hat.“

Um den Hunger der Kunden auf Braten, Wurst, Fleischkäse, Gulasch, Schnitzel Jedes Stück Fleisch, das in Hartmanns oder Geschnetzeltes zu stillen, verar- Betrieb geschnitten, gewürzt, gegart,


Seite 19 Reportage

geht’s um die portioniert und anschließend auf direktem Weg in die Meyer-Küche gelangt, ist gekennzeichnet. Über die so genannte L-Nummer lässt sich die Herkunft der Ware bis zum Bauern zurückverfolgen. „So können wir sofort reagieren, wenn es einmal Beschwerden geben sollte“, sagt Hartmann, der den Großteil seiner Ware von Bauern aus dem Umland bezieht. Spezialitäten wie Sauerbraten brauchen Zeit bei der Herstellung Die größte Herausforderung der Fleischermeister besteht darin, den Geschmack der über ganz Deutschland verstreuten Kunden zu treffen. „Gerade bei Spezialitäten wie Sauerbraten, Fleischkäse oder Würsten braucht man beim Würzen und Marinieren viel Fingerspitzengefühl, damit es den Menschen im Norden, Süden, Osten und Westen gleich gut schmeckt“, so Hartmann. Der zweite entscheidende Faktor bei der Herstellung guter Fleischgerichte ist Zeit. Gerade die zahlreichen Bratenspezialitäten erfordern viel davon, um in Ruhe im eigenen Saft ziehen und genügend Würze aufnehmen zu können.

Wurst

Dass die Fleischspezialitäten aus Bielefeld nicht nur den Meyer-Menü-Kunden, sondern auch den Hobbyköchen vor Ort schmecken, zeigt sich an jedem Wochenende, wenn der Lagerverkauf der Fleischerei seine Türen öffnet. Hartmann: „Unsere Bratwürste und Steaks erfreuen sich großer Beliebtheit. Unser Fleisch scheint also zu schmecken.“


Seite 20 Kolumne

Mensch Meyerchen

Viele (Fernseh)köche  verderben den Toast Hawaii Kennen Sie noch Clemens Wilmenrod? Der Mann war Deutschlands erster Fernsehkoch und rief in den 50er Jahren Millionen von Zuschauern „Bitte in zehn Minuten zu Tisch“. Dass Wilmenrod Schauspieler statt Koch war, störte niemanden, wenn freitags abends zur besten Sendezeit neue Kreationen wie der Toast Hawaii der staunenden Masse kredenzt wurden.

mit es schmeckt. Ich für meinen Teil muss dabei meistens feststellen, dass ich von den meisten Zutaten noch nie etwas gehört habe. Hibiskusblütensalz, Rosenblätter oder Tasmanischer Honig haben den Weg in meinen Vorratsschrank bisher noch nicht gefunden. Und auch mein Verkäufer im Supermarkt zuckt nur hilflos mit den Schultern, wenn ich ihn nach Kefalotiri-Käse oder Sauternes frage. Wer sich heute durch das tägliche Fern- Und wenn er es doch einmal da hat, ist es sehprogramm zappt, sieht vor lauter der Preis, der mir den Hunger austreibt. Kochtöpfen den Herd nicht mehr. Von morgens bis spät in die Nacht wird ge- Da lobe ich mir doch den guten alten kocht, gebruzzelt und geredet. Die La- Clemens Wilmenrod. Der hat sein Essen fers, Lichters und Mälzers dieser Welt noch mit Ketchup gewürzt. Das kenne zeigen uns dabei mit stets erhobenem ich wenigstens auch. Maaahlzeit! Kochlöffel, was in den Topf gehört, da- 

Omas Haushaltstipps: Lieber Essig statt Chemie-Keule Früher galt Essig als Allzweckmittel unter den Haushaltsreinigern. Dann hielt die Chemie Einzug in unsere Haushalte und die Putzschränke der Republik füllten sich mit immer mehr Spezialreinigern für jeden erdenklichen Einsatzzweck. Mit der zunehmenden Zahl an Allergien und einem gestiegenen Umweltbewusstsein der Verbraucher wird Essig als preiswerter und ökologischer Universalreiniger zunehmend wiederentdeckt. Essig ist biologisch abbaubar, enthält keine Schadstoffe und hat eine gute keimtötende Wirkung. Schon die alten Babylonier setzten die bei der Vergärung von Alkohol entstehende Essigsäure als Nahrungsmittel und zu Reinigungszwecken ein. Bis heute hat er nichts von seiner vielseitigen Reini-

gungskraft verloren. So sorgt ein Schuss Essig im Wasser beim Fensterputzen für streifenfreie Glasscheiben. Auch Arbeitsflächen, Kühlschränke und alle Bereiche, die in Kontakt mit Lebensmitteln kommen, können mit Essig gefahrlos desinfiziert werden. Besonders effizient ist Essig im Kampf gegen Kalkablagerungen: Füllen Sie dazu einfach etwas Essig in die Waschmaschine, Kaffeemaschine oder in den Wasserkocher und lassen das Programm anschließend normal durchlaufen. Anschließend mit klarem Wasser nachspülen, um den Essiggeruch zu vertreiben. Auch Duschköpfe und Sanitärarmaturen können mit Essig von Kalk befreit werden. Ganz nebenbei können auch lästige Küchen- und Nikotingerüche vertrieben werden, wenn man eine mit Essig gefüllte Schüssel aufstellt.


Seite 21 Reise

Unser Tipp

Hamburg –

Ein Leckerbissen im Norden Die Millionenstadt in Norddeutschland ist beliebt bei allen Altersschichten. Ob Hafen, Kiez oder Fischmarkt: Hamburg bietet jedem etwas. Kulinarisch ist die Stadt an der Elbe durch die Nähe zur Nordsee geprägt. Von der kleinen Nordseekrabbe bis zum ausgewachsenen Seeteufel kommen hier die Leckerbissen der See auf den Tisch. Besonders bekannt sind dabei Gerichte wie die Finkenwerder Scholle, welche mit einer Mischung aus Speck, Zwiebeln und Nordseekrabben serviert wird. Ein weiterer, überregional bekannter, Gaumenschmaus ist die Hamburger Aalsuppe. Dieser Eintopf aus Aal, Gemüse und Suppengrün bekommt durch Backobst seine süß-saure Note. Natürlich darf die wohl bekannteste Spezialität Norddeutschlands nicht fehlen: das Labskaus. Dieser Eintopf besteht aus Rindfleisch, roter Beete und Matjesfilet und gehört bei jedem Hamburgbesuch auf den Teller.

Als Getränk wird zu den Hamburger Spezialitäten traditionell ein kaltes Bier gereicht. Zum Abschluss des oft deftigen Essens darf dann auch ein klassischer Hamburger Kümmelschnaps nicht fehlen. Lust auf Hamburg? Mehr Informationen www.hamburg.de

Vom 12.9. bis zum 16.9. läuft unsere Aktionswoche „Das Beste aus den Bundes­ländern“. Deftiger Spanferkelrollbraten mit Dunkelbiersauce, Rotkohl und Klößen Sieben Schwabentopf Spätzle mit einer Maultasche, Schweinelende und einem kleinen Schnitzel in feiner Rahmsauce

Bayrisches Backhändelfilet auf Rahm­wirsing, dazu Erbsenpüree Geschnetzeltes von der Hähnchenbrust in Currygemüse und Bandnudeln Scholle „Finken­ werder Art“ mit Speck und Krabben und heißem Speck­ salat, dazu ein Senfdip extra


Seite 22 Essen

Rinderrouladen galten im deutschen Wirtschaftswunder als das Sonntagsessen schlechthin und durften nach dem Kirchgang auf keinem Tisch fehlen. Bis heute stehen sie exemplarisch für ein gutes Essen und erfreuen sich auch im Meyer-Menüplan großer Nachfrage.

Der Sonntagsklassiker aus dem Wirtschaftswunder Lieblingsgerichte der Deutschen: Rinderroulade

Neben dem saftigen Rindfleisch ist es vor allem die herzhaft-pikante Füllung, die den Rouladen ihren unvergleichlichen Geschmack verleiht. Für die perfekte Roulade verwendet man am besten große, dünn geschnittene Scheiben aus der Rinderkeule – meistens aus der Oberschale oder Kugel –, die mit Salz, Pfeffer und Senf gewürzt werden. Bei den Zutaten für die richtige Füllung scheiden sich die Geister. Es gibt je

nach Region verschiedene Rezepte. Zu den klassischen Füllungen zählen saure Gurken. Oft werden auch Mett, Karotten oder Speck verwendet. Auch mediterrane Varianten mit Oliven oder Frischkäse findet man immer häufiger. Nahezu unverzichtbar sind eigentlich nur Senf und Zwiebeln, die für den typischen Geschmack sor­gen. Nach der Füllung werden die Rouladen ordentlich aufgerollt und mit Küchengarn oder Rouladennadeln fest fixiert. Werden sie danach scharf angebraten und anschließend in Ruhe geschmort und zusammen mit Kartoffeln und Rotkohl serviert, steht einem un­vergleichlichen Rouladengenuss nichts mehr im Wege.

Gewürz-Guide: Pfeffer – das meistgebrauchte Gewürz der Welt Pfeffer gehört auf der ganzen Welt zur Grundausstattung jeder Küche. Das meistgebrauchte Gewürz der Welt war schon bei den alten Indern, Persern, Römern und Griechen für seine Würzkraft und Heilwirkung bekannt. Pfeffer ist eine Kletterpflanze, die sich an Bäumen oder Stützpfählen bis zu neun Meter in die Höhe rankt. Erst ab dem dritten Jahr trägt er seine Beeren, die in Rispen herunterhängen. Grüner, schwarzer und weißer Pfeffer stammen übrigens allesamt vom gleichen

Strauch. Grüner Pfeffer sind die noch grün geernteten und in Salz oder Essiglake eingelegten Beeren. Den schwarzen Pfeffer gewinnt man aus halbreifen Beeren, die nach der Ernte getrocknet werden. Für weißen Pfeffer lässt man die roten Beeren ausreifen. Zur Verwendung der verschiedenen Sorten gilt die Küchenregel: weißen Pfeffer an helle Speisen, schwarzen Pfeffer an dunkle Speisen. Dabei schmeckt Pfeffer besonders aromatisch, wenn er frisch gemahlen wird.


Ihre Fragen an Meyer Menü Frage unseres Lesers Rüdiger Teffner:

Frage unserer Leserin Karin Jäger:

Darf ich mein Meyer Menü mit der Aluminiumschale in der Mikrowelle aufwärmen?

Warum gibt es bei Meyer Menü keine Pommes?

Hallo Herr Teffner, die Frage ist durchaus berechtigt, denn um die Verwendung von Aluminium in einer Mikrowelle kursieren zahlreiche Gerüchte. Fakt ist: Die Aufwärmung von Essen in einer Aluschale ist in einer Mikrowelle völlig unbe­ denklich. Das Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung in Freising hat im

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Hallo Frau Jäger, das ist eine der häufigsten Fragen, die wir von unseren Kunden gestellt bekommen. Natürlich wissen wir, dass Pommes zu den beliebtesten Beilagen zählen. Aber wir wissen auch, dass sie nur dann gut schmecken, wenn sie frisch aus der Friteuse oder aus dem Backofen kommen. Beides können wir aufgrund unseres Auslieferungsystems nicht gewährleisten, weil Ihr Essen in unseren Menüschalen luftdicht verpackt wird, damit es immer frisch und heiß auf Ihren Tisch kommt. Durch die Feuchtigkeit und den Wasserdampf würden die Pommes weich und matschig werden und somit nicht mehr unseren Qualitätsansprüchen genügen. Statt Pommes bieten wir Ihnen daher lieber Dampfkartoffeln, Kartoffelpüree oder Bratkartoffeln an. Die schmecken mindestens genauso gut und kommen so bei Ihnen an, wie sie sein müssen. Cornelia Kunze, Qualitätskontrolle Meyer Menü

Quelle: EAFA

Jahr 2007 anhand einer wissenschaftlichen Studie bewiesen, dass es keine Probleme bei der Zubereitung von Speisen in Aluminiumbehältnissen gibt. Sie können also bedenkenlos Ihr Meyer Menü in der Mikrowelle noch einmal erhitzen. Entfernen Sie dazu den Deckel der Schale und stellen sie diese auf einen Glas- oder Keramikteller. Die Schale aus Aluminium sollte außerdem nicht die Wände der Mikrowelle berühren. Sind diese Erwärmungsvorschriften erfüllt, steht dem Essgenuss nichts mehr im Weg. Cornelia Kunze Qualitätskontrolle Meyer Menü

Frage unseres Lesers Thomas Uhl:

Wie entsorge ich die Menüschalen?

Hallo Herr Uhl, unsere Menüschalen aus Aluminium sind wiederverwertbar und gehören daher am besten in den Gelben Sack oder in die Gelbe Tonne, wo sie kostenlos entsorgt werden können. Wenn Sie möchten, können Sie die gespülten Menüschalen auch unseren Fahrern zurückgeben. Anschließend werden die Menüschalen von uns in speziellen Wertstoffbehältern gesammelt und anschließend zum Recyclinghof gebracht. Christian Worobic, Logistiker Meyer Menü

Haben Sie auch Fragen an Meyer Menü? Dann schreiben Sie uns: Meyer Menü, Redaktion Aufgetischt, Teltower Str. 3, 33719 Bielefeld oder per E-Mail an aufgetischt@meyer-menue.de


»Mittagstisch – täglich frisch gekocht!« Täglich kostenlos liefern lassen, ohne Vertragsbindung. Probieren Sie es aus: Telefon 0800-150 150 5 oder im Internet unter www.meyer-menue.de

Aufgetischt Nr. 1  

1. Ausgabe Meyer Menü Magazin Aufgetischt.

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