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KRISTIAN GOLDMUND AUMANN

…& weihnachtet es…

ein wort(reicher) adventkalender MedienFabrik Das vorliegende Buch wurde im Rahmen des MedienFabrik Projektes MachEinBuch produziert

© Kristian Goldmund Aumann, 2010 ISBN-10: 3-902326-77-8 ISBN-13: 978-3-902326-77-5


Der Autor Kristian Goldmund Aumann ist Drehbuchautor, Filmemacher, Regisseur und Schauspieler – lebt und arbeitet in St. Andrä-Wördern / NÖ / Österreich. Nach seiner Ausbildung an der Lee Strassberg School in New York, folgten längerfristige Engagements, am Wiener Burgtheater (Ära Claus Peymann) und am Italienischen Staatstheater. Film- und Theaterregiearbeiten, sowie zahlreiche Veröffentlichungen, in Lyrik-Anthologien und Zeitschriften. Der Lyrikband »Aus Menschenhand« erscheint im Herbst 2010. Der Prosaband »von dem da in das dort« ist in Arbeit. Das Kinofilmprojekt »The white hope« (Gesellschaftskritisches Komödiendrama) – steht in der Produktionsphase. Kristian Goldmund Aumann ist Mitglied der IG Autorinnen Autoren Österreich.


…& weihnachtet es… Die Kluft zwischen ARM & REICH wird immer größer… Aus der Gesellschaft ausgestoßen, landen, viele Menschen, ungewollt, auf der Straße….Das Schicksalsrad beginnt sich zu drehen… Der lange Gang in die Obdachlosigkeit; aus dem oft kein „ZURÜCK“ mehr…Wie & was empfinden Obdachlose zur Weihnachtszeit? Dieser Thematik widmet sich KRISTIAN GOLDMUND AUMANN; in gesellschaftskritischer Lyrik & Prosa. Seine Worte rütteln auf, sie bedrücken und beschämen zugleich. Und sie regen zur Reflexion an über das eigene, oft viel zu „Selbstbezogene“ und oberflächliche Denken und Handeln. Die Gedichte & Texte entstanden, während, der DrehbuchRecherchen, zu dem Kinofilmprojekt „The white hope“.

…& der Tage schon weit bevor…


ARBEITSLOS…OBDACHLOS…mein Los… Ich werde gekündigt. Skrupel-Los. Ich hetze durch die Straßen. Atem-Los. Ich schreie gegen den Wind. Stimm-Los. Ich beginne zu trinken. Besinnungs-Los. Ich verliere meine Familie. Halt-Los. Ich lande in der Gosse. Hoffnungs-Los. Ich werde mich ergeben. Bedeutungs-Los. Ich friere vor Hunger. Kraft-Los. Ich bettle um Essen. Mitleid-Los. Ich sehe die Menschen. Maß-Los.


Ich flehe um Hilfe. Gehör-Los. Ich beginne zu fallen. Laut-Los. Ich spüre die Blicke. Acht-Los. Ich werde sterben. Namen-Los.


Weihnachtswärme Weihnachten & kein „Warm sein“ in den Taschen & nach dem „Leeren“ greifen „die“ & die da ohnehin „die Gebeutelten“ & am „Verhungern die“ & das alles zu „Weihnachten“ & wo das dann noch mehr… & nicht gerade Versandhaus bestellt & „Warm ums Herz“ in die Weihnachtszeit & wo dann mit keinem Moment der Komet… & verwunschen gähnt die „Mildtätigkeit“ aus dem „Schrillen“ & endlich fällt das leuchtende Trugbild & aber erdrückend auf „die“ die da ohnehin schon die „Gefallenen“


Weihnachtssinnesrausch Dem Glanz Der Augenverführung Royal erlegen Luxusgeschöpfe Defilee Am Zenit Treibt Begierde Prunkvoll durch Gassen Vorweihnachtlich Entrückt Diener folgen wie Schatten Nerzmantel zart die Schulter hüllt Einkaufstaschenschwer Diamant Smaragd Saphir Vorbei an unwürdig Pöbel Aufgebläht Blasiert Während „Neid“ verborgen Nicht unberührt Damen der Gesellschaft


Durchschnittsschmuckbehangen Sperrspitz aus zerborstenen Fenstern blicken „Mund sperrangelweit offen“ AUCH-HABEN-WOLLEN Brüskiert


Vorweihnacht Kraft Am Ende Hunger Quält Schneegestöber Staubt Augen Blind Stolpersteinig Durch Straßen Menschenmenge Anonym Hektik Eile Hetzt Die Köpfe Geschenkpakete Prall


Schieben Massen Mitleidig Hände Betteln Lumpen Verhüllt Glühwein Hochgestemmt In Tassen Weihnachtslieder Exzessiv Geplärr Dröhnt Mundfetzenfaul Aus Grellen Lichtern Aggressiv Münzen An Den Kopf


Geworfen H채nde Schwirren Obdachlos Durch L체fte Tritte Kantig Schl채ge Ins Gesicht Wehrlos Zerren Spr체che An Kleidern Messer Springt Schlitzt Kehle Tief Menschentraube Steht Gewaltschaulustig


Vorweihnachtlich Still Blut Stockt In Den Straßen Fluchtgetrampel Mensch Auf Mensch Gelaufen Mobiltelefon Filmt Straßenrand Bildtod Rinnt Geräuschlos Kleinformatig Bunt


warten auf das christkind augen, wachsam, streicht der wind, ein hauch von „hoffnung“ – schneeflocken an das fenster. „schlaflosigkeit“ zählt es dort 23ig tage, aus dem kindermund. tag der gaben, noch weit, wandert „geduld“ mit den sternen; vom himmel, demantstaub, fällt ein märchen – „zauber“ auf das satte tannengrün – funkeln in der nacht. wangenrot „sehnsucht“ entschlafen, ein lächeln; bunt das treiben, wirft ein schneeball – schatten aus den lidern.


1. Dezember 24ig tage weihnachten, stammelt, es „furcht“ aus trümmern; 24ig tage rollen pferdeschlitten, ungehört, durch straßen. auf glassplitter wandelt, fußnackt, ein engel – bluttropfen läutet der beton. in hohe lagen fällt, zaghaft, schnee – schmerzmatt leuchtet der frieden.


2. Dezember ADVENT Advent Advent HERZKÄLTE Brennt Erst EINS Dann ZWEI Dann DREI Dann VIER KEIN CHRISTKIND VOR DER TÜR


3. Dezember Aufgewacht Weihnachten Riecht Ged채chtnisl체cken Kinderaugen Leuchten L채rm Zeit Steht In Erwartung Spielplatz Wirft Schicksalhaft Schneeball Die Vorfreude Ist Bitterkalt


4. Dezember Aus der Weihnacht… Sehnsucht blickte es aus dem Fenster; Irgendwo am Horizont ein Stern. Der Stern des Vergessens – Mattglanz hing der vom Himmel, Erschien fast wie erloschen; Von dem Glanz der ganz großen Sternenwelt, Hatte man den, für immer, ausgeschlossen. Kalt war es in dem Zimmer geworden, Wo auf 17 Kanälen, lauthals, Bilder stritten – Betäubung, kroch das Hoffnungslose, aus den Röhren. Silberstreif weit nach Mitternacht, Schneite dann, Zahnlosigkeit, doch noch ein Engel herein – während das Ausgehungerte, neuen Mondes, gegen Westen zog.


5. Dezember Berg-Weihnacht Weihnachten - frohgemut, zog es aus den Tälern, mitternächtig, herauf. Wo die Rauchfänge – in dem Schneeflockenglasperlentreiben – pfeilgerade in den Himmel wuchsen. Schier nach „dem“ - noch unsichtbaren Stern, ward alles ausgerichtet. Und der in jener Nacht - dann kometenhaft am Firmament. Und „Friede den Menschen“ qualmte der Rauch, Weihrauchkerzen, in das klirrend „Kalte“ – Verheißung in die Weih-Nacht. Und, heilig, hieß man „den“ schon Willkommen; dort von den Berges Höhen - war es „Lichtfreude“ vernommen, das Wunder - und Schlittengespann, trabte es aus den tief verschneiten Hohlweg, der neben dem Eiserstarrten Gebirgsbach, und dort wo das Nadelgehölz – Weißbehang auf funkelnden Kronen. Und ein hoffnungsfrohes Läuten, klang hell, dort vom Turm „Feiertagsstimmung“ geblasen – und Gelblichtbeschienen trat Fensterbogen, markant sein, aus der Kirche. Und Schneeberg um Schneeberg, dem Gotteshaus „Schutzwall“ aufgetürmt, thronten Engelshaaren die Fackeln – und „Wärme“ entflammte die Herzen der Kirchgänger – wo ehrfürchtig Lieder gesummt – allein, das „Zusammenstehen“, verband. Himmlisch trug es sich zu in dieser Nacht; dort wo die Bilder des „Kündens“ „Erlösung“. Und mit der Ankunft des „Wundersamen“, trat es dann „Offenbaren“ aus der Nacht.


6. Dezember menschenlicht eine lichterkette; beherzt der herzen – steht sie dort, die menschenlichterkette, „armut“ hand in hand; keineswegs, sirenenschrill, läutet der protest.


7. Dezember Stadt aus Straßen Stadt aus Straßen NACHTGLATT Ein Bündel Mensch – EINSAMKEIT weint DER… STILL der Tränen – ungehört In den Straßen der Stadt KEIN MENSCH fragte nach „DEM“ Löcher in den Schuhen Kleider TRÄNEN ausgefüllt ALLEIN SEIN stand mit IHM in den Straßen der Stadt Nur der Hunger hieß den MILDTÄTIG weiter – Ansonsten „Aalglatt“ DIE, die dann FRÜH MORGENS in den Straßen der Stadt – Und der rettete IHM beinahe das Leben Stadt aus Straßen NACHTKALT Fiel Schneeflocke Ein LÄCHELN Auf das Bündel Mensch


8. Dezember Weihnachtsarmut Stadt aus Straßen - „Eis“ schweigt der Asphalt, Licht in Ketten „Grell“ vergeudet jedes Haus, Sinnentleert „Tränensäcken“ ich durch Gassen, Festtagsfreuden sperren mich aus. Aus den Fenstern sprühen Kerzen „Wunder“, Kopfschwer „Schmerz“, verhüllt mein Gesicht. Der Tausend Augen „Freuden“ – dem „Verschlossen“, Finger ungezeigt - „Seelenwunden“, Stich um Stich. Und im „Fallen“ – ungeholfen, krache ich gegen Wände, Sturz ins „Boden-lose“ – wo das „Finstere“ der Nacht. Schachtfeucht der Schimmel, lässt mich schaudern, So eng, so still – Stern der Sterne „Glanzlos“ unbewacht. Schnee - „Gottes Gnaden“, aus Höhen „Abgrundtief“, Wo aus der „Einsamkeit“ – „Kälte“ starr gelegen… Ein Steinwurf nur – wogt wundersam der „Stimmen“, Jesus der Retter ist da, Jesus der Retter ist da…


9. Dezember Weihnachtswärme Weihnachten & kein „Warm sein“ in den Taschen & nach dem „Leeren“ greifen „die“ & die da ohnehin „die Gebeutelten“ & am „Verhungern die“ & das alles zu „Weihnachten“ & wo das dann noch mehr… & nicht gerade Versandhaus bestellt & „Warm ums Herz“ in die Weihnachtszeit & wo mit keinem Moment der Komet… & verwunschen gähnt die „Mildtätigkeit“ aus dem „Schrillen“ & endlich fällt das leuchtende Trugbild & aber erdrückend auf „die“ die da ohnehin schon die „Gefallenen“


10. Dezember Das Christkind Zermürbend, Schritt für Schritt, lag sie vor IHM – die dunkle kalte Vorstadt. Unbeleuchtete Häuser ragten, bizarr, gegen den Winterhimmel. Nebel verschlungen – Gestirne. Der gestorbene Mond. Ewig schwieg die Finsternis am Firmament. SEINE müden Augen fanden ein paar Steigen aus Holz, irgendwo im Abseits, eines hoffnungslos überfüllten Supermarktes. Sie rochen nach WEIHNACHTEN. Die nahm ER mit. Ein Schlüssel lag schwer in SEINER Hand. Und die weihnachtlich duftenden Holzsteigen. Mehr nicht. Als ER eintrat, in die Kälte, des Zimmers. Sehnsüchtig wartend, fragten blassblaue Frauenaugen IHN. „Hast DU ESSEN?“ „NEIN“, antwortete ER knapp. SEINE Enttäuschung verbarg ER – während der weihnachtliche Duft der Holzsteigen langsam den Raum ausfüllte. SIE streichelte seufzend über IHREN LEIB, den Fruchtbringenden. „Wird ES heute noch kommen?“, fragte ER – SEIN besorgt mitleidsvoller Blick – streifte IHREN Kindsbauch. „Ich weiß es nicht“, hauchte SIE zögernd in den kalten Raum. In Momenten der Schweigsamkeit – krachten dumpf, zornes-rohe Fußtritte – die duftenden Steigen entzwei. “Ich werde Feuer machen“, sagte ER schroff. Später glomm das Feuer hell auf. Eine Handvoll Licht wärmte und nährte SIE. Bis schmerzend gellende Schreie die Nacht zerrissen. Die WEIH-NACHT. KINDERGEBÄREND zuckte IHR Körper – die Augen standen im Fieberglanz – als der Muttermund, den Kopf des Kindes, freigab. ER, der werdende VATER, hatte nur seine


kalten Hände – ALS HILFE – sonst nichts. Mit der Kraft der Erschöpfung, kam „ER“, zur Welt. In die nichts als KALTE-VATER-HÄNDE-WELT. Da liegt „ER“ nun – meist friedlich. Sie, ist der Anstrengung des Gebärens sanft entschlafen. Stunden vergingen. Das duftende Holz knisterte im Ofen – ehe SIE wach wurde. An der zart rosa Brust lag das Kind – SCHLAFLÄCHELND. ER war indes, nachdenklich, kurz vor das Haus. Eine Zigarette stak, heiß, in seinem Mundwinkel – seine Füße waren kalt. Viel später, formte ER aus frostig weißen Atem und Zigarettenrauch – BEFREIEND – Worte. STILLE NACHT, HEILIGE NACHT, sagte ER. …STILLE NACHT, HEILIGE NACHT… Mit dem Schneefall – kamen da, WELCHE, die Strasse entlang. Drei an der Zahl. Hager, knochig – in bodenlange Mäntel gehüllt. Bevor SIE ins STEHEN, sagten SIE – zu IHM. „WIR haben die Schreie gehört“. ER nickte, stumm. Eine Zigarettenpackung machte die Runde. Vier schweigende Lichtsignale in der Nacht. Der WEIH-NACHT. So standen SIE zusammen. Später betraten SIE das Zimmer – sahen die MUTTER, das KIND. FRIEDVOLL. SCHLAFEND. Der Anblick machte IHRE Gesichter REIN – die schneebedeckten Mäntel TAUEND. Lange umstanden SIE das KIND. Sehr lange. Bis IHRE sehnigen Hände, geräuschlos, suchend in Manteltaschen verschwanden. LEBENS-NOTWENDIGES zogen. Für das KIND, sagte EINER. Für die MUTTER, sagte ein ANDERER. ER nahm – Augen strahlend, stumm. Zeit verging. Dann mahnte EINER – AUFBRUCH. Aus Abschiedsblicken bekreuzigten SIE sich vor der MUTTER, vor dem KIND. Leise hoben SIE die Füße aus dem Zimmer. ER war mit. Nach draußen. Der Schneefall war stärker geworden. Zigaretten machten die Hände warm. Rauchend schwiegen SIE. Blick


zugewandt. IHRE Mäntel in glitzerndes WEISS getaucht. Später waren seine Füße neben den Kippen gefroren. Augenweit – drei Männer am HORIZONT. STILLE NACHT, HEILIGE NACHT, sagte ER… …STILLE NACHT, HEILIGE NACHT…


11. Dezember Das Christuskind Alle Jahre wieder kommt es auf die Welt Das Christuskind In uns kommt es auf die Welt Das Christuskind Alle Jahre wieder In eine Welt die mir fremd geworden ist kommt es auf die Welt Hineingeboren in eine Welt wo die „Völlerei“ und die „Wollust“ die Menschenarmut an Hunger sterben lässt Alle Jahre wieder auf der Welt In dieser unseren Welt kommt es auf die Welt


Das Christuskind Wo der „Hochmut“ und die „Lüge“ in dem Menschendasein kommt es Alle Jahre wieder auf die Welt Das Christuskind In diese unsere Welt kommt es Das Christuskind Alle Jahre wieder Wo der „Neid“ und der „Zorn“ dem Kriegsmonster Nährboden Zu grenzenlosem „Hass“ in der Welt Kommt es auf die Welt Alle Jahre wieder Das Christuskind Am 24igsten in der Nacht kommt es


auf die Welt In der Weihe-Nacht Alle Jahre wieder kommt es in uns - unsere Welt Alle Jahre wieder Mit Herz in unseren Herzen „Trägheit“ kommt es Das Christuskind Alle Jahre wieder auf die Welt


12. Dezember Ein Park an der Brücke Nachtwindkalt, blässeerstarrtes, in dem blätterregen wo, unnahbar, ein röcheln - leblos aus laternen „glasbrüchig“ - zerbrochen, gewürgt ein „abschied“ dort wo die bank – triefnass in dem holz - kauert das „vergangene“ parkidyllen verlassen das „allein sein“ - asketenschlichtes auf dem weg Blick reift - haucht sanftes, in den fußabdruck; der nicht mehr „(er)leben“ will, dort, hingesetzt – wo aus der brücke, ein windstoß autos bricht Erst viel später „gefallenes“ aus der zeit – lichtkegelschwermut verglüht, mit dem „reinen“ – das aus dem jenseits… Neonlichtsterne, spitz, die häusertürme Und schneeschweigsames, umging, die nacht


13. Dezember Die Geburt Weihnachten „Unberührt“ – der Hoffnung, Ragt Schneedach hell Ein Stern „Erleuchtung“ in das Ewige Der Finsternis; Wo ausgehaucht „Erlösung“ Auf dem Pfad, Engelscharen „Wachsamkeit“ umspielt der Wind. „Sanftmut“ der Krippe zu – Worte „Frohbotschaft“ Fleisch geworden. Um die Mitternacht steht „Staunen“ in den Hirten – Huldigung spricht das Gebet. Der Tage später: Pferdehufen, Donner, Risse in den Böden; Blutschwert geschleudert „Zerstörung“ Mordgesellen blutrünstig brüllt die Nacht.


14. Dezember Die heilige Nacht Nach feuchtem Gemäuer roch es. Zwei Menschen umstanden, einsam, eine Futterkrippe. In der lag der göttliche Heiland – Nur In dieser einen Nacht. In den darauf folgenden Tagen: 14x schlug die Turmuhr „Nothilfe“ Weihrauch hielt sich noch beständig. Aus sieben Rundbögen, schwang Feiertagsstimmung nach.


15. Dezember die lagerhallen in den tagen sternefrost, scharlachrot auf tannenzweige. stapelvoll, stÜhnt es aus lagerhallen – konsumsilos, gedrängt, die zeit; fristet weihnachten, ein nischendasein, ablaufdatum begrenzt - fern der lichter.


16. Dezember Die Tage bevor „Vorweihnacht“ knirscht der Schnee Aus „Riesenschritten“ Verloren noch Um das Haus wo „Vorfreude“ – zart, dort ein Herzschlag In der Eisblume An dem Fenster & „Sanftmut“ Still der Wind & Schneekristalle - leise Streut der Himmel „Hoffnung“ In die Nacht


17. Dezember Die Zeit steht nicht still Die „Zeit“ die „Unflätige“ Die da in dem „Irgendwo“ & schon aus dem Gedächtnis das mit dem „Frohe Weihnachten“ Fett Rotstift Kalender gestrichen Die „Zeit“ die „Rasende“ Die da aus dem „Irgendwann“ & schon aus den Straßen das mit dem „Fröhliche Weihnachten“ Schaufenster „Okkasion“ geplündert „Zeitfern“ - das „Verdrängte“ Das da irgendwo & irgendwann… Aus den Augen aus dem Sinn Das mit den Weihnachten Oberflächlich „Konsum“ verlebt „Zeitnah“ - das „Kostbare“ das da Unauffindbar in dem „Nirgendwo“ & das dann auch nicht das „Irgendwann & das „Irgendwo“ & aber dann doch alle Jahre wieder…


& das aber „dann“… & dann aber auch „wiederum“ nur irgendwie…& das „Wiederkehrende“ das dann alle Jahre & zuvor auch schon… & im „Unbedauern“ das & „Also wirklich keine Zeit“ - für die „Stille“ die da aus der Weih-Nacht


18. Dezember Endstation „Weihnacht“ Weihnachten schleppt es sich „todkrank“ & durch das „fein Ausgestellte“ & „Stadtstraßen“ endlos der Gang – wo dann kein Licht mehr & wo der „Horizont“… & der so scheint es in dem „dort“ & Kometenvergessen der & aus der Tage Armut kauert es „Schnürsenkel ungeschnürt“ & die „Teilnahmslosigkeit“ stolziert im „Unmenschsein“ den Trottoir entlang „dort“ wo kein „Erwarten“ wartet & nur mit dem „Tellerrandleeren“ die dort die „Übriggebliebenen“ & aus dem Pappkarton – wo tropfenweise ein letzter Schluck noch & bevor das dort müde in den Augen & in sich zusammen sinkt das „Wenige“ & das dort nur mehr ein „Häufchen Elend“ auf dem „Nachtverwaisten“ Trottoir…


19. Dezember Es weihnachtet „betucht“ Weihnachten duftet „Vornehm sein“ aus „Kleidern“ Feintuch durchwirkt & „Eleganz verspielt“ protzt es aus der Eitelkeit & wie unwürdig „die“ & die da aber die „Umgarnten“ & das „Sündteure“ findet „Kleider machen Leute“ gefallen „dort“ in der Welt & „dem“ auch „dort“ abendländisch heuchlerisch zu Füßen…


20. Dezember FROHE WEIHNACHTEN Wo das „da“ aus Menschen Hand weihnachtet Menschen Hand schafft BERÜHRUNGEN Wärme die da aus den Fingern und die da an Finger reich Menschen Hand schafft GEBORGENHEIT SCHUTZ der da aus den Fingern und die da an Finger REICH(ER) Menschen Hand Fünf Finger an einer Hand die da in dem „HOFFNUNGSREICH“ Und im „TRÖSTEN“ „die“ dann die „TRÖSTENDEN“? Und in die Tage Glühwein fällt „doch“ noch Schnee und BITTERKALT das


EISZAPFENLANGE von den Laternen – wo (k)ein wenig HOFFNUNG für „die“ die da am Rande der Gesellschaft – und aber schon (UN)GEHÖRIG im WANKEN „die“ – „die“ die da vermeintlich die Tröster und „FESTTAGEN“ Stimmung OFFENBAREN tritt ein LÄRMEN aus den Gassen wo HOCHGEISTIGES vermehrt SPÜRBAR und TASSENGELEERT lispelt das ZUNGENBESCHLAGENE… ...Ooohh, duuu fröööhhhliiiicheeeeeee gnaaadeeenbriiiingendeeee Weiiihhhhnaaachtssszeitt… Und ins Bodenlose stürzen „die“ die da ohne Hoffnung und für immer VERSCHWUNDEN „die“… Und aber nicht „die“ die da PUNSCHBECHERVERSUNKEN WEIHNACHTS-ENTRÜCKT (BE)TRUNKEN…


21. Dezember holder knabe holder knabe, lockig das haar, sanft dein lächeln – geboren das licht. friede auf erden, denen die willens… o, himmlisch(er) der nacht. kerzen erloschen, dämmert die menschheit; festtagbraten, lebkuchenherzen, heilsam entschlafen; auf tannengrün gebettet, die ruh.


22. Dezember Im Oktober stürmte es „Weihnachten“ „Schneewolken“ – unerwartet früh, brach, der eisige Winter in „das „Goldene“ des Herbstes und nicht „Erntedanken“ hub der eines „Oktobertags“ auf das „Ahnungslose“ das dort in der Stadt – und keine Zeit der Vorbereitungen; lähmte es gestockt, aus dem sonst so „Umtriebigen“ – und dort wo der Straßenverkehr – und mit dem hereinbrechenden Schneegestöber, der mehr als der „Erschöpfte“, und nun völlig zum Erliegen der kam. Und statisch; fast latent bedrohlich fluchte das Ampelrot „Alarm“ – und „Gefahr“ im Anzug, und die Panik, die dort dann noch hinzu – und wie panisch schrie die aus dem „Feuerlaternenen“; und der Sturm – der dort grob und behänden war der und gegen den Himmel der „die“ und nicht anhob sondern urgewaltig schleuderte der „die“, und wieder „in das Zurück“ – und derb auf die Erde der die „Glasscherbenregen“ , in den Schnee , der „die“ prallen ließ. Und die Sonne, versank in dem weißen Nebel – wo ungeträumt die aus den Tagen der Milde, doch noch ein wenig „Labsal“ – und müde die Knochen, die der kommende Winter und gliedersteif der dann in das „Müde“, und der „dort Wochen später, „Krücken“ die machen wird. Und, „Sie“ die Sonne, sie wärmte doch noch vor Stunden? Und auf den Oktobernachmittag genau - viel die Erinnerung aus dem „Dichten“ der Schneewolken und auf den verschneiten Autos lag die Erinnerung – Scheibenwischer gefroren und „Weißhauben gehäuft“ lag sie da, und das schon in den mittleren Oktobertagen und wo Weihnachten


noch mehrere „Wochenlängen“ … und viel zu weit weg noch der Weihnachtsrummel und der dann aus den Lichtern und die dann „alle Jahre wieder“ und „Gewinnhände heiß gerieben“ und geschäftig nervös, „die“ dann die Vorboten. Und ausgefackelt und nicht sanft gestreut züngelt es das „Nervöse“; aus dem dann das Weihnachten dort. Und in der manisch depressiven Erinnerung lag das alles „Autoinsassen eingepfercht“ und „Schneehauben massiv“ lag das alles in den Nachmittagsstunden des Oktobertages, wo wie erstickt das dort in den Straßen - und weit verfrüht der Winter. Und vielleicht aber nur für „Momente“ der in dem dort – und abstrusen der auf die dort hereinbrach. Und erst gegen Morgen war es – wo plötzlich die Sonne wieder, und die dann doch noch „nicht gestorben“ - und aus dem „Versunkenen“ die hervor; und während die Ampel, die dort doch wieder auf das bewährte „Grün“ und vorschriftsmäßig die wieder auf das „Grün“ schaltete. Und auch der Sturm der dort, und wohl mehr als deplatziert der dort, und im Jahreszeitrhythmus der der „Verirrte“ und gelehrig folgsam der im tunlichsten „Nachlassen“. Und das dort mit den riesengroßen Salzstreuwägen – und wich die Erinnerung getaut der Schnee, der irrtümlich an dem „Oktobertag“ – und der dort aber auf einen „Nachmittag“ fiel. Und Weihnachten rann dort in den Gully und zu verfrüht kam für Weihnachten das „Aus“. Und das, was dann doch noch in der Erinnerung blieb… Und Weihnachten erlag „dem“ und schon einige Wochen davor, wo „Kanal geflossen flussabwärts“ Weihnachten dort aus der Stadt…


23. Dezember Und weihnachtet es „dort“ Weihnachten darbt & siecht dort in der Vorstadt & wo es aus dem Müll & nicht „wie geheimnisvoll“ es dort „Geschenkpapieren“ raschelt Weihnachten trinkt „Zahnlos“ aus Tetrapackungen – widerwärtig farblos „Gallen“ der Fusel & nicht & nicht munden will der „almosen(e) Verschnitt“ Weihnachten stinkt es „Kälte“ aus dem Pissoir & wo unbetucht & in Lumpen ein Restleben & wie ausgespuckt das dort… Weihnachten Hals erhängt – verunziert der dekorative Tännling – schnell soll das entsorgt werden & aus den Augen mit dem da & was da aufgehängt & kältesteif der dort – & wo der Baum dann „endlich“ & ungleich strahlend der dann „Sondermüll gereinigt“ wieder aufatmen kann…


24. Dezember vorfreuden „das“ dann „dort“ vom himmel… ein himmelstern der da schier das ungewöhnliche & am horizont der einherwandernde & „der“ da der „seher“ & „sehens“ der & aus dem jenseits der „jenseitige“ & smaragd glänzen „der“ aus dem jenseits & in das „dort“ der dann & wo das „dort“ noch nicht lichtens in dem dunkel…& millionen sonnen der aus dem jenseits & noch ungesendet die… & biblisch der stern der dort am himmel & nicht nur so „der“ da am himmel & „gottesreich“ der da vom himmel & keinesfalls der das gewöhnliche das dort vom himmel dann… & weit sichtbar am horizont wird der in der besagten nacht…& dann aber so scheint’s der nicht wirklich das gewöhnliche mehr… & ostentativ der dann in dem dort & wie hin- & ausgestellt der dann das kometenhafte am horizont & in das „dort“ der dann lichthell & das dunkle ward dann vertrieben sein & aus dem „dort“ das mit dem sinistren & den gedanken die dort…& wenn der dann vom himmel dort leuchtet & aber der der allein alleinige leuchter dann in das dort & wo der dann aber auch mit der „frohen kunde“ & die aber nur für „die“ die in dem dort sind die bestimmt & in das dort das dann mit der froh aufgemachten kunde & mit einem breiten frohlocken wird der das dann & im verkünden der der kündende verkünder & der aber das dann „wahrlich ich sage euch“ auch wirklich sein wird… & strahlens der dann auf das diesseitige & die diesseitigen…& alles überstrahlt „der“ dann der glanzvolle & nur „der“ der & der aber dann verheißungsvoll & „erhaben“ in das


„dort“ der dann & wie sich das dann alles begeben wird & was sich dann dort auch wirklich zutragen soll & zur wirklichkeit wird das dann & „die“ die wirklichkeit aber in bälde schon & „gott rechtens“ die dort bäldigst einziehen wird & obwohl das alles so scheints noch in dem diesseits & der tage noch ungeboren & im weit weg sein das noch & wo aber die frucht des leibes schon im reifen…& wolkendüster zeigt sich das verhangene noch in dem dort & schneewolken dunkel „unverkündet“ noch vom himmel & aber doch so scheints das die zeit schon im anbrechen & aus der „mitte“ bricht das unsichtbare & wo der glaube an das deutens in dem hoffnungstreif & der aber dort schon seit längerem am horizont im verweilen… & wenn das dann hoch von oben & gezeitigt & hehren das dann von ganz hoch oben in das dort das dann & klangwohl das engelscharen dann dort vom himmel & das was schier das unglaubliche wird erst dann & in der einen nacht das dann in dem dort das offenkundige… & ein halleluja wird dann weithin erschallen & in der wirklichen wirklichkeit das mit den himmlischen heerscharen & die aber nur dann in das dort & wo die wirklichkeit dann wirklich sein wird … & das aber erst wochen später & wenn die zeit des wartens „schwere auf augenlieder“ & dann dort allmählich die erst vorüber… & „der“ der da am himmel & „seiner zeit um lichtjahre der voraus“ & alles umstrahlend der dann im voran & aus der zeit der dann der vorauseilende & auf „die“ der dann in der heilsbringenden nacht… & wo heilbringend der dann strahlens der apokalyptische (er)strahler & verheißen der aber dann noch dazu… & das aber begibt sich & wo zu gleicher zeit das mit dem unaussprechlichen wunder dann in dem dort „& das was sich dann dort begeben wird & in dem stall das dann & selbst der stall der noch unwissend & unaufgeräumt & sogar noch unbenannt & vielleicht auch unbedeutend der noch &


„strohunbekehrt“ lebt der noch so dahin & der tage später aber aus dem das allwissende & zu dem der dann auch gewiß bestimmt sein wird & mit dem auserkorenen der dort der bestimmte & wo in die wiege der dann gelegt & erst jahrhunderte später & in den weihnachtschroniken wird das dann urkunden-fingerzeigend die erwähnte erwähnung finden… & wo das dann in jener nacht aber leise „dort“ von statten & nicht marktschreierisch wie auf basaren & sowie das in den heidnischen städten das gebräuchliche & aber auf der stelle tritt das dort noch alles ungewiss & ehrerbötig „die“ dort & in dem „bange sein“ „die“ & wo das dort vorbestimmt dann wirklich in der nacht & in dem stall sich das dann zutragen wird…& aber in dem „dort“ noch das fasten & vorbereitend das violette in den kirchen & auf die tage hingezählt das violette & auf die zeit hinverhangen mit dem violetten & in dem tuch das dort & aus dem tuch das glaubensmystische & die zeit in der zeit die „fastens“ dort & wo auch ein wenig „einkehr“ in der zeit & wo das „in sich gehen“ & im warten liegt das ungeduldige & zugleich auch vorfreudige & kaum mehr zu (er)warten was dann dort & „die“ die in dem „dort“ & noch hager & schmal das aus den wangen & wangen gehöhlt „die“ & kinnspitz „die“ & die zeit des bangens & des wartens & schier „kasteien“ das denen dort das abverlangte & wo noch leer geronnen die stunden & die gebete die dort weihrauchen & schier unvergehens ins leere die… & wo das handknöcherne seitengeblättert & psalmen erklingen dumpf & wo auf holzbänken das gekniet dort & wo in den stunden der eintracht & das „gottnah sein vater unser“ ehr(ge)furchten dort betet & das alles „dem“ sich unterordnet & gerade deswegen sind es die „gewissen(en)“ stunden“ die dort still & in ehrfurcht die begangen… & bis dann frohboten das dort im anbrechen & lange die stunden auf „den“ feiertag hin noch & aber doch & wenn auch noch verborgen die


schon in der vorauseilenden vorstelligkeit & im werden die in dem „dort“ & dort wo das mit den anfängen & wo die menschheit & die dann aus „dem“ erlöst werden wird & „der“ der dort dann der erlöser & wo aber der dann der „wirkliche“ erlöser & in die wirklichkeit der dann dort & ohne dem „erlöser“ gäbe es dann kein „dort“ in dem dort … & „gelobt sei jesus christus“ in dem „dort“ & der dann das gütige & der dann den menschen & lächelns in die krippe der den menschen dann gelegt… & obwohl der noch ungeboren & schweigsam der noch & aber in der nacht das dort mit dem lächeln & einstweilen unbarmherzig still die zeit & im „zeit nicht vergehen“ die das stehende in der rustikalen standuhr & das aber nur dort so scheints & wo aus dem schnee & sanden rieselt es die minuten & aus denen dann noch stunden werden sollen…& gewagt oder auch nicht der vorausblick & der dort mit dem stet sein & in die „ungewissheit“ der ausblick & auf das was dort noch hinkend in das dort & mit dem aber gewiss dann dort…& „die“ die „dort“… & sehnsuchtsvoll man auf „den“ & „hände zum gebet“ gefalten wartet man auf den… & erlöser wird man den dann nennen & mit der kraft die der dann… & wo das dort noch aus dem mutlosen & zeitreif wird das dann widererstarken dort mit „dem“ & auferstehen wird das dann dort mit dem & dort so scheints & in den tälern dämmert noch das unmutige & das unklare hängt eiszapfenlang der tage frost… & „die“ die dort die wartenden in dem dort & die aber zusehends noch ein wenig ungläubig auf das was dann dort unmach(t)bar zur welt kommen wird & „thomas blicken“ die dort noch starrgeblickt in die irre & über die schulter blinzelt das dort noch & argwöhnisch noch dazu & aber möglicherweise ist das nur in dem dort… & dort wo die angst & das „verlegen sein & wo das entlegene & wo das dort auch das einsame & in den „mauerschneeaufgetürmten“ gehöften das dort & wo


„gottverlassen menschsein“ & in dem bergeinsamen… & „in sich verloren“ ragt „schroffes“ aus den zacken & kahl gipfel & „gletschermassiv urgewaltig“ das … & in dem dort das aber auch noch zwiesprachen & ungedeutet äugt das noch auf „den“ & auf das was dort noch kommen soll & zuweilen die noch grundlos im dunkeln dort tappen & unverstanden das noch & was da künftig & mit dem „ankünftigen“… & im schlichten darben die dort & auf das & was da gottgewollt & mit dem „ankommenden“ & das dann alles auch wirklich kommen soll & was sich aber dann dort „schlichterhand“ auch begeben wird… & „über nacht herein“ bricht das glorifiziert „glorreiche“ dann in das „dort“… & das aber nur dort & wo das schon lange auf das ereignis hin & sehnsuchtsvoll auf das hin & fast nicht mehr „erwartend“ auf das hin & das aber seit anbeginn der „menschwerdung“ das schon wartet… & wo „der“ der dann dort & die gesamte menschheit soll der eretten & nicht nur die hoffnung bringt „der“ … & wo „die“ aber dort schon unausgetragen in der hoffnung & ein schier besänftiger hauch der dort aus den zweigen & raureifen der das „milde“ & fruchtbar wie samenkörner der das gestreute… & dann noch das „geheimnisvolle“ das dort in der nacht & das sich „wahrlich ich sage euch“ begeben wird & auch dann soll… & nur in der nacht das dann & mit dem zauber der dann auf „die“ & der aber dann nur dort & wo das in & aus der nacht & in windeln das dann gewickelt & strohkrippen der dort barmherzigkeit lächelt & nicht alleine der in dem dort dann … & in die jämmerlich kalte nacht wird der hinein dann geboren & „der“ der dann der erstgeborene & wo aber das dann gefährlich bedrohend wird & über seinen kopf schwebt „damoklesen“ das schwert & verschworen „ungeheuer“ ungeheuerlich die verschwörung & lärmend die dort dann an die türe krachen wird & trotz alledem das das verheißene das dort & das alles in dem frostigen stall


der dort noch strohbekehrt wartet & nur „dort“ das & unaufdringlich das dort & vierbeiner sanftmut beatmet der dann in dem dort & dort wo das auch noch mit dem zauber & der dem allem lobgepriesen innewohnt & festgewandes der die „schlichtheit“ & die „dort“ stumm & in demut die dort in der nacht & „bereit sein“ strotzt gülden aus ehemals grünen tannen & die in dem „dort“ & so scheint’s das die dann mit dem angekündigten & das himmlische beiwerk die dann & doch aber irgendwie reichlich verzaubert so scheints die dort ungewandert am waldesrand zum stehen… & dort begibt sich das dann & auch das mit dem „weise sein“ & exakt dann dort um die „mitternacht“ & wo das halleluja lobgesängen & festen anschwellend dann aus der nacht & in die nacht… & mit dem „inneren bestärkt sein“ das dann… & in der nacht & aus der nacht das mit dem dann heranwachsen wird & die die in der keuschen annäherung dort & dem dann gänzlich hingegeben & ergegeben die & nur dort liegt der urspung & schicksals bestimmend auch das mit dem „gereift sein“ & das dann aber aus der „goldenen mitte“ in die nacht & posaunen & „gloria in exselsis deo“ das dann & mehr als festen jubiliert das dann von dem „karg-roraten schiff“ & dort wo der kirchenturm hochauf & in den himmel der dort ragt… & aus der nacht das dann & neugeboren das dann & ungeahnter möglichkeiten das dann „gottvater“ hervor tritt & wo dann keine „geziert sein“ mehr & nicht einmal ansatzweise das & aber ohnehin ganz woanders das & im böse sein „das“ das angesiedelte & nur in den atheistischen städten das dann „angesiedelt“ & aus dem bösen erstarkt das un(wesen)tliche & manisch getrieben das böse & meuchlings das böse & vorzugsweise in den städten das böse & wo das straßenlabyrinthen unaufhaltsam voran & in dem städtischen wo die schornsteine unentschlackt & nebel verdichtet & nicht gen himmel die & mehr als zerstörend das böse in den


siedlungen & wäre das böse auch in dem dort & alles zerstörend wäre das dann auch in dem dort & wo gelegentlich die gelegenheit & in verschwiegenen wäldern die dort lebt & wo die das böse „gering restens“ noch & die die dort ungläubige „teufel umher“ in den wäldern überfällt & auch der luzifer der dort & das weihwasser scheut der schweifeingezogen & aber doch ist der auf seine bedrohliche art & weise eine restverbleibende gefahr & das alles treibt sich dort noch in den wäldern herum & nur anstrengend betens & fastens können die allesamt bösen noch einmal abgewandt & das böse das dort in dem kufenstakenden & vernichtet das & die gezierten zerstörer(innen) & aus dem dort das & für immer in die betonstädte das verbannt & nur in den städten das heimtückisch auflauernde böse gesindel & in den städten wo das grau- & fahlgesichten aus den schwarzen mänteln das hängt… & auf das „dort“ & wo der heiland in bälde dann auf die welt & prallt das alles ab „gott sei dank“ & wo das doch mit dem funken & in der „wahrheit“ der lichtspender in den langen nächten & mit dem das wahre & das „dort“ der hohepriester & mit der göttlichen erhabenheit geschwistern & paarweise die das „hohepriestererhabene“ & auf das dort das dann & das reinweiße was dort aus der erhabenheit & mit dem „grundehrlichen“ noch dazu & aber nach wie vor das nur in dem „dort“ & ob sich das dort auch halten wird können & „dort“ wo das mit dem ursprung der dort noch ursprünglich… & aus dem geglitzert das neuschneekristallene & die finger zum schwur erhoben & geschworen das in dem „dort“ & bei den millionen sonnen die da wie apokalyptische boten & auf die „sonnenglutige“ das geschworen… „und wahrlich ich sage euch“ haucht es & den odem der trinität & von „gottes gnaden“ der in das dort & wo friedvoll & „atemangehalten“ die & nicht mehr fürchtens die & der


atem denen nicht mehr gestockt & das was sich dann „dort“ & in der nacht & der heiland der dort & wieder & wieder wird der dort geboren & wo das vorangekündigte & von den engeln wird das vorangekündigt & die die mit der heilsbringenden frohbotschaft & die frohbotschafter die dann in dem dort & der himmelstern der dort aus millionen sonnen & beinahe augen verbrannt das augennahe & der dann vielleicht aus noch mehr als abermillionen sonnen dann (er)leuchten wird & noch währt das dort noch & jahrtausende später dann womöglich auch noch… & aber kometenhaften der dann in der nacht & wie verwandelt der dann in die nacht & wie ein zauberer der dann & auf das… & mit dem fürsorglichen der dann der fürsorger & nicht von oben herab der auf die dort & das aber nur in der besagten nacht & wo der dann auf das „dort“ & mit der alles umspannenden verbundenheit der dann in dem dort & die himmlische engelschar die dort dann die unterstützung & die dann hell der stimmen knabenchorälen das halleluja anstimmen werden…& dort wo der schnee in die täler & alteingesessen der & aus den wildererklamm rauscht unhörbar ein leuchten & meertief der schnee dort & bis in die menschlichen abgründe der dort „ „gefallen“ & noch unaussgesprochen „eingeschneit“ das verborgene & gänzlich im verborgenen liegt das in dem dort & wo das auf ewig & ewiglich das verinnerlichte sein wird was dort noch in dem schnee versunkenen & aus den tiefen der seele das versunkene & hoch oben liegt das dort & tausend meter hoch an unwegsamen gebirgspfaden das dort ungelegen & wo der himmel der dort das (be)greifbare & in den bizarren wänden die dort archaisch zerklüftet… & mannssteil ragen die wände dort & dort wo die schneewände die dort auf den hanglagen & todbringend die dann in das frühjahr stürzen werden & die aber dort jetzt dem ankommenden ein schier unüberwindbares hindernis sein könnten… & erstarkt dort


noch das gemeinsame & das wie die halter die dort im asketischen sommer & auf der alm die & wo das verfrühte schon im hochsommer vom himmel & das not sein schneit es in die julitage & „gelehrt“ schneit es denen & denen die dort „alleweil“ zusammenstehen“ & das für einander „da sein“ schneit es lehrreich & das aber so scheints nur in dem dort & das aber auch das tugendhafte aus dem dort & dort wo im sommer die halter das „unmenschlich ausdauernde“ auf der alm dort hoch oben… & aber die dann zu hilfe „dem“ & wenn der dann in das dort & in die welt der dann… & knechtens die dem das hilfreiche & aus händen & standhaften füßen dann…& das aufgetürmte das dort marmorwändehoch & schleunigst zur seite ward das geräumt & aus dem weg das & wo der dann dort nicht „mühens“ dann ankommen wird… & kein hinderliches hindernis das dann mehr im wege & dort wo die kälte die in dem dort & unablässig & strengfrosten die & von den Füßen in die kleider die in dem „dort“ & aber mit dem „herzensfrohen“ klang die & vertraut der klang in dem dort & im knirschen das romantische das dort aus den schritten & deshalb das mit der kälte & auch mit dem ertragen…& der der dort im näher & näher & der der dann ob der sorge & längst erwartet man den heimkehrer dort… & dort wo „das in die arme nehmen“ noch mit dem herzhaften das dort in den armen & in & aus der stube atmet getrost das vertraut sein & wo die dann die tröstende das behagliche in dem „dort“ & nicht mehr weit ist die wohlgewärmte stube & mehr als vertraut die dem dann sein wird… & der der „ankommende“ & wangenrot „der“ & mit der freude die der dann & die aus den knien die geschlotterte & das „gott sei es gedankt“ spricht es wahr aus & geborgen & behütet das ausgesprochene & das mit dem „vertraut sein“ einher & die freude die dort noch das ungespielte & auch noch wirklich die aus den augen & das alles nur in dem dort &


immerwährend das in dem dort & seit jeher das „juwelen kostbar“ was aus dem dort… & spärlich fackelt das stubenlicht urheimlichkeit & das aber schon mit bestimmtheit „dem ehrwürdigen“ der dann & den weg zeigt es dem dann… & der dann „dort“ auch auf die welt…& schon beim eintreten verspürt der ankömmling das mit dem willkommen sein & wenn dann der jahrunderte alte holzboden & der dort aber plötzlich leise & betreten der dort & in sich gekehrt „der“ der dort schon hunderte jahre… & der der mit der (er)schöpfung die allein schon aus dem vorfreudigen die die gestimmte & wohl behütet der sich nun dort in der stube wärmt…& dort wo dann in der nacht & wo dann die „stille“ aus der nacht & aus millionen sonnen gleißt die „stille der zeit“ & die dann dort auf tannenkronen den langen winter über & schneereich der winter & die dort „stillerhaben“ überwintert & in dem „jetzt“ aber schon mehr als bereit die & der wochen bevor „die“ die bereitwillige & „dort“ wo dann das „wegbereitende“ & auf den weg macht sich das dann von „dort“… …um die Mitternacht & als es sich begab… Jesu Geburt Es begab sich aber; in jenen klirrend schneereichen Vorweihnachtstagen – erging ein Erlass, dass die Ernsthaftigkeit der Lage, es unabdingbar mache, die „Armut“ seriös und „Erdball umfassend“ aufzuzeichnen; fern jedweder „Spekulation“ – akribisch genau – sollte diese, ernst gemeinte, Aufzeichnung; die da die erste war – und Wahrheit erschrocken – „Ungeschminkt“ was dann „Dunkles“, der Wochen später, noch ans Tageslicht… Und so geschah es denn auch – reichlich spät der Tage, wo das Frostige, schon von den Straßenlaternen – winterkarg. Auch Josef, der unterstandslose Schreiner, zog aus seinem nicht winterfesten Quartier, in die große laute Stadt – und obwohl


die Aussicht, auf wenig „Essbares“, dort, schwindend klein war – begleitete ihn Maria, seine Verlobte, die schwanger war. Und während sie den mühsamen Gang – „Eiswind“ brach die Nacht über sie herein – nur in Lumpen gehüllt durch die Vorstadt, und um dem Gesetz genüge, das alles, gottergeben, auf sich nahmen; begab es sich aber, dass Maria – die Tage der „Hoffnung“ im „Vollenden“ – Leidens am Trottoir, und nicht nur von Hunger geschwächt ,plötzlich, zusammenbrach; und ungeholfen, schaulustig begafft, biss die Kälte – Schmerzen; „Wehen gewunden“ gebar sie ihren Sohn, den Erstgeborenen; der nackt, und nur in „Konsumschreierische Zeitungen“ – Menschenabfall der Straße, gewickelt; obgleich friedvoll lächelnd lag er nun, Vater Hände leer, in Josefs Arm. Und weil kein besonderes „Interesse“ an denen, und auch kein „Erbarmen“ das denen…und kein „Platz“ der denen… und so blieb für sie nur eine Parkbank übrig, die dort „Stille“ vor sich hinrostete – weitab, dieser heillosen Welt, die ,giftgrell, der Lichter; und unvermindert rücksichtslos tobte der Weihnachtsverkehr, Geschenke bepackt, vorüber – und Blaudunstwolken ,hupend, noch lange bis nach Mitternacht; dort an dem Ort des Geschehenen, und wo es sich – in den Stunden „Verheißung“ begab.


Stille Nacht… Stille in der Nacht. Heilsam die Nacht. Stille in der Nacht. Heilsam die Nacht. Gottes Sohn. Mundtot gemacht. Gefoltert, vertrieben, getötet ein paar…grausame SCHERGEN mit stoppligem Haar. Schlachten in nächtlicher Ruh, schlachten in nächtlicher Ruh. Stille in der Nacht. Heilsam die Nacht. Menschen manipuliert. Gehirnkrumm gemacht. Durch Propaganda nicht „Halleluja“ – brennende Schornsteine in fern und nah. Stille Ohnmacht. Die Pest im Menschen ist da, die Pest im Menschen ist da. Stille in der Nacht. Heilsam die Nacht. Gottes Zorn – rasende Macht, Strafe aus deinem gerechten Mund, das ihnen schlägt die letzte Stund. Gottes Sohn war Zeuge, bei seiner Geburt, Gottes Sohn war Zeuge, bei seiner Geburt.


…& ein zu frommer Wunsch… WEIHNACHTEN Oh, du selige gnadenreiche Zeit, ist die Menschheit von „Lastern“ befreit – sind Kriege zerronnen - ist entmündigt die Macht, ist der Mensch nun besonnen, oh gelänge es in dieser Nacht. Öffnet weit eure Herzen und sehet das Licht, damit Frieden einkehrt und diese verdammte „Torheit“ verblicht. Gebärdet euch nicht „Wohlwollen“ – entledigt euch der „Dreistigkeit“ – dem listigen Spiel, verhindert das „Töten“, verbannt euer teuflisch Ziel. Oh, du selige gnadenreiche Zeit – die Hoffnung dämmert – der Weg ist noch weit, doch schreitet voran immer zu, quält eure Gedanken ohne Rast und Ruh. Vergesst eure Müdigkeit, den „Inneren“ Drill und blicket in diese Nacht, von der wir erhoffen so viel.


Besuch der Hirten Und in derselben Gegend waren Unterstandslose, die unter einer Brücke, dort wo der Fluss – feucht elend war ihr Nachtquartier. Da trat eine übermächtig gotterhabene Gestalt; dem Wasser „Reinheit entstiegen“ zu ihnen – und ein Strahlen, schier „Herrlichkeit“ umstrahlte sie, und Angst beladen, suchten sie Zuflucht in ihren Resthabseligkeiten, bis über den Kopf, zugedeckt. Das „Erhabene“ in der Gestalt aber sprach zu ihnen: „Fürchtet euch nicht! Und hört meine Worte, die ich euch, Kündens, zu sagen habe! Ich bringe euch eine große Freude! Und die euch zuteil werden wird! Denn vor Stunden ist euch, nicht unweit von hier, auf einem schier einsam ausgedörrten Pfad, der Retter, geboren. Ihr werdet ihn, nur in Zeitungen gewickelt, und auf eine Parkbank gelegt, finden.“ Plötzlich waren aus dem Lichte der Erhabenheit, Heerscharen von Engeln mildtätig, angewachsen, und fröhlich der himmlischen Stimmen – gab es Grund zur Hoffnung – und aus „Geberhänden“ reichten die Essen und heißen Tee. Und wärmende Kleidung samt Zigaretten hatten die auch noch – wohlweislich, mitgebracht. Und als denen, die da unterstandslos - es wie Schuppen von den Augen, waren die himmlischen Wesen – die aus dem „Licht der Erhabenheit“ gekommen waren – wieder dem entschwunden. Und es begab sich, dass das anmutend Erhabene in der Gestalt – so schien es, mit dem bewegten Fluss, der in das „Lichtermeer“ – weiter geflossen war. Und still erhoben sich die Unterstandslosen, und einer in ihrer Mitte, der da mit Mut, sagte zu den anderen: „Ich kenne den Park neben der Strasse. Lasst uns dort schnell hingehen, um zu schauen was wirklich geschehen ist!“ Sie kamen eilends an den Ort, wo die verrostete Parkbank – und wo der


Straßenverkehr noch immer lärmte – und sahen Maria und Josef, und das Kind, welches dort in Zeitungen gewickelt – schlief. Als sie aber verstanden hatten, was dort – das Gesehene; versuchten sie wortreich und sichtlich innerlich bewegt, die vorbeitrottende Passantenmenge anzuhalten die da scheint’s auf dem Gehsteig blind; und die dem Wunder das dort auf der Parkbank – und in der frostklirrenden Nacht; und keiner der Geschenke bepackten, gehetzt Gerannten – blieb stehen, und vielleicht nur wenige die da kurz inne hielten; und wunderten sich aber sehr – heftig schüttelten sie im „Weiterrennen“ ihre „geistlosen“ Köpfe.


...& die Tage danach Besuch der drei Weisen Als nun Jesus, aus der Anonymität heraus, der Hektik, der Zeit ihr „Ruhepol“ geboren war – in den Tagen der aufkommenden „Feiertagsträgheit“ klomm „Vehemenz“ – und Frostblume ungepflückt klirrte die Kälte in die Fenstertage – ein Gerücht auf; und das aus „Klatschmaulmündern“ nun vollends, radebrecht, zum Erblühen gebracht. Und um das Besagte… das da hochstilisiert zum Gerücht…und das da naturgegeben, denen, die da noch lustlos und angewidert vor sich hin – schier geistesabwesend, verschwanden ihre Köpfe in Computerspiele – und die denen aber nur bloß, so ein Art, von „Zerstreuung“ und das mit Sicherheit nur zu den Festtagen, das mit dem Spielen, und wo denn auch nicht wirklich „Außeralltägliches“ in den Redaktionsstuben. Und Däumlings aus Daumen das „Nicht-Tun“ gesogen; fiel es, nahezu aus bedecktem Himmel, das „Heraufkommende“ das da das wahre „Ereignis“ und „denen“ wohlweislich „Zufall“ und seltene Gelegenheit auch noch in den Schoß. Und das Gerücht das da zur rechten Zeit am rechten Ort und „Geschenk Gottes“ zu Gute kam das denen… in den Tagen „Verheißung“ – des Nächtens ungesehen begab es sich… und was dort eigentlich schon wieder längst wieder das Gewesene war; das mit der Jesu Geburt… Und wild der Spekulationen, machte das Gerücht, nicht nur in den Journalistenkreisen, sonderbar das „AHA-Aufgemerkte“ – die Runde; und das „GERÜCHTEKURSIEREN“ um das „Nichtverstandene“ förderte „Urinstinkt“ das Primitive zu


Tage und die „Gelegenheit“ die da unter Tage noch kräftig schlummerte – raffte sich nun, gierigäugig „Schlagzeilen“ auf und zugepackt – keine Haare mehr an dem Schopf – ungeahnten Ausmaßes ,erbrach, die „Pilgerfahrt“ Plumpes; im Paradeschritt, das in Gang Gebrachte, der Medienmaschinerie. Und drastisch einher ging das „Wichtigtuerische“ aus 80ig Kamerateams und 120ig Fotografen; die da so scheint’s aus einem Guss, das Vehikel gegossen. Und „Live“ – spürbar, erwärmte das Seitenblicke Kameralicht die Frostgeschüttelten, und hautnah „Close up“ die im Fokus der Moderne, dort auf der Parkbank; entsprechend unnatürlich, aber gekonnt dramatisch ins Szene gesetzt „die heilige Familie“… und martialisch materialistisch, zerhackte, das Blitzlichtgewitter „Hackebeil“ fein säuberlich, die in kleine Stücke – obgleich das Friedvolle dort, von dem Rummel, gänzlich unbeeindruckt. Aber „Darüber“ und auch darüber hinaus, und total sich verausgabend, sollten „ die“ über das Wunder nun berichten, und das dort – vor Ort; und nach „Medien Hybris“ bettelte das, verlangte das sogar, außergewöhnlich erschien das Motiv, die „Inszenierung“ – und ausgeschlachtet ausgeweidet sollte das schier „Merkwürdige“ das denen dort, unwahrhaftig, nur in Zeitungen gewickelt „Begegnung“; und in weiterer Folge und in Hochglanzaufeinanderfolgenden Folgen atmete da ein Heer von Reportern „Belagerungsringzustand“ aus – und jede noch so kleine Kleinigkeit fand „Werteskala“ Nadel akribisch genau ihre „Aufzeichnung“… und der Dinge, in monströsen Daunenjacken, gewickelt – obzwar nackt und arm schlummerte das Jesu Kind auf der Parkbank dort – und ausharrend beharrend der Vorkommnisse, welche sich dann „dort“ noch ereignen könnten oder auch tatsächlich sollten… Und das aber wussten die schon „Visionär vorausblickend – quasi, aus dem Stehgreif, das


Kommentierte und „Fintenreichtum“ in sich wurde da Geschichte an Geschichte, Nach-Weihnachtsgeschenk geschnürt, und glaubwürdig bildhaft das Printmediengeschenk das da zum Abo-Vorzugspreis; und aus dem Fundus des seit Jahrhunderten Niedergeschriebenen, erfanden sie zwar nichts Neues – aber schier „Sagenhaft“ klang das Umgedeutete… Und Mythen an Mythen gerankt, ergoss sich das „Endlose“ über das noch nie „Gesehene“; und ins rechte Licht ward das Kamera surrend und Seitenlang, auch Wochen danach noch, entrückt; denn nicht nur vom Hörensagen wusste man über die vortreffliche „Geschicktheit“ einiger Medienmacher nur zu genüge Bescheid – und „Goldener Hände“ Drahtzieher, die da ihrem schmutzigen Handwerk – und somit freien Lauf…und das denen „Weihnachtsgeschenk“ nicht erst am 24igsten in die Wiege gelegt…und leicht von der Hand ging das „denen“ und so scheint’s bis heute noch … Und es begab sich aber, dass da Weise – aus einer anderen Welt, aus einer anderen Zeit, und aus einer anderen Kultur, kamen die – und ernüchternd ward denen – beiseite legte man die Gastfreundlichkeit und die den Gästen aus aller Herren Länder ansonsten ,gebührend, und Handaufgehalten – schier Boshaftigkeit wurde denen nun der Empfang gemacht; und das Mürrische, aus „Löwenmäuler“ aufgesprengt, brüllte es, da, aus den Gesichtern; und in vulgär derber Gestalt erschien das Gemeine, und was da dann noch, aus den Kontaktunwilligen, hinzu… und unsanft „Begleitung“ die sich denen „Behinderung“ in den Weg stellten; wo der Feindseligkeiten, noch immer nicht genug, die, zu schlechter Letzt, noch ungehörig gehörig mit Gesindel beschimpft; wurden - die drei Weisen aus dem Morgenland, und die wie der letzte Abschaum, in dem allerwelts heraufbeschworenen Abendland, schlussendlich mit Füßen getreten; und der Wogen Ungezählte, die da „Empörung“ entrüstet hoch


aufschwappten und im „Hoch“ und im „Höher“ die dann letztendlich die Überläufer – dort wo noch immer, und bis weit nach Weihnachten, das „Kurzzeitige“ an Plätzen und Gassen, unvorgehaltener Hand, in wüstesten Beschimpfungen, verweilt; und sogar bis hin zum Fremdenhass das da das Gegipfelte – und aber unbeirrt dessen, Stolz der Haltung, traten die Weisen dem endrüstend entgegen – gleich wie der Stern, der dort, wo die Betonwände, die Grenzen des Verständnisses aufzeigen, und wo Grässlichkeit erstickt, der Moloch Großstadt danieder; im Leuchten am Himmel stand der den Weisen „Botschaft“ – der Stern. Und die Weisen sagten: „Wo ist der neugeborene König, der das Ordnende, in sich trägt?“ Denn es wurde uns, zugetragen, das sein Stern im Aufgehen – und nur ER sei derjenige, „der“ der Welt die ersehnte und erhoffte Rettung bringen kann. Als die herrschende Obrigkeit, die der Würden, so scheint’s unbeweglich und gebläht – Sinnestrunken die der Fleischeslust „Babylon ante portas“ zugetan – dies vernahm, erschrak „die“ die Obrigkeit; und „Einer“ der da Prahlhans unter ihnen, und der da aber so scheint’s der Skrupelloseste, und der da Oligarchien Vermögen angehäuft, die Widerlichkeit in Person, und gleich einem Bauchladen trug der sein betrügerisch Angehäuftes, unumschränkter Autorität, vor sich her – und „der“ der da „wer das Gold hat die Macht“ war deren unumschränkter Anführer – „der“ der noch nicht, erst reichlich später, der dann, der gebrandmarkte Verbrecher; gleich wie – jedenfalls seine mit Saphir, Rubine und Brillanten besetzte Uhr blieb „Schrecken“ in den Zeigern, einfach stehen – und nervöser als Nervös raste der Sekundenzeiger dem Kalkweißes ins Gesicht – und nicht nur im Gesicht stand dem die Leichenbleiche. Und schier, atemlos, geriet der in Panik, und „Angst“ um sein Hab und Gut, triefte dem der Schweiß


aus seinem Stiernacken – und in sich „Gier“ getrieben zerrieben ließ der nun eilends alle Politiker, Medienmacher, Geldmenschen und sonstige „Einflüss(ler)“ auch Zurufer und Einsager sollen dabei gewesen sein, zusammentrommeln – und „Notfall“ eng um sich scharen; „Bollwerk“ gegen „den“ der da auf der Parkbank, und geeint der Kräfte wollte man gegen das heraufkommende Unheil „Gemeinsamkeit“ demonstrieren; und ein „Nachforschen“ und ein „Ausforschen“ setzte, rauchender Rotköpfe, ein – und „Unvorstellbar“ rauften die sich ihre Harre; und was denen da unaufgemerkt entging „Merkwürdiges“ dort in dem Park widerfuhr, und in der Nacht das… und während Festtagbanketten beladen „Maßlosigkeit“ – die sich, in dieser hochheiligen Nacht, und wo es sich begab – und bis in den frühen Morgenstunden, die ihre Bäuche sich voll stopften, und Schweine gemästet die in ihrem „REICHTUM“ erbärmlich, grässlich sich suhlten… aber aus dieser, nun markant, brenzligen Situation, heraus und „dem“ und „der“ da auch Entgegen – und Schleimkröten angepasst gaben die ,Bücklings, den Weisen, Ergebenheit vor, und im „devot sein“ horchten „die“ die voll der Schläue aus – um späterhin, meuchlerischer Komplott, nahezu lupenrein der Schlachtplan, der „dem“ Retter, tags darauf, nach seinem Leben, trachten sollte; Doppelkinn genickt, Augen zu getan, erfolgte logengeheim die Absprache – und die sie dann „Geschlossenheit“ – kein Hahn krähte drei Mal Verlogenheit, den Weisen zuriefen. Geht dort hin und lasst uns wissen – denn auch wir wollen dem „Ordnenden“ dienen. Nachdem die Weisen, aus den Breitgesichtern glotzte das Verschlagene, Verschwörung lasen, und Teufelszungen rollte das Gesprochene „Feuerteppichrot“ - und der Worte „Niedertracht“ echote es aus den Prunkhallen, den Weisen hinter her – und mehr als an der Zeit, und schleunigst aufgemacht, machten die sich


auf den Weg, und um den Ort zu suchen – dort wo die Parkbank mit dem Kinde, Josef und Maria behütet, dem Blitzlichtgewitter stand gehalten; das vergangener Tage ungeblendet. Und als die Weisen, nun, nahe dem Park, wo auch der Stern, in sich geruht, zum Stehen – sahen sie schon, von der Weite, eine Hundertschaft von Unterstandslosen – die ihnen auch prophezeiend vorausgesagt, und die dem „Retter“ als Schutzwall dienten; Erleichterung lachte die „Freude“ aus ihnen, Tränen – exotisch die Mandelaugen. Und so traten sie hin, die drei Weisen, zu der Parkbank, die da Bestimmung vor sich hinrostete – sahen Josef und Maria – vor dem Kinde fielen sie langsam, mit Bedacht, in die Knie. Dann öffneten sie ihre Taschen und brachten wundersame Dinge zum Vorschein – und die sie dem Kinde, offenen Herzens, zum Geschenk machten. Und da an sie die Weisung erging, nicht mehr, zu denen die da Verschwörung schrieen, zurückzukehren – zogen Sie über Umwegen und unerkannt der Grenzkontrollen – wieder heim in ihr Land; wo möglicherweise, die Sonne, im Untergehen – ihre Seelenwunden heilte.


Weihnacht-Kälte-Armut In Armut Erfroren Von Gott Auserkoren Herz Hand FuĂ&#x; Erkaltet Mahnend Eingedenk Einsamkeit Vereinsamt An Den Menschen


Abfall Halden Rand Geh채ngt


Die Flucht in die Vorstadt… Und es hieß sie weiterziehen, von dem Ort, wo Müllhalde verwaist – der Tross an Journalisten hinterließ, deutlich, seine Spuren – eine Parkbank … und seit den Tagen „Verheißung“ hielt die wacker, in sich gereift, dort die Stellung; und erstaunlicherweise „Was wir nicht sehen glauben wir nicht“ näheren Hinsehens, fand sich auch keinerlei Rost mehr an der, und „der“ aber in den Jahren zuvor noch… und Wütens „der“ die „Nagetier“ hinterhältig zerfleischte – aber mit einem Mal, so schien es, und „Wunder aus den Tagen“ war der zur Gänze verschwunden – der Rost; und für jene, die da, zwar spät die „Einkehr“ – aber doch noch „Willens“, erstrahlte die nun „Einladung“ in dem neuen Glanz. Und ein Traum ließ Joseph, und der da in der Nacht zuvor – aufschrecken; „Bote Gottes“ erschien ihm eine Engelsgestalt und sprach: „Joseph steh sofort auf, nimm deine Familie, und verlasse, augenblicklich, die Stadt, denn organisiert „Böses“ trachtet nach dem Leben deines Sohnes. Du wirst, in dem weit verzweigten, der UBahnschächte, ein Licht vorfinden – das in den Tag Aufbrechende. Und es wird dir den Weg weisen, wo euch „Gefahr gebannt“ in der Vorstadt ein Lager schon bereitet.“ Der Engel mahnte! „Und harre dort, unauffällig, der Tage bis dir „höhere Macht“ der Weg geebnet.“ Da schnellte Joseph fluchtartig hoch – fünf Uhr graute der Morgen, dort, von dem Kirchturm – und packte rasch seine Familie zusammen – „Schweigen“ umgab, sie, der Mantel der Finsternis; auf der Flucht, über Notstufen „himmlische Leiter“ und Rolltreppen gelangten sie, in das schier unüberschaubare Innere, des U-Bahn-Labyrinths – wo in dem Geflecht von unterirdischen Gängen sie sich „hilflos


ausgeliefert“ verloren und dann allmählich verirrten; und ängstlich Verzweiflung verrannten sich die Falten in Josephs Gesicht, und nahezu aussichtslos – kein Ausweg – traten sie nunmehr auf der Stelle. Dann aber geschah das Unglaubliche – und dergestalt zart erschien es – das Licht, in ihrer ungetrübten Einfachheit „Errettung“ – ,Heil bringend, Fäden heraufgezogen, aus einer der dunklen Schächte – und der Engelsworte „Weissagung“ sollte sich bewahrheiten, nahezu unerkannt entkamen, sie, mit der ersten U-Bahngarnitur, und die da im Morgengrauen, in Richtung Vorstadt; wo „getreu“ der Worte des Engels, eine Pissoiranlage „sicheres Versteck“ schon wartete. Und das Wort des Propheten „Erfüllung“ – nahm Gestalt an. „Aus dem Unschuldigen, und das nur in der Armut, habe ich meinen Sohn gerufen.“ Als die Obrigkeit dies erfuhr, geriet die ,Zornblind, nun gänzlich ganz außer Kontrolle; und hektisch ungeeint, gingen die, epileptischer Wutanfälle nicht unähnlich, „Fäuste ins Gesicht“ nun aufeinander los … und in dem raffgierigen Durcheinander, bestanden die radikalen Teile, und von denen gab es genug Lautstarke, und die da auch die Mehrheit, auf die Ausführung des gemeinsam ausgeheckten Geheimplanes. Akkurater „Dringlichkeit“ pochten die sogar darauf. Denn der Tage zuvor, hatten die drei Weisen, bei ihren Obrigkeitsantrittsbesuch, die Intrigen und Machenschaften, jener, naturgegeben durchschaut, und mit angewandter „List“ „die“ an der Nase herum- und hinters Licht geführt. Da erging schlussendlich der Befehl, von ganz oben, und in aller unmenschlichen Schärfe erging der „Befehl“ von ganz oben; und an „die“ die da die Ausführenden, die Organe, erging der Befehl; und Polizeisonderkommando um Polizeisonderkommando – geharnischt, machten die sich auf, und durchstöberten „Geheiß von oben“ jeden Schlupfwinkel dieser Stadt – und sogar in die „Alma Marter“ drangen die ,


auf der Suche nach dem Kinde ,ein; dort, wo schon seit Tagen „Protest der Armut“ sich friedlich Menschen versammelten, um gegen „soziale Missstände“ zu demonstrieren. Und „Sirenengeheul“ rottete der Lärm aus „Blaulichtern“ – und Streifzügen schlugen die, in Stahluniform gesteckt, und bis zu den Zähnen bewaffnet, schier gefühllos, wie Roboter auf jeden ein und der da, auch nur annähernd „dem“ entgegen… Und im Alter von zwei Jahren, entrissen die „Befehl von oben“ wehrlosen Müttern – bestialisch roh der Hände, ihre Kinder.

Wintermond Mond Wirft Fackel Licht Auf Ruhend Kahl Frost Boden Schritt Weise Erstarrt


In Einsam-Nacht Atmet W채rme Geborgenheit Sternenbanner Augenweit Herz Und Seele Mit Reinheit Bedacht


Der gefallene Engel Die Nacht stand Fußbreit In den Tag Ein Vertriebener Ein Gefallener Ein Engel Aus den Schächten Der Untergrundbahn geboren Rollte „der“ Rolltreppe gerollt Orpheus gleich „Anklage“ Gegen den Himmel Der gefallene Engel Dunkel der Himmel Kalt der Stahl Der Zivilisation entgegen Grell das Licht Hart der Beton Der Zivilisation entgegen Gefallen der Engel „Erleuchtung“


Stand die Nacht FuĂ&#x;breit In den Tag

Kristian Goldmund Aumann Ist auch erreichbar auf seinem Buch Blog MedienFabrik, 2010 produziert Ăźber MachEinBuch


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